[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrisch betriebene Scheibenschneidemaschine zum Abschneiden
von Scheiben aus insbesondere strangförmigem Schneidegut, vorzugsweise Lebensmittel,
mit einer Schneideeinrichtung, die ein in einem Maschinengehäuse gelagertes, in einer
in der Regel vertikalen Schneidebene rotierendes Kreismesser umfasst, und mit einem
eine im Wesentlichen ebene Auflageplatte mit Auflagefläche zum Auflegen des Schneideguts
tragenden Schlitten, welcher über einen Schlittenfuß längs einer starr mit dem Maschinengehäuse
verbundenen Gleitschiene parallel zur Schneidebene geführt und parallel zur Ebene
der Auflageplatte linear verfahrbar ist, wobei die Auflageplatte des Schlittens zu
Reinigungszwecken um mindestens 90° aus ihrer Arbeitsstellung vom Kreismesser weg
verschwenkbar gelagert ist.
[0002] Eine derartige Scheibenschneidemaschine ist beispielsweise bekannt aus der
DE-A 1 782 009.
[0003] Das Schneidegut, insbesondere in automatisch betriebenen Scheibenschneidemaschinen
für strangförmige Lebensmittel, wie etwa Würste, Schinken. Lachs, Käse etc., wird
mit Hilfe einer Zustelleinrichtung gegen die Schneideeinrichtung bewegt, meist in
Richtung senkrecht zur Schneidebene, in welcher üblicherweise ein oder mehrere rotierende
Kreismesser umlaufen, um Scheiben vom geförderten Schneidegut abzuschneiden. Der Antrieb
der Schneideeinrichtung erfolgt durch einen Elektromotor, der zum Schutz gegen Spritzwasser
und Verschmutzung sowie zur mechanischen Sicherung gegen äußere Eingriffe vom Maschinengehäuse
vollständig umschlossenen ist.
[0004] Um nun die erwünschte Scheibe durch das rotierende Messer vom Schneidegut abtrennen
zu können, wird das Schneidegut auf der Auflagefläche der Auflageplatte liegend mittels
eines Schlittens parallel zur Schneidebene verfahren und auf die umlaufende Messerklinge
zubewegt, bis das rotierende Messer das Schneidegut vollständig durchgeschnitten und
die Scheibe vom Schneidegut abgeschnitten hat. Üblicherweise ist die Auflageplatte
starr mit einem Schlittenfuß verbunden, welcher von der Auflageplatte nach unten führt
und sich verfahrbar auf einer Gleitschiene abstützt, die ihrerseits starr mit dem
Maschinengehäuse verbunden ist.
[0005] Eine solche Konstruktion ist beispielsweise in der
DE 200 20 065 U1 beschrieben. Der Schlittenfuß stützt sich hier mit einer außen liegenden Schlittenführung
von oben auf der Gleitschiene ab, wobei zur Aufnahme der auftretenden Drehmomente
auch noch Gleitflächen auf dem Maschinengehäuse vorgesehen sind, auf welchen der Schlittenfuß
von oben her gleitend aufsitzt.
[0006] Zum Zwecke der Reinigung der Auflageplatte - was insbesondere für Scheibenschneidemaschinen
im Einsatz bei Lebensmitteln aus hygienischen Gründen unerlässlich ist und daher häufig
in regelmäßigen, relativ kurzen Abständen erfolgen muss - ist eine Mechanik erforderlich,
mittels derer die Auflageplatte aus dem Schneidebereich des Kreismessers herausgefahren
und möglichst in eine verkippte Reinigungsposition gebracht werden kann.
[0007] Die
DE 103 07 084 A1 beschreibt eine Scheibenschneidemaschine, bei der die Auflageplatte parallel zur
Schneidebene geführt und parattet zur Ebene der Auflageplatte linear verfahrbar ist,
wobei die Auflageplatte des Schlittens verkippt werden kann, um bei kleineren Durchmessern
der abzuschneidenden Scheiben eine stabile Auflage zu erhalten. Allerdings ist aus
geometrischen Gründen eine Verkippung der Auflageplatte hier nur maximal um einen
spitzen Winkel gegenüber der Plattenebene in ihrer Arbeitsstellung im Schneidebetrieb
möglich. Daher ist eine Handhabung umständlich und eine gründliche Säuberung der Auflageplatte
in dieser verschwenkten Position sehr erschwert, wenn nicht gar unmöglich, jedenfalls
nicht vorgesehen.
[0008] Demgegenüber zeigt die eingangs zitierte
DE-A1 782 009 eine gattungsgemäße Scheibenschneidemaschine mit einer Bewegungsmechanik, die es
erlaubt, die Auflageplatte in einer Reinigungsposition um mehr als 90° aus ihrer Arbeitsstellung
vom Kreismesser weg um eine parallel zur Verfahrrichtung des Schlittens verlaufende
Achse zu verschwenken, damit die Platte einfacher und gründlicher gereinigt werden
kann. Allerdings erfolgt die Verschwenkung der Auflageplatte in einen Raumbereich
neben der Scheibenschneidemaschine hinein, in welchem die Beladung mit Schneidegut
erfolgt. Dort muss dann zwangsläufig ständig freier Platz vorgehalten werden, was
den gesamten effektiven Platzbedarf der Maschine am Betriebsort erheblich erhöht.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, eine gattungsgemäße Scheibenschneidemaschine
mit den eingangs beschriebenen Merkmalen kostengünstig und mit geringem technischen
Aufwand dahin gehend zu verbessern, dass die Maschine bei möglichst kompakter Gestaltung
und optimalem Arbeitsschutz keinen zusätzlichen Bauraum an ihrer Beladungsseite benötigt,
welcher permanent für die erforderlichen Reinigungsarbeiten freigehalten werden muss,
wobei auch die Handhabung weiter verbessert und die Arbeitssicherheit zusätzlich erhöht
wird.
[0010] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe auf ebenso überraschend einfache wie wirkungsvolle
Art und Weise dadurch gelöst, dass die Auflageplatte des Schlittens in einer aus der
Arbeitsstellung längs der Gleitschiene heraus gefahrenen Endposition oder Reinigungsposition
des Schlittens um eine Schwenkachse, die unter einem Verschwenkachsenwinkel ϕ zwischen
60° und 85° auf die Schneidebene trifft, verschwenkbar gelagert ist, wobei die Auflageplatte
in allen anderen Positionen einschließlich der Arbeitsstellung gegen eine Verschwenkung
mechanisch verriegelt ist.
[0011] Die geometrische Wahl der Endposition oder Reinigungsposition des Schlittens am Ende
des linearen Verfahrweges lässt einen leichten Zugriff von praktisch allen Seiten
auf die Auflageplatte zu, wobei aufgrund der erfindungsgemäß vorgesehenen Verriegelung
in allen anderen Betriebsstellungen die notwendige Sicherung gegen unbeabsichtigtes
Verschwenken erreicht wird. Auf diese Weise wird mit kostengünstigen Mitteln der konstruktive
Aufwand bei der Herstellung der Scheibenschneidemaschine deutlich verringert, aufgrund
der großwinkeligen Verschwenkbarkeit eine besonders gründliche Reinigung ermöglicht
und der Raumbereich an der Beladungsseite der Maschine muss nicht länger permanent
freigehalten werden, sodass die Maschine sehr Platz sparend auch bei beengten Raumverhältnissen
eingesetzt werden kann.
[0012] Vorteilhaft in der Handhabung und im Betrieb sind Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Scheibenschneidemaschine, die sich dadurch auszeichnen, dass der Schwenkachsenwinkel
ϕ zwischen 70° und 85°, vorzugsweise zwischen 72° und 82° beträgt. Der Schlitten kann
bei nach vorne geneigter Verschwenkachse von der üblichen Anschlagplatte zur Schnittstärkeneinstellung
weggeschwenkt und um die Horizontale gekippt werden, um noch mehr Raum für die Reinigung
des Schlittens zu gewinnen.
[0013] Eine Klasse von vorteilhaften Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine
zeichnet sich dadurch aus, dass die Auflageplatte des Schlittens auf einer Schwenkwelle
gelagert ist, durch welche die Verschwenkung um die Schwenkachse erfolgt. Insbesondere
kann vorgesehen sein, dass die Schwenkwelle eine Verriegelungsvorrichtung aufweist,
welche die Schwenkwelle in Abhängigkeit von der linear verfahrenen Position des Schlittens
zur Verschwenkung freigibt oder verriegelt.
[0014] Eine alternative oder zusätzliche Sicherung gegen ungewünschte Verschwenkung der
Auflageplatte bieten Ausführungsformen, bei denen die Sicherung zweifach erfolgt.
Die Verriegelungsvorrichtung umfasst als erste Sicherungsvorrichtung eine Verriegelung
der Schwenkachse, indem diese mechanisch gegen Verdrehen arretiert wird. Dadurch wird
eine effektive Sperre des Schlittens gegen Verschwenken erzielt. Insbesondere kann
vorgesehen sein, dass mit der ersten Sicherung ein verbesserter Unfallschutz erzielt
wird, indem die Schwenkachse nur freigegeben wird, wenn das Kreismesser sicher abgedeckt
oder in einer Reinigungsstellung ist. Die Verriegelungsvorrichtung umfasst als zweite
Sicherungsvorrichtung einen Abstützbolzen, mit dem sich der verschwenkbare Teil des
Schlittens während einer linearen Verfahrbewegung des Schlittens entlang der Gleitschiene
oder Gleitachse gegen eine Fläche des Maschinengehäuses gleitend abstützt, wobei diese
Fläche geometrisch so gestaltet ist, dass der Abstützbolzen nur in der Endposition
des Schlittens außer Kontakt mit der Fläche gerät. Dies stellt sicher, dass die Auflageplatte
lediglich an einer Endposition verschwenkt werden kann.
[0015] Besonders bevorzugt sind Ausführungsformen der Erfindung, bei denen Schlittenfuß
zweiteilig aufgebaut ist, was die Anzahl der konstruktiven Möglichkeiten zur Ausgestaltung
des Schlittens enorm erhöht. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die beiden Teile
des Schlittenfußes drehbar zueinander gelagert sind. Dabei ist ein innerer, zum Maschinengehäuse
hin angeordneter Teil des Schlittenfußes fest mit dem Maschinengehäuse und der zweite,
vom Maschinengehäuse entfernt angeordnete Teil des Schlittenfußes, fest mit dem Schlitten
bzw. der Auflagefläche verbunden. Der zweite bzw. äußere Teil des Schlittenfußes ist
drehfest mit der Schwenkachse verbunden. Durch das Blockieren der Schwenkachse wird
so erreicht, dass ein Verschwenken des Schlittens bzw. der Auflageplatte wirksam verhindert
wird.
[0016] Ganz besonders vorteilhafte Weiterbildungen dieser Ausführungsformen sind dadurch
gekennzeichnet, dass die beiden Teile des Schlittenfußes über eine schräg unter einem
Winkel α = 90°- ϕ zur Schneidebene verlaufende Fläche aneinander angrenzen und retativ
zueinander um eine Achse senkrecht zu dieser Fläche, nämlich die Schwenkachse verschwenkbar
sind. Diese schräge Fläche wirkt während der gesamten Schwenkbewegung als Führungsfläche
für die zu verschwenkenden Teile des Schlittenfußes.
[0017] Bei weiteren besonders bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine
ist ein Verriegelungsbolzen vorgesehen, mit dem der verschwenkbare Teil des Schlittens
zusätzlich gegen eine Verschwenkung verriegelbar ist. Dieser zusätzliche Verriegelungsbolzen
nimmt im normalen Lastfall einen großen Teil des bei einem Versuch den blockierten
Schlitten zu verschwenken entstehenden Drehmoments auf. Auch mit dieser einfachen
Maßnahme wird ein beachtlicher Zuwachs an Betriebssicherheit erzielt.
[0018] Vorteilhafte Weiterbildungen dieser Ausführungsformen zeichnen sich dadurch aus,
dass der Verriegelungsbolzen mit einer Druckfeder belastet oder über ein Gewinde feststellbar
ist, was eine noch weitere Erhöhung der Sicherheit im Betrieb und insbesondere der
Handhabbarkeit bewirkt.
[0019] Bei einer alternativen Klasse von Ausführungsformen der Erfindung ist die Auflageplatte
des Schlittens zwar ebenfalls auf einer Schwenkwelle gelagert ist, durch welche die
Verschwenkung um die Schwenkachse erfolgt, jedoch ist die Schwenkwelle zwei- oder
mehrteilig aufgebaut, sodass die Schwenkwelle nicht den ganzen linearen Verfahrweg
des Schlittens auf der Gleitschiene mitmachen muss. Vielmehr wird nur noch der kurze
vordere Teil des Schlittens verfahren, wodurch ein größerer Bauraum unterhalb der
Auflageplatte frei wird, wo sonst die relativ sperrige Schwenkwelle verfahren werden
müsste. Dieser frei werdende Raum kann beispielsweise für die Unterbringung von Elementen
der Antriebselektronik genutzt werden, was eine insgesamt erheblich kompaktere Konstruktion
der erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine ermöglicht.
[0020] Bei einer bevorzugten und leicht herzustellenden Weiterbildung dieser Klasse von
Ausführungsformen weist die geteilte Schwenkwelle einen Kupplungsabschnitt auf, der
mit einem Zapfen oder einer Feder in der Endposition des Schlittens in eine Vertiefung
oder Nut eingreift und damit eine ansonsten drehfeste Verbindung zur Verdrehung der
Schwenkwelle und damit zur Verschwenkung der Auflageplatte freigibt.
[0021] In der Praxis bewährt sich auch eine Weiterbildung, welche in beiden Klassen der
oben beschriebenen Ausführungsformen verwirklicht werden kann und die sich dadurch
auszeichnet, dass eine Anschlagplatte zur Schnittstärkeneinstellung vorgesehen ist,
die senkrecht zur Schneidebene linear verschiebbar ist, und dass die Anschlagplatte
die Schwenkwelle nur in einer linear verfahrenen Position des Schlittens zur Verschwenkung
freigibt, in welcher die Scheibenschneidemaschine eine Schnittstärkeneinstellung kleiner
Null aufweist. In dieser Position verdeckt die Anschlagplatte das Kreismesser in der
Schneidebene vorderseitig zum Bediener hin geometrisch, was erheblich zum passiven
Unfallschutz beiträgt.
[0022] Vorzugsweise weist die Auflageplatte in der Auflagefläche für das Schneidegut eine
Saftrille zum Ablaufen von Flüssigkeit auf. Diese Saftrille verhindert während des
Schneidens von Wurst- oder Fleischwaren das unkontrollierte Austreten von Fleischsaft
aus der Auflagefläche, indem sie den Saft auffängt und definiert ableitet und damit
die Hygiene bei Einsatz der Scheibenschneidemaschine im Lebensmittelbereich erhöht.
[0023] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine
zeichnet sich dadurch aus, dass eine Druckfeder vorgesehen ist, und dass der Schlitten
nur nach Überdrücken der Druckfeder auf der Gleitachse oder Gleitschiene linear in
die Endposition verfahren werden kann, in welcher dann eine Verschwenkung der verschwenkbaren
Teil des Schlittens um die Schwenkachse möglich ist. Durch den erst zu überwindenden
Gegendruck der Druckfeder wird das Erreichen der Endstellung, in welcher eine Verkippung
der Auflageplatte überhaupt nur möglich ist, mechanisch erschwert, wodurch eine zusätzliche
Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes Verschwenken der Auflageplatte erreicht wird.
[0024] Die erfindungsgemäße Scheibenschneidemaschine kann sowohl als Vertikal-Schneider
als auch in Form eines Schräg-Schneiders ausgeführt sein.
[0025] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der Figuren der Zeichnung,
die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, sowie aus den Ansprüchen. Die einzelnen
Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen bei
Varianten der Erfindung verwirklicht sein.
[0026] In der schematischen Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt,
welche in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert werden.
[0027] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen schematische, teilweise transparente Draufsicht auf eine Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine in einer Richtung parallel zur Schneidebene
des Kreismessers und senkrecht zur Ebene der Auflageplatte, wobei im oberen Teil der
Figur die Auflageplatte in ihrer Arbeitsstellung vor dem Kreismesser und im unteren
Teil verschwenkt in der linear heraus gefahrenen Endposition des Schlittens dargestellt
ist;
- Fig. 2a
- einen schematische Seitenansicht mit Blickrichtung senkrecht zur Schneidebene des
Kreismessers bei der Ausführungsform nach Fig. 1 mit kurz vor die Endposition verfahrenem
Schlitten, aber gerade noch nicht heruntergeklappter Auflageplatte;
- Fig. 2b
- die Ausführungsform nach Fig. 2a in einer schematischen Vertikalschnittansicht in
einer Ebene senkrecht zur Schneidebene des Kreismessers mit Blickrichtung vom Bediener
der Maschine parallel zur Ebene der Auflageplatte;
- Fig. 2c
- wie Fig. 2a, aber mit herunter geschwenkter Auflageplatte in der Endposition des Schlittens;
- Fig. 2d
- die Ausführungsform nach Fig. 2c in einer teilweise transparenten Vorderansicht mit
Blickrichtung vom Bediener der Maschine längs der Achse der Gleitschiene;
- Fig. 3a
- einen schematische Seitenansicht wie in Fig. 2a, aber bei einer Ausführungsform mit
zweigeteilter Schwenkwelle;
- Fig. 3b
- die Ausführungsform nach Fig. 3a in einer schematischen Vertikalschnittansicht wie
in Fig. 2b;
- Fig. 3c
- wie Fig. 3a, aber mit herunter geschwenkter Auflageplatte in der Endposition des Schlittens;
und
- Fig. 3d
- die Ausführungsform nach Fig. 3c in einer teilweise transparenten Vorderansicht mit
Blickrichtung wie in Fig. 2d.
[0028] In den Figuren der Zeichnung sind Details zweier Ausführungsformen (mit einteiliger
Schwenkwelle in den Fig. 1 und 2a bis 2d bzw. mit zweigeteilter Schwenkwelle in den
Fig. 3a bis 3d der erfindungsgemäßen, elektrisch betriebenen, in der Regel automatischen
[0029] Scheibenschneidemaschine 10; 30 zum Abschneiden von Scheiben aus insbesondere strangförmigem Schneidegut, vorzugsweise
Lebensmittel, dargestellt.
[0030] Die Scheibenschneidemaschine 10; 30 weist jeweils eine Schneideeinrichtung auf, die
ein in einem
Maschinengehäuse 11 drehbar gelagertes, in einer
Schneidebene E rotierendes
Kreismesser 12 umfasst. Weiter gehört zur Scheibenschneidemaschine 10; 30 eine im Wesentlichen ebene
Auflageplatte 13 mit Auflagefläche zum Auflegen des Schneideguts, die von einem
Schlitten 14 getragen wird, welcher über einen
Schlittenfuß 14a längs einer starr mit dem Maschinengehäuse 11 verbundenen
Gleitschiene oder Gleitachse 15 parallel zur Schneidebene E geführt und parallel zur
Ebene A der Auflageplatte 13 linear verfahrbar ist, wobei die Auflageplatte 13 des Schlittens
14 um mindestens 90° aus ihrer Arbeitsstellung vom Kreismesser 12 weg verschwenkbar
gelagert ist.
[0031] Wie im oberen Teil von Fig. 1 ersichtlich, befindet sich die Auflageplatte 13 bei
der gezeigten Vertikal-Schneidemaschine 10 in Arbeitsstellung einer horizontalen Position,
in welcher sie, beispielsweise über eine Verschraubung, starr am Schlitten 14 befestigt
ist. Im unteren Teil von Fig. 1 sowie in den Fig. 2a bzw. 3a ist diese Befestigung
jeweils gelöst und die Auflageplatte 13 - in der Regel zu Reinigungs- oder Wartungszwecken
- um eine horizontale
Schwenkachse s gegenüber dem Schlitten 14 verkippt.
[0032] Alternativ kann die erfindungsgemäße Scheibenschneidemaschine aber auch - bei in
der Zeichnung nicht eigens dargestellten Ausführungsformen - als Schräg-Schneidemaschine
mit einem anderen Verkippwinkel ausgeführt sein, wobei dort ebenfalls die Möglichkeit
zu einer Verschwenkung der Auflageplatte besteht.
[0033] Erfindungsgemäß ist die Auflageplatte 13 des Schlittens 14 in einer aus der Arbeitsstellung
längs der Gleitschiene 15 linear heraus gefahrenen Endposition des Schlittens 14 um
die Schwenkachse s, die unter einem
Verschwenkachsenwinkel ϕ zwischen 60° und 90° auf die Schneidebene E trifft, verschwenkbar gelagert, wobei
die Auflageplatte 13 in allen anderen Positionen einschließlich der Arbeitsstellung
gegen eine Verschwenkung verriegelt ist. Der Verschwenkachsenwinkel ϕ kann insbesondere
zwischen 70° und 85°, vorzugsweise zwischen 72° und 82° betragen.
[0034] In der Regel wird Schlittenfuß 14a zweiseilig aufgebaut sein. Der Schlittenfuß weist
einen dem Maschinengehäuse zugewandten inneren Teil 14b und einen dem Maschinengehäuse
abgewandten äußeren Teil 14c auf. Die beiden Teile 14b und 14c des Schlittenfußes
14a grenzen über eine schräg unter einem
Winkel α = 90°- ϕ zur Schneidebene E verlaufende
Fläche F aneinander an und sind relativ zueinander um die Schwenkachse s senkrecht zur Fläche
F verschwenkbar. Außerdem wird normalerweise eine - nicht in eigens in der Zeichnung
dargestellte - Druckfeder so angeordnet sein, dass der Schlitten 14 nur nach Überdrücken
dieser Druckfeder auf der Gleitschiene 15 linear in die Endposition verfahren werden
kann, in welcher dann eine Verschwenkung der verschwenk-baren Teil des Schlittens
14 um die Schwenkachse s möglich ist.
[0035] Mittels eines
Abstützbolzens 16 stützt sich der verschwenkbare Teil des Schlittens 14 während der gesamten linearen
Verfahrung des Schlittens 14 auf der Gleitschiene 15 gegen eine
Fläche B des Maschinengehäuses 11 gleitend ab, wobei diese Fläche B geometrisch so gestaltet
ist, dass der Abstützbolzen 16 nur in der Endposition des Schlittens 14 außer Kontakt
mit der Fläche B gerät, um eine Verschwenkung der Auflageplatte 13 freizugeben. Dies
ist besonders gut in den Fig. 2a bis 2c sowie 3a bis 3c erkennbar.
[0036] Des Weiteren ist ein
Verriegelungsbolzen 17 vorgesehen, mit dem der verschwenkbare Teil des Schlittens 14 gegen eine Verschwenkung
verriegelbar ist. Nicht in eigens in der Zeichnung dargestellt sind Ausführungsformen,
bei denen der Verriegelungsbolzen 17 mit einer Druckfeder belastet: oder über ein
Gewinde feststellbar ist.
[0037] Die in den Fig. 1 und 2a bis 2d dargestellte Ausführungsform zeichnet sich dadurch
aus, dass die Auflageplatte 13 des Schlittens 14 auf einer
einteiligen Schwenkwelle 18 gelagert ist, durch welche die Verschwenkung um die Schwenkachse s erfolgt, und dass
die Schwenkwelle 18 eine Verriegelungsvorrichtung aufweist, welche die Schwenkwelle
18 in Abhängigkeit von der Position einer Anschlagplatte 19 zur Verschwenkung freigibt
oder verriegelt.
[0038] Im Unterschied dazu ist in den Fig. 3a bis 3d eine Ausführungsform der Erfindung
dargestellt, bei welcher die Auflageplatte 13 des Schlittens 14 auf einer
zweiteilig aufgebauten Schwenkwelle 38 gelagert ist, durch welche die Verschwenkung um die Schwenkachse s erfolgt. Nicht
eigens gezeigt sind mögliche Ausführungsformen, bei denen die Schwenkwelle mehr als
zwei Teile umfasst. Die zweigeteilte Schwenkwelle 38 weist einen
Kupplungsabschnitt 38a auf, der mit einem Zapfen oder einer Feder in der Endposition des Schlittens 14 in
eine Vertiefung oder Nut eingreift und damit eine ansonsten drehfeste Verbindung zur
Verdrehung der Schwenkwelle 38 freigibt.
[0039] Weiter ist eine
Anschlagplatte 19 zur Schnittstärkeneinstellung vorgesehen, die senkrecht zur Schneidebene E linear
verschiebbar ist, wobei die Anschlagplatte 19 die Schwenkwelle 18; 38 nur in einer
linear verfahrenen Position des Schlittens 14 geometrisch zur Verschwenkung freigibt,
in welcher die Scheibenschneidemaschine 10; 30 eine Schnittstärkeneinstellung kleiner
Null aufweist, sodass die Anschlagplatte 19 das Kreismesser 12 in der Schneidebene
E vorderseitig zum Bediener hin geometrisch verdeckt.
[0040] Dazu weist die Schwenkwelle 18 einen Nocken 181 auf, der direkt mit der Anschlagplatte
19 zusammenwirkt. Die Anschlagplatte 19 ist im Inneren des Maschinengehäuses auf einer
Führung gehaltert. Über einen Drehknopf 191 kann die Anschlagplatte 19 senkrecht zu
der Schneidebene linear verfahren werden, um einen Schneidspalt zwischen dem Schneidmesser
12 und der Anschlagplatte 19 einzustellen, dessen Breite einer gewünschten Scheibendicke
entspricht. Der Nocken 181 ist fest mit der Schwenkwelle 18 verbunden und ragt an
deren Ende in einem rechten Winkel von der Längsachse der Schwenkwelle 18 seitlich
ab. Bei der in den Fig. 3a und 3b dargestellten Position der Anschlagplatte 19, die
einer Schnittstärkeneinstellung größer Null entspricht, also bei der die Schneide
des Kreismessers 12 freiliegt, kommt der Nocken 181 in direkten Kontakt mit der Anschtagplatte
19 bzw. einer Halterung der Anschlagplatte 19 und blockiert dadurch ein Schwenken
der Schwenkwelle 18. Erst wenn die Anschlagplatte 19 vor die Schneide des Kreismessers
12 gefahren wird, also bei einer Schnittstärkeneinstellung kleiner oder gleich Null,
wie in den Fig. 2c und 2d dargestellt, gibt die Anschlagplatte 19 den Nocken 181 frei
und die Schwenkwelle 18 kann gedreht werden.
[0041] Die Anschlagplatte 19 ist über eine Verstellvorrichtung mittels eines Drehknopfs
191 betätigbar, wobei der Durchtrittsbereich dieser Vorrichtung 18 durch das Maschinengehäuse
11 zumindest spritzwasserdicht abgedichtet ist. Hierfür können - in der Zeichnung
lediglich schematisch dargestellte -
Dichtelemente D vorgesehen sein.
[0042] Nicht in eigens in der Zeichnung dargestellt sind Ausführungsformen, bei denen die
Auffageplatte 13 in der Auflagefläche für das Schneidegut eine Saftrille zum Ablaufen
von Flüssigkeit aufweist.
1. Elektrisch betriebene Scheibenschneidemaschine (10; 30) zum Abschneiden von Scheiben
aus Schneidegut mit einer Schneideeinrichtung, die ein in einem Maschinengehäuse (11)
gelagertes, in einer Schneidebene (E) rotierendes Kreismesser (12) umfasst, mit einem
eine Auflageplatte (13) mit Auflagefläche zum Auflegen des Schneideguts tragenden
Schlitten (14), welcher über einen Schlittenfuß (14a) längs einer mit dem Maschinengehäuse
(11) verbundenen Gleitschiene (15) parallel zur Schneidebene (E) geführt und parallel
zur Ebene (A) der Auflageplatte (13) linear verfahrbar ist, wobei die Auflageplatte
(13) des Schlittens (14) um mindestens 90° aus ihrer Arbeitsstellung vom Kreismesser
(12) weg verschwenkbar gelagert ist, wobei die Auflageplatte (13) des Schlittens (14)
in einer aus der Arbeitsstellung längs der Gleitschiene (15) linear heraus gefahrenen
Endposition des Schlittens (14) um eine Schwenkachse (s) verschwenkbar gelagert ist,
und wobei die Auflageplatte (13) in allen anderen Positionen einschließlich der Arbeitsstellung
gegen eine Verschwenkung verriegelt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwenkachse (s) unter einem Verschwenkachsenwinkel ϕ zwischen 60° und 85° auf
die Schneidebene (E) trifft.
2. Scheibenschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschwenkachsenwinkel ϕ zwischen 70° und 85°, vorzugsweise zwischen 72° und
82° beträgt.
3. Scheibenschneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenntzeichnet,
dass der Schlittenfuß (14a) zweiteilig, vorzugsweise mit einem äußeren Teil (14c)
und einem inneren Teil (14b), aufgebaut ist.
4. Scheibenschneidemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Teil (14c) des Schlittenfußes (14a) drehfest mit einer entlang der Schwenkachse
(s) verlaufenden Schwenkwelle (18) verbunden ist.
5. Scheibenschneidemaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile des Schlittenfußes. (14a) über eine schräg unter einem Winkel α
= 90°- ϕ zur Schneidebene (E) verlaufende Fläche (F) aneinander grenzen und relativ
zueinander um die Schwenkachse (s) senkrecht zur Fläche (F) verschwenkbar sind.
6. Scheibenschneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Druckfeder vorgesehen ist, und dass der Schlitten (14) nur nach Überbrücken
der Druckfeder auf der Gleitschiene (15) linear in die Endposition verfahren werden
kann, in welcher dann eine Verschwenkung des verschwenkbaren Teils des Schlittens
(14) um die Schwenkachse möglich ist.
7. Scheibenschneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstützbolzen (16) vorgesehen ist, mit dem sich der verschwenkbare Teil des Schlittens
(14) auf der Gleitschiene (15) gegen eine Fläche (B) des Maschinengehäuses (11) gleitend
abstützt, wobei diese Fläche (B) geometrisch so gestaltet ist, dass der Abstützbolzen
(16) nur in der Endposition des Schlittens (14) außer Kontakt mit der Fläche (B) gerät.
8. Scheibenschneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verriegelungsbolzen (17) vorgesehen ist, mit dem der verschwenkbare Teil des
Schlittens (14) gegen eine Verschwenkung verriegelbar ist.
9. Scheibenschneidemaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsbolzen (17) mit einer Druckfeder belastet oder über ein Gewinde
feststellbar ist.
10. Scheibenschneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (13) des Schlittens (14) auf einer Schwenkwelle (18) gelagert ist,
durch welche die Verschwenkung um die Schwenkachse (s) erfolgt, und eine Verriegelungsvorrichtung
vorgesehen ist, welche die Schwenkwelle (18) in Abhängigkeit von einer Position der
Anschlagplatte (19) zur Verschwenkung freigibt oder verriegelt.
11. Scheibenschneidemaschine nach einem der Ansprüche 4 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkwelle (18) einen endseitigen Nocken (181) aufweist, der zu Verriegeln
oder Freigeben der Schwenkwelle direkt mit der Anschlagplatte (19) oder direkt mit
einer Führung der Anschlagplatte zusammenwirkt.
12. Scheibenschneidemaschine nach einem der Ansprüche 4, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkwelle (38) zwei- oder mehrteilig aufgebaut ist.
13. Scheibenschneidemaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkwelle (38) einen Kupplungsabschnitt (38a) aufweist, der mit einem Zapfen
oder einer Feder in der Endposition des Schlittens (14) in eine Vertiefung oder Nut
eingreift und damit zwei Teile der Schwenkwelle (38) drehfest miteinander verbindet.
1. Electrically driven cutting device (10; 30) for cutting slices of product, comprising
a cutting arrangement including a circular knife (12) rotating in a cutting plane
(E) and mounted in a machine housing (11), a carriage (14) carrying a support plate
(13) with a support surface for depositing the cut product, which carriage (14) is
guided parallel to the cutting plane (E) via a carriage foot (14a) along a slide rail
(15) connected to the machine housing (11) and is linearly movable parallel to the
plane (A) of the support plate (13), wherein the support plate (13) of the carriage
(14) is mounted so as to be pivotable through at least 90° from its working position
away from the circular knife (12), wherein the support plate (13) of the carriage
(14) is mounted so as to be pivotable about a pivot axis (s) in an end position of
the carriage (14) to which it has been moved linearly from the working position along
the slide rail (15), and wherein support plate (13) is locked against pivoting in
all other positions including the working position, characterised in that
the pivot axis (s) intersects the cutting plane (E) at a pivot axis angle ϕ from 60°
to 85°.
2. Cutting device according to Claim 1, characterised in that the pivot axis angle ϕ is from 70° to 85°, preferably from 72° to 82°.
3. Cutting device according to either of the preceding claims, characterised in that the carriage foot (14a) is constructed in two parts, preferably having an outer part
(14c) and an inner part (14b).
4. Cutting device according to Claim 3, characterised in that the outer part (14c) of the carriage foot (14a) is connected non-rotatably to a pivot
shaft (18) disposed along the pivot axis (s).
5. Cutting device according to Claim 3 or 4, characterised in that the two parts of the carriage foot (14a) abut one another via a face (F) disposed
obliquely at an angle of α = 90°- ϕ to the cutting plane (E) and are pivotable relative
to one another perpendicularly to the face (F) about the pivot axis (s).
6. Cutting device according to any one of the preceding claims, characterised in that a compression spring is provided and in that the carriage (14) can be moved linearly to the end position on the slide rail (15)
only after bridging the compression spring, in which end position pivoting of the
pivotable part of the carriage (14) about the pivot axis is possible.
7. Cutting device according to any one of the preceding claims, characterised in that a support pin (16) with which the pivotable part of the carriage (14) on the slide
rail (15) is supported slidingly against a face (B) of the machine housing (11) is
provided, this face (B) being configured geometrically such that the support pin (16)
moves out of contact with the face (B) only in the end position of the carriage (14).
8. Cutting device according to any one of the preceding claims, characterised in that a locking pin (17) with which the pivotable part of the carriage (14) can be locked
against pivoting is provided.
9. Cutting device according to Claim 8, characterised in that the locking pin (17) is biased with a compression spring or can be fixed by means
of a thread.
10. Cutting device according to any one of the preceding claims, characterised in that the support plate (13) of the carriage (14) is mounted on a pivot shaft (18) by means
of which pivoting about the pivot axis (s) is effected, and a locking device is provided
which releases the pivot shaft (18) to pivot, or locks the pivot shaft (18), in dependence
on a position of the abutment plate (19).
11. Cutting device according to either of Claims 4 and 10, characterised in that the pivot shaft (18) has at an end a catch (181) which cooperates directly with the
abutment plate (19) or directly with a guide of the abutment plate in order to lock
or release the pivot shaft.
12. Cutting device according to any one of Claims 4, 10 and 11, characterised in that the pivot shaft (38) is of two-part or multi-part construction.
13. Cutting device according to Claim 12, characterised in that the pivot shaft (38) has a coupling section (38a) which, in the end position of the
carriage (14), engages with a dog or a key in a recess or groove, thereby connecting
two parts of the pivot shaft (38) non-rotatably to one another.
1. Machine trancheuse à fonctionnement électrique (10 ; 30) pour découper des tranches
d'un produit à découper, comprenant un système de coupe qui inclut un couteau circulaire
(12) monté dans un carter de machine (11) et en rotation dans un plan de coupe (E),
comprenant un chariot (14) portant une plaque de dépose (13) avec une surface de dépose
pour déposer le produit à découper, ledit chariot étant déplaçable de manière linéaire
parallèlement au plan (A) de la plaque d'appui (13) en étant guidé parallèlement au
plan de coupe (E) le long d'un rail de coulissement (15) relié au carter de machine
(11), dans laquelle la plaque de dépose (13) du chariot (14) est montée de manière
à pouvoir pivoter d'au moins 90° depuis sa position de travail en éloignement du couteau
circulaire (12), dans laquelle la plaque de dépose (13) du chariot (14) est montée
de manière à pouvoir pivoter autour d'un axe de pivotement (s) dans une position finale
du chariot (14), déplacé linéairement hors de la position de travail le long du rail
de coulissement (15), et dans laquelle la plaque de dépose (13) est verrouillée à
l'encontre d'un pivotement dans toutes les autres positions, y compris la position
de travail,
caractérisée en ce que l'axe de pivotement (s) tombe sur le plan de coupe (E) sous un angle ϕ entre 60°
et 85°.
2. Machine trancheuse selon la revendication 1,
caractérisée en ce que l'angle ϕ de l'axe de pivotement est entre 70° et 85°, de préférence entre 72° et
82°.
3. Machine trancheuse selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le pied (14a) du chariot est constitué en deux pièces, de préférence avec une pièce
extérieure (14c) et une pièce intérieure (14b).
4. Machine trancheuse selon la revendication 3,
caractérisée en ce que la pièce extérieure (14c) du pied (14a) du chariot est reliée solidairement en rotation
avec un arbre de pivotement (18) s'étendant le long de l'axe de pivotement (s).
5. Machine trancheuse selon la revendication 3 ou 4,
caractérisée en ce que les deux pièces du pied (14a) du chariot sont mutuellement adjacents sur une surface
(F) s'étendant en oblique sous un angle α = 90° - ϕ par rapport au plan de coupe (E),
et sont capables de pivoter l'une par rapport à l'autre autour de l'axe de pivotement
(s) perpendiculairement à la surface (F).
6. Machine trancheuse selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'il est prévu un ressort de compression, et en ce que le chariot (14) peut être déplacé linéairement sur le rail de coulissement (15) uniquement
après avoir surmonté le ressort de compression jusque dans la position finale dans
laquelle un pivotement de la partie pivotante du chariot (14) autour de l'axe de pivotement
est possible.
7. Machine trancheuse selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'il est prévu un goujon de soutien (16) avec lequel la partie pivotante du chariot
(14) est soutenue en coulissement sur le rail de coulissement (15) contre une surface
(B) du carter de machine (11), ladite surface (B) étant géométriquement ainsi conçue
que le goujon de soutien (16) parvient hors de contact avec la surface (B) uniquement
dans la position finale du chariot (14).
8. Machine trancheuse selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'il est prévu un goujon de verrouillage (17) avec lequel la partie pivotante du chariot
(14) est susceptible d'être verrouillé à l'encontre d'un pivotement.
9. Machine trancheuse selon la revendication 8,
caractérisée en ce que le goujon de verrouillage (17) est chargé avec un ressort de compression ou susceptible
d'être immobilisé via un pas de vis.
10. Machine trancheuse selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la plaque de dépose (13) du chariot (14) est montée sur un arbre de pivotement (18),
au moyen duquel se produit le pivotement autour de l'axe de pivotement (s), et il
est prévu un dispositif de verrouillage qui libère en pivotement ou qui verrouille
l'arbre de pivotement (18) en fonction d'une position de la plaque de butée (19).
11. Machine trancheuse selon l'une des revendications 4 ou 10,
caractérisée en ce que l'arbre de pivotement (18) comprend une came terminale (181) qui, pour le verrouillage
de la libération de l'arbre de pivotement, coopère directement avec la plaque de butée
(19) ou directement avec un guidage de la plaque de butée.
12. Machine trancheuse selon l'une des revendications 4, 10 ou 11,
caractérisée en ce que l'arbre de pivotement (38) est constitué en deux ou plusieurs parties.
13. Machine trancheuse selon la revendication 12,
caractérisée en ce que l'arbre de pivotement (38) comprend une portion de couplage (38a), qui s'engage avec
un tenon ou avec une languette dans un renfoncement ou dans une gorge, dans la position
finale du chariot (14), et qui relie ainsi deux parties de l'arbre de pivotement (38)
solidairement en rotation l'une avec l'autre.