(19)
(11) EP 3 014 019 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
28.12.2016  Patentblatt  2016/52

(21) Anmeldenummer: 14735846.9

(22) Anmeldetag:  13.06.2014
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
D21F 3/04(2006.01)
D21F 7/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2014/001611
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2014/206535 (31.12.2014 Gazette  2014/53)

(54)

PRESSENPARTIE FÜR DIE ENTWÄSSERUNG EINER FASERSTOFFBAHN

PRESS SECTION FOR THE DEWATERING OF A FIBROUS WEB

SECTION DE PRESSE POUR L'ÉGOUTTAGE D'UNE BANDE DE MATIÈRE FIBREUSE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 25.06.2013 AT 5242013

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
04.05.2016  Patentblatt  2016/18

(73) Patentinhaber: Andritz AG
8045 Graz (AT)

(72) Erfinder:
  • MAUSSER, Wilhelm
    A-8047 Graz (AT)
  • BRETTENTHALER, Hans
    A-8153 Geistthal (AT)
  • HAIDER, Franz
    A-8045 Graz (AT)

(74) Vertreter: Tschinder, Thomas 
Stattegger Straße 18
8045 Graz
8045 Graz (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 799 931
DE-A1- 19 912 497
EP-A2- 1 022 380
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Den Gegenstand dieser Erfindung bildet eine Pressenpartie zur Entwässerung einer Faserstoffbahn mit zumindest zwei Pressnips. Der erste Pressnip wird dabei zwischen einer gleichzeitig als Pick-Up-Walze dienenden, befilzten Saugpresswalze, die von einem endlosen Filz umschlungen ist, und einer Gegenwalze gebildet. Der zweite Pressnip wird zwischen der Gegenwalze und einer weiteren Walze, vorzugsweise einer Schuhpresswalze, gebildet.
    Oberhalb der Saugpresswalze ist eine Haube zum Aufsammeln von Spritzwasser angeordnet. Den Gegenstand dieser Erfindung bildet auch ein Verfahren zum Wechsel eines Filzes der Saugpresswalze in der erfindungsgemäßen Pressenpartie.

    [0002] Eine Pressenpartie zur Behandlung einer Faserstoffbahn, insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn, ist beispielsweise in der DE 199 12 497 A1 oder in der EP 1 022 380 A2 offenbart. Durch die gleichzeitig als Pick-Up-Walze (Transferwalze) dienende Saugpresswalze kann eine besonders kompakte Bauform der Pressenpartie erreicht werden. Jedoch ergeben sich durch diese kompakte Bauweise Probleme beim Bespannungswechsel, da kaum ausreichend Platz für Cantileverträger (Kragarmträger) zur Verfügung steht. Die Cantilerverträger müssen bei einem Bespannungswechsel das Gewicht der Walzen aufnehmen, wenn auf der Führerseite die Verbindung zwischen dem Lagergehäuse der Saugpresswalze und der Stuhlung entfernt wird, sodass eine neue Endlosbespannung in die Maschine eingeführt werden kann.
    Aus Platzmangel bleibt oft nur die Möglichkeit, auf einen Bespannungswechsel mit Hilfe von Cantileverträger zu verzichten, dann muss man jedoch mit sehr umständlichen Hilfskonstruktionen arbeiten. Beziehungsweise muss man eine Bespannung mit freien Enden in die Maschine einfädeln und danach die Bespannungsenden miteinander vernähen, sodass man dadurch eine Endlosbespannung erhält. Dieser Vorgang hat jedoch den Nachteil, dass die Nahtstelle unerwünschte Markierungen auf der Faserstoffbahn hinterlässt.

    [0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Pressenpartie bereitzustellen, die einen sehr kompakten Aufbau aufweist und bei der der endlose Filz der Saugpresswalze besonders schnell und einfach gewechselt werden kann.
    Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Pressenpartie gemäß Anspruch 1.

    [0004] Erfindungsgemäß bildet dabei bei einem Wechsel des Filzes der Saugpresswalze die Haube den Cantileverträger für die Saugpresswalze.

    [0005] Die oberhalb der Saugpresswalze angeordnete Haube hat also einerseits die Funktion, Spritzwasser aufzufangen und aus der Maschine abzuleiten. Andererseits bildet die Haube gleichzeitig den Cantileverträger (Kragarm) für die Saugpresswalze. Die Haube kann also bei einem Filzwechsel das Gewicht der Saugpresswalze aufnehmen, sodass deren führerseitiges Ende von der Stuhlung gelöst werden kann. Durch entfernen von Distanzstücken bzw. des führerseitigen Walzenauflagers wird ein Spalt geschaffen, durch den ein neuer Endlosfilz in die Maschine eingeführt werden kann.

    [0006] Durch den erfindungsgemäßen Aufbau sind die Presswalzen auf der Führerseite sehr gut zugänglich, da insbesondere an der Saugpresswalze kein vertikaler Steher angeordnet ist.

    [0007] Vorzugsweise ist die Haube für den Filzswechsel von einer Betriebsposition um die Achse der Saugpresswalze in eine Bespannungswechselposition verschwenkbar.
    Dadurch wird es möglich, dass die Haube, die im Regelfall im Betrieb eine leicht geneigte Lage oberhalb der Saugpresswalze einnimmt, für den Bespannungswechsel direkt vertikal oberhalb der Saugpresswalze angeordnet werden kann. Dadurch kann die Haube leichter das große Gewicht der Saugpresswalze aufnehmen und ein Auspendeln derselbigen wird vermieden.

    [0008] Es ist dabei günstig, wenn die Haube in der Bespannungswechselposition triebseitig über einen Bolzen mit der Maschinenstuhlung verbunden ist, sodass die Haube in Richtung Führerseite frei auskragt. Der Bolzen kann dabei über einen Hydraulikzylinder ein- und ausgefahren werden und so die Verbindung herstellen.

    [0009] Es ist sinnvoll, wenn die Haube mit Lagerdeckeln der Saugpresswalze über Gleitringe verbunden ist, da dadurch eine leichte Verschwenkbarkeit der Haube ermöglicht wird Für den Filzswechsel ist es günstig, wenn die Haube am triebseitigen Ende durch einen Hydraulikzylinder mit einer vertikal nach unten gerichteten Kraft beaufschlagbar ist, sodass sich das führerseitige Ende der Haube mit der daran hängenden Saugpresswalze anhebt. Dadurch wird führerseitig die Verbindung zwischen Walzenlager und Stuhlung entlastet, sodass diese Verbindung leicht entfernt bzw. weggeklappt werden kann.

    [0010] Den Gegenstand dieser Erfindung bildet auch ein Verfahren zum Wechseln des Filzes der Saugpresswalze in der erfindungsgemäßen Pressenpartie.

    [0011] In einem ersten Schritt wird dabei der zu wechselnde Filz der Saugpresswalze entspannt. In einem zweiten Schritt wird die Haube von einer Betriebsposition in eine Bespannungswechselposition verschwenkt und in einem dritten Schritt triebseitig fixiert, sodass dadurch die Haube als Cantileverträger für die Saugpresswalze dient.

    [0012] In einem vierten Schritt kann dann eine führerseitig angeordnete Lagerauflage für die Saugpresswalze entfernt werden.

    [0013] Nach dem allfälligen Entfernen von weiteren Zwischenstücken an anderen Cantilerverträgern kann der alte Filz entfernt und der neue endlose Filz eingeführt werden.

    [0014] Im Folgenden wird die erfindungsgemäße Pressenpartie anhand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:

    Fig. 1 eine schematische (Seitenansicht) der Pressenpartie während des Betriebes;

    Fig. 2 eine schematische (Seitenansicht) der Pressenpartie mit bereits entspannter Bespannung;

    Fig. 3 eine schematische (Seitenansicht) der Pressenpartie während eines Bespannungswechsels;

    Fig. 4 einen Blick auf die erfindungsgemäße Pressenpartie in Maschinenlaufrichtung;

    Fig. 5 eine Detailansicht der Verbindung zwischen der Haube und der Saugpresswalze;



    [0015] Gleiche Bezugszeichen in den einzelnen Figuren bezeichnen jeweils gleiche Bauteile.

    [0016] In Figur 1 ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Pressenpartie dargestellt. Es beinhaltet eine Saugpresswalze 1, die gleichzeitig auch als Pick-Up- Walze (Transfersaugwalze) dient. Die Saugpresswalze 1 besteht aus einem gelochten Saugwalzenmantel, der über Wälzlager drehbar gelagert ist. Sie dient einerseits zum Überführen der Faserstoffbahn von der Siebpartie zur Pressenpartie und andererseits bildet die Saugpresswalze 1 auch den ersten Pressnip 13 mit der Gegenwalze 18 zur Entwässerung der Faserstoffbahn. Die Saugpresswalze 1 wird von einem endlosen Filz 8 umschlungen. Der Filz 8 wird durch mehrere Siebwalzen 42 umgelenkt und im oberen Teil der Pressenpartie an einer Reinigungseinrichtung 12 vorbeigeführt. Die Siebwalzen sind über die Cantileverträger 10 und 11 mit der Maschinenstuhlung verbunden.

    [0017] Für die notwendige Filzspannung sorgt die Spannwalze 9. Im ersten Pressnip 13 wird die Faserstoffbahn mit Hilfe des Filzes 8 entwässert und auf den Walzenmantel der Gegenwalze 18 übergeben. In einem zweiten verlängerten Pressnip 14 wird die Faserstoffbahn weiter entwässert. Der zweite Pressnip 14 wird zwischen der Gegenwalze 18 und der Schuhpresswalze 19 gebildet. Oberhalb der Saugpresswalze 1 ist eine Haube 2 angeordnet. Diese Haube 2 sammelt das Spritzwasser von der Saugpresswalze auf. Das Spritzwasser wird über eine Drainage abgeführt. Die Haube 2 wird über die Öffnung 3 evakuiert. Unter der Haube 2 sind Spritzdüsen 4 und ein Schaber 5 für die Reinigung des Walzenmantels angeordnet. Ein Filzschaber 6 aus Keramik im Bereich der Haube 2 reinigt den Filz 8.

    [0018] Unterhalb der Saugpresswalze 1 befindet sich eine verschwenkbare Siebantriebswalze 7, durch die Verschwenkbewegung dieser Walze 7 kann die Faserstoffbahn von der Siebpartie auf die Saugpresswalze 1 übergeben werden.

    [0019] Figur 2 zeigt die Pressenpartie vor einem Bespannungswechsel. Der Filz 8 wurde durch Verfahren der Spannwalze 9 entspannt und die Spannwalze 9 wurde auf dem Cantileverträger 10 abgelegt. Die Siebantriebswalze 7 wurde zurückgeklappt, sodass die Saugpresswalze 1 nicht mehr in das Sieb der Siebpartie eintaucht. Der erste Pressnip 13 wurde durch Verschwenken der Saugpresswalze 1 mit Hilfe der Hydraulikzylinder 21 geöffnet.

    [0020] Die Haube 2 oberhalb der Saugpresswalze 1 ist stark genug ausgeführt, sodass sie als Cantileverträger für die Saugpresswalze 1 dienen kann. Die Haube 2 ist über Halteklammern 23 und Gleitringen 24 aus Bronze mit den Lagerdeckeln 25 des Lagergehäuses 26 der Saugpresswalze 1 verbunden (siehe Fig. 5). Die Gleitringe 24 sind an den Lagerdeckeln 25 gleitend gelagert, sodass die Haube 2 verschwenkbar ist.

    [0021] Für den Wechsel des Pick-Up-Filzes wird die Eingangsfilzleitwalze 15 mit Hilfe der Hebel 16 und der Hydraulikzylinder 20 angehoben. Die Hebel 16 werden zuvor von den Lagergehäusen 17 der Schuhpresswalze 19 gelöst.

    [0022] In Figur 3 ist die Pressenpartie während eines Bespannungswechsels dargestellt, die Haube 2 befindet sich dabei in der Bespannungswechselposition. Die Haube 2 wurde dafür mit Hilfe eines auf der Triebseite angeordneten Hydraulikzylinders 27 von der Betriebsposition (Fig. 1) in die vertikale Bespannungswechselposition (Fig. 3) um die Achse der Saugpresswalze verschwenkt und in dieser Position triebseitig über die Verbindungslasche 31 und den Bolzen 32 am Träger 28 der Maschinenstuhlung fixiert. Der Bolzen 32 wird durch den Hydraulikzylinder 33 betätigt (Fig. 4). Der triebseitig angeordnete Träger 28 kann dadurch die gesamte Last der in Richtung Führerseite auskragenden Haube 2 und der Saugpresswalze 1 aufnehmen.

    [0023] Zur Entlastung der führerseitig angeordneten Lagerauflage 36 der Saugpresswalze 1, wird das triebseitige Ende 2' der Haube 2, bzw. des Haubenträgers 2, durch den Hydraulikzylinder 30 mit einer vertikalen Kraft beaufschlagt (siehe Fig. 4). Das führerseitige Ende 2" der Haube 2 wird dadurch leicht angehoben. Der Hydraulikzylinder 30 stützt sich dazu am Gebäudeträger 37 ab. Die dadurch entlastete Lagerauflage 36 wurde über den führerseitigen Hydraulikzylinder 21 nach unten geschwenkt, dies ist gut auf Fig. 3 erkennbar.

    [0024] Nach Entfernen des Zwischenstückes unterhalb des Cantileverträgers 10 ist die Pressenpartie bereit für den Bespannungswechsel. Der alte Filz 8 wird entfernt und der neue Filz 40 wird mit Hilfe eines Einfädelhakens 41 in die Maschine eingefädelt. Danach wird das führerseitige Walzenauflager 36 mit dem Hydraulikzylinder 21 wieder zurückgeschwenkt und mit dem Lagergehäuse 26 verbunden, das Zwischenstück unterhalb des Cantileverträgers 10 wieder eingefügt, die Haube 2 in die Betriebsposition geschwenkt und der Pressnip (13) wieder geschlossen.

    [0025] Die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen stellen lediglich eine bevorzugte Ausführung der Erfindung dar. Die Erfindung umfasst auch andere Ausführungsformen, bei denen beispielsweise das triebseitige Ende 2' der Haube 2 mit einer ziehenden Kraft zur Entlastung der Führerseite beaufschlagt wird.


    Ansprüche

    1. Pressenpartie zur Entwässerung einer Faserstoffbahn mit einem ersten Pressnip (13), der zwischen einer gleichzeitig als Pick-Up-Walze dienenden befilzten Saugpresswalze (1), die von einem endlosen Filz umschlungen ist, und einer Gegenwalze (18) gebildet ist, und einem zweiten Pressnip (14), der zwischen der Gegenwalze (18) und einer weiteren Walze (19) gebildet ist, wobei oberhalb der Saugpresswalze (1) eine Haube (2) zum Aufsammeln von Spritzwasser angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Wechsel des Filzes (8) der Saugpresswalze (1) die Haube (2) den Cantileverträger für die Saugpresswalze (1) bildet.
     
    2. Pressenpartie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube (2) für einen Wechsel des Filzes (8) von einer Betriebsposition in eine Bespannungswechselposition verschwenkbar ist.
     
    3. Pressenpartie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube (2) in der Bespannungswechselposition triebseitig über einen Bolzen (32) mit einem Träger (28) der Maschinenstuhlung verbunden ist, sodass die Haube (2) in Richtung Führerseite frei auskragt.
     
    4. Pressenpartie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube (2) mit Lagerdeckeln (25) der Saugpresswalze (1) über Gleitringe (24)verbunden ist.
     
    5. Pressenpartie nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bespannungswechselposition die Haube (2) am triebseitigen Ende (2') mit Hilfe eines Hydraulikzylinders (30) mit einer Kraft beaufschlagbar ist, sodass sich das führerseitige Ende der Haube (2") mit der Saugpresswalze (1) anhebt, wodurch eine führerseitige Lagerauflage (36) für die Saugpresswalze (1) entlastet wird.
     
    6. Verfahren zum Wechseln des Filzes (8) der Saugpresswalze (1) in einer Pressenpartie nach Anspruch 1, mit folgenden nacheinander abfolgenden Schritten:

    a.) entspannen des Filzes (8) durch Verfahren einer Spannwalze (9);

    b.) verschwenken der Haube (2) von einer Betriebsposition in eine Bespannungswechselposition;

    c.) fixieren der Haube (2) in der Bespannungswechselposition mit Hilfe eines triebseitig angeordneten Verbindungselementes (32), sodass die Haube (2) als Cantileverträger für die Saugpresswalze (1) dient;

    d.) entfernen einer führerseitig angeordneten Lagerauflage (36) für die Saugpresswalze (1)

    e.) entfernen des alten Filzes (8)

    f.) einführen eines neuen endlosen Filzes (40)


     
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fixierung der Haube (2) in der Bespannungswechselposition ein Bolzen (32) mit Hilfe eines Hydraulikzylinders (33) in eine Verbindungslasche (31) eines triebseitig angeordneten Trägers (28) der Maschinenstuhlung eingeführt wird.
     
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Schritt c.) die Haube (2) triebseitig über einen Hydraulikzylinder (30) mit einer Kraft beaufschlagt wird, sodass führerseitig die Lagerauflage (36) für die Saugpresswalze (1) entlastet wird.
     
    9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt d.) die führerseitig angeordnete Lagerauflage (36) für die Saugpresswalze (1) mit Hilfe eines Hydraulikzylinders (21) verschwenkt wird.
     


    Claims

    1. Press section for dewatering a pulp web with a first press nip (13) formed between a felted suction press roll (1), serving at the same time as a pick-up roll and with an endless woven felt wrapped round it, and a counter-roll (18), and a second press nip (14) formed between the counter-roll (18) and another roll (19), where a hood (2) is arranged above the suction press roll (1) to collect the shower water, characterised in that the hood (2) forms the cantilever beam for the suction press roll (1) when the felt (8) of the suction press roll (1) is changed.
     
    2. Press section according to Claim 1, characterised in that the hood (2) can be swung from an operating position into a machine clothing changing position for changing the felt (8).
     
    3. Press section according to Claim 2, characterised in that the hood (2) is connected on the drive side to a beam (28) in the machine frame by means of a pin (32) when in the machine clothing changing position in such a way that the hood (2) projects freely towards the operator side.
     
    4. Press section according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the hood (2) is connected via sliding rings (24) to bearing covers (25) of the suction press roll (1).
     
    5. Press section according to one of Claims 2 to 4, characterised in that the hood (2) can be subjected to a force at the drive-side end (2') with the aid of a hydraulic cylinder (30) when in the machine clothing changing position such that the operator-side end of the hood (2'') is raised together with the suction press roll (1), which relieves the pressure on an operator-side bearing rest (36) for the suction press roll (1).
     
    6. Process for changing the felt (8) of the suction press roll (1) in a press section according to Claim 1, containing the following steps performed one after the other:

    a.) Relieving the tension on the felt (8) by moving the position of a tension roll (9);

    b.) Swinging the hood (2) from an operating position into a machine clothing changing position;

    c.) Securing the hood (2) in the machine clothing changing position with the aid of a connecting element (32) arranged on the drive side such that the hood (2) serves as cantilever beam for the suction press roll (1);

    d.) Removing a bearing rest (36) for the suction press roll (1), arranged on the operator side ;

    e.) Removing the old felt (8)

    f.) Inserting a new, endless felt (40).


     
    7. Process according to Claim 6, characterised in that a pin (32) is inserted with the aid of a hydraulic cylinder (33) into a connecting strap (31) of a beam (28) mounted on the drive side of the machine frame in order to secure the hood (2) in the machine clothing changing position.
     
    8. Process according to one of Claims 6 or 7, characterised in that the hood (2) is subjected to a force on the drive side via a hydraulic cylinder (30) after step c.) so that the pressure is relieved on the bearing rest (36) for the suction press roll (1)
     
    9. Process according to one of Claims 6 to 8, characterised in that the operator-side bearing rest (36) for the suction press roll (1) is swung with the aid of a hydraulic cylinder (21) in step d.).
     


    Revendications

    1. Section de presse destinée à égoutter une bande de matière fibreuse comprenant une première ligne de pressage (13) qui est formée entre un rouleau aspirant (1) garni de feutre, servant simultanément de rouleau preneur, enlacé par du feutre continu, et un rouleau opposé (18), et une seconde ligne de pressage (14) qui est formée entre le rouleau opposé (18) et un autre rouleau (19), au-dessus du rouleau aspirant (1) étant disposé un capot destiné à collecter les projections d'eau, caractérisée en ce que lors d'un remplacement du feutre (8) du rouleau aspirant (1), le capot (2) forme le support en porte-à-faux pour le rouleau aspirant (1).
     
    2. Section de presse selon la revendication, caractérisée en ce que le capot (2) pour un remplacement du feutre (8) peut pivoter d'une position de fonctionnement à une position de changement de toile.
     
    3. Section de presse selon la revendication 2, caractérisée en ce que le capot (2) dans la position de changement de toile est relié au moyen d'un boulon (32) côté entraînement à un support (28) de la structure de machine, de sorte que le capot (2) fasse saillie librement en direction du côté conducteur.
     
    4. Section de presse selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le capot (2) est relié aux couvercles de palier (25) du rouleau aspirant (1) au moyen d'anneaux de glissement (24).
     
    5. Section de presse selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que dans la position de changement de toile, le capot (2) au niveau de l'extrémité (2') côté entraînement est soumis à une force à l'aide d'un vérin hydraulique (30) de sorte que l'extrémité du capot (2") côté conducteur se soulève conjointement avec le rouleau aspirant (1), une surface d'appui de palier (36) côté conducteur étant ainsi déchargée pour le rouleau aspirant (1).
     
    6. Procédé de remplacement du feutre (8) du rouleau aspirant (1) dans une section de presse selon la revendication 1, comprenant les étapes successives suivantes consistant à :

    a.) détendre le feutre (8) par déplacer d'un rouleau tendeur (9);

    b.) pivoter le capot (2) d'une position de fonctionnement à une position de remplacement de toile ;

    c.) fixer le capot (2) dans la position de remplacement de toile à l'aide d'un élément de liaison (32) disposé côté entraînement, de sorte que le capot (2) serve de support en porte-à-faux pour le rouleau aspirant (1) ;

    d.) retirer une surface d'appui de palier (36) disposé côté conducteur pour le rouleau aspirant (1)

    e.) retirer le feutre usagé (8)

    f.) insérer un feutre continu neuf (40)


     
    7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que pour fixer le capot (2) dans la position de remplacement de toile, on introduit un boulon (32) à l'aide d'un vérin hydraulique (33) dans une bride de jonction (31) d'un support (28) côté entraînement de la structure de machine.
     
    8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que après l'étape c.) le capot (2) est soumis à une force au moyen d'un vérin hydraulique (30), de sorte que la surface d'appui de palier (36) côté conducteur soit déchargée pour le rouleau aspirant (1).
     
    9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que dans l'étape d.) la surface d'appui de palier (36) disposée côté conducteur pour le rouleau aspirant (1) pivote à l'aide d'un vérin hydraulique (21).
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente