[0001] Die vorliegende Erfindung beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines Wasserzeichens
als Sicherheitsmerkmal für einen tragbaren Datenträger.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Wasserzeichen bekannt, welche als Sicherheitsmerkmal
für Banknoten eingesetzt werden. Dabei wird eine Dicke einer Papierschicht entsprechend
einem Grauwert eines Bildes verändert, um einen optischen Eindruck eines Wasserzeichens
beim Betrachter zu erreichen.
[0003] Ferner ist aus dem Stand der Technik die Verwendung eines dreidimensionalen Drucks
bekannt.
[0004] Problematisch ist, dass die aus dem Banknotenbereich bekannten Wasserzeichen sich
nicht für die Herstellung von tragbaren Datenträgern, z.B. Chipkarten, SIM-Karten,
Kreditkarten, Krankenversicherungskarten, Pässen mit Chip, etc. eignen.
[0005] Ferner sind die im Banknotenbereich verwendeten Wasserzeichen für eine Serie oder
ein Produktionslos immer gleich. Eine Individualisierung für jede einzelne Banknote
ist nicht vorgesehen.
[0006] EP 2 441 593 A1 offenbart ein achromatisches Sicherheitselement für Sicherheitsdokumente, wie z.B.
Banknoten, Chipkarten, Identitätsdokumente und dergleichen, welches eine thermoplastische
oder strahlungshärtbare Polymerschicht umfasst, wobei die Schicht geprägt ist mit
diffus reflektierenden Mikrostrukturen in einer Größenordnung von 1 bis 100 Mikrometern.
[0007] EP 2172 336 A1 beschreibt Schichtaufbauten aus thermoplastischen Kunststoffschichten, welche gedruckte
Wasserzeichen als Sicherheitsmerkmale enthalten.
[0008] GB 2 346 111 A offenbart Sicherheitsdokumente, wie z.B. Banknoten, welche mit gedruckten Identifikationsmerkmalen
kodiert sind, welche zwar für das menschliche Auge nicht zu erkennen sind, aber durch
ein maschinelles Einlesen erkennbar sind, um eine Autorisierung des Dokuments oder
einen Fälschungsschutz zu ermöglichen.
[0009] Ausgehend von den Nachteilen des Stands der Technik besteht die Aufgabe für die vorliegende
Erfindung eine Lösung zu finden, welche die Nachteile des Stands der Technik überwindet.
[0010] Die Aufgabe der Erfindung wird durch den unabhängigen Anspruch gelöst. Vorteilhafte
Ausführungsbeispiele sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0011] Zur Lösung der Aufgabe offenbart die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines
Wasserszeichens als Sicherheitsmerkmal für einen tragbaren Datenträger mit den Merkmalen
des Anspruchs 1.
[0012] Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist, dass zumindest für einen Punkt eines Bildes
entsprechend einer einstellbaren örtlichen Auflösung ein Helligkeitswert bestimmt
wird. Je nach technisch möglicher örtlicher Auflösung des Bildes kann ein Bild mehr
oder weniger Pixel aufweisen. Ferner kann so ein Grad an Detailierung des Bildes bestimmt
werden.
[0013] Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist, dass für zumindest einen Helligkeitswert
am Ort des zugehörigen Punktes des Bildes eine zu druckende Schichtdicke des Wasserzeichens
bestimmt wird.
[0014] Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist, dass das Wasserzeichen mittels
eines zumindest teilweise lichtundurchlässigen Materials gedruckt wird.
[0015] Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist, dass in das Material zum Drucken
des Wasserzeichens mindestens ein Sicherheitsmerkmal eingebracht wird. Als Sicherheitsmerkmal
kommen alle bekannten oder geeigneten Sicherheitsmerkmale in Frage, wie sie z.B. aus
dem Banknotendruck oder von der ID-Smart-Card- und Pass-Herstellung bekannt sind,
z.B. fluoreszierende oder lumineszierende Merkmale oder Mikropartikel mit einer Beschriftung.
[0016] Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist, dass auf das gedruckte Wasserzeichen
mindestens eine Schicht aufgetragen wird, um eine ebene Oberfläche zu erzeugen.
[0017] Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist, dass für die mindestens eine
Schicht, um eine ebene Oberfläche zu erzeugen, ein zumindest teilweise lichtdurchlässiges
Material verwendet wird. Besonders vorteilhaft ist es, wenn dieses Material lichtdurchlässiger
ist, als das Wasserzeichen ausbildente Material.
[0018] Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist, dass für die Schicht, um eine
ebene Oberfläche zu erzeugen, ein Klarlack verwendet wird.
[0019] Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist, dass in die Schicht, um eine
ebene Oberfläche zu erzeugen, mindestens ein Pigment eingebracht wird, um ein Abtasten
der Struktur des Wasserzeichens zu verhindern.
[0020] Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist, dass in die Schicht, um eine
ebene Oberfläche zu erzeugen, mindestens ein Sicherheitsmerkmal eingebracht wird.
Als Sicherheitsmerkmal kommen alle bekannten oder geeigneten Sicherheitsmerkmale in
Frage, wie sie z.B. aus dem Banknotendruck oder der ID-Smart-Card- und Pass-Herstellung
bekannt sind, z.B. fluoreszierende Merkmale oder Mikropartikel mit einer Beschriftung.
[0021] Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist, dass das Wasserzeichen nur mit
Hilfe einer technischen Einrichtung zu erkennen ist.
[0022] Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist, dass als Bild mindestens ein
Foto eines Benutzers und/ oder mindestens eine Codierung und/ oder mindestens ein
Buchstabe und/ oder mindestens eine Zahl und/ oder mindestens ein Symbol verwendet
werden/ wird. Als Codierung bietet sich z.B. ein Datamatrix- oder ein Bar- oder ein
QR-Code an. Es kann prinzipiell jeder andere geeignete Code alternativ verwendet werden.
[0023] Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist, dass das Wasserzeichen in elektronischer
Form in einem Speicher des Datenträgers abgespeichert wird. Als Speicher bietet sich
z.B. ein Chip oder ein Magnetstreifen des Datenträgers an.
[0024] Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist, dass das Wasserzeichen in eine
Ausnehmung des Datenträgers gedruckt wird.
[0025] Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist, dass das Wasserzeichen separat
gedruckt wird und nachträglich in eine Ausnehmung des Datenträgers eingebracht wird.
[0026] Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist, dass das Wasserzeichen und der
Datenträger mittels des dreidimensionalen Druckverfahrens gemeinsam gedruckt werden.
[0027] Ferner wird die Aufgabe durch einen tragbaren Datenträger gelöst, welcher gemäß dem
obigen Verfahren hergestellt wird. Als erfindungsgemäße tragbare Datenträger kommen
z.B. eine Chipkarte, ein Personalausweis mit Chip, eine Kreditkarte oder eine SIM-Karte
in Frage.
[0028] Im Folgenden wird die Erfindung anhand der beigefügten Figuren detailliert beschrieben.
Figur 1 zeigt eine Seitenansicht eines Querschnitts durch eine Struktur eines erfindungsgemäßen
Wasserzeichens.
Figur 2 zeigt die Seitenansicht des Querschnitts durch die Struktur des erfindungsgemäßen
Wasserzeichens, über die eine Schicht aufgetragen wurde, um eine ebene Oberfläche
zu erhalten.
Figur 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines tragbaren Datenträgers mit zwei erfindungsgemäßen
Wasserzeichen.
[0029] Bevor die Figuren diskutiert werden, soll kurz auf die wesentlichen Merkmale der
Erfindung eingegangen werden.
[0030] Die Erfindung offenbart ein Verfahren zur Herstellung eines Wasserzeichens 2, 8,10
als Sicherheitsmerkmal für einen tragbaren Datenträger 6. Das Verfahren zeichnet sich
dadurch aus, dass das Wasserzeichen 2, 8,10 mittels eines dreidimensionalen Druckverfahrens
in Form einer räumlichen Struktur gedruckt wird. Dafür wird zumindest für einen Punkt
eines Bildes entsprechend einer einstellbaren örtlichen Auflösung ein Helligkeitswert
bestimmt. Vorzugsweise wird für alle Punkte des Bildes der jeweilige Helligkeitswert
bestimmt. Je nach Anwendung kann für ein Bild eine geeignete Auflösung gewählt werden.
Je höher die Auflösung ist, desto mehr Details des Bildes sind zu erkennen. Dann wird
für zumindest einen Helligkeitswert am Ort des zugehörigen Punktes des Bildes eine
zu druckende Schichtdicke des Wasserzeichens 2, 8,10 bestimmt. Vorzugsweise wird für
jeden Helligkeitswert die zu druckende Schichtdicke des Wasserzeichens 2, 8,10 bestimmt.
[0031] Das Wasserzeichen 2, 8,10 wird mittels eines zumindest teilweise lichtundurchlässigen
Materials gedruckt, wobei die Lichtdurchlässigkeit des Materials so eingestellt ist,
dass bei einer Modulation der Schichtdicke in der Größenordnung der Dicke des Zielsubstrates,
wobei das Zielsubstrat dem herzustellenden Wasserzeichen entspricht, ein sehr guter
Kontrast des Wasserzeichens bei Betrachtung im Durchlicht entsteht.
[0032] In das Material zum Drucken des Wasserzeichens 2, 8,10 wird mindestens ein Sicherheitsmerkmal
eingebracht. Als Sicherheitsmerkmal kann jedes geeignete Sicherheitsmerkmal verwendet
werden. Beispielsweise können aus dem Banknotendruck bekannte Sicherheitsmerkmale
eingesetzt werden, z.B. fluoreszierende Elemente.
[0033] Um eine ebene Oberfläche zu erzeugen, wird auf das gedruckte Wasserzeichen 2, 8,10
mindestens eine Schicht 4 aufgetragen. Für die mindestens eine Schicht 4, um eine
ebene Oberfläche zu erzeugen, wird ein zumindest teilweise lichtdurchlässiges Material
verwendet. Vorzugsweise wird ein vollständig lichtdurchlässiges Material verwendet.
Beispielsweise wird für die Schicht 4, um eine ebene Oberfläche zu erzeugen, ein Klarlack
verwendet. Vorteilhafterweise wird in die Schicht 4, um eine ebene Oberfläche zu erzeugen,
mindestens ein Pigment eingebracht, um ein Abtasten der Struktur des Wasserzeichens
2, 8,10 zu verhindern.
[0034] Das Wasserzeichen 2, 8,10 ist in einer Ausführungsform nur mit Hilfe einer technischen
Einrichtung zu erkennen. Als technische Einrichtung ist beispielsweise ein Sensor
oder eine Kamera zu nennen, welche z.B. nur Licht einer bestimmten Wellenlänge erfassen.
Alternativ kann das Wasserzeichen 2, 8,10 auch mit blanken Augen erkannt werden.
[0035] Als Bild kann z.B. mindestens ein Foto eines Benutzers und/oder mindestens eine Codierung
und/oder mindestens ein Buchstabe und/ oder mindestens eine Zahl und/oder mindestens
ein Symbol verwendet werden. Als Codierung kommt z.B. ein Datamatrixcode oder eine
Barcode oder ein QR-Code in Frage.
[0036] Das Wasserzeichen 2, 8,10 wird vorteilhafterweise in elektronischer Form in einem
Speicher des Datenträgers 6 abgespeichert. Als Speicher kann z.B. ein Chip oder ein
Magnetstreifen des Datenträgers 6 dienen. Damit kann der Datenträger 6 gegen ein illegales
Kopieren geschützt werden. Ein Lesegerät kann die Daten im Speicher, z.B. Chip oder
Magnetstreifen, mit den auf der Außenseite des Datenträgers 6 erfassten Daten des
Wasserzeichens 2, 8,10 vergleichen und überprüfen, ob es sich bei dem Datenträger
6 um eine Fälschung handelt. Zusätzlich kann ein optional ins Wasserzeichenmaterial
eingebrachtes Sicherheitsmerkmal geprüft werden, indem seine physikalischen Eigenschaften
mittels eines Sensors detektiert werden.
[0037] In der Herstellung kann das Wasserzeichen 2, 8,10 entweder alleine hergestellt werden
oder es kann direkt in eine Ausnehmung des Datenträgers 6 gedruckt wird. Alternativ
können das Wasserzeichen 2, 8,10 und der Datenträger 6 mittels des dreidimensionalen
Druckverfahrens auch gemeinsam gedruckt werden, so dass ein einheitlicher Körper entsteht.
[0038] Figur 1 zeigt beispielhaft eine Seitenansicht einer Struktur eines erfindungsgemäßen
Wasserzeichens 2. Das Wasserzeichen 2 kann z.B. auf einer runden oder eckigen oder
ovalen Grundform hergestellt werden. In einer runden Grundform ist das Wasserzeichen
von oben betrachtet beispielsweise kreisförmig. Deutlich zu erkennen sind in Figur
2 die Erhöhungen und Vertiefungen des Wasserzeichens 2, welche den optischen Eindruck
bei einem Betrachter bestimmen. In das Material des Wasserzeichens 2 kann ein Sicherheitsmerkmal,
z.B. ein fluoreszierendes Element, wie es im Banknotenbereich oder im Bereich von
ID-Smart-Card oder Pässen verwendet wird, eingebracht werden.
[0039] Figur 2 zeigt die Seitenansicht einer Struktur eines erfindungsgemäßen Wasserzeichens
2, über die eine Schicht 4 aufgetragen wurde, um eine ebene Oberfläche zu erhalten.
Ein Aufbringen der Schicht 4 bietet sich z.B. an, wenn das Wasserzeichen 2 in einen
Datenträgerkörper eingebaut wird. Zur Befestigung des Wasserzeichens 2 in einem Datenträgerkörper
kann das Wasserzeichen 2 oder die Schicht 4 so ausgebildet sein, dass sie einen Befestigungsmechanismus
aufweisen, um eine mechanische Verbindung mit dem Datenträgerkörper herzustellen.
Für die Schicht 4 kann z.B. ein Klarlack verwendet werden, welcher nach dem Auftragen
auf das Wasserzeichen 2 z.B. thermisch oder mittels UV-Licht aushärtet. Ferner können
sich in der Schicht 4 Pigmente befinden, welche ein Abtasten der Struktur des Wasserzeichens
2, z.B. mittels eines Laserstrahls, verhindern.
[0040] Figur 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines tragbaren Datenträgers 6 mit zwei erfindungsgemäßen
Wasserzeichen 8 und 10. Die zwei Wasserzeichen 8 und 10 können getrennt vom Datenträger
6 hergestellt und nach ihrer Herstellung in den Datenträger 6 eingesetzt werden, z.B.
in eine Ausnehmung des Datenträgers 6. Die Wasserzeichen 8 und/oder 10 werden z.B.
mittels eines Klebstoffs oder eines thermischen Fügeverfahrens oder einer mechanischen
Vorrichtung, z.B. eines Clip-Mechanismus an einer Außenseite der Wasserzeichen 8 und/oder
10, mit dem Datenträger 6 dauerhaft verbunden. Außerdem ist es möglich die Wasserzeichen
8 und/oder 10 in den Datenträger 6 in dessen Ausnehmung dauerhaft einzusetzen und
eine Schicht 4, um eine ebene Oberfläche auf dem Wasserzeichen 6, 8 herzustellen,
wobei die Schicht 4 in Figur 3 nicht dargestellt ist, nachträglich in die Ausnehmung
einzubringen, z.B. durch Dosiervorrichtungen oder Sprühverfahren. Für die Schicht
4 kann z.B. ein Klarlack verwendet werden, welcher nach dem Auftragen auf das Wasserzeichen
6, 8 z.B. thermisch oder mittels UV-Licht aushärtet. Außerdem kann das Material der
Schicht 4 eine chemisch/mechanische Verbindung mit dem Datenträger 6 eingehen. Die
Schicht 4 kann bündig mit der Datenträgeroberfläche abschließen oder auch geringfügig
oberhalb oder unterhalb der Datenträgeroberfläche sich befinden. Außerdem kann die
gebildete Oberfläche der Schicht 4 eine Linsenform bilden. Vorteilhafterweise ist
eine Rückseite der Ausnehmung des Datenträgers 6 lichtdurchlässig und/ oder weist
eine Lichtquelle auf, damit das Wasserzeichen 8 und/oder 10 sichtbar gemacht werden
kann. Im Falle einer Lichtquelle im Datenträger 6 kann die Rückseite lichtundurchlässig
sein. Alternativ können der Datenträger 6 und die Wasserzeichen 8 und/ oder 10 gemeinsam
mittels des dreidimensionalen Druckverfahrens hergestellt werden. Bei dem Wasserzeichen
8 handelt es sich beispielsweise um ein Portraitfoto eines Benutzers des Datenträgers
6, welcher z.B. eine Kreditkarte oder ID Karte ist. Bei dem Wasserzeichen 10 handelt
es sich beispielsweise um einen Code, z.B. einen Barcode, Datamatrixcode oder einen
QR-Code. Die Wasserzeichen 8 und/oder 10 können z.B. im Durchlicht von einer Kamera
erfasst und ausgewertet werden. Alternativ kann z.B. der Code des Wasserzeichens 10
für das menschliche Auge unsichtbar sein und nur mittels eines geeigneten Sensors,
z.B. bei einer bestimmten Wellenlänge, ausgelesen werden.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 2
- Struktur eines erfindungsgemäßen Wasserzeichens
- 4
- Schicht, um eine ebene Oberfläche auf dem Wasserzeichen herzustellen
- 6
- tragbarer Datenträger mit zwei erfindungsgemäßen Wasserzeichen 6 und 8
- 8
- Wasserzeichen in der Form eines Bildes, z.B. eines Portraitfotos des Benutzers
- 10
- Wasserzeichen in der Form einer Codierung
1. Verfahren zur Herstellung eines Wasserzeichens (2, 8, 10) als Sicherheitsmerkmal für
einen tragbaren Datenträger (6),
wobei das Wasserzeichen (2, 8,10) mittels eines dreidimensionalen Druckverfahrens
in Form einer räumlichen Struktur gedruckt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest für einen Punkt eines Bildes entsprechend einer einstellbaren örtlichen
Auflösung ein Helligkeitswert bestimmt wird,
wobei für zumindest einen Helligkeitswert am Ort des zugehörigen Punktes des Bildes
eine zu druckende Schichtdicke des Wasserzeichens (2, 8,10) bestimmt wird,
wobei das Wasserzeichen (2, 8,10) mittels eines zumindest teilweise lichtundurchlässigen
Materials gedruckt wird,
wobei eine Lichtdurchlässigkeit des Materials so eingestellt wird, dass bei einer
Modulation der Schichtdicke in der Größenordnung der Dicke eines Zielsubstrates, wobei
das Zielsubstrat dem herzustellenden Wasserzeichen entspricht, ein Kontrast des Wasserzeichens
bei Betrachtung im Durchlicht entsteht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in das Material zum Drucken des Wasserzeichens (2, 8,10) mindestens ein Sicherheitsmerkmal
eingebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf das gedruckte Wasserzeichen (2, 8,10) mindestens eine Schicht (4) aufgetragen
wird, um eine ebene Oberfläche zu erzeugen.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die mindestens eine Schicht (4), um eine ebene Oberfläche zu erzeugen, ein zumindest
teilweise lichtdurchlässiges Material verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass für die Schicht (4), um eine ebene Oberfläche zu erzeugen, ein Klarlack verwendet
wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Schicht (4), um eine ebene Oberfläche zu erzeugen, mindestens ein Pigment
eingebracht wird, um ein Abtasten der Struktur des Wasserzeichens (2, 8,10) zu verhindern.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Bild mindestens ein Foto eines Benutzers und/oder mindestens eine Codierung und/
oder mindestens ein Buchstabe und/oder mindestens eine Zahl und/oder mindestens ein
Symbol verwendet werden/ wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserzeichen (2, 8, 10) in elektronischer Form in einem Speicher des Datenträgers
(6) abgespeichert wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserzeichen (2, 8,10) in eine Ausnehmung des Datenträgers (6) gedruckt wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserzeichen (2,8,10) und der Datenträger (6) mittels des dreidimensionalen
Druckverfahrens gemeinsam gedruckt werden.
1. A method for producing a watermark (2, 8, 10) as a security feature for a portable
data carrier (6),
wherein the watermark (2, 8, 10) is printed in the form of a spatial structure by
means of a three-dimensional printing process,
characterized in that
a brightness value is determined for at least one point of an image according to an
adjustable spatial resolution,
wherein a layer thickness to be printed of the watermark (2, 8, 10) is determined
for at least one brightness value at the location of the associated point of the image,
wherein the watermark (2, 8, 10) is printed by means of an at least partially light-impermeable
material,
wherein a light permeability of the material is adjusted such that upon a modulation
of the layer thickness in the dimension of the thickness of a target substrate, wherein
the target substrate corresponds to the watermark to be manufactured, a contrast of
the watermark occurs upon viewing in transmitted light.
2. The method according to claim 1, characterized in that in the material for printing the watermark (2, 8, 10) at least one security feature
is incorporated.
3. The method according to claim 1 or 2, characterized in that to the printed watermark (2, 8, 10) at least one layer (4) is applied to produce
a flat surface.
4. The method according to claim 3, characterized in that an at least partially light-permeable material is employed for the at least one layer
(4) to produce a flat surface.
5. The method according to claim 4, characterized in that a clear lacquer is employed for the layer (4) to produce a flat surface.
6. The method according to any of the claims 3 to 5, characterized in that in the layer (4) to produce a flat surface, at least one pigment is incorporated
in order to prevent a scanning of the structure of the watermark (2, 8, 10).
7. The method according to any of the claims 1 to 6, characterized in that at least one photograph of a user and/or at least one coding and/or at least one
letter and/or at least one number and/or at least one symbol is/are employed as image.
8. The method according to any of the claims 1 to 7, characterized in that the watermark (2, 8, 10) is stored in electronic form in a memory of the data carrier
(6).
9. The method according to any of the claims 1 to 8, characterized in that the watermark (2, 8, 10) is printed in a recess of the data carrier (6).
10. The method according to any of the claims 1 to 9, characterized in that the watermark (2, 8, 10) and the data carrier (6) are printed together by means of
the three-dimensional printing method.
1. Procédé de fabrication d'un filigrane (2, 8, 10) en tant que caractéristique de sécurité
pour un support de données (6) portable,
cependant que le filigrane (2, 8, 10) est imprimé sous forme d'une structure spatiale
au moyen d'un procédé d'impression en trois dimensions,
caractérisé en ce que
au moins pour un point d'une image, en fonction d'une résolution locale réglable,
une valeur de luminosité est déterminée,
cependant que, pour au moins une valeur de luminosité à l'endroit du point correspondant
de l'image, une épaisseur de couche à imprimer du filigrane (2, 8, 10) est déterminée,
cependant que le filigrane (2, 8, 10) est imprimé au moyen d'un matériau au moins
partiellement imperméable à la lumière,
cependant qu'une perméabilité du matériau à la lumière est réglée de telle façon que,
lors d'une modulation de l'épaisseur de couche dans l'ordre de grandeur de l'épaisseur
d'un substrat cible, le substrat cible étant apparié au filigrane à fabriquer, un
contraste du filigrane est engendré lors d'une observation en lumière transmise.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, dans le matériau destiné à l'impression du filigrane (2, 8, 10), au moins une caractéristique
de sécurité est insérée.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, sur le filigrane (2, 8, 10) imprimé, au moins une couche (4) est appliquée afin de
générer une surface plane.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que, pour la au moins une couche (4) destinée à générer une surface plane, un matériau
au moins partiellement perméable à la lumière est utilisé.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que, pour la couche (4) destinée à générer une surface plane, un vernis incolore est utilisé.
6. Procédé selon une des revendications de 3 à 5, caractérisé en ce que, dans la couche (4) destinée à générer une surface plane, au moins un pigment est
incorporé afin d'empêcher un balayage de la structure du filigrane (2, 8, 10).
7. Procédé selon une des revendications de 1 à 6, caractérisé en ce que, en tant qu'image, au moins une photo d'un utilisateur et/ou au moins une codification
et/ou au moins une lettre et/ou au moins un chiffre et/ou au moins un symbole sont/est
utilisé(s).
8. Procédé selon une des revendications de 1 à 7, caractérisé en ce que le filigrane (2, 8, 10) est mémorisé sous forme électronique dans une mémoire du
support de données (6).
9. Procédé selon une des revendications de 1 à 8, caractérisé en ce que le filigrane (2, 8, 10) est imprimé dans un évidement du support de données (6).
10. Procédé selon une des revendications de 1 à 9, caractérisé en ce que le filigrane (2, 8, 10) et le support de données (6) sont imprimés ensemble au moyen
du procédé d'impression en trois dimensions.