(19)
(11) EP 2 881 524 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.12.2016  Patentblatt  2016/49

(21) Anmeldenummer: 14188965.9

(22) Anmeldetag:  15.10.2014
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04G 21/04(2006.01)
B66C 23/62(2006.01)

(54)

Autobetonpumpe mit einer Mastauflageeinheit für einen Verteilermast

Automatic concrete pump comprising a mast placement unit for a distribution mast

Pompe à béton automatique dotée d'une unité de support de mât pour un mât distributeur


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 09.12.2013 DE 102013225229

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.06.2015  Patentblatt  2015/24

(73) Patentinhaber: Putzmeister Engineering GmbH
72631 Aichtal (DE)

(72) Erfinder:
  • Fügel, Dietmar
    72649 Wolfschlugen (DE)

(74) Vertreter: Wolf, Eckhard et al
Wolf Pfiz & Gauss Patentanwälte Hauptmannsreute 93
70193 Stuttgart
70193 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
CN-A- 101 619 646
CN-U- 201 649 663
DE-A1-102010 043 957
JP-U- S5 038 063
CN-B- 102 003 598
DE-A1-102004 007 509
JP-A- H10 236 780
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Autobetonpumpe mit einem auf einem Untergrund abstützbaren Fahrgestell, mit einer auf dem Fahrgestell angeordneten Kernpumpe, mit einem an einem um eine Hochachse des Fahrgestells verdrehbaren Drehkopf schwenkbar gelagerten, in einer Transportstellung auf einem in einer von der Transportstellung aus angehobenen Stellung des Betonverteilermasts gegenüber dem Fahrgestell um eine horizontale Kippachse verschwenkbaren Stützbock einer fahrgestellfesten Mastauflageeinheit abstützbaren Betonverteilermast und mit einer druckseitig an die Kernpumpe angeschlossenen, über den Betonverteilermast geführten Förderleitung.

    [0002] Eine derartige Autobetonpumpe ist aus der JP H10 236780 A bekannt.

    [0003] JP H10 236780 A offenbart demnach die Ansprüche des einleitenden Teils des Anspruchs 1.

    [0004] Auch für das Abstützen von Autokran-Auslegern werden an dem Fahrgestell festgelegte Stützböcke eingesetzt (JP S50 38063 U).

    [0005] Die DE 10 2010 043 957 A1 offenbart eine Autobetonpumpe mit einem Stützbock für das Abstützen des Betonverteilermasts in der Transportstellung. Dieser Stützbock ist an dem Aufbaurahmen festgelegt und stützt den Betonverteilermast in der Transportstellung über der Kernpumpe.

    [0006] Solche Autobetonpumpen weisen einen vorzugsweise als Knickmast ausgebildeten Verteilermast auf, dessen Mastarme im Betriebszustand um horizontale Knickachsen gegeneinander und gegenüber dem Drehkopf verschwenkbar sind. Im Transportzustand werden die Mastarme unter Bildung eines Armpakets gegeneinander geklappt und auf der fahrzeugfest angeordneten Mastauflageeinheit abgestützt. Die Mastauflageeinheit steht üblicherweise über einen fahrgestellfest montierten Aufbaurahmen der Autobetonpumpe nach oben über. Er nimmt dort einen gewissen

    [0007] Platz in Anspruch, der auch für die Unterbringung anderer Funktionselemente der Autobetonpumpe, wie hydraulische Pumpensteuerung oder Wassertank geeignet wäre. Jedenfalls versperrt die Mastauflageeinheit häufig den Zugang zu derartigen Funktionselementen.

    [0008] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Mastauflageeinheit so auszugestalten, dass sie trotz ihrer exponierten Lage auf dem Fahrgestell einen einfachen Zugang zu anderen Funktionselementen erlaubt.

    [0009] Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Patentanspruch 1 angegebene Merkmalskombination vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

    [0010] Die erfindungsgemäße Lösung wird vor allem darin gesehen, dass die Mastauflageeinheit einen in einer von der Transportstellung aus angehobenen Stellung des Betonverteilermasts gegenüber dem Fahrgestell verschiebbaren oder verschwenkbaren Stützbock aufweist. Erfindungsgemäß ist der Stützbock um eine horizontale Kippachse verschwenkbar. Der Stützbock ist dabei in einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung zweckmäßig so am Fahrgestell oder an einem auf dem Fahrgestell angeordneten Aufbaurahmen verriegelt, dass er nach dem Lösen der Verriegelung gegenüber dem Fahrgestell verschiebbar oder verschwenkbar ist.

    [0011] Weiter ist erfindungsgemäß die Kernpumpe als Zweizylinder-Dickstoffpumpe mit zwei parallel zueinander ausgerichteten Förderzylindern und zwei durch einen Wasserkasten von diesen getrennten hydraulischen Antriebszylindern ausgebildet, und der Stützbock überbrückt die Kernpumpe im Bereich des Wasserkastens und ist um eine quer zu den Förderzylindern verlaufende Kippachse verschwenkbar. Vorteilhafterweise ist die Kippachse zugleich quer zur Fahrgestelllängsachse ausgerichtet. Weiter ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Wasserkasten eine mit einem Deckel verschließbare Revisionsöffnung aufweist, die beispielsweise zu Wartungszwecken bei verschwenktem oder verschobenem Stützbock von oben her zugänglich ist.

    [0012] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist der Stützbock eine bügelförmige Kontur mit zwei Fußschenkeln und einem die Fußschenkel miteinander verbindenden Auflagesteg auf, wobei die Fußschenkel an ihrer Unterkante ein mit dem Fahrgestell oder dem Aufbaurahmen verbundenes, die Kippachse bildendes Kippgelenk und einen das Kippgelenk lösbar arretierenden Verriegelungsmechanismus aufweisen. Der Verriegelungsmechanismus kann dabei mindestens einen den Fußschenkel mit dem Fahrgestell oder mit dem Aufbaurahmen verbindenden Steckbolzen oder mindestens ein entsprechendes Schraubelement aufweisen.

    [0013] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Fahrgestell mittels Stützauslegern auf einem Untergrund abstützbar ist und dass die Mastauflageeinheit an der Oberseite ihres Stützbocks mit einem Schaltelement bestückt ist, das durch den aufliegenden Verteilermast betätigt wird und durch das die Betätigung der Stützausleger des Fahrgestells freischaltbar ist. Mit dieser Maßnahme wird erreicht, dass eine Fehlbedienung der Stützausleger bei angehobenem Verteilermast, die zu einem Kippen der Autobetonpumpe führen könnte, ausgeschlossen ist.

    [0014] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
    Fig. 1
    eine Seitenansicht einer fahrbaren Betonpumpe mit Aufbaurahmen;
    Fig. 2
    eine schaubildliche Darstellung des gegenüber Fig. 1 geringfügig abgewandelten Aufbaurahmens mit Verteilermast und Mastauflageeinheit;
    Fig. 3a
    und b eine schaubildliche Darstellung des Aufbaurahmens ohne Verteilermast sowie eine vergrößerte Darstellung des Details Y bei aufrecht stehendem Stützbock der Mastauflageeinheit;
    Fig. 4a
    und b eine schaubildliche Darstellung des Aufbaurahmens ohne Verteilermast sowie eine vergrößerte Darstellung des Details X bei gekipptem Stützbock;
    Fig. 5a
    bis d eine schaubildliche Darstellung sowie drei Seitenansichten des Stützbocks der Mastauflageeinheit.


    [0015] Die in Fig. 1 dargestellte fahrbare Betonpumpe weist ein Lastwagen-Chassis 10 mit einem motorgetriebenen Fahrgestell 12 und einem Führerhaus 14 auf, dessen Motorantrieb über einen Antriebsstrang 16 mit den Hinterachsen 18 des Fahrgestells kuppelbar ist. Das Chassis 10 trägt einen BetonpumpenAufbau 20, der über einen Aufbaurahmen 22 mit dem Fahrgestell 12 verbunden ist. Der Aufbau 20 umfasst eine Kernpumpe 24 mit zwei hydraulischen Antriebszylindern 26, mit zwei paarweise mit den Antriebszylindern 26 über einen Wasserkasten 28 verbundenen Förderzylindern 30 und mit einem am anderen Ende der Förderzylinder 30 starr angeordneten Materialaufgabebehälter 32. Weiter umfasst der Aufbau 20 eine Druckförderleitung 34, die über einen als Knickmast ausgebildeten Verteilermast 36 geführt ist und am Ende des letzten Mastarms einen den geförderten Beton zu einer Betonierstelle ausgebenden, nicht dargestellten Endschlauch aufweist. Der Verteilermast 36 weist einen Drehkopf 37 auf, der auf einem in der Nähe des stirnseitigen Endes mit dem Aufbaurahmen 22 starr verbundenen Mastbock 44 um eine vertikale Achse 39 drehbar gelagert ist. Weiter ist im hinteren Drittel des Aufbaurahmens 22 eine Mastauflageeinheit 46 angeordnet, auf welcher der Verteilermast 36 in dem in Fig. 1 dargestellten Transportzustand aufliegt. Weiter ist am Aufbaurahmen 22 eine Abstützvorrichtung 38 mit ausstellbaren Stützbeinen 40 vorgesehen. Beim Betonierbetrieb werden die Stützbeine 40 ausgestellt und unter Anhebung des Fahrgestells 12 auf dem Erdboden abgestützt. Der hydraulische Antrieb der Kernpumpe 24, des Verteilermasts 36 und der Stützbeine 40 erfolgt über eine Antriebsbaugruppe 42, die über den vom Fahrzeugmotor kommenden Antriebsstrang 16 antreibbar ist.

    [0016] Betonpumpen mit Verteilermasten haben in der Regel mindestens eine Mastauflageeinheit 46, um den Verteilermast 36 im Transportbetrieb sicher ablegen zu können. Der Ort der Mastauflageeinheit 46 kann unterschiedlich sein. Bei Platzproblemen muss die Mastauflageeinheit 46 manchmal direkt über einem Funktionselement, wie z. B. dem Wasserkasten 28 der Kernpumpe 24 platziert werden. Dieser Bereich ist dann aber bei einer erforderlichen Wartung, z. B. beim Kolbentausch in der Kernpumpe 24, stark eingeengt. Es ist zwar grundsätzlich möglich, die Mastauflageeinheit 46 mit dem Aufbaurahmen 22 zu verschrauben, um ihn erforderlichenfalls zur Wartung abschrauben zu können. Wegen des hohen Gewichtes des Verteilermasts 36 muss aber auch die Mastauflageeinheit 46 sehr stabil sein. Sie ist daher schwer und kann ohne Hilfsmittel, wie z. B. mit einem Kran oder Hebezeug nicht bewegt werden.

    [0017] Eine Besonderheit der Erfindung besteht daher darin, dass die Mastauflageeinheit 46 einen Stützbock 48 zur Abstützung des Verteilermasts 36 in dessen Transportstellung aufweist, wobei der Stützbock 48 am Aufbaurahmen 22 lösbar fixiert ist und nach Lösen seiner Fixierung gegenüber dem Aufbaurahmen 22 verschiebbar oder verschwenkbar ist. Bei dem in Fig. 2 bis 5 gezeigten Ausführungsbeispiel befindet sich der Stützbock 48 im Bereich des Wasserkastens 28 der Kernpumpe 24 und ist um eine quer zu den Förderzylindern 30 und damit quer zur Fahrzeuglängsachse ausgerichtete Kippachse 50 verschwenkbar. Der Stützbock 48 weist eine bügelförmige Kontur mit zwei Fußschenkeln und einem die Fußschenkel 52 miteinander verbindenden Auflagesteg 54 auf, wobei die Fußschenkel 52 an ihrer Unterkante 56 ein mit dem Aufbaurahmen verbundenes, die Kippachse bildendes Kippgelenk 58 und einen das Kippgelenk 58 lösbar arretierenden Verriegelungsmechanismus 60 aufweisen. Wie aus Fig. 5a bis d zu ersehen ist, weist der Verriegelungsmechanismus 60 insgesamt 10 Schraubelemente 62 auf, über die die beiden Fußschenkel 52 des Stützbocks 48 mit dem Aufbaurahmen 22 verbunden und damit das Kippgelenk 58 gesperrt werden kann. Zu Wartungszwecken werden die 10 Schrauben gelöst und der Stützbock in die in Fig. 4a und b gezeigte Lage gekippt. In dieser Stellung ist der Wasserkasten mit seiner mittels eines Deckels 64 verschließbaren Revisionsöffnung 66 von oben her zugänglich, so dass Reparaturen z. B. an den Förder- und/oder Hydraulikkolben möglich sind.

    [0018] Wie aus Fig. 3b und 5a zu ersehen ist, weist der Stützbock 48 außerdem ein durch den aufliegenden Verteilermast betätigbares Schaltelement 70 auf, durch das beispielsweise die Betätigung der ansonsten gesperrten Stützausleger 40 freischaltbar ist.

    Bezugszeichenliste:



    [0019] 
    10
    Lastwagen-Chassis
    12
    Fahrgestell
    14
    Führerhaus
    16
    Antriebsstrang
    18
    Hinterachse
    20
    Betonpumpenaufbau
    22
    Aufbaurahmen
    24
    Kernpumpe
    26
    Antriebszylinder
    28
    Wasserkasten
    30
    Förderzylinder
    32
    Materialaufgabebehälter
    34
    Druckförderleitung
    36
    Verteilermast
    37
    Drehkopf
    38
    Abstützvorrichtung
    39
    Hochachse
    40
    Stützbein
    42
    Antriebsbaugruppe
    44
    Mastbock
    46
    Mastauflageeinheit
    48
    Stützbock
    50
    Kippachse
    52
    Fußschenkel
    54
    Auflagesteg
    56
    Unterkante
    58
    Kippgelenk
    60
    Verriegelungsmechanismus
    62
    Schraubelement
    64
    Deckel
    66
    Revisionsöffnung
    70
    Schaltelement



    Ansprüche

    1. Autobetonpumpe mit einem auf einem Untergrund abstützbaren Fahrgestell (12), mit einer auf dem Fahrgestell (12) angeordneten Kernpumpe (24), mit einem Stützbock (48), mit einem an einem um eine Hochachse (39) des Fahrgestells (12) verdrehbaren Drehkopf (37) schwenkbar gelagerten, in einer Transportstellung auf dem in einer von der Transportstellung aus angehobenen Stellung des Betonverteilermasts (36) gegenüber dem Fahrgestell (12) um eine horizontale Kippachse (50) verschwenkbaren Stützbock (48) abstützbaren Betonverteilermast (36) und mit einer druckseitig an die Kernpumpe (24) angeschlossenen, über den Betonverteilermast (36) geführten Förderleitung (34),
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Kernpumpe (24) als Zweizylinder-Dickstoffpumpe mit zwei parallel zueinander ausgerichteten Förderzylindern (30) und zwei durch einen Wasserkasten (28) von diesen getrennten hydraulischen Antriebszylindern (26) ausgebildet ist, wobei der Stützbock (48) die Kernpumpe (24) im Bereich des Wasserkastens (28) überbrückt und dessen Kippachse (50) quer zu den Förderzylindern (30) verläuft, und wobei der Wasserkasten (28) eine mit einem Deckel (64) verschließbare Revisionsöffnung (66) aufweist, die nur bei verschobenem oder gekipptem Stützbock (48) von oben her zugänglich ist.
     
    2. Autobetonpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützbock (48) am Fahrgestell (12) oder an einem auf dem Fahrgestell (12) angeordneten Aufbaurahmen (22) lösbar fixiert ist und nach dem Lösen seiner Fixierung gegenüber dem Fahrgestell (12) oder dem Aufbaurahmen (22) verschiebbar oder verschwenkbar ist.
     
    3. Autobetonpumpe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippachse (50) quer zur Fahrgestelllängsachse ausgerichtet ist.
     
    4. Autobetonpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützbock (48) eine bügelförmige Kontur mit zwei Fußschenkeln (52) und einem die Fußschenkel (52) miteinander verbindenden Auflagesteg (54) aufweist, und dass die Fußschenkel (52) an ihrer Unterkante (56) ein mit dem Fahrgestell (12) oder dem Aufbaurahmen (22) verbundenes, die Kippachse (50) bildendes Kippgelenk (58) und einen das Kippgelenk (58) lösbar arretierenden Verriegelungsmechanismus (60) aufweisen.
     
    5. Autobetonpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsmechanismus (60) mindestens einen die Fußschenkel (52) mit dem Fahrgestell (12) oder mit dem Aufbaurahmen (22) verbindenden Steckbolzen aufweist.
     
    6. Autobetonpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsmechanismus (60) mindestens ein die Fußschenkel (52) mit dem Fahrgestell (12) oder dem Aufbaurahmen (22) verbindendes Schraubelement (62) aufweist.
     
    7. Autobetonpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welchem das Fahrgestell (12) mittels Stützauslegern (40) auf einem Untergrund abstützbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützbock (48) ein durch den aufliegenden Verteilermast (36) betätigbares Schaltelement (70) trägt, durch das die Betätigung der Stützausleger (40) freischaltbar ist.
     


    Claims

    1. Truck-mounted concrete pump with a running-gear unit (12) which can be supported on an underlying surface, with a core pump (24) arranged on the running-gear unit (12), with a support block (48), with a concrete distribution boom (36) which is pivotably mounted about a rotary head (37) rotatable about a vertical axis (39) of the running-gear unit (12) and which can be supported in a transport position on the support block (48), which can be pivoted with respect to the running-gear unit (12) about a horizontal tilting axis (50) in a position in which the concrete distribution boom (36) is raised from the transport position, and with a conveying line (34) which is connected to the core pump (24) on the delivery side and is guided over the concrete distribution boom (36),
    characterized in that
    the core pump (24) is designed as a dual-cylinder viscous material pump with two conveying cylinders (30) oriented parallel to one another and with two hydraulic drive cylinders (26) separated therefrom by a water box (28), wherein the support block (48) bridges the core pump (24) in the region of the water box (28) and its tilting axis (50) extends transversely to the conveying cylinders (30), and wherein the water box (28) has an inspection opening (66) which can be closed by a cover (64) and which is accessible from above only when the support block (48) has been displaced or tilted.
     
    2. Truck-mounted concrete pump according to Claim 1, characterized in that the support block (48) is fixed releasably on the running-gear unit (12) or on a body frame (22) arranged on the running-gear unit (12) and, after releasing its fixing, is displaceable or pivotable with respect to the running-gear unit (12) or the body frame (22).
     
    3. Truck-mounted concrete pump according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the tilting axis (50) is oriented transversely to the longitudinal axis of the running-gear unit.
     
    4. Truck-mounted concrete pump according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the support block (48) has a bow-like contour with two leg branches (52) and a bearing web (54) interconnecting the leg branches (52), and in that the leg branches (52) have at their lower edge (56) a tilting joint (58), which is connected to the running-gear unit (12) or the body frame (22) and forms the tilting axis (50), and a locking mechanism (60) which releasably arrests the tilting joint (58).
     
    5. Truck-mounted concrete pump according to Claim 4, characterized in that the locking mechanism (60) comprises at least one plug-in bolt which connects the leg branches (52) to the running-gear unit (12) or to the body frame (22).
     
    6. Truck-mounted concrete pump according to Claim 4, characterized in that the locking mechanism (60) comprises at least one screw element (62) which connects the leg branches (52) to the running-gear unit (12) or the body frame (22).
     
    7. Truck-mounted concrete pump according to one of Claims 1 to 6, in which the running-gear unit (12) can be supported on an underlying surface by means of supporting outriggers (40), characterized in that the support block (48) bears a switch element (70) which can be actuated by the distribution boom (36) lying thereon and by means of which the actuation of the supporting outriggers (40) can be enabled.
     


    Revendications

    1. Pompe à béton automatique comprenant un châssis de roulement (12) pouvant être supporté sur un sol, une pompe à noyau (24) disposée sur le châssis de roulement (12), un bloc de support (48), un mât de distribution de béton (36) supporté de manière pivotante sur une tête tournante (37) pouvant tourner autour d'un axe vertical (39) du châssis de roulement (12), pouvant être supporté, dans une position de transport, sur le bloc de support (48) pouvant pivoter par rapport au châssis de roulement (12) autour d'un axe de basculement horizontal (50) dans une position relevée à partir de la position de transport du mât de distribution de béton (36) et une conduite de transport (34) raccordée du côté de la pression à la pompe à noyau (24), guidée par le biais du mât de distribution de béton (36),
    caractérisée en ce que
    la pompe à noyau (24) est réalisée sous forme de pompe pour liquides épais à deux cylindres avec deux cylindres de refoulement (30) orientés parallèlement l'un à l'autre et deux cylindres d'entraînement hydrauliques (26) séparés de ceux-ci par une caisse à eau (28), le bloc de support (48) surmontant la pompe à noyau (24) dans la région de la caisse à eau (28) et son axe de basculement (50) s'étendant transversalement au cylindre de refoulement (30), et la caisse à eau (28) présentant une ouverture de révision (66) pouvant être fermée avec un couvercle (64), laquelle ouverture de révision n'est accessible par le haut que lorsque le bloc de support (48) est déplacé ou basculé.
     
    2. Pompe à béton automatique selon la revendication 1, caractérisée en ce que le bloc de support (48) est fixé de manière détachable au châssis de roulement (12) ou à un cadre de montage (22) disposé sur le châssis de roulement (12) et, après le desserrage de sa fixation, peut être déplacé ou pivoté par rapport au châssis de roulement (12) ou au cadre de montage (22).
     
    3. Pompe à béton automatique selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que l'axe de basculement (50) est orienté transversalement à l'axe longitudinal du châssis de roulement.
     
    4. Pompe à béton automatique selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le bloc de support (48) présente un contour en forme d'étrier avec deux branches de base (52) et une âme d'appui (54) reliant l'une à l'autre les branches de base (52), et en ce que les branches de base (52) présentent au niveau de leur arête inférieure (56) une articulation de basculement (58) formant l'axe de basculement (50), connectée au châssis de roulement (12) ou au cadre de montage (22), et un mécanisme de verrouillage (60) bloquant de manière amovible l'articulation de basculement (58).
     
    5. Pompe à béton automatique selon la revendication 4, caractérisée en ce que le mécanisme de verrouillage (60) présente au moins un goujon d'enfichage reliant les branches de base (52) au châssis de roulement (12) ou au cadre de montage (22).
     
    6. Pompe à béton automatique selon la revendication 4, caractérisée en ce que le mécanisme de verrouillage (60) présente au moins un élément fileté (62) reliant les branches de base (52) au châssis de roulement (12) ou au cadre de montage (22).
     
    7. Pompe à béton automatique selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, dans laquelle le châssis de roulement (12) peut être supporté sur un sol au moyen de bras-supports (40), caractérisée en ce que le bloc de support (48) porte un élément de commutation (70) pouvant être actionné par le mât de distribution posé (36), par le biais duquel élément de commutation l'actionnement des bras-supports (40) peut être librement commuté.
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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