Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kompressorfamilie mit Kältemittelkompressoren
unterschiedlicher Kälteleistung, wobei jeder Kältemittelkompressor eine elektrische
Antriebseinheit, ein Zylindergehäuse, eine von der elektrischen Antriebseinheit antreibbare
Kurbelwelle sowie einen von der Kurbelwelle angetriebenen, im Zylindergehäuse geführten,
das Kältemittel verdichtenden, Kolben umfasst, wobei das Zylindergehäuse das Hauptlager
für die Kurbelwelle aufweist, wobei die elektrische Antriebseinheit eines jeden Kältemittelkompressors
der Kompressorfamilie in Abhängigkeit der Kälteleistung eine unterschiedliche, sich
aus der Bauhöhe der elektrischen Antriebseinheit sowie aus der Bauhöhe des Zylindergehäuses
zusammensetzende Gesamtbauhöhe aufweist.
Stand der Technik
[0002] Solche Kältemittelkompressoren sind hinlänglich bekannt und kommen vorwiegend im
Haushaltsbereich, beispielsweise Kühlschränken oder Gefriertruhen zum Einsatz. Sie
sind in einem hermetisch abgedichteten Außengehäuse angeordnet und Teil eines Kältemittelkreislaufes,
in welchem der Kältemittelkompressor ein gasförmiges Kältemittel verdichtet, das aus
einem Verdampfer der Kolben/Zylindereinheit zugeführt wird. Beim Verdichten des Kältemittels
steigen Druck und Temperatur an. In der Folge wird das Kältemittel in einem Kondensator
in den flüssigen Zustand übergeführt und schließlich durch ein Expansionsventil dem
Verdampfer zugeführt, wo es wieder verdampft. Die hierzu notwendige Verdampfungswärme
wird der Umgebung bzw. einem Kühlraum entzogen, der dadurch gekühlt wird. Schließlich
wird das gasförmige Kältemittel aus dem Verdampfer wieder der Kolben/Zylindereinheit
zugeführt und durchläuft einen neuen Verdichtungs- und Expansionszyklus.
[0003] Je nach Anforderungen werden solche Kältemittelkompressoren mit unterschiedlichen
Kälteleistungen angeboten. Der die Kälteleistung eines Kältemittelkompressors wesentlich
bestimmende Bauteil ist dabei der zum Einsatz kommende elektrische Antrieb. Je größer
die Kälteleistung, desto größer ist die Bauhöhe des zum Einsatz kommenden elektrischen
Antriebs. Aber auch der Hubraum und damit die Kolbengröße variieren sowie der Hub
selbst und tragen somit zu unterschiedlichen Kälteleistungen bei.
[0004] Die Gesamtbauhöhe eines Kältemittelkompressors wird im wesentlichen bestimmt durch
die Bauhöhe der elektrischen Antriebseinheit und die Bauhöhe des auf der elektrischen
Antriebseinheit befestigten Zylindergehäuses. Während die Bauhöhe des Zylindergehäuses
in der Regel konstant gehalten wird und nur der Zylinderdurchmesser und der Zylinderhub
in Abhängigkeit der Kälteleistung geringfügig variiert, variiert die Bauhöhe der elektrischen
Antriebseinheit in Abhängigkeit der Kälteleistung merkbar. Bei der elektrischen Antriebseinheit
handelt es sich in der Regel um einen Einphasenasynchronmotor, der aus einem Rotor
und einem Stator samt Wicklungspaketen besteht, wobei der Stator als Blechpaket ausgebildet
ist, das die Bauhöhe der elektrischen Antriebseinheit wesentlich beeinflusst, wie
in weiterer Folge noch detaillierter ausgeführt wird.
[0005] Der Kältemittelkompressor selbst ist in einem hermetisch dichten Außengehäuse angeordnet,
in welches eine Saugleitung mündet, die das Kältemittel zum Zylinder führt, sowie
von welchem eine Druckleitung wegführt, die das verdichtete Kältemittel zum Kondensator
leitet. Des weiteren befindet sich am hermetisch dichten Gehäuse ein Anschlussflansch
für elektrische Leitungen um die Antriebseinheit im Inneren mit Strom zu versorgen.
[0006] Am Boden eines betriebsbereiten Außengehäuses befindet sich ein Ölsumpf zur Schmierung
der beweglichen Teile des Kältemittelkompressors. Die Ölförderung zu den Schmierstellen
erfolgt aufgrund der Drehung der Kurbelwelle selbst, die zu diesem Zwecke zwei mit
unterschiedlichen Ölfördermitteln (Ölförderspindel, exzentrische Bohrung) versehene
Abschnitte aufweist.
[0007] Mehrere Kältemittelkompressoren mit einer Vielzahl an identischen Bauteilen werden
als Kompressorfamilie bezeichnet. Die einzelnen Mitglieder einer Kompressorfamilie
unterscheiden sich untereinander durch die Kälteleistung und/oder durch den Wirkungsgrad
und somit hauptsächlich durch die zum Einsatz kommende elektrische Antriebseinheit.
Außengehäuse, Kurbelwelle, Zylindergehäuse, etc. sind somit identisch bzw. nahezu
identisch (Ausnahmen: Zylinderbohrungsdurchmesser, Hub, sowie diverse Montagefreistellungen),
um eine wirtschaftliche Erzeugung zu ermöglichen.
[0008] Bei bekannten Kältemittelkompressoren mit unterschiedlicher Kälteleistung würde sich
innerhalb einer Kompressorfamilie somit aufgrund der unterschiedlichen Bauhöhen der
elektrischen Antriebseinheiten jeweils eine unterschiedliche Gesamthöhe jedes einzelnen
Kältemittelkompressoren ergeben. Dies würde bei kleinen elektrischen Antriebseinheiten
dazu führen, dass das auf der elektrischen Antriebseinheit angeordnete Zylindergehäuse
tiefer im Außengehäuse angeordnet wäre und die Gefahr bestünde, dass sich die Gesamtbauhöhe
so stark verringert, dass der Kältemittelkompressor im Außengehäuse umfallen oder
zumindest kippen könnte, was wiederum zur Folge hätte, dass auch das Außengehäuse
entsprechend verkleinert werden müsste, was aus den erwähnten wirtschaftlichen Gründen
nicht akzeptabel ist.
[0009] Aus dem Stand der Technik ist es daher bekannt, Höhenausgleichselemente vorzusehen,
welche die unterschiedlichen Bauhöhen der elektrischen Antriebseinheiten von Kältemittelkompressoren
einer Kompressorfamilie ausgleichen, um die Gesamtbauhöhe der einzelnen Kältemittelkompressoren
konstant zu halten und stets das gleiche Außengehäuse verwenden zu können.
[0010] Bei diesen bekannten Höhenausgleichselementen handelt es sich in der Regel um an
der Unterseite des Blechpaktes angebrachte Auflagerelemente samt Federn, die je nach
Bauhöhe des Blechpaktes unterschiedliche Höhen aufweisen. Je kleiner die zum Einsatz
kommende elektrische Antriebseinheit nun ist, desto insgesamt höher müssen die Höhenausgleichselemente
ausgebildet sein, um die Gesamtbauhöhe des Kältemittelkompressors im wesentlichen
konstant zu halten, wobei sowohl Federn als auch Auflagerelemente in deren Bauhöhe
variieren können, um die Gesamthöhe der Höhenausgleichselemente zu verändern.
[0011] Neben der Beibehaltung der Gesamthöhe der Kältemittelkompressoren innerhalb einer
Kompressorenfamilie ermöglichen es die Höhenausgleichselemente aber auch, stets identische
Kurbelwellen für jedes Mitglied einer Kompressorfamilie verwenden zu können, indem
sie das Zylindergehäuse, welches das Hauptlager für die Kurbelwelle aufweist stets
in gleichem Abstand zum Boden des Außengehäuses halten, unabhängig von der Höhe der
zwischen Zylindergehäuse und Boden des Außengehäuses angeordneten elektrischen Antriebseinheit.
Somit können stets gleichlange Kurbelwellen zum Einsatz kommen. Ohne den Höhenausgleich
müssten aufgrund des geringeren Abstandes zwischen Zylindergehäuse und Boden des Außengehäuses
bei Kältemittelkompressoren mit kleineren elektrischen Antriebseinheiten auch kürzere
Kurbelwellen zum Einsatz kommen.
[0012] Unter diesen Randbedingungen versucht man stets bei der Dimensionierung eines Kältemittelkompressors
die Dimensionierung der Hauptlagerlänge so vorzunehmen, dass diese so lange wie möglich
ausgebildet ist, um die Lagerbelastung so gering wie möglich zu halten. Ebenso wie
bei der gesamten Kurbelwelle gilt auch bei der Hauptlagerlänge, dass innerhalb einer
Kompressorfamilie aus wirtschaftlichen Gründen die gleiche Hauptlagerlänge vorgesehen
ist, so dass die Bearbeitung des Hauptlagers bei jeder Kurbelwelle einer Kompressorfamilie
auf die gleiche Art und Weise erfolgen kann.
[0013] Als nachteilig dabei hat sich bei bekannten Kältemittelkompressoren bzw. Kompressorfamilien
mit unterhalb der elektrischen Antriebseinheit angeordneten Höhenausgleichselementen
jedoch erwiesen, dass aufgrund der Tatsache, dass die elektrische Antriebseinheit
nur nach unten in Richtung des Bodens des Außengehäuses wachsen kann, die Hauptlagerlänge
nur begrenzt dimensionierbar ist und beim jeweils größten Kompressor einer Kompressorfamilie
zwar eine größere Hauptlagerlänge theoretisch möglich wäre, diese aber bei einem Kompressor
derselben Kompressorfamilie mit kleinerer elektrischer Antriebseinheit zu wenig Raum
an der Kurbelwelle für den Schrumpfsitz zwischen Kurbelwelle und Rotor freilassen
würde.
[0014] Somit kann, obwohl wünschenswert und bei größeren elektrischen Antriebseinheiten
auch prinzipiell möglich, das Hauptlager nicht noch weiter verlängert werden und damit
die Lagerbelastung nicht noch weiter gesenkt werden.
[0015] Gleichzeitig, da bekannte Kältemittelkompressoren einer Kompressorfamilie nur nach
unten wachsen können, muss für die Unterbringung der größeren elektrischen Antriebseinheit,
zwischen Hauptlager der Kurbelwelle und Ölsumpf, auch das Hauptlager, insbesondere
das untere Hauptlager ausreichend hoch innerhalb des Gehäuses angeordnet werden. Der
sich unterhalb des unteren Hauptlager befindliche Abschnitt der Kurbelwelle muss daher
ausreichende Länge aufweisen, um dennoch in den Ölsumpf am Boden des Außengehäuses
eintauchen zu können, um das Öl an die Schmierstellen zu fördern.
[0016] In diesem unteren Abschnitt der Kurbelwelle erfolgt jedoch die Ölförderung aufgrund
einer exzentrischen Bohrung in der Kurbelwelle, in welcher das Öl aus dem Ölsumpf
aufgrund der Drehung der Kurbelwelle in Richtung Lagerabschnitt wandert. Die Förderleistung
der exzentrischen Bohrung nimmt jedoch mit zunehmender Länge der exzentrischen Bohrung
ab, so dass es hier bei besonders großen und damit hohen elektrischen Antriebseinheiten,
zur Beeinträchtigung der Ölversorgung des Lagerabschnittes der Kurbelwelle sowie des
Pleuels samt Kolben kommen kann.
[0017] Die
DE 31 34 218 A1 offenbart ein auf einem Rahmenelement aufgesetztes Zylindergehäuse. Das Hauptlager
für die Kurbelwelle wird vom Rahmenelement ausgebildet, wobei das Rahmenelement direkt
am Blechpaket des E-Motors angeschraubt ist.
[0019] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die genannten Nachteile zu vermeiden
und Kältemittelkompressoren für eine Kompressorfamilie der eingangs erwähnten Art
vorzusehen, die unabhängig von der Bauhöhe der zum Einsatz kommenden elektrischen
Antriebseinheit eine stabile Ölversorgung der beweglichen Teile gewährleisten, indem
die Pumphöhe zum Lagerabschnitt der Kurbelwelle stets so gering wie möglich gehalten
wird.
[0020] Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Kompressorfamilie der eingangs
erwähnten Art vorzusehen, bei welcher bei jedem Familienmitglied, unabhängig von der
Kälteleistung, stets die größtmögliche Hauptlagerlänge, die sich an der größten zum
Einsatz kommenden elektrischen Antriebseinheit orientiert, ausgeführt werden kann.
[0021] Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung Kältemittelkompressoren für eine
Kompressorfamilie der eingangs erwähnten Art vorzusehen, die unabhängig von der Bauhöhe
der zum Einsatz kommenden elektrischen Antriebseinheit stets eine im wesentlichen
konstante Bauhöhe aufweisen.
[0022] Erfindungsgemäß wird dies durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 erreicht,
in dem bei einer Kompressorfamilie, wobei jeder Kältemittelkompressor der Kompressorfamilie
eine elektrische Antriebseinheit, ein Zylindergehäuse, eine von der elektrischen Antriebseinheit
antreibbare Kurbelwelle, wobei das Zylindergehäuse das Hauptlager für die Kurbelwelle
aufweist und einen von der Kurbelwelle angetriebenen, im Zylindergehäuse geführten,
das Kältemittel verdichtenden Kolben umfasst und wobei die elektrische Antriebseinheit
eines jeden Kältemittelkompressors der Kompressorfamilie in Abhängigkeit der Kälteleistung
und des Wirkungsgrades eine sich aus der Bauhöhe der elektrischen Antriebseinheit
sowie aus der Bauhöhe des Zylindergehäuses (ohne Höhenausgleichselemente) zusammensetzende
unterschiedliche Bauhöhe aufweist, vorgesehen ist, dass zwischen der elektrischen
Antriebseinheit und dem Zylindergehäuse eines jeden Kältemittelkompressors mindestens
ein Höhenausgleichselement angeordnet ist. Dadurch kann der Abstand zwischen der Unterkante
des die Bauhöhe definierenden Abschnittes des elektrischen Antriebs und der Achse
des Zylindergehäuses bei jedem Kompressor im wesentlichen identisch eingestellt und
die Gesamtbauhöhe konstant gehalten werden und es ist möglich, die elektrische Antriebseinheit
nach oben in Richtung Zylindergehäuse wachsen zu lassen und gleichzeitig das Hauptlager
so tief wie möglich in der Nähe des Ölsumpfes anzuordnen. Die Dimensionierung der
Hauptlagerlänge kann in diesem Fall dann aufgrund der größten elektrischen Antriebseinheit
erfolgen und so die Lagerbelastung und Reibungsverluste innerhalb einer Kompressorfamilie
minimiert werden.
[0023] Dabei ist bei jedem Kältemittelkompressor der Kompressorfamilie mit einer elektrischen
Antriebseinheit, einem Zylindergehäuse, einem von der elektrischen Antriebseinheit
antreibbaren Kurbelwelle, wobei das Zylindergehäuse das Hauptlager für die Kurbelwelle
aufweist und einem von der Kurbelwelle angetriebenen, im Zylindergehäuse geführten,
das Kältemittel verdichtenden Kolben vorgesehen, dass zwischen Zylindergehäuse und
elektrischer Antriebseinheit mindestens ein Höhenausgleichselement angeordnet ist,
um innerhalb einer Kompressorfamilie mit Antriebseinheiten unterschiedlicher Bauhöhe
eine Gesamtbauhöhe von Zylindergehäuse und der jeweiligen Antriebseinheit nahezu identisch
zu halten. Dadurch ist es möglich, die elektrische Antriebseinheit nach oben in Richtung
Zylindergehäuse wachsen zu lassen und gleichzeitig das Hauptlager so tief wie möglich
in der Nähe des Ölsumpfes anzuordnen. Die Dimensionierung der Hauptlagerlänge kann
in diesem Fall dann aufgrund der größten elektrischen Antriebseinheit erfolgen und
so die Lagerbelastung bzw. die Verluste durch Reibung innerhalb einer Kompressorfamilie
minimiert werden.
[0024] In einer bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung handelt es sich bei dem die
Bauhöhe des elektrischen Antriebs definierenden Abschnitt um die Höhe des Blechpakets
des Stators.
[0025] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung weist das Zylindergehäuse
mindestens einen Aufstandsflansch auf, welcher an mindestens einer korrespondierenden
Aufstandsfläche der elektrischen Antriebseinheit befestigt ist, wobei das mindestens
eine Höhenausgleichselement zwischen dem Aufstandsflansch und der Aufstandsfläche
angeordnet ist.
[0026] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung handelt es sich
bei der elektrischen Antriebseinheit um einen Einphasensynchronmotor und bei der Aufstandsfläche
um das Blechpaket des Stators des Einphasensynchronmotors.
[0027] Aufstandsflansch, Aufstandsfläche und Höhenausgleichselement sind dabei bevorzugterweise
mittels einer Verschraubung miteinander verbunden, die vorzugsweise in einer Bohrung
oder in einer anderen Art von Freistellung des Höhenausgleichselementes geführt ist.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0028] Im Anschluss erfolgt nun eine detaillierte Beschreibung der Erfindung anhand von
Ausführungsbeispielen. Dabei zeigt:
- Fig.1
- einen Kältemittelkompressor gemäß dem Stand der Technik in isometrischer Ansicht
- Fig.2
- einen Kältemittelkompressor nach dem Stand der Technik in Schnittansicht
- Fig.3
- einen Kältemittelkompressor mit großer Kälteleistung und großer Antriebseinheit gemäß
dem Stand der Technik
- Fig.4
- einen Kältemittelkompressor mit geringerer Kälteleistung, kleiner Antriebseinheit
gemäß dem Stand der Technik
- Fig.5
- eine schematische Ansicht eines Kältemittelkompressors nach dem Stand der Technik
gemäß Fig.3
- Fig.6
- eine schematische Ansicht eines Kältemittelkompressors nach dem Stand der Technik
gemäß Fig.4
- Fig.7
- eine Kurbelwelle im Detail
- Fig.8
- eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Kältemittelkompressors mit kleiner
Antriebseinheit
- Fig.9
- eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Kältemittelkompressors mit größerer
Antriebseinheit
- Fig.10
- eine isometrische Ansicht eines erfindungsgemäßen Kältemittelverdichters
- Fig.11
- eine isometrische Ansicht eines erfindungsgemäßen Höhenausgleichelementes
- Fig.12
- eine isometrische Ansicht eines erfindungsgemäßen Höhenausgleichelementes
- Fig.13
- eine Detailschnittansicht eines erfindungsgemäßen Höhenausgleichelementes
- Fig.14
- eine isometrische Ansicht einer alternativen Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen
Höhenausgleichelementes
Ausführungsbeispiel der Erfindung
[0029] Fig. 1 zeigt einen Kältemittelkompressor gemäß dem Stand der Technik in isometrischer
Darstellung bestehend aus einem Zylindergehäuse 1 und einer elektrischen Antriebseinheit,
von der in Fig. 1 das Blechpaket 2 sowie die Wickelköpfe 3a,3b schematisch gezeichnet
sind, sowie Höhenausgleichselemente von denen die Spiralfederelemente 4 sichtbar sind,
welche auch für eine elastische Lagerung des Kältemittelkompressors dienen. Zwecks
Übersichtlichkeit wurde das Außengehäuse in Fig. 1 nicht gezeichnet.
[0030] Das Zylindergehäuse 1 weist mehrere Aufstandsflansche 5 auf, welche sich in Richtung
Kurbelwellenachse 6 erstrecken und auf dem Bleckpaket 2 aufstehen. Zylindergehäuse
1 und Blechpaket 2 sind über in Fig. 1 nicht ersichtliche Schrauben miteinander fix
verbunden, die von unten das Blechpaket 2 durchdringen und in in den Aufstandflanschen
5 vorhandenen, eine Gewinde aufweisende Bohrungen enden.
[0031] Fig.2 zeigt eine Schnittansicht eines Kältemittelkompressors gemäß Fig.1 samt Außengehäuse
10, welches sich aus zwei hermetisch dicht miteinander verbundenen Gehäusehälften
10a,10b zusammensetzt. Fig.2 zeigt auch die den Kolben 12 über ein Pleuel 13 antreibende
Kurbelwelle 11. Diese ist in einem als Hauptlager 14 bezeichneten Abschnitt des Zylindergehäuses
1 gelagert und an einem Rotor 15 der elektrischen Antriebseinheit vorzugsweise mittels
Presssitz befestigt.
[0032] Des weiteren ist in Fig.2 ein am Außengehäuse 10 befestigter Anschlussflansch 16
für elektrische Leitungen ersichtlich, ein am Zylinderkopf angeordneter Saugschalldämpfer
17 sowie Aufstandsfüße 19, die zum Fixieren des Außengehäuses 10 an einer externen
Aufstandsfläche dienen.
[0033] Fig.3 zeigt eine Schnittansicht eines Kältemittelkompressors nach dem Stand der Technik,
wobei die obere Hälfte des Außengehäuses 10a weggelassen wurde. Gut erkennbar sind
nunmehr die Bohrungen 7 im Blechpaket 2 sowie in den Aufstandsflanschen 5, sowie die
darin verlaufenden Schrauben, die zur Verbindung von Blechpaket 2 und Zylindergehäuse
1 dienen.
[0034] Wie sofort ersichtlich, setzt sich die Gesamtbauhöhe H
1 des Kältemittelkompressors zusammen aus der Bauhöhe H
z1 des Zylindergehäuses 1, welche sich vom untersten Ende der Aufstandsflansche 5 bis
zur Kolbenachse 24 erstreckt, sowie der Bauhöhe der elektrischen Antriebseinheit,
die bestimmt ist durch die Bauhöhe H
e1 des Blechpaketes 2, weswegen in weiterer Folge Blechpaket und elektrische Antriebseinheit
synonym benutzt werden.
[0035] Wie insbesondere auch aus Fig. 2 ersichtlich, ist das Außengehäuse 10 so auf den
Kältemittelkompressor abgestimmt, dass die obere Gehäusehälfte 10a knapp oberhalb
des Zylindergehäuses 1 verläuft und im Bereich des elektrischen Anschlussflansches
16 in Richtung desselben hinuntergezogen verläuft. Um für Kältemittelkompressoren
unterschiedlicher Kälteleistung einer Kompressorenfamilie nicht unterschiedliche Außengehäuse
10 fertigen zu müssen, ist das Außengehäuse einer Kompressorenfamilie stets nach demjenigen
Kältemittelkompressor mit der größten Leistung dimensioniert.
[0036] Dabei wird danach getrachtet, dass auch Kältemittelkompressoren mit geringerer Leistung
und damit geringerer Bauhöhe innerhalb des Außengehäuses 10 stets eine im wesentlichen
identische Position einnehmen, um den Anschluss der elektrischen Leitungen sowie der
Druck- und Saugleitung bzw. die Positionierung des Saugschalldämpfers nicht ebenfalls
abändern zu müssen bzw. um ein Umkippen oder Herausgleiten aus der inneren Aufständerung
dieser kleineren Kompressoren innerhalb des Gehäuse aufgrund von Vibrationen oder
Beschleunigungen während des Transports zu verhindern.
[0037] Zu diesem Zweck sind Höhenausgleichselemente vorgesehen, beispielsweise in Form von
Auflagerelementen 8 bzw. 9, die von einem Spiralfederelement 4 umgeben sind, die unterhalb
der elektrischen Antriebseinheit 2 angeordnet sind, beispielsweise an der Unterseite
des Blechpaketes 2 und auf welchen der Kältemittelkompressor lagert.
[0038] Die Höhe eines Höhenausgleichselementes setzt sich somit zusammen aus der sich unter
Belastung durch den Kältemittelkompressor einstellenden Gesamthöhe der Auflagerelemente
8,9 samt umgebenden Spiralfederelement 4.
[0039] Fig. 4 zeigt einen von der Bauart gleichen Kältemittelkompressor wie Fig.3 gemäß
dem Stand der Technik jedoch mit geringerer Kälteleistung. Erkennbar ist dies einerseits
an der geringeren Bauhöhe H
e2 des Blechpakets 2 sowie der aufgrund des unterschiedlichen Bohrungsdurchmessers geringeren
Bauhöhe H
z2 des Zylindergehäuses 1 und somit einer geringeren Gesamtbauhöhe H
2. Um die Position der Kolbenachse 24 innerhalb des Außengehäuses 10 gleich jener des
in Fig.3 dargestellten Kältemittelkompressors zu halten, sind Höhenausgleichselemente,
aufgebaut aus den Auflagerelementen 8,9 sowie den Spiralfederelementen 4, gleicher
Bauart wie in Fig. 3 beschrieben, vorgesehen, jedoch mit dem Unterschied, dass diese
eine größere Bauhöhe H
h2 aufweisen als die Bauhöhe H
h1 der der die Höhenausgleichselemente bildenden Bauteile 4,8,9 in Fig.3.
[0040] Fig.5 zeigt eine rein schematische Ansicht eines Kältemittelkompressors nach dem
Stand der Technik gemäß Fig.3 mit größter elektrischer Antriebseinheit 2 einer Kompressorenfamilie
und Fig. 6 mit kleinster elektrischer Antriebseinheit 2 derselben Kompressorenfamilie.
Wie sofort ersichtlich sind Hauptlagerlänge H
L und Lagerbreite B
L in beiden Fällen identisch, so dass die größere elektrische Antriebseinheit 2 der
Fig. 5 den Abstand zwischen Kompressor und Ölsumpf 19 verkleinert, da die Gesamthöhe
H
Ges des Kältemittelkompressors ja durch die Höhe des Außengehäuses limitiert ist.
[0041] Wie aus Fig.5 ebenfalls ersichtlich könnte die Hauptlagerlänge H
L dieses Kompressors vergrößert werden und somit die Lagerbelastung gesenkt werden
oder aber die Lagerbelastung beibehalten aber die Reibungsverluste reduziert werden.
Die Presssitzlänge P
L der Befestigung des Rotors 15 an der Kurbelwelle 11 würde in diesem Fall dann kleiner
werden, wäre aber immer noch ausreichend dimensioniert bzw. mit anderen Worten ist
die Presssitzlänge P
L in Fig.5 unnötig groß und es wäre vorteilhaft die Hauptlagerlänge H
L zu vergrößern, um die Lagerkräfte zu verringern und kleinere Reibungsverluste zu
erzielen.
[0042] Würde man die Hauptlagerlänge H
L jedoch vergrößern, könnte bei kleineren Kompressoren derselben Kompressorfamilie
wie in Fig.6 gezeigt, die erforderliche kleinstmögliche Presssitzlänge P
Lmin nicht eingehalten werden.
[0043] Die Ölförderhöhe H
oel (ohne Eintauchtiefe E
t) zum unteren Hauptlager 18 ist daher bei bekannten Kältemittelkompressoren unnötig
hoch, um Raum für die größte elektrische Antriebseinheit 2 einer Kompressorenfamilie
bereit zu halten, obwohl, wie in Fig.6 ersichtlich, das untere Hauptlager 18 durchaus
näher in Richtung Ölsumpf 19 angeordnet werden könnte.
[0044] Fig.7 zeigt, zum besseren Verständnis, eine Kurbelwelle im Detail mit unterem Hauptlager
18 und oberem Hauptlager 20, sowie der Öleintrittsbohrung 21, die stets im Ölsumpf
19 eingetaucht ist und das Öl zum unteren Hauptlager 18 befördert, von wo es über
eine Ölförderspindel 22 zum oberen Hauptlager 20 und in weiterer Folge zum Ölaustritt
23 befördert wird.
[0045] Wie bereits erwähnt, wird das Öl zwischen Öleintrittsbohrung 21 und unterem Hauptlager
18 über eine exzentrische Bohrung innerhalb der Kurbelwelle 11 befördert, wobei die
Förderhöhe, also der Abstand zwischen Ölteintrittsbohrung 21 und Hauptlager 18 begrenzt
ist und unter anderem vom Durchmesser der Kurbelwelle 11 abhängt.
[0046] Fig.8 zeigt rein schematisch einen erfindungsgemäßen Kältemittelkompressor, der sich
von den in den Fig.5 und 6 gezeigten Kältemittelkompressoren nach dem Stand der Technik
dadurch unterscheidet, dass zwischen Zylindergehäuse 1 und elektrischer Antriebseinheit
2 mindestens ein erfindungsgemäßes Höhenausgleichselement 26 angeordnet ist und die
Kompressorlagerelemente 25 bei jedem Kältemittelkompressor derselben Kompressorenfamilie
stets identisch sind, was deren Höhe H
h3 betrifft, so dass der Abstand zwischen der unteren Oberfläche des Statorpaketes 2
zum Boden des Außengehäuses 10 stets der Gleiche ist.
[0047] Fig.8 zeigt dabei rein beispielhaft einen Kältemittelkompressor mit der kleinsten
elektrischen Antriebseinheit 2 einer Kompressorenfamilie. Um die Gesamthöhe H
Ges für jeden Kältemittelkompressor dieser Kompressorenfamilie im wesentlichen konstant
zu halten, sind die Höhenausgleichselemente 26 vorgesehen.
[0048] Ein solcher erfindungsgemäßer Kältemittelkompressor kann aufgrund der Anordnung der
Höhenausgleichselemente 26 nur nach oben wachsen, dh. eine größere elektrische Antriebseinheit
2 verringert den Abstand zwischen der unteren Oberfläche des Statorpaketes 2 zum Boden
des Außengehäuses 10 nicht.
[0049] Fig.9 zeigt ebenfalls rein schematisch einen solchen Kältemittelkompressor mit der
größten elektrischen Antriebseinheit einer Kompressorenfamilie. Höhenausgleichselemente
26 sind in diesem Fall nicht vorgesehen, da die größere elektrische Antriebseinheit
2 diesen Abstand überbrückt hat und nach oben gewachsen ist.
[0050] Das untere Hauptlager 18 kann daher so tief wie möglich im Außengehäuse 11 angeordnet
werden, da lediglich dafür Sorge getragen werden muss, dass der Kompressor während
des Betriebes, insbesondere beim Anfahren nicht an der Außengehäusewand 10 streift.
[0051] Gleichzeitig kann die Hauptlagerlänge H
L auf Basis der größten elektrischen Antriebseinheit 2 wie in Fig.9 dargestellt, dimensioniert
werden, da die Presssitzlänge P
L unabhängig von der Größe der elektrischen Antriebseinheit 2 stets die Gleiche ist.
Somit kann aber im Gegensatz zum Stand der Technik die Lagerbelastung eines jeden
Kompressors einer Kompressorfamilie gesenkt werden.
[0052] Fig.10 zeigt eine isometrische Ansicht eines erfindungsgemäßen Kältemittelverdichters
samt Höhenausgleichelemente 26, von welchen eines in Fig.11 beispielhaft in einer
Detailansicht zu sehen ist. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass das in Fig.11 beispielhaft
dargestellte Höhenausgleichselement 26 unterschiedliche Form haben kann und es sich
bei der dargestellten Form nur um eine von vielen möglichen Ausführungsformen handelt.
Eine alternative Ausführungsform zeigt beispielsweise Fig.12 oder Fig.14.
[0053] Fig.13 zeigt eine Schnittansicht durch ein erfindungsgemäßes Höhenausgleichselement
26 in montierter Position.
[0054] Fig.14 zeigt eine isometrische Ansicht einer alternativen Ausführungsvariante eines
erfindungsgemäßen Höhenausgleichselements 26 ohne Bohrung aber mit Freistellung zur
Aufnahme der Verbindungsschraube.
[0055] Die Abmessungen und Größenverhältnisse der einzelnen Bauteile zueinander sind rein
schematisch dargestellt.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0056]
- 1
- Zylindergehäuse
- 2
- Blechpaket der elektrischen Antriebseinheit
- 3
- Wickelkopf
- 4
- Spiralfederelement
- 5
- Aufstandsflansch
- 6
- Kurbelwellenachse
- 7
- Bohrung im Blechpaket
- 8
- Auflagerelement
- 9
- Auflagerelement
- 10
- Außengehäuse
- 11
- Kurbelwelle
- 12
- Kolben
- 13
- Pleuel
- 14
- Hauptlager
- 15
- Rotor
- 16
- Anschlussflansch für elektrische Leitungen
- 17
- Saugschalldämpfer
- 18
- unteres Hauptlager
- 19
- Ölsumpf
- 20
- oberes Hauptlager
- 21
- Ölpumpe Eintrittsbohrung
- 22
- Ölförderspindel
- 23
- Ölaustritt
- 24
- Kolbenachse
- 25
- Kompressorlagerelement
- 26
- erfindungsgemäßes Höhenausgleichselement
1. Kompressorfamilie mit Kältemittelkompressoren unterschiedlicher Kälteleistung, wobei
jeder Kältemittelkompressor eine elektrische Antriebseinheit (2), ein Zylindergehäuse
(1), eine von der elektrischen Antriebseinheit (2) antreibbare Kurbelwelle (11) sowie
einen von der Kurbelwelle (11) angetriebenen, im Zylindergehäuse (1) geführten, das
Kältemittel verdichtenden, Kolben (12) umfasst, wobei das Zylindergehäuse (1) das
Hauptlager für die Kurbelwelle (11) aufweist, wobei die elektrische Antriebseinheit
(2) eines jeden Kältemittelkompressors der Kompressorfamilie in Abhängigkeit der Kälteleistung
eine unterschiedliche, sich aus der Bauhöhe der elektrischen Antriebseinheit (He)
sowie aus der Bauhöhe des Zylindergehäuses (Hz) zusammensetzende Gesamtbauhöhe (Hges)
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der elektrischen Antriebseinheit (2) und dem Zylindergehäuse (1) eines jeden
Kältemittelkompressors der Kompressorfamilie mindestens ein Höhenausgleichselement
(26) angeordnet ist, um innerhalb der Kompressorfamilie mit Antriebseinheiten unterschiedlicher
Bauhöhe eine Gesamtbauhöhe von Zylindergehäuse und der jeweiligen Antriebseinheit
identisch zu halten.
2. Kompressorfamilie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem die Bauhöhe (He) der elektrischen Antriebseinheit (2) definierenden
Abschnitt um die Höhe des Blechpaketes (2) des Stators handelt.
3. Kompressorfamilie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zylindergehäuse (1) mindestens einen Aufstandsflansch (5) aufweist, welcher an
mindestens einer korrespondierenden Aufstandsfläche der elektrischen Antriebseinheit
(2) befestigt ist und das mindestens eine Höhenausgleichselement (26) zwischen dem
Aufstandsflansch (5) und der Aufstandsfläche angeordnet ist.
4. Kompressorfamilie nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der elektrischen Antriebseinheit um einen Einphasensynchronmotor handelt
und die Aufstandsfläche das Blechpaket (2) des Stators ist.
5. Kompressorfamilie nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Aufstandsflansch (5), Höhenausgleichselement (26) und Aufstandsfläche miteinander
verschraubt sind.
6. Kompressorfamilie nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Höhenausgleichselement (26) eine Bohrung oder Freistellung zur Aufnahme eines
Befestigungselementes, vorzugsweise einer Schraube, aufweist.
1. Compressor family having refrigerant compressors of different refrigerating capacities,
wherein each refrigerant compressor includes an electric drive unit (2), a cylinder
housing (1), a crankshaft (11) which may be driven by the electric drive unit (2)
and a piston (12), driven by the crankshaft (11) and guided in the cylinder housing
(1), which piston (12) compresses the refrigerant, wherein the cylinder housing (1)
has the main bearing for the crankshaft (11), wherein the electric drive unit (2)
of each refrigerant compressor in the compressor family has a different overall height
(Hges) , composed of the height of the electric drive unit (He) and the height of the cylinder housing (Hz), depending on the refrigerating capacity, characterized in that at least one height compensation element (26) is situated between the electric drive
unit (2) and the cylinder housing (1) of each refrigerant compressor in the compressor
family, in order to achieve an identical overall height of cylinder housing and the
respective electric drive unit within the compressor family having electric drive
units of varying heights.
2. Compressor family according to Claim 1, characterized in that the section defining the height (He) of the electric drive unit (2) is the height of the core stack (2) of the stator.
3. Compressor family according to Claim 1 or 2,characterized in that the cylinder housing (1) has at least one contact flange (5) which is mounted on
at least one corresponding contact surface of the electric drive unit (2), and the
at least one height compensation element (26) is situated between the contact flange
(5) and the contact surface.
4. Compressor family according to Claim 3, characterized in that the electric drive unit is a single phase asynchronous motor, and the contact surface
is the core stack (2) of the stator.
5. Compressor family according to Claim 4, characterized in that the contact flange (5), height compensation element (26), and contact surface are
screwed together.
6. Compressor family according to one of Claims 1 through 5, characterized in that the height compensation element (26) has a borehole or recess for accommodating a
fastening element, preferably a screw.