[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Ermittlung und Überwachung
eines gerüsteten Gegengewichts an einem Kran.
[0002] Um einen Kran möglichst ökonomisch betreiben zu können, ist es vorteilhaft, wenn
ein Gegengewicht des Krans optimal an eine maximale Tragkraft und/oder Ausladung des
Krans für eine bestimmte Aufgabe angepasst ist. Dies resultiert in einem relativ häufigen
Wechsel des notwendigen Gewichts des Gegengewichts, zum Beispiel der Aufnahme zusätzlicher
Gegengewichtsteile oder der Abgabe von überflüssigen Gegengewichtsteilen, je nach
Aufgabe des Krans. Die Vermeidung von zu hohen Gegengewichten, die bei einer Drehbewegung
des Krans mitgeschleppt werden, hilft Kraftstoff zu sparen und den Schadstoffausstoß
zu reduzieren. Bei den häufigen Wechseln kann es dazu kommen, dass die Gegengewichte
nicht symmetrisch mit dem Kran verbunden werden, was dazu führen kann, dass der Kran
insbesondere bei Grenzbelastungen früher kippt als aufgrund des Gegengewichts vom
Nutzer berechnet.
[0003] Die
WO 2012/163190 A1 betrifft Kran mit einem rüstbaren Gegengewicht, dessen Rüstgewicht mit einem Sensor,
der an dem Gegengewichtszylinder angeordnet ist, erfasst und an einem Display in einer
Kabine des Krans ausgegeben werden kann. Die
EP 1 724 230 A2 betrifft einen Kran, der mit einem Gegengewicht gerüstet werden kann. Jedes der Gegengewichte
ist mit einem Identifikationslabel versehen, die das Gewicht des jeweiligen Gegengewichts
wiedergeben. Diese Gewichtsdaten können mit einem Scanner drahtlos ausgelesen werden.
[0004] Die
DE 10 2006 046 469 A1 betrifft einen Fahrzeugkran mit rüstbaren Ballastgewichten. Jedes der Ballastgewichte
ist mit einem maschinenlesbaren Datenträger zum Abspeichern einer Gewichtserkennung
versehen und weist eine Sendeeinrichtung auf, mit der die Daten der Ballastgewichte
an eine Ballastiereinrichtung gesendet werden können. Die Ballastiereinrichtung ist
ausgerüstet, die Daten der Ballastgewichte zu empfangen und mit einer vorgegebenen
Ballastierung zu vergleichen.
[0005] Es besteht daher Bedarf an einer Vorrichtung und/oder einem Verfahren, mit der/dem
eine zulässige Traglast und Ausladung für einen Kran für unterschiedliche Rüstzustände
in optimierter Weise ermittelt wird.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Vorrichtung des Anspruchs 1 und das Verfahren des Anspruchs
13 gelöst.
[0007] Ein Aspekt der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Feststellen und Überwachen
eines gerüsteten Gegengewichts einen Krans.
[0008] Die Vorrichtung weist eine Drehtischstahlbaukonstruktion zum Rüsten eines Gegengewichts
mit wenigstens einem Gegengewichtszylinder auf. Sie verfügt weiterhin über einen Sensor,
der im Bereich der Drehtischstahlbaukonstruktion angeordnet ist. Überwacht wird die
Vorrichtung durch eine Rechnereinheit.
[0009] Das Gegengewicht ist mit der Drehtischstahlbaukonstruktion verbindbar. Es kann aus
mehreren separaten Gegengewichtsteilen aufgebaut sein, zum Beispiel aus mehreren separaten
Platten, die einzeln mit der Drehtischstahlbaukonstruktion verbunden werden können.
Immer die gerade mit der Drehtischstahlbaukonstruktion verbundenen Gegengewichtsteile
bilden zusammen eine aktuelle Gewichtsbelastung oder ein aktuelles Gegengewicht an
der Drehtischstahlbaukonstruktion.
[0010] Mit dem Sensor wird eine Gewichtsbelastung der Drehtischstahlbaukonstruktion zum
Beispiel durch das aktuelle Gegengewicht erfasst und an eine Rechnereinheit weitergeleitet.
Dabei erfasst der Sensor eine elastische Verformung der Drehtischstahlbaukonstruktion
aufgrund des gerüsteten Gegengewichts.
[0011] Die Rechnereinheit, bei der es sich um eine separate Rechnereinheit oder bevorzugt
um eine elektronische Kransicherheitseinrichtung (RCL) handeln kann, weist eine Logik
oder einen Algorithmus auf, mit der/dem sie aus den Daten des Sensors die aktuelle
Gewichtsbelastung der Drehtischstahlbaukonstruktion ermitteln kann. Die Rechnereinheit
kann auf in der elektronischen Kransicherheitseinrichtung gespeicherte Traglasttabellen
des Krans zugreifen, die unter anderem Grenzwerte für eine Belastung des mit unterschiedlichen
Gegengewichten gerüsteten Krans enthalten. Die Tabellen umfassen Grenzwerte der Belastung
durch eine Last, eine maximale Länge eines Auslegers, eine maximale austeleskopierbare
Länge eines Mastes, etc. in Abhängigkeit von einem gerüsteten Gegengewicht.
[0012] Aufgrund der ausgewählten Tabelle kann zum Beispiel von der elektronischen Kransicherheitseinrichtung
festgestellt werden, dass das aktuelle Gegengewicht an der Drehtischstahlkonstruktion
für einen aktuellen Einsatz des Krans ausreichend ist, zu groß ist oder zu klein ist.
[0013] Bei einem ermittelten ausreichenden Gegengewicht, kann der Kran gefahrlos betrieben
werden. Bei einem ermittelten zu geringen Gegengewicht kann der Kran zum Beispiel
in Richtung des Auslegers, das heißt, nach vorne kippen und ein Betrieb des Kranes
kann gefahrlos nur fortgesetzt werden, wenn das Gegengewicht erhöht oder der Kran
in einen sicheren Betriebsbereich zurückgeführt wird. Bei einem zu großen ermittelten
Gegengewicht kann der Kran nach hinten kippen, wenn das Gegengewicht nicht reduziert
wird. Bei einem Gegengewicht, das dauerhaft für den aktuellen Kranbetrieb zu hoch
ist, aber noch nicht gefährlich, kann das Gegengewicht reduziert werden, um den Kran
energiesparend betreiben zu können.
[0014] Für die Ermittlung des aktuellen Gegengewichts an der Drehtischstahlbaukonstruktion
kann der wenigstens eine Sensor eine Verformung der Drehtischstahlbaukonstruktion
erfassen und die Rechnereinheit aus dem erfassten Wert der Verformung ein Gesamtgewicht
des Gegengewichts an der Drehtischstahlbaukonstruktion bestimmen.
[0015] Der Sensor kann beispielsweise ein optischer Sensor sein, der zum Beispiel eine Kante
der Drehtischstahlbaukonstruktion überwacht und Veränderungen der Lage der Kante zu
einer vorgegebenen Referenzlinie erfasst.
[0016] Der Sensor kann ein elastisch verformbarer Sensor sein, zum Beispiel ein Dehnmessstreifen,
der in einem geeigneten Bereich der Drehtischstahlbaukonstruktion an der Drehtischstahlbaukonstruktion
befestigt ist und zumindest eine Verformung der Drehtischstahlkonstruktion in einer
Richtung erfasst. Zwei oder drei derartige Dehnmessstreifen können Verformungen der
Drehtischstahlbaukonstruktion in unterschiedliche Richtung erfassen und an die Rechnereinheit
weiterleiten.
[0017] So kann zum Beispiel eine unsymmetrische Belastung der Drehtischstahlbaukonstruktion
erfasst werden, wenn der Kran zum Beispiel nicht in der Waage steht oder die Gegengewichte
nicht symmetrisch auf der Drehtischstahlbaukonstruktion angebracht sind.
[0018] Bei dem Sensor kann es sich bevorzugt um einen Einpress-Sensor handeln. Einpress-Sensoren
können nachträglich in vorhandene maschinenbauliche Elemente eingebaut werden, um
einen Spannungszustand und damit die Belastung des Elementes zu erfassen.
[0019] Einpress-Sensoren wurden für Anwendungen entwickelt, bei den Verformungen bestehender
Komponenten durch externe Kräfte gemessen werden sollen. Ihr Einbau in bestehende
Komponenten ist einfach. Statt des Einpress-Sensors kann auch ein Einschraub-Sensor
verwendet werden.
[0020] Der Sensor kann ein elastischer Sensor sein, dass heißt, ein Sensor, der in seiner
Einbausituation elastisch verformt werden kann, wenn eine Kraft von außen auf das
Teil wirkt, in das er eingebaut ist. Dadurch wird eine besonders zuverlässige Erfassung
der Verformung des Bauteils erreicht, da eine elastische Verformung des Bauteils direkt
zu einer elastischen Verformung des Sensors führt.
[0021] Der Sensor kann ein Sensor mit einem Verstärker, zum Beispiel einem integrierten
Verstärker sein. Das heißt, das von dem Sensor gemessene Signal wird im Verstärker
vor einer Weitergabe an die Rechnereinheit verstärkt, sodass auch bei kleinsten vom
Sensor erfassten Verformungen der Drehtischstahlbaukonstruktion bereits ein deutlich
wahrnehmbares Signal an die Rechnereinheit gesendet wird. Der Sensor kann in einem
Bereich eines Gegengewichtszylinders angeordnet sein.
[0022] Als Gegengewichtszylinder wird ein Zylinder bezeichnet, der zur Aufnahme des Gegengewichts
bei Kranen oder mobilen Kranen, wie Autokranen, eingesetzt wird. Der Gegengewichtszylinder
ist mit der Drehtischstahlbaukonstruktion verbunden und weist einen Kolben auf, der
zum Beispiel ausgefahren werden kann um ein Gegengewicht zu greifen und anzuheben.
Als Greifen wird hier auch verstanden, dass der Kolben des Gegengewichtszylinders
mit einem Ende aus einem Zylindergehäuse ausgefahren, in oder durch eine Öffnung im
Gegengewicht in eine Greifposition bewegt und in der Greifposition beispielweise um
90° verdreht oder auf andere Art gesichert wird. Anschließend kann das eine Ende des
Gegengewichtszylinders wieder eingefahren werden, sodass das Gegengewicht in eine
Position gebracht wird, in der es gemeinsam mit der Drehtischstahlbaukonstruktion
verschwenkt werden kann.
[0023] Alternativ kann der Gegengewichtszylinder fester Bestandteil einer Gegengewichtsgrundplatte
sein, die mit weiteren Gegengewichtsplatten verbunden werden kann. Diese Gegengewichtsgrundplatte
mit dem Gegengewichtszylinder kann zum Beispiel auf dem Unterwagen des Krans abgelegt
und mit der Drehtischbaustahlkonstruktion verriegelt werden. Zur Verriegelung mit
der Drehtischstahlbaukonstruktion kann der Gegengewichtszylinder das gesamte Gegengewichtspakte,
bestehend aus der Gegengewichtsgrundplatte, dem Gegengewichtszylinder und optional
weiteren Gegengewichtsplatten nach oben in Richtung der Drehtischstahlbaukonstruktion
in eine Verriegelungsposition drücken. Nach dem Verriegeln kann der Gegengewichtszylinder
wieder einfahren und dabei das gesamte Gegengewichtspaket nach oben ziehen, sodass
die Gegengewichtsgrundplatte und optional die weiteren Gegengewichtsplatten jetzt
frei an oder unter der Drehtischstahlbaukonstruktion hängen und zusammen mit dieser
verschwenkt, respektive gedreht werden können.
[0024] Der Kran, respektive die Drehtischstahlbaukonstruktion oder die Gegengewichtsgrundplatte
kann/können zwei Gegengewichtszylinder aufweisen. In diesen Fall kann jedem der Gegengewichtszylinder
ein Sensor zugeordnet sein, sodass unabhängig voneinander elastische Verformungen
der Drehtischstahlbaukonstruktion respektive der Sensoren im Bereich der beiden Gegengewichtszylinder
erfasst und an die Rechnereinheit geleitet werden können.
[0025] In der Rechnereinheit können die von den Sensoren erfassten Verformungen respektive
die Verformungen der beiden Sensoren miteinander verglichen werden. Dabei kann in
der Rechnereinheit ein Grenzwert für eine Abweichung zwischen den beiden erfassten
Verformungen vorgegeben sein, bei dessen Überschreitung die Recheneinheit ein optisches
oder hörbares Warnsignal ausgibt, um einem Kranführer anzuzeigen, dass es ein Problem
mit den Gegengewichten gibt.
[0026] Bei dem Problem kann es sich um eine unsymmetrische Aufnahme von Gegengewichten handeln,
oder um eine Fehlfunktion wenigstens eines der Gegengewichtszylinder, die beispielsweise
zu eine nichtsynchronisierten Aufnahme eines Gegengewichts durch die beiden Gegengewichtszylinder
führt.
[0027] Als unsymmetrische Aufnahme wird auch der Fall verstanden, dass jeder Gegengewichtszylinder
eigene Gegengewichte oder Gegengewichtsteile aufnimmt und die Anzahl der aufgenommenen
Gegengewichte oder Gegengewichtsteile pro Gegengewichtszylinder nicht gleich ist oder
die Aufnahmegeschwindigkeit der Zylinder unterschiedlich ist.
[0028] In der Rechnereinheit können die von den Sensoren erfassten Gegengewichtswerte mit
einer in einem Speicher der Rechnereinheit oder der elektronischen Kransicherheitseinrichtung
hinterlegten Traglasttabelle für den Kran verglichen werden. In der Tabelle sind maximale
Traglastwerte für den Kran für jedes Gegengewicht respektive Gesamtgegengewicht hinterlegt,
das mit dem Kran verbunden ist. Je höher das Gegengewicht ist, desto größer wird im
Normalfall die zulässige Tragkraft des Krans. Das heißt, aus der Traglasttabelle ergibt
sich eine zulässige oder maximale Belastung des Krans bei einem vorgegebenen Gegengewicht,
zum Beispiel eine zulässige Traglast und/oder eine zulässige Ausladung des Krans.
Zwischenwerte oder Randwerte können interpoliert bzw. extrapoliert werden. Diese ermittelten
Werte für den aktuellen Rüstzustand des Krans können an einer Ausgabeeinheit, zum
Beispiel einer optischen Ausgabeeinheit wie einem Bildschirm oder Display, oder über
einen Drucker ausgegeben werden, damit der Kranführer darüber informiert ist.
[0029] Das Einhalten oder Überschreiten dieser bekannten zulässigen Belastung kann anschließend
zum Beispiel von der elektronischen Kransicherheitseinrichtung kontrolliert und dokumentiert
werden.
[0030] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft einen mobilen Kran mit einem Unterwagen,
einem Oberwagen, einer Drehtischstahlbaukonstruktion, die mit dem Oberwagen verbunden
ist, und einer Vorrichtung zum automatischen Erfassen eines mit der Drehtischstahlbaukonstruktion
verbundenen Gegengewichts.
[0031] Die Drehtischstahlbaukonstruktion oder die Gegengewichtsgrundplatte, die mit der
Drehtischstahlbaukonstruktion verriegelt werden kann, weist wenigstens einen Gegengewichtszylinder
auf, mit dem ein Gegengewicht, respektive eine Gegengewichtsplatte gegriffen, gehalten
und/oder angehoben werden kann.
[0032] Ein Sensor kann eine elastische Verformung der Drehtischstahlbaukonstruktion bei
oder nach der Aufnahme der Gegengewichte erfassen und ein die elastische Verformung
repräsentierendes Signal an eine Rechnereinheit weiterleiten.
[0033] Bei der Vorrichtung kann es sich um die vorbeschriebene Vorrichtung handeln, mit
der festgestellt werden kann, dass ein Gegengewicht mit dem Kran verbunden ist, und
mit der ein Gewicht des Gegengewichts und eine Anordnung der Gegengewichte respektive
eine Gegengewichtsverteilung an der Drehtischstahlbaukonstruktion erfasst werden kann.
[0034] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum automatischen Erfassen
und Kontrollieren eines Rüstgewichts eines Krans, um ein Kippen des Krans in eine
Lastrichtung und/oder in eine Gegengewichtsrichtung und/oder ein asymmetrisches Rüsten
des Krans zu verhindern.
[0035] Dabei wird in einem ersten Schritt ein Gegengewicht mit einer Drehtischstahlbaukonstruktion
des Krans verbunden. In einem zweiten Schritt wird eine elastische Verformung der
Drehtischstahlbaukonstruktion nach der Verbindung mit dem Gegengewicht von einem Sensor
erfasst und in einem dritten Schritt an eine Rechnereinheit weitergeleitet.
[0036] In einem vierten Schritt wird der von dem Sensor erfasste Wert in der Rechnereinheit
mit einer in der Rechnereinheit oder in einer elektronischen Kransicherheitseinrichtung
gespeicherten Traglasttabelle für den Kran abgeglichen. Das bedeutet, die Rechnereinheit
sucht in der Traglasttabelle den Wert des von dem Sensor erfassten Gegengewichts und
entnimmt der Traglasttabelle die dazugehörigen Grenzbelastungswerte für den Kran.
Bei den Grenzbelastungswerten kann es sich um eine maximale Traglast, eine maximale
Ausladung oder andere Grenzbelastungswerte für den Kran in der Konfiguration mit dem
erfassten aktuellen Gegengewicht handeln.
[0037] Die so ermittelten Grenzlastwerte können von der Rechnereinheit an einem Ausgabegerät
ausgegeben werden, zum Beispiel an einem Bildschirm, einem Display oder einem Drucker,
als gedruckte Tabelle oder Grenzwertkurve.
[0038] Wenn die Grenzwerte bekannt sind, kann der Kranführer den Kran in Betrieb nehmen.
Die Rechnereinheit kann den Kran, insbesondere die Einhaltung der ermittelten Grenzwerte,
während des Betriebs überwachen und den Kranführer beim Überschreiten der Grenzwerte
durch akustische, optische oder taktile Signale warnen.
[0039] Weist die Stahlbaukonstruktion oder die Gegengewichtsgrundplatte zwei Gegengewichtszylinder
und zwei Sensoren auf, so können in der Rechnereinheit die von den beiden Sensoren
erfassten Werte miteinander verglichen werden. Die Sensoren sind bevorzugt an der
Drehtischstahlbaukonstruktion voneinander beabstandet angeordnet und weisen zu einer
der Drehtischstahlbaukonstruktion zugewandten oberen Kante des Gegengewichts einen
gleichen vertikalen und horizontalen Abstand auf.
[0040] Wird bei dem Vergleich eine Abweichung zwischen der erfassten Werten festgestellt,
kann dies bedeuten, dass der Kran nicht in der Waage steht oder das Gegengewicht nicht
synchron gerüstet ist. Wenn diese asymmetrische Belastung des Krans einen vorgegebenen
Grenzwert überschreitet, kann die Rechnereinheit, wie bereits beschrieben, ein Warnsignal
gerieren und ausgeben.
[0041] Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens kann nachträglich in einen Kran
eingebaut werde, wobei es sich bei der Vorrichtung insbesondere um die vorbeschriebene
Vorrichtung zur Feststellung und Überwachung eines gerüsteten Gegengewichts an einem
Kran handeln kann.
[0042] Für die gesamte Beschreibung und die Ansprüche gilt, dass der Ausdruck "ein" als
unbestimmter Artikel benutzt wird und die Anzahl von Teilen nicht auf ein einziges
beschränkt. Sollte "ein" die Bedeutung von "nur ein" haben, so ist dies für den Fachmann
aus dem Kontext zu verstehen oder wird durch die Verwendung geeigneter Ausdrücke wie
zum Beispiel "ein einziger" eineindeutig offenbart. Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel
anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Figur 1: Oberwagen eines Krans mit Drehtischstahlbaukonstruktion mit zwei Gegengewichtszylindern,
und
Figur 2: Seitenansicht einer Drehtischstahlkonstruktion mit Gegengewichtszylinder
und Sensor
[0043] Die Figur 1 zeigt einen Oberwagen B eines mobilen Krans mit einer Drehtischstahlbaukonstruktion
1 mit zwei Gegengewichtszylindern 2 in einer perspektivischen Ansicht von oben. Die
Drehtischstahlbaukonstruktion 1 weist an ihrem hinteren Ende zwei quer zu einer Längsrichtung
L der Drehtischstahlbaukonstruktion 1 abstehende Verbindungslaschen 3, 4 auf, die
von einer gabelartigen Verlängerung 5 des Gegengewichtszylinders 2 umgriffen und mit
dieser mittels eines Bolzens 6 mit dem Gegengewichtszylinder 2 verbunden ist.
[0044] Die Figur 2 zeigt einen Ausschnitt der Drehtischstahlbaukonstruktion 1 der Figur
1 in einer Vergrößerung. Gezeigt wird der Gegendruckzylinder 3, der mit der Drehtischstahlkonstruktion
1 verbunden ist.
[0045] Die Verbindung zwischen der Drehtischstahlbaukonstruktion 1 und dem Gegengewichtszylinder
2, bestehend aus der gabelartigen Verlängerung 5, der Verbindungslasche 3 und dem
Bolzen 6, ist in einem Schnitt durch die Mitte des Bolzens 6 gezeigt.
[0046] Die gabelartige Verlängerung 5 weist an einer ihrer Seiten eine Durchgangsbohrung
auf, die Verbindungslasche eine Bohrung. Ein Einpresssensor 9 wurde durch die Durchgangsbohrung
in die Bohrung eingepresst.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 1
- Drehtischstahlbaukonstruktion
- 2
- Gegengewichtszylinder
- 3
- Verbindungslasche
- 4
- Verbindungslasche
- 5
- Verlängerung
- 6
- Bolzen
- 7
- Sensor
- 8
- Rechnereinheit
- B
- Oberwagen
- L
- Längsrichtung
1. Vorrichtung zur Erfassung und Überwachung eines gerüsteten Gegengewichts an einem
Kran, aufweisend:
eine Drehtischstahlbaukonstruktion (1) mit einem Gegengewichtszylinder (2),
einen Sensor (7), der im Bereich einer Verbindung des Gegengewichtzylinders (2) mit
der der Drehtischstahlbaukonstruktion (1) angeordnet ist,
eine Rechnereinheit (8),
wobei der Sensor (7) mit der Rechnereinheit (8) verbunden ist und die Rechnereinheit
(8) eine Logik aufweist, die aus von dem Sensor erfassten und an die Rechnereinheit
übermittelten Daten ein Gewicht eines mit der Drehtischstahlbaukonstruktion (1) verbindbaren
Gegengewichts bestimmt,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Sensor eine elastische Verformung der Drehtischstahlbaukonstruktion (1) durch
das Gewicht des mit der Drehtischstahlbaukonstruktion (1) verbundenen Gegengewichts
erfasst.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Sensor (7) ein elastischer Sensor ist (7).
3. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, wobei der Sensor (7) ein Einpresssensor
oder ein Einschraubsensor ist, der in ein Bauteil der Drehtischstahlbaukonstruktion
(1) zur Erfassung einer Verformung einpressbar oder einschraubbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, wobei der Sensor (7) einen Verstärker
aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der zwei vorgehenden Ansprüche, wobei der wenigstens eine Sensor
(7) in die Drehtischbaustahlkonstruktion (1) in einem Bereich eingepresst oder eingeschraubt
ist, in dem der Gegengewichtszylinder (2) mit der Drehtischstahlbaukonstruktion (1)
verbunden ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung zwei Gegengewichtszylinder
(2) und zwei Sensoren (7) aufweist, wobei jedem Gegengewichtszylinder (2) ein Sensor
(7) zugeordnet ist.
7. Vorrichtung nach dem vorgehenden Anspruch, wobei die Rechnereinheit (8) die Signale
einer Verformung des einen Sensors (7) mit den Signalen einer Verformung des weiteren
Sensors (7) vergleicht und beim Erreichen oder Überschreiten eines vorgegebenen Grenzwertes
für eine Abweichung zwischen den beiden Werten ein Warnsignal generiert.
8. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, wobei in der Rechnereinheit (8)
eine Traglasttabelle für den Kran gespeichert ist, aus der für vorgegebene Gegengewichtswerte
eine zulässige Ausladung und/oder eine zulässige Traglast des Krans auslesbar sind,
und die Rechnereinheit (8) die ausgelesenen Werte an einem Ausgabegerät ausgibt.
9. Kran, umfassend
eine Drehtischstahlbaukonstruktion (1) mit wenigstens einem Gegengewichtszylinder
(2) zur Aufnahme von einem Gegengewicht,
eine Recheneinheit (8), und
wenigstens einen Sensor (7) im Bereich der Drehtischstahlbaukonstruktion (1), wobei
der Sensor (7) eine durch die Aufnahme des Gegengewichts bedingte elastische Verformung
der Drehtischstahlbaukonstruktion (1) erfasst und ein Signal an die Rechnereinheit
(8) sendet.
10. Kran nach Anspruch 9, wobei die Drehtischstahlbaukonstruktion (1) Teil eines drehbaren
Oberwagens (B) eines mobilen Krans ist.
11. Kran nach einem der Ansprüche 9 oder 10, wobei die Drehtischstahlbaukonstruktion (1),
der Gegengewichtszylinder (2), die Rechnereinheit (8) und der Sensor (7) Teile der
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 sind.
12. Verfahren zum automatischen Kontrollieren eines Rüstgewichts mittels einer Vorrichtung
zum Feststellen und Überwachen des Rüstgewichts, um eine Kippen eines Krans und/oder
ein asymmetrisches Rüsten des Krans zu verhindern, bei dem
in einem ersten Schritt ein Gegengewichtselement mit einer Drehtischstahlbaukonstruktion
(1) verbunden wird,
in einem zweiten Schritt eine elastische Verformung der Drehtischstahlbaukonstruktion
(1) von einem Sensor (7) erfasst wird,
in einem dritten Schritt der von dem Sensor (7) erfassten Wert an eine Rechnereinheit
(8) weitergeleitet und
in einem vierten Schritt der erfasste Wert in der Rechnereinheit (8) mit einer in
der Rechnereinheit (8) gespeicherten Traglasttabelle für den Kran abgeglichen wird,
in einem fünften Schritt von der Rechnereinheit (8) aus der Lasttabelle wenigstens
ein Grenzlastwert für den Kran entnommen und an einem Ausgabegerät ausgegeben wird,
und optional
in einem sechsten Schritt durch die Rechnereinheit (8) eine Einhaltung des wenigstens
einen Grenzlastwerts des Krans überwacht wird.
13. Verfahren nach dem Anspruch 12, wobei die Drehtischstahlbaukonstruktion (1) zwei Gegengewichtszylinder
(2) und zwei Sensoren (7) aufweist,
die von den beiden Sensoren (7) erfassten elastischen Verformungen der Drehtischstahlbaukonstruktion
miteinander verglichen werden,
bei einer Abweichung der erfassten elastischen Verformungen durch die Rechnereinheit
(8) eine asymmetrische Belastung des Krans festgestellt wird, und
von der Rechnereinheit (8) ein Warnsignal für den Kranführer generiert und ausgegeben
wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 oder 13, wobei die Vorrichtung eine Vorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ist.
1. A device for detecting and monitoring an assembled counterweight on a crane, comprising:
a turntable steelwork construction (1) comprising a counterweight cylinder (2);
a sensor (7) which is arranged in the region of a connection between the counterweight
cylinder (2) and the turntable steelwork construction (1);
a computational unit (8),
wherein the sensor (7) is connected to the computational unit (8), and the computational
unit (8) comprises a logic which determines a weight of a counterweight which can
be connected to the turntable steelwork construction (1) from data which are captured
by the sensor and transmitted to the computational unit,
characterised in that
the sensor detects an elastic deformation in the turntable steelwork construction
(1) due to the weight of the counterweight connected to the turntable steelwork construction
(1).
2. The device according to Claim 1, wherein the sensor (7) is an elastic sensor (7).
3. The device according to any one of the preceding claims, wherein the sensor (7) is
a press-in sensor or screw-in sensor which can be pressed or screwed into a component
of the turntable steelwork construction (1) in order to detect a deformation.
4. The device according to any one of the preceding claims, wherein the sensor (7) comprises
an amplifier.
5. The device according to any one of the preceding two claims, wherein the at least
one sensor (7) is pressed or screwed into the turntable steelwork construction (1)
in a region in which the counterweight cylinder (2) is connected to the turntable
steelwork construction (1).
6. The device according to any one of the preceding claims, wherein the device comprises
two counterweight cylinders (2) and two sensors (7), wherein each counterweight cylinder
(2) is assigned a sensor (7).
7. The device according to the preceding claim, wherein the computational unit (8) compares
the signals of a deformation in one sensor (7) with the signals of a deformation in
the other sensor (7) and generates a warning signal when a predefined threshold value
for a deviation between the two values is reached or exceeded.
8. The device according to any one of the preceding claims, wherein: a bearing load table
for the crane is stored in the computational unit (8); a permitted outreach and/or
a permitted bearing load of the crane for predefined counterweight values can be retrieved
from the bearing load table; and the computational unit (8) outputs the retrieved
values on an output device.
9. A crane, comprising:
a turntable steelwork construction (1) comprising at least one counterweight cylinder
(2) for receiving a counterweight;
a computational unit (8); and
at least one sensor (7) in the region of the turntable steelwork construction (1),
wherein the sensor (7) detects an elastic deformation in the turntable steelwork construction
(1) caused by receiving the counterweight, and transmits a signal to the computational
unit (8).
10. The crane according to Claim 9, wherein the turntable steelwork construction (1) is
part of a rotatable superstructure (B) of a mobile crane.
11. The crane according to any one of Claims 9 or 10, wherein the turntable steelwork
construction (1), the counterweight cylinder (2), the computational unit (8) and the
sensor (7) are parts of the device according to any one of Claims 1 to 8.
12. A method for automatically checking an assembly weight by means of a device for determining
and monitoring the assembly weight, in order to prevent a crane from tipping and/or
to prevent the crane from being assembled asymmetrically, wherein:
in a first step, a counterweight element is connected to a turntable steelwork construction
(1);
in a second step, an elastic deformation in the turntable steelwork construction (1)
is detected by a sensor (7);
in a third step, the value captured by the sensor (7) is relayed to a computational
unit (8) and
in a fourth step, the captured value is compared in the computational unit (8) with
a bearing load table for the crane which is stored in the computational unit (8);
in a fifth step, the computational unit (8) retrieves at least one threshold load
value for the crane from the load table and outputs it on an output device; and optionally
in a sixth step, the computational unit (8) monitors whether the at least one threshold
load value of the crane is being observed.
13. The method according to Claim 12, wherein: the turntable steelwork construction (1)
comprises two counterweight cylinders (2) and two sensors (7);
the elastic deformations in the turntable steelwork construction (1) detected by the
two sensors (7) are compared with each other;
if the detected elastic deformations differ, the computational unit (8) determines
an asymmetrical exposure of the crane; and
the computational unit (8) generates and outputs a warning signal for the crane operator.
14. The method according to any one of Claims 12 or 13, wherein the device is a device
according to any one of Claims 1 to 8.
1. Dispositif pour détecter et à surveiller un contre-poids chargé au niveau d'une grue,
présentant
une structure de construction en acier de plateau tournant (1) pourvue d'un vérin
de contre-poids (2),
un capteur (7), qui est disposé dans la zone d'une liaison du vérin de contre-poids
(2) à la structure de construction en acier de plateau tournant (1),
une unité de calcul (8),
dans lequel le capteur (7) est relié à l'unité de calcul (8) et l'unité de calcul
(8) présente une logique, qui détermine, à partir de données détectées par le capteur
et transmises à l'unité de calcul, un poids d'un contre-poids pouvant être relié à
la structure de construction en acier de plateau tournant (1),
caractérisé en ce
que le capteur détecte une déformation élastique de la structure de construction en acier
de plateau tournant (1) par le poids du contre-poids relié à la structure de construction
en acier de plateau tournant (1).
2. Dispositif selon la revendication 1, dans lequel le capteur (7) est un capteur élastique
(7).
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le capteur
(7) est un capteur à enfoncer ou à visser, lequel peut être enfoncé ou vissé dans
un composant de la structure de construction en acier de plateau tournant (1) afin
de détecter une déformation.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le capteur
(7) présent un amplificateur.
5. Dispositif selon l'une quelconque des deux revendications précédentes, dans lequel
l'au moins un capteur (7) est enfoncé ou vissé dans la structure de construction en
acier de plateau tournant (1) dans une zone, dans laquelle le vérin de contre-poids
(2) est relié à la structure de construction en acier de plateau tournant (1).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le dispositif
présente deux vérins de contre-poids (2) et deux capteurs (7), dans lequel un capteur
(7) est associé à chaque vérin de contre-poids (2).
7. Dispositif selon la revendication précédente, dans lequel l'unité de calcul (8) compare
les signaux d'une déformation de l'un des capteurs (7) aux signaux d'une déformation
de l'autre capteur (7) et génère, lorsqu'une valeur limite prédéfinie pour un écart
entre les deux valeurs est atteinte ou dépassée, un signal d'avertissement.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel un tableau
de charge utile pour la grue est mémorisé dans l'unité de calcul (8), duquel un déchargement
autorisé et/ou une charge utile autorisée de la grue peuvent être lus pour des valeurs
de contre-poids prédéfinies, et l'unité de calcul (8) délivre les valeurs lues à un
appareil d'émission.
9. Grue comprenant
une structure de construction en acier de plateau tournant (1) pourvue au moins d'un
vérin de contre-poids (2) pour recevoir un contre-poids,
une unité de calcul (8), et
au moins un capteur (7) dans la zone de la structure de construction en acier de plateau
tournant (1), dans laquelle
le capteur (7) détecte une déformation élastique, liée à la réception du contre-poids,
de la structure de construction en acier de plateau tournant (1) et envoie un signal
à l'unité de calcul (8).
10. Grue selon la revendication 9, dans laquelle la structure de construction en acier
de plateau tournant (1) constitue une partie d'un chariot supérieur (B) rotatif d'une
grue mobile.
11. Grue selon l'une quelconque des revendications 9 ou 10, dans laquelle la structure
de construction en acier de plateau tournant (1), le vérin de contre-poids (2), l'unité
de calcul (8) et le capteur (7) constituent des parties du dispositif selon l'une
quelconque des revendications 1 à 9.
12. Procédé pour contrôler de manière automatique un poids de chargement au moyen d'un
dispositif pour identifier et à surveiller le poids de chargement afin d'éviter un
basculement d'une grue et/ou un chargement asymétrique de la grue, dans lequel
un élément de contre-poids est relié, lors d'une première étape, à une structure de
construction en acier de plateau tournant (1),
une déformation élastique de la structure en acier de construction de plateau tournant
(1) est détectée, lors d'une deuxième étape, par un capteur (7),
la valeur détectée par le capteur (7) est transférée, lors d'une troisième étape,
à une unité de calcul (8),
la valeur détectée est compensée, lors d'une quatrième étape, dans l'unité de calcul
(8) avec un tableau de charge utile mémorisé dans l'unité de calcul (8) pour la grue,
au moins une valeur de charge limite pour la grue est prélevée du tableau de charge
utile par l'unité de calcul (8) et est fournie à un appareil d'émission lors d'une
cinquième étape, et en option
un respect de l'au moins une valeur de charge limite de la grue est surveillé lors
d'une sixième étape.
13. Procédé selon la revendication 12, dans lequel la structure de construction en acier
de plateau tournant (1) présente deux vérins de contre-poids (2) et deux capteurs
(7),
les déformations élastiques détectées par les deux capteurs (7) de la structure de
construction en acier de plateau tournant sont comparées entre elles,
en présence d'un écart entre les déformations élastiques détectées par l'unité de
calcul (8), un chargement asymétrique de la grue est identifié, et
un signal d'avertissement pour le conducteur de grue est généré et émis par l'unité
de calcul (8).
14. Procédé selon l'une quelconque des revendications 12 ou 13, dans lequel le dispositif
est une dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8.