(19)
(11) EP 2 920 772 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.11.2016  Patentblatt  2016/44

(21) Anmeldenummer: 13789548.8

(22) Anmeldetag:  12.11.2013
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
G07F 17/32(2006.01)
G07C 9/00(2006.01)
G08B 13/14(2006.01)
G07F 9/06(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2013/073534
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2014/076043 (22.05.2014 Gazette  2014/21)

(54)

GELDAUSGABEEINHEIT UND UNTERHALTUNGSSPIELGERÄT MIT EINER GELDAUSGABEEINHEIT

MONEY DISPENSING UNIT AND GAMING MACHINE HAVING A MONEY DISPENSING UNIT

MODULE DISTRIBUTEUR D'ESPÈCES ET APPAREIL DE JEU DE DIVERTISSEMENT ÉQUIPÉ D'UN MODULE DISTRIBUTEUR D'ESPÈCES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME

(30) Priorität: 16.11.2012 DE 102012111080

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.09.2015  Patentblatt  2015/39

(73) Patentinhaber: Novomatic AG
2352 Gumpoldskirchen (AT)

(72) Erfinder:
  • SEIS, Berthold
    55595 Gutenberg (DE)
  • SCHUSTER, Marius
    55411 Bingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 0 004 436
US-A- 4 250 533
US-A- 5 380 008
US-A1- 2003 064 806
US-A- 3 795 417
US-A- 5 010 445
US-A- 5 530 431
US-A1- 2011 111 866
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Unterhaltungsspielgerät mit einer Spielablaufsteuerung, welche mit einem Steuergerät einer Geldausgabeeinheit verbunden ist, wobei die Spielablaufsteuerung zur Geldausgabe mit dem Steuergerät kommuniziert. Weiterhin bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Verfahren zum Betreiben eines Unterhaltungsspielgerätes mit einer Spielablaufsteuerung, welche zur Geldausgabe mit einem Steuergerät einer Geldausgabeeinheit verbunden ist und kommuniziert.

    STAND DER TECHNIK



    [0002] Aus der Praxis sind geldbetätigte Unterhaltungsspielgeräte bekannt, die jeweils mindestens eine Geldausgabeeinheit, insbesondere zur Auszahlung von Gewinnen, umfassen, wobei die Geldausgabeeinheit ein Steuergerät umfasst, welches beispielsweise mit einer Spielablaufsteuerung gekoppelt ist. Zur unberechtigten Auszahlung von Geld oder geldwerter Gegenstände aus der Geldausgabeeinheit, einem sogenannten Hopper, wird versucht, beispielsweise über eine Schnittstelle die Geldausgabeeinheit zu manipulieren, und zwar durch eine gezielte Einspielung von Daten, welche nicht von dem Steuergerät stammen, oder die Versorgung mit Spannung, um einen Motor der Geldausgabeeinheit in Betrieb zu setzen. Um derartigen Manipulationen entgegen zu wirken, wird eine Vielzahl von Maßnahmen getroffen, die aber häufig nur sehr aufwendig und teuer zu realisieren sind.

    [0003] Die US 5 380 008 A beschreibt ein Unterhaltungsspielgerät mit einer Spielablaufsteuerung, die mit einem Steuergerät einer Geldausgabeeinheit verbunden ist. Dabei kommuniziert die Spielablaufsteuerung zur Geldausgabe mit dem Steuergerät und die Geldausgabeeinheit weist einen Elektromotor auf, welcher zur Geldausgabe mit Spannung beaufschlagbar ist.

    [0004] Im Weiteren offenbart die US 4 250 533 A ein elektronisch verschlüsseltes Sicherheitssystem. Dieses System umfasst eine physikalische Aufnahme für einen in die Aufnahme einsteckbaren Schlüssel, der einen Code umfasst, der berührungslos ausgelesen wird, wenn sich der Schlüssel in der Aufnahme befindet. Demnach wird ein elektronisch gesichertes mechanisches Schloss zur Verfügung gestellt.

    DARSTELLUNG DER ERFINDUNG



    [0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Unterhaltungsspielgerät und ein Verfahren zum Betreiben eines Unterhaltungsspielgerätes der eingangs genannten Art zu schaffen, welche eine verhältnismäßig hohe Sicherheit gegen unbefugte Manipulationen der Geldausgabeeinheit aufweisen, wobei die Geldausgabeeinheit mit relativ einfachen Mitteln realisiert ist.

    [0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Die abhängigen Ansprüche stellen vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung dar.

    [0007] Ein Unterhaltungsspielgerät umfasst eine Spielablaufsteuerung, welche mit einem Steuergerät einer Geldausgabeeinheit verbunden ist. Dabei kommuniziert die Spielablaufsteuerung zur Geldausgabe mit dem Steuergerät. Die Geldausgabeeinheit umfasst dabei einen Elektromotor und das Steuergerät, welches eine Speichereinheit umfasst. Dabei ist der Elektromotor mit dem Steuergerät über einen mit dem Elektromotor verkapselten und steuerbaren Schalter gekoppelt und über den Schalter zur Geldausgabe mit Strom/ Spannung für eine bestimmte Zeit ansteuerbar. Ein dem Schalter zugeordnetes Monoflop generiert eine bestimmte Laufzeit des Elektromotors durch eine entsprechend lange Spannungs-/Stromversorgung durch ein Schließen des Stromkreises mittels des Schalters. Das Steuergerät ist zum Abgeben eines Codes, welcher als eine Spannungssequenz mit Spannungslücken ausgebildet ist, vorgesehen und ausgebildet. Dabei ist zur Übertragung des Codes eine zweiadrige elektrische Leitung nutzbar, über welche der Elektromotor mit Betriebsspannung/Betriebsstrom zu versorgen ist. Weiterhin umfasst die Geldausgabeeinheit einen Vergleicher-Baustein zum Empfangen und Vergleichen des Codes mit einem vordefinierten Code. Dem Vergleicher-Baustein ist ein Schieberegister vorgeordnet, wobei der Code durch das Schieberegister seriell aus der für den Elektromotor anliegenden Spannung filterbar und parallel an den Vergleicher-Baustein weiterleitbar ist. Bei einer Identität bzw. Gleichheit des empfangenen Codes mit dem bekannten, vordefinierten Code ist der Schalter zur Spannungs-/Stromversorgung des Elektromotors zur Geldausgabe über das Monoflop ansteuerbar.

    [0008] Der Code ist beispielsweise spezifisch an die Geldausgabeeinheit angepasst und dem Steuergerät und dem Vergleicher-Baustein bekannt. Der Code wird übertragen, um sicherzustellen, dass die Ansteuerung des Schalters erst dann erfolgt, wenn der richtige Code übertragen wurde. Dadurch ist sichergestellt, dass die Information zur Geldausgabe von dem Steuergerät der Geldausgabeeinheit und nicht von einem Manipulationsgerät stammt, wobei die Ansteuerung des Schalters eine Spannungs-/Stromversorgung des Elektromotors und damit eine Geldausgabe zur Folge hat. Diese Maßnahme ist relativ kostengünstig zu realisieren, da gegenüber einer bekannten Geldausgabeeinheit nur geringfügige Änderungen im Aufbau - wie z.B. lediglich eine Hinzufügung des Vergleicher-Bausteins - erforderlich sind. Darüber hinaus besteht eine relativ hohe Sicherheit gegen Manipulationen von außen, da der übertragene Code lediglich dem Hersteller bekannt sein muss, von welchem das Steuergerät und der Vergleicher-Baustein aufeinander abgestimmt werden. Selbstverständlich können der Vergleicher-Baustein, der Schalter und der Elektromotor gekapselt sein, damit diese sensiblen Bauteile vor einer mechanischen Manipulation geschützt sind. Es ist für den Fachmann selbstverständlich ersichtlich, dass der Schalter nicht unmittelbar zur Spannungs-/Stromversorgung des Elektromotors dient, sondern zwischen einer Spannungs-/Stromquelle und dem Elektromotor angeordnet ist, um einen Stromkreislauf zu unterbrechen oder zu schließen.

    [0009] Im Rahmen der Erfindung ist die elektrische Spannung dem elektrischen Strom im Wesentlichen gleichzusetzen.

    [0010] Der Code ist als eine Spannungssequenz mit Spannungslücken gebildet. Die Spannung, mit welcher der Elektromotor der Geldausgabeeinheit betrieben wird, enthält in bestimmten zeitlichen Abständen Spannungslücken, wobei diese zeitlichen Abstände der Spannungslücken eine Datensequenz darstellen. Damit ist es nicht erforderlich, eine besondere Datenübertragungsvorrichtung bereitzustellen. Vielmehr liefert das Steuergerät eine gepulste Spannung, welche beispielsweise 0 und 1 beträgt, in Form des Codes und anschließend eine Spannung, welche 1 beträgt und der Betriebsspannung des Elektromotors entspricht, um Geld, Jetons oder ähnliche geldwerte Gewinne auszuzahlen. Im Weiteren lässt sich der Elektromotor nicht durch einfaches Anlegen von Spannung/ Strom oder einen Kurzschluss in Betrieb nehmen, um den Inhalt einer Geldspeichereinheit über die zugeordnete Geldausgabeeinheit aus dem Unterhaltungsspielgerät auszugeben. Auch ein Aufmodulieren von sinus- oder trapezförmigen Spannungssignalen reicht nicht aus, um den Elektromotor zu starten und damit die Geldausgabeeinheit zu manipulieren. Auf diese Weise ist die unbefugte Beeinflussung der Geldausgabeeinheit wesentlich erschwert.

    [0011] Zur Übertragung des Codes ist die zweiadrige elektrische Leitung nutzbar, über welche der Elektromotor mit Betriebsspannung/Betriebsstrom ansteuerbar ist. Demzufolge ist es nicht erforderlich einen Kabelbaum bzw. elektrische Leitungen der Geldausgabeeinheit zu ändern. Die Erfindung kann somit problemlos in eine vorhandene Geldausgabeeinheit implementiert werden.

    [0012] Dem Vergleicher-Baustein ist ein Schieberegister vorgeordnet. Das Schieberegister filtert den Code seriell aus der Spannung für den Elektromotor und übergibt dann den Code parallel an den Vergleicher-Baustein.

    [0013] Dem Schalter ist ein so genanntes Monoflop zugeordnet.

    [0014] Um eine einfache Anpassung bei einem Austausch von Bauteilen zu ermöglichen, ist zweckmäßigerweise dem Vergleicher-Baustein ein Codierschalter, insbesondere ein DIP-Schalter, oder ein Speicher für den vordefinierten Code zugeordnet. Durch eine entsprechende manuelle Einstellung des DIP-Schalters kann dann der Vergleicher-Baustein an den Code des Steuergerätes angepasst werden.

    [0015] Die angegebene Aufgabe wird weiterhin durch ein Verfahren zum Betreiben eines Unterhaltungsspielgerätes mit einer Spielablaufsteuerung gelöst, wobei die Spielablaufsteuerung zur Geldausgabe mit einem Steuergerät einer Geldausgabeeinheit verbunden ist und kommuniziert. Die Geldausgabeeinheit umfasst dabei einen Elektromotor sowie ein Steuergerät, welches eine Speichereinheit umfasst. Dabei ist der Elektromotor mit dem Steuergerät über eine mit dem Elektromotor verkapselten und steuerbaren Schalter gekoppelt und der Elektromotor wird über den Schalter zur Geldausgabe mit Strom/Spannung für eine bestimmte Zeit angesteuert. Dabei wird von einem dem Schalter zugeordneten Monoflop eine bestimmte Laufzeit des Elektromotors durch entsprechend lange Spannungs-/Stromversorgung durch ein Schließen des Stromkreises mittels des Schalters generiert. Das Steuergerät ist dabei zum Abgeben eines als eine Spannungssequenz mit Spannungslücken gebildeten Codes vorgesehen und ausgebildet. Zur Übertragung des Codes wird eine zweiadrige elektrische Leitung genutzt, über welche der Elektromotor mit Betriebsspannung/Betriebsstrom versorgt wird. Weiterhin ist bei der Geldausgabeeinheit ein Vergleicher-Baustein zum Empfangen und zum Vergleichen des Codes mit einem vordefinierten Code vorgesehen, dabei wird dem Vergleicher-Baustein ein Schieberegister vorgeordnet. Der Code wird durch das Schieberegister seriell aus der für den Elektromotor anliegenden Spannung gefiltert und dann parallel an den Vergleicher-Baustein weitergeleitet. Bei einer Identität bzw. Übereinstimmung des empfangenen Codes mit dem bekannten, vordefinierten Code wird der Schalter zur Spannungsversorgung des Elektromotors zur Geldausgabe über das Monoflop angesteuert.

    [0016] Das Steuergerät umfasst beispielsweise den Speicherbaustein oder dergleichen, um den Code, welcher an den Vergleicher-Baustein gesendet wird, zu speichern. Um eine verhältnismäßig hohe Sicherheit gegen eine unbefugte Manipulation zu schaffen, kann jeder Geldausgabeeinheit ein individueller Code zugeordnet werden. Es ist auch möglich, einer bestimmten Serie von Geldausgabeeinheiten einen gemeinsamen Code zuzuordnen.

    [0017] Vom Schieberegister wird der Code seriell aus der als Betriebsspannung für den Elektromotor dienenden Spannung gefiltert und an den Vergleicher-Baustein parallel weitergeleitet. Bei einer Übereinstimmung des empfangenen Codes mit dem bekannten Code, also dem vordefinierten Code, wird vom Vergleicher-Baustein das Monoflop und damit der Schalter angesprochen, durch welchen den Elektromotor für eine bestimmte Zeit mit der Betriebsspannung/Betriebsstrom versorgt wird.

    [0018] Der Code wird mit einer Code-Eingabeeinheit an dem Vergleicher-Baustein eingegeben. Die Code-Eingabeeinheit kann beispielsweise in ein elektronisches Service-Gerät integriert oder, wie bereits erläutert, als ein DIP-Schalter an dem Vergleicher-Baustein ausgebildet sein.

    [0019] Die zuvor erläuterte Geldausgabeeinheit ist auf einfache Weise in beliebige Geräte integrierbar, bei welchen eine Geldverarbeitung bzw. eine Auszahlung von Geld oder geldwerten Gegenständen erfolgt. Bevorzugt erfolgt die Verwendung der Geldausgabeeinheit in einem Unterhaltungsspielgerät, wobei jedoch eine derartige Beschränkung nicht zwingend ist, vielmehr kann die Geldausgabeeinheit auch in einem Geldwechsler, einem Warenverkaufsautomaten oder einem sogenannten Bankautomaten vorgesehen sein, ohne dass es sich hierbei um eine abschließende Aufzählung handelt.

    [0020] Wird beispielsweise ein Geldrückgabeschalter des Unterhaltungsspielgerätes betätigt, erfolgt eine entsprechende Signalisierung an die Spielablaufsteuerung. Dabei wird von der Spielablaufsteuerung wiederum das Steuergerät der Geldausgabeeinheit angesteuert, um den Elektromotor für die Geldausgabe in Betrieb zu setzen. Dabei wird mit der Spannung der Spannungssignale umfassende Code an den Vergleicher-Baustein der Geldausgabeeinheit gesendet, welcher den empfangenen Code mit einem bekannten, vordefinierten Code vergleicht und bei einer Identität bzw. Übereinstimmung des empfangenen Codes mit dem vordefinierten Code den Schalter über das Monoflop zum Schließen eines Stromkreises zur Versorgung des Elektromotors mit Spannung bzw. Strom ansteuert.

    [0021] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar sind. Der Rahmen der Erfindung ist nur durch die Ansprüche definiert.

    KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN



    [0022] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die zugehörige Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:

    [0023] Es zeigen:
    Fig. 1
    eine schematische Darstellung einer Vorderansicht eines Unterhaltungsspielgerätes mit einer Geldausgabeeinheit nach der Erfindung und,
    Fig. 2
    eine schematische Teildarstellung der Geldausgabeeinheit für das Unterhaltungsspielgerät nach Fig. 1.

    AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG



    [0024] Das Gehäuse 1 des geldbetätigten, rechnergesteuerten Unterhaltungsspielgerätes mit Gewinnmöglichkeit weist auf seiner Vorderseite drei übereinander angeordnete Anzeigeeinrichtungen 2 in Form von Bildschirmen 3 auf, von denen der obere Bildschirm 3 zur Darstellung einer Spieleinrichtung 4 dient. Die Spieleinrichtung 4 ist in Form einer Symbolspieleinrichtung mit drei nebeneinander angeordneten, walzenförmig ausgebildeten Umlaufkörpern 5 optisch dargestellt. Rechnergesteuert wird seitens einer Spielablaufsteuerung 33 ein Bild erzeugt, das sich drehenden Umlaufkörpern 5 mit umfangsseitigen Symbolen 6 entspricht. Im Weiteren werden rechnergesteuert Ablesefenster 7 auf dem Bildschirm 3 dargestellt, die der Anzeige eines zufallsgesteuerten Spielergebnisses, also einer bestimmten Kombination von Symbolen 6, dienen. Mit der Darstellung des Spielergebnisses geht eine Anzeige der virtuellen Umlaufkörper 5 einher, welche stillgesetzten Walzen entspricht. Aus den angezeigten Symbolen 6 kann der Benutzer das Spielergebnis ablesen, insbesondere auch, ob ein Gewinn nach einem anzeigbaren Gewinnplan vorliegt.

    [0025] Der Bildschirm 3 in der Mitte des Unterhaltungsgerätes ist als Touchscreen 8 ausgebildet und dient zur Darstellung von als Risikoleitern 9 ausgebildeten Zusatzspieleinrichtungen 10. Der in der Spieleinrichtung 4 durch Erreichung einer zufallsgesteuert ermittelten Symbolkombination erzielte Gewinn kann tasten- oder rechnergesteuert als Einsatz in eine der beidseitig des mittigen Bildschirms 3 angeordneten Zusatzspieleinrichtungen 10 übertragen werden. Die linke Risikoleiter 9 umfasst mehrere übereinander dargestellte Anzeigefelder 11, die in steigender Reihenfolge mit Gewinnwerten von 10 bis 5000 Punkten belegt sind. Die rechte Risikoleiter 9 besitzt ebenfalls mehrere übereinander dargestellte Anzeigefelder 11, die in steigender Reihenfolge mit Gewinnwerten von 15 bis 6000 Punkten belegt sind.

    [0026] Das Riskieren des in der Risikoleiter 9 angezeigten Gewinns geschieht dadurch, dass das nächsthöhere Anzeigefeld 11 in Bezug auf das optisch hervorgehobene, den Gewinn anzeigende Anzeigefeld 11 im Wechsel mit einem unterhalb der Risikoleiter 9 angebrachten Totalverlustanzeigefeld 12 mit der Beschriftung "0" blinkend dargestellt wird. Bei Betätigung einer als Drucktaste ausgebildeten Taste 13, deren Tastschalter 14 in einem unteren Gehäuseabschnitt 15 angeordnet ist, wird zufallsgesteuert entweder der nächsthöhere Gewinn erzielt oder der eingesetzte Gewinn verloren. Dieser Vorgang kann bis zum Erreichen des dargestellten Höchstgewinnes an Punkten fortgesetzt werden.

    [0027] Der untere Bildschirm 3 ist mit Anzeigen 16 für Guthaben, Punkte, Gewinne und dergleichen versehen, wobei eine der Anzeigen 16 eine Punktebank 17 repräsentiert. Bei einem Guthaben in einer als Guthabenanzeige 18 ausgeführten Anzeige 16 wird ein bestimmter Geldbetrag aus der Guthabenanzeige 18 in eine bestimmte Punkteanzahl umgewandelt und in der Punktebank 17 aufaddiert, von der eine bestimmte Punktezahl als Einsatz für ein Spiel in der Spieleinrichtung 4 abgebucht und in der Spieleinrichtung 4 gewonnene Punkte aufaddiert werden. Bei einer Auszahlung eines Geldwertes wird zunächst der Punktewert der Punktebank 17 in ein in der Guthabenanzeige 18 darzustellendes Guthaben in einem vorgegebenen Zeittakt umgewandelt.

    [0028] Im unteren Gehäuseabschnitt 15 des Unterhaltungsspielgerätes sind als Drucktasten 19 ausgebildete Nachstart-/ Stopptasten mit entsprechenden Tastschaltern 14 angeordnet, mit deren Beaufschlagung das in der Spieleinrichtung 4 angezeigte Symbol 6 des zugeordneten Umlaufkörpers 5 nachgestartet bzw. vorzeitig stillgesetzt werden kann. D.h. die Anzeige wird derart beeinflusst, dass die Umlaufkörper 5 stillstehend oder rotierend erscheinen. Selbstverständlich sind sämtliche Tastschalter 14, insbesondere in Abhängigkeit von dem Spielablauf - vorzugsweise farbig - hinterleuchtbar. Ferner sind ein Münzeinwurfschlitz 20 und ein Geldscheineingabeschlitz 21 einer nicht näher dargestellten Geldverarbeitungseinrichtung vorgesehen. Des Weiteren ist neben dem Münzeinwurfschlitz 20 eine Rückgabetaste 22 angeordnet, durch deren Betätigung ein in der Guthabenanzeige 18 angezeigtes Guthaben in eine nicht dargestellte Ausgabeschale abrufbar ist, wobei der Rückgabetaste 22 ebenfalls ein Tastschalter 14 zugeordnet ist.

    [0029] Die Geldverarbeitungseinrichtung des Unterhaltungsspielgerätes umfasst eine Geldausgabeeinheit 23 mit einem Steuergerät 24, welches mit der Spielablaufsteuerung 33 des Unterhaltungsspielgerätes verbunden ist. Im Weiteren weist die Geldausgabeeinheit 23 einen Elektromotor 25 auf, welcher zur Geldausgabe mit Strom/Spannung zu versorgen ist, wobei der Strom/die Spannung mittels Betätigung eines vorgeordneten elektronischen, steuerbaren Schalters 26 für eine bestimmte Zeit durch das Steuergerät 24 freigeschaltet wird. Um eine Manipulation des Auszahlvorganges durch eine nicht legitimierte Spannungs-/Stromversorgung des Elektromotors 25 zu verhindern, ist zur Steuerung des Schalters 26 des Elektromotors 25 ein Vergleicher-Baustein 28 vorgesehen bzw. vorgeschaltet. Vom Steuergerät 24 wird über eine zweiadrige elektrische Leitung 29 ein Code, der in einer Speichereinheit 32 des Steuergerätes 24 gespeichert ist, an den Vergleicher-Baustein 28 gesendet. Dieser Code, der mittels eines Schieberegisters 27 gefiltert wird, wird vom Vergleicher-Baustein 28 mit einem dem Vergleicher-Baustein 28 bekannten Code verglichen. Bei einer Identität bzw. Übereinstimmung des empfangenen Codes mit dem bekannten bzw. vordefinierten Code wird der Schalter 26 zur Spannungs-/Stromversorgung des Elektromotors 25 zur Geldausgabe über ein Monoflop 30 angesteuert.

