[0001] Die Erfindung betrifft ein Schließsystem mit einem Schlüssel und einem Schließzylinder,
welcher einen in einem Gehäuse gelagerten Zylinderkern mit einem Schlüsselkanal zum
Einführen des Schlüssels aufweist, wobei in den Schlüsselkanal eine Mehrzahl von vom
Schlüssel beaufschlagbare Zuhaltungen und ein in einem Führungskanal des Zylinderkerns
beweglich angeordnetes, schräg oder quer zur Einschubrichtung verlagerbares Zusatzsperrelement
hineinragen, wobei das Zusatzsperrelement bei bis zu einer maximalen Einschubtiefe
eingeführtem Schlüssel zum Zusammenwirken mit einem am Schlüsselschaft angeordneten
Gegenelement ausgebildet ist.
[0002] Derartige Schließsysteme sind nach dem internen Kenntnisstand der Anmelderin bekannt.
[0003] Problematisch bei derartigen Schließsystemen ist die Tatsache, dass eine besondere
Modifikation des Schlüsselkanals in Form einer zum Gegenelement des Schlüsselschaftes
komplementären Profilierung erforderlich ist, damit sich ein Schlüssel mit seinem
vom Schlüsselschaft hervorstehenden Gegenelement in den Schlüsselkanal einführen lässt.
Dadurch wird der Herstellungsaufwand des Schließsystems, insbesondere des zum Schließsystem
gehörenden Schließzylinders erhöht.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Schließsystemen der eingangs genannten
Art eine Vereinfachung der Fertigung bei gleichzeitiger Erhöhung der Aufbruchsicherheit
zu erreichen.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst und
insbesondere dadurch, dass bei dem erfindungsgemäßen Schließsystem das Gegenelement
von einer teilkugel-, kegelstumpf- oder stiftförmigen Erhebung gebildet ist.
[0007] Bei dem Schließsystem muss der Schlüsselkanal des Schließzylinders nicht extra mit
einer zusätzlichen Profilierung für das Gegenelement versehen werden, da das Gegenelement
vollständig in der Nut oder der Ausnehmung angeordnet ist. Somit kann die Herstellung
des Schließzylinders erheblich vereinfacht werden, weil keine Arbeitsschritte zur
Erzeugung einer Profilierung des Schlüsselkanals für das Gegenelement vorgesehen werden
müssen. Vielmehr können herkömmliche Schließzylinder mit einer auch bisher üblichen
Profilierung des Schlüsselkanals die Basis für die Herstellung eines erfindungsgemäßen
Schließsystems bilden, ohne dass bei diesen Schließzylindern ein aufwändiges Einbringen
einer zusätzlichen Profilierung in den Schlüsselkanal nötig ist.
[0008] Darüber hinaus kann, neben den von herkömmlichen Schlüsseln bekannten Zuhaltungen,
durch das Zusatzsperrelement eine zusätzliche Blockierung einer Drehbewegung des Schließzylinders
erreicht werden. Dabei wirkt erfindungsgemäß das Zusatzsperrelement nur mit dem Gegenelement
eines "passenden", zum selben Schließsystem wie der Schließzylinder gehörenden Schlüssels
derart zusammen, dass keine zusätzliche Blockierung während der Drehbewegung erfolgt
oder dass eine Entriegelung einer zusätzlichen Blockierung bei maximal in den Schließzylinder
eingeschobenem Schlüssel erfolgt. Insofern lassen sich, wie nachstehend im Detail
erläutert wird, bei dem erfindungsgemäßen Schließsystem eine Vielzahl von verschiedenen
zusätzlichen Permutationen erreichen, wodurch das erfindungsgemäße Schließsystem eine
hohe Sicherheit gewährleistet.
[0009] Schließlich wird bei dem erfindungsgemäßen Schließsystem die Sicherheit auch dadurch
erhöht, dass keine handelsüblichen Schlüsselrohlinge zur Herstellung von unbefugten
Nachahmungen verwendet werden können, da diese normalerweise zum einen keine Nut oder
Ausnehmung wie die Schlüssel des erfindungsgemäßen Schließsystems aufweisen. Zum anderen
lässt sich selbst bei Vorhandensein einer geeigneten Nut oder Ausnehmung in einem
unbefugt nachgeahmten Rohling nur schwer die richtige Gestalt und Anordnung des Gegenelements
innerhalb der Nut oder Ausnehmung realisieren.
[0010] Weiterbildungen und Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
angegeben.
[0011] Bevorzugt ist das Zusatzsperrelement im Führungskanal ausschließlich translatorisch
bzw. linear verschiebbar. Dadurch lässt sich der Führungskanal besonders einfach realisieren,
bspw. mittels einer oder mehrerer Bohrungen.
[0012] Vorzugsweise weist der Schlüssel kein bewegliches Teil auf. Insbesondere ist das
Gegenelement als statisches Teil am Schlüssel angebracht oder am Schlüssel ausgebildet.
Dadurch lässt sich der Schlüssel einfach herstellen und ist im Vergleich zu einem
Schlüssel mit beweglichen Teilen relativ robust gegenüber äußeren Einflüssen.
[0013] Bevorzugt bildet der von der Schlüsselspitze abgewandte Endbereich der Nut oder der
Ausnehmung ein schlüsselseitiges Anschlagelement, welches kanal hineinragt, die maximale
Einschubtiefe des Schlüssels in den Schlüsselkanal definiert. Die Verwendung des Endbereichs
der Nut oder der Ausnehmung als schlüsselseitiges Anschlagelement in Kombination mit
dem schließzylinderseitigen Anschlagelement hat den Vorteil, dass sich bei von Schließsystem
zu Schließsystem unterschiedlicher Ausbildung und/oder Anordnung des schlüsselseitigen
bzw. schließzylinderseitigen Anschlagelements zusätzliche Permutationsmöglichen ergeben.
Diese lassen sich noch weiter erhöhen, indem von Schließsystem zu Schließsystem schlüsselseitig
die Anordnung des Gegenelements relativ zum schlüsselseitigen Anschlagelement und
schließzylinderseitig in entsprechender Weise die Anordnung des Zusatzsperrelements
relativ zum schließzylinderseitigen Anschlagelement variiert wird.
[0014] Darüber hinaus ist bei herkömmlichen, allgemein bekannten Schlüsseln üblicherweise
lediglich ein Anschlagelement vorgesehen, welches sich zwischen Schlüsselkopf und
Schlüsselschaft befindet und welches bei eingestecktem Schlüssel mit einer Stirnseite
des Schließzylinders zusammenwirkt. Bei der zuvor beschriebenen Ausgestaltung des
erfindungsgemäßen Schließsystems kann ein derartiges Zusammenwirken vermieden werden,
da sämtliche Anschlagelemente bei in den Schlüsselkanal eingeführtem Schlüssel innerhalb
des Schlüsselkanals und beabstandet von der Schlüsselspitze angeordnet werden können.
Dies hat auf vorteilhafte Weise zur Folge, dass handelsübliche Schlüsselrohlinge nicht
zur Herstellung von unbefugten Nachahmungen verwendbar sind da diese kein derartiges
schlüsselseitiges Anschlagelement aufweisen.
[0015] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung bildet ein im Zylinderkern angeordnetes
Führungselement den Führungskanal zur Führung des Zusatzsperrelements und ragt derart
weit in den Schlüsselkanal hinein, dass das Führungselement ein schließzylinderseitiges
Anschlagelement, das die maximale Einschubtiefe des Schlüssels in den Schlüsselkanal
definiert, für ein schlüsselseitiges Anschlagelement bildet, welches vom von der Schlüsselspitze
abgewandten Endbereich der Nut oder der Ausnehmung gebildet wird. Dem Führungselement
kommt demnach eine Doppelfunktion zu, da es zum einen zur Führung des im Führungskanal
beweglich angeordneten Zusatzsperrelements und zum anderen als Anschlag zur Begrenzung
der maximalen Einstecktiefe des Schlüssel eingesetzt wird. Ein zusätzliches schließzylinderseitiges
Anschlagelement, welches in einer separaten Ausnehmung im Zylinderkern angeordnet
ist, kann somit eingespart werden, was die Fertigung des Schließzylinders vereinfacht.
[0016] Nach einer anderen Variante lässt sich das schließzylinderseitige Anschlagelement
besonders einfach realisieren, wenn es in Form eines Stiftes oder dergleichen ausgebildet
ist. Dabei ist ein solches stiftartiges, schließzylinderseitiges Anschlagelement vorzugsweise
starr mit dem Zylinderkern verbunden, insbesondere fest mit dem Zylinderkern verpresst,
und erstreckt sich insbesondere parallel zum Führungskanal des Zusatzsperrelements.
[0017] Das schließzylinderseitige Anschlagelement kann aber auch lösbar mit dem Zylinderkern
verbunden sein. Vorzugsweise ist in diesem Fall das schließzylinderseitige Anschlagelement
in Form eines Einsatzstücks ausgebildet. Mittels eines solchen Einsatzstücks kann
ein herkömmlicher Zylinderkern in einfacher Weise mit einem schließzylinderseitigen
Anschlagelement nachgerüstet werden, beispielsweise indem ein quer zur Einschubrichtung
verlaufender, passender Einschnitt in den Zylinderkern eingebracht und das Einsatzstück
in diesen Einschnitt eingesetzt wird. Vorzugsweise ist eine das Gegenelement aufweisende
Nut an einer Breitseite des Schlüsselschafts ausgebildet. Dabei bildet die Nut eine
insbesondere längliche Aussparung an der Breitseite des Schlüsselschafts, welche sich
ausgehend von der Schlüsselspitze in Längsrichtung des Schlüsselschaftes erstreckt,
also in Einschubrichtung des Schlüssels. Demgegenüber ist eine anstelle der Nut eingesetzte
und das Gegenelement aufweisende Ausnehmung vorzugsweise an einer Längsseite des Schlüsselschaftes
ausgebildet. Bevorzugt werden im Rahmen der Erfindung solche Ausnehmungen nur bei
nicht-symmetrischen Schlüsseln auf der dem Schlüsselrücken entsprechenden Längsseite
des Schlüsselschafts, welche dem Schlüsselbart entgegengesetzt ist, verwendet. Demgegenüber
kann eine Nut im obigen Sinne sowohl bei einem symmetrischen Schlüssel, insbesondere
einem symmetrischen Flach- oder Wendeschlüssel, als auch bei nicht-symmetrischen Schlüsseln
eingesetzt werden.
[0018] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Nut oder die Ausnehmung
bei verschiedenen Schlüsseln unterschiedliche Tiefen auf. Dadurch können durch von
Schließsystem zu Schließsystem variierender Tiefe der Nut oder der Aussparung weitere
Permutationsmöglichkeiten hinsichtlich der Anzahl der unterschiedlichen, zur Verfügung
stehenden Schlüssel bzw. Schließsysteme geschaffen werden.
[0019] Die Nut oder die Ausnehmung kann bei verschiedenen Schlüsseln auch unterschiedliche
Längen, bezogen auf die Schlüssellängs- bzw. Einschubrichtung des Schlüssels, aufweisen,
wodurch weitere, zusätzliche Permutationsmöglichkeiten geschaffen werden.
[0020] Nach einer Weiterbildung der Erfindung weisen die Nut oder die Ausnehmung und das
in den Schlüsselkanal hineinragende Ende des schließzylinderseitigen Anschlagelements
komplementäre Oberflächen auf, die sich insbesondere bei in den Schlüsselkanal eingeführtem
Schlüssel flächig berühren. Durch diese Maßnahme kann in einfacher Weise sichergestellt
werden, dass ein unberechtigter Schlüssel, welcher keine für den Schließzylinder geeignet
ausgebildete Nut oder Ausnehmung aufweist, bereits beim Einführen des Schlüssels gegen
das schließzylinderseitige Anschlagelement stößt und daher nicht weiter in den Schlüsselkanal
eingeführt werden kann, so dass bereits durch diese Maßnahme eine unberechtigte Betätigung
des Schließzylinders effektiv verhindert werden kann. Insofern lassen sich wiederum
bei von Schließsystem zu Schließsystem unterschiedlicher Ausbildung der komplementären
Oberflächen der schlüsselseitigen Nut oder Ausnehmung einerseits und des schließzylinderseitigen
Anschlagelements andererseits zusätzliche Permutationsmöglichkeiten realisieren.
[0021] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind das schließzylinderseitige Anschlagelement
und das Zusatzsperrelement in Einschubrichtung des Schlüssels, insbesondere in einem
vorgegebenen Abstand, hintereinander angeordnet. Dabei weisen das schließzylinderseitige
Anschlagelement und das Zusatzsperrelement bezüglich der Einschubrichtung des Schlüssels
vorzugsweise im Wesentlichen keinen Querversatz relativ zueinander auf. Da das schließzylinderseitige
Anschlagelement vorzugsweise mit dem von der Schlüsselspitze abgewandten Endbereich
der Nut oder der Ausnehmung zusammenwirkt, muss bei der vorgenannten Ausgestaltung
der Erfindung das in der Nut oder der Ausnehmung angeordnete Gegenelement beim Einschieben
des Schlüssels in den Schlüsselkanal an dem schließzylinderseitigen Anschlagelement
vorbeibewegt werden, so dass sich das Gegenelement bei zur maximalen Einstecktiefe
eingestecktem Schlüssel zwischen dem schließzylinderseitigen Anschlagelement und der
Schlüsselspitze befindet. Hierbei ergeben sich, insbesondere wenn das Gegenelement
in Form einer Hervorhebung ausgebildet ist, wiederum zusätzliche Permutationsmöglichkeiten,
da sich nur solche Schlüssel in den Schlüsselkanal einführen lassen, bei denen ein
als Hervorhebung ausgebildetes Gegenelement weniger weit von der Nut oder der Ausnehmung
abgesetzt ist als dass das schließzylinderseitige Anschlagelement in den Schlüsselkanal
hineinragt.
[0022] Erfindungsgemäß ist das Gegenelement in Form einer bevorzugt teilkugel-, kegelstumpf-
oder stiftförmigen Erhebung ausgebildet. Dadurch kann herstellungstechnisch besonders
einfach ein Gegenelement innerhalb der Nut oder der Ausnehmung des Schlüsselschaftes
realisiert werden. Die Erhebung wird dabei vorzugsweise von einem Kerbnagel oder von
einem verpressten oder verschweißten Stift gebildet.
[0023] Bevorzugt weist das schließzylinderseitige Anschlagelement eine zur Erhebung komplementäre,
in Längsrichtung des Schlüsselkanals verlaufende Aussparung auf, durch die die Erhebung
beim Einführen des Schlüssels bewegbar ist. Dadurch lässt sich in besonders einfacher
und effizienter Weise bereits das vollständige Einführen eines unbefugten Schlüssels
in den Schlüsselkanal verhindern, da nur solche Schlüssel über das schließzylinderseitige
Anschlagelement hinaus in den Schlüsselkanal eingeführt werden können, deren Gegenelement
hinsichtlich der Anordnung und der Gestalt mit der Aussparung des schließzylinderseitigen
Anschlagelements korrespondiert, so dass bei dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung
auch wieder weitere Permutationsmöglichkeiten geschaffen werden.
[0024] Vorzugsweise weist die Erhebung, insbesondere zwecks der Realisierung von weiteren
Permutationen, bei verschiedenen Schlüsseln unterschiedliche Höhen auf und/oder ist
an unterschiedlichen Positionen in der Nut oder der Ausnehmung aufgenommen.
[0025] Bevorzugt ist das Zusatzsperrelement im Führungskanal von einer Ausgangslage, bei
der das Zusatzsperrelement von der Zylinderkernumfangsfläche nach innen beabstandet
ist, durch die Erhebung in eine Fluchtlage zur Zylinderkernumfangsfläche nach außen
verlagerbar. Dabei befindet sich der Führungskanal in derselben Querschnittsebene
des Zylinderkerns wie eine Zuhaltung, so dass das sich in der Fluchtlage befindende
Zusatzsperrelement verhindert, dass ein Gehäusestift der Zuhaltung bei einer Drehung
des Schließzylinderkerns in einen entsprechend groß ausgebildeten, der Zylinderkernumfangsfläche
zugewandten Abschnitt des Führungskanals eindringen kann. Dadurch lässt sich in besonders
einfacher Weise, allein durch Verlagerung des Zusatzsperrelements aufgrund der Einwirkung
der Erhebung, eine Blockierung der Drehbewegung des Schließzylinders vermeiden.
[0026] Das Zusatzsperrelement kann dabei rein passiv ausgebildet sein, so dass es weder
von einer Feder beaufschlagt ist, noch selbst eine Blockierung der Drehbewegung des
Zylinderkerns bewirkt. Vielmehr kann das Zusatzsperrelement lediglich verhindern,
dass ein Gehäusestift die Fortsetzung einer Drehbewegung des Zylinderkerns blockiert,
wie dies vorstehend beschrieben ist.
[0027] Nach einer anderen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung handelt es sich bei dem
Zusatzsperrelement um ein so genanntes aktives Sperrelement, welches von einer Feder
beaufschlagbar oder beaufschlagt ist und selbst eine Blockierung der Drehbewegung
des Zylinderkerns bewirkt. Bevorzugt ist ein solches Zusatzsperrelement von der Erhebung
derart betätigbar, dass dieses in dem Führungskanal von einer Verriegelungsstellung,
in der das ein- oder mehrteilige Zusatzsperrelement - unabhängig von den zuvor erwähnten
Zuhaltungen - eine Drehbewegung des Schließzylinders blockiert, in eine Entriegelungsstellung
verlagert wird, in der keine Blockierung erfolgt.
[0028] Nach einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist das Zusatzsperrelement derart
ausgebildet, dass dieses beim Einführen des Schlüssels von der Nut oder der Ausnehmung
derart in dem Führungskanal verlagert wird, dass ein der Zylindergehäuseinnenfläche
zugewandtes Ende des Zusatzsperrelements in eine Ausnehmung in dem Zylindergehäuse
eingreift, wobei an einem dem Schlüsselkanal zugewandten Ende des Zusatzsperrelements
ein zur Einsenkung komplementärer Fortsatz angeordnet ist, so dass der Fortsatz erst
bei maximaler Einschubtiefe des Schlüssels in die Einsenkung eindringt, wodurch das
Zusatzsperrelement derart verlagert wird, dass sich dieses vollständig innerhalb der
Mantelfläche des Zylinderkerns befindet. Damit lässt sich bei für den Schließzylinder
passend ausgebildetem Schlüssel das Zusatzsperrelement beim Einführen des Schlüssels
zunächst in eine Verriegelungsposition verlagern, in der eine Blockierung einer Drehbewegung
des Schließzylinders erfolgt. Bei maximal eingeschobenem Schlüssel kann jedoch der
Fortsatz am schließzylinderseitigen Zusatzsperrelement in die Einsenkung eindringen,
wodurch sich das Zusatzsperrelement vollständig innerhalb der Mantelfläche des Zylinderkerns
befindet und die Blockierung aufgehoben wird.
[0029] Bei den zuvor angegebenen Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen
Schließsystems umfasst der Schlüssel entweder eine Nut oder eine Ausnehmung. Selbstverständlich
kann der Schlüssel aber auch sowohl, insbesondere an der Breitseite des Schlüsselschaftes,
eine Nut als auch, insbesondere am Schlüsselrücken, eine Ausnehmung mit jeweils wenigstens
einem darin angeordneten Gegenelement aufweisen. Diesbezüglich wird noch ergänzend
angemerkt, dass erfindungsgemäß selbstverständlich auch mehrere Gegenelemente in einer
einzigen Nut oder Ausnehmung angeordnet sein können. In entsprechender Weise weist
dann ein zum jeweiligen Schlüssel gehörender Schließzylinder mehrere Zusatzsperrelemente
auf.
[0030] Ferner betrifft die Erfindung einen Schlüssel zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen
Schließsystem. Bei dem erfindungsgemäßen Schlüssel ist eine teilkugel-, kegelstumpf-
oder stiftförmige Erhebung vollständig in einer von der Schlüsselspitze ausgehenden,
in Längsrichtung des Schlüsselschafts verlaufenden Nut oder Ausnehmung angeordnet.
Dadurch muss der für den Schlüssel passende, schließzylinderseitige Schlüsselkanal
nicht modifiziert werden, so dass der Herstellungsaufwand des zum Schlüssel korrespondierenden
Schließzylinders gering gehalten werden kann, obwohl nichtsdestotrotz durch die Schlüssel-Schließzylinder-Kombination
des
[0031] Schließsystems vielfältige Möglichkeiten zur Schaffung von zusätzlichen Permutationen,
wie vorstehend dargelegt ist, gegeben sind.
[0032] Die Erfindung betrifft auch einen Schlüsselsatz mit mehreren gleichartigen, erfindungsgemäßen
Schlüsseln. Dabei weist die Erhebung bei verschiedenen Schlüsseln unterschiedliche
Höhen auf und/ oder ist an unterschiedlichen Positionen in der Nut oder der Aussparung
aufgenommen. Hierdurch werden, wie bereits zuvor erwähnt, zusätzliche Permutationsmöglichkeiten
bei dem erfindungsgemäßen Schlüsselsatz erreicht. Zusätzlich lässt sich mittels des
erfindungsgemäßen Schlüsselsatzes und entsprechend ausgebildeten Schließzylindern
eine so genannte hierarchische Schließanlage realisieren.
[0033] Im Weiteren betrifft die Erfindung einen Schlüsselrohling zur Herstellung eines erfindungsgemäßen
Schlüssels, wobei eine teilkugel-, kegelstumpfoder stiftförmige Erhebung vollständig
in einer von der Schlüsselspitze ausgehenden, in Längsrichtung des Schlüsselschafts
verlaufenden Nut oder Ausnehmung des Schlüsselrohlings angeordnet ist.
[0034] Außerdem betrifft die Erfindung einen Schlüsselrohlingsatz mit mehreren erfindungsgemäßen
Schlüsselrohlingen, wobei die Erhebung bei verschiedenen Schlüsselrohlingen unterschiedliche
Höhen aufweist und/oder an unterschiedlichen Positionen in der Nut oder der Ausnehmung
aufgenommen ist. Mittels entsprechend bearbeiteter Schlüsselrohlinge und entsprechend
ausgebildeten Schließzylindern lässt sich wiederum eine hierarchische Schließanlage
realisieren.
[0035] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf unterschiedliche Ausführungsbeispiele
anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen, jeweils in schematischer Darstellung,
- Fig. 1
- eine seitliche Teilansicht eines Schlüssels eines erfindungsgemäßen Schließsystems,
- Fig. 1A
- eine Querschnittsansicht eines Schließzylinders des erfindungsgemäßen Schließsystems
längs einer Ebene A-A, in welcher die in Fig. 1 angegebene Ebene A-A des Schlüssels
bei maximal in den Schließzylinder eingeführtem Schlüssel liegt,
- Fig. 1B
- eine weitere Querschnittsansicht des Schließzylinders längs einer Ebene B-B, in welcher
die in Fig. 1 angegebene Ebene B-B des Schlüssels bei maximal in dem Schließzylinder
eingeführtem Schlüssel liegt,
- Fig. 2
- eine seitliche Teilansicht eines Schlüssels eines anderen nicht erfindungsgemäßen
Schließsystems,
- Fig. 2A
- eine Querschnittsansicht eines Schließzylinders des Schließsystems längs einer Ebene
A-A, in welcher die in Fig. 2 angegebene Ebene A-A des Schlüssels bei maximal in den
Schließzylinder eingeführtem Schlüssel liegt,
- Fig. 2B
- eine weitere Querschnittsansicht des Schließzylinders längs einer Ebene B-B, in welcher
die in Fig. 2 angegebene Ebene B-B des Schlüssels bei maximal in den Schließzylinder
eingeführtem Schlüssel liegt,
- Fig. 3
- eine seitliche Teilansicht eines Schlüssels eines weiteren erfindungsgemäßen Schließsystems,
und
- Fig. 4
- eine seitliche Ansicht eines Schließzylinderkerns und eines in Form eines Einsatzstücks
ausgebildeten schließzylinderseitigen Anschlagelements.
- Fig. 5
- eine seitliche Teilansicht eines Schlüssels einer weiteren Variante eines erfindungsgemäßen
Schließsystems,
- Fig. 5A
- eine Querschnittsansicht eines Schließzylinders des Schließsystems längs einer Ebene
A-A, in welcher die in Fig. 5 angegebene Ebene A-A des Schlüssels bei maximal in den
Schließzylinder eingeführtem Schlüssel liegt,
- Fig. 5B
- eine Querschnittsansicht einer anderen Variante eines Schließzylinders des Schließsystems
längs der Ebene A-A, in welcher die in Fig. 5 angegebene Ebene A-A des Schlüssels
bei maximal in den Schließzylinder eingeführtem Schlüssel liegt,
- Fig. 5C
- eine weitere Querschnittsansicht des Schließzylinders von Fig. 5B längs der Ebene
A-A, wobei der Zylinderkern gegenüber dem Schließzylindergehäuse unter Verwendung
eines "passenden" Schlüssels gedreht wurde,
- Fig. 5D
- eine weitere Querschnittsansicht des Schließzylinders von Fig. 5B längs der Ebene
A-A, wobei - im Gegensatz zu der in Fig. 5C dargestellten Situation - der Zylinderkern
gegenüber dem Schließzylindergehäuse unter Verwendung eines "nicht passenden" Schlüssels
gedreht wurde,
- Fig. 6
- eine seitliche Teilansicht eines Schlüssels einer weiteren Variante eines nicht erfindungsgemäßen
Schließsystems,
- Fig. 6A
- eine Querschnittsansicht eines Schließzylinders des Schließsystems längs einer Ebene
A-A, in welcher die in Fig. 6 angegebene Ebene A-A des Schlüssels bei maximal in den
Schließzylinder eingeführtem Schlüssel liegt,
- Fig. 6B
- eine Querschnittsansicht des Schließzylinders von Fig. 6A längs der Ebene A-A, wobei
der Zylinderkern unter Verwendung eines "nicht passenden" Schlüssels bis zur Blockierung
durch das Zusatzsperrelement gedreht wurde,
- Fig. 7
- eine perspektive Ansicht eines hülsenartigen Führungselements,
- Fig. 8
- eine weitere perspektivische Ansicht des Führungselements von Fig. 7,
- Fig. 9
- eine perspektivische Ansicht eines Zylinderkerns des Schließzylinders von Fig. 5A,
und
- Fig. 10
- eine perspektivische Ansicht des Zylinderkerns von Fig. 9, in dessen Schlüsselkanal
ein "passender" Schlüssel eingeführt ist.
[0036] Der in Fig. 1 dargestellte Schlüssel 1 umfasst einen Schlüsselschaft 3, an dessen
Breitseite eine von der Schlüsselspitze 5 ausgehende Nut 7 angeordnet ist, welche
in Längsrichtung des Schlüsselschafts 3 verläuft. In der Nut 7 ist ein Gegenelement
in Form einer teilkugelförmigen Erhebung 9 ausgebildet. Zudem ist auf einer Längsseite
des Schlüsselschafts 3 der von herkömmlichen Schlüsseln her bekannte Schlüsselbart
11 ausgebildet, welcher mehrere Einkerbungen 13 aufweist.
[0037] Der in Fig. 1A und 1B gezeigte Schließzylinder 15 weist ein Schließzylindergehäuse
16 und einen Schließzylinderkern 17 auf. In der in Fig. 1A abgebildeten Querschnittsebene
A-A des Zylinderkerns 17 ist ein stiftartig ausgebildetes, schließzylinderseitiges
Anschlagelement 19 angeordnet, welches in einen im Zylinderkern 17 vorhandenen Schlüsselkanal
21 zum Einführen des Schlüssels 1 hineinragt. Das schließzylinderseitige Anschlagelement
19 definiert in Kombination mit einem schlüsselseitigen Anschlagelement 23, welches
von dem der Schlüsselspitze abgewandten Endbereich der Nut 7 gebildet wird, die maximale
Einschubtiefe des Schlüssels 1 in den Schlüsselkanal 21.
[0038] Wie aus der Fig. 1B ersichtlich ist, ist im Zylinderkern 17 in der Ebene B-B, welche
bei vollständig in den Schlüsselkanal 21 eingeschobenem Schlüssel 1 auch durch die
Erhebung 9 verläuft, ein Führungskanal 25 ausgebildet, in dem ein Zusatzsperrelement
27 beweglich angeordnet ist. Bei der in Fig. 1B dargestellten Ausführungsform erstreckt
sich der Führungskanal quer zum Schlüsselkanal 21 und damit auch quer zur Einschubrichtung
des Schlüssels 1, so dass auch das Zusatzsperrelement 27 in dem Führungskanal 25 quer
zur Einschubrichtung verlagerbar ist. Der Führungskanal 25 kann aber auch schräg zum
Schlüsselkanal 21 verlaufen, so dass das Zusatzsperrelement 27 schräg zur Einschubrichtung
des Schlüssels verlagerbar ist.
[0039] Wie aus Fig. 1B erkennbar ist, wirkt die Erhebung 9 bei vollständig in den Schlüsselkanal
21 eingestecktem Schlüssel 1 mit dem Zusatzsperrelement 27 zusammen. Dabei wird das
Zusatzsperrelement 27 im Führungskanal 25 aufgrund der Einwirkung der Erhebung 9 nach
außen gedrängt, also quer zur Einschubrichtung des Schlüssels 1 verlagert. Insbesondere
gelangt das Zusatzsperrelement 27 von einer Ausgangslage, in der das Zusatzsperrelement
27 von der Umfangsfläche 29 des Zylinderkerns 17 nach innen beabstandet ist, in eine
Fluchtlage zur Zylinderkernumfangsfläche 29. Dabei wird die Umfangsfläche 29 des Zylinderkerns
17 auch als Mantelfläche bezeichnet und liegt im Wesentlichen bündig an der inneren
Umfangsfläche des Gehäuses 16 an.
[0040] Wie weiter oben erwähnt, weist der Schlüsselschaft 3 die Einkerbungen 13 auf. Diese
wirken bei vollständig in den Schlüsselkanal 21 eingeschobenem Schlüssel 1 mit unterschiedlichen
Zuhaltungen zusammen und verlagern diese in bekannter Weise so, dass die dem Schlüsselschaft
3 abgewandten Enden der Zuhaltungen eine Drehbewegung eines im Schließzylinder 15
vorhandenen Zylinderkerns 17 nicht blockieren.
[0041] Wie aus Fig. 1B ersichtlich ist, befindet sich der Führungskanal 25 in derselben
Querschnittsebene B-B wie eine der zuvor erwähnten Zuhaltungen, welche in bekannter
Weise einen Zylinderkernstift 31 und einen Gehäusestift 33 aufweist. Ferner ist ein
der Zylinderkernumfangsfläche 29 zugewandter Führungskanalabschnitt 35 derart groß
ausgebildet, dass der Gehäusestift 33 in diesen eindringen könnte. Allerdings verhindert
das, aufgrund der Einwirkung der Erhebung 9 in die Fluchtlage zur Zylinderkernumfangsfläche
29 gebrachte Zusatzsperrelement 27, dass bei einer Drehbewegung des Führungskanalabschnitts
35 über den Gehäusestift 33 dieser in den Abschnitt 35 eindringen kann und die weitere
Drehung des Zylinderkerns 17 relativ zum Gehäuse 16 blockiert. Insofern lässt sich
der Zylinderkern 17 nur dann relativ zum Gehäuse 16 ohne Blockierung betätigen, wenn
der "passende", insbesondere mit der geeignet ausgebildeten Nut 7 und der passend
ausgebildeten Erhebung 10 versehene Schlüssel 1 vollständig in den Schlüsselkanal
21 eingeführt wird, so dass das erfindungsgemäße Schließsystem einen hohen Sicherheitsstandard
garantiert.
[0042] Aus den Fig. 1, 1A und 1B ergibt sich außerdem, dass sich das Zusatzsperrelement
27 bezogen auf die Einschubrichtung des Schlüssels 1 hinter dem schließzylinderseitigen
Anschlagelement 19 befindet, so dass beim Einführen des Schlüssels 1 in den Schlüsselkanal
21 die Erhebung 9 sozusagen an dem schließzylinderseitigen Anschlagelement vorbeigeführt
werden muss. Diesbezüglich weisen bevorzugt die Nut 7 und das in den Schlüsselkanal
21 hineinragende Ende des schließzylinderseitigen Anschlagelements 19 komplementäre
Oberflächen auf, welche sich insbesondere bei in den Schlüsselkanal 21 eingeführtem
Schlüssel 1 flächig berühren. Durch diese Ausgestaltung lässt sich, wie vorstehend
im Detail erläutert wurde, die Anzahl der möglichen Permutationen von Schließsystem
zu Schließsystem erhöhen. Weitere Permutationsmöglichkeiten ergeben sich beispielsweise
durch Variation der Gestalt einer in Längsrichtung des Schlüsselkanals verlaufende
Aussparung 37, welche an dem, dem Schlüsselkanal 21 zugewandten Ende des schließzylinderseitigen
Anschlagelements 19 ausgebildet ist und durch welche die Erhebung 9 beim Einführen
des Schlüssels 1 in den Schlüsselkanal 21 bewegbar ist.
[0043] Das mit Bezug auf die Fig. 2, 2A und 2B beschriebene Schließsystem unterscheidet
sich von dem mit Bezug auf die Fig. 1, 1A und 1B beschriebenen Schließsystem im Wesentlichen
dadurch, dass in der Nut 7 keine Erhebung, sondern eine Einsenkung 10 ausgebildet
ist. Ferner ist im Schließzylindergehäuse 16 eine dem Zylinderkern 17 zugewandte Senke
39 ausgebildet, welche sich in Verlängerung des Führungskanals 25 erstreckt. Darüber
hinaus ist das Zusatzsperrelement 27 (vgl. Fig. 2B) derart ausgebildet, dass dieses
beim Einführen des Schlüssels 1 von der Nut 7 zunächst im Führungskanal 25 nach außen
verlagert wird und blockierend in die Senke 39 eingreift. Dabei ist an dem Ende des
Zusatzsperrelements 27, welches dem Schlüsselkanal 21 zugewandt ist, ein zur Einsenkung
10 komplementärer Fortsatz 41 angeordnet, der bei der maximalen Einschubtiefe des
Schlüssels in die Einsenkung 10 eindringt, wodurch das Zusatzsperrelement 27 derart
verlagert wird, dass sich dieses vollständig innerhalb der Mantelfläche des Zylinderkerns
17 befindet und nicht mehr in die Senke 39 eingreift. Damit bewirkt bei zum Schließzylinder
15 passendem Schlüssel 1 das Zusatzsperrelement 27 keine zusätzliche Verriegelung
des Zylinderkerns 17 relativ zum Zylindergehäuse 16. Ferner weist der Führungskanal
25 bei dem mit Bezug auf die Fig. 2A und 2B beschriebenen Schließzylinder 15 keinen
dem Gehäuse 16 zugewandeten verbreiterten Abschnitt auf, so dass der Gehäusestift
33 nicht in den Führungskanal 25 eindringen kann und somit dadurch keine Blockierung
einer Drehbewegung des Zylinderkerns 17 erreicht werden kann.
[0044] Der in Fig. 3 dargestellte Schlüssel 1 unterscheidet sich von den in den Fig. 1 und
2 dargestellten Schlüsseln dadurch, dass dieser keine Nut aufweist, sondern dass an
der Längsseite 43 des Schlüsselschaftes 3, welche sich auf der gegenüberliegenden
Seite des Schlüsselbarts 11 befindet, eine von der Schlüsselspitze 5 ausgehende Ausnehmung
45 ausgebildet ist, in welcher wiederum eine Erhebung 47 angeordnet ist. Die Erhebung
47 wirkt in entsprechender Weise wie die Erhebung 9 bei dem in Fig. 1 gezeigten Schlüssel
mit einem, in einem Schließzylinder entsprechend angeordneten Zusatzsperrelement zusammen
(nicht gezeigt), um insbesondere bei vollständig eingeführtem Schlüssel das Zusatzsperrelement
in eine Fluchtlage zu verlagern, so dass ein Gehäusestift nicht in einen entsprechend
groß ausgebildeten Abschnitt des Führungskanals eindringen kann, wie dies zuvor in
Bezug auf die Fig. 1 bis 1B beschrieben wurde. Ferner bildet bei dem in Fig. 3 dargestellten
Schlüssel 1 der Endbereich 49 der Ausnehmung 45 ein schlüsselseitiges Anschlagelement,
welches in Kombination mit einem schließzylinderseitigen Anschlagelement die maximale
Einschubtiefe des Schlüssels in den Schlüsselkanal definiert.
[0045] Wie insbesondere mit Bezug auf die Fig. 1A und 2A ausgeführt wurde, kann das schließzylinderseitige
Anschlagelement 19 stiftartig ausgebildet sein und ferner fest mit dem Zylinderkern
17 verbunden sein. Demgegenüber ist das in Fig. 4 gezeigte Anschlagelement in Form
eines Einsatzstückes 51 ausgebildet. Fig. 4 zeigt das Einsatzstück 51 außerhalb des
Zylinderkerns in einer gegenüber seiner Einsetzposition um 90° gedrehten Lage. Das
Einsatzstück 51 eignet sich insbesondere zur Verwendung als schließzylinderseitiges
Anschlagelement für einen Schlüssel, wie er in Fig. 3 beschrieben ist und/oder zum
Nachrüsten von herkömmlichen Schließzylindern. Dabei lässt sich das Einsatzstück 51
in einen quer zur Einschubrichtung des Schlüssels (vgl. die Richtung des waagrechten
Pfeils in Fig. 4) in den Schließzylinderkern 17 eingebrachten Einschnitt 55 einsetzen,
so dass sich das Einsatzstück 51 bis in den Schlüsselkanal erstreckt. Ferner kann
das Einsatzstück 51 eine Aussparung 57 aufweisen, so dass beispielsweise die Erhebung
47 des in Fig. 3 gezeigten Schlüssels 1 beim Einführen dieses Schlüssels in den Schlüsselkanal
des Schließzylinderkerns 17 an dem Einsatzstück 51 vorbei bewegt werden kann.
[0046] Der in Fig. 5 dargestellte Schlüssel 1 weist, ähnlich wie der Schlüssel von Fig.
1, an der Breitseite seines Schlüsselschaftes 3 eine von der Schlüsselspitze 5 ausgehenden
Nut 7 auf, in welcher ein Gegenelement in Form einer kegelstumpfartigen Erhebung 9
(vgl. bspw. Fig. 5A) ausgebildet ist. Auf der Längsseite des Schlüsselschaftes 3 befindet
sich der von herkömmlichen Schlüsseln her bekannte Schlüsselbart 11, der mehrere Einkerbungen
13 aufweist.
[0047] Der in Fig. 5A gezeigte Schließzylinder 15 weist ein Schließzylindergehäuse 16 und
einen Schließzylinderkern 17 auf. In der Ebene A-A, welche bei vollständig in den
Schlüsselkanal 21 eingeschobenem Schlüssel 1 auch durch die Erhebung 9 verläuft, ist
ein Führungskanal 25 ausgebildet, in dem das bei der dargestellten Variante in Form
zweier Kugeln 59, 61 ausgebildete Zusatzsperrelement aufgrund der Einwirkung der Erhebung
9 nach außen gedrängt, also quer zur Einschubrichtung des Schlüssels 1 verlagert werden
kann. Wie aus Fig. 5A ersichtlich ist, wird der Führungskanal 25 nicht direkt vom
Zylinderkern 17 gebildet. Vielmehr ist in einer entsprechenden Aussparung des Zylinderkerns
17 ein hülsenartiges Führungselement 63 angeordnet, durch das der Führungskanal 25
zur Führung der beiden Kugeln 59, 61 gebildet wird.
[0048] Das Führungselement 63 weist einen ersten Abschnitt 65 mit größerem Außendurchmesser
auf, in welchem die größere Kugel 61 angeordnet ist. Das der Zylinderkernumfangsfläche
29 zugewandte Ende des ersten Abschnitts 65 weist eine derart große Öffnung auf, dass
der in der Ebene A-A liegende Gehäusestift 33 in die Öffnung eindringen könnte, wenn
diese bei einer Drehung des Zylinderkerns 17 an dem Gehäusestift 33 vorbeibewegt wird.
Entsprechend den zur Fig. 1B gemachten Ausführungen erfolgt bei der in Fig. 5A dargestellten
Variante eine Verlagerung der Kugeln 59, 61 durch die Erhebung 9. Dadurch wird die
Kugel 61 in eine Fluchtlage zur Zylinderkernumfangsfläche 29 verlagert, so dass die
Kugel 61 das Eindringen des Gehäusestifts 33 in die Öffnung des ersten Abschnitts
65 verhindert und damit keine Blockierung der Drehbewegung des Zylinderkerns 17 erfolgt.
Bei Betätigung des Schließzylinders 15 mit dem "passenden" Schlüssel kann demnach
der Zylinderkern 17 gegenüber dem Gehäuse 16 gedreht werden, ohne dass eine Blockierung
der Drehbewegung durch den in die Öffnung des ersten Abschnitts 65 eindringenden Gehäusestift
bewirkt wird.
[0049] Das Führungselement 63 weist außerdem einen zweiten Abschnitt 67 auf, in dem die
kleinere Kugel 61 angeordnet ist und der, wie aus Fig. 5A ersichtlich ist, in den
Schlüsselkanal 21 hineinragt. Dadurch bildet der zweite Abschnitt 67 einen Anschlag
für das Anschlagelement 23, welches von dem der Schlüsselspitze 5 abgewandten Endbereich
der Nut 7 gebildet wird.
[0050] Das Führungselement 63 weist somit eine Doppelfunktion auf, da es zum einen zur Führung
des Zusatzsperrelements, welches in der dargestellten Variante von den beiden Kugeln
59, 61 gebildet wird, und zum anderen als schließzylinderseitiges Anschlagelement
für das schlüsselseitige Anschlagelement 23 ausgebildet ist. Durch die Verwendung
des Führungselements 63 kann somit das bei den vorstehend beschriebenen Varianten
in einer separaten Ebene liegende schließzylinderseitige Anschlagelement (vgl. bspw.
Fig. 1A mit dem in der Ebene A-A angeordneten schließzylinderseitigen Anschlagelement
19 und Fig. 1B mit dem in der Ebene B-B angeordneten Zusatzsperrelement) eingespart
werden. Dadurch lassen sich die zusätzlichen Arbeitsschritte zur Anbringung eines
zusätzlichen schließzylinderseitigen Anschlagelements (vgl. Fig. 1A) einsparen, wodurch
die Herstellung des Schließzylinders 15 vereinfacht wird und die Kosten gesenkt werden
können.
[0051] Die in Fig. 5B dargestellte Variante unterscheidet sich von der Variante gemäß Fig.
5A durch die Ausgestaltung des Zusatzsperrelements 27. Dieses ist bei der Variante
gemäß Fig. 5B in Form eines Bolzens ausgebildet, der einen im ersten Abschnitt 65
des Führungselements 63 angeordneten Kopf aufweist.
[0052] Wie vorstehend erwähnt, umfasst das Führungselement 63 einen ersten Abschnitt 65
mit einem größeren Querschnitt und einen zweiten Abschnitt 67 mit einem geringeren
Querschnitt. Dabei ist das Führungselement 63 in einer entsprechend gestuft ausgebildeten
Aussparung im Zylinderkern 17 angeordnet, vgl. Fig. 5B. Die Aussparung kann beispielweise
durch Bohrungen gebildet sein, deren Durchmesser den Außendurchmessern des ersten
bzw. zweiten Abschnitts 65, 67 entsprechen und in die das Führungselement 63, insbesondere
nach Art einer Passung, eingesteckt ist. Beim Einstecken des Führungselements 63 in
die entsprechende Aussparung im Zylinderkern 17 bildet die Aussparung einen Anschlag
für den ersten Abschnitt 65, vgl. Fig. 5B. Dadurch ragt der zweite Abschnitt 67 mit
einer definierten Tiefe in den Schlüsselkanal 21 hinein, so dass sichergestellt werden
kann, dass der zweite.Abschnitt 67 einen Anschlag für das schlüsselseitige Anschlagelement
23 des "passenden" Schlüssels 1 bildet und das Einführen des Schlüssels nicht blockiert
(bei zu tief hineinragendem Führungselement) bzw. keinen Anschlag bildet (bei zu geringer
Tiefe). Daher kann durch die Ausgestaltung des Führungselements 63 mit einem ersten
Abschnitt 65 mit größerem Durchmesser und einem zweiten Abschnitt 67 mit geringerem
Durchmesser und dessen Anordnung in einer entsprechend ausgebildeten Aussparung im
Zylinderkern 17 auf einfache Weise die Herstellung des Schließzylinders 15 vereinfacht
und sichergestellt werden, dass das Führungselement 63 mit einer definierten Tiefe
in den Schlüsselkanal 21 hineinragt.
[0053] Wie aus Fig. 5C ersichtlich ist, wird das Zusatzsperrelement 27 bei vollständig in
den Schlüsselkanal 21 eingeschobenem "passenden" Schlüssel 1 durch die Erhebung 9
derart im Führungskanal 25 nach außen bewegt, dass das Zusatzsperrelement 27 in eine
Fluchtlage zur Zylinderkernumfangsfläche 29 gelangt. Dadurch verhindert das Zusatzsperrelement
27, dass der Gehäusestift 33 bei einer Drehbewegung des Zylinderkerns 17 in den Führungskanal
25 eindringen und die weitere Drehbewegung blockieren kann.
[0054] Demgegenüber wird das Zusatzsperrelement 27 bei Verwendung eines "nicht passenden",
falschen Schlüssels 1a, der keine Erhebung 9 aufweist, nicht in die Fluchtlage zur
Zylinderkernumfangsfläche 29 verlagert, so dass der Gehäusestift 33, wie in Fig. 5D
gezeigt ist, bei einer Drehbewegung des Zylinderkerns 17 in den Führungskanal 25 eindringen
und die weitere Drehbewegung blockieren kann.
[0055] Das mit Bezug auf die Fig. 6, 6A und 6B beschriebene Schließsystem unterscheidet
sich von dem mit Bezug auf die Fig. 5, 5B bis 5D beschriebenen Schließsystem im Wesentlichen
dadurch, dass in der Nut 7 keine Erhebung, sondern eine Einsenkung 10 ausgebildet
ist. Ferner ist im Schließzylindergehäuse 16 eine dem Zylinderkern 17 zugewandte Senke
39 ausgebildet, welche sich bei nicht verdrehtem Zylinderkern 17 (Fig. 6A) in Verlängerung
des Führungskanals 25 erstreckt. Das Zusatzsperrelement 27 ist derart ausgebildet,
dass dieses beim Einführen des Schlüssels 1 von der Nut 7 zunächst nach außen verlagert
wird und blockierend in die Senke 39 eingreift. Dabei ist das Ende des Zusatzsperrelements
27, welches dem Schlüsselkanal 21 zugewandt ist, komplementär zur Einsenkung 10 ausgebildet,
so dass bei maximal eingeschobenem Schlüssel 1 das Ende des Zusatzsperrelements 27
in die Einsenkung 10 eindringt, wodurch das Zusatzsperrelement 27 derart verlagert
wird, dass es nicht mehr in die Senke 39 eingreift und somit keine zusätzliche Verriegelung
des Zylinderkerns 17 gegenüber dem Gehäuse 16 bewirkt. Wie in Fig. 6A gezeigt, befindet
sich das Zusatzsperrelement 27 bei vollständig eingeschobenem Schlüssel 1 in einer
Fluchtlage zur Zylinderkernumfangsfläche 29. Dadurch wirkt das Zusatzsperrelement
27 dem Gehäusestift 33 entgegen und verhindert ein Verkanten zwischen dem Führungskanal
25 und dem Gehäusestift 33, wenn der Führungskanal 25 bei einer Drehbewegung des Zylinderkerns
17 über den Gehäusestift 33 hinweg bewegt wird. Bevorzugt ist bei dieser Variante
die dem Gehäusestift 33 zugewandte Öffnung des Führungselements 63 jedoch nicht derart
groß ausgebildet, dass der Gehäusestift in den Führungskanal 25 eindringen kann.
[0056] Entsprechend den Varianten gemäß Fig. 5A und 5B erfüllt das Führungselement 63 auch
bei der Variante gemäß Fig. 6A eine Doppelfunktion, da dieses sowohl zur Führung des
Zusatzsperrelements 27 als auch als schließzylinderseitiges Anschlagelement für das
schlüsselseitige Anschlagelement 23 der Nut 7 des Schlüssels 1 vorgesehen ist.
[0057] Bei Verwendung eines "nicht passenden" Schlüssels 1a, der nicht die entsprechende
Einsenkung 10 aufweist, bewirkt das in die Senke 39 eingreifende Zusatzsperrelement
27 eine Blockierung der Drehbewegung des Zylinderkerns 17 gegenüber dem Zylindergehäuse
16, vgl. Fig. 6B.
[0058] Wie erwähnt, weist das in den Fig. 7 und 8 dargestellte Führungselement 63 einen
ersten Abschnitt 65 und einen sich daran anschließenden zweiten Abschnitt 67 auf.
Der erste Abschnitt 65 ist rohrförmig ausgestaltet und weist, wie insbesondere aus
Fig. 8 ersichtlich ist, an seinem Ende eine vergrößerte Öffnung auf, in die ein Gehäusestift
33 eindringen kann. Der zweite Abschnitt 67 ist ebenfalls rohrförmig ausgestaltet
und weist zwei Fortsätze 69 auf, die in den Schlüsselkanal 21 hineinragen und somit
als Anschlag für den Schlüssel 1 dienen. Die beiden Fortsätze 69 sind so ausgestaltet
und angeordnet, dass eine Erhebung 9 in der Nut des Schlüssels 1 (vgl. Fig. 5) zwischen
den beiden Fortsätzen 69 hindurch bewegt werden kann und dass das schlüsselseitige
Anschlagelement 23 an den Fortsätzen 69 zur Anlage gelangen kann.
[0059] Die Fig. 9 und 10 zeigen perspektivisch und geschnitten den Zylinderkern 17 des Schließzylinders
15 von Fig. 5A, wobei in Fig. 9 kein Schlüssel und in Fig. 10 der "passende" Schlüssel
1 in den Schlüsselkanal 21 eingeführt ist. Wie aus den Fig. 9 und 10 ersichtlich ist,
werden die beiden Kugeln 59, 61 durch den passenden Schlüssel 1 nach außen gedrängt,
also quer zur Schlüsseleinschubrichtung verlagert, so dass die äußere, größere Kugel
61 in Fluchtlage zur Umfangsfläche 29 des Zylinderkerns gelangt und entsprechend den
vorstehenden mit Bezug auf die Fig. 5 bis 5D gemachten Ausführungen ein Eindringen
eines Gehäusestifts bei einer Drehbewegung des Zylinderkerns 17 relativ zum nicht
dargestellten Zylindergehäuse verhindert.
[0060] Bei den mit Bezug auf die Fig. 5 bis 10 beschriebenen Varianten eines erfindungsgemäßen
Schließsystems weist der "passende" Schlüssel 1 eine Nut 7 auf seiner Breitseite 3
mit der entsprechenden Erhebung 9 bzw. Einsenkung 10 auf. Es versteht sich jedoch,
dass die beschriebenen Varianten von Schließzylindern auch so umgestaltet werden können,
dass diese mit einem Schlüssel, wie er in Fig. 3 dargestellt ist und der an der Längsseite
des Schlüsselschaftes 3 eine Ausnehmung 45 mit einer darin angeordneten Erhebung 47
aufweist, zusammenwirken können.
Bezugszeichenliste
[0061]
- 1
- Schlüssel
- 1a
- falscher Schlüssel
- 3
- Schlüsselschaft
- 5
- Schlüsselspitze
- 7
- Nut
- 9
- Erhebung
- 10
- Einsenkung
- 11
- Schlüsselbart
- 13
- Einkerbung
- 15
- Schließzylinder
- 16
- Schließzylindergehäuse
- 17
- Zylinderkern
- 19
- schließzylinderseitiges Anschlagelement
- 21
- Schlüsselkanal
- 23
- schlüsselseitiges Anschlagelement
- 25
- Führungskanal
- 27
- Zusatzsperrelement
- 29
- Zylinderkernumfangsfläche
- 31
- Zylinderkernstift
- 33
- Gehäusestift
- 35
- Führungskanalabschnitt
- 37
- Aussparung
- 39
- Senke
- 41
- Fortsatz
- 43
- Längsseite
- 45
- Ausnehmung
- 47
- Erhebung
- 49
- Endbereich
- 51
- Einsatzstück
- 55
- Einschnitt
- 57
- Aussparung
- 59
- Kugel
- 61
- Kugel
- 63
- Führungselement
- 65
- erster Abschnitt
- 67
- zweiter Abschnitt
- 69
- Fortsatz
1. Schließsystem mit einem Schlüssel (1) und einem Schließzylinder (15), welcher einen
in einem Gehäuse (16) gelagerten Zylinderkern (17) mit einem Schlüsselkanal (21) zum
Einführen des Schlüssels (1) aufweist, wobei in den Schlüsselkanal (21) eine Mehrzahl
von vom Schlüssel (1) beaufschlagbare Zuhaltungen (31, 33) und ein in einem Führungskanal
(25) des Zylinderkerns (17) beweglich angeordnetes, schräg oder quer zur Einschubrichtung
des Schlüssels (1) verlagerbares Zusatzsperrelement (27) hineinragen, wobei das Zusatzsperrelement
(27) bei bis zu einer maximalen Einschubtiefe eingeführtem Schlüssel (1) zum Zusammenwirken
mit einem am Schlüsselschaft (3) angeordneten Gegenelement (9, 10, 47) ausgebildet
ist, wobei das Gegenelement (9, 10, 47) vollständig in einer von der Schlüsselspitze
(5) ausgehenden, in Längsrichtung des Schlüsselschaftes (3) verlaufenden Nut (7) oder
Ausnehmung (45) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gegenelement von einer teilkugel-, kegelstumpf- oder stiftförmigen Erhebung (9,
47) gebildet ist.
2. Schließsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein im Zylinderkern (17) angeordnetes Führungselement (63) den Führungskanal (25)
zur Führung des Zusatzsperrelements (27) bildet und derart in den Schlüsselkanal (21)
hineinragt, dass das Führungselement (63) ein schließzylinderseitiges Anschlagelement,
das die maximale Einschubtiefe des Schlüssels (1) in den Schlüsselkanal (21) definiert,
für ein schlüsselseitiges Anschlagelement (23) bildet, welches vom von der Schlüsselspitze
(5) abgewandten Endbereich der Nut (7) oder der Ausnehmung (45) gebildet wird.
3. Schließsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der der Schlüsselspitze (5) abgewandte Endbereich der Nut (7) oder der Ausnehmung
(45) ein schlüsselseitiges Anschlagelement (23, 49) bildet, welches mit einem insbesondere
stiftartig oder in Form eines Einsatzstücks (51) ausgebildeten, bevorzugt fest angeordneten
schließzylinderseitigen Anschlagelement (19), das in den Schlüsselkanal (21) hineinragt,
die maximale Einschubtiefe des Schlüssels (1) in den Schlüsselkanal (21) definiert,
wobei insbesondere entweder das schließzylinderseitige Anschlagelement (19) starr
mit dem Zylinderkern (17) verbunden ist, wobei es sich insbesondere im Wesentlichen
parallel zum Führungskanal (25) des Zusatzsperrelements (27) erstreckt, oder
das schließzylinderseitige Anschlagelement, welches vorzugsweise als Einsatzstück
(51) ausgebildet ist, lösbar mit dem Zylinderkern (17) verbunden ist, wobei es sich
insbesondere im Wesentlichen quer zur Einschubrichtung des Schlüssels (1) in den Schlüsselkanal
(21) erstreckt.
4. Schließsystem nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Nut (7) an einer Breitseite des Schlüsselschaftes (3) ausgebildet ist und/oder
dass die Ausnehmung (45) an einer Längsseite (43) des Schlüsselschaftes (3) ausgebildet
ist, und/oder dass die Nut (7) oder die Ausnehmung (45) bei verschiedenen Schlüsseln
unterschiedliche Tiefen aufweist und/oder dass die Nut (7) oder die Ausnehmung (45)
bei verschiedenen Schlüsseln in Schlüssellängsrichtung unterschiedliche Längen aufweist.
5. Schließsystem nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Nut (7) oder die Ausnehmung (45) und das in den Schlüsselkanal hineinragende Ende
des schließzylinderseitigen Anschlagelements (19, 51) komplementäre Oberflächen aufweisen,
welche sich insbesondere bei in den Schlüsselkanal (21) eingeführtem Schlüssel (1)
flächig berühren.
6. Schließsystem nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
das schließzylinderseitige Anschlagelement (19, 51) und das Zusatzsperrelement (27)
in Einschubrichtung des Schlüssels (1) vorzugsweise in einem vorgegebenen Abstand
hintereinander angeordnet sind, und/oder
dass sich das Gegenelement (9, 47) bei bis zur maximalen Einschubtiefe eingestecktem
Schlüssel (1) zwischen dem schließzylinderseitigen Anschlagelement (19, 51) und der
Schlüsselspitze (5) befindet.
7. Schließsystem nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
am schließzylinderseitigen Anschlagelement (19, 51) eine zur Erhebung (9) komplementäre,
in Längsrichtung des Schlüsselkanals (21) verlaufende Aussparung (37, 57) ausgebildet
ist, durch welche die Erhebung (9, 47) beim Einführen des Schlüssels (1) bewegbar
ist, wobei insbesondere die Erhebung (9, 47) bei verschiedenen Schlüsseln unterschiedliche
Höhen aufweist und/oder an unterschiedlichen Positionen in der Nut (7) oder der Ausnehmung
(45) aufgenommen ist.
8. Schließsystem nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
durch die Erhebung (9, 47) das Zusatzsperrelement (27) im Führungskanal (25) von einer
Ausgangslage, bei der das Zusatzsperrelement (27) von der Zylinderkernumfangsfläche
(29) beabstandet ist, in eine Fluchtlage zur Zylinderkernumfangsfläche (29) verlagerbar
ist, wobei der Führungskanal (25) in derselben Querschnittsebene (A-A, B-B) des Zylinderkerns
(17) wie eine Zuhaltung (31, 33) liegt, und dass das Zusatzsperrelement (27) derart
ausgebildet ist, dass dieses in der Fluchtlage verhindert, dass ein Gehäusestift (33)
der Zuhaltung in einen entsprechend groß ausgebildeten, der Zylinderkernumfangsfläche
(29) zugewandten Abschnitt (35) des Führungskanals (25) eindringen kann.
9. Schließsystem nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
durch die Erhebung (9, 47) das insbesondere mit einer Feder beaufschlagte Zusatzsperrelement
(27) derart betätigbar ist, dass dieses in dem Führungskanal (25) von einer Verriegelungsstellung,
in der das Zusatzsperrelement (27) alleine oder mit zumindest einem weiteren Element
eine Blockierung der Drehbewegung des Schließzylinders bewirkt, in eine Entriegelungsstellung
verlagert wird, in der keine Blockierung erfolgt.
10. Schlüssel zur Verwendung in einem Schließsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine teilkugel-, kegelstumpf- oder stiftförmige Erhebung (9, 47) vollständig in einer
von der Schlüsselspitze ausgehenden, in Längsrichtung des Schlüsselschaftes verlaufenden
Nut (7) oder Ausnehmung (45) angeordnet ist.
11. Schlüsselsatz mit mehreren gleichartigen Schlüsseln nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Erhebung (9, 47) bei verschiedenen Schlüsseln unterschiedliche Höhen aufweist
und/oder an unterschiedlichen Positionen in der Nut (7) oder der Ausnehmung (45) aufgenommen
ist.
12. Schlüsselrohling zur Herstellung eines Schlüssels nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine teilkugel-, kegelstumpf- oder stiftförmige Erhebung (9, 47) vollständig in einer
von der Schlüsselspitze (5) ausgehenden, in Längsrichtung des Schlüsselschaftes (3)
verlaufenden Nut (7) oder Ausnehmung (45) angeordnet ist.
13. Schlüsselrohlingssatz mit mehreren Schlüsselrohlingen nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Erhebung (9, 47) bei verschiedenen Schlüsselrohlingen unterschiedliche Höhen aufweist
und/oder an unterschiedlichen Positionen in der Nut (7) oder der Ausnehmung (45) aufgenommen
ist.
1. A locking system having a key (1) and a lock cylinder (15) which has a cylinder core
(17) which is journalled in a housing (16) and has a keyway (21) for the introduction
of the key (1), wherein a plurality of tumblers (31, 33) actuable by the key (1) and
an additional blocking element (27) movably arranged in a guide passage (25) of the
cylinder core (17) and displaceable obliquely or transversely to the direction of
insertion of the key (1) project into the keyway (21), wherein the additional blocking
element (27) is made to cooperate with a counter-element (9, 10, 47) arranged at the
key blade (3) with a key (1) introduced up to a maximum insertion depth, and wherein
the counter-element (9, 10, 47) is completely arranged in a groove (7) or recess (45)
extending in the longitudinal direction of the key blade (3) and starting from the
key tip (5),
characterized in that
the counter-element is formed by a partly spherical, frustoconical or pin-type elevated
portion (9, 47).
2. A locking system in accordance with claim 1,
characterized in that
a guide element (63) arranged in the cylinder core (17) forms the guide passage (25)
for guiding the additional blocking element (27) and projects into the keyway (21)
such that the guide element (63) forms an abutment element at the lock cylinder side
which defines the maximum insertion depth of the key (1) into the keyway (21), said
abutment element at the lock cylinder side being for an abutment element (23) at the
key side which is formed by the end region of the groove (7) or of the recess (45)
remote from the key tip (5).
3. A locking system in accordance with claim 1,
characterized in that
the end region of the groove (7) or of the recess (45) remote from the key tip (5)
forms an abutment element (23, 49) at the key side which defines the maximum insertion
depth of the key (1) into the keyway (21) with an abutment element (19) at the lock
cylinder side which is in particular made in pin form or in the form of an insertion
piece (51), which is preferably fixedly arranged and which projects into the keyway
(21), with in particular either the abutment element (19) at the lock cylinder side
being rigidly connected to the cylinder core (17), with it in particular extending
substantially parallel to the guide passage (25) of the additional blocking element
(27) or
the abutment element at the lock cylinder side which is preferably configured as an
insertion piece (51) being releasably connected to the cylinder core (17), with it
in particular extending substantially transversely to the direction of insertion of
the key (1) into the keyway (21).
4. A locking system in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that
the groove (7) is formed at a broad side of the key blade (3); and/or in that the recess (45) is formed at a longitudinal side (43) of the key blade (3); and/or
in that
the groove (7) or the recess (45) has different depths with different keys; and/or
in that the groove (7) or the recess (45) has different lengths in the longitudinal direction
of the key with different keys.
5. A locking system in accordance with at least one of the preceding claims 2 to 4,
characterized in that
the groove (7) or the recess (45) and the end of the abutment element (19, 51) at
the lock cylinder side which projects into the keyway have complementary surfaces
which in particular contact one another areally with a key (1) introduced into the
keyway (21).
6. A locking system in accordance with at least one of the preceding claims 3 to 5,
characterized in that
the abutment element (19, 51) at the lock cylinder side and the additional blocking
element (27) are arranged behind one another preferably at a preset interval in the
direction of insertion of the key (1); and/or in that
the counter-element (9, 47) is located between the abutment element (19, 51) at the
lock cylinder side and the key tip (5) with a key (1) inserted up to the maximum insertion
depth.
7. A locking system in accordance with at least one of the preceding claims 2 to 6,
characterized in that
a cut-out (37, 57) which is complementary to the elevated portion (9), which extends
in the longitudinal direction of the keyway (21) and by which the elevated portion
(9, 47) is movable on the introduction of the key (1) is formed at the abutment element
(19, 51) at the lock cylinder side, with the elevated portion (9, 47) in particular
having different heights with different keys and/or being received at different positions
in the groove (7) or in the recess (45).
8. A locking system in accordance with claim 7,
characterized in that
the additional blocking element (27) in the guide passage (25) can be displaced by
the elevated portion (9, 47) from a starting position in which the additional blocking
element (27) is spaced apart from the peripheral surface (29) of the cylinder core
into an aligned position with respect to the peripheral surface (29) of the cylinder
core, with the guide passage (25) being disposed in the same cross-sectional plane
(A-A, B-B) of the cylinder core (17) as a tumbler (31, 33); and in that the additional blocking element (27) is configured such that, in the aligned position,
it prevents a housing pin (33) of the tumbler from being able to penetrate into a
correspondingly large section (35) of the guide passage (25) facing the peripheral
surface (29) of the cylinder core.
9. A locking system in accordance with claim 7,
characterized in that
the additional blocking element (27) which is in particular actuated by a spring can
be actuated by the elevated portion (9, 47) such that it is displaced in the guide
passage (25) into an unlatched position in which no blocking takes place from a latched
position in which the additional blocking element (27) effects a blocking of the rotary
movement of the lock cylinder alone or with at least one further element.
10. A key for use in a locking system in accordance with any one of the preceding claims
characterized in that
a partly spherical, frustoconical or pin-type elevated portion (9, 47) is completely
arranged in a groove (7) or recess (45) extending in the longitudinal direction of
the key blade and starting from the key tip.
11. A set of keys comprising a plurality of keys of the same type in accordance with claim
10,
characterized in that
the elevated portion (9, 47) has different heights with different keys and/or is received
at different positions in the groove (7) or in the recess (45).
12. A key blank for manufacturing a key in accordance with claim 10, characterized in that
a partly spherical, frustoconical or pin-type elevated portion (9, 47) is completely
arranged in a groove (7) or recess (45) extending in the longitudinal direction of
the key blade (3) and starting from the key tip (5).
13. A set of key blanks comprising a plurality of key blanks in accordance with claim
12,
characterized in that
the elevated portion (9, 47) has different heights with different key blanks and/or
is received at different positions in the groove (7) or in the recess (45).
1. Système de fermeture comportant une clé (1) et un cylindre de fermeture (15) qui présente
un noyau de cylindre (17) monté dans un boîtier (16) avec un canal de clé (21) pour
introduire la clé (1), dans lequel une multitude de gâchettes (31, 33) susceptibles
d'être sollicitées par la clé (1) et un élément de verrouillage (27) additionnel agencé
mobile, déplaçable en oblique ou transversalement à la direction d'insertion de la
clé (1) font saillie dans un canal de guidage (25) du noyau de cylindre (17), dans
lequel, lorsque la clé (1) est introduite jusqu'à une profondeur d'insertion maximum,
l'élément de verrouillage additionnel (27) est réalisé pour coopérer avec un élément
antagoniste (9, 10, 47) agencé sur le panneton de clé (3), dans lequel l'élément antagoniste
(9, 10, 47) est entièrement agencé dans une gorge (7) ou dans un creux (45) partant
de la pointe de clé (5) et s'étendant en direction longitudinale du panneton de clé
(3),
caractérisé en ce que
l'élément antagoniste est formé par un relief (9, 47) de forme partiellement sphérique,
tronconique ou en pointe.
2. Système de fermeture selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un élément de guidage (63) agencé dans le noyau de cylindre (17) forme le canal de
guidage (25) pour guider l'élément de verrouillage additionnel (27) et fait saillie
dans le canal de clé (21) de telle sorte que l'élément de guidage (63) forme un élément
de butée côté cylindre de fermeture, qui définit la profondeur d'insertion maximum
de la clé (1) dans le canal de clé (21), pour un élément de butée (23) côté clé qui
est formé par la zone terminale, détournée de la pointe de clé (5), de la gorge (7)
ou du creux (45).
3. Système de fermeture selon la revendication 1, caractérisé en ce que la zone terminale, détournée de la pointe de clé (5), de la gorge (7) ou du creux
(45), forme un élément de butée (23, 49) côté clé qui, avec un élément de butée (19)
côté cylindre de fermeture, réalisé en particulier en forme de pointe ou en forme
d'une pièce d'insert (51), agencé de préférence de manière fixe et qui fait saillie
dans le canal de clé (21), définit la profondeur d'insertion maximum de la clé (1)
dans le canal de clé (21), dans lequel en particulier soit l'élément de butée (19)
côté cylindre de fermeture est relié de manière rigide au noyau de cylindre (17),
cet élément de butée s'étendant en particulier sensiblement parallèlement au canal
de guidage (25) de l'élément de verrouillage additionnel (27), soit l'élément de butée
côté cylindre de fermeture, qui est réalisé de préférence sous forme de pièce d'insert
(51), est relié de manière détachable au noyau de cylindre (17), cet élément de butée
s'étendant en particulier sensiblement transversalement à la direction d'insertion
de la clé (1) dans le canal de clé (21).
4. Système de fermeture selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la gorge (7) est réalisée sur un côté large du panneton de clé (3) et/ou en ce que le creux (45) est réalisé sur un côté longitudinal (43) du panneton de clé (3), et/ou
en ce que la gorge (7) ou le creux (45) présente pour différentes clés différentes profondeurs
et/ou en ce que la gorge (7) ou le creux (45) présente pour différentes clés différentes longueurs
en direction longitudinale de clé.
5. Système de fermeture selon au moins l'une des revendications précédentes 2 à 4, caractérisé en ce que la gorge (7) ou le creux (45) et l'extrémité de l'élément de butée (19, 51) côté
clé, qui fait saillie dans le canal de clé, présentent des surfaces complémentaires
qui sont en contact surfacique en particulier lorsque la clé est introduite dans le
canal de clé (21).
6. Système de fermeture selon au moins l'une des revendications précédentes 3 à 5, caractérisé en ce que l'élément de butée (19, 51) côté cylindre de fermeture et l'élément de verrouillage
additionnel (27) sont agencés de préférence à une distance prédéterminée l'un derrière
l'autre en direction d'insertion de la clé (1), et/ou en ce que lorsque la clé (1) est enfichée jusqu'à la profondeur d'insertion maximum, l'élément
antagoniste (9, 47) se trouve entre l'élément de butée (19, 51) côté cylindre de fermeture
et la pointe de clé (5).
7. Système de fermeture selon au moins l'une des revendications précédentes 2 à 6, caractérisé en ce que sur l'élément de butée (19, 51) côté cylindre de fermeture est réalisé un évidement
(37, 57) complémentaire au relief (9), s'étendant en direction longitudinale du canal
de clé (21), par lequel le relief (9, 47) peut être déplacé lors de l'introduction
de la clé (1), dans lequel, pour différentes clés, le relief (9, 47) présente en particulier
différentes hauteurs et/ou est reçu à différentes positions dans la gorge (7) ou dans
le creux (45).
8. Système de fermeture selon la revendication 7, caractérisé en ce que par le relief (9, 47), l'élément de verrouillage additionnel (27) peut être déplacé
dans le canal de guidage (25), depuis une position initiale dans laquelle l'élément
de verrouillage additionnel (27) est espacé de la surface périphérique de noyau de
cylindre (29), jusque dans une position d'alignement par rapport à la surface périphérique
de noyau de cylindre (29), le canal de guidage (25) se trouvant dans le même plan
de section transversale (A-A, B-B) du noyau de cylindre (17) qu'une gâchette (31,
33), et en ce que l'élément de verrouillage additionnel (27) est réalisé de telle sorte que dans la
position d'alignement, celui-ci empêche qu'une goupille de boîtier (33) de la gâchette
puisse pénétrer dans un tronçon (35) du canal de guidage (25), qui est réalisé de
taille correspondante et tourné vers la surface périphérique de noyau de cylindre
(29).
9. Système de fermeture selon la revendication 7, caractérisé en ce que par le relief (9, 47), l'élément de verrouillage additionnel (27) sollicité en particulier
par un ressort peut être actionné de telle sorte que celui-ci peut être déplacé dans
le canal de guidage (25) depuis une position de verrouillage dans laquelle l'élément
de verrouillage additionnel (27) provoque à lui seul ou avec au moins un autre élément
un blocage du mouvement de rotation du cylindre de fermeture, jusque dans une position
de déverrouillage dans laquelle un blocage n'a pas lieu.
10. Clé destinée à être utilisée dans un système de fermeture selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'un relief (9, 47) de forme partiellement sphérique, tronconique ou en pointe est agencé
entièrement dans une gorge (7) ou un creux (45) partant depuis la pointe de clé et
s'étendant en direction longitudinale du panneton de clé.
11. Jeu de clés comportant plusieurs clés du même type selon la revendication 10, caractérisé en ce que pour différentes clés, le relief (9, 47) présente différentes hauteurs et/ou est
reçu en différentes positions dans la gorge (7) ou dans le creux (45).
12. Ebauche de clé pour la fabrication d'une clé selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'un relief (9, 47) de forme partiellement sphérique, tronconique ou en pointe est agencé
entièrement dans une gorge (7) ou dans un creux (45) partant de la pointe de clé (5)
et s'étendant en direction longitudinale du panneton de clé (3).
13. Jeu d'ébauches de clés comportant plusieurs ébauches de clés selon la revendication
12, caractérisé en ce que pour différentes ébauches de clés, le relief (9, 47) présente différentes hauteurs
et/ou est reçu en différentes positions dans la gorge (7) ou dans le creux (45).