[0001] Die Erfindung betrifft ein Gepäckstück nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie
ein Verfahren zum Herstellen eines Gepäckstücks nach Anspruch 12.
[0002] Bei bisher bekannten Gepäckstücken, die für einen Flug an einen Flughafen eingecheckt
werden, werden Papieranhänger, sogenannte Baggage-Tags an das Gepäckstück klebt, die
für einen Flug notwendige Flug- und Personendaten, insbesondere Beförderungswege und
Identifikationsmerkmale anzeigt.
[0003] Neuerdings gibt es auch Bestrebungen, sogenannte elektronische Baggage-Tags vorzusehen.
Dabei werden als elektronische Baggage-Tags ausgeführte Anhänger an das Gepäckstück
gehängt, die ein Display beinhalten. Dabei besteht jedoch das Problem, dass diese
die Displays aufweisende Anhänger häufig beschädigt werden und nur schlecht von den
Scanautomaten der Gepäckbeförderungseinrichtung gescannt werden können.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher elektronische Baggage-Tags vorzusehen,
die hohen Belastungen standhalten und sehr gut scanbar sind.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale der Ansprüche 1 und 12.
[0006] Die Erfindung sieht in vorteilhafter Weise vor, dass an zumindest einer Längsseite
des Gepäckstückkörpers eine Displayeinrichtung in dem Gepäckstückkörper integriert
ist.
[0007] Auf der Displayeinrichtung können für einen Flug notwendige Flug- und Personendaten
anzeigbar sein.
[0008] Die vorliegende Erfindung hat den Vorteil, dass die als elektronischer Baggage-Tag
ausgeführte Displayeinrichtung geschützt ist und dabei derart an dem Gepäckstück,
nämlich der Längsseite des Gepäckstückkörpers, angeordnet ist, dass die Displayeinrichtung
besonders gut gescannt werden kann.
[0009] Die Displayeinrichtung ist dabei in einem Bereich angeordnet, in dem auch üblicherweise
die Papier-Baggage-Tags angeordnet werden, nämlich an der Längsseite des Gepäckstückkörpers.
Ferner kann die Displayfläche der Displayeinrichtung vorzugsweise parallel zu der
Längsseite angeordnet sein, so dass die auf der Displayfläche der Displayeinrichtung
angezeigten Flug- und Personendaten besonders gut gescannt werden können.
[0010] Die Displayeinrichtung kann in einem einer Wanne ähnlichen Aufnahmeelement angeordnet
sein.
[0011] Aufgrund dieses Aufnahmeelementes ist die Displayeinrichtung besonders geschützt.
[0012] Das Aufnahmeelement kann in einer Aussparung des Gepäckstückkörpers angeordnet und
mit diesem verbunden sein. Das Aufnahmeelement kann somit die Steifigkeit des Gepäckstückkörpers
verstärken.
[0013] Das Aufnahmeelement kann einen Außenrand aufweisen, mit dem das Aufnahmeelement mit
dem Gepäckstückkörper verbunden, vorzugsweise verklebt ist. Auf diese Weise wird die
Stabilität des Gepäckstückkörpers noch einmal erhöht, wodurch die Displayeinrichtung
zusätzlich geschützt ist.
[0014] Das Aufnahmeelement kann alternativ auch einstückig mit dem Gepäckstückkörper ausgebildet
sein. Auch das einstückige, einer Wanne ähnliche Aufnahmeelement kann die Steifigkeit
des Gepäckstückkörpers erhöhen und somit die Displayeinrichtung zusätzlich schützen.
[0015] Das Aufnahmeelement kann in dem Gepäckstückkörper tiefgezogen sein.
[0016] Die Displayeinrichtung kann ein Gehäuse und eine Schutzscheibe aufweisen, wobei ein
Display innerhalb des Gehäuses angeordnet ist, so dass das Gehäuse und Schutzscheibe
das Display vor Stößen, Biegungen, Wasser und Staub schützt.
[0017] Das Gehäuse und die Schutzscheibe bilden somit ein geschlossenes System für die Displayeinrichtung,
so dass diese besonders geschützt ist.
[0018] Die Schutzscheibe kann aus Kunststoff oder aus Glas bestehen.
[0019] Der Gepäckstückkörper kann ein Rahmenelement zur Verstärkung des Gepäckstückkörpers
im Bereich der Displayeinrichtung aufweisen. Auch dadurch kann der Schutz für das
Display weiter erhöht werden.
[0020] Das Rahmenelement kann zumindest entlang der Längsseite des Gepäckstückkörpers angeordnet
sein.
[0021] Der Gepäckstückkörper kann ein erstes und ein zweites Gepäckstückteil aufweisen,
die über zumindest ein Scharnier miteinander verbunden sind, so dass der Gepäckstückkörper
geöffnet und geschlossen werden kann, wobei das erste und das zweite Gepäckstückteil
Kanten aufweisen, die im geschlossenen Zustand einander anliegen.
[0022] Das Rahmenelement kann zumindest entlang einer der Kanten des ersten und/oder des
zweiten Gepäckstückteils verlaufen.
[0023] Das Aufnahmeelement kann von einer der Kanten aus in eine im Gepäckstückkörper angeordnete
Aussparung einschiebbar sein.
[0024] ***Nachdem Einschieben des Aufnahmeelements kann das Rahmenelement entlang der Kante
anordnet werden.
[0025] Das Rahmenelement kann mit dem Aufnahmeelement verbindbar, vorzugsweise verschraubbar
sein.
[0026] Gemäß der vorliegenden Erfindung kann ferner ein Verfahren zum Herstellen eines Gepäckstücks
mit einem Gepäckstückkörper, zwei Längsseiten, zwei Hauptflächen, eine Ober- und eine
Unterseite vorgesehen sein, bei dem eine Displayeinrichtung in einem an der Längsseite
des Gepäckstückkörpers angeordneten Aufnahmeelement aufgenommen wird.
[0027] Eine Vertiefung kann in dem Gepäckstückkörper tiefgezogen werden. Zumindest ein Teil
der Vertiefung kann ausgestanzt werden, so dass eine Aussparung entsteht, wobei das
Aufnahmeelement in der Aussparung angeordnet wird und mit dem Gepäckstückkörper verbunden,
vorzugsweise verklebt wird.
[0028] Die Displayeinrichtung kann in das Aufnahmeelement eingebracht werden und mit dem
Aufnahmeelement verschraubt werden.
[0029] Beim Verschrauben der Displayeinrichtung kann ein Randelement der Displayeinrichtung
gegen den Gepäckstückkörper gedrückt werden, wobei vorzugsweise ein Dichtungselement
zwischen Displayeinrichtung und Gepäckstückkörper eingeklemmt wird.
[0030] Das Aufnahmeelement kann beim Herstellen in eine im Gepäckstückkörper angeordneten
Aussparung eingeschoben werden.
[0031] Der Gepäckstückkörper kann aus einem ersten und einem zweiten Gepäckstückteil gebildet
werden, die über zumindest ein Scharnier miteinander verbunden sind, so dass der Gepäckstückkörper
geöffnet und geschlossen werden kann, wobei das erste und das zweite Gepäckstückteil
Kanten aufweisen, die im geschlossenen Zustand einander anliegen.
[0032] Das Aufnahmeelement kann von einer Kante des ersten oder des zweiten Gepäckstückteils
in die im Gepäckstückkörper angeordnete Aussparung eingeschoben werden.
[0033] Nachdem Einschieben des Aufnahmeelementes kann das Rahmenelement entlang der Kante
angeordnet werden.
[0034] Das Rahmenelement kann mit dem Aufnahmeelement verbunden, vorzugsweise verschraubt
werden.
[0035] Im Folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der
Erfindung näher erläutert:
- Fig. 1
- zeigt ein Gepäckstück mit einer Displayeinrichtung,
- Fig. 2
- zeigt die Displayeinrichtung und das Aufnahmeelement,
- Fig. 3
- zeigt das Aufnahmeelement mit eingeführter Displayeinrichtung,
- Fig. 4
- zeigt ein erstes Gepäckstückteil des Gepäckstückkörpers mit einer Aussparung für das
Aufnahmeelement,
- Fig. 5
- zeigt das Gepäckstückteil aus Fig. 4, bei dem ein Rahmenelement hinzugefügt wird,
- Fig. 6
- zeigt ein Gepäckstückteil, bei dem ein Aufnahmeelement eingeschoben wird,
- Fig. 7
- zeigt das Gepäckstückteil aus Fig.6, bei dem ein Rahmenelement hinzugefügt wird,
- Fig. 8
- zeigt ein Gepäckstückteil mit tiefgezogenem Aufnahmeelement,
- Fig. 9
- zeigt das Gepäckstückteil aus Fig. 8 mit eingesetzter Displayeinrichtung.
- Fig. 10
- zeigt einen Gepäckstückkörper mit tiefgezogener Vertiefung,
- Fig. 11
- zeigt einen Gepäckstückkörper aus Fig. 10 mit eingesetzten Aufnahmeelement,
- Fig. 12
- zeigt ein Aufnahmeelement aus Fig. 11, bei dem die Displayeinrichtung eingesetzt ist,
- Fig. 13
- zeigt ein Ausschnitt auf Fig. 12.
[0036] Fig. 1 zeigt ein Gepäckstück 1, das einen Gepäckstückkörper 2 aufweist. Der Gepäckstückkörper
2 weist zwei Hauptflächen 4, zwei Längsseiten 6 sowie eine Oberseite 8 und eine Unterseite
10 auf. An der Unterseite 10 sind Rollen 12 angeordnet auf denen das Gepäckstück 1
rollbar ist. An zumindest einer Längsseite 6 des Gepäckstückkörpers 2 ist eine Displayeinrichtung
14 in dem Gepäckstückkörper 2 integriert.
[0037] Die Displayeinrichtung 14 weist eine Displayfläche 16 auf, die parallel zu der Längsseite
6 verläuft.
[0038] Die Displayeinrichtung 14 ist in einem einer Wanne ähnlichen Aufnahmeelement 18 angeordnet.
Auf der Displayfläche 16 der Displayeinrichtung 14 sind für einen Flug notwendige
Flug- und Personendaten darstellbar.
[0039] Die Displayeinrichtung 14 ist als elektronischer Tag ausgeführt. Die für den Flug
notwendigen Flug- und Personendaten können von einer Eincheckeinrichtung an die Displayeinrichtung
übertragen werden und auf der Displayfläche 16 der Displayeinrichtung 14 graphisch
dargestellt werden. Die Displayeinrichtung 14 ist an der Längsseite 6, an der auch
der Griff 20 angeordnet ist, angeordnet. Auf diese Weise sind die Flug- und Personendaten,
die auf der Displayeinrichtung 14 dargestellt werden, an einer ähnlichen Stelle angeordnet,
wie bei einem herkömmlichen Papier-Baggage-Tag, der üblicherweise an dem Handgriff
20 befestigt wird. Im Fig. 2 ist das einer Wanne ähnliche Aufnahmeelement 18 näher
dargestellt. Das Aufnahmeelement 18 kann vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt sein.
Alternativ kann das Aufnahmeelement jedoch auch aus jeglichem anderem Material hergestellt
sein. Die Displayeinrichtung 14 weist ein Gehäuse 22 und eine Schutzscheibe 24 auf.
Innerhalb des Gehäuses 22 ist ein Display angeordnet. Das Gehäuse 22 und die Schutzscheibe
24 schützen das im Inneren angeordnete Display vor Stößen, Biegung, Wasser und Staub.
Das Gehäuse 22 und Schutzscheibe 24 bilden somit ein geschlossenes System. Dies hat
den Vorteil, dass Manipulationen an dem Display selbst nicht leicht vorgenommen werden
können.
[0040] Die Displayeinrichtung 14 kann in dem Aufnahmeelement 18 angeordnet werden. Die Displayeinrichtung
14 kann dabei derart in dem Aufnahmeelement 18 aufgenommen werden, das die Displayeinrichtung
14 leicht vertieft in dem Aufnahmeelement 18 angeordnet ist, so dass die Displayeinrichtung
14 besser von äußeren Einflüssen geschützt ist.
[0041] Im Inneren der Displayeinrichtung 14 können ferner Empfangseinrichtungen angeordnet
sein, mit denen Daten, die auf der Displayeinrichtung angezeigt werden können, empfangen
werden. Die Displayeinrichtung 14 weist einen Bereich neben der Displayfläche 16 auf,
in dem die Empfangseinrichtungen angeordnet werden können, so dass die Empfangseinrichtungen
direkt an der Oberfläche der Displayeinrichtung 14 angeordnet werden können und so
eine gute Übertragung möglich ist.
[0042] Der Gepäckstückkörper 2 weist ein erstes Gepäckstückteil 3 und ein zweites Gepäckstückteil
5 auf, die über zumindest ein Scharnier miteinander verbunden sind, so dass das der
Gepäckstückkörper 2 geöffnet und geschlossen werden kann, wobei das erste und das
zweite Gepäckstückteil 3, 5 Kanten 28 aufweisen, die im geschlossenen Zustand einander
anliegen. In Fig. 4 ist das erste Gepäckstückteil 3 dargestellt. Im ersten Gepäckstückteil
3 ist eine Aussparung 30 vorgesehen, in die das Aufnahmeelement 18 eingebracht werden
kann. Das Aufnahmeelement 18 weist eine umlaufende Kante 32 auf, die in die Öffnung
30 eingeführt werden kann und mit der Öffnungskante 34 abschließt. Das Aufnahmeelement
18 weist einen Außenrand 36 auf, mit dem das Aufnahmeelement 18 mit dem Gepäckstückkörper
2 bzw. mit dem ersten Gepäckstückteil 3 des Gepäckstückkörpers 2 verbunden ist. Der
Außenrand 36 wird vorzugsweise mit dem Gepäckstückkörper 2 verklebt und auf diese
Weise kann das Gepäckstückteil 3 besonders gut versteift werden und das Aufnahmeelement
stellt eine besonders guten Schutz für die Displayeinrichtung dar.
[0043] In Fig. 5 ist das erste Gepäckstückteil 3 gemäß Fig. 4 dargestellt. Nachdem das Aufnahmeelement
18 mit dem ersten Gepäckstückteil 3 verbunden worden ist, kann ein Rahmenelement 38
zur Verstärkung des Gepäckstückkörpers 2 vorgesehen werden. Das Rahmenelement 38 kann
dabei vorzugsweise im Bereich der Displayeinrichtung 14 bzw. im Bereich des Aufnahmeelementes
18 vorgesehen sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Rahmenelement 38
entlang der gesamten umlaufenden Kante 28 des ersten Gepäckstückteils 3 vorgesehen.
Auf diese Weise kann das erste Gepäckstückteil 3 insbesondere im Bereich der Displayeinrichtung
14 verstärkt werden und somit die Displayeinrichtung vor Biegung, Stößen und sonstigen
äußeren Einflüssen geschützt werden.
[0044] In Fig. 6 ist ein alternatives Ausführungsbeispiel dargestellt. In Fig. 6 ist ebenfalls
das erste Gepäckstückteil dargestellt, in dem eine Aussparung angeordnet ist. Diese
Aussparung reicht jedoch bis zu der Kante 28. Das Aufnahmeelement 18 weist in dem
dargestellten Ausführungsbeispiel eine umlaufende Nut 40 auf. Mit der umlaufenden
Nut kann das Aufnahmeelement 18 in die Aussparung 38 eingeschoben werden. Dabei wird
die Kante 42 der Aussparung vorzugsweise in der Nut 40 eingeklemmt.
[0045] In Fig. 7 ist dargestellt, wie das Aufnahmeelement 18 aus Fig. 6 in die Aussparung
38 eingeschoben ist. Die Kante 44 des Aufnahmeelementes schließt dabei bündig mit
der Kante 28 des ersten Gepäckstückteils ab. Als nächstes wird ein Rahmenelement entlang
der Kante 28 angeordnet. Das dargestellte Rahmenelement 28 ist wieder entlang der
gesamten Kante 28 des ersten Gepäckstückteils 3 angeordnet. Alternativ könnte das
Rahmenelement auch nur im Bereich des Aufnahmeelementes 18 angeordnet sein.
[0046] In Fig. 8 ist ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel dargestellt. In Fig.
8 ist ein erstes Gepäckstückteil dargestellt, bei dem das Aufnahmeelement 18 einstückig
mit dem ersten Gepäckstückteil 3 und damit mit dem Gepäckstückkörper 2 ausgebildet
ist. Die Aufnahmeeinrichtung 18 ist dabei vorzugsweise in dem Gepäckstückteil 2 tief
gezogen. Das Displayelement 14 kann in das Aufnahmeelement 18 eingesetzt werden.
[0047] In dem Aufnahmeelement 18 ist vorzugsweise eine Aussparung 50 vorgesehen, in der
eine Betätigungseinrichtung, wie beispielsweise ein Knopf, der auch auf der Displayeinrichtung
angeordnet ist, durch das Aufnahmeelement 18 hindurchgesteckt werden kann. Auch die
Aufnahmeelemente der Fign. 2 - 6 können eine solche Aussparung für ein Betätigungselement
aufweisen.
[0048] Mittels der Betätigungseinrichtung kann die Displayeinrichtung 18 in Empfangsbereitschaft
gesetzt werden und die Displayeinrichtung kann dann Daten, insbesondere Flug- und
Personendaten empfangen und auf der Displayfläche anzeigen. Das verwendete Display
der Displayeinrichtung ist vorzugsweise ein stromloses Display, das lediglich Strom
beim erstmaligen Anzeigen der Daten benötigt, jedoch nicht zum dauerhaften Anzeigen
der Daten. Solche Displays werden auch bi-stabile Displays genannt.
[0049] Fig. 10 bis 13 zeigen ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel. In Fig. 10 ist
ein Ausschnitt aus einem Gepäckstückteil 3 dargestellt. In dem Gepäckstückteil wurde
eine Vertiefung 50 tief gezogen. Ein Teil der Vertiefung wird mittels der Stanzwerkzeuge
52 ausgestanzt, so dass eine Aussparung 30 entsteht. Einer Wanne ähnliches Aufnahmeelement
18 wird von unten mit einem Außenrand 36 gegen das Gepäckstückteil 3 geklebt. Der
Randbereich des Gepäckstückteils 3 und der Außenrand 36 sind gegenüber dem restlichen
Gepäckstückteil und auch gegenüber dem restlichen Teil des Aufnahmeleementes 18 geneigt.
Insbesondere sind sie gegenüber den Seitenwänden 19 des Aufnahmeelementes 18 geneigt.
In Fig. 11 ist dargestellt, wie das Aufnahmeelement an das Gepäckstückteil 3 somit
gegen den Gepäckstückkörper 2 geklebt ist. Es können jedoch auch andere Verbindungsarten
als Verklebung gewählt werden.
[0050] In Fig. 12 ist dargestellt, wie die Displayeinrichtung 14 in das Aufnahmeelement
18 eingebracht ist. Die Displayeinrichtung kann mit dem Aufnahmeelement verbunden,
vorzugsweise verschraubt werden. Mittels des Verschrauben wird ein Randelement 56
der Displayeinrichtung 14 gegen den Gepäckstückkörper 2 bzw. den Randbereich 58 des
Gepäckstückkörpers 2 gedrückt. Dabei wird vorzugsweise ein Dichtungselement 60 zwischen
Displayeinrichtung 14 und Gepäckstückkörper 2 eingeklemmt. Auf diese Weise wird die
Displayeinrichtung Luft- und Staubdicht mit dem Aufnahmeelement 18 verbunden.
1. Gepäckstück, mit
- einem Gepäckstückkörper (2),
- zwei Längsseiten (6),
- zwei Hauptflächen (4),
- einer Ober- und einer Unterseite (8, 10), wobei an der Unterseite (10) Rollen (12)
angeordnet sind, auf denen das Gepäckstück (1) rollbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass an zumindest einer Längsseite (6) des Gepäckstückkörpers (2) eine Displayeinrichtung
(14) in dem Gepäckstückkörper (2) integriert ist, auf der für einen Flug notwendige
Flug- und Personendaten anzeigbar sind.
2. Gepäckstück (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Displayeinrichtung (14) in einem einer Wanne ähnlichen Aufnahmeelement (18) angeordnet
ist.
3. Gepäckstück (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (18) in einer Aussparung (30) des Gepäckstückkörpers (2) angeordnet
und mit diesem verbunden ist.
4. Gepäckstück (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (18) einen Außenrand (36) aufweist, mit dem das Aufnahmeelement
(18) mit dem Gepäckstückkörper (2) verbunden, vorzugsweise verklebt ist.
5. Gepäckstück (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (18) einstückig mit dem Gepäckstückkörper (2) ausgebildet ist.
6. Gepäckstück (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (18) in dem Gepäckstückkörper (2) tiefgezogen ist.
7. Gepäckstück (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Displayeinrichtung (14) ein Gehäuse (22) und eine Schutzscheibe (24) aufweist,
wobei ein Display innerhalb des Gehäuses (22) angeordnet ist, so dass das Gehäuse
(22) und die Schutzscheibe (24) das Display vor Stößen, Biegung, Wasser und Staub
schützt.
8. Gepäckstück (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gepäckstückkörper (2) ein Rahmenelement (38) zur Verstärkung des Gepäckstückkörpers
(2) im Bereich der Displayeinrichtung (14) aufweist.
9. Gepäckstück (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenelement (38) zumindest entlang der Längsseite (6) des Gepäckstückkörpers
(2) angeordnet ist.
10. Gepäckstück (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Gepäckstückkörper (2) ein erstes und ein zweites Gepäckstückteil (3, 5) aufweist,
die über zumindest ein Scharnier miteinander verbunden sind, so dass der Gepäckstückkörper
(2) geöffnet und geschlossen werden kann, wobei das erste und das zweite Gepäckstückteil
(3, 5) Kanten (28) aufweisen, die im geschlossenen Zustand einander anliegen.
11. Gepäckstück (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenelement zumindest entlang einer der Kanten (28) des ersten und/oder des
zweiten Gepäckstückteils (3, 5) verläuft.
12. Verfahren zum Herstellen eines Gepäckstücks (1) mit einem Gepäckstückkörper (2), zwei
Längsseiten (6), zwei Hauptflächen (4), einer Ober- und einer Unterseite (8, 10) dadurch gekennzeichnet, dass eine Displayeinrichtung (14) in einem an der Längsseite (6) des Gepäckstückkörpers
(2) angeordneten Aufnahmeelement (18) aufgenommen wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vertiefung in dem Gepäckstückkörper (2) tiefgezogen wird und zumindest ein Teil
der Vertiefung ausgestanzt wird, so dass eine Aussparung entsteht, wobei das Aufnahmeelement
(18) in der Aussparung (30) angeordnet wird und mit dem Gepäckstückkörper (2) verbunden,
vorzugsweise verklebt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Displayeinrichtung (14) in das Aufnahmeelement eingebracht wird und mit dem Aufnahmeelement
verschraubt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verschrauben der Displayeinrichtung ein Randelement der Displayeinrichtung (14)
gegen den Gepäckstückkörper gedrückt wird, wobei vorzugsweise ein Dichtungselement
zwischen Displayeinrichtung (14) und Gepäckstückkörper (2) eingeklemmt wird .