| (19) |
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(11) |
EP 2 439 375 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.2017 Patentblatt 2017/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.09.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Schnurspanner und Klebeträger hierfür
Line adjuster fixing device and adhesive support for it
Dispositif de fixation d'un tendeur de cordes et support adhésif pour cela
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
05.10.2010 DE 202010008726 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.04.2012 Patentblatt 2012/15 |
| (73) |
Patentinhaber: Nodeko GmbH |
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59872 Meschede (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Grundmann, Dirk et al |
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Rieder & Partner mbB
Patentanwälte - Rechtsanwalt
Corneliusstrasse 45 42329 Wuppertal 42329 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 2 216 485
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DE-A1-102005 029 066
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schnurspannvorrichtung und einen Klebeträger für einen
Schnurspanner.
[0002] Ein Schnurspanner wird in der
EP 2 216 485 A2 beschrieben. Der dort beschriebene Schnurspanner besitzt ein Basisteil mit einer
Schnurspannvorrichtung, die entweder über Langlöcher durchgreifende Befestigungsschrauben
oder durch Kleben mit dem Rahmenschenkel eines Fensters verbindbar ist.
[0003] Die
DE 10 2005 029 066 A1 beschreibt ebenfalls einen Schnurspanner. Ein Montageelement kann hier über eine
Schraubverbindung mit einer Glasleiste eines Fensters verbunden werden. Schnurspanner
sind darüber hinaus bekannt aus den
DE 10 2005 052 895 A1, die
DE 93 17 094 U1, die
DE 10 2006 013 824 A1. Die zuletzt genannte Druckschrift beschreibt einen aus einem Unterteil und einem
Oberteil bestehenden Schnurspanner. Das Unterteil des Schnurspanners besitzt eine
Einschrauböffnung, durch die eine Holzschraube hindurchtreten kann, deren Gewinde
in den Rahmenschenkel bzw. in die Glasleiste eines Fensters eingeschraubt werden kann.
Das Oberteil ist mit dem Unterteil verklipsbar und besitzt eine Klemmvorrichtung,
mit der die Spannschnur am Oberteil befestigt werden kann.
[0004] Die
DE 29612 024 U1 beschreibt eine Vorrichtung zur Arretierung eines abrollenden Rollos, wobei an einer
Rollokordel eine Kugel befestigt ist. Eine Haltevorrichtung für die Kugel kann mit
einem Klebeband am Fensterrahmen befestigt werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen anzugeben, mit denen ein Schnurspanner
ohne bleibende Beeinträchtigung am Rahmenschenkel des Fensters befestigt werden kann.
[0006] Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung. Erfindungsgemäß
ist eine Befestigungsvorrichtung in Form eines Klebeträgers zur Befestigung des Schnurspanners
am Rahmen des Fensters vorgesehen. Die Befestigungsvorrichtung ist bevorzugt ein Kunststoffteil,
beispielsweise ein Spritzgussteil. Dieser Klebeträger besitzt eine erste Breitseite,
die eine Einschrauböffnung aufweist, der ein Innengewinde zugeordnet ist, in die die
Befestigungsschraube eingeschraubt werden kann. Die dieser Befestigungsbreitseite
gegenüberliegende Breitseite des Klebeträgers ist mit einer Klebeschicht versehen,
mit der der Klebeträger auf dem Rahmenschenkel bzw. der Glasleiste eines Fensters
festgeklebt werden kann. Dies erfolgt in einem ersten Montageschritt. Bevorzugt handelt
es sich bei der Befestigungsschraube nicht um eine Holzschraube, also eine Schraube
mit selbstschneidendem Gewinde, sondern um eine Schraube mit metrischem Gewinde, die
in das Innengewinde des Klebeträgers eingeschraubt werden kann. Das Innengewinde wird
bevorzugt von einer Mutter ausgebildet, die in einer Mutternaufnahmeöffnung einliegt.
