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(11) |
EP 2 358 449 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.02.2017 Patentblatt 2017/08 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.12.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2009/001698 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/063270 (10.06.2010 Gazette 2010/23) |
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| (54) |
BALLSPIELANLAGE
BALL PLAY AREA
AIRE DE JEU DE BALLON
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
02.12.2008 DE 102008059937
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.08.2011 Patentblatt 2011/34 |
| (73) |
Patentinhaber: Tomaschko, Rolf |
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47877 Willich (DE) |
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Erfinder: |
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- TOMASCHKO, Rolf
40545 Düsseldorf (DE)
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Vertreter: Patent- und Rechtsanwälte Ullrich & Naumann |
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PartG mbB
Schneidmuehlstrasse 21 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A2-2007/039056 US-A- 5 443 260
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DE-U1- 29 617 403 US-B1- 6 605 011
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Ballspielanlage, insbesondere zum Trainieren, Spielen
und für Wettkämpfe, vorzugsweise für Fußball.
[0002] Ballspielanlagen sind in unterschiedlichster Ausprägung aus der Praxis bekannt, beispielsweise
in Form eines Tennisplatzes mit einer Ballwurfmaschine. Ein oder zwei Spieler reagieren
auf den automatischen Ballwurf und spielen den Ball zurück. Hierbei handelt es sich
ausschließlich um eine Trainingseinrichtung mit begrenzten Trainingsmöglichkeiten.
[0003] Ähnliche Ballspielanlagen lassen sich sicherlich auch für andere Ballsportarten entsprechend
generieren, wobei dort die Reaktion des jeweiligen Spielers trainierbar ist. Eine
Auswertung der spielerischen Leistung findet regelmäßig nicht statt.
[0004] Des Weiteren sind aus der Praxis sogenannte Torwände bekannt, mit denen der Spieler
seine Treffsicherheit üben und unter Beweis stellen kann. Solche Torwände sind üblicherweise
mit einer tiefliegenden und einer höher liegenden Öffnung versehen, durch die der
Ball hindurch kickbar ist. Wenngleich das Ergebnis - Hindurchschießen des Balls -
augenfällig ist, lässt sich mit einer solchen Torwand nur bedingt trainieren.
[0005] Aus der
US 6 605 011 B1 ist eine gattungsbildende Ballspielanlage bekannt, nämlich zum Trainieren, Spielen
und auch zur Durchführung von Wettkämpfen. Diese Anlage umfasst ein durch eine Wandung
begrenztes Spielfeld und mindestens eine den Ball bereitstellenden Ballwurfeinrichtung.
In oder im Bereich der Wandung sind Detektoren zur Registrierung des vom Spieler geschossenen
Balls vorgesehen. Die die Bereitstellung des Balls und des Schussergebnisses betreffenden
Daten sind in einem Rechner verarbeitbar und in einem Speicher ablegbar.
[0006] Aus der
WO 2007/039056 ist eine Anlage zum Fußballtraining bekannt. Dort sind im Bereich der Wandung Öffnungen
zum gezielten Torschuss vorgesehen.
[0007] Aus der
DE 296 17 403 U1 ist ein Trainings- oder Spielgerät für Ballspiele bekannt, wobei dort ein nach Art
eines Fußballtores ausgebildeter Torrahmen vorgesehen ist. Die Kombination mehrerer
solcher Geräte, bspw. zu Wettbewerbszwecken, ist dieser Druckschrift fremd.
[0008] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine universell einsetzbare Ballspielanlage,
insbesondere zum Trainieren, Spielen und für Wettkämpfe, vorzugsweise zur Anwendung
im Bereich des Fußballs, derart auszugestalten und weiterzubilden, dass sie sich für
einen Spieler oder für mehrere Spieler zum Trainieren und Spielen eignet, aber auch
für Wettkämpfe.
[0009] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß von einer Ballspielanlage mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
[0010] Insbesondere im Lichte einer hohen Variabilität beim Balleinwurf ist es von Vorteil,
wenn mehrere unterschiedlich positionierte Ballwurfeinrichtungen vorgesehen sind.
Im Falle eines viereckigen oder quadratischen Spielfeldes ist es denkbar, dass die
Ballwurfeinrichtungen in etwa mittig einer jeden Seite und/oder in den Ecken des Spielfeldes
angeordnet sind. Grundsätzlich kann das Spielfeld auch rund oder oval ausgeführt sein.
Entsprechend können die Ballwurfeinrichtungen entlang der Wandung verfahrbar sein.
Für mindestens einen Spieler, bei einem durch eine Wandung begrenzten Spielfeld, ist
mindestens eine den Ball bereitstellende Ballwurfeinrichtung vorgesehen.
[0011] In oder im Bereich der Wandung sind Öffnungen und/oder Detektoren zur Registrierung
des vom Spieler geschossenen Balls vorgesehen, wobei die die Bereitstellung des Balls
und das Schussergebnis betreffenden Daten in einem Rechner verarbeitet und in einem
Speicher abgelegt werden. Im Falle einer runden oder ovalen Ausgestaltung des Spielfeldes
könnte die Ballwurfeinrichtung entlang der Begrenzung des Spielfeldes verfahrbar sein,
um nämlich jede beliebige Position für den Balleinwurf einnehmen zu können.
[0012] Die Beschleunigung des Balls könnte mechanisch oder aber beispielsweise durch Luftdruck
erfolgen. Entsprechend umfasst jede Ballwurfeinrichtung einen Ballauswurf, der in
bzw. auf das Spielfeld gerichtet ist. Die Position des Ballauswurfs und möglicherweise
auch der jeweilige Einwurtwinkel und somit die Richtung des Balls können veränderbar
sein.
[0013] Im Konkreten könnte die Ballwurfeinrichtung in die das Spielfeld begrenzende Wandung
integriert oder zumindest der Wandung zugeordnet sein. Dabei ist es von weiterem Vorteil,
wenn die Ballwurfeinrichtung über ein zentrales Ballreservoir mittels entsprechender
Fördereinrichtungen versorgt wird. Ein vom Spieler geschossener bzw. aus dem Spielfeld
herausgeschossener Ball gelangt über eine Sammeleinrichtung in das Ballreservoir.
[0014] In vorteilhafter Weise ist es möglich, dass der Ball über die Ballwurfeinrichtung
mit vorgebbarem/auswählbarem Winkel und/oder vorgebbarer/auswählbarer Schussstärke
dem Spieler bereitgestellt wird. Durch einen Wechsel der jeweiligen Parameter ist
ein gezieltes, abwechslungsreiches Training möglich. Ein Spiel bzw. ein Wettbewerb
lässt sich aufgrund der unterschiedlichen Parameter äußerst interessant gestalten.
[0015] In ganz besonders vorteilhafter Weise ist der Ball - über die Ballwurfeinrichtung
- entsprechend einer vorgebbaren/auswählbaren Spielsituation bereitstellbar. Die Auswahl
findet automatisch oder nach einem auswählbaren bzw. vorgebbaren Programm statt. Dazu
wird der Balleinwurf über den Rechner der Ballspielanlage gesteuert.
[0016] Grundsätzlich ist es denkbar, dass die Abfolge des Balleinwurfs als Übungsprogramm
aus einem Menü auswählbar ist. Auch kann die Abfolge des Balleinwurfs aus einem Menü
einzeln auswählbar und zu einer Gesamtabfolge kombinierbar sein. Auch lässt sich die
Abfolge des Balleinwurfs über einen Zufallsgenerator definieren, wobei sich der Zufallsgenerator
der Parameter aus dem Menü bedient. Beliebige Abfolgen des Balleinwurfs sind dadurch
möglich.
[0017] Wie bereits zuvor ausgeführt, können in oder im Bereich der Wandung Öffnungen vorgesehen
sein. Dabei kann es sich um kreisrunde Öffnungen im Sinne kleiner Tore handeln. Beliebige
Größen und Geometrien sind denkbar, wobei die Öffnungen bzw. Tore in ganz besonders
raffinierter Weise, vorzugsweise automatisch, austauschbar bzw. veränderbar sind.
Auch durch diese Maßnahme lässt sich die Variabilität des Spiels bzw. des Trainings
steigern.
[0018] Zusätzlich oder alternativ sind in der Wandung Detektoren vorgesehen, die den Ort
des Auftreffens und/oder die jeweilige Schusskraft registrieren. Hier ist es denkbar,
dass die Detektoren in vorgegebenen und markierten Bereichen der Wandung vorgesehen
sind. Ebenso ist es denkbar, dass die gesamte Wandung mit entsprechenden Detektoren,
möglichst flächendeckend, ausgestattet ist.
[0019] In weiter vorteilhafter Weise ist mindestens eine Kamera zur Aufzeichnung und/oder
Übertragung des Spiels vorgesehen, wobei die Vorkehrung mehrerer Kameras zur räumlichen
Detektion des jeweiligen Spielers und des Balls dienen kann. Die Vorkehrung einer
solchen Kamera bzw. solcher Kameras dient einerseits zur Auswertung des Spiels und
andererseits zur Aufzeichnung und/oder Übertragung an den Rechner der Anlage, an einen
zentralen Rechner außerhalb der Anlage, auf ein Display zur Verfolgung des Spiels
außerhalb oder zur Speicherung bzw. Archivierung.
[0020] In Bezug auf den zum Spiel verwendbaren Ball ist wesentlich, dass beispielsweise
beim Tennis Bälle unterschiedlicher Härte auswählbar sind. So ist es denkbar, dass
auch beim Fußball oder Handball Bälle mit unterschiedlicher Härte und somit unterschiedlicher
Sprungkraft auswählbar sind. Die konkrete Härte der Bälle könnte vor der Bereitstellung
über die Anlagen intern - automatisch - überprüfbar und gegebenenfalls durch Aufpumpen
oder Ablassen von Luft korrigierbar sein. Die konkrete Ballhärte könnte als weiterer
Parameter erfasst und registriert werden, insbesondere, um einen nachvollziehbaren
Leistungsvergleich zwischen Spielern verschiedener Anlagen vornehmen zu können.
[0021] Wie bereits zuvor erwähnt, kann die Anlage von einem einzigen Spieler benutzt werden.
Ebenso ist es möglich, dass die Schussfolge zweier oder mehrerer Spieler getrennt
detektierbar und entsprechend registrierbar bzw. auswertbar ist. Zur einfachen Handhabung
bzw. Detektion könnten den Spielern unterschiedliche Erkennungsmerkmale zugeordnet
werden, beispielsweise unterschiedlich farbige Kleidung oder von der Anlage detektierbare
Transponder. Beliebige Erkennungsmittel sind einsetzbar.
[0022] Die erfindungsgemäße Anlage lässt sich auf unterschiedlichste Arten nutzen. Dabei
ist es von besonderem Vorteil, wenn die Auswertung eines Spiels, umfassend eine Abfolge
von Balleinwürfen und Schüssen durch den oder die Spieler, auf einem Display angezeigt
werden kann, wobei es keine Rolle spielt, wo das Display angeordnet ist. Bei dezentralen
Anlagen könnte eine zentrale Anzeige aller Spielergebnisse vorgenommen werden, beispielsweise
im Rahmen eines Wettbewerbs. Die Abfolge von Balleinwürfen und Schüssen ist speicherbar,
archivierbar und/oder an einen zentralen Rechner und/oder auf eine andere - vorzugsweise
identische - Anlage übertragbar. Ein beliebiger Datentransfer lässt sich zum Abgleich
bzw. zum Vergleich von Ergebnissen vornehmen. Wesentlich dabei ist, dass die miteinander
verbundenen Anlagen identisch ausgeführt sind, so dass gleiche Voraussetzungen vorliegen.
[0023] Erfindungsgemäß sind mehrere Anlagen vorzugsweise über einen zentralen Rechner oder
dezentral über die jeweiligen lokalen Rechner miteinander gekoppelt. Die Datenübertragung
kann konventionell über Telefonleitung oder Funk erfolgen. Das Internet ist nutzbar,
insbesondere dann, wenn eine Datenübertragung über weite Strecken hinweg erfolgt.
Eine klassische VPN-Verbindung lässt sich nutzen.
[0024] Es sei noch einmal angemerkt, dass es hier um eine Ballspielanlage ungeachtet des
konkreten Ballspiels geht. Die Anlage dient nicht nur zum Trainieren und Spielen,
sie lässt sich vielmehr in idealer Weise für Wettkämpfe bzw. vergleichende Spiele
nutzen. Eine solche Ballspielanlage eignet sich ganz besonders für Fußball, wobei
aufgrund des vorgebbaren Ballwurfs und der detektierbaren Reaktion des Spielers ein
Leistungsvergleich vor Ort anhand einer einzigen Anlage oder zwischen mehreren Anlagen,
beispielsweise über das Internet mit einem zentralen Rechner vernetzt, erfolgen kann.
Somit lassen sich Wettbewerbe unter Nutzung vieler entsprechender Anlagen durchführen,
wobei es nicht erforderlich ist, den Wettbewerb zeitgleich vorzunehmen. Zu unterschiedlichen
Zeiten erbrachte dezentrale Leistungen lassen sich zentral auswerten bzw. bewerten
und vergleichen.
[0025] Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter
Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Anspruch
1 nachgeordneten Ansprüche und andererseits auf die nachfolgende Erläuterung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen.
In Verbindung mit der Erläuterung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung
anhand der Zeichnung werden auch im Allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Lehre erläutert. In den Zeichnungen zeigen
- Fig. 1
- in einer perspektivischen und schematischen Ansicht, ein Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Anlage,
- Fig. 2
- den Gegenstand aus Fig. 1 in einer schematischen Vorderansicht und
- Fig. 3
- den Gegenstand aus Fig. 1 und 2 in einer schematischen Draufsicht.
[0026] Die Figuren zeigen gemeinsam in schematischen Darstellungen den grundsätzlichen Aufbau
einer erfindungsgemäßen Anlage, wonach ein Spielfeld 1 vorgesehen ist, welches durch
eine umlaufende Wandung 2 begrenzt ist.
[0027] Bei dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel sind insgesamt vier Ballwurfeinrichtungen
3 vorgesehen, die auf den jeweiligen Seiten der Wandungen 2 mittig angeordnet sind.
Es ist denkbar, dass die Ballwurfeinrichtungen 3 in ihrer Position verschiebbar bzw.
verfahrbar sind.
[0028] Jede der Ballwurfeinrichtungen 3 hat einen Ballauswurf 4, aus dem heraus der Ball
geschossen bzw. katapultiert wird. Schussstärke und Richtung sind vorgebbar/auswählbar.
[0029] In der Wandung 2 sind des Weiteren Öffnungen 5 vorgesehen, durch die der Ball geschossen
werden kann. Herausgeschossene Bälle werden gesammelt und einem zentralen Ballreservoir
zugeführt. Von dort aus gelangen die Bälle dann wieder über die Ballwurfeinrichtung
3 durch den Ballauswurf 4 ins Spielfeld 1.
[0030] Des Weiteren ist die Wandung 2 mit lediglich angedeuteten Detektoren 6 ausgestattet,
die insbesondere den Ort des Auftreffens und die Schusskraft detektieren.
[0031] Weiter ist wesentlich, dass die die Bereitstellung des Balls und das Schussergebnis
betreffenden Daten in einem der Anlage zugeordneten Rechner verarbeitbar und in einem
Speicher ablegbar sind, um ähnliche Spielergebnisse auswerten und vergleichen zu können.
[0032] In Bezug auf das in den Figuren gezeigte Ausführungsbeispiel sei angemerkt, dass
es sich hier lediglich um schematische Darstellungen einer Ballspielanlage handelt,
wobei die Wandung 2 als Gerippe dargestellt ist. Die Spieler betreten die Ballspielsanlage
über beidseitige Treppen 7, wobei das Spielfeld 1, nämlich wie bei einer konventionellen
Squash-Anlage, über eine öffenbare/schließbare Tür begehbar ist.
[0033] Auch die Ballwurfeinrichtung 3 ist lediglich schematisch angezeigt, wobei es in erfindungsgemäßer
Weise darauf ankommt, dass der zum Spielen dienende Ball in einstellbaren Zeitabständen
mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bereitstellbar bzw. auf das Spielfeld gebbar
und somit dem Spieler bzw. den Spielern zur Verfügung stellbar ist.
[0034] Es ist denkbar, dass Ballspielanlagen der erfindungsgemäßen Art zu mehreren in einer
einzigen Halle untergebracht sind, wobei eine zentrale Anzeigetafel, beispielsweise
in einem zentralen Bistro- oder Zuschauerbereich, vorgesehen ist. Auch ist es denkbar,
dass einzelne Ballspielanlagen der erfindungsgemäßen Art in eine bereits bestehende
Sportanlage integriert werden, wobei mehrere solcher Ballspielanlagen entsprechend
den voranstehenden Ausführungen elektronisch verbunden sind. Nationale wie auch internationale
Wettbewerbe bzw. Spiele sind durchführbar.
[0035] Auch ist es denkbar, Ballspielanlagen der erfindungsgemäßen Art in eine Firma, beispielsweise
in eine ungenutzte oder zum Teil freistehende Lagerhalle, zu integrieren, um den Mitarbeitern
Spiel- und Trainingsmöglichkeiten zu verschaffen. Beliebige Nutzungs- und Anwendungsmöglichkeiten
sind denkbar.
[0036] Erfindungsgemäß sind mehrere der zuvor beschriebenen Anlagen zur Trainings- und/oder
Wettkampfzwecken miteinander gekoppelt bzw. vernetzt, wobei es keine Rolle spielt,
wo diese Anlagen aufgebaut sind. Eine landesweite oder weltweite Vernetzung ist denkbar.
Die Vernetzung kann über beliebige Datenleitungen oder Funk, insbesondere über das
Internet erfolgen. Die Steuerung, gegebenenfalls Koordination und Auswertung erfolgt
regelmäßig über einen zentralen Rechner, wobei das Ergebnis einer solchen Auswertung
an die jeweiligen Anlagen bzw. an dort lokalisierte Rechner und gegebenenfalls an
weitere Anzeigeeinrichtungen übermittelt wird.
[0037] Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Ballspielanlage
wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf den allgemeinen Teil der Beschreibung sowie
auf die beigefügten Patentansprüche verwiesen.
[0038] Schließlich sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das voranstehend beschriebene
Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Ballspielanlage lediglich zur Erörterung
der beanspruchten Lehre dient, diese jedoch nicht auf das Ausführungsbeispiel einschränkt.
1. Ballspielanlage, insbesondere zum Trainieren, Spielen und für Wettkampfe, vorzugsweise
für Fußball, für mindestens einen Spieler, mit einem durch eine Wandung (2) begrenzten
Spielfeld (1) und mindestens einer den Ball bereitstellenden Ballwurfeinrichtung (3),
wobei in oder im Bereich der Wandung (2) Öffnungen (5) und/oder Detektoren (6) zur
Registrierung des vom Spieler geschossenen Balls vorgesehen sind und wobei die die
Bereitstellung des Balls und das Schussergebnis betreffenden Daten in einem Rechner
verarbeitet und in einem Speicher abgelegt werden, dadurch gekennzeichnet dass die Ballspielanlage mehrere Anlagen umfasst, die vorzugsweise über einen zentralen
Rechner, zu Trainings- und/ oder Wettkampfzwecken, miteinander gekoppelt sind oder
dass die Ballspielanlage mit mehreren ähnlichen Ballspielanlagen, vorzugsweise über
einen zentralen Rechner, zu Trainings- und/oder Wettkampfzwecken, miteinander gekoppelt
ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spielfeld (1) viereckig, vorzugsweise quadratisch, ausgeführt ist und dass die
Ballwurfeinrichtungen (3) in etwa mittig einer jeden Seite und/oder in den Ecken angeordnet
sind.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Position des Ballauswurfs (4) veränderbar ist.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ballwurfeinrichtung (3) in die Wandung (2) integriert oder der Wandung (2) zugeordnet
ist und/oder
dass der Ball über die Ballwurfeinrichtung (3) mit vorgebbarem/auswählbarem Winkel
und/oder vorgebbarer/auswählbarer Schussstärke bereitstellbar ist und/oder
dass der Ball entsprechend einer vorgebbaren/auswählbaren Spielsituation bereitstellbar
ist.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Balleinwurf über den Rechner steuerbar ist, wobei
die Abfolge des Balleinwurfs als Übungsprogramm aus einem Menü auswählbar sein kann
und/oder wobei
die Abfolge des Balleinwurfs aus einem Menu einzeln auswählbar und zu einer Gesamtabfolge
kombinierbar ist.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfolge des Balleinwurfs aus einem Menu über einen Zufallsgenerator vorgebbar
ist.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (5) als Tore ausgeführt sind und/oder
dass die Öffnungen (5) unterschiedliche Größe und/oder Gestalt haben.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektoren (6) den Ort des Auftreffens und/oder die Schusskraft registrieren.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Kamera zur Aufzeichnung und/oder Übertragung des Spiels vorgesehen
ist.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Bälle mit unterschiedlicher Härte auswählbar sind, wobei
die Härte der Bälle vor der Bereitstellung überprüfbar und ggf. durch Aufpumpen oder
Ablassen von Luft korrigierbar sein kann.
11. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfolge zweier oder mehrerer Spieler getrennt detektierbar und entsprechend
registrierbar bzw. auswertbar ist.
12. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertung eines Spiels, umfassend eine Abfolge von Balleinwürfen und Schüssen
durch den oder die Spieler, auf einem Display anzeigbar und ggf. speicherbar, archivierbar
und/oder an einen zentralen Rechner und/oder auf eine andere - vorzugsweise identische
- Anlage übertragbar ist.
13. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet dass die Datenübertragung über Telefonleitung, Funk oder über das Internet erfolgt.
14. Verfahren zum Betreiben einer Ballspielanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mehrerer solcher Anlagen zu Trainings- und/oder Wettkampfzwecken vernetzt sind, wobei
die Vernetzung über das Internet erfolgen kann.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung, gegebenenfalls Koordination und Auswertung über einen zentralen Rechner
erfolgt, wobei das Ergebnis einer Auswertung an die jeweiligen Anlagen und gegebenenfalls
an weitere Anzeigeeinrichtungen übermittelt wird.
1. Ball-play facility, in particular for training, playing and for tournaments, preferably
for football, for at least one player, comprising a playing area (1) delimited by
walls (2) and at least one ball-ejecting device (3) which supplies the ball, openings
(5) and/or detectors (6) for registering the ball kicked by the player being provided
in the walls or in the region of the walls (2), and data relating to the supply of
the ball and the outcome of the kick being processed in a computer and being stored
in a memory, characterised in that the ball-play facility comprises a plurality of facilities which are interconnected,
preferably by means of a central computer, for the purpose of training and/or tournaments,
or in that the ball-play facility is interconnected to a plurality of similar ball-play facilities,
preferably by means of a central computer, for the purpose of training and/or tournaments.
2. Facility according to claim 1, characterised in that the playing area (1) is quadrilateral, preferably square, and in that the ball-ejecting devices (3) are arranged approximately centrally in each side and/or
in the corners.
3. Facility according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the position of the ball ejector (4) is variable.
4. Facility according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the ball-ejecting device (3) is integrated in the walls (2) or is associated with
the walls (2) and/or
in that the ball can be supplied by the ball-ejecting device (3) at a predefinable/selectable
angle and/or a predefinable/selectable kick strength and/or
in that the ball can be supplied according to a predefinable/selectable play situation.
5. Facility according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the throw-in of the ball can be controlled by the computer,
it being possible to select the sequence of the throw-in of the ball as a practice
programme from a menu and/or
it being possible to individually select the sequence of the throw-in of the ball
from a menu and to combine said sequence to form an entire sequence.
6. Facility according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the sequence of the throw-in of the ball can be predefined from a menu by means of
a random generator.
7. Facility according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the openings (5) are designed as goals and/or
in that the openings (5) have different sizes and/or shapes.
8. Facility according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the detectors (6) register the location of the impact and/or the force of the kick.
9. Facility according to any one of claims 1 to 8, characterised in that at least one camera is provided for recording and/or transmitting the game.
10. Facility according to any one of claims 1 to 9, characterised in that balls having various degrees of hardness can be selected,
it being possible to check the hardness of the balls before they are supplied and
optionally to correct the hardness by pumping them up with air or by letting air out.
11. Facility according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the order of kicks of two or more players can be detected separately and registered
or analysed accordingly.
12. Facility according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the analysis of a game, including a sequence of throw-ins of the ball and kicks by
the player(s), can be displayed on a display and can optionally be stored, archived,
and/or transmitted to a central computer and/or to another - preferably identical
- facility.
13. Facility according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the data are transmitted by telephone line, radio or over the internet.
14. Method for operating a ball-play facility according to any one of claims 1 to 13,
characterised in that a plurality of such facilities can be networked for the purpose of training and/or
tournaments, it being possible for the networking to take place over the internet.
15. Method according to claim 14, characterised in that the control, optionally coordination and analysis, takes place by means of a central
computer, the result of an analysis being transmitted to the relevant facilities and
optionally to other display devices.
1. Installation de sports de balles, pour l'entraînement, des matchs et des compétitions,
de préférence pour le football, pour au moins un joueur, avec un terrain de jeu (1)
délimité par une paroi (2) et au moins un dispositif de lancement de balle (3) pour
la mise à disposition de la balle, moyennant quoi, dans ou au niveau de la paroi (2)
sont prévues des ouvertures (5) et/ou des détecteurs (6) pour l'enregistrement de
la balle tiré par le joueur et moyennant quoi les données concernant la mise à disposition
de la balle et le résultat du tir sont traitées dans un ordinateur et enregistrées
dans une mémoire, caractérisé en ce que l'installation de sports de balles comprend plusieurs installations qui sont couplées
entre elles, de préférence par un ordinateur central, à des fins d'entraînement et/ou
de compétition ou en ce que l'installation de sports de balles est couplée avec plusieurs installations de sports
de balles similaires, de préférence par l'intermédiaire d'un ordinateur central, à
des fins d'entraînement et/ou de compétition.
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le terrain de jeu (1) présente une forme quadrangulaire, de préférence carrée, et
en ce que les dispositifs de lancement de balle (3) sont disposés approximativement au centre
de chaque côté et/ou dans les angles.
3. Installation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la position de l'éjection de la balle (4) peut être modifiée.
4. Installation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le dispositif de lancement de balle (3) est intégré dans la paroi (2) ou correspond
à la paroi (2) et/ou en ce que la balle peut être mis à disposition par le dispositif de lancement de balle (3)
avec un angle pouvant être prédéterminé/sélectionné et une force de tir pouvant être
prédéterminée/sélectionnée et/ou
en ce que la balle peut être mise à disposition en fonction d'une situation de jeu pouvant
être prédéterminée/sélectionnée.
5. Installation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la remise en jeu peut être contrôlée par l'intermédiaire de l'ordinateur, la séquence
de remise en jeu pouvant être sélectionnée dans un menu en tant que programme d'exercices
et/ou la séquence de remise en jeu pouvant être sélectionnée individuellement dans
un menu et combinée avec une séquence générale.
6. Installation selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la séquence de remise en jeu peut être prédéterminée dans un menu par l'intermédiaire
d'un générateur aléatoire.
7. Installation selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les ouvertures (5) sont réalisées sous la forme de portes et/ou en ce que les ouvertures (5) présentent des tailles et/ou des formes différentes.
8. Installation selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les détecteurs (6) enregistrent le lieu d'impact et/ou la force du tir.
9. Installation selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'au moins une caméra est prévue pour l'enregistrement et/ou la transmission du match.
10. Installation selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que des balles de duretés différentes peuvent être sélectionnée, la dureté des balles
avant la mise à disposition pouvant être contrôlée et, le cas échéant, être corrigée
par gonflage ou dégonflage.
11. Installation selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que la suite de tirs de deux joueurs ou plus peut être détectée et enregistrée ou analysée
en conséquence.
12. Installation selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que l'analyse d'un match, comprenant une séquence de lancement de balles et de tirs par
le ou les joueurs, peut être affichée sur un écran et, le cas échéant, enregistré,
archivé et/ou transmis à un ordinateur central et/ou à une autre installation, de
préférence identique.
13. Installation selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que la transmission des données a lieu par une ligne téléphonique, par radio ou par Internet.
14. Procédé d'exploitation d'une installation de sports de balles selon l'une des revendications
1 à 13, caractérisé en ce que plusieurs de ces installations sont mises en réseau à des fins d'entraînement et/ou
de compétition, la mise en réseau pouvant avoir lieu par l'intermédiaire d'Internet.
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce que le contrôle, le cas échéant, la coordination et l'analyse a lieu par l'intermédiaire
d'un ordinateur central, le résultat d'une analyse étant transmis aux installations
correspondantes et le cas échéant à d'autres dispositifs d'affichage.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente