[0001] Die Erfindung betrifft eine Ortbetonschutzwand gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Ortbetonschutzwände werden als Fahrzeugrückhaltesystem verwendet, welche dazu vorgesehen
sind, Fahrzeuge von einem unbeabsichtigten Verlassen einer Fahrbahn abzuhalten, und
somit die Gefährdung der Insassen gering zu halten. Eine Ortbetonschutzwand ist hierbei
eine Betonwand, welche vor Ort gefertigt wird. Derartige Ortbetonschutzwände werden
in der Regel mittels eines Gleitschalenverfahrens hergestellt, wodurch in einem einfachen
Verfahren lange durchgängige Ortbetonschutzwände hergestellt werden können. Um ein
Durchbrechen der Ortbetonschutzwand zu verhindern, sind derartige Ortbetonschutzwände
mit einer durchgängigen Bewehrung versehen. Beim Aushärten des Betons der Ortbetonschutzwand
sowie in Folge von Temperaturdehnungen bilden sich in der Regel Risse. Derartige Risse
können hierbei über die ganze Oberfläche propagieren und könne hierbei eine unvorhersehbare
und daher besonders gefährliche Schwächung der Ortbetonschutzwand darstellen. Um eine
unkontrollierte Ausbreitung dieser Risse zu Unterbinden, können diese Ortbetonschutzwände
Nuten aufweisen, wobei die Rissausbreitung beim Auftreffen auf die Nut gestoppt wird,
beziehungsweise es zu keiner unkontrollierten Ausbildung von Rissen kommen kann, da
die Ortbetonschutzwand nur bei der Querschnittschwächung, also in den Nuten, reißt.
[0003] Nachteilig daran ist, dass diese Nuten eine Querschnittsverengung darstellen und
bei einem Anprallfall eines Fahrzeuges im Bereich einer derartigen Nut die Gefahr
eines Fahrzeugdurchbruchs oder einer Betonabplatzung erhöht ist.
[0004] Aus der
WO 00/71821 A1 ist ein Wandelement zur Errichtung einer Verkehrsleitwand bekannt, wobei mehrere
Wandelement mit einem durchgehenden inneren Bewehrungselement zusammengefasst werden.
[0005] Aus der
US 3 577 896 A ist ein Verfahren zum kontrollierten Einbringen von Brüchen in einen Spannbetonkörper
bekannt.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Ortbetonschutzwand der eingangs genannten
Art anzugeben, mit welcher die genannten Nachteile vermieden werden können, mit welcher
die Gefahr eines Fahrzeugdurchbruchs oder einer Betonabplatzung im Bereich der Nuten
gering gehalten werden kann. Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches
1 erreicht. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Gefahr einer Betonabplatzung
verringert werden kann, da etwaige Krafteinwirkungen im Bereich der Nut über einen
größeren Raum verteilt werden. Dadurch kann weiters die Gefahr einer Verletzung der
Fahrzeuginsassen im Falle eines Fahrzeugaufpralles gering gehalten werden. Weiters
kann durch den zusätzlichen Bewehrungsverstärkungsteil die Gefahr eines Fahrzeugdurchbruchs
durch die Ortbetonschutzwand im Bereich der Nut gering gehalten werden. Durch die
Positionierung der Bewehrungsverstärkungsteile lediglich im Bereich der Nut kann die
Ortbetonschutzwand weiters wirtschaftlich ausgebildet werden, da auf eine aufwendige
und kostspielige durchgehende Zusatzbewehrung verzichtet werden kann. Insbesondere
kann dadurch der Transportaufwand und der Materialeinsatz der Bewehrungsverstärkungsteile
gering gehalten werden.
[0007] Weiters betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Ortbetonschutzwand
gemäß dem Patentanspruch 8.
[0008] Aufgabe dieses Verfahrens ist es, auf schnelle und wirtschaftliche Weise die vorteilhafte
Ortbetonschutzwand herzustellen.
[0009] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 8 erreicht.
[0010] Dadurch kann die vorteilhafte Ortbetonschutzwand mit dem wenigstens einen Bewehrungsverstärkungsteil
einfach und zuverlässig hergestellt werden.
[0011] Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0012] Ausdrücklich wird hiermit auf den Wortlaut der Patentansprüche Bezug genommen, wodurch
die Ansprüche an dieser Stelle durch Bezugnahme in die Beschreibung eingefügt sind
und als wörtlich wiedergegeben gelten.
[0013] Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen
lediglich bevorzugte Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind, näher beschrieben.
Dabei zeigt:
Fig. 1 eine erste bevorzugte Ausführungsform einer Ortbetonschutzwand in axonometrischer
Darstellung;
Fig. 2 die Ortbetonschutzwand nach Fig. 1 als Schnitt durch die Nut;
Fig. 3 eine zweite bevorzugte Ausführungsform einer Ortbetonschutzwand in Seitenansicht;
Fig. 4 eine erste bevorzugte Ausführungsform eines Bewehrungsverstärkungsteils in
axonometrischer Darstellung;
Fig. 5 der Bewehrungsverstärkungsteil nach Fig. 4 im Aufriss;
Fig. 6 eine zweite bevorzugte Ausführungsform eines Bewehrungsverstärkungsteils in
axonometrischer Darstellung;
Fig. 7 der Bewehrungsverstärkungsteil nach Fig. 6 im Aufriss;
Fig. 8 eine dritte bevorzugte Ausführungsform eines Bewehrungsverstärkungsteils in
axonometrischer Darstellung; und
Fig. 9 der Bewehrungsverstärkungsteil nach Fig. 8 im Aufriss.
[0014] Die Fig. 1 bis 3 zeigen bevorzugte Ausführungsformen einer Ortbetonschutzwand 1 umfassend
einen, mit einer im Wesentlichen durchgehenden Bewehrung 5 versehenen, Ortbetonkörper
2. Eine Ortbetonschutzwand 1 kann hierbei insbesondere Teil eines Fahrzeugrückhaltesystems
sein. Derartige Ortbetonschutzwände 1 werden bevorzugt neben Fahrbahnen aufgestellt,
um ein Abkommen eines Fahrzeuges von der Fahrbahn zu verhindern. Hierfür kann insbesondere
die Längserstreckung der Ortbetonschutzwand 1 parallel zur Längserstreckung der benachbarten
Fahrbahn angeordnet sein. Zur Vermeidung von Schäden an anprallenden Fahrzeugen und
insbesondere einem Überschlagen des anprallenden Fahrzeuges kann insbesondere vorgesehen
sein, dass der Ortbetonkörper 2 ein New-Jersey Profil aufweist. Eine Ortbetonschutzwand
1 weist einen Ortbetonkörper 2 auf, welcher insbesondere am geplanten Einsatzort hergestellt
werden kann. Ein Ortbetonkörper 2 kann hierbei insbesondere mittels einem Gleitschalenverfahren
hergestellt werden. Weiters kann die Ortbetonschutzwand 1 insbesondere einen durchgehenden
Ortbetonkörper 2 aufweisen.
[0015] Der Ortbetonkörper 2 ist mit einer im Wesentlichen durchgehenden Bewehrung 5 versehen.
Die Bewehrung 5 ist dazu vorgesehen die im Anprallfall auftretenden Zugkräfte aufzunehmen
und damit ein Durchbrechen eines Fahrzeuges zu verhindern. Diese Bewehrung 5 kann
insbesondere ein oder mehrere Bewehrungselemente 9 aufweisen, welche beispielsweise
als Zugseil und/oder als Bewehrungsstäbe ausgebildet sein können. Im Wesentlichen
durchgehend bedeutet in diesem Sinne, dass die Bewehrung 5 nicht zwingend aus einem
durchgehenden Bewehrungselement 9 bestehen muss, sondern dass auch mehrere, sich insbesondere
überlappende Bewehrungselemente 9, vorgesehen sein können.
[0016] An einer Oberfläche 3 des Ortbetonkörpers 2 verläuft wenigstens eine Nut 4 im Wesentlichen
normal zur Längserstreckung der Ortbetonschutzwand 1. Diese Nut 4 dient dazu, eine
unkontrollierte Rissausbreitung an der Oberfläche 3 des Ortbetonkörpers 2 beim Aushärten
des Ortbetonkörpers 2 zu unterbinden. Gemäß der bevorzugten Ausführungsformen in Fig.
1 bis Fig. 3 kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Nut - in Betriebslage des
Ortbetonkörpers 2 - von einer Längsseite über die Oberseite zur gegenüberliegenden
Längsseite verläuft. Mit anderen Worten, dass die Nut 4 über einen gesamten Umfang
der Oberfläche 3 des Ortbetonkörpers 2, allerdings ohne dessen Standfläche, verläuft.
Es kann aber auch vorgesehen sein, dass die Nut 4 eine geringere Länge aufweist, beispielsweise
dass die Nut 4 lediglich über eine Längsseite verläuft. Auch kann vorgesehen sein,
dass die Nut 4 über einen gesamten Umfang der Oberfläche 3 verläuft. Die Nut 4 kann
insbesondere eine Tiefe zwischen 3 cm und 5 cm aufweisen.
[0017] Vorgesehen ist, dass im Bereich der wenigstens einen Nut 4 wenigstens ein Bewehrungsverstärkungsteil
6 in dem Ortbetonkörper 2 angeordnet ist. Der wenigstens eine Bewehrungsverstärkungsteil
6 kann insbesondere zur Verstärkung der Ortbetonschutzwand 1 im Bereich der wenigstens
einen Nut 4, besonders bevorzugt lediglich im Bereich der wenigstens einen Nut 4 im
Ortbetonkörper 2 angeordnet sein. Der Bewehrungsverstärkungsteil 6 ist mit anderen
Worten eine lokale, also insbesondere nicht durchgehende, zusätzliche Bewehrung, welche
den Ortbetonkörper 2 im Bereich der Nut 4 zusätzlich verstärkt. Der Bewehrungsverstärkungsteil
6 kann insbesondere aus Metall, besonders bevorzugt aus Bewehrungsstahl, ausgebildet
sein. Besonders bevorzugt kann der Bewehrungsverstärkungsteil 6 aus zumindest zum
Teil verzinktem Stahl ausgebildet sein. Dadurch kann das Bewehrungsverstärkungsteil
6 nah an der Oberfläche des Ortbetonkörpers 2 angeordnet sein.
[0018] Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Gefahr einer Betonabptatzung verringert
werden kann, da etwaige Krafteinwirkungen im Bereich der Nut 4 über einen größeren
Raum verteilt werden. Dadurch kann weiters die Gefahr einer Verletzung der Fahrzeuginsassen
im Falle eines Fahrzeugaufpralles gering gehalten werden. Weiters kann durch den zusätzlichen
Bewehrungsverstärkungsteil 6 die Gefahr eines Fahrzeugdurchbruchs durch die Ortbetonschutzwand
1 im Bereich der Nut 4 gering gehalten werden. Durch die Positionierung der Bewehrungsverstärkungsteile
6 lediglich im Bereich der Nut 4 kann die Ortbetonschutzwand 1 weiters wirtschaftlich
ausgebildet werden, da auf eine aufwendige und kostspielige durchgehende Zusatzbewehrung
verzichtet werden kann. Insbesondere kann dadurch der Transportaufwand und der Materialeinsatz
der Bewehrungsverstärkungsteile 6 gering gehalten werden.
[0019] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Ortbetonkörper 2 eine Vielzahl an Nuten
4 aufweist, wobei insbesondere die Nuten 4 in im Wesentlichen konstanten Abständen
zueinander angeordnet sein können. Insbesondere kann vorgesehn sein, dass der im Wesentlichen
konstante Abstand zwischen zwei Nuten 4 zwischen 3 m und 15 m beträgt.
[0020] Weiters kann vorgesehen sein, dass pro Nut 4 im Wesentlichen wenigstens ein Bewehrungsverstärkungsteil
6 vorgesehen ist. Hierbei kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Erstreckung
des wenigstens einen Bewehrungsverstärkungsteils 6 parallel zur Längserstreckung der
Ortbetonschutzwand 1 kleiner die Hälfte, insbesondere kleiner als ein Viertel, der
Abstände zwischen zwei benachbarten Nuten 4 ist. Besonders bevorzugt kann vorgesehen
sein, dass der wenigstens eine Bewehrungsverstärkungsteil 6 zwischen 0,5 m und 1,5
m lang ist. Dadurch kann die Ortbetonwand zu wenigstens 50%, insbesondere zu wenigstens
75%, der Längserstreckung ohne Bewehrungsverstärkungsteil 6 ausgebildet sein, wodurch
der Materialeinsatz für die Bewehrungsverstärkungsteile 6 gering gehalten werden kann.
[0021] Die erste bevorzugte Ausführungsform einer Ortbetonschutzwand 1 in Fig. 1 und Fig.
2, sowie die zweite bevorzugte Ausführungsform einer Ortbetonschutzwand 1 in Fig.
3 weisen jeweils 4 Bewehrungselemente 9 auf. In Fig. 1 und Fig. 3 sind einige der
an sich durch den Ortbetonkörper 2 verdeckten Bewehrungselemente 9 und Bewehrungsverstärkungsteil
6 strichliniert dargestellt.
[0022] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass ein Bewehrungsverstärkungsteil 6 bereichsweise
im Wesentlichen um ein Bewehrungselement 9 herum angeordnet ist.
[0023] Gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform einer Ortbetonschutzwand 1 kann vorgesehen
sein, dass im Bereich der Nut 4 lediglich ein Bewehrungsverstärkungsteil 6 angeordnet
ist, welches insbesondere um das oberste Bewehrungselement 9 angeordnet ist.
[0024] Gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform einer Ortbetonschutzwand 1 kann vorgesehen
sein, dass um oder an jedes Bewehrungselement 9 ein Bewehrungsverstärkungsteil 6 angeordnet
ist.
[0025] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Bewehrungsverstärkungsteil
6 an der Bewehrung 5 befestigt ist. Diese Befestigung kann auf unterschiedliche Arten
erfolgen, beispielsweise durch Klemmen, Schweißen, Nieten, Verschrauben, Festbinden
und/oder Verformen, um eine nicht abschließende Auflistung zu nennen. Durch die Befestigung
des wenigstens einen Bewehrungsverstärkungsteils 6 an der im Wesentlichen durchgehenden
Bewehrung 5, können Zugkräfte im Bereich der Nut 4 auf einen größeren Bereich verteilt
werden. Weiters kann dadurch die Herstellung der Ortbetonschutzwand 1 vereinfacht
werden, da das wenigstens eine Bewehrungsverstärkungsteil 6 an der Bewehrung 5 fixiert
werden kann.
[0026] Alternativ kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Bewehrungsverstärkungsteil
6 selbststehend ausgebildet ist, oder auf der Bewehrung 5 lediglich aufgesetzt wird.
[0027] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der Bewehrungsverstärkungsteil 6 eine
Markierung 7 aufweist, welche Markierung 7 zumindest bis zur Oberfläche 3 des Ortbetonkörpers
2 reicht. Die Markierung 7 kann hierbei insbesondere als Fortsatz ausgebildet sein.
Die Markierung 7 kann insbesondere als ein Teil des wenigstens einen Bewehrungsverstärkungsteils
6 ausgebildet sein, welcher zumindest bis an die Oberfläche 3 des Ortbetonkörpers
2 reicht, während der restliche Bewehrungsverstärkungsteil 6 im Ortbetonkörper 2 angeordnet
ist. Dass die Markierung 7 zumindest bis zur Oberfläche 3 des Ortbetonkörpers 2 reicht
bedeutet insbesondere, dass die Markierung 7 von außen betrachtet sichtbar ist, sei
es dadurch, dass die Markierung 7 direkt an der Oberfläche 3 angrenzt, oder über die
Oberfläche 3 hinausragt. Dadurch kann von außen auf einfache Weise festgestellt werden,
wo der Ortbetonkörper 2 von dem wenigstens einen Bewehrungsverstärkungsteil 6 verstärkt
wird, und wo demnach die Nuten 4 einzubringen sind.
[0028] Weiters kann vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Bewehrungsverstärkungsteil
6 einstückig ausgebildet ist, also dass die Markierung 7 und der restliche Bewehrungsverstärkungsteil
einstückig, und insbesondere aus dem selben Material, sind.
[0029] Alternativ kann vorgesehen sein, dass der Bewehrungsverstärkungsteil 6 mehrstückig,
insbesondere zweistückig, ausgebildet ist, wobei insbesondere die Markierung 7 aus
einem unterschiedlichen Material als der restliche Bewehrungsverstärkungsteil 6 ausgebildet
sein kann. Da die Markierung 7 vorzugsweise keine Kräfte aufzunehmen hat, kann die
Markierung 7 aus leichten und/oder wirtschaftlichen Materialien wie Kunststoff, Holz
und/oder Pappe ausgebildet sein, wobei die Markierung 7 an dem restlichen Bewehrungsverstärkungsteil
6 befestigt sein kann. Dadurch kann der Bewehrungsverstärkungsteil 6 einfacher und
leichter ausgebildet sein, wobei insbesondere Bewehrungsstahl eingesparrt werden kann.
[0030] Gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform einer Ortbetonschutzwand 1 kann insbesondere
vorgesehen sein, dass lediglich ein Bewehrungsverstärkungsteil 6 pro Nut 4 eine Markierung
7 aufweist.
[0031] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Nut 4 in einem vorgegebenen
Abstand zur Markierung 7 angeordnet ist. Beispielsweise kann die Nut 4 unmittelbar
angrenzend zur Markierung 7 angeordnet sein. Dies kann besonders bevorzugt dann erfolgen,
wenn die Markierung 7, wie beispielsweise in den bevorzugten Ausführungsformen eines
Bewehrungsverstärkungsteils 6 in Fig. 4 bis Fig. 9 dargestellt, mittig angeordnet
ist.
[0032] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Nut 4 unmittelbar über der Markierung 7 verläuft,
wobei insbesondere Teile der Markierung bei der Ausbildung der Nut 4 entfernt werden
können.
[0033] Gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsform kann auch vorgesehen sein, dass die
Markierung 7 am Bewehrungsverstärkungsteil 6 außermittig, insbesondere am Rand des
Bewehrungsverstärkungsteils 6 angeordnet ist. Hierbei kann die Nut 4 in einem vorgegebenen
Abstand zur Markierung 7 eingebracht werden, wobei dieser vorgegebene Abstand insbesondere
der Abstand der Markierung zur Mitte des Bewehrungsverstärkungsteils 6 ist. Dadurch
kann die Markierung 7, welche an sich keine Kräfte aufnimmt, beabstandet von der Nut
4 angeordnet werden, wodurch durch die Markierung 7 keine zusätzliche Schwächung des
Ortbetonkörpers 2 im Bereich der Nut 4 erfolgt.
[0034] Der Bewehrungsverstärkungsteil 6 kann als im Wesentlichen eindimensionaler Körper,
beispielsweise als Längsstab, ausgebildet sein. Als im Wesentlichen eindimensionaler
Körper kann hierbei insbesondere ein Körper angesehen sein, welcher sich in eine kartesische
Achse wesentlich weiter erstreckt als in die beiden anderen kartesischen Achsen. Ein
als Stange ausgebildetes Bewehrungsverstärkungsteil 6 kann dann an die Bewehrung 5
befestigt werden.
[0035] Weiters kann vorgesehen sein, dass der Bewehrungsverstärkungsteil 6 als im Wesentlichen
zweidimensionaler Körper, beispielsweise als Platte, ausgebildet ist. Als im Wesentlichen
zweidimensionater Körper kann hierbei ein Körper angesehen sein, welcher sich in zwei
kartesische Achsen wesentlich weiter erstreckt als in die dritte kartesische Achse.
Ein als Platte ausgebildetes Bewehrungsverstärkungsteil 6 kann dann an die Bewehrung
5 befestigt werden. Weiters kann ein als Platte ausgebildetes Bewehrungsverstärkungsteil
6 Durchbrechungen aufweisen.
[0036] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der Bewehrungsverstärkungsteil 6 als
dreidimensionaler Körper, beispielsweise als Quader oder als schraubenlinienförmigen
Körper, ausgebildet ist. Als dreidimensionaler Körper kann in diesem Sinne insbesondere
ein Körper angesehen sein, dessen längste Längserstreckung in eine kartesische Achse
das bis zu zehnfache der anderen beiden Längserstreckungen in den anderen kartesischen
Achsen sein kann. Dieser dreidimensionale Körper kann insbesondere wenigstens eine
Durchbrechung aufweisen, durch welche der Ortbetonkörper 2 in den Bewehrungsverstärkungsteil
6 eingreifen kann. Ein als dreidimensionaler Körper ausgebildeter Bewehrungsverstärkungsteil
6 kann beispielsweise aus einem Körper gefräst werden, oder durch eine gebogene Platte
gebildet sein. Ein derartig ausgebildeter Bewehrungsverstärkungsteil 6 bietet im Gegensatz
zu einem stab- oder plattenförmigen Bewehrungsverstärkungsteil 6 den Vorteil, dass
der Ortbetonkörper 2 in einem wesentlich größeren Raum von dem Bewehrungsverstärkungsteil
6 verstärkt werden kann.
[0037] Gemäß den in Fig. 4 bis Fig. 9 dargestellten bevorzugten Ausführungsformen von Bewehrungsverstärkungsteilen
6 kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Bewehrungsverstärkungsteil
6 wenigstens einen Stab 8, insbesondere eine Vielzahl an Stäben 8, umfasst, und dass
der wenigstens eine Stab 8 einen dreidimensionalen Körper, insbesondere einem Bewehrungskorb,
formt und/oder Teil des dreidimensionalen Körpers ist. Hierbei kann der Durchmesser
des wenigstens einen Stabes 8 wesentlich kleiner sein als die Abmessungen des dreidimensionalen
Körpers. Zur besseren Übersichtlichkeit sind in Fig. 4, 6 und 8 nicht alle Stäbe 8
mit einem Bezugszeichen versehen. Ein derartiger dreidimensionale Körper kann beispielsweise
durch eine Vielzahl miteinander verbunden Stäben 8 geformt sein. Der Bewehrungsverstärkungsteil
6 kann aber auch lediglich durch einen gebogenen Stab 8 geformt sein. Durch die Verwendung
wenigstens eines Stabes 8 zur Bildung des dreidimensionalen Körpers kann dieser Körper
eine Vielzahl an großen Durchbrechungen aufweisen, durch welche der Ortbetonkörper
2 durchgreifen kann. Dadurch kann ein besonders leichter und einfach ausgebildeter
Bewehrungsverstärkungsteil 6 ausgebildet werden, welcher einen großen Raum des Ortbetonkörpers
2 verstärken kann.
[0038] Gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform eines Bewehrungsverstärkungsteils 6
in Fig. 4 und Fig. 5 kann der Bewehrungsverstärkungsteil 6 insbesondere als Bewehrungskorb
ausgebildet sein. Hierfür können insbesondere eine Vielzahl, insbesondere vier, gerade
Stäbe 8 vorgesehen sein, welche parallel zur Bewehrung 5, insbesondere zum Bewehrungselement
9, angeordnet sind, wobei eine Vielzahl an gebogenen Stäbe 8 an den geraden Stäben
8 angeordnet sind. Die gebogenen Stäbe 8 können hierbei zu einer geschlossenen Linie,
beispielsweise einem Ring oder dem Umfang eines Vielecks, insbesondere Quadrates,
gebogen sein.
[0039] Gemäß Fig. 5 kann vorgesehen sein, dass die erste bevorzugte Ausführungsform eines
Bewehrungsverstärkungsteils 6 um ein Bewehrungselement 9 angeordnet ist, wobei sich
das Bewehrungselement 9 der Bewehrung 5 innerhalb einer durch die gebogenen Stäbe
umfangten Fläche angeordnet sein können. Hierbei können die Bewehrungsverstärkungsteile
6 auf die einzelnen Bewehrungselemente 9 aufgeschoben und anschließend befestigt werden.
[0040] Gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform eines Bewehrungsverstärkungsteils 6
in Fig. 6 und Fig. 7 kann vorgesehen sein, dass der Bewehrungsverstärkungsteil 6 eine
Aufnahme 10 zum Aufsetzen auf die Bewehrung 5, insbesondere auf ein Bewehrungselement
9, aufweist. Hierfür können die gebogenen Stäbe insbesondere eine nach innen gerichtete
Schlaufe ausbildet, welche Schlaufe zur Aufnahme der Bewehrung 8 vorgesehen ist. Dadurch
kann der Bewehrungsverstärkungsteil 6 nachträglich einfach auf eine Bewehrung 5 aufgesetzt
werden. Dadurch braucht eine zusätzliche Befestigung des Bewehrungsverstärkungsteiles
6 an der Bewehrung 5 nicht zu erfolgen, oder kann besonders einfach ausgeführt sein.
[0041] Gemäß der dritten bevorzugten Ausführungsform eines Bewehrungsverstärkungsteils 6
ind Fig. 8 und Fig. 9 kann der Bewehrungsverstärkungsteil 6 lediglich einen gebogenen
Stab 8 umfassen, welcher im Wesentlichen zu einer Schraubenlinie gebogen ist. Diese
Schraubenlinie kann insbesondere an den Enden mit der Bewehrung 5 verbunden sein.
Diese dritte bevorzugte Ausführungsform eines Bewehrungsverstärkungsteils 6 ist besonders
einfach herzustellen und kann ebenfalls nachträglich an einer fertigen durchgehenden
Bewehrung 5 befestigt werden. Weiters bietet ein derartiger Bewehrungsverstärkungsteil
6 den Vorteil, dass dieser in einem Gleitschalenverfahren besonders einfach in den
Ortbetonkörper 2 einzubringen ist. Um ein Abplatzen des Ortbetonkörpers 2 im Bereich
der Nut 4 besonders gut zu vermeiden kann insbesondere vorgesehen sein, dass die wenigstens
eine Nut 4 im Ortbetonkörper 2 einen Kernquerschnitt quer zur Längserstreckung der
Ortbetonschutzwand 1 begrenzt, und dass der wenigstens eine Bewehrungsverstärkungsteil
6 zumindest zum Teil außerhalb des Kernquerschnittes angeordnet ist. Der Kernquerschnitt
ist hierbei jener durchgehende Querschnitt des Ortbetonkörpers 2, welcher frei von
Unterbrechungen ist. Der Kernquerschnitt entspricht hierbei der schraffierten Fläche
in Fig. 2. Dadurch greift die Nut in den wenigstens einen Bewehrungsverstärkungsteil
6 ein, wodurch der wenigstens eine Bewehrungsverstärkungsteil 6 besonders oberflächennah
angeordnet werden kann. Weiters kann dadurch der wenigstens eine Bewehrungsverstärkungsteil
6 besonders gut die durch die Nut 4 exponierten Teile des Ortbetonkörpers 2 zusätzlich
bewehren. Hierbei kann auch vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Nut 4 in den
wenigstens einen Bewehrungsverstärkungsteil 6 geschnitten ist.
[0042] Nachfolgend wird noch ein Verfahren zur Herstellung einer Ortbetonschutzwand 1, insbesondere
der oben stehend beschriebenen Ortbetonschutzwand 1, beschrieben.
[0043] Hierfür wird eine im Wesentlichen durchgehende Bewehrung 5 angeordnet, wobei im Bereich
der Bewehrung 5 wenigstens ein Bewehrungsverstärkungsteil 6 angeordnet wird. Hierbei
kann insbesondere die Bewehrung 5 an jener Stelle angeordnet werden, wo die Ortbetonschutzwand
1 hergestellt werden soll.
[0044] Weiters ist vorgesehen, dass in einem Betoniervorgang die Bewehrung 5 und der wenigstens
eine Bewehrungsverstärkungsteil 6 zur Bildung eines Ortbetonkörpers 2 umhüllt wird.
Der Betoniervorgang kann insbesondere mittels einem Gleitschalenverfahren erfolgen.
[0045] Vorgesehen ist weiters, dass nach einem vorgegebenen Aushärtegrad des Ortbetonkörpers
2 im Bereich des wenigstens einen Bewehrungsverstärkungsteils 6 wenigstens eine Nut
4 in eine Oberfläche 3 des Ortbetonkörpers 2 eingebracht wird. Der vorgegebene Aushärtegrad
kann hierbei bevorzugt ein Aushärtegrad des Betons des Ortbetonkörpers 2 sein, bei
welchem der Ortbetonkörpers 2 statisch derart stabil ist, dass dieser ohne äußere
Einwirkung eine Form behält, aber noch nicht vollständig ausgehärtet ist.
[0046] Dadurch kann eine vorteilhafte Ortbetonschutzwand 1 einfach hergestellt werden.
[0047] Hierbei kann insbesondere vorgesehen sein, dass eine Vielzahl an Bewehrungsverstärkungsteile
6 an der Bewehrung angeordnet werden, und dass die Bewehrungsverstärkungsteile 6 insbesondere
in regelmäßigen Abständen, insbesondere in Abständen von 3 m bis 15 m, voneinander
angeordnet werden. Dadurch können auch mehrere Nuten in regelmäßigen Abständen angeordnet
werden.
[0048] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass - vor dem Betoniervorgang - der wenigstens
eine Bewehrungsverstärkungsteil 6 an der Bewehrung 5 befestigt wird. Dadurch können
Kräfte auf den wenigstens einen Bewehrungsverstärkungsteil 6 besser an die Bewehrung
5 weitergeleitet werden. Weiters kann dadurch die Gefahr eine Verschiebung des wenigstens
einen Bewehrungsverstärkungsteils 6 während des Betoniervorganges weitgehend vermieden
werden.
[0049] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Nut 4 durch ein spanabhebendes Verfahren in
die Oberfläche 3 des Ortbetonkörpers 2 eingebracht wird. Dadurch können auf besonders
einfache Weise die Nuten 4 in die Oberfläche 3 des Ortbetonkörpers 2 eingebracht werden.
[0050] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Nut 4 in einem
vorgebbaren Abstand zu der, zumindest bis zur Oberfläche 3 des Ortbetonkörpers 2 reichenden,
Markierung 7 des Bewehrungsverstärkungsteils 6 eingebracht wird. Durch diese Markierung
7 kann auf einfache Weise auch nach dem Betoniervorgang festgestellt werden, wo der
Ortbetonkörper 2 durch den wenigstens einen Bewehrungsverstärkungsteil 6 verstärkt
ist, und in diesem Bereich gezielt die Nut 4 eingebracht werden. Dadurch kann auch
im Falle, dass sich der wenigstens eine Bewehrungsverstärkungsteil 6 beim Betoniervorgang
verschoben hat, zuverlässig die Nut im Bereich des wenigstens einen Bewehrungsverstärkungsteils
6 eingebracht werden.
[0051] Sofern die Position des wenigstens einen Bewehrungsverstärkungsteils 6 bekannt ist
kann vorgesehen sein, dass durch ein Bestimmen der Position, insbesondere von einem
Ende der Ortbetonschutzwand 1 aus, die mit dem wenigstens eine Bewehrungsverstärkungsteil
6 versehene Bereich des Ortbetonkörpers 2 bestimmt werden können. Diese Bestimmung
der Position kann beispielsweise auf einfache Art mittels eines Maßbandes erfolgen.
Dies kann insbesondere bei verhältnismäßig kurzen Ortbetonschutzwänden 1 vorteilhaft
sein, da der Aufwand zu Bestimmung der Position des wenigstens einen Bewehrungsverstärkungsteils
6 gering gehalten werden kann.
[0052] Weiters kann vorgesehen sein, dass nach dem Betonierschritt der mit dem wenigstens
einem Bewehrungsverstärkungsteil 6 versehene Bereich des Ortbetonkörpers 2 mittels
eines Detektors bestimmt werden. Dieser Detektor kann beispielsweise ein Metallsuchgerät
oder ein Ultraschallmessgerät sein. Auch kann vorgesehen sein, dass der wenigstens
eine Bewehrungsverstärkungsteil 6 mit einem RFID-Chip versehen ist, und dass als Detektor
ein geeignetes Empfangsgerät verwendet wird. Dadurch kann ebenfalls auf die Anwendung
der Markierung verzichtet werden.
[0053] Bei einem Gleitschalenverfahren kann insbesondere ein Gleitschalenfertiger verwendet
werden, welcher ein vorderes Schild umfast, durch welches Schild die durchgehende
Bewehrung 5 beim Betoniervorgang geführt wird.
[0054] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass bei einem Gleitschalenverfahren als Betoniervorgang
wenigstens ein schraubenlinienförmiges Bewehrungsverstärkungsteil 6 durch eine Durchbrechung,
insbesondere durch ein Loch, in einem vorderen Schild eines Gleitschalenfertigers
in den Ortbetonkörper 2 eingebracht wird. Hierbei kann der schraubenlinienförmige
Bewehrungsverstärkungsteil 6 besonders einfach durch die Bewegung des Gleitschalenfertigers
entlang der Längserstreckung der Ortbetonschutzwand 1 durch die Durchbrechung im Schild
kontinuierlich in den Ortbetonkörper eingebracht werden, wodurch das Herstellungsverfahren
wesentlich vereinfacht wird.
1. Ortbetonschutzwand (1) umfassend einen, mit einer im Wesentlichen durchgehenden Bewehrung
(5) versehenen, Ortbetonkörper (2), wobei an einer Oberfläche (3) des Ortbetonkörpers
(2) wenigstens eine Nut (4) im Wesentlichen normal zur Längserstreckung der Ortbetonschutzwand
(1) verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass bei der wenigstens einen Nut (4) wenigstens ein Bewehrungsverstärkungsteil (6) in
dem Ortbetonkörper (2) angeordnet ist, und dass der Bewehrungsverstärkungsteil (6)
eine lokale zusätzliche Bewehrung ausbildet, welche den Ortbetonkörper (2) im Bereich
der Nut (4) zusätzlich zu der durchgehenden Bewehrung (5) verstärkt.
2. Ortbetonschutzwand (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Bewehrungsverstärkungsteil (6) an der Bewehrung (5) befestigt
ist.
3. Ortbetonschutzwand (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bewehrungsverstärkungsteil (6) eine Markierung (7) aufweist, welche Markierung
(7) zumindest bis zur Oberfläche (3) des Ortbetonkörpers (2) reicht.
4. Ortbetonschutzwand (1) nach 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung 7 als Fortsatz ausgebildet ist.
5. Ortbetonschutzwand (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Nut (4) in einem vorgegebenen Abstand zur Markierung (7) angeordnet
ist.
6. Ortbetonschutzwand (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Bewehrungsverstärkungsteil (6) wenigstens einen Stab (8), insbesondere
eine Vielzahl an Stäben (8), umfasst, und dass der wenigstens eine Stab (8) einen
dreidimensionalen Körper, insbesondere einem Bewehrungskorb, formt und/oder Teil des
dreidimensionalen Körpers ist.
7. Ortbetonschutzwand (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Nut (4) im Ortbetonkörper (2) einen Kernquerschnitt quer zur
Längserstreckung der Ortbetonschutzwand (1) begrenzt, und dass der wenigstens eine
Bewehrungsverstärkungsteil (6) zumindest zum Teil außerhalb des Kernquerschnittes
angeordnet ist.
8. Verfahren zur Herstellung einer Ortbetonschutzwand (1), insbesondere einer Ortbetonschutzwand
(1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei eine im Wesentlichen durchgehende Bewehrung
(5) angeordnet wird, wobei im Bereich der Bewehrung (5) wenigstens ein Bewehrungsverstärkungsteil
(6) angeordnet wird, wobei in einem Betoniervorgang die Bewehrung (5) und der wenigstens
eine Bewehrungsverstärkungsteil (6) zur Bildung eines Ortbetonkörpers (2) umhüllt
wird, wobei nach einem vorgegebenen Aushärtegrad des Ortbetonkörpers (2) im Bereich
des wenigstens einen Bewehrungsverstärkungsteils (6) wenigstens eine Nut (4) in eine
Oberfläche (3) des Ortbetonkörpers (2) eingebracht wird, wobei der Bewehrungsverstärkungsteil
(6) eine lokale zusätzliche Bewehrung ausbildet, welche den Ortbetonkörper (2) im
Bereich der Nut (4) zusätzlich zu der durchgehenden Bewehrung (5) verstärkt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass - vor dem Betoniervorgang - der wenigstens eine Bewehrungsverstärkungsteil (6) an
der Bewehrung (5) befestigt wird.
10. Verfahren zur nach Anspruch 8 oder dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (4) durch ein spanabhebendes Erfahren in die Oberfläche (3) des Ortbetonkörpers
(2) eingebracht wird.
11. Verfahren zur nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Nut (4) in einem vorgebbaren Abstand zu einer, zumindest bis
zur Oberfläche (3) des Ortbetonkörpers (2) reichenden, Markierung (7) des Bewehrungsverstärkungsteils
(6) eingebracht wird.
12. Verfahren zur nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Gleitschalenverfahren als Betoniervorgang wenigstens ein schraubenlinienförmiges
Bewehrungsverstärkungsteil (6) durch eine Durchbrechung, insbesondere durch ein Loch,
in einem vorderen Schild eines Gleitschalenfertigers in den Ortbetonkörper (2) eingebracht
wird.
1. An in situ concrete safety barrier (1), comprising an in situ concrete body (2) provided
with an essentially continuous reinforcement (5), wherein at least one groove (4)
extends substantially perpendicularly to the longitudinal extension of the in situ
concrete safety barrier (1) on a surface (3) of the in situ concrete body (2), characterized in that at least one reinforcement reinforcing part (6) is arranged in the in situ concrete
body (2) in the region of the at least one groove (4), and the reinforcement reinforcing
part (6) forms a local additional reinforcement which reinforces the in situ concrete
body (2) in the region of the groove (4) in addition to the continuous reinforcement
(5).
2. An in situ concrete safety barrier (1) according to claim 1, characterized in that the at least one reinforcement reinforcing part (6) is fixed to the reinforcement
(5).
3. An in situ concrete safety barrier (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the reinforcement reinforcing part (6) comprises a marking (7), said marking (7)
reaching at least up to the surface (3) of the in situ concrete body (2).
4. An in situ concrete safety barrier (1) according to claim 3, characterized in that the marking (7) is formed as a projection.
5. An in situ concrete safety barrier (1) according to claim 3 or 4, characterized in that the at least one groove (4) is arranged at a predetermined distance from the marking
(7).
6. An in situ concrete safety barrier (1) according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the at least one reinforcement reinforcing part (6) comprises at least one rod (8),
especially a plurality of rods (8), and the at least one rod (8) forms a three-dimensional
body, especially a reinforcement cage, and/or is part of the three-dimensional body.
7. An in situ concrete safety barrier (1) according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the at least one groove (4) in the in situ concrete body (2) delimits a core cross-section
transversely to the longitudinal extension of the in situ concrete safety barrier
(1), and the at least one reinforcement reinforcing part (6) is arranged at least
partly outside of the core cross-section.
8. A method for producing an in situ concrete safety barrier (1), especially an in situ
concrete safety barrier (1) according to one of the claims 1 to 7, wherein a substantially
continuous reinforcement (5) is arranged, wherein at least one reinforcement reinforcing
part (6) is arranged in the region of the reinforcement (5), wherein the reinforcement
(5) and the at least one reinforcement reinforcing part (6) are enclosed in a concreting
process for forming an in situ concrete body (2), wherein after a predetermined degree
of hardening of the in situ concrete body (2) at least one groove (4) is introduced
into a surface (3) of the in situ concrete body (2) in the region of the at least
one reinforcement reinforcing part (6), wherein the reinforcement reinforcing part
(6) forms a local additional reinforcement which reinforces the in situ concrete body
(2) in the region of the groove (4) in addition to the continuous reinforcement (5).
9. A method according to claim 8, characterized in that prior to the concreting process the at least one reinforcement reinforcing part (6)
is fastened to the reinforcement (5).
10. A method according to claim 8 or 9, characterized in that the groove (4) is introduced by a metal-cutting process into the surface (3) of the
in situ concrete body (2).
11. A method according to one of the claims 8 to 10, characterized in that the at least one groove (4) is introduced at a predeterminable distance from a marking
(7) of the reinforcement reinforcing part (6), said marking reaching at least up to
the surface (3) of the in situ concrete body (2).
12. A method according to one of the claims 8 to 11, characterized in that in a slipform process as the concreting process at least one helical reinforcement
reinforcing part (6) is introduced into the in situ concrete body (2) through a breakthrough,
especially through a hole, in a front shield of a concrete slipform paver.
1. Glissière de sécurité en béton coulé en place (1) comprenant un corps en béton coulé
en place (2) avec une armature (5) sensiblement continue, dans laquelle est prévue
sur une surface (3) du corps en béton coulé en place (2) au moins une gorge (4) sensiblement
perpendiculaire à l'étendue longitudinale de la glissière de sécurité en béton coulé
en place (1), caractérisée en ce qu'au niveau de l'au moins une gorge (4), au moins un élément de renfort d'armature (6)
est disposé dans le corps en béton coulé en place (2), et en ce que l'élément de renfort d'armature (6) forme une armature supplémentaire locale qui
renforce le corps en béton coulé en place (2) au niveau de la gorge (4) en complément
de l'armature (5) continue.
2. Glissière de sécurité en béton coulé en place (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'au moins un élément de renfort d'armature (6) est fixé à l'armature (5).
3. Glissière de sécurité en béton coulé en place (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'élément de renfort d'armature (6) présente un marquage (7), lequel marquage (7)
va au moins jusqu'à la surface (3) du corps en béton coulé en place (2).
4. Glissière de sécurité en béton coulé en place (1) selon la revendication 3, caractérisée en ce que le marquage (7) est conformé comme une saillie.
5. Glissière de sécurité en béton coulé en place (1) selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que l'au moins une gorge (4) est disposée à une distance prédéterminée du marquage (7).
6. Glissière de sécurité en béton coulé en place (1) selon l'une des revendications 1
à 5, caractérisée en ce que l'au moins un élément de renfort d'armature (6) comprend au moins une barre (8),
en particulier plusieurs barres (8), et en ce que l'au moins une barre (8) forme un corps à trois dimensions, en particulier une cage
d'armature, et/ou fait partie du corps à trois dimensions.
7. Glissière de sécurité en béton coulé en place (1) selon l'une des revendications 1
à 5, caractérisée en ce que l'au moins une gorge (4) du corps en béton coulé en place (2) délimite une section
de coeur perpendiculairement à l'étendue longitudinale de la glissière de sécurité
en béton coulé en place (1), et en ce que l'au moins un élément de renfort d'armature (6) est disposé au moins en partie en
dehors de la section de coeur.
8. Procédé pour la fabrication d'une glissière de sécurité en béton coulé en place (1),
en particulier d'une glissière de sécurité en béton coulé en place (1) selon l'une
des revendications 1 à 7, dans lequel une armature (5) au moins sensiblement continue
est disposée, dans lequel au moins un élément de renfort d'armature (6) est disposé
au niveau de l'armature (5), dans lequel l'armature (5) et l'au moins un élément de
renfort d'armature (6) sont enrobés au cours d'une opération de bétonnage pour former
un corps en béton coulé en place (2), dans lequel, après un degré de prise prédéterminé
du corps en béton coulé en place (2), au moins une gorge (4) est formée au niveau
de l'au moins un élément de renfort d'armature (6) dans une surface (3) du corps en
béton coulé en place (2), dans lequel l'élément de renfort d'armature (6) forme une
armature supplémentaire locale qui renforce le corps en béton coulé en place (2) au
niveau de la gorge (4) en complément de l'armature (5) continue.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'au moins un élément de renfort d'armature (6) est fixé à l'armature (5) avant l'opération
de bétonnage.
10. Procédé selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la gorge (4) est formée dans la surface (3) du corps en béton coulé en place (2)
selon un procédé par enlèvement de matière.
11. Procédé selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que l'au moins une gorge (4) est formée à une distance pouvant être prédéterminée par
rapport à un marquage (7) de l'élément de renfort d'armature (6) qui va au moins jusqu'à
la surface (3) du corps en béton coulé en place (2).
12. Procédé selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce qu'au cours d'un procédé à coffrage glissant constituant l'opération de bétonnage, un
élément de renfort d'armature (6) en spirale est introduit dans le corps en béton
coulé en place (2) à travers une ouverture, en particulier un trou, dans une plaque
antérieure d'un finisseur à coffrages glissants.