Die Mutternaufnahmeöffnung kann von der der Befestigungsseite gegenüberliegenden Breitseite
zugänglich sein. Die Mutternaufnahmeöffnung kann aber auch von einer seitlich zugänglichen
Tasche ausgebildet sein. Bevorzugt besitzt die Mutternaufnahmeöffnung sich gegenüberliegende
Wandungen, deren Abstand der Schlüsselweite der Mutter entspricht, so dass die in
der Mutternaufnahmekammer einliegende Mutter drehgesichert ist. Aus der Befestigungsbreitseite
kann sich ein Sockel erheben, der sich über die gesamte Länge des Klebeträgers erstreckt.
Parallel zum Sockel kann sich ein Stabilisierungsfortsatz erstrecken. Die Klebeschicht
erstreckt sich über die gesamte rückwärtige Breitseitenfläche des Klebeträgers. Es
kann sich dabei um eine ebene Fläche handeln, die mit untereinander verbundenen Gräben
versehen ist, durch die kondensierender Dampf abgeleitet werden kann. Die Klebeschicht
wird bevorzugt von einem doppelseitigen Klebestreifen ausgebildet, der mit seiner
offenen Klebeseite am Fensterrahmen angeklebt werden kann. Diese Seite ist im Auslieferungszustand
mit einer Abdeckung, beispielsweise mit einem Silikonstreifen abgedeckt. Der Klebeträger
kann mehrere Einschrauböffnungen aufweisen, denen jeweils eine Mutternaufnahmekammer
zugeordnet ist, die wahlweise mit einer Mutter bestückt werden kann. Es ist aber auch
möglich, dass sämtliche Mutternaufnahmekammern jeweils mit einer Mutter bestückt sind
oder ein materialeinheitliches Kunststoffgewinde aufweisen, wobei dieses Kunststoffgewinde
beim Fertigen, insbesondere Spritzgießen der Schnurspannerbefestigungsvorrichtung
geformt wird. Der Schnurspanner ist bevorzugt zweiteilig ausgebildet. Er kann ein
Unterteil aufweisen, welches eine Schraubendurchtrittsöffnung aufweist, durch die
die Befestigungsschraube hindurchgreift, mit der das Unterteil am Klebeträger verschraubt
werden kann. Ein Oberteil des Schnurspanners kann die Klemmvorrichtung für die Spannschnur
aufweisen. Das Oberteil kann mit dem Unterteil verklipst werden. Es deckt dabei den
Schraubenkopf der Befestigungsschraube ab.
[0007] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein mit einem erfindungsgemäßen Schiebevorhang ausgestattetes Fenster,
- Fig. 2
- perspektivisch den Schiebevorhang (verkleinert) mit vier Schnurspannern, die mit erfindungsgemäßen
Klebeträgern verbunden sind,
- Fig. 3
- eine erste perspektivische Darstellung des Klebeträgers mit zugeordnetem Schnurspanner,
- Fig. 4
- eine zweite perspektivische Darstellung des Klebeträgers mit zugeordnetem Schnurspanner,
- Fig. 5
- eine erste perspektivische Darstellung eines Klebeträgers des zweiten Ausführungsbeispiels,
und
- Fig. 6
- eine zweite perspektivische Darstellung des Klebeträgers des zweiten Ausführungsbeispiels.
[0008] Die Fig. 1 zeigt ein Fenster 1, welches aus vier Rahmenschenkeln 1', 1", besteht,
die um eine Fensterscheibe 2 angeordnet sind. Auf der zur Fensterscheibe 2 hinweisenden
Seite ist jeder Rahmenschenkel 1', 1" mit einer Glasleiste 3 versehen, mit der die
Fensterscheibe 2 im Rahmen gehalten wird.
[0009] Jeweils in den Ecken befinden sich sowohl an der Glasleiste 3, die parallel zum unteren
Rahmenschenkel 1" verläuft, als auch an der Glasleiste 3, die parallel zum oberen
Rahmenschenkel 1" verläuft, jeweils Schnurspanner 6. Zwischen den Schnurspannern 6
verlaufen parallel zu den vertikalen Rahmenschenkeln 1' Führungsschnüre 5, an denen
ein Schiebevorhang 4 ziehharmonikaartig verschoben werden kann.
[0010] Die Fig. 2 zeigt, dass der Schiebevorhang 4 aus einer Vielzahl gleichmäßig gefalteter
Faltenabschnitte besteht, die jeweils an ihren Enden Löcher aufweisen, durch die die
Führungsschnur 5 gefädelt wird.
[0011] Den Figuren 3 und 4 ist der grundsätzliche Aufbau eines Schnurspanners zu entnehmen.
Dargestellt ist dort ein auf dem Markt erhältlicher Schnurspanner 6, der bestimmungsgemäß
über eine Holzschraube unmittelbar mit der Glasleiste 3 verbunden werden muss, wobei
die Holzschraube in die Glasleiste eingedreht werden muss. Der Schnurspanner 6 besteht
aus einem Unterteil 9, welches einen Längsschlitz 15 aufweist, durch den der Gewindeschaft
einer Befestigungsschraube 7 gesteckt werden kann. Der Kopf der Befestigungsschraube
7 stützt sich auf dem Rand des Längsschlitzes 15 ab.
[0012] Das Oberteil 10 des Schnurspanners 6 ist haubenartig ausgestaltet und besitzt Clipsvorsprünge,
mit denen es am Unterteil 9 befestigt werden kann. Durch eine Öffnung 14 des Oberteils
ist die Führungsschnur 5 gefädelt, die zwischen zwei Klemmbacken 20 liegt, die sich
auf der Innenseite des Oberteils 10 befinden. Mittels eines Knotens ist die Führungsschnur
5 hinter den Klemmbacken gesichert.
[0013] Die Erfindung betrifft eine Schnurspannerbefestigungsvorrichtung, mit der der bekannte
Schnurspanner 6 am Fensterrahmen befestigt werden kann, ohne dass bleibende Schäden
entstehen. Die Schnurspannerbefestigungsvorrichtung ist erfindungsgemäß als Klebeträger
8 ausgebildet, der einerseits auf die Glasleiste 3 aufklebbar und andererseits einen
Anschraubsockel für den Schnurspanner 6 liefert.
[0014] Der Klebeträger 8 besteht aus einem flachen Kunststoffkörper und besitzt einen rechteckigen
Grundriss. Ein schmaler Längsabschnitt des Klebeträgers 8 bildet einen Sockel 24 aus,
dessen Grundriss im Wesentlichen dem Grundriss des Schnurspanners 6 entspricht. Parallel
zum Sockel 24 verläuft ein Befestigungsfortsatz 25. Eine Rückseite des Klebeträgers
8 bildet eine Ebene aus, in der miteinander verbundene Gräben 21 verlaufen. Diese
Ebene 8" trägt einen Streifen doppelseitigen Klebebandes 12, das mit einem Abdeckstreifen
13 abgedeckt ist.
[0015] Mit dem Klebesband 12 wird eine zur rückwärtigen Breitseite 8" hin offene Mutternaufnahmekammer
17 verschlossen, die einen sechseckigen Grundriss aufweist und deren Boden eine Öffnung
16 ausbildet. In dieser Mutternaufnahmekammer 17 liegt drehgesichert eine Mutter 11,
die ein Innengewinde 11' aufweist, welches mit der Einschrauböffnung 16 fluchtet.
[0016] Die von der Anklebeseite 8" wegweisende Seite des Klebeträgers 8 bildet eine Befestigungsseite
8' aus, die auch den Sockel 24 ausbildet. Innerhalb des Sockels 24 befinden sich mehrere
Ausnehmungen 20 und etwa in der Mitte die Einschrauböffnung 16, die einer gewölbten
Erhöhung 19 entspringt. Entfernt von der gewölbten Erhöhung 19 befinden sich Stege
18. Die Wölbungskontur der Stege 18 bzw. der Erhöhung 19 entspricht der Kontur einer
Kehle 23 des Unterteils 6. Im montierten Zustand liegen die Stege 18 in der Kehle
23.
[0017] Die Figuren 5 und 6 zeigen eine alternative Gestaltung eines Klebeträgers 8, der
mehrere, insgesamt 3 Einschrauböffnungen 16 aufweist, denen jeweils eine Mutternaufnahmekammer
17 zugeordnet ist. Die Einschrauböffnungen 16 sind jeweils von Ausnehmungen 20 voneinander
getrennt. Jede der drei Einschrauböffnungen 16 ist eine zur Seitenwand offene Tasche
zugeordnet, die die Mutternaufnahmekammer 17 ausbildet. Der Abstand der Seitenwandungen
der Mutternaufnahmekammern 17 ist so gewählt, dass die Mutter 11 drehgesichert dort
einliegen kann.
