[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufzuganlage mit zumindest einem Aufzugkabinenträger,
der zwei oder mehr Aufzugkabinen aufnehmen kann. Speziell betrifft die Erfindung das
Gebiet der Aufzuganlagen, die als sogenannte Doppeldecker-Aufzuganlagen ausgestaltet
sind.
[0002] Aus der
JP 2007-331871 A ist ein Doppeldecker-Aufzug bekannt. Der bekannte Aufzug weist einen Aufzugkabinenrahmen
auf, in dem zwei Aufzugkabinen vertikal übereinander angeordnet sind. Die beiden Aufzugkabinen
stehen jeweils auf einem Träger mit Führungsrollen, wobei um die Führungsrollen Hubseile
geführt sind. Außerdem ist an dem Aufzugkabinenrahmen eine Antriebseinheit vorgesehen,
um die das Hubseil geführt ist. Durch Betätigen des Hubseils mittels der Antriebseinheit
können die so aufgehängten Aufzugkabinen relativ zu dem Aufzugkabinenrahmen angehoben
und abgesenkt werden. Hierdurch können die beiden Aufzugkabinen innerhalb des Aufzugkabinenrahmens
unterschiedlich positioniert werden.
[0003] Ein weiterer Doppeldecker-Aufzug ist in
WO 2011/073030 A1 beschrieben. Der für die Aufhängung und Verstellung der Aufzugkabinen vorgesehene
Mechanismus zeichnet sich hier im Vergleich mit dem zuvor genannten Doppeldecker-Aufzug
durch den Einsatz von Riemen aus. Da Riemen im Vergleich mit einem Hubseil in einer
Dimension schlank ausgebildet sind, können wesentlich kleinere Biegeradien um die
Führungsrollen erzielt werden. Entsprechend ist der Durchmesser einer Führungsrolle
kleiner dimensionierbar. Dies führt insgesamt zu einem Mechanismus, der weniger Einbauraum
am Kabinenrahmen beansprucht und der mehr Gestaltungsspielraum für die Dimensionierung
der Aufzugskabinen zulässt.
[0004] Jedoch ist nach
WO 2011/073030 A1 die Riemenführung am Aufzugkabinenrahmen zur Realisierung der Aufhängung der Aufzugskabinen
relativ kompliziert. Die vielen Umlenkungen des Riemens am Aufzugkabinenrahmen führen
insbesondere zu einem viele Führungsrollen umfassenden Mechanismus. Zudem sind die
Aufzugkabinen mit Unterspannmitteln auszustatten, um ein Springen der Aufzugskabine
im Aufzugkabinenrahmen bei starken Verzögerungen, wie beispielsweise bei einer Pufferfahrt
oder bei einer Fangbremsung, zu verhindern.
[0005] US 2006 163 006 A offenbart eine Aufzugsanlage gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Aufzuganlage zu schaffen, die einen verbesserten
Aufbau aufweist. Speziell ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Aufzuganlage zu
schaffen, bei der der für die Aufzugkabinen verbleibende Raum optimiert ist und bei
der der Mechanismus zum Verstellen der Distanz zwischen den Aufzugkabinen besonders
einfach ausgebildet ist.
[0007] Die Aufgabe wird durch eine Aufzuganlage, die eine erste Aufzugkabine, die verstellbar
an dem Aufzugkabinenträger angeordnet ist und zumindest eine zweite Aufzugkabine,
die an dem Aufzugkabinenträger angeordnet ist gelöst. Zudem sind eine Antriebseinheit,
die an dem Aufzugkabinenträger angeordnet ist und zumindest ein Traktionsmittel vorgesehen.
Dabei ist zumindest die erste Aufzugkabine von der Antriebseinheit mittels des Traktionsmittels
relativ zu dem Aufzugkabinenträger verstellbar. Das Traktionsmittel bildet vorzugsweise
eine geschlossene Schlaufe.
[0008] Die geschlossene Schlaufe kann mittels eines Traktionsmittels, das als Endlosschlaufe
ausgelegt ist, realisiert werden. Alternativ dazu kann die geschlossene Schlaufe des
Traktionsmittels auch dadurch erzielt werden, dass die Enden des Traktionsmittels
in einem Verbindungselement festgehalten sind.
[0009] Dank der geschlossenen Schlaufe ist die erste Aufzugkabine mittels des Traktionsmittels
sowohl am Aufzugkabinenträger aufhängbar als auch spannbar. Daher ist die erste Aufzugkabine
durch das Traktionsmittel nicht nur verstellbar sondern auch bei einer Not- oder Fangbremsung
fest mit dem Aufzugkabinenträger verbunden und am Springen gehindert. Das zusätzliche
Anbringen von Unterspannmitteln kann somit entfallen.
[0010] Vorteilhaft ist es, dass das Traktionsmittel über eine Antriebsrolle und mindestens
eine Führungsrolle, die beide am Aufzugsträger angeordnet sind, geführt ist. Dabei
ist das Traktionsmittel von der Antriebsrolle und der mindestens einen Führungsrolle
besonders einfach am Aufzugkabinenträger geführt.
[0011] Eine Führungsrolle ist lageverschiebbar am Aufzugskabinenträger angeordnet. Dabei
ist mittels einer Lageverschiebung der Führungsrolle eine Spannung des Traktionsmittels
einstellbar. Dadurch können ungewünschte Eigenschwingungen des Traktionsmittels minimiert
werden, so dass der Fahrkomfort weiter gesteigert und eine einwandfreie Führung des
Traktionsmittels gewährleistet werden können.
[0012] Bei der Ausgestaltung der Aufzuganlage kann der Aufzugkabinenträger in vorteilhafter
Weise in einem Aufzugschacht angeordnet sein, wobei eine Antriebsmaschineneinheit
vorgesehen ist, die zum Betätigen des Aufzugkabinenträgers dient. Dadurch kann der
Aufzugkabinenträger entlang der vorgesehenen Fahrbahn verfahren werden. Hierbei kann
der Aufzugkabinenträger an einem mit dem Aufzugkabinenträger verbundenen Zugmittel
aufgehängt sein. Das Zugmittel kann hierbei in geeigneter Weise über eine Treibscheibe
einer Antriebsmaschineneinheit geführt sein. Hierbei kann das Zugmittel neben der
Funktion des Übertragens der Kraft oder des Moments der Antriebsmaschineneinheit auf
den Aufzugkabinenträger, um den Aufzugkabinenträger zu betätigen, auch die Funktion
haben, den Aufzugkabinenträger zu tragen. Unter einer Betätigung des Aufzugkabinenträgers
ist hierbei insbesondere ein Heben oder Senken des Aufzugkabinenträgers in dem Aufzugschacht
zu verstehen. Dabei kann der Aufzugkabinenträger durch eine oder mehrere Führungsschienen
in dem Aufzugschacht geführt sein.
[0013] Vorteilhaft ist es, dass die zweite Aufzugkabine verstellbar an dem Aufzugkabinenträger
angeordnet ist, dass die zweite Aufzugkabine von der Antriebseinheit mittels des Traktionsmittels
relativ zu dem Aufzugkabinenträger verstellbar ist und dass bei einer Verstellung
der ersten Aufzugkabine und der zweiten Aufzugkabine relativ zu dem Aufzugkabinenträger
die erste Aufzugkabine und die zweite Aufzugkabine in zueinander entgegengesetzte
Verstellrichtungen verstellbar sind. Somit kann durch Antreiben des Traktionsmittels
eine gleichzeitige Verstellung der beiden Aufzugkabinen zueinander erfolgen. Da die
Verstellrichtungen der beiden Aufzugkabinen entgegengesetzt zueinander sind, addiert
sich die Geschwindigkeit der Verstellbewegungen der beiden Aufzugkabinen in Bezug
auf eine Änderung des Abstands der beiden Aufzugkabinen zueinander. Zudem wird die
Gewichtskraft der ersten Aufzugkabine und der zweiten Aufzugkabine zumindest teilweise
kompensiert. Hierbei kann eine kleiner dimensionierte Antriebseinheit eingesetzt werden.
[0014] Vorteilhaft ist die erste Aufzugkabine und die zweite Aufzugkabine über ein erstes
bezugsweise ein zweites Halteelement mit dem Traktionsmittel verbunden. Das Halteelement
kann vorzugsweise so beschaffen sein, dass eine Aufhängungskraft der ersten oder der
zweiten Aufzugskabine am Traktionsmittel vertikal fluchtend mit dem Traktionsmittel
am ersten bezugsweise am zweiten Halteelement eingeleitet wird. Hiermit ist die Belastung
des Traktionsmittels optimal. Entsprechend ist die Lebensdauer des Traktionsmittels
erhöht.
[0015] Vorteilhaft ist es, dass das Traktionsmittel als Riemen ausgelegt ist. Insbesondere
ist es vorteilhaft, dass der Riemen eine erste Seite und eine von der ersten Seite
abgewandte zweite Seite aufweist und dass die erste Seite als Kontaktseite dient,
an der der Riemen um die Antriebsrolle der Antriebseinheit und um die Führungsrolle
geführt ist und zu der der Riemen gebogen ist, und dass die zweite Seite als freie
Rückseite dient, zu der der Riemen zumindest im Wesentlichen nicht gebogen ist. Hierdurch
können Gegenbiegungen in dem Riemen zumindest weitgehend vermieden sein.
[0016] Vorteilhaft kann der Riemen als Flachriemen ausgestaltet sein. In dieser Form ist
der Riemen besonders einfach gestaltet und dementsprechend günstig herzustellen
[0017] Vorteilhaft ist es, dass der Riemen an der Kontaktseite zumindest eine Längsrippe
aufweist. Hierbei kann die Längsrippe speziell ein V-förmiges Profil aufweisen. Vorzugsweise
sind mehrere Längsrippen an der Kontaktseite ausgestaltet, die jeweils zumindest näherungsweise
V-förmig ausgestaltet sind. Auch andere Ausgestaltungen des Profils der Längsrippe
sind möglich. Beispielsweise kann die Längsrippe ein trapezförmiges Profil aufweisen.
Mittels dieser Längsrippen ist eine hohe Traktion von der Antriebsrolle auf den Riemen
übertragbar. Zudem führen die Längsrippen den Riemen zuverlässig an den Antriebs-
und Führungsrollen.
[0018] Alternativ dazu kann der Riemen an der Kontaktfläche eine Verzahnung aufweisen. Mittels
der Verzahnung ist die Antriebsleistung der Antriebseinheit besonders zuverlässig
von der Antriebsrolle auf den Riemen übertragbar. Durch die formschlüssige Kraftübertragung
ist ein Schlupf zwischen der Antriebsrolle und dem Riemen weitgehend verhindert.
[0019] Schliesslich kann das Traktionsmittel auch als Seil ausgelegt sein.
[0020] Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen in der nachfolgenden Beschreibung
und anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen sich entsprechende Elemente mit übereinstimmenden
Bezugszeichen versehen sind, näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Aufzuganlage in einer schematischen Darstellung entsprechend einem ersten
Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Aufzuganlage in einer Draufsicht;
Fig. 3 das Profil eines Riemens für eine Aufzuganlage in einer schematischen Darstellung
entsprechend einer ersten Ausgestaltung sowie ein Halteelement zum Aufhängen einer
Aufzugkabine;
Fig. 4 der in Fig. 2 dargestellte Riemen bzw. das Halteelement in einem Aufschnitt;
und
Fig. 5 das Profil eines Riemens für eine Aufzuganlage in einer schematischen Darstellung
entsprechend einer zweiten Ausgestaltung.
Fig. 1 zeigt eine Aufzuganlage 1 mit zumindest einem Aufzugkabinenträger 2, der in
einem für eine Fahrt des Aufzugkabinenträgers 2 vorgesehenen Fahrraum 3 verfahrbar
ist. Beispielsweise kann der Fahrraum 3 in einem Aufzugschacht eines Gebäudes vorgesehen
sein.
[0021] Der Aufzugkabinenträger 2 ist im gezeigten Beispiel an einem ersten Ende des Zugmittels
8 aufgehängt. Das Zugmittel 8 ist außerdem um eine Treibscheibe 9 einer Antriebsmaschineneinheit
10 geführt. Entsprechend einer momentanen Drehrichtung der Treibscheibe 9 wird der
Aufzugkabinenträger 2 nach oben oder nach unten durch den Fahrraum verfahren. Schliesslich
ist ein Gegengewicht 7 an einem zweiten Ende des Zugmittels 8 aufgehängt. Selbstredend
kann der Fachmann eine davon abweichende Aufhängung des Aufzugkabinenträgers 2 bzw.
des Gegengewichts 7 vorsehen. So können beispielsweise der Aufzugkabinenträger 2 bzw.
das Gegengewicht 7 je an einer Tragrolle aufgehängt sein.
[0022] An dem Aufzugkabinenträger 2 sind eine erste Aufzugkabine 11 und eine zweite Aufzugkabine
12 angeordnet. Hierbei sind die beiden Aufzugkabinen 11, 12 gegenüber dem Aufzugkabinenträger
2 verstellbar.
[0023] An dem Aufzugkabinenträger 2 sind Querträger 13, 14, 15 ausgebildet, die mit Längsträgern
16, 17 des Aufzugkabinenträgers 2 verbunden sind. Entsprechend einer Fahrrichtung
24 ist eine Längsrichtung 24 des Aufzugkabinenträgers 2 bestimmt. Die Längsträger
16, 17 des Aufzugkabinenträgers 2 sind hierbei entlang der Längsrichtung 24 ausgerichtet.
Die Querträger 13 bis 15 sind senkrecht zu der Längsrichtung 24 zwischen den Längsträgern
16, 17 angeordnet.
[0024] Der Aufzugkabinenträger 2 ist über den Querträger 13 am ersten Ende des Zugmittels
8 aufgehängt. Ferner ist an dem Querträger 13 eine Antriebseinheit 18 angebracht.
