[0001] Die Erfindung betrifft eine Druckluftstrahlvorrichtung für das Innenstrahlen von
Rohrabschnitten und Turmsegmenten, (siehe z.B.
FR 2 450 668 A1).
[0002] Druckluftstrahlvorrichtungen emittieren ein körniges Strahlmittel, wie beispielsweise
Hochofenschlacke. Das Strahlmittel wird mit großer Geschwindigkeit auf die zu behandelnde
Werkstückoberfläche gerichtet. Durch den Impuls beim Auftreffen werden anhaftende
Zunder- und Rostschichten gelöst. Auch wird je nach Korngröße des verwendeten Strahlmittels
eine gewünschte Rauigkeit der Werkstückoberfläche eingestellt, um diese für nachfolgende
Behandlungsschritte, wie das Überziehen mit metallischen Überzügen oder mit Lacken
und polymeren Beschichtungen, vorzubereiten und eine gute Haftung der Überzüge und
Beschichtungen zu erreichen.
[0003] Große Werkstückoberflächen werden dabei meist mit Schleuderradturbinen beaufschlagt,
durch welche große Mengen von Strahlmittel pro Zeiteinheit aufzubringen sind und somit
großflächige Behandlungen in kurzer Zeit möglich sind. Auch wenn offene rohrförmige
Werkstücke endseitig gut zugänglich sind, so ist eine Behandlung von Innenflächen
mit Schleuderrädern meist nicht möglich, weil diese an lanzenförmigen Halterungen
bis tief in das Werkstück eingeführt werden müssen, wobei neben den hohen Haltekräften
für die schweren Schleuderradturbinen auch die Versorgung mit Strahlmittel problematisch
ist. Weiterhin ist die Abfuhr des Strahlmittels aus dem Inneren des Werkstücks problematisch.
Die erheblichen Mengen von Strahlmitteln, die mit Schleuderrädern verarbeitet werden,
können nur schwer aus dem Inneren der Werkstücke heraustransportiert werden und müssen
meist sogar manuell beseitigt werden.
[0004] Innerhalb von Hohlräumen ist daher in den meisten Fällen eine manuelle oder robotergestützte
Oberflächenbehandlung über Druckluftstrahldüsen erforderlich. Hierbei wird in der
Druckluftstrahldüse das Strahlmittel in einem Luftstrom mitgerissen und prallt ebenfalls
mit hoher Geschwindigkeit auf die Werkstückoberfläche. Im Vergleich zum Einsatz von
Schleuderrädern können jedoch pro Zeiteinheit nur kleinere Flächen nachbehandelt werden.
Bei großen, innen liegenden Oberflächen, wie sie beispielsweise innerhalb von Rohrabschnitten
vorliegen, ist die Behandlung der Oberfläche entsprechend zeitintensiv.
[0005] Bei langen Rohrabschnitten wie auch bei Turmsegmenten, aus denen Türme für Windkraftanlagen
errichtet werden, kommt also der Einsatz von Schleuderrädern zur großflächigen Oberflächenbehandlung
nicht infrage. Zugleich wird beispielsweise für die manuelle Behandlung eines Turmsegments
mit einer Länge von etwa 30 m mit Druckluftstrahldüsen eine ganze Tagesschicht benötigt.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Druckluftstrahlvorrichtung für das
Innenstrahlen von Rohrabschnitten und Turmsegmenten anzugeben, mit der eine effektive
Oberflächenbehandlung der Innenwandungen von Rohrabschnitten und Turmsegmenten in
kürzerer Zeit möglich ist als bei rein manuell mit Druckluftstrahldüsen durchgeführten
Oberflächenbehandlungen.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Druckluftstrahlvorrichtung mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Diese Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus einer ortsfesten Supporteinheit, welche
ortsfest und außerhalb des für die Lagerung des Werkstücks vorgesehenen Lagerplatzes
angeordnet ist. Ist beispielsweise das Werkstück in einer Halle positioniert, so ist
es möglich, die Supporteinheit außerhalb davon zu positionieren.
[0009] Eine weitere wesentliche Baugruppe ist eine Verfahreinheit, die zunächst mit einer
Axialführungseinrichtung der Supporteinrichtung gekoppelt ist, von dieser in das offene
Turmsegment eingeschoben und dann auf die Innenwandung des Werkstücks abgesetzt wird.
[0010] Die eigentliche Strahlbehandlung wird durch eine Düsenträgereinheit vorgenommen,
die mit der Verfahreinheit verbunden ist. Die Düsenträgereinheit weist wenigstens
eine Druckluftstrahldüse auf, die an eine Strahlmittelzuführleitung angeschlossen
ist.
[0011] Hierdurch ergibt sich erfindungsgemäß auch eine Verfahrensweise zum Innenstrahlen
von Rohrabschnitten und Turmsegmenten mit den Merkmalen des Anspruchs 9.
[0012] Aufbau und Betrieb einer erfindungsgemäßen Druckluftstrahlvorrichtung werden nachfolgend
näher erläutert:
Ein Werkstück, wie insbesondere ein Turmsegment einer Windenergieanlage mit einem
Konuswinkel von beispielsweise 1° bis 5°, wird fest auf dem vorgesehenen Lagerplatz
positioniert, und zwar so, dass die Längsachse des Werkstücks im Wesentlichen parallel
zur Längsachse der Axialführungseinrichtung an der Supporteinheit ausgerichtet ist.
[0013] Die Supporteinheit enthält in Verbindung mit der Axialführungseinrichtung zu einem
Zeitpunkt vor Beginn der Oberflächenbehandlung auch noch die Verfahreinheit samt der
daran angesetzten Düsenträgereinheit.
[0014] Eine Höhenverstellungseinrichtung an der Supporteinheit ermöglicht es, die Verfahreinheit
zunächst auf die vorgesehene Höhe anzuheben, auf der das Einschieben der Verfahreinheit
in das am Ende offene Werkstück möglich ist. Ist die Höhe entsprechend ausgerichtet,
kann die Verfahreinheit mithilfe der Axialführungseinrichtung relativ zur Supporteinheit
auf das Werkstück zu verschoben werden. Die Verfahreinheit wird dabei in das Innere
des Endbereichs des Werkstücks hineingeschoben, wobei die Verfahreinheit samt der
Düsenträgereinheit noch von der Supporteinheit gestützt wird.
[0015] Die Verfahreinheit wird danach durch Absenken mittels der Höhenverstellungseinrichtung
an der Supporteinheit oder durch Ausfahren eigener, längenverstellbarer Radträgerelemente
mit seinen Rädern auf die gerundete Werkstückoberfläche abgesetzt. Sobald die Verfahreinheit
mit ihren Rädern oder Rollen auf die Werkstückoberfläche aufgesetzt ist, kann die
Verbindung zur Axialführungseinrichtung gelöst werden. Die Verfahreinheit ist dann
mechanisch nicht mehr mit der Axialführungseinrichtung und der Supporteinheit gekoppelt,
sondern kann selbsttätig innerhalb des Werkstücks verfahren werden. Es besteht lediglich
noch eine Verbindung mit einer Strahlmittelzuführleitung und mit einer Energieleitung,
die entsprechend flexibel ausgebildet sind.
[0016] Die Strahlmittelzuführleitung und/oder die Energieleitung können auf großen Haspeln,
die an der Supporteinheit drehbar gelagert sind, aufgerollt und abgespult werden.
[0017] Nachdem die Positionierung der Verfahreinheit auf der Werkstückoberfläche abgeschlossen
ist, kann die Düsenträgereinheit aktiviert werden. Hierzu ist insbesondere vorgesehen,
längenverstellbare Führungselemente für die Strahlmitteldüsen vorzusehen, um einen
geeigneten Abstand der Strahlmitteldüsen zur Werkstückoberfläche von insbesondere
400 mm bis 500 mm einzustellen. Soweit die Verfahreinheit verstellbare Radträgerelemente
aufweist, ist eine kontinuierliche Höhenverstellung entlang des Arbeits- und Verfahrweges
derart vorgesehen, dass eine gleichmäßige Bewegung entlang der Mittelachse des Rohrabschnitts
bzw. Turmsegments möglich ist.
[0018] Nach dem Ausrichten der Strahldüse gegenüber der Innenwandung des Werkstücks kann
der Strahlbetrieb aufgenommen werden. Es wird das Strahlmittel durch die Strahlmittelzuführleitung
zugeführt und die Werkstückoberfläche damit beschossen.
[0019] Um eine Behandlung der Werkstückoberfläche über den gesamten Umfang zu erreichen,
kann vorgesehen sein, die Druckluftstrahldüse an rotierbaren Düsenhalterelementen
zu lagern, die dann alternierend um einen bestimmten Schwenkwinkel bewegt werden,
um auf diese Weise größere Oberflächenbereiche zu überdecken. Sind beispielsweise
zwei Strahldüsen an diametral gegenüberliegenden Seiten vorgesehen, ist eine Verschwenkung
um etwa 190° vorgesehen, um eine lückenlose Behandlung der Werkstückoberfläche zu
gewährleisten. Bevorzugt sind drei Strahldüsen vorgesehen, die in einem Winkel von
jeweils 120° zueinander angeordnet sind. Diese Strahldüsen sind jeweils einzeln an
in radialer Richtung längenverstellbaren Halterelementen gelagert. Die Halteelemente
wiederum sind miteinander verbunden und als Einheit um einen bestimmten Schwenkwinkel
drehbar, der im Falle einer Anordnung von drei Druckluftstrahldüsen bei etwa 130°
liegt. Das ist etwas mehr als ein rechnerisches Drittel am Gesamtumfang, so dass durch
Überlappungen sichergestellt ist, dass alle Oberflächenbereiche bestrahlt werden.
[0020] Die Oberflächenbehandlung erfolgt dann in der Weise, dass unter fortwährender, oszillierender
Hin- und Herbewegung der Trägereinheit für die Druckluftstrahldüsen Strahlmittel auf
die Werkstückoberfläche gerichtet wird und zugleich eine Verschiebung entlang der
Mittelachse des Werkstücks durch eigenständiges Verfahren der Verfahreinheit erfolgt,
sodass eine durchgängige Oberflächenbehandlung bis in den Endbereich des Werkstücks
möglich ist.
[0021] Insbesondere kann bei der Verfahreinheit vorgesehen sein, zwei Räderpaare mit Abstand
in Längsrichtung zueinander vorzusehen, wobei diese Räder jeweils radial in Bezug
die Mittelachse des Werkstücks bzw. senkrecht zur Werkstückoberfläche ausgerichtet
sind. Beispielsweise können bei jedem Räderpaar zwei Räder vorgesehen sein, die im
Querschnitt gesehen in einem Winkel von 120° zueinander ausgerichtet sind. Damit wird
eine gute Abstützung sowohl gegen Nickbewegungen bei der Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung
in Längsrichtung erreicht, wie auch eine seitliche Abstützung dadurch, dass sich die
Räder mit großer Abstützweite auf der konkaven Innenseite des Werkstücks abstützen
können.
[0022] Um insbesondere bei konisch zulaufenden Werkstücken wie den genannten Turmsegmenten
für Windkraftanlagen zu erreichen, dass das Zentrum der Strahldüsenhalter, welches
auch die Drehachse bildet, entlang der Mittelachse des Werkstücks verfahren wird,
ist eine kontinuierliche Verstellung des Abstands der Räder von der Mittelachse erforderlich,
wozu entweder einzelne, längenverstellbare Radhalterelemente Verwendung finden können
oder auch Räder über Scherenelemente so miteinander verbunden sein können, dass eine
Höhenverstellung erreicht wird.
[0023] Die Durchmesseranpassung innerhalb der Düsenträgereinheit kann dadurch erfolgen,
dass jedes Düsenträgerhalteelement für sich längenverstellbar ist. Möglich sind aber
auch gelenkige Anordnungen nach Art eines aufspannbaren Schirms, wo durch Verschiebung
eines zentralen Speichenträgerelements die daran angelenkten Arme mehr oder weniger
weit abgespreizt werden. Mit dieser Verstellmöglichkeit kann gerade bei konischen
Werkstücken der Abstand der Düsen zur Wandung laufend angepasst werden.
[0024] Dieses Schirmprinzip kann außer bei der Durchmesseranpassung der Düsenträgereinheit
auch für das Fahrwerk der Verfahreinheit angewandt werden. Es ist hierbei jeweils
nur ein linear wirkender Aktor erforderlich, um eine gleichmäßige radiale Verstellung
von mehreren Düsen bzw. Rädern oder Radsätzen simultan bewirken zu können.
[0025] Die Räder der Verfahreinheit sind insbesondere als Niederdruckreifen ausgeführt,
welche eine gute Haftung auf der Innenwandung des Werkstücks und eine Anpassung an
die jeweilige Geometrie mit großer Auflagefläche ermöglichen.
[0026] Nach dem Abschluss der Oberflächenbehandlung im Inneren des Werkstücks wird die Verfahreinheit
samt der Düsenträgereinheit in eine endseitige Position zurück verfahren, an welcher
eine erneute Ankopplung an die Axialführungseinrichtung der Supporteinheit erfolgt.
