[0001] Die Erfindung betrifft einen Isolierbecher mit einem im Wesentlichen flüssigkeitsdichten
Innenbecher und einem den Innenbecher wenigstens abschnittsweise umhüllenden Außenmantel,
wobei der Außenmantel einen Zuschnitt aus einem Papiermaterial und einem auf das Papiermaterial
aufgebrachten flächigen Isoliermaterial aufweist, wobei das flächige Isoliermaterial
lediglich auf einem Teilbereich des Zuschnitts aufgebracht ist und wobei ein Überlappungsbereich
des Zuschnitts, in dem der Außenmantel wenigstens die doppelte Materialstärke des
Papiermaterials aufweist, nicht mit dem Isoliermaterial versehen ist. Die Erfindung
betrifft auch ein Verfahren zum Herstellen eines Isolierbechers mit einem Innenbecher
und einem den Innenbecher wenigstens abschnittsweise umhüllenden Außenmantel, wobei
der Außenmantel aus einem flächigen Zuschnitt aus einem Papiermaterial und einem auf
das Papiermaterial aufgebrachten flächigen Isoliermaterial gebildet ist.
[0002] Aus der
US 2006/0144915 A1 ist ein Isolierbecher nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 mit einem flüssigkeitsdichten
Innenbecher und einem dem Innenbecher abschnittsweise umhüllenden Außenmantel bekannt.
Der Außenmantel besteht aus einem Zuschnitt aus einem Papiermaterial und einem weiteren
Zuschnitt aus wellpappenähnlichem Papiermaterial, das als Isoliermaterial dient. Der
Zuschnitt des Isoliermaterials ist so auf den Zuschnitt des Außenmantels aufgebracht,
dass zwischen den Außenkanten des Isoliermaterialzuschnitts und den Außenkanten des
Außenmantelzuschnitts ein umlaufender Abstand besteht. Im Überlappungsbereich, der
durch die Überlappung der beiden Seitenkanten des Zuschnitts für den Außenmantel gebildet
ist, liegt damit lediglich das Papiermaterial des Zuschnitts für den Außenmantel vor.
[0003] Aus der US-Offenlegungsschrift
US 2008/0041860 A1 ist ein weiterer Isolierbecher mit einem flüssigkeitsdichten Innenbecher und einem
den Innenbecher abschnittsweise umhüllenden Außenmantel bekannt. Sowohl der Innenbecher
als auch der Außenmantel bestehen aus Papiermaterial. Auf dem Zuschnitt des Außenmantels
ist ein rechteckiger Streifen aus Isoliermaterial aufgebracht. Das Isoliermaterial
hält zur Oberkante und zur Unterkante des Zuschnitts für den Außenmantel einen Abstand
ein, erstreckt sich aber an den Seitenkanten bis zu den Seitenkanten des Zuschnitts
für den Außenmantel. Im Überlappungsbereich liegen damit vier Materiallagen übereinander.
Bei einer Ausführungsform kann vorgesehen sein, das Isoliermaterial über eine Seitenkante
des Zuschnitts für den Außenmantel hinaus zu erstrecken. Der Zuschnitt für den Außenmantel
bildet dadurch keinen Überlappungsbereich, sondern die Seitenkanten des Zuschnitts
für den Außenmantel stoßen stumpf aneinander, und lediglich das Isoliermaterial überlappt
unter Bildung eines Überlappungsbereichs.
[0004] Aus der US-Patentschrift
US 6,196,454 B1 ist ein Isolierbecher mit einem flüssigkeitsdichten Innenbecher und einem Außenmantel
bekannt. Der Außenmantel kann aus einem zweimal gefalteten Zuschnitt bestehen, so
dass der Außenmantel aus insgesamt drei übereinanderliegenden Papierlagen besteht.
[0005] Aus der US-Patentschrift
US 7,856,793 B2 ist es bekannt, einen Kunststoffbecher mit einem Außenmantel aus Papier zu versehen.
Dieser Außenmantel dient zum einfacheren Bedrucken des Bechers.
[0006] Mit der Erfindung soll ein verbesserter Isolierbecher und ein verbessertes Verfahren
zum Herstellen eines Isolierbechers bereitgestellt werden.
[0007] Erfindungsgemäß ist hierzu ein Isolierbecher mit den Merkmalen von Anspruch 1 vorgesehen.
Der Isolierbecher hat einen im Wesentlichen flüssigkeitsdichten Innenbecher und einen
den Innenbecher wenigstens abschnittsweise umhüllenden Außenmantel, wobei der Außenmantel
einen Zuschnitt aus einem Papiermaterial und einem auf das Papiermaterial aufgebrachten
flächigen Isoliermaterial aufweist, bei dem das Isoliermaterial lediglich auf einen
Teilbereich des Zuschnitts aufgebracht ist, wobei ein Überlappungsbereich des Zuschnitts,
in dem der Außenmantel wenigstens die doppelte Materialstärke des Papiermaterials
aufweist, nicht mit dem Isoliermaterial bedeckt ist.
[0008] Das flächige Isoliermaterial bedeckt den besagten Teilbereich des Zuschnitts vollflächig.
[0009] Indem ein Überlappungsbereich des Zuschnitts, in dem der Außenmantel wenigstens die
doppelte Materialstärke des Papiermaterials aufweist, frei bleibt und nicht mit einer
Isolierschicht versehen ist, kann das Papiermaterial des Außenmantels trotz Vorsehen
der Isolierschicht zuverlässig miteinander verbunden werden und die Isolierschicht
bzw. das Isoliermaterial kann auch sehr dick gewählt werden, ohne dass im Überlappungsbereich
eine übermäßig vergrößerte Wandstärke des Außenmantels auftreten würde. Überraschenderweise
hat sich dabei herausgestellt, dass auch dann, wenn nicht lediglich der Überlappungsbereich,
sondern ein größerer Bereich freigelassen und nicht mit dem Isoliermaterial versehen
sind, die Isoliereigenschaften des Bechers nur unwesentlich beeinträchtigt werden.
Das Freilassen eines größeren Bereichs als des eigentlichen Überlappungsbereichs kann
auch dahingehend vorteilhaft sein, dass eventuelle Toleranzen beim Zusammenfügen des
Zuschnitts zu dem Außenmantel problemlos ausgeglichen werden können. In Weiterbildung
der Erfindung besteht das flächige Isoliermaterial aus einem Schaumstoffmaterial.
[0010] In Weiterbildung der Erfindung besteht das flächige Isoliermaterial aus holzartigem
Material, insbesondere Holzfurnier.
[0011] In Weiterbildung der Erfindung besteht das flächige Isoliermaterial aus Naturfasern,
insbesondere Baumwollfasern, enthaltenden Material.
[0012] In Weiterbildung der Erfindung weist der Innenbecher eine kegelartige Form und der
Zuschnitt eine kreissegmentartige Form auf.
[0013] In Weiterbildung der Erfindung sind die Seitenkanten des Zuschnitts senkrecht zu
der gekrümmten Oberkante und Unterkante des Zuschnitts angeordnet, wobei der etwa
rechteckförmige Überlappungsbereich des Zuschnitts frei bleibt.
[0014] In Weiterbildung der Erfindung bleibt neben dem rechteckförmigen Überlappungsbereich
zusätzlich ein etwa dreieckförmiger Bereich, der sich von der kürzeren Unterkante
zur längeren Oberkante hin erweitert, frei.
[0015] Auf diese Weise bleibt ein von Isoliermaterial freier Bereich, der zum Ausgleich
von Toleranzen genutzt werden kann. Darüber hinaus ist auch das Ausstanzen der Zuschnitte
aus streifenförmigem Material deutlich erleichtert, wenn die Seitenkanten des Isoliermaterials
parallel zueinander verlaufen können.
[0016] In Weiterbildung der Erfindung liegt das flächige Isoliermaterial unmittelbar auf
einer Außenwand des Innenbechers auf.
[0017] In Weiterbildung der Erfindung ist das flächige Isoliermaterial wenigstens abschnittsweise
in einem Abstand von der Außenwand des Innenbechers angeordnet.
[0018] In Weiterbildung der Erfindung weist der Innenbecher wenigstens einen nach innen
ragenden Vorsprung im Bereich seiner unteren Hälfte auf, wobei der Vorsprung eine
Anschlagfläche für eine Unterkante des Auβenmantels eines gleichartigen, in den Innenbecher
eingeschobenen Isolierbechers bildet.
[0019] Da der Außenmantel aus einem Papiermaterial und einer auf das Papiermaterial aufgebrachten
Isolierschicht besteht, weist der Außenmantel eine gegenüber einer einfachen Papierschicht
größere Dicke auf. Die Unterkante des Außenmantels kann dadurch unmittelbar zum Abstapeln
auf einem Vorsprung des Innenmantels benutzt werden.
[0020] In Weiterbildung der Erfindung liegt der Außenmantel im Bereich seiner Unterkante
flächig an einer Außenwand des Innenbechers an.
[0021] Auf diese Weise kann die zum Abstapeln verwendete Unterkante sehr stabil ausgeführt
werden, da sie sich an der Außenwand des Innenbechers flächig abstützen kann. Im Bereich
seiner Unterkante kann der Außenbecher stoffschlüssig mit der Außenwand des Innenbechers
verbunden sein, um die zum Abstapeln verwendete Unterkante zu stabilisieren.
[0022] Das der Erfindung zugrundeliegende Problem wird auch durch ein Verfahren mit den
Merkmalen von Anspruch 10 gelöst. Bei dem Verfahren zum Herstellen eines Isolierbechers
mit einem Innenbecher und einem den Innenbecher wenigstens abschnittsweise umhüllenden
Außenmantel ist der Außenmantel aus einem flächigen Zuschnitt aus einem Papiermaterial
und einem auf das Papiermaterial aufgebrachten flächigen Isoliermaterial gebildet,
und das Aufbringen des flächigen Isoliermaterials auf einen Teilbereich des flächigen
Papiermaterials und das Herstellen des Zuschnitts aus dem flächigen Papiermaterial
ist vorgesehen, wobei wenigstens ein Überlappungsbereich, in dem der Außenmantel wenigstens
die doppelte Materialstärke des Papiermaterials aufweist, an dem Zuschnitt aus Papiermaterial
freigelassen und nicht mit dem Isoliermaterial belegt wird.
[0023] Überraschenderweise gelingt es durch einfaches Freilassen wenigstens des Überlappungsbereichs,
ein Verfahren zum Herstellen eines Isolierbechers wesentlich zu verbessern. Zwar ist
das Aufbringen des Isoliermaterials geringfügig aufwendiger als das vollflächige Aufbringen
eines Isoliermaterials, da ja wenigstens der Überlappungsbereich freigehalten werden
muss, beim Herstellen des Außenmantels durch Verbinden des Papiermaterials im Überlappungsbereich
ist die Herstellung des Außenmantels aber wesentlich erleichtert.
[0024] In Weiterbildung der Erfindung erfolgt das Aufbringen des flächigen Isoliermaterials
auf den Teilbereich des flächigen Papiermaterials vor dem Herstellen eines Zuschnitts
für den Außenmantel aus dem teilweise mit dem Isoliermaterial versehenen Papiermaterial.
[0025] Auf diese Weise kann zunächst großflächig Isoliermaterial auf ein Papiermaterial
aufgebracht werden und erst dann werden die Zuschnitte zur Herstellung des Außenmantels
aus dem dann vorhandenen Laminat gefertigt, beispielsweise ausgestanzt oder ausgeschnitten.
[0026] In Weiterbildung der Erfindung ist das Aufbringen eines flächigen, in Form eines
Materialstreifens vorliegenden Isoliermaterials auf ein in Form eines Materialstreifens
vorliegendes Papiermaterial vorgesehen, wobei in Längsrichtung der Materialstreifen
gesehen wenigstens ein rechteckförmiger bzw. streifenförmiger Bereich des Papiermaterials
frei bleibt, und erst dann erfolgt dann das Ausschneiden oder Ausstanzen des Zuschnitts
für den Außenmantel.
[0027] Auf diese Weise können beispielsweise das Isoliermaterial und das Papiermaterial
von jeweils einer Rolle zugeführt werden und durch geschicktes Anordnen des Materialstreifens
aus Isoliermaterial auf dem Papiermaterial sowie darauffolgend die geeignete Anordnung
des Zuschnitts auf diesem Laminat, gelingt es, mit sehr geringem Aufwand einen Zuschnitt
für die Herstellung des Außenmantels auszubilden, bei dem wenigstens der Überlappungsbereich
von Isoliermaterial frei ist.
[0028] In Weiterbildung der Erfindung erfolgt das Ausschneiden oder Ausstanzen des Zuschnitts
für den Außenmantel in einer Weise, dass eine Seitenkante des Zuschnitte, an die sich
der Überlappungsbereich anschließt, nicht parallel zu einer ersten Seitenkante des
Materialstreifens angeordnet ist.
[0029] Auf diese Weise bleibt neben dem etwa rechteckförmigen Überlappungsbereich noch ein
etwa dreieckförmiger Bereich des Papiermaterials von Isoliermaterial frei. Dieser
dreieckige Bereich kann für den Ausgleich von Toleranzen verwendet werden, vor allem
aber ist das Handling der ausgestanzten Zuschnitte dadurch vereinfacht, dass diese
zur Weiterverarbeitung nicht gedreht oder neu platziert werden müssen, sondern in
einer Richtung, die parallel zur Zufuhrrichtung der Materialstreifen liegt, weiterverarbeitet
werden können.
[0030] In Weiterbildung der Erfindung erfolgt das Ausschneiden oder Ausstanzen des Zuschnitts
für den Außenmantel in einer Weise, dass eine Seitenkante des Zuschnitts, an die sich
der Überlappungsbereich anschließt, parallel zu einer ersten Seitenkante der Materialstreifen
angeordnet ist.
[0031] Auf diese Weise ist es möglich, tatsächlich nur den Überlappungsbereich von Isoliermaterial
freizuhalten. So kann sich das Isoliermaterial im Wesentlichen vollständig um den
Umfang des Innenbechers herum erstrecken und zwischen den Stirnkanten des Isoliermaterials
bleibt allenfalls ein schmaler, für die Isoliereigenschaften unwesentlicher, Spalt
frei. Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen
und der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung im
Zusammenhang mit den Zeichnungen. Einzelmerkmale der unterschiedlichen, in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsformen lassen sich dabei in beliebiger Weise miteinander
im Rahmen der beanspruchten Erfindung kombinieren.
[0032] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht zweier ineinander gestapelter Isolierbecher
gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 2
- eine Schnittansicht eines der Isolierbecher der Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Ansicht auf die Schnittebene III-III in Fig. 2,
- Fig. 4
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit IV in Fig. 2,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf einen Zuschnitt zur Herstellung des Außenmantels der Isolierbecher
in Fig. 1,
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf ein Laminat aus Papiermaterial und Isoliermaterial mit darauf
angedeuteten Umrissen von Segmenten zur Herstellung der Außenmäntel der Isolierbecher
der Fig. 1,
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf ein Laminat aus Isoliermaterial und Papiermaterial mit darauf
angedeuteten Zuschnitten zum Herstellen der Außenmäntel der Isolierbecher der Fig.
1 und ein zum Abtransport der zugeschnittenen Segmente vorgesehenes Transportband,
- Fig. 8
- eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Isolierbechers gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung,
- Fig. 9
- eine Schnittansicht zweier ineinander gestapelter Isolierbecher gemäß einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 10
- eine Darstellung der Einzelheit X in Fig. 9,
- Fig. 11
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht zweier Isolierbecher gemäß Fig. 9,
- Fig. 12
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit XII in Fig. 11,
- Fig. 13
- eine Schnittansicht zweier ineinander gestapelter Isolierbecher gemäß einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 14
- eine Darstellung der Einzelheit XIV der Fig. 13,
- Fig. 15
- eine teilweise geschnittene Ansicht zweier ineinander gestapelter Isolierbecher gemäß
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 16
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit XVI in Fig. 15 und
- Fig. 17
- eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Isolierbechers gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung.
[0033] In der Darstellung der Fig. 1 sind zwei ineinander gestapelte erfindungsgemäße Isolierbecher
12 und 14 zu erkennen, die identisch zueinander ausgebildet sind. Jeder der Isolierbecher
12, 14 weist einen Innenbecher 16 aus Papiermaterial und einen Außenmantel 18 auf.
Der Innenbecher 16 weist eine obere Mundrolle 24 auf und hat eine kegelstumpfartige
Form. Der Außenmantel 18 ist ebenfalls kegelstumpfartig ausgebildet und sitzt mit
seiner Innenseite flächig auf der Außenseite des Innenbechers 16 auf. Der Außenmantel
18 endet kurz unterhalb der oberen Mundrolle 24 des Innenbechers 16 und kurz oberhalb
der Unterkante des Innenbechers 16, die durch den unteren Rand einer umlaufenden Bodenzarge
28 gebildet ist.
[0034] Der Außenmantel 18 ist aus einem Zuschnitt in seine Kegelstumpfform gewickelt, wobei
die Enden des Zuschnitts in einem rechteckförmigem Überlappungsbereich 20 verbunden
sind, beispielsweise verklebt oder gesiegelt, wobei Kaltleim, Schmelzkleber oder Hot-melt,
Heißsiegellack oder auch heißsiegelfähige Folienbeschichtungen verwendet werden können.
[0035] Die Darstellung der Fig. 2 zeigt eine Ansicht auf eine durch eine Mittellängsachse
22 des Isolierbechers 12 laufende Schnittebene. Zu erkennen ist die obere Mundrolle
24 des Innenbechers 16, dessen Boden 26 und die umlaufende Bodenzarge 28, mit der
Boden 26 und die kegelstumpfförmige Wandung des Innenbechers 16 flüssigkeitsdicht
miteinander verbunden werden.
[0036] Die Darstellung der Fig. 4 zeigt die Einzelheit IV aus Fig. 2 und lässt die Ausbildung
der Bodenzarge 28 genauer erkennen.
[0037] Auch der Aufbau des Außenmantels 18 ist in der Darstellung der Fig. 4 zu erkennen.
Der Außenmantel 18 besteht aus einem Zuschnitt aus einem flächigen Papiermaterial
30, das auf seiner Innenseite mit einer Isolierschicht in Form eines flächigen Isoliermaterials
32 versehen ist, das wiederum auf der Außenseite des Innenbechers 16 flächig aufliegt.
Der Außenmantel 18 kann beispielsweise lediglich auf den Innenbecher 16 aufgeschoben
sein, kann aber auch abschnittsweise oder vollflächig mit diesem verklebt sein.
[0038] Die Darstellung der Fig. 3 zeigt eine schematische Schnittansicht auf die Schnittebene
III-III in Fig. 2. Zu erkennen ist die umlaufende Wandung des Innenbechers 16, auf
dessen Außenseite der Außenmantel 18 aufgebracht ist, beispielsweise aufgeschoben
ist. Der Außenmantel 18 besteht aus einem gewickelten Zuschnitt aus dem außen liegenden
flächigen Papiermaterial 30 und dem zwischen Innenbecher 16 und dem Papiermaterial
30 angeordneten flächigen Isoliermaterial 32, beispielsweise eine Schaumstoffschicht.
Wie Fig. 3 zu entnehmen ist, ist im Überlappungsbereich 20 die Innenseite des außen
liegenden Abschnitts des Papiermaterials 30 nicht mit dem flächigen Isoliermaterial
32 versehen. Dadurch kann der außen liegende Abschnitt 30a des Papiermaterials 30
im Überlappungsbereich 20 unmittelbar auf den innen liegenden Abschnitt 30b des Papiermaterials
30 im Überlappungsbereich 20 aufgebracht und die beiden Abschnitte 30a, 30b können
beispielsweise miteinander verklebt oder aneinander angesiegelt werden.
[0039] Wie Fig. 3 zu entnehmen ist, endet die Isolierschicht in Umfangsrichtung gesehen
vor dem Überlappungsbereich 20, so dass zwischen dem Innenbecher 16 und der äußeren
Papierschicht 30 ein Spalt 34 angrenzend an den Überlappungsbereich 20 ausgebildet
ist. Dieser Spalt 34 entsteht dadurch, dass nicht nur der Überlappungsbereich 20,
sondern darüber hinaus noch ein weiterer Bereich von der Isolierschicht frei bleibt.
Der Spalt 34 verschlechtert die Isoliereigenschaften des Isolierbechers 12 nicht oder
lediglich unwesentlich und kann darüber hinaus auch noch zum Ausgleich von Toleranzen
benutzt werden, die sich bei der Fertigung des Außenmantels 18 ergeben können.
[0040] Die Darstellung der Fig. 5 zeigt einen flächigen Zuschnitt 36, der zur Herstellung
des Außenmantels 18 verwendet wird. Der Zuschnitt 36 hat die Form eines Kreisringsegments
und kann zu der Kegelstumpfform des Außenmantels 18 gewickelt werden. Zur Herstellung
des Außenmantels 18 wird der flächige Zuschnitt 36 beispielsweise um einen kegelstumpfförmigen
Dorn gewickelt oder auch unmittelbar um den Innenbecher 16 gewickelt. Der durch eine
gestrichelte Linie angedeutete rechteckförmige Überlappungsbereich 20 wird mit seiner,
in Fig. 5 dem Betrachter zugewandten Innenseite auf die Außenseite der gegenüberliegenden
Seitenkante des flächigen Zuschnitts 36 gelegt und mit dieser Außenseite verbunden,
wie Fig. 3 zu entnehmen ist.
[0041] Neben dem etwa rechteckförmigen Überlappungsbereich 20 ist, wie Fig. 5 zu entnehmen
ist, noch ein zweiter, etwa dreieckförmiger Bereich 38 nicht mit dem Isoliermaterial
32 belegt, so dass im Überlappungsbereich 20 und im Bereich 38 das Papiermaterial
30 von der Isolierschicht 32 frei bleibt.
[0042] Dies führt dazu, dass der in Fig. 3 angedeutete Spalt 34 über die Höhe des Bechers
gesehen seine Breite verändert. Am unteren Ende des Außenmantels 18 hätte der Spalt
34 eine Breite von annähernd null und würde sich zum oberen Ende des Außenmantels
18, also zu dessen größerem Durchmesser hin, allmählich erweitern. Wie bereits ausgeführt
wurde, verschlechtert der Spalt 34 die Isoliereigenschaften des Isolierbechers 12
aber nicht oder lediglich unwesentlich.
[0043] Anhand der Darstellung der Fig. 6 ist zu erkennen, weshalb das Vorsehen des etwa
dreieckförmigen Bereichs 38 neben dem Überlappungsbereich 20 die Herstellung der flächigen
Zuschnitte 36 erheblich erleichtert. Zur Herstellung der Segmente wird zunächst ein
Papp- oder Papierstreifen 40 von einer Rolle abgewickelt, und ein ebenfalls von einer
Rolle abgewickelter Schaumstoffstreifen 42 wird dann auf den Papierstreifen 40 auflaminiert,
beispielsweise aufgeklebt. Anstelle des Schaumstoffstreifens 42 kann auch irgendein
anderes, flächiges Isoliermaterial verwendet werden. Der Schaumstoffstreifen 42 ist
aber weniger breit als der Papierstreifen 40, so dass ein streifenförmiger Bereich
44 des Laminats aus Papierstreifen 40 und Schaumstoffstreifen 42 gebildet, in dem
kein Schaumstoff auf dem Papierstreifen 40 aufliegt.
[0044] Die Zuschnitte 36 werden nun so aus diesem Laminat ausgestanzt, dass die geraden
Seitenkanten an den beiden Enden der Zuschnitte jeweils im gleichen Winkel zu den
Seitenkanten des Laminats angeordnet sind und die Zuschnitte 36 somit mittig aus dem
Laminat ausgestanzt oder ausgeschnitten werden. Die in der Darstellung der Fig. 6
rechte Seitenkante des Schaumstoffstreifens 42 verläuft zwar parallel zur rechten
Seitenkante 48 des Papierstreifens 40, aber im Abstand zu dieser Seitenkante 48. Nach
dem Ausstanzen der Zuschnitte 36 bleibt somit nicht nur lediglich der Überlappungsbereich
20 von Schaumstoff frei, sondern zusätzlich noch der etwa dreieckförmige Bereich 38.
Die Zuschnitte 36 können aber mittig zu dem Papierstreifen 40 ausgestanzt werden und
dadurch auch nach dem Ausstanzen parallel zu den Seitenkanten 48, 46 abgefördert werden.
Dies erleichtert die maschinelle Fertigung der Isolierbecher 12 erheblich und vereinfacht
den dafür erforderlichen Maschinenaufbau.
[0045] Die Darstellung der Fig. 7 zeigt eine schematische Draufsicht auf das Laminat aus
dem Papierstreifen 40 und dem Schaumstoffstreifen 42, wobei der Papierstreifen 40
und der Schaumstoffstreifen 42 wieder in nicht dargestellter Weise von einer Rolle
abgezogen und flächig miteinander verbunden werden. Zwischen der in Fig. 7 rechten
Seitenkante 46 des Schaumstoffstreifens 42 und der in Fig. 7 rechten Seitenkante 48
des Papierstreifens 40 bleibt wieder ein Bereich 44, in dem der Papierstreifen 40
nicht mit dem Schaumstoffstreifen 42 bedeckt ist. Die Breite des Bereichs 44 entspricht
bei der Ausführungsform der Fig. 7 aber der Breite des Überlappungsbereichs 20 der
Zuschnitte 36. Hierzu werden die Zuschnitte 36 so aus dem Laminat ausgestanzt, dass
ihre an den Überlappungsbereich 20 angrenzende Seitenkante mit der Seitenkante 48
des Papierstreifens 40 zusammenfällt. Wie der Darstellung der Fig. 7 zu entnehmen
ist, können die Zuschnitte 36 dadurch zwar nicht mittig aus dem Laminat ausgestanzt
werden und müssten dann zur Weiterverarbeitung gegebenenfalls gedreht werden, um dann
mit einem Transportband 50 sowie gegebenenfalls Greifern abtransportiert zu werden.
Dies kann aber in vorteilhafter Weise dadurch gelöst werden, dass der Papierstreifen
40 und der Schaumstoffstreifen 42 schräg zu dem Transportband 50 zugeführt und die
Zuschnitte 36 dann so ausgestanzt oder ausgeschnitten werden, dass ihre Symmetrieachse
parallel zu einer Förderrichtung 52 des Transportbandes 50 liegt.
[0046] Die Darstellung der Fig. 8 zeigt eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Isolierbechers
62 gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
[0047] Im Unterschied zum Isolierbecher 12 gemäß Fig. 2 liegt ein Außenmantel 64 nicht über
seine gesamte Höhe bündig an der Außenwand des Innenbechers 66 an. Vielmehr weist
der Innenbecher 66 in seinem oberen Bereich eine nach innen einspringende Schulter
68 auf. Der Außenmantel 64, der wieder aus einem Laminat aus einer außen liegenden
Papierschicht und einer innen liegenden Isolierschicht besteht, liegt dadurch lediglich
in einem Bereich zwischen der oberen Mundrolle und der oberen Schulter 68 flächig
an dem Innenbecher 66 an und unterhalb der oberen Schulter 68 verringert sich ein
Abstand zwischen Außenmantel 64 und Innenbecher 66 allmählich, bis der Außenmantel
64 im Bereich seines unteren Endes wieder flächig an dem Innenbecher 66 anliegt.
[0048] Die Darstellung der Fig. 9 zeigt eine Schnittansicht zweier ineinander gestapelter
Isolierbecher 72 gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, und die Darstellung
der Fig. 10 zeigt die Einzelheit X aus Fig. 9.
[0049] Die Isolierbecher 72 weisen jeweils einen Außenmantel 74 und einen Innenbecher 76
auf. Der Innenbecher 76 ist kurz oberhalb seines Bodens mit einer nach innen einspringenden
Schulter 78 versehen. Der Isoliermantel 74 liegt mit Ausnahme des Bereichs der Schulter
78 und eines unterhalb der Schulter 78 angeordneten zylindrischen Bereichs 80 flächig
an der Außenseite des Innenbechers 76 an. Die Schulter 78 dient zum Abstapeln mehrerer
ineinander gestapelter Isolierbecher 72, und eine untere Kante des Außenmantels 74
stützt sich im gestapelten Zustand auf der Schulter 78 des jeweils darunter liegenden
Bechers ab. Da der Außenmantel 74 oberhalb der Schulter 78 und unterhalb des zylindrischen
Bereichs 80, mit anderen Worten unterhalb der Schulter 78 flächig auf dem Innenbecher
76 aufliegt und vorteilhafterweise oberhalb und unterhalb der Schulter 78 mit dem
Innenbecher 76 verbunden, beispielsweise verklebt ist, kann der Außenmantel 74 die
Schulter 78 versteifen, so dass auch zahlreiche Isolierbecher 12 problemlos ineinander
gestapelt werden können, ohne dass die Schulter 78 nachgibt und ohne dass sich die
Isolierbecher 72 ineinander verklemmen.
[0050] Die Darstellung der Fig. 11 zeigt die Isolierbecher 72 der Fig. 9 in einer teilweise
geschnittenen Seitenansicht.
[0051] Der Darstellung der Fig. 12 ist zu entnehmen, dass der Außenmantel 74 aus einer außen
liegenden Schicht aus Papiermaterial 30 und einer innen liegenden Schicht aus Isoliermaterial
32 besteht und dass das Isoliermaterial 32 oberhalb und unterhalb der Schulter 78
am Innenbecher 76 flächig auf der Außenseite des Innenbechers 76 aufliegt. Weiter
ist zu erkennen, dass sich die untere Kante des Außenmantels 74 des oberen Bechers
auf der Schulter 78 des unteren Bechers abstützt und dadurch verhindert, dass der
obere Becher zu weit in den unteren Becher hineinrutscht und sich die beiden ineinander
gestapelten Isolierbecher 72 dadurch ineinander verkeilen.
[0052] Die Darstellung der Fig. 13 und der Fig. 14 zeigt eine Schnittansicht zweier ineinander
gestapelter Isolierbecher gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
Die Isolierbecher 82 weisen jeweils einen Außenmantel 84 aus Papiermaterial und innen
liegender Isolierschicht auf und einen Innenbecher 86. Der Außenmantel 84 weist einen
geringfügig anderen, größeren Kegelwinkel auf als der Innenbecher 86 und liegt im
Bereich unterhalb der oberen Mundrolle flächig am Innenbecher 86 an. Im Verlauf der
Erstreckung des Innenbechers und des Außenmantels nach unten vergrößert sich dann
der Abstand zwischen Außenmantel 84 und Innenbecher 86. Oberhalb des Bodens ist der
Innenbecher 86 mit einer nach innen vorragenden Schulter 88 versehen, an die sich,
in Richtung auf den Boden und den unteren Rand des Innenbechers 86 zu, ein sich kegelförmig
erweiternder Bereich 90 anschließt. Auch die umlaufende Bodenzarge des Innenbechers
86 ist geringfügig nach außen ausgestellt. Der untere Rand der Bodenzarge des jeweils
oberen Bechers kann sich dadurch auf der Schulter 88 am Innenbecher 86 des jeweils
unteren Bechers abstützen und verhindert dadurch, dass sich die beiden ineinander
gestapelten Isolierbecher 82 ineinander verkeilen, auch wenn zahlreiche Isolierbecher
82 ineinander gestapelt werden. Wie Fig. 13 und Fig. 14 zu entnehmen ist, endet der
jeweilige Außenmantel 84 der Isolierbecher 82 dabei unterhalb des Bodens.
[0053] Die Darstellungen der Fig. 15 und 16 zeigen jeweils ineinander gestapelte Isolierbecher
92 gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Die Isolierbecher
92 weisen jeweils einen Außenmantel 94 und einen Innenbecher 96 auf, wobei, wie Fig.
16 zu entnehmen ist, die Außenmäntel 94 mit ihrer Unterkante etwa auf Höhe des Bodens
der Innenbecher 96 angeordnet sind. Die Innenbecher weisen, wie anhand der Isolierbecher
82 der Fig. 13 und 14 erläutert wurde, oberhalb ihres Bodens eine nach innen vorragende
Schulter 98 auf und unterhalb der Schulter 98 erweitert sich der Innenbecher 96 wieder
bis zum unteren Rand der Bodenzarge. Beim Stapeln mehrere Becher kann sich dadurch
der untere Rand der Bodenzarge des oberen Bechers auf der Schulter 98 des jeweils
unteren Bechers abstützen. Dadurch wird verhindert, dass auch bei zahlreichen ineinander
gestapelten Isolierbechern 92 sich diese ineinander verklemmen.
[0054] Es ist auch festzustellen, dass durch die Maßnahme, dass wenigstens der Überlappungsbereich
des Zuschnitts für den Außenmantel 94 von dem Isoliermaterial freigehalten wird, die
Dicke des Außenmantels 94 auch im Überlappungsbereich nur um die Materialstärke des
außen liegenden Papiermaterials größer ist als im übrigen Umfangsbereich. Erst das
Freilassen wenigstens des Überlappungsbereichs ermöglicht es dadurch überhaupt, die
Isolierbecher 92 mit einem dicken, auf seiner Innenseite mit einer Isolierschicht
versehenen Außenmantel 94 zu versehen und trotzdem die in Fig. 16 und Fig. 15 gezeigte
Stapelbarkeit der Becher zu realisieren.
[0055] Die Darstellung der Fig. 17 zeigt einen Isolierbecher 102 gemäß einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung. Der Isolierbecher 102 weist einen Außenmantel 104 aus
einer außen liegenden Papierschicht und einer innen liegenden Isolierschicht auf.
Der Isolierbecher 102 weist darüber hinaus einen Innenbecher 106 auf, der in seinem
oberen Bereich, unterhalb seiner oberen Mundrolle, mit einer oberen, nach innen vorragenden
Schulter 108 und kurz oberhalb des Bodens mit einer unteren, nach innen vorragenden
Schulter 110 versehen ist. Der Außenmantel 104 liegt in einem Bereich zwischen der
oberen Mundrolle und der oberen Schulter 108 flächig am Innenbecher 106 an und ist
dann bis zur unteren Schulter 110 in konstantem Abstand zum Innenbecher 108 angeordnet.
Ein unterer Rand des Außenmantels 104 ist umgeschlagen und flachgedrückt. Dadurch
wird der untere Teil der Hülse erheblich verstärkt. Die Isolierschicht kann, sofern
sie aus einem aufschmelzbaren Material besteht, auch aufgeschmolzen werden und nach
dem Umschlagen miteinander versiegelt werden. Der Außenmantel 104 ist in diesem Fall
dann im Bereich des Umschlags an den Innenbecher 106 angesiegelt. Dies verbessert
die Stabilität der Hülse wesentlich, was vor allem für das spätere Abstapeln mehrerer
Becher sehr vorteilhaft ist. Bei dicken Isolierschichten erleichtert das Aufschmelzen
der Isolierschicht das Umschlagen deutlich. Eine mit der Isolierschicht versehene
Seite des Umschlags 104 liegt dann an einer Außenseite des Innenbechers 106 an, abschnittsweise
oberhalb des Bodens und abschnittsweise unterhalb des Bodens des Innenbechers 106.
Eine Unterkante 112 ist unterhalb des Bodens des Innenbechers 106 angeordnet und kann
sich in gestapeltem Zustand mehrere Becher an der unteren Schulter 110 des Innenbechers
106 abstützen. Dadurch wird verhindert, dass mehrere ineinander gestapelte Isolierbecher
102 sich ineinander verklemmen. Der Isolierbecher 102 weist äußerst gute Isoliereigenschaften
auf, da zwischen Innenbecher 106 und Außenmantel 104 ein Luftspalt liegt und darüber
hinaus noch die Isolierschicht auf den Innenseite des Außenmantels 104 für eine gute
Isolierung sorgt. Selbst dann, wenn der Isolierbecher 102 lokal zusammengedrückt wird
und dadurch der Außenmantel 104 in Anlage an die Außenwand des Innenbechers 106 kommt,
sorgt die Isolierschicht auf der Innenseite des Außenmantels 104 immer noch für eine
zuverlässige Isolierung.
1. Isolierbecher mit einem im wesentlichen flüssigkeitsdichten Innenbecher (16; 66; 76;
86; 96; 106) und einem den Innenbecher (16; 66; 76; 86; 96; 106) wenigstens abschnittsweise
umhüllenden Außenmantel (14; 64; 74; 84; 94; 104), wobei der Außenmantel (14; 64;
74; 84; 94; 104) einen Zuschnitt aus einem Papiermaterial und eine auf das Papiermaterial
aufgebrachten flächigen Isoliermaterial (32) aufweist, wobei das flächige Isoliermaterial
(32) lediglich auf einen Teilbereich des Zuschnitts (36) aufgebracht ist, wobei ein
Überlappungsbereich des Zuschnitts (36), in dem der Außenmantel (14; 64; 74; 84; 94;
104) wenigstens die doppelte Materialstärke des Papiermaterials (30) aufweist, nicht
mit dem Isoliermaterial (32) bedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das flächige Isoliermaterial (32) den Teilbereich des Zuschnitts (36) vollflächig
bedeckt.
2. Isolierbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das flächige Isoliermaterial (32) aus einem Schaumstoffmaterial, aus flächigem, holzartigem
Material, insbesondere Holzfurnier oder aus einem Naturfasern, insbesondere Baumwollfasern
enthaltenden Material besteht.
3. Isolierbecher nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenbecher (16; 66; 76; 86; 96; 106) eine kegelstumpfartige Form und der Zuschnitt
(36) eine kreisringsegmentartige Form aufweist, wobei die Seitenkanten des Zuschnitts
(36) senkrecht zu der gekrümmten Oberkante und Unterkante des Zuschnitts (36) angeordnet
sind, wobei der etwa rechteckförmige Überlappungsbereich (20) des Zuschnitts (36)
nicht mit dem flächigen Isoliermaterial (32) bedeckt ist.
4. Isolierbecher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem rechteckförmigen Überlappungsbereich zusätzlich ein etwa dreieckförmiger
Bereich (38), der sich von der kürzeren Unterkante zur längeren Oberkante des Zuschnitts
(36) hin erweitert, nicht mit dem flächigen Isoliermaterial (32) bedeckt ist.
5. Isolierbecher nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das flächige Isoliermaterial (32) unmittelbar auf einer Außenwand des Innenbechers
(16) aufliegt.
6. Isolierbecher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das flächige Isoliermaterial wenigstens abschnittsweise in einem Abstand von der
Außenwand des Innenbechers (66; 76; 86; 96; 106) angeordnet ist.
7. Isolierbecher nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenbecher wenigstens einen nach innen ragenden Vorsprung (78; 110) im Bereich
seiner unteren Hälfte aufweist, wobei der Vorsprung (78; 110) eine Anschlagfläche
für eine Unterkante des Außenmantels (74; 104) eines gleichartigen, in den Innenbecher
(76; 106) eingeschobenen Isolierbechers (72; 102) bildet.
8. Isolierbecher nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenmantel (74; 104) im Bereich seiner Unterkante (112) flächig an einer Außenwand
des Innenbechers (76; 106) anliegt.
9. Isolierbecher nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenmantel (74; 104) im Bereich seiner Unterkante stoffschlüssig, insbesondere
durch Ansiegeln des Isoliermaterials (32), mit dem Innenbecher (76; 106) verbunden
ist.
10. Verfahren zum Herstellen eines Isolierbechers mit einem Innenbecher (16; 66; 76; 86;
96; 106) und einem den Innenbecher (16; 66; 76; 86; 96; 106) wenigstens abschnittsweise
umhüllenden Außenmantel (14; 64; 74; 84; 94; 104), wobei der Außenmantel (14; 64;
74; 84; 94; 104) aus einem flächigen Zuschnitt (36) aus einem Papiermaterial (30)
und einem auf das Papiermaterial (30) aufgebrachten flächigen Isoliermaterial (32)
gebildet ist, gekennzeichnet durch Aufbringen des flächigen Isoliermaterials (32) auf einen Teilbereich des flächigen
Papiermaterials (30), so dass das flächige Isoliermaterial (32) den Teilbereich des
Zuschnitts (36) vollflächig bedeckt und dass wenigstens ein Überlappungsbereich (20),
in dem der Außenmantel (14; 64; 74; 84; 94; 104) wenigstens die doppelte Materialstärke
des Papiermaterials (30) aufweist, an dem Zuschnitt (36) aus Papiermaterial (30) nicht
mit dem Isoliermaterial (32) bedeckt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch Aufbringen des flächigen Isoliermaterials (32) auf den Teilbereich des flächigen
Papiermaterials (30) vor dem Herstellen des Zuschnitts (36) für den Außenmantel (14;
64; 74; 84; 94; 104) aus dem teilweise mit dem Isoliermaterial (32) versehenen Papiermaterial
(30).
12. Verfahren nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch Aufbringen des flächigen, in Form eines Materialstreifens vorliegenden Isoliermaterials
(32) auf das in Form eines Materialstreifens vorliegendes Papiermaterial (30), wobei
in Längsrichtung der Materialstreifen gesehen wenigstens ein rechteckförmiger Bereich
(44) des Papiermaterials (30) frei bleibt, und Ausschneiden oder Ausstanzen des Zuschnitts
(36) für den Außenmantel (14; 64; 74; 84; 94; 104).
13. Verfahren nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch Entnehmen der Materialstreifen des Isoliermaterials (32) und des Papiermaterials
(30) von jeweils einer Rolle.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, gekennzeichnet durch Ausschneiden oder Ausstanzen des Zuschnitts (36) für den Außenmantel (14; 64; 74;
84; 94; 104) in einer Weise, dass eine Seitenkante des Zuschnitts (36), an die sich
der Überlappungsbereich (20) anschließt, nicht parallel zu einer ersten Seitenkante
der Materialstreifen angeordnet ist.
15. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, gekennzeichnet durch Ausschneiden oder Ausstanzen des Zuschnitts (36) für den Außenmantel in einer Weise,
dass eine Seitenkante des Zuschnitts (36), an die sich der Überlappungsbereich (20)
anschließt, parallel zu einer ersten Seitenkante der Materialstreifen angeordnet ist.
1. An insulating cup comprising an essentially liquid-tight inner cup (16; 66; 76; 86;
96; 106) and an outer sleeve (14; 64; 74; 84; 94; 104) enveloping the inner cup (16;
66; 76; 86; 96; 106) at least in sections, with the outer sleeve (14; 64; 74; 84;
94; 104) including a blank made of paper material and a two-dimensional insulating
material (32) applied on the paper material, wherein the two-dimensional insulating
material (32) is applied merely on a partial section of the blank (36), wherein an
overlapping region of the blank (36), in which region the outer sleeve (14; 64; 74;
84; 94; 104) has a material thickness at least twice the thickness of the paper material
(30), is not covered with the insulating material (32), characterized in that the two-dimensional insulating material (32) covers the partial section of the blank
(36) over the entire surface area.
2. The insulating cup according to claim 1, characterized in that the two-dimensional insulating material (32) is made of a foam material, of two-dimensional,
wood-type material, in particular wood veneer, or is made of a material including
natural fibers, in particular cotton fibers.
3. The insulating cup according to any one of the preceding claims, characterized in that the inner cup (16; 66; 76; 86; 96; 106) has a frustoconical shape and the blank (36)
has a shape of a segment of a circular shape, wherein the lateral edges of the blank
(36) are disposed perpendicular to the curved upper edge and lower edge of the blank
(36), wherein the approximately rectangular overlapping region (20) of the blank (36)
is not covered by the two-dimensional insulating material (32).
4. The insulating cup according to claim 3, characterized in that besides the rectangular overlapping region an additional approximately triangular
region (38) is not covered by the two-dimensional insulating material (32), the triangular
region (38) enlarging from the shorter lower edge towards the longer upper edge of
the blank (36).
5. The insulating cup according to any one of the preceding claims, characterized in that the two-dimensional insulating material (32) rests immediately on an exterior wall
of the inner cup (16).
6. The insulating cup according to any of claims 1 to 5, characterized in that the two-dimensional insulating material is arranged spaced from the exterior wall
of the inner cup (66; 76; 86; 96; 106) at least in sections.
7. The insulating cup according to any one of the preceding claims, characterized in that the inner cup has at least one protrusion (78; 110) projecting inwards in the vicinity
of its bottom half, wherein the protrusion (78; 110) takes the form of an abutment
surface for a lower edge of the outer sleeve (74; 104) of a similar insulating cup
(72; 102) inserted into the inner cup (76; 106).
8. The insulating cup according to claim 7, characterized in that the outer sleeve (74; 104) rests in a planar manner on an exterior wall of the inner
cup (76; 106) in the vicinity of the lower edge (112) of the outer sleeve (74; 104).
9. The insulating cup according to claim 7 or 8, characterized in that the outer sleeve (74; 104), in the vicinity of its lower edge, is connected to the
inner cup (76; 106) by material engagement, in particular by sealing of the insulating
material (32) thereto.
10. A method for producing an insulating cup comprising an inner cup (16; 66; 76; 86;
96; 106) and an outer sleeve (14; 64; 74; 84; 94; 104) enveloping the inner cup (16;
66; 76; 86; 96; 106) at least in sections, with the outer sleeve (14; 64; 74; 84;
94; 104) being formed of a two-dimensional blank (36) made of paper material and a
two-dimensional insulating material (32) applied on the paper material (30), characterized by applying the two-dimensional insulating material (32) onto a partial section of the
two-dimensional paper material (30) such that the two-dimensional insulating material
(32) covers the partial section of the blank (36) over the entire surface area, and
that at least one overlapping region (20), in which the outer sleeve (14; 64; 74;
84; 94; 104) has a material thickness at least twice the thickness of the paper material
(30), is not covered with the insulating material (32) on the blank (36) made of paper
material (30).
11. The method according to claim 10, characterized by applying the two-dimensional insulating material (32) onto the partial section of
the two-dimensional paper material (30) prior to producing the blank (36) for the
outer sleeve (14; 64; 74; 84; 94; 104) from the paper material (30) that is partially
provided with the insulating material (32).
12. The method according to claim 11, characterized by applying the two-dimensional insulating material (32) in the form of a material strip
onto the paper material (30) in the form of a material strip, wherein as viewed in
the longitudinal direction of the material strip at least one rectangular section
(44) of the paper material (30) remains exposed, and cutting out or punching out of
the blank (36) for the outer sleeve (14; 64; 74; 84; 94; 104).
13. The method according to claim 12, characterized by removing the material strips of the insulating material (32) and the paper material
(30) from a respective coil.
14. The method according to claim 12 or 13, characterized by cutting out or punching out the blank (36) for the outer sleeve (14; 64; 74; 84;
94; 104) in a manner that a lateral edge of the blank (36), to which edge the overlapping
region (20) adjoins, is arranged non-parallel to a first lateral edge of the material
strips.
15. The method according to claim 12 or 13, characterized by cutting out or punching out the blank (36) for the outer sleeve in a manner that
a lateral edge of the blank (36), to which edge the overlapping region (20) adjoins,
is arranged in parallel to a first lateral edge of the material strips.
1. Récipient isolant comportant un récipient intérieur (16; 66; 76; 86; 96; 106) essentiellement
étanche aux liquides et une enveloppe extérieure (14; 64; 74; 84; 94; 104) enveloppant
au moins en partie le récipient intérieur (16; 66; 76; 86; 96; 106), dans lequel l'enveloppe
extérieure (14; 64; 74; 84; 94; 104) présente un coupon en un matériau de papier et
un matériau isolant plat (32) appliqué sur le matériau de papier, dans lequel le matériau
isolant plat (32) est appliqué uniquement sur une région partielle du coupon (36),
dans lequel une zone de recouvrement du coupon (36), dans laquelle l'enveloppe extérieure
(14; 64; 74; 84; 94; 104) présente au moins le double de l'épaisseur de matière du
matériau de papier (30), n'est pas recouverte avec le matériau isolant (32), caractérisé en ce que le matériau isolant plat (32) recouvre toute la surface de la région partielle du
coupon (36).
2. Récipient isolant selon la revendication 1, caractérisé en ce que le matériau isolant plat (32) se compose d'un matériau cellulaire, d'un matériau
plat dérivé du bois, en particulier d'une feuille de placage en bois ou d'un matériau
contenant des fibres naturelles, en particulier des fibres de coton.
3. Récipient isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le récipient intérieur (16; 66; 76; 86; 96; 106) présente une forme tronconique et
le coupon (36) présente une forme de segment d'anneau circulaire, dans lequel les
bords latéraux du coupon (36) sont disposés de façon perpendiculaire au bord supérieur
et au bord inférieur courbes du coupon (36), dans lequel la zone de recouvrement sensiblement
rectangulaire (20) du coupon (36) n'est pas recouverte avec le matériau isolant plat
(32).
4. Récipient isolant selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'à côté de la zone de recouvrement rectangulaire, une zone sensiblement triangulaire
(38), qui s'élargit du bord inférieur plus court au bord supérieur plus long du coupon
(36), n'est en plus pas recouverte avec le matériau isolant plat (32).
5. Récipient isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau isolant plat (32) est appliqué directement sur une paroi extérieure du
récipient intérieur (16).
6. Récipient isolant selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le matériau isolant plat est disposé au moins en partie à une distance de la paroi
extérieure du récipient intérieur (66; 76; 86; 96; 106).
7. Récipient isolant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le récipient intérieur présente au moins une protubérance (78; 110) saillante vers
l'intérieur dans la région de sa moitié inférieure, dans lequel la protubérance (78;
110) forme une face de butée pour un bord inférieur de l'enveloppe extérieure (74;
104) d'un récipient isolant similaire (72; 102) inséré dans le récipient intérieur
(76; 106).
8. Récipient isolant selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'enveloppe extérieure (74; 104) est appliquée à plat, dans la région de son bord
inférieur (112), sur une paroi extérieure du récipient intérieur (76; 106).
9. Récipient isolant selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que l'enveloppe extérieure (74; 104) est assemblée dans la région de son bord inférieur
par continuité de matière, en particulier par soudure du matériau isolant (32), au
récipient intérieur (76; 106).
10. Procédé de fabrication d'un récipient isolant comportant un récipient intérieur (16;
66; 76; 86; 96; 106) et une enveloppe extérieure (14; 64; 74; 84; 94; 104) enveloppant
au moins en partie le récipient intérieur (16; 66; 76; 86; 96; 106), dans lequel l'enveloppe
extérieure (14; 64; 74; 84; 94; 104) est formée d'un coupon plat (36) en un matériau
de papier (30) et d'un matériau isolant plat (32) appliqué sur le matériau de papier
(30), caractérisé par l'application du matériau isolant plat (32) sur une région partielle du matériau
de papier plat (30), de telle manière que le matériau isolant plat (32) recouvre toute
la surface de la région partielle du coupon (36) et qu'au moins une zone de recouvrement
(20), dans laquelle l'enveloppe extérieure (14; 64; 74; 84; 94; 104) présente au moins
le double de l'épaisseur de matière du matériau de papier (30), sur le coupon (36)
en matériau de papier (30) ne soit pas recouverte avec le matériau isolant (32).
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé par l'application du matériau isolant plat (32) sur la région partielle du matériau de
papier plat (30) avant la fabrication du coupon (36) pour l'enveloppe extérieure (14;
64; 74; 84; 94; 104) à partir du matériau de papier (30) partiellement muni du matériau
isolant (32).
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé par l'application du matériau isolant plat (32), se présentant sous la forme d'une bande
de matériau, sur le matériau de papier (30) se présentant sous la forme d'une bande
de matériau, dans lequel, vu dans la direction longitudinale des bandes de matériau,
au moins une zone rectangulaire (44) du matériau de papier (30) reste libre, et par
le découpage ou l'estampage du coupon (36) pour l'enveloppe extérieure (14; 64; 74;
84; 94; 104).
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé par le prélèvement des bandes de matériau du matériau isolant (32) et du matériau de
papier (30) chaque fois d'un rouleau.
14. Procédé selon la revendication 12 ou 13, caractérisé par le découpage ou l'estampage du coupon (36) pour l'enveloppe extérieure (14; 64; 74;
84; 94; 104) d'une manière telle qu'un bord latéral du coupon (36), auquel se raccorde
la zone de recouvrement (20), ne soit pas disposé parallèlement à un premier bord
latéral des bandes de matériau.
15. Procédé selon la revendication 12 ou 13, caractérisé par le découpage ou l'estampage du coupon (36) pour l'enveloppe extérieure d'une manière
telle qu'un bord latéral du coupon (36), auquel se raccorde la zone de recouvrement
(20), soit disposé parallèlement à un premier bord latéral des bandes de matériau.