[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Filtereinrichtung für eine Dunstabzugshaube,
wobei die Filtereinrichtung wenigstens eine Befestigungseinrichtung umfasst. Die Befestigungseinrichtung
umfasst wenigstens einen Aufnahmeabschnitt, wobei an wenigstens einer Stirnseite der
Befestigungseinrichtung bzw. des Aufnahmeabschnitts wenigstens eine Einstecköffnung
für wenigstens ein im Wesentlichen stabförmiges Befestigungselement vorgesehen ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft zudem eine Dunstabzugshaube mit wenigstens einem
Ansaugbereich mit wenigstens einem im Wesentlichen stabförmigen Befestigungselement
und wenigstens einer solchen Filtereirichtung.
[0002] Dunstabzugshauben werden häufig über Kochstellen installiert, um den von der Kochstelle
aufsteigenden Wrasen einzusaugen und von Fettbestandteilen und je nach Ausführung
auch von Gerüchen zu befreien.
[0003] Zum Herausfiltern von Fett aus dem Wrasen sind an dem Ansaugabschnitt einer Dunstabzugshaube
ein oder mehrere Fettfilter vorgesehen, durch welche der aufsteigende Wrasen hindurchströmt
und so gereinigt wird. Für eine optimale Wirkungsweise der Dunstabzugshaube sollten
diese Fettfilter von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Dazu sind die Fettfilter in der
Regel entnehmbar an dem Ansaugabschnitt vorgesehen.
[0004] Zur Befestigung des Fettfilters an dem Ansaugabschnitt einer Dunstabzugshaube sind
verschiedene Mechanismen bekannt geworden. Beispielsweise kann der Fettfilter angeschraubt
oder mit Magneten an dem Ansaugabschnitt gehalten werden. Das Anschrauben des Fettfilters
ist jedoch für einen Benutzer unkomfortabel und die Sicherung des Fettfilters mit
Magneten ist oft schwierig, da für ein zuverlässiges Halten des Fettfilters und gleichzeitig
ein einfaches Abnehmen eine exakte Magnetkraft eingestellt werden muss.
[0005] Die Druckschrift
DE 10 2013 212 921 A1 zeigt die Verbindung zweier Filterelemente in der ersten Ausführungsform mittels
wenigstens einem in beide Filterelemente formschlüssig eingreifenden Bolzen und in
der alternativen zweiten Ausführungsform mittels wenigstens einer zwischen den beiden
Filterelementen angeordneten Drehgelenkverbindung.
[0006] Bei manchen Dunstabzugshauben ist auch eine sogenannte Stehbolzenaufnahme vorgesehen.
Bei einer solchen Ausgestaltung sind ein oder mehrere Bolzen an dem Ansaugabschnitt
der Dunstabzugshaube vorgesehen, auf welche der Fettfilter mit entsprechenden Halterungen
aufgeschoben bzw. aufgesteckt wird. Dabei weisen die Halterungen eine an die Bolzen
angepasste Bohrung auf. Der Filter wird bei der Montage mit den Halterungen vor die
Bolzen gehalten und über eine translatorische Bewegung auf die Bolzen aufgeschoben.
Das Abnehmen des Fettfilters erfolgt über eine entgegengesetzte translatorische Bewegung.
[0007] Nachteilig bei einer solchen Befestigung für den bzw. die Fettfilter ist jedoch,
dass ein Benutzer gerade beim Abnehmen eines im Wesentlichen horizontal vorgesehenen
Fettfilters eher dazu neigt, den Fettfilter nach unten herunterzuklappen, als diesen
gerade bzw. translatorisch zu sich hin zu bewegen. Dadurch können die Halterungen
zur Befestigung des Fettfilters ausleiern oder sogar kaputt gehen. Somit birgt das
korrekte Entnehmen des Fettfilters für einen Benutzer Schwierigkeiten bzw. ist unkomfortabel,
da er den Fettfilter nicht intuitiv nach unten abziehen kann.
[0008] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Dunstabzugshaube mit wenigstens
einem entnehmbaren Fettfilter zur Verfügung zu stellen, wobei der Fettfilter zuverlässig
an der Dunstabzugshaube aufgenommen ist und einfacher entnommen werden kann.
[0009] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Filtereinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 und durch eine Dunstabzugshaube mit den Merkmalen des Anspruchs 13. Bevorzugte Weiterbildungen
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Weitere Vorteile und Merkmale der
Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen.
[0010] Die erfindungsgemäße Filtereinrichtung ist für den Einsatz an bzw. in einer Dunstabzugshaube
bestimmt und umfasst wenigstens eine Befestigungseinrichtung, wobei die Befestigungseinrichtung
wenigstens einen Aufnahmeabschnitt umfasst. Der Aufnahmeabschnitt weist an wenigstens
einer Stirnseite wenigstens eine Einstecköffnung für wenigstens ein im Wesentlichen
stabförmiges Befestigungselement auf. Weiterhin ist der Aufnahmeabschnitt an wenigstens
einer Mantelseite wenigstens abschnittsweise offen ausgestaltet.
[0011] Die Filtereinrichtung ist erfindungsgemäß insbesondere als Fettfilter ausgestaltet.
Dabei umfasst die Filtereinrichtung vorzugsweise wenigstens ein Filterelement, wenigstens
eine das Filterelement haltende Rahmeneinrichtung und wenigstens eine Befestigungseinrichtung.
[0012] Der sich an die Einstecköffnung anschließende Abschnitt des Aufnahmeabschnitts ist
vorzugsweise als Aufnahme für ein im Wesentlichen stabförmiges Befestigungselement
ausgebildet, wobei diese Aufnahme vorzugsweise als im Wesentlichen röhrenförmige Aufnahme
ausgebildet ist.
[0013] Die Befestigungseinrichtung ist dazu geeignet und ausgebildet, die Filtereinrichtung
an dem Ansaugabschnitt einer Dunstabzugshaube sicher aufzunehmen. Dabei ist die Befestigungseinrichtung
insbesondere derart ausgestaltet, dass die Filtereinrichtung mittels der Befestigungseinrichtung
auf ein im Wesentlichen stabförmiges Befestigungselement an dem Ansaugabschnitt der
Dunstabzugshaube aufgesteckt werden kann. Dabei sind die Befestigungseinrichtung und
das im Wesentlichen stabförmiges Befestigungselement vorzugsweise derart ausgestaltet,
dass keine weiteren Befestigungsmittel zum Befestigen der Filtereinrichtung an der
Dunstabzugshaube notwendig sind. Die Filtereinrichtung ist durch das Aufstecken bzw.
Aufschieben auf das stabförmige Befestigungselement sicher an dem Ansaugabschnitt
der Dunstabzugshaube aufgenommen.
[0014] Die Befestigungseinrichtung bzw. der Aufnahmeabschnitt der Befestigungseinrichtung
ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass beispielsweise ein als Stehbolzen ausgebildetes
im Wesentlichen stabförmiges Befestigungselement in den Aufnahmeabschnitt eingeführt
werden kann.
[0015] In vorteilhaften Ausgestaltungen weist die Filtereinrichtung wenigstens zwei Befestigungseinrichtungen
auf, wobei diese vorzugsweise derart weit voneinander entfernt vorgesehen sind, dass
eine stabile Befestigung ermöglicht wird. Insbesondere wenn zwei bzw. wenigstens zwei
Befestigungseinrichtungen vorgesehen sind, kann eine besonders zuverlässige Aufnahme
der Filtereinrichtung an der Dunstabzugshaube gewährleistet werden.
[0016] Der Aufnahmeabschnitt weist an wenigstens einer Mantelseite eine offene Ausgestaltung
auf. Dabei ist insbesondere die Mantelseite wenigstens abschnittsweise offen ausgestaltet,
die in Strömungsrichtung bzw. Durchströmungsrichtung durch die Filtereinrichtung auf
der hinteren Seite der Befestigungseinrichtung vorgesehen ist. Ist beispielsweise
eine im Wesentlichen horizontal ausgerichtete Filtereinrichtung an dem Ansaugabschnitt
einer Dunstabzugshaube vorgesehen, ist vorzugsweise die obere Mantelseite der Befestigungseinrichtung
wenigstens abschnittsweise offen ausgestaltet.
[0017] Dass wenigstens eine Mantelseite des Aufnahmeabschnitts wenigstens abschnittsweise
offen ausgestaltet ist, ist erfindungsgemäß insbesondere derart zu verstehen, dass
wenigstens abschnittsweise eine Freimachung bzw. ein Schlitz an der Aufnahmeeinrichtung
vorgesehen ist, wobei die offene Ausgestaltung vorzugsweise wenigstens entlang einer
wesentlichen Längserstreckung des einzusteckenden stabförmigen Befestigungselements
entspricht.
[0018] Erfindungsgemäß ist der Aufnahmeabschnitt der Befestigungseinrichtung bevorzugt derart
ausgestaltet, dass das stabförmige Befestigungselement sicher in diesem aufgenommen
bzw. über wenigsten eine geringe Klemmwirkung an diesem aufgenommen wird. Dazu ist
je nach Ausgestaltung bevorzugt wenigstens ein Hinterschnitt an dem offen ausgestalteten
Abschnitt des Aufnahmeabschnitts vorgesehen, um das Befestigungselement sicher an
bzw. in dem Aufnahmeabschnitt aufzunehmen.
[0019] Die Filtereinrichtung wird vorzugsweise mit der Befestigungseinrichtung bzw. mit
den Befestigungseinrichtungen und insbesondere mit den Einstecköffnungen der Befestigungseinrichtungen
vor das oder die im Wesentlichen stabförmigen Befestigungselemente geführt und mittels
einer translatorischen Bewegung auf die Befestigungselemente aufgeschoben. Dabei können
die Befestigungselemente auch mit einer leichten Neigung an dem Ansaugabschnitt einer
Dunstabzugshaube vorgesehen sein, sodass die Befestigungseinrichtung bzw. die Filtereinrichtung
besonders sicher auf dem stabförmigen Befestigungselement gehalten wird.
[0020] Die erfindungsgemäße Filtereinrichtung bietet viele Vorteile. Bei bekannten Befestigungseinrichtungen
ist in der Regel lediglich eine Einstecköffnung an wenigstens einer Stirnseite der
Befestigungseinrichtung vorgesehen. Dadurch ist es nötig, dass sowohl beim Aufschieben
der Filtereinrichtung als auch beim Entfernen der Filtereinrichtung eine möglichst
translatorische Bewegung in Richtung der Längserstreckung der stabförmigen Befestigungselemente
erfolgt.
[0021] Wird die Filtereinrichtung immer exakt gerade bzw. translatorisch aufgesteckt und
gerade abgezogen, funktioniert eine solche Filtereinrichtung in der Regel zuverlässig
und sie kann auch nach mehreren Befestigungsvorgängen wiederverwendet werden.
[0022] Ein Benutzer ist jedoch oft bestrebt, insbesondere beim Abnehmen der Filtereinrichtung
diese eher nach unten als translatorisch abzuziehen, wodurch herkömmliche Befestigungseinrichtungen
leicht verschleißen oder sogar zerstört werden können. Dann hält die Filtereinrichtung
nicht mehr zuverlässig beim erneuten Aufstecken auf die Befestigungselemente.
[0023] Ein erheblicher Vorteil der erfindungsgemäßen Filtereinrichtung liegt darin, dass
der Aufnahmeabschnitt an wenigstens einer Mantelseite wenigstens abschnittsweise offen
ausgestaltet ist. Dadurch ist es möglich, dass die Filtereinrichtung wie bei herkömmlichen
Filtereinrichtungen mittels einer translatorischen Bewegung auf die Befestigungselemente
aufgeschoben wird. Bei der erfindungsgemäßen Filtereinrichtung kann zudem wie bei
herkömmlichen Filtereinrichtungen ein translatorisches Abziehen der Filtereinrichtung
erfolgen.
[0024] Es ist es ist jedoch auch möglich, die Filtereinrichtung durch eine Rotationsbewegung
zu entfernen, wobei die Filtereinrichtung nicht translatorisch, sondern rotatorisch
bewegt wird. Beispielsweise bei einer horizontal ausgerichteten Filtereinrichtung
kann das Abnehmen der Filtereinrichtung von dem Befestigungselement so auch durch
ein nach unten ziehen der Filtereinrichtung erfolgen. Dann wird das Befestigungselement
durch den offen ausgestalteten Abschnitt des Aufnahmeabschnitts aus der Befestigungseinrichtung
herausgeführt, sodass die Filtereinrichtung abgenommen werden kann, ohne die Befestigungseinrichtung
zu beschädigen.
[0025] Bevorzugt ist der Aufnahmeabschnitt in Einbaulage wenigstens abschnittsweise nach
oben offen ausgestaltet. Dies ist insbesondere bei im Wesentlichen horizontal angeordneten
Filtereinrichtungen vorteilhaft. Allgemein ist die offene Ausgestaltung an der der
Strömungsrichtung entgegengesetzten bzw. in Strömungsrichtung hinteren Seite bzw.
Mantelseite der Befestigungseinrichtung vorgesehen.
[0026] Besonders bevorzugt weisen die Einstecköffnung und der sich daran anschließende Aufnahmeabschnitt
wenigstens abschnittsweise einen im Wesentlichen rundlichen Querschnitt auf. Dabei
ist insbesondere bevorzugt, dass in dem Aufnahmeabschnitt eine im Wesentlichen röhrenförmige
Aufnahme für ein im Wesentlichen stabförmiges Befestigungselement bereitgestellt wird,
wobei diese röhrenförmige Aufnahme zu wenigstens einer Seite in Richtung wenigstens
einer Mantelseite der Befestigungseinrichtung hin offen ausgestaltet ist. Dabei kann
auch nur ein Teilquerschnitt im Wesentlichen rundlich ausgestaltet sein, wobei die
rundliche Ausgestaltung insbesondere nicht an der nach offen vorgesehenen Seite bereitgestellt
wird. Vorzugsweise weist dann die Aufnahme wenigstens eine Art Hinterschnitt an der
offenen Seite auf.
[0027] In vorteilhaften Ausgestaltungen wird die offene Ausgestaltung des Aufnahmeabschnitts
durch wenigstens einen Schlitz zur Verfügung gestellt. Durch diesen Schlitz kann dann
ein Befestigungselement bei einem Abziehen der Filtereinrichtung mittels einer Rotationsbewegung
bzw. Schwenkbewegung hindurchdringen und aus dem Aufnahmeabschnitt entfernt werden.
[0028] In zweckmäßigen Weiterbildungen ist der Aufnahmeabschnitt wenigstens abschnittsweise
elastisch ausgebildet. Dabei ist insbesondere bevorzugt, dass der Aufnahmeabschnitt
wenigstens abschnittsweise elastisch verformbar ausgebildet ist, sodass beim Abziehen
der Filtereinrichtung sich der Aufnahmeabschnitt und/oder die Aufnahme derart verformt,
dass ein eingestecktes Befestigungselement durch den offenen Abschnitt des Aufnahmeabschnitts
bzw. durch den Schlitz hindurchgeführt werden kann. Dabei weist vorzugsweise die röhrenförmige
Aufnahme des Aufnahmeabschnitts bzw. die Einstecköffnung einen geringeren Querschnitt
als der offen ausgestaltet Abschnitt bzw. der Schlitz des Aufnahmeabschnitts aus.
So wird eine Art Hinterschneidung bzw. Hinterschnitt erzeugt, was zu einer sicheren
Aufnahme der Filtereinrichtung auf bzw. an einem Befestigungselement führt. Durch
die verformbare Ausgestaltung bzw. durch die elastische Ausbildung des Aufnahmeabschnitts
kann der Aufnahmeabschnitt derart verformt werden, dass ein Befestigungselement durch
den sonst zu schmal Schlitz hindurchgeführt werden kann.
[0029] Bevorzugt umfasst der Aufnahmeabschnitt wenigstens ein Klemmelement mit wenigstens
einem Klemmabschnitt. Dabei kann unter einem Klemmelement insbesondere ein elastisch
verformbares oder verlagerbares Element verstanden werden, welches ein eingeführtes
Befestigungselement in dem Aufnahmeabschnitt festlegt. In anderen bevorzugten Ausgestaltungen
kann das Klemmelement aber auch im Wesentlichen starr ausgebildet sein und vorzugsweise
durch andere Komponenten gegen ein Befestigungselement gedrückt werden, um dieses
festzulegen.
[0030] In zweckmäßigen Weiterbildungen ist das Klemmelement und/oder der Klemmabschnitt
wenigstens abschnittsweise im Wesentlichen keilförmig ausgebildet. Durch die im Wesentlichen
keilförmige Ausgestaltung kann besonders einfach und zuverlässig eine Klemmwirkung
erreicht werden, die ein eingeschobenes Befestigungselement an dem Aufnahmeabschnitt
sichert.
[0031] Vorteilhaft weist der Klemmabschnitt wenigstens einen Radius auf. Insbesondere durch
eine Anpassung der Form des Klemmabschnitts an ein eingeschobenes Befestigungselement
kann eine besonders sichere Fixierung bzw. Aufnahme der Filtereinrichtung an dem Ansaugabschnitt
der Dunstabzugshaube erfolgen, da das Klemmelement bzw. der Klemmabschnitt möglichst
passgenau an dem Befestigungselement anliegt.
[0032] Bevorzugt umfasst der Aufnahmeabschnitt wenigstens eine Federeinrichtung. Dabei übt
die Federeinrichtung besonders bevorzugt wenigstens eine Federkraft auf das Klemmelement
aus, wodurch eine Klemmwirkung zwischen Klemmelement und Befestigungseinrichtung bzw.
Befestigungselement bewirkt wird. Bei einer derartigen Ausgestaltung wird beim Entfernen
der Filtereinrichtung das Klemmelement gegen die Federeinrichtung bzw. gegen die Federkraft
der Federeinrichtung zurückgeschoben, sodass das Befestigungselement durch den offenen
Abschnitt des Aufnahmeabschnitts bzw. durch den Schlitz heraustreten kann.
[0033] Bevorzugt ist wenigstens eine Rahmeneinrichtung vorgesehen und die Befestigungseinrichtung
ist vorzugsweise an der Rahmeneinrichtung angeordnet und/oder ein Teil der Rahmeneinrichtung.
[0034] Besonders bevorzugt ist die Befestigungseinrichtung als Eckelement ausgebildet. Bei
einer solchen Ausgestaltung ist die Befestigungseinrichtung vorzugsweise Teil der
Rahmeneinrichtung oder in die Rahmeneinrichtung integriert.
[0035] Die erfindungsgemäße Dunstabzugshaube umfasst wenigstens einen Ansaugabschnitt mit
wenigstens einem im Wesentlichen stabförmigen Befestigungselement zur Aufnahme wenigstens
einer Filtereinrichtung. Dabei ist wenigstens eine Filtereinrichtung vorgesehen, wie
sie zuvor beschrieben wurde. Insbesondere ist diese Filtereinrichtung das Befestigungselement
wenigstens abschnittsweise aufnehmend an dem Ansaugabschnitt angeordnet.
[0036] Auch die erfindungsgemäße Dunstabzugshaube bietet viele Vorteile. Ein erheblicher
Vorteil ist, dass durch die entsprechende Ausgestaltung der Filtereinrichtung ein
besonders leichtes Entfernen der Filtereinrichtung aus dem Ansaugabschnitt der Dunstabzugshaube
ermöglicht wird, ohne dass die zur Befestigung der Filtereinrichtung an der Dunstabzugshaube
verwendeten Befestigungseinrichtungen durch ein rotatorisches Abziehen der Filtereinrichtung
beschädigt werden.
[0037] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen,
welche im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erläutert werden.
[0038] In den Figuren zeigen:
- Figur 1
- eine rein schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube mit einer
erfindungsgemäßen Filtereinrichtung in einer Explosionsdarstellung;
- Figur 2
- eine rein schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube gemäß Figur
1 beim Einsetzen und beim Entnehmen einer erfindungsgemäßen Filtereinrichtung in drei
Ansichten;
- Figur 3
- eine rein schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube im Bereich
des Ansaugabschnitts mit einer erfindungsgemäßen Filtereinrichtung in drei Ansichten;
- Figur 4
- eine rein schematische Darstellung einer Befestigungseinrichtung erfindungsgemäßen
Filtereinrichtung in einer Ansicht von vorne und einer Ansicht von oben;
- Figur 5
- eine rein schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube gemäß Figur
1 beim Einsetzen und beim Entnehmen einer erfindungsgemäßen Filtereinrichtung in zwei
Ansichten;
- Figur 6
- eine rein schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube im Bereich
des Ansaugabschnitts mit einer weiteren erfindungsgemäßen Filtereinrichtung;
- Figur 7
- eine rein schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube gemäß Figur
6 in drei weiteren Ansichten; und
- Figur 8
- eine rein schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube gemäß Figur
6 beim Abnehmen der Filtereinrichtung.
[0039] In Figur 1 ist rein schematisch eine erfindungsgemäße Dunstabzugshaube 100 mit einem
Ansaugabschnitt 102 und einer erfindungsgemäßen Filtereinrichtung 1 in einer teilweisen
Explosionsdarstellung rein schematisch dargestellt.
[0040] Die Dunstabzugshaube 100 ist in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel als Einbaugerät
103 ausgeführt, welches beispielsweise in einem Hängeschrank oberhalb eines Kochfeldes
montiert werden kann. Die Dunstabzugshaube 100 umfasst in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
einen herausziehbaren Wrasenleitschirm 104, welcher den aufsteigenden Wrasen sammelt
und dem Ansaugabschnitt 102 bzw. der Filtereinrichtung 1 zuführt. Der Wrasenleitschirm
ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen horizontal ausgerichtet und
auch die Filtereinrichtung 1 ist in der Einbaulauge im Wesentlichen horizontal ausgerichtet.
In anderen Ausführungsbeispielen kann die Ausrichtung der Filtereinrichtung 1 auch
anders vorgesehen sein, beispielsweise im Wesentlichen vertikal bei einer Wandabsaugung.
[0041] Zur Befestigung der Filtereinrichtung 1 an dem Ansaugabschnitt 102 der Dunstabzugshaube
100 sind an dem Ansaugabschnitt 102 zwei Befestigungselemente 101 vorgesehen, auf
welche die Filtereinrichtung 1 mittels entsprechender Befestigungseinrichtungen 2
aufgesteckt und dort gehalten werden kann.
[0042] Die Filtereinrichtung 1 umfasst in der dargestellten Ausführungsform eine Rahmeneinrichtung
12 und ein darin gehaltenes Filterelement 17. Die in Figur 1 nicht zu erkennenden
Befestigungseinrichtungen 2 sind dabei in dem gezeigten Ausführungsbeispiel der Rahmeneinrichtung
12 zugeordnet.
[0043] In Figur 2 sind rein schematischen drei Ansichten abgebildet, die das Einsetzen und
das Entnehmen eine erfindungsgemäße Filtereinrichtung 1 in bzw. aus dem Ansaugabschnitt
102 einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube darstellen.
[0044] Dabei wird bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Filtereinrichtung 1 beim Einsetzen
der Filtereinrichtung 1 mit den in Figur 2 nicht zu erkennen Befestigungseinrichtungen
2 im Wesentlichen horizontal vor die Befestigungselemente 101 an dem Ansaugabschnitt
102 gehalten. Über eine translatorische Bewegung wird die Filtereinrichtung 100 mit
den Befestigungseinrichtungen 2 auf die Befestigungselemente 101 aufgeschoben. Dadurch
wird die Filtereinrichtung 1 sicher an dem Ansaugabschnitt 102 der Dunstabzugshaube
100 aufgenommen.
[0045] Muss die Filtereinrichtung 1 beispielsweise zu Reinigungszwecken aus dem Ansaugabschnitt
102 wieder entnommen werden, kann dies wie schon das Einsetzen der Filtereinrichtung
1 über eine translatorische Bewegung der Filtereinrichtung 1 erfolgen. Dann zieht
ein Benutzer beispielsweise an der Filtereinrichtung 1 und bewegt diese translatorische
auf sich zu, wodurch die Befestigungseinrichtungen 2 der Filtereinrichtung 1 wieder
von den Befestigungselementen 101 am Ansaugbereich 102 der Dunstabzugshaube 100 abgezogen
werden.
[0046] Eine weitere Möglichkeit des Entnehmens der Filtereinrichtung 1 ist in der unteren
Darstellung in Figur 2 rein schematisch dargestellt. So ist es auch möglich, dass
ein Benutzer die Filtereinrichtung 1 erfasst und die Filtereinrichtung 1 durch eine
Rotationsbewegung bzw. durch ein Verschwenken, also in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
durch ein Abziehen der Filtereinrichtung 1 im Wesentlichen nach unten, löst.
[0047] Somit stehen einem Benutzer bei der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 100 bzw. bei
der erfindungsgemäßen Filtereinrichtung 1 zwei Möglichkeiten zur Verfügung, eine eingesetzte
Filtereinrichtung 1 aus dem Ansaugabschnitt 102 der Dunstabzugshaube 100 zu entnehmen.
Einerseits kann eine translatorische Bewegung zum Lösen der Filtereinrichtung 1 benutzt
werden. Andererseits kann auch eine Rotationsbewegung, also beispielsweise ein Abziehen
bzw. Verschwenken der Filtereinrichtung 1 nach unten genutzt werden, um die Filtereinrichtung
1 zu lösen.
[0048] Durch die spezielle Ausgestaltung der Befestigungseinrichtung 2 der erfindungsgemäßen
Filtereinrichtung 1 wird das Lösen bzw. das Entnehmen der Filtereinrichtung 1 mittels
einer Rotationsbewegung ermöglicht, ohne dass die Befestigungseinrichtungen 2 der
Filtereinrichtung 1 beschädigt werden oder ausleiern. Dadurch kann die Filtereinrichtung
1 einfacher zu beispielsweise zu Reinigungszwecken entnommen werden.
[0049] In Figur 3 ist rein schematisch der Ansaugabschnitt 102 einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube
100 mit einer eingesetzten erfindungsgemäßen Filtereinrichtung 1 im Bereich eines
Befestigungselements 101 von oben in drei unterschiedlichen Darstellungen abgebildet.
[0050] Dabei erkennt man, dass die Filtereinrichtung 1 eine Rahmeneinrichtung 12 und ein
Filterelement 17 umfasst. Zur Aufnahme der Filtereinrichtung 1 an dem Ansaugabschnitt
102 bzw. zum Aufstecken der Filtereinrichtung 1 auf die Befestigungselemente 101 sind
in dem gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Befestigungseinrichtungen 2 vorgesehen,
wobei in Figur 3 lediglich eine Befestigungseinrichtung 2 zu erkennen ist.
[0051] Die Befestigungseinrichtung 2 weist dabei einen Aufnahmeabschnitt 3 für das Befestigungselement
101 auf, wobei an einer Stirnseite 5 des Aufnahmeabschnitts 3 bzw. der Befestigungseinrichtung
2 eine Einstecköffnung 4 für das Befestigungselement 101 vorgesehen ist.
[0052] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Befestigungseinrichtungen 2 jeweils
an einem Randabschnitt 13 der Filtereinrichtung 1 vorgesehen, wobei die Befestigungseinrichtungen
2 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel der Rahmeneinrichtung 12 zugeordnet sind. Dabei
sind in dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Befestigungseinrichtungen 2 als Eckelemente
14 vorgesehen, sodass nicht unnötig Filterfläche des Filterelements 17 beansprucht
wird.
[0053] In den beiden kleineren Detaildarstellungen sind jeweils eine Schnittansicht durch
die Ebene A-A und die Ebene D-D gezeigt. Auch hier erkennt man, dass das Befestigungselement
101 in dem Aufnahmeabschnitt 3 bzw. in der Aufnahme 16 des Aufnahmeabschnitts 3 sicher
aufgenommen ist. Die Befestigungselemente 101 werden in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
durch im Wesentlichen stabförmige Bolzen bzw. Stehbolzen 105 zur Verfügung gestellt.
[0054] In Figur 4 ist rein schematisch eine Befestigungseinrichtung 2 in zwei rein schematischen
Ansichten einmal auf die Stirnseite 5 und einmal auf die Mantelseite 6 dargestellt.
Die Befestigungseinrichtung 2 umfasst einen Aufnahmeabschnitt 3, wobei an der Stirnseite
5 der Befestigungseinrichtung 2 eine Einstecköffnung 4 für das im Wesentlichen stabförmige
Befestigungselement 101 bzw. für den Stehbolzen 105 vorgesehen ist.
[0055] An der Mantelseite 6 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine Freimachung bzw.
ein Schnitzel 7 vorgesehen, sodass der Aufnahmeabschnitt 3 bzw. die in dem Aufnahmeabschnitt
3 ausgebildete Aufnahme 16 zur Mantelseite 6 hin offen ausgestaltet ist.
[0056] An die in der Stirnseite 5 vorgesehene Einstecköffnung 4 schließt sich ein im Wesentlichen
röhrenförmiger Abschnitt bzw. eine röhrenförmige Aufnahme 16 des Aufnahmeabschnitts
3 an, in welche das Befestigungselement 101 eingeführt werden kann. Um eine sichere
Aufnahme der Filtereinrichtung 1 an bzw. in dem Ansaugabschnitt 102 zu gewährleisten,
ist an dem Aufnahmeabschnitt 3 bzw. an der Aufnahme 16 ein Hinterschnitt 18 vorgesehen.
[0057] So ist es möglich, dass durch eine translatorische Bewegung der Filtereinrichtung
1 die Befestigungseinrichtungen 2 in Kontakt zu den Befestigungselementen 101 treten
und auf diese aufgeschoben werden können. Auch die Entnahme der Filtereinrichtung
kann durch eine translatorische Rückwärtsbewegung erfolgen.
[0058] Dadurch, dass der Aufnahmeabschnitt 3 bzw. die Aufnahme 16 zur Mantelseite 6 hin
offen ausgestaltet ist, kann die Filtereinrichtung 1 auch durch eine rotatorische
Bewegung entnommen werden, wobei die Befestigungselemente 101 dann durch die Freimachung
bzw. den Schlitz 7 hindurchgeführt werden können.
[0059] Um die Befestigungseinrichtungen 2 bzw. den Aufnahmeabschnitt 3 bei der rotatorischen
Entnahme bzw. beim Herausschwenken der Filtereinrichtung 1 nicht zu beschädigen, ist
die Befestigungseinrichtung 2 bzw. der Aufnahmeabschnitt 3 bzw. die Aufnahme 16 im
Wesentlichen elastisch ausgebildet. Dabei ist die Befestigungseinrichtung 2 bzw. der
Aufnahmeabschnitt 3 bzw. die Aufnahme 16 insbesondere elastisch verformbar vorgesehen,
wodurch sich der Aufnahmeabschnitt 3 bei Krafteinwirkungen durch rotatorisch Bewegungen
des Filters der Filtereinrichtung 1 derart verformt, dass die Befestigungselemente
101 durch den Schlitz 7 hindurchtreten können, ohne den Aufnahmeabschnitt 3 bzw. die
Befestigungseinrichtung 2 zu beschädigen.
[0060] In der oberen Darstellung in Figur 5 ist rein schematisch das Aufstecken bzw. das
Entnehmen der Filtereinrichtung 1 durch eine translatorische Bewegung dargestellt.
Dabei wird mittels einer translatorischen Bewegung die Filtereinrichtung 1 mit den
Befestigungseinrichtungen 2 auf die Befestigungselemente 101 aufgeschoben. Auch ein
Lösen der Filtereinrichtung 1 kann durch eine translatorische Bewegung erfolgen.
[0061] In der Darstellung darunter ist rein schematisch angedeutet, dass die Filtereinrichtung
1 auch mittels einer rotatorischen Bewegung bzw. mittels einer Schwenkbewegung von
den Befestigungselementen 101 abgezogen werden kann. Dazu weist die Befestigungseinrichtung
2 an einer Mantelseite 6 einen Schlitz 7 auf, durch welchen die Befestigungselemente
101 beim rotatorischen Abziehen der Filtereinrichtung 1 hindurchtreten können. Durch
eine vorzugsweise elastische Ausgestaltung der Befestigungseinrichtung 2 bzw. des
Aufnahmeabschnitts 3 kann die Filtereinrichtung 1 einfach nach unten abgezogen werden,
ohne dass die Befestigungseinrichtungen 2 und/oder der Aufnahmeabschnitt 3 beschädigt
wird.
[0062] In Figur 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube
1 mit einer erfindungsgemäßen Filtereinrichtung 1 dargestellt. Dabei umfasst der Aufnahmeabschnitt
3 der Filtereinrichtung 1 in dem Aufnahmeabschnitt 3 ein Klemmelement 8, welches mittels
zweier Federeinrichtung 11 gegen ein Befestigungselement 101 geklemmt wird. Bei einer
solchen Ausgestaltung kann einerseits eine effektive Klemmwirkung zwischen Filtereinrichtung
1 bzw. Befestigungseinrichtung 2 und den Befestigungselementen 101 erreicht werden.
Zum anderen wird auch ein elastischer bzw. elastisch verformbarer Aufnahmeabschnitt
3 bzw. eine elastisch verformbare Befestigungseinrichtung 2 zur Verfügung gestellt.
[0063] In Figur 7 sind mehrere Ansichten des Ausführungsbeispiels gemäß Figur 6 in rein
schematischen Darstellungen abgebildet. Man erkennt, dass der Aufnahmeabschnitt 3
bzw. die Befestigungseinrichtung 2 ein Klemmelement 8 mit einem Klemmabschnitt 9 umfasst,
wobei das Klemmelement 8 bzw. der Klemmabschnitt 3 mittels der Federeinrichtungen
11 gegen ein eingestecktes Befestigungselement 101 gedrückt wird.
[0064] Um ein möglichst formschlüssiges Klemmen des Klemmabschnitts 9 gegen das im Wesentlichen
stabförmige Befestigungselement 101 zu gewährleisten, ist der Klemmabschnitt 9 bzw.
das Klemmelement 8 im Wesentlichen keilförmig ausgestaltet. Zudem weist der Klemmabschnitt
9 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel einen Radius 10 auf. Dadurch wird zum einen
eine noch bessere Klemmwirkung und zum anderen ein Hinterschnitt 18 zur Verfügung
gestellt. Durch den Hinterschnitt 18 wird eine Aufnahme 16 für das Befestigungselement
101 zur Verfügung gestellt, die einen sicheren Halt der Filtereinrichtung 1 in bzw.
an dem Ansaugabschnitt 102 gewährleistet.
[0065] In Figur 8. rein schematisch das Abziehen des in den Figuren 6 und 7 gezeigten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Filtereinrichtung 1 mittels einer Rotationsbewegung dargestellt.
[0066] Dabei erkennt man insbesondere in der kleinen Darstellung, dass beim Abziehen der
Filtereinrichtung 1 das Klemmelement 8 gegen die Federkraft der Federeinrichtung 11
zurückgeschoben mit, wodurch das Befestigungselement 101 durch die Freimachung bzw.
den Schlitz 7 hindurchgeführt werden kann. Dadurch kommt es zu einem Lösen der Filtereinrichtung
1, wobei die Befestigungseinrichtung 2 durch das gegen die Federkraft der Federeinrichtung
11 zurückgetretene Klemmelement 8 nicht beschädigt wird.
Bezugszeichenliste
[0067]
- 1
- Filtereinrichtung
- 2
- Befestigungseinrichtung
- 3
- Aufnahmeabschnitt
- 4
- Einstecköffnung
- 5
- Stirnseite
- 6
- Mantelseite
- 7
- Schlitz
- 8
- Klemmelement
- 9
- Klemmabschnitt
- 10
- Radius
- 11
- Federeinrichtung
- 12
- Rahmeneinrichtung
- 13
- Randabschnitt
- 14
- Eckelement
- 15
- Querschnitt
- 16
- Aufnahme
- 17
- Filterelement
- 18
- Hinterschnitt
- 19
- Stehbolzen
- 100
- Dunstabzugshaube
- 101
- Befestigungselement
- 102
- Ansaugabschnitt
- 103
- Einbaugerät
- 104
- Wrasenleitschirm
- 105
- Stehbolzen
1. Filtereinrichtung (1) für eine Dunstabzugshaube (100) umfassend wenigstens eine Befestigungseinrichtung
(2), wobei die Befestigungseinrichtung (2) wenigstens einen Aufnahmeabschnitt (3)
umfasst, wobei der Aufnahmeabschnitt (3) an wenigstens einer Stirnseite (5) wenigstens
eine Einstecköffnung (4) für wenigstens ein im Wesentlichen stabförmiges Befestigungselement
(101) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Aufnahmeabschnitt (3) an wenigstens einer Mantelseite (6) wenigstens abschnittsweise
offen ausgestaltet ist.
2. Filtereinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeabschnitt (3) in Einbaulage wenigstens abschnittsweise nach oben offen
ausgestaltet ist.
3. Filtereinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstecköffnung (4) und/oder der sich an diese anschließende Aufnahmeabschnitt
(3) wenigstens abschnittweise einen im Wesentlichen rundlichen Querschnitt (15) aufweist.
4. Filtereinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die offene Ausgestaltung des Aufnahmeabschnitt (3) durch wenigstens einen Schlitz
(7) zur Verfügung gestellt wird.
5. Filtereinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Aufnahmeabschnitt (3) wenigstens abschnittsweise elastisch ausgebildet ist.
6. Filtereinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeabschnitt (3) wenigstens ein Klemmelement (8) mit wenigstens einem Klemmabschnitt
(9) umfasst.
7. Filtereinrichtung (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (8) und/oder der Klemmabschnitt (9) wenigstens abschnittsweise im
Wesentlichen keilförmig ausgebildet ist.
8. Filtereinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmabschnitt (9) wenigstens einen Radius (10) aufweist.
9. Filtereinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeabschnitt (3) wenigstens eine Federeinrichtung (11) umfasst.
10. Filtereinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Rahmeneinrichtung (12) vorgesehen ist und dass die Befestigungseinrichtung
(2) an der Rahmeneinrichtung (12) angeordnet und/oder ein Teil der Rahmeneinrichtung
(12) ist.
11. Filtereinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (2) an wenigstens einem Randabschnitt (13) der Rahmeneinrichtung
und/oder der Filtereinrichtung vorgesehen ist.
12. Filtereinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (2) als Eckelement (14) ausgebildet ist.
13. Dunstabzugshaube (100) umfassend wenigstens einen Ansaugabschnitt (102) mit wenigstens
einem im Wesentlichen stabförmigen Befestigungselement (101) zur Aufnahme wenigstens
einer Filtereinrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens eine Filtereinrichtung (1) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche
ausgebildet und insbesondere das Befestigungselement (101) wenigstens abschnittsweise
aufnehmend an dem Ansaugabschnitt (102) angeordnet ist.