Die Antriebseinheit 18 dient zum Antreiben eines Riemens 19. Hierfür ist der Riemen
19 um eine Antriebsrolle 20 der Antriebseinheit 18 geführt. Zudem ist der Riemen 19
über eine Führungsrolle 21 geführt. Diese Führungsrolle 21 ist an dem Querträger 15
angebracht. Der Riemen 19 bildet eine geschlossene Schlaufe und erstreckt sich im
Wesentlichen von der Antriebsrolle 20 einmal vertikal nach unten bis zur Führungsrolle
21 und von der Führungsrolle 21 ein weiteres Mal vertikal nach oben zur Antriebsrolle
20 über die ganze Länge des Aufzugkabinenträgeres 2. Hierbei ist jeweils eine Drehachse
der Antriebs- und Führungsrolle 20, 21 parallel zu den Querträgern ausgerichtet. Die
Antriebs- und Führungsrolle 20, 21 sind dermassen am Querträger 13 bzw. am Querträger
15 angeordnet, dass der Riemen 19 seitlich an den Aufzugkabinen 11, 12 geführt ist.
[0025] Somit kann der Riemen 19 nur an der als Vorderseite 32 dienenden ersten Seite 32
geführt sein, wobei die zweite Seite 33 als freie Rückseite 33 dient. Je nach Ausgestaltung
des Riemens 19 kann hierdurch eine Belastung des Riemens 19 verringert werden.
[0026] Die Führungsrolle 21 ist lageverschiebbar am Aufzugskabinenrahmen 2 bzw. am Querträger
15 angeordnet sein. Wie in der Fig. 1 angedeutet ist der Abstand D zwischen der Führungsrolle
21 und der Antriebsrolle 20 in eine vertikale Verstellrichtung 25 einstellbar. Mittels
der Einstellung dieses Abstands D kann die Spannung des Riemens 19 auf ein bestimmtes
Mass eingestellt werden, um unerwünschte Eigenschwingungen weitgehend zu vermeiden.
Die Einstellung der Spannung richtet sich weitgehend nach dem verwendeten Querschnitt,
der Länge und dem Eigengewicht des Riemens 19 sowie der Drehzahl der Antriebsrolle
20 und der auf den Riemen 19 übertragenen Leistung.
[0027] Die erste Aufzugkabine 11 ist an einem ersten Strang 19.1 des Riemens 19 mittels
eines ersten Halteelements 19.11 am Riemen 19 und die zweite Aufzugkabine 12 an einem
zweiten Strang 19.2 des Riemens 19 mittels eines zweiten Halteelements 19.12 am Riemen
19 aufgehängt. Hierbei liegen die beiden Stränge 19.1, 19.2 auf unterschiedlichen
Seiten bezüglich der Antriebsrolle 20. Entsprechend werden die beiden Aufzugkabinen
11, 12 bei einer Rotationsbewegung der Antriebsrolle 20 in unterschiedliche Verstellrichtungen
bewegt. Zudem werden die Gewichtskräfte der beiden Aufzugkabinen 11, 12 zumindest
teilweise ausgeglichen. Daher kann bei dieser Ausgestaltung die Antriebseinheit 18
kleiner dimensioniert sein.
[0028] Die Fig. 2 zeigt die Aufzuganlage aus Fig. 1 als Draufsicht. Vorzugsweise verfügt
die Aufzuganlage über eine weitere Antriebseinheit 28 mit einem weiteren Riemen 29,
der von einer weiteren Antriebsrolle 30 angetrieben und der von einer weiteren hier
nicht gezeigten Führungsrolle geführt ist. Die weitere Antriebseinheit 28 sowie die
zugeordnete weitere Antriebsrolle 30 sind gegenüber von der Antriebseinheit 18 am
Querträger 13 angeordnet. Die weitere Führungsrolle ist entsprechend gegenüber der
Führungsrolle 21 am Querträger 15 angeordnet. Analog zum Riemen 19 ist der weitere
Riemen 29 zwischen der weiteren Antriebsrolle 30 und der weiteren Führungsrolle geführt
und bildet eine geschlossene Schlaufe. Auch hier ist die weitere Führungsrolle für
eine Einstellung der Spannung des Riemens 29 am Aufzugkabinenrahmen 2 bzw. am Querträger
15 lagerverschiebbar montiert. Analog zum Riemen 19 ist der weitere Riemen 29 auf
einer gegenüberliegenden Seite der ersten und der zweiten Aufzugkabine seitlich geführt.
[0029] Die erste Aufzugkabine 11 ist an einem ersten Strang 29.11 des weiteren Riemens 29
mittels eines weiteren ersten Halteelements 29.11 am weiteren Riemen 29 und die zweite
Aufzugkabine 12 an einem zweiten Strang 29.2 des weiteren Riemens 29 mittels eines
weiteren zweiten Halteelements 29.12 am weiteren Riemen 29 aufgehängt. Hierbei liegen
die beiden Stränge 29.1, 29.2 auf unterschiedlichen Seiten bezüglich der weiteren
Antriebsrolle 30. Das weitere erste Halteelement 29.11 liegt schräg gegenüber des
ersten Halteelements 19.11 und das weitere zweite Halteelement 29.12 liegt schräg
gegenüber des zweiten Halteelements 29.12, so dass die erste Aufzugkabine 11 und die
zweite Aufzugkabine 12 bezüglich ihrer Schwerpunkte symmetrisch aufgehängt sind. Entsprechend
dreht bei einer Verstellbewegung der Aufzugkabinen 11, 12 die weitere Antriebsrolle
30 bezüglich der ersten Antriebsrolle 20 in eine entgegengesetzte Drehrichtung. Somit
ist sichergestellt, dass bei einer Verstellbewegung der Aufzugkabinen 11, 12 beide
Riemen 19, 29 in dieselbe Verstellrichtung arbeiten.
[0030] Desweiteren umfasst die Aufzugsanlage über eine nicht gezeigte Synchronisierungseinheit,
die ein synchrones Arbeiten der beiden Antriebseinheiten 18, 28 sicherstellt. Dazu
ist die Synchronisierungseinheit zumindest mit einem Mikroprozessor ausgestattet,
die die beiden Antriebseinheiten 18, 28 ansteuert.
[0031] Alternativ können die Antriebsrolle 20 und die weitere Antriebsrolle 30 von einer
gemeinsamen Antriebseinheit angetrieben sein. Bei einer solchen Ausgestaltung verfügt
die Antriebseinheit über ein Getriebe, um die gegensinnige Drehbewegung der Antriebsrolle
20 und der weiteren Antriebsrolle 30 zu erzeugen, sowie über eine oder mehrere Antriebswellen,
um die Distanz zwischen den beiden Antriebsrollen 20, 30 zu überwinden.
[0032] Selbstredend ist auch eine Ausgestaltung möglich, in der die jeweiligen Halteelemente
19.11, 29.11 und 19.12, 29.12 auf derselben Seite bezüglich der Querträger 13, 14,
15 liegen. Hierbei kann beispielsweise in der letztgenannten Ausgestaltung mit nur
einer Antriebseinheit auf ein Getriebe zur Erzielung der gegensinnigen Drehbewegungen
der Antriebsrolle 20 und der weiteren Antriebsrolle 30 verzichtet werden.
[0033] In einer weiteren möglichen Ausgestaltung sind die Antriebseinheiten 18, 28 sowie
die zugeordneten Antriebsrollen 20, 30 auf dem Querträger 15 und die Führungsrollen
21 auf dem Querträger 13 anordenbar.
[0034] In einer noch weiteren möglichen Ausgestaltung sind abweichend von zwei Riemen 19,
29 auch nur ein Riemen oder mehr als zwei Riemen zur Erzeugung der Verstellbewegung
der ersten und der zweiten Aufzugkabine 11, 12 einsetzbar. Die zugeordneten Antriebsrollen,
Führungsrollen oder Antriebseinheiten sind entsprechend anzupassen. Zudem kann ein
jeweiliger Riemen auch von mehr als nur einer Führungsrolle geführt sein, um die Riemenführung
den gegebenen räumlichen Voraussetzungen anzupassen.
[0035] Fig. 3 und Fig. 4 zeigen ein Halteelement 19.11, 19.12 für die Aufhängung einer Aufzugkabine
11, 12 am Riemen 19. Das Halteelement 19.11, 19.12 umfasst zwei Gehäusehälften 50,
51, die beispielsweise mittels mindestens einer Schraubverbindung zusammenschraubbar
sind. Gemäss Fig. 3 kann der Riemen 19 als Zahnriemen ausgestaltet sein. In dieser
Ausgestaltung sind Aussparungen 60 zur Aufnahme der Verzahnung 61 des Zahnriemens
am Halteelement 19.11, 19.12 bzw. an einer Gehäusehälfte 50 vorgesehen. Bei zusammengeschraubten
Gehäusehälften 50, 51 ist so eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Halteelement
19.11, 19.12 und dem Riemen 19 realisierbar. Dabei wird der Riemen 19 zwischen die
beiden Gehäusehälften 50, 51 geklemmt.
[0036] Desweiteren umfasst das Halteelement 19.11, 19.12 über zwei Bohrungen 52, die an
den Seitenflächen des Halteelements 19.11, 19.12 angeordnet sind. Die Bohrungen 52
sind so dimensioniert, dass je ein Bolzen 53 einführbar ist. Die Bolzen 53 sind Teil
eines Hebearms 54, der an einer zugeordneten Aufzugkabine 11, 12 befestigt ist. Die
beiden Bohrungen 52 liegen vorzugsweise in einer Symmetrieebene des Riemens 19. Damit
ist gewährleistet, dass eine Aufhängungskraft G einer jeweiligen Aufzugkabine 11,
12 an seinem Halteelement 19.11, 19.12 vertikal fluchtend in den Riemen 19 eingeleitet
ist.
[0037] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Aufzugsanlage vereint ein Halteelement
19.11, 19.12 die Funktion der Aufhängung einer Aufzugskabine 11, 12 sowie die Funktion
des Verbindens der beiden Enden des Riemens 19 zu einer geschlossenen Schlaufe. Das
Halteelement 19.11, 19.12 ist hier also auch ein Verbindungselement. Selbstredend
kann zusätzlich zu den Halteelementen 19.11, 19.12 ein separates Verbindungselement
vorgesehen sind. Ein solches Verbindungselement kann analog zum gezeigten Halteelement
19.11, 19.12 ebenfalls aus zwei zusammenschraubbaren Teilstücken bestehen, mit denen
eine formschlüssige Verbindung zwischen den beiden Enden des Riemens 19 und dem Verbindungselement
herstellbar ist.
[0038] Alternativ dazu ist auch ein Riemen 19 einsetzbar, der als Endlosriemen bzw. Riemen
mit einer Endlosschlaufe ausgelegt ist. Bei einer solchen Ausgestaltung entfällt ein
Verbindungselement.
[0039] Fig. 5 zeigt ein Profil des Riemens 19 entsprechend einer zweiten Ausgestaltung in
einer schematischen Darstellung. Der Riemen 19 kann als Keilrippenriemen ausgestaltet
sein und mehrere Rippen 70, 71, 72 aufweisen. Hierbei kann jede der Rippen 70 bis
72 einen näherungsweise V-förmigen Querschnitt aufweisen. In diesem Ausführungsbeispiel
ist an der ersten Seite 32 die Ausgestaltung mit Rippen 70 bis 72 vorgesehen. Die
zweite Seite 33 ist flach ausgestaltet. Somit ist der Riemen 19 einseitig profiliert,
nämlich an der ersten Seite 32. Die erste Seite 32 dient hierbei als Kontaktseite.
[0040] Außerdem ist es auch möglich, dass ein als Flachriemen 19 ausgestalteter Riemen 19
zum Einsatz kommt. Bei solch einem Flachriemen 19 ist auch die erste Seite 32 flach
ausgestaltet. Hierbei ist die erste Seite 32 dann entsprechend der zweiten Seite 33,
wie sie in der Fig. 3 veranschaulicht ist, ausgestaltet. Hierbei kann allerdings eine
gewisse Oberflächenstruktur vorgesehen sein, um eine Reibung beim Zusammenwirken mit
dem Antriebsrad 20 der Antriebseinheit 18 zu verbessern.
[0041] Bei einem Riemen 19, der an zumindest einer seiner Seiten 32, 33 flach ausgestaltet
ist, wird die flache Seite 32, 33 vorzugsweise über eine bombierten Rolle oder dergleichen
geführt. Die Führungsfläche der bombierten Rolle ist hierbei konvex gebogen ausgestaltet.
Ferner ist die konvexe Führungsfläche vorzugsweise durch seitliche Schultern zur Führung
des Riemens 19 begrenzt.
[0042] Alternativ kann anstatt eines Riemens 19 auch ein Seil verwendet werden.
[0043] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
1. Aufzuganlage (1) mit zumindest einem Aufzugkabinenträger (2), der in einem für eine
Fahrt des Aufzugkabinenträgers (2) vorgesehenen Fahrraum (3) verfahrbar ist, einer
erster Aufzugkabine (11), die verstellbar an dem Aufzugkabinenträger (2) angeordnet
ist, zumindest einer zweiten Aufzugkabine (12), die an dem Aufzugkabinenträger (2)
angeordnet ist, einer Antriebseinheit (18), die an dem Aufzugkabinenträger (2) angeordnet
ist, und zumindest einem Traktionsmittel (19), wobei zumindest die erste Aufzugkabine
(11) von der Antriebseinheit (18) mittels des Traktionsmittels (19) relativ zu dem
Aufzugkabinenträger (2) verstellbar ist, das Traktionsmittel (19) eine geschlossene
Schlaufe bildet und das Traktionsmittel (19) über eine Antriebsrolle (20) und mindestens
eine Führungsrolle (21), die beide am Aufzugsträger (2) angeordnet sind geführt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Führungsrolle lageverschiebbar am Aufzugskabinenträger (2) angeordnet ist, wobei
mittels einer Lageverschiebung der Führungsrolle (21) eine Spannung des Traktionsmittels
(19) einstellbar ist.
2. Aufzuganlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Aufzugkabine (12) verstellbar an dem Aufzugkabinenträger (2) angeordnet
ist, dass die zweite Aufzugkabine (12) von der Antriebseinheit (18) mittels des Traktionsmittels
(19) relativ zu dem Aufzugkabinenträger (2) verstellbar ist und dass bei einer Verstellung
der ersten Aufzugkabine (11) und der zweiten Aufzugkabine (12) relativ zu dem Aufzugkabinenträger
(2) die erste Aufzugkabine (11) und die zweite Aufzugkabine (12) entgegengesetzt zueinander
verstellbar sind.
3. Aufzuganlage (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Traktionsmittel (19) als Endlosschlaufe ausgelegt ist.
4. Aufzuganlage (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Traktionsmittels (19) in einem Verbindungselement (19.11, 19.12) festgehalten
sind.
5. Aufzuganlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Aufzugkabine (11) über ein erstes Halteelement (19.11, 19.12) mit dem Traktionsmittel
(19) verbunden ist.
6. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängungskraft der ersten Aufzugskabine (11) am Traktionsmittel (19) vertikal
fluchtend mit dem Traktionsmittel (19) am ersten Halteelement (19.11, 19.12) eingeleitet
wird.
7. Aufzuganlage (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Aufzugkabine (11) über ein zweites Halteelement (19.11, 19.12) mit dem
Traktionsmittel (19) verbunden ist.
8. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängungskraft der zweiten Aufzugskabine (11) am Traktionsmittel (19) vertikal
fluchtend mit dem Traktionsmittel (19) am zweiten Halteelement (19.11, 19.12) eingeleitet
wird.
9. Aufzuganlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Traktionsmittel (19) als Riemen ausgelegt ist, wobei der Riemen (19) eine erste
Seite (32) und eine von der ersten Seite (32) abgewandte zweite Seite (33) aufweist
und dass die erste Seite (32) als Kontaktseite (32) dient, an der der Riemen (19)
um die Antriebsrolle (20) der Antriebseinheit (18) und um die Führungsrolle (21) geführt
ist und dass die zweite Seite (33) als freie Rückseite (33) dient.
10. Aufzuganlage nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Riemen (19) an der Kontaktseite (32) eine Verzahnung aufweist.
11. Aufzuganlage nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Riemen (19) an der Kontaktseite (32) zumindest eine Längsrippe (70, 71, 72) mit
V-förmigem Profil aufweist.
12. Aufzuganlage nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Riemen (19) als Flachriemen (19) ausgestaltet ist.
1. Lift installation (1) with at least one lift cage carrier (2), which is movable in
a travel space (3) provided for travel of the lift cage carrier (2), a first lift
cage (11) adjustably arranged at the lift cage carrier (2), at least one second lift
cage (12) arranged at the lift cage carrier (2), a drive unit (18) arranged at the
lift cage carrier (2), and at least one traction means (19), wherein at least the
first lift cage (11) is adjustable relative to the lift cage carrier (2) by the drive
unit (18) by way of the traction means (19), the traction means (19) forms a closed
loop and the traction means (19) is guided over a drive roller (20) and at least one
guide roller (21), which are both arranged at the lift cage carrier (2), characterised in that a guide roller is arranged at the lift cage carrier (2) to be displaceable in position,
wherein a tension of the traction means (19) is settable by way of displacement of
the position of the guide roller (21).
2. Lift installation according to claim 1, characterised in that the second lift cage (12) is adjustably arranged at the lift cage carrier (2), the
second lift cage (12) is adjustable relative to the lift cage carrier (2) by the drive
unit (18) by way of the traction means (19) and the first lift cage (11) and the second
lift cage (12) are adjustable oppositely to one another when the first lift cage (11)
and the second lift cage (12) are adjusted relative to the lift cage carrier (2).
3. Lift installation (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the traction means (19) is formed as an endless loop.
4. Lift installation (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the ends of the traction means (19) are fixed in a connecting element (19.11, 19.12).
5. Lift installation (1) according to claim 1, characterised in that the first lift cage (11) is connected with the traction means (19) by way of a first
holding element (19.11, 19.12).
6. Lift installation (1) according to claim 5, characterised in that the suspension force of the first lift cage (11) at the traction means (19) is introduced
in vertical alignment with the traction means (19) at the first holding element (19.11,
19.12).
7. Lift installation (1) according to claim 2, characterised in that the second lift cage (11) is connected with the traction means (19) by way of a second
holding element (19.11, 19.12).
8. Lift installation (1) according to claim 7, characterised in that the suspension force of the second lift cage (11) at the traction means (19) is introduced
in vertical alignment with the traction means (19) at the second holding element (19.11,
19.12).
9. Lift installation according to claim 1, characterised in that the traction means (19) is formed as a belt, wherein the belt (19) has a first side
(32) and a second side (33) remote from the first side (32) and that the first side
(32) serves as a contact side (32) at which the belt (19) is guided around the drive
roller (20) of the drive unit (18) and around the guide roller (21) and that the second
side (33) serves as a free rear side (33).
10. Lift installation according to claim 9, characterised in that the belt (19) has a toothing at the contact side (32).
11. Lift installation according to claim 9, characterised in that the belt (19) has at least one longitudinal rib (70, 71, 72) with a V-shaped profile
at the contact side (32).
12. Lift installation according to claim 9, characterised in that the belt (19) is formed as a flat belt (19).
1. Installation d'ascenseur (1) avec au moins un support de cabine d'ascenseur (2) qui
est apte à circuler dans un espace de circulation (3) prévu pour une circulation du
support de cabine d'ascenseur (2), une première cabine d'ascenseur (11) qui est disposée
de manière ajustable sur le support de cabine d'ascenseur (2), au moins une deuxième
cabine d'ascenseur (12) qui est disposée sur le support de cabine d'ascenseur (2),
une unité d'entraînement (18) qui est disposée sur le support de cabine d'ascenseur
(2), et au moins un moyen de traction (19), au moins la première cabine d'ascenseur
(11) étant ajustable par l'unité d'entraînement (18), à l'aide du moyen de traction
(19), par rapport au support de cabine d'ascenseur (2), le moyen de traction (19)
formant une boucle fermée, et le moyen de traction (19) passant sur une poulie motrice
(20) et au moins une poulie de guidage (21) qui sont toutes les deux disposées sur
le support d'ascenseur (2),
caractérisée en ce qu'une poulie de guidage est disposée de manière coulissante sur le support de cabine
d'ascenseur (2), une tension du moyen de traction (19) étant réglable à l'aide d'un
coulissement de ladite poulie de guidage (21).
2. Installation d'ascenseur selon la revendication 1, caractérisée en ce que la deuxième cabine d'ascenseur (12) est disposée de manière ajustable sur le support
de cabine d'ascenseur (2), en ce que la deuxième cabine d'ascenseur (12) est ajustée par l'unité d'entraînement (18),
à l'aide du moyen de traction (19), par rapport au support de cabine d'ascenseur (2),
et en ce que lors d'un ajustement de la première cabine d'ascenseur (11) et de la deuxième cabine
d'ascenseur (12) par rapport au support de cabine d'ascenseur (2), la première cabine
d'ascenseur (11) et la deuxième cabine d'ascenseur (12) sont ajustables en sens inverse
l'une par rapport à l'autre.
3. Installation d'ascenseur selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le moyen de traction (19) est conçu comme une boucle sans fin.
4. Installation d'ascenseur selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les extrémités du moyen de traction (19) sont retenues dans un élément de liaison
(19.11, 19.12).
5. Installation d'ascenseur selon la revendication 1, caractérisée en ce que la première cabine d'ascenseur (11) est reliée au moyen de traction (19) par l'intermédiaire
d'un premier élément de fixation (19.11, 19.12).
6. Installation d'ascenseur selon la revendication 5, caractérisée en ce que la force de suspension de la première cabine d'ascenseur (11) au niveau du moyen
de traction (19) est introduite au niveau du premier élément de fixation (19.11, 19.12)
dans l'alignement vertical dudit moyen de traction (19).
7. Installation d'ascenseur selon la revendication 2, caractérisée en ce que la deuxième cabine d'ascenseur (11) est reliée au moyen de traction (19) par l'intermédiaire
d'un deuxième élément de fixation (19.11, 19.12).
8. Installation d'ascenseur selon la revendication 7, caractérisée en ce que la force de suspension de la deuxième cabine d'ascenseur (12) au niveau du moyen
de traction (19) est introduite au niveau du deuxième élément de fixation (19.11,
19.12) dans l'alignement vertical dudit moyen de traction (19).
9. Installation d'ascenseur selon la revendication 1, caractérisée en ce que le moyen de traction (19) est conçu comme une courroie, la courroie (19) présentant
un premier côté (32) et un deuxième côté (33), opposé au premier côté (32), et en ce que le premier côté (32) sert de côté de contact (32) au niveau duquel la courroie (19)
passe autour de la poulie motrice (20) de l'unité d'entraînement (18) et autour de
la poulie de guidage (21), et en ce que le deuxième côté (33) sert de côté arrière libre (33).
10. Installation d'ascenseur selon la revendication 9, caractérisée en ce que la courroie (19) présente sur son côté contact (32) une denture.
11. Installation d'ascenseur selon la revendication 9, caractérisée en ce que la courroie (19) présente sur le côté contact (32) au moins une nervure longitudinale
(70, 71, 72) avec un profil en V.
12. Installation d'ascenseur selon la revendication 9, caractérisée en ce que la courroie (19) est conçue comme une courroie plate (19).