[0001] Die Erfindung betrifft eine Druckmaschine und ein Verfahren zum Anstellen zumindest
eines Farbwerkszylinders.
[0002] Zur Abwicklung von Druckaufträgen ist es nötig, Zylinder eines Druckwerks gegeneinander
anzustellen. Insbesondere bei Druckmaschinen für Hochdruckverfahren ist daher die
Verwendung variabler, das heißt stufenlos einstellbarer Anstellmechanismen bekannt.
Die Anstellung der Druckwerkzylinder mit solchen Anstellmechanismen kann zeitraubend
sein. Von den richtigen Anstellpositionen wird das Druckergebnis jedoch maßgeblich
beeinflusst.
Es ist des Öfteren notwendig, die Druckzylinder wieder voneinander abzustellen. Nur
auf diese Weise können Wartungs-, Reparatur und Reinigungsarbeiten durchgeführt sowie
Zylinder oder Druckformen gewechselt werden. Der mit dem An- und Abstellen der Druckzylinder
verbundene Zeitaufwand wird häufig als zu hoch empfunden.
[0003] Die
DE 103 20 764 A1 schlägt vor, einen Teil des Lagerbocks von dem in verfahrenden Spindeltrieb zu lösen.
Die Anordnung umfasst daher einen Exzenterverschluss, um das Spindelmuttergehäuser
und den Lagerbock miteinander fest zu verbinden oder voneinander zu lösen. Im gelösten
Zustand kann der Lagerbock auf Schienen händisch verschoben werden, so dass beilspielsweise
eine Druckzylinderhüise axiai vom Druckzylinder abgezogen werden kann.
[0004] Daher schlägt die
EP 1 310 360 B1 vor. Relativpositionen von Druckwerkzylindern zunächst manuell mit einer Grob- und
Feineinstellung variabel einzustellen und dann automatisch das An- und Abstellen vorzunehmen.
Die in dieser Druckschrift vorgestellte Vorrichtung löst das vorstehend erwähnte Problem
des Zeitaufwandes. Allerdings erfordert die dort vorgestellte Vorrichtung eine Vielzahl
hochwertiger Bauteile und ist deshalb aufwändig.
Aus diesem Grunde besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Druckmaschine
und ein Verfahren zur Anstellung zumindest eines Farbwerkzylinders vorzuschlagen,
die kostengünstiger realisierbar sind.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Ansprüche 1 und 13 gelöst.
Eine erfindungsgemäße Druckmaschine enthält demzufolge zumindest ein Farbwerk (es
kann sich also auch um ein Druckwerk bzw. einen "Druckstock" oder "Druckständer" handeln).
Ein solches Farbwerk enthält ein Anstellsystem, welches verschiedene Anstellmechanismen
enthalten kann:
Zunächst einen Anstellmechanismus zur variablen Einstellung der Relativposition. Ein
solches Anstellsystem kann ein hoch entwickelter Anstellmechanismus mit exakten Gewindespindeln
sein, bei dem die Motoren mit Drehgebern ausgestattet sind und/oder der Drehmoment
bildende Strom überwacht wird. In der EP 1 249 346 A wird ein Anstellsystem für eine größere Flexodruckmaschine gezeigt. Die Bewegung
der Schlitten kann mit solchen Systemen sehr exakt und auch - wie erwähnt - in geregelter
Form eingestellt werden. Insbesondere bei kostengünstigeren Systemen ist es jedoch
vorteilhaft, gleich zwei Anstellmechanismen zur variablen Einstellung der Walzenposition
vorzusehen. Diese können in einem Grobeinstellmechanismus bestehen, der beispielsweise
eine Gleitführung umfasst. Die Anstellung mit Hilfe dieses Mechanismus kann dann beispielsweise
manuell durch Heranschieben des Farbwerksbocks in eine Endposition oder in die Umgebung
einer Endposition vorgenommen werden. Die Arretierung der auf diese Weise eingestellten
(Vor)Position kann mit einem Halteelement geschehen. Als solches kommt beispielsweise
ein Klemmmechanismus in Frage.
[0006] Erfindungsgemäß ist ein erster Anstellmechanismus, der eine variable, in der Regel
stufenlose Einstellung einer Position erlaubt, vorgesehen. So kann zum Beispiel eine
Spindel, die sich in einem Gewinde (Lagerung) dreht, diesen Part übernehmen. Wenn
eine solche Spindelverstellung ergänzend zu einem Schiebemechanismus verwendet wird
("zwei erste Anstellmechanismen"), dann dürfte der Schiebemechanismus vorteilhafterweise
eine erste Grobeinstellung ermöglichen und der Anstellmechanismus mit der Spindel
die Feineinstellung übernehmen. Das Gewinde bzw. die Lagerung der Spindel kann bereits
auch als Halteelement des Spindelanstellmechanismus dienen.
Der weitere zweite Anstellmechanismus übernimmt dann die schnellere An- und Abstellung
des zumindest einen Zylinders (in die vorher eingestellte Druckposition und aus dieser
hinaus). Oft reicht es, wenn bei der Anstellung exakt die Ausgangsposition wieder
erreicht wird und wenn unterschiedliche Abstellpositionen bei wiederholten Abstellvorgängen
erreicht werden. Es können jedoch auch eine exakte Anstellposition und eine Abstellposition
wieder erreicht werden. Vorteilhafterweise kann Federkraft Insbesondere beim Erreichen
der Abstellposition verwendet werden.
Nach der Erfindung enthält der weitere zweite Anstellmechanismus einen Mehrfachexzenter.
Vorteilhaft Ist es, in Farbwerken, in denen mehrere Zylinder gegeneinander angestellt
werden, einen Exzenter zur Anstellung mehrerer Zylinder zu verwenden. Dies kann mit
Mehrfachexzentem geschehen. Bei der erfindungsgemäßen Verwendung von Mehrfachexzentern
zu diesem Zweck kann einem jedem Zylinder bzw. dem diesem Zylinder zugeordneten Farbwerksbock
eine Exzenterscheibe zugeordnet sein. Ein Farbwerksbock ist eine Vorrichtung, die
zumindest eine Lagerung eines Zylinders trägt. In der Regel verfügt ein Farbwerkszylinder
über zwei solcher Böcke jeweils zu einer seiner Stimseiten, so dass die Position des
Zylinders auf einer jeden Seite optimiert werden kann. Es sind jedoch auch Druckmaschinen
mit einem Bock für einen Zylinder bekannt. Es ist vorteilhaft, Exzenter auf Farbwerksböcken
anzuordnen.
Bei verschiedenen Druckverfahren ist es notwendig, in einem Druckwerk mehrere Druckzylinder
gegeneinander anzustellen. So sind in Offsetdruckverfahren oft eine Mehrzahl Druck-
oder Feuchtmittel transportierender Zylinder zu positionieren. Noch vorteilhafter
einsetzbar ist die vorliegende Erfindung jedoch in Zusammenhang mit Flexodruckmaschinen.
[0007] Hier gilt es in der Regel, einen Formatzylinder (der das flexible Druckbild trägt),
eine Rasterwalze gegeneinander sowie gegen einen Gegendruckzylinder anzustellen. Unter
solchen Voraussetzungen (hier werden zwei verschiebliche Zylinder gegen einen ortsfesten
Zylinder angestellt) ist es von Vorteil, wenn der Exzenter auf dem mittleren der relativ
zueinander zu positionierenden Zylinder angebracht ist. Vorteilhaft ist die Verwendung
von Farbwerksböcken, die auf Gleitschienen beweglich sind. Der zumindest eine Exzenter
kann durch einen Zylinder, der mit einem unter Druck stehenden Medium betrieben wird,
angetrieben werden. Hierunter fallen Pneumatik- und Hydraulikzylinder. Alternativ
oder ergänzend kommen u. a. noch motorische, vor allem elektromotorische Antriebe
in Frage.
[0008] Weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gehen aus der gegenständlichen Beschreibung
und den Ansprüchen hervor.
Die einzelnen Figuren zeigen:
- Fig. 1
- Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Druckmaschine, wobei
einige Bauteile im Schnitt dargestellt sind
- Fig. 2
- Die Seitenansicht aus Figur 1 ohne Schnittdarstellungen
- Fig. 3
- Draufsicht auf einige Bauteile aus Figur 1
- Fig. 4
- Einige Bauteile in der Ansicht A-A aus Figur 3
[0009] Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Druckmaschine 9, wobei ein Teil der dargestellten Komponenten in Schnittdarstellung
dargestellt ist. Figur 2 zeigt dieselbe Ansicht ohne geschnittene Teile.
Bei der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Druckmaschine 9 handelt es sich um eine
Flexodruckmaschine, bei der ein Farbaufnahmezylinder 1 Farbe aus einer nicht dargestellten
Farbwanne entnimmt und auf eine Rasterwalze 2 überträgt. Im Flexodruck werden häufig
auch Rakelkammern zur Einfärbung von Walzen verwendet, was der Anwendung der Erfindung
ebenfalls nicht im Wege steht.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel werden die beiden Walzen 1, 2 von dem Rasterwalzenbock
3 getragen. Die Rasterwalze überträgt im angestellten Zustand Farbe an den Formatzylinder
4, der den nicht dargestellten Bedruckstoff bedruckt, der zwischen dem Formatzylinder
4 und der Gegendruckwalze 5 hindurch läuft.
Die Druckmaschine 9 wird größtenteils von einer Konsole 8 getragen. An ihr ist die
Schiene 7 für den Formatzylinderbock 6 befestigt. Auf dem Formatzylinderbock 6 ist
die Schiene 10 für den Rasterwalzenbock 3 befestigt.
[0010] Eine Anordnung, bei der verschiedene Böcke 3, 6 aufeinander angebracht sind, nennt
man oft Huckepackanordnung. Es sind auch Farbwerksanordnungen bekannt, bei denen die
Führungen oder Schienen 7, 10 der Böcke 3, 6 unabhängig voneinander geführt werden.
Die vorliegende Erfindung lässt sich in beiden Farbwerkstypen vorteilhaft einsetzen.
Figur 3 zeigt eine vergrößerte Schnittdarstellung des Anstellsystems 13. Dieses Anstellsystem
ermöglicht eine Grob- und eine Feineinstellung der beiden Farbwerksböcke (mit den
ersten Anstellmechanismen) und es weist einen weiteren zweiten Anstellmechanismus
auf, mit dem in diesem Fall beide Farbwerksböcke 3, 6 in die voreingestellte Anstellsituation
hinaus und wieder in diese hinein gebracht werden können.
Die Grobeinstellung des Formatzylinders 4 geht hierbei folgendermaßen von statten:
Der Maschinenbediener löst die Klemmung 42 für den Formatzylinderblock 6 durch Betätigen
des Hebels 40. Die Klemmung 42 kann nun frei auf dem Rohr 44 gleiten und der Formatzylinderbock
6 selber kann auf der Schiene 7 frei manuell verschoben werden. Der Maschinenbediener
schließt die Klemmung 42 wieder, wenn der Formatzylinderbock 6 seine Position in etwa
erreicht hat.
Man könnte also zusammenfassen, dass der erste Einstellmechanismus, mit dem hier die
Grobeinstellung vorgenommen wird, hauptsächlich die zeitweise verschiebliche Klemmung
42 und das Rohr 44 umfasst. Natürlich bedarf es zu der geschilderten Grobeinstellung
auch des Maschinenbedieners und der Schiene 7, auf der der Formatzylinderbock 6 gleitet.
Die Feineinstellung nimmt der Maschinenbediener vor, indem er das Handrad 41 dreht.
Mit dem Handrad 41 wird die Spindel 47 des Formatzylinderfeineinstellungsmechanismus
in dem Rohr 44 gedreht. In dem Lagerbock 45 ist die Spindel 47 gelagert, und sie besitzt
kurz vor ihrem Ende ein Gewinde 46, das mit dem Rohr 44 verbunden ist. Die Drehung
der Spindel 47 bewirkt eine Axialbewegung des Rohres 44. Diese Bewegung des Rohres
44 wird über die Klemmung 42, die Lagerplatte 48 und den Exzenterhalter 30 auf den
Formatzylinderlagerbock 6 übertragen. Der Formatzylinderlagerbock 6 gleitet während
dieser Bewegung wieder auf der Schiene 7. Nun sind sowohl die Grob- als auch die Feineinstellung
des Formatzylinders 4 vorgenommen.
[0011] An dieser Stelle kann man zusammenfassen, dass der weitere erste Einstellmechanismus
des gezeigten Ausführungsbeispiels, mit dem die beschriebene Feineinstellung vorgenommen
wurde, insbesondere der Spindel 47, des Gewindes 46 und des Rohres 44 bedarf. Auch
in Zusammenhang mit diesem Einstellmechanismus sind ein Maschinenbediener und die
Schiene 7 nötig, um die Feineinstellung der Position des Formatzylinderbocks 6 zu
bewirken. Mit den beiden beschriebenen ersten Einstellmechanismen ist die Position
des Formatzylinderbocks 6 stufenlos verstellbar,
Die Einstellung der Position der Rasterwalze 2 erfolgt anschließend analog und bedarf
angesichts der Figuren und der Bezugszeichenliste hier keiner weiteren Erläuterung.
Zu erwähnen bliebt noch, dass die Figuren 1 und 2 die Bedienerseite der Druckmaschine
9 zeigen. Auf der anderen Seite (Antriebsseite) der gezeigten Druckmaschine 9 sind
Böcke 3, 6 und Anstellmechanismen zu sehen, die den in den Figuren gezeigten funktionell
entsprechen.
Der weitere zweite Anstellmechanismus, der vor allem in Figur 3 zu sehen ist, ist
zunächst mit dem Rohr 44 mit der Klemmung 42 für den Formatzyllnderbock über die Lagerplatte
48 fest verbunden, wenn die Klemmung geschlossen ist. In der Lagerplatte 48 dreht
sich die Exzenterscheibe 33, wenn die kreiszylindrische Exzenterspindel 31 gedreht
wird. An der entgegen gesetzten Seite der kreiszylindrischen Exzenterspindel 31 ist
die Exzenterscheibe 32 angebracht. Diese Exzenterscheibe dreht sich in der Lagerplatte
28 für die Exzenterscheibe 32 und bewirkt in nachstehend geschilderter Weise eine
zusätzliche Bewegung des Rasterwalzenbocks 3.
Der Exzenterhalter 30 verfügt über Bohrungen durch die die kreiszylinderförmige Exzenterspindel
31 greift, so dass sie auf diese Weise in dem Exzenterhalter 30 drehbar gelagert ist.
Der in der axialen Richtung mittlere Bereich der kreiszylinderförmigen Exzenterspindel
31 ist in einem Klemmstück 34 eingespannt. Das Klemmstück verfügt über einen Hebel
35 mit einer Anlenkung 36.
[0012] In Figur 4, die die nachstehend geschilderten Bauteile in einer Perspektive A-A gemäß
Figur 3 zeigt, ist dargestellt, dass an dieser Anlenkung 36 der Kolben 37 des Pneumatikzylinders
38 angelenkt ist (dies ist in den anderen Figuren nicht gezeigt). Durch eine Hubbewegung
des Kolbens (skizziert durch den Doppelpfeil 16) wird die Exzenterspindel 31, die
zusammen mit den Exzenterscheiben 32 und 33 einen Doppelexzenter bildet, um ihre Hauptsymmetrieachse
15 gedreht. Der Pneumatikzylinder 38 ist seinerseits an der Platte 23 mit dem Halter
14 des Pneumatikzylinders angebracht.
Wie bereits erwähnt ist die Lagerplatte 48 gestellfest, wenn die Klemmung 42 das Rohr
44 klemmt. Die Drehung der Exzenterspindel 31 mit der Exzenterscheibe 33 (die Exzenterscheiben
sind exzentrisch zur Drehachse 15 des Doppelexzenters, die mit der Hauptsymmetrieachse
der kreiszylinderförmigen Exzenterspindel 31 zusammenfällt), die 33 in der Lagerplatte
48 arbeitet, führt damit zu einer Verschiebung des Exzenterhalters 30 relativ zu den
gestellfesten Teilen der Druckmaschine 9. Der Exzenterhalter 30 ist fest mit dem Formatzylinderbock
6 verbunden und verschiebt diesen auf diese Weise. Bereits durch diese erste Relativbewegung
wird auch der Rasterwalzenbock 3, der auf dem Formatzylinderbock 6 sitzt, mitbewegt,
so dass er seine Position gegenüber den gestellfesten Teilen, wie der Konsole 8 und
dem Gegendruckzylinder 5 verändert.
Bei der Drehung der Exzenterspindel 31 wird natürlich auch die Exzenterscheibe 32
auf der Rasterwalzenseite dieses Anstellmechanismus gedreht. Diese Drehung bewirkt
eine weitere zweite Bewegung zunächst dieser Lagerplatte 28 zu den vorgenannten Teilen,
die sich mit dem Formatzylinderbock 6 bewegen. Die Klemmung 22 ist fest mit der Lagerplatte
28 verbunden. Bei geschlossener Klemmung vermittelt sie damit unter anderem dem Rohr
24, der Spindel 27, dem Lagerblock und dem Rasterwalzenbock 3 diese weitere Bewegung,
die eine Änderung der Relativposition dieser Teile zum Formatzylinderbock 6 bewirkt.
Damit machen die fest mit dem Rasterwalzenbock 3 verbundenen Bauteile zwei Relativbewegungen
zu den gestellfesten Bauteilen, die sich addieren. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel
finden diese Bewegungen in einer Ebene statt, was an der Ausrichtung der Gleitscheinen
7 und 10 liegt.
In Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung ist es vorteilhaft, die Winkelposition
der Exzenterscheiben 32 und 33 so zu wählen, dass die Bewegungen (bei gleicher Drehrichtung)
gleichgerichtet sind. Es ist damit möglich, durch eine Umdrehung der Exzenterspindel
31 den Formatzylinder 4 von dem Gegendruckzylinder 5 abzurücken und die Rasterwalze
2 von dem Formatzylinder 4 zu beabstanden. Die beiden Relativbewegungen können gleichzeitig
erfolgen und dieselben Abstände bewirken. Bei einer Gleichzeitigkeit der Bewegungen
finden beide Bewegungen statt, während der Doppelexzenter 31, 32, 33 um den gleichen
Winkelbereich gedreht wird. Es ist auch denkbar, die Bewegungen sukzessive durchzuführen
und jeweils einen Winkelbereich für die Bewegung eines Bocks 3, 6 vorzusehen.
Die Verwendung eines Anschlags 39 zur Begrenzung der Drehbewegung der Exzenterspindel
31 ist vorteilhaft. Insbesondere die Bewegung in die Anstellposition (Druck-an) kann
so begrenzt werden. Der Anschlag kann an dem Exzenterhalter 30 angebracht werden.
Zu erwähnen ist noch die Platte 23, die fest mit dem Exzenterhalter 30 verbunden ist.
Sie ist nicht fest mit den Teilen verbunden, die gestellfest sind oder sich (wie oben
geschildert) mit dem Rasterwalzenbock 3 bewegen. Daher hindert sie 23 auch die Relativbewegung
dieser Teile gegenüber dem Formatzylinderbock 6 nicht. An der Platte 23 ist mit dem
Halter 14 der Pneumatikzylinder 38 angebracht (Figur 4).
Zusammenfassend ist also zu sagen, dass der weitere zweite Anstellmechanismus dieses
Ausführungsbeispiels, der eine schnelle Anstellung aus der voreingestellten Druckposition
hinein und wieder hinaus bewirken kann, vor allem die folgenden Bauteile umfasst:
Die Teile des Doppelexzenters 31, 32, 33, sowie das Klemmstücks 34, den Exzenterhalter
30, den Pneumatikzylinder 38 als Aktor sowie die Lagerplatten 28 und 48. Auch die
von diesem weiteren zweiten Anstellmechanismus hervorgerufenen und übertragenen Bewegungen
bedürfen der Schienen 7 und 10, um die Farbwerksböcke 3 und 6 bewegen zu können.
[0013] Wie erwähnt kann der weitere zweite Anstellmechanismus dieses Ausführungsbeispiels
vorteilhafterweise gleich zwei Zylinderböcke 3, 6 in der beschriebenen Weise bewegen.
[0014] Das gesamte Anstellsystem 13 einer Seite des gezeigten Farbwerks 9 umfasst die vorgenannten
Anstellmechanismen.
[0015] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel wird das von der kreiszylinderförmigen Excenterspindel
31 auf die Exzenterscheiben 32 und 33 übertragene Drehmoment in die zur Anstellung
nötige Kraft gewandelt, da die Exzenterscheiben in einer dem Fachmann bekannten Weise
exzentrisch zur Drehachse 15 des Doppelexzenters angeordnet und geformt sind. Bei
der Drehung arbeiten die Exzenterscheiben 32, 33 daher in Ausnehmungen der Lagerplatten
28 und 48, was die Verschiebung der Lagerplatten 28 und 48 und der mit ihnen fest
verbundenen Bauteile herbeiführt.
| Bezugszeichenliste |
| 1 |
Farbaufnahmezylinder |
| 2 |
Rasterwalze |
| 3 |
Rasterwalzenbock |
| 4 |
Formatzylinder |
| 5 |
Gegendruckzylinder |
| 6 |
Formatzylinderbock |
| 7 |
Schiene des Formatzylinderbocks |
| 8 |
Konsole |
| 9 |
Farbwerk / Druckmaschine |
| 10 |
Schiene des Rasterwalzenbocks |
| 11 |
|
| 12 |
|
| 13 |
Anstellsystem |
| 14 |
Halter des Pneumatikzylinders (an der Platte 23) |
| 15 |
Drehachse 15 des Doppelexzenters/Hauptsymmetrieachse der kreiszylinderförmigen Exzenterspindel
31 |
| 16 |
Doppelpfeil (Hubbewegung des Kolbens 37) |
| 17 |
|
| 18 |
|
| 19 |
|
| 20 |
Hebel der Klemmung für den Rasterwalzenbock |
| 21 |
Handrad für Rasterwalzenfeineinstellungsmechanismus |
| 22 |
Klemmung für den Rasterwalzenbock |
| 23 |
Platte |
| 24 |
Rohr für Spindel |
| 25 |
Lagerblock des Rasterwalzenfeineinstellungsmechanismus |
| 26 |
Gewinde des Rasterwalzenfeineinstellungsmechanismus |
| 27 |
Spindel des Rasterwalzenfeineinstellungsmechanismus |
| 28 |
Lagerplatte für die Exzenterscheibe 32 |
| 29 |
|
| 30 |
Exzenterhalter |
| 31 |
(kreiszylinderförmige) Exzenterspindel |
| 32 |
Exzenterscheibe Rastenivalzenseite |
| 33 |
Exzenterscheibe Formatzylinderseite |
| 34 |
Klemmstück Exzenter |
| 35 |
Hebel des Klemmstücks |
| 36 |
Anlenkung am Hebel des Klemmstücks |
| 37 |
Kolben des Pneumatikzylinders |
| 38 |
Pneumatikzylinder |
| 39 |
Anschlag |
| 40 |
Hebel der Klemmung für den Formatzylinderbock |
| 41 |
Handrad für Formatzylinderfeineinstellungsmechanismus |
| 42 |
Klemmung für den Formatzylinderbock |
| 43 |
|
| 44 |
Rohr für Spindel |
| 45 |
Lagerblock des Formatzylinderfeineinstellungsmechanismus |
| 46 |
Gewinde des Formatzylinderfeineinstellungsmechanismus |
| 47 |
Spindel des Formatzylinderfeineinstellungsmechanismus |
| 48 |
Lagerplatte für die Exzenterscheibe 33 |
1. Druckmaschine (9) mit zumindest einem Farbwerk, in welchem zumindest ein Farbwerkzylinder
(2, 4,5) gegen einen anderen Farbwerkzylinder (2, 4, 5) anstellbar ist,
- welches zumindest ein Anstellsystem (13) enthält,
- mit welchem zumindest ein Farbwerksbock (3, 6) im Rahmen der Anstellungsbewegung
des Farbwerkszylinders (2, 4, 5) bewegbar ist,
- wobei das Anstellsystem (13) zumindest einen ersten Anstellmechanismus umfasst,
mit welchem die Position des zumindest einen Farbwerksbocks (3, 6) variabel einstellbar
ist,
- wobei das Anstellsystem (13) zumindest einen weiteren zweiten Anstellmechanismus
aufweist, mit welchem der zumindest eine Farbwerksbock (3, 6) aus der mit dem zumindest
einen ersten Anstellmechanismus eingestellten Position heraus und wieder in diese
Position hineinbewegbar ist,
- wobei der zweite Anstellmechanismus zumindest einen Exzenter (31, 32, 33) aufweist,
- und wobei das zumindest eine Farbwerk (9) zumindest zwei Farbwerkzylinder enthält
(2, 4, 5), die gegen einen anderen Farbwerkzylinder (2, 4, 5) anstellbar sind, dadurch gekennzeichnet,
- dass der zweite Anstellmechanismus zumindest einen Mehrfachexzenter (31, 32, 33) enthält.
2. Druckmaschine nach dem vorstehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
der zumindest eine Mehrfachexzenter (31, 32, 33) auf dem zumindest einen Farbwerksbock
(3, 6) angebracht ist.
3. Druckmaschine nach dem vorstehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Druckwerk (9) einen zweiten Zylinder (4) enthält, der gegen einen ersten Zylinder
(5) anstellbar ist, und einen dritten Zylinder (2) enthält, der gegen den zweiten
Zylinder (4) anstellbar ist.
4. Druckmaschine nach dem vorstehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
der zumindest eine Exzenter oder Mehrfachexzenter (31, 32, 33) auf dem Farbwerksbock
(3, 6) angebracht ist, der dem zweiten Zylinder (4) zugeordnet ist.
5. Druckmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest zwei Farbwerksböcke (3, 6) durch die Bewegung des zumindest einen Exzenters
(31, 32, 33) bewegbar sind.
6. Druckmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest zwei Farbwerksböcke (3, 6) durch die Bewegung des zumindest einen Exzenters
(31, 32, 33) gleichzeitig bewegbar sind.
7. Druckmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest zwei Farbwerksböcke (3, 6) durch die Bewegung des zumindest einen Exzenters
(31, 32, 33) weitgehend in einer Ebene bewegbar sind.
8. Druckmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der zumindest eine Exzenter oder Mehrfachexzenter (31, 32, 33) mit Hilfe eines Zylinders
(38) antreibbar ist.
9. Druckmaschine nach dem vorstehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Zylinder hydraulisch oder pneumatisch betätigbar ist
10. Druckmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das Anstellsystem (13) zumindest einen ersten Anstellmechanismus umfasst, mit welchem
die Position des zumindest einen Farbwerksbocks variabel einstellbar ist,
- und dass Halteelemente (22, 42, 26, 46) dieses Anstellmechanismus bei der durch
den zweiten Anstellmechanismus bewirkten Anstellbewegung mitbewegbar sind.
11. Druckmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das Anstellsystem (13) zumindest zwei erste Anstellmechanismen umfasst, mit welchen
die Position des zumindest einen Farbwerksbocks (3, 6) variabel einstellbar ist,
- und dass Halteelemente (22, 42, 26, 46) zumindest zweier dieser Anstellmechanismen
bei der durch den zweiten Anstellmechanismus bewirkten Anstellbewegung mitbewegbar
sind.
12. Druckmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
zumindest zwei Anstellsysteme (13), von denen jeweils zumindest ein Farbwerksbock
bewegbar ist, der die stirnseitigen Lagerungen von Farbwerkszylindem lagert.
13. Verfahren zum Anstellen zumindest eines Farbwerkzylinders (2, 4, 5) gegen einen anderen
Farbwerkszylinder (2, 4, 5),
- bei dem zumindest ein Farbwerksbock (3, 6) im Rahmen der Anstellbewegung des Farbwerkszylinders
(2, 4, 5) bewegt wird,
- wobei zumindest ein erster Anstellmechanismus verwendet wird, um die Position des
zumindest einen Farbwerksbocks (3, 6) variabel einzustellen,
- wobei ein weiterer zweiter Anstellmechanismus verwendet wird, um den zumindest einen
Farbwerksbock (3, 6) aus der mit dem zumindest einen ersten Anstellmechanismus eingestellten
Position hinaus und/oder wieder hinein zu bewegen, und wobei das zumindest eine Farbwerk
(9) zumindest zwei Farbwerkzylinder enthält (2, 4, 5), die gegen einen anderen Farbwerkzylinder
(2, 4, 5) angestellt werden,
dadurch gekennzeichnet, dass
die von dem zweiten Anstellmechanismus bewirkten Bewegungen des Farbwerksbocks unter
Mitwirkung eines Mehrfachexzenters (31, 32, 33) herbeigeführt werden.
14. Verfahren nach dem vorstehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
mit einer Drehung des Exzenters oder Mehrfachexzenters (31, 32, 33) um die Exzenterachse
zumindest zwei Farbwerkzylinder (2, 4) bewegt werden.
1. Printing press (9) having at least one inking unit, in which at least one inking unit
cylinder (2, 4, 5) can be set against another inking unit cylinder (2, 4, 5),
- which inking unit contains at least one throwing-on system (13),
- by way of which at least one inking unit frame (3, 6) can be moved in the course
of the throwing-on movement of the inking unit cylinder (2, 4, 5),
- the throwing-on system (13) comprising at least one first throwing-on mechanism,
by way of which the position of the at least one inking unit frame (3, 6) can be set
in a variable marner,
- the throwing-on system (13) having at least a further second throwing-on mechanism,
by way of which the at least one inking unit frame (3, 6) can be moved out of the
position which is set by way of the at least one first throwing-on mechanism and can
be moved back into the said position,
- the second throwing-on mechanism having at least one eccentric (31, 32, 33),
- and the at least one inking unit (9) containing at least two inking unit cylinders
(2, 4, 5) which can be set against another inking unit cylinder (2, 4, 5), characterized
- in that the second throwing-on mechanism contains at least one multiple eccentric (31, 32,
33).
2. Printing press according to the preceding claim, characterized in that the at least one multiple eccentric: (31, 32, 33) is attached on the at least one
inking unit frame (3, 6).
3. Printing press according to the preceding claim, characterized in that the printing unit (9) contains a second cylinder (4) which can be set against the
first cylinder (5), and contains a third cylinder (2) which can be set against the
second cylinder (4).
4. Printing press according to the preceding claim, characterized in that the at least one eccentric or multiple eccentric (31, 32, 33) is attached on the
inking unit frame (3, 6) which is assigned to the second cylinder (4).
5. Printing press according to one of the preceding claims, characterized in that at least two inking unit frames (3, 6) can be moved by way of the movement of the
at least one eccentric (31, 32, 33).
6. Printing press according to one of the preceding claims, characterized in that at least two inking unit frames (3, 6) can be moved at the same time by way of the
movement of the at least one eccentric (31, 32, 33).
7. Printing press according to one of the preceding claims, characterized in that at least two inking unit frames (3, 6) can be moved largely in one plane by way of
the movement of the at least one eccentric (31, 32, 33).
8. Printing press according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one eccentric or multiple eccentric (32, 32, 33) can be driven with
the aid of a cylinder (38).
9. Printing press according to the preceding claim, characterized in that the cylinder can be actuated hydraulically or pneumatically.
10. Printing press according to one of the preceding claims,
characterized in that
- the throwing-on system (13) comprises at least one first throwing-on mechanism,
by way of which the position of the at least one inking unit frame can be set in a
variable manner,
- and in that holding elements (22, 42, 26, 46) of the said throwing-on mechanism can also be moved
in the course of the throwing-on movement which is brought about by way of the second
throwing-on mechanism.
11. Printing press according to one of the preceding claims,
characterized in that
- the throwing-on system (13) comprises at least two first throwing-on mechanisms,
by way of which the position of the at least one inking unit frame (3, 6) can be set
in a variable manner,
- and in that holding elements (22, 42, 26, 46) of at least two of the said throwing-on mechanisms
can also be moved in the course of the throwing-on movement which is brought about
by way of the second throwing-on mechanism.
12. Printing press according to one of the preceding claims, characterized by at least two throwing-on systems (13), by which in each case at least one inking
unit frame can be moved which mounts the end-side bearings of inking unit cylinders.
13. Method for setting at least one inking unit cylinder (2, 4, 5) against another inking
unit cylinder (2, 4, 5),
- in which method at least one inking unit frame (3, 6) is moved in the course of
the throwing-on movement of the inking unit cylinder (2, 4, 5),
- at least one first throwing-on mechanism being used, in order to set the position
of the at least one inking unit frame (3, 6) in a variable manner,
- a further second throwing-on mechanism being used, in order to move the at least
one inking unit frame (3, 6) out of the position which is set by way of the at least
one first throwing-on mechanism and/or back into the said position, and the at least
one inking unit (9) containing at least two inking unit cylinders (2, 4, 5) which
are set against another inking unit cylinder (2, 4, 5),
characterized in that
the movements of the inking unit frame which are brought about by the second throwing-on
mechanism are caused with the cooperation of a multiple eccentric (31, 32, 33).
14. Method according to the preceding claim, characterized in that at least two inking unit cylinders (2, 4) are moved by way of a rotation of the eccentric
or multiple eccentric (31, 32, 33) about the eccentric axis.
1. Presse (9) équipée d'au moins un dispositif d'encrage dans lequel au moins un cylindre
d'encrage (2, 4, 5) peut être serré contre un autre cylindre d'encrage (2, 4, 5) ;
- ledit cylindre contenant au moins un système de serrage (13) ;
- au moins un support d'encrage (3, 6) pouvant être déplacé à l'aide dudit cylindre
dans le cadre du mouvement de serrage du cylindre d'encrage (2, 4, 5) ;
- le système de serrage (13) comportant au moins un premier mécanisme de serrage permettant
de faire varier la position de l'au moins un support d'encrage (3, 6) ;
- le système de serrage (13) comportant au moins un deuxième mécanisme de serrage
supplémentaire permettant de déplacer au moins un support d'encrage (3, 6) hors de
la position réglée à l'aide de l'au moins un premier mécanisme de serrage et de le
ramener de nouveau dans cette position ;
- le deuxième mécanisme de serrage comportant au moins un excentre (31, 32, 33) ;
- et l'au moins un dispositif d'encrage (9) contenant au moins deux cylindres d'encrage
(2, 4, 5) pouvant être serrés contre un cylindre d'encrage (2, 4, 5) supplémentaire
;
caractérisée en ce que le deuxième mécanisme de serrage contient au moins un excentre multiple (31, 32,
33).
2. Presse selon la revendication précédente, caractérisée en ce que l'au moins un excentre multiple (31, 32, 33) est placé sur l'au moins un support
d'encraqe (3, 6).
3. Presse selon la revendication précédente, caractérisée en ce que le dispositif d'impression (9) contient un deuxième cylindre (4) pouvant être serré
contre un premier cylindre (5) et contient un troisième cylindre (2) pouvant être
serré contre le deuxième cylindre (4).
4. Presse selon la revendication précédente, caractérisée en ce que l'au moins un excentre ou excentre multiple (31, 32, 33) est placé sur le support
d'encrage (3, 6) associé au deuxième cylindre (4).
5. Presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins deux supports d'encrage (3, 6) peuvent être déplacés en déplaçant l'au moins
un excentre (31, 32, 33).
6. Presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins deux supports d'encrage (3, 6) peuvent être déplacés simultanément en déplaçant
au moins un excentre (31, 32, 33).
7. Presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins deux supports d'encrage (3, 6) peuvent être déplacés largement dans un plan
en déplaçant au moins un excentre (31, 32, 33).
8. Presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'au moins un excentre ou excentre multiple (31, 32, 33) est entraîné à l'aide d'un
cylindre (38).
9. Presse selon la revendication précédente, caractérisée en ce que le cylindre peut être actionné de façon hydraulique ou pneumatique.
10. Presse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que :
- le système de serrage (13) comprend au moins un premier mécanisme de serrage permettant
de régler de façon variable la position de l'au moins un support d'encrage ;
- et les éléments d'arrêt (22, 42, 26, 46) de ce mécanisme de serrage peuvent être
déplacés concomitamment en cas de mouvement de serrage provoqué par le deuxième mécanisme
de serrage.
11. Presse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que :
- le système de serrage (13) comprend au moins deux premiers mécanismes de serrage
permettant de régler de façon variable la position de l'au moins un support d'encrage
(3, 6) ;
- et les éléments d'arrêt (22, 42, 26, 46) de ces au moins deux mécanismes de serrage
peuvent être déplacés concomitamment en cas de mouvement de serrage provoqué par le
deuxième mécanisme de serrage.
12. Presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par au moins deux systèmes de serrage (13) à l'aide desquels respectivement au moins
un support d'encrage peut être déplacé, ledit support logeant les paliers du côté
avant des cylindres d'encrage.
13. Procédé de serrage d'au moins un cylindre d'encrage (2, 4, 5) contre un autre cylindre
d'encrage (2, 4, 5) ;
- dans lequel au moins un support d'encrage (3, 6) est déplacé dans le cadre du mouvement
de serrage du cylindre d'encrage (2, 4, 5) ;
- au moins un premier mécanisme de serrage étant utilisé pour régler de façon variable
la position de l'au moins un support d'encrage (3, 6) ;
- un deuxième mécanisme de réglage supplémentaire étant utilisé pour déplacer l'au
moins un support d'encrage (3, 6) hors de la position réglée à l'aide de l'au moins
un premier mécanisme de serrage et/ou de le ramener de nouveau dans cette position
et l'au moins un dispositif d'encrage (9) contenant au moins deux cylindres d'encrage
(2, 4, 5) serrés contre un autre cylindre d'encrage (2, 4, 5) ;
caractérisé en ce que les mouvements du support d'encrage provoqués par le deuxième mécanisme de serrage
sont effectués sous l'action concomitante d'un excentre multiple (31, 32, 33).
14. Procédé selon la revendication précédente, caractérisé en ce qu'au moins deux cylindres d'encrage (2, 4) sont déplacés en faisant tourner l'excentre
ou l'excentre multiple (31, 32, 33) autour de l'axe d'excentre.