| (19) |
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(11) |
EP 2 632 638 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.11.2016 Patentblatt 2016/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.09.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/067144 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/055671 (03.05.2012 Gazette 2012/18) |
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| (54) |
SCHLEIFSCHEIBE MIT MEHREREN SCHLEIFLAMELLEN
GRINDING LAMELLA FOR ARRANGEMENT ON A GRINDING WHEEL HAVING MULTIPLE GRINDING LAMELLAE
MEULE AVEC PLUSIEURS LAMELLES DE MEULAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
26.10.2010 DE 202010008898 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.09.2013 Patentblatt 2013/36 |
| (73) |
Patentinhaber: Lukas-Erzett Vereinigte Schleif- und
Fräswerkzeugfabriken GmbH & Co. KG |
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51766 Engelskirchen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- DADAY, Zoltan Atila
51429 Bergisch Gladbach (DE)
- RUNDEN, Bernhard
53332 Bornheim (DE)
- EDENHARTER, Björn
51766 Engelskirchen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Müller, Thomas Michael et al |
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Neumann Müller Oberwalleney & Partner
Patentanwälte
Overstolzenstrasse 2a 50677 Köln 50677 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 142 673 WO-A2-2007/101589
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EP-A2- 2 335 877
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schleifscheibe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Solche mit einer Anzahl von Schleiflamellen versehenen Schleifscheiben werden auf
eine Antriebsmaschine aufgesetzt, um Werkstückoberflächen schleifend bearbeiten zu
können. Derartige Schleifscheiben und Schleiflamellen sind im Stand der Technik in
verschiedensten Ausführungsformen bekannt.
[0003] Die
EP 1 142 673 A2 zeigt eine Schleiflamelle der eingangs genannten Art, die zwei
zueinander parallele Kanten und zwischen diesen eine konvex und eine konkav geformten
dritte und vierte Kante aufweisen. Die Schleiflamellen werden dachziegelartig überlappend
auf einem ringförmigen Trägerabschnitt eines Trägers aufgebracht.
[0004] In der
DE 295 10 727 U1 wird ein Schleifteller beschrieben, der einen auf einer Achse zentriert und um diese
drehbaren tellerförmigen Träger mit einem um die Achse angeordneten Nabenabschnitt
und mit einem um diesen angeordneten ringförmigen Trägerabschnitt umfasst. Dabei weist
der Nabenabschnitt eine Bohrung für den Durchtritt eines Befestigungselementes zur
Befestigung an einer Arbeitsspindel einer Arbeitsmaschine auf. Auf dem Trägerabschnitt
ist ein ringförmiger Belag, der aus einzelnen Schleiflamellen gebildet ist, mittels
eines Klebers oder Harzes befestigt. Dabei sind die Schleiflamellen trapezförmig ausgebildet
und einander dachziegelartig überlappend auf dem ringförmigen Trägerabschnitt angeordnet.
Durch die trapezförmige Gestalt der Schleiflamellen können diese nicht im Folgeschnitt
von einem fortlaufenden Band abgeschnitten werden. Ferner ist eine große Anzahl von
derartigen Schleiflamellen erforderlich, um den ringförmigen Trägerabschnitt zu belegen,
was einen relativ großen Anstellwinkel jeder einzelnen Schleiflamelle zur Folge hat
und somit der Schleifteller über den gesamten Querschnitt relativ dick ist.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Schleifteller zu schaffen, der im
Randbereich einen hohen Überdeckungsgrad von Schleiflamellen besitzt.
[0006] Gelöst wird die Aufgabe durch eine Schleifscheibe gemäß Anspruch 1.
[0007] Der Überdeckungsgrad eines derartige Schleiflamellen umfassenden Schleiftellers ist
im Randbereich, d.h. dort, wo bei Betrieb des Werkzeuges die höchsten Geschwindigkeiten
auftreten und ferner die hauptsächliche Arbeitszone liegt, maximal. Das bedeutet,
dass dort, wo die Hauptbeanspruchung liegt (am großen Durchmesser), das meiste Material
zur Verfügung steht, während dort, wo nur ein geringer Beitrag zur Schleifabtragung
geleistet wird (am kleinen Durchmesser), auch weniger Schleifmaterial vorhanden ist.
Hierdurch wird eine hohe Standzeit des Schleiftellers erreicht. Dies wird durch verhältnismäßig
kleine Schleiflamellen erzeugt, die ein dickes Schleilamellenpaket ermöglichen, wie
es bei einigen Anwendungsgebieten erforderlich ist.
[0008] Darüber hinaus können bei einem Schnittmuster für einen Materialzuschnitt oder ein
Materialband zum Herstellen von Schleiflamellen die Schleiflamellen in Reihen nebeneinander
aneinander anschließend angeordnet sein, wobei jeweils zwei benachbarte Schleiflamellen
einer Reihe um 180 Grad gedreht zueinander angeordnet sind und punktsymmetrisch zueinander
ausgebildet sind.
[0009] Die Bezeichnungen der Kanten einer Schleiflamelle beziehen sich auf das Schleiflamellenpaket
aus mehreren Schleiflamellen, wobei das Schleiflamellenpaket ringförmig auf der fertigen
Schleifscheibe angeordnet ist. Die Außenkante ist somit am äußeren Umfangsrand des
Schleiflamellenpakets bzw. des Schleiftellers, die Innenkante am inneren Umfangsrand
des Schleiflamellenpakets, die Vorderkante in Drehrichtung des Schleiftellers gesehen
vorne und die Hinterkante in Drehrichtung des Schleiftellers hinten angeordnet.
[0010] Die Hinterkante ist die im Schleiflamellenpaket sichtbare Kante der einzelnen Schleiflamellen
und, da sie die bearbeitende Kante beim Schleifen ist, vorzugsweise geradlinig ausgeführt.
Vorzugsweise ist auch die Vorderkante geradlinig ausgeführt.
[0011] Um ein möglichst kreisringförmiges Schleiflamellenpaket zu erhalten, weist die Außenkante
zumindest über einen Teil ihrer Länge einen konvexen Außenkantenabschnitt auf. Die
Innenkante weist zumindest über einen Teil ihrer Länge einen konkaven Innenkantenabschnitt
auf, wobei der konvexe Außenkantenabschnitt und der konkave Innenkantenabschnitt denselben
Radius aufweisen. Letzteres ist von Bedeutung, um eine möglichst verschnittarme Herstellung
der Schleiflamellen gewährleisten zu können, wenn diese aus einem Band geschnitten
werden. Hierbei liegt jeweils ein konvexer Außenkantenabschnitt einer Schleiflamelle
an einem konkaven Innenkantenabschnitt einer benachbarten Schleiflamelle an.
[0012] Dadurch, dass zwischen dem Bogenabschnitt der Außenkante und der Ecke im Übergang
zwischen Außenkante und Vorderkante ein gerader Außenkantenabschnitt vorgesehen ist,
lässt sich die Außenkante länger gestalten, um am äußeren Umfangsrand des Schleiflamellenpakets
möglichst viel Schleifmaterial zur Verfügung zu stellen.
[0013] Dies kann noch dadurch verbessert werden, indem zwischen dem konvexen Außenkantenabschnitt
und einer Ecke im Übergang zwischen der Außenkante und der Hinterkante ein weiterer
geradliniger Außenkantenabschnitt vorgesehen ist.
[0014] Die Innenkante kann über ihre gesamte Länge konkav mit einem konstanten Radius gebildet
sein, so dass der innere Umfangsrand des Schleiflamellenpakets kreisrund ist.
[0015] Die Schleiflamellen sind vorzugsweise mit dem Trägerelement, zum Beispiel durch ein
Harz, verklebt.
[0016] Die Hinterkanten der Schleiflamellen sind bevorzugt radial bezogen auf die Drehachse
angeordnet. Die Schleiflamellen sind ferner vorzugsweise derart gestaltet, dass ein
Winkel, der von der Vorderkante und der Hinterkante der Schleiflamellen eingeschlossen
wird, größer ist, als ein Winkel, der von einem auf die Drehachse bezogenen gedachten
Radius, der durch eine Ecke zwischen der Innenkante und der Vorderkante verläuft,
und der Hinterkante eingeschlossen wird. Auch hierdurch wird erzielt, dass außen mehr
Schleifmaterial zur Verfügung steht.
[0017] Die Außenkanten der Schleiflamellen sind vorzugsweise derart auf dem Trägerelement
angeordnet, dass sie einen Außenumfangsrand der Schleifscheibe bilden.
[0018] Das Trägerelement ist vorzugsweise tellerförmig ausgebildet und kann aus einem Metall,
einem harzgebundenen Glasfasergewebe, einem Fasermaterial oder einem Kunststoffmaterial,
insbesondere Vulkanfiber, bestehen.
[0019] Vorzugsweise weist das Trägerelement einen ringförmigen Randabschnitt zur Befestigung
der Schleiflamellen und einen inneren Nabenabschnitt auf, wobei in dem Nabenabschnitt
eine Bohrung zur Befestigung der Schleifscheibe an einer Antriebsmaschine vorgesehen
ist.
[0020] Die paarweise um 180 Grad verdrehte Anordnung zweier benachbarter Schleiflamellen
einer Reiher des Schnittmusters und die punktsymmetrische Ausgestaltung der Schleiflamellen
ermöglicht es, dass alle Schleiflamellen identisch geformt sind und mehrere Reihen
nebeneinander aus einem Band aus Schleifmaterial geschnitten werden können, ohne Verschnitt
zwischen den Reihen oder zwischen benachbarter Schleiflamellen einer Reihe entstehen
zu lassen.
[0021] Das Schnittmuster ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass jeweils zwei benachbarte
Schleiflamellen, die mit ihren Hinterkanten aneinander stoßen, zwei Randkanten der
Reihe bilden, wobei die Randkanten jeweils einen konkaven Kantenbereich und einen
konvexen Kantenbereich aufweisen, zwischen denen geradlinige Kantenbereiche vorgesehen
sind.
[0022] Ferner kann jede Randkante jeweils die Innenkante einer der beiden benachbarten Schleiflamellen
und die Außenkante der anderen der beiden benachbarten Schleiflamellen bilden.
[0023] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der folgenden Zeichnungen
näher erläutert. Hierin zeigen
- Figur 1
- eine Draufsicht einer Schleiflamelle,
- Figur 2
- ein Schnittmuster und
- Figur 3
- eine erfindungsgemäße Schleifscheibe.
[0024] Figur 1 zeigt eine Draufsicht einer Schleiflamelle 1 mit einer Außenkante 2, einer
Innenkante 3, einer Vorderkante 4 und einer Hinterkante 5. Die Bezeichnungen der Kanten
3, 4, 5, 6 der Schleiflamelle 1 sind von der Anordnung der Schleiflamelle 1 auf einem
Trägerelement 15 einer Schleifscheibe 19 abgeleitet. Die Außenkante 2 ist somit an
einem äußeren Umfangsrand der Schleifscheibe 19 angeordnet, die Innenkante 3 weist
nach innen zu einem Nabenabschnitt 18 des Trägerelements 15, die Vorderkante 4 ist
in Drehrichtung D der Schleifscheibe 19 um die Drehachse vorne angeordnet und die
Hinterkante 5 entsprechend hinten.
[0025] Die Außenkante 2 weist mehrere Abschnitte/Bereiche auf, wobei ein gradliniger Außenkantenabschnitt
7 von einer ersten Ecke 6 zwischen der Außenkante 2 und der Vorderkante 4 ausgeht.
Hieran schließt sich ein konvexer Außenkantenabschnitt 8 an, der von einem geradlinigen
Außenkantenabschnitt 9 gefolgt ist, der an einer zweiten Ecke 10 zwischen der Außenkante
2 und der Hinterkante 5 endet.
[0026] Die Innenkante 3 ist über ihre gesamte Länge, d. h. zwischen einer dritten Ecke 11
zwischen der Vorderkante 4 und der Innenkante 3 und einer vierten Ecke 12 zwischen
der Hinterkante 5 und der Innenkante 3 vollständig konkav ausgebildet. Die gesamte
Innenkante 3 bildet somit einen konkaven Innenkantenabschnitt.
[0027] Die Vorderkante 4 und die Hinterkante 5 sind beide über ihre gesamte Länge gradlinig
gestaltet. Hierbei ist die Vorderkante 4 länger ausgestaltet als die Hinterkante 5,
wobei die Vorderkante 4 und die Hinterkante 5 einen Winkel zueinander einschließen,
der zur Außenkante 2 hin geöffnet ist.
[0028] Figur 2 zeigt ein Band 14 aus einem Schleifmaterial, das sich in Pfeilrichtung P
erstreckt und auf dem das Schnittmuster zum Erzeugen der Schleiflamellen 1 aus dem
Band 14 dargestellt ist. Die auszuschneidenden Schleiflamellen 1 sind in Reihen 13
nebeneinander einander anschließend angeordnet. Jeweils zwei benachbarte Schleiflamellen
1 einer Reihe 13 sind um 180° zueinander verdreht angeordnet, wobei zwei benachbarte
Schleiflamellen 1 entweder mit ihren Vorderkanten 4 oder ihren Hinterkanten 5 aneinanderstoßen.
Damit möglichst kein Verschnitt beim Ausschneiden der Schleiflamellen 1 entsteht,
sind die Schleiflamellen 1 paarweise symmetrisch zueinander angeordnet. In der in
Figur 2 dargestellten Anordnung sind die beiden beispielhaft hervorgehobenen Schleiflamellen
1, 1' zum Symmetriepunkt S punktsymmetrisch ausgebildet. Dies gilt für alle benachbarten
Paare von Schleiflamellen 1 einer Reihe 13. Ferner sind alle Schleiflamellen 1 identisch
ausgebildet, dies trifft auch auf die Schleiflamellen 1 unterschiedlicher Reihen 13
zu.
[0029] Da das Band 14 gradlinige Randbereiche aufweist, ergibt sich nur im schraffiert dargestellten
Bereich Verschnitt.
[0030] In Figur 3 ist eine Draufsicht auf einen Schleifteller mit Schleiflamellen 1 gezeigt.
Zu einer der Schleiflamellen 1 sind exemplarisch die verdeckten Sichtkanten dargestellt.
Die einzelnen Schleiflamellen 1 sind teilweise überlappend in Form eines kreisringförmigen
Schleilamellenpaktes auf einem Trägerelement 15 angeordnet und mit dem Trägerelement
15 verklebt. Das Trägerelement 15 weist einen ebenfalls ringförmigen Trägerabschnitt
16 auf, auf den die Schleiflamellen 1 aufgeklebt sind. Ferner weist das Trägerelement
15 einen innenliegenden Nabenabschnitt 18 auf, in dem eine Bohrung 17 vorgesehen ist,
mittels derer die Schleifscheibe 19 an einer Antriebsmaschine befestigt werden kann.
[0031] Durch die teilweise überlappende Anordnung der einzelnen Schleiflamellen 1 sind die
Vorderkanten 4 der Schleiflamellen 1 verdeckt unter der darauffolgenden Schleiflamelle
1 angeordnet. Die Hinterkante 5 ist sichtbar und begrenzt den Arbeitsbereich der Schleiflamelle
1, der stirnseitig eingesetzt werden kann. Die Hinterkante 5 ist hierbei radial zu
einer Drehachse D der Schleifscheibe 19 angeordnet. Grundsätzlich ist jedoch auch
denkbar, dass die Hinterkante 5 geringfügig von einem gedachten Radius auf die Drehachse
D abweicht. Die Vorderkante 4 hingegen ist nicht radial zur Drehachse D sondern derart
winklig angeordnet, dass der Winkel zwischen der Vorderkante 4 und der Hinterkante
5 größer ist, als wenn die Vorderkante 4 radial angeordnet wäre. Somit wird gewährleistet,
dass die Innenkante 3 deutlich kürzer ist als die Außenkante 2 der Schleiflamelle
1. Das Bogenmaß des Winkels, über den sich die Innenkante 3 bezogen auf die Drehachse
D erstreckt, ist somit geringer als das Bogenmaß desjenigen Winkels, über den sich
die Außenkante 2 bezogen auf die Drehachse D erstreckt. Somit wird an dem äußeren
Rand der Schleifscheibe 19 mehr Material der Schleiflamelle 1 vorgesehen, als an einem
inneren Rand des Schleiflamellenpakets, das aus mehreren Schleiflamellen 1 besteht.
Somit ist in dem Bereich, in dem höhere Umfangsgeschwindigkeiten, höherer Abtrag und
somit auch ein höherer Verschleiß auftritt, mehr Schleifmaterial vorgesehen.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Schleiflamelle
- 2
- Außenkante
- 3
- Innenkante
- 4
- Vorderkante
- 5
- Hinterkante
- 6
- erste Ecke
- 7
- geradliniger Außenkantenabschnitt
- 8
- konvexer Außenkantenabschnitt
- 9
- geradliniger Außenkantenabschnitt
- 10
- zweite Ecke
- 11
- dritte Ecke
- 12
- vierte Ecke
- 13
- Reihe
- 14
- Band
- 15
- Trägerelement
- 16
- Randabschnitt
- 17
- Bohrung
- 18
- Nabenabschnitt
- 19
- Schleifscheibe
- D
- Drehachse
- P
- Pfeilrichtung
- S
- Symmetriepunkt
1. Schleifscheibe (19) mit zumindest einem Trägerelement (15) und mit mehreren einander
teilweise überdeckenden, zusammen eine Ringform bildenden Schleiflamellen (1), wobei
jede der Schleiflamellen (1) eine Außenkante (2), die zumindest bereichsweise konvex
ausgebildet ist, eine Innenkante (3), die zumindest bereichsweise konkav ausgebildet
ist, eine Vorderkante (4), die die Außenkante (2) und die Innenkante (3) an einer
vorderen Seite der Schleiflamelle (1) miteinander verbindet, und eine Hinterkante
(5), die die Außenkante (2) und die Innenkante (3) an einer hinteren Seite der Schleiflamelle
(1) miteinander verbindet, aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorderkante (4) länger ist als die Hinterkante (5), wobei die Vorderkante (4)
in Drehrichtung der Schleifscheibe (19) gesehen vorne angeordnet ist und die Hinterkante
(5) in Drehrichtung der Schleifscheibe (19) hinten angeordnet ist, und dass die Außenkante
(2) länger ist als die Innenkante (3).
2. Schleifscheibe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorderkante (4) und die Hinterkante (5) geradlinig ausgebildet sind und einen
Winkel miteinander einschließen.
3. Schleifscheibe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Außenkante (2) zumindest über einen Teil ihrer Länge einen konvexen Außenkantenabschnitt
(8) aufweist und
dass die Innenkante (3) zumindest über einen Teil ihrer Länge einen konkaven Innenkantenabschnitt
aufweist,
wobei der konvexe Außenkantenabschnitt (8) und der konkave Innenkantenabschnitt denselben
Radius aufweisen.
4. Schleifscheibe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem konvexen Außenkantenabschnitt (8) und einer Ecke (6) im Übergang zwischen
der Außenkante (2) und der Vorderkante (4) ein geradliniger Außenkantenabschnitt (7)
vorgesehen ist.
5. Schleifscheibe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem konvexen Außenkantenabschnitt (8) und einer Ecke (10) im Übergang zwischen
der Außenkante (2) und der Hinterkante (5) ein geradliniger Außenkantenabschnitt (9)
vorgesehen ist.
6. Schleifscheibe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die gesamte Innenkante (3) konkav mit einem konstanten Radius gebildet ist.
7. Schleifscheibe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schleiflamellen (1) mit dem Trägerelement (15) verklebt sind.
8. Schleifscheibe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hinterkanten (5) der Schleiflamellen (1 ) bezogen auf die Drehachse (D) radial
angeordnet sind.
9. Schleifscheibe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schleiflamellen (1) derart gestaltet sind, dass ein Winkel, der von der Vorderkante
(4) und der Hinterkante (5) der Schleiflamellen (1) eingeschlossen wird, größer ist,
als ein Winkel, der von einem auf die Drehachse (D) bezogenen gedachten Radius, der
durch eine Ecke zwischen der Innenkante (3) und der Vorderkante (4) verläuft, und
der Hinterkante (5) eingeschlossen wird.
10. Schleifscheibe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Außenkanten (2), insbesondere die konvexen Außenkantenabschnitte (8), der Schleiflamellen
(1) einen Außenumfangsrand der Schleifscheibe (19) bilden.
11. Schleifscheibe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Trägerelement (15) tellerförmig ausgebildet ist.
12. Schleifscheibe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Trägerelement (15) einen ringförmigen Randabschnitt (16) zur Befestigung der
Schleiflamellen (1) und einen inneren Nabenabschnitt (18) aufweist, wobei in dem Nabenabschnitt
(18) eine Bohrung (17) zur Befestigung der Schleifscheibe (19) an einer Antriebsmaschine
vorgesehen ist.
13. Schleifscheibe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das tellerförmige Trägerelement (15) aus einem Metall, einem harzgebundenen Glasfasergewebe,
einem Fasermaterial oder einem Kunststoffmaterial, insbesondere Vulkanfiber, besteht.
1. Grinding wheel (19) with at least one carrier element (15) and with a plurality of
grinding lamellae (1), partially overlapping each other and together forming an annular
shape, wherein each of the grinding lamellae (1) comprising an outer edge (2), which
is at least partially convex in shape, an inner edge (3), which is at least partially
concave in shape, a front edge (4) which connects the outer edge (2) and the inner
edge (3) on a front side of the grinding lamella (1), and a rear edge (5) which connects
the outer edge (2) and the inner edge (3) on a rear side of the grinding lamella (1),
characterised in
that the front edge (4) is longer than the rear edge (5), wherein the front edge (4) viewed
in the direction of rotation of the grinding wheel (19) is disposed at the front and
the rear edge (5) viewed in the direction of rotation of the grinding wheel (19) is
disposed and that the outer edge (2) is longer than the inner edge (3).
2. Grinding wheel according to claim 1,
characterised in
that the front edge (4) and the rear edge (5) are formed straight-lined and enclose an
angle.
3. Grinding wheel according to one of the preceding claims,
characterised in
that the outer edge (2) comprise at least over a portion of its length a convex outer
edge portion (8) and
that the inner edge (3) comprise at least over a portion of its length a concave inner
edge portion,
wherein the convex outer edge portion (8) and the concave inner edge portion comprise
the same radius.
4. Grinding wheel according to one of the preceding claims,
characterised in
that, between the convex outer edge portion (8) and a corner (6) in the transition between
the outer edge (2) and the front edge (4), there is provided a straight-lined outer
edge portion (7).
5. Grinding wheel according to one of the preceding claims,
characterised in
that, between the convex outer edge portion (8) and a corner (10), in the transition between
the outer edge (2) and the rear edge (5), there is provided a straight-lined outer
edge portion (9).
6. Grinding wheel according to one of the preceding claims,
characterised in
that the entire inner edge (3) is formed so as to be concave with a constant radius.
7. Grinding wheel according to one of the preceding claims,
characterised in
that the grinding lamellae (1) are glued to the carrier element (15).
8. Grinding wheel according to one of the preceding claims,
characterised in
that, with reference to the axis of rotation (D) the rear edges (5) of the grinding lamellae
(1) are arranged radially.
9. Grinding wheel according to one of the preceding claims,
characterised in
that the grinding lamellae (1) are arranged in such a way that an angle enclosed by the
front edge (4) and the rear edge (5) of the grinding lamellae (1), is greater than
an angle which is enclosed by an imaginary radius referring to the axis of rotation
(D) and extending through a corner between the inner edge (3) and the front edge (4),
and by the rear edge (5).
10. Grinding wheel according to one of the preceding claims,
characterised in
that the outer edges (2), more particularly the convex outer edge portions (8) of the
grinding lamellae (1), form an outer circumferential rim of the grinding wheel (19).
11. Grinding wheel according to one of the preceding claims,
characterised in
that the carrier element (15) is formed plate-shaped.
12. Grinding wheel according to one of the preceding claims,
characterised in
that the carrier element (15) comprises an annular rim portion (16) for fixing the grinding
lamellae (1) and an inner hub portion (18), wherein, in the hub portion (18) there
is provided a bore (17) for fixing the grinding wheel (19) to a driving machine.
13. Grinding wheel according to one of the preceding claims,
characterised in
that the plate-shaped carrier element (15) is made of a metal, a resin-bonded glass fibre
texture, a fibre material or plastics, more particularly vulcanised fibre.
1. Meule (19) avec au moins un élément porteur (15) et avec plusieurs lamelles (1) de
meulage se recouvrant partiellement et formant ensemble une forme annulaire, chacune
des lamelles (1) de meulage comportant une arête extérieure (2), qui au moins en partie
est conçue de forme convexe, une arête intérieure (3) qui au moins en partie est conçue
de forme concave, une arête antérieure (4) qui relie l'une à l'autre l'arête extérieure
(2) et l'arête intérieure (3) sur une face avant de la lamelle (1) de meulage et une
arête postérieure (5) qui relie l'une à l'autre l'arête extérieure (2) et l'arête
intérieure (3) sur une face arrière de la lamelle (1) de meulage,
caractérisée en ce que
l'arête antérieure (4) est plus longue que l'arête postérieure (5), vue dans la direction
de rotation de la meule (19), l'arête antérieure (4) étant placée à l'avant l'arête
postérieure (5) étant placée à l'arrière, dans le sens de rotation de la meule (19)
et en ce que l'arête extérieure (2) est plus longue que l'arête intérieure (3).
2. Meule selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'arête antérieure (4) et l'arête postérieure (5) sont conçues sous forme rectiligne
et incluent ensemble un angle.
3. Meule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce
qu'au moins sur une partie de sa longueur, l'arête extérieure (2) comporte une portion
(8) d'arête extérieure convexe et
au moins sur une partie de sa longueur, l'arête intérieure (3) comporte une portion
d'arête intérieure concave,
la portion (8) d'arête extérieure convexe et la portion d'arête intérieure concave
présentant le même rayon.
4. Meule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce
qu'entre la portion (8) d'arête extérieure convexe et un coin (6) sur la transition entre
l'arête extérieure (2) et l'arête antérieure (4), il est prévu une portion (7) d'arête
extérieure rectiligne.
5. Meule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce
qu'entre la portion (8) d'arête extérieure convexe et un coin (10) sur la transition
entre l'arête extérieure (2) et l'arête postérieure (5), il est prévu une portion
(9) d'arête extérieure rectiligne.
6. Meule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'ensemble de l'arête intérieure (3) est formé sous forme concave, avec un rayon constant.
7. Meule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les lamelles (1) de meulage sont collées sur l'élément porteur (15).
8. Meule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les arêtes postérieures (5) des lamelles (1) de meulage sont placées de manière radiale,
en rapport à l'axe de rotation (D).
9. Meule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les lamelles de meulage (1) sont conformées de telle sorte qu'un angle inclus par
l'arête antérieure (4) et l'arête postérieure (5) des lamelles (1) de meulage est
supérieur à un angle qui est inclus par un rayon virtuel en rapport à l'axe de rotation
(D) qui s'écoule à travers un coin entre l'arête intérieure (3) et l'arête antérieure
(4) et par l'arête postérieure (5).
10. Meule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les arêtes extérieures (2), notamment les portions (8) d'arête extérieure convexes
des lamelles (1) de meulage forment un bord périphérique extérieur des meules (19).
11. Meule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'élément porteur (15) est conçu en forme d'assiette.
12. Meule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'élément porteur (15) comporte une portion (16) de bordure annulaire pour la fixation
des lamelles (1) de meulage et une portion (18) de moyeu intérieure, dans la portion
(18) de moyeu étant prévu un perçage (17) pour la fixation de la meule (19) sur une
machine d'entraînement.
13. Meule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'élément porteur (15) en forme d'assiette est constitué d'un métal, d'un textile
renforcé par fibres de verre lié par une résine, d'une matière fibreuse ou d'une matière
plastique, notamment de fibres vulcanisées.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente