| (19) |
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(11) |
EP 2 872 697 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.2016 Patentblatt 2016/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.06.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/062712 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/001170 (03.01.2014 Gazette 2014/01) |
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| (54) |
FAHRBARE BODENREINIGUNGSMASCHINE
MACHINE FOR CLEANING FLOORS
BALAYEUSE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
29.06.2012 DE 102012105734
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.05.2015 Patentblatt 2015/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Alfred Kärcher GmbH & Co. KG |
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71364 Winnenden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BRÄNDLE, Alexander
71397 Leutenbach (DE)
- TREITZ, Felix
71364 Winnenden (DE)
- KRAUß, Steffi
71397 Leutenbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner
Patentanwälte mbB |
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Uhlandstrasse 14c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-85/04081 DE-A1- 19 545 482
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DE-A1- 1 658 412 US-A- 13 709
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine fahrbare Bodenreinigungsmaschine mit einem Fahrgestell
und mit mindestens einer drehend antreibbaren Bürstenwalze, die zumindest an einer
ihrer Stirnseiten seitlich über die Kontur des Fahrgestells hervorsteht und einen
kegelstumpfförmigen Walzenteil aufweist.
[0002] Fahrbare Bodenreinigungsmaschinen sind beispielsweise in Form von Kehrmaschinen oder
Schrubbmaschinen bekannt, mit denen eine Bodenfläche gereinigt werden kann. Die Bodenreinigungsmaschinen
werden entlang der Bodenfläche verfahren. Hierzu kann ein Fahrantrieb zum Einsatz
kommen, es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Bodenreinigungsmaschinen vom
Benutzer entlang der Bodenfläche verschoben werden. Zum Reinigen der Bodenfläche kommt
mindestens eine Bürstenwalze zum Einsatz, die in Drehung versetzt wird und die Bodenfläche
kontaktiert. Schwierigkeiten ergeben sich bei Bürstenwalzen dann, wenn ein Randbereich
einer Bodenfläche gereinigt werden soll, der an eine Kante anstößt, beispielsweise
an eine senkrechte Wand. Insbesondere im Bereich eines Rinnsteins ist die Bodenreinigung
häufig schwierig. Die Lagerelemente der Bürstenwalze stehen in vielen Fällen seitlich
über die Bürstenwalze hervor und schlagen dann an die Kante oder die Wand, so dass
die Bürstenwalze einen schmalen, längs der Kante oder Wand verlaufenden Streifen nicht
überstreichen kann. Dies führt zu einem unbefriedigenden Reinigungsergebnis, außerdem
besteht die Gefahr einer Beschädigung der seitlich überstehenden Lagerelemente der
Bürstenwalze. In der
DE 195 45 482 A1 wird deshalb vorgeschlagen, die Bürstenwalze horizontal und schräg zur Längsachse
der Bodenreinigungsmaschine und damit schräg zur Fahrtrichtung auszurichten, wobei
sie an einer Stirnseite seitlich über die Kontur des Fahrgestells hervorsteht. Eine
derartige Ausgestaltung ist auch aus der
DE 16 58 412 A1 bekannt. Die Ausrichtung der horizontalen Drehachse der Bürstenwalze schräg zur Fahrtrichtung
macht allerdings einen beträchtlichen Bauraum für die Bodenreinigungsmaschine erforderlich.
Alternativ wurde bereits vorgeschlagen, die Bodenreinigungsmaschine nicht nur mit
einer Bürstenwalze auszustatten, die um eine horizontale Drehachse drehbar ist, sondern
zusätzlich mit einer Tellerbürste, die um eine vertikale Drehachse drehbar ist und
deren tellerförmig angeordnete Borsten seitlich über die Kontur des Fahrgestells hervorstehen.
Die Bereitstellung einer zusätzlichen Tellerbürste erfordert allerdings ebenfalls
einen nicht unbeträchtlichen Bauraum.
[0003] Eine fahrbare Bodenreinigungsmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Patentanspruch
1 ist aus der
US 13,709 A bekannt.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine fahrbare Bodenreinigungsmaschine
der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass sie auch in Randbereichen einer
zu reinigenden Bodenfläche ein gutes Reinigungsergebnis erzielt, wobei sie einen kleineren
Bauraum erfordert.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einer fahrbaren Bodenreinigungsmaschine der gattungsgemäßen
Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der kegelstumpfförmige Walzenteil eine schräg
zur Horizontalen ausgerichtete Kegelachse aufweist, die die Drehachse des kegelstumpfförmigen
Walzenteils ausbildet.
[0006] Die erfindungsgemäße Bodenreinigungsmaschine zeichnet sich durch einen kegelstumpfförmigen
Walzenteil aus, dessen Drehachse schräg zur Horizontalen geneigt ist. Im Bereich seiner
Mantelfläche kontaktiert der kegelstumpfförmige Walzenteil die Bodenfläche, so dass
diese vom kegelstumpfförmigen Walzenteil gereinigt werden kann. Der kegelstumpfförmige
Walzenteil steht an einer Stirnseite seitlich über die Kontur des Fahrgestells hervor.
Die Ausgestaltung des Walzenteils in Form eines Kegelstumpfes mit zur Horizontalen
geneigten Achse hat zur Folge, dass die seitlich zumindest in einem der Bodenfläche
benachbarten Teilbereich über die Kontur des Fahrgestells hervorstehende Stirnseite
des Walzenteils schräg zur Vertikalen geneigt ist. Aufgrund dieser Ausrichtung weist
der seitlich nach außen abstehende Endbereich des kegelstumpfförmigen Walzenteils
in dem Abschnitt, in dem er die Bodenfläche kontaktiert, einen größeren Abstand zum
Fahrgestell auf als Lagerelemente, die an der seitlich überstehenden Stirnseite angeordnet
sind und der Lagerung des kegelstumpfförmigen Walzenteils dienen. Der die Bodenfläche
kontaktierende Endbereich des kegelstumpfförmigen Walzenteils weist somit einen größeren
seitlichen Überstand zum Fahrgestell auf als die seitlichen Lagerelemente des kegelstumpfförmigen
Walzenteils, so dass keine Gefahr besteht, dass die seitlichen Lagerelemente beim
Reinigen eines Endbereichs der Bodenfläche beispielsweise eine Kante oder eine Wand
berühren. Der seitliche Überstand des die Bodenfläche kontaktierenden Randbereichs
des kegelstumpfförmigen Walzenteils kann vielmehr so groß gewählt werden, dass die
Lagerelemente ebenso wie sonstige Maschinenteile, beispielsweise Laufräder, einen
Abstand zu einer Wand oder einer Kante einnehmen können, wohingegen der am weitesten
vorstehende Endbereich die Wand oder Kante erreicht.
[0007] Der seitlich nach außen geneigte Endbereich des kegelstumpfförmigen Walzenteils ermöglicht
es somit auf einfache Weise, auch Randbereiche einer Bodenfläche zuverlässig zu reinigen.
Der für die Bereitstellung des kegelstumpfförmigen Walzenteils erforderliche Bauraum
ist verhältnismäßig gering, so dass die erfindungsgemäße Bodenreinigungsmaschine sehr
kompakt ausgestaltet sein kann.
[0008] Der kegelstumpfförmige Walzenteil weist einen Grundkörper auf, der einen Borstenbesatz
trägt. Günstig ist es, wenn der Grundkörper und/oder der Borstenbesatz kegelstumpfförmig
ausgestaltet sind.
[0009] Der kegelstumpfförmige Walzenteil weist zwei einander gegenüberliegende Stirnseiten
auf mit unterschiedlichen Durchmessern. Es ist günstig, wenn der kegelstumpfförmige
Walzenteil an seiner Stirnseite mit dem größeren Durchmesser seitlich über die Kontur
des Fahrgestells hervorsteht. Der Durchmesser des kegelstumpfförmigen Walztenteils
vergrößert sich somit in Richtung auf die seitlich über die Kontur des Fahrgestells
hervorstehende Stirnseite.
[0010] Der kegelstumpfförmige Walzenteil bildet bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung die gesamte Bürstenwalze aus. Bei einer derartigen Ausgestaltung ist die
gesamte Bürstenwalze kegelstumpfförmig ausgestaltet und mit ihrer Drehachse zur Horizontalen
geneigt.
[0011] Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Bürstenwalze zusätzlich zum kegelstumpfförmigen
Walzenteil einen zylinderförmigen Walzenteil aufweist mit einer horizontal ausgerichteten
Zylinderachse, die die Drehachse des zylinderförmigen Walzenteils ausbildet. Bei einer
derartigen Ausgestaltung umfasst die Bürstenwalze nicht nur einen kegelstumpfförmigen
Walzenteil sondern zusätzlich auch einen zylinderförmigen Walzenteil, wobei mit Hilfe
des kegelstumpfförmigen Walzenteils Randbereiche der Bodenfläche zuverlässig gereinigt
werden können. Der zylinderförmige Walzenteil kann sich unmittelbar an eine Stirnseite
des zylinderförmigen Walzenteils anschließen.
[0012] Von besonderem Vorteil ist es, wenn der kegelstumpfförmige Walzenteil und der zylindrische
Walzenteil einander überlappende Borsten aufweisen, denn dadurch ist sichergestellt,
dass auch im Übergangsbereich zwischen dem zylinderförmigen Walzenteil und dem kegelförmigen
Walzenteil ein gutes Reinigungsergebnis erzielt werden kann, ohne dass die Gefahr
besteht, dass zwischen den beiden Walzenteilen ein schmaler Streifen der Bodenfläche
verbleibt, der von der Bürstenwalze nicht erfasst wird.
[0013] Der kegelstumpfförmige Walzenteil und der zylindrische Walzenteil können unterschiedliche
Drehzahlen aufweisen. Zu diesem Zweck können die beiden Walzenteile über ein Getriebe
miteinander verbunden sein. Es kann auch vorgesehen sein, dass die beiden Walzenteile
von einer Antriebseinrichtung zu Drehbewegungen mit unterschiedlichen Drehzahlen antreibbar
sind. Die Antriebseinrichtung kann zwei Antriebsmotoren aufweisen, die jeweils mit
einem Walzenteil gekoppelt sind. Alternativ kann die Antriebseinrichtung nur einen
Antriebsmotor aufweisen, der die beiden Walzenteile über Getriebeelemente zu Drehbewegungen
mit unterschiedlichen Drehzahlen antreibt.
[0014] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weisen der kegelstumpfförmige
Walzenteil und der zylinderförmige Walzenteil jeweils einen Grundkörper auf, der einen
Borstenbesatz trägt, wobei die beiden Grundkörper drehfest miteinander verbunden und
mittels einer Antriebseinrichtung der Bodenreinigungsmaschine in Drehung versetzbar
sind. Aufgrund der drehfesten Verbindung der beiden Grundkörper wird eine synchrone
Drehung der beiden Grundkörper erzielt, wobei die Antriebseinrichtung nicht in jedem
Falle mit beiden Grundkörpern unmittelbar verbunden sein muss, vielmehr kann einer
der beiden Grundkörper von der Antriebseinrichtung in Drehung versetzt werden und
der andere Grundkörper kann von dem mit der Antriebseinrichtung gekoppelten Grundkörper
in Drehung versetzt werden. Dies erlaubt eine besonders kompakte Ausgestaltung der
Bodenreinigungsmaschine.
[0015] Als Antriebseinrichtung kann beispielsweise ein Motor zum Einsatz kommen, der über
Getriebeelemente mit mindestens einem Grundkörper gekoppelt ist. Alternativ kann vorgesehen
sein, dass die Bodenreinigungsmaschine vom Benutzer manuell entlang der zu reinigenden
Bodenfläche verschoben werden kann und hierzu zumindest zwei Laufräder aufweist, wobei
die Drehbewegung zumindest eines Laufrades mittels Getriebeelemente auf die Bürstenwalze
übertragbar ist. Besonders günstig ist es, wenn die Drehbewegung von mindestens einem
Laufrad über ein Zahnradgetriebe und/oder über einen Riementrieb auf die Bürstenwalze
übertragen werden kann.
[0016] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Grundkörper des zylindrischen
Walzenteils drehfest an einer horizontal ausgerichteten Bürstenwelle gehalten, die
am Fahrgestell drehbar gelagert ist. Das Fahrgestell kann beispielsweise zwei Längsträger
aufweisen, an denen die Bürstenwelle jeweils drehbar gelagert ist, so dass die beiden
Längsträger über die Bürstenwelle miteinander verbunden sind.
[0017] Eine kompakte Ausgestaltung wird bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
dadurch erzielt, dass die Bürstenwelle an einem ersten Lagerkörper drehbar gelagert
ist und einen zweiten Lagerkörper durchgreift, an dem der Grundkörper des kegelstumpfförmigen
Walzenteils drehbar gelagert ist. Der erste Lagerkörper kann beispielsweise an einem
Längsträger des Fahrgestells fixiert sein. Alternativ kann vorgesehen sein, dass der
Längsträger selbst einen ersten Lagerkörper ausbildet, an dem die Bürstenwelle gelagert
ist. Die Bürstenwelle trägt den Grundkörper des zylindrischen Walzenteils. Zur Lagerung
des kegelstumpfförmigen Walzenteils kommt ein zweiter Lagerkörper zum Einsatz, wobei
dieser bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung von der Bürstenwelle durchgriffen
wird. Der zweite Lagerkörper kann beispielsweise am ersten Lagerkörper festgelegt
sein. Von Vorteil ist es, wenn der zweite Lagerkörper die schräg zur Horizontalen
geneigte Drehachse des kegelstumpfförmigen Walzenteils definiert.
[0018] Besonders günstig ist es, wenn die Bürstenwelle nicht nur den der Lagerung des kegelstumpfförmigen
Walzenteils dienenden zweiten Lagerkörper durchgreift sondern auch den Grundkörper
des kegelstumpfförmigen Walzenteils.
[0019] Bevorzugt ist die Bürstenwelle mit dem Grundkörper des kegelstumpfförmigen Walzenteils
drehfest verbunden. Dies ermöglicht es, eine Drehbewegung des zylinderförmigen Walzenteils
über die Bürstenwelle auf den zylinderförmigen Walzenteil zu übertragen.
[0020] Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Bürstenwelle über einen Mitnehmer,
der in eine Ausnehmung eintaucht, mit dem Grundkörper des kegelstumpfförmigen Walzenteils
drehfest verbunden ist. Der Mitnehmer ist bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung drehfest an der Bürstenwelle gehalten und taucht in eine Ausnehmung des
Grundkörpers des kegelstumpfförmigen Walzenteils ein. Der Mitnehmer ist bevorzugt
zapfen- oder sternförmig ausgebildet.
[0021] Es kann vorgesehen sein, dass die Drehachse des kegelstumpfförmigen Walzenteils in
einer senkrecht zur Längsmittelachse der Bodenreinigungsmaschine ausgerichteten Ebene
angeordnet ist. Bei Einsatz nicht nur eines kegelstumpfförmigen Walzenteils sondern
zusätzlich eines zylinderförmigen Walzenteils können die beiden Drehachsen der Walzenteile
eine Ebene aufspannen, die senkrecht zur Längsmittelachse der Bodenreinigungsmaschine
ausgerichtet ist.
[0022] Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Drehachse des kegelstumpfförmigen Walzenteils
schräg zu einer senkrecht zur Längsmittelachse der Bodenreinigungsmaschine ausgerichteten
Ebene angeordnet ist. Bei einer derartigen Ausgestaltung ist die Drehachse des kegelstumpfförmigen
Walzenteils nicht zur Horizontalen geneigt sondern zusätzlich bezogen auf die Fahrtrichtung
nach vorne oder nach hinten geneigt.
[0023] Die erfindungsgemäße Bodenreinigungsmaschine weist bei einer vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung zwei drehend angetriebene Bürstenwalzen auf, die jeweils einen kegelstumpfförmigen
Walzenteil umfassen, der an einer Stirnseite seitlich über die Kontur des Fahrgestells
hervorsteht. Hierbei kann vorgesehen sein, dass die beiden kegelstumpfförmigen Walzenteile
jeweils eine komplette Bürstenwalze ausbilden dergestalt, dass die beiden Bürstenwalzen
jeweils in Form eines kegelstumpfförmigen Walzenteils ausgestaltet sind. Es kann allerdings
auch vorgesehen sein, dass zumindest eine der beiden Bürstenwalzen zusätzlich zu einem
kegelstumpfförmigen Walzenteil einen zylinderförmigen Walzenteil aufweist.
[0024] Die beiden kegelstumpfförmigen Walzenteile umfassen jeweils zwei Stirnseiten mit
unterschiedlichen Durchmessern, wobei die Stirnseiten der beiden Walzenteile mit dem
größeren Durchmesser einander abgewandt sind und die beiden Walzenteile an diesen
Stirnseiten seitlich über die Kontur des Fahrgestells hervorstehen. Dies ermöglicht
es auf konstruktiv einfache Weise, sowohl in Fahrtrichtung links angeordnete Randbereiche
als auch in Fahrtrichtung rechts angeordnete Randbereiche einer Bodenfläche zuverlässig
zu reinigen. In beiden Randbereichen kann der Überstand, den die seitlich über die
Kontur des Fahrgestells überstehenden Endbereiche der kegelstumpfförmigen Walzenteile
in ihrem die Bodenfläche kontaktierenden Bereich aufweisen, größer sein als der Überstand
der jeweiligen Lagerelemente der kegelstumpfförmigen Walzenteile.
[0025] Der kegelstumpfförmige Walzenteil übt auf die Bodenfläche eine Anpresskraft aus.
Um eine gleich bleibende Anpresskraft über die gesamte Länge des mindestens einen
kegelstumpfförmigen Walzenteils zu erzielen, weist der kegelstumpfförmige Walzenteil
bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung Borsten mit unterschiedlicher
Steifigkeit auf. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die seitlich am weitesten
nach außen ragenden Borsten des kegelstumpfförmigen Walzenteils eine größere Steifigkeit
aufweisen als die bezogen auf die Längsmittelachse der Bodenreinigungsmaschine weiter
innen angeordneten Borsten.
[0026] Alternativ oder ergänzend kann zur Erzielung einer gleich bleibenden Anpresskraft
vorgesehen sein, dass der kegelstumpfförmige Walzenteil Borsten mit unterschiedlicher
Länge aufweist. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die bezogen auf das Fahrgestell
seitlich am weitesten nach außen ragenden Borsten eine größere Länge aufweisen als
die weiter innen gelegenen Borsten.
[0027] Die erfindungsgemäße Bodenreinigungsmaschine kann eine Kehrmaschine ausbilden. Hierzu
ist die mindestens eine Bürstenwalze als Kehrwalze ausgestaltet. Zusätzlich kann die
Bodenreinigungsmaschine einen Schmutzaufnahmeraum für Kehrgut aufweisen, wobei mittels
der Kehrwalze das Kehrgut in den Schmutzaufnahmeraum überführt werden kann.
[0028] Die als Kehrmaschine ausgestaltete Bodenreinigungsmaschine ist günstigerweise manuell
entlang einer zu kehrenden Bodenfläche verschiebbar. Hierzu kann die Kehrmaschine
einen Schubbügel aufweisen, der bevorzugt am Fahrgestell gehalten ist und vom Benutzer
ergriffen werden kann.
[0029] Günstig ist es, wenn die mindestens eine Kehrwalze in Verschieberichtung der Kehrmaschine
vor dem Schmutzaufnahmeraum angeordnet ist. Dies erlaubt eine besonders kompakte Ausgestaltung
der als Kehrmaschine ausgestalteten Bodenreinigungsmaschine.
[0030] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im
Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Bodenreinigungsmaschine in Form einer Kehrmaschine;
- Figur 2:
- eine schematische Vorderansicht der Kehrmaschine aus Figur 1;
- Figur 3:
- eine schematische Draufsicht der Kehrmaschine aus Figur 1;
- Figur 4:
- eine Draufsicht der Kehrmaschine aus Figur 1, wobei deren Gehäuse und Schubbügel entfernt
wurden;
- Figur 5:
- eine Schnittansicht der Kehrmaschine längs der Linie 5-5 in Figur 3;
- Figur 6:
- eine vergrößerte Schnittansicht der Kehrmaschine längs der Linie 6-6 in Figur 3;
- Figur 7:
- eine Schnittansicht längs der Linie 7-7 in Figur 6;
- Figur 8:
- eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bodenreinigungsmaschine;
- Figur 9:
- eine Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bodenreinigungsmaschine;
- Figur 10:
- eine Draufsicht auf eine vierte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bodenreinigungsmaschine;
und
- Figur 11:
- eine Draufsicht auf eine fünfte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bodenreinigungsmaschine.
[0031] In den Figuren 1 bis 7 ist schematisch eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Bodenreinigungsmaschine in Form einer handgeführten Kehrmaschine 10 dargestellt. Die
Kehrmaschine 10 umfasst ein Gehäuse 12, das an einem insbesondere aus Figur 4 ersichtlichen
Fahrgestell 14 gehalten ist und einen Schmutzaufnahmeraum 16 umgibt, der zwischen
zwei Laufrädern 18, 20 angeordnet ist. Die beiden Laufräder 18, 20 sind über eine
Radwelle 22 drehfest verbunden, auf deren Ende die Laufräder 18, 20 aufgesteckt sind.
[0032] Das Fahrgestell 14 weist einen ersten Längsträger 26 und einen zweiten Längsträger
28 auf, die in Fahrtrichtung 24 der Kehrmaschine 10 ausgerichtet und bezogen auf die
Fahrtrichtung 24 hinter der Radwelle 22 über einen Querträger 30 miteinander verbunden
sind. Der erste Längsträger 26 ist kürzer als der zweite Längsträger 28. An den ersten
Längsträger 26 schließt sich ein quer zur Fahrtrichtung 24 nach außen gerichteter
Ausleger 34 an, der an seinem freien Ende einen parallel zum ersten Längsträger 26
ausgerichteten Lagerarm 36 trägt. Am freien Ende des Lagerarms 36 ist ein erster Lagerkörper
38 festgelegt, an dem eine Bürstenwelle 40 drehbar gelagert ist. Die Bürstenwelle
40 erstreckt sich vom ersten Lagerkörper 38 quer zur Fahrtrichtung 24 und parallel
zum Querträger 30 bis zum freien Ende des zweiten Längsträgers 28, an dem sie ebenfalls
drehbar gelagert ist. Dies wird insbesondere aus Figur 4 deutlich.
[0033] In Fahrtrichtung 24 vor dem Schmutzaufnahmeraum 16 ist eine zweiteilige Bürstenwalze
angeordnet, die im dargestellten Ausführungsbeispiel als Kehrwalze 42 ausgebildet
ist. Die Kehrwalze 42 weist einen zylinderförmigen Walzenteil 44 auf sowie einen kegelstumpfförmigen
Walzenteil 46, der sich in Richtung auf den Lagerarm 36 an den zylinderförmigen Walztenteil
44 anschließt. Der zylinderförmige Walzenteil 44 umfasst einen ersten Grundkörper
48, an dem ein erster Borstenbesatz 50 gehalten ist mit einer Vielzahl von Kehrborsten
52. In einem zentralen Bereich des zylinderförmigen Walzenteils 44 sowie in dem dem
zweiten Längsträger 28 zugewandten Bereich des zylinderförmigen Walzenteils 44 sind
die Kehrborsten 52 in senkrecht auf der Drehachse 60 des zylinderförmigen Walzenteils
44 stehenden Ebenen angeordnet. Die Drehachse 60 des zylinderförmigen Walzenteils
46 ist horizontal und senkrecht zur Fahrtrichtung 24 ausgerichtet und wird durch die
Bürstenwelle 40 definiert. In dem dem kegelstumpfförmigen Walzenteil 46 zugewandten
Endbereich des zylinderförmigen Walzenteils 44 sind die Kehrborsten 52 gegenüber den
senkrecht auf der Drehachse des zylinderförmigen Walzenteils 44 stehenden Ebenen nach
außen geneigt, wobei diese Neigung von innen nach außen kontinuierlich zunimmt. Dies
wird insbesondere aus Figur 6 deutlich. Die äußersten Kehrborsten 52 des zylinderförmigen
Walzenteils 44 stehen somit seitlich vom ersten Grundkörper 48 in Richtung des Lagerarms
36 ab.
[0034] Der kegelstumpfförmige Walzenteil 46 weist einen kegelstumpfförmigen zweiten Grundkörper
54 auf, der an einem zweiten Lagerkörper 56 drehbar gelagert ist und ebenso wie der
zweite Lagerkörper 56 von einem Endbereich der Bürstenwelle 40 durchgriffen wird.
Der zweite Lagerkörper 56 definiert eine Drehachse 58 des kegelstumpfförmigen Walzenteils
46, die mit der Kegelachse des kegelstumpfförmigen Walzenteils 46 übereinstimmt und
schräg zur Horizontalen und damit auch schräg zur Drehachse 60 des zylinderförmigen
Walzenteils 44 ausgerichtet ist. Der Neigungswinkel der Drehachse 58 zur Horizontalen
beträgt vorzugsweise etwa 10° bis cirka 40°. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
beträgt der Neigungswinkel etwa 25°. Zur drehbaren Lagerung der Bürstenwelle 40 trägt
der erste Lagerkörper 38 ein erstes Kugellager 62 und zur Lagerung des zweiten Grundkörpers
54 des kegelstumpfförmigen Walzenteils 46 trägt der zweite Lagerkörper 56 ein zweites
Kugellager 64. Der zweite Grundkörper 54 weist auf seiner dem ersten Lagerkörper 38
abgewandten Seite eine unrunde, in der dargestellten Ausführungsform schlitzförmige
Ausnehmung 66 auf, die von der Bürstenwelle 40 durchgriffen wird, die in diesem Bereich
einen Mitnehmer 68 trägt, der von der schlitzförmigen Ausnehmung 66 mit geringem Spiel
aufgenommen wird. Der Mitnehmer 68 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel in Form
eines Mitnehmerstiftes ausgestaltet.
[0035] Wie insbesondere aus Figur 6 deutlich wird, weist der kegelstumpfförmige Walzenteil
46 eine dem zylinderförmigen Walzenteil 44 zugewandte innere Stirnseite 70 und eine
dem zylinderförmigen Walzenteil 44 abgewandte äußere Stirnseite 72 auf. Der zweite
Grundkörper 54 trägt einen zweiten Borstenbesatz 74, der kegelstumpfförmig ausgebildet
ist und von Kehrborsten 76 gebildet wird, die im Bereich der inneren Stirnseite 70
dem zylinderförmigen Walzenteil 44 zugewandt und im Bereich der äußeren Stirnseite
72 dem zylinderförmigen Walzenteil 44 abgewandt sind. Im Übergangsbereich zwischen
dem zylinderförmigen Walzenteil 44 und dem kegelstumpfförmigen Walzenteil 46 greifen
somit die Kehrborsten 52 und 76 der beiden Walzenteile 44, 46 ineinander. Die im Bereich
der äußeren Stirnseite 72 angeordneten Kehrborsten 76 des kegelstumpfförmigen Walzenteils
46 ragen seitlich über das Fahrgestell 14 hervor, wobei sie mit ihren die Bodenfläche
94 kontaktierenden freien Enden einen größeren Abstand zum ersten Längsträger 26 des
Fahrgestells 14 aufweisen als der Lagerarm 36. Der Überstand der die Bodenfläche 94
kontaktierenden seitlichen Endbereiche der Kehrborsten 76 ist somit größer als der
Überstand des Lagerarms 36 und der der Lagerung des kegelstumpfförmigen Walzenteils
46 dienenden Lagerelemente in Form des ersten Lagerkörpers 38 und des zweiten Lagerkörpers
56. Dies ermöglicht es, auch Randbereiche einer Bodenfläche, die von einer Kante oder
einer Wand begrenzt werden, zuverlässig mittels dem kegelstumpfförmigen Walzenteil
46 zu reinigen, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Lagerelemente oder das Gehäuse
12 oder auch die Laufräder 18, 20 die Kante oder Wand kontaktieren.
[0036] Der erste Grundkörper 48 des zylinderförmigen Walzenteils 44 ist an der Bürstenwelle
40 drehbar gelagert, die mittels einer Antriebseinrichtung 78 um die Drehachse 60
in Drehung versetzt werden kann. Die Antriebseinrichtung 78 weist ein erstes Zahnrad
80 auf, das drehfest an der Radwelle 22 gehalten ist und mit einem zweiten Zahnrad
82 kämmt, das an einem drehbar am zweiten Längsträger 28 gelagerten Radbolzen 84 drehfest
gehalten ist. Die beiden Zahnräder 80 und 82 sind an der Außenseite des zweiten Längsträgers
48 gehalten. Der Radbolzen 84 trägt auf der Innenseite des zweiten Längsträgers 28
eine erste Riemenscheibe 86, die über einen an der Innenseite des zweiten Längsträgers
28 angeordneten Zahnriemen 88 mit einer zweiten Riemenscheibe 90 gekoppelt ist, die
zwischen dem ersten Grundkörper 48 des zylinderförmigen Walzenteils 44 und dem zweiten
Längsträger 28 drehfest an der Bürstenwelle 40 gehalten ist. Über die Antriebseinrichtung
78 kann eine Drehbewegung der Radwelle 22 unter Umkehr der Drehrichtung auf die Bürstenwelle
40 übertragen werden, so dass der zylinderförmige Walzenteil 44 um die Drehachse 60
in Drehung versetzt wird. Mittels des Mitnehmers 68 und der Ausnehmung 66 kann die
Drehbewegung der Bürstenwelle 40 auf den zweiten Grundkörper 54 übertragen werden,
so dass auch der kegelstumpfförmige Walzenteil 46 um die schräg zur Horizontalen geneigte
Drehachse 58 in Drehung versetzt wird.
[0037] Das Gehäuse 12 übergreift mit seiner Frontseite sowohl den zylinderförmigen Walzenteil
44 als auch den kegelstumpfförmigen Walzenteil 46 und bildet in seinem die Walzenteile
übergreifenden Bereich eine Schmutzführungswand 92 aus, die an ihrem der Bodenfläche
94 zugewandten Endbereich eine flexible Schmutzführungslippe 96 trägt, die beispielsweise
aus einem gummielastischen Material hergestellt sein kann.
[0038] Der Schmutzaufnahmeraum 16 wird in Richtung auf die Kehrwalze 42 von einer konkav
ausgebildeten Leitwand 98 begrenzt. Die Kehrwalze 42 ist zwischen der Leitwand 98
und der Schmutzführungswand 92 angeordnet und arbeitet in der dargestellten Ausführungsform
nach dem Überwurfprinzip. Beim Verfahren der Kehrmaschine 10 entlang der Bodenfläche
94 kann Kehrgut von der Bodenfläche 94 aufgenommen und von den Kehrborsten 52 des
zylinderförmigen Walzenteils 44 und den Kehrborsten 76 des kegelstumpfförmigen Walzenteils
46 über die jeweiligen Drehachsen 58, 60 nach hinten entlang der Schmutzführungswand
92 in den Schmutzaufnahmeraum 16 überführt werden.
[0039] Zum Verfahren der Kehrmaschine 10 entlang der Bodenfläche 94 weist die Kehrmaschine
10 einen am Fahrgestell 14 gehaltenen Schubbügel 100 auf, der U-förmig ausgestaltet
ist. Der Schubbügel 100 umfasst einen ersten Schenkel 102 und einen zweiten Schenkel
104, die über einen Steg 106 starr miteinander verbunden sind. Der Benutzer kann den
Schubbügel 100 am Steg 106 erfassen und die Kehrmaschine 10 zum Reinigen der Bodenfläche
94 in Fahrtrichtung 24 verschieben. Aufgrund des seitlichen Überstandes, den die im
Bereich der äußeren Stirnseite 72 angeordneten Kehrborsten 76 des kegelstumpfförmigen
Walzenteils 46 aufweisen, wenn sie die Bodenfläche 94 kontaktieren, können auch Randbereiche
der Bodenfläche 94 von den Kehrborsten 76 zuverlässig erfasst werden, so dass mittels
der Kehrmaschine 10 auch in Randbereichen der Bodenfläche 94 ein sehr gutes Reinigungsergebnis
erzielt werden kann. Die Kehrmaschine 10 weist hierbei eine sehr kompakte Ausgestaltung
auf. Dies hat den Vorteil, dass sie bei Nichtbenutzung nur einen geringen Stauraum
erfordert.
[0040] In Figur 8 ist eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bodenreinigungsmaschine
in Form einer Kehrmaschine 120 dargestellt, die ebenso wie die in den Figuren 9 bis
11 dargestellten dritten bis fünften Ausführungsformen weitgehend identisch ausgestaltet
ist wie die voranstehend unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 7 beschriebene Kehrmaschine
10. Zur Vermeidung von Wiederholungen werden daher in den Figuren 8 bis 11 für identische
Bauteile der Kehrmaschinen dieselben Bezugszeichen verwendet wie in den Figuren 1
bis 7 und bezüglich dieser Bauteile wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf die
voranstehenden Erläuterungen Bezug genommen.
[0041] Bei der Kehrmaschine 10 ist die Drehachse 58 des kegelstumpfförmigen Walzenteils
46 in einer Vertikalebene angeordnet, das heißt in einer senkrecht zur Längsmittelachse
32 ausgerichteten Ebene, die durch die Drehachse 58 des kegelstumpfförmigen Walzenteils
46 und die Drehachse 60 des zylinderförmigen Walzenteils 44 aufgespannt wird. Im Gegensatz
dazu ist die Drehachse 58 des kegelstumpfförmigen Walzenteils 46 der Kehrmaschine
120 nicht nur zur Horizontalen geneigt sondern zusätzlich auch bezogen auf die Fahrtrichtung
24 nach hinten geneigt.
[0042] In Figur 9 ist eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bodenreinigungsmaschine
in Form einer Kehrmaschine 130 dargestellt. In entsprechender Weise wie bei der in
Figur 8 dargestellten Kehrmaschine 120 ist auch bei der in Figur 9 dargestellten Kehrmaschine
130 die Drehachse 58 des kegelstumpfförmigen Walzenteils 46 nicht nur zur Horizontalen
geneigt sondern zusätzlich schräg zur Fahrtrichtung 24. Im Unterschied zur Kehrmaschine
120 ist der kegelstumpfförmige Walzenteil 46 bei der Kehrmaschine 130 in Fahrtrichtung
24 nach vorne geneigt.
[0043] Sowohl bei der Kehrmaschine 10 als auch bei den Kehrmaschinen 120 und 130 kommt zusätzlich
zum kegelstumpfförmigen Walzenteil 46 der zylinderförmige Walzenteil 44 zum Einsatz.
Dieser ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Figur 10 zeigt eine vierte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Bodenreinigungsmaschine in Form einer Kehrmaschine 140, bei
der der zylinderförmige Walzenteil 44 entfällt und der kegelstumpfförmige Walzenteil
46 sich über die gesamte Breite der Kehrwalze 42 erstreckt. Bei der Kehrmaschine 140
ist somit die Kehrwalze 42 einstückig in Form des kegelstumpfförmigen Walzenteils
46 ausgebildet.
[0044] In Figur 11 ist eine fünfte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bodenreinigungsmaschine
in Form einer Kehrmaschine 150 dargestellt, bei der zwei Kehrwalzen 152, 154 zum Einsatz
kommen, die jeweils als kegelstumpfförmiger Walzenteil 46 bzw. 46a ausgestaltet sind.
Die kegelstumpfförmigen Walzenteile 46 und 46a weisen jeweils zwei einander gegenüberliegende
Stirnseiten auf, wobei sie an ihrer größeren Stirnseite über eine Seite des Fahrgestells
14 hervorragen. Der seitliche Überstand der Kehrborsten 76 der beiden kegelstumpfförmigen
Walzenteile 46, 46a ist in dem Bereich, in dem sie die Bodenfläche 94 kontaktieren,
jeweils größer als der Überstand der Laufräder 18, 20 und der die jeweiligen kegelstumpfförmigen
Walzenteile 46, 46a lagernden Lagerelemente. Mittels der Kehrmaschine 150 können somit
zu beiden Seiten seitliche Randbereiche der Bodenfläche 94 zuverlässig gereinigt werden,
ohne dass die Gefahr besteht, dass die die kegelstumpfförmigen Walzenteile 46, 46a
lagernden Lagerelemente oder die Laufräder 18, 20 eine die Bodenfläche 94 begrenzende
Kante oder Wand kontaktieren.
1. Fahrbare Bodenreinigungsmaschine mit einem Fahrgestell (14) und mit mindestens einer
drehend antreibbaren Bürstenwalze (42), die zumindest an einer ihrer Stirnseiten (72)
seitlich über die Kontur des Fahrgestells (14) hervorsteht und einen kegelstumpfförmigen
Walzenteil (46) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der kegelstumpfförmige Walzenteil (46) eine schräg zur Horizontalen ausgerichtete
Kegelachse aufweist, die die Drehachse (48) des kegelstumpfförmigen Walzenteils (46)
ausbildet.
2. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der kegelstumpfförmige Walzenteil (46) einen Grundkörper (54) aufweist, der einen
Borstenbesatz (74) trägt, wobei der Grundkörper (54) und/oder der Borstenbesatz (74)
kegelstumpfförmig ausgestaltet sind.
3. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der kegelstumpfförmige Walzenteil (46) zwei Stirnseiten (70, 72) mit unterschiedlichen
Durchmessern aufweist, wobei der kegelstumpfförmige Walzenteil (46) an seiner Stirnseite
(72) mit dem größeren Durchmesser seitlich über die Kontur des Fahrgestells (14) hervorsteht.
4. Bodenreinigungsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der kegelstumpfförmige Walzenteil (46) die gesamte Bürstenwalze (42) ausbildet.
5. Bodenreinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürstenwalze (42) zusätzlich zum kegelstumpfförmigen Walzenteil (46) einen zylinderförmigen
Walzenteil (44) aufweist mit einer horizontal ausgerichteten Zylinderachse, die die
Drehachse (60) des zylinderförmigen Walzenteils (44) ausbildet.
6. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der kegelstumpfförmige Walzenteil (46) und der zylinderförmige Walzenteil (44) einander
überlappende Borsten (52, 76) aufweisen.
7. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der kegelstumpfförmige Walzenteil (46) und der zylinderförmige Walzenteil (44) jeweils
einen Grundkörper (48, 54) aufweisen, der einen Borstenbesatz (50, 74) trägt, wobei
die beiden Grundkörper (48, 54) drehfest miteinander verbunden und mittels einer Antriebseinrichtung
(78) der Bodenreinigungsmaschine (10; 120; 130; 140; 150) in Drehung versetzbar sind.
8. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (48) des zylindrischen Walzenteils (44) drehfest an einer horizontal
ausgerichteten Bürstenwelle (40) gehalten ist.
9. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürstenwelle (40) an einem ersten Lagerkörper (38) drehbar gelagert ist und einen
zweiten Lagerkörper (56) durchgreift, an dem der Grundkörper (54) des kegelstumpfförmigen
Walzenteils (46) drehbar gelagert ist.
10. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürstenwelle (40) den Grundkörper (54) des kegelstumpfförmigen Walzenteils (46)
durchgreift.
11. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürstenwelle (40) mit dem Grundkörper (54) des kegelstumpfförmigen Walzenteils
(46) drehfest verbunden ist.
12. Bodenreinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürstenwelle (40) über einen Mitnehmer (68), der in eine Ausnehmung (66) eintaucht,
mit dem Grundkörper (54) des kegelstumpfförmigen Walzenteils (46) drehfest verbunden
ist.
13. Bodenreinigungsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (58) des kegelstumpfförmigen Walzenteils (46) in einer senkrecht zur
Längsmittelachse (32) der Bodenreinigungsmaschine (10; 140; 150) ausgerichteten Ebene
angeordnet ist.
14. Bodenreinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (58) des kegelstumpfförmigen Walzenteils (46) schräg zu einer senkrecht
zur Längsmittelachse (32) der Bodenreinigungsmaschine (120; 130) ausgerichteten Ebene
angeordnet ist.
15. Bodenreinigungsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenreinigungsmaschine (150) zwei drehend antreibbare Bürstenwalzen (152, 154)
aufweist, die jeweils einen kegelstumpfförmigen Walzenteil (46, 46a) umfassen, der
an einer Stirnseite seitlich über die Kontur des Fahrgestells (14) hervorsteht.
16. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden kegelstumpfförmigen Walzenteile (46, 46a) jeweils eine komplette Bürstenwalze
(152, 154) ausbilden.
17. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden kegelstumpfförmigen Walzenteile (46, 46a) jeweils zwei Stirnseiten (70,
72) mit unterschiedlichen Durchmessern aufweisen, wobei die Stirnseiten (72) der beiden
Walzenteile (46, 46a) mit dem größeren Durchmesser einander abgewandt sind und die
beiden Walzenteile (46, 46a) an diesen Stirnseiten seitlich über die Kontur des Fahrgestells
(14) hervorstehen.
18. Bodenreinigungsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der kegelstumpfförmige Walzenteil (46) Borsten (76) mit unterschiedlicher Steifigkeit
aufweist.
19. Bodenreinigungsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der kegelstumpfförmige Walzenteil (46) Borsten (76) mit unterschiedlicher Länge aufweist.
20. Bodenreinigungsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenreinigungsmaschine eine Kehrmaschine (10; 120; 130; 140; 150) ausbildet,
wobei die mindestens eine Bürstenwalze als Kehrwalze (42; 152, 154) ausgestaltet ist.
21. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Kehrmaschine (10; 120; 130; 140; 150) einen Schmutzaufnahmeraum (16) für Kehrgut
aufweist und die mindestens eine Kehrwalze (42; 152, 154) in Verschieberichtung der
Kehrmaschine (10; 120; 130; 140; 150) vor dem Schmutzaufnahmeraum (16) angeordnet
ist.
22. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Kehrmaschine (10; 120; 130; 140; 150) manuell entlang einer zu kehrenden Bodenfläche
(94) verschiebbar ist.
1. A mobile floor cleaning machine having a chassis (14) and having at least one rotatably
drivable brush roller (42) which at least at one of its end faces (72) projects laterally
beyond the contour of the chassis (14) and has a roller part (46) in the form of a
truncated cone, characterized in that the truncated-cone-shaped roller part (46) has a cone axis, directed obliquely to
the horizontal, which forms the rotational axis (48) of the truncated-cone-shaped
roller part (46).
2. A floor cleaning machine according to claim 1, characterized in that the truncated-cone-shaped roller part (46) has a basic body (54) which bears a bristle
trimming (74), wherein the basic body (54) and/or the bristle trimming (74) are in
the form of a truncated cone.
3. A floor cleaning machine according to claim 1 or 2, characterized in that the truncated-cone-shaped roller part (46) has two end faces (70, 72) of differing
diameter, wherein at its end face (72) with the larger diameter, the truncated-cone-shaped
roller part (46) projects laterally beyond the contour of the chassis (14).
4. A floor cleaning machine according to any one of the preceding claims, characterized in that the truncated-cone-shaped roller part (46) forms the entire brush roller (42).
5. A floor cleaning machine according to any one of claims 1 to 3, characterized in that in addition to the truncated-cone-shaped roller part (46), the brush roller (42)
has a cylindrical roller part (44) with a horizontally directed cylinder axis forming
the rotational axis (60) of the cylindrical roller part (44).
6. A floor cleaning machine according to claim 5, characterized in that the truncated-cone-shaped roller part (46) and the cylindrical roller part (44) have
overlapping bristles (52, 76).
7. A floor cleaning machine according to claim 5 or 6, characterized in that the truncated-cone-shaped roller part (46) and the cylindrical roller part (44) each
have a basic body (48, 54) which bears a bristle trimming (50, 74), wherein the two
basic bodies (48, 54) are connected to one another in a rotationally-fixed manner
and can be set in rotation by means of a driving device (78) of the floor cleaning
machine (10; 120; 130; 140; 150).
8. A floor cleaning machine according to claim 7, characterized in that the basic body (48) of the cylindrical roller part (44) is held on a horizontally
directed brush shaft (40) in a rotationally-fixed manner.
9. A floor cleaning machine according to claim 8, characterized in that the brush shaft (40) is rotatably mounted on a first bearing body (38) and reaches
through a second bearing body (56) on which the basic body (54) of the truncated-cone-shaped
roller part (46) is rotatably mounted.
10. A floor cleaning machine according to claim 8 or 9, characterized in that the brush shaft (40) reaches through the basic body (54) of the truncated-cone-shaped
roller part (46).
11. A floor cleaning machine according to claim 8, 9 or 10, characterized in that the brush shaft (40) is connected to the basic body (54) of the truncated-cone-shaped
roller part (46) in a rotationally-fixed manner.
12. A floor cleaning machine according to any one of claims 8 to 11, characterised in that the brush shaft (40) is connected in a rotationally-fixed manner to the basic body
(54) of the truncated-cone-shaped roller part (46) via an entrainer (68) which protrudes
into a cut out (66).
13. A floor cleaning machine according to any one of the preceding claims, characterized in that the rotational axis (58) of the truncated-cone-shaped roller part (46) is arranged
in a plane directed perpendicularly to the longitudinal central axis (32) of the floor
cleaning machine (10; 140; 150).
14. A floor cleaning machine according to any one of claims 1 to 12, characterized in that the rotational axis (58) of the truncated-cone-shaped roller part (46) is arranged
obliquely to a plane directed perpendicularly to the longitudinal central axis (32)
of the floor cleaning machine (120; 130).
15. A floor cleaning machine according to any one of the preceding claims, characterized in that the floor cleaning machine (150) has two brush rollers (152, 154), drivable in rotation,
which each comprise a truncated-cone-shaped roller part (46, 46a) which projects laterally
beyond the contour of the chassis (14) at an end face.
16. A floor cleaning machine according to claim 15, characterized in that the two truncated-cone-shaped roller parts (46, 46a) each form a complete brush roller
(152, 154).
17. A floor cleaning machine according to claim 15 or 16, characterized in that the two truncated-cone-shaped roller parts (46, 46a) each have two end faces (70,
72) of differing diameter, wherein the end faces (72) of the two roller parts (46,
46a) with the larger diameter face away from one another and the two roller parts
(46, 46a) project laterally beyond the contour of the chassis (14) at these end faces.
18. A floor cleaning machine according to any one of the preceding claims, characterized in that the truncated-cone-shaped roller part (46) has bristles of differing stiffness.
19. A floor cleaning machine according to any one of the preceding claims, characterized in that the truncated-cone-shaped roller part (46) has bristles (76) of differing length.
20. A floor cleaning machine according to any one of the preceding claims, characterized in that the floor cleaning machine forms a sweeping machine (10; 120; 130; 140; 150), wherein
the at least one brush roller is in the form of a sweeping roller (42; 152; 154).
21. A floor cleaning machine according to claim 20, characterized in that the sweeping machine (10; 120; 130; 140; 150) has a dirt receiving chamber (16) for
sweepings and the at least one sweeping roller (42; 152; 154) is arranged in front
of the dirt receiving chamber (16) in the displacement direction of the sweeping machine
(10; 120; 130; 140; 150).
22. A floor cleaning machine according to claim 20 or 21, characterized in that the sweeping machine (10; 120; 130; 140; 150) is manually displaceable along a floor
surface (94) to be swept.
1. Machine mobile de nettoyage des sols comportant un châssis (14) et au moins un rouleau
à brosse (42) qui peut être entraîné en rotation et qui fait latéralement saillie
du contour du châssis (14) par au moins une de ses faces frontales (72) et comporte
une partie de rouleau (46) en forme de cône tronqué, caractérisé en ce que la partie de rouleau (46) en forme de cône tronqué présente un axe de cône orienté
de manière inclinée par rapport à l'horizontale qui constitue l'axe de rotation (48)
de la partie de rouleau (46) en forme de cône tronqué.
2. Machine de nettoyage des sols selon la revendication 1, caractérisée en ce que la partie de rouleau (46) en forme de cône tronqué comprend un corps de base (54)
qui porte une garniture de poils (74), le corps de base (54) et/ou la garniture de
poils (74) étant réalisés sous la forme d'un cône tronqué.
3. Machine de nettoyage des sols selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la partie de rouleau (46) en forme de cône tronqué comprend deux faces frontales
(70, 72) présentant des diamètres différents, la partie de rouleau (46) en forme de
cône tronqué faisant latéralement saillie du contour du châssis (14) par sa face frontale
(72) présentant le plus grand diamètre.
4. Machine de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la partie de rouleau (46) en forme de cône tronqué constitue l'intégralité du rouleau
de brosse (42) .
5. Machine de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le rouleau à brosse (42) comprend en plus de la partie de rouleau (46) en forme de
cône tronqué une partie de rouleau (44) cylindrique présentant un axe de cylindre
orienté horizontalement, qui constitue l'axe de rotation (60) de la partie de rouleau
(44) cylindrique.
6. Machine de nettoyage des sols selon la revendication 5, caractérisée en ce que la partie de rouleau (46) en forme de cône tronqué et la partie de rouleau (44) cylindrique
présentent des poils (52, 76) se chevauchant.
7. Machine de nettoyage des sols selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que la partie de rouleau (46) en forme de cône tronqué et la partie de rouleau (44) cylindrique
présentent chacune un corps de base (48, 54) qui porte une garniture de poils (50,
74), les deux corps de base (48, 54) étant reliés l'un à l'autre de manière solidaire
en rotation et pouvant être amenés en rotation au moyen d'un dispositif d'entraînement
(78) de la machine de nettoyage des sols (10 ; 120 ; 130 ; 140 ; 150).
8. Machine de nettoyage des sols selon la revendication 7, caractérisée en ce que le corps de base (48) de la partie de rouleau (44) cylindrique est maintenue de manière
solidaire en rotation sur un arbre de brosse (40) orienté horizontalement.
9. Machine de nettoyage des sols selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'arbre de brosse (40) est monté en rotation sur un premier corps de palier (38)
et traverse un deuxième corps de palier (56) sur lequel le corps de base (54) de la
partie de rouleau (46) en forme de cône tronqué est monté en rotation.
10. Machine de nettoyage des sols selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que l'arbre de brosse (40) traverse le corps de base (54) de la partie de rouleau (46)
en forme de cône tronqué.
11. Machine de nettoyage des sols selon la revendication 8, 9 ou 10, caractérisée en ce que l'arbre de brosse (40) est relié de manière solidaire en rotation au corps de base
(54) de la partie de rouleau (46) en forme de cône tronqué.
12. Machine de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications 8 à 11, caractérisée en ce que l'arbre de brosse (40) est relié solidaire en rotation au corps de base (54) de la
partie de rouleau (46) en forme de cône tronqué par l'intermédiaire d'un entraîneur
(68) qui s'enfonce dans un évidement (66).
13. Machine de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'axe de rotation (58) de la partie de rouleau (46) en forme de cône tronqué est
agencé dans un plan orienté perpendiculairement à l'axe longitudinal médian (32) de
la machine de nettoyage des sols (10 ; 140 ; 150).
14. Machine de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que l'axe de rotation (58) de la partie de rouleau (46) en forme de cône tronqué est
agencé de manière inclinée par rapport à un plan orienté perpendiculairement à l'axe
longitudinal médian (32) de la machine de nettoyage des sols (120 ; 130).
15. Machine de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la machine de nettoyage des sols (150) comprend deux rouleaux à brosse (152, 154)
pouvant être entraînés en rotation, qui comportent chacun une partie de rouleau (46,
46a) en forme de cône tronqué, laquelle fait saillie latéralement du contour du châssis
(14) par une face frontale.
16. Machine de nettoyage des sols selon la revendication 15, caractérisée en ce que les deux parties de rouleau (46, 46a) en forme de cône tronqué constituent chacune
un rouleau à brosse (152, 154) intégral.
17. Machine de nettoyage des sols selon la revendication 15 ou 16, caractérisée en ce que les deux parties de rouleau (46, 46a) en forme de cône tronqué comportent chacune
deux faces frontales (70, 72) présentant des diamètres différents, les faces frontales
(72) des deux parties de rouleau (46, 46a) présentant le plus grand diamètre étant
opposées l'une à l'autre et les deux parties de rouleau (46, 46a) faisant saillie
latéralement du contour du châssis (14) par ces faces frontales.
18. Machine de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la partie de rouleau (46) en forme de cône tronqué comprend des poils (76) présentant
une rigidité différente.
19. Machine de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la partie de rouleau (46) en forme de cône tronqué comprend des poils (76) présentant
une longueur différente.
20. Machine de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la machine de nettoyage des sols constitue une balayeuse (10 ; 120 ; 130 ; 140 ;
150), ledit au moins un rouleau à brosse étant réalisé sous la forme d'un rouleau
de balayage (42 ; 152 ; 154).
21. Machine de nettoyage des sols selon la revendication 20, caractérisée en ce que la balayeuse (10 ; 120 ; 130 ; 140 ; 150) comprend une chambre réceptrice de saletés
(16) pour les balayures et ledit au moins un rouleau de balayage (42 ; 152, 154) est
agencé devant la chambre réceptrice de saletés (16) dans la direction de déplacement
de la balayeuse (10 ; 120 ; 130 ; 140 ; 150).
22. Machine de nettoyage des sols selon la revendication 20 ou 21, caractérisée en ce que la balayeuse (10 ; 120 ; 130 ; 140 ; 150) peut être déplacée manuellement le long
d'une surface de sol (94) à balayer.
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