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(11) |
EP 2 900 572 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.11.2016 Patentblatt 2016/45 |
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Anmeldetag: 27.09.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/070251 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/049143 (03.04.2014 Gazette 2014/14) |
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| (54) |
PORTIONSKAPSEL MIT EINEM DURCH SIEGELN VERBUNDENEN FILTERELEMENT
SINGLE SERVE CAPSULE COMPRISING A FILTER ELEMENT CONNECTED THERETO BY SEALING
CAPSULE POURVUE D'UN ÉLÉMENT FILTRANT RELIÉ PAR SCELLAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
27.09.2012 DE 102012109186
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.08.2015 Patentblatt 2015/32 |
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Patentinhaber: K-fee System GmbH |
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51469 Bergisch Gladbach (DE) |
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Erfinder: |
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- KRÜGER, Marc
51467 Bergisch-Gladbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wolff, Felix |
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Kutzenberger Wolff & Partner Theodor-Heuss-Ring 23
50668 Köln Theodor-Heuss-Ring 23
50668 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 997 748 DE-U1- 8 533 170 US-A1- 2009 007 793 US-A1- 2011 064 852 US-A1- 2012 070 551
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EP-A1- 2 412 645 US-A- 3 795 182 US-A1- 2010 297 299 US-A1- 2011 097 450
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Portionskapsel für die Herstellung eines
Getränks mit einer Seitenwand und einem Boden, die gemeinsam einen Raum definieren,
wobei innerhalb des Raums ein Filterelement an den Boden gesiegelt ist.
[0003] Die Portionskapseln sind bevorzugt kegelstumpfförmig oder zylindrisch geformt und
werden beispielsweise aus einer tiefgezogenen Kunststofffolie oder im Kunststoffspritzverfahren
hergestellt. Sie haben üblicherweise eine Seitenwand mit einem umlaufenden Flansch,
eine offene Einfüllseite für ein zur Getränkeherstellung zu extrahierendes und/oder
aufzulösendes Getränkesubstrat und einen Kapselboden, wobei zwischen dem Getränkesubstrat
und dem Kapselboden ein sich gegen den Kapselboden abstützendes Filterelement angeordnet
ist. Nach dem Einführen und Siegeln des Filterelementes an den Portionskapselboden
und dem Einfüllen des Getränkesubstrates wird die Portionskapsel mit einer Deckelfolie
verschlossen, die beispielsweise auf den Flansch aufgesiegelt oder aufgeklebt wird.
[0004] Für die Zubereitung eines Kaffeegetränkes wird die Portionskapsel in eine Brühkammer
eines Zubereitungsgerätes eingebracht. Vor, nach oder während des Einführens der Portionskapsel
in die Brühkammer wird die Portionskapsel bevorzugt auf ihrer Bodenseite geöffnet
und nach dem Abdichten der Brühkammer wird die mit einer Verschlussfolie verschlossene
Einfüllseite der Portionskapsel mittels Einstechmitteln angestochen. Anschließend
wird Zubereitungsflüssigkeit, vorzugsweise heißes Wasser, unter Druck in die Portionskapsel
gefördert. Die Zubereitungsflüssigkeit durchströmt das Getränkesubstrat und extrahiert
und/oder löst die für die Getränkeherstellung benötigten Stoffe aus dem Getränkesubstrat.
Für die Zubereitung eines Espresso wirkt zum Extrahieren der ätherischen Öle beispielsweise
ein Brühwasserdruck von bis zu 20 bar auf das Kaffepulver. Die Portionskapseln gemäß
dem Stand der Technik haben jedoch den Nachteil, dass das hergestellte Getränk an
seiner Oberfläche vergleichsweise viel Schaum aufweist.
[0005] Es war deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Portionskapsel zur Verfügung
zu stellen, die die Nachteile des Standes der Technik nicht aufweist.
[0006] Gelöst wird die Aufgabe mit einer Portionskapsel für die Herstellung eines Getränks
gemäß Anspruch 1.
