[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Reinigen von becherartigen
Behältnissen von Spritzpistolen, Spritzpistolen und deren Teilen.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Vorrichtungen zum Reinigen von becherartigen Behältnissen
von Spritzpistolen, Spritzpistolen und deren Teilen bekannt, bei denen mittels gestellähnlicher
Aufnahmeeinrichtungen die zu reinigenden Teile, Spritzpistolen und Behältnisse von
Spritzpistolen, im nachfolgenden als "zu reinigende Gegenstände" bezeichnet, aufgenommen
werden, wobei im Anschluß daran die drahtgestellartigen Aufnahmeeinrichtungen - ähnlich
wie bei einem Geschirrspüler - eingesetzt werden in die vorhandenen Reinigungsvorrichtungen,
um dann anschließend diese mittels mindestens eines Reinigungsmittels zu reinigen.
Dabei können in mehreren Reinigungsschritten aufgrund der hintereinander folgenden
Reinigungsschritte durch Vorreinigen der vorhergehenden Reinigungen die unterschiedlich
mit den zu entfernenden Stoffen belasteten Reinigungsflüssigkeiten über unterschiedliche
Abläufe im Inneren solcher Reinigungsvorrichtungen unterschiedlichen Auffangbehältnissen
zugeführt werden. Da selbst bei gezieltem Einsatz von entsprechend im Inneren eingebauten
Düsen es nicht vollständig zu vermeiden ist, daß zumindest ein kleiner Teil der unterschiedlich
stark belasteten Reinigungsmittel bei den jeweiligen Reinigungsschritten auch unbeabsichtigt
in den eigentlich dafür vorgesehenen Ablauf läuft und es somit nicht zu einem wirklich
sehr sauberen Auffangen der unterschiedlich stark belasteten Reinigungsfraktionen
der entsprechenden Auffangbehälter realisierbar ist, ist es in nicht wenigen Fällen
nicht mehr möglich, ein weniger stark mit zu entfernenden Stoffen kontaminiertes Reinigungsmittel,
das normalerweise aufgrund der Tatsache, daß es sich um einen Reinigungsschritt handelt,
der nach einer ersten Vorreinigung stattfindet, nicht ohne weiteres wiederverwendet
werden kann, so daß ein zum Teil nicht unbeträchtlicher Reinigungsmittelverbrauch
festzustellen ist.
[0003] DE 10 2007 005 834 A1 offenbart eine Spülmaschine für den gewerblichen Einsatz, wobei die Spülmaschine
ausgestaltet ist, um im zyklischen Betrieb Spülgut in einer Spülkammer zu reinigen,
wobei die Spülmaschine mindestens einen Tank zur Aufnahme einer Spülflüssigkeit, mindestens
eine Heizvorrichtung zum Aufheizen der Spülflüssigkeit und mindestens einen Temperatursensor
zur Erfassung der Temperatur der Spülflüssigkeit umfaßt, wobei die Spülmschine weiterhin
eine Steuerung umfaßt, wobei die Steuerung eingerichtet ist, um in wenistens einem
Programmschritt eines Spülprogramms ein Aufheizen der Spülflüssigkeit zu steuern,
wobei das Aufheizen mindestens so lange durchgeführt wird, bis eine vorgegebene Zieltemperatur
erreicht ist, wobei vor oder in einer Anfangsphase des Aufheizens eine Starttemperatur
erfaßt wird, wobei aus der Starttemperatur eine Mindestdauer des Aufheizens bestimmt
wird und das Aufheizen entsprechend mit dieser Mindestdauer erfolgt.
[0004] DE 197 41 546 A1 offenbart insbesondere ein Reinigungsverfahren mit zwei Flüssigkeitskreisläufen sowie
mit Vorweichbad, Laugenbad- und Spülbad-Reinigungsstationen insbesondere zur Reinigung
rückgeführter Mehrwegflaschen in Getränkebetrieben, wobei das Reingungsgut in Flüssigkeitskreisläufen
jeweils im Gegenstrom zur gegebenenfalls ergänzten Kreislaufflüssigkeit durch die
Reinigungsstationen geführt wird und im ersten, das Laugenbad umfassenden Flüssigkeitskreislauf
die Lauge nach einer Ultrafiltration im wesentlichen vollständig im Kreislauf geführt
wird, wobei im zweiten, das Spülbad erfassenden Flüssigkeitskreislauf das Spülwasser
nach einer reinigenden Aufbereitung zum Teil zusammen mit Frischwasser wieder der
für das Reinigungsgut letzten Reinigungsstation zugeführt wird, während der andere
Teil nach Verwendung im Vorweichbad mäßig belastet entsorgt wird.
[0005] US 5,143,200 offenbart insbesondere eine Waschstation für Glaswaren, wobei bei der Reinigung ein
Sprühfächer aufheizt und gegen das zu reinigende Gut gerichtet wird und ein drehbares
Antriebsrad oberhalb der Spülbox zum weiteren Verteilen des Reinigungsmittels gedreht
wird, um die Reinigungsleistung zu erhöhen.
[0006] US 6,303,222 B1 offenbart insbesondere ein Verfah ren zum Reinigen von Plastikmaterialien, bei dem
fremde anhaftende Materialien und im Plastik sich befindende Materialien entfernt
werden, um die Plastikteile zu recyceln, wobei zunächst eine erste Reinigung durchgeführt
wird, um eine Grobreinigung bereitzustellen durch Verwendung eines Lösungsmittels
innerhalb einer Trommel, wobei das Lösungsmittel verworfen wird, wobei bei einem zweiten
Reinigungsschritt ein Lösungsmittel verwendet wird innerhalb der Trommel nach der
ersten Reinigung, wobei auch dieses Lösungsmittel verworfen wird, um die Plastikteile
anschließend zu trocknen nach der zweiten Reinigung durch Einleiten heißen Stickstoffgases
in die Trommel, wobei anschließend das Stickstoffgas verworfen wird.
[0007] Das der Erfindung zugrundeliegende Problem besteht daher darin, den oben genannten
Nachteil zumindest teilweise zu verringern bis hin zu vermeiden, insbesondere darin,
eine entsprechende Reinigungsvorrichtung bereitzustellen, die sauber voneinander und
somit definiert unterschiedlich mit zu entfernenden Stoffen belastete Reinigungsmittel
bereitstellt, so daß es ermöglicht wird, daß zumindest ein Teil der nach einