[0001] Die Erfindung betrifft ein Gargerät, aufweisend ein Heißluftgebläse mit einem in
seiner Drehrichtung umkehrbaren Heißluftmotor und mit einer getaktet betreibbaren
Heizung.
[0002] Bei einem bekannten Heißluftgebläse der betreffenden Art werden der Heißluftmotor
und die Heizung miteinander eingeschaltet, wobei der Motor permanent läuft. Der Heißluftmotor
ist typischerweise mit einem Laufrad verbunden, meist über eine Antriebswelle. Die
Heizung wird zur Vermeidung einer Überhitzung oder zum Zwecke einer Temperaturregelung
getaktet betrieben. Eine Drehrichtungsumkehr des Motors kann mehrere Sekunden andauern.
Während der Drehrichtungsumkehr des Motors kann der Heizkörper jedoch mangels Wärmeabfuhr
überhitzen. Um eine solche Überhitzung der Heizung zu vermeiden ist es bisher bekannt,
ihre Leistung ausreichend weit zu reduzieren. Eine Leistungsreduktion ist jedoch nachteilig,
weil sie das Garverhalten des Gargeräts stark verändern kann.
[0003] US 6,730,880 B2 offenbart ein Gargerät mit einem Heizkörper und einem in seiner Drehrichtung umkehrbaren
Heißluftmotor, wobei der Heizkörper nach einer Aufheizphase getaktet betrieben wird
und der Heißluftmotor dann abwechselnd in beiden Drehrichtungen betrieben wird. Das
Umdrehen oder Reversieren der Drehbewegung des Heißluftmotors geschieht unabhängig
von dem Betrieb des Heizkörpers und somit auch während dessen Einphasen.
[0004] EP 2 202 465 A2 offenbart einen Backofen mit einem Heizkörper und einem in seiner Drehrichtung umkehrbaren
Heißluftmotor. Um einen Hitzestau in einem oberen Bereich einer Muffel aufgrund eines
Abfalls einer Drehgeschwindigkeit bei einer Umkehr der Drehrichtung des Heißluftmotors
gering zu halten, werden technische Mittel vorgeschlagen, um die Umkehr der Drehrichtung
möglichst schnell durchzuführen.
[0005] WO 2010/126334 A2 offenbart ein weiteres Gargerät mit einem getaktet betreibbaren Heizkörper und einem
in seiner Drehrichtung umkehrbaren Heißluftmotor.
[0006] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik
zumindest teilweise zu überwinden und insbesondere eine Möglichkeit zur verbesserten
Drehrichtungsumkehr eines Heißluftmotors bereitzustellen.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte
Ausführungsformen sind insbesondere den abhängigen Ansprüchen entnehmbar.
[0008] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Gargerät gemäß dem unabhängigen Anspruch 1.
[0009] Dieses Gargerät weist den Vorteil auf, dass eine Überhitzung bei der Drehrichtungsumkehr
vermieden werden kann, da währenddessen die Heizung in ihrer Ausphase keine oder eine
nur unwesentliche Menge an Wärme erzeugt. Dadurch wiederum mag z.B. vorteilhafterweise
auf einen direkten Fühler zur Temperaturerfassung in der Nähe der Heizung verzichtet
werden bzw. kann die Heizung ohne Gefahr einer Überhitzung in gewohnter Leistungsstärke
ausgelegt werden.
[0010] Mit anderen Worten ist ein solches Gargerät, beispielsweise ein Backofen, mit einer
Steuerung derart ausgestaltet, dass die Drehrichtung nicht oder nicht wesentlich während
einer Einphase der Heizung umgekehrt wird, sondern zumindest überwiegend während einer
Ausphase der Heizung umgekehrt wird.
[0011] Dass das Gargerät dazu eingerichtet ist, die Drehrichtung während einer Ausphase
der Heizung umzukehren, kann insbesondere bedeuten, dass der Heißluftmotor von einer
ersten Drehzahl in einer ersten Drehrichtung in eine zweite Drehzahl in einer zweiten
Drehrichtung überführt wird. Die erste Drehrichtung und die zweite Drehrichtung sind
zueinander umgekehrt und können z.B. einer Drehung im Uhrzeigersinn bzw. gegen den
Uhrzeigersinn entsprechen, oder umgekehrt. Die erste Drehzahl und die zweite Drehzahl
können sich entsprechen oder unterschiedlich sein.
[0012] Der Heißluftmotor ist typischerweise mit einem Laufrad verbunden, meist über eine
Antriebswelle. Durch die Drehrichtungsumkehr kann beispielsweise eine Richtung der
durch den Heißluftmotor geförderten und erwärmten Luft umgekehrt werden. Die Heizung
kann insbesondere mindestens einen Ringheizkörper aufweisen. Der Heizringkörper kann
beispielsweise das Laufrad umgeben.
[0013] Unter der getaktet betreibbaren Heizung wird insbesondere eine Heizung verstanden,
welche über Ein- und Ausphasen mit elektrischer Leistung versorgt bzw. nicht versorgt
wird. Eine Taktdauer der Einphasen kann sich beispielsweise von einer Taktdauer der
Ausphasen unterscheiden. Eine Taktdauer ist dabei nicht zwingend als gleichmäßig konstant
anzusehen. Insbesondere können die Taktdauern optional auch abhängig von momentan
laufenden Betriebsarten oder Betriebsparametern (z.B. einer Soll-Betriebstemperatur)
modifiziert werden. Auch brauchen die Taktdauern nicht einem Systemtakt des Gargeräts
zu entsprechen, sondern können auch davon abweichen, insbesondere ein Vielfaches davon
betragen.
[0014] Unter einer Einphase kann insbesondere eine Zeitdauer verstanden werden, während
der eine elektrische Leistung an der Heizung anliegt und diese erhitzt. Unter einer
Ausphase kann analog insbesondere eine Zeitdauer verstanden werden, während welcher
keine Leistung an der Heizung anliegt. Optional kann unter der Ausphase auch eine
Phase verstanden werden, während derer eine vernachlässigbar geringe Heizleistung
an der Heizung anliegt, welche nicht zu einer Überhitzung führen kann.
[0015] Erfindungsgemäß ist das Gargerät dazu eingerichtet, die Umkehr der Drehrichtung mit
Beginn der Ausphase zu beginnen oder zu initiieren. Insbesondere umfasst dies auch
eine Initiierung kurz vor oder nach dem Beginn der Ausphase. Ermöglicht wird dadurch
eine möglichst lange Ausnutzung der Dauer der Auszeit für die Umkehr der Drehrichtung
und somit eine möglichst lange Zeitdauer, während der keine Heizleistung abgegeben
und weggekühlt bzw. wegtransportiert werden muss. Eine Weiterbildung kann jedoch auch
darin bestehen, dass das Gargerät dazu eingerichtet ist, die Drehrichtung nur oder
ausschließlich während einer Ausphase der Heizung umzukehren. Mit anderen Worten wird
bei einer solchen Ausgestaltung eine Umschaltung oder Initiierung der Umschaltung
der Drehrichtungsumkehr während einer Einphase verhindert. Dies stellt sicher, dass
ein zu frühes Umschalten der Drehrichtung, was zu einer Überhitzung durch zu hohe
Restwärme der Heizung führt, vermieden wird.
[0016] Eine andere Ausgestaltung besteht darin, dass das Gargerät dazu eingerichtet ist,
die Ausphase zu verlängern, falls die Drehrichtung noch nicht umgekehrt worden ist.
Vorteilhafterweise kann so verhindert werden, dass durch Einschalten der Einphase
und damit Einschalten der Heizung vor Abschluss der Umkehr der Drehrichtung eine Überhitzung
eintritt.
[0017] Erfindungsgemäß ist das Gargerät dazu eingerichtet, die Ausphase zu verlängern, falls
ein der umgekehrten Drehrichtung zugeordneter Schwellwert, insbesondere Drehzahlschwellwert,
noch nicht erreicht ist. So kann die Heizung wieder aktiviert werden, auch wenn z.B.
ein Ziel-Drehzahlwert noch nicht erreicht ist, aber die Heizung bei dem Drehzahlschwellwert
oder darüber bereits sicher betreibbar ist. Dadurch kann eine ggf. verlängerte Ausphase
der Heizung kürzer gehalten werden, um eine Störung eines Garbetriebs noch weiter
zu vermeiden.
[0018] Der Schwellwert kann ein fest vorgegebener Wert sein oder mag beispielsweise abhängig
von einem Betriebszustand des Gargeräts sein, z.B. von einer Heizleistung, einer Garraumtemperatur
usw.
[0019] Es ist eine Ausgestaltung davon, dass zumindest ein solcher Schwellwert abhängig
von einer Betriebsart bestimmt ist. So mag ein Schwellwert beispielsweise bei Betrieb
mit geringer Heizleistung (insbesondere betragsmäßig) niedriger angesetzt werden als
ein Schwellwert bei einer Betriebsart mit hoher Heizleistung. Dadurch kann eine Überhitzung
noch sicherer verhindert werden. Die Heizleistung kann beispielsweise direkt als solche
erfasst werden oder abhängig von einer Soll-Heizstufe, die an einer oder durch eine
Steuereinheit eingestellt ist, bestimmt werden.
[0020] Es ist auch eine Ausgestaltung davon, dass zumindest ein solcher Schwellwert abhängig
von einer Garraumtemperatur ist. Beispielsweise mag der Schwellwert (insbesondere
betragsmäßig) umso höher eingestellt sein, je höher die Garraumtemperatur ist, um
eine Überhitzung besonders sicher zu verhindern. Die Garraumtemperatur kann beispielsweise
als eine Ist-Temperatur, die über einen üblichen Temperaturfühler im Garraum gemessen
wird, oder als ein vorgegebener Temperaturwert-Sollwert der Steuereinheit bestimmt
werden.
[0021] Es ist außerdem eine Ausgestaltung, dass das Gargerät einen Backofen aufweist, z.B.
ein Einbau-Backofen oder ein Herd ist.
[0022] Das Gargerät ist insbesondere ein Haushaltsgargerät.
[0023] Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zum Betreiben eines Gargeräts, wobei
das Verfahren ein Verfahren gemäß dem unabhängigen Anspruch 5 ist. Dieses Verfahren
ergibt die gleichen Vorteile wie ein derart bevorzugt ausgestaltetes Gargerät und
kann analog ausgestaltet werden. Das Verfahren ergibt die gleichen Vorteile wie das
Gargerät und kann auch analog ausgestaltet werden.
[0024] Insbesondere kann das Verfahren zum Betreiben eines solchen Gargeräts vorgesehen
sein.
[0025] In den folgenden Figuren wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels schematisch
genauer beschrieben. Dabei können zur Übersichtlichkeit gleiche oder gleichwirkende
Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sein.
- Fig. 1
- zeigt schematisch einzelne Komponenten eines erfindungsgemäßen Gargeräts;
- Fig. 2
- zeigt einen beispielhaften Drehzahlverlauf und eine Taktung von Ein- und Ausphasen
des erfindungsgemäßen Gargeräts.
[0026] Fig.1 zeigt ein Gargerät 11 mit einem Garraum 12, insbesondere einen Backofen mit
einem Ofenraum. Zum Erhitzen eines im Garraum 12 befindlichen Garguts weist das Gargerät
11 ein Heißluftgebläse 13 auf.
[0027] Das Heißluftgebläse 13 befindet sich insbesondere hinter einer Prallwand 14, die
rückseitig an dem Garraum 12 angeordnet ist. Heißluft kann durch das Heißluftgebläse
13 und Öffnungen in der Prallwand 14 je nach Drehrichtung in den Garraum 12 hineingeblasen
oder aus dem Garraum 12 herausgesaugt werden.
[0028] Das Heißluftgebläse 13 weist einen in seiner Drehrichtung umkehrbaren Heißluftmotor
15 in Form eines bürstenlosen Gleichstrommotors auf. Der Heißluftmotor 15 treibt ein
Laufrad 18 an.
[0029] Eine Heizung 16 des Heißluftgebläses 13 kann insbesondere als ein ringförmiger Heizkörper
um das Laufrad 18 herum angeordnet sein und so durch das Laufrad 18 strömende Luft
erhitzen. Die Heizung 16 wird mit Ein- und Ausphasen getaktet angesteuert.
[0030] Das Gargerät 11 weist auch eine Steuereinheit 17 auf, welche dazu eingerichtet ist,
allgemeine Steuerfunktionen durchzuführen. Die Steuereinheit 17 dient insbesondere
zum Ansteuern des Heißluftgebläses 13, insbesondere zur Erzeugung einer Taktung der
Heizung 16 (insbesondere Steuern von Umschaltzeitpunkten zwischen den Ein- und Ausphasen
der Heizung 16), zum Einstellen einer Drehzahl D des Heißluftmotors 15 und damit des
Laufrads 18 und zum Durchführen einer Umkehr einer Drehrichtung des Heißluftmotors
15.
[0031] Fig.2 zeigt einen beispielhaften Verlauf der Drehzahl D des Heißluftmotors 15 über
eine fortschreitende Zeit t und eine Taktung oder Taktverlauf T der Heizung 16, z.B.
einer an die Heizung 16 angelegten Heizleistung, Stroms, Spannung o.ä.
[0032] Anfänglich dreht sich der Heißluftmotor 15 im Wesentlichen konstant mit einem ersten
Wert -De (Ziel-Drehzahl), wobei das Vorzeichen die Drehrichtung angibt, z.B. gegen
den Uhrzeigersinn. Während dieser Zeit wird die Heizung 16 mittels regelmäßig abfolgender
Ausphasen ap und Einphasen ep z.B. des angelegten Stroms oder der angelegten Spannung
bestromt.
[0033] Mit Beginn einer bestimmten (hier: vierten) Ausphase zum Zeitpunkt tap wird eine
Umkehr der Drehrichtung des Heißluftmotors 15 eingeleitet. Ab dem Zeitpunkt tap nimmt
die Drehzahl D folglich zunächst kontinuierlich bis zum Stillstand des Heißluftgebläses
13 betragsmäßig ab, um dann wieder kontinuierlich betragsmäßig zunehmen, jedoch in
umgekehrter Drehrichtung (positives Vorzeichen, z.B. im Uhrzeigersinn). Dabei ist
ein linearer Verlauf der Drehzahl D hier nur beispielhaft eingezeichnet und kann auch
andere Verlaufsformen aufweisen.
[0034] Da die übliche Dauer der Ausphasen ap nicht ausreicht, um die Drehrichtung umzukehren
und eine zur Vermeidung einer Überhitzung ausreichend hohe Drehzahl D zu erreichen,
wird die Ausphase ap verlängert, wie dies anhand der verlängerten Ausphase apv dargestellt
ist. Es ist eine Variante, dass die Auszeit apv so lange ausgedehnt wird, bis die
Drehzahl betragsmäßig wieder ihren für einen Normalbetrieb vorgesehene Drehzahl De
erreicht hat. Es ist eine zur Verkürzung der Ausphase apv bevorzugte Variante, dass
die (verlängerte) Ausphase apv dann endet und in eine erneute Einphase ep übergeht,
wenn die Drehzahl betragsmäßig einen (oberen) Schwellwert Ds erreicht oder überschreitet,
wobei dieser Schwellwert Ds einen geringeren Wert aufweist als der Ziel-Wert De der
Drehzahl D. Der Schwellwert Ds stellt insbesondere eine Drehzahl dar, ab welcher der
Heißluftmotor 15 und das Laufrad 18 bereits so schnell drehen, dass eine Überhitzung
vermieden werden kann. Der Schwellwert Ds bzw. -Ds kann ein fest vorgegebener Wert
sein oder mag beispielsweise abhängig von einem Betriebszustand des Gargeräts 11 sein,
z.B. von einer Heizleistung, einer Garraumtemperatur usw.
[0035] Bei erneuter Umkehr der Drehrichtung würde ein Einschalten der Einphase ep dann dementsprechend
bei Erreichen bzw. betragsmäßigem Überschreiten des (unteren) Schwellwerts -Ds erfolgen.
[0036] Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel
beschränkt.
[0037] So kann, z.B. bei einer Betriebsart mit geringer Heizleistung oder bei ausreichend
langer Dauer der Ausphasen ap, auf deren Verlängerung verzichtet werden, falls sich
eine ausreichende Drehrichtungsumkehr auch innerhalb einer regulären Ausphase ap erreichen
lässt.
[0038] Auch kann der Beginn der Richtungsumkehr auf einen anderen Zeitpunkt kurz vor oder
nach dem skizzierten Beginn tap der Ausphase apv gelegt werden.
[0039] Die Zieldrehzahlen De und -De und/oder die Schwellwerte Ds und -Ds können betragsmäßig
gleich sein oder mögen sich in Abhängigkeit von der Drehrichtung unterscheiden.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 11
- Gargerät
- 12
- Garraum
- 13
- Heißluftgebläse
- 14
- Prallwand
- 15
- Heißluftmotor
- 16
- Heizung
- 17
- Steuereinheit
- 18
- Laufrad
- ap
- Ausphase
- apv
- verlängerte Ausphase
- D
- Drehzahl
- De
- erste Zieldrehzahl
- -De
- zweite Zieldrehzahl
- Ds
- oberer Schwellwert der Drehzahl
- -Ds
- unterer Schwellwert der Drehzahl
- ep
- Einphase
- t
- Zeit
- tap
- Beginn einer Ausphase
- tep
- Beginn einer Einphase
- T
- Taktverlauf
1. Gargerät (11), aufweisend ein Heißluftgebläse (13) mit einem in seiner Drehrichtung
umkehrbaren Heißluftmotor (15), einer Heizung (16) und einer Steuereinheit (17) zum
getakteten Betreiben der Heizung (16) mit Einphasen und Ausphasen, zum Einstellen
einer Drehzahl (D) des Heißluftmotors (15) und zum Durchführen einer Umkehr einer
Drehrichtung des Heißluftmotors (15),
dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (17) dazu eingerichtet ist,
- die Drehrichtung nur während einer Ausphase (apv; ap) der Heizung (16) umzukehren,
- die Umkehr der Drehrichtung mit Beginn der Ausphase (tap) zu beginnen und
- die Ausphase (apv; ap) zu verlängern, falls ein der umgekehrten Drehrichtung zugeordneter
Drehzahlschwellwert (-Ds; Ds), der geringer ist als ein Zielwert (De) der Drehzahl
(D), noch nicht erreicht ist.
2. Gargerät (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein solcher Drehzahlschwellwert (-Ds; Ds) abhängig von einer Betriebsart
ist.
3. Gargerät (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein solcher Drehzahlschwellwert (-Ds; Ds) abhängig von einer Garraumtemperatur
ist.
4. Gargerät (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gargerät (11) einen Backofen aufweist.
5. Verfahren zum Betreiben eines Gargeräts (11),
- bei dem eine Heizung (16) getaktet betrieben wird und
- bei dem ein Heißluftgebläse (13) mit einem Heißluftmotor (15) angetrieben wird,
wobei eine Drehrichtung des Heißluftmotors (15) umgekehrt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
- eine Umkehr der Drehrichtung im Wesentlichen nur während einer Ausphase (apv; ap)
der Heizung (16) durchgeführt wird,
- die Umkehr der Drehrichtung mit Beginn der Ausphase (tap) begonnen wird und
- die Ausphase (apv; ap) verlängert wird, falls ein der umgekehrten Drehrichtung zugeordneter
Drehzahlschwellwert (-Ds; Ds), der geringer ist als ein Zielwert (De) der Drehzahl
(D), noch nicht erreicht ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein solcher Drehzahlschwellwert (-Ds; Ds) abhängig von einer Betriebsart
ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein solcher Drehzahlschwellwert (-Ds; Ds) abhängig von einer Garraumtemperatur
ist.
1. Cooking device (11) having a hot air fan (3) with a hot air motor (15) which can be
switched in its rotation direction, a heater (16) and a control unit (17) for the
clocked operation of the heater (16) with in-phases and out-phases, for setting a
speed (D) of the hot air motor (15) and for performing a switch in the rotation direction
of the hot air motor (15),
characterised in that the control unit (17) is designed
- to only switch the rotation direction during an out-phase (apv; ap) of the heater
(16),
- to start the switch in the rotation direction at the start of the out-phase (tap)
and
- to extend the out-phase (apv; ap) if a speed threshold value (-Ds, Ds) which is
assigned to the switched rotation direction and is lower than a target value (De)
of the speed (D) has not yet been reached.
2. Cooking device (11) according to claim 1, characterised in that at least one such speed threshold value (-Ds, Ds) is dependent on an operating mode.
3. Cooking device (11) according to one of the preceding claims, characterised in that at least one such speed threshold value (-Ds, Ds) is dependent on a cooking chamber
temperature.
4. Cooking device (11) according to one of the preceding claims, characterised in that the cooking device (11) has a baking oven.
5. Method for operating a cooking device (11),
- in which a heater (16) is operated clocked and
- in which a hot air fan (13) is powered with a hot air motor (15), wherein a rotation
direction of the hot air motor (15) is switched,
characterised in that,
- a switch in the rotation device is essentially only performed during an out-phase
(apv; ap) of the heater (16),
- the switch in the rotation direction is started at the start of the out-phase (tap)
and
- the out-phase (apv; ap) is extended if a speed threshold value (-Ds; Ds) which is
assigned to the switched rotation direction and is lower than a target value (De)
of the speed (D) has not yet been reached.
6. Method according to claim 5, characterised in that at least one such speed threshold value (-Ds, Ds) is dependent on an operating mode.
7. Method according to one of claims 5 or 6, characterised in that at least one such speed threshold value (-Ds, Ds) is dependent on a cooking chamber
temperature.
1. Appareil de cuisson (11), présentant un thermoventilateur (13) avec un moteur à air
chaud (15) dont le sens de rotation est réversible, un chauffage (16) et une unité
de commande (17) pour l'exploitation cadencée du chauffage (16) avec mise en phase
et hors phase, afin de régler une vitesse de rotation (D) du moteur à air chaud (15)
et d'effectuer une inversion d'un sens de rotation du moteur à air chaud (15),
caractérisé en ce que l'unité de commande (17) est aménagée
- afin d'inverser le sens de rotation uniquement durant une mise hors phase (apv ;
ap) du chauffage (16),
- afin de débuter l'inversion du sens de rotation au début de la mise hors phase (tap)
et
- afin de prolonger la mise hors phase (apv ; ap) dans l'hypothèse où une valeur seuil
de la vitesse de rotation affectée au sens de rotation inversé (-Ds ; Ds), laquelle
est inférieure à une valeur cible (De) de la vitesse de rotation (D), n'est pas encore
atteinte.
2. Appareil de cuisson (11) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une telle valeur seuil de la vitesse de rotation (-Ds ; Ds) dépend d'un mode
de fonctionnement.
3. Appareil de cuisson (11) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une telle valeur seuil de la vitesse de rotation (-Ds ; Ds) dépend d'une
température au sein de l'espace de cuisson.
4. Appareil de cuisson (11) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de cuisson (11) présente un four.
5. Procédé d'exploitation d'un appareil de cuisson (11),
- dans lequel un chauffage (16) est exploité de manière cadencée et
- dans lequel un thermoventilateur (13) avec un moteur à air chaud (15) est actionné,
un sens de rotation du moteur à air chaud (15) étant inversé,
caractérisé en ce que
- une inversion du sens de rotation s'effectue essentiellement uniquement durant une
mise hors phase (apv ; ap) du chauffage (16),
- l'inversion du sens de rotation débute au début de la mise hors phase (tap) et
- la mise hors phase (apv ; ap) est prolongée dans l'hypothèse où une valeur seuil
de la vitesse de rotation affectée au sens de rotation inversé (-Ds ; Ds), laquelle
est inférieure à une valeur cible (De) de la vitesse de rotation (D), n'est pas encore
atteinte.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'au moins une telle valeur seuil de la vitesse de rotation (-Ds ; Ds) dépend d'un mode
de fonctionnement.
7. Procédé selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce qu'au moins une telle valeur seuil de la vitesse de rotation (-Ds ; Ds) dépend d'une
température au sein de l'espace de cuisson.