[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Zerkleinerer zum Brechen von Schüttgut, bestehend
aus einem trichterartigen Behälter, dessen Boden mit einer Auslassöffnung versehen
ist, von der zwei einander gegenüber liegende Kanten mit mehreren Zähnen bestückt
sind, die jeweils kammartig zueinander beabstandet und zueinander parallel ausgerichtet
sind und wenigstens einer Messerwelle, die die Auslassöffnung abdeckt, wobei jede
Messerwelle drehbar im Behälter gelagert und durch wenigstens einen Antrieb in Drehung
versetzbar ist und zu den Kanten und ggf. zueinander beabstandet und parallel ausgerichtet
und mit mehreren Nocken bestückt sind, die radial und zueinander beabstandet und zueinander
parallel ausgerichtet sind und die teilweise in die Zwischenräume der Nocken der benachbarten
Messerwellen oder in die Zwischenräume der benachbarten Zähne eingreifen.
[0002] Das weitere Zerkleinern von schüttfähigen Gütern, wie z. B. ausgehobenem Erdreich
im Tiefbau oder Altmetall bei der Schrottverwertung ist eine häufige Aufgabe. Dafür
sind auf aktuellem Stand der Technik Messerwellen bekannt, auf die Nocken kammartig
aufgesetzt sind und mit den benachbarten Nocken oder mit kammartigen Gegenstücken
an der Innenwand eines trichterförmigen Gehäuses ineinander kämmen.
[0003] Eine derartige Anordnung beschreibt z. B. die
EP 0 231 884 zur Zerkleinerung von Blechschrott: In einem trichterartigen Behälter sind an zwei
gegenüberliegenden Kanten Zähne angeordnet, die zueinander beabstandet und zueinander
parallel ausgerichtet sind, also eine kammähnliche Form bilden. Durch die Zwischenräume
jeder Reihe dieser Zähne schwenken die Nocken je einer benachbarten Messerwelle hindurch.
Diese schwenkbaren Nocken sind komplementär zum Zwischenraum der feststehenden Zähne
geformt und in radialer Ausrichtung auf je einer benachbarten Messerwelle befestigt.
Die Nocken auf beiden Messerwellen kämmen ebenfalls ineinander.
[0004] Auf die Messerwellen niederfallendes Schüttgut wird von wenigstens einem Nocken einer
Messerwelle ergriffen und auf die Zähne gedrückt. Der an den Zähnen in nur ganz geringem
Abstand vorbeischwenkende Nocken wirkt wie eine Schere, die ein auf den Zähnen liegendes
Blechstück zerschneiden. Wenn die Abmessungen der Blechstücke so klein geworden sind,
dass sie kaum größer sind als die Spalte zwischen den Zähnen, so fallen sie durch
diese Spalten hindurch und können an der Unterseite als noch feiner zerkleinertes
Schüttgut entnommen werden.
[0005] Ein prinzipielles Problem dieses und aller anderen, ähnlichen Zerkleinerer mit Messerwellen
ist es, dass die Nocken schnell verschleißen. Um diesen Verschleiß zu kompensieren
sind verschiedene Maßnahmen bekannt. So können z. B. auf die Nocken Hartmetallschichten
aufgeschweißt werden.
[0006] Dieser Prozess ist jedoch deshalb mühsam und daher teuer, weil dazu bei dem Prinzip
des oben genannten Schutzrechts
EP 0 231 884 wie auch allen anderen, auf aktuellem Stand der Technik bekannten, ähnlichen Anordnungen
von Zerkleinerern die Schweißung an der eingebauten Messerwelle durchgeführt werden
muss, was oft nur unter sehr beengten räumlichen Verhältnissen möglich ist und deshalb
eine relativ lange Arbeitszeit erfordert.
[0007] Nachteilig ist auch, dass für die gesamte Reparaturzeit der Zerkleinerer nicht benutzt
werden kann.
[0008] Alternativ wird der Zerkleinerer zerlegt und die betroffene Messerwelle ausgebaut
und durch eine vollständige Ersatzwelle ersetzt, was aber in der Praxis zumeist noch
länger als das Schweißen der eingebauten Messerwelle andauert, da die verschlissenen
Messerwellen dafür aus ihrer Lagerung gelöst werden müssen und die neuen wieder einzusetzen
und zu justieren sind.
[0009] Eine andere Alternative ist es, die Nocken durch eine Schraubverbindung an der Messerwelle
zu befestigen. Eine derartige Schraubverbindung zeigt z. B. die
EP 0 503 198. Dann können abgenutzte Nocken in überschaubarer Zeit abgeschraubt und neue eingeschraubt
werden. Die Schraubverbindung kann jedoch im Betrieb des Zerkleinerers verzogen oder
verbogen werden und sich dann nur noch nach mitunter langwierigen Vorarbeiten lösen
lassen.
[0010] Möglich ist es auch, dass das Schüttgut ätzende Flüssigkeiten oder Gase absondert,
die in das Gewinde eindringen und dort für Ablagerungen und/oder Korrosion sorgen,
sodass die Schraube nur noch mit erhöhtem Aufwand zu verdrehen ist.
[0011] Auf diesem Hintergrund hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, bei Zerkleinerern
mit rotierenden Messerwellen eine Möglichkeit zu schaffen, den Verschleiß von einem
oder mehreren Nocken in einer sehr viel kürzeren Zeit als wie bisher reparieren zu
können, den Zerkleinerer also nach einer sehr viel kürzeren Standzeit wieder voll
in Betrieb nehmen zu können.
[0012] Als Lösung lehrt die Erfindung, dass eine Messerwelle wenigstens zwischen ihrem mit
Nocken bestückten Mittelstück und ihrem im Behälter gelagerten, ersten Endstück durch
eine erste Trennfuge auftrennbar ist, wobei die Trennfuge abweichend von der Längsachse
der Messerwelle ausgerichtet ist und auf der ersten der beiden, die Trennfuge bildenden
Oberflächen der angrenzenden Wellenstücke wenigstens eine durchgehende Nut oder Kerbe
eingeformt ist, in der eine dazu komplementär geformte durchgehende Feder oder Rippe
der Länge nach hinein schiebbar ist, die Teil der zweiten, die Trennfuge bildenden
Oberfläche der angrenzenden Wellenstücke ist das Mittelstück auch im Bereich seines
im Behälter gelagerten zweiten Endstückes vom Behälter lösbar ist.
[0013] Der zentrale Gedanke der Erfindung ist also, zur Erneuerung von einem oder mehreren
Nocken einer Messerwelle nicht die einzelnen Nocken auszutauschen, sondern die gesamte
Messerwelle durch eine neue zu ersetzen. Es ist der Verdienst der Erfindung, dafür
eine schnell und mit vergleichsweise sehr geringem Aufwand lösbare Verbindung geschaffen
zu haben.
[0014] Es ist die entscheidende Idee der Erfindung, zur Entnahme einer Messerwelle wenigstens
eine Trennfuge zwischen dem mit Nocken bestückten Mittelstück und einem in der Wand
des Behälters gelagerten, ersten Endstück vorzusehen. Diese Trennfuge ist in einer
einfach nachzuvollziehenden Ausführung senkrecht zur Längsachse der Messerwelle ausgerichtet.
Wie später erläutert wird, kann es jedoch auch sinnvoll sein, die Trennfuge "schräg"
zur Längsachse der Messerwelle auszurichten. Die Trennfuge muss also in Bezug auf
ihre Ausrichtung nur die Bedingung zwangsläufig erfüllen, dass ihre Ausrichtung von
der Längsachse der Messerwelle abweicht.
[0015] Da die Messerwelle von wenigstens einer Seite her durch einen Antrieb in Drehung
versetzt werden muss, muss das Antriebsdrehmoment auch über die Trennfuge hinweg übertragen
werden können. Es ist also für die Antriebsseite ausgeschlossen, dass die Trennfuge
eine ebene Oberfläche hat, die senkrecht zur Längsachse der Messerwelle ausgerichtet
ist. Nur für die Nichtantriebsseite ist eine glatte und durchgehend ebene Trennfuge
denkbar.
[0016] Vielmehr schlägt die Erfindung vor, dass in eine der beiden Oberflächen der angrenzenden
Wellenstücke, die die Trennfuge bilden, wenigstens eine Nut oder eine Kerbe eingeformt
ist. In diese Nut oder in diese Kerbe wird eine dazu komplementär geformte Feder oder
eine dazu komplementär ausgebildete Rippe auf der Trennfugenseitigen Oberfläche des
benachbarten Wellenstücks hineingedrückt.
[0017] Wenn im zusammengebauten Zustand der Messerwelle ein Drehmoment übertragen werden
soll, so übt dieses innerhalb der Messerwelle über den Radius hinweg an jedem Ort
tangential dazu ausgerichtete Kräfte auf die Flanken von Nut und Feder oder auf die
Seitenwände der Kerbe und der Rippe aus, die so das Drehmoment vom Endstück der Messerwelle
auf das Mittelstück mit den Nocken übertragen.
[0018] Da der Anlass für den Einbau der Trennfuge mit einer "Nut und Feder"-Kopplung oder
einer Kraftübertragung durch eine Kerbe und eine darin eingepresste Rippe die Entnahme
des Mittelstücks der Messerwelle in radialer Richtung ist, muss dem entsprechend die
Feder in die dazu komplementäre Nut bzw. die Rippe in die dazu komplementär geformte
Kerbe jeweils ihrer Länge nach hinein schiebbar sein.
[0019] Das Prinzip der Drehmomentübertragung durch eine Nut und eine dazu komplementäre
Feder bzw. eine Kerbe und eine dazu komplementäre Rippe ist nicht darauf festgelegt,
an welchem Stück der Welle die Nut und an welchem Stück die dazu komplementäre Feder
angeordnet ist. Ebenfalls nicht vom Prinzip her festgelegt ist das Profil von Nut
und Feder bzw. das Profil von Kerbe und Rippe sondern kann frei gewählt werden. Ein
Kriterium für die Form kann z. B. eine einfache Herstellung sein.
[0020] Von der Belastung durch ein Drehmoment her ist es jedoch zu bevorzugen, dass das
Profil zumindest Flächenanteile aufweist, die parallel zur Längsachse der Messerwelle
verlaufen, weil diese Flächenanteile bei der Übertragung eines Drehmoments keinerlei
Schubkräfte erzeugen, die parallel zur Längsachse der Messerwelle ausgerichtet sind.
Derartige Kraftkomponenten werden z. B. dann frei, wenn eine Kerbe mit einem dreieckigen
Profil eine dreieckige Rippe aufnimmt. Dieses Profil wirkt wie ein Keil. Die parallel
zur Längsachse der Messerwelle wirkenden Kräfte müssen dann entsprechend Kompensiert
werden.
[0021] Diese Kompensation übernimmt in einer von der Erfindung bevorzugten Variante eine
Sicherungsschraube, die die beiden Wellenstücke zu beiden Seiten der Trennfuge miteinander
verbindet. Sie verläuft durch einen Hohlraum im Endstück der Welle hindurch und weiter
durch die Trennfuge hindurch und ragt in ein Gewindesackloch hinein, das in das Mittelstück
eingebracht ist. Diese Schraube stellt eine sichere Verbindung zwischen den beiden
Stücken der Welle her und verhindert, dass das Mittelstück der Messerwelle im Betrieb
ungewollt aus seiner Verbindung in der Trennfuge heraus gleitet.
[0022] Der Hohlraum im Wellenendstück und das Gewindesackloch im Mittelstück müssen nicht
zwangsläufig in der Mittelachse der Wellenstücke verlaufen. In der Praxis ist das
jedoch zu bevorzugen, weil es unnötige Unwuchten vermeidet und damit den Lauf der
Messerwelle weiter beruhigt.
[0023] Es ist ein kennzeichnendes Merkmal der Erfindung, dass eine Messerwelle durch wenigstens
eine Trennfuge der zuvor beschriebenen Art aufteilbar ist. In der Ausführungsvariante
der Messerwelle mit nur einer einzigen Trennfuge zwischen dem Mittelstück und einem
ersten Endstück ist das gegenüberliegende, zweite Endstück fest mit dem Mittelstück
verbunden. Damit das Mittelstück der Messerwelle aus dem Behälter entnehmbar ist,
muss es auch auf der Seite des zweiten Endstückes vom Behälter lösbar sein. Dafür
sind verschiedene Möglichkeiten denkbar.
[0024] In einer von der Erfindung bevorzugten Ausführungsvariante ist auch das zweite, im
Behälter drehbar gelagerte Endstück von dem Mittelstück von dem Mittelstück durch
eine zweite Trennfuge getrennt. Ebenso wie in der ersten Trennfuge sind auch in der
zweiten Trennfuge eine Nut und eine dazu komplementäre Feder oder eine Kerbe und eine
dazu komplementäre Rippe ausgebildet. Für diese Ausführungsform mit zwei Trennfugen
ist es unerlässlich erforderlich, dass die Nut und die Feder bzw. die Kerbe und die
Rippe in der ersten Trennfuge in Bezug auf ihre radiale Ausrichtung parallel zu der
in der zweiten Trennfuge angeordneten Feder und Nut bzw. Kerbe und Rippe ausgebildet
sind. Nur dann ist eine einwandfreie Entnahme des Mittelstücks der Welle in radialer
Richtung möglich.
[0025] Es ist durchaus möglich, das Profil der Nut und der Feder in der ersten Trennfuge
unterschiedlich vom Profil der Nut und der Feder in der zweiten Trennfuge zu gestalten.
Ebenso kann eine Nut und eine Feder in der ersten Trennfuge mit einer Kerbe und einer
Rippe in der zweiten Trennfuge kombiniert werden.
[0026] Die Erfindung schlägt für diese Ausführungsvariante vor, dass auch über die zweite
Trennfuge hinweg eine Sicherungsschraube durch einen Hohlraum im zweiten Endstück
in ein zweites Sackloch im Mittelstück hineingeführt und dort verschraubt wird.
[0027] Bei der Ausführungsform mit zwei Trennfugen in der Messerwelle ist es sinnvoll, dass
beide Trennfugen eben und parallel zueinander ausgerichtet sind. Die Stirnseiten der
Wellenstücke, die die Oberflächen der Trennfugen bilden, sind dann einfach herzustellen.
Eine Entnahme des Mittelstücks ist insbesondere dann einfach möglich, wenn dabei das
Mittelstück nicht deutlich "verkantet" wird, also wenn seine Längsachse auch während
der Entnahme parallel zu der Längsachse der beiden, im Behälter verbleibenden Endstücke
der Messerwelle ausgerichtet ist.
[0028] Alternativ ist es auch denkbar, dass die beiden, parallel zueinander ausgerichteten
Trennfugen "schräg" zur Längsachse der Messerwelle ausgerichtet sind. Dann muss auch
das Mittelstück "schräg" entnommen werden. Zu beachten ist bei dieser Konfiguration
jedoch, dass im Betrieb das Antriebsdrehmoment der Messerwelle durch die Keilwirkung
der schräg zur Längsachse ausgerichteten Flächen der Trennfugen radial gerichtete
Kraftkomponenten erzeugt, die die Sicherungsschraube zusätzlich belasten.
[0029] Im Interesse einer möglichst weitgehenden Entlastung der Sicherungsschraube, die
das Mittelstück und die Endstücke der Messerwelle miteinander verbindet, ist es zu
bevorzugen, dass die Trennfugen senkrecht zur Längsachse der Messerwelle ausgerichtet
sind.
[0030] Dadurch ist es während der Entnahme des Mittelstückes erforderlich, die Längsachse
des Mittelstücks mit einiger Genauigkeit parallel zu den Endstücken auszurichten.
Falls sich das Mittelstück "verkanten" sollte, ist eine erhöhte Kraft zur Entnahme
aufzubringen. Dabei wird ein erhöhter radialer Druck auf die Endstücke der Messerwelle
und auf deren Lagerung ausgeübt. Im Extremfall werden die Oberflächen in den Trennfugen
beschädigt.
[0031] Bei einer Ausführung des Zerkleinerers als Separator in einer Ladeschaufel eines
Baggers, kann das Verkanten erfordern, den Bagger selbst zur Entnahme des "verkanteten"
Mittelstücks einzusetzen. Um diesen Effekt zu vermeiden, ist es sinnvoll, die beiden
Trennflächen nicht parallel zueinander auszuführen, sondern sie gegeneinander geneigt
auszurichten. Dadurch wird die Entnahme des Mittelstücks auf eine einzige Richtung
beschränkt. Das ist in der Praxis jedoch kein besonders zu bemerkender Nachteil, da
sich die Messerwelle ja beliebig verdrehen lässt. In dieser Konfiguration ist das
Mittelstück also ein - sehr großer - Keil, der zwischen die beiden schräg zueinander
ausgerichteten Oberflächen der im Behälter verbliebenen Endstücke der Messerwelle
eingesetzt wird.
[0032] Der Vorteil einer derartigen Konfiguration ist, dass sich die Oberflächen der Trennfugen
beim Zusammenfügen erst im "allerletzten Moment" berühren. Vorteilhaft ist auch, dass
bis zu diesem Moment keinerlei störende Reibungskräfte der beiden Oberflächen einer
Trennfuge und auch keine Reibungskräfte zwischen Nut und Feder auftreten. Eine Einschränkung
dieser Konfiguration ist, dass die Oberflächen vor dem Einsetzen einer neuen Messerwelle
sorgfältig gereinigt werden müssen, denn das einzusetzende Mittelstück kann auf den
Oberflächen der Trennfugen liegende Verunreinigungen nicht während des Einsetzens
wegschieben.
[0033] In einer herstellungstechnisch sehr einfachen Ausführungsvariante weisen die Nuten
und die dazu komplementären Federn oder die Kerben und die dazu komplementären Rippen
über ihre gesamte Länge hinweg das gleiche Profil auf. Eine derartige Konfiguration
ist z. B. durch Fräsen von Metall in nur eine Richtung in einem Bearbeitungsgang sehr
einfach herzustellen. Wenn die Nuten und Federn bzw. die Kerben und Rippen in beiden
Trennfugen parallel zueinander ausgerichtet sind, so hat das den Vorteil, dass die
Nuten bzw. die Kerben beim Einschieben der Federn bzw. der Rippen durch diese gereinigt
werden, indem sie darin lagernde Verschmutzungen wie bei einem Schneeschieber vor
sich herbewegen und am Ende aus der Nut bzw. aus der Kerbe heraus befördern.
[0034] Eine Einschränkung dieser Ausbildungsform ist, dass über die gesamte Verschiebung
hinweg eine sich kontinuierlich erhöhende Reibungskraft zwischen Nut und Feder bzw.
zwischen Kerbe und Rippe zu überwinden ist. Auch wenn ein Spiel vorgesehen wird, um
diese Reibung gering zu halten, so reicht bereits eine geringe "Verkantung", d. h.
eine geringe Abweichung von der exakt parallelen Stellung der Längsachse des Mittelstücks
zu der Längsachse der beiden Endstücke aus, um das Mittelstück zwischen den beiden
Endstücken zu verkeilen.
[0035] Durch Anwendung hoher Kraft und die Inkaufnahme eventueller, geringfügiger Beschädigungen
kann diese Verkeilung überwunden werden. Eine andere Alternative ist die Anwendung
von zusätzlichen Werkzeugen, die die gewünschte Parallelführung während des Herausnehmens
sicherstellt.
[0036] Als eine Alternative zur Lösung dieses Problems schlägt die Erfindung vor, dass die
Nuten auf der einen Seite einer Trennfuge und die Federn auf der anderen Seite der
Trennfuge bzw. die miteinander korrespondierenden Kerben und Rippen über ihre Länge
hinweg ein sich kontinuierlich verkleinerndes Profil aufweisen. In vereinfachter Formulierung
sind also die Nuten und die Federn trapezförmig ausgebildet. Die Federn sind dann
wie der Teil eines Keils in die sich verengende Nut einzuschieben.
[0037] Entsprechendes gilt für das Einschieben der keilsegmentförmigen Rippen in die komplementär
dazu geformten Kerben: Während des ganz überwiegenden Teils der Einsetzbewegung berühren
sich die Feder und die Nut bzw. die Rippe und die Kerbe nicht. Erst im "letzten Moment"
des Verkeilens liegen die beiden Oberflächen der Trennfugen vollständig aufeinander
auf. Der Vorteil dieser Konfiguration ist, dass während des größten Teils der Einsetzbewegung
keine zusätzliche Reibung zu überwinden ist.
[0038] Die bis hier geschilderten Ausführungsvarianten gehen sämtlichst davon aus, dass
die Längsachse der Messerwelle auch während des Herausnehmens parallel zu den Längsachsen
der beiden im Behälter verbleibenden Endstücke verläuft. Da das nicht immer ganz einfach
und mit einer hohen Toleranz erreichbar ist, schlägt die Erfindung als eine andere
Variante vor, dass das Mittelstück der Messerwelle zum Herausnehmen nicht nur linear
bewegt wird sondern auch um einen Punkt auf der Längsachse der Messerwelle verschwenkt
wird. Insbesondere bei manueller Entnahme des Mittelstücks der Messerwelle ist diese
Form der Bewegungskurve erheblich besser an normale menschliche Bewegungsmuster angepasst.
[0039] Um das zu ermöglichen, schlägt die Erfindung vor, dass die Oberflächen beider Trennfugen
sowie die Oberflächen der Nuten und der Federn und auch der Kerben und der Rippen
jeweils als zueinander komplementäre Zylindersegmente geformt sind, wobei der Mittelpunkt
des Radius dieser Zylindersegmente derjenige Punkt auf der Längsachse der Messerwelle
ist, um den sie verschwenkt werden soll. Der Vorteil dieser etwas aufwändigen Ausbildung
der Trennfugen ist, dass die Entnahmebewegung und die Einsatzbewegung ergonomisch
an eine händische Entnahme angepasst sind. Auch eine Bewegung mittels Werkzeugen kann
leichter verwirklicht werden.
[0040] Trotzdem sind im eingebauten Zustand das Mittelstück der Messerwelle und ihre beiden
Endstücke formschlüssig miteinander verbunden.
[0041] Für eine derartige Konfiguration ist auch ein Entnahmewerkzeug sehr viel einfacher
zu konfigurieren als für eine parallele Führung. In diesem Fall reicht es, ein Auflager
anzubringen, das bis zum vorgesehenen Schwenkpunkt reicht und einen zusätzlichen Entnahmehebel
an einem möglichst weit entfernten Punkten der zu entnehmenden Messerwelle anzusetzen,
durch dessen Bewegung die gewünschte Schwenkbewegung der Messerwelle ausgelöst wird.
[0042] Wenn der Entnahmehebel deutlich verlängert wird, wird auch die Kraft, die zum Herausschwenken
der Messerwelle aufgebracht werden muss, durch die - weithin bekannte - Hebelwirkung
des deutlich verlängerten Entnahmehebels reduziert.
[0043] Mit einer derartigen Ausführung der Trennfugen kann das Mittelstück der Messerwelle
zur Entnahme auch um einen Punkt zwischen den Messern verschwenkt werden, sofern der
Abstand der Nocken voneinander das zulässt. Dann ist es z. B. denkbar, dass in die
Auslassöffnung eine Auflagestange eingehängt wird, die mit ihren beiden Enden auf
den Kanten der Auslassöffnung aufliegt und die in ihrer Mitte als Auflage für das
zu entnehmende Mittelstück der Messerwelle dient. Dann kann die Messerwelle durch
Druck auf eines ihrer beiden Enden in eine Schwenkbewegung versetzt werden. Das andere,
gegenüberliegende Ende, auf das nicht gedrückt wird, wird sich dann entgegen der Druckkraft
bewegen. Am Abschluss dieser Drehbewegung hat sich die Messerwelle dann mit beiden
Enden von den im Behälter noch verbleibenden Endstücken gelöst.
[0044] Für die Entnahme der Messerwelle schlägt die Alternative auch noch eine anders geartete
Ausführungsform vor, die mit nur einer einzigen Trennfuge zwischen dem Mittelstück
und nur einem der beiden Endstücke der Messerwelle auskommt. In dieser Ausführungsvariante
ist das Mittelstück der Messerwelle fest mit seinem zweiten Endstück verbunden. Dieses
Endstück ist im Behälter mit einem solchen Lager gelagert, dass eine Verschwenkung
in radialer Richtung zulässt.
[0045] Derartige Lager sind als Wälzlager oder als Gleitlager aus dem Stand der Technik
hinlänglich bekannt. Wenn der Verschwenkwinkel dieses Lagers gegenüber dem Behälter
so groß ist, dass das Mittelstück samt den darauf befestigten Nocken und dem zweiten
Endstück aus dem Behälter in Längsrichtung herausgezogen werden oder hineingesteckt
werden kann, kann die Ausbildung der zweiten Trennfuge entfallen.
[0046] Vom Prinzip her reicht es, wenn die Messerwelle einen gleichmäßig durchlaufenden
Querschnitt aufweist, in den eine erfindungsgemäße Trennfuge eingebracht wird. Da
die zur Übertragung des Drehmoments nutzbare Fläche der Welle sich jedoch vom gesamten
Querschnitt der Welle auf die Wände der Nuten und Federn bzw. der Rippen und Kerben
in der Trennfuge reduziert, ist es zu bevorzugen, dass der Querschnitt der Welle im
Bereich der Trennfuge vergrößert wird, so dass auch der zur Drehmomentübertragung
wirksame, radial ausgerichtete Anteil der Fläche von Nut und Federn bzw. von Rippen
und Kerben vergrößert ist.
[0047] Eine weitere Ausführungsvariante zur Verbesserung der Übertragbarkeit von Drehmoment
ist es, die Anzahl der Nuten und Federn bzw. die Anzahl der Kerben und Rippen in einer
Trennfuge zu erhöhen. Dabei ist es erforderlich, dass alle Nuten und Federn parallel
zueinander verlaufen, damit eine Verschiebung der beiden Oberflächen der Trennfuge
gegeneinander möglich ist.
[0048] Nur falls sich das Profil der Nuten und der Federn über ihre Länge hinweg gleichmäßig
verjüngt, kann bei mehreren Nuten und Federn bzw. mehreren Kerben und Rippen von der
parallelen Ausrichtung zueinander etwas abgewichen werden.
[0049] Das erfindungsgemäße Prinzip, einer aus dem Behälter für das Schüttgut einfach herauszunehmenden
Messerwelle ist für alle denkbaren Anwendungen von Zerkleinerern anwendbar. Besonders
genannt wird z. B. die Schaufel eines Baggers oder eines Radladers oder eines anderen
Baufahrzeugs. Der "Behälter" der Erfindung ist hierbei die Schaufel, die an dem beweglichen
Ausleger des Baufahrzeugs befestigt ist. In aller Regel ist die Schaufel am oberen
Rand mit Zähnen ausgerüstet, mit deren Hilfe Erdreich oder Teile von Straßen und Gebäuden
losgebrochen und aufgenommen werden.
[0050] Wenn die Schaufel mit diesem Schüttgut gefüllt ist, wird sie so positioniert, dass
ihre Austrittsöffnung nach unten weist. In dieser Austrittsöffnung sind erfindungsgemäß
Messerwellen angeordnet. Sie werden durch wenigstens einen Antrieb in Drehung versetzt
und nehmen dadurch mit ihren Nocken Teile des in der Schaufel gelagerten Schüttguts
auf und schneiden es zwischen den Nocken benachbarter Messerwellen oder zwischen einem
Nocken und einem feststehenden Zahn so lange in kleinere Teile, bis diese in den Zwischenräumen
zwischen den Nocken der Messerwelle hindurch nach unten austreten und dort als ein
Schüttgut mit erheblich verkleinerter Korngröße zur Verfügung stehen.
[0051] Der Begriff "Schneiden" ist im Rahmen der Erfindung allgemein auszulegen und umfasst
alle Arten von Zerteilen, Zerschneiden und Zerkleinern des Schüttgutes, wobei es unerheblich
ist, ob es sich nach der strengen Terminologie tatsächlich um ein Zerschneiden oder
aber um ein Mahlen oder Zerquetschen, Scheren oder möglicherweise nur Sieben handelt.
Aus diesem Grunde wurde der allgemeine Begriff "Nocken" gewählt, wobei ausdrücklich
zu erwähnen ist, dass der Begriff "Nocken" auch Schlagmesser umfasst, also Zerkleinerungselemente,
die eine Schneidkante aufweisen. Gerade die in der Bearbeitung des Schüttgutes sehr
effizienten Schlagmesser unterliegen im Vergleich zu den vergleichsweise "stumpfen"
Nocken einem hohen Verschleiß, sodass sich die eingangs dargestellten und durch die
vorliegende Erfindung gelösten Probleme im besonderem Maße stellen.
[0052] Der beschriebene Zerkleinerer ist bereits bei einer einzigen Messerwelle funktionsfähig,
wird jedoch im Hinblick auf die Ausbeute besonders effizient, wenn mehrere Messerwellen
angeordnet sind, wobei die benachbarten Wellen mit gegenläufigem Drehsinn arbeiten.
Der Anzahl der Messerwelle wird nur durch den zu treibenden konstruktiven Aufwand
eine Grenze gesetzt.
[0053] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform ist die Anordnung von Messerwellen in Förderrichtung
des Schüttgutes hintereinander, sodass sich im Ergebnis eine mehrstufige Bearbeitung
ergibt. Wenn dann die Dimensionierung der Nocken in Förderrichtung kleiner wird, erhält
man - in Förderichtung des Schüttgutes gesehen - zunächst in der oder den ersten Stufen
ein grobes Zerkleinern und in den anschließenden Stufen ein Feinzerkleinern der bereits
vorbearbeiteten Schüttgüter. Diese mehrstufige Anordnung hat den Vorteil einer Feinzerkleinerung
bei hohem Materialdurchsatz zu gewährleisten.
[0054] Das erfindungsgemäße Prinzip der vereinfachten Herausnahme einer Messerwelle aus
einem Zerkleinerer ist auch für zahlreiche andere Zerkleinerungsaufgaben anwendbar.
Die Erfindung nennt das Zerkleinern von Erdreich oder Eiswürfeln oder Bauschutt oder
Erzen oder Kohle oder Mineralien oder Altglas oder Hausmüll oder Abraum beim Tunnelbau
oder Aushub von Baugruben. Die Erfindung ist natürlich nicht auf diese Anwendungen
beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf alle anderen bekannten, denkbaren und
zukünftig noch bekannt werdenden Zerkleinerer.
[0055] Im Folgenden sollen weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung anhand eines
Beispiels näher erläutert werden. Dieses soll die Erfindung jedoch nicht einschränken,
sondern nur erläutern. Es zeigt in schematischer Darstellung:
- Figur 1
- Ansicht eines Schaufelseparators von seiner Unterseite her
- Figur 2
- Ende eines Mittelstücks sowie ein Endstück einer Messerwelle
- Figur 3
- Verbindung eines Mittelstücks mit einem Endstück durch Nut, Passfeder und Sicherungsschraube
[0056] In Figur 1 ist als Ausführungsbeispiel für einen erfindungsgemäßen Behälter ein Schaufelseparator
von unten her dargestellt. Der erfindungsgemäße Behälter 1 ist hier als Schaufel ausgebildet,
in die durch Verschwenken am Ausleger eines Baggers ein Schüttgut eingefüllt wird,
in diesem Fall insbesondere Erdreich. Nach dem Befüllen wird sie in die in Figur 1
sichtbare Position gebracht, in der die Auslassöffnung 11 des Behälters 1 nach unten
weist. Die in diesem Fall rechteckige Auslassöffnung 11 ist durch insgesamt vier Stück
Messerwellen 3 wieder verschlossen. Von diesen vier Messerwellen 3 ist eine herausgenommen.
[0057] Auf allen Messerwellen 3 sind die Nocken 31 klar zu erkennen, die entlang der Längsachse
der Messerwelle 3 radial nach außen weisen und nach Art von Schlagmessern geformt
sind. In der dargestellten Ausführungsform sind die Nocken 31 nahe der Messerwelle
3 miteinander verbunden sind, sodass sie einen vierstrahligen Stern bilden, der auf
die Messerwelle 3 aufgeschoben ist.
[0058] In Figur 1 ist zu sehen, wie die Nocken 31 der Messerwellen 3 ineinander kämmen.
Ebenfalls gut zu sehen ist, wie die Nocken 31 in die Reihe der Zähne 13 hineingreift,
die am Rand der Auslassöffnung 11 befestigt sind.
[0059] In Figur 1 ist von den vier Stück Messerwellen 3 bei einer Messerwelle 3 das Mittelstück
32 herausgenommen. Im Behälter 1 verbleiben die beiden Endstücke 33 der Messerwelle.
[0060] Die in Figur 1 linken Enden der Endstücke 33 sind in Figur 1 nicht zu erkennen, da
sie durch ihre Lager und deren Abdeckkappen verdeckt sind. Auch die anderen, gegenüberliegenden
rechten Endstücke 33 der jeweiligen Messerwellen 3 sind nicht sichtbar, da sie durch
die als Antrieb 2 wirkenden Kettenräder verdeckt sind.
[0061] In Verlängerung der beiden Endstücke 33 schwebt in Figur 1 auf der Mittelachse je
eine Sicherungsschraube 4. Sie werden in jeweils einen Hohlraum in den beiden Endstücke
33 hineingesteckt,
Von diesem Hohlraum ist lediglich in der Trennfuge des rechten Endstückes 33 des herausgenommenen
Mittelstückes 32 die kreisförmige Öffnung zu sehen, aus der die Sicherungsschraube
4 wieder austritt. Aus der die Trennfuge 34 bildenden Oberfläche des Endstücks 33
ragt dann die Spitze der Sicherungsschraube 4 heraus.
[0062] Am linken Ende des in Figur 1 herausgenommenen Mittelstückes 32 ist die kreisförmige
Öffnung des Gewindesackloches zu erkennen, in welche die links schwebende Sicherungsschraube
4 hineingedreht wird.
[0063] Die vier Messerwellen 3 des Ausführungsbeispiels der Figur 1 weisen jeweils ein Mittelstück
32 auf, das durch zwei Trennfugen 34 von seinen beiden Endstücken 33 getrennt ist.
Die Trennfugen 34 sind in Figur 1 nicht deutlich als solche erkennbar, da sie mit
der Außenkante der Auslassöffnung 11 des Behälters 1 fluchten. Es ist lediglich bei
der herausgenommenen Messerwelle 3 gut zu erkennen, dass an die die Trennfuge 34 bildende
Oberfläche des Endstückes 33 eine daraus herausragende Feder 36 angeformt ist. In
Figur 1 ist die dazu komplementäre Oberfläche des angrenzenden Mittelstücks 32 vom
Betrachter abgewandt und deshalb nicht zu sehen.
[0064] Deutlich sichtbar ist jedoch die gegenüberliegende Oberfläche der zweiten Trennfuge
34, die identisch zur ersten Trennfuge 34 ausgebildet ist. Gut zu sehen ist die Nut
35, die ganz offensichtlich komplementär zu der Feder 36 der vom Betrachter entfernten
Trennfuge 34 ausgebildet ist.
[0065] In Figur 1 ist ebenfalls zu erkennen, dass die beiden Trennfugen 34 des herausgenommenen
Mittelstücks 32 parallel zueinander verlaufen. Ebenfalls gut sichtbar ist, dass die
beiden Nut- und Federverbindungen parallel zueinander ausgerichtet sind. Dadurch wird
es nachvollziehbar, dass das Mittelstück 32 wie eine Schublade zwischen "seine" beiden
Endstücke 33 in der Auslassöffnung 11 eingeschoben werden kann, wobei sich die beiden
Nuten 35 auf den beiden, die Trennfuge 34 bildenden Stirnflächen des Mittelstücks
32 passgenau über die beiden Federn 36 auf den angrenzenden Endstücken 33 schieben.
[0066] In
Figur 2 ist diese Verbindung noch einmal vergrößert dargestellt. Links ist ein Teil des Mittelstücks
32 der Messerwelle 3 zu sehen. Gut zu erkennen ist, wie auf die Welle des Mittelstücks
32 die sternförmigen Nocken 31 aufgeschoben sind. Am Ende des Mittelstücks 32 ist
die zentrale Welle geringfügig verbreitert. Sehr deutlich erkennbar ist, dass in die
Stirnseite des Mittelstücks 32, die hier die Oberfläche der Trennfuge 34 zum angrenzenden,
rechts gezeichneten Endstück 33 bildet, eine radial ausgerichtete, rechteckig profilierte
Nut 35 eingeformt ist.
[0067] Deutlich zu sehen ist, dass diese Nut 35 komplementär geformt ist zu der Feder 36
auf dem rechts dargestellten Endstück 33. In Figur 2 ist gut nachvollziehbar, dass
die Nut 35 auf die Feder 36 aufgeschoben werden kann. Dabei gleiten die beiden, die
Trennfuge 34 bildenden Stirnseiten des Mittelstücks 32 und des Endstücks 33 aufeinander.
[0068] Von dem rechts dargestellten Endstück 33 ist dessen tragende Welle nur mit einem
ganz kurzen Teilstück in ihrer Mitte sichtbar. Links davon ist in dem quadratischen
Flansch das Lager des Endstückes angeordnet. An seiner linken Stirnseite ist das Endstück
33 verbreitert, so dass die Oberfläche der Trennfuge 34 mit der darauf angeformten,
bereits mehrfach besprochenen Feder 36 eine größere Fläche hat als der Querschnitt
der Welle des Endstückes 33.
[0069] Am rechten Ende des Endstücks 33 sind die beiden Kettenräder sichtbar, die als Antrieb
2 das Endstück 33 in Drehung versetzen.
[0070] In Figur 2 ist sehr gut nachvollziehbar, dass das Drehmoment des Antriebs 2 über
die Passfeder 36 des Endstücks 33 und über die dazu komplementäre Nut 35 im Mittelstück
32 auf die Nocken 31 übertragen wird.
[0071] In Figur 2 ist ganz rechts die Sicherungsschraube 4 gezeichnet, die durch die Bohrung
in der Mitte des Endstücks 33 hindurchgeschoben wird. Von dieser Bohrung ist der Austritt
in der Paßfeder 36 sichtbar.
[0072] In
Figur 3 ist ein Endstück 33 gezeichnet, das hinten von der Sicherungsschraube 4 flankiert
wird und vorne von der scheibenförmigen Endplatte des Mittelstücks 32. Gut zu sehen
sind die Nut 35 auf der Endscheibe des Mittelstücks 32 und die dazu komplementäre
Feder 36 auf der Stirnseite des Endstücks 33. Ebenfalls sehr klar zu sehen ist die
Welle des Endstücks 33, da in dieser Darstellung die Kettenräder als Antrieb 2 nicht
dargestellt sind.
[0073] In Figur 3 ist sehr gut nachzuvollziehen, dass die Feder 36 in die Nut 35 formschlüssig
eingreift und über ihre gesamte Länge hinweg an ihren in Längsrichtung der Wellen
verlaufenden Flächen die vom Drehmoment des - in Figur 3 nicht gezeichneten - Antriebes
2 erzeugten Kräfte übertragen kann.
Bezugszeichenliste
[0074]
- 1
- Behälter für Schüttgut
- 11
- Auslassöffnung im Boden des Behälters 1
- 12
- Kanten der Auslassöffnung 11
- 13
- Zähne an den Kanten 12
- 2
- Antrieb der Messerwellen 3
- 3
- Messerwellen in Auslassöffnung 11
- 31
- Nocken
- 32
- Mittelstück der Messerwelle 3
- 33
- Endstück der Messerwelle 3
- 34
- Trennfuge zwischen den Wellenstücken 32,33
- 35
- Nut in der Trennfuge 34
- 36
- Feder in Trennfuge 34, komplementär zu Nut 35
1. Zerkleinerer zum Brechen von Schüttgut, bestehend aus
- einem trichterartigen Behälter (1), dessen Boden mit
- einer Auslassöffnung (11) versehen ist, von der zwei einander gegenüber liegende
Kanten (12) mit mehreren Zähnen (13) bestückt sind, die jeweils kammartig zueinander
beabstandet und zueinander parallel ausgerichtet sind und
- wenigstens einer Messerwelle (3), die die Auslassöffnung (11) abdeckt wobei jede
Messerwelle (3)
- drehbar im Behälter (1) gelagert und
- durch wenigstens einen Antrieb (2) in Drehung versetzbar ist und
- zu den Kanten und ggf, zueinander beabstandet und parallel ausgerichtet und
- mit mehreren Nocken (31) bestückt sind,
- die radial und zueinander beabstandet und zueinander parallel ausgerichtet sind
und
- die teilweise in die Zwischenräume der Nocken (31) der benachbarten Messerwellen
(3) oder in die Zwischenräume der benachbarten Zähne (13) eingreifen,
dadurch gekennzeichet, dass
- eine Messerwelle (3) wenigstens zwischen ihrem mit Nocken (31) bestückten Mittelstück
(32) und ihrem im Behälter (1) gelagerten, ersten Endstück (33) durch eine erste Trennfuge
(34) auftrennbar ist, wobei
- die Trennfuge (34) abweichend von der Längsachse der Messerwelle (3) ausgerichtet
ist und
- auf der ersten der beiden, die Trennfuge (34) bildenden Oberflächen der angrenzenden
Wellenstücke (32,33) wenigstens eine Nut (35) oder Kerbe eingeformt ist, in der eine
dazu komplementär geformte Feder (36) oder Rippe der Länge nach hinein schiebbar ist,
die Teil der zweiten, die Trennfuge (34) bildenden Oberfläche der angrenzenden Wellenstücke
(32,33) ist und
- die Nut (35) oder Kerbe und die dazu komplementär geformte Feder (36) oder Rippe
durchgehend ausgestaltet sind und
- das Mittelstück (32) auch im Bereich seines im Behälter (1) gelagerten zweiten Endstückes
(33) vom Behälter (1) lösbar ist.
2. Zerkleinerer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen längsgerichteten Hohlraum des ersten Endstückes (33) der Messerwelle
(3) eine Sicherungsschraube (4) schiebbar ist, die durch die Trennfuge (34) hindurch
bis in ein Gewindesackloch im Mittelstück (32) hinein ragt und dort verschraubt ist.
3. Zerkleinerer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das Mittelstück (32) auch von seinem im Behälter (1) gelagerten zweiten Endstück
(33) durch eine zweite Trennfuge (34) getrennt ist und
- die darin ausgebildete Nut (35) und die dazu komplementäre Feder (36) oder die darin
ausgebildete Kerbe und die dazu komplementäre Rippe parallel zu der in der ersten
Trennfuge vorhandenen Nut (35) und Feder(36) ausgerichtet sind und
- das zweite Endstück (33) und das Mittelstück (32) durch eine zweite Sicherungsschraube
(4) miteinander lösbar verbunden sind.
4. Zerkleinerer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Trennfugen (34) eben und parallel zueinander ausgerichtet sind.
5. Zerkleinerer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (35) und Federn(36) oder die Kerben und die Rippen über ihre gesamte Länge
hinweg das gleiche Profil aufweisen.
6. Zerkleinerer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (35) und Federn (36) oder die Kerben und die Rippen über ihre Länge hinweg
ein sich kontinuierlich verkleinerndes Profil aufweisen
7. Zerkleinerer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelstück (32) zum Herausnehmen aus dem Behälter (1) um einen Punkt auf der
Längsachse der Messerwelle (3) verschwenkbar ist, der außerhalb des Mittelstückes
(32) lokalisiert ist und die Oberflächen beider Trennfugen (34) und die Nuten (35)
und die Federn (36) sowie die Kerben und die Rippen jeweils als zueinander komplementäre
Zylindersegmente geformt sind, wobei der Mittelpunkt aller Zylindersegmente der Punkt
auf der Messerwelle (3) ist, um den sie verschwenkt wird.
8. Zerkleinerer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
- bei wenigstens einer Messerwelle (3) das Mittelstück (32) fest mit seinem zweiten
Endstück (33) verbunden ist und
- das Drehlager des zweiten Endstückes (33) im Behälter (1) eine radiale Verschwenkung
gegenüber dem Behälter (1) ermöglicht und
- der Verschwenkwinkel so groß ist, dass das Mittelstück (32) samt den darauf befestigten
Nocken (31) und dem zweiten Endstück (33) aus dem Behälter (1) in Längsrichtung heraus
ziehbar oder hinein steckbar ist.
9. Zerkleinerer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messerwelle (3) im Bereich ihrer Trennfugen (34) einen größeren Durchmesser aufweist
als in den übrigen Bereichen.
10. Zerkleinerer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nocken (31) und/oder die Zähne (13) als Schlagmesser geformt sind.
11. Zerkleinerer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Messerwellen (3) in Förderrichtung des Schüttguts hintereinander angeordnet
sind und sich die Dimensionierung der Nocken (31) von Welle zu Welle verändert, vorzugsweise
verkleinert.
12. Zerkleinerer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei und mehr Messerwellen (3) mit alternierenden Drehsinn angeordnet sind.
13. Zerkleinerers nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) die Schaufel eines Baggers oder eines Radladers oder eines anderen
Baufahrzeuges ist.
14. Zerkleinerer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Dimensionen und die Werkstoffe der Nocken (31), der Messerwellen (3) und der
Zähne (13) sowie deren Befestigung in der Auslassöffnung (11) auf die Anwendung beim
Zerkleinern von
- Erdreich oder
- Eiswürfeln oder
- Bauschutt oder
- Erzen oder
- Kohle oder
- Mineralien oder
- Altglas oder
- Hausmüll oder
- Abraum beim Tunnelbau oder
- Aushub von Baugruben
abgestimmt sind.
1. Shredder for breaking bulk material, comprising
- a funnel-like vessel (1), of which the base is provided with
- a discharge orifice (11), of which two mutually opposite edges (12) are equipped
with a plurality of teeth (13), which are in each case spaced from one another in
the manner of a comb and are oriented parallel to one another, and
- at least one knife shaft (3), which covers the discharge orifice (11), each knife
shaft (3)
- being rotatably mounted in the vessel (1) and
- being set into rotation by means of at least one drive (2) and
- being spaced from the edges and, if appropriate, from one another and oriented in
parallel and
- being equipped with a plurality of cams (31),
- which are spaced radially and from one another and are oriented parallel to one
another, and
- which partly engage in the interspaces of the cams (31) of the adjacent knife shafts
(3) or in the interspaces of the adjacent teeth (13),
characterised in that
- knife shaft (3) can, at least between its centre portion (32), which is equipped
with cams (31), and its first end portion (33), which is mounted in the vessel (1),
be separated by means of a first separating joint (34), wherein
- the separating joint (34) is oriented in deviation from the longitudinal axis of
the knife shaft (3) and
- on the first of the two surfaces of the adjacent shaft portions (32, 33), which
form the separating joint (34), at least one groove (35) or notch is formed, into
which a complementarily shaped tongue (36) or rib can be pushed lengthwise, which
is part of the second surface of the adjacent shaft portions (32, 33) which form the
separating joint (34), and
- the groove (35) or notch and the tongue (36) or rib, which is formed complementarily
thereto, are designed so as to be continuous and
- the centre portion (32) can also be detached from the vessel (1) in the region of
its second end portion (33), which is mounted in the vessel (1).
2. Shredder according to claim 1, characterised in that, through a longitudinally oriented hollow space of the first end portion (33) of the
knife shaft (3), a locking screw (4) can be pushed, which projects through the separating
joint (34) into a threaded blind hole in the centre portion (32), where it is screwed.
3. Shredder according to one of the preceding claims,
characterised in that
- the centre portion (32) is also separated, by means of a second separating joint
(34), from its second end portion (33), which is mounted in the vessel (1), and
- the groove (35) and the complementary tongue (36) or the notch formed therein and
the complementary rib are oriented so as to be parallel to the groove (35) and tongue
(36) that are present in the first separating joint, and
- the second end portion (33) and the centre piece (32) are detachably connected to
one another by means of a second locking screw (4).
4. Shredder according to claim 3, characterised in that the two separating joints (34) are planar and oriented so as to be parallel to one
another.
5. Shredder according to claim 4, characterised in that the grooves (35) and tongues (36) or the notches and the ribs have the same profile
over their entire length.
6. Shredder according to claim 4, characterised in that the grooves (35) and tongues (36) or the notches and the ribs have a continually
reducing profile over their length.
7. Shredder according to claim 3, characterised in that the centre portion (32), for removal from the vessel (1), is pivotable about a point
on the longitudinal axis of the knife shaft (3), which is located outside the centre
portion (32) and the surfaces of both separating joints (34) and the grooves (35)
and the tongues (36) and the notches and the ribs are formed as cylindrical segments
that are in each case complementary to one another, the centre point of all cylindrical
segments being the point on the knife shaft (3) about which they pivot.
8. Shredder according to claim 1,
characterised in that
- in the case of at least one knife shaft (3), the centre portion (32) is rigidly
fixed with its second end portion (33) and
- the fulcrum of the second end portion (33) in the vessel (1) permits a radial pivoting
with respect to the vessel (1), and
- the pivot angle is so large that the centre portion (32), together with the cams
(31) that are fastened thereon and the second end portion (33), can be drawn out of
or pushed into the vessel (1) in the longitudinal direction.
9. Shredder according to one of the preceding claims, characterised in that the knife shaft (3) has, in the region of its separating joints (34), a larger diameter
than in the other regions.
10. Shredder according to one of the preceding claims, characterised in that the cams (31) and/or the teeth (13) are formed as chopper blades.
11. Shredder according to one of the preceding claims, characterised in that a plurality of knife shafts (3) are disposed one behind the other in the conveying
direction of the bulk material, and the dimensioning of the cams (31) changes from
shaft to shaft, preferably reducing in size.
12. Shredder according to one of the preceding claims, characterised in that two and more knife shafts (3) are disposed with alternating direction of rotation.
13. Shredder according to one of the preceding claims, characterised in that the vessel (1) is the shovel of an excavator or of a wheel loader or of another construction
vehicle.
14. Shredder according to one of the preceding claims,
characterised in that the dimensions and the materials of the cams (31), of the knife shafts (3) and of
the teeth (13), as well as the fastening thereof in the outlet opening (11) is adjusted
to the size reduction of
- earth or
- ice cubes or
- construction debris or
- ores or
- coal or
- minerals or
- scrap glass or
- household refuse or
- spoil from tunnelling or
- excavated material from construction trenches.
1. Concasseur destiné à concasser des produits en vrac, consistant en :
- un récipient en forme de trémie (1), dont le fond est pourvu
- d'une ouverture d'évacuation (11), dont deux bords (12) situés l'un en face de l'autre
sont équipés de plusieurs dents (13), qui sont placées à une certaine distance les
unes des autres à la manière d'un peigne en étant simultanément orientées parallèlement
les unes aux autres, et
- au moins un arbre de couteaux (3) qui couvre l'ouverture d'évacuation (11), sachant
que chaque arbre de couteau (3)
- est suspendu de façon rotative dans le récipient (1) et
- peut être décalé en rotation par au moins un entraînement (2) et
- est placé parallèlement à une certaine distance par rapport aux bords et éventuellement
chacun par rapport aux autres et
- est équipé de plusieurs cames (31)
o qui sont orientées à une certaine distance dans le sens radial et parallèlement
les unes aux autres et
o qui s'engrènent partiellement dans les espaces intermédiaires des cales (31) des
arbres de couteau (3) ou dans les espaces intermédiaires des dents voisines (13)
caractérisé par le fait
- qu'un arbre de couteaux (3) peut être séparé au moins entre sa pièce médiane (32) équipée
de cames (31) et sa première pièce finale (33) suspendue dans le récipient (1) par
un joint de séparation, sachant que
- le joint de séparation (34) est orienté en s'écartant de l'axe longitudinal de l'arbre
de couteaux (3) et
- que sur la première des deux surfaces des pièces d'arbre (32, 33) voisines constituant
le joint de séparation (34) a été formée au moins une rainure (35) ou une encoche
à l'intérieur de laquelle peut être inséré selon sa longueur un ressort (36) ou une
nervure de forme complémentaire, qui fait partie de la seconde surface des pièces
d'arbre (32, 33) voisines formant le joint de séparation (34) et
- que la rainure (35) ou l'encoche et le ressort (36) ou la nervure de forme complémentaire
sont réalisés de part en part et
- que la pièce médiane (32) peut être détachée du récipient (1), y compris dans la zone
de sa seconde pièce finale (33) suspendue dans le réservoir (1).
2. Concasseur selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'il est possible de glisser, à travers le joint de séparation à travers un espace creux
orienté dans le sens longitudinal de la première pièce finale (33) de l'arbre de couteaux
(3), un boulon de sécurité (4) qui dépasse jusque dans un trou taraudé borgne dans
la pièce médiane (32) et y est vissé.
3. Concasseur selon une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait
- que la pièce médiane (32) est également séparée de sa seconde pièce finale (33) suspendue
dans le récipient (1) par un second joint de séparation (34) et
- que la rainure (35) qui y est formée et le ressort (36) complémentaire à cet effet ou
l'encoche qui y est formée et la nervure complémentaire à cet effet sont orientés
parallèlement à la rainure (35) et au ressort (36) existant dans le premier joint
de séparation et
- que la seconde pièce finale (33) et la pièce médiane (32) sont reliées ensemble de façon
détachable au moyen d'un second boulon de sécurité (4).
4. Concasseur selon la revendication 3, caractérisé par le fait que les deux joints de séparation (34) sont orientés de façon plane et parallèle l'un
par rapport à l'autre.
5. Concasseur selon la revendication 4, caractérisé par le fait que les rainures (35) et les ressorts (36) ou les encoches et les rainures présentent
le même profil sur toute leur longueur.
6. Concasseur selon la revendication 4, caractérisé par le fait que les rainures (35) et les ressorts (36) ou les encoches et les rainures présentent
un profil se réduisant continuellement.
7. Concasseur selon la revendication 3, caractérisé par le fait que la pièce médiane (32) peut, afin d'être extraite du récipient (1), être pivotée d'un
point sur l'axe longitudinal de l'arbre de couteaux (3), qui est localisé en dehors
de la pièce médiane (32), les surfaces des deux joints de séparation (34) et les rainures
(35) et les ressorts (36) ainsi que les encoches et les nervures ayant la forme de
segments de cylindre complémentaires les uns aux autres, sachant que le point central
de tous les segments de cylindre est le point sur l'arbre de couteaux (3) autour duquel
se fait le pivotement.
8. Concasseur selon la revendication 1,
caractérisé par le fait
- que pour au moins un arbre de couteaux (3), la pièce médiane (32) est reliée de façon
fixe à sa seconde pièce finale (33),
- le palier pivotant de la seconde pièce finale (33) dans le réservoir (1) permettant
un pivotement radial vis-à-vis du réservoir (1),
- l'angle de pivotement étant si grand que la pièce médiane (32) ainsi que les cames
(31) qui y sont fixées et la seconde pièce finale (33) peuvent être sorties hors du
ou enfichées dans le réservoir (1) dans le sens longitudinal.
9. Concasseur selon une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que l'arbre de couteaux (3) présente, dans la zone de ses joints de séparation (34),
un diamètre plus grand que les autres zones.
10. Concasseur selon une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les cames (31) et/ou les dents (13) ont la forme de couteaux frappeurs.
11. Concasseur selon une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que plusieurs arbres de couteaux (3) sont disposés l'un derrière l'autre dans le sens
du transport du produit en vrac, le dimensionnement des cames (31) se modifiant, de
préférence se réduisant d'arbre en arbre.
12. Concasseur selon une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que deux ou plusieurs arbres de couteaux (3) sont disposés avec un sens de rotation alternant.
13. Concasseur selon une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que ie réservoir (1) est la pelle d'une pelleteuse ou d'une chargeuse sur roues ou d'un
autre engin de construction.
14. Concasseur selon une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que les dimensions et les matériaux des cames (31), des arbres de couteaux (3) et des
dents (13) ainsi que de leur fixation dans l'ouverture d'évacuation (11) sont adaptés
à une utilisation dans le cadre de concasseurs de
- terre ou de
- glaçons ou de
- gravats ou de
- minerais ou de
- charbon ou de
- minéraux ou de
- verre usagé ou de
- déchets ménagers ou de
- déblais issus de la construction de tunnels ou
- de déblais d'excavation de fonds de fouille.