[0001] Die Erfindung betrifft ein Panikschloss nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 3520862 C2 und der
DE 3537786 C2 sind Schloss-Ausgestaltungen bekannt, bei denen ein Hauptschlosskasten Riegel und
Falle umfasst und einen Treibstangenschieber, welcher mit aus dem Gehäuse des Hauptschlosskastens
vorragenden Treibstangen antriebsverbunden ist. Den Treibstangen sind Nebenschlosskästen
und/oder Riegelelemente zugeordnet, welche sich durch die Treibstangen in bzw. aus
Riegeleingriffen bewegen lassen. Der Treibstangenschieber ist mit einer Sperreinrichtung
versehen, welche in Verriegelungsstellung des Riegels eine Verlagerung des Treibstangenschiebers
über die Treibstangen verhindert. Dadurch soll eine Entriegelung des Schlosses verhindert
werden, wenn ein potentieller Einbrecher eine oder die Treibstange mittels eines Werkzeugs
zu verschieben versucht. Ohne die Sperreinrichtung werden über den Treibstangenschieber
auch der Riegel des Hauptschlosskastens und alle weiteren an den Treibstangen befindlichen
Riegelelemente und/oder Nebenschlösser in Öffnungsstellung gebracht und der Flügel
kann somit durch den Unbefugten geöffnet werden.
[0003] Bei den bekannten vorgenannten Ausgestaltungen ist die Sperrvorrichtung durch einen
schwenkbar gelagerten Sperrhebel gebildet. Im Falle der
DE 3520862 C2 ist an dem Sperrhebel eine sich an ein Hakenmaul anschließende Steuerfläche vorgesehen.
Dieser wirkt mit einem Steuerzapfen eines mittels des Schließzylinders über ein Getriebe
verschiebbaren Schieber in Öffnungsstellung des Schlosses zusammen und schwenkt das
Hakenmaul aus dem Bereich eines im Treibstangenschieber gelagerten Sperrvorsprungs,
so dass der Treibstangenschieber freigegeben ist. Im Falle der
DE 3537786 C2 ist dem entgegen vorgesehen, dass der Sperrhebel durch einen Steuerzapfen eines der
Zahnräder gesteuert ist.
[0004] Aus der
DE 3148030 A1 ist ein Schloss bekannt geworden, bei dem dem Treibstangenschieber ein relativ dazu
schwenkbarer Hebel zuordnenbar ist, welcher in vorgeschlossener Riegelstellung mit
Sperrkanten an dem Treibstangenschieber anliegt und mit einer Sperrausnehmung einen
gehäuseseitigen Sperrvorsprung hintergreift.
[0005] Die
DE 3034764 C2 offenbart schließlich einen schwenkbar an dem Treibstangenschieber gelagerten Hebel,
welcher bei vorgeschlossenem Riegel des Haupschlosskastens in den Bereich eines ortsfest
im Gehäuse befestigten Gegenanschlag verschwenkt wird, welcher eine Bewegung der Treibstange
in Öffnungsrichtung verhindert und der bei zurückgeschlossenem Riegel aus dem genannten
Bereich zurückgeschwenkt wird.
[0006] Nachteilig bei den genannten Ausgestaltungen ist es, dass alle Ausgestaltungen lediglich
ein zylinderbasiertes Entriegeln vorsehen. Damit ist ein Einsatz bei Paniktürverschlüssen,
die auch drückergesteuert öffnenbar sein müssen, nicht möglich.
[0007] Aus der
EP 0 619 409 A1 ist ein Panikschloss nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt, das drückerbetätigbar
ist. Die Verriegelung kann dabei durch Betätigung des gebäudeinnenseitigen Drückers
aufgehoben werden. Dabei ist hier eine Sperrklinke vorgesehen, die einen Treibstangenschieber
in vorgeschlossener Riegelstellung sperrt und die schlüsselbetätigt über einen Schließzylinder
in und außer Eingriff gebracht wird, wobei die Sperrklinke zusätzlich mittels eines
nussarmbetätigbaren Hebels zurückdrängbar ist.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen alternativen Aufbau des Schlosses anzugeben,
der drückerbetätigbar ist und der eine große Sicherheit gegen ein Zurückdrücken der
Treibstangen besitzt.
[0009] Die Lösung sieht bei einem gattungsgemäßen Schloss vor, dass die Sperrklinke mittels
eines nussarm- und zylinderbetätigbaren Hebels zurückdrängbar ist.
[0010] Infolge der Ausgestaltung ergibt sich eine nur geringe Anzahl zusätzlicher Bauteile,
die sich innerhalb des Hauptschlosskastens leicht unterbringen lassen.
[0011] Eine Weiterbildung sieht vor, dass die Klinke dem Hebel mittels einer fallenriegelartig
geneigt verlaufenden Spitze zugeordnet ist. Damit lässt sich ein Entriegeln des Schiebers
durch Kontakt der Spitze der Sperrklinke an dem Hebel realisieren.
[0012] Eine sichere Verriegelung des Treibstangenschiebers wird erreicht, wenn der Treibstangenschieber
eine quer zur Bewegungsrichtung der Sperrklinke verlaufende Verriegelungskante aufweist.
[0013] Es ist zudem vorgesehen, dass der Hebel als annähernd parallel zu dem Schieber in
dem Gehäuse geführter Schieber ausgebildet ist.
[0014] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Zeichnungen. Es zeigt
- Fig. 1
- einen Hauptschlosskasten eines als Mehrfachverriegelung ausgebildeten Schlosses mit
vorgeschlossenem Riegel,
- Fig. 2
- den Hauptschlosskasten nach Fig. 1 in einer Rückansicht,
- Fig. 2a
- den Hauptschlosskasten nach Fig. 1 unter verringerter Teiledarstellung,
- Fig. 3
- den Entsperrvorgang des Hauptschlosses mit beginnender Freigabe des Treibstangenschiebers,
und
- Fig. 4
- den Hauptschlosskasten nach Fig. 1 in entriegelter Schaltstellung.
[0015] Fig. 1 zeigt den Hauptschlosskasten 1 einer Mehrfachverriegelung, die mittels aus
dem Hauptschlosskasten 1 vorragenden Treibstangen 2, 3 zur Betätigung weiterer hier
nicht dargestellter Riegelelemente neben der Falle 4 und dem Hauptschlossriegel bzw.
Riegel 5. Diese hier nicht dargestellten Riegelelemente können gleichermaßen in Nebenschlosskästen
gelagerte Riegelelemente sein oder unmittelbar an der Treibstange 2, 3 und zusammen
mit dieser verschiebbare Riegelelemente sein, die in Verschlussstellung ortsfest im
Rahmen angebrachten Riegeleingriffen zugeordnet sind. Die Treibstangen 2, 3 sind an
einer Stulpschiene 6 verschiebbar geführt.
[0016] Innerhalb des Gehäuses 7 des Hauptschlosskastens 1 sind die Treibstangen 2, 3 über
einen Treibstangenschieber 8 antriebsverbunden und gleichzeitig mit dem Hauptschlossantrieb
gekoppelt. Die Schlossnuss 9 hat einen Nussarm 10 (Fig. 2 und 2a), der beim Verschwenken
an einer Abwinkelung 11 des Treibstangenschiebers 8 anschlägt und diesen in der Fig.
2a nach oben verlagert und andererseits ist derselbe Nussarm 10 einem Hebel 12 zugeordnet.
Dieser liegt in der Fig. 1 überwiegend verdeckt unter einem Schieber und in Fig. 2
verdeckt durch den Treibstangenschieber 8. Infolge einer Schwenkbewegung der Schlossnuss
9 in der Fig. 1 im Uhrzeigersinn bzw. Fig. 2a im Gegenuhrzeigersinn kommt es daher
zu einer Aufwärtsbewegung des Treibstangenschiebers 8 und des Hebels 12.
[0017] Die Schlossnuss 9 ist mittels einer Feder und einem Stößel in Ausgangsstellung kraftbeaufschlagt
und diese sind in einem Federgehäuse 13 gelagert. In dem gleichen Federgehäuse 13
ist zudem eine Sperrklinke 14 horizontal verschiebbar gelagert, welche in der Fig.
2a nach rechts federbelastet ist. Die Sperrklinke 14 ist mit einer Spitze 15 versehen,
welche in der in Fig. 2a dargestellten Ebene einer ebenfalls spitz geformten Ausnehmung
16 im Hebel 12 zugeordnet ist. Anhand der Fig. 2 ist erkennbar, dass die Sperrklinke
14 in versetzt zueinander liegenden Ebenen in Verriegelungsstellung des Schlosses
in einander überlagernden randoffene Ausnehmungen 16, 17 des Treibstangenschiebers
8 und des Hebels 12 vordringt. Dabei ist die Anordnung so getroffen, dass die Ausnehmung
16 so zur Ausnehmung 17 angeordnet ist, dass in Verriegelungsstellung die Spitze 15
vollständig in die Ausnehmung 16 eintaucht, der sich an die Spitze 15 anschließende
Schaft 18 jedoch einer rechtwinklig zur Verschieberichtung 19 des Treibstangenschiebers
8 verlaufenden Kante 20 zusammenwirkt und diesen gegen ein Verschieben sichert. Die
Sperrklinke 14 erstreckt sich damit in der senkrecht zur Zeichnungsebene verlaufenden
Richtung zumindest soweit, dass die übereinander angeordneten Hebel 12 und Treibstangenschieber
8 gleichzeitig mit dieser zusammenwirken können.
[0018] In der Fig. 2a ist bei der dort dargestellten beginnenden Rückschlussbewegung auch
erkennbar, dass der Riegel 5 dem Treibstangenschieber 8 durch eine Z-förmige Kulisse
21 und einen darin eingreifenden Zapfen 22 zugeordnet ist. In der Verriegelungsstellung
liegt der Zapfen 22 in einem parallel zur Verschieberichtung 19 verlaufenden Abschnitt
21' der Kulisse 21, wodurch einerseits ein Zurückschieben des Riegels 5 erschwert
ist und andererseits der Treibstangenschieber 8 eine Wegstrecke ohne Bewegung des
Riegels 5 bewegbar ist. Zusätzlich ist ein ortsfest auf dem Treibstangenschieber 8
angebrachter Zapfen 23 vorgesehen, welcher in Verriegelungsstellung in eine randoffene
Ausnehmung 24 des Riegels 5 eingreift. Infolge dieser Anordnung führt ein durch einen
Einbrecher beabsichtigtes Verschieben des Riegels 5 in der Fig. 2a nach links dazu,
dass dieser durch den Zapfen 22 in der Kulisse 21 gesperrt ist und zudem der Zapfen
23 in der Ausnehmung 24 sperrt. Bei größerer Krafteinwirkung und einer ggf. dadurch
möglichen Verlagerungen des Treibstangenschiebers 8 in der Fig. 2a nach links, beispielsweise
durch einseitige Reduzierung der Bewegungsspaltspiele aller Bauteile kommt es zu einem
tieferen Eindringen der Sperrklinke 14 in die Ausnehmung 17, was letztlich zu einer
größeren Sperrwirkung gegen ein Verschieben des Treibstangenschiebers 8 führt.
[0019] In der Fig. 2a ist zudem noch ersichtlich, dass der Hebel 12 unterhalb des Treibstangenschiebers
8 liegt und dass dessen Ausnehmung 16 als V-förmige Spitzausnehmung geformt ist, die
infolge dessen zwei geneigt zu der Verschieberichtung 19 verlaufende Seitenkanten
aufweist. Dabei ist die Anordnung der Ausnehmung 16 so getroffen, dass diese in einer
zur Verschieberichtung 19 gelegenen Ebene versetzt angeordnet ist, so dass die geneigt
zueinander verlaufenden Ausnehmungskanten nahe der Kante 20 des Treibstangenschiebers
8 liegen, an denen die Ausnehmung 17 mündet
[0020] Aus dem vorgenannten Aufbau und der Anordnung ergibt sich daher die Wirkungsweise
im Betrieb wie nachstehend beschrieben. Ausgehend von einem unverschlossenem Zustand
mit nicht vorgeschlossenem Riegel nach Fig. 4 wird mittels Betätigung eines nicht
dargestellten Schließzylinders und einem diesem zugeordneten Steckrad 26 der Riegel
5 zusammen mit ggf. über die Treibstangen 2, 3 antriebsgekoppelten Riegeln der Nebenschlösser
vorgeschlossen. Dazu wird der Treibstangenschieber 8 in der Fig. 4 nach oben verschoben
und steuert mittels der Kulisse 21 und dem darin eingreifenden Zapfen 22 den Riegel
5 aus. Bei Erreichen der Verriegelungsstellung in Fig. 1 liegen die Ausnehmungen 16,
17 so zueinander, dass die Sperrklinke 14 vortritt und die Kante 20 hintergreift,
so dass der Treibstangenschieber 8 und die starr daran angekoppelten Treibstangen
gegen ein Verschieben gesichert sind.
[0021] Aus dieser gesicherten Lage kann eine Entriegelung nun zum einen zylinderbetätigt
erfolgen, in dem der Zylindermitnehmer mit einem in dessen Schwenkbereich liegenden
Endabschnitt des Hebels 12 zusammenwirkt und diesen in der Fig. 2a aufwärts verlagert.
Durch das Zusammenwirken der V-förmigen Ausnehmung 16 mit der Spitze 15 wird die Sperrklinke
14 in der Fig. 2a nach links verlagert, so dass die Spitze 15 zumindest bereichsweise
über die Kante 20 hinweggehoben wird. Dies ist in der Fig. 3 verdeutlicht. Bei weiterer
Betätigung des Zylinders wird infolge der Kopplung des Steckrades 26 mit dem Treibstangenschieber
8 dieser in der Zeichnung aufwärts bewegt und verlagert die Sperrklinke durch einen
zur Kante 20 geneigt verlaufenden Bereich weiter nach links und der Riegel 5 wird
zurückgezogen. Es ist ersichtlich, dass das Anheben der Sperrklinke 14 nur in dem
Maße erfolgt, in dem die Spitze angehoben werden muss, um über die Kante 20 hinweg
zu gelangen.
[0022] Aus dieser gesicherten Lage kann eine Entriegelung zum anderen drückerbetätigt erfolgen,
denn der Hebel 12 ist über einen vorstehenden Zapfen 27 dem Nussarm 10 zugeordnet
und wird mit dem vorstehend bereits bei Zylinderbetätigung erläuterten Zusammenwirken
des Hebels 12 mit der Sperrklinke 14 in der Zeichnung aufwärtsverlagert.
[0023] Daher lässt sich die Treibstangensperre über die Sperrklinke 14 sowohl schlüsselbetätigt
als auch drückerbetätigt über den gleichen Hebel 12 aufheben.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 1
- Hauptschlosskasten
- 2
- Treibstange
- 3
- Treibstange
- 4
- Falle
- 5
- Riegel
- 6
- Stulpschiene
- 7
- Gehäuse
- 8
- Treibstangenschieber
- 9
- Schlossnuss
- 10
- Nussarm
- 11
- Abwinkelung
- 12
- Hebel
- 13
- Federgehäuse
- 14
- Sperrklinke
- 15
- Spitze
- 16
- Ausnehmung
- 17
- Ausnehmung
- 18
- Schaft
- 19
- Verschieberichtung
- 20
- Kante
- 21
- Kulisse
- 21'
- Abschnitt
- 22
- Zapfen
- 23
- Zapfen
- 24
- Ausnehmung
- 25
- Aufnahme
- 26
- Steckrad
- 27
- Zapfen
1. Schlüssel- oder drückerbetätigbares Panikschloss, bei dem in einem Hauptschlosskasten
(1) ein Treibstangenschieber (8) vorgesehen ist, der mit Treibstangen (2, 3) starr
antriebsverbunden ist und der über eine Sperreinrichtung am Gehäuse (7) des Hauptschlosskastens
bei über einen Schließzylinder mittels eines Schlüssels vorgeschlossenem Riegel (5)
gegen ein Verschieben gesichert ist, wobei die Sperreinrichtung durch schlüsselbetätigtes
Entriegeln inaktiviert wird, dass die Sperreinrichtung eine im Hauptschlosskasten
(1) in ihre Verriegelungsstellung federkraftbeaufschlagte Sperrklinke (14) aufweist
dadurch gekennzeichnet,
dass die Sperrklinke (14) mittels eines nussarm- und zylinderbetätigbaren Hebels (12)
zurückdrängbar ist.
2. Panikschloss nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Sperrklinke (14) dem Hebel (12) mittels einer fallenriegelartig geneigt verlaufenden
Spitze (15) zugeordnet ist.
3. Panikschloss nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Treibstangenschieber (8) eine quer zur Bewegungsrichtung der Sperrklinke (14)
verlaufende Verriegelungskante aufweist.
4. Panikschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Hebel (12) als annähernd parallel zu dem Treibstangenschieber (8) in dem Gehäuse
(7) geführter Schieber ausgebildet ist.
1. Key-actuable or pushbutton-actuable panic lock, in which, in a main lock case (1),
a driving-rod slide (8) is provided, which is rigidly connected in terms of drive
to driving rods (2, 3), and which is secured against displacement via a blocking device
on the housing (7) of the main lock case when the bolt (5) is extended by means of
a key, wherein the blocking device becomes inactivated by means of a key-actuated
unlocking, and that the blocking device comprises in the main lock case (1) a pawl
(14), subjected to spring force in its locked position,
characterized in that
the pawl (14) can be forced back by means of a lever (12) which is actuable by a follower
arm and a cylinder.
2. Panic lock according to claim 1,
characterized in that
the pawl (14) is allocated to the lever (12) by means of a tip (15) which runs at
an inclination in the manner of a tumbler bolt.
3. Panic lock according to any one of claims 1 or 2,
characterized in that
the driving-rod slide (8) comprises a locking edge running transversely to the direction
of movement of the pawl (14).
4. Panic lock according to any one of claims 1 to 4,
characterized in that
the lever (12) is configured as approximately parallel to the driving-rod slide (8)
in the slide guided in the housing (7).
1. Serrure anti-panique pouvant être actionnée par une clé ou par un poussoir, serrure
anti-panique dans le cas de laquelle il est prévu, disposé dans un coffret de serrure
principale (1), un verrou de barres de poussée (8) qui est solidaire par entraînement,
de façon rigide, des barres de poussée (2, 3), et qui, grâce à un dispositif d'arrêt
monté sur le boîtier (7) du coffret de serrure principale, est bloqué contre une poussée
dans le cas où un pêne (5) est préalablement fermé par un cylindre de fermeture au
moyen d'une clé, où le dispositif d'arrêt est inactivé par déverrouillage actionné
par une clé, en ce que le dispositif d'arrêt présente un cliquet d'arrêt (14) sollicité
sous l'effet de la force d'un ressort, afin que ledit cliquet d'arrêt se place dans
sa position de verrouillage dans le coffret de serrure principale (1),
caractérisée en ce que le cliquet d'arrêt (14) peut être repoussé au moyen d'un levier (12) pouvant être
actionné par un bras de fouillot et par un cylindre.
2. Serrure anti-panique selon la revendication 1, caractérisée en ce que le cliquet d'arrêt (14) est associé au levier (12) au moyen d'une pointe (15) s'étendant
en étant inclinée à la façon d'un pêne demi-tour.
3. Serrure anti-panique selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que le verrou de barres de poussée (8) présente une arête de verrouillage s'étendant
de façon transversale par rapport à la direction de mouvement du cliquet d'arrêt (14).
4. Serrure anti-panique selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le levier (12) est conçu comme un verrou guidé dans le boîtier (7) de façon presque
parallèle au verrou de barres de poussée (8).