[0001] Die Erfindung betrifft ein beleuchtetes, wasser- und staubdichtes Schaltelement,
zur Umwandlung einer linearen Bewegung einer Taste in ein elektrisches Schaltsignal,
mit einem Gehäuse und einem im Gehäuse axial um einen Hubweg zwischen zwei Endlagern
verschiebbaren Kappe, welche mit einer nach außen abdichtenden Schutzmembran versehen
ist, welche mittels Mehrkomponenten-Spritzgußverfahren aus einem biegeweichen Kunststoffmaterial
ausgeführt ist und vorzugsweise für die Verwendung im Außenbereich im Fahrzeugbau
zur Schaltung und/oder Anzeige von Betriebszuständen elektrischer Baugruppen dient.
[0002] Beleuchtete, wasser- und staubdichte Schaltelemente werden im Fahrzeugbau bereits
in einer großen Vielzahl von Varianten verwendet und sind somit allgemein bekannt.
[0003] Die
EP 2 175 462 A1 beschreibt einen abgedichteten Schalter zur Umwandlung einer linearen Bewegung einer
Taste in ein elektrisches Schaltsignal, mit einem Gehäuse, durch das die in dessen
Inneren axial beweglich gehaltene Taste abgestützt ist, mit einer fest mit der Taste
verbundenen Blende und mit einer die Blende abdeckenden und nach außen abgedichteten
Schutzkappe, die aus einem biegeweichen Kunststoffmaterial besteht, soll das Innere
des Schalters luft- und wasserdicht gekapselt sein und die Schaltcharakteristik bei
der Betätigung des Tasters soll möglichst über den gesamten Hubweg gleichmäßig ausgestaltet
sein. Dadurch, daß die Schutzkappe unter Vorspannung steht, da die Blende dom- oder
halbkugelförmig nach außen entgegen der Bewegungsrichtung des Schalters gewölbt ist,
wird eine einheitliche Schaltcharakteristik erzeugt, denn unmittelbar bei dem Betätigen
der Schutzkappe wird bereits die Blende aus ihrer Ausgangslage gedrückt. Während die
Schutzkappe und die Blende in Richtung des Schaltkontaktes bewegt werden, sind keine
unterschiedlich groß bemessenen Betätigungskräfte aufzubringen, da die Schutzkappe
zwischen einem oberen und einem unteren Ausdehnungspunkt bewegt wird, so daß keine
zusätzlichen aufgrund einer Überdehnung der Schutzkappe entstehenden Rückstellkräfte
auftreten. Des Weiteren entsteht eine fugenfreie gekrümmte Oberfläche der Schutzkappe,
so daß Verschmutzungen keine Anlage finden und zudem auf einfache Art und Weise abgewischt
werden können. Weiterhin weist die Schutzkappe aufgrund der vorliegenden Vorspannung
keine Anformungen, Wülste oder dergleichen auf, die als Anlage für Schmutzpartikel
dienen können.
[0004] Aus der
DE 10 2008 034 046 A1 ist ein elektrischer Schalter bekannt.
Der elektrische Schalter befindet sich in einem mit einer Öffnung versehenen Gehäuse.
Im Gehäuseinneren befindet sich ein Kontaktsystem und am Gehäuse ist ein wenigstens
teilweise aus dem Gehäuse ragendes Betätigungsorgan in Art einer Wippe zum schaltenden
Einwirken auf das Kontaktsystem angeordnet. Eine als Faltenbalg ausgestaltete Dichtung
ist mit dem Ende am Betätigungsorgan und mit dem anderen Ende am Gehäuse befestigt,
und zwar derart, daß die Dichtung die Öffnung im wesentlichen überdeckt. Das Betätigungsorgan
besteht aus zwei Teilen, einer Innen- und einer Außenwippe, wobei die Dichtung zwischen
den beiden Teilen eingeklemmt und somit im Betätigungsorgan integriert ist.
[0005] Die
DE 37 37 119 A1 betrifft einen Kurzhubdrucktaster bei welchem ein scheibenförmiges Tastelement auf
ein elastisches Kontaktorgan einwirkt, das über einen kurzen Hubweg mittelbar oder
unmittelbar gegen ein Gegenkontaktorgan federnd eindrückbar ist und dabei die Pole
eines getrennten Stromkreises miteinander verbindet.
[0006] Kontaktseitig ist am elastischen Tastelement eine Zentralverstärkung ausgebildet,
an welcher eine biegelastische Kontaktscheibe aus leitfähigem Material achsgleich
befestigt ist, die vom Rande der Zentralverstärkung ab radial nach auswärts hin Abstand
von der Ebene des Tastenelements hält und sich dabei in einem kurzen Abstand über
einer Mehrzahl von Polpaaren des zu schließenden Stromkreises befindet, wobei die
Polenden der Polpaare eine Ebene bilden, die in der Neutrallage des Tastelements parallel
zu der Ebene der Kontaktscheibe verläuft. Die der biegeelastischen Kontaktscheibe
zugewandten Polenden der Polpaare und kreisförmig eine die Hochachse der biegeelastischen
Kontaktscheibe derart angeordnet, dass im Uhrzeigersinn reihenweise nacheinander Pluspole
auf Minuspole folgen.
[0007] Durch die kreisförmige Anordnung der Kontakte um die mittig am elastischen Tastelement
angeordneten Zentralverstärkung und der Kontaktscheibe ist eine mittige Ausleuchtung
des Schaltelements nicht möglich. Bei der zu prüfenden Anmeldung sind die Kontakte
quadratisch bei einer symmetrisch aufbauenden Konstruktion im Inneren des Schaltelements
angeordnet, wodurch die Beleuchtung (LED) und der Taster genau mittig positioniert
werden können. Dadurch ist nicht nur eine im Ansatz her randförmige sondern eine mittige
Ausleuchtung des Schaltelements möglich. Ein Druckausgleich folgt hier durch einen
mäanderförmigen Entlüftungskanal im Gehäuse und nicht durch einen Entlüftungsschlauch,
der hochelastisch ausgeführt, einseitig verschlossen ist und in einem Hohlraum des
Tastergehäuses hineinragend ist.
[0008] Demgegenüber ist der Entlüftungskanal nach außen hin offen, so dass ein Druckausgleich
zwischen inneren und dem äußeren Umgebungsbedingungen erfolgen kann, was bei der
DE 37 37 119 A1 nicht möglich ist.
[0009] Die
EP 1 233 434 A2 betrifft eine Drucktasterstruktur für elektrische, elektronische und/oder mechanische
Anwendungen und mindestens eine Drucktasterkomponente umfasst, die mit einer elastischen
Kantschutzkomponente zusammen spritzgegossen oder geformt ist und somit in flüssigkeitsdichter
Weise mit der Druckertastenstruktur verbunden ist.
[0010] Die
DE 35 19 872 A1 beschreibt einen Scheibenschaltdruck-Initiator. Der Scheibenflächenschalter des Initiators
weist eine lichtdurchlässige Betätigungsscheibe aus biegsamen Material auf, auf deren
Rückseite eine Kontaktplatine aus relativ biegesteifem Material mit einem gegenüber
der Betätigungsscheibe kleineren Durchmesser mittels einer doppelseitigen Verbindungsfolie
mit einem gegenüber der Kontaktplatine wesentlich kleineren Durchmesser befestigt
ist.
[0011] Sowohl bei zentrischer als auch bei exzentrischer Betätigung der Betätigungsscheibe
wird somit sicher ein Schaltsignal auslösender Kontakt zwischen Kontaktplatine und
Leiterplatine erzeugt.
[0012] Die
DE 10 2008 015111 B3 betrifft ein flüssigkeitsgeschütztes Bedienelement. Dieses besteht aus mindestens
einem Bedienknopf und eine Leiterplatte, wobei eine Seite der Leiterplatte ganz oder
teilweise überdeckende flüssigkeitsdichte Führungsplatte mit mindestens einer Ausnehmung,
durch die der Bedienknopf mit der Leiterplatte verbunden ist, einer Ausnehmung in
der Führungsplatte umlaufenden Wand, die sich in Richtung des Bedienknopfes erstreckt
und mindestens einen Ablauf, der auf die Führungsplatte treffenden Flüssigkeit auf
die gegenüberliegende Seite der Leiterplatte abführt.
[0013] Der Bedienknopf ragt üblicherweise aus einem Gehäuse heraus und/oder durch eine Blende
hindurch. Durch die sich daraus ergebenden Spalte kann Flüssigkeit eindringen.
[0014] Um zu verhindern, dass die Flüssigkeit auf die Leiterplatte und den darauf angeordneten
Bandelementen fließt, ist eine Führungsplatte vorgesehen, die die eindringende Flüssigkeit/Feuchtigkeit
von der Leiterplatte weg abfließen läßt.
[0015] Das Bedienelement ist zwar flüssigkeitsgeschützt, jedoch nicht wasser- und staubdicht.
Bei Temperaturen im Minusbereich kann die eindringende Flüssigkeit gefrieren und so
zum Ausfall des Bedienelementes führen.
[0016] Ausgehend vom Stand der Technik besteht die Aufgabe der Erfindung darin, einen Schalter
der eingangs genannten Gattung derart weiterzubilden, daß dieser im Außenbereich einsetzbar
ist, eine Robustheit gegen äußere Einflüsse, wie Einfrieren usw., aufweist, mit einem
Druckausgleichselement versehen ist und im eingebauten Zustand eine Dichtwirkung auch
zum Befestigungselement hin aufweist. Weiterhin soll das Schaltelement im eingebauten
Zustand keinen sichtbaren Spalt zum Befestigungselement aufweisen, um vor Verschmutzung,
Sand, Schnee oder Frost zu schützen.
[0017] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale vom Anspruch 1 gelöst.
[0018] Das Schaltelement zeichnet sich insbesondere durch seine einfache und kompakte Bauform
aus und ist sowohl als Öffner- als auch als Schließerschalter anwendbar. Durch die
kleine und kompakte Bauweise wird ebenso ein minimales Gewicht des Schaltelements
realisiert.
[0019] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
sowie aus dem nachfolgenden Ausführungsbeispiel.
[0020] Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen
- Figur 1
- - eine perspektivische Darstellung des Schaltelements
- Figur 2
- - eine Explosionsdarstellung des Schaltelements mit Einbaublende
- Figur 3
- - Schnitt durch das Schaltelement mit Einbaublende
- Figur 4
- - Schnitt durch das Schaltelement mit Einbaublende
- Figur 5
- - perspektivische Darstellung der Schutzkappe
- Figur 6
- - Schnitt durch das Schaltelement mit Einbaublende
[0021] Die
Figuren 1 und 2 zeigen eine perspektivische Darstellung sowie eine Explosivdarstellung des Schaltelements
1.
Prinzipiell baut sich das Schaltelement 1 aus den Bauteilen: Kappe 2, Endanschlag
3, Führung 4, Silikonmatte 5, Leiterplatte 6, Druckausgleichselement 7, Kontakte 8,
Gehäuse 9 und Rahmen 10 auf.
[0022] In dem Gehäuse 9, daß vorzugsweise aus einem Kunststoffspritzteil hergestellt ist,
sind vier Kontakte 8 nach außen jeweils nebeneinander und durch eine Umlenkung ins
Innere des Gehäuses 9 quadratisch angeordnet. Die quadratische Anordnung ermöglicht
im Inneren des Schaltelements 1 eine symmetrisch aufbauende Konstruktion, wobei die
LED für die Beleuchtung und der Taster genau mittig positioniert werden können. Die
Kontakte 8 sind jeweils paarweise als Gleichteile ausgebildet. Dadurch kann eine Reduzierung
der Werkzeug- und Handlingaufwendungen erreicht werden. Die Kontakte 8 bilden durch
die Umlenkung im umspritzten Bereich eine Mäanderstruktur, wodurch eine mechanische
Verankerung als Schutz gegen Steckerdurchdrückfestigkeit im Gehäuse 9 und eine Verlängerung
der Kriechstrecke bei Wassereintritt erreicht wird. Gleichzeitig kann in diesem Bereich
der Umspritzung ein Haftvermittler umlaufend auf die Kontakte 8 aufgebracht werden,
wodurch eine mediendichte Umspritzung möglich ist. Die Kontakte 8 werden mittels Steckanschluß
kontaktiert, wobei auch andere an sich branchenübliche bekannte Verbindungstechniken
zum Einsatz kommen können. Im Inneren Bereich des Gehäuses 9 wird das Druckausgleichselement
7
(Figur 3) aufgenommen, welches mittels Heiß- oder Ultraschallverschweißung mediendicht befestigt
wird. Über einen mäanderartigen Entlüftungskanal 13 im Gehäuse 9, welcher nach außen
hin geöffnet ist, kann der Druckausgleich zwischen dem Inneren des Schaltelements
1 und den äußeren Umgebungsbedingungen erfolgen. Im Zusammenspiel mit dem Rahmen 10,
welcher über das Gehäuse 9 montiert wird und gleichzeitig einen Schutzdeckel für den
Entlüftungskanal 13 bildet, wird das Druckausgleichselement 7 vor Beschädigungen durch
äußere Fremdeinwirkung geschützt. Durch den konstruktiv symmetrischen Aufbau kann
an der gegenüber liegenden Seite ein zweites Druckausgleichselement 7 oder alternativ
ein Volumenausgleichselement, z.B. in Form einer Silikonmembran, befestigt werden,
welches beim Betätigen des Schaltelements 1 das aufgrund der hermetischen Abdichtung
zu komprimierende Volumen ausgleicht und so die ansonsten dämpfende Wirkung der Luftkomprimierung
entgegen wirkt und so die haptischen Eigenschaften optimiert.
[0023] Das Gehäuse 9 ist einteilig mit integrierter Steckerwanne 14 ausgeführt, welche für
die Aufnahme eines wasserdichten Steckers geeignet ist.
Das Gehäuse 9
(Figur 4) besitzt mindestens drei Führungsnuten 15, welche mit den Führungskonturen 16 der
Führung 4 korrespondieren. Für die Realisierung einer kurzen Einbautiefe und kompakten
Bauform bei einer möglichst langen Führung, sind die Führungsnuten 15 im Gehäuse 9
konstruktiv so ausgeführt, daß die Steckerwanne 14 zur Aufnahme des wasserdichten
Steckers in das Innere des Schaltelements 1 ragt und die Führungsnuten 15 außen an
der Steckerwanne vorbei tauchen. Ein weiterer Vorteil dieser konstruktiven Lösung
besteht darin, daß der Aufnahmebereich für das Druckausgleichselement 7 und der Leiterplatte
6 nahe der oberen Öffnung des Gehäuses 9 liegt. Dadurch ist eine optimale Heiß- oder
Ultraschallverschweißung des Druckausgleichselements 7 und eine gute Verbindung zur
Leiterplatte 6, z.B. mittels Lötanschluß, gegeben. Für die Befestigung des Druckausgleichselements
7 sind auch alternative Verbindungstechniken, z.B. kleben, möglich.
[0024] Die Führung 4 weist mindestens drei massive Endanschläge 18 auf, welche in Form eines
T-Profils oberhalb der Führungskonturen 16 angeformt sind und bei Betätigung des Schaltelements
1 in Betätigungsrichtung auf die Endanschläge 17 im Gehäuse 9 treffen und so die Endlage
des Schaltelements 1 abbilden. Über diese massiv ausgeführten Endanschläge des Schaltelements
1 können Mißbrauchskräfte von mindestens 250N in Betätigungsrichtung aufgenommen werden,
und zwar ohne Belastung der Schaltkontakte und ohne Beschädigung der Komponenten des
Schaltelements 1.
[0025] Das Schaltelement 1 wird mit drei an der Außenseite am Rahmen 10 angeordneten Rastelementen
19 in das Befestigungselement der Einbaublende 11 eingedrückt. Dabei erfolgt der Einbauendanschlag
über eine formstabile Kontur am Rahmen 10 und der Einbaublende 11, damit die Höhenlage
des Schaltelements 1 im eingebauten Zustand definiert abgebildet wird. Der Höhentoleranzausgleich
erfolgt über eine Schräge an den Rasthaken 20 der Einbaublende 11. Durch die konstruktive
Anordnung der federnden Rasthaken 20 in die Einbaublende 11 ergibt sich eine kompakte
Bauform des Schaltelements 1, da ansonsten für die Auslenkung der federnden Rasthaken
Bauraum am Schaltelement 1 vorgehalten werden müßte. Die Rastverbindung ist vorteilhafter
Weise aus Kunststoff ausgelegt, um eine Elektromagnetische Verträglichkeit zu benachbarten
Bauteilen zu gewährleisten. Somit ist die konstruktive Ausführung beispielsweise für
den Einsatz im Tankdeckel eines Elektrofahrzeuges im Außenbereich geeignet. Bei Einsatz
verschiedener Schaltelementvarianten kann zur Vermeidung eines Falscheinbaus in der
Einbaublende 11 eine mechanische Codierung zwischen Rahmen 10 und Einbaublende 11
vorgesehen werden. Um die Demontierbarkeit des Schaltelements 1 aus der Einbaublende
11 zu gewährleisten, ist an den Rasthaken 20 eine Kontur angeformt, an welcher die
Rasthaken 20 aufgebogen werden können und somit das Schaltelement 1 aus der Einbaublende
11 demontiert werden kann. Ein weiterer Vorteil dieser konstruktiven Ausführung besteht
darin, dass die Montage- und Betätigungsrichtung des Schaltelements 1 gleich sind,
wodurch das Schaltelement 1 beim Betätigen immer wieder in Endlage gedrückt wird und
ein Lösen aus dem montierten Zustand nicht möglich ist.
[0026] Die
Figur 5 zeigt eine perspektivische Darstellung der Kappe 2, welche im Mehrkomponenten-Spritzgußverfahren
hergestellt ist, um eine Abdichtung des Schaltelements 1 gegenüber den Umgebungsbedingungen,
eine Robustheit gegenüber Einfrieren, eine translatorische Bewegung des Schaltelements
1 und eine Such- 21 und Funktionsbeleuchtung 22 zu realisieren. Das Symbol der Suchbeleuchtung
21 kann in verschieden Varianten über einen Wechseleinsatz im Spritzgußwerkzeug ausgeführt
werden und ist vorzugsweise in einem weißen lichtdurchlässigen Material gefertigt.
Die Funktionsbeleuchtung 22 ist in einem transparenten und Volumenstreuenden Material,
die Betätigungsfläche 23 in einem schwarzen lichtundurchlässigen Material und die
Schutzmembran 12 in einem schwarzen biegeweichen Kunststoffmaterial hergestellt. Alternative
Materialen und Farben sind möglich. Beispielsweise kann die Schutzmembran 12 in einer
anderen Farbe als die Betätigungsfläche 23 ausgeführt werden, um dem Bediener den
Betätigungsbereich anzuzeigen. Bei einer transparenten Ausführung der Schutzmembran
12, könnte diese auch durchleuchtet werden, um beispielsweise den Ladezustand eines
Elektrofahrzeuges anzuzeigen.
[0027] Alle Komponenten sind dabei zueinander über Anschmelzung im Spritzgußprozeß sowie
über mechanische Arretierungen fest und formschlüssig sowie mediendicht miteinander
verbunden. Die Kappe 2 wird über angeformte Rastelemente mit der Führung 4 montiert.
Die Schutzmembran 12 wird umlaufend mit einer Vorspannung über den Rand 24 des Gehäuses
9 montiert, so daß die Schutzmembran 12 formschlüssig am Gehäuse 9 anliegt. Im Zusammenspiel
mit dem Rahmen 10, welcher von Steckerseite über das Gehäuse 9 montiert wird, wird
das Schaltelement 1 abgedichtet. Die Abdichtung ist dabei konstruktiv so ausgelegt,
daß in dem Rahmen 10 umlaufend eine Dichtkontur 25 angeformt ist, welche sich in die
elastische Schutzmembran 12 drückt und sich gegenüber dem Gehäuse 9 umlaufend mit
konstantem Druck verspannt. Dieser Dichtkontur 25
(Figur 6) folgend ist ein umlaufend erhöhter und außen liegender Rand 26 angeformt, welcher
bei der Montage des Rahmens 10, die Schutzmembran 12 und die Dichtkontur 25 im Zusammenspiel
positioniert, so daß eine sichere Montage gewährleistet wird. Weiterhin ist somit
eine Kontrollmöglichkeit für den Montagevorgang gegeben. Der Rahmen 10 wird dabei
zwischen dem Gehäuse 9 und der Schutzmembran 12 verklemmt und sitzt somit spielfrei
in Endlage. Die Schutzmembran 12 ist dabei konstruktiv so geformt, daß diese eine
seitlich umlaufende Dichtkontur 27 aufweist, welche sich bei der Montage in die Einbaublende
11 seitlich anlegt und so das Schaltelement 1 zur Einbaublende 11 abdichtet. Weiterhin
wird somit der zur Montage des Schaltelements 1 notwendige Spalt zur Einbaublende
11 reduziert und es ergibt sich ein homogenes Gesamtbild zwischen Schaltelement 1
und Einbaublende 11. Dadurch wird nur mit einer Dichtung das Schaltelement 1 selber
und auch eine Abdichtung zur Einbaublende 11 gewährleistet.
[0028] Die Robustheit gegen Einfrieren des Schaltelements 1 wird dadurch realisiert, daß
konstruktiv die Schutzmembran 12 der Kappe 2 umlaufend gleichmäßig, ausgehend von
der Höhenlage der Einbaublende 11 in Richtung Ausgangslage des Schaltelements 1, ansteigend
ausgebildet ist. Die Höhe der Ansteigung bildet dabei mindestens den Betätigungsweg
des Schaltelements 1 ab.
[0029] Im Falle einer Vereisung des Schaltelements 1 wird durch die Betätigung der Kappe
2 die Vereisung aufgebrochen und die translatorische Bewegung der Kappe 2 zur Überführung
in das elektrische Schaltsignal frei gegeben. Durch die aufgebrochene Vereisung bei
Betätigung des Schaltelements 1 ist auch die Rückstellung möglich. Durch die erhöhte
Betätigungsfläche des Schaltelements 1, gegenüber der Höhenlage der Einbaublende,
ist ebenso eine Betätigung mit Handschuhen möglich.
[0030] Der Aufnahmebereich des Druckausgleichselementes 7, der Leiterplatte 6, der Silikonmatte
5, der Führung 4 und des Endanschlags 3 liegen vollständig im Inneren des Gehäuses
9 und der Kappe 2, um einen Schutz des Schaltsystems vor Verschmutzung und/oder Fluiden
zu gewährleisten.
[0031] Die Silikonmatte 5 dient zur Rückstellung des Schaltelements 1 und zur Lichtabschottung
zwischen der Such- 21 und Funktionsbeleuchtung 22. Die Rückstellung erfolgt mit mindestens
zwei Rückstelldomen 28
(Figur 3) mit linearer Kraft-Weg-Kennlinie im Kräftegleichgewicht zum Taster. Alternativ können
die Rückstelldome 28 auch als zusätzliche Schaltelemente genutzt werden, um beispielsweise
eine Redundanz zu dem Taster zu gewährleisten. Eine weitere mögliche Ausführungsart
ist, den Taster durch eine Silikonschaltmatte zu ersetzen, welche wiederum in verschiedensten
Kraft-Weg-Kennlinien, beispielsweise zwei oder dreistufige Kraft-Weg-Kennlinie, ausgeführt
werden kann. Die Lichtabschirmung erfolgt durch den Einsatz eines lichtundurchlässigen
Materials mit einer konstruktiven Mäanderstruktur zwischen Such- 21 und Funktionsbeleuchtung
22. Der Endanschlag 3 verspannt sich zwischen zwei Aussparungen im Gehäuse 9, welche
innerhalb des Dichtbereichs des Schaltelements 1 liegen, und der elastischen Silikonmatte
5, welche wiederum auf die Leiterplatte 6 drückt. Dadurch wird auch unter Vibrationsbeeinflussung
eine spiel- und klapperfreie Auslegung des Schaltelements 1 im montierten Zustand
erreicht. Die Endanschläge sind konstruktiv so angeordnet, daß diese sich genau über
den Rückstelldomen der Silikonmatte 28 und des Tasters befinden. Die Endanschläge
halten das Schaltelement 1 in einer stabilen Ruhelage, ohne die Schutzmembran 12 mit
einer Druckspannung zu beanspruchen. Die Schutzmembrane befindet sich somit im spannungsfreien
Zustand, was sich positiv auf die haptischen und optischen Eigenschaften und der Lebensdauer
auswirkt.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Schaltelement
- 2
- Kappe
- 3
- Endanschlag
- 4
- Führung
- 5
- Silikonmatte
- 6
- Leiterplatte
- 7
- Druckausgleichelement
- 8
- Kontakte
- 9
- Gehäuse
- 10
- Rahmen
- 11
- Einbaublende
- 12
- Schutzmembran
- 13
- Entlüftungskanal
- 14
- Steckerwanne
- 15
- Führungsnuten Gehäuse
- 16
- Führungskonturen Führung
- 17
- Endanschlag Gehäuse in Betätigungsrichtung
- 18
- Endanschlag Führung in Betätigungsrichtung
- 19
- Rastelemente am Rahmen
- 20
- Rasthaken an Einbaublende
- 21
- Suchbeleuchtung
- 22
- Funktionsbeleuchtung
- 23
- Betätigungsfläche
- 24
- Gehäuserand
- 25
- Dichtkontur Rahmen
- 26
- Rand Rahmen
- 27
- Dichtkontur zur Einbaublende
- 28
- Rückstelldome Silikonmatte
1. Beleuchtetes, wasser- und staubdichtes Schaltelement, zur Umwandlung einer linearen
Bewegung einer Taste in ein elektrisches Schaltsignal, mit einem Gehäuse und einer
im Gehäuse axial um einen Hubweg zwischen zwei Endlagern verschiebbaren Kappe, welche
mit einer nach außen abdichtenden Schutzmembran versehen ist, wobei dieses im Innern
seines Gehäuses (9) mindestens vier Kontakte (8), wovon mindestens zwei der Kontakte
(8) mit einer gleichen Kontur ausgebildet sind und einer Umlenkung ihrer linearen
Anordnung im Steckbereich zu einer quadratischen Anordnung im Inneren folgen, ein
Druckausgleichselement (7), eine Leiterplatte (6), auf welcher mindestens ein Taster
und mindestens zwei Beleuchtungskörper mittig angeordnet sind, eine Silikonmatte (5)
als Rückstellelement und Lichtabschottung, eine Führung (4), ein Endanschlag (3),
eine Kappe (2) mit angeformter Schutzmembran (12) und ein Rahmen (10) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (2) mittels Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren aus einem biegeweichen
Kunststoffmaterial ausgeführt ist, und dass das Innere des Schaltelements (1) mittels
Druckausgleichselement (7) über einen mäanderförmig ausgebildeten Entlüftungskanal
(13) mit der Umgebung des Schaltelements (1) verbunden ist und dieser durch einen
Rahmen (10), der von außen einen Schutzdeckel für den Entlüftungskanal (13) bildet,
abgedeckt wird.
2. Schaltelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (9) einteilig mit integrierter Steckerwanne (14) ausgebildet ist.
3. Schaltelement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Gehäuses (9) mindestens drei Führungsnuten (15) angeordnet sind, die
mit den Führungskonturen (16) der Führung (4) korrespondieren.
4. Schaltelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskonturen (16) im Inneren des Gehäuses (9) an der Steckerwanne (14) vorbei
tauchen.
5. Schaltelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebereich für das Druckausgleichselement (7) und der Leiterplatte (6) nahe
der oberen Öffnung des Gehäuses (9) liegt.
6. Schaltelement nach Anspruch 1 und mindestens einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führung (4) mindestens drei Endanschläge (18), welche in Form eines T-Profils
oberhalb der Führungskonturen (16) angeordnet sind, aufweist.
7. Schaltelement nach Anspruch 1 und mindestens einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
an den Rasthaken (20) der Einbaublende (11) eine Kontur angeformt ist, an welcher
die Rasthaken (20) aufbiegbar sind, um eine einfache Demontage des Schaltelements
(1) zu ermöglichen.
8. Schaltelement nach Anspruch 1 und mindestens einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem Rahmen (10) und der Einbaublende (11) mittels einer formstabilen Kontur ein
Einbauendanschlag ausgebildet ist.
1. Illuminated, waterproof and dustproof operating element, for converting a linear movement
of a button to an electrical switching signal, with an enclosure and a cap capable
of being shifted axially by a stroke path between end bearings, provided with a protection
diaphragm for external sealing, with a minimum of four contacts (8) and a minimum
of two contacts (8) of them having the same contour in the interior of the enclosure
(9) and following a deflection of their linear arrangement in the plugging area to
a quadratic arrangement in the interior, a pressure compensation element (7), a printed
circuit board (6) having a button and a minimum of two luminaires arranged on the
middle of it, a silicone mat (5) as a reset element and a light barrier, a guide (4),
a limit stop (3), a cap (2) with an moulded-on protective diaphragm (12) and a frame
(10),
characterized in that
the cap (2) is made of a flexible plastic material by a sandwich moulding process
and the interior of the operating element (1) is connected to the environment of the
operating element (1) by a pressure compensation element (7) via a wave-formed ventilation
duct (13) which is covered by a frame (10) forming an external protective cover for
the ventilation duct (13).
2. Operating element as claimed in claim 1, characterized in that the enclosure (9) is formed as one part with an integrated plug frame (14).
3. Operating element as claimed in claims 1 and 2, characterized in that
the interior of the enclosure (9) has a minimum of three guiding grooves (15) arranged
in it, corresponding to the guiding contours (16) and the guide (4).
4. Operating element as claimed in claim 3, characterized in that the guiding contours (16) in the interior of the enclosure (9) immerse alongside
the plug frame (14).
5. Operating element as claimed in claim 1, characterized in that the reception area of the pressure compensation element (7) and the printed circuit
board (6) are close to the upper opening of the enclosure (9).
6. Operating element as claimed in claim 1 and at least in one of the claims 2 to 5,
characterized in that
the guide (4) has a minimum of three limit stops (18) which are arranged in the form
of a T-section above the guiding contours (16).
7. Operating element as claimed in claim 1 and at least in one of the claims 2 to 6,
characterized in that
the snap-in hook (20) of the built-in shutter (11) has a contour moulded on it where
the the snap-in hooks (20) can be bent open to allow a simple disassembly of the operating
element (1).
8. Operating element as claimed in claim 1 and at least in one of the claims 2 to 7,
characterized in that
the frame (10) and the built-in shutter (11) have a built-in limit stop formed by
a dimensionally stable contour.
1. Élément de commutation éclairé étanche à l'eau et à la poussière destiné à la conversion
d'un mouvement linéaire d'une touche en un signal de commutation électrique, avec
un boîtier et un chapeau coulissant axialement sur une longueur de course entre deux
paliers d'extrémité dans le boîtier, ledit chapeau est doté d'une membrane de protection
étanchant vers l'extérieur, sachant qu'il présente à l'intérieur de son boîtier (9)
au moins quatre contacts (8), dont au moins deux des contacts (8) sont formés d'un
même contour et suivent une déviation de leur disposition linéaire dans la zone de
connexion par rapport à une disposition en carré à l'intérieur, un élément de compensation
de pression (7), un circuit imprimé (6), sur lequel au moins une touche et au moins
deux appareils d'éclairage sont disposés au centre, un tapis en silicone (5) comme
élément de rappel et cloisonnement de la lumière, une coulisse (4), une butée d'extrémité
(3), un chapeau (2) avec une membrane de protection (12) façonnée et un cadre (10),
caractérisé en ce que
le chapeau (2) est réalisé dans un matériau plastique souple à l'aide d'un procédé
de moulage par injection à plusieurs constituants, et que l'intérieur de l'élément
de commutation (1) est connecté à l'environnement de l'élément de commutation (1)
à l'aide d'un élément de compensation de pression (7) par un canal d'aération (13)
en forme de méandre, ledit élément de commutation étant recouvert par un cadre (10)
qui forme de l'extérieur un chapeau de protection pour le canal d'aération (13).
2. Élément de commutation selon la revendication 1, caractérisé en ce que
le boîtier (9) est formé d'une seule pièce avec prise (14) intégrée.
3. Élément de commutation selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce qu'
à l'intérieur du boîtier (9) se trouvent au moins trois rainures de guidage (15) qui
correspondent aux contours de guidage (16) de la coulisse (4).
4. Élément de commutation selon la revendication 3, caractérisé en ce que
les contours de guidage (16) arrivent à la prise (14) à l'intérieur du boîtier (9).
5. Élément de commutation selon la revendication 1, caractérisé en ce que
la zone de réception de l'élément de compensation de pression (7) et du circuit imprimé
(6) se trouve à proximité de l'ouverture supérieure du boîtier (9).
6. Élément de commutation selon la revendication 1 et au moins l'une des revendications
2 à 5, caractérisé en ce que
la coulisse (4) présente au moins trois butées d'extrémité (18) qui sont disposées
sous la forme d'un profil en T au-dessus des contours de guidage (16).
7. Élément de commutation selon la revendication 1 et au moins l'une des revendications
2 à 6, caractérisé en ce qu'
au niveau des crochets d'encliquetage (20) de la face avant (11) un contour est formé
sur lequel les crochets d'encliquetage (20) peuvent être pliés afin de permettre un
démontage facile de l'élément de commutation (1).
8. Élément de commutation selon la revendication 1 et au moins l'une des revendications
2 à 7, caractérisé en ce que
sur le cadre (10) et la face avant (11) une butée d'extrémité de montage est formée
à l'aide d'un contour de forme stable.