[0001] Die Erfindung betrifft eine Druckmaschine mit mehreren gemeinsam einen Bedruckstoff
bedruckenden Druckwerken gemäß Anspruch 1.
[0002] Durch die
DE 10 2012 208 840 A1 ist eine Druckmaschine mit zumindest einer ersten Druckeinheit und mit zumindest
einer zweiten Druckeinheit bekannt, wobei innerhalb der ersten Druckeinheit und innerhalb
der zweiten Druckeinheit jeweils ein Tintenstrahldruckwerk bzw. Ink-Jet-Druckwerk
angeordnet sind, wobei entlang eines Transportwegs einer Bedruckstoffbahn bevorzugt
unmittelbar vor der zumindest einen zweiten Druckeinheit und insbesondere nach der
zumindest einen ersten Druckeinheit zumindest ein Bahnkantenausrichter angeordnet
ist, wobei dieser Bahnkantenausrichter bevorzugt manuell oder angetrieben steuerbar
oder regelbar ausgebildet ist.
[0003] Durch die
DE 10 2009 002 103 A1 ist eine Druckmaschine mit Offsetdruckeinheiten und Eindruckeinheiten jeweils zum
Bedrucken einer Bedruckstoffbahn bekannt.
[0004] Durch die
DE 10 2006 006 676 A1 ist eine Bogendruckmaschine mit einer Druckeinrichtung mit einem oder mehreren Inkjet-Druckköpfen
zum Eindruck personalisierter Daten bekannt.
[0005] Durch die
DE 10 2006 016 065 A1 ist eine Zusatzeinrichtung für eine nach dem Offset-Druckprinzip arbeitende Druckmaschine,
insbesondere Rollenoffset-Zeitungsdruckmaschine, in Form eines Inkjet-Drucksystems
bekannt, wobei mindestens ein Inkjet-Druckkopf auf einer Traverse montiert quer zur
Druckrichtung in einer Arbeitsposition zu einer Papierbahn innerhalb der Druckmaschine,
insbesondere in einem oder zumindest nahe einem Druckwerk angeordnet ist, um zu ermöglichen,
dass zusätzliche, auch variable Informationen sowie während einer Druckauflage öfters
wechselnde Informationen an einer beliebigen Stelle innerhalb des von der Druckmaschine
produzierten Druckerzeugnisses hinzugefügt werden können.
[0006] Durch die
DE 10 2008 000 563 A1 ist ein Verfahren zur Individualisierung von Seiten eines Druckproduktes bekannt,
deren jeweiliges Druckbild auf einem Bedruckstoff in einer Druckmaschine jeweils mit
einer Druckform hergestellt wird, wobei an einer auswählbaren Position in der Druckmaschine
auf den das Druckbild der zu individualisierenden Seite des Druckproduktes aufweisenden
Bedruckstoff durch ein Eindruckwerk eine Kennzeichnung dieser Seite des Druckproduktes
aufgebracht wird, wobei ein Informationsgehalt der an der ausgewählten Position in
der Druckmaschine aufzubringenden Kennzeichnung von einer Steuereinheit eines eine
Produktion dieser Druckmaschine steuernden Produktionsplanungssystems bereitgestellt
wird, wobei der Informationsgehalt dieser Kennzeichnung von der Steuereinheit des
Produktionsplanungssystems variierbar ist, wobei der an einer bestimmten Position
in der Druckmaschine bereitzustellende Informationsgehalt innerhalb einer laufenden
Produktion zyklisch wiederkehrend bereitgestellt wird.
[0007] Durch die
DE 10 2008 018806 A1 ist eine Druckmaschine zur Bearbeitung einer Bedruckstoffbahn bekannt, die eine eine
Mehrzahl von Druckwerken und eine Mehrzahl von Leitwalzen zur Führung des Bedruckstoffes
entlang eines Transportpfades durch die Druckwerke aufweist, wobei wenigstens eine
der Leitwalzen entlang ihrer raumorientierungsfesten Drehachse axial verschiebbar
ausgeführt ist, wobei die Druckmaschine vorzugsweise einen elektrischen Regelkreis
zur Positionierung der axialen Lage der axial verschiebbaren Leitwalze aufweist, wobei
wenigstens ein Sensor zur Detektion der lateralen Lage der Bedruckstoffbahn entlang
dem Transportpfad der Bedruckstoffbahn der Leitwalze vorgeordnet oder nachgeordnet
angeordnet ist, so dass in einer Ansteuerungseinheit auf Basis eines Signals des wenigstens
einen Sensors ein lateraler Versatz der Bedruckstoffbahn zu einer Solllage bestimmbar
ist, und ein Verstellmotor die Veränderung der axialen Lage der Leitwalze durch ein
in der Ansteuerungseinheit bestimmten Stellsignals bewirkt.
[0008] Durch die
EP 0 861 734 A1 ist eine Druckmaschine mit einer digitalen Druckstation und mit einem Träger für
eine Rolle einer Substratbahn bekannt, wobei die Substratbahn eine Mehrzahl von Synchronisierungsmarken
aufweist, wobei Mittel zum Zuführen der Substratbahn von der Rolle an die Druckstation
vorgesehen sind, wobei eine Erfassungseinrichtung zum Erfassen der Synchronisierungsmarken
auf der Bahn stromaufwärts von der Druckstation angeordnet ist, wobei Steuermittel
zum Einleiten einer Druckfolge an die Druckstation in Reaktion auf die Erfassung von
jeder der Synchronisierungsmarken vorgesehen sind, wodurch eine Vielzahl von Bildern
auf der Bahn jeweils an einer vorbestimmten Stelle relativ zu einer zugehörigen der
Synchronisierungsmarken gedruckt werden.
[0009] Durch die
EP 2 111 985 A1 ist eine Zeitungsdruckmaschine bekannt, umfassend a) einen Rollenabwickler für eine
Bahn, b) einen ersten Druckzylinder und einen Gegendruckzylinder zur Bildung eines
ersten Druckspalts für die Bahn, c) einen weiteren, zweiten Druckzylinder zur Bildung
eines zweiten Druckspalts, durch den die Bahn in Förderrichtung abwärts von dem ersten
Druckspalt förderbar ist, d) wobei der erste Druckspalt ein in Förderrichtung aufwärtigster
und der zweite Druckspalt ein abwärtigster Druckspalt für die Bahn ist, falls die
Bahn durch mehr als nur einen Druckspalt geführt wird, e) einen Falzapparat, zu dem
die Bahn oder aus der zur Bildung gefalzter Zeitungsexemplare förderbar ist oder sind,
f) und eine Zusatzdruckvorrichtung für die Bahn, g) wobei die Zusatzdruckvorrichtung
aufwärts von dem ersten Druckzylinder in fester Zuordnung zu dem Rollenabwickler oder
abwärts von dem zweiten Druckzylinder in fester Zuordnung zu dem Falzapparat angeordnet
ist.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Druckmaschine mit mehreren gemeinsam
einen Bedruckstoff bedruckenden Druckwerken zu schaffen, wobei zumindest eines dieser
Druckwerke einen Eindruck einer sich in einem laufenden Druckprozess verändernden
oder zumindest veränderbaren Information an einer auf dem Bedruckstoff vorgesehenen
Zielfläche positionsrichtig ausführt.
[0011] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0012] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass in einer
Druckmaschine mit mehreren gemeinsam einen Bedruckstoff bedruckenden Druckwerken zumindest
eines dieser Druckwerke, welches vorzugsweise als ein Inkjetsystem ausgebildet ist,
einen Eindruck einer sich in einem laufenden Druckprozess verändernden oder zumindest
veränderbaren Information an einer auf dem Bedruckstoff vorgesehenen Zielfläche positionsrichtig
ausführt.
[0013] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im Folgenden näher beschrieben.
[0014] Es zeigen:
Fig. 1 eine Druckmaschine mit einem ortsfesten Inkjetsystem;
Fig. 2 einen Bedruckstoff mit Druckbildern, Zielflächen und Marken;
Fig. 3 eine Druckmaschine mit einem während eines laufenden Druckprozesses positionierbaren
Inkjetsystem;
Fig. 4 diverse Weiterverarbeitungsstufen einer Rollendruckmaschine mit einer Längsschneideinrichtung
und einem Wendewerk;
Fig. 5 eine Vorderansicht der in der Fig. 4 dargestellten Weiterverarbeitungsstufen;
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung einer Bay-Window-Einrichtung;
Fig. 7 eine Anordnung eines Inkjetsystems auf einer Bay-Window-Einrichtung;
Fig. 8 eine Ausschnittsvergrößerung aus der Fig. 7;
Fig. 9 eine Seitenansicht des an der Bay-Window-Einrichtung angeordneten Inkjetsystems;
Fig. 10 eine Anordnung des Inkjetsystems an einem Falztrichter;
Fig. 11 eine Anordnung des Inkjetsystems in einem Zweig einer Strangteileinrichtung;
Fig. 12 eine schematische Darstellung eines Beispiels für eine Digitaldruckmaschine;
Fig. 13 eine schematische Darstellung einer Digitaldruckmaschine mit einer alternativen
Führung der Materialbahn;
Fig. 14 eine schematische Darstellung eines Teils einer Druckeinheit mit einer Doppelreihe
von Druckköpfen.
[0015] Fig. 1 zeigt beispielhaft und vereinfacht in schematischer Darstellung eine Druckmaschine
01 mit vorzugsweise mehreren Druckwerken 02; 03; 04. Von den Druckwerken 02; 03; 04
dieser Druckmaschine 01 druckt mindestens ein Druckwerk 04 in einem Direktdruckverfahren
mit einer druckformlosen Druckeinrichtung, insbesondere mit einem Inkjetsystem 06.
Ein anderes Druckwerk 02; 03 dieser Druckmaschine 01 druckt z. B. in einem Offsetdruckverfahren
oder in einem Tiefdruckverfahren. Die zu dieser Druckmaschine 01 gehörenden Druckwerke
02; 03; 04 bedrucken gemeinsam einen, d. h. denselben durch die Druckmaschine 01 geführten
Bedruckstoff 07, wobei der Bedruckstoff 07 z. B. als eine Materialbahn oder als ein
Druckbogen, insbesondere als eine Sequenz von Druckbogen ausgebildet ist. In Abhängigkeit
vom verwendeten Bedruckstoff 07 ist die Druckmaschine 01 z. B. als eine Rollendruckmaschine
oder als eine Bogendruckmaschine ausgebildet. Die Druckmaschine 01 wird z. B. im Zeitungsdruck
oder im Akzidenzdruck oder im Verpackungsdruck verwendet. Der Bedruckstoff 07 besteht
z. B. aus Papier, Kunststoff, Metall oder aus einem Mehrkomponentenwerkstoff, z. B.
aus einem beschichteten Trägermaterial oder aus einem Material mit einem mehrschichtigen
Aufbau, bei dem die Schichten insbesondere aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehen.
Mindestens zwei der zu dieser Druckmaschine 01 gehörenden Druckwerke 02; 03; 04, von
denen eines als das Druckwerk 04 mit einem Inkjetsystem 06 ausgebildet ist, sind in
der betreffenden Druckmaschine 01 entlang eines für den Bedruckstoff 07 vorgesehenen
Transportweges T in einer Reihe nacheinander angeordnet. Das betreffende Inkjetsystem
06 ist derart ausgebildet, dass dieses Inkjetsystems 06 eine sich in dem laufenden
Druckprozess verändernde oder zumindest veränderbare Information auf eine auf dem
Bedruckstoff 07 vorgesehene Zielfläche 08 druckt. In Richtung quer zum Transportweg
T des Bedruckstoffes 07 können mehrere Inkjetsysteme 06 z. B. entlang einer Traverse
nebeneinander angeordnet sein, die derart gesteuert sind, dass sie jeweils insbesondere
unterschiedliche sich in dem laufenden Druckprozess jeweils verändernde oder zumindest
veränderbare Informationen jeweils auf eine ihnen jeweils zugeordnete auf dem Bedruckstoff
07 vorgesehene Zielfläche 08 drucken. Jedes der Inkjetsysteme 06 druckt i. d. R. monochrom,
d. h. verdruckt nur eine einzige Druckfarbe. Mehrere in einer selben längs zum Transportweg
T des Bedruckstoffes 07 gerichteten Spur angeordnete Inkjetsysteme 06 verdrucken z.
B. unterschiedliche Druckfarben, die sich also in ihrem jeweiligen Farbton voneinander
unterscheiden. Der z. B. als eine Materialbahn ausgebildete Bedruckstoff 07 wird in
einem laufenden Druckprozess mit einer Geschwindigkeit von z. B. bis zu 15 m/s entlang
des für ihn vorgesehenen Transportweges T durch die Druckmaschine 01 transportiert.
[0016] Wie der Fig. 2 entnehmbar ist, weist der in der Druckmaschine zu bedruckende Bedruckstoff
07 eine quer zu seinem Transportweg T gerichtete Breite B07 auf, wobei auch die jeweilige
Zielfläche 08, die für den von dem betreffenden Inkjetsystem 06 auszuführenden Druck
vorgesehen ist, jeweils eine quer zu dem für den Bedruckstoff 07 vorgesehenen Transportweg
T gerichtete Breite B08 aufweist, wobei die Breite B08 der jeweiligen Zielfläche 08
jeweils kleiner ist als z. B. eine Hälfte der Breite B07 des Bedruckstoffes 07. Die
jeweilige Zielfläche 08 ist jeweils z. B. in oder an einem Druckbild 09 eines in dem
laufenden Druckprozess herzustellenden Druckexemplars angeordnet, wobei das jeweilige
Druckbild 09 auf dem Bedruckstoff 07 in einem z. B. rechteckigen Feld oder Druckrahmen
mit einer quer zu dem für den Bedruckstoff 07 vorgesehenen Transportweg T gerichteten
Breite B09 ausgebildet ist, wobei dieses Feld oder dieser Druckrahmen Abmaße in der
Größenordnung von z. B. einer DIN A5-Seite oder größer aufweist. Die jeweilige Zielfläche
08 ist gleichfalls z. B. als ein rechteckiges Feld ausgebildet und hat Abmaße in der
Größenordnung von z. B. 100 mm mal 75 mm. Die jeweilige Breite B08 der jeweiligen
Zielfläche 08 ist insbesondere jeweils auch kleiner als die Breite B09 des der betreffenden
Zielfläche 08 jeweils zugeordneten Druckbildes 09. Das betreffende Druckbild 09, welchem
die Zielfläche 08 für den Eindruck einer variablen Information zugeordnet ist, wird
vorzugsweise von mindestens einem der anderen z. B. im Offsetdruckverfahren oder im
Tiefdruckverfahren druckenden Druckwerke 02; 03 gedruckt. Die in dem betreffenden
Druckauftrag variable Information ist z. B. eine Codierung, welche während des Druckprozesses
einem Druckbild 09 eines Druckexemplars hinzugefügt wird, um das betreffende Druckexemplar
von den anderen Druckexemplaren des betreffenden Druckauftrages unterscheidbar zu
machen und dadurch zu individualisieren. Diese variable Information und/oder eine
Angabe zur Position der für diese Information vorgesehenen Zielfläche 08 auf dem Bedruckstoff
07 werden z. B. von einer mit einer Steuereinheit 11 zusammenwirkenden Datenbank,
insbesondere der Steuereinheit 11 und Datenbank eines Produktionsplanungssystems,
und/oder der Steuereinheit 11 eines die Druckmaschine 01 steuernden Leitstandes z.
B. an dem betreffenden Inkjetsystems 06 bereitgestellt. Die Codierung und damit die
variable Information weist z. B. eine Adresse und/oder eine Nummerierung auf oder
ist als eine Adresse und/oder eine Nummerierung ausgebildet. Mit einer aufgedruckten
Adresse wird das betreffende Druckexemplar personalisiert und kann z. B. personenbezogen
zugestellt werden. Die Codierung erfolgt z. B. systematisch, indem z. B. ein in einem
Speicher vorgehaltenes Adressverzeichnis abgearbeitet wird, um Druckexemplare z. B.
bestimmten Empfängern zuzuordnen, oder stochastisch, wenn nach einem Zufallsprinzip
z. B. Losnummern eines Glücksspiels vergeben werden. Somit wird in einer bevorzugten
Ausführung die variable Information von einer Datenbank, die mit der das betreffende
Inkjetsystem 06 steuernden Steuereinheit 11 zusammenwirkt, in Form einer systematischen
oder stochastischen Codierung bereitgestellt, wobei diese Datenbank vorzugsweise zu
demjenigen Produktionsplanungssystem gehört, welches den von der Druckmaschine 01
auszuführenden Druckprozess, d. h. den betreffenden von der Druckmaschine 01 abzuarbeitenden
Druckauftrag steuert. Unter einem Produktionsplanungssystem wird allgemein ein computergestütztes
Produktionsplanungs- und -steuerungssystem verstanden, das zur operativen Planung
und Steuerung des Produktionsgeschehens z. B. in einer Druckerei eingesetzt wird.
Ein Produktionsplanungssystem unterstützt die Abläufe und Prozesse einer Produktbereitstellung,
d. h. die Produktion und die Auslieferung eines Produktes, z. B. eines Druckproduktes.
Mit Hilfe eines Produktionsplanungssystems werden Aufträge abgewickelt, Produkte konfiguriert,
produziert und ausgeliefert.
[0017] In einem in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das mindestens
eine der nacheinander angeordneten, als ein Inkjetsystem 06 ausgebildete Druckwerk
04 in der Druckmaschine 01 ortsfest angeordnet, indem das betreffende Inkjetsystem
06 z. B. mit einem Gestell dieser Druckmaschine 01 fest verbunden ist. Zwischen dem
betreffenden ortsfest angeordneten Inkjetsystem 06 und einem der zu diesem Inkjetsystem
06 in einer Reihe angeordneten Druckwerke 02; 03 ist eine den Bedruckstoff 07 in seiner
Position insbesondere quer zu seinem vorgesehenen Transportweg T einstellende Positioniereinrichtung
12 vorgesehen, wobei eine Position der für den Druck der sich in dem laufenden Druckprozess
verändernden oder zumindest veränderbaren Information vorgesehenen Zielfläche 08 durch
eine Positionierung des Bedruckstoffes 07 mittels der Positioniereinrichtung 12 relativ
zu dem ortsfest angeordneten Inkjetsystem 06 eingestellt oder zumindest einstellbar
ist. In der konkreten Ausgestaltung ist die Positioniereinrichtung 12 z. B. als ein
Bahnlaufregler bzw. als ein web aligner und/oder als eine Anordnung von im Transportweg
T des Bedruckstoffes 07 angeordneten Wendestangen und/oder als eine Bedruckstoffspreizeinrichtung
und/oder als ein quer zum Transportweg T des Bedruckstoffes 07 verstellbarer Falztrichter
19 ausgebildet. Die Positioniereinrichtung 12 ist z. B. in einer der Druckmaschine
01 zugeordneten, diverse Weiterverarbeitungsstufen aufweisenden Maschineneinheit angeordnet.
Die den Bedruckstoff 07 positionierende Positioniereinrichtung 12 ist z. B. von der
mit der Datenbank zusammenwirkenden Steuereinheit 11 gesteuert oder zumindest steuerbar.
Ungeachtet der konkreten Ausbildung der Positioniereinrichtung 12 beeinflusst diese
stets die laterale, d. h. quer zu seiner Transportrichtung gerichtete Anordnung des
Bedruckstoffes 07 auf seinem Transportweg T relativ zu einem ortsfesten Maschinenteil
der Druckmaschine 01, hier insbesondere zu dem betreffenden ortsfest angeordneten
Inkjetsystem 06. Eine Bedruckstoffspreizeinrichtung, d. h. eine den Bedruckstoff 07
spreizende Einrichtung weist i. d. R. eine Längsschneideinrichtung auf, mit welcher
der als Materialbahn ausgebildete Bedruckstoff 07 längs seines Transportweges T zur
Herstellung von mindestens zwei Teilbahnen geschnitten wird, wobei anschließend diese
Teilbahnen durch eine Anordnung von Wendestangen seitlich, d. h. quer zu ihrer jeweiligen
Transportrichtung versetzt werden, so dass sich zwischen zwei benachbarten Teilbahnen
durch ihre voneinander beabstandete Anordnung eine Lücke ausbildet. Die Teilbahnen
können nach ihrer Vereinzelung und gegebenenfalls nach ihrer unterschiedlichen Weiterverarbeitung
im laufenden Druckprozess bei Bedarf auch wieder zu einem gemeinsamen Strang zusammengeführt
werden.
[0018] Fig. 3 zeigt gleichfalls nur schematisch ein weiteres Beispiel, bei dem das mindestens
eine als ein Inkjetsystem 06 ausgebildete Druckwerk 04 im Unterschied zum Ausführungsbeispiel
gemäß der Fig. 1 in der Druckmaschine 01 nicht ortsfest angeordnet ist, sondern das
betreffende Inkjetsystem 06 ist in der Druckmaschine 01 zumindest in der Richtung
quer zu dem für den Bedruckstoff 07 vorgesehenen Transportweg T mittels einer fernbetätigten
oder zumindest fernbetätigbaren Stelleinrichtung 13 unterschiedlich positionierbar,
insbesondere relativ zu mindestens einer Bezugskante des Bedruckstoffes 07 auf verschiedene
Positionen einstellbar, wobei die betreffende Bezugskante des Bedruckstoffes 07 z.
B. längs zu dem für diesen Bedruckstoff 07 vorgesehenen Transportweg T gerichtet ist.
Ein auch hier relevantes Merkmal, das bereits in Verbindung mit der Fig. 1 oder 2
beschrieben wurde, ist in der Fig. 3 mit demselben Bezugszeichen wie in der Fig. 1
gekennzeichnet. Auf dem Bedruckstoff 07 ist mindestens eine Marke 14 vorhanden, vorzugsweise
sind auf dem Bedruckstoff 07 sowohl in Richtung quer zu dem für diesen Bedruckstoff
07 vorgesehenen Transportweg T als auch längs dazu jeweils mehrere Marken 14 vorhanden,
wobei diese mindestens eine Marke 14 in einem laufenden Druckprozess bzw. Produktionsprozess
von einer Erfassungseinrichtung 16 erfasst wird oder zumindest erfassbar ist. Die
mindestens eine Marke 14 ist z. B. von einem Druckwerk 02; 03, das dem Inkjetsystem
06 in der Richtung des für den Bedruckstoff 07 vorgesehenen Transportweges T vorgeordnet
ist, auf den Bedruckstoff 07 aufgedruckt worden. Diese mindestens eine Marke 14 ist
z. B. ein Teil des von dem vorgeordneten Druckwerk 02; 03 erstellten Druckbildes 09
oder zumindest diesem Druckbild 09 zugeordnet. Die die mindestens eine auf dem Bedruckstoff
07 angeordnete Marke 14 erfassende Erfassungseinrichtung 16 ist z. B. Teil einer in
der Druckmaschine 01 vorhandenen Schnittregisterregeleinrichtung und/oder Farbregisterregeleinrichtung
und/oder eines die Druckexemplare während der laufenden Produktion prüfenden, vorzugsweise
optischen Inspektionssystems. Diese insbesondere optische Erfassungseinrichtung 16
weist z. B. eine Kamera auf oder diese Erfassungseinrichtung 16 verwendet zumindest
eine Kamera, vorzugsweise eine Halbleiterkamera. Die Erfassungseinrichtung 16 ist
z. B. mit der das Inkjetsystem 06 in seiner aktuellen Position einstellenden Stelleinrichtung
13 und/oder mit der den Bedruckstoff 07 positionierenden Positioniereinrichtung 12
verbunden, insbesondere datentechnisch verbunden. Die Stelleinrichtung 13 oder die
Positioniereinrichtung 12 weisen jeweils z. B. einen elektrischen oder pneumatischen
Antrieb 26 auf, mittels welchem das Inkjetsystem 06 oder der Bedruckstoff 07 zumindest
in der Richtung quer zu dem für den Bedruckstoff 07 vorgesehenen Transportweg T z.
B. entlang einer in oder an der Druckmaschine 01 angeordneten Traverse bewegbar ist.
Die Position des zumindest in der Richtung quer zu dem für den Bedruckstoff 07 vorgesehenen
Transportweg T unterschiedlich positionierbaren Inkjetsystems 06 und/oder der die
betreffende Zielfläche 08 aufweisende Bedruckstoff 07 sind somit anhand der mindestens
einen in dem laufenden Produktionsprozess von der Erfassungseinrichtung 16 erfassten
Marke 14 eingestellt oder zumindest einstellbar, indem diejenige Position, die z.
B. von dem betreffenden Inkjetsystem 06 in der Druckmaschine aktuell, d. h. zum Druck
der sich in dem laufenden Druckprozess verändernden oder zumindest veränderbaren Information
auf der Zielfläche 08 eingenommen werden soll, in Abhängigkeit von der mindestens
einen mit der Erfassungseinrichtung 16 erfassten Lage bzw. Position der mindestens
einen auf dem Bedruckstoff 07 angeordneten Marke 14 relativ zu der Position der für
den Druck der sich in dem laufenden Druckprozess verändernden oder zumindest veränderbaren
Information vorgesehenen Zielfläche 08 eingestellt ist bzw. wird, wobei die Lage bzw.
Position der betreffenden Marke 14 und die Soll-Position der Zielfläche 08 in einer
festen, d. h. zumindest während des aktuellen Einstell- und Druckprozesses unveränderlichen
Beziehung zueinander stehen. Die aktuelle Position des Inkjetsystems 06 ist bzw. wird
z. B. von der Stelleinrichtung 13 derart eingestellt, dass sich die betreffende von
der Erfassungseinrichtung 16 erfasste Marke 14 und die aktuelle Position des betreffenden
Inkjetsystems 06 z. B. fluchtend, d. h. in einer selben Spur längs zu dem für den
Bedruckstoff 07 vorgesehenen Transportweg T befinden. Andererseits kann alternativ
oder zusätzlich auch vorgesehen sein, dass der die betreffende Zielfläche 08 aufweisende
Bedruckstoff 07 von der mit der Erfassungseinrichtung 16 verbundenen Positioniereinrichtung
12 in Abhängigkeit von der erfassten Marke 14 relativ zum betreffenden Inkjetsystem
06 eingestellt wird bzw. ist. Allgemein formuliert ist somit vorgesehen, dass anhand
der mindestens einen in dem laufenden Druckprozess von der Erfassungseinrichtung 16
erfassten Marke 14 eine Druckposition und/oder ein Druckzeitpunkt des betreffenden
Inkjetsystems 06 relativ zu einer Position der für den Druck der sich in dem laufenden
Druckprozess verändernden oder zumindest veränderbaren Information vorgesehenen Zielfläche
08 eingestellt oder zumindest einstellbar ist. Dabei ist die Druckposition diejenige
Position, von der aus das Inkjetsystem 06 seinen Druckvorgang bezüglich des durch
die Druckmaschine 01 geführten Bedruckstoffes 07 ausführt, wobei diese Position z.
B. entweder durch eine Positionierung des gesamten betreffenden Inkjetsystems 06 relativ
zu der Zielfläche 08 auf dem Bedruckstoff 07 oder durch eine Auswahl mindestens einer
von vorzugsweise mehreren in dem betreffenden, in der Druckmaschine 01 z. B. ortsfest
angeordneten Inkjetsystem 06 vorgesehenen Düsen eingestellt wird bzw. einstellbar
ist, wobei aus diesen Düsen jeweils Tropfen einer Druckfarbe oder Tinte ausstoßbar
sind. Zur Einstellung der Druckposition ist es alternativ oder ergänzend zu den vorgenannten
Ausführungsvarianten auch möglich, insbesondere mittels der Positioniereinrichtung
12 die Lage bzw. Position der Zielfläche 08 auf dem Bedruckstoff 07 relativ zum betreffenden
Inkjetsystem 06 einzustellen. Insbesondere in einem mehrere Düsen ausweisenden Inkjetsystem
06 ist anhand der mindestens einen in dem laufenden Druckprozess von der Erfassungseinrichtung
16 erfassten Marke 14 vorzugsweise auch der Druckzeitpunkt, d. h. z. B. der jeweilige
Zeitpunkt für den Ausstoß von Druckfarbe oder Tinte, von einer oder mehreren dieser
Düsen des betreffenden Inkjetsystems 06 relativ zu einer Position der für den Druck
der sich in dem laufenden Druckprozess verändernden oder zumindest veränderbaren Information
vorgesehenen Zielfläche 08 eingestellt oder zumindest einstellbar ist. In einer bevorzugten
Ausführung weist ein im Inkjetsystem 06 angeordneter Düsenbalken 213 längs zum Transportweg
T des Bedruckstoffs 07 mehrere Reihen von Düsen auf, wobei diese Düsen zumindest hinsichtlich
ihres jeweiligen Druckzeitpunktes anhand der mindestens einen in dem laufenden Druckprozess
von der Erfassungseinrichtung 16 erfassten Marke 14 wahlweise eingestellt oder zumindest
einstellbar sind. Auf die Tropfen einer Druckfarbe oder Tinte ausstoßenden Düsen des
betreffenden Inkjetsystems 06 wird später noch insbesondere in Verbindung mit den
Fig. 12 bis 14 eingegangen.
[0019] Verfahrensmäßig formuliert ergibt sich ein Verfahren zum Drucken einer sich in einem
laufenden Druckprozess verändernden oder zumindest veränderbaren Information auf eine
auf einem Bedruckstoff 07 vorgesehene Zielfläche 08, wobei anhand mindestens einer
auf dem Bedruckstoff 07 angeordneten und in dem laufenden Druckprozess von einer Erfassungseinrichtung
16 erfassten Marke 14 eine Druckposition und/oder ein Druckzeitpunkt eines Inkjetsystems
06 relativ zu einer Position der für den Druck der sich in dem laufenden Druckprozess
verändernden oder zumindest veränderbaren Information vorgesehenen Zielfläche 08 eingestellt
wird, wobei die mindestens eine auf dem Bedruckstoff 07 angeordnete Marke 14 von einer
als ein Teil einer Schnittregisterregeleinrichtung und/oder einer Farbregisterregeleinrichtung
ausgebildeten Erfassungseinrichtung 16 erfasst wird. Dabei wird die mindestens eine
auf dem Bedruckstoff 07 angeordnete Marke 14 optisch erfasst. Zur Einstellung der
Druckposition anhand der mindestens einen in dem laufenden Druckprozess von der Erfassungseinrichtung
16 erfassten Marke 14 wird bzw. werden das Inkjetsystem 06 und/oder der Bedruckstoff
07 zumindest in einer Richtung quer zu einem für den Bedruckstoff 07 vorgesehenen
Transportweg T bewegt. Des Weiteren kann zur Einstellung der Druckposition anhand
der mindestens einen in dem laufenden Druckprozess von der Erfassungseinrichtung 16
erfassten Marke 14 mindestens eine von mehreren in dem betreffenden Inkjetsystem 06
vorgesehenen Düsen ausgewählt werden, wobei die mindestens eine ausgewählte Düse jeweils
Tropfen einer Druckfarbe oder Tinte ausstößt. Zur Einstellung des Druckzeitpunktes
anhand der mindestens einen in dem laufenden Druckprozess von der Erfassungseinrichtung
16 erfassten Marke 14 wird z. B. aus in einem Düsenbalken 213 längs zum Transportweg
T des Bedruckstoffs 07 in mehreren Reihen angeordneten Düsen mindestens eine dieser
Düsen ausgewählt. Die variable Information wird während des Druckprozesses einem auf
dem Bedruckstoff 07 angeordneten Druckbild 09 vorzugsweise in Form einer Codierung
hinzugefügt, wobei die Codierung das betreffende Druckbild 09 von anderen Druckbildern
09 unterscheidbar macht.
[0020] Im Folgenden werden zunächst beispielhaft vorteilhafte Anordnungen des betreffenden
Inkjetsystems 06 in einer Rollendruckmaschine beschrieben, um diejenige Position,
die insbesondere von dem betreffenden Inkjetsystem 06 in der betreffenden Rollendruckmaschine
aktuell, d. h. zum Drucken der sich in dem laufenden Druckprozess verändernden oder
zumindest veränderbaren Information auf der Zielfläche 08 eingenommen werden soll,
relativ zu der Position der für den Druck der sich in dem laufenden Druckprozess verändernden
oder zumindest veränderbaren Information vorgesehenen Zielfläche 08 einzustellen.
Wie in der Fig. 4 beispielhaft dargestellt, durchläuft der als Materialbahn ausgebildete
Bedruckstoff 07 bei einer Rollendruckmaschine nach seinem Bedrucken mit Druckbildern
09 entlang des für ihn vorgesehenen Transportweges T z. B. in einer eigenständigen
Maschineneinheit diverse Weiterverarbeitungsstufen, zu denen z. B. mindestens ein
Wendewerk 17 und/oder mindestens eine Längsschneideinrichtung 18 und/oder ein Falztrichter
19 und/oder ein Falzapparat 21 gehören. Dabei wird die gegebenenfalls in mehrere Teilbahnen
längs geschnittene Materialbahn vorzugsweise über den Falztrichter 19 dem Falzapparat
21 zugeführt. Die Materialbahn oder ihre Teilbahnen wurde bzw. wurden am Falztrichter
19 z. B. zu einem Strang gefalzt bzw. z. B. mittels des Wendewerks 17 aufeinander
gelegt, wobei dieser Strang anschließend dem Falzapparat 21 zugeführt wird. Im Falzapparat
21 erfolgt dann ein Querschneiden des betreffenden Stranges und zumindest die Erzeugung
eines Querfalzes. In einer vorteilhafter Ausführung - z. B. bei einer als Akzidenzdruckmaschine
ausgebildeten Druckmaschine - weist der Falzapparat 21 auch eine Einrichtung zur Erzeugung
eines dritten Falzes, z. B. eines zweiten Längsfalzes auf.
[0021] Die Fig. 5 zeigt eine Vorderansicht der in der Fig. 4 beispielhaft dargestellten
Weiterverarbeitungsstufen. Dem Wendewerk 17 sind stromabwärts eine der maximalen Anzahl
der Teilbahnen entsprechende Anzahl von Umlenkeinrichtungen, z. B. mindestens eine
als Bay-Window-Einrichtung 22 ausgebildete Umlenkeinrichtung nachgeordnet. Die jeweilige
Bay-Window-Einrichtung 22 weist wenigstens eine Umlenkwalze auf, deren Rotationsachse
parallel zum Transportweg T des Bedruckstoffes 07 durch die Druckmaschine verläuft.
Die Bay-Window-Einrichtung 22 ist z. B. auf einer Außenseite eines Wendestangen tragenden
Gestelles 28 oder Seitengestells 28 angeordnet. In einer vorteilhafter Ausführung
weist die jeweilige Bay-Window-Einrichtung 22 jeweils zwei Umlenkwalzen auf, welche
in einer Richtung senkrecht zum Transportweg T des Bedruckstoffes 07 durch die Druckmaschine
betrachtet voneinander beabstandet sind. Diese Umlenkwalzen sind in vertikaler Richtung
betrachtet derart auf einer Höhe angeordnet, dass sie sich in einer horizontalen Ebene
zumindest überschneiden, d. h. sie sind im Wesentlichen auf einer selben Höhe angeordnet.
Fig. 6 zeigt die Bay-Window-Einrichtung 22 beispielhaft in einer perspektivischen
Darstellung. Weitere Einzelheiten einer Bay-Window-Einrichtung 22 sind z. B. dem Dokument
DE 10 2007 047 844 A1 entnehmbar. In einer vorteilhaften Ausführung ist dasjenige Druckwerk 04, das die
sich verändernde oder zumindest veränderbare Information auf den Bedruckstoff 07 druckt,
d. h. insbesondere das betreffende Inkjetsystem 06, z. B. an einer Traverse 27 auf
einer zur Druckmaschine bzw. zu deren Weiterverarbeitungsstufen gehörenden Bay-Window-Einrichtung
22 angeordnet, wie es in der Fig. 7 beispielhaft dargestellt ist. Fig. 8 zeigt eine
Ausschnittsvergrößerung aus der Fig. 7. Das betreffende z. B. als Inkjetsystem 06
ausgebildete Druckwerk 04 ist an der Bay-Window-Einrichtung 22 vorzugsweise höhenverstellbar
ausgebildet. Das betreffende Inkjetsystem 06 ist insbesondere über mehrere Ebenen
des Wendewerks 17 höhenverstellbar. Zur Höhenverstellung des betreffenden Inkjetsystems
06 sind z. B. ein Paar von sich vertikal gegenüber stehenden Führungsschienen 23 sowie
ein erster Antrieb 24 vorgesehen, wobei dieser erste Antrieb 24 z. B. als eine Handkurbel
oder als ein fernbetätigbarer Stellantrieb ausgebildet ist. Darüber hinaus ist vorzugsweise
ein weiterer gleichfalls z. B. als eine Handkurbel oder als ein fernbetätigbarer Stellantrieb
ausgebildeter zweiter Antrieb 26 vorgesehen, mittels welchem das betreffende Inkjetsystem
06 quer zum Transportweg T des Bedruckstoffes 07 z. B. ausgehend von einer Mitte M
des Bedruckstoffes 07 wahlweise zu jeder der beiden Seiten z. B. über dessen halbe
Breite B07 verstellbar und damit positionierbar ist, was in der Fig. 8 durch einen
Doppelpfeil angedeutet ist. Fig. 9 zeigt eine Seitenansicht des an der Bay-Window-Einrichtung
22 angeordneten Inkjetsystems 06. In einer vorteilhaften Variante der Erfindung ist
das in der Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel mit der Anordnung des betreffenden
Inkjetsystems 06 an der Bay-Window-Einrichtung 22 gemäß den Fig. 7 bis 9 kombiniert
oder zumindest kombinierbar. Anhand der erfassten Marke 14 ist dann die Position des
betreffenden Inkjetsystems 06 an der Bay-Window-Einrichtung 22 durch Ansteuerung des
vorzugsweise als fernbetätigbaren Stellantrieb ausgebildeten zweiten Antriebs 26 in
der zuvor beschriebenen Weise eingestellt oder zumindest einstellbar. Der zweite Antrieb
26 gehört z. B. zu der fernbetätigten oder zumindest fernbetätigbaren Stelleinrichtung
13.
[0022] Eine weitere vorteilhafte Variante der Erfindung kombiniert das in der Fig. 1 dargestellte
Ausführungsbeispiel mit der Anordnung des betreffenden insbesondere als Inkjetsystem
06 ausgebildeten Druckwerks 04 an der Bay-Window-Einrichtung 22. In diesem Fall ist
das betreffende Inkjetsystem 06 an der Bay-Window-Einrichtung 22 ortsfest angeordnet,
z. B. im Bereich der Mitte M der Breite B07 des durch die Bay-Window-Einrichtung 22
geführten Bedruckstoffes 07. Der Bay-Window-Einrichtung 22 in Transportrichtung des
Bedruckstoffes 07 vorgelagert ist dann eine den als eine Materialbahn ausgebildeten
Bedruckstoff 07 in seiner Position quer zu seinem vorgesehenen Transportweg T einstellende
Positioniereinrichtung 12 vorgesehen, wobei diese Positioniereinrichtung 12 z. B.
als ein Bahnlaufregler und/oder als eine Anordnung von im Transportweg T des Bedruckstoffes
07 angeordneten Wendestangen und/oder als eine Bedruckstoffspreizeinrichtung ausgebildet
ist. Diese Positioniereinrichtung 12 ist - wie bereits beschrieben - z. B. von der
Steuereinheit 11 in Abhängigkeit von einer Angabe zur Position der Zielfläche 08,
die auf dem Bedruckstoff 07 für die sich verändernde oder zumindest veränderbare Information
vorgesehen ist, gesteuert oder zumindest steuerbar.
[0023] Es kann auch vorgesehen sein, dass an der Bay-Window-Einrichtung 22 z. B. zusammen
mit dem zuvor beschriebenen Inkjetsystem 06 eine gleichfalls z. B. höhenverstellbare
Perforiereinrichtung 32 angeordnet ist. Ferner kann in Verbindung mit einem andernorts
in der Druckmaschine 01 oder in deren Nachverarbeitung angeordneten Inkjetsystem 06
vorgesehen sein, dass an der Bay-Window-Einrichtung 22 eine Perforiereinrichtung 32
angeordnet ist.
[0024] Eine weitere vorteilhafte Anordnung sieht vor, dass das betreffende Inkjetsystem
06 unmittelbar am Falztrichter 19, d. h. in einem geringen Abstand von z. B. weniger
als 2 m, oder unmittelbar oberhalb des Falztrichters 19 angeordnet ist, wobei dieses
Inkjetsystem 06 derart betrieben ist, dass die sich in dem laufenden Druckprozess
verändernde oder zumindest veränderbare Information auf die auf dem Bedruckstoff 07
vorgesehene Zielfläche 08 gedruckt wird, während die betreffende Zielfläche 08 dieses
Bedruckstoffes 07 über den Falztrichter 19 läuft bzw. geführt ist. Dabei sind in einer
vorteilhaften Ausbildung entweder dieser Falztrichter 19 oder das betreffende Inkjetsystem
06 jeweils quer zum Transportweg T des Bedruckstoffes 07 verstellbar. Diese Anordnung
hat den Vorteil, dass der Bedruckstoff 07 eine feste Auflage hat, während die sich
in dem laufenden Druckprozess verändernde oder zumindest veränderbare Information
auf die auf dem Bedruckstoff 07 vorgesehene Zielfläche 08 gedruckt wird. Fig. 10 zeigt
in einer Prinzipskizze diese Anordnung. In dem Fall, dass das betreffende Inkjetsystem
06 ortsfest angeordnet ist, ist der Falztrichter 19 in der in Verbindung mit der Fig.
1 erläuterten Weise z. B. durch einen Stellbefehl der Steuereinheit 11 quer zum Transportweg
T des Bedruckstoffes 07 verstellt oder zumindest verstellbar, so dass der Falztrichter
19 die Funktion der Positioniereinrichtung 12 ausführt. In dem anderen Fall, dass
der Falztrichter 19 ortsfest angeordnet ist, ist das betreffende Inkjetsystem 06 in
der in Verbindung mit der Fig. 3 erläuterten Weise durch die Stelleinrichtung 13 z.
B. anhand mindestens einer in dem laufenden Produktionsprozess von einer Erfassungseinrichtung
16 erfassten, auf dem Bedruckstoff 07 angeordneten Marke 14 quer zum Transportweg
T des Bedruckstoffes 07 verstellt oder zumindest verstellbar.
[0025] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass das betreffende z. B. als Inkjetsystem 06
ausgebildete Druckwerk 04 in Verbindung mit einer Strangteileinrichtung 29 angeordnet
ist, d. h. in einem der Zweige der Strangteileinrichtung 29, wie es beispielhaft in
der Fig. 11 in einer Prinzipskizze dargestellt ist. Die Strangteileinrichtung 29 ist
in Transportrichtung des Bedruckstoffes 07 insbesondere nach dem Falztrichter 19 und
vor dem Falzapparat 21 angeordnet, d. h. auf dem Transportweg T zwischen dem Falztrichter
19 und dem Falzapparat 21. Ein aus mehreren Teilbahnen bestehender, in einem selben
Druckprozess hergestellter Strang des Bedruckstoffes 07 wird dazu entlang seines Transportweges
T in mehrere Teilstränge oder sogar in einzelne Teilbahnen vereinzelt, wobei zumindest
einige dieser verschiedenen Teilstränge oder Teilbahnen in ihrem jeweiligen Zweig
der Strangteileinrichtung 29 jeweils einer unterschiedlichen Weiterverarbeitung unterzogen
werden. Es kann vorgesehen sein, dass die verschiedenen, einer unterschiedlichen Weiterverarbeitung
unterzogenen Teilstränge oder Teilbahnen anschließend wieder zu einem gemeinsamen
Strang zusammengeführt werden. Die verschiedenen Weiterverarbeitungen können in Verarbeitungsschritten
wie z. B. Heften und/oder Leimen und/oder Stanzen und/oder Perforieren bestehen, wobei
in den jeweiligen Zweigen der Strangteileinrichtung 29 entsprechende Einrichtungen
zum Ausführen der genannten Verarbeitungsschritte angeordnet sind. In der Fig. 11
sind in zwei verschiedenen Teilsträngen beispielhaft eine Hefteinrichtung 31 und eine
Perforiereinrichtung 32 dargestellt. Die Hefteinrichtung 31 und/oder die Perforiereinrichtung
32 können auch an einer Bay-Window-Einrichtung 22 angeordnet sein, wenn in dem entsprechenden
Zweig der Strangteileinrichtung 29 der jeweilige Teilstrang oder die jeweilige mindestens
eine Teilbahn über eine Bay-Window-Einrichtung 22 geführt sind. Im jeweiligen zumindest
einen dieser verschiedenen Teilstränge oder Teilbahnen führenden Zweig der Strangteileinrichtung
29 ist z. B. ein Inkjetsystem 06 angeordnet, um die sich in dem laufenden Druckprozess
verändernde oder zumindest veränderbare Information auf die auf dem Bedruckstoff 07
vorgesehene Zielfläche 08 aufzudrucken. Dieses Druckwerk 04, z. B. das betreffende
Inkjetsystem 06 kann ortsfest oder zumindest quer zum jeweiligen Transportweg T variabel
positionierbar angeordnet sein. In dem Fall, dass das betreffende Druckwerk 04, z.
B. Inkjetsystem 06 ortsfest angeordnet ist, ist der Bedruckstoff 07 mittels einer
in dem betreffenden Zweig angeordneten Positioniereinrichtung 12 in der in Verbindung
mit der Fig. 1 erläuterten Weise z. B. durch einen Stellbefehl der Steuereinheit 11
quer zum Transportweg T des Bedruckstoffes 07 verstellt oder zumindest verstellbar.
In dem anderen Fall, dass das betreffende Druckwerk 04, z. B. Inkjetsystem 06 positionsvariabel
angeordnet ist, ist das betreffende Inkjetsystem 06 in der in Verbindung mit der Fig.
3 erläuterten Weise durch die Stelleinrichtung 13 anhand mindestens einer in dem laufenden
Produktionsprozess von einer Erfassungseinrichtung 16 erfassten Marke 14 quer zum
Transportweg T des Bedruckstoffes 07 verstellt oder zumindest verstellbar. Es kann
vorgesehen sein, dass in mehreren Zweigen der Strangteileinrichtung 29 jeweils ein
Inkjetsystem 06 angeordnet ist, welches jeweils eine sich in dem laufenden Druckprozess
verändernde oder zumindest veränderbare Information auf die jeweilige Zielfläche 08
auf dem Bedruckstoff (07) druckt. In diesem Fall sind die in verschiedenen Zweigen
der Strangteileinrichtung 29 angeordneten Druckwerke 04, z. B. Inkjetsysteme 06 z.
B. derart betrieben, dass sie jeweils unterschiedliche sich in dem laufenden Druckprozess
jeweils verändernde oder zumindest veränderbare Informationen jeweils auf die ihnen
jeweils zugeordnete auf dem Bedruckstoff 07 vorgesehene Zielfläche 08 drucken. Auch
in diesem Fall ist die sich in dem laufenden Druckprozess verändernde oder zumindest
veränderbare Information und/oder die Angabe zur Position der für diese Information
vorgesehenen Zielfläche 08 auf dem Bedruckstoff 07 vorzugsweise von der Steuereinheit
11 insbesondere eines Produktionsplanungssystems und/oder der Steuereinheit 11 eines
die Druckmaschine 01 steuernden Leitstandes an dem betreffenden Inkjetsystem 06 bereitgestellt.
[0026] Die zuvor beschriebenen, die jeweiligen Einbauorte betreffenden Anordnungen des betreffenden
Inkjetsystems 06, welches die sich in dem laufenden Druckprozess verändernde oder
zumindest veränderbare Information auf die auf dem Bedruckstoff 07 vorgesehene Zielfläche
08 druckt, sind also wahlweise mit einer ortsfesten oder mit einer ortsvariablen Anordnung
des betreffenden Inkjetsystems 06 kombinierbar, wobei dann je nach getroffener Wahl
entweder das betreffende Inkjetsystem 06 relativ zu der auf dem Bedruckstoff 07 vorgesehenen
Zielfläche 08 positioniert wird oder diese Zielfläche 08 zu dem betreffenden Inkjetsystem
06.
[0027] Mithin ergibt sich eine Druckmaschine 01 mit vorzugsweise mehreren gemeinsam einen
Bedruckstoff 07 bedruckenden Druckwerken 02; 03; 04, wobei zumindest eines dieser
Druckwerke 04 eine sich in einem laufenden Druckprozess verändernde oder zumindest
veränderbare Information auf eine bestimmte auf dem Bedruckstoff 07 vorgesehene Zielfläche
08 druckt, wobei in Transportrichtung des Bedruckstoffes 07 mit Bezug auf dessen Transportweg
T in einem kurzen Abstand von höchstens wenigen Metern, z. B. von weniger als 3 m,
vor dem betreffenden Druckwerk 04, das die sich verändernde oder zumindest veränderbare
Information auf den Bedruckstoff 07 druckt, eine den Bedruckstoff 07 in seiner Position
quer zu seinem vorgesehenen Transportweg T einstellende Positioniereinrichtung 12
vorgesehen ist, wobei eine Position der betreffenden Zielfläche 08, die für den Druck
der sich in dem laufenden Druckprozess verändernden oder zumindest veränderbaren Information
auf dem Bedruckstoff 07 vorgesehen ist, in dem laufenden Druckprozess durch eine mittels
der Positioniereinrichtung 12 vorgenommene oder zumindest vornehmbare Positionierung
des Bedruckstoffes 07 relativ zu dem betreffenden die sich verändernde oder zumindest
veränderbare Information druckenden Druckwerk 04 eingestellt oder zumindest einstellbar
ist, wobei die den Bedruckstoff 07 in seiner Position einstellende Positioniereinrichtung
12 von einer Steuereinheit 11 in Abhängigkeit von einer Angabe zur Position der Zielfläche
08, die auf dem Bedruckstoff 07 für die sich verändernde oder zumindest veränderbare
Information vorgesehen ist, gesteuert oder zumindest steuerbar ist, wobei diese Angabe
für die jeweilige sich verändernde oder zumindest veränderbare, auf den Bedruckstoff
07 zu druckende Information in einer mit der Steuereinheit 11 zusammenwirkenden Datenbank
gespeichert und von dieser Datenbank bereitgestellt ist.
[0028] In einer weiteren Ausgestaltung der Druckmaschine 01 kann vorgesehen sein, dass auch
die Druckwerke 02; 03, die nicht dazu verwendet werden, die sich in dem laufenden
Druckprozess verändernde oder zumindest veränderbare Information auf die auf dem Bedruckstoff
07 vorgesehene Zielfläche 08 zu drucken, d. h. ein vom Druckwerk 04 verschiedenes
Druckwerk 02; 03, jeweils in einem Digitaldruckverfahren den Bedruckstoff 07 bedrucken,
d. h. den Druckprozess ohne feste Druckform ausführen. Eine solche als eine Digitaldruckmaschine
ausgebildete Druckmaschine 01 wird im Folgenden anhand der Fig. 12 bis 14 noch näher
beschrieben. Die zuvor beschriebenen, die jeweiligen Einbauorte betreffenden Anordnungen
desjenigen Druckwerks 04 mit dem Inkjetsystem 06, welches die sich in dem laufenden
Druckprozess verändernde oder zumindest veränderbare Information auf die auf dem Bedruckstoff
07 vorgesehene Zielfläche 08 druckt, sowie wahlweise die ortsfeste oder ortsvariable
Anordnung des betreffenden Inkjetsystems 06 sind auch mit der Ausgestaltung der Druckmaschine
01 als eine Digitaldruckmaschine kombiniert oder zumindest kombinierbar.
[0029] Die als eine Digitaldruckmaschine ausgebildete Druckmaschine 01 weist zumindest eine
Bedruckstoffquelle 100, zumindest eine erste Druckeinheit 200, bevorzugt zumindest
einen ersten Trockner 301, bevorzugt zumindest eine zweite Druckeinheit 400 und bevorzugt
zumindest einen zweiten Trockner 331 und bevorzugt zumindest eine Nachbearbeitungsvorrichtung
500 auf. Diese Druckmaschine 01 ist zudem bevorzugt als Tintenstrahldruckmaschine
01 ausgebildet. Bevorzugt ist die Digitaldruckmaschine als eine Rollendruckmaschine
ausgebildet, weiter bevorzugt als eine Rollen-Tintenstrahldruckmaschine. Diese Druckmaschine
01 ist beispielsweise als Rotationsdruckmaschine ausgebildet, beispielsweise als Rollen-Rotationsdruckmaschine,
insbesondere Rollen-Rotations-Tintenstrahldruckmaschine. Im Fall einer Rollen-Druckmaschine
ist die Bedruckstoffquelle 100 als Rollenabspulvorrichtung 100 ausgebildet. Im Fall
einer Bogendruckmaschine oder Bogen-Rotationsdruckmaschine ist die Bedruckstoffquelle
100 als Bogenanleger ausgebildet. In der Bedruckstoffquelle 100 wird bevorzugt zumindest
ein Bedruckstoff 07 ausgerichtet, bevorzugt zumindest bezüglich einer Kante dieses
Bedruckstoffs 07. In der Rollenabspulvorrichtung 100 einer Rollendruckmaschine wird
zumindest ein bahnförmiger Bedruckstoff 07, also eine Bedruckstoffbahn, beispielsweise
eine Papierbahn oder eine Textilbahn oder eine Folie, beispielsweise eine Kunststofffolie
oder eine Metallfolie von einer Bedruckstoffrolle 101 abgespult und bevorzugt bezüglich
ihrer Kanten in einer axialen Richtung A ausgerichtet. Die axiale Richtung A ist bevorzugt
eine Richtung, die sich parallel zu einer Rotationsachse 111 einer Bedruckstoffrolle
101 und/oder zumindest eines Zentralzylinders 201; 401 erstreckt. Ein Transportweg
T des zumindest einen Bedruckstoffs 07 und insbesondere die Bedruckstoffbahn verlaufen
im Anschluss an die zumindest eine Bedruckstoffquelle 100 bevorzugt durch die zumindest
eine erste Druckeinheit 200, wo der Bedruckstoff 07 und insbesondere die Bedruckstoffbahn
bevorzugt mittels zumindest einer Druckfarbe zumindest einseitig und bevorzugt in
Verbindung mit der zumindest einen zweiten Druckeinheit 400 bevorzugt zweiseitig mit
einem Druckbild 09 versehen wird.
[0030] Nach einem Passieren der zumindest einen ersten Druckeinheit 200 durchläuft der Transportweg
T des Bedruckstoffs 07 und insbesondere der Bedruckstoffbahn bevorzugt den zumindest
einen ersten Trockner 301, um die aufgetragene Druckfarbe zu trocknen. Unter Druckfarbe
ist im Vorangegangenen und im Folgenden allgemein ein Beschichtungsmittel zu verstehen,
insbesondere auch ein Lack. Bevorzugt ist der zumindest eine erste Trockner 301 Bestandteil
einer Trocknereinheit 300. Nach dem Passieren des zumindest einen ersten Trockners
301 und bevorzugt der zumindest einen zweiten Druckeinheit 400 und/oder des zumindest
einen zweiten Trockners 331 wird der Bedruckstoff 07 und insbesondere die Bedruckstoffbahn
bevorzugt der zumindest einen Nachbearbeitungsvorrichtung 500 zugeführt und dort weiter
verarbeitet. Die zumindest eine Nachbearbeitungsvorrichtung 500 ist beispielsweise
als zumindest eine Falzvorrichtung 500 und/oder als eine Aufwickelvorrichtung 500
und/oder als zumindest eine Planauslage 500 ausgebildet. In der zumindest einen Falzvorrichtung
500 wird der bevorzugt zweiseitig bedruckte Bedruckstoff 07 bevorzugt zu einzelnen
Druckprodukten weiterverarbeitet.
[0031] Bevorzugt ist entlang des Transportwegs T des Bedruckstoffs 07 und insbesondere der
Bedruckstoffbahn durch die Druckmaschine 01 nach der zumindest einen ersten Druckeinheit
200 bevorzugt zumindest der erste Trockner 301 und/oder nach dem zumindest einen ersten
Trockner 301 bevorzugt zumindest die zweite Druckeinheit 400 und/oder nach der zumindest
einen zweiten Druckeinheit 400 bevorzugt der zumindest eine zweite Trockner 331 und/oder
nach dem zumindest einen zweiten Trockner 331 bevorzugt die zumindest eine Nachbearbeitungsvorrichtung
500 angeordnet. Dadurch ist sichergestellt, dass ein beidseitiger Bedruck des Bedruckstoffs
02 und insbesondere der Bedruckstoffbahn in hoher Qualität ermöglicht wird.
[0032] Im Folgenden wird eine Rollen-Druckmaschine näher beschrieben. Entsprechende Einzelheiten
lassen sich aber genauso auf andere Druckmaschinen 01, beispielsweise Bogen-Druckmaschinen
übertragen, sofern sie dazu nicht im Widerspruch stehen. Bedruckstoffrollen 101, die
bevorzugt in der Rollenabspulvorrichtung 100 zum Einsatz kommen, weisen bevorzugt
jeweils eine Hülse auf, auf die der bahnförmige Bedruckstoff 07 für einen Einsatz
in der Rollendruckmaschine aufgewickelt ist. Die Bedruckstoffbahn weist bevorzugt
eine Breite von 700 mm bis 2000 mm auf, kann aber auch eine beliebig kleinere oder
bevorzugt größere Breite aufweisen. In der Rollenabspulvorrichtung 100 ist zumindest
eine Bedruckstoffrolle 101 rotierbar angeordnet. In einer bevorzugten Ausführungsform
ist die Rollenabspulvorrichtung 100 für die Aufnahme einer Bedruckstoffrolle 101 geeignet
ausgebildet, weist also nur eine Speicherposition für eine Bedruckstoffrolle 101 auf.
In einer anderen Ausführungsform ist die Rollenabspulvorrichtung 100 als Rollenwechsler
100 ausgebildet und weist Speicherpositionen für zumindest zwei Bedruckstoffrollen
101 auf. Bevorzugt ist der Rollenwechsler 100 derart ausgebildet, dass er einen fliegenden
Rollenwechsel ermöglicht, also ein Verbinden einer ersten Bedruckstoffbahn einer aktuell
verarbeiteten Bedruckstoffrolle 101 mit einer zweiten Bedruckstoffbahn einer nachfolgend
zu verarbeitenden Bedruckstoffrolle 101, während sowohl die aktuell verarbeitete Bedruckstoffrolle
101, als auch die nachfolgend zu verarbeitende Bedruckstoffrolle 101 rotieren.
[0033] Eine Arbeitsbreite der Druckmaschine 01 ist eine Abmessung, die sich bevorzugt orthogonal
zu dem vorgesehenen Transportweg T des Bedruckstoffs 07 durch die zumindest eine erste
Druckeinheit 200 erstreckt, weiter bevorzugt in der axialen Richtung A. Die Arbeitsbreite
der Druckmaschine 01 entspricht bevorzugt einer maximalen Breite, die ein Bedruckstoff
07 aufweisen darf, um noch mit der Druckmaschine 01 verarbeitet werden zu können,
also einer maximalen mit der Druckmaschine 01 verarbeitbaren Bedruckstoffbreite.
[0034] Die Rollenabspulvorrichtung 100 weist bevorzugt je Speicherposition zumindest eine
Rollenhaltevorrichtung 103 auf, die beispielsweise als Spannvorrichtung 103 und/oder
als Klemmvorrichtung 103 ausgebildet ist. Bevorzugt stellt die zumindest eine Rollenhaltevorrichtung
103 zumindest einen ersten motorgetriebenen Rotationskörper 103 dar. Die zumindest
eine Rollenhaltevorrichtung 103 dient einer rotierbaren Befestigung zumindest einer
Bedruckstoffrolle 101. Die zumindest eine Rollenhaltevorrichtung 103 weist bevorzugt
zumindest einen Antriebsmotor 104 auf.
[0035] Bevorzugt weist die Rollenabspulvorrichtung 100 entlang des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn
nach der Rollenhaltevorrichtung 103 eine bevorzugt an einem Tänzerhebel 121 auslenkbar
angeordnete Tänzerwalze 113 und/oder einen ersten Bahnkantenausrichter 114 und/oder
ein, einen von einer Zugwalze 118 und einem Zugpresseur 117 gebildeten Einzugspalt
119 und eine als erste Messwalze 141, insbesondere Einzugmesswalze 141 ausgebildete
erste Messeinrichtung 141 aufweisendes Einzugwerk 139 auf. Diese Zugwalze 118 weist
bevorzugt einen eigenen, als Zugantriebsmotor 146 ausgebildeten Antriebsmotor 146
auf, der bevorzugt mit einer Maschinensteuerung, z. B. der Steuereinheit 11 verbunden
ist. Die Zugwalze 118 stellt bevorzugt zumindest einen zweiten motorgetriebenen Rotationskörper
118 dar. Mittels der Tänzerwalze 113 ist eine Bahnspannung einstellbar und in Grenzen
haltbar und/oder wird die Bahnspannung bevorzugt in Grenzen gehalten. Gegebenenfalls
weist die Rollenabspulvorrichtung 100 eine Klebe- und Schneideinrichtung auf, mittels
der ein Rollenwechsel fliegend, d. h. ohne Stillstand der Bedruckstoffbahn vonstattengehen
kann.
[0036] Dem ersten Bahnkantenausrichter 114 nachfolgend ist bevorzugt das Einzugwerk 139
angeordnet. Als Bestandteil des Einzugwerks 139 ist bevorzugt zumindest die Zugwalze
118 angeordnet, mit der bevorzugt der Zugpresseur 117 zusammen den Einzugspalt 119
bildend angeordnet ist. Der Einzugspalt 119 dient einer Regelung einer Bahnspannung
und/oder einem Transport des Bedruckstoffs 07. Bevorzugt ist mittels der zumindest
einen als erste Messwalze 141 ausgebildeten ersten Messeinrichtung 141 die Bahnspannung
messbar. Die zumindest eine als erste Messwalze 141 ausgebildete erste Messeinrichtung
141 ist in Transportrichtung der Bedruckstoffbahn bevorzugt vor dem Einzugspalt 119
angeordnet.
[0037] Eine erste Druckeinheit 200 ist der Rollenabspulvorrichtung 100 bezüglich des Transportwegs
des Bedruckstoffs 07 nachgeordnet. Die erste Druckeinheit 200 weist zumindest einen
ersten Druckzentralzylinder 201 oder kurz Zentralzylinder 201 auf. Wenn im Folgenden
von einem Zentralzylinder 201 die Rede ist, so ist immer ein Druckzentralzylinder
201 gemeint. Der zumindest eine erste Zentralzylinder 201 stellt bevorzugt zumindest
einen dritten motorgetriebenen Rotationskörper 201 dar. Die Bedruckstoffbahn umschlingt
im Druckbetrieb den ersten Zentralzylinder 201 zumindest teilweise. Dabei beträgt
ein Umschlingungswinkel bevorzugt zumindest 180° und weiter bevorzugt zumindest 270°.
Der Umschlingungswinkel ist dabei der in Umfangsrichtung gemessene Winkel einer Zylindermantelfläche
des ersten Zentralzylinders 201, entlang dem der Bedruckstoff 07 und insbesondere
die Bedruckstoffbahn mit dem ersten Zentralzylinder 201 in Kontakt steht. Dementsprechend
stehen im Druckbetrieb in Umfangsrichtung gesehen bevorzugt zumindest 50 % und weiter
bevorzugt zumindest 75 % der Zylindermantelfläche des ersten Zentralzylinders 201
mit der Bedruckstoffbahn in Kontakt. Das bedeutet, dass eine, als Kontaktfläche zwischen
dem zumindest einen ersten Zentralzylinder 201 und dem bevorzugt als Bedruckstoffbahn
ausgebildeten Bedruckstoff 07 vorgesehene Teilfläche einer Zylindermantelfläche des
zumindest einen ersten Zentralzylinders 201 den Umschlingungswinkel um den zumindest
einen ersten Zentralzylinder 201 aufweist, der bevorzugt zumindest 180° und weiter
bevorzugt zumindest 270° beträgt.
[0038] Entlang des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn vor dem ersten Zentralzylinder 201
der ersten Druckeinheit 200 ist bevorzugt zumindest eine bevorzugt als zweite Messwalze
216 ausgebildete zweite Messeinrichtung 216 zur Messung der Bahnspannung angeordnet.
Entlang des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn vor dem ersten Zentralzylinder 201
der ersten Druckeinheit 200 ist bevorzugt zumindest eine erste Bedruckstoffvorbereitungsvorrichtung
202 oder Bahnvorbereitungsvorrichtung 202 auf die Bedruckstoffbahn einwirkend und/oder
auf den vorgesehenen Transportweg T der Bedruckstoffbahn ausgerichtet angeordnet.
Die erste Bedruckstoffvorbereitungsvorrichtung 202 ist zumindest einer ersten Seite
und bevorzugt beiden Seiten der Bedruckstoffbahn zugeordnet und insbesondere zumindest
auf diese erste Seite der Bedruckstoffbahn und bevorzugt auf beide Seiten der Bedruckstoffbahn
einwirkend und/oder einwirkfähig ausgerichtet. Bevorzugt ist entlang des Transportwegs
T der Bedruckstoffbahn zwischen dem ersten Bahnkantenausrichter 114 und dem zumindest
einen ersten Zentralzylinder 201 der von der Zugwalze 118 und dem Zugpresseur 117
gebildete Einzugspalt 119 angeordnet.
[0039] Die zumindest eine erste Bedruckstoffvorbereitungsvorrichtung 202 ist in einer bevorzugten
Ausführungsform entlang des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn nach dem Einzugspalt
119 und vor dem ersten Zentralzylinder 201 auf die Bedruckstoffbahn einwirkend und/oder
auf den Transportweg T der Bedruckstoffbahn ausgerichtet angeordnet. Bevorzugt ist
die zumindest eine erste Bedruckstoffvorbereitungsvorrichtung 202 als zumindest eine
Bedruckstoffreinigungsvorrichtung 202 oder Bahnreinigungsvorrichtung 202 ausgebildet.
Alternativ oder zusätzlich ist die zumindest eine Bedruckstoffvorbereitungsvorrichtung
202 als zumindest eine Beschichtungsvorrichtung 202 ausgebildet insbesondere für wasserbasierte
Beschichtungsmittel. Eine solche Beschichtung dient beispielsweise einer Grundierung
(Primer). Alternativ oder zusätzlich ist die zumindest eine Bedruckstoffvorbereitungsvorrichtung
202 als zumindest eine Korona-Vorrichtung 202 und/oder Entladungsvorrichtung 202 zur
Korona-Behandlung des Bedruckstoffs 07 ausgebildet.
[0040] Bevorzugt ist eine als erste Umlenkwalze 203 ausgebildete Walze 203 der ersten Druckeinheit
200 bezüglich ihrer Rotationsachse parallel zu dem ersten Zentralzylinder 201 angeordnet.
Diese erste Umlenkwalze 203 ist bevorzugt von dem ersten Zentralzylinder 201 beabstandet
angeordnet. Insbesondere existiert bevorzugt ein erster Zwischenraum 204 zwischen
der ersten Umlenkwalze 203 und dem ersten Zentralzylinder 201, der größer ist als
eine Dicke der Bedruckstoffbahn. Unter der Dicke der Bedruckstoffbahn ist dabei eine
kleinste Abmessung der Bedruckstoffbahn zu verstehen. Die Bedruckstoffbahn umschlingt
bevorzugt einen Teil der ersten Umlenkwalze 203 und wird von dieser derart umgelenkt,
dass der Transportweg T der Bedruckstoffbahn in dem ersten Zwischenraum 204 sowohl
tangential zu der ersten Umlenkwalze 203 als auch tangential zu dem ersten Zentralzylinder
201 verläuft. Eine Mantelfläche der Umlenkwalze 203 besteht dabei bevorzugt aus einem
vergleichsweise unelastischen Material, weiter bevorzugt einem Metall, noch weiter
bevorzugt Stahl oder Aluminium.
[0041] Bevorzugt ist zumindest ein, als erster Presseur 206 ausgebildeter erster Zylinder
206 in der ersten Druckeinheit 200 angeordnet. Der erste Presseur 206 weist bevorzugt
eine Mantelfläche auf, die aus einem elastischen Material, beispielsweise einem Elastomer
besteht. Der erste Presseur 206 ist bevorzugt mittels eines Anstellantriebs an den
ersten Zentralzylinder 201 anstellbar und/oder von diesem abstellbar angeordnet. In
einem an den ersten Zentralzylinder 201 angestellten Zustand bildet der erste Presseur
206 bevorzugt zusammen mit dem ersten Zentralzylinder 201 einen ersten Presseurspalt
209. Die Bedruckstoffbahn durchläuft bevorzugt im Druckbetrieb den ersten Presseurspalt
209. Durch die erste Umlenkwalze 203 und/oder bevorzugt durch den ersten Presseur
206 wird die Bedruckstoffbahn bevorzugt flächig und weiter bevorzugt in eindeutiger
und bekannter Lage an den ersten Zentralzylinder 201 angelegt. Bevorzugt steht abgesehen
von höchstens dem ersten Presseur 206 und/oder gegebenenfalls weiteren Presseuren
kein weiterer Rotationskörper, insbesondere keine weitere Walze und kein weiterer
Zylinder mit dem zumindest einen ersten Zentralzylinder 201 in Kontakt. Bevorzugt
ist die Rotationsachse des ersten Presseurs 206 unterhalb der Rotationsachse 207 des
ersten Zentralzylinders 201 angeordnet.
[0042] Der erste Zentralzylinder 201 weist bevorzugt einen eigenen, dem ersten Zentralzylinder
201 zugeordneten ersten Antriebsmotor 208 auf, der bevorzugt als Elektromotor 208
ausgebildet ist und der weiter bevorzugt als Direktantrieb 208 und/oder Einzelantrieb
208 des ersten Zentralzylinders 201 ausgebildet ist. Unter einem Direktantrieb 208
ist dabei ein Antriebsmotor 208 zu verstehen, der ohne Zwischenschaltung weiterer
mit dem Bedruckstoff 07 in Kontakt stehender Rotationskörper mit dem zumindest einen
ersten Zentralzylinder 201 in Drehmoment übertragender und/oder übertragfähiger Verbindung
steht. Unter einem Einzelantrieb 208 ist dabei ein Antriebsmotor 208 zu verstehen,
der als Antriebsmotor 208 ausschließlich des zumindest einen ersten Zentralzylinders
201 ausgebildet ist. Der erste Antriebsmotor 208 des ersten Zentralzylinders 201 weist
bevorzugt zumindest einen Permanentmagnet auf, der weiter bevorzugt Teil eines Rotors
des ersten Antriebsmotors 208 des ersten Zentralzylinders 201 ist.
[0043] An dem ersten Antriebsmotor 208 des ersten Zentralzylinders 201 und/oder an dem ersten
Zentralzylinder 201 selbst ist bevorzugt ein erster Drehwinkelsensor angeordnet, der
eine Drehwinkellage des ersten Antriebsmotors 208 und/oder des ersten Zentralzylinders
201 selbst messend und/oder messfähig und an eine übergeordnete Maschinensteuerung
sendend und/oder sendefähig ausgebildet ist. Der erste Drehwinkelsensor ist beispielsweise
als Drehencoder oder Absolutwertencoder ausgebildet. Mit einem derartigen Drehwinkelsensor
ist eine Drehstellung des ersten Antriebsmotors 208 und/oder bevorzugt eine Drehstellung
des ersten Zentralzylinders 201 bevorzugt mittels der übergeordneten Maschinensteuerung,
z. B. der Steuereinheit 11, absolut bestimmbar. Zusätzlich oder alternativ ist der
erste Antriebsmotor 208 des ersten Zentralzylinders 201 derart schaltungstechnisch
mit der Maschinensteuerung verbunden, dass die Maschinensteuerung aufgrund von von
der Maschinensteuerung an den ersten Antriebsmotor 208 des ersten Zentralzylinders
201 vorgegebenen Soll-Daten zu einer Drehstellung des ersten Antriebsmotors 208 jederzeit
über die Drehstellung des ersten Antriebsmotors 208 und damit zugleich die Drehstellung
des ersten Zentralzylinders 201 informiert ist. Insbesondere ist bevorzugt ein die
Drehwinkellage oder Drehstellung des ersten Zentralzylinders 201 und/oder des ersten
Antriebsmotors 201 vorgebender Bereich der Maschinensteuerung direkt, insbesondere
ohne zwischengeschalteten Sensor, mit einem zumindest einen Druckkopf 212 der ersten
Druckeinheit 200 steuernden Bereich der Maschinensteuerung verbunden.
[0044] Innerhalb der ersten Druckeinheit 200 ist zumindest ein erstes Druckwerk 211 angeordnet.
Das zumindest eine erste Druckwerk 211 ist bevorzugt in Rotationsrichtung des ersten
Zentralzylinders 201 und damit entlang des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn nach
dem ersten Presseur 206 bevorzugt auf den zumindest einen ersten Zentralzylinder 201
einwirkend und/oder einwirkfähig und/oder ausgerichtet und/oder ausrichtbar angeordnet.
Das zumindest eine erste Druckwerk 211 ist als ein erstes Tintenstrahldruckwerk 211
ausgebildet und wird auch erstes Inkjet-Druckwerk 211 genannt. Das erste Druckwerk
211 weist bevorzugt zumindest einen Düsenbalken 213 und bevorzugt mehrere Düsenbalken
213 auf. Das zumindest eine erste Druckwerk 211 und damit die zumindest eine erste
Druckeinheit 200 weist bevorzugt den zumindest einen ersten Druckkopf 212 auf, der
als Tintenstrahldruckkopf 212 ausgebildet ist. Bevorzugt weist der zumindest eine
Düsenbalken 213 jeweils zumindest einen Druckkopf 212 und bevorzugt jeweils mehrere
Druckköpfe 212 auf. Jeder Druckkopf 212 weist bevorzugt eine Mehrzahl von Düsen auf,
aus denen Druckfarbetropfen ausgestoßen werden und/oder ausstoßbar sind. Ein Düsenbalken
213 ist dabei ein Bauteil, das sich bevorzugt über zumindest 80 % und weiter bevorzugt
zumindest 100 % der Arbeitsbreite der Druckmaschine 01 erstreckt und als Träger des
zumindest einen Druckkopfes 212 dient. Bevorzugt ist eine axiale Länge des Ballens
des zumindest einen ersten Zentralzylinders 201 zumindest so groß wie die Arbeitsbreite
der Druckmaschine 01. Dabei ist ein einziger oder sind mehrere Düsenbalken 213 je
Druckwerk 211 angeordnet. Jeder Düse ist bevorzugt ein eindeutig festgelegter Zielbereich
auf die Richtung A der Breite der Bedruckstoffbahn und bevorzugt auf die Richtung
A insbesondere der Rotationsachse 207 des zumindest einen ersten Zentralzylinders
201 bezogen zugeordnet. Bevorzugt ist jeder Zielbereich einer Düse insbesondere bezogen
auf die Umfangsrichtung des zumindest einen ersten Zentralzylinders 201 zumindest
in dem Druckbetrieb eindeutig festgelegt. Insbesondere ist ein Zielbereich einer Düse
derjenige insbesondere im Wesentlichen geradlinige Raumbereich, der sich in einer
Ausstoßrichtung Dieser Düse von dieser Düse aus erstreckt.
[0045] Der zumindest eine erste Düsenbalken 213 erstreckt sich bevorzugt orthogonal zu dem
Transportweg T des Bedruckstoffs 07 über die Arbeitsbreite der Druckmaschine 01. Der
zumindest eine Düsenbalken 213 weist bevorzugt zumindest eine Reihe von Düsen auf.
Die zumindest eine Reihe von Düsen weist in der axialen Richtung A gesehen bevorzugt
über die gesamte Arbeitsbreite der Druckmaschine 01 und/oder Breite des Ballens des
zumindest einen ersten Zentralzylinders 201 in regelmäßigen Abständen Düsenöffnungen
auf. In einer Ausführungsform ist dazu ein einziger durchgehender Druckkopf 212 angeordnet,
der sich in der axialen Richtung A über die gesamte Arbeitsbreite der Druckmaschine
01 und/oder die gesamte Breite des Ballens des zumindest einen ersten Zentralzylinders
201 erstreckt. Dabei ist die zumindest eine Reihe von Düsen bevorzugt als zumindest
eine lineare, sich über die ganze Breite der Bedruckstoffbahn in der axialen Richtung
A erstreckende Aneinanderreihung von einzelnen Düsen ausgebildet. In einer anderen,
bevorzugten Ausführungsform sind in der axialen Richtung A nebeneinander mehrere Druckköpfe
212 an dem zumindest einen Düsenbalken 213 angeordnet. Da üblicherweise solche einzelnen
Druckköpfe 212 nicht bis zu einem Rand ihres Gehäuses mit Düsen versehen sind, sind
bevorzugt zumindest zwei und weiter bevorzugt genau zwei sich in der axialen Richtung
A erstreckende Reihen von Druckköpfen 212 in Umfangsrichtung des ersten Zentralzylinders
201 versetzt zueinander angeordnet, bevorzugt so, dass in axialer Richtung A aufeinander
folgende Druckköpfe 212 bevorzugt abwechselnd einer der zumindest zwei Reihen von
Druckköpfen 212 angehören, bevorzugt immer abwechselnd einer ersten und einer zweiten
von zwei Reihen von Druckköpfen 212. Zwei solche Reihen von Druckköpfen 212 bilden
eine Doppelreihe von Druckköpfen 212. Die zumindest eine Reihe von Düsen ist bevorzugt
nicht als eine einzige lineare Aneinanderreihung von Düsen ausgebildet, sondern ergibt
sich als Summe mehrerer einzelner, weiter bevorzugt zweier, in Umfangsrichtung versetzt
zueinander angeordneter Aneinanderreihungen von Düsen.
[0046] Weist ein Druckkopf 212 mehrere Düsen auf, so bilden alle Zielbereiche der Düsen
dieses Druckkopfes 212 zusammen einen Arbeitsbereich dieses Druckkopfes 212. Arbeitsbereiche
von Druckköpfen 212 eines Düsenbalkens 213 und insbesondere einer Doppelreihe von
Druckköpfen 212 grenzen in axialer Richtung A gesehen aneinander an und/oder überlappen
in der axialen Richtung A gesehen. Auf diese Weise ist auch bei in axialer Richtung
A nicht durchgehendem Druckkopf 212 sichergestellt, dass in axialer Richtung A gesehen
in regelmäßigen und bevorzugt periodischen Abständen Zielbereiche von Düsen des zumindest
einen Düsenbalkens 213 und/oder insbesondere jeder Doppelreihe von Druckköpfen 212
liegen. In jedem Fall erstreckt sich ein gesamter Arbeitsbereich des zumindest einen
Düsenbalkens 213 bevorzugt über zumindest 90 % und weiter bevorzugt 100 % der Arbeitsbreite
der Druckmaschine 01 und/oder der gesamten Breite des Ballens des zumindest einen
ersten Zentralzylinders 201 in der axialen Richtung A. An einer oder beiden Seiten
bezüglich der axialen Richtung A kann ein schmaler Bereich der Bedruckstoffbahn und/oder
des Ballens des ersten Zentralzylinders 201 vorhanden sein, der nicht dem Arbeitsbereich
der Düsenbalken 213 angehört. Ein gesamter Arbeitsbereich des zumindest einen Düsenbalkens
213 ist bevorzugt aus allen Arbeitsbereichen von Druckköpfen 212 dieses zumindest
einen Düsenbalkens zusammengesetzt und ist bevorzugt aus allen Zielbereichen von Düsen
dieser Druckköpfe 212 dieses zumindest einen Düsenbalkens 213 zusammengesetzt. Bevorzugt
entspricht ein gesamter Arbeitsbereich einer Doppelreihe von Druckköpfen 212 in der
axialen Richtung A gesehen dem Arbeitsbereich des zumindest einen Düsenbalkens 213.
[0047] Bevorzugt weist der zumindest eine Düsenbalken 213 in Umfangsrichtung bezüglich des
zumindest einen ersten Zentralzylinders 201 mehrere Reihen von Düsen auf. Bevorzugt
weist jeder Druckkopf 212 eine Vielzahl von Düsen auf, die weiter bevorzugt in einer
Matrix von mehreren Zeilen in axialer Richtung A und/oder mehreren Spalten bevorzugt
in Umfangsrichtung des zumindest einen ersten Zentralzylinders 201 angeordnet sind,
wobei derartige Spalten weiter bevorzugt schräg zu der Umfangsrichtung verlaufend
angeordnet sind, beispielsweise um eine Auflösung eines Druckbildes 09 zu erhöhen.
Bevorzugt sind in einer Richtung orthogonal zu der axialen Richtung A, insbesondere
in Transportrichtung entlang des Transportwegs T des Bedruckstoffs 07 und/oder in
Umfangsrichtung bezogen auf den zumindest einen Zentralzylinder 201 mehrere Reihen
von Druckköpfen 212, weiter bevorzugt vier Doppelreihen und noch weiter bevorzugt
acht Doppelreihen von Druckköpfen 212 nacheinander angeordnet. Weiter bevorzugt sind
zumindest in dem Druckbetrieb in Umfangsrichtung bezüglich des zumindest einen ersten
Zentralzylinders 201 mehrere Reihen von Druckköpfen 212, weiter bevorzugt vier Doppelreihen
und noch weiter bevorzugt acht Doppelreihen von Druckköpfen 212 nacheinander auf den
zumindest einen ersten Zentralzylinder 201 ausgerichtet angeordnet.
[0048] Dabei sind die Druckköpfe 212 zumindest in dem Druckbetrieb bevorzugt derart ausgerichtet,
dass die Düsen jedes Druckkopfes 212 im Wesentlichen in radialer Richtung auf die
Zylindermantelfläche des zumindest einen ersten Zentralzylinders 201 weisen. Abweichungen
von radialen Richtungen innerhalb eines Toleranzbereichs von bevorzugt höchstens 10°
und weiter bevorzugt höchstens 5° sollen dabei als im Wesentlichen radiale Richtungen
gelten. Das bedeutet, dass der zumindest eine auf die Mantelfläche des zumindest einen
ersten Zentralzylinders 201 ausgerichtete Druckkopf 212 bezüglich der Rotationsachse
207 des zumindest einen ersten Zentralzylinders 201 in einer radialen Richtung auf
die Mantelfläche des zumindest einen ersten Zentralzylinders 201 ausgerichtet ist.
Diese radiale Richtung ist dabei eine auf die Rotationsachse 207 des zumindest einen
ersten Zentralzylinders 201 bezogen radiale Richtung. Jeder Doppelreihe von Druckköpfen
212 ist bevorzugt eine Druckfarbe einer bestimmten Farbe zugeordnet und/oder zuordenbar,
beispielsweise jeweils eine der Farben Schwarz, Cyan, Gelb und Magenta oder ein Lack,
beispielsweise ein Klarlack. Das entsprechende Tintenstrahldruckwerk 211 ist bevorzugt
als Vierfarbendruckwerk 211 ausgebildet und ermöglicht einen einseitigen vierfarbigen
Bedruck der Bedruckstoffbahn. Es ist auch möglich, weniger oder mehr unterschiedliche
Farben mit einem Druckwerk 211 zu verdrucken, beispielsweise zusätzliche Sonderfarben.
Bevorzugt sind dann entsprechend mehr oder weniger Druckköpfe 212 und/oder Doppelreihen
von Druckköpfen 212 innerhalb dieses entsprechenden Druckwerks 211 angeordnet. In
einer Ausführungsform sind zumindest in dem Druckbetrieb mehrere Reihen von Druckköpfen
212, weiter bevorzugt vier Doppelreihen und noch weiter bevorzugt acht Doppelreihen
von Druckköpfen 212 nacheinander auf zumindest eine Oberfläche zumindest eines Übertragungskörpers,
beispielsweise zumindest eines Übertragungszylinders und/oder zumindest eines Übertragungsbands
ausgerichtet angeordnet.
[0049] Der zumindest eine Druckkopf 212 arbeitet zur Erzeugung von Druckfarbetropfen bevorzugt
nach dem drop-on-demand-Verfahren, bei dem Druckfarbetropfen bei Bedarf gezielt erzeugt
werden. Bevorzugt kommt je Düse zumindest ein Piezoelement zum Einsatz, das bei Anlage
einer Spannung ein mit Druckfarbe gefülltes Volumen mit hoher Geschwindigkeit um einen
bestimmten Anteil verringern kann. Dadurch wird Druckfarbe verdrängt, die durch eine,
mit dem mit Druckfarbe gefüllten Volumen verbundene Düse ausgestoßen wird und zumindest
einen Druckfarbetropfen bildet. Durch Anlage unterschiedlicher Spannungen an das Piezoelement
wird auf einen Stellweg des Piezoelements und damit die Verringerung des Volumens
und damit die Größe der Druckfarbetropfen Einfluss genommen. Auf diese Weise sind
Farbabstufungen im entstehenden Druckbild 09 realisierbar, ohne eine zum Druckbild
09 beitragende Tropfenanzahl zu verändern (Amplitudenmodulation). Es ist auch möglich,
je Düse zumindest ein Heizelement einzusetzen, das in einem mit Druckfarbe gefüllten
Volumen mit hoher Geschwindigkeit durch Verdampfen von Druckfarbe eine Gasblase erzeugt.
Das zusätzliche Volumen der Gasblase verdrängt Druckfarbe, die wiederum durch die
entsprechende Düse ausgestoßen wird und zumindest einen Druckfarbetropfen bildet.
[0050] Beim drop-on-demand-Verfahren ist eine Tropfenablenkung nach deren Ausstoß aus der
entsprechenden Düse nicht notwendig, da es möglich ist, eine Zielposition des jeweiligen
Druckfarbetropfens auf der bewegten Bedruckstoffbahn bezüglich der Umfangsrichtung
des zumindest einen ersten Zentralzylinders 201 allein durch einen Emissionszeitpunkt
des jeweiligen Druckfarbetropfens und eine Rotationsgeschwindigkeit des ersten Zentralzylinders
201 und/oder durch die Drehstellung des ersten Zentralzylinders 201 festzulegen. Durch
einzelne Ansteuerung jeder Düse werden nur zu ausgewählten Zeitpunkten und an ausgewählten
Orten Druckfarbetropfen von dem zumindest einen Druckkopf 212 auf die Bedruckstoffbahn
übertragen. Dies geschieht in Abhängigkeit von der Rotationsgeschwindigkeit und/oder
der Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zentralzylinders 201, einem Abstand
zwischen der jeweiligen Düse und der Bedruckstoffbahn sowie der Position des Zielbereichs
der jeweiligen Düse bezüglich des Umfangswinkels. Dadurch ergibt sich ein erwünschtes
Druckbild 09, das in Abhängigkeit von der Ansteuerung aller Düsen gestaltet ist. Ein
Ausstoß von Tintentropfen aus der zumindest einen Düse des zumindest einen Druckkopfs
212 erfolgt bevorzugt in Abhängigkeit von der von der Maschinensteuerung, z. B. der
Steuereinheit 11, vorgegebenen Drehstellung des ersten Antriebsmotors 208. Dabei werden
die von der Maschinensteuerung an den ersten Antriebsmotor 208 vorgegebenen Soll-Daten
der Drehstellung des ersten Antriebsmotors 208 bevorzugt in Echtzeit in eine Berechnung
von Daten zur Ansteuerung der Düsen des zumindest einen Druckkopfs 212 mit einbezogen.
Ein Abgleich mit Ist-Daten der Drehstellung des ersten Antriebsmotors 208 ist bevorzugt
nicht notwendig und findet bevorzugt nicht statt. Eine exakte und konstante Lage bzw.
Position der Bedruckstoffbahn relativ zu dem zumindest einen ersten Zentralzylinder
201 ist daher für ein passergerechtes und/oder registergerechtes Druckbild 09 von
großer Bedeutung.
[0051] Die Düsen des zumindest einen Druckkopfes 212 sind derart angeordnet, dass ein Abstand
zwischen den Düsen und der auf der Zylindermantelfläche des zumindest einen ersten
Zentralzylinders 201 angeordneten Bedruckstoffbahn bevorzugt zwischen 0,5 mm und 5
mm und weiter bevorzugt zwischen 1 mm und 1,5 mm beträgt. Die hohe Winkelauflösung
und/oder die hohe Abtastfrequenz des Drehwinkelsensors und/oder die große Genauigkeit
der von der Maschinensteuerung vorgegebenen und von dem ersten Antriebsmotor 208 des
ersten Zentralzylinders 201 verarbeiteten Soll-Daten zur Drehlage des ersten Antriebsmotors
208 des ersten Zentralzylinders 201 ermöglicht eine sehr genaue Lagebestimmung und/oder
Kenntnis der Lage bzw. Position der Bedruckstoffbahn 02 relativ zu den Düsen und deren
Zielbereichen. Eine Tropfenflugzeit zwischen den Düsen und der Bedruckstoffbahn 02
ist beispielsweise durch einen Einlernvorgang und/oder durch den bekannten Abstand
zwischen den Düsen und der Bedruckstoffbahn und eine bekannte Tropfengeschwindigkeit
bekannt. Aus der Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zentralzylinders 201 und/oder
des ersten Antriebs 208 des zumindest einen ersten Zentralzylinders 201, der Rotationsgeschwindigkeit
des zumindest einen ersten Zentralzylinders 201 und der Tropfenflugzeit wird ein idealer
Zeitpunkt zum Ausstoß eines jeweiligen Tropfens bestimmt, so dass eine passergerechte
und/oder registergerechte Bebilderung der Bedruckstoffbahn erreicht wird.
[0052] Bevorzugt ist zumindest ein als erster Druckbildsensor ausgebildeter Sensor angeordnet,
weiter bevorzugt an einer Stelle entlang des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn
nach dem ersten Druckwerk 211. Der zumindest eine erste Druckbildsensor ist beispielsweise
als erste Zeilenkamera oder als erste Flächenkamera ausgebildet. Der zumindest eine
erste Druckbildsensor ist beispielsweise als zumindest ein CCD-Sensor und/oder als
zumindest ein CMOS-Sensor ausgebildet. Mittels dieses zumindest einen ersten Druckbildsensors
und einer entsprechenden Auswerteeinheit, beispielsweise der übergeordneten Maschinensteuerung,
wird bevorzugt eine Ansteuerung aller in Umfangsrichtung des zumindest einen ersten
Zentralzylinders 201 hintereinander liegender und/oder wirkender Druckköpfe 212 und/oder
Doppelreihen von Druckköpfen 212 des ersten Druckwerks 211 überwacht und geregelt.
In einer ersten Ausführungsform des zumindest einen Druckbildsensors ist nur ein erster
Druckbildsensor angeordnet, dessen Sensorfeld die gesamte Breite des Transportwegs
T der Bedruckstoffbahn 07 umfasst. In einer zweiten Ausführungsform des zumindest
einen Druckbildsensors ist nur ein erster Druckbildsensor angeordnet, der in der Richtung
A orthogonal zu der Richtung des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn bewegbar ausgebildet
ist. In einer dritten Ausführungsform des zumindest einen Druckbildsensors sind mehrere
Druckbildsensoren angeordnet, deren jeweilige Sensorfelder jeweils unterschiedliche
Bereiche des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn umfassen. Bevorzugt sind diese Bereiche
in der Richtung A orthogonal zu der Richtung des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn
zueinander versetzt angeordnet. Bevorzugt umfasst eine Gesamtheit der Sensorfelder
der mehreren Druckbildsensoren eine gesamte Breite des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn.
[0053] Eine Lage bzw. Position von Bildpunkten, die von Druckfarbetropfen gebildet werden,
die aus einem jeweils ersten Druckkopf 212 stammen, wird bevorzugt mit einer Lage
bzw. Position von Bildpunkten verglichen, die von Druckfarbetropfen gebildet werden,
die aus einem jeweils zweiten, in Umfangsrichtung des zumindest einen ersten Zentralzylinders
201 nach dem jeweils ersten Druckkopf 212 liegenden Druckkopf 212 stammen. Dies geschieht
bevorzugt unabhängig davon, ob diese jeweils ersten und zweiten, in Umfangsrichtung
des zumindest einen ersten Zentralzylinders 201 hintereinander liegenden und/oder
wirkenden Druckköpfe 212 eine gleiche oder eine unterschiedliche Druckfarbe verarbeiten.
Es wird eine Abstimmung der Lagen der aus unterschiedlichen Druckköpfen 212 stammenden
Druckbilder 09 überwacht. Bei gleichen Druckfarben wird ein registerhaltiges Zusammenfügen
von Teilbildern überwacht. Bei unterschiedlichen Druckfarben wird ein Passer oder
Farbregister überwacht. Bevorzugt wird mit den Messwerten des zumindest einen Druckbildsensors
auch eine Qualitätskontrolle des Druckbildes 09 durchgeführt.
[0054] In einem regulären Druckbetrieb sind alle Druckköpfe 212 ortsfest angeordnet. Dadurch
wird eine dauerhafte passergerechte und/oder registergerechte Ausrichtung aller Düsen
sichergestellt. Es sind unterschiedliche Situationen denkbar, in denen eine Bewegung
der Druckköpfe 212 notwendig ist. Eine erste solche Situation stellt ein fliegender
Rollenwechsel oder allgemein ein Rollenwechsel mit Klebevorgang dar. Dabei wird eine
Bedruckstoffbahn mittels eines Klebestreifens mit einer anderen Bedruckstoffbahn verbunden.
Dadurch ergibt sich eine Verbindungsstelle, die den gesamten Transportweg T der Bedruckstoffbahn
durchlaufen muss. Diese Verbindungsstelle weist eine Dicke, also eine kleinste Abmessung
auf, die größer ist als eine Dicke der Bedruckstoffbahn. Im Wesentlichen ist die Verbindungsstelle
so dick wie zwei Bedruckstoffbahnen und der Klebestreifen zusammen. Dadurch können
sich Schwierigkeiten ergeben, wenn die Verbindungsstelle den Zwischenraum zwischen
den Düsen der Druckköpfe 212 und der Zylindermantelfläche des zumindest einen ersten
Zentralzylinders 201 passiert. Der zumindest eine Düsenbalken 213 ist daher in zumindest
einer Richtung relativ zu der Rotationsachse 207 des zumindest einen ersten Zentralzylinders
201 bewegbar. Auf diese Weise kann der Abstand ausreichend vergrößert werden, muss
aber im Anschluss wieder entsprechend verringert werden. Eine zweite solche Situation
ergibt sich beispielsweise bei einer Wartung und/oder Reinigung zumindest eines der
Druckköpfe 212. Die Druckköpfe 212 sind bevorzugt einzeln an dem zumindest einen Düsenbalken
213 befestigt und einzeln von dem zumindest einen Düsenbalken 213 lösbar. Dadurch
können einzelne Druckköpfe 212 gewartet und/oder gereinigt und/oder ersetzt werden.
[0055] Sind mehrere zueinander bewegbare Düsenbalken 213 angeordnet, so können bei einer
Rückführung zumindest eines Düsenbalkens 213 in eine Drucklage minimale Fehlstellungen
der Düsenbalken 213 untereinander auftreten. Ein Ausrichtbedarf kann also auftreten,
insbesondere aller Druckköpfe 212 eines Düsenbalkens 213 zu Druckköpfen 212 anderer
Düsenbalken 213. Wird ein neu und/oder wieder anzuordnender Druckkopf 212 an dem zumindest
einen Düsenbalken 213 befestigt, an dem bereits zumindest ein anderer Druckkopf 212
befestigt ist, so ergibt sich nicht zwangsläufig sondern höchstens zufällig eine exakt
passende Ausrichtung dieses neu und/oder wieder anzuordnenden Druckkopfes 212 zu dem
zumindest einen bereits befestigten Druckkopf 212 und zwar in Umfangsrichtung und/oder
in axialer Richtung A bezüglich des zumindest einen ersten Zentralzylinders 201. Auch
hier kann sich also ein Ausrichtbedarf ergeben, insbesondere eines einzelnen Druckkopfes
212 zu anderen Druckköpfen 212 des gleichen Düsenbalkens 213 und/oder anderer Düsenbalken
213.
[0056] Zumindest ein Sensor erfasst eine Position des Zielbereichs zumindest eines neu und/oder
wieder angeordneten Druckkopfs 212 relativ zu einer Position des Zielbereichs zumindest
eines bereits zuvor befestigten Druckkopfs 212. Eine Einbaulage des zumindest einen
neu und/oder wieder angeordneten Druckkopfes 212 in Umfangsrichtung bezüglich des
zumindest einen ersten Zentralzylinders 201 lässt sich über die Ansteuerung der Düsen
dieses Druckkopfes 212 ausgleichen, bevorzugt analog zu der bereits beschriebenen
Anpassung von Druckköpfen 212 unterschiedlicher Doppelreihen von Druckköpfen 212.
Eine Einbaulage des zumindest einen neu und/oder wieder angeordneten Druckkopfes 212
in axialer Richtung A bezüglich des zumindest einen ersten Zentralzylinders 201 wird
mittels zumindest einer Einstellmechanik ausgeglichen. Bevorzugt weisen mehrere Druckköpfe
212 jeweils eine eigene Einstellmechanik auf, weiter bevorzugt weisen alle Druckköpfe
212 jeweils eine eigene Einstellmechanik auf.
[0057] Die Druckmaschine 01 weist zumindest ein Versorgungssystem für Beschichtungsmittel,
insbesondere Druckfarbversorgungssystem auf. Bevorzugt weisen mehrere Druckköpfe 212,
beispielsweise mehrere Druckköpfe 212 eines gemeinsamen Düsenbalkens 213, insbesondere
mehrere oder weiter bevorzugt alle Druckköpfe 212 jeweils einer Doppelreihe von Druckköpfen
212 ein gemeinsames Versorgungssystem für Beschichtungsmittel auf. Dieses gemeinsame
Versorgungssystem weist bevorzugt zumindest einen Normalvorrat auf. Mit dem zumindest
einen Normalvorrat ist jeweils zumindest eine erste Flüssigkeitsleitung oder Farbleitung
je Druckkopf 212 verbunden. Bevorzugt ist der zumindest eine Normalvorrat über zumindest
eine Zuleitung und zumindest eine Ableitung mit zumindest einem und bevorzugt zumindest
einem gleichen Zwischenspeicher verbunden.
[0058] Der Normalvorrat weist bevorzugt zumindest in einem Druckbetrieb und weiter bevorzugt
dauerhaft einen bis auf in einem engen Toleranzbereich liegende Abweichungen konstanten
Füllstand auf. Dieser konstante Füllstand ist beispielsweise durch einen bevorzugt
passiven Überlaufabfluss und einen Zustrom von Druckfarbe realisierbar. Bevorzugt
weist der Normalvorrat und/oder die zumindest eine Ableitung zumindest einen bevorzugt
passiven Überlaufabfluss auf, dessen Abflussseite bevorzugt mit dem zumindest einen
Zwischenspeicher verbunden und/oder verbindbar angeordnet ist. Bevorzugt ist innerhalb
der zumindest einen Zuleitung und/oder innerhalb der zumindest einen Ableitung jeweils
zumindest ein bevorzugt als Sperrventil ausgebildetes Ventil angeordnet. Bevorzugt
ist in der zumindest einen Zuleitung zumindest eine erste Flüssigkeitspumpe angeordnet.
Bevorzugt herrscht in dem Normalvorrat ein gesteuerter und/oder geregelter Normaldruck,
der weiter bevorzugt relativ zu einem Umgebungsdruck gesteuert und/oder geregelt wird.
Bevorzugt liegt in dem Normalvorrat ein Unterdruck gegenüber dem Umgebungsdruck vor.
[0059] Bevorzugt wird durch zumindest eine Pumpe Druckfarbe aus dem Zwischenspeicher in
den Normalvorrat gepumpt. Bevorzugt ist in dem zumindest einen Normalvorrat zumindest
ein als erster Gasraum vorgesehenes Volumen angeordnet. Der zumindest eine erste Gasraum
ist bevorzugt über zumindest eine erste Gasleitung mit zumindest einer ersten Gaspumpe
verbunden. Bevorzugt herrscht in einem zweiten Gasraum des Zwischenspeichers ein gleicher
Druck, wie in dem zumindest einen ersten Gasraum des zumindest einen Normalvorrats.
Bevorzugt ist der zumindest eine Zwischenspeicher mit zumindest einem Pufferspeicher
verbunden, weiter bevorzugt über zumindest eine Saugleitung. Bevorzugt herrscht in
dem Pufferspeicher Umgebungsdruck. Bevorzugt wird Druckfarbe durch den relativen Unterdruck
aus dem Pufferspeicher in dem Zwischenspeicher gefördert.
[0060] Bevorzugt weisen mehrere Druckköpfe 212, beispielsweise mehrere Druckköpfe 212 eines
gemeinsamen Düsenbalkens 213, insbesondere mehrere oder weiter bevorzugt alle Druckköpfe
212 jeweils einer Doppelreihe von Druckköpfen 212 ein gemeinsames Spannungsversorgungssystem
auf. Bevorzugt erstreckt sich zumindest eine gemeinsame Stromleitung der Spannungsversorgung
innerhalb des jeweiligen zumindest einen Düsenbalkens über zumindest 50 %, weiter
bevorzugt zumindest 75 % und noch weiter bevorzugt zumindest 90 % einer Breite des
Arbeitsbereichs des jeweiligen zumindest einen Düsenbalkens 213 in der axialen Richtung
A und/oder der Arbeitsbreite der Druckmaschine 01. Bevorzugt weist jeder Druckkopf
212 dieses jeweiligen zumindest einen Düsenbalkens 213 jeweils zumindest eine eigene
Spannungsleitung auf, die mit dieser gemeinsamen Stromleitung der Spannungsversorgung
verbunden ist. Bevorzugt weist jeder Druckkopf 212 dieses jeweiligen zumindest einen
Düsenbalkens 213 jeweils zumindest eine eigene Datenleitung auf, die mit einer Recheneinheit
verbunden ist, die bezüglich der axialen Richtung A außerhalb des Arbeitsbereichs
des jeweiligen zumindest einen Düsenbalkens 213 und/oder bezüglich der axialen Richtung
A außerhalb jedes für Bedruckstoff 07 vorgesehenen Transportwegs T der Druckmaschine
01 angeordnet ist. Somit verlaufen also zumindest entlang eines sich in der axialen
Richtung A erstreckenden Abschnitts des Düsenbalkens 213 zumindest eine Datenleitung
je Druckkopf 212 dieses zumindest einen Düsenbalkens 213 parallel zueinander.
[0061] Bevorzugt ist zumindest eine Düsenreinigungsvorrichtung angeordnet, die zumindest
eine Reihe von Waschdüsen und/oder Bürsten und/oder Abziehern aufweist.
[0062] Nachdem die Bedruckstoffbahn die zumindest eine erste Druckeinheit 200 passiert hat,
wird die Bedruckstoffbahn entlang ihres Transportwegs T weiter transportiert und bevorzugt
dem zumindest einen ersten Trockner 301 der zumindest einen Trocknereinheit 300 zugeführt.
Bevorzugt steht die erste, von der zumindest einen ersten Druckeinheit 200 bedruckte
Seite der Bedruckstoffbahn zwischen einer letzten Berührstelle der Bedruckstoffbahn
mit dem zumindest einen ersten Zentralzylinder 201 der zumindest einen ersten Druckeinheit
200 und einem Einwirkbereich des zumindest einen ersten Trockners 301 mit keinem Bestandteil
der Rollendruckmaschine in Kontakt. Bevorzugt steht die zweite, insbesondere von der
ersten Druckeinheit 200 nicht bedruckte, den zumindest einen ersten Zentralzylinder
201 der zumindest einen ersten Druckeinheit 200 berührende Seite der Bedruckstoffbahn
zwischen der letzten Berührstelle der Bedruckstoffbahn mit dem ersten Zentralzylinder
201 der zumindest einen ersten Druckeinheit 200 und dem Einwirkbereich des zumindest
einen ersten Trockners 301 mit zumindest einer Umlenkwalze 214 der zumindest einen
ersten Druckeinheit 200 und/oder mit zumindest einer Umlenkwalze 312 des zumindest
einen ersten Trockners 301 in Kontakt. Bevorzugt ist zumindest eine, weiter bevorzugt
als dritte Messwalze 214 ausgebildete dritte Messeinrichtung 214 angeordnet. Diese
dritte Messeinrichtung 214 dient der Messung der Bahnspannung. Weiter bevorzugt ist
die zumindest eine Umlenkwalze 214 der ersten Druckeinheit 200 mit der als dritte
Messwalze 214 ausgebildeten dritten Messeinrichtung 214 identisch.
[0063] Der zumindest eine erste Trockner 301 ist bevorzugt als ein Infrarotstrahlungstrockner
301 ausgebildet. Der zumindest eine erste Trockner 301 weist bevorzugt zumindest eine
Strahlungsquelle 302 auf, die bevorzugt als Infrarotstrahlungsquelle 302 ausgebildet
ist. Eine Strahlungsquelle 302, bevorzugt Infrarotstrahlungsquelle 302 ist dabei eine
Vorrichtung, mittels der gezielt elektrische Energie in Strahlung, bevorzugt Infrarotstrahlung
umgewandelt wird und/oder umwandelbar ist und auf die Bedruckstoffbahn gerichtet wird
und/oder richtbar ist. Die zumindest eine Strahlungsquelle 302 weist bevorzugt einen
definierten Einwirkbereich auf. Insbesondere ist der Einwirkbereich einer Strahlungsquelle
302 jeweils der Bereich, der alle Punkte enthält, die insbesondere ohne Unterbrechung
geradlinig direkt oder über Reflektoren mit der Strahlungsquelle 302 verbunden werden
können. Der Einwirkbereich des zumindest einen ersten Trockners 301 setzt sich aus
den Einwirkbereichen aller Strahlungsquellen 302 des zumindest einen ersten Trockners
301 zusammen. Der Einwirkbereich des zumindest einen ersten Trockners 301 weist bevorzugt
von der zumindest einen Strahlungsquelle 302 zu einem der zumindest einen Strahlungsquelle
302 nächstgelegenen Teil des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn. Durch zumindest
eine Belüftungsöffnung wird Luft in den Innenraum des zumindest einen ersten Trockners
301 eingeleitet. Im Inneren des ersten Trockners 301 wird durch die Infrarotstrahlung
aus der Bedruckstoffbahn zu entfernendes Wasser und/oder Lösungsmittel der Druckfarben
entfernt und von der eingeleiteten Luft aufgenommen. Diese Luft wird dann durch zumindest
eine Entlüftungsöffnung aus dem zumindest einen ersten Trockner 301 abgeführt.
[0064] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der vorgesehene Transportweg T für den
Bedruckstoff 07 durch den zumindest einen ersten Trockner 301 zumindest zwei Teilstücke
auf, die jeweils in Richtungen mit vertikalen Komponenten verlaufen, weiter bevorzugt
mit größeren vertikalen als gegebenenfalls vorhandenen horizontalen Komponenten. Bevorzugt
verläuft der vorgesehene Transportweg T des Bedruckstoffs 07 entlang des einen Teilstücks
zumindest mit einer Komponente in vertikaler Richtung nach oben. Bevorzugt verläuft
der vorgesehene Transportweg T des Bedruckstoffs 07 entlang des anderen Teilstücks
zumindest mit einer Komponente in vertikaler Richtung nach unten. Bevorzugt sind das
eine Teilstück und das andere Teilstück des vorgesehenen Transportwegs T durch zumindest
ein vorgesehenes Verbindungsstück des vorgesehenen Transportwegs T miteinander verbunden.
Bevorzugt verläuft das zumindest eine Verbindungsstück in einer Richtung mit horizontaler
Komponente, weiter bevorzugt mit größerer horizontaler als gegebenenfalls vorhandener
vertikaler Komponente. Dadurch kann der zumindest eine Trockner 301 bevorzugt besonders
kompakt aufgebaut werden.
[0065] In Transportrichtung der Bedruckstoffbahn nach dem Einwirkbereich der zumindest einen
Strahlungsquelle 302 des zumindest einen ersten Trockners 301 ist bevorzugt zumindest
eine erste Kühleinrichtung 303 angeordnet. Die zumindest eine erste Kühleinrichtung
303 weist bevorzugt zumindest eine erste Kühlwalze 304 und bevorzugt einen ersten,
an die zumindest eine erste Kühlwalze 304 anstellbaren und/oder angestellten Kühlwalzenpresseur
306 und bevorzugt zumindest eine, an die zumindest eine erste Kühlwalze 304 anstellbare
und/oder angestellte Anlenkwalze 307; 308 auf. Ein der zumindest einen ersten Kühlwalze
304 zugeordneter erster, als erster Kühlwalzenantriebsmotor 311 ausgebildeter Antriebsmotor
311 und der erste Kühlwalzenpresseur 306 sind bevorzugt Teil einer Bahnspannungsregelung,
also die Bahnspannung regelnd angeordnet und bevorzugt zu diesem Zweck zumindest teilweise
und/oder zeitweise mit der übergeordneten Maschinensteuerung, z. B. der Steuereinheit
11 verbunden. Die zumindest eine erste Kühlwalze 304 stellt bevorzugt zumindest einen
vierten motorgetriebenen Rotationskörper 304 dar. Die Bedruckstoffbahn umschlingt
und berührt bevorzugt entlang ihres Transportwegs T die zumindest eine erste Kühlwalze
304 mit einem Umschlingungswinkel von bevorzugt zumindest 180° und weiter bevorzugt
zumindest 270°. Der erste Kühlwalzenpresseur 306 bildet bevorzugt mit der zumindest
einen ersten Kühlwalze 304 einen ersten Kühlwalzenspalt 309, in dem bevorzugt die
Bedruckstoffbahn angeordnet ist und/oder den bevorzugt die Bedruckstoffbahn durchläuft.
Dabei wird die Bedruckstoffbahn von dem Kühlwalzenpresseur 306 an die zumindest eine
erste Kühlwalze 304 angepresst. Die zumindest eine erste Kühlwalze 304 der zumindest
einen ersten Kühleinrichtung 303 ist bevorzugt als von einem Kühlmittel durchströmte
Kühlwalze 304 ausgebildet.
[0066] Entlang des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn nach der zumindest einen ersten
Kühleinrichtung 303 ist bevorzugt zumindest eine zweite Druckeinheit 400 angeordnet.
Bevorzugt ist entlang des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn bevorzugt unmittelbar
vor der zumindest einen zweiten Druckeinheit 400 und bevorzugt nach dem zumindest
einen ersten Trockner 301 und insbesondere nach der zumindest einen ersten Druckeinheit
200 zumindest ein zweiter Bahnkantenausrichter angeordnet, der bevorzugt manuell oder
angetrieben steuerbar und/oder regelbar ausgebildet ist. Die zumindest eine zweite
Druckeinheit 400 ist analog zu der ersten Druckeinheit 200 aufgebaut. Insbesondere
weist die zweite Druckeinheit 400 einen zweiten Druckzentralzylinder 401 oder kurz
Zentralzylinder 401 auf, der im Druckbetrieb von der Bedruckstoffbahn umschlungen
wird, und zwar ebenfalls mit einem Umschlingungswinkel von bevorzugt zumindest 180°
und weiter bevorzugt zumindest 270°. Der zweite Zentralzylinder 401 stellt bevorzugt
einen fünften motorgetriebenen Rotationskörper 401 dar. Der zweite Zentralzylinder
401 der zweiten Druckeinheit 400 weist bevorzugt eine Rotationsrichtung auf, die einer
Rotationsrichtung des zumindest einen ersten Zentralzylinders 201 entgegengesetzt
ist. Entlang des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn vor dem zweiten Zentralzylinder
401 der zweiten Druckeinheit 400 ist bevorzugt eine zweite Bedruckstoffreinigungsvorrichtung
402 oder Bahnreinigungsvorrichtung 402 auf die Bedruckstoffbahn einwirkend angeordnet.
[0067] Der Transportweg T der Bedruckstoffbahn durch die zumindest eine zweite Druckeinheit
400 verläuft analog zu dem Transportweg T durch die zumindest eine erste Druckeinheit
200. Insbesondere umschlingt die Bedruckstoffbahn bevorzugt einen Teil einer zweiten
Umlenkwalze 403 und wird von dieser derart umgelenkt, dass der Transportweg T der
Bedruckstoffbahn in dem zweiten Zwischenraum 404 sowohl tangential zu der zweiten
Umlenkwalze 403 als auch tangential zu dem zweiten Zentralzylinder 401 verläuft. Bevorzugt
ist zumindest ein als zweiter Presseur 406 ausgebildeter Zylinder 406 in der zweiten
Druckeinheit 400 angeordnet. Der zweite Presseur 406 ist bevorzugt analog zu dem ersten
Presseur 206 aufgebaut und angeordnet, insbesondere bezüglich seiner Bewegbarkeit
und eines zweiten Presseurspalts 409. Der zweite Zentralzylinder 401 ist bevorzugt
analog zu dem ersten Zentralzylinder 201 angeordnet und aufgebaut, insbesondere bezüglich
eines zweiten Antriebsmotors 408 des zweiten Zentralzylinders 401 und eines entsprechenden
bevorzugt angeordneten zweiten Drehwinkelsensors, der eine Drehwinkellage des zweiten
Antriebsmotors 408 und/oder des zweiten Zentralzylinders 401 selbst messend und/oder
messfähig und an die übergeordnete Maschinensteuerung sendend und/oder sendefähig
ausgebildet ist.
[0068] Innerhalb der zweiten Druckeinheit 400 ist bevorzugt zumindest ein zweites, als Tintenstrahldruckwerk
411 oder Inkjet-Druckwerk 411 ausgebildetes Druckwerk 411 in Rotationsrichtung des
zweiten Zentralzylinders 401 und damit entlang des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn
nach dem zweiten Presseur 406 auf den zweiten Zentralzylinder 401 ausgerichtet angeordnet.
Das zumindest eine zweite Druckwerk 411 der zumindest einen zweiten Druckeinheit 400
ist bevorzugt identisch mit dem zumindest einen ersten Druckwerk 211 der zumindest
einen ersten Druckeinheit 200, insbesondere bezüglich zumindest eines Düsenbalkens
413, zumindest eines als Tintenstrahldruckkopf 412 ausgebildeten Druckkopfes 412 und
deren Anordnung in Doppelreihen, der Ausführung und Auflösung des Druckverfahrens,
der Anordnung, Ausrichtung und Ansteuerung der Düsen und der Bewegbarkeit und Einstellbarkeit
des zumindest einen Düsenbalkens 413 und des zumindest einen Druckkopfes 412 mittels
zumindest einer Einstellmechanik mit entsprechendem Elektromotor. Auch eine analoge
Schutzabdeckung und/oder Reinigungsvorrichtung ist bevorzugt angeordnet. Auch eine
korrekte Ausrichtung der Druckköpfe 412 der zumindest einen zweiten Druckeinheit 400
wird bevorzugt dadurch überprüft, dass zumindest ein Sensor ein gedrucktes Druckbild
09 erfasst und die Maschinensteuerung dieses Druckbild 09 auswertet. Dieser zumindest
eine Sensor ist bevorzugt zumindest ein zweiter Druckbildsensor, der analog zu dem
zumindest einen ersten Druckbildsensor ausgebildet ist. Bevorzugt ist das zumindest
eine zweite Druckwerk 411 als Vierfarbendruckwerk 411 ausgebildet.
[0069] Bezüglich des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn ist nach der zumindest einen zweiten
Druckeinheit 400 zumindest ein zweiter Trockner 331 angeordnet. Nachdem die Bedruckstoffbahn
die zumindest eine zweite Druckeinheit 400 passiert hat, wird die Bedruckstoffbahn
entlang ihres Transportwegs T weiter transportiert und bevorzugt dem zumindest einem
zweiten Trockner 331 der zumindest einen Trocknereinheit 300 zugeführt. Der zumindest
eine zweite Trockner 331 ist bevorzugt analog zu dem zumindest einen ersten Trockner
301 aufgebaut. Der zumindest eine erste Trockner 301 und der zumindest eine zweite
Trockner 331 sind Bestandteile der zumindest einen Trocknereinheit 300. Bevorzugt
steht die zweite, von der zumindest einen zweiten Druckeinheit 400 bedruckte Seite
der Bedruckstoffbahn zwischen einer letzten Berührstelle der Bedruckstoffbahn mit
dem zweiten Zentralzylinder 401 der zumindest einen zweiten Druckeinheit 400 und einem
Einwirkbereich des zumindest einen zweiten Trockners 301 mit keinem Bestandteil der
Rollendruckmaschine in Kontakt. Bevorzugt ist zumindest eine Umlenkwalze 414 der zweiten
Druckeinheit 400 angeordnet. Bevorzugt ist diese zumindest eine Umlenkwalze 414 als
fünfte Messeinrichtung 414, insbesondere fünfte Messwalze 414 ausgebildet.
[0070] Der Aufbau des zumindest einen zweiten Trockners 331 gleicht dem Aufbau des zumindest
einen ersten Trockners 301, insbesondere im Hinblick auf einen für Bedruckstoff vorgesehenen
Transportweg T und/oder eine Ausbildung als Strömungstrockner 331 und/oder Strahlungstrockner
331 und/oder Heißlufttrockner 331 und/oder Infrarotstrahlungstrockner 331 und/oder
UV-Strahlungstrockner 331. Insbesondere weist der zumindest eine zweite Trockner 331
bevorzugt zumindest eine zweite Kühlwalze 334 auf, die weiter bevorzugt zumindest
einen sechsten motorgetriebenen Rotationskörper 334 darstellt. Bevorzugt ist die zweite
Kühlwalze 334 mittels eines zweiten Kühlwalzenantriebs 341 angetrieben und/oder antreibbar.
Bevorzugt ist der zumindest eine zweite Trockner 331 bezüglich der beschriebenen Bauteile
im Wesentlichen und weiter bevorzugt vollständig symmetrisch zu dem zumindest einen
ersten Trockner 301 aufgebaut. Der zumindest eine zweite Trockner 331 ist bevorzugt
Teil der gleichen Trocknereinheit 300 wie der zumindest eine erste Trockner 301 und
ist weiter bevorzugt in einem gleichen Gehäuse 329 angeordnet. Bezüglich einer räumlichen
Anordnung ist die Trocknereinheit 300 und sind damit bevorzugt der zumindest eine
erste Trockner 301 und der zumindest eine zweite Trockner 331 bevorzugt zwischen der
zumindest einen ersten Druckeinheit 200 und der zumindest einen zweiten Druckeinheit
400 angeordnet.
[0071] Entlang des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn nach dem zumindest einen zweiten
Trockner 331 ist zumindest eine Auszugwalze 501 angeordnet. Die zumindest eine Auszugwalze
501 weist bevorzugt einen eigenen, als Auszugwalzenantrieb 504 ausgebildeten Antriebsmotor
504 auf. Die zumindest eine Auszugwalze 501 stellt bevorzugt zumindest einen siebten
motorgetriebenen Rotationskörper 501 dar. Die zumindest eine Auszugwalze 501 bildet
bevorzugt zusammen mit einem an die zumindest eine Auszugwalze 501 angestellten und/oder
anstellbaren Auszugpresseur 502 einen Auszugspalt 503, in dem die Bedruckstoffbahn
eingeklemmt ist und durch den die Bedruckstoffbahn gefördert wird. Der Auszugspalt
503 dient bevorzugt der Regelung einer Bahnspannung und/oder einem Transport der Bedruckstoffbahn.
[0072] Bezüglich des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn vor und/oder nach der Auszugwalze
501, jedoch insbesondere entlang des Transportwegs T des Bedruckstoffs 07 nach dem
zumindest einen ersten Trockner 301, ist bevorzugt zumindest eine Wiederbefeuchtungseinrichtung
angeordnet, die bevorzugt einen zu großen Feuchtigkeitsverlust der Bedruckstoffbahn
auf Grund der Behandlung durch die Trocknereinheit 300 ausgleicht.
[0073] Entlang des Transportwegs T der Bedruckstoffbahn nach dem Auszugspalt 503 und/oder
nach der Wiederbefeuchtungseinrichtung ist zumindest eine Nachbearbeitungsvorrichtung
500 angeordnet, die bevorzugt als Falzvorrichtung 500 ausgebildet ist und/oder einen
Bogenschneider 500 und/oder eine Planauslage 500 aufweist oder als Aufwickelvorrichtung
500 ausgebildet ist. In dieser und/oder durch diese Nachbearbeitungsvorrichtung 500
wird die Bedruckstoffbahn bevorzugt gefalzt und/oder geschnitten und/oder geheftet
und/oder sortiert und/oder kuvertiert und/oder versandt und/oder aufgewickelt. Die
zuvor beschriebenen Anordnungen des Druckwerks 04 mit dem betreffenden, wahlweise
entweder ortsfest oder ortsvariabel angeordneten Inkjetsystem 06, welches die sich
in dem laufenden Druckprozess verändernde oder zumindest veränderbare Information
auf die auf dem Bedruckstoff 07 vorgesehene Zielfläche 08 druckt, sind z. B. in Verbindung
mit der Nachbearbeitungsvorrichtung 500 ausgebildet.
[0074] In zumindest einer Variante der Druckmaschine ist die Druckmaschine 01 als Rollen-Rotations-Tintenstrahldruckmaschine
01 ausgebildet und ist zumindest ein Übertragungskörper mit dem zumindest einen ersten
Druckzentralzylinder 201 einen Übertragungsspalt bildend angeordnet. Dann ist bevorzugt
der zumindest eine Druckkopf 212 auf den zumindest einen Übertragungskörper ausgerichtet.
Bezugszeichenliste
[0075]
- 01
- Druckmaschine
- 02
- Druckwerk
- 03
- Druckwerk
- 04
- Druckwerk
- 05
- -
- 06
- Inkjetsystem
- 07
- Bedruckstoff
- 08
- Zielfläche
- 09
- Druckbild
- 10
- -
- 11
- Steuereinheit
- 12
- Positioniereinrichtung
- 13
- Stelleinrichtung
- 14
- Marke
- 15
- -
- 16
- Erfassungseinrichtung
- 17
- Wendewerk
- 18
- Längsschneideinrichtung
- 19
- Falztrichter
- 20
- -
- 21
- Falzapparat
- 22
- Bay-Window-Einrichtung
- 23
- Führungsschiene
- 24
- Antrieb
- 25
- -
- 26
- Antrieb
- 27
- Traverse
- 28
- Gestell; Seitengestell
- 29
- Strangteileinrichtung
- 30
- -
- 31
- Hefteinrichtung
- 32
- Perforiereinrichtung
- 100
- Bedruckstoffquelle, Rollenabspulvorrichtung, Rollenwechsler
- 101
- Bedruckstoffrolle
- 102
- -
- 103
- Rollenhaltevorrichtung, Klemmvorrichtung, Klemmdorn, Klemmkonus, Spannvorrichtung,
Spanndorn, Spannkonus, Spannwelle; Rotationskörper, erster
- 104
- Antriebsmotor, Elektromotor (103)
- 107
- Tragarm (101)
- 108
- Achse, Träger, Tragrahmen (107)
- 109
- Schwenkachse (108)
- 110
- -
- 111
- Rotationsachse (101; 103)
- 112
- Gestell
- 113
- Tänzerwalze
- 114
- Bahnkantenausrichter, erster
- 115
- -
- 116
- Ausrichtwalze
- 117
- Zugpresseur
- 118
- Zugwalze; Rotationskörper, zweiter
- 119
- Einzugspalt
- 120
- -
- 121
- Tänzerhebel
- 139
- Einzugwerk
- 140
- -
- 141
- Messwalze, Einzugmesswalze, Messeinrichtung, erste
- 146
- Antriebsmotor, Zugantriebsmotor (118)
- 200
- Druckeinheit, erste
- 201
- Druckzentralzylinder, Zentralzylinder, erster; Rotationskörper, dritter
- 202
- Bedruckstoffvorbereitungsvorrichtung, Bahnvorbereitungsvorrichtung, Beschichtungsvorrichtung,
Korona-Vorrichtung, Entladungsvorrichtung, Bedruckstoffreinigungsvorrichtung, Bahnreinigungsvorrichtung,
Entstaubungsvorrichtung, erste
- 203
- Walze, Umlenkwalze
- 204
- Zwischenraum (201; 203)
- 205
- -
- 206
- Zylinder, Presseur, erster
- 207
- Rotationsachse (201)
- 208
- Antriebsmotor, Elektromotor, Direktantrieb, Einzelantrieb, Synchronmotor
- 209
- Presseurspalt, erster
- 210
- -
- 211
- Druckwerk, Tintenstrahldruckwerk, Ink-Jet-Druckwerk, Vierfarbendruckwerk, erstes
- 212
- Druckkopf, Tintenstrahldruckkopf, erster
- 213
- Düsenbalken, erster
- 214
- Umlenkwalze, Messwalze, Messeinrichtung, dritte
- 215
- -
- 216
- Messwalze, Messeinrichtung, zweite
- 300
- Trocknereinheit
- 301
- Trockner, Infrarotstrahlungstrockner, Strahlungstrockner, Strömungstrockner, UV-Strahlungstrockner,
Heißlufttrockner, erster
- 302
- Strahlungsquelle, Infrarotstrahlungsquelle
- 303
- Kühleinrichtung, erste
- 304
- Kühlwalze, erste; Rotationskörper, vierter
- 305
- -
- 306
- Kühlwalzenpresseur
- 307
- Anlenkwalze, erste
- 308
- Anlenkwalze, zweite
- 309
- Kühlwalzenspalt, erster
- 310
- -
- 311
- Antriebsmotor, Kühlwalzenantriebsmotor (304), erster
- 312
- Umlenkwalze
- 329
- Gehäuse (300)
- 330
- -
- 331
- Trockner, Infrarotstrahlungstrockner, Strömungstrockner, Strahlungstrockner, Heißlufttrockner,
UV-Strahlungstrockner, zweiter
- 332
- -
- 333
- Kühleinrichtung, zweite
- 334
- Kühlwalze, zweite; Rotationskörper, sechster
- 335
- -
- 336
- Kühlwalzenpresseur, zweiter
- 339
- Kühlwalzenspalt, zweiter
- 340
- -
- 341
- Antriebsmotor, Kühlwalzenantriebsmotor (334), zweiter
- 342
- -
- 343
- Messwalze, Messeinrichtung, sechste
- 400
- Druckeinheit, zweite
- 401
- Druckzentralzylinder, Zentralzylinder, zweiter; Rotationskörper, fünfter
- 402
- Bedruckstoffreinigungsvorrichtung, Bahnreinigungsvorrichtung, Entstaubungsvorrichtung,
zweite
- 403
- Walze, Umlenkwalze
- 404
- Zwischenraum (401; 403)
- 405
- -
- 406
- Zylinder, Presseur, zweiter
- 407
- Rotationsachse (401)
- 408
- Antriebsmotor, Direktantrieb, Elektromotor, Einzelantrieb, Synchronmotor
- 409
- Presseurspalt, zweiter
- 410
- -
- 411
- Druckwerk, Tintenstrahldruckwerk, Ink-Jet-Druckwerk, Vierfarbendruckwerk, zweites
- 412
- Druckkopf, Tintenstrahldruckkopf, zweiter
- 413
- Düsenbalken, zweiter
- 414
- Umlenkwalze, Messwalze, fünfte
- 415
- -
- 416
- Messwalze, Messeinrichtung, vierte
- 500
- Nachbearbeitungsvorrichtung, Falzvorrichtung, Aufwickelvorrichtung, Bogenschneider,
Planauslage
- 501
- Auszugwalze, Rotationskörper, siebter
- 502
- Auszugpresseur
- 503
- Auszugspalt
- 504
- Antriebsmotor, Auszugwalzenantrieb (501)
- A
- Richtung, axial
- B07
- Breite
- B08
- Breite
- B09
- Breite
- M
- Mitte
- T
- Transportweg
1. Druckmaschine (01) mit mehreren gemeinsam einen Bedruckstoff (07) bedruckenden Druckwerken
(02; 03; 04), wobei zumindest eines dieser Druckwerke (04) als ein eine sich in einem
laufenden Druckprozess verändernde Information auf eine bestimmte auf dem Bedruckstoff
(07) vorgesehene Zielfläche (08) druckendes Druckwerk (04) ausgebildet ist, wobei
in Transportrichtung des Bedruckstoffes (07) vor dem betreffenden Druckwerk (04),
das als das die sich verändernde Information auf den Bedruckstoff (07) druckende Druckwerk
(04) ausgebildet ist, eine den Bedruckstoff (07) in seiner Position quer zu seinem
vorgesehenen Transportweg (T) einstellende Positioniereinrichtung (12) vorgesehen
ist, wobei eine Position der betreffenden Zielfläche (08), die für den Druck der sich
in dem laufenden Druckprozess verändernden Information auf dem Bedruckstoff (07) vorgesehen
ist, in dem laufenden Druckprozess durch eine mittels der Positioniereinrichtung (12)
vorgenommene oder zumindest vornehmbare Positionierung des Bedruckstoffes (07) relativ
zu dem betreffenden die sich verändernde Information druckenden Druckwerk (04) eingestellt
oder zumindest einstellbar ist, wobei die den Bedruckstoff (07) in seiner Position
einstellende Positioniereinrichtung (12) von einer Steuereinheit (11) in Abhängigkeit
von einer Angabe zur Position der Zielfläche (08), die auf dem Bedruckstoff (07) für
die sich verändernde Information vorgesehen ist, gesteuert ist, wobei diese Angabe
für die jeweilige sich verändernde, auf den Bedruckstoff (07) zu druckende Information
in einer mit der Steuereinheit (11) zusammenwirkenden Datenbank gespeichert und von
dieser Datenbank bereitgestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dass dasjenige Druckwerk (04), das als das die sich verändernde Information auf den Bedruckstoff
(07) druckende Druckwerk (04) ausgebildet ist, in einem Zweig einer Strangteileinrichtung
(29) angeordnet ist, wobei die mit der Steuereinheit (11) zusammenwirkende Datenbank
als eine Datenbank eines Produktionsplanungssystems ausgebildet ist, wobei der von
der Druckmaschine (01) auszuführende Druckprozess vom Produktionsplanungssystem gesteuert
ist.
2. Druckmaschine (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dasjenige Druckwerk (04), das als das die sich verändernde Information auf den Bedruckstoff
(07) druckende Druckwerk (04) ausgebildet ist, als ein Inkjetsystem (06) ausgebildet
ist.
3. Druckmaschine (01) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Inkjetsystem (06), das als das die sich verändernde Information auf den Bedruckstoff
(07) druckende Druckwerk (04) ausgebildet ist, in der Druckmaschine (01) ortsfest
angeordnet ist.
4. Druckmaschine (01) nach Anspruch 1 und/oder 2 und/oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei ihrer Druckwerke (02; 03; 04) entlang eines für den Bedruckstoff
(07) vorgesehenen Transportweges (T) in einer Reihe nacheinander angeordnet sind,
von denen eines als das die sich verändernde Information auf den Bedruckstoff (07)
druckende Druckwerk (04) ausgebildet ist.
5. Druckmaschine (01) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Druckwerke (02; 03), die entlang des für den Bedruckstoff (07)
vorgesehenen Transportweges (T) in einer Reihe angeordnet sind, als ein Offsetdruckwerk
oder als ein Tiefdruckwerk ausgebildet ist.
6. Druckmaschine (01) nach Anspruch 1 und/oder 2 und/oder 3 und/oder 4 und/oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Positioniereinrichtung (12) als ein Bahnlaufregler und/oder als eine Anordnung
von im Transportweg (T) des Bedruckstoffes (07) angeordneten Wendestangen und/oder
als eine Bedruckstoffspreizeinrichtung und/oder als ein quer zum Transportweg (T)
des Bedruckstoffes (07) verstellbarer Falztrichter (19) ausgebildet ist.
7. Druckmaschine (01) nach Anspruch 1 und/oder 2 und/oder 3 und/oder 4 und/oder 5 und/oder
6, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckmaschine (01) mindestens ein Wendewerk (17) mit einer diesem Wendewerk (17)
nachgeordneten Bay-Window-Einrichtung (22) zugeordnet ist, wobei die Bay-Window-Einrichtung
(22) wenigstens eine Umlenkwalze aufweist, deren Rotationsachse parallel zum Transportweg
(T) des Bedruckstoffes (07) durch die Druckmaschine verläuft.
8. Druckmaschine (01) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bay-Window-Einrichtung (22) auf einer Außenseite eines Wendestangen tragenden
Gestelles (28) oder Seitengestells (28) angeordnet ist.
9. Druckmaschine (01) nach Anspruch 7 und/oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Perforiereinrichtung (32) und/oder dasjenige Druckwerk (04), das als das die
sich verändernde Information auf den Bedruckstoff (07) druckende Druckwerk (04) ausgebildet
ist, an der Bay-Window-Einrichtung (22) angeordnet ist bzw. sind.
10. Druckmaschine (01) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass dasjenige Druckwerk (04), das als das die sich verändernde Information auf den Bedruckstoff
(07) druckende Druckwerk (04) ausgebildet ist, an der Bay-Window-Einrichtung (22)
höhenverstellbar ausgebildet ist.
11. Druckmaschine (01) nach Anspruch 1 und/oder 2 und/oder 3 und/oder 4 und/oder 5 und/oder
6 und/oder 7 und/oder 8 und/oder 9 und/oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass dasjenige Druckwerk (04), das als das die sich verändernde Information auf den Bedruckstoff
(07) druckende Druckwerk (04) ausgebildet ist, oberhalb des quer zum Transportweg
(T) des Bedruckstoffes (07) verstellbaren Falztrichters (19) angeordnet ist.
12. Druckmaschine (01) nach Anspruch 1 und/oder 2 und/oder 3 und/oder 4 und/oder 5 und/oder
6 und/oder 7 und/oder 8 und/oder 9 und/oder 10 und/oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (11), die mit der Datenbank, die die sich in dem laufenden Druckprozess
verändernde Information bereitstellt, zusammenwirkt, als eine Steuereinheit (11) eines
die Druckmaschine (01) steuernden Leitstandes ausgebildet ist.
13. Druckmaschine (01) nach Anspruch 1 und/oder 2 und/oder 3 und/oder 4 und/oder 5 und/oder
6 und/oder 7 und/oder 8 und/oder 9 und/oder 10 und/oder 11 und/oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die sich in dem laufenden Druckprozess verändernde Information als eine Adresse oder
als eine Nummerierung ausgebildet ist.
14. Druckmaschine (01) nach Anspruch 1 und/oder 2 und/oder 3 und/oder 4 und/oder 5 und/oder
6 und/oder 7 und/oder 8 und/oder 9 und/oder 10 und/oder 11 und/oder 12 und/oder 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Datenbank, die mit der das betreffende Inkjetsystem (06) steuernden Steuereinheit
(11) zusammenwirkt, die sich in dem laufenden Druckprozess verändernde Information
in Form einer systematischen oder stochastischen Codierung bereitstellt.
1. A printing press (01) with several printing mechanisms (02; 03; 04), together printing
a print substrate (07), wherein at least one of these printing mechanisms (04) is
formed as a printing mechanism (04) that prints information, that is changing during
an ongoing printing process, on a particular target area (08) on the print substrate
(07), wherein, viewed in the transport direction of the substrate (07), before of
said printing mechanism (04), that is formed as the printing mechanism (04) printing
the changing information on the print substrate (07), a positioning device (12) is
provided, making adjustments in its position transverse to its provided transport
path (T), wherein a position of the respective target area (08), that is provided
for printing of changing information on the print substrate (07) in the ongoing printing
process, is adjusted or at least is adjustable by a positioning of the print substrate
(07) relative to the respective printing mechanism (04), printing the changing information,
the positioning being performed, or at least performable, by means of the positioning
device (12) during the ongoing printing process the, wherein the positioning device
(12) adjusting the print substrate (07) in its position is controlled by a control
unit (11) in response to a specification of the position of the target area (08),
which is provided on the print substrate (07) for the changing information, wherein
the specification for the respective changing information to be printed on the print
substrate (07) is stored in a database, cooperating with the control unit (11), and
is provided by this database, characterized in that the printing mechanism (04) that is formed as the printing mechanism (04) printing
the changing information on the print substrate (07), is arranged in a branch of a
track dividing device (29), wherein the database cooperating with the control unit
(11) is formed as a database of a production planning system, wherein the printing
process to be performed by the printing press (01) is controlled by the production
planning system.
2. The printing press (01) according to claim 1, characterized in that the printing mechanism (04) that is formed as the printing mechanism (04) printing
the changing information on the print substrate (07) is formed as an inkjet system
(06).
3. The printing press (01) according to claim 2, characterized in that the inkjet system (06) that is formed as the printing mechanism (04) printing the
changing information on the print substrate (07) is arranged to be stationary in the
printing press (01).
4. The printing press (01) according to claim 1 and/or 2 and/or 3, characterized in that at least two of its printing mechanisms (02; 03; 04) along a transport path (T) provided
for the print substrate (07) are arranged successively one after the other, one of
which is formed as the printing mechanism (04) printing the changing information on
the print substrate (07).
5. The printing press (01) according to claim 4, characterized in that at least one of the printing mechanisms (02; 03) that is arranged successively one
after the other along transport path (T) provided for the print substrate (07) is
formed as an offset printing mechanism or as a gravure printing mechanism.
6. The printing press (01) according to claim 1 and/or 2 and/or 3 and/or 4 and/or 5,
characterized in that at the positioning device (12) is formed as a web run controller and/or as an arrangement
of turning bars, arranged along the transport path (T) of the print substrate (07)
and/or as a print substrate spreader device and/or as a former (19) that is adjustable
transversely to the transport path (T) of the print substrate (07).
7. The printing press (01) according to claim 1 and/or 2 and/or 3 and/or 4 and/or 5 and/or
6, characterized in that the printing press (01)is provided at least one turning device (17) with a this turning
mechanism (17) associated downstream bay-window means (22), said bay window means
(22) comprises at least one deflection roller whose rotational axis runs parallel
to the transport path (T) of the print substrate (07) through the printing press.
8. The printing press (01) according to claim 7, characterized in that the bay window device (22) is arranged on an outer side of a frame (28) or side frame
(28) carrying turning bars.
9. The printing press (01) according to claim 7 and/or 8, characterized in that a perforating device (32) and/or the printing mechanism (04) that is formed as the
printing mechanism (04) printing the changing information on the print substrate (07)
is or are arranged on the bay window device (22).
10. The printing press (01) according to claim 9, characterized in that the printing mechanism (04) that is formed as the printing mechanism (04) printing
the changing information on the print substrate (07) is configured to be height-adjustable
on the bay window device (22).
11. The printing press (01) according to claim 1 and/or 2 and/or 3 and/or 4 and/or 5 and/or
6 and/or 7 and/or 8 and/or 9 and/or 10, characterized in that the printing mechanism (04) that is formed as the printing mechanism (04) printing
the changing information on the print substrate (07) is arranged above the former
(19) that is adjustable transversely to the transport path (T) of the print substrate
(07).
12. The printing press (01) according to claim 1 and/or 2 and/or 3 and/or 4 and/or 5 and/or
6 and/or 7 and/or 8 and/or 9 and/or 10 and/or 11, characterized in that the control unit (11) that cooperates with the database, which provides the information
that changes in the ongoing printing process, is formed as a control unit (11) of
a control center, controlling the printing press (01).
13. The printing press (01) according to claim 1 and/or 2 and/or 3 and/or 4 and/or 5 and/or
6 and/or 7 and/or 8 and/or 9 and/or 10 and/or 11 and/or 12, characterized in that the information changing in the ongoing printing process is formed as an address
or numbering.
14. The printing press (01) according to claim 1 and/or 2 and/or 3 and/or 4 and/or 5 and/or
6 and/or 7 and/or 8 and/or 9 and/or 10 and/or 11 and/or 12 and/or 13, characterized in that the database with which the control unit (11) controlling said inkjet system (06)
cooperates, provides the information that changes in the ongoing printing process
in the form of a systematic or stochastic coding.
1. Machine à imprimer (01) avec plusieurs groupes d'impression (02; 03; 04) imprimant
ensemble un support d'impression (07), où au moins un desdits groupes d'impression
(04) est réalisé comme un groupe d'impression (04) imprimant une information se modifiant
lors d'un processus d'impression en cours sur une surface cible (08) définie prévue
sur le support d'impression (07), où, en amont du groupe d'impression (04) concerné
réalisé comme groupe d'impression (04) imprimant l'information se modifiant sur le
support d'impression (07) dans la direction de transport du support d'impression (07),
il est prévu un dispositif de positionnement (12) réglant la position du support d'impression
(07) transversalement à son trajet de transport (T) prévu, où une position de la surface
cible (08) concernée, prévue pour l'impression de l'information se modifiant lors
du processus d'impression en cours sur le support d'impression (07), est réglée ou
est au moins susceptible d'être réglée lors du processus d'impression en cours par
positionnement du support d'impression (07) par rapport au groupe d'impression (04)
concerné imprimant l'information se modifiant, effectué ou au moins susceptible d'être
effectué au moyen du dispositif de positionnement (12), où le dispositif de positionnement
(12) réglant la position du support d'impression (07) est commandé par une unité de
commande (11) en fonction d'une indication de position de la surface cible (08) prévue
sur le support d'impression (07) pour l'information se modifiant, où ladite indication
pour l'information respective se modifiant à imprimer sur le support d'impression
(07) est mémorisée dans une base de données coopérant avec l'unité de commande (11)
et est délivrée par ladite base de données, caractérisée en ce que le groupe d'impression (04) réalisé comme groupe d'impression (04) imprimant l'information
se modifiant sur le support d'impression (07) est disposé dans un embranchement d'un
dispositif diviseur de brin (29), la base de données coopérant avec l'unité de commande
(11) étant réalisée comme une base de données d'un système de planification de la
production, le processus d'impression à exécuter par la machine à imprimer (01) étant
commandé par le système de planification de la production.
2. Machine à imprimer (01) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le groupe d'impression (04) réalisé comme groupe d'impression (04) imprimant l'information
se modifiant sur le support d'impression (07) est formé comme système à jet d'encre
(06).
3. Machine à imprimer (01) selon la revendication 2, caractérisée en ce que le système à jet d'encre (06) réalisé comme groupe d'impression (04) imprimant l'information
se modifiant sur le support d'impression (07) est monté fixement dans la machine à
imprimer (01).
4. Machine à imprimer (01) selon la revendication 1 et/ou 2 et/ou 3, caractérisée en ce qu'au moins deux de ses groupes d'impression (02 ; 03 ; 04) sont disposés successivement
en ligne le long d'un trajet de transport (T) prévu pour le support d'impression (07),
l'un d'entre eux étant réalisé comme groupe d'impression (04) imprimant l'information
se modifiant sur le support d'impression (07).
5. Machine à imprimer (01) selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'au moins un des groupes d'impression (02 ; 03) disposés en ligne le long d'un trajet
de transport (T) prévu pour le support d'impression (07) est réalisé comme groupe
d'impression offset ou comme groupe d'impression hélio.
6. Machine à imprimer (01) selon la revendication 1 et/ou 2 et/ou 3 et/ou 4 et/ou 5,
caractérisée en ce que le dispositif de positionnement (12) est réalisé comme régulateur de guidage de bande
et/ou comme agencement de barres de retournement présentes sur le trajet de transport
(T) du support d'impression (07) et/ou comme dispositif écarteur de support d'impression
et/ou comme cône plieur (19) déplaçable transversalement au trajet de transport (T)
du support d'impression (07).
7. Machine à imprimer (01) selon la revendication 1 et/ou 2 et/ou 3 et/ou 4 et/ou 5 et/ou
6, caractérisée en ce qu'à ladite machine à imprimer (01) est associé au moins un groupe de retournement (17)
avec un dispositif « Bay Window » (22) en aval dudit groupe de retournement (17),
le dispositif «Bay Window » (22) comportant au moins un rouleau de renvoi dont l'axe
de rotation s'étend parallèlement au trajet de transport (T) du support d'impression
(07) dans la machine à imprimer.
8. Machine à imprimer (01) selon la revendication 7, caractérisée en ce que le dispositif « Bay Window » (22) est monté sur une face extérieure d'un bâti (28)
ou d'un montant latéral (28) supportant des barres de retournement.
9. Machine à imprimer (01) selon la revendication 7 et/ou 8, caractérisée en ce qu'un dispositif de perforation (32) et/ou le groupe d'impression (04) réalisé comme
groupe d'impression (04) imprimant l'information se modifiant sur le support d'impression
(07) sont montés sur le dispositif « Bay Window » (22).
10. Machine à imprimer (01) selon la revendication 9, caractérisée en ce que le groupe d'impression (04) réalisé comme groupe d'impression (04) imprimant l'information
se modifiant sur le support d'impression (07) est prévu réglable en hauteur sur le
dispositif « Bay Window » (22).
11. Machine à imprimer (01) selon la revendication 1 et/ou 2 et/ou 3 et/ou 4 et/ou 5 et/ou
6 et/ou 7 et/ou 8 et/ou 9 et/ou 10, caractérisée en ce que le groupe d'impression (04) réalisé comme groupe d'impression (04) imprimant l'information
se modifiant sur le support d'impression (07) est monté au-dessus du cône plieur (19)
déplaçable transversalement au trajet de transport (T) du support d'impression (07).
12. Machine à imprimer (01) selon la revendication 1 et/ou 2 et/ou 3 et/ou 4 et/ou 5 et/ou
6 et/ou 7 et/ou 8 et/ou 9 et/ou 10 et/ou 11, caractérisée en ce que l'unité de commande (11) qui coopère avec la base de données délivrant l'information
se modifiant lors du processus d'impression en cours est réalisée comme une unité
de commande (11) d'un pupitre de commande commandant la machine à imprimer (01).
13. Machine à imprimer (01) selon la revendication 1 et/ou 2 et/ou 3 et/ou 4 et/ou 5 et/ou
6 et/ou 7 et/ou 8 et/ou 9 et/ou 10 et/ou 11 et/ou 12, caractérisée en ce que l'information se modifiant lors du processus d'impression en cours est réalisée sous
forme d'adresse ou de numérotation.
14. Machine à imprimer (01) selon la revendication 1 et/ou 2 et/ou 3 et/ou 4 et/ou 5 et/ou
6 et/ou 7 et/ou 8 et/ou 9 et/ou 10 et/ou 11 et/ou 12 et/ou 13, caractérisée en ce que la base de données qui coopère avec l'unité de commande (11) commandant le système
à jet d'encre (06) concerné, délivre l'information se modifiant lors du processus
d'impression en cours sous la forme d'un codage systématique ou stochastique.