TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schneidmaschine, mit der sich Brot, Käse und dergleichen
strangförmige Lebensmittel maschinell in beliebig dicke Scheiben schneiden lassen.
Bei der erfindungsgemäßen Schneidmaschine kann es sich insbesondere um eine Rundmessermaschine
handeln.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus der
DE 198 20 004 C2 ist eine Rundmessermaschine zum Schneiden eines Lebensmittel-Stranges in Scheiben
bekannt. Diese Schneidmaschine besitzt ein kreisförmiges Schneidmesser, das um seine
zentrale Achse rotieren und zusätzlich in einer Kreisbahn umhergeschwenkt werden kann.
Bei dieser Schwenkbewegung wird es durch das in Scheiben zu schneidende strangförmige
Lebensmittel hindurchgeführt. Das strangförmige Lebensmittel wird in einem kanalartigen
Schacht dem Schneidmesser zugeführt und in Scheiben zerschnitten. Die geschnittenen
Scheiben werden auf einer dem Schneidmesser in Förderrichtung nachgeordneten Lagerfläche
stehend gespeichert.
[0003] Entsprechend der
EP 2 045 053 A2 ist vorgesehen, dass die Lagerfläche für die geschnittenen Scheiben und die Lagerfläche
für den noch nicht in Scheiben geschnittenen Lebensmittel-Strang in einer Ebene liegen,
die schräg im Raum ausgerichtet ist. Zusätzlich dazu kann die Lagereinrichtung für
die geschnittenen Scheiben vibrieren. Dadurch lässt sich die jeweils geschnittene
Scheibe leicht von dem Schneidmesser lösen und haftet nicht an demselben an.
[0004] Beim Schneiden eines Laibes Brot entstehen in der Regel einige Krümel, die sich über
die Zeit im Einlege- und Entnahmebereich sammeln. Diese Krümel vermitteln ein unaufgeräumtes
Bild, so dass ein negativer Gesamteindruck der Schneidmaschine entstehen kann. Dies
gilt insbesondere dann, wenn die Schneidmaschine im Selbstbedienungsbereich aufgestellt
ist, so dass die Schneidmaschine direkt von den Kunden bedient wird. Darüber hinaus
kann es bei einer Ansammlung einer größeren Menge Krümel im Einlegebereich der Schneidmaschine
zu einer Fehlfunktion der Schneidmaschine kommen, da der Greifer, der das unzerschnittene
Brot in Richtung der Schneideinrichtung transportiert, nicht mehr bis in seine Ausgangsposition
zurückfahren kann, weil die Krümel diese Position blockieren.
[0005] Aus der
DE 10 2010 036 721 A1 ist eine Brotschneidemaschine bekannt, bei der der Aufnahmebereich einen Aufnahmeschacht
umfasst, dessen Boden von einem Krümelblech gebildet wird. Durch Längsschlitze können
Krümel durch das Krümelblech hindurch fallen und sich in einer darunter befindlichen
Krümelschublade sammeln, die gelegentlich entleert werden muss.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0006] Ausgehend von diesem vorbekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine verbesserte Schneidmaschine anzugeben, die einen störungsfreien Betrieb
ermöglicht und auch nach häufigem Gebrauch einen optisch ansprechenden Eindruck vermittelt.
[0007] Die erfindungsgemäße Schneidmaschine ist durch die Merkmale des Hauptanspruchs 1
gegeben. Sinnvolle Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von sich an den Hauptanspruch
anschließenden weiteren Ansprüchen.
[0008] Die erfindungsgemäße Schneidmaschine besitzt zumindest ein Schneidmesser für das
strangförmige Lebensmittel und einen Schacht zur Aufnahme des strangförmigen Lebensmittels.
Die Vorschubrichtung des strangförmigen Lebensmittels entspricht der Längsrichtung
des Schachts. Der Schacht weist einen ersten Schachtbereich vor dem Schneidmesser
und einen zweiten Schachtbereich nach dem Schneidmesser auf, die durch einen Schlitz
zumindest teilweise voneinander getrennt sind. In diesem Schlitz kann das Schneidmesser
während des Schneidvorgangs rotieren. Erfindungsgemäß ist zumindest ein Bodenelement
vorhanden, das oberhalb des ersten und/oder des zweiten Schachtbereichs vorhanden
ist. Das Bodenelement besitzt dabei zumindest einen Durchbruch.
[0009] Das Bodenelement ist dabei mit einem geringen Abstand zu dem Schachtbereich vorhanden
und wirkt optisch als Boden des Einlegebereichs oder des Entnahmebereichs. Durch den
Durchbruch innerhalb des Bodenelements können die anfallenden Krümel auf den unterhalb
des Bodenelements vorhandenen Schachtbereich fallen. Die Krümel sind somit nicht mehr
sichtbar, was zu einem optisch ansprechenderen Eindruck führt, ohne dass die Schneidmaschine
mehrmals täglich gereinigt werden muss. Darüber hinaus können die Krümel auch nicht
mehr das Zurückfahren des Transportgreifers in dessen Ausgangsposition erschweren,
so dass Fehlfunktionen minimiert werden können.
[0010] Durch die Verwendung eines zusätzlichen Bodenelements kann darüber hinaus der bestehende
Schacht erhalten bleiben, so dass die Mechanik und Elektronik der Schneidmaschine
durch diesen bestehenden Schacht geschützt bleibt. Ein zusätzliches Bodenelement oberhalb
des bestehenden Schachtes ermöglicht darüber hinaus ein einfaches Nachrüsten bereits
bestehender Schneidmaschinen, da die grundlegenden Abmessungen der Schneidmaschine
nicht verändert werden müssen.
[0011] Um den Abstand zwischen Bodenelement und Schachtbereich aufrecht zu erhalten, kann
das Bodenelement in seinem seitlichen Randbereich jeweils einen oder mehrere Abstandshalter
in Form von Stegen oder Stiften aufweisen.
[0012] Vorzugsweise kann das Bodenelement mehrere Schlitze oder Löcher als Durchbrüche aufweisen,
so dass die Krümel möglichst ungehindert durch das Bodenelement hindurchfallen können.
Das Bodenelement könnte daher auch als Rost ausgebildet sein.
[0013] Das Bodenelement kann insbesondere lösbar an dem Schachtbereich befestigt sein. Die
lösbare Befestigung kann einerseits verhindern, dass die Bediener unbefugt das Bodenelement
entnehmen, andererseits kann das Bodenelement nach wie vor so aus dem Schachtbereich
entfernt werden, dass eine Reinigung des Schachtbereichs möglich ist. Dazu ist das
Bodenelement klappbar an dem Schachtbereich befestigt sein. Zur Reinigung des Schachtbereiches
kann das Bodenelement in diesem Fall vorzugsweise nach hinten weggeklappt werden,
so dass der Schachtbereich frei zugänglich ist.
[0014] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann das Bodenelement zweiteilig ausgebildet
sein. Auf diese Weise kann das eine Teil des Bodenelements stationär ausgebildet sein,
während das andere Teil des Bodenelements beweglich ausgebildet sein kann. Der Transportgreifer
für das eingelegte Lebensmittel muss oberhalb des Bodenelements platziert werden.
Um dennoch eine einfache Reinigung des Schachtbereichs unterhalb des Bodenelements
zu ermöglichen, kann der Transportgreifer während der Reinigung auf den stationären
vorderen Teil des Bodenelements in den Bereich des Schlitzes zwischen den beiden Schachtbereichen
verfahren werden. Anschließend kann der bewegliche Teil des Bodenelements so verschwenkt
oder geklappt werden, dass der darunter liegende Schachtbereich frei zugänglich ist
und gereinigt werden kann. Um die Schneidmaschine reparieren oder warten zu können,
kann zusätzlich auch der stationäre Teil des Bodenelements aus dem Schachtbereich
entnommen werden.
[0015] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform kann der Abstand zwischen dem Schachtbereich
und dem Bodenelement an dem einen Ende des Schachtbereichs größer sein als an dem
gegenüber liegenden Ende des Schachtbereichs. Insbesondere kann der Abstand zwischen
dem Schachtbereich und dem Bodenelement im Bereich des schlitzseitigen Endes des Schachtbereichs
größer sein als an dem endseitigen Ende des Schachtbereichs. Dadurch kann der Schachtbereich
in Richtung des Schlitzes geneigt ausgebildet sein. Auf diese Weise können die Krümel,
die durch das Bodenelement auf den Schachtbereich fallen, in Richtung des Schlitzes
rutschen und dort in einer Krümelwanne gesammelt werden. Alternativ dazu kann der
Abstand zwischen dem Schachtbereich und dem Bodenelement im Bereich des endseitigen
Endes des Schachtbereichs größer sein als an dem schlitzseitigen Ende des Schachtbereichs.
In diesem Fall könnte eine weitere Krümelwanne im Randbereich der Schneidmaschine
angeordnet sein, in die die Krümel hineinrutschen könnten. Die Neigung des Schachtbereichs
könnte auch in Richtung des vorderen, bedienseitigen Endes der Schneidmaschine verlaufen.
Auf diese Weise kann auch der Schachtbereich weitgehend krümelfrei bleiben, so dass
auch bei der Ausbildung des Bodenelements als Rost oder mit einer Vielzahl von Durchbrüchen
ein optisch ansprechendes Bild bestehen bleibt.
[0016] Die Reinigung des Bodenelements und des darunter liegenden Schachtbereichs könnte
dadurch noch erleichtert werden, dass ein zusätzliches Reinigungselement für das Bodenelement
und/oder den darunter liegenden Schachtbereich vorhanden ist. Bei einem solchen Reinigungselement
kann es sich beispielsweise um ein Vibrationselement handeln, wie es bereits zum Lösen
der geschnittenen Scheiben von dem Kreismesser verwendet wird. Durch ein solches Vibrationselement
könnte das Bodenelement und auch der darunter liegende Schachtbereich in Schwingungen
versetzt werden. Alternativ oder zusätzlich dazu könnte ein Besenelement oder ein
sonstiges Wischelement, beispielsweise in Form einer Wischlippe, vorhanden sein. Es
wäre auch möglich, zumindest eine Reinigungsdüse vorzusehen, so dass die Krümel insbesondere
mittels eines Druckluftstoßes in Richtung des Schlitzes geblasen werden. Darüber hinaus
könnte auch zumindest ein Saugelement vorgesehen werden, mittels dem die Krümel eingesaugt
werden können. Reinigungsdüse oder Saugelement könnten dabei sowohl stationär als
auch beweglich ausgebildet sein.
[0017] Das erfindungsgemäße Bodenelement könnte sowohl im Einlegebereich als auch im Entnahmebereich
der Schneidmaschine angeordnet werden. In der Regel sollte derjenige Teil des Schachtes
der Schneidmaschine, unter dem die Mechanik der Schneidmaschine angeordnet ist, mit
einem geschlossenen Schachtboden ausgestattet sein, um die Mechanik ausreichend abzuschirmen.
In diesem Bereich bietet sich das erfindungsgemäße Bodenelement daher besonders an.
Bei demjenigen Bereich des Schachtes, unter dem keine Mechanik angeordnet ist, könnte
dagegen der Schachtboden selbst bereits mit entsprechenden Durchbrüchen ausgestattet
sein, so dass die dort anfallenden Krümel in die Schneidmaschine hineinfallen und
sich dort beispielsweise in einer Krümelwanne sammeln könnten.
[0018] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind den in den Ansprüchen ferner angegebenen
Merkmalen sowie dem nachstehenden Ausführungsbeispiel zu entnehmen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0019] Die Erfindung wird im Folgenden anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- die Frontansicht einer erfindungsgemäßen Schneidmaschine,
- Fig. 2
- die Draufsicht auf die erfindungsgemäße Schneidmaschine gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Schneidmaschine gemäß Fig. 1 entlang
der Linie A-A,
- Fig. 4
- einen Detailausschnitt X des Querschnitts gemäß Fig. 3 und
- Fig. 5
- einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Schneidmaschine entlang der Linie B-B
entsprechend Fig. 3.
WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
[0020] Die erfindungsgemäße Schneidmaschine 10 ist im vorliegenden Beispielsfall als Rundmessermaschine
mit einem nicht näher dargestellten Kreismesser ausgebildet. Das Kreismesser ist in
üblicher Art und Weise an einem Schwingarm gelagert, welcher durch einen motorischen
Antrieb bewegt wird. Durch den motorischen Antrieb ist auch eine Rotation des Kreismessers
möglich.
[0021] Die Schneidmaschine 10 ist für den Selbstbedienungsbereich ausgelegt und besitzt
ein Gehäuse 12, das im oberen Bereich durch eine Klappe 14 geschlossen werden kann.
Solange die Klappe 14 geöffnet ist, ist das Kreismesser blockiert, um eine Verletzungsgefahr
durch das Kreismesser zu verhindern. Das Gehäuse 12 besitzt in dem in der Zeichnung
linken Bereich eine Tür 16, die zu Reinigungs- und Wartungszwecken geöffnet werden
kann. Hinter dieser Tür 16 befindet sich auch eine Krümelwanne, in der die beim Betrieb
der Schneidmaschine 10 anfallenden Krümel gesammelt werden.
[0022] Die Schneidmaschine 10 besitzt einen Schacht 20, dessen Längsrichtung der Vorschubrichtung
eines eingelegten strangförmigen Lebensmittels entspricht. Der Schacht 20 der Schneidmaschine
10 besitzt einen ersten, rechten Schachtbereich 22 und einen zweiten, linken Schachtbereich
24, die durch einen Schlitz 26 voneinander getrennt sind. Durch den Messerantrieb
angetrieben wandert das Kreismesser durch diesen Schlitz 26, so dass das im Bereich
des Schlitzes 26 vorhandene Lebensmittel an dieser Stelle zertrennt wird. Bezogen
auf die Zeichnung entsteht dann links von diesem Schlitz 26 eine Lebensmittelscheibe.
Rechts des Schlitzes 26 ist das Lebensmittel noch unzertrennt vorhanden. Daher befindet
sich der Einlegebereich für das zu schneidende Lebensmittel im Bereich des rechten
Schachtbereichs 22 und der Entnahmebereich für das Scheiben-Paket im Bereich des zweiten,
linken Schachtbereichs 24.
[0023] Zum Zerschneiden wird der Lebensmittel-Strang durch einen Transportgreifer 28 in
Richtung auf den Schlitz 26 geschoben. Dazu besitzt der Transportgreifer 28 mehrere
nebeneinander liegende Krallen, die beim Schneidvorgang von oben in das Ende des Lebensmittels
hineinstechen. Um ein Umfallen der geschnittenen Scheiben des Lebensmittel-Stranges
zu verhindern, ist hinter dem Schlitz 26 eine Scheibenstütze 30 angeordnet. Die Scheibenstütze
30 ist an einer Achse verschwenkbar gelagert, so dass nachfolgende Scheiben die Scheibenstütze
30 entsprechend verschrieben können. Um die Verpackung des geschnittenen Scheiben-Pakets
zu erleichtern, ist im Bereich des Entnahmebereichs eine Verpackungshilfe 32 vorhanden,
auf die das Scheiben-Paket aufgelegt werden kann. Anschließend kann beispielsweise
eine Tüte oder ein Beutel über das Scheiben-Paket und die Verpackungshilfe gestülpt
werden, um das Scheiben-Paket in die Tüte oder den Beutel zu überführen.
[0024] Im Einlegebereich der Schneidmaschine 10 befindet sich ein erstes Bodenelement 40.
Das Bodenelement 40 ist im vorliegenden Beispielsfall einteilig ausgebildet und weist
eine Vielzahl von Durchbrüchen in Form von Schlitzen 42 auf. Durch diese Schlitze
42 können die anfallenden Krümel durch das Bodenelement 40 hindurch auf den rechten
Schachtbereich 22 fallen. Die Krümel sind somit außer Sichtweite und können daher
den optischen Eindruck der Schneidmaschine 10 nicht negativ beeinträchtigen. Der Einlegebereich
der Schneidmaschine 10 sieht daher auch nach mehreren Schneidvorgängen sauber und
damit optisch ansprechend aus.
[0025] Um den rechten Schachtbereich 22 reinigen zu können, kann das Bodenelement 40 aus
dem Einlegebereich der Schneidmaschine entfernt werden, indem dieses angehoben wird.
Der rechte Schachtbereich 22 ist somit frei zugänglich und kann beispielsweise mit
einem Besen gereinigt werden.
[0026] Unterhalb des Einlegebereichs der Schneidmaschine 10 ist die Mechanik der Schneidmaschine
10 angeordnet. Um diese Mechanik zu schützen, ist der Schachtbereich 22 mit einem
durchgehenden Schachtboden ausgestattet. Demgegenüber kann der Schachtboden des Schachtbereiches
24 des Entnahmebereichs mehrere Durchbrüche 50 in Form von Schlitzen aufweisen, so
dass in diesem Bereich auf ein weiteres Bodenelement verzichtet werden kann. Sofern
die Mechanik unterhalb des Entnahmebereichs angeordnet ist, kann der Schachtbereich
24 des Entnahmebereichs mit einem entsprechenden Bodenelement ausgestattet werden.
In diesem Fall könnte auf ein Bodenelement im Einlegebereich der Schneidmaschine verzichtet
werden.
[0027] Bei dem vorliegenden Beispielsfall ist der rechte Schachtbereich 22 nicht horizontal
ausgerichtet, sondern vielmehr in Richtung des Schlitzes 26 geneigt. Das Bodenelement
40 ist dagegen horizontal ausgerichtet, so dass der Abstand zwischen dem Bodenelement
40 und dem Schachtbereich 22 im Bereich des Schlitzes 26 größer ist als im Bereich
des Transportgreifers 28 (siehe Fig. 5). Im vorliegenden Beispielsfall beträgt die
Neigung 60 des Schachtbereichs 22 etwa 2,4 Grad. Diese Neigung 60 ist ausreichend,
damit die auf dem Schachtbereich 22 landenden Krümel in Richtung des Schlitzes 26
rutschen und dort in eine nicht dargestellte Krümelwanne fallen können. Auf diese
Weise kann sich auch auf dem Schachtbereich keine größere Menge an Krümeln ansammeln.
Nachdem bei einer Vielzahl von Durchbrüchen innerhalb eines Bodenelements die Möglichkeit
besteht, dass der darunter befindliche Schachtbereich zumindest teilweise einsehbar
ist, führt diese Ausführungsform zu einer weiteren optischen Verbesserung des Gesamteindrucks
der Schneidmaschine.
[0028] Die Reinigung des Schachtbereichs 22 könnte durch zusätzliche Reinigungselemente,
beispielsweise eine Vibrationseinrichtung oder ein Besenelement noch unterstützt werden.
Beispielsweise könnte an dem Transportgreifer ein Besenelement oder eine Wischlippe
befestigt sein, die beim Verfahren des Transportgreifers in Richtung des Schlitzes
die vorhandenen Krümel ebenfalls in Richtung des Schlitzes befördert. Beim Zurückfahren
des Transportgreifers könnte ein solches Reinigungselement dann in eine zweite Position
verfahren werden, bei dem es nicht zu einer Berührung der Krümel kommt, um zu verhindern,
dass verbleibende Krümel in den endseitigen Bereich des Schachtbereichs verschoben
werden.
[0029] Im Gegensatz zu dem in der Zeichnung dargestellten Beispielsfall könnte das Bodenelement
auch zweiteilig ausgebildet sein und ein stationäres und ein bewegliches Teil besitzen.
Die beiden Teile könnten mittels einem oder mehrerer Scharniere aneinander befestigt
sein, so dass der bewegliche Teil des Bodenelements nach oben geklappt werden könnte.
Der Transportgreifer könnte in diesem Fall oberhalb des stationären Teils positioniert
werden, um den beweglichen Teil des Bodenelements nach oben klappen und den darunter
befindlichen Schachtbereich reinigen zu können.
[0030] Im Gegensatz zu dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel könnte es
sich bei der erfindungsgemäßen Schneidmaschine auch um eine Gatterschneidmaschine
handeln.
1. Schneidmaschine (10) für strangförmige Lebensmittel
- mit einem Schneidmesser für das strangförmige Lebensmittel,
- mit einem Schacht (20) zur Aufnahme des strangförmigen Lebensmittels, dessen Längsrichtung
der Vorschubrichtung des strangförmigen Lebensmittels entspricht,
- wobei der Schacht (20) einen ersten Schachtbereich (22) und einen zweiten Schachtbereich
(24) aufweist, die durch einen Schlitz (26) zumindest teilweise voneinander getrennt
sind,
- wobei zumindest ein Bodenelement (40) vorhanden ist, das oberhalb des ersten und/oder
des zweiten Schachtbereichs (22, 24) angeordnet und insbesondere lösbar an dem Schachtbereich
befestigt ist,
- wobei das Bodenelement (40) zumindest einen Durchbruch (42) aufweist,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das Bodenelement klappbar an dem Schachtbereich befestigt ist.
2. Schneidmaschine nach Anspruch 1,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das Bodenelement (40) mehrere Schlitze (42) oder Löcher aufweist.
3. Schneidmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das Bodenelement als Rost ausgebildet ist.
4. Schneidmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das Bodenelement zweiteilig ausgebildet ist,
- der eine Teil des Bodenelements stationär ausgebildet ist,
- der andere Teil des Bodenelements beweglich ausgebildet ist.
5. Schneidmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- der Abstand zwischen dem Schachtbereich (22) und dem Bodenelement (40) an dem einen
Ende des Schachtbereichs (22) größer ist als an dem gegenüber liegenden Ende des Schachtbereichs
(22).
6. Schneidmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- zumindest ein Reinigungselement vorhanden ist, mittels dem das Bodenelement und/oder
der darunter liegende Schachtbereich von Krümel säuberbar ist.
7. Schneidmaschine nach Anspruch 6,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das Reinigungselement als Vibrationseinrichtung ausgebildet ist,
- mittels der Vibrationseinrichtung das Bodenelement und/ oder der darunter liegende
Schachtbereich in Schwingungen versetzbar ist.
8. Schneidmaschine nach Anspruch 6 oder 7,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das Reinigungselement zumindest eine Reinigungsdüse und/oder zumindest ein Saugelement
besitzt.
1. Slicing machine (10) for elongate foodstuffs
- having a cutting blade for the elongate foodstuff,
- having a shaft (20) for receiving the elongate foodstuff, the longitudinal direction
of said shaft corresponding to the direction of feed of the elongate foodstuff,
- wherein the shaft (20) has a first shaft region (22) and a second shaft region (24)
which are at least partially separated from one another by a slot (26),
- wherein there is at least one base element (40) which is arranged above the first
and/or second shaft region (22, 24) and is fastened in particular releasably to the
shaft region,
- wherein the base element (40) has at least one aperture (42),
- characterized in that
- the base element is fastened to the shaft region in a hinged manner.
2. Slicing machine according to Claim 1,
- characterized in that
- the base element (40) has a plurality of slots (42) or holes.
3. Slicing machine according to Claim 1 or 2,
- characterized in that
- the base element is configured as a grille.
4. Slicing machine according to one of the preceding claims,
- characterized in that
- the base element is formed in two parts,
- one part of the base element is configured to be stationary,
- the other part of the base element is configured to be movable.
5. Slicing machine according to one of the preceding claims,
- characterized in that
- the spacing between the shaft region (22) and the base element (40) is greater at
one end of the shaft region (22) than at the opposite end of the shaft region (22).
6. Slicing machine according to one of the preceding claims,
- characterized in that
- there is at least one cleaning element, by means of which the base element and/or
the shaft region located therebeneath is able to be cleaned of crumbs.
7. Slicing machine according to Claim 6,
- characterized in that
- the cleaning element is configured as a vibration device,
- by means of the vibration device, the base element and/or the shaft region located
therebeneath is able to be set into oscillation.
8. Slicing machine according to Claim 6 or 7,
- characterized in that
- the cleaning element has at least one cleaning nozzle and/or at least one suction
element.
1. Machine de découpe (10) de produits alimentaires en forme de boudin,
- comprenant une lame de coupe pour les produits alimentaires en forme de boudin,
- comprenant un puits (20) pour recevoir les produits alimentaires en forme de boudin,
dont la direction longitudinale correspond à la direction d'avance du produit alimentaire
en forme de boudin,
- le puits (20) présentant une première région de puits (22) et une deuxième région
de puits (24) qui sont séparées au moins en partie l'une de l'autre par une fente
(26),
- au moins un élément de fond (40) étant prévu, lequel est disposé au-dessus de la
première et/ou de la deuxième région de puits (22, 24) et est notamment fixé de manière
amovible à la région de puits,
- l'élément de fond (40) présentant au moins un orifice (42),
- caractérisée en ce que
- l'élément de fond est fixé de manière rabattable à la région de puits.
2. Machine de coupe selon la revendication 1,
- caractérisée en ce que
- l'élément de fond (40) présente plusieurs fentes (42) ou trous.
3. Machine de coupe selon la revendication 1 ou 2,
- caractérisée en ce que
- l'élément de fond est réalisé sous forme de grille.
4. Machine de coupe selon l'une quelconque des revendications précédentes,
- caractérisée en ce que
- l'élément de fond est réalisé en deux parties,
- l'une des parties de l'élément de fond est réalisée sous forme stationnaire,
- l'autre partie de l'élément de fond est réalisée de manière mobile.
5. Machine de coupe selon l'une quelconque des revendications précédentes,
- caractérisée en ce que
- la distance entre la région de puits (22) et l'élément de fond (40) à l'une des
extrémités de la région de puits (22) est supérieure à la distance à l'extrémité opposée
de la région de puits (22).
6. Machine de coupe selon l'une quelconque des revendications précédentes,
- caractérisée en ce
- qu'au moins un élément de nettoyage est prévu, au moyen duquel l'élément de fond et/ou
la région de puits située en dessous de lui peuvent être nettoyés des miettes.
7. Machine de coupe selon la revendication 6,
- caractérisée en ce que
- l'élément de nettoyage est réalisé sous forme de dispositif vibratoire,
- l'élément de fond et/ou la région de puits située en dessous de lui pouvant être
soumis à des vibrations au moyen du dispositif vibratoire.
8. Machine de coupe selon la revendication 6 ou 7,
- caractérisée en ce que
- l'élément de nettoyage possède au moins une buse de nettoyage et/ou au moins un
élément d'aspiration.