    [0030] Der von dem Steuergerät 24 an den Vergleicher-Baustein 28 gesendete Code liegt in Form von Lücken in der den Elektromotor 25 versorgenden Spannung vor, wobei die Spannungslücken eine Datensequenz darstellen. Diese Datensequenz muss zunächst in korrekter Weise erzeugt und anschließend auch von dem Vergleicher-Baustein 28 als korrekt erkannt werden, damit der mit dem Elektromotor 25 verkapselte Schalter 26 geschlossen wird, um den Elektromotor 25 mit der für die Auszahlung von Geld oder geldwertigen Gegenständen erforderlichen Spannung zu versorgen.

    [0031] Der in einem sogenannten Impulspaket von dem Steuergerät 24 übermittelte Code, der auch mittels eines DIP-Schalters 31 an dem Vergleicher-Baustein 28 einstellbar ist, wird durch das Schieberegister 27 seriell aus der für den Elektromotor 25 anliegenden Spannung gefiltert und parallel an den Vergleicher-Baustein 28 weitergeleitet. Der Vergleicher-Baustein 28 vergleicht den Code, welcher mittels DIP-Schalter 31 eingestellt bzw. vordefiniert worden ist, mit dem von dem Steuergerät 24 über das Schieberegister 27 empfangenen voreingestellten Code. Bei einer Übereinstimmung wird dann vom Vergleicher-Baustein 28 ein Impuls für eine beliebig kurze Zeit ausgelöst. Das mit dem Impuls angesteuerte Monoflop 30 generiert anschließend eine bestimmte Laufzeit des Elektromotors 25 durch eine entsprechend lange Spannungs-/Stromversorgung durch ein Schließen des Stromkreises mittels des Schalters 26. Sollte der Code nur einmal von dem Steuergerät 24 gesendet werden, dann unterbricht das Monoflop 30 die Spannungs-/Stromversorgung durch ein Öffnen des Schalters 26 und schaltet demzufolge den Elektromotor 25 nach einer minimalen Laufzeit aus. Da das Monoflop 30 retriggerbar ausgebildet ist, kann der dem Elektromotor 25 vorgeordnete Schalter 26 unterbrechungsfrei eingeschaltet werden.

    [0032] In einer möglichen Umsetzung der Schaltung wird der Code, also das logische Signal, abgegriffen und Spannung/Strom zur Versorgung des Elektromotors 25 generiert. Dabei können die Spannungslücken, also 0V-Pegel, mit einer Dauer kleiner als 1,5 ms als eine 0 und mit einer Dauer größer als 1,5 ms als eine 1 in das Schieberegister 27 übernommen werden. In der Zeit, in der das Schieberegister 27 gefüllt werden muss, ist es erforderlich, die 0V-Pegel innerhalb von beispielsweise weniger als 3,5 ms zu senden. Wird länger als 3,5 ms ein größerer Pegel - also ein sogenannter High-Pegel - gesendet bzw. empfangen, dann wird der Inhalt des Schieberegisters 27 mittels des Vergleicher-Bausteins 28 mit dem über dem DIP-Schalter 31 eingestellten Code verglichen und bei einer Übereinstimmung des Inhalts des Schieberegisters 27 mit dem vorgegebenen Code der als MOS-FET ausgebildete Schalter 26 durchgeschaltet, um den Elektromotor 25 mit Spannung/Strom zu versorgen.
    BEZUGSZEICHEN
    1. Gehäuse 24. Steuergerät
    2. Anzeigeeinrichtung 25. Elektromotor
    3. Bildschirm 26. Schalter
    4. Spieleinrichtung 27. Schieberegister
    5. Umlaufkörper 28. Vergleicher-Baustein
    6. Symbol 29. Leitung
    7. Ablesefenster 30. Monoflop
    8. Touchscreen 31. DIP-Schalter
    9. Risikoleiter 32. Speichereinheit
    10. Zusatzspieleinrichtung 33. Spielablaufsteuerung
    11. Anzeigefeld    
    12. Totalverlustanzeigefeld    
    13. Taste    
    14. Tastschalter    
    15. Gehäuseabschnitt    
    16. Anzeige    
    17. Punktebank    
    18. Guthabenanzeige    
    19. Drucktaste    
    20. Münzeinwurfschlitz    
    21. Geldscheineingabeschlitz    
    22. Rückgabetaste    
    23. Geldausgabeeinheit    



    Ansprüche

    1. Unterhaltungsspielgerät mit einer Spielablaufsteuerung (33), welche Spielablaufsteuerung (33) mit einem Steuergerät (24) einer Geldausgabeeinheit (23) verbunden ist, wobei die Spielablaufsteuerung (33) zur Geldausgabe mit dem Steuergerät (24) kommuniziert, wobei die Geldausgabeeinheit (23) umfasst

    • einen Elektromotor (25) und

    • das Steuergerät (24) umfassend eine Speichereinheit (32),

    - wobei der Elektromotor (25) mit dem Steuergerät (24) über einen mit dem Elektromotor (25) verkapselten und steuerbaren Schalter (26) gekoppelt ist und über den Schalter (26) zur Geldausgabe mit Strom/Spannung für eine bestimmte Zeit ansteuerbar ist, wobei ein dem Schalter (26) zugeordnetes Monoflop (30) eine bestimmte Laufzeit des Elektromotors (25) durch eine entsprechend lange Spannungs-/Stromversorgung durch ein Schließen des Stromkreises mittels des Schalters (26) generiert; und

    - wobei das Steuergerät (24) zum Abgeben eines als eine Spannungssequenz mit Spannungslücken gebildeten Codes vorgesehen und ausgebildet ist; und

    - wobei zur Übertragung des Codes eine zweiadrige elektrische Leitung (29) nutzbar ist, über die der Elektromotor (25) mit Betriebsspannung/ Betriebsstrom zu versorgen ist,

    • einen Vergleicher-Baustein (28) zum Empfangen des Codes und Vergleichen des Codes mit einem vordefinierten Code, wobei

    - dem Vergleicher-Baustein (28) ein Schieberegister (27) vorgeordnet ist, wobei der Code durch das Schieberegister (27) seriell aus der für den Elektromotor (25) anliegenden Spannung filterbar und parallel an den Vergleicher-Baustein (28) weiterleitbar ist, und

    - bei einer Identität des empfangenen Codes mit dem vordefinierten Code der Schalter (26) zur Spannungsversorgung des Elektromotors (25) zur Geldausgabe über das Monoflop (30) ansteuerbar ist.


     
    2. Unterhaltungsspielgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Vergleicher-Baustein (28) ein Codierschalter, insbesondere ein DIP-Schalter (31), oder ein Speicher für den vordefinierten Code zugeordnet ist.
     
    3. Verfahren zum Betreiben eines Unterhaltungsspielgerätes nach Anspruch 1

    - wobei der Elektromotor (25) über den Schalter (26) zur Geldausgabe mit Strom/ Spannung für eine bestimmte Zeit angesteuert wird,

    - wobei zur Übertragung beim Abgeben des Codes durch das Steuergerät (24) die zweiadrige elektrische Leitung (29) genutzt wird,

    - wobei im Vergleicher-Baustein (28) der Code empfangen und mit einem vordefinierten Code verglichen wird,

    - wobei der Code durch das Schieberegister (27) seriell aus der für den Elektromotor (25) anliegenden Spannung gefiltert und parallel an den Vergleicher-Baustein (28) weitergeleitet wird, und

    - wobei bei einer Identität des empfangenen Codes mit dem vordefinierten Code der Schalter (26) zur Spannungsversorgung des Elektromotors (25) zur Geldausgabe über das Monoflop (30) angesteuert wird, indem das Monoflop (30) eine bestimmte Laufzeit des Elektromotors (25) durch eine entsprechend lange Spannungs-/Stromversorgung durch ein Schließen des Stromkreises mittels des Schalters (26) generiert.


     
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Code mit einer Code-Eingabeeinheit an dem Vergleicher-Baustein (28) eingegeben wird.
     


    Claims

    1. Amusement machine with a game structure controller (33), said game structure controller (33) being connected with a control unit (24) of a cash dispensing unit (23), wherein the game structure controller (33) communicates with the control unit (24) in order to issue cash, wherein the cash dispensing unit (23) comprises

    • an electric motor (25) and

    • the control unit (24) comprises a storage unit (32),

    - wherein the electric motor (25) is coupled with the control unit (24) via an encapsulated and controllable switch (26) coupled with the electric motor (25) and can be controlled via the switch (26) for issuing cash with current/voltage for a specific period, wherein a monoflop (30) associated with the switch (26) generates a specific run time of the electric motor (25) by means of a correspondingly long voltage/current supply through closing the power circuit by means of the switch (26); and

    - wherein the control unit (24) is envisaged and designed for issuing a code generated as a voltage sequence with voltage gaps; and

    - wherein a two-core electric cable (29) can be used for transmitting the code, with which the electric motor (25) will be supplied with operating voltage/operating current,

    • a comparator module (28) for receiving the code and comparing the code with a pre-defined code, wherein

    - the comparator module (28) is preceded by a shift register (27), wherein the code can be serially filtered from the voltage applied for the electric motor (25) by the shift register (27) and transmitted parallel to the comparator module (28), and

    - the switch (26) for supplying voltage to the electric motor (25) for issuing cash can be controlled via the monoflop (30) if the received code is identical to the pre-defined code.


     
    2. Amusement machine according to claim 1, characterised in that a coding switch, in particular a DIP switch (31), or a memory for the pre-defined code is allocated to the comparator module (28).
     
    3. Method for operating an amusement machine according to claim 1

    - wherein the electric motor (25) is controlled via the switch (26) for issuing cash with current/voltage for a specific period,

    - wherein the two-core electric cable (29) is used for transmission when the code is issued by the control unit (24),

    - wherein the code is received and compared with a pre-defined code in the comparator module (28),

    - wherein the code is serially filtered from the voltage applied for the electric motor (25) by the shift register (27) and transmitted parallel to the comparator module (28), and

    - wherein the switch (26) for supplying voltage to the electric motor (25) for issuing cash can be controlled via the monoflop (30) if the received code is identical to the pre-defined code in that the monoflop (30) generates a specific run time of the electric motor (25) by means of a correspondingly long voltage/current supply through closing the power circuit by means of the switch (26).


     
    4. Method according to claim 3, characterised in that the code is entered into the comparator module (28) with a code input unit.
     


    Revendications

    1. Machine de jeu de distraction avec un contrôleur de séquence de jeu (33), lequel contrôleur de séquence de jeu (33) est relié à une unité de commande (24), où le contrôleur de séquence de jeu (33) communique avec l'unité de commande (24) pour permettre la distribution d'argent, où le distributeur d'argent (23) comprend

    • un moteur électrique (25) et

    • l'unité de commande (24) contenant une unité de stockage (32),

    - où le moteur électrique (25) est accouplé avec l'unité de commande (24) par le biais d'un interrupteur (26) actionnable et encapsulé avec le moteur électrique (25) et qui peut être sollicité en courant/tension par le biais de l'interrupteur pour distribuer de l'argent pendant une durée déterminée, où un monoflop (30) associé à l'interrupteur (26) génère un certain temps de marche du moteur électrique (25) grâce à une alimentation en tension/en courant de durée appropriée en refermant le circuit de courant à l'aide de l'interrupteur (26) ; et

    - où l'unité de commande (24) est prévue et conçue pour produire un code servant de séquence de tension avec des lacunes de tension ; et

    - où un câble électrique à deux brins (29) sert à la transmission du code, câble par le biais duquel le moteur électrique (25) doit être alimenté en tension d'exploitation/de courant d'exploitation,

    • un élément comparateur (28) pour recevoir le code et pour comparer le code avec un code prédéfini, où

    - un registre à coulisseau (27) est disposé en amont de l'élément comparateur (28), où le code peut être filtré en série à partir de la tension appliquée pour le moteur électrique (25) par le biais du registre à coulisseau (27) et peut être transmis en parallèle à l'élément comparateur (28) pour une étape ultérieure, et

    - en cas d'identité du code reçu avec le code prédéfini, l'interrupteur (26) permettant l'alimentation en tension du moteur électrique (25) peut être sollicité pour distribuer de l'argent par le biais du monoflop (30).


     
    2. Machine de jeu de distraction selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un interrupteur de codage, en particulier un interrupteur DIP (31) ou bien une mémoire pour le code prédéfini, est associé à l'élément comparateur (28).
     
    3. Procédé d'exploitation d'une machine de jeu de distraction selon la revendication 1,

    - où le moteur électrique (25) est commandé en courant/en tension pendant une durée déterminée par le biais de l'interrupteur (26) pour distribuer de l'argent.

    - où le câble électrique à deux brins (29) permet une transmission lors de la production du code par l'unité de commande (24),

    - où le code est reçu dans l'élément comparateur (28) et comparé à un code prédéfini,

    - où le code est filtré en série à partir de la tension appliquée pour le moteur électrique par le biais du registre à coulisseau (27) et est transmis en parallèle à l'élément comparateur (28) pour une étape ultérieure, et

    - où en cas d'identité du code reçu avec le code prédéfini, l'interrupteur (26) permettant l'alimentation en tension du moteur électrique (25) est sollicité pour distribuer de l'argent par le biais du monoflop (30), dans la mesure où le monoflop (30) génère un certain temps de marche du moteur électrique (25) grâce à une alimentation en tension/en courant de durée appropriée en refermant le circuit de courant à l'aide de l'interrupteur (26).


     
    4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que le code est saisi à l'aide d'une unité de saisie de code au niveau de l'élément comparateur (28).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente