| (19) |
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(11) |
EP 2 935 979 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.11.2016 Patentblatt 2016/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.12.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/077103 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/096010 (26.06.2014 Gazette 2014/26) |
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| (54) |
LICHTSTREIFEN FÜR LEITSYSTEME
LIGHT STRIP FOR CONTROL SYSTEMS
BANDE DE LUMIÈRE POUR SYSTÈMES DE GUIDAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
19.12.2012 DE 202012104959 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.10.2015 Patentblatt 2015/44 |
| (73) |
Patentinhaber: Hanning & Kahl GmbH & Co. KG |
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33813 Oerlinghausen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- NIEMEIER, Jens
33189 Schlangen (DE)
- LIESENFELD, Nikolaus
33813 Oerlinghausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ter Meer Steinmeister & Partner |
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Patentanwälte mbB
Artur-Ladebeck-Strasse 51 33617 Bielefeld 33617 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 261 811 DE-A1- 10 163 975 US-A1- 2009 322 236
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WO-A1-2010/068298 GB-A- 2 436 948
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Lichtstreifen, der mehrere Leuchtdioden (LEDs) aufweist,
insbesondere einen Lichtstreifen für ein Leitsystem.
[0002] Weiter betrifft die Erfindung ein Leitsystem. Bei dem Leitsystem kann es beispielsweise
um ein Personen-Leitsystem handeln, insbesondere um ein Leitsystem zur Markierung
von Verkehrswegen für Fußgänger oder von Begrenzungen von Verkehrsflächen für Fußgänger.
Das Leitsystem kann beispielsweise ein Personen-Leitsystem zur Markierung und/oder
Beleuchtung von Fluchtwegen sein.
[0003] Es sind Leitmarkierungen aus einem lichtspeichernden Material bekannt, mit denen
der Verlauf eines Fluchtweges markiert werden kann. Durch eine Formgebung der Markierungen
als Pfeile kann auch eine vorgegeben Fluchtrichtung gekennzeichnet sein.
[0004] US 2009/322236 A1 beschreibt einen Lichtstrang mit einer Gruppe von Glühlampen, die in Reihe entlang
einer erste Leitungsschleife geschaltet sind, und mit einer Gruppe von LEDs, die in
Reihe entlang einer zweiten Leitungsschleife geschaltet sind und über einen Gleichrichter
versorgt werden. Der Gleichrichter und die erste Leitungsschleife sind an einen Stecker
angeschlossen.
[0005] GB 2436948 A beschreibt eine Fluchtwegbeleuchtung mit einem Bussystem mit mehreren LEDs mit wenigstens
einer Stromversorgung.
[0006] WO 2010/068298 A1 beschreibt ein System zur Fluchtwegbeleuchtung mit einer bandförmigen Beleuchtungseinrichtung.
[0007] DE 10163975 A1 betrifft ein Signal-Sicherheits-Element mit einer Diodenleiste.
[0008] EP 0261811 A2 beschreibt eine Lichtstreifenvorrichtung beispielsweise zum Leiten von Flugpassagieren
in einem Flugzeug.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, ein aktiv leuchtendes Leitsystem zu schaffen, das eine
größere Sicherheit für Notfälle bietet.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Lichtstreifen nach Anspruch
1, der wenigstens eine erste Gruppe von Leuchtdioden und wenigstens eine zweite Gruppe
von Leuchtdioden aufweist,
wobei die Leuchtdioden jeder Gruppe über die Länge des Lichtstreifens zwischen entgegengesetzten
Endbereichen verteilt angeordnet sind,
wobei der Lichtstreifen Zuleitungen zur Energieversorgung der ersten Gruppe von Leuchtdioden
über einen ersten Einspeisepunkt aufweist, der in einen ersten Endbereich angeordnet
ist, und
wobei der Lichtstreifen Zuleitungen zur von der ersten Gruppe separaten Energieversorgung
der zweiten Gruppe von Leuchtdioden über einen zweiten Einspeisepunkt aufweist, der
in einem zweiten Endbereich angeordnet ist.
[0011] Der Lichtstreifen bietet eine hohe Ausfallsicherheit. Wenn beispielsweise durch einen
Defekt oder eine Beschädigung der Lichtstreifen oder die darin geführten Zuleitungen
der LEDs durchtrennt oder unterbrochen werden, so kann auf einer ersten Seite der
Unterbrechung zumindest ein Teil einer Gruppe von Leuchtdioden über den endseitigen
Einspeisepunkt versorgt werden, während auf der anderen Seite der Unterbrechung wenigstens
ein Teil einer anderen Gruppe von Leuchtdioden über den dortigen endseitigen Einspeisepunkt
versorgt werden kann. Durch die beidseitige Einspeisung fällt somit kein Teilabschnitt
des Lichtstreifens aus. Auch bei einer Unterbrechung einer außerhalb des Lichtstreifens
verlaufenden Zuleitung zu einem der Einspeisepunkte oder einem Defekt einer zugeordneten
Energieversorgungseinrichtung sind lediglich die über den entsprechenden Einspeisepunkt
versorgten Leuchtdioden vom Ausfall betroffen, und über den am entgegengesetzten Ende
befindlichen Einspeisepunkt kann weiterhin eine Gruppe von Leuchtdioden versorgt werden,
die über die Länge des Lichtstreifens verteilt angeordnet sind.
[0012] In den beschriebenen Ausfallszenarien kann somit der Lichtstreifen über im wesentlichen
die gesamte Länge erleuchtet bleiben. So kann beispielsweise die Helligkeit des Lichtstreifens
sinken, ein Ausfall längerer Bereiche des Lichtstreifens kann jedoch vermieden werden.
[0013] Die Aufgabe wird weiter gelöst durch die Verwendung eines derartigen Lichtstreifens
für ein Leitsystem, insbesondere ein Personenleitsystem, und durch ein Leitsystem
mit einem derartigen Lichtstreifen.
[0014] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0015] Bevorzugte Ausführungsformen werden im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0016] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Leitsystems mit einem Licht-streifen mit zwei
separat versorgten Gruppen von Leuchtdioden;
- Fig. 2
- eine schematische Querschnittsansicht eines Lichtstreifens;
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines Leitsystems mit mehreren der Lichtstreifen;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung eines weiteren Beispiels eines Leit-systems mit einem
derartigen Lichtstreifen; und
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung eines Leitsystems mit einem Lichtstreifen, bei dem Gruppen
von Leuchtdioden jeweils nach Art eines Lauflichtes ansteuerbar sind.
[0017] Fig. 1 zeigt schematisch ein Leitsystem mit einem Lichtstreifen 10. Der Lichtstreifen
10 ist mit einer Reihe von Leuchtdioden (LEDs) 12 ausgestattet, die in zwei separat
ansteuerbare Gruppen 1 und 2 aufgeteilt sind. Die Zugehörigkeit der LEDs zu den Gruppen
ist in Fig. 1 mit den Ziffern 1 bzw. 2 gekennzeichnet. Die Leuchtdioden der ersten
Gruppe 1 und die Leuchtdioden der zweiten Gruppe 2 sind verschachtelt, insbesondere
abwechselnd, in einer Reihe angeordnet. Insbesondere sind die Leuchtdioden 12 jeder
Gruppe 1, 2 über die Länge des Lichtstreifens zwischen den entgegengesetzten Endbereichen
gleichmäßig verteilt angeordnet. Insbesondere umfasst jeder Teilabschnitt, dessen
Länge mindestens 2 m oder mindestens 1/8 der Gesamtlänge des Lichtstreifens entspricht,
Leuchtdioden beider Gruppen.
[0018] Die erste Gruppe von Leuchtdioden 12 ist über im Lichtstreifen 10 integrierte Zuleitungen
14 mit einem ersten Einspeisepunkt 16 in einem ersten Endbereich des Lichtstreifens
10 verbunden und über eine externe Zuleitung 18 mit einer ersten Stromversorgung in
Form einer Akkumulator-gepufferten Stromversorgung 20 verbunden. Die externe Zuleitung
18 und die interne Zuleitung 14 sind beispielsweise mindestens zweipolig ausgeführt.
Weitere Schaltungselemente zur Ansteuerung der LEDs 12 können intern im Lichtstreifen
10 oder extern vorgesehen sein.
[0019] Die LEDs 12 der zweiten Gruppe 2 sind über im Lichtstreifen 10 integrierte Zuleitungen
22 mit einem zweiten Einspeisepunkt 24 verbunden, der im Endbereich des entgegengesetzten
Endes des Lichtstreifens 10 angeordnet ist. Über eine zweite externe Zuleitung 18
und eine zweite Akkumulator-gepufferte Stromversorgung 20 erfolgt die Versorgung der
LEDs 12 der zweiten Gruppe.
[0020] Die internen Zuleitungen 14, 22 und die LEDs 12 sind in einem Gehäuse 26 des Lichtstreifens
10 integriert.
[0021] Fig. 2 zeigt schematisch den Aufbau des Lichtstreifens 10 in einer Querschnittsansicht.
Die LEDs 12 sind auf einem flexiblen Trägerband 28 in Form einer flexiblen Leiterplatte
angeordnet. Auf dem Trägerband 28 sind die internen Zuleitungen 14, 22 zu den LEDs
12 ausgebildet, beispielsweise in Form von Leiterbahnen auf und/oder in dem Trägerband
28.
[0022] Die LEDs 12 sind beispielsweise auf einer Vorderseite des Trägerbandes 28 angeordnet.
Optional weist das Trägerband 28 eine Verstärkungslage 30 zur Erhöhung der Zugfestigkeit
auf, beispielsweise eine rückseitige Verstärkungslage 30 in Form eines Metallbandes
oder eines faserverstärkten Kunststoffbandes.
[0023] Zumindest ein Teil des Gehäuses 26 des Lichtstreifens 10 wird beispielsweise durch
eine flexible Gehäusemasse 32 gebildet und ist zumindest in einem Bereich zwischen
den jeweiligen LEDs 12 und einer Lichtabstrahloberfläche 34 des Lichtstreifens 10
lichtdurchlässig. Beispielsweise kann die Gehäusemasse 32 lichtdurchlässig, insbesondere
transparent oder transluzent, und farblos oder eingefärbt sein.
[0024] Vorzugsweise umschließt die Gehäusemasse 32 das Trägerband und die LEDs 12 im Querschnitt
des Lichtstreifens 10 vollständig. Sie kann somit vor Feuchtigkeit schützen. Die Gehäusemasse
32 kann beispielsweise aus einem Polymermaterial bestehen oder ein Polymermaterial
als wesentlichen Bestandteil umfassen, beispielsweise Polyurethan. Die Gehäusemasse
32 kann aus mehreren Abschnitten aufgebaut sein, die beispielsweise unterschiedlich
zusammengesetzt sein können.
[0025] Durch die Flexibilität des Lichtstreifens 10 kann dieser auch einen gekrümmten oder
abgewinkelten Verlauf eines Weges folgen. Ein Krümmungsverlauf kann insbesondere gut
in einer z.B. horizontalen Ebene erzielt werden, wenn der Lichtstreifen 10 so orientiert
ist, dass das Trägerband 28 quer zu dieser Ebene, z.B. vertikal, ausgerichtet ist.
[0026] Fig. 3 zeigt ein Leitsystem mit mehreren hintereinander in einer Reihe angeordneten
Lichtstreifen 10. Dabei sind, wie im Beispiel der Fig. 1, die ersten und zweiten Gruppen
von LEDs 12 über die ersten und zweiten Einspeisepunkte 16, 24 an entgegengesetzten
Enden des Lichtstreifens 10 an separate Stromversorgungen 20 angeschlossen. Für jeweils
zwei benachbarte Lichtstreifen 10 ist eine Stromversorgung 20 vorgesehen, die mit
dem zweiten Einspeisepunkt 24 eines ersten Lichtstreifens 10 und dem benachbarten
ersten Einspeisepunkt 16 des zweiten Lichtstreifens 10 verbunden ist. Im dargestellten
Beispiel sind die Einspeisepunkte 16, 24 der jeweiligen Lichtstreifen 10 dabei mit
jeweils einer eigenen externen Zuleitung 18 mit einer Versorgungseinheit 36 der Stromversorgung
20 verbunden. Es kann jedoch auch eine gemeinsame externe Zuleitung vorgesehen sein.
Im Beispiel der Fig. 3 ist für eine Anzahl von N Lichtstreifen 10 lediglich eine Anzahl
von N + 1 Stromversorgungen 20 erforderlich, von denen jeweils externe Zuleitungen
18 zu den Endbereichen der Lichtstreifen 10 führen.
[0027] Fig. 4 zeigt ein weiteres Beispiel eines Leitsystems mit dem Lichtstreifen 10. Hier
ist jedoch für jeden Lichtstreifen 10 eine gemeinsame Stromversorgung 20 für die beiden
Gruppen von LEDs vorgesehen. Von der Stromversorugng 20 aus führen externe Zuleitungen
18 zu den beiden, an den entgegengesetzten Endbereichen des Lichtstreifens 10 angeordneten
Einspeisepunkten 16, 24. Dabei können optional separate Zuleitungen 18 jeweilige Versorgungseinheiten
36 vorgesehen sein.
[0028] Gemäß dem Beispiel der Fig. 4 ist für eine Anzahl von N Lichtstreifen 10 lediglich
eine Anzahl von N Stromversorgungen 20 erforderlich. Es ist dann jedem Lichtstreifen
10 eine Stromversorgung 20 zugeordnet, und Zuleitungen verlaufen jeweils von einem
ersten Einspeisepunkt 16 und von einem zweiten Einspeisepunkt 24 des Lichtstreifens
10 zu derselben Stromversorgung 20.
[0029] Fig. 5 zeigt beispielhaft ein Leitsystem mit einem Lichtstreifen 40, der im Aufbau
im wesentlichen dem Lichtstreifen 10 entspricht, bei dem jedoch die erste Gruppe der
LEDs 12 wenigstens drei, im Beispiel vier mit 1, 3, 5 und 7 bezeichnete Untergruppen
von LEDs umfasst. Die zweite Gruppe von LEDs 12 umfasst ebenfalls wenigstens drei,
hier insbesondere vier mit 2, 4, 6 und 8 bezeichnete Untergruppen von LEDs. Die ersten
und zweiten Gruppen von LEDs 12 sind wiederum verschachtelt in einer Reihe entlang
der Längsrichtung des Lichtstreifens 40 angeordnet. Dabei sind innerhalb der jeweiligen
Gruppe LEDs der zugehörigen Untergruppen in einem sich wiederholenden Muster einer
geordneten Reihenfolge 1, 3, 5, 7 bzw. 2, 4, 6, 8 angeordnet.
[0030] Die in den Lichtstreifen 40 integrierten Zuleitungen 14, 22 sind für jede der beiden
Gruppen dazu eingerichtet, eine unabhängige Ansteuerung der einzelnen Untergruppen
von Leuchtdioden 12 oder einzelner Leuchtdioden 12 zu gestatten. Der Lichtstreifen
40 ist über externe Zuleitungen 18 mit einer beispielsweise in die Stromversorgung
20 integrierten Steuereinrichtung 42 verbunden. Die Steuereinrichtung 42 ist beispielsweise
dazu eingerichtet, innerhalb der ersten Gruppe sowie innerhalb der zweiten Gruppe
jeweils mehrere einzelne Leuchtdioden 12 oder Untergruppen von Leuchtdioden 12 nach
Art eine Lauflichtes anzusteuern. Mit dem wenigstens drei, im gezeigten Beispiel vier
Untergruppen von unabhängig ansteuerbaren Leuchtdioden 12 einer jeweiligen Gruppe,
die in einem verschachtelten Muster angeordnet sind, können für jede der beiden Gruppen
die Leuchtdioden 12 nach Art eines Lauflichtes mit einer Bewegungsrichtung angesteuert
werden. In Fig. 5 ist beispielhaft ein Abschnitt des Lichtstreifens 40 mit wiederholt
aufeinanderfolgenden Teilabschnitten der Untergruppen 1, 3, 5 ,7 der ersten Gruppe
und der Untergruppen 2, 4, 6, 8 der zweiten Gruppe gezeigt. Die Stromversorgung 20
umfasst beispielsweise jeweilige Steuereinrichtungen 42 zur Ansteuerung der LEDs 12
der jeweiligen Gruppe.
[0031] Die Steuereinrichtung 42 umfasst beispielsweise eine Stelleinrichtung 44 zur Einstellung
der Laufrichtung eines Lauflichteffektes. Die Stelleinrichtung 44 kann zur Erzielung
unterschiedlicher, bewegter und/oder unbewegter, Leuchteffekte eingerichtet sein.
Unter einem Leuchteffekt soll dabei ein Betriebszustand verstanden werden, bei dem
wenigstens eine der Leuchtdioden 12 einer Gruppe dauerhaft oder intermittierend leuchtet.
Beispielsweise kann anstelle von oder zusätzlich zu einem Lauflicht-Effekt ein Blinken
der Leuchtdioden 12 der jeweiligen Gruppe bewirkt werden, d.h. ein periodisches An-
und Ausschalten.
[0032] Die hier beschriebenen Beispiele dienen zur Veranschaulichung der Erfindung. Die
Merkmale der beschriebenen Ausführungsbeispiele können beliebig miteinander kombiniert
werden. Insbesondere kann bei einem mit separat ansteuerbaren Untergruppen von LEDs
einer jeden Gruppe ausgestattetem Lichtstreifen die Konfiguration der externen Zuleitungen
18 und Stromversorgungen 20 dem anhand von Fig. 3 oder Fig. 4 beschriebenen Beispielen
entsprechen.
[0033] Die Stromversorgungen 20 und Steuereinrichtungen 42 können beispielsweise netzbetrieben,
optional Akkumulator-gepuffert oder Batterie-gepuffert, oder rein akkumulatorbetrieben
oder batteriebetrieben sein.
1. Lichtstreifen, der wenigstens eine erste Gruppe (1) von Leuchtdioden (12) und wenigstens
eine zweite Gruppe (2) von Leuchtdioden (12) aufweist,
wobei die Leuchtdioden (12) jeder Gruppe (1; 2) über die Länge des Lichtstreifens
(10) zwischen entgegengesetzten Endbereichen verteilt angeordnet sind,
wobei der Lichtstreifen (10) Zuleitungen (14) zur Energieversorgung der ersten Gruppe
(1) von Leuchtdioden (12) über einen ersten Einspeisepunkt (16) aufweist, der in einem
ersten Endbereich angeordnet ist, und
wobei der Lichtstreifen (10) Zuleitungen (22) zur von der ersten Gruppe (1) separaten
Energieversorgung der zweiten Gruppe (2) von Leuchtdioden (12) über einen zweiten
Einspeisepunkt (24) aufweist, der in einem zweiten Endbereich angeordnet ist, und
wobei die erste Gruppe (1) von Leuchtdioden (12) und die zweite Gruppe (2) von Leuchtdioden
(12) über jeweilige im Lichtstreifen (10) integrierte, separate Schaltkreise mit Energie
versorgbar sind, wobei die Leuchtdioden (12) der ersten Gruppe (1) nacheinander jeweils
verbunden sind mit den Zuleitungen (14) für die Energieversorgung der ersten Gruppe
(1), welche Zuleitungen (14) zu dem ersten Einspeisepunkt (16) verlaufen, und wobei
die Leuchtdioden (12) der zweiten Gruppe (2) nacheinander jeweils verbunden sind mit
den Zuleitungen (22) für die Energieversorgung der zweiten Gruppe (2), welche Zuleitungen
(22) zu dem zweiten Einspeisepunkt (24) verlaufen.
2. Lichtstreifen nach Anspruch 1, wobei der Lichtstreifen flexibel ist.
3. Lichtstreifen nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Leuchtdioden (12) der
ersten Gruppe (1) nacheinander jeweils verbunden sind mit den Zuleitungen (14) für
die Energieversorgung der ersten Gruppe (1), welche Zuleitungen (14) zu dem ersten
Einspeisepunkt (16) verlaufen, und wobei die Leuchtdioden (12) der zweiten Gruppe
(2) nacheinander jeweils verbunden sind mit den Zuleitungen (22) für die Energieversorgung
der zweiten Gruppe (2), welche Zuleitungen (22) zu dem zweiten Einspeisepunkt (24)
verlaufen, so dass, im Falle einer Unterbrechung des Lichtstreifens oder der Zuleitungen
(14, 22), auf einer ersten Seite der Unterbrechung zumindest ein Teil der ersten Gruppe
(1) von Leuchtdioden (12) über den ersten endseitigen Einspeisepunkt (16) versorgbar
ist, während auf der anderen Seite der Unterbrechung wenigstens ein Teil der zweiten
Gruppe (2) von Leuchtdioden (12) über den dortigen zweiten endseitigen Einspeisepunkt
(24) versorgbar ist.
4. Lichtstreifen nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Leuchtdioden (12)
der ersten und zweiten Gruppen (1; 2) in der Längsrichtung des Lichtstreifens (10)
verschachtelt angeordnet sind.
5. Lichtstreifen nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem der Lichtstreifen (10)
eine die Zuleitungen (14; 22) umfassende Verschaltung der Leuchtdioden (12) aufweist,
die dazu eingerichtet ist, innerhalb der jeweiligen Gruppe (1; 2) eine unabhängige
Ansteuerung einzelner Leuchtdioden (12) oder einzelne Untergruppen von Leuchtdioden
(12) zu gestatten.
6. Lichtstreifen nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem zumindest die Leuchtdioden
(12) von einer lichtdurchlässigen Gehäusemasse (32) des Lichtstreifens (10) eingekapselt
sind.
7. Lichtstreifen nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Leuchtdioden (12) auf
wenigstens einem Trägerband (28) angeordnet sind, das zusammen mit den Leuchtdioden
(12) von einer Gehäusemasse (32) umgeben ist.
8. Lichtstreifen nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Leuchtdioden (12) auf
wenigstens einem Trägerband (28) angeordnet sind, das eine Verstärkungslage (30) zur
Erhöhung der Zugfestigkeit aufweist.
9. Verwendung eines Lichtstreifens nach einem der Ansprüche 1 bis 8 für ein Leitsystem.
10. Leitsystem mit wenigstens einem Lichtstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
11. Leitsystem nach Anspruch 10, weiter aufweisend wenigstens eine Stromversorgungseinheit
(20; 36) sowie externe Zuleitungen (18), die die wenigstens eine Stromversorgungseinheit
mit den ersten und zweiten Einspeisepunkten (16; 24) verbinden.
12. Leitsystem nach Anspruch 10 oder 11, mit einer Steuereinrichtung (42), die dazu eingerichtet
ist, die Leuchtdioden (12) wenigstens einer Gruppe (1; 2) zur Erzielung von Leuchteffekten
anzusteuern, wobei die Steuereinrichtung (42) wenigstens zwei Betriebsmodi aufweist,
in denen sich die Leuchteffekte voneinander unterscheiden.
13. Leitsystem nach einem der Ansprüche 10 bis 12, mit einer Steuereinrichtung (42), die
dazu eingerichtet ist, die Leuchtdioden (12) wenigstens einer Gruppe (1; 2) zur Erzielung
eines Lauflichteffektes anzusteuern, der eine Laufrichtung entlang einer Reihe von
Leuchtdioden (12) der Gruppe (1; 2) aufweist.
1. Light strip, comprising at least a first group (1) of light emitting devices (12)
and a least a second group (2) of light emitting devices (12),
wherein the light emitting devices (12) of each group (1; 2) are arranged distributed
over the length of the light strip (10) between opposite end regions,
wherein the light strip (10) comprises supply lines (14) for supplying power to the
first group (1) of light emitting devices (12) via a first feed point (16), which
is arranged in a first end region, and
wherein the light strip (10) comprises supply lines (22) for supplying power to the
second group (2) of light emitting devices (12) separately from the first group (1)
via a second feed point (24), which is arranged in a second end region, and,
wherein power can be supplied to the first group (1) of light emitting devices (12)
and the second group (2) of light emitting devices (12) via separate respective circuits,
which are integrated in the light strip (10), wherein the light emitting devices (12)
of the first group (1) are consecutively and respectively connected to the supply
lines (14) for supplying power to the first group (1), which supply lines (14) run
to the first feed point (16), and wherein the light emitting devices (12) of the second
group (2) are consecutively and respectively connected to the supply lines (22) for
supplying power to the second group (2), which supply lines (22) run to the second
feed point (24).
2. Light strip according to claim 1, wherein the light strip is flexible.
3. Light strip according to any one of the preceding claims, wherein the light emitting
devices (12) of the first group (1) are consecutively and respectively connected to
the supply lines (14) for supplying power to the first group (1), which supply lines
(14) run to the first feed point (16), and wherein the light emitting devices (12)
of the second group (2) are consecutively and respectively connected to the supply
lines (22) for supplying power to the second group (2), which supply lines (22) run
to the second feed point (24), such that, in case of an interruption of the light
strip or of the supply lines (14, 22), at least a part of the first group (1) of light
emitting devices (12) on a first side of the interruption can be supplied via the
first end side feed point (16), while at least a part of the second group (2) of light
emitting devices (12) on the other side of the interruption can be supplied via the
second end side feed point (24) of there.
4. Light strip according to any one of the preceding claims, wherein the light emitting
devices (12) of the first and second groups (1; 2) are arranged interleaved along
the longitudinal direction of the light strip (10).
5. Light strip according to any one of the preceding claims, wherein the light strip
(10) comprises a wiring of the light emitting devices (12), which includes the supply
lines (14; 22) and which is adapted for allowing to independently drive single light
emitting devices (12) or single subgroups of light emitting devices (12) within a
respective group (1; 2).
6. Light strip according to any one of the preceding claims, wherein at least the light
emitting devices (12) are encapsulated by a light transmitting casing material (32)
of the light strip (10).
7. Light strip according to any one of the preceding claims, wherein the light emitting
devices (12) are arranged on at least a substrate strip (28), which is, together with
the light emitting devices (12), surrounded by a casing material (32).
8. Light strip according to any one of the preceding claims, wherein the light emitting
devices (12) are arranged on at least a substrate strip (28) which comprises a reinforcing
layer (30) for increasing the tensile strength.
9. Use of the light strip according to any one of claims 1 to 8 for a guidance system.
10. Guidance system having a least a light strip according to any one of claims 1 to 8.
11. Guidance system according to claim 10, further comprising at least a power supply
unit (20; 36) as well as external supply lines (18), which connect the at least one
power supply unit to the first and second feed points (16; 24).
12. Guidance system according to claim 10 or 11, having a control device (42) adapted
for driving the light emitting devices (12) of at least one group (1; 2) for obtaining
lighting effects, wherein the control device (42) comprises at least two operating
conditions, in which the lighting effects differ from each other.
13. Guidance system according to any one of claims 10 to 12, having a control device (42)
adapted to drive the light emitting devices (12) of at least one group (1; 2) for
obtaining a running lights effect having a running direction along a row of light
emitting devices (12) of the group (1; 2).
1. Bande lumineuse comportant au moins un premier groupe (1) de diodes électroluminescentes
(12) et au moins un second groupe (2) de diodes électroluminescentes (12),
dans laquelle les diodes électroluminescentes (12) de chaque groupe (1, 2) sont agencées
de manière répartie sur la longueur de la bande lumineuse (10) entre des zones d'extrémité
opposées,
dans laquelle la bande lumineuse (10) comporte des lignes de raccordement (14) pour
l'alimentation en énergie du premier groupe (1) de diodes électroluminescentes (12)
par l'intermédiaire d'un premier point d'alimentation (16) qui est agencé dans une
première zone d'extrémité, et
dans laquelle la bande lumineuse (10) comporte des lignes de raccordement (22) pour
l'alimentation en énergie du second groupe (2) de diodes électroluminescentes (12)
séparée du premier groupe (1), par l'intermédiaire d'un second point d'alimentation
(24) qui est agencé dans une seconde zone d'extrémité, et
dans laquelle le premier groupe (1) de diodes électroluminescentes (12) et le second
groupe (2) de diodes électroluminescentes (12) peuvent être alimentés en énergie par
chaque circuit séparé, intégré dans la bande lumineuse (10), dans laquelle les diodes
électroluminescentes (12) du premier groupe (1) sont respectivement raccordées les
unes à la suite des autres aux lignes de raccordement (14) pour l'alimentation en
énergie du premier groupe (1), lesquelles lignes de raccordement (14) s'étendent jusqu'au
premier point d'alimentation (16), et dans laquelle les diodes électroluminescentes
(12) du second groupe (2) sont respectivement reliées les unes à la suite des autres
aux lignes de raccordement (22) pour l'alimentation en énergie du second groupe (2),
lesquelles lignes de raccordement (22) s'étendent jusqu'au second point d'alimentation
(24).
2. Bande lumineuse selon la revendication 1, dans laquelle la bande lumineuse est souple.
3. Bande lumineuse selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle les diodes
électroluminescentes (12) du premier groupe (1) sont respectivement raccordées les
unes à la suite des autres aux lignes de raccordement (14) pour l'alimentation en
énergie du premier groupe (1), lesquelles lignes de raccordement (14) s'étendent jusqu'au
premier point d'alimentation (16), et dans laquelle les diodes électroluminescentes
(12) du second groupe (2) sont respectivement reliées les unes à la suite des autres
aux lignes de raccordement (22) pour l'alimentation en énergie du second groupe (2),
lesquelles lignes de raccordement (22) s'étendent jusqu'au second point d'alimentation
(24), de telle sorte que, en cas de coupure de la bande lumineuse ou des lignes de
raccordement (14, 22), sur un premier côté de la coupure, au moins une partie du premier
groupe (1) de diodes électroluminescentes (12) peut être alimentée par l'intermédiaire
du premier point d'alimentation (16) d'extrémité, pendant que de l'autre côté de la
coupure, au moins une partie du second groupe (2) de diodes électroluminescentes (12)
peut être alimentée par l'intermédiaire du second point d'alimentation (24) d'extrémité
au niveau de celle-ci.
4. Bande lumineuse selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle les diodes
électroluminescentes (12) des premier et second groupes (1, 2) sont agencées de manière
entrelacée dans la direction longitudinale de la bande lumineuse (10).
5. Bande lumineuse selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle la bande
lumineuse (10) comporte une interconnexion de diodes électroluminescentes (12) incluant
les lignes de raccordement (14, 22), laquelle interconnexion est configurée pour permettre
une commande indépendante de diodes électroluminescentes (12) individuelles ou de
sous-groupes individuels de diodes électroluminescentes (12) au sein du groupe (1
; 2) respectif.
6. Bande lumineuse selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle au moins
les diodes électroluminescentes (12) sont encapsulées par une masse de boîtier translucide
(32) de la bande lumineuse (10).
7. Bande lumineuse selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle les diodes
électroluminescentes (12) sont agencées sur au moins une bande de support (28) qui
est entourée, avec les diodes électroluminescentes (12), par une masse de boîtier
(32).
8. Bande lumineuse selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle les diodes
électroluminescentes (12) sont agencées sur au moins une bande de support (28) qui
comporte une couche de renfort (30) pour augmenter la résistance à la traction.
9. Utilisation d'une bande lumineuse selon l'une des revendications 1 à 8 pour un système
de guidage.
10. Système de guidage comportant au moins une bande lumineuse selon l'une des revendications
1 à 8.
11. Système de guidage selon la revendication 10, comportant en outre au moins une unité
d'alimentation en courant (20 ; 36) ainsi que des lignes de raccordement externes
(18) qui relient la au moins une unité d'alimentation en courant aux premier et second
points d'alimentation (16 ; 24).
12. Système de guidage selon la revendication 10 ou 11, comportant un dispositif de commande
(42) qui est conçu pour piloter les diodes électroluminescentes (12) d'au moins un
groupe (1 ; 2) pour obtenir des effets lumineux, dans lequel le dispositif de commande
(42) comporte au moins deux modes de fonctionnement dans lesquels les effets lumineux
sont différents les uns des autres.
13. Système de guidage selon l'une des revendications 10 à 12, comportant un dispositif
de commande (42) qui est conçu pour piloter les diodes électroluminescentes (12) d'au
moins un groupe (1 ; 2) pour obtenir un déplacement d'effets lumineux qui comporte
une direction de déplacement le long d'une série de diodes électroluminescentes (12)
du groupe (1 ; 2).
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