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(11) |
EP 2 473 744 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.2016 Patentblatt 2016/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.08.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/061347 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/023508 (03.03.2011 Gazette 2011/09) |
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| (54) |
RADIALLÜFTERGEHÄUSE
RADIAL FAN HOUSING
BOÎTIER DE VENTILATEUR RADIAL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
31.08.2009 DE 102009039408
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.07.2012 Patentblatt 2012/28 |
| (73) |
Patentinhaber: MAHLE Behr GmbH & Co. KG |
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70469 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LANG, Matthias
85748 Garching (DE)
- SARTORIUS, Dieter
71665 Vaihingen/Enz (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grauel, Andreas |
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Grauel IP
Patentanwaltskanzlei
Wartbergstrasse 14 70191 Stuttgart 70191 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 433 939 DE-A1- 2 437 804 GB-A- 190 626 130
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CH-A- 319 466 DE-U- 1 975 808
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Radiallüftergehäuspvorrichtung für Belüftungsvorrichtungen
wie im Oberbegriff vom Anspruch 1 definiert solche Vorrichtungen sind z.B. aus den
Druckschriften
EP 0433939,
DE 1975808;
CH 319466,
GB 26130 und
DE 2 437 804 bekannt.
[0002] Weiterhin betrifft die Erfindung eine Gebläsevorrichtung, insbesondere eine Gebläsevorrichtung
für ein Kraftfahrzeug. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Klimaanlage, insbesondere
eine Kraftfahrzeugklimaanlage.
[0003] In vielen Bereichen der Technik, wie insbesondere bei der Belüftung, Beheizung und
Klimatisierung von Gebäuden und Fahrzeugen ist es erforderlich, unter Verwendung technischer
Hilfsmittel eine Luftströmung künstlich zu erzeugen. Für diesen Zweck haben sich sogenannte
Lüfter bzw. Gebläse bewährt. Dadurch ist es möglich, Innenräume mit einer ausreichenden
Luftzufuhr zu versehen, wobei die zugeführte Luft gegebenenfalls noch vorab durch
Wärmetauscher (insbesondere Heizkörper und/oder Verdampfer), Filter und dergleichen
geleitet werden kann.
[0004] Je nach konkretem Anwendungszweck müssen die Lüfter bzw. Gebläse unterschiedliche
Charakteristika autweisen. Während es beispielsweise bei einem ersten Anwendungszweck
(wie beispielsweise bei einem Kühler eines Kraftfahrzeugs) primär auf einen hohen
Luftdurchsatz (und damit auf eine hohe Kühlleistung) ankommt, steht bei anderen Anwendungen
beispielsweise ein besonders niedriges Betriebsgeräusch (beispielsweise bei der Belüftung
eines Kraftfahrzeuginnenraums) im Vordergrund.
[0005] Zur Belüftung von Innenräumen, insbesondere von Kraftfahrzeuginnenräumen, haben sich
insbesondere Radiallüfter bewährt. Grundsätzlich erfüllen derartige Radiallüfter die
ihnen übertragenen Aufgaben befriedigend.
[0006] Ein besonderes Problem bei derzeit bekannten Radiallüftern besteht insbesondere dann,
wenn diese bei stark wechselnden Betriebsbedingungen eingesetzt werden sollen, was
beispielsweise im Kraftfahrzeugbereich häufig der Fall ist. Hier erweist es sich bislang
in der Regel als erforderlich, dass das Gebläse auf einen (oder wenige) ausgewählte
typische Betriebspunkte hin optimiert wird. In den sonstigen Betriebspunkten müssen
dagegen Nachteile (wie beispielsweise ein schlechterer Wirkungsgrad, eine unnötige
hohe Geräuschentwicklung und dergleichen) bewusst in Kauf genommen werden. Es ist
leicht einsichtig, dass dies unerwünscht ist.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, eine Radiallüftergehäusevorrichtung
vorzuschlagen, welche besonders universell einsetzbar ist. Zusätzlich besteht die
Aufgabe der Erfindung darin, eine Gebläsevorrichtung sowie eine Klimaanlage vorzuschlagen,
welche besonders universell einsetzbar ist. Schließlich besteht die Aufgabe der Erfindung
auch darin, ein Verfahren zum Betrieb einer Radiallüfteranordnung vorzuschlagen, welches
einen besonders universellen Betrieb einer Radiallüfteranordnung ermöglicht.
[0008] Dazu wird eine Radiallüftergehäusevorrichtung für Belüftungsvorrichtungen gemäß Anspruch
1 vorgeschlagen. Insbesondere kann es sich dabei um eine Radiallüftergehäusevorrichtung
für Belüftungsvorrichtungen für Kraftfahrzeuge handeln. Die Verstellbarkeit der verstellbaren
Begrenzungswand bezieht sich dabei insbesondere auf eine reversible Verstellbarkeit.
Das heißt, dass sich die Verstellbarkeit nicht notwendigerweise auf ein initiales
Anpassen der Zungenvorrichtung zum Zeitpunkt der Montage der Radiallüftergehäusevorrichtung
bzw. der vollständigen Radiallüfteranordnung bezieht. Vielmehr ist es möglich, die
Anpassung der verstellbaren Begrenzungswand auch zu späteren Zeitpunkten vorzunehmen.
Speziell ist es sinnvoll, wenn die Anpassbarkeit nicht nur beispielsweise in einer
Werkstatt und/oder durch ausgebildetes Fachpersonal möglich ist, sondern ganz im Gegenteil
vom Benutzer der Vorrichtung (beispielsweise einem Kraftfahrzeugführer) durchgeführt
werden kann, oder die Anpassung sogar automatisch erfolgt. Besonders sinnvoll ist
es dabei, wenn die Anpassbarkeit der verstellbaren Begrenzungswand während des Betriebs
der Radiallüfteranordnung vorgenommen werden kann. Die Verstellbarkeit der zumindest
einen verstellbaren Begrenzungswand kann sich insbesondere auf deren Einstellwinkel
im Verhältnis zur Luftströmung, dem Luftdurchströmungsquerschnitt, deren Dicke, deren
Position, deren Formgebung usw. beziehen. Grundsätzlich kann es sich bei der verstellbaren
Begrenzungswand um einen beliebigen Abschnitt einer beliebigen Begrenzungswand des
Radiallüfteraufnahmeraums handeln.
[0009] Bevorzugt ist es, wenn die zumindest eine verstellbare Begrenzungswand den Radialiüfteraufnahmeraum
zumindest bereichsweise in axialer und/oder in radialer Richtung begrenzt. Insbesondere
kann es sich dabei um Wandbereiche handeln, welche im Bereich der eigentlichen Gehäusespirale
liegen. Möglich ist es jedoch auch, dass zusätzlich oder alternativ Wandbereiche,
welche einen Übergangsbereich zu einem Luftausströmkanal bilden, als verstellbare
Begrenzungswand ausgebildet sein können.
[0010] Die zumindest eine verstellbare Begrenzungswand ist zumindest teilweise als eine
um eine Drehachse verschwenkbare Wandeinrichtung ausgebildet. Hier kann die entsprechende
Wandeinrichtung beispielsweise nach Art eines Scharniers gelagert sein und durch eine
entsprechende Bewegung verschwenkt werden. Vorteilhaft ist es dabei insbesondere,
wenn die verschwenkbare Wandeinrichtung als starres Wandelement ausgebildet ist, da
dies gegebenenfalls die Herstellungskosten mindern kann. Darüber hinaus kann je nach
Angriffspunkt der die Bewegung der verstellbaren Begrenzungswand verursachenden Kraft
nach den Hebelgesetzen entweder eine kleine Kraft bei großem Verstellweg oder eine
große Kraft bei kleinem Verstellweg (oder Zwischenstellungen) zur Verstellung der
verstellbaren Begrenzungswand genutzt werden. Möglich ist es selbstverständlich, dass
ein Übergangsbereich im Bereich der Drehachse vorgesehen wird, der beispielsweise
aus einem elastischen Material besteht. Dadurch ist es möglich, die Übergänge "welcher"
zu gestalten, und dadurch unnötige Luftverwirbelungen, die gegebenenfalls zu erhöhten
Betriebsgeräuschen führen könnten, zu vermeiden.
[0011] Möglich ist es weiterhin, dass zumindest eine verstellbare Begrenzungsrand zumindest
teilweise als verschiebbare Wandeinrichtung ausgebildet ist, insbesondere als eine
zumindest teilweise längs einer Flächennormalen verschiebbare Wandeinrichtung. Mit
einer derartigen Ausbildung ist es insbesondere möglich, dass über einen längeren
Weg ein gleichartiger Luftdurchtrittsquerschnitt bzw. eine gleichartige Veränderung
des Luftdurchtrittsquerschnitts bewirkt werden kann. Dies kann sich gegebenenfalls
als besonders effizient und/oder geräuschmindernd erweisen.
[0012] Weiterhin ist es möglich, dass zumindest eine verstellbare Begrenzungswand zumindest
als elastische Wandeinrichtung ausgebildet ist. Mit einer derartigen Ausbildung können
insbesondere unnötige Verwirbelungen durch kantenartige Übergänge besonders wirkungsvoll
verhindert werden. Darüber hinaus kann sich die Ansteuerung der verstellbaren Begrenzungswand
gegebenenfalls als besonders einfach erweisen, da unter Umständen "selbstformende"
Eigenschaften des elastischen Werkstoffs ausgenützt werden können.
[0013] Als besonders vorteilhaft kann es sich erweisen, wenn zumindest ein erster Wandbereich
des Radiallüfteraufnahmeraums starr ausgebildet ist und zumindest ein zweiter Wandbereich
des Radiallüfteraufnahmeraums als verstellbare Begrenzungswand ausgebildet ist. Es
hat sich gezeigt, dass es in aller Regel möglich ist, den Großteil der möglichen Geräuschreduktion
und/oder Effizienzsteigerung der Radiallüfteranordnung bereits dann erzielen zu können,
wenn ein nur relativ kleiner Anteil des gesamten Wandbereichs des Radiallüfteraufnahmeraums
als verstellbare Begrenzungswand (verstellbare Begrenzungswände) ausgebildet ist.
Wenn nur einige wenige (bzw. nur eine einzige) Begrenzungswände vorgesehen werden,
welche darüber hinaus auch eine gegebenenfalls nur kleine Oberfläche aufweisen, kann
die Anzahl und Größe der beweglichen Teile deutlich reduziert werden. Dadurch kann
die Gesamtanordnung kostengünstiger und gegebenenfalls auch dauerhafter sein. Darüber
hinaus können gegebenenfalls auch die Stellelemente und/oder Aktuatoren kleiner und/oder
einfacher ausgeführt werden, was die Kosten der Gesamtanordnung verringern und die
Zuverlässigkeit der Gesamtanordnung nochmals erhöhen kann.
[0014] Besonders vorteilhaft ist es, wenn zumindest ein erster Wandbereich des Radiallüfteraufnahmeraums
vor zumindest einem zweiten Wandbereich des Radiallüfteraufnahmeraums angeordnet ist.
Versuche haben ergeben, dass es in der Regel besonders effektiv ist, wenn ein derartiger
Aufbau gewählt wird. Mit anderen Worten formuliert kann eine verstellbare Begrenzungswand
in einem "hinteren" Teil des Luftstroms üblicherweise eine größere Geräuschreduktion,
insbesondere bei stark wechselnden Betriebsbedingungen der Radiallüfteranordnung bewirken.
[0015] Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn lediglich ein erster Wandbereich
des Radiallüfteraufnahmeraums und/oder lediglich ein zweiter Wandbereich des Radiallüfteraufnahmeraums
vorhanden sind. Mit einem derartigen Aufbau lässt sich in aller Regel ein besonders
einfacher, aber dennoch effektiver Gesamtaufbau der Radiallüfteranordnung erzielen.
Selbstverständlich ist es auch bei der vorgeschlagenen Anordnung möglich, weitere
(abweichende) Wandbereiche vorzusehen, wie beispielsweise Boden- oder Deckenplatten
sowie Wandbereiche, welche einen Übergangsbereich von der eigentlichen Gehäusespirale
hin zu einem Luftausströmkanal bilden.
[0016] Weiterhin kann es sich als besonders vorteilhaft erweisen, wenn die Radiallüftergehäusevorrichtung
zumindest einen Aktuator und/oder zumindest ein Koppelelement für einen Aktuator aufweist.
Mit einem derartigen Aktuator bzw. Koppelelement für einen Aktuator können die zur
Bewegung des bzw. der verstellbaren Begrenzungswände erforderlichen Kräfte erzeugt
bzw. in die Radiallüfteranordnung eingebracht werden. Bei den Aktuatoren muss es sich
nicht notwendigerweise um elektrische, pneumatische, magnetische oder sonstige Aktuatoren
handeln. Vielmehr kann es sich auch um mechanische Aktuatoren bzw. Koppelelemente
wie beispielsweise Seilzüge, Drehstangen, Koppelstangen, Bedienknöpfe, Bedienhebel
und dergleichen handeln.
[0017] Weiterhin wird vorgeschlagen, eine Gebläsevorrichtung, insbesondere eine Gebläsevorrichtung
für ein Kraftfahrzeug mit zumindest einer Radiallüftergehäusevorrichtung auszubilden,
die den vorab beschriebenen Aufbau aufweist. Die entsprechende Gebläsevorrichtung
weist dann die bereits beschriebenen Vorteile und Eigenschaften in analoger Weise
auf.
[0018] Darüber hinaus wird vorgeschlagen, eine Klimaanlage, insbesondere eine Kraftfahrzeugklimaanlage,
mit zumindest einer Radiallüftergehäusevorrichtung und/oder mit zumindest einer Gebläsevorrichtung
mit dem oben beschriebenen Aufbau zu versehen. Auch die Klimaanlage weist dann die
bereits beschriebenen Vorteile und Eigenschaften in analoger Weise auf.
[0019] Schließlich wird ein Verfahren zum Betreiben einer Radiallüfteranordnung vorgeschlagen,
bei dem zumindest ein Teil zumindest einer Begrenzungswand des Radiallüfteraufnahmeraums
der Radiallüfteranordnung während des Betriebs der Radiallüfteranordnung zumindest
zeitweise und/oder zumindest bereichsweise verändert wird. Auch hier ergeben sich
die bereits im Zusammenhang mit der Radiallüftergehäusevorrichtung beschriebenen Vorteile
und Eigenschaften in analoger Weise. Auch Weiterbildungen des Verfahrens im Sinn der
bereits beschriebenen Vorrichtungen sind selbstverständlich möglich.
[0020] Insbesondere ist es möglich, das Verfahren derart durchzuführen, dass die Veränderung
zumindest teilweise und/oder zumindest zeitweise in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen
der Radiallüfteranordnung, insbesondere in Abhängigkeit vom Luftdurchsatz, von der
Drehzahl des Radiallüfters, von der Leistung des Radiallüfters; von der Akustik im
Klimagerät und/oder im Fahrzeug und/oder vom Luftgegendruck erfolgt. Auf diese Weise
kann eine besonders vorteilhafte, gegebenenfalls zumindest teilweise automatisierte
Anpassung der Radiallüfteranordnung an den jeweiligen Betriebspunkt des Radiallüfter
ermöglicht werden. Dies kann einen besonders hohen Komfort ermöglichten und darüber
hinaus die Gefahr von Fehlbedienungen verhindern und/oder ausschließen.
[0021] im Folgenden wird die Erfindung anhand vorteilhafter Ausführungsbeispiele und unter
Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1:
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines Radialgebläses in einer schematischen Ansicht
von oben;
- Fig. 2:
- einen teilweisen Querschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel eines Radiallüfters
mit verstellbarer Begrenzungswand;
- Fig. 3:
- einen teilweisen Querschnitt durch ein drittes Ausführungsbeispiel eines Radiallüfters
mit verstellbarer Begrenzungswand;
- Fig. 4:
- einen teilweisen Querschnitt durch ein viertes Ausführungsbeispiel eines Radiallüfters
mit verstellbarer Begrenzungswand;
- Fig. 5:
- einen teilweisen Querschnitt durch ein fünftes Ausführungsbeispiel eines Radiallüfters
mit verstellbarer Begrenzungswand;
- Fig. 6:
- einen teilweisen Querschnitt durch ein sechstes Ausführungsbeispiel eines Radiallüfters
mit verstellbarer Begrenzungswand;
- Fig. 7:
- ein siebtes Ausführungsbeispiel für einen Radiallüfter in einer schematischen Draufsicht
von oben;
- Fig. 8:
- ein achtes Ausführungsbeispiel für einen Radiallüfter in einer schematischen Draufsicht
von oben;
- Fig. 9:
- ein neuntes Ausführungsbeispiel für einen Radiallüfter in einer schematischen Draufsicht
von oben.
[0022] In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel für einen Radiallüfter 1 in einer schematischen
Draufsicht von oben dargestellt. Der Radiallüfter weist ein Radiallüftergehäuse 2
auf, welches einen Innenraum 3 bildet, in dem ein Radiallüfterrad 4 angeordnet ist.
Die vom Radiallüfter 1 mit Hilfe des Radiallüfterrads 4 zu fördernde Luft wird senkrecht
zur Zeichenebene der Fig. 1 von vorne über eine sogenannte Lüfterzarge (hier nicht
dargestellt) in das Innere des Radiallüfterrads 4 angesaugt. Das Radiallüfterrad 4
weist eine Mehrzahl von Lüfterschaufeln auf, die die Luft radial nach außen in einen
Luftkanal 5 befördern, welcher durch den Zwischenraum zwischen der Außenseite des
Radiallüfterrads 4 und den radialen Begrenzungswänden 6 des Radiallüftergehäuses 2
definiert ist. Die vom Radiallüfterrad 4 geförderte Luft verlässt schlussendlich das
Radiallüftergehäuse 2 über einen Luftausströmkanal 7. Der Luftausströmkanal 7 liegt
in einem Bereich zwischen einer sogenannten Radiallüfterzunge 8 und einer gegenüber
liegenden Kanalwand 9.
[0023] Da das Radiallüfterrad 4 über seinen gesamten radialen Umfang hinweg Luft in den
Kanal 5 hinein fördert, nimmt der durch den Kanal 5 hindurch gehende Luftmassenstrom
ausgehend von der Radiallüfterzunge 8 längs des Luftkanals 5 stetig zu. Damit die
Luftströmungsgeschwindigkeit im Luftkanal 5 annähernd konstant bleibt und insbesondere
keine übermäßig großen Werte einnimmt, wird der Luftkanal mit einem sich stetig vergrößernden
Luftdurchtrittsquerschnitt versehen. Üblicherweise ist die radiale Begrenzungswand
6 eines Radiallüfters 1 in Form einer logarithmischen Spirale oder einer archimedischen
Spirale (lineare Spirale) geformt.
[0024] Um einen möglichst hohen Wirkungsgrad und eine möglichst große Luftförderleistung
mit Hilfe des Radiallüfters 1 zu erzielen, wird der Luftkanal 5 üblicherweise auf
eine maximale Luftförderleistung des Radiallüfters 1 hin optimiert. Dies bedingt jedoch,
dass bei geringeren Förderströmen der Luftkanal 5 der Spirale geometrisch überdimensioniert
ist. Bei derartigen Betriebsbedingungen mit niedriger Förderrate, ist die Auslegung
des Radiallüftergehäuses 2 dementsprechend zu groß und entstehen üblicherweise Geräusche,
insbesondere auch niederfrequente Geräusche, die als besonders störend empfunden werden.
[0025] Würde umgedreht der Luftkanal 5 der Spirale kleiner dimensioniert werden, so würde
bei hohen Luftförderleistungen ein schlechter Wirkungsgrad des Radiallüfters 1, bedingt
durch den hohen Luftgegendruck im Luftkanal 5 auftreten. Darüber hinaus würde die
Luftgeschwindigkeit im Luftkanal 5 übermäßig zunehmen, wodurch ebenfalls hohe Betriebsgeräusche
(insbesondere ein starkes Rauschen bei höheren Frequenzen) entstünden. Auch dies ist
unerwünscht.
[0026] Um in möglichst vielen Betriebspunkten einen effizienten Betrieb des Radiallüfters
1 bei geringen entstehenden Geräuschen zu gewährleisten, ist bei dem in Fig. 1 dargestellten
Radiallüftergehäuse 2 die radiale Begrenzungswand 6 zweigeteilt ausgeführt. Ein erster
Wandbereich 10 ist - wie allgemein üblich - als starre Wand ausgebildet.
[0027] Demgegenüber ist in einem hinten liegenden Bereich der radialen Begrenzungswand 6
(ausgehend von der Radiallüfterzunge 8 gesehen) die radiale Begrenzungswand 6 in einem
zweiten Wandbereich 11 als verstellbare Begrenzungswand ausgebildet. Im in Fig. 1
dargestellten Ausführungsbeispiel ist der zweite (verstellbare) Wandbereich 11 als
verschwenkbare Wand 12 ausgebildet, welche um ein Scharniergelenk 13 drehbar angeordnet
ist. Durch die Verstellung der verschwenkbaren Wand 12 (dargestellt durch einen Doppelpfeil
B) können im zweiten Wandbereich 11 unterschiedliche radiale Entwicklungen des Luftkanals
5 eingestellt werden. Der Querschnitt des Luftkanals 5 kann somit auf einfache Weise
an unterschiedliche Betriebspunkte (Luftförderraten) des Radiallüfterrads 4 angepasst
werden.
[0028] Um die Verstellbewegung der verschwenkbaren Wand durchzuführen ist ein Stellantrieb
14 vorgesehen, der im vorliegenden Beispiel einen Servomotor 15 aufweist, der eine
Zahnstange 16 antreibt, die wiederum an der verschwenkbaren Wand 12 befestigt ist.
Selbstverständlich sind hier auch beliebige andere Stellantriebe denkbar.
[0029] In den Fig. 2 bis 4 sind unterschiedliche Möglichkeiten (jeweils in einem Querschnitt
längs der Ebene A-A in Fig. 1) dargestellt, wie eine verschwenkbare Wand 12 realisiert
werden kann, ohne dass es dadurch zu einem (nachteiligen) Luftverlust aus dem Radiallüftergehäuse
2 heraus kommen muss. In den Fig. 2, 3 und 4 sind in den jeweiligen Abbildungen a
und b jeweils unterschiedliche Stellungen der verschwenkbaren Wand 12 gezeigt.
[0030] In Fig. 2 wird eine Luftabdichtung in seitlicher Richtung durch ein Ineinandergreifen
mehrerer Deckelwände 17 bzw. Bodenwände 18 realisiert. Die jeweiligen Deckel- bzw.
Bodenwände 17, 18 bilden dabei eine Art Lamellendichtung oder Labyrinthdichtung aus.
[0031] In Fig. 3 wird dagegen zwischen der verschwenkbaren Wand 12 und der Deckelwand 17
bzw. der Bodenwand 18 eine Art Faltenbalg 19 vorgesehen, der einen Luftdurchtritt
zuverlässig verhindert.
[0032] In Fig. 4 ist eine verschwenkbare Wand 12 innerhalb einer mit Hilfe einer Deckelwand
17, einer Bodenwand 18 und einer zusätzlichen Seitenwand 20 geschlossenen Gehäusewandung
positioniert. Der Antrieb der verschwenkbaren Wand 12 erfolgt beispielsweise durch
eine Zahnstange 16, die durch eine passend zur Zahnstange 16 dimensionierte Durchgangsöffnung
21, welche in der zusätzlichen Seitenwand 20 ausgebildet ist, hindurchtritt.
[0033] In den Fig. 5 und 6 ist jeweils in einem Querschnitt längs der Ebene A-A in Fig.
1 erläutert, dass es nicht nur möglich ist, eine verschwenkbare Wand 12 als Ersatz
bzw. Ergänzung einer radialen Begrenzungswand 6 vorzusehen. Vielmehr ist es auch zusätzlich
oder alternativ möglich, verschwenkbare Deckelwände 22 und/oder verschwenkbare Bodenwände
23 vorzusehen.
[0034] Die Abdichtung der verschwenkbaren Deckelwände 22 bzw. der verschwenkbaren Bodenwände
23 erfolgt beim in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel analog zum in Fig. 3 dargestellten
Ausführungsbeispiel unter Verwendung von Faltenbälgen 19. In Fig. 6 erfolgt die Abdichtung
der verschwenkbaren Deckelwände 22 bzw. der verschwenkbaren Bodenwände 23 korrespondierend
zum in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel unter Verwendung zusätzlicher Wände
24, die eine Durchgangsöffnung 21 für eine Zahnstange aufweisen.
[0035] In den Fig. 7 bis 8 ist jeweils in einer schematischen Draufsicht von oben dargestellt,
dass auch Radiallüfter 1 möglich sind, bei denen ein Teil der radialen Begrenzungswand
6 als elastisch verformbare Wand 25 (oder mehrere Wände 25) ausgebildet ist (elastisch
verformbare Wände können selbstverständlich zusätzlich und/oder alternativ auch als
Deckelwände 17 und/oder Bodenwände 18 verwendet werden). Die elastisch verformbaren
Wände 25 sind aus einem elastisch verformbaren Material gefertigt, das hinsichtlich
seiner Dicke und Materialeigenschaften so ausgebildet ist, dass sie eine gewisse "Eigensteifigkeit"
aufweisen. Dadurch ist es beispielsweise beim in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel
möglich, dass die elastisch verformbare Wand 25 an einem einzelnen Befestigungspunkt
26 mit der Zahnstange 16 eines Stellantriebs 14 verbunden ist. Aufgrund der "Eigensteifigkeit"
der elastisch verformbaren Wand 25 ergibt sich eine entsprechend "fließende" Formgebung
der elastisch verformbaren Wand 25 über ihre gesamte Länge hinweg.
[0036] In Fig. 8 ist - im Vergleich zu Fig. 7 - die elastisch verformbare Wand 25 in einem
anderen Bereich der radialen Begrenzungswand 6 vorgesehen. Ansonsten ähnelt jedoch
das in Fig. 8 dargestellte Ausführungsbeispiel dem in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel.
[0037] In Fig. 9 ist die elastisch verformbare Wand 25 im Unterschied zu den in Fig. 7 und
8 dargestellten Ausführungsbeispielen an zwei Befestigungspunkten 26 mit den Zahnstangen
16 zweier unterschiedlicher (insbesondere auch unterschiedlich ansteuerbarer) Stellantriebe
14 verbunden. Durch eine entsprechende, voneinander unabhängig erfolgende Ansteuerung
der beiden Steilantriebe 14 können unterschiedliche, für eine Luftdurchströmung des
Luftkanals 5 besonders vorteilhafte "wellenförmig" Oberflächenkonturen der elastisch
verformbaren Wand 25 realisiert werden. Grundsätzlich können für eine weiter optimierte
Anpassungsmöglichkeit der Kontur der verformbaren Wand 25 auch mehr als zwei Befestigungspunkte
26 vorgesehen sein.
1. Radiallüftergehäusevorrichtung (2) für Belüftungsvorrichtungen (1), insbesondere für
Belüftungsvorrichtungen (1) von Kraftfahrzeugen, aufweisend zumindest eine Begrenzungswand
(6), welche zumindest bereichsweise einen Radiallüfteraufnahmeraum (3) begrenzt, wobei
zumindest eine Begrenzungswand (6) zumindest abschnittsweise (11) als verstellbare
Begrenzungswand (12, 20, 23, 25) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine verstellbare Begrenzungswand (6) zumindest abschnittsweise verstellber
ar ist und die zumindest eine verstellbare Begrenzungswand (12, 20, 23, 25) als eine
um eine Drehachse verschwenkbare Wandeinrichtung (12) ausgebildet ist.
2. Radiallüftergehäusevorrichtung (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine verstellbare Begrenzungswand (12, 20, 23, 25) den Radiallüfteraufnahmeraum
(3) zumindest bereichsweise in axialer (20, 23) und/oder in radialer (12, 25) Richtung
begrenzt.
3. Radiallüftergehäusevorrichtung (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine verstellbare Begrenzungswand (12, 20, 23, 25) zumindest teilweise
als verschiebbare Wandeinrichtung ausgebildet ist, insbesondere als eine zumindest
teilweise längs einer Flächennormalen verschiebbare Wandeinrichtung.
4. Radiallüftergehäusevorrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine verstellbare Begrenzungswand (12, 20, 23, 25) zumindest teilweise
als elastische Wandeinrichtung (25) ausgebildet ist.
5. Radiallüftergehäusevorrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein erster Wandbereich (10) des Radiallüfteraufnahmeraums (3) starr ausgebildet
ist und zumindest ein zweiter Wandbereich (11) des Radiallüfteraufnahmeraums (3) als
verstellbare Begrenzungswand (12, 25) ausgebildet ist.
6. Radiallüftergehäusevorrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest .ein erster Wandbereich (10) des Radiallütteraufnahmeraums (3) in Strömungsrichtung
vor zumindest einem zweiten Wandbereich (11) des Radiallüfteraufnahmeraums (3) angeordnet
ist.
7. Radiallüftergehäusevorrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich ein erster Wandbereich (10) des Radiallüfteraufnahmeraums (3) und/oder
lediglich ein zweiter Wandbereich (11) des Radiallüfteraufnahmeraums (3) vorhanden
ist.
8. Radiallüftergehäusevorrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest einen Aktuator (14) und/oder zumindest ein Koppelelement (16) für einen
Aktuator (15).
9. Gebläsevorrichtung (1), insbesondere Gebläsevorrichtung (1) für ein Kraftfahrzeug,
aufweisend zumindest eine Radiallüftergehäusevorrichtung (2) nach einem der Ansprüche
1 bis 8.
10. Klimaanlage, insbesondere Kraftfahrzeugklimaanlage, aufweisend zumindest eine Radiallüftergehäusevorrichtung
(2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und/oder zumindest eine Gebläsevorrichtung (1)
nach Anspruch 9.
11. Verfahren zum Betreiben einer Radiallüfteranordnung (1), dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil (11) zumindest einer Begrenzungswand (6) des Radiallüfteraufnahmeraums
(3) der Radiallüfteranordnung (1) während des Betriebs der Radiallüfteranordnung (1)
zumindest zeitweise und/oder zumindest bereichsweise verändert wird, indem die Begrenzungswand
(6) als eine um eine Drehachse verschwenkbare Wandeinrichtung (12) ausgebildet ist.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Veränderung zumindest teilweise und/oder zumindest zeitweise in Abhängigkeit
von den Betriebsbedingungen der Radiallüfteranordnung (1), insbesondere in Abhängigkeit
vom Luftdurchsatz, von der Drehzahl des Radiallüfters (4), von der Leistung des Radiallüfters
(4), von der Akustik im Klimagerät und/oder im Fahrzeug und/oder vom Luftgegendruck
erfolgt.
1. A radial fan housing device (2) for ventilation devices (1), in particular for ventilation
devices (1) of motor vehicles, having at least one boundary wall (6), which at least
partially delimits a radial fan receiving space (3); wherein at least one boundary
wall (6) is at least partially (11) formed as an adjustable boundary wall (12, 20,
23, 25), characterised in that the at least one adjustable boundary wall (6) is at least partially adjustable and
the at least one adjustable boundary wall (12, 20, 23, 25) is formed as a wall construction
(12) which can be pivoted about an axis of rotation.
2. The radial fan housing device (2) according to claim 1, characterised in that at least one adjustable boundary wall (12, 20, 23, 25) at least partially delimits
the radial fan receiving space (3) in the axial (20, 23) and/or in the radial (12,
25) direction.
3. The radial fan housing device (2) according to claim 1 or 2, characterised in that at least one adjustable boundary wall (12, 20, 23, 25) is formed at least partially
as a movable wall construction, in particular as a wall construction which is at least
partially movable along a surface normal.
4. The radial fan housing device (2) according to one of the preceding claims, characterised in that at least one adjustable boundary wall (12, 20, 23, 25) is formed at least partially
as an elastic wall construction (25).
5. The radial fan housing device (2) according to one of the preceding claims, characterised in that at least one first wall region (10) of the radial fan receiving space (3) is formed
in a stiff manner and at least one second wall region (11) of the radial fan receiving
space (3) is formed as an adjustable boundary wall (12, 25).
6. The radial fan housing device (2) according to one of the preceding claims, characterised in that at least one first wall region (10) of the radial fan receiving space (3) is arranged
in the flow direction in front of at least one second wall region (11) of the radial
fan receiving space (3).
7. The radial fan housing device (2) according to one of the preceding claims, characterised in that only one first wall region (10) of the radial fan receiving space (3) and/or only
one second wall region (11) of the radial fan receiving space (3) is available.
8. The radial fan housing device (2) according to one of the preceding claims, characterised by at least one actuator (14) and/or at least one coupling element (16) for an actuator
(15).
9. A blower apparatus (1), in particular a blower apparatus (1) for a motor vehicle,
having at least one radial fan housing device (2) according to one of claims 1 to
8.
10. An air-conditioning system, in particular a vehicle air-conditioning system, having
at least one radial fan housing device (2) according to one of claims 1 to 8 and/or
at least one blower apparatus (1) according to claim 9.
11. A method for operating a radial fan arrangement (1), characterised in that at least a part (11) of at least one boundary wall (6) of the radial fan receiving
space (3) of the radial fan arrangement (1) is at least temporarily and/or at least
partially altered during the operation of the radial fan arrangement (1) by forming
the boundary wall (6) as a wall construction (12) which can be pivoted about an axis
of rotation.
12. The method according to claim 11, characterised in that the alteration is made at least partially and/or at least temporarily depending on
the operating conditions of the radial fan arrangement (1), in particular depending
on the air flow, on the rotation speed of the radial fan (4), on the performance of
the radial fan (4), on the acoustics in the air-conditioning system and/or in the
vehicle and/or on the air counter pressure.
1. Dispositif de boîtier de ventilateur radial (2) pour des dispositifs de ventilation
(1), en particulier pour des dispositifs de ventilation (1) de véhicules automobiles,
présentant au moins une paroi de délimitation (6) qui délimite au moins par zones
un espace de logement de ventilateur radial (3), où au moins une paroi de délimitation
(6) est conçue au moins par sections (11) comme une paroi de délimitation mobile (12,
20, 23, 25), caractérisé en ce que la paroi de délimitation mobile (6) au moins au nombre de un est mobile au moins
par sections et la paroi de délimitation mobile (12, 20, 23, 25) au moins au nombre
de un est conçue comme un dispositif de paroi (12) pouvant pivoter autour d'un axe
de rotation.
2. Dispositif de boîtier de ventilateur radial (2) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une paroi de délimitation mobile (12, 20, 23, 25) délimite l'espace de logement
de ventilateur radial (3) au moins par zones dans la direction axiale (20, 23) et
/ ou radiale (12, 25).
3. Dispositif de boîtier de ventilateur radial (2) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins une paroi de délimitation mobile (12, 20, 23, 25) est conçue au moins en
partie comme un dispositif de paroi déplaçable, en particulier comme un dispositif
de paroi déplaçable au moins en partie le long d'une normale à la surface.
4. Dispositif de boîtier de ventilateur radial (2) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une paroi de délimitation mobile (12, 20, 23, 25) est conçue au moins en
partie comme un dispositif de paroi élastique (25).
5. Dispositif de boîtier de ventilateur radial (2) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une première zone de paroi (10) de l'espace de logement de ventilateur radial
(3) est conçue de façon rigide et au moins une seconde zone de paroi (11) de l'espace
de logement de ventilateur radial (3) est conçue comme une paroi de délimitation mobile
(12, 25).
6. Dispositif de boîtier de ventilateur radial (2) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une première zone de paroi (10) de l'espace de logement de ventilateur radial
(3) est disposée, dans la direction d'écoulement, en amont au moins d'une seconde
zone de paroi (11) de l'espace de logement de ventilateur radial (3).
7. Dispositif de boîtier de ventilateur radial (2) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'il existe seulement une première zone de paroi (10) de l'espace de logement de ventilateur
radial (3) et / ou seulement une seconde zone de paroi (11) de l'espace de logement
de ventilateur radial (3).
8. Dispositif de boîtier de ventilateur radial (2) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par au moins un actionneur (14) et / ou par au moins un élément de couplage (16) pour
un actionneur (15).
9. Dispositif de pulseur (1), en particulier dispositif de pulseur (1) pour un véhicule
automobile, présentant au moins un dispositif de boîtier de ventilateur radial (2)
selon l'une quelconque des revendications 1 à 8.
10. Système de climatisation, en particulier système de climatisation d'un véhicule automobile,
présentant au moins un dispositif de boîtier de ventilateur radial (2) selon l'une
quelconque des revendications 1 à 8 et / ou au moins un dispositif de pulseur (1)
selon la revendication 9.
11. Procédé de fonctionnement d'un agencement de ventilateur radial (1), caractérisé en ce qu'au moins une partie (11) au moins d'une paroi de délimitation (6) de l'espace de logement
de ventilateur radial (3) de l'agencement de ventilateur radial (1) est modifiée au
moins par moments et / ou au moins par zones au cours du fonctionnement de l'agencement
de ventilateur radial (1), tandis que la paroi de délimitation (6) est conçue comme
un dispositif de paroi (12) pouvant pivoter autour d'un axe de rotation.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que la modification se produit au moins en partie et / ou au moins par moments, en fonction
des conditions de fonctionnement de l'agencement de ventilateur radial (1), en particulier
en fonction du débit d'air, de la vitesse de rotation du ventilateur radial (4), de
la puissance du ventilateur radial (4) de l'acoustique dans le climatiseur et / ou
dans le véhicule, et / ou en fonction de la contre-pression d'air.
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