[0007] Die zu diesem Gegenstand der vorliegenden Erfindung gemachten Ausführungen gelten
für die anderen Gegenstände der vorliegenden Erfindung gleichermaßen und umgekehrt.
[0008] Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass eine kreisförmige Siegelnaht, deren
äußerer Durchmesser 75 - 85 % des Durchmessers des Filterelementes beträgt, zumindest
zu einer sehr geringen Schaumbildung führt.
[0009] Das Filterelement ist scheibenförmig vorgesehen und weist einen kreisförmigen Querschnitt
auf. Die Siegelnaht, die das Filterelement mit dem Boden der Portionskapsel stoffschlüssig
verbindet, wird vorzugsweise durch Ultraschallschweißen angebracht. Vorzugsweise ist
das Filterelement nach dem Siegeln im Bereich der Siegelnaht flüssigkeitsundurchlässig.
[0010] Der innere Durchmesser der Siegelnaht beträgt 67 - 77 % des Durchmessers des Filterelementes.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform beträgt die Breite der Siegelnaht 1 - 1,5 Millimeter.
Vorzugsweise weist der Boden der Portionskapsel einen im Wesentlichen ebenen Abschnitt
auf, der kreisförmig gestaltet ist und dessen äußerer Durchmesser 84 - 94 % des Durchmessers
des Filterelementes beträgt. An den äußeren Umfang des ebenen Abschnitts schließt
sich vorzugsweise eine Sicke an, durch die der ebene Abschnitt etwas beabstandet von
einer möglichen Auslage angeordnet ist. Die Sicke bildet außerdem den Übergang zwischen
dem ebenen Boden und der Seitenwand und verleiht der Portionskapsel Stabilität. Vorzugsweise
erstreckt sich das Filterelement bis in den Bereich der Sicke und überdeckt diese
zumindest teilweise, ohne sie zu berühren.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist der Boden eine Ausnehmung auf, die
so groß ist, dass beim Ausströmen/Durchströmen des Getränks durch diese Ausnehmung
im Wesentlichen kein Druckverlust entsteht. Diese Ausnehmung ist vorzugsweise bereits
in den Kapselboden eingearbeitet, bevor das Filterelement an den Kapselboden gesiegelt
wird. Die Ausnehmung ist vor dem Zubereitungsvorgang vorzugsweise mit einer Folie
oder dergleichen verschlossen, die abgezogen oder von einem Aufstechorgan durchstochen
werden kann.
[0013] Vorzugsweise ist der Durchmesser des Filterelementes kleiner, insbesondere 1 - 5
% kleiner, als die Innenabmessung der Portionskapsel in Bodenhöhe.
[0014] Vorzugsweise weist das Filterelement eine Filzstruktur auf. Insbesondere handelt
es sich dabei um eine Nadelfilzstruktur. Vorzugsweise besteht das Filterelement aus
mindestens einer Filzstruktur und einer Trägerstruktur, insbesondere einer Gewebestruktur,
wobei besonders bevorzugt die Filzstruktur zumindest einen Teilabschnitt des Volumens
der Trägerstruktur ausmacht. Vorzugsweise erstreckt sich die Filzstruktur über den
gesamten Querschnitt der Trägerstruktur, besonders bevorzugt aber nur über einen Teilbereich
der Höhe. Vorzugsweise ist die Filzstruktur form-, kraft- und/oder stoffschlüssig
mit der Trägerstruktur verbunden. Vorzugsweise weist das Filterelement zwei oder mehr
Filzstrukturen auf, die durch die Trägerstruktur vorzugsweise voneinander getrennt
sind. Die Dicke der beiden Filzstrukturen kann gleich oder unterschiedlich sein. Vorzugsweise
ist eine dem Pulver oder Tee zugewandte Filzstruktur dünner als die dem Kapselboden
zugewandte Filzstruktur oder umgekehrt. Vorzugsweise wird die Oberfläche der Filzstruktur
behandelt, beispielsweise wärmebehandelt, um beispielsweise lose Fasern zu fixieren.
Vorzugsweise wird das eine Filzstruktur aufweisende Filterelement lediglich in die
Kapsel, insbesondere auf deren Boden, eingelegt. Das Filterelement kann aber auch
mit der Kapsel, insbesondere deren Boden, insbesondere stoffschlüssig, verbunden werden.
Beim Perforieren kann das Perforationsmittel in dieses Filterelement eindringen. Vorzugsweise
werden mehrere Filterelemente, die eine oder mehrere Filzstrukturen und eine Trägerstruktur
aufweisen, in der Kapsel übereinander angeordnet und ggf. miteinander verbunden.
[0015] Ein eine Trägerstruktur, insbesondere eine Gewebestruktur, und eine Filzstruktur
aufweisendes Filterelement wird beispielsweise dadurch hergestellt, dass eine Gewebestruktur
bestehend aus Längs- und Querfäden zur Verfügung gestellt wird. Für die Konstruktion
eines Filzes, insbesondere eines Nadelfilzes, werden vorzugsweise Fasereinheiten ausgewählt
von 0.8 - 7 dtex. Die Verbindung der Einzelfasern miteinander zu einem Filz und/oder
dessen Verankerung in der Trägerstruktur findet vorzugsweise durch den Produktionsprozess
des Vernadelns statt. Dabei werden Nadeln mit umgekehrten Widerhaken in das vorgelegte
Faserpaket mit hoher Geschwindigkeit eingestochen und wieder herausgezogen. Durch
die Widerhaken werden die Fasern über eine Vielzahl entstehender Schlaufen miteinander
und/oder mit dem Trägergewebe verschlungen.
[0016] Das Trägerelement aufweisend eine oder mehrere Filzstrukturen umfasst bevorzugt eine
Massenbelegung (auch als Grammatur oder Flächengewicht bezeichnet) zwischen 100 und
800 Gramm pro Quadratmeter, besonders bevorzugt zwischen 200 und 650 Gramm pro Quadratmeter
und ganz besonders bevorzugt von im Wesentlichen 150 - 250 Gramm pro Quadratmeter
für die Herstellung von Tee und 600 - 700 Gramm pro Quadratmeter für die Herstellung
von Kaffee, Espresso oder dergleichen. Das Filterelement bzw. das Vlies weist bevorzugt
eine Dicke zwischen 0,8 und 3,3 Millimetern, besonders bevorzugt zwischen 1,1 und
3,0 Millimetern und ganz besonders bevorzugt 1,2 - 1,4 Millimetern für die Herstellung
von Tee und 2,6 - 3,0 Millimetern für die Herstellung von Kaffee auf.
[0017] Gemäß einem weiteren erfindungsgemäßen oder bevorzugten Gegenstand der vorliegenden
Erfindung sind die Seitenwand und der Boden ein Spritzgussteil.
[0018] Die zu diesem Gegenstand der vorliegenden Erfindung gemachte Offenbarung gilt für
die anderen Gegenstände gleichermaßen und umgekehrt.
[0019] Vorzugsweise sind die Seitenwand und der Boden einstückig vorgesehen.
[0020] Vorzugsweise ist am Boden der Portionskapsel ein Energiegeber vorgesehen. Dieser
Energiegeber kann kreisringförmig, rechteckig, qudratisch, oval sein oder eine sonstige
geschlossene Form aufweisen. Der Energiegeber kann kontinuierlich oder mit Unterbrechungen
versehen sein, Vorzugsweise ist der Energiegeber einstückig mit dem Boden vorgesehen
und wird beim Spritzgießen gemeinsam mit diesem hergestellt. Vorzugsweise ist der
Querschnitt des Energiegebers dreieckig, rechteckig, quadratisch, kreisringförmig
oder oval. Der Querschnitt kann aber auch eine beliebige andere Form aufweisen, so
lang der Energiegeber aus der Oberfläche heraussteht. Der Energiegeber ist vorzugsweise
auf der Oberfläche des Bodens vorgesehen, der dem Raum, in dem sich das zu extrahierende
und/oder aufzulösende Getränkesubstrat befindet, zugewandt ist.
[0021] Im Folgenden wird die Erfindung anhand der Figuren 1 und 2 erläutert. Dieser Erläuterungen
sind lediglich beispielhaft und schränken den allgemeinen Erfindungsgedanken nicht
ein. Die Erläuterungen gelten für alle Gegenstände der vorliegenden Erfindung gleichermaßen.
- Figur 1
- zeigt eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Portionskapsel.
- Figur 2
- zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Portionskapsel.
[0022] Figur 1 zeigt die erfindungsgemäße Portionskapsel 1, die in dem vorliegenden Fall
im Wesentlichen kegelstumpfförmig ausgeführt ist. Die Portionskapsel 1 weist eine
umlaufende Seitenwand 1.2 und einen Bodenbereich 1.1 auf. Die Seitenwand 1.2 und der
Bodenbereich 1.1 spannen einen Raum 1.7 auf, in dem sich ein Filterelement 2 befindet,
das in dem vorliegenden Fall eine Filzstruktur aufweist. Das Filterelement 2 wird
mittels des Werkzeugs 3, das an seinem unteren Ende Siegelflächen 3.1 aufweist, an
den Boden 1.1 der Portionskapsel 1 unter Ausbildung einer Siegelnaht 7 gesiegelt.
Dabei wird die Portionskapsel 1 zumindest teilweise in einem Gegenhalter 6 gehalten.
Der Boden 1.1 der Portionskapsel weist einen kreisförmigen ebenen Abschnitt auf, an
dessen äußerem Ende sich eine kreisringförmige Sicke 1.3 anschließt, die gleichzeitig
den Übergangsbereich 5 zwischen dem Boden und der Seitenwand darstellt. Durch die
Sicke 1.3 ist der ebene Abschnitt des Bodens von einer möglichen Auflage, auf der
die Sicke aufsteht, beabstandet. In dem ebenen Abschnitt ist eine Ausnehmung 1.6,
hier eine kreisförmige Ausnehmung, vorgesehen, die vorzugsweise so groß ist, dass
beim Ausströmen des hergestellten Getränkes aus der Portionskapsel kein nennenswerter
Druckverlust entsteht und/oder dass das hergestellte Getränk nicht verwirbelt wird.
Sobald das Filterelement 2 an den Boden der Portionskapsel gesiegelt ist, insbesondere
durch Ultraschall gesiegelt ist, und das Werkzeug 3 aus der Portionskapsel entfernt
worden ist, wird diese mit einem Getränkesubstrat, beispielsweise mit Kaffeemehl,
befüllt und sodann vorzugsweise mit einer Folie verschlossen, die an den Flansch 1.4,
der sich an die Seitenwand kreisringförmig anschließt, gesiegelt oder geklebt wird.
Dafür weist der Flansch vorzugsweise eine Ausbuchtung 1.5 auf, die als definierte
Siegelfläche dient.
[0023] Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, dass die Schweißnaht kreisringförmig vorgesehen
ist und dass der äußere Durchmesser der Siegelnaht L2 75 - 85 %, hier 70,6 %, des
Durchmessers L3 des Filterelementes beträgt. Durch diese Anordnung der Siegelnaht
wird bei der Erzeugung des Getränkes, insbesondere bei der Herstellung von Kaffee,
kein nennenswerter Schaum erzeugt. Erfindungsgemäß beträgt der innere Durchmesser
L1 der Siegelnaht 67 - 77 %, hier 72,5 %, des Durchmessers des Filterelementes. Vorzugsweise
beträgt die Breite der Siegelnaht 1,5 Millimeter. Beim Schweißen wird zum einen das
Filterelement 2 mit dem Kapselboden 1.1 verbunden. Gleichzeitig wird aber auch die
Filzstruktur zumindest teilweise zusammengedrückt und vorzugsweise zusammengedrückt
fixiert. Querströmungen in der Filzstruktur sind im Bereich der Schweißnaht vorzugsweise
zumindest eingeschränkt. Der äußere Durchmesser des Filterelements ist, weiterhin
bevorzug,t größer vorgesehen als der äußere Durchmesser des ebenen Abschnitts des
Filterbodens. Vorzugsweise beträgt der äußere Durchmesser L4 des ebenen Abschnitts
des Kapselbodens 84 - 94 %, hier 90 %, des Durchmessers L3 des Filterelementes. Das
Filterelement 2 ragt folglich in den Bereich der Sicke hinein, ohne den Grund der
Sicke zu berühren. Weiterhin bevorzugt ist der äußere Durchmesser L3 des Filterelementes
kleiner als der Durchmesser der Portionskapsel im Bereich des Bodens. Vorzugsweise
wird die Siegelnaht konzentrisch zu der Ausnehmung 1.6 im Kapselboden vorgesehen.
[0024] Bei der Ausführungsform gemäß Figur 2 sind der Boden 1.1 und die Seitenwand 1.2 vorzugsweise
als ein Spritzgussteil, vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt. Ferner weist der Boden
einen Energiegerber 8 auf, der in dem vorliegenden Fall als kreisringförmige Erhebung
hier mit einem dreieckigen Querschnitt vorgesehen ist. Der Fachmann versteht, dass
der Energiegeber auch einen anderen Querschnitt aufweisen kann und auch nicht kontinuierlich
vorgesehen sein muss. Mit dem Energiegeber gelingt eine linienförmige Siegelnaht zwischen
dem Filterelement und dem Boden der Kapsel. Der Energiegeber ist auf der dem Raum
1.7 zugewandten Oberfläche des Bodens 1.1 vorgesehen. In der unteren Darstellung wurde
die Seitenwand 1.2 der Übersichtlichkeit halber weggelassen.
Bezugszeichenliste:
[0025]
- 1
- Portionskapsel
- 1.1
- Bodenbereich
- 1.2
- Seitenwand
- 1.3
- Übergang Bodenbereich/Seitenwand, Sicke
- 1.4
- Flansch
- 1.5
- Ausbuchtung im Flansch, Siegelfläche
- 1.6
- Ausnehmung
- 1.7
- Raum
- 2
- Filterelement, Filz
- 3
- Siegelwerkzeug
- 3.1
- Siegelfläche
- 4
- -
- 5
- Übergangsbereich zwischen dem Boden 1.1 und der Seitenwand 1.2
- 6
- Gegenhalter
- 7
- Siegelnaht
- 8
- Energiegeber
- L1
- innerer Durchmesser der Siegelnaht, beispielsweise 22,5 mm
- L2
- äußerer Durchmesser der Siegelnaht, beispielsweise 25, 0 mm
- L3
- Durchmesser des Filterelementes, beispielsweise 31,0 mm
- L4
- Durchmesser des ebenen Teils des Bodens, beispielsweise 28,0 mm
1. Portionskapsel (1) für die Herstellung eines Getränks mit einer Seitenwand (1.2) und
einem Boden (1.1), die gemeinsam einen Raum (1.7) definieren, wobei innerhalb des
Raums (1.7) ein Filterelement (2) an den Boden (1.1) gesiegelt ist, wobei die Siegelnaht
(7) kreisringförmig vorgesehen ist und der äußere Durchmesser (L1) der Siegelnaht
75 - 85 % des Durchmessers (L3) des Filterelementes (2) beträgt. dadurch gekennzeichnet, dass der innere Durchmesser (L1) der Siegelnaht 67 - 77 % des Durchmessers (L3) des Filterelementes
(2) beträgt.
2. Portionskapsel (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Siegelnaht 1 - 1,5 Millimeter beträgt.
3. Portionskapsel (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden einen im Wesentlichen ebenen Abschnitt aufweist, dessen äußerer Durchmesser
(L4) 84 - 94 % des Durchmessers (L3) des Filterelementes (2) beträgt.
4. Portionskapsel (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden eine Ausnehmung aufweist, die so groß ist, dass beim Ausströmen des Getränks
durch die Ausnehmung (1.6) im Wesentlichen kein Druckverlust entsteht.
5. Portionskapsel (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (L3) des Filterelementes 1 - 5 % kleiner ist als die Innenabmessung
der Portionskapsel im Bereich des Bodens.
6. Portionskapsel (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (2) zumindest abschnittsweise eine Filzstruktur aufweist.
7. Portionskapsel (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Filzelement mehrlagig vorgesehen ist.
8. Portionskapsel (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (1.2) und der Boden (1.1) ein Spritzgussteil sind.
9. Portionskapsel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden (1.1) eine Erhebung (8) vorgesehen ist.
10. Portionskapsel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Erhebung (8) auf dem Innenraum zugwandten Oberfläche des Bodens befindet.
1. Single serve capsule (1) for producing a beverage, having a side wall (1.2) and a
base (1.1) which collectively define a space (1.7), wherein within the space (1.7)
a filter element (2) is sealed to the base (1.1), wherein the sealing seam (7) is
provided so as to be toroidal and the outer diameter (L1) of the sealing seam is 75
to 85% of the diameter (L3) of the filter element (2), characterized in that the inner diameter (L1) of the sealing seam is 67 to 77% of the diameter (L3) of
the filter element (2).
2. Single serve capsule (1) according to Claim 1, characterized in that the width of the sealing seam is 1 to 1.5 millimeters.
3. Single serve capsule (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the base includes a substantially planar portion, the outer diameter (L4) of which
is 84 to 94% of the diameter (L3) of the filter element (2).
4. Single serve capsule (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the base includes a clearance which is so large that no substantial loss of pressure
occurs when the beverage flows out through the clearance (1.6).
5. Single serve capsule (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the diameter (L3) of the filter element is 1 to 5% smaller than the inner dimension
of the single serve capsule in the region of the base.
6. Single serve capsule (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the filter element (2) at least in portions includes a felt structure.
7. Single serve capsule (1) according to Claim 6, characterized in that the felt element is provided so as to be multi-layered.
8. Single serve capsule (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the side wall (1.2) and the base (1.1) are one injection-molded part.
9. The single serve capsule as claimed in Claim 8, characterized in that an elevation (8) is provided on the base (1.1).
10. The single serve capsule as claimed in Claim 9, characterized in that the elevation (8) is located on surface of the base which faces the interior.
1. Capsule (1) pour la préparation d'une boisson, comprenant une paroi latérale (1.2)
et un fond (1.1) qui définissent ensemble un espace (1.7), un élément de filtre (2)
étant scellé au fond (1.1) à l'intérieur de l'espace (1.7), le joint de scellage (7)
étant prévu sous forme annulaire circulaire et le diamètre extérieur (L1) du joint
de scellage représentant 75 - 85 % du diamètre (L3) de l'élément de filtre (2), caractérisée en ce que le diamètre intérieur (L1) du joint de scellage représente 67-77% du diamètre (L3)
de l'élément de filtre (2).
2. Capsule (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la largeur du joint de scellage est de 1 - 1,5 mm.
3. Capsule (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le fond présente une portion essentiellement plane dont le diamètre extérieur (L4)
représente 84 - 94 % du diamètre (L3) de l'élément de filtre (2).
4. Capsule (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le fond présente un évidement qui est suffisamment grand pour qu'essentiellement
aucune perte de pression ne se produise lors de la sortie de la boisson à travers
l'évidement (1.6).
5. Capsule (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le diamètre (L3) de l'élément de filtre est inférieur de 1 - 5 % à la dimension intérieure
de la capsule dans la région du fond.
6. Capsule (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de filtre (2) présente au moins en partie une structure en feutre.
7. Capsule (1) selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'élément en feutre est prévu sous forme multicouche.
8. Capsule (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la paroi latérale (1.2) et le fond (1.1) sont constitués par une pièce moulée par
injection.
9. Capsule selon la revendication 8, caractérisée en ce qu'un rehaussement (8) est prévu au niveau du fond (1.1).
10. Capsule selon la revendication 9, caractérisée en ce que le rehaussement (8) est situé sur surface du fond tournée vers l'espace intérieur.


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