[0001] Die Erfindung betrifft eine Bügelmaschine nach Art einer Mangel umfassend ein Traggestell,
eine im Gestell beweglich angeordnete Muldenschale, eine horizontal in einem Muldenbereich
drehbar gelagerte Walze zur Bildung eines schalenförmigen Glättungsraumes für Textilien
zwischen dem Walzenmantel und der Muldenschale, wobei die Muldenschale mit einer Heizeinrichtung
versehen ist oder mit einer Heizeinrichtung zusammenwirkt, wobei die Muldenschale
mittels mindestens einem Aktor zur Walze hin oder von der Walze wegbewegbar bewegt
werden kann und wobei im oberen Bereich der Bügelmaschine der Eingabebereich zur Einfädelung
der Textilien in den Glättungsraum angeordnet ist, wobei am unteren Bereich der Muldenschale
ein Ausgabebereich für die Textilien aus dem Glättungsraum vorgesehen ist, wobei die
Muldenschale im Traggestell beweglich geführt ist und zumindest ein Luftbalg als Aktor
für die Bewegung der Muldenschale vorgesehen ist.
[0002] Bei als Muldenmangel ausgebildeten Bügelmaschinen wird in vielen Ausführungen die
Muldenschale beweglich ausgebildet, sodass sie zur Bereitstellung eines Anpressdruckes
an die Walze heranfahrbar bzw. wegfahrbar gelagert ist. Die Bewegung kann dabei von
Handkraft, mittels hydraulischer oder pneumatischer oder elektromotorischer Unterstützung
erfolgen.
[0003] Aus der
EP 2 166 146 A2 ist eine Muldenmangel bekannt, bei der die Muldenschale mittels einer Hebelmechanik
verfahrbar im Gehäuse gehalten ist. Mittels pneumatischer Zylinder, die jeweils an
den äußeren, seitlichen Enden der Muldenschale angekoppelt sind, wird die Verfahrbewegung
auf einen der Hebel übertragen, wodurch mittels der Hebelmechanik die Muldenschale
entsprechend bewegt wird. Diese Anordnung ist recht aufwändig, wobei die Vielzahl
der Hebelgelenke einen recht hohen Verschleiß verursacht. Ferner müssen die Muldenschale
und die seitliche Ankoppelmittel sehr stabil ausgebildet sein, um bei hohen Anpressdrücken
Stand zu halten und keine Verwindungen oder Biegungen in den Bauteilen zuzulassen.
Eine Verbiegung der Muldenschale würde zudem im mittleren Bereich einen geringeren
Anpressdruck an die Walze bewirken, als im seitlichen Muldenbereich.
[0004] Aus der
DE 32 20 173 A1 ist allgemein eine Muldenmangel mit einer unterhalb der Walze angeordnete Muldenschale
bekannt, bei der die Muldenschale von einem Luft-Faltenbalg gestützt bzw. getragen
ist.
[0005] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zu Grunde eine Bügelmaschine nach Art einer
Mangel bereitzustellen, die bei einfachem Aufbau zuverlässig bei Bereitstellung von
hohen Anpressdrücken die ordnungsgemäße Funktion sicherstellt.
[0006] Erfindungsgemäß wird unter anderem diese Aufgabe durch eine Bügelmaschine mit den
Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen..
[0007] Ein mit der Erfindung erreichbaren Vorteile besteht darin, dass ein gleichmäßiger
Anpressdruck über die gesamte Breite der Muldenschale bereitgestellt wird. Ferner
wird durch die direkte Krafteinwirkung auf die Außenseite der Muldenschale erreicht,
dass keine weiteren Kraftumlenkungsmittel, wie Hebel, mehr notwendig sind, sodass
eine großen Kräfte innerhalb der seitlichen Stützen des Gestells mehr aufgefangen
werden müssen. Insgesamt kann das Traggestell sehr einfach aufgebaut sein, da hinsichtlich
Kräfteverteilung keine besonderen Anforderungen gegeben sind. Ferner wird durch die
schwimmende Anbindung der Aktoren auf einfache Weise ein permanenter Toleranzausgleich
geschaffen, sodass Änderungen hinsichtlich der Längserstreckung der Muldenschale,
also von einem seitlichen Ende zum gegenüberliegenden seitlichen Ende, beispielsweise
aufgrund einer Wärmeausdehnung, nicht mehr aufgefangen werden müssen. Ferner wird
kann mittels der linearen Anbindung des Luftbalgs an die Außenfläche der Muldenschale
auf einfache Weise und mit einfachen Mitteln, wie Drucksensoren in den Luftleitungen
oder jeweils im Luftbalg im Zusammenspiel mit einem ohnehin vorhandenem Mikrocontroller
der Steuereinrichtung, der Anpressdruck schnell und stets zuverlässig auf einen vorbestimmten
oder voreingestellten Sollwert geregelt werden.
[0008] Dies wird unter anderem dadurch erreicht, dass der Luftbalg am Traggestell im Bereich
zwischen den seitlichen Enden der Muldenschale angeordnet ist und an der Außenseite
der Muldenschale ein Aufnahmemittel zur schwimmenden Anbindung der Muldenschale an
den Luftbalg angebracht ist. Schwimmende Lagerung bedeutet in dieser Anwendung, dass
eine Bewegung quer zur durch den Luftbalg verursachte Verfahrrichtung der Muldenschale.
[0009] In einer zweckmäßigen Ausführung sind zwei oder mehr Luftbälge vorgesehen, die nebeneinander
entlang der Erstreckung der Muldenschale verteilt angeordnet sind. Dadurch wird ein
gleichmäßiger Anpressdruck der Muldenschale an die Walze sichergestellt. Ferner werden
Verwindungen der Muldenschale vermieden.
[0010] In einer insgesamt zweckmäßigen Ausführung umfasst das Traggestell zwei äußere Stützen,
die zur Lagerung der Walze ausgebildet sind und die Muldenschale sich im Bereich zwischen
den seitlichen Stützen erstreckend angeordnet ist. Ferner umfasst das Traggestell
eine zwischen den beiden Stützen angebrachte Querstrebe, wobei der oder die Luftbälge
jeweils zwischen der Querstrebe und der Muldenschale angebracht ist / sind. Die Querstrebe
ist hierbei so stabil ausgebildet, dass sie die Gegenkräfte der durch die aktivierten
Luftbälge verursachten Anpresskraft aufnehmen kann bzw. diesen standhält, soweit es
für den Betrieb der Mangel dienlich ist.
[0011] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist jeweils zwischen Luftbalg
und Muldenschale ein Stößel zur Übertragung der durch den Luftballg generierten Kraft
auf die Außenseite der Muldenschale angeordnet. Der Stößel dient somit als Übertragungsmittel
der Kraft oder Bewegung vom Luftbalg zur Muldenschale. Die Anbringung des Luftbalges
oder der Luftbälge kann damit beabstandet zur Muldenschale erfolgen. Somit werden
die Luftbälge nicht mit der Hitze der beheizten Muldenschale beaufschlagt, wodurch
das Material der Luftbälge, beispielsweise Elastomer oder Gummimaterial, geschont
wird bzw. keinen klimatisch problematischen Bedingungen ausgesetzt wird. Insgesamt
wirkt sich das lebensdauerverlängernd auf die Komponenten der Aktorik aus. Hierbei
ist es in einer zweckmäßigen Weiterbildung vorgesehen, dass der Stößel als flacher
Querträger ausgebildet ist, der sich über einen Bereich der nahezu der gesamten Muldenbreite
oder Walzenlänge erstreckt. Bei der Verwendung von mehreren Luftbälgen ist somit nur
ein einziger als Träger ausgeführter Stößel notwendig, der mit allen Luftbälgen zusammenwirkt.
Der Vorteil ist, dass unterschiedliche Krafteinträge der einzelnen Luftbälge mit Hilfe
des Querträgers über die gesamte Breite der Mulde verteilt und somit gleichmäßig auf
die Mulde übertragen werden. Die Mulde wird so vor Verformungen geschützt, sie muss
insgesamt nicht so stabil ausgebildet sein, wie es für punktuelle Krafteinträge der
Fall ist.
[0012] In einer weiteren, insgesamt vorteilhaften Ausführung der Erfindung oder Weiterbildungen
ist an der Muldenschale jeweils im Bereich der Aufnahme des Luftbalgs bzw. des Stößels
ein Gleitstück fest angebracht, welches die schwimmende Anbindung des Luftbalgs oder
des Stößels an die Muldenschale bewirkt. Dieses Gleitstück bzw. die Gleitstücke dienen
als Kopplungsort für die Aufnahme des Stößelendes oder der Stößelenden. Vorzugsweise
sind die Anbindungsflächen der Gleitstücke glatt ausgebildet, damit sich eine reibungsarme
Verbindung zum Stößelende bzw. Luftbalg ergibt.
[0013] In der Ausführung einer gasbeheizten Mangel ist die Muldenschale gasbeheizt und umfasst
dazu einen außenseitig an der Muldenschale angebrachtes Gehäuse mit einer Gehäusewand,
um einen Heißgasraum zu schaffen. Hierbei ist die Anbindung des Luftbalgs an die Muldenschale
derart ausgebildet, dass die Kraftübertragung zur Muldenschale durch den Heißgasraum
hindurch erfolgt. Das bedeutet, dass die Krafteinwirkung auf die massive, stabile
Muldenschale erfolgt und die Gehäusewand keinen Krafteinwirkungen durch die Luftbälge
ausgesetzt ist. Das Gehäuse kann deshalb aus Blech gefertigt sein, wobei es eine Hitzebeständigkeit
wegen des Heißgasstromes aufweist.
[0014] In einer bevorzugten Weiterbildung ist/sind der/die die Stößel durch die Gehäusewand
hindurch geführt. Somit übernimmt der Stößel die Bewegung bzw. Kraftübertragung durch
den Heißgasraum. An der Durchgangsstelle in der Gehäusewand ist dichtend ausgebildet
oder mit einer Dichtung versehen, um das Austreten von Heißgas aus dem Heißgasraum
zu vermeiden.
[0015] In einer insgesamt bevorzugten Ausführung der gasbeheizten Mangel ist/sind das Gleitstück/
die Gleitstücke im Inneren des Gehäuses bzw. Heißgasraum angeordnet.
[0016] Insgesamt ist es für alle genannten Ausführungen der Erfindung zweckmäßig, dass die
Muldenschale in etwa vertikal oder vertikal beweglich geführt ist. Die grobe Anordnung
der Komponenten von unten nach oben gesehen, in betriebsgemäße Aufstellposition der
Bügelmaschine, ergibt sich dann in folgender Reihenfolge: Querstrebe; Luftbalg; Stößel;
Gleitstück, Muldenschale (Außenseite); Walze mit zwischen Muldenschale und Walzenmantel
bereitgestelltem Glättungsraum. Das Die Gehäusewand liegt zwischen Luftbalg und Außenseite
der Muldenschale, sie liegt jedoch nicht im unmittelbaren Wirkbereich der Luftbälge.
[0017] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1:
- eine Bügelmaschine in einer perspektivischen Gesamtansicht;
- Fig. 2:
- die Anordnung der Muldenschale und Aktoren in einer schematischen Vorderansicht und
- Fig. 3
- die Anordnung der Muldenschale mit den Aktoren in einer schematischen, geschnittenen
Seitenansicht.
[0018] Die in der Fig. 1 in der Skizze dargestellte Bügelmaschine 1, die ein Gehäuse 2 bzw.
als Gehäuse ausgebildetes Traggestell 2 umfasst, das zwei voneinander beabstandete
Stützen 2a, b umfasst. Die Stützen sind in dieser Ausführung mit einer Traverse bzw.
Querstrebe 2c (Fig. 2) miteinander fest verbunden. Zwischen den Stützen 2a ist die
Muldenschale 3 und die Walze 5 gelagert, wobei sich die Walze 5 teilweise in den Muldenbereich
4 (Fig. 3) zur Bildung eines Glättungsraumes für die zu behandelnden Textilien erstreckt.
In einer Stütze 2b ist als Funktionsmodul der Kompressor 16, bedarfsweise mit einem
nachgeschaltetem Drucklufttank, und das Ventil 18 untergebracht, das wiederum mittels
eines Leitungssystems 17 mit den Luftbälgen 10a, b und/oder c verbunden ist, um die
Druckluft entsprechend vom Kompressor 16 durch das Ventil 18 zu den Bälgen 10a, b,
c zu leiten. Die Steuereinrichtung 19 wirkt hierbei gemäß einer Ausführungsform mit
Bedienmitteln 19a zur Eingabe von Parametern oder Einstellungen durch den Benutzer,
die dann für den Mangelbetrieb verwendet werden. Die Steuereinrichtung 19 ist hierbei
dazu eingerichtet, den Antriebsmotor 20 zum Drehen der Walze 5, die Heizeinrichtung
6, den Kompressor 16 und oder das Ventil 18 und/oder Gebläse (nicht gezeigt) bedarfsweise
zu aktivieren bzw. deaktivieren. Gemäß Fig. 1 ist ferner zu erkennen, dass die Bügelmaschine
1 im oberen, vorderen Bereich den Eingabebereich 8 und im hinteren Bereich den Ausgabebereich
aus dem Glättungsraum 4 aufweist. Alle Richtungsangaben beziehen sich auf die betriebsgemäße
Aufstellposition der Bügelmaschine 1.
[0019] Gemäß Fig. 2 ist zu erkennen, dass der als Luftbalg 10b ausgebildete Aktor 7 sich
hierbei an der Querstrebe 2c bzw. am Traggestell 2 abstützt oder ist an einem der
feststehenden Teile der Bügelmaschine 1 befestigt ist. Die nicht an der Strebe 2c
fixierte Seite des Luftbalgs 10 liegt an dem Stößel 13 an bzw. ist mit diesem gekoppelt,
sodass bei Beaufschlagung mit Druckluft der Balg 10 sich ausdehnt und den Stößel 13
und damit die am Stößel 13 anliegende Muldenschale 3 gegen den Mantel 5a der Walze
5 drückt. In einer der beiden Stützen 2b ist der Kompressor 16 und das Ventil 18 (Fig.
2) untergebracht, wobei die Leitungen 17 des Leitungssystems im Gehäuse 2 bzw. Traggestell
der Bügelmaschine 1 verlegt sind. In Fig. 2 ist ferner dargestellt, dass in der Ausführung
drei Luftbälge 10a, 10b, 10c für die Bereitstellung des Anpressdrucks vorgesehen sind.
Die Muldenschale 3 ist dabei in drei gleichgroße Segmente S1, S2, S3 unterteilt, wobei
jedem Segment S1, S2, S3 jeweils ein Aktor 7 bzw. ein Luftbalg 10a, 10b, 10c mit den
entsprechend dazugehörigen Komponenten, wie Stößel 13 und Gleitstück 14, zugeordnet
ist.
[0020] Gemäß Fig. 3 ist in einer schematischen, seitlichen Schnittdarstellung die Anbindung
des Luftbalgs 10 an die Außenseite der Muldenschale 3 deutlich dargestellt. Der Luftbalg
10 ist mittels eines Halters 12 an oder auf der Strebe 2c angebracht, vorzugsweise
befestigt. Auf der gegenüberliegenden Seite, also der Muldenschale zugewandt, ist
an dem Luftbalg 10 der Stößel 13 angeordnet oder angebracht, der zur Übertragung einer
Hubbewegung mit der gegenüberliegenden Seite an der Muldenschale 3 anliegt. Die Anlage
ist dabei nicht fix, sondern schwimmend ausgebildet, damit eine Bewegung quer zur
Richtung der Hubbewegung V der Muldenschale 3 aufgrund Wärmeausdehnung oder sonstigen
Ereignissen stattfinden kann. Um eine optimale Anlage des Stößels 13 an der Muldenschale
3 bereitzustellen, ist an der Anlagestelle ein Gleitstück 14 vorgesehen, das außenseitig
an der Muldenschale 3 befestigt ist. In der Ausführung als gasbeheizte Bügelmaschine
1 ist an der Außenseite der Muldenschale 3 zumindest bereichsweise ein Gehäuse 11
gestülpt, sodass zwischen der Außenseite der Muldenschale 3 und der Gehäusewand 11
ein Heißgasraum 21 gebildet wird. Die Gehäusewand 11 ist dabei mit einer dichtend
ausgeführten Durchdringungsstelle 15 für den Stößel 13 versehen. Das Gleitstück 14
befindet sich in der Ausführung als gasbeheizte Mangel innerhalb des Heißgasraumes
21. Die Innenseite der Muldenschale 3 wirkt im Betrieb, als im angepressten Zustand,
mit der Walze 5 zusammen, wobei zwischen dem Walzenmantel und der Innenseite der Muldenschale
3 der Glättungsraum 4 für die zu behandelnde Wäsche ausgebildet ist. Die Walze 5 ist
mittels der Achse 5a an den seitlichen Stützen 2a, 2b (Fig. 1) drehbar gelagert bzw.
angetrieben. Die gezeigte Anordnung gilt entsprechend für die weiteren Aktoren 7 bzw.
Luftbälge 10.
1. Bügelmaschine (1) nach Art einer Mangel umfassend ein Traggestell (2), eine im Gestell
(2) beweglich angeordnete Muldenschale (3), eine horizontal in einem Muldenbereich
(4) drehbar gelagerte Walze (5) zur Bildung eines schalenförmigen Glättungsraumes
(4) für Textilien zwischen dem Walzenmantel (5a) und der Muldenschale (3), wobei die
Muldenschale (3) mit einer Heizeinrichtung (6) versehen ist oder mit einer Heizeinrichtung
(6) zusammenwirkt, wobei die Muldenschale (3) mittels mindestens einem Aktor (7) zur
Walze (5) hin oder von der Walze (5) wegbewegbar bewegt werden kann und wobei im oberen
Bereich der Bügelmaschine (1) der Eingabebereich (8) zur Einfädelung der Textilien
in den Glättungsraum (4) angeordnet ist, wobei am unteren Bereich der Muldenschale
(3) ein Ausgabebereich (9) für die Textilien aus dem Glättungsraum (4) vorgesehen
ist, wobei die Muldenschale (3) im Traggestell (2, 2a, 2b) beweglich geführt ist und
zumindest ein Luftbalg (10, 10a, 10b, 10c) als Aktor (7) für die Bewegung der Muldenschale
(3) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Luftbalg (10, 10a, 10b, 10c) am Traggestell (2) im Bereich zwischen den seitlichen
Enden der Muldenschale (3) angeordnet ist und an der Außenseite der Muldenschale (3)
ein Aufnahmemittel (14) zur schwimmenden Anbindung der Muldenschale (3) an den Luftbalg
(10, 10a, 10b, 10c) angebracht ist.
2. Bügelmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Luftbälge (10a, b, c) vorgesehen sind, die nebeneinander entlang der
Erstreckung der Muldenschale (3) verteilt angeordnet sind, und an der Außenseite der
Muldenschale (3) für jeden Luftbalg (19) jeweils ein Aufnahmemittel (14) zur schwimmenden
Anbindung der Muldenschale (3) an den Luftbalg (10a, 10b, 10c) angebracht ist.
3. Bügelmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
wobei das Traggestell (2) zwei äußere Stützen (2a, 2b) umfasst, die zur Lagerung (5a)
der Walze (5) ausgebildet sind und die Muldenschale (3) sich im Bereich zwischen den
seitlichen Stützen 2a, 2b) erstreckend angeordnet ist,
gekennzeichnet durch
eine zwischen den beiden Stützen (2a, 2b) angebrachte Querstrebe (2c), wobei der oder
die Luftbälge (10a, b, c jeweils zwischen der Querstrebe (2c) und der Muldenschale
(3) angebracht ist / sind.
4. Bügelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwischen Luftbalg (10, 10a, 10b, 10c) und
Muldenschale (3) ein Stößel (13) zur Übertragung der durch den Luftballg (10, 10a,
10b, 10c) generierten Kraft auf die Muldenschale (3).
5. Bügelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass an der Muldenschale (3) jeweils im Bereich der Aufnahme des Luftbalgs (10) bzw. des
Stößels (13) ein Gleitstück (14) fest angebracht ist, welches die schwimmende Anbindung
des Luftbalgs (10) oder des Stößels (13) an die Muldenschale (3) bewirkt.
6. Bügelmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der Stößel (13) als Querträger ausgebildet ist, der sich zumindest nahezu über die
gesamte Breite der Muldenschale (3) erstreckt.
7. Bügelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Muldenschale (3) in zwei oder mehr gleichgroße Segmente (S1, S2, S3) unterteilt
ist und dass in jedem Segment jeweils ein Luftbalg (10a, 10b, 10c) mit den dazugehörigen
Komponenten (13, 14), angeordnet ist.
8. Bügelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
wobei die Muldenschale (3) gasbeheizt ist, einen außenseitig an der Muldenschale (3)
angebrachtes Gehäuse (11) mit einer Gehäusewand (11), um einen Heißgasraum (21) zu
schaffen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anbindung des Luftbalgs (10, 10a, 10b, 10c) an die Muldenschale (3) derart ausgebildet
ist, dass die Kraftübertragung zur Muldenschale durch den Heißgasraum (21) hindurch
erfolgt.
9. Bügelmaschine nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Stößel (13) durch die Gehäusewand (11) hindurch geführt ist / sind.
10. Bügelmaschine nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitstück (14) / die Gleitstücke (14) im Inneren des Gehäuses bzw. Heißgasraum
(21) angeordnet ist/sind.
11. Bügelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
wobei die Muldenschale (3) in etwa vertikal (V) oder vertikal beweglich (V) geführt
ist.