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(11) |
EP 2 528 072 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.2016 Patentblatt 2016/51 |
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Anmeldetag: 25.05.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Transformatorwicklung
Transformer winding
Enroulement de transformateur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.11.2012 Patentblatt 2012/48 |
| (73) |
Patentinhaber: ABB Schweiz AG |
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5400 Baden (CH) |
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Erfinder: |
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- Weber, Benjamin
59955 Winterberg (DE)
- Patel, Bhavesh
59929 Brilon (DE)
- Tepper, Jens
59929 Brilon (DE)
- Chudobba, Udo
59929 Brilon (DE)
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| (74) |
Vertreter: Marks, Frank et al |
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ABB AG
GF-IP
Wallstadter Strasse 59 68526 Ladenburg 68526 Ladenburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 727 257 DE-A1- 3 936 937
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DE-A1- 2 620 211 US-A- 3 176 089
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Transformatorwicklung, umfassend eine Transformatorhauptwicklung
und eine damit in Reihe geschaltete Transformatorzusatzwicklung, ihrerseits umfassend
ein erstes, zweites und drittes, Wicklungsmodul mit jeweils wenigstens einem ersten,
zweiten beziehungsweise dritten jeweilige Anzapfungen aufweisenden Wicklungssegment,
und einen mit den Anzapfungen des zweiten Wicklungsmoduls verbundenen Stufenschalter,
wobei die Anschlüsse des zweiten Wicklungsmoduls durch eine außen liegende Anzapfung
und den Ausgang des Stufenschalters gebildet sind.
[0002] Es ist allgemein bekannt, dass Leistungstransformatoren, insbesondere Öltransformatoren
zur Erhöhung ihrer Flexibilität im elektrischen Energieversorgungsnetz mit sogenannten
Stufenschaltern versehen sein können, wodurch letztendlich das Übersetzungsverhältnis
des Transformators in gewissen Grenzen anpassbar ist, beispielsweise in einem Bereich
von 85% bis 115% der Nennspannung. Dies sind zumeist unter Last schaltbare Wahlschalter,
welche je nach gegebenen Randbedingungen eine von beispielsweise 24 Anzapfungen einer
Zusatzwicklung abgreifen, welche üblicherweise elektrisch in Reihe zu einer jeweiligen
Transformatorhauptwicklung geschaltet ist. Es ist auch durchaus üblich, nur eine einzige
Wicklung zu vorzusehen, welche dann in ihrem hinteren Bereich, beispielsweise in den
letzten 20% ihrer Wicklung, entsprechende Anzapfungen aufweist. Der Ausgang des Stufenschalters
dient dann als Ausgang der in Reihe geschalteten Haupt- und Zusatzwicklung. Derartige
Stufenschalter sind insbesondere aufgrund deren Anforderung unter Laststrom schalten
zu können und den hohen Anforderungen an deren Isolation sehr aufwändig und komplex.
Beim Einsatz in Öltransformatoren ist aufgrund dessen Anordnung innerhalb des Ölkessels
und des Flutens auch des Stufenschalters mit Öl zumindest bezüglich des Isolationsaufwandes
eine gewisse Erleichterung gegeben.
[0003] Eine derartige Regelfähigkeit wird zunehmend auch bei sogenannten Trockentransformatoren
gefordert. Trockentransformatoren weisen beispielsweise bei Nennspannungen zwischen
6kV und 110kV eine Nennleistung im Bereich von einigen 100kVA bis hin zu mehreren
10MVA auf. Die Nennleistung von Trockentransformatoren liegt somit typischerweise
unterhalb der Nennleistung von Öltransformatoren. Trockentransformatoren sind aufgrund
des nicht vorhandenen Öls beziehungsweise Ölkessels im Vergleich zu Öltransformatoren
wartungsärmer, es ist jedoch ein erhöhter Aufwand bezüglich deren Isolation zu betreiben.
Dies gilt entsprechend auch für Stufenschalter, mit welchen Trockentransformatoren
ausgerüstet werden können.
[0004] Als nachteilig erweist es sich daher, dass die aus dem Öltransformatorbereich bekannten
Stufenschalteranordnungen nicht oder nur unter unverhältnismäßig hohem Aufwand auf
Trockentransformatoren übertragbar
[0005] DE 26 20 211 offenbart eine Transformatorwicklung umfassend eine Transformatorhauptwicklung (2)
und eine damit elektrisch in Reihe geschaltete Transformatorzusatzwicklung (8) mit
einem Wicklungsmodul (8) bestehend aus mehreren Wicklungssegmenten und mit einem Stufenschalter.
[0006] EP 1 727 257 A1 und
DE 39 36 937 A1 offenbaren eine Transformatorwicklung umfassend eine Transformatorhauptwicklung und
eine Transformatorzusatzwicklung umfassend mehrere Wicklungsmodule.
[0007] US 3 176 089 (Fig.4) offenbart eine Transformatorwicklung, umfassend ein erstes (100 (oben)),
zweites (100 (mittig)) und drittes (100 (unten)) Wicklungsmodul mit jeweils wenigstens
einem ersten, zweiten beziehungsweise dritten jeweilige Anzapfungen aufweisenden Wicklungssegment,
und einen mit den Anzapfungen des zweiten Wicklungsmoduls verbundenen Stufenschalter
(30/15), wobei die Anschlüsse des zweiten Wicklungsmoduls durch eine außen liegende
Anzapfung und den Ausgang des Stufenschalters gebildet sind, wobei das zweite Wicklungsmodul
an seinen beiden Anschlüssen mit dem ersten und dritten Wicklungsmodul verbunden und
elektrisch in Reihe geschaltet ist.
[0008] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine Regelmöglichkeit
für Transformatorwicklungen, insbesondere von Trockentransformatoren anzugeben, welche
die genannten Nachteile vermeidet. Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Transformatorwicklung,
umfassend eine Transformatorhauptwicklung und eine damit in Reihe geschaltete
[0009] Transformatorzusatzwicklung, gemäss Anspruch 1.
[0010] Durch eine Dreiteilung der Zusatzwicklung in ein erstes, zweites und drittes Wicklungsmodul,
wobei ein Stufenschalter lediglich für das mittlere, nämlich das zweite Wicklungsmodul
vorgesehen ist, ist der mögliche Spannungshub, welcher vom Stufenschalter zu beherrschen
ist, in vorteilhafter Weise reduziert. So könnten beispielsweise bei einer typischen
Anzahl von 24 Anzapfungen jeweils 8 auf jedes der drei Wicklungsmodule entfallen.
Sowohl der konstruktive Aufwand als auch der Isolationsaufwand für den Stufenschalter,
der typischerweise gerade nicht mit Öl gefüllt ist und somit besonders aufwändig ist,
ist dadurch vorteilhaft reduziert.
[0011] Gerade im Einsatzgebiet von Trockentransformatoren ist im Netzbetrieb zu Regelungszwecken
typischerweise eher nur ein geringerer Spannungshub erforderlich, welcher von einem
Stufenschalter abzudecken ist. Dies liegt an den typischerweise bei den geringeren
Spannungsebenen von Trockentransformatoren geringeren prozentualen betriebsmäßigen
Spannungsschwankungen, welche durch eine Regelvorrichtung wie einen Stufenschalter
auszugleichen wären. Ein größerer von Öltransformatoren bekannter Regelbereich, welcher
beispielsweise einen Bereich von 80% bis 120% der Nennspannung des Trockentransformators
abdeckt, ist allerdings dann notwendig, wenn langfristige und netzinfrastrukturbedingte
Spannungsänderungen auszugleichen sind, beispielsweise wenn geplant ist, die Spannung
in einem bestimmten Netzteil generell um einige Prozent anzuheben. In diesem Fall
würde der Stufenschalter nach der Spannungsanhebung betriebsmäßig im oberen Bereich
der wählbaren Stufen operieren, wohingegen der untere dann Bereich ungenutzt bliebe.
[0012] Die Erfindung basiert daher auf der Grundidee, einen Stufenschalter bereitzustellen,
welcher das betriebsmäßig auftretende Spannungsschwankungsband regelungstechnisch
abdeckt und langfristige Spannungsschwankungen mittels der Anzahl der in Reihe geschalteten
Wicklungssegmente der ersten und dritten Wicklungsmodule festzulegen. Für den Fall,
dass eine geringe Anzahl an ersten und dritten Wicklungssegmenten in Reihe geschaltet
ist, würde die regelbare Ausgangsspannung entsprechend in einem unteren Spannungsbereich
liegen, bei entsprechend hoher Anzahl an in Reihe geschalteten ersten und dritten
Wicklungssegmenten demgemäß in einem oberen Bereich. Langfristige Schwankungen des
Spannungsbandes sind damit in vorteilhafter Weise über die ersten und dritten Wicklungssegmente
ausgleichbar.
[0013] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, eine derartige Anpassung der Zusatzwicklung auf
langfristige Spannungsänderungen im stromlosen Zustand und gegebenenfalls auch manuell
durchzuführen, weil dann die Verschaltung der Wicklungssegmente des ersten und dritten
Wicklungsmoduls entsprechend mit geringerem Aufwand durchzuführen ist, im einfachsten
Fall mit einer Verschraubung oder sonstigen Befestigung eines Verbindungskabels oder
dergleichen zwischen den entsprechenden Anzapfungen. Diese sind für diesen Fall dann
mit entsprechenden Befestigungsmitteln zu versehen.
[0014] Der an sich symmetrische Aufbau mit drei Wicklungsmodulen, von denen das mittlere
mit einem Stufenschalter versehen ist, bewirkt, dass sich die Verkürzung des Hubes
des Stufenschalters nicht negativ auf das Kurzschlussverhalten des Transformators
beziehungsweise der
Transformatorzusatzwicklung auswirkt, was in diesem Fall dann ebenfalls unsymmetrisch würde. Im Gegensatz zu
der naheliegenden Variante mit nur zwei in Reihe geschalteten Wicklungsmodulen, nämlich
einem ersten ohne Stufenschalter und einem zweiten mit Stufenschalter, ist damit also
ein verbessertes Betriebsverhalten bewirkt. Außerdem ergibt sich bei der Anordnung
mit drei Wicklungsmodulen eine gleichmäßigere Änderung der Kurzschußimpedanz des Transformators
in den verschiedenen Anzapfungsstellungen.
[0015] Entsprechend einer bevorzugten Ausgestaltungsform der Transformatorzusatzwicklung
weist das zweite Wicklungsmodul eine Mehrzahl an elektrisch in Reihe geschalteten
Wicklungssegmenten auf. Die Anzahl an Wicklungssegmenten und deren jeweilige Windungsanzahl
bestimmen das Reglungsband der Spannung, welches mittels des Stufenschalters realisierbar
ist. Je nach Anforderungen im elektrischen Netz können beispielsweise maximal acht,
aber auch in Einzelfällen sogar zwei oder drei Wicklungssegmente für ein zweites Wicklungsmodul
ausreichend sein, die gewünschte Regelcharakteristik zu realisieren. Der Spannungshub,
welcher mit einem jeweiligen Wicklungssegment idealerweise erreichbar ist, liegt beispielsweise
im Beeich von 1% - 2% der Nennspannung, so dass sich für alle Wicklungssegmente summarisch
beispielsweise ein Hub von insgesamt +/-5% ergibt, wobei dies sehr abhängig von den
jeweiligen Randbedingungen ist. Der Begriff Nennspannung bezieht sich in diesem Zusammenhang
auf die Nennspannung einer Transformatorhauptwicklung in Reihenschaltung mit der Zusatzwicklung
und beträgt beispielsweise 10kV oder 110kV.
[0016] Entsprechend einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen
Transformatorzusatzwicklung weist das erste und das dritte Wicklungsmodul eine Mehrzahl
an elektrisch in Reihe geschalteten ersten und dritten Wicklungssegmenten auf. Die
Anzahl an Wicklungssegmenten des ersten und dritten Wicklungsmoduls bestimmt zusammen
mit deren jeweiliger Windungszahl den maximalen Spannungshub, mit welchem das regelbare
Spannungsband des zweiten Wicklungsmoduls mit Stufenschalter für langfristige Spannungsänderungen
verschiebbar ist. Da es sich letztendlich um eine Offset-Einstellung handelt her ist
es durchaus sinnvoll, die Anzahl auf weniger Wicklungssegmente mit entsprechend höherer
Windungszahl zu begrenzen, so dass sich beispielsweise jeweils vier Wicklungssegmente
je Wicklungsmodul ergeben, welche beispielsweise einen Hub von je 2,5% der Nennspannung
aufweisen.
[0017] Gemäß einer weiteren Erfindungsvariante ist die für eine Reihenschaltung des ersten
und/oder des dritten Wicklungsmoduls notwendige Kontaktierung der jeweiligen Anzapfungen
mittels einer mechanisch lösbaren Leiter- und/oder Kabelverbindung realisiert. Eine
Änderung der Verschaltung des ersten und dritten Wicklungsmoduls ist typischerweise
nur bei langfristigen Änderungen der Netzverhältnisse, beispielsweise bei einer geringfügigen
Anhebung der Nennspannung, notwendig. Dies lässt sich besonders einfach während eines
turnusmäßigen Wartungszyklus realisieren, beispielsweise indem manuell entsprechende
Kabel oder sonstige elektrische Verbindungen mit den jeweils gewünschten Anzapfungen
verbunden werden. Hierzu sind beispielsweise Klemm- oder Schraubverbindungen denkbar.
[0018] Entsprechend einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Transformatorzusatzwicklung
ist zumindest ein Teil der Anzapfungen des ersten und / oder dritten Wicklungsmoduls
mit den Eingängen eines jeweiligen Wahlschalters verbunden, so dass die Anzahl der
elektrisch mit dem zweiten Wicklungsmodul in Reihe geschalteten ersten beziehungsweise
dritten Wicklungssegmente damit festlegbar ist. Diese Variante ist insbesondere dann
von Vorteil, wenn auch kurz- oder mittelfristige Änderungen der Netzspannung auftreten
können, so dass der Offset des zweiten Wicklungsmoduls entsprechend häufig anzupassen
ist. Ein derartiger Wahlschalter ist typischerweise stromlos zu schalten und kann
manuell oder auch mit einem Antrieb geschaltet werden. Durch eine Schaltung nur im
stromlosen Zustand kann der Wahlschalter entsprechend einfach und auch kompakt ausgestaltet
werden. In diesem Fall sind die Anzapfungen des ersten beziehungsweise dritten Wicklungsmoduls
beispielsweise mit entsprechenden Schleifkontakten auszurüsten, über welche ein beweglicher
Abnehmer führbar ist.
[0019] In besonders bevorzugter Weise sind die Anzahl der in Reihe geschalteten Wicklungssegmente
des ersten Wicklungsmoduls und die Anzahl der in Reihe geschalteten Wicklungssegmente
des dritten Wicklungsmoduls in etwa gleich, idealer Weise identisch. Indem beidseitig
des zweiten Wicklungsmoduls eine ähnliche Anzahl von Wicklungssegmenten geschaltet
ist, ist die Symmetrie der gesamten Zusatzwicklung entsprechend begünstigt und das
Betriebsverhalten verbessert. Letztendlich ist allerdings nicht die Zahl der aktiv
in Reihe geschalteten Wicklungssegmente sondern die Anzahl der aktiv in Reihe geschalteten
Windungen der Wicklung ausschlaggebend, da es durchaus erfindungsgemäß vorgesehen
ist, innerhalb ein und desselben Wicklungsmoduls auch Wicklungssegmente mit unterschiedlichen
Anzahlen an Windungen vorzusehen. Hierdurch würde beispielsweise auch die Flexibilität
der Spannungsreglung in vorteilhafter Weise weiter erhöht.
[0020] In ebenso bevorzugter Weise erfolgt die Kontaktierung des ersten und/oder dritten
Wicklungsmoduls zur jeweiligen Verbindung mit den Anschlüssen des zweiten Wicklungsmoduls
an der jeweils außen liegenden, dem zweiten Wicklungsmodul benachbarten Anzapfung.
Die Anzapfungen sind an der Wicklungsoberfläche zumeist längs eines Pfades angeordnet,
wobei die erste und die letzte Anzapfung jeweils eine äußere Anzapfung bilden. Die
Anordnung der Anzapfungen an der Wicklungsoberfläche korreliert zumeist in gewissen
Grenzen mit der Anordnung der Wicklungssegmente in der Wicklung. Wenn nun die jeweils
dem zweiten Wicklungsmodul geometrisch benachbarte Anzapfung für die elektrische Reihenschaltung
verwendet wird, so werden unnötige offene Wicklungssegmente mit letztendlich erhöhtem
Potential zwischen aktiven Wicklungssegmenten vermieden. Dies erhöht in vorteilhafter
Weise die Betriebssicherheit. Die Transformatorhauptwicklung dient hierbei der Einbringung
des Hauptanteils der in die Gesamtwicklung induzierten Spannung, beispielsweise 85%,
während die Zusatzwicklung beispielsweise maximal 30% zur induzierten Spannung beiträgt,
wovon sich beispielsweise je 10% auf erstes, zweites und drittes Wicklungsmodul beziehen.
Es ist aber durchaus auch eine Aufteilung von 12%, 6% und 12% denkbar. Die zuvor genannten
Vorteile einer erfindungsgemäßen Zusatzwicklung erstrecken sich in vergleichbarer
Weise auch auf eine erfindungsgemäße Transformatorwicklung.
[0021] Dies gilt in ebensolcher Weise für eine entsprechende dreiphasige Transformatorwicklung
und einen Trockentransformator mit erfindungsgemäßer Transformatorwicklung.
[0022] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten sind den weiteren abhängigen Ansprüchen
zu entnehmen.
[0023] Anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele sollen die Erfindung,
weitere Ausführungsformen und weitere Vorteile näher beschrieben werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine exemplarische erste Transformatorzusatzwicklung
- Fig. 2
- eine exemplarische zweite Transformatorzusatzwicklung sowie
- Fig. 3
- ein exemplarisches erstes und zweites Wicklungsmodul in Schnittansicht.
[0024] Fig. 1 zeigt eine exemplarische erste Transformatorzusatzwicklung 10 mit einem ersten
12, zweiten 14 und dritten 16 Wicklungsmodul. Die Wicklungsmodule sind zwar als galvanisch
getrennt anzunehmen, sind aber typischerweise als auf ein und demselben Wicklungskörper
um eine gemeinsame Rotationsachse herum angeordnet anzusehen. Das erste Wicklungsmodul
12 weist drei erste Wicklungssegmente 18 auf, welche galvanisch in Reihe geschaltet
sind und zur Kontaktierung mit ihren jeweiligen Anschlüssen als Anzapfungen 24, 26
an die Oberfläche des nicht explizit gezeigten Wicklungskörpers geführt sind. Analog
zum ersten Wicklungsmodul 12 ist ein drittes Wicklungsmodul 16 aufgebaut, welches
drei in Reihe geschaltete dritte Wicklungssegmente 22 aufweist, deren Anschlüsse als
Anzapfungen 30, 32 an die Oberfläche des nicht gezeigten Wicklungskörpers geführt
sind.
[0025] Ein zweites Wicklungsmodul 14 umfasst fünf exemplarische elektrisch in Reihe geschaltete
zweite Wicklungssegmente 20, deren Anschlüsse als Anzapfungen 28 an die Oberfläche
des nicht gezeigten Wicklungskörpers geführt sind. Die Anzapfungen 28 des zweiten
Wicklungsmoduls 14 sind elektrisch mit den Eingängen eines Stufenschalters 34 verbunden,
welcher wahlweise eine der Anzapfungen 28 elektrisch mit seinem Ausgang verbindet.
Dies geschieht mittels eines in Pfeilrichtung 38 beweglichen Kontaktes 36, welcher
mit an den Anzapfungen verbundenen Schleifkontakten eine jeweilige elektrische Verbindung
herstellt. Die Anschlüsse 40, 42 des zweiten Wicklungsmoduls 14 sind durch eine außen
liegende Anzapfung und den Ausgang eines Stufenschalters 34 gebildet. Mittels der
Kontaktierungen 44, 46 sind die Anschlüsse 40, 42 galvanisch mit den jeweils außen
liegenden und den dem zweiten Wicklungsmodul 14 benachbarten Anzapfungen 26, 32 des
ersten 12 und dritten 16 Wicklungsmoduls verbunden. Die Kontaktierungen 44, 46 sind
beispielsweise Isolierte Kabel oder aber auch Kupferstangen oder sonstige Leiter.
Somit sind die Wicklungsmodule 12, 14, 16 elektrisch in Reihe geschaltet.
[0026] Die Anzapfungen 24, 28 des ersten Wicklungsmoduls 12 sind mit entsprechenden Kontaktiervorrichtungen
versehen, so dass mittels einer Kontaktierung 52 wahlweise eine elektrische Verbindung
zu einem ersten Anschluss 48 der Transformatorzusatzwicklung herstellbar ist. Dies
kann sowohl mittels einer manuell anzuordnenden und zu befestigenden Kabel- oder Leiterverbindung
erfolgen, oder aber auch mittels eines Wahlschalters, welcher elektrisch gesehen dieselbe
Funktion erfüllt. Dieser ist vorzugsweise derart ausgestaltet, dass er nur im stromlosen
Zustand schaltet, um so dessen konstruktiven Aufwand zu senken. In analoger Weise
sind die Anzapfungen 30, 32 des dritten Wicklungsmoduls 22 mittels einer Kontaktierung
mit einem zweiten Anschluss 50 der Transformatorzusatzwicklung verbindbar. Ein Anschluss
der Transformatorzusatzwicklung erfolgt somit über ihre beiden Anschlüsse 48, 50.
[0027] Fig. 2 zeigt eine exemplarische zweite Transformatorzusatzwicklung 60. Diese entspricht
in ihren wesentlichen Komponenten der ersten Transformatorwicklung 10 aus Fig. 1.
Jedoch sind in diesem Beispiel das erste und das zweite Wicklungsmodul in einem gemeinsamen
Wicklungsmodul 62 zusammengefasst. Dieses ist von einem dritten Wicklungsmodul 64
jedoch galvanisch getrennt. Diese Trennung ist notwendig, um den Ausgang des Stufenschalters
in das dritte Wicklungsmodul einführen zu können, und einen Kurzschluss mit den nicht
aktiven zweiten Wicklungssegmenten im hinteren (in der Fig. rechts gezeigten) Bereich
des gemeinsamen Wicklungsmoduls 62 zu vermeiden.
[0028] Fig. 3 ein exemplarisches erstes und zweites Wicklungsmodul in einer Schnittansicht
70. Diese Schnittansicht kommt dem realen Aufbau einer erfindungsgemäßen Transformatorzusatzwicklung
relativ nah, da hier der lagenweise gewickelte Aufbau um eine Wickelachse 90 dargestellt
ist. Ein exemplarisches erstes Wicklungsmodul ist mit der Bezugsziffer 72 angedeutet
und ein zweites exemplarisches Wicklungsmodul mit der Bezugsziffer 74. Die durchgezogenen
Linien, mit welchen die Wicklungsmodule 72, 74 dargestellt sind, beschreiben jedoch
keinen elektrischen Leiter, sondern vielmehr das Wickelschema eines um die Wickelachse
90 gewickelten Leiters, also den Querschnittsverlauf von nebeneinander angeordneten
Leiterabschnitten. Der Leiter ist in mehreren Wickellagen 80, 82, 84, 86, 88 mäanderförmig
vom radial inneren Bereich zum radial äußeren bereich gewickelt. Das erste Wicklungsmodul
72, welches im Wesentlichen auch einem dritten Wicklungsmodul entsprechen würde, weist
drei exemplarische Anzapfungen 76 auf. Das zweite Wicklungsmodul 74 weist neun exemplarische
Anzapfungen 78 auf, welche dann mit einem nicht gezeigten Stufenschalter zu verbinden
sind. Die Zahl der Wicklungen der zwischen benachbarten Anzapfungen verschalteten
Wicklungssegmente ist bei dem ersten Wicklungsmodul 72 deutlich höher als bei dem
zweiten Wicklungsmodul 74, da dies nur der Offsetfestlegung des Spannungsregelbandes
des zweiten Wicklungsmoduls dient, welche typischerweise weniger fein abgestuft sein
muss.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 10
- exemplarische erste Transformatorzusatzwicklung
- 12
- erstes Wicklungsmodul
- 14
- zweites Wicklungsmodul
- 16
- drittes Wicklungsmodul
- 18
- Wicklungssegmente des ersten Wicklungsmoduls
- 20
- Wicklungssegmente des zweiten Wicklungsmoduls
- 22
- Wicklungssegmente des dritten Wicklungsmoduls
- 24
- Anzapfungen des ersten Wicklungsmoduls
- 26
- außen liegende zweitem Wicklungsmodul benachbarte Anzapfung
- 28
- Anzapfungen des zweiten Wicklungsmoduls
- 30
- Anzapfungen des dritten Wicklungsmoduls
- 32
- außen liegende zweitem Wicklungsmodul benachbarte Anzapfung
- 34
- Stufenschalter
- 36
- beweglicher Kontakt
- 38
- Bewegungsrichtung des Kontaktes
- 40
- erster Anschluss zweites Wicklungsmodul
- 42
- zweiter Anschluss zweites Wicklungsmodul
- 44
- Kontaktierung zwischen erstem und zweiten Wicklungsmodul
- 46
- Kontaktierung zwischen zweitem und dritten Wicklungsmodul
- 48
- erster Anschluss der Transformatorzusatzwicklung
- 50
- zweiter Anschluss der Transformatorzusatzwicklung
- 52
- Kontaktierung des ersten Anschlusses der Transformatorzusatzwicklung
- 54
- Kontaktierung des zweiten Anschlusses der Transformatorzusatzwicklung
- 60
- exemplarische zweite Transformatorzusatzwicklung
- 62
- gemeinsames Wicklungsmodul
- 64
- drittes Wicklungsmodul
- 70
- exemplarisches erstes und zweites Wicklungsmodul in Schnittansicht
- 72
- exemplarisches erstes Wicklungsmodul
- 74
- exemplarisches zweites Wicklungsmodul
- 76
- Anzapfungen von erstem Wicklungsmodul
- 78
- Anzapfungen von zweitem Wicklungsmodul
- 80
- erste Wicklungslage von zweitem Wicklungsmodul
- 82
- zweite Wicklungslage von zweitem Wicklungsmodul
- 84
- dritte Wicklungslage von zweitem Wicklungsmodul
- 86
- vierte Wicklungslage von zweitem Wicklungsmodul
- 88
- fünfte Wicklungslage von zweitem Wicklungsmodul
- 90
- Wickelachse
1. Transformatorwicklung, umfassend eine Transformatorhauptwicklung und eine damit elektrisch
in Reihe geschaltete Transformatorzusatzwicklung (10, 60), ihrerseits umfassend ein
erstes (12, 72), zweites (14, 74) und drittes (16, 64) Wicklungsmodul mit jeweils
wenigstens einem ersten (18), zweiten (20) beziehungsweise dritten (22) jeweilige
Anzapfungen (24, 26, 28, 30, 32, 76, 78) aufweisenden Wicklungssegment (18, 20, 22),
und einen mit den Anzapfungen (28, 76) des zweiten Wicklungsmoduls (14, 74) verbundenen
Stufenschalter (34), welcher wahlweise eine der Anzapfungen (28, 76) des zweiten Wicklungsmoduls
(14, 74) elektrisch mit seinem Ausgang verbindet, wobei die Anschlüsse (40, 42) des
zweiten Wicklungsmoduls (14, 74) durch eine außen liegende Anzapfung und den Ausgang
des Stufenschalters (34) gebildet sind, wobei das zweite Wicklungsmodul (14, 74) an
seinem ersten genannten Anschluss (40) mit wenigstens einem Wicklungssegment (18)
des ersten Wicklungsmoduls (12, 72) und an seinem anderen genannten Anschluss (42)
mit wenigstens einem Wicklungssegment (22) des dritten Wicklungsmoduls (16,64) verbunden
und elektrisch in Reihe geschaltet (44, 46) ist.
2. Transformatorwicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Wicklungsmodul (14, 74) eine Mehrzahl an elektrisch in Reihe geschalteten
Wicklungssegmenten (20) aufweist.
3. Transformatorwicklung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste (12, 72) und das dritte (16, 64) Wicklungsmodul eine Mehrzahl an elektrisch
in Reihe geschalteten Wicklungssegmenten (18 bzw. 22) aufweisen.
4. Transformatorwicklung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die für eine Reihenschaltung des ersten und/oder des dritten Wicklungsmoduls notwendige
Kontaktierung (44, 46, 52, 54) der jeweiligen Anzapfungen (24, 26, 28, 30, 32, 76,
78) mittels einer mechanisch lösbaren Leiter- und/oder Kabelverbindung realisiert
ist.
5. Transformatorwicklung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Anzapfungen (24, 26, 30, 32, 76) des ersten (12, 72) und /
oder dritten (16, 64) Wicklungsmoduls mit den Eingängen eines jeweiligen Wahlschalters
verbunden sind, so dass die Anzahl der elektrisch mit dem zweiten Wicklungsmodul (14,
74) in Reihe geschalteten Wicklungssegmente (18, 22) damit festlegbar ist.
6. Transformatorwicklung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der in Reihe geschalteten Wicklungssegmente (18) des ersten Wicklungsmoduls
(12, 72) und die Anzahl der in Reihe geschalteten Wicklungssegmente (22) des dritten
Wicklungsmoduls (16, 64) identisch sind.
7. Transformatorwicklung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktierung (44, 46) des ersten (12, 72) und/oder dritten (16, 64) Wicklungsmoduls
zur jeweiligen Verbindung mit den Anschlüssen des zweiten Wicklungsmoduls (14, 74)
an der jeweils außen liegenden, dem zweiten Wicklungsmodul (14, 74) benachbarten Anzapfung
(26, 32) erfolgt.
8. Transformatorwicklung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese dreiphasig ausgeführt ist.
9. Trockentransformator, umfassend einen Transformatorkern und eine Transformatorwicklung
nach einem der Ansprüche 1 oder 8.
1. Transformer winding, comprising a main transformer winding and a supplementary transformer
winding (10, 60) connected electrically in series therewith and for its part comprising
a first winding module (12, 72), a second winding module (14, 74) and a third winding
module (16, 64), each having at least a first (18), a second (20) and a third (22)
winding segment (18, 20, 22) having respective taps (24, 26, 28, 30, 32, 76, 78),
and an on-load tap changer (34), which is connected to the taps (28, 76) of the second
winding module (14, 74) and optionally connects one of the taps (28, 76) of the second
winding module (14, 74) electrically to its output, wherein the connections (40, 42)
of the second winding module (14, 74) are formed by an outer tap and the output of
the on-load tap changer (34), wherein
the second winding module (14, 74) is connected at its first-mentioned connection
(40) to at least one winding segment (18) of the first winding module (12, 72) and
at its other mentioned connection (42) to at least one winding segment (22) of the
third winding module (16, 64) and is connected electrically in series therewith (44,
46).
2. Transformer winding according to Claim 1, characterized in that the second winding module (14, 74) has a plurality of winding segments (20) which
are connected electrically in series.
3. Transformer winding according to Claim 1 or 2, characterized in that the first winding module (12, 72) and the third winding module (16, 64) have a plurality
of winding segments (18 and 22) connected electrically in series.
4. Transformer winding according to one of the preceding claims, characterized in that the contact-making (44, 46, 52, 54) of the respective taps (24, 26, 28, 30, 32, 76,
78) which is required for producing a series circuit comprising the first and/or third
winding module is implemented by means of a mechanically detachable conductor and/or
cable connection.
5. Transformer winding according to one of the preceding claims, characterized in that at least some of the taps (24, 26, 30, 32, 76) of the first winding module (12, 72)
and/or the third winding module (16, 64) are connected to the inputs of a respective
selector switch, with the result that the number of winding segments (18, 22) connected
electrically in series with the second winding module (14, 74) can thus be fixed.
6. Transformer winding according to one of the preceding claims, characterized in that the number of winding segments (18) connected in series of the first winding module
(12, 72) and the number of winding segments (22) connected in series of the third
winding module (16, 64) are identical.
7. Transformer winding according to one of the preceding claims, characterized in that the contact-making (44, 46) of the first winding module (12, 72) and/or the third
winding module (16, 64) with respect to the respective connection to the connections
of the second winding module (14, 74) is performed at the respectively outer tap (26,
32) adjacent to the second winding module (14, 74).
8. Transformer winding according to one of the preceding claims, characterized in that said transformer winding has a three-phase design.
9. Dry-type transformer, comprising a transformer core and a transformer winding according
to either of Claims 1 and 8.
1. Enroulement de transformateur, comprenant un enroulement principal de transformateur
et un enroulement supplémentaire de transformateur (10, 60) branché en série avec
celui-ci, comprenant de son côté un premier (12, 72), un deuxième (14, 74) et un troisième
(16, 64) module d'enroulement comportant respectivement au moins un premier (18),
un deuxième (20) ou un troisième (22) segment d'enroulement (18, 20, 22) possédant
des prises (24, 26, 28, 30, 32, 76, 78) respectives et un commutateur à gradins (34)
relié aux prises (28, 76) du deuxième module d'enroulement (14, 74), lequel relie
électriquement l'une des prises (28, 76), au choix, du deuxième module d'enroulement
(14, 74) à sa sortie, les bornes (40, 42) du deuxième module d'enroulement (14, 74)
étant formées par une prise se trouvant à l'extérieur et la sortie du commutateur
à gradins (34), le deuxième module d'enroulement (14, 74) étant relié et branché électriquement
en série (44, 46) avec au moins un segment d'enroulement (18) du premier module d'enroulement
(12, 72) au niveau de sa première borne (40) citée et avec au moins un segment d'enroulement
(22) du troisième module d'enroulement (16, 64) au niveau de son autre borne (42)
citée.
2. Enroulement de transformateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le deuxième module d'enroulement (14, 74) possède une pluralité de segments d'enroulement
(20) branchés électriquement en série.
3. Enroulement de transformateur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le premier (12, 72) et le troisième (16, 64) modules d'enroulement possèdent une
pluralité de segments d'enroulement (18 ou 22) branchés en série.
4. Enroulement de transformateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la mise en contact (44, 46, 52, 54) des prises (24, 26, 28, 30, 32, 76, 78) respectives
nécessaire pour le branchement en série du premier et/ou du deuxième module d'enroulement
est réalisée au moyen d'une liaison par conducteur et/ou par câble détachable mécaniquement.
5. Enroulement de transformateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une partie des prises (24, 26, 30, 32, 76) du premier (12, 72) et/ou du troisième
(16, 64) modules d'enroulement sont reliées aux entrées d'un commutateur de sélection
correspondante, de sorte que le nombre de segments d'enroulement (18, 22) branchés
électriquement en série avec le deuxième module d'enroulement (14, 74) peut ainsi
être défini.
6. Enroulement de transformateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le nombre de segments d'enroulement (18) du premier module d'enroulement (12, 72)
branchés en série et le nombre de segments d'enroulement (22) du troisième module
d'enroulement (16, 64) branchés en série sont identiques.
7. Enroulement de transformateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la mise en contact (44, 46) du premier (12, 72) et/ou du troisième (16, 64) modules
d'enroulement en vue de la liaison respective avec les bornes du deuxième module d'enroulement
(14, 74) s'effectue au niveau de la prise (26, 32) respectivement extérieure, voisine
du deuxième module d'enroulement (14, 74).
8. Enroulement de transformateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que celui-ci est réalisé triphasé.
9. Transformateur sec, comprenant un noyau de transformateur et un enroulement de transformateur
selon l'une des revendications 1 ou 8.


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