[0018] In den beiden in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen werden die Gewindeöffnungen
zum Einschrauben der Verbindungsschraube von Muttern ausgebildet, die aus Stahl oder
einem anderen geeigneten Metall oder auch aus Kunststoff bestehen können. In einem
nicht dargestellten Ausführungsbeispiel, welches ein oder mehrere Gewindeöffnungen
aurweisen kann, werden die Gewindegänge der Einschraubgewinde materialeinheitlich
vom Grundkörper des Klebeträgers ausgebildet. Die Gewindegänge können beim Spritzgießen
des Kunststoffteiles gefertigt werden. Alternativ dazu kann aber auch auf die Gewindegänge
verzichtet werden, wenn als Befestigungsschraube eine Schraube mit selbstschneidendem
Gewinde verwendet wird. Die Einschrauböffnung braucht dann lediglich einen entsprechenden
Durchmesser aufzuweisen, der im Wesentlichen der Seele des Gewindeschaftes der Befestigungsschraube
entspricht, so dass sich die selbstschneidenden Gewindegänge der Befestigungsschraube
in die Wand der Einschrauböffnung eingraben können.
[0019] Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die folgende:
Zur Befestigung eines der insgesamt vier Schnurspanner 6 an einem Fenster 1 wird zunächst
jeweils ein Klebeträger 8 mit der Klebeschicht 12 an der geeigneten Stelle, insbesondere
im Eckbereich mit der Glasleiste 3 verklebt. Sodann wird mit Hilfe der ein metrisches
oder selbstschneidendes Gewinde aufweisenden Befestigungsschraube 7 das Unterteil
9 mit dem Klebeträger 8 verbunden, in dem die Schraube 7 in das Innengewinde 11' der
Mutter 11 oder in die Wandung der Einschrauböffnung eingeschraubt wird. Jeweils richtet
sich die Lage des Unterteils 9 durch Anlage der Stege 18 in der Kehle 23 aus. Da der
Gewindeschaft der Befestigungsschraube 7 einen Längsschlitz 15 des Unterteils 9 durchgreift,
kann die Lage des Unterteils 9 vor dem endgültigen festziehen der Befestigungsschraube
7 noch durch ein Verschieben gegenüber dem Klebeträger 8 verändert werden.
[0020] Die Führungsschnur 5 wir in eine Öffnung 14 des Oberteils 10 eingefädelt und mit
der Klemmvorrichtung 22 innerhalb des schalenförmigen Oberteils 10 verklemmt. Sodann
wird das Oberteil 10 auf das Unterteil 9 aufgeklipst, wobei der Kopf der Befestigungsschraube
7 von der Schale des Oberteils 10 überfangen ist, so dass diese nicht sichtbar ist.
[0021] Das in den Figuren 5 und 6 dargestellte Ausführungsbeispiel kann auch mit andersartig
gestalteten Schnurspannern verwendet werden.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Fenster |
1' |
Rahmenschenkel |
| 2 |
Fensterscheibe |
|
|
| 3 |
Glasleiste |
|
|
| 4 |
Schiebevorhang |
|
|
| 5 |
Führungsschnur |
|
|
| 6 |
Schnurspanner |
|
|
| 7 |
Befestigungsschraube |
|
|
| 8 |
Klebeträger |
8' |
Befestigungsseite |
| |
|
8" |
Breitseite, Ebene |
| 9 |
Unterteil |
|
|
| 10 |
Oberteil |
|
|
| 11 |
Mutter |
11' |
Innengewinde |
| 12 |
doppelseitiges Klebeband |
|
|
| 13 |
Abdeckstreifen |
|
|
| 14 |
Öffnung |
|
|
| 15 |
Längsschlitz |
|
|
| 16 |
Einschuböffnung |
|
|
| 17 |
Mutternaufnahmekammer |
|
|
| 18 |
Rippe, Steg |
|
|
| 19 |
Sockel |
|
|
| 20 |
Ausnehmung |
|
|
| 21 |
Kanal |
|
|
| 22 |
Klemmvorrichtung |
|
|
| 23 |
Kehle |
|
|
| 24 |
Sockel |
|
|
| 25 |
Fortsatz |
| 26 |
Fensterrahmen |
1. Klebeträger für einen Schnurspanner (6), wobei der Klebeträger mittels einer Klebeschicht
(12) am Rahmenschenkel (1") eines Fensters (1) anklebbar ist, wobei die Klebeschicht
(12) auf einer Breitseite (8") des Klebeträgers (8) angeordnet ist, dessen gegenüberliegende
Breitseite (8') eine mit einem Innengewinde (11') versehene oder glattwandige Einschrauböffnung
(16) zum Einschrauben einer Befestigungsschraube (7) aufweist, mit der der Schnurspanner
(6) mit dem Klebeträger (8) verbindbar ist.
2. Klebeträger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in der die Klebeschicht (12) aufweisenden Breitseite (8") des Klebeträgers (8)
angeordnete, insbesondere mehrkantige Mutternaufnahmekammer (17), in der eine das
Innengewinde (11') ausbildende Mutter (11) steckt.
3. Klebeträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, das der Boden der Mutternaufnaluneöffnung (17) eine zur Befestigungsseite (8') des
Klebeträgers (8) offene Einschrauböffnung (16) ausbildet.
4. Klebeträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschrauböffnung (16) einem befestigungsseitigen Sockel (24) zugeordnet ist.
5. Klebeträger nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen dem Sockel (24) benachbarten Stabilisierungsfortsatz (25).
6. Klebeträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kleberschicht (12) von einem doppelseitig klebenden Klebeband ausgebildet ist.
7. Klebeträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeschicht (12) von einem Abdeckstreifen (13) abgedeckt ist.
8. Klebeträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mehrere, in Erstreckungsrichtung des Klebeträgers (8) angeordnete Einschrauböffnungen
(16), denen jeweils Mutteraufnahmekammern (17) zugeordnet sind, zur wahlweisen Bestückung
mit einer ein Innengewinde (11') aufweisenden Mutter (11).
9. Schnurspannvorrichtung mit einem Klebeträger (8) gemäß einem der Anspruche 1 bis 8
und mit einem Schnurspanner (6) zum Befestigen des Endes einer Führungsschnur (5)
zur Führung eines Schiebevorhanges (4), der mit dem Klebeträger (8) verbunden ist.
10. Schnurspannvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnurspanners (6) ein mit der ein selbstschneidendes oder ein metrisches Gewinde
aufweisenden Befestigungsschraube (7) am Klebeträger (8) befestigbares Unterteil (9)
aufweist.
11. Schnurspannvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnurspanner (6) ein mit dem Unterteil (9) verclipsbares, Klemmelemente (22)
für die Führungsschnur (5) aufweisendes Oberteil (10) aufweist.
12. Schnurspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundriss des Sockels (24) bzw. der Grundriss des Klebeträgers (8) dem Grundriss
des Schnurspanners (6) entspricht.
1. Adhesive carrier for a cord tensioner (6), wherein the adhesive carrier can be stuck
to the frame piece (1") of a window (1) by means of an adhesive layer (12), wherein
the adhesive layer (12) is arranged on a short side (8") of the adhesive carrier (8),
the opposing short side (8') of which comprises a screw-in opening (16) that is provided
with an internal thread (11') or is smooth-walled for screwing in a fastening screw
(7), by means of which fastening screw the cord tensioner (6) can be connected to
the adhesive carrier (8).
2. Adhesive carrier according to claim 1, characterised by an in particular polygonal nut receiving cavity (17) that is arranged in the short
side (8") of the adhesive carrier (8) comprising the adhesive layer (12), in which
nut receiving cavity a nut (11) forming the internal thread (11') is inserted.
3. Adhesive carrier according to claim 2, characterised in that the base of the nut receiving opening (17) forms a screw-in opening (16) that is
open to the fastening side (8') of the adhesive carrier (8).
4. Adhesive carrier according to any of the preceding claims, characterised in that the screw-in opening (16) is associated with a fastening-side base (24).
5. Adhesive carrier according to claim 4, characterised by a stabilisation extension (25) adjacent to the base (24).
6. Adhesive carrier according to any of the preceding claims, characterised in that the adhesive layer (12) is formed by a double-sided adhesive tape.
7. Adhesive carrier according to any of the preceding claims, characterised in that the adhesive layer (12) is covered by a covering strip (13).
8. Adhesive carrier according to any of the preceding claims, characterised by a plurality of screw-in openings (16) that are arranged in the extension direction
of the adhesive carrier (8) and are each associated with a nut receiving cavity (17),
for optionally fitting with a nut (11) comprising an internal thread (11').
9. Cord tensioning device comprising an adhesive carrier (8) according to any of claims
1 to 8 and comprising a cord tensioner (6) for fastening the end of a guide cord (5)
in order to guide a panel curtains (4) that is connected to the adhesive carrier (8).
10. Cord tensioning device according to claim 9, characterised in that the cord tensioner (6) comprises a lower part (9) that can be fastened to the adhesive
carrier (8) by means of a fastening screw (7) that comprises a self-cutting or metric
thread.
11. Cord tensioning device according to claim 10, characterised in that the cord tensioner (6) comprises an upper part (10) that can be clipped to the lower
part (9) and that comprises clamping elements (22) for the guide cord (5).
12. Cord tensioning device according to any of claims 9 to 11, characterised in that the horizontal section of the base (24) and/or the horizontal section of the adhesive
carrier (8) corresponds to the horizontal section of the cord tensioner (6).
1. Support adhésif pour un tendeur de corde (6), dans lequel le support adhésif est susceptible
d'être collé à une branche du cadre (1") d'une fenêtre (1) au moyen d'une couche adhésive
(12) et dans lequel la couche adhésive (12) est agencée sur un côté large (8") du
support adhésif (8) et dont le côté large opposé (8') comprend une ouverture pour
vis (16) qui est prévue avec un taraudage (11') ou lisse pour le vissage d'une vis
de fixation (7) au moyen de laquelle le tendeur de corde (6) est susceptible d'être
lié au support adhésif (8).
2. Support adhésif selon la revendication 1, caractérisé par une cavité de réception d'écrou (17), laquelle est en particulier polygonale, et
laquelle est agencée dans le côté large (8") du support adhésif (8) comprenant la
couche adhésive (12) et dans laquelle cavité est inséré un écrou (11) formant le taraudage
(11').
3. Support adhésif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le fond de la cavité de réception d'écrou (17) forme une ouverture de vissage ouverte
sur le côté de fixation (8') du support adhésif (8).
4. Support adhésif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ouverture de vissage (16) est agencée sur un une pièce formant socle (24) disposée
côté fixation.
5. Support adhésif selon la revendication 4, caractérisé par un prolongement de stabilisation (25) adjacent à la pièce formant socle (24).
6. Support adhésif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la couche adhésive (12) est formée par un ruban adhésif double face.
7. Support adhésif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la couche adhésive (12) est recouverte par une bande de protection (13).
8. Support adhésif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par plusieurs ouvertures de vissage agencées dans la direction longitudinale du support
adhésif (8), auxquelles sont associées respectivement des cavités de réception d'écrou
(17) pour insertion sélective d'un écrou (11) comprenant un taraudage (11').
9. Dispositif tendeur de corde, comprenant un support adhésif (8) selon l'une des revendications
1 à 8 et un tendeur de corde (6) pour attacher l'extrémité d'un cordon de guidage
(5) pour guider un rideau coulissant (4), lequel est lié au support adhésif (8).
10. Dispositif tendeur de corde selon la revendication 9, caractérisé en ce que le tendeur de corde (8) comprend une partie inférieure (9) qui peut être fixée au
support adhésif avec la vis de fixation (7) qui est auto taraudeuse ou présente un
filetage métrique.
11. Dispositif tendeur de corde selon la revendication 10, caractérisé en ce que le tendeur de corde (6) comprend une partie supérieure (10) comprenant des éléments
de blocage (22) pour le cordon de guidage (5), et qui peut être clipsée avec la partie
inférieure (9).
12. Dispositif tendeur de corde selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que le tracé de base de la pièce formant socle (24), en particulier le tracé de base
du support adhésif (8), correspond au tracé de base du tendeur de corde (6).
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