Die Ankopplung kann beispielsweise derart erfolgen, dass die Axialführungseinrichtung
einen oder mehrere ausschiebbare Träger aufweist, die unter den Massenschwerpunkt
der Verfahreinheit geschoben werden. Durch Hochziehen der Radeinheiten senkt sich
die Verfahreinheit dann auf die Träger der Axialführungseinrichtung ab. Hierbei können
Zentrierhilfen vorgesehen sein, um eine exakte Lagepositionierung zu erreichen und
beim anschließenden Zurückziehen der Verfahreinheit aus dem Werkstück heraus ein Abrutschen
der Verfahreinheit zu vermeiden. Sobald die Verfahreinheit auf die Supporteinheit
zurückgezogen worden ist, ist das Werkstück frei begehbar, sodass eventuelle manuelle
Nacharbeiten und Kontrollen der Werkstückoberfläche erfolgen können. Hierzu ist es
vorteilhaft, wenn die Verfahreinrichtung neben der Strahlmittelversorgungsleitung
auch eine Saugleitung aufweist, um sich an der Unterseite sammelndes Strahlmittel
kontinuierlich abzusaugen und damit einen anschließenden Reinigungsvorgang zu vermeiden
oder zumindest deutlich zu verkürzen. Um zu vermeiden, dass Strahlmittel auf Oberflächenbereiche
trifft, die unten liegend sind und mit Strahlmittel bedeckt sind, wodurch die Effekte
der Behandlung gemindert werden, kann eine zusätzliche Abblasvorrichtung vorgesehen
sein, die insbesondere mit der Düsenträgereinheit verbunden oder gekoppelt ist. Hieraus
wird Druckluft gezielt auf die Werkstückoberfläche gegeben, um die zu behandelnden
Oberflächenbereiche frei von Strahlmittel zu halten. Hierüber kann auch bei der Rückzugsbewegung
der Verfahreinrichtung eine kontinuierliche Reinigung der Werkstückinnenseite über
nahezu die gesamte Länge des Werkstücks erreicht werden.
[0027] Die Axialführungseinrichtung kann beispielsweise durch einen Schlitten gebildet werden,
der mit seinen Rollen in Profilträgern geführt ist. Die Profile sind I- oder U-Profile
mit Ober- und Untergurt, sodass ein Verkippen in Fahrtrichtung unterbunden ist.
[0028] Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. Die
Figuren zeigen im Einzelnen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Druckluftstrahlvorrichtung in schematischer, seitlicher Ansicht,
- Fig. 2
- ebenfalls in seitlicher Ansicht eine bevorzugte Ausbildung eines Radpaares der Verfahreinheit,
- Fig. 3
- eine alternative Ausbildung einer Radeinheit,
- Fig. 4
- Teile der Supporteinheit im Schnitt und
- Fig. 5
- eine mögliche Ausführungsform einer Düseneinheit.
[0029] Fig. 1 zeigt eine Druckluftstrahlvorrichtung 100. Auf einem Fundament 1 ist ein schienenförmiges
Basisgestell 11 einer Supporteinheit 10 angeordnet. Auf einem rollengelagerten Schlitten
12 ist die Verfahreinheit 20 mit einer Düseneinheit 30 verschiebbar gelagert. Die
Verfahreinheit 20 liegt auf der Oberseite des Schlittens 12 an entsprechenden Zentriereinrichtungen
auf. Ebenfalls ortsfest angeordnet ist eine Haspel 14 für eine Strahlmittelversorgungsleitung.
Im rechten Bereich der Darstellung der Fig. 1 ist der Schlitten 12 mit der Düseneinheit
30 bereits in das Innere eines konisch zulaufenden Turmsegments 2 hineingeschoben.
Durch die Linie 3 ist eine Trennung des Aufstellorts der Supporteinheit 10 von dem
Lagerplatz für das Werkstück 2 angedeutet; hierbei kann es sich beispielsweise um
eine Toröffnung einer Produktionshalle handeln.
[0030] Dementsprechend ist die Verfahreinheit 20 auf dem Schlitten 12 in Figur 1 doppelt
dargestellt, nämlich links außerhalb des Werkstücks und rechts innerhalb des Werkstücks
2.
[0031] Basisgestell 11, Schlitten 12 und eine Kupplungstange 13 sind Teil einer Axialführungseinrichtung.
Erfindungsgemäß wird die Axialführungseinrichtung nur über einen kurzen Weg benötigt,
nämlich um die Verfahreinheit 20 vollständig in den endseitigen Bereich des Werkstücks
2 hineinbringen zu können bzw. wieder daraus heraus.
[0032] Es ist eben nicht erforderlich, die Axialführungsvorrichtung so lang wie das Werkstück
2 auszuführen, da die Verfahreinheit 20 selbstverfahrend ausgebildet ist. Es muss
eben lediglich ermöglicht werden, die Verfahreinrichtung 20 vom Schlitten 12 aus mittels
der Kupplungsstange 13 freischwebend in den inneren Querschnittsbereich des Werkstücks
2 hineinschieben zu können, bis darin eine Absenkung des eigenen Fahrwerks möglich
ist.
[0033] Mögliche Ausbildungen der Supporteinheit 10 und der Verfahreinheit 20 sind in Fig.
2 näher dargestellt. Bei der links in der Darstellung gezeigten Supporteinheit 10
ist eine Höhenverstelleinrichtung 15 in Form von Spindeln realisiert, durch welche
die Führungsschiene 11 , welche den Schlitten 12 der Axialführungseinrichtung trägt,
in der Höhe verstellt werden kann.
[0034] Erkennbar ist weiterhin, wie die rechts im Bild dargestellte Verfahreinheit 20 ausgebildet
und positioniert ist. Hierbei sind Räder 21 an Radträgerelementen 22 aufgehängt, wobei
die Radträgerelemente 22 wiederum an einem Gelenkkopf 23 verbunden sind. Über zusätzliche
Speichen 24 kann durch Verschiebung des Knotenpunktes 25 der radiale Abstand der Räder
von einer Mittelachse 4 verändert werden. In Fig. 2 ist das Zentrum der Räderanordnung
der Verfahreinheit 20 bereits auf der Mittelachse 4 des Werkstücks 2 positioniert,
indem die Höhenverstelleinrichtung 15 die Führungsschiene 11 und den Schlitten 12
angehoben hat.
[0035] Alternativ zu der Räderverstelleinrichtung bei der Verfahreinheit 20 in Fig. 2, die
nach Art eines Schirmgestells funktioniert, ist bei einer Verfahreinheit 20' in Fig.
3 vorgesehen, an gegenüberliegenden Enden eines Trägerarms 22' jeweils Rollen 21'
anzuordnen. Die Trägerarme 22' sind kreuzweise an einem Knotenpunkt 23' miteinander
verbunden. Mittels der Verstellelemente 24' können die beiden Trägerarme 22' voneinander
abgespreizt werden, wodurch sich der Abstand der unteren und oberen Räder 21' zueinander
ändert und sich entsprechend die Höhe des Knotenpunktes 23', das das Zentrum bildet,
gegenüber dem Werkstück 2 einstellen lässt. Durch eine entsprechende Anbindung der
Düsenträgereinheit 30 an die Verfahreinheit 20' kann das Zentrum der Düsenträgereinheit
auf die Mittelachse des Werkstücks 2 angehoben werden.
[0036] Teile der Axialführungseinrichtung in der Supporteinheit 10 sind in Fig. 4 gezeigt.
Der Schlitten 12 ist über Rollenpaare, die mit ihren Rollen 16 jeweils nach außen
weisen, in Profilträgern 11 gelagert, deren offene Profilseiten zueinander gewandt
ausgerichtet sind. Die Rollen 16 können sich somit sowohl am Untergurt wie auch am
Obergurt des Profilträgers 11 abstützen und sind darüber hinaus gegen seitliche Verschiebung
gesichert.
[0037] Fig. 5 zeigt eine mögliche Ausführungsform einer Düseneinheit 30. Mehrere Druckluftstrahldüsen
31 sind an einer schirmförmigen Konstruktion angeordnet und weisen mit ihren Düsenmündungen
radial nach außen. Über die schirmförmige Konstruktion ist eine Anpassung des radialen
Abstands zur Innenwandung des Werkstücks 2 möglich. Dazu sind die Druckluftstrahldüsen
31 an Haltearmen 32 befestigt, die gelenkig an einem Gelenkkopf 33 verbunden sind.
Über eine Verschiebung eines Knotenpunktes 35, an dem Speichenelemente 34 gelenkig
angebunden sind, welche die Haltearme 32 stützen, kann der radiale Abstand der Druckluftstrahldüsen
31 von der Wandung des Werkstücks 2 verändert werden. Die Druckluftstrahldüsen 31
sind an bewegliche Strahlschläuche 37 angeschlossen, die der Anpassung des Durchmessers
in der Düseneinheit 30 problemlos folgen.
[0038] Die Positionierung der Mittelachse der Anordnung der Strahlmitteldüsen 31 in der
Düseneinheit 30 ist durch die zuvor beschriebenen Verstellmöglichkeiten der Verfahreinheit
20 möglich, um die Düseneinheit 30 auf der Mittelachse 4 des Werkstücks 2 zu positionieren.
[0039] Zusätzlich kann eine Abblaseinrichtung 36 vorgesehen sein, um gerade im Bodenbereich,
wo sich das Strahlmittel sammelt, den Wirkungsbereich der Druckluftstrahldüsen 31
frei zu halten.
1. Druckluftstrahlvorrichtung (100) für das Innenstrahlen von Rohrabschnitten und Turmsegmenten
(2), mit wenigstens einer mit einer Strahlmittelzuführleitung verbundenen Druckluftstrahldüse
(31)
gekennzeichnet durch:
- eine ortsfeste, außerhalb eines Lagerplatzes für ein Werkstück positionierte Supporteinheit
(10) mit wenigstens einer parallel zur Längserstreckung des Werkstücks (2) ausgerichteten
Axialführungseinrichtung (11, 12) und einer Höhenverstellungseinrichtung (15) zum
Anheben und Senken einer Verfahreinheit (20; 20') mit einer Düsenträgereinheit (30);
- die mit der Axialführungseinrichtung (12, 13) koppelbare und auf die Innenwandung
des Werkstücks (2) absetzbare, selbstfahrende Verfahreinheit (20; 20'), die an eine
Strahlmittelzuführleitung und eine Energieleitung angeschlossen ist,
- sowie die mit der Verfahreinheit (20; 20') verbundene Düsenträgereinheit (30), an
der die wenigstens eine Druckluftstrahldüse (31) angeordnet ist.
2. Druckluftstrahlvorrichtung (100) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftstrahldüse (31) jeweils einzeln an einem in radialer Richtung längenverstellbaren
Düsenhalterelement gelagert ist.
3. Druckluftstrahlvorrichtung (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftstrahldüse (31) an einem rotierbaren Düsenhalterelement gelagert ist,
das alternierend um einen Schwenkwinkel bewegbar ist.
4. Druckluftstrahlvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass drei Druckluftstrahldüsen (31) vorgesehen sind, die in einem Winkel von jeweils 120°
zueinander angeordnet sind.
5. Druckluftstrahlvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenträgereinheit (30) nach Art eines aufspannbaren Schirms ausgebildet ist,
wobei durch Verschiebung eines zentralen Speichenträgerelements (33) die daran angelenkten
Arme (32) abspreizbar sind
6. Druckluftstrahlvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verfahreinheit (20') zwei Räderpaare mit Abstand in Längsrichtung zueinander
besitzt, wobei die Räder (21) jeweils radial in Bezug die Mittelachse (4) des Werkstücks
(2) bzw. senkrecht zur Werkstückoberfläche ausgerichtet sind.
7. Druckluftstrahlvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass in der Verfahreinheit (20; 20') die Räder (21) über Scherenelemente miteinander verbunden
sind.
8. Druckluftstrahlvorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verfahreinheit (20; 20') längenverstellbare Radträgerelemente aufweist.
9. Verfahren zum Innenstrahlen von Rohrabschnitten und Turmsegmenten (2) mit einer Druckluftstrahldüse
(31), mit wenigstens folgenden Schritten:
- Liegende Positionierung eines rohrförmigen oder kegelabschnittsförmigen Werkstücks
(2) auf einem Lagerplatz;
- Ausrichtung der Mittelachse (4) des Werkstücks (2) zur Längsachse einer Axialführungseinrichtung
(12, 13) an einer ortsfesten Supporteinheit (10), die außerhalb des Lagerplatzes angeordnet
ist;
- Koppeln einer Verfahreinheit (20) mit der Axialführungseinrichtung (12, 13);
- Einschieben der Verfahreinheit (20) samt einer Düsenträgereinheit (30) mit wenigstens
einer Druckluftstrahldüse (31) in das Innere des Werkstücks (2) mittels der Axialzuführungseinrichtung
(12, 13);
- Absenken der Verfahreinheit (20) mit der Düsenträgereinheit (30) oder der Räder
der Verfahreinheit (20) und Aufsetzen der Räder (21) der Verfahreinheit (20) auf die
Innenwandung des Werkstücks (2);
- Lösen der Verfahreinheit (20) von der Axialzuführungseinrichtung (12, 13);
- Durchführen des Strahlens der Werkstückoberfläche unter oszillierender Bewegung
der Druckluftstrahldüsen (31) und Verfahren der Verfahreinheit (20) entlang der Werkstück-Mittelachse
(4).
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Strahlen die Verfahreinheit (20) angehoben und an die Axialzuführungseinrichtung
(12, 13) angekoppelt wird und mittels der Axialzuführungseinrichtung (12, 13) aus
dem Werkstück (2) zurückgezogen wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Druckluftstrahldüsen (31) an der Düseneinheit (30) gegenüber der
Innenwandung des Werkstücks (2) vor und/oder während des Strahlens eingestellt bzw.
nachgeführt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei konischen Werkstücken (2) während des Verfahrens der Verfahreinheit (20; 20')
entlang der Mittelachse (4) der Abstand der Räder (21) von der Mittelachse (4) verstellt
wird.
1. Compressed-air blasting device (100) for blasting the interior of pipe sections and
tower segments (2), having at least one compressed-air blasting nozzle (31) connected
to a blasting-agent feed line,
characterized by:
- a fixed support unit (10) which is positioned outside a storage place for a work
piece and has at least one axial guiding device (11, 12), oriented parallel to the
longitudinal extent of the work piece (2), and a height adjustment device (15) for
lifting and lowering a travelling unit (20, 20') having a nozzle carrier unit (30);
- the self-propelled travelling unit (20, 20') which can be coupled to the axial guiding
device (12, 13) and can be set down onto the inner wall of the work piece (2), which
travelling unit is connected to a blasting-agent feed line and an energy line,
- and the nozzle carrier unit (30) which is connected to the travelling unit (20',
20') on which nozzle carrier unit the at least one compressed-air blasting nozzle
(31) is arranged.
2. Compressed-air blasting device (100) according to Claim 1, characterized in that the compressed-air blasting nozzles (31) are each individually mounted on a nozzle
holder element which is length-adjustable in the radial direction.
3. Compressed-air blasting device (100) according to Claim 1 or 2, characterized in that the compressed-air nozzle (31) is mounted on a rotatable nozzle holder element which
can be moved in alternating fashion through a pivoting angle.
4. Compressed-air blasting device (100) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that three compressed-air blasting nozzles (31) are provided which are each arranged at
an angle of 120° to one another.
5. Compressed-air blasting device (100) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the nozzle carrier unit (30) is designed in the manner of an openable umbrella, wherein,
by displacing a central spoke carrier element (33), the arms (32) articulated thereon
can be splayed out.
6. Compressed-air blasting device (100) according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the travelling unit (20') has two wheel pairs with a distance in the longitudinal
direction from one another, wherein the wheels (21) are each oriented radially with
respect to the centre axis (4) of the work piece (2) or perpendicularly to the work
piece surface.
7. Compressed-air blasting device (100) according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the wheels (21) are connected to one another via scissors elements in the travelling
unit (20, 20').
8. Compressed-air blasting device (100) according to one of the preceding claims, characterized in that the travelling unit (20, 20') has length-adjustable wheel carrier elements.
9. Method for blasting the interior of pipe sections and tower segments (2) with a compressed-air
blasting nozzle (31), comprising at least the following steps:
- horizontally positioning a work piece (2), which is tubular or in the form of a
portion of a cone, on a storage place;
- aligning the centre axis (4) of the work piece (2) with the longitudinal axis of
an axial guiding device (12, 13) on a fixed support unit (10) which is arranged outside
the storage place;
- coupling a travelling unit (20) with the axial guiding device (12, 13);
- inserting the travelling unit (20) together with a nozzle carrier unit (30) having
at least one compressed-air blasting nozzle (31) into the interior of the work piece
(2) by means of the axial feeding device (12, 13);
- lowering the travelling unit (20) having the nozzle carrier unit (30) or the wheels
of the travelling unit (20) and setting the wheels (21) of the travelling unit (20)
onto the inner wall of the work piece (2);
- releasing the travelling unit (20) from the axial feeding device (12, 13);
- carrying out the blasting of the work piece surface with oscillating movement of
the compressed-air blasting nozzle (31) and moving the travelling unit (20) along
the work piece centre axis (4).
10. Method according to Claim 9, characterized in that, after the blasting, the travelling unit (20) is lifted and coupled to the axial
feeding device (12, 13) and is withdrawn from the work piece (2) by means of the axial
feeding device (12, 13).
11. Method according to Claim 9 or 10, characterized in that the distance between the compressed-air blasting nozzle (31) on the nozzle unit (30)
and the inner wall of the work piece (2) is set or readjusted before and/or during
the blasting operation.
12. Method according to one of Claims 9 to 11, characterized in that, in the case of conical work pieces (2), the distance of the wheels (21) from the
centre axis (4) is adjusted during the movement of the travelling unit (20, 20') along
the centre axis (4).
1. Dispositif à jet d'air comprimé (100) pour le grenaillage interne de portions de tube
et de segments de tour (2), comprenant au moins une buse à jet d'air comprimé (31)
connectée à une conduite d'alimentation en agent de grenaillage,
caractérisé par :
- une unité de support fixe (10) positionnée à l'extérieur d'un emplacement d'appui
pour une pièce comprenant au moins un dispositif de guidage axial (11, 12) orienté
parallèlement à l'étendue longitudinale de la pièce (2) et un dispositif de réglage
en hauteur (15) pour le soulèvement et l'abaissement d'une unité de déplacement (20
; 20') avec une unité de support de buse (30) ;
- l'unité de déplacement automotrice (20 ; 20'), pouvant être accouplée au dispositif
de guidage axial (12, 13) et pouvant être abaissée sur la paroi interne de la pièce
(2), qui est raccordée à une conduite d'alimentation en agent de grenaillage et à
une conduite d'alimentation en puissance,
- et l'unité de support de buse (30) connectée à l'unité de déplacement (20 ; 20'),
à laquelle est raccordée l'au moins une buse à jet d'air comprimé (31).
2. Dispositif à jet d'air comprimé (100) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la buse à jet d'air comprimé (31) est supporté à chaque fois individuellement sur
un élément de support de buse réglable en longueur dans la direction radiale.
3. Dispositif à jet d'air comprimé (100) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la buse à jet d'air comprimé (31) est supportée sur un élément de support de buse
rotatif qui peut être déplacé en alternance autour d'un angle de pivotement.
4. Dispositif à jet d'air comprimé (100) selon l'une quelconque des revendications 1
à 3, caractérisé en ce que trois buses à jet d'air comprimé (31) sont prévues, lesquelles sont disposées à chaque
fois suivant un angle de 120° les unes par rapport aux autres.
5. Dispositif à jet d'air comprimé (100) selon l'une quelconque des revendications 1
à 4, caractérisé en ce que l'unité de support de buse (30) est réalisée à la manière d'un parapluie pouvant
être ouvert, où, par déplacement d'un élément de support de rayons central (33), les
bras (32) articulés à celui-ci peuvent être écartés.
6. Dispositif à jet d'air comprimé (100) selon l'une quelconque des revendications 1
à 5, caractérisé en ce que l'unité de déplacement (20') possède deux paires de roues espacées l'une de l'autre
dans la direction longitudinale, les roues (21) étant à chaque fois orientées radialement
par rapport à l'axe médian (4) de la pièce (2) ou perpendiculairement à la surface
de la pièce.
7. Dispositif à jet d'air comprimé (100) selon l'une quelconque des revendications 1
à 6, caractérisé en ce que dans l'unité de déplacement (20 ; 20'), les roues (21) sont connectées les unes aux
autres par le biais d'éléments de ciseaux.
8. Dispositif à jet d'air comprimé (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité de déplacement (20 ; 20') présente des éléments de support de roue réglables
en longueur.
9. Procédé pour le grenaillage interne de portions de tube et de segments de tour (2)
comprenant une buse à jet d'air comprimé (31) comprenant au moins les étapes suivantes
:
- positionnement couché d'une pièce tubulaire ou en forme de section de cône (2) sur
un emplacement d'appui ;
- orientation de l'axe médian (4) de la pièce (2) par rapport à l'axe longitudinal
d'un dispositif de guidage axial (12, 13) au niveau d'une unité de support fixe (10)
qui est disposée à l'extérieur de l'emplacement d'appui ;
- accouplement d'une unité de déplacement (20) au dispositif de guidage axial (12,
13) ;
- insertion de l'unité de déplacement (20) conjointement avec une unité de support
de buse (30) avec au moins une buse à jet d'air comprimé (31) à l'intérieur de la
pièce (2) au moyen du dispositif d'alimentation axial (12, 13) ;
- abaissement de l'unité de déplacement (20) avec l'unité de support de buse (30)
ou des roues de l'unité de déplacement (20) et positionnement des roues (21) de l'unité
de déplacement (20) sur la paroi interne de la pièce (2) ;
- détachement de l'unité de déplacement (20) du dispositif d'alimentation axial (12,
13) ;
- réalisation du grenaillage de la surface de la pièce avec le mouvement d'oscillation
des buses à jet d'air comprimé (31) et déplacement de l'unité de déplacement (20)
le long de l'axe médian de la pièce (4).
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'après le grenaillage, l'unité de déplacement (20) est soulevée et est accouplée au
dispositif d'alimentation axial (12, 13) et est retirée de la pièce (2) au moyen du
dispositif d'alimentation axial (12, 13).
11. Procédé selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que la distance des buses à jet l'air comprimé (31) au niveau de l'unité de buse (30)
par rapport à la paroi interne de la pièce (2) avant et/ou pendant le grenaillage
est ajustée ou adaptée.
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que pour des pièces coniques (2), pendant le déplacement de l'unité de déplacement (20
; 20') le long de l'axe médian (4), la distance des roues (21) à l'axe médian (4)
est réglée.