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(11) |
EP 2 307 701 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.2016 Patentblatt 2016/52 |
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Anmeldetag: 27.05.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/056438 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/150050 (17.12.2009 Gazette 2009/51) |
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HALTEFLANSCH FÜR ELEKTRISCHE MASCHINE
HOLDING FLANGE FOR ELECTRIC MACHINE
BRIDE DE SUPPORT POUR MOTEUR ÉLECTRIQUE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
09.06.2008 DE 102008002288
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.04.2011 Patentblatt 2011/15 |
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Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- MAJER, Thomas
E-08720 Vilafranca Del Penedes (Barcelone) (ES)
- NEUMANN, Oliver
74074 Heilbronn (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 4 320 703 GB-A- 179 032 JP-U- S62 160 774
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DE-A1-102006 038 350 JP-A- H09 209 885 US-A- 3 509 618
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Halteflansch für eine elektrische Maschine,
insbesondere für einen Starter einer Verbrennungskraftmaschine, zur Befestigung der
elektrischen Maschine mit einem Lagerschild an der
[0002] Verbrennungskraftmaschine, wobei der Halteflansch eine zentrierte Kreisöffnung aufweist.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine elektrische Maschine, insbesondere Starter
für eine Verbrennungskraftmaschine, mit einem Gehäuse und einem Lagerschild, an dem
ein Zwischenflansch ausgebildet ist, auf den ein Halteflansch zur Befestigung mit
der Verbrennungskraftmaschine montiert ist, wobei der Halteflansch Befestigungsbohrungen
zur Befestigung an einem Zwischenflansch des Lagerschilds und Befestigungslöcher zur
Befestigung an der Verbrennungskraftmaschine aufweist.
[0003] Es ist bekannt, um die spezifischen geometrischen Anforderungen, die zwischen einem
Ritzel eines Starters und einem Zahnkranz von einer Verbrennungskraftmaschine auftreten,
mittels eines Halteflansches anzupassen und auszugleichen. Somit kann ein standardisierter
Starter mit einem standardisierten Lagerschild an verschiedenste Typen von Verbrennungsmotoren
mit unterschiedlichen geometrischen Anforderungen verbaut werden. Um den Starter,
der zur Ritzelwelle einen nicht gleichmäßig verteilten Außenumfang aufgrund eines
Einspurrelais aufweist, in eine passende Einbauposition zu drehen, ist der Starter
mittels eines sogenannten Drehflansches am Verbrennungsmotor einbaubar.
[0004] Beispielsweise sind aus dem Stand der Technik folgende Drehflansche bekannt:
Die JP S62 160774, die JP H09 209885 und die US 5,847,471 beschreiben alle einen Starter mit einem Drehflansch zur Befestigung an einem Verbrennungsmotor.
[0005] Die
DE 10 2006 038 350 beschreibt einen Halteflansch für einen Starter, der als elektrisch isolierter Drehflansch
ausgebildet ist. Schraubenöffnungen im Halteflansch können auch als Langlöcher ausgebildet
sein. Diese sind konzentrisch zu einer Drehachse der Antriebswelle angeordnet. Somit
ist der Starter um die Drehachse drehbar oder in mehreren bestimmten Positionen befestigbar.
[0006] Die
US 3,509,618 beschreibt eine Vorrichtung zur Befestigung und zum Zusammenbau von Strukturbauteilen
zur Verbindung mit nicht exakt ausgerichteten Aufnahmelöchern zur Befestigung. Zwei
zylindrische Buchsen mit exzentrischen Löchern und Anschlagflächen zur Aufnahme und
sicherem Halt eines Strukturbauteils werden in die nicht exakt ausgerichteten Aufnahmelöscher
eingesetzt und die exzentrischen Löcher werden in Übereinstimmung gebracht. Mittels
einer Schraube mit Mutter werden die Strukturbauteile nun durch ein ausgerichtetes
Loch der Buchsen sicher befestigt.
[0007] Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Halteflansch und eine elektrische Maschine der
eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass mit möglichst wenigen einfachen
Standardbauteilen eine große Variabilität zur Anpassung an die geometrischen Anforderungen
realisiert werden kann, die bezüglich eines Antriebsritzel einer elektrischen Maschine
und einem Zahnkranz einer Verbrennungskraftmaschine bestehen.
[0008] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch den Gegenstand der Patentansprüche 1 und 8
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0009] Ein Erfindungsgedanke ist, für eine Vielzahl von verschiedenen Typen von Verbrennungskraftmaschinen
mit unterschiedlichen geometrischen, insbesondere radial einzustellenden Anforderungen
bezüglich dem Abstand von einem Zahnkranz zum Antriebsritzel der Startermaschine mit
einer justierbaren Exzentrizität die elektrische Maschine an dem Gehäuse der Verbrennungskraftmaschine
auszurichten. Dabei wird Exzentrizität vor dem Zusammenbau festgelegt und montiert.
Die Exzentrizität bildet somit eine Montagelehre zur definierten Einstellung des Abstandes
zwischen Zahnkranz der Verbrennungskraftmaschine und dem Antriebsritzel.
[0010] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Halteflansch dadurch gelöst, dass der
Halteflansch mit einem ringförmigen zweiten Bauteil mit einem zentrischen, kreisförmigen
Loch und einer äußeren, zum Loch zentrischen Kreisumfangsfläche ausgebildet ist, wobei
das zweite Bauteil in die Kreisöffnung des Halteflansches eingesetzt ist, und das
zweite Bauteil, im folgenden auch Wechselexzentrizität genannt, eine nach außen ausgebildete
Schulter mit einer exzentrischen Kreisumfangsfläche aufweist. Zur Montage des Halteflansches
wird das zentrische Loch der Wechselexzentrizität mit einer exzentrischen Außenfläche
als Schulter auf eine zylindrische zentrierte Fläche vom Lagerschild der elektrischen
Maschine aufgeschoben. Um möglichst hohe Genauigkeitsanforderungen bezüglich der Exzentrizität
zu erfüllen, ist das zentrische Loch zur zylindrisch zentrierten Fläche eine Passung.
Das zentrische Loch kann auch als zentrische Kreisöffnung bezeichnet werden. Somit
kann eine standardisierte Exzentrizität durch eine variable Einstellung für verschiedene
Typen von Verbrennungskraftmaschinen und Applikationen angewendet werden. Der erfindungsgemäße
Halteflansch ist dadurch ein Baukastensystem, das verhindert, dass für jede individuelle
Exzentrizität eines bestimmten Typs ein neuer Halteflansch erstellt werden muss. Der
Halteflansch ist ein Flanschgrundkörper, der für alle Exzentrizitäten, d.h. Beträge
und Richtungen der Exzentrizität, eingesetzt werden kann.
[0011] Gemäß einer Ausführungsform ist die Wechselexzentrizität am Halteflansch kraftschlüssig
gesichert. Die Wechselexzentrizität und der Halteflansch können Markierungen auf einer
Stirnseite haben, damit sie richtig zueinander montiert werden. Gemäß einem alternativen
Fertigungsverfahren werden der Halteflansch und die Wechselexzentrizität mittels einer
Fertigungslehre definiert zusammengefügt, damit die Exzentrizität an einer definierten
Stelle im Halteflansch erzeugt wird.
[0012] Gemäß einem alternativen Montageverfahren wird die Wechselexzentrizität auf der zylindrischen,
zentrierten Fläche des Lagerschilds von der elektrischen Maschine zuerst definiert
angepasst eingesetzt, und danach der Halteflansch am Lagerschild beispielsweise über
den Zwischenflansch beispielsweise mit Schrauben befestigt. Am Halteflansch sind Langlöcher
ausgebildet, die die Exzentrizität des Halteflansches gegenüber dem Lagerschild tolerieren
und mittels denen der Halteflansch am Lagerschild befestigt Gemäß einer besonderen
Ausführungsform ist die Wechselexzentrizität am Halteflansch durch Pressen, Aufschrumpfen
oder Klemmen gesichert. Dies sind einfache schnelle schlüssige Montageverfahren, die
zudem preiswert zu fertigen sind. Die gleiche kraftschlüssige Verbindung kann auch
alternativ zwischen der zentrischen Kreisöffnung der Wechselexzentrizität und der
zylindrischen zentrierten Fläche des Lagerschilds vorgesehen sein.
[0013] Gemäß einer anderen Ausführungsform ist die Wechselexzentrizität am Halteflansch
formschlüssig gesichert. Eine forrhschlüssige Verbindung schafft eine sichere definierte
Befestigungsmöglichkeit.
[0014] Besonders bevorzugt ist die Wechselexzentrizität am Halteflansch durch eine Verschraubung
gesichert. Eine Verschraubung hat den Vorteil, dass die Verbindung zur Demontage gelöst
werden kann.
[0015] Gemäß einer die Erfindung weiterbildenden Ausführungsform ist die Wechselexzentrizität
am Halteflansch stoffschlüssig gesichert. Eine stoffschlüssige Verbindung kann zu
einer höheren Festigkeit der Verbindung führen.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Wechselexzentrizität am Halteflansch
durch Schweißen, Löten oder Kleben gesichert. Wie oben beschrieben, kann die stoffschlüssige
oder formschlüssige Verbindung auch zwischen der Wechselexzentrizität und dem Lagerschild
alternativ oder zusätzlich vorgesehen sein.
[0017] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe mit einer elektrischen Maschine dadurch gelöst,
dass der Halteflansch mittels einer variabel einstellbaren Wechselexzentrizität als
Montagelehre zur exzentrischen Befestigung am Gehäuse der Verbrennungskraftmaschine
ausgebildet ist. Die Wechselexzentrizität, die in einem symmetrischen Halteflansch
mit einer zentrischen Kreisöffnung eingesetzt ist, ist eine Montagehilfe, um den Halteflansch
mit dem Lagerschild definiert exzentrisch an einer kreisförmigen zylindrischen Öffnung
am Gehäuse der Verbrennungskraftmaschine zu montieren.
[0018] Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist der Halteflansch gemäß den oben
beschriebenen Ausführungsformen ausgebildet und das zentrische, kreisförmige Loch
der Wechselexzentrizität ist in eine zylindrische zentrierte Fläche des Lagerschilds
eingepasst. Die zylindrische zentrierte Fläche des Lagerschilds bildet mit dem zentrischen,
kreisförmigen Loch der Wechselexzentrizität eine Passung. Die exzentrische Außenfläche
als Schulter an der Wechselexzentrizität führt zu einem Halteflansch, der an der zylindrischen
Öffnung des Gehäuses zur radialen Einstellung des Ritzels bezüglich dem Zahnkranz
exzentrisch befestigbar ist. Somit werden höchst präzise Exzentrizitäten an definierten
Positionen erreicht.
[0019] Gemäß einer die Erfindung weiterbildenden Ausführungsform ist der Halteflansch als
ein am Zwischenflansch der elektrischen Maschine in mindestens zwei Lageanordnungen
positionierbarer Drehflansch ausgebildet. Durch die zusätzliche Funktion des Halteflansches
als Drehflansch ist es möglich, das Lagerschild an die räumlichen Verhältnisse an
der Verbrennungskraftmaschine anzupassen, da das Lagerschild an einer Seite aufgrund
eines Einspurrelais nicht rotationssymmetrisch gleich, sondern hervorgehoben ausgebildet
ist Die elektrische Maschine kann je nach Typ der Verbrennungskraftmaschine am Halteflansch
möglicherweise gedreht eingebaut werden.
[0020] Weiter bevorzugt ist der Halteflansch als Isolierteil ausgebildet, zumindest teilweise
aus einem elektrischen isolierenden Material hergestellt oder der Halteflansch weist
ein auf dem Halteflansch angeordnetes Isolierelement auf. Somit wird, was für manche
Anwendungen erforderlich ist, eine elektrische Potentialtrennung zwischen einem Gehäuse
der elektrischen Maschine und der Verbrennungskraftmaschine sicher geschaffen.
[0021] Der Halteflansch mit der Wechselexzentrizität kann zweiteilig oder mehrteilig aufgebaut
sein, d.h. es können im Halteflansch auch mehrere zum Beispiel zwei Wechselexzentrizitäten
mit jeweils einer exzentrischen Kreisumfangsfläche, ineinander eingesetzt sein, die
eine noch größere Variabilität ermöglichen. Im zentrischen Loch einer größeren kreisförmigen
ist eine kleinere kreisförmige, exzentrische Wechselexzentrizität mit einem kreisförmigen,
zentrischen Loch eingesetzt. Das zentrische Loch der kleineren Wechselexzentrizität
wird auf die zylindrische Fläche des Lagerschilds eingeschoben.
[0022] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen verwendbar sind.
[0023] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines aufgeschnittenen Halteflansches vor der Montage
am Lagerschild einer elektrischen Maschine,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht der Fig. 1 mit einem exzentrisch eingesetzten Halteflansch,
- Fig. 3
- eine Wechselexzentrizität in der Draufsicht und
- Fig. 4
- einen Halteflansch in der Querschnittsansicht.
[0024] Die Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht einen Halteflansch 1, der zum
Teil aufgeschnitten ist. Der Halteflansch 1 ist ein symmetrisches Bauteil mit einer
zentrierten Kreisöffnung 2 und Befestigungsbohrungen 3, 4. Die Befestigungsbohrungen
3, 4 dienen zur Befestigung bzw. Verschraubung des Halteflansches 1 an einem Zwischenflansch
5 am Lagerschild 6 einer nicht weiter dargestellten elektrischen Maschine, die beispielsweise
ein Starter für eine Verbrennungskraftmaschine ist. Der Zwischenflansch 5 hat zur
Verschraubung des Halteflansches 1 eine Vielzahl von Gewindebohrungen 7, 8, 9, die
um ein paar Winkelgrade zu einander versetzt ausgebildet sind. Die Vielzahl von Gewindebohrungen
7, 8 und 9 sind vorgesehen, um den Halteflansch 1 als Drehflansch einzusetzen und
damit den Starter entsprechend den räumlichen Gegebenheiten gedreht einzubauen, da
der Starter nicht eine rotationssymmetrische, sondern auf der einen Seite hervorgehobene
Form aufweist. Hinter dem hervorgehobenen Gehäuse, des Starters befindet sich ein
Einspurrelais, das ein Antriebsritzel in einen nicht dargestellten Zahnkranz eines
Verbrennungsmotors einrücken kann.
[0025] Am Halteflansch 1 sind bezüglich der zentrierten Kreisöffnung 2 um 120° versetzte
Befestigungslöcher 11, 12 ausgebildet, wobei das dritte Befestigungsloch vom Halteflansch
1 aufgrund der Schnittansicht nicht dargestellt ist. In einer anderen Ausführungsform
sind die Befestigungslöcher um 90° zu einander versetzt. Über die Befestigungslöcher
11, 12 wird der Starter am Verbrennungsmotor montiert.
[0026] In die zentrierte Krelsöffnung 2 ist eine ringförmige Wechselexzentrizität 13 eingesetzt
Die Wechselexzentrizität 13 hat eine zur zentrierten Kreisöffnung 2 als Passung ausgebildete
zentrische Kreisumfangsfläche 14 mit einer als Stufe wirkenden, nach außen hervorstehenden
Schulter, die eine exzentrische Kreisumfangsfläche 15 bezüglich der zentrischen Kreisumfangsfläche
14 aufweist. Zur exzentrischen Kreisumfangsfläche 14 der Wechselexzentrizität 13 ist
zentrisch ein kreisförmiges Loch 16 ausgebildet. Das zentrische Loch 16 ist eine zylindrische
Fläche, die auf eine zylindrische, zum Lagerschild 6 zentrierte Fläche 17 eingepasst
wird. Natürlich ist es auch möglich gemäß einem anderen Montageverfahren, zuerst die
Wechselexzentrizität 13 gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsform definiert
auf die zylindrische Fläche 17 zu montieren. Die Wechselexzentrizität 13 kann am Halteflansch
1 formschlüssig gesichert sein. Der Halteflansch 1 wird dann auf die Wechselexzentrizität
13 geschoben, zentrisch zum Zwischenflansch 5 angeordnet und an dem der Zwischenflansch
5 befestigt.
[0027] Die Wechselexzentrizität 13, wie sie in Fig. 1 gezeigt wird, kann kraftschlüssig
durch Pressen oder Klemmen oder Aufschrumpfen am Halteflansch 1 eingesetzt sein oder
stoffschlüssig verbunden, beispielsweise eingeklebt, sein. Die Wechselexzentrizität
13 ist eine Montagelehre, um den Halteflansch 1 mit dem zentrischen Lagerschild 6
in einem definiert radialen Abstand in einer zylindrischen, nicht gezeigten Öffnung
eines Gehäuses einer Verbrennungskraftmaschine bezüglich einem Zahnkranz zu positionieren.
Durch die Exzentrizität wird der radiale Abstand zwischen dem Einspurritzel des Starters
und Zahnkranz festgelegt. In der zentrischen Position wird der Halteflansch 1 mittels
Schrauben, die in die Gewindebohrungen 7, 8 und 9 eingeschraubt werden, befestigt.
[0028] Die Fig. 2 zeigt den Halteflansch 1 mit der Wechselexzentrizität 13 in einer auf
die zylindrische Fläche 17 des Lagerschilds 6 eingesetzten Position. Der Halteflansch
1 ist noch nicht am Zwischenflansch 5 mit Schrauben in den Gewindebohrungen 7 verschraubt.
[0029] Die Fig. 3 zeigt in einer Draufsicht die Wechselexzentrizität 13 mit einer symmetrischen
zentrischen Kreisumfangsfläche 14, in der das kreisförmige Loch 16 zentrisch, also
koaxial zur Drehachse 20 ausgebildet ist. Vorzugsweise zur präzisen Montage ist eine
Passung am kreisförmigen Loch 16 bezüglich der zylindrischen Fläche 17 am Lagerschild
6 ausgebildet. Erfindungsgemäß ist eine zylindrische Kreisumfangsfläche 15, die als
Schulter vor der Kreisumfangsfläche 14 absteht, zu der Kreisumfangsfläche 14 exzentrisch
ausgebildet. Mit der exzentrischen Kreisumfangsfläche 15 wird der Halteflansch am
nicht dargestellten Gehäuse der Verbrennungskraftmaschine definiert eingesetzt.
[0030] Die Fig. 4 zeigt in einer aufgeschnittenen Seitenansicht den Halteflansch 1, wie
er beispielsweise in der Fig. 1, 2 dargestellt ist, mit einem Befestigungsloch 12.
In die zentrierte Kreisöffnung 2 am Halteflansch 1 ist die Wechselexzentrizität 13
mit der zentrischen Kreisumfangsfläche 14 eingesetzt. Die Wechselexzentrizität 13
ist bis zur Schulter eingeschoben und verbreitert das einpassbare zentrische, kreisförmige
Loch 16 in der Tiefe. Die Schulter bildet die exzentrische Kreisumfangsfläche 15 zum
passgenauen Einsatz in das Gehäuse der Verbrennungskraftmaschine.
[0031] Durch den in den Fig. 1 - 4 gezeigten Halteflansch 1 sind mindestens zwei Funktionen
realisiert, zum einen ist der Halteflansch 1 als Drehflansch ausgebildet, um den Starter
an die räumlichen Anforderungen bei der Verbrennungskraftmaschine anzupassen, zum
anderen weist er einen variablen exzentrischen Aufbau auf, mit dem eine Exzentrizität
des Antriebsritzels zum Zahnkranz definiert einstellbar ist. Durch einen solchen modularen
Aufbau, einem Drehflansch und einem Exzentrizitätseinsatz als Wechselexzentrizität
kann somit ein breites Anwendungsfeld mit Standardkomponenten ohne Änderung der Werkzeuge
abgedeckt werden. Es muss also nicht für jede individuelle Exzentrizitätsanforderung
ein neuer exzentrischer, spezifischer, einteiliger Drehflansch gefertigt werden.
[0032] Der Halteflansch 1 und die Wechselexzentrizität 13 sind vorzugsweise aus Metall hergestellt.
Sie können auch aus einem elektrisch isolierenden Werkstoff, einem keramischen Werkstoff,
Kunststoff- oder Verbundwerkstoff hergestellt sein, solange die notwendigen Festigkeiten
erreicht werden.
[0033] Alle Figuren zeigen lediglich schematische nicht maßstabsgerechte Darstellungen.
1. Halteflansch (1) für eine elektrische Maschine zur Befestigung der elektrischen Maschine
mit einem Lagerschild (6) an einer Verbrennungskraftmaschine, wobei der Halteflansch
(1) eine zentrierte Kreisöffnung (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteflansch (1) mit einem ringförmigen zweiten Bauteil (13) mit einem zentrischen,
kreisförmigen Loch (16) und einer äußeren, zum Loch (16) zentrischen Kreisumfangsfläche
(14) ausgebildet ist, wobei das zweite Bauteil (13) in die zentrierte Kreisöffnung
(2) des Halteflansches (1) eingesetzt ist und das zweite Bauteil (13) eine nach außen,
radial exzentrisch und axial von der zentrischen Kreisumfangsfläche (14) am Halteflansch
(1) abstehend ausgebildete Schulter mit einer exzentrischen Kreisumfangsfläche (15)
zum passgenauen Einsatz in ein Gehäuse der Verbrennungskraftmaschine aufweist.
2. Halteflansch (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Bauteil (13) am Halteflansch (1) kraftschlüssig gesichert ist.
3. Halteflansch (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Bauteil (13) am Halteflansch (1) durch Pressen, Aufschrumpfen oder Klemmen
gesichert ist.
4. Halteflansch (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Bauteil (13) am Halteflansch (1) formschlüssig gesichert ist.
5. Halteflansch (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Bauteil (13) am Halteflansch (1) durch Verschraubung gesichert ist.
6. Halteflansch (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Bauteil (13) am Halteflansch (1) stoffschlüssig gesichert ist.
7. Halteflansch (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Bauteil (13) am Halteflansch (1) durch Schweißen, Löten oder Kleben gesichert
ist.
8. Elektrische Maschine für eine Verbrennungskraftmaschine, an der ein Zwischenflansch
(5) ausgebildet ist, auf den ein Halteflansch (1) zur Befestigung mit der Verbrennungskraftmaschine
montiert ist, wobei der Halteflansch (1) Befestigungsbohrungen (3, 4) zur Befestigung
an einem Zwischenflansch (5) des Lagerschilds (6) und Befestigungslöcher (11) zur
Befestigung an der Verbrennungskraftmaschine aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteflansch (1) mittels eines zweiten Bauteils mit einer radial exzentrischen
und axial nach außen ausgebildeten variabel einstellbaren Exzentrizität (13) als Montagelehre
zur exzentrischen Befestigung am Gehäuse der Verbrennungskraftmaschine ausgebildet
ist.
9. Elektrische Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteflansch (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ausgebildet ist und die zentrische
Kreisöffnung (16) des zweiten Bauteils (13) in eine zylindrische zentrierte Fläche
(17) des Lagerschilds (6) eingepasst ist.
10. Elektrische Maschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteflansch (1) als ein am Zwischenflansch (5) der elektrischen Maschine in
mindestens zwei Lageanordnungen positionierbarer Drehflansch ausgebildet ist.
11. Starter für eine Verbrennungskraftmaschine mit einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 8 bis 10.
1. Holding flange (1) for an electric machine for the purposes of fastening of the electric
machine to a bearing bracket (6) on an internal combustion engine, wherein the holding
flange (1) has a centred circular opening (2), characterized in that the holding flange (1) is formed with a ringshaped second component (13) with a central
circular hole (16) and with an outer circular circumferential surface (14) which is
central with respect to the hole (16), wherein the second component (13) is inserted
into the centred circular opening (2) of the holding flange (1), and the second component
(13) has a shoulder formed so as to project outward, radially eccentrically and axially
from the central circular circumferential surface (14) on the holding flange (1),
which shoulder has an eccentric circular circumferential surface (15) for the purposes
of accurately fitting insertion into a housing of the internal combustion engine.
2. Holding flange (1) according to Claim 1, characterized in that the second component (13) is secured on the holding flange (1) in non-positively
locking fashion.
3. Holding flange (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the second component (13) is secured on the holding flange (1) by way of an interference
fit, by way of a shrink fit or by way of clamping.
4. Holding flange (1) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the second component (13) is secured on the holding flange (1) in positively locking
fashion.
5. Holding flange (1) according to one or more of the preceding Claims 1 to 4, characterized in that the second component (13) is secured on the holding flange (1) by way of a screw
connection.
6. Holding flange (1) according to one or more of the preceding Claims 1 to 5, characterized in that the second component (13) is secured on the holding flange (1) in cohesive fashion.
7. Holding flange (1) according to one or more of the preceding Claims 1 to 6, characterized in that the second component (13) is secured on the holding flange (1) by welding, brazing
or adhesive bonding.
8. Electric machine for an internal combustion engine, on which electric machine there
is formed an intermediate flange (5) on which a holding flange (1) for the purposes,
of fastening to the internal combustion engine is mounted, wherein the holding flange
(1) has fastening bores (3, 4) for the purposes of fastening to an intermediate flange
(5) of the bearing bracket (6) and has fastening holes (11) for the purposes of fastening
to the internal combustion engine, characterized in that the holding flange (1) is formed by way of a second component with a radially eccentric
and axially outwardly formed, variably adjustable eccentricity (13) as an installation
gauge for the purposes of eccentric fastening to the housing of the internal combustion
engine.
9. Electric machine according to Claim 8, characterized in that the holding flange (1) is formed according to one of Claims 1 to 7, and the central
circular opening (16) of the second component (13) is fitted into a cylindrical centred
surface (17) of the bearing bracket (6).
10. Electric machine according to Claim 8 or 9, characterized in that the holding flange (1) is in the form of a rotary flange which is positionable on
the intermediate flange (5) of the electric machine in at least two positional arrangements.
11. Starter for an internal combustion engine having an electric machine according to
one of Claims 8 to 10.
1. Bride de fixation (1) pour un moteur électrique pour la fixation du moteur électrique
avec un flasque de palier (6) sur un moteur à combustion interne, la bride de fixation
(1) présentant une ouverture circulaire centrée (2), caractérisée en ce que la bride de fixation (1) est réalisée avec un deuxième composant annulaire (13) avec
un trou circulaire central (16) et une surface périphérique circulaire extérieure
(14), centrale par rapport au trou (16), le deuxième composant (13) étant inséré dans
l'ouverture circulaire centrée (2) de la bride de fixation (1) et le deuxième composant
(13) présentant un épaulement réalisé de manière à faire saillie au niveau de la bride
de fixation (1) vers l'extérieur, de manière excentrée radialement, et axialement
depuis la surface périphérique circulaire centrale (14), avec une surface périphérique
circulaire excentrée (15) pour l'insertion avec ajustement serré dans un boîtier du
moteur à combustion interne.
2. Bride de fixation (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le deuxième composant (13) est fixé par engagement par force à la bride de fixation
(1).
3. Bride de fixation (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le deuxième composant (13) est fixé sur la bride de fixation (1) par pressage, frettage
ou serrage.
4. Bride de fixation (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le deuxième composant (13) est fixé par engagement par correspondance de formes sur
la bride de fixation (1).
5. Bride de fixation (1) selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes
1 à 4, caractérisée en ce que le deuxième composant (13) est fixé à la bride de fixation (1) par vissage.
6. Bride de fixation (1) selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes
1 à 5, caractérisée en ce que le deuxième composant (13) est fixé à la bride de fixation (1) par engagement par
liaison de matière.
7. Bride de fixation (1) selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes
1 à 6, caractérisée en ce que le deuxième composant (13) est fixé à la bride de fixation (1) par soudage, brasage
ou collage.
8. Moteur électrique pour un moteur à combustion interne, sur lequel est réalisée une
bride intermédiaire (5) sur laquelle est montée une bride de fixation (1) pour la
fixation au moteur à combustion interne, la bride de fixation (1) présentant des alésages
de fixation (3, 4) pour la fixation à une bride intermédiaire (5) du flasque de palier
(6) et des trous de fixation (11) pour la fixation au moteur à combustion interne,
caractérisé en ce que la bride de fixation (1) est réalisée au moyen d'un deuxième composant avec une excentricité
(13) ajustable de manière variable réalisée de manière radialement excentrique et
axialement vers l'extérieur en tant que gabarit de montage pour la fixation excentrique
au boîtier du moteur à combustion interne.
9. Moteur électrique selon la revendication 8, caractérisé en ce que la bride de fixation (1) est réalisée selon l'une quelconque des revendications 1
à 7 et l'ouverture circulaire centrale (16) du deuxième composant (13) est ajustée
dans une surface centrée cylindrique (17) du flasque de palier (6).
10. Moteur électrique selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la bride de fixation (1) est réalisée sous forme de bride rotative pouvant être positionnée
sur la bride intermédiaire (5) du moteur électrique dans au moins deux agencements
en position.
11. Démarreur pour un moteur à combustion interne comprenant un moteur électrique selon
l'une quelconque des revendications 8 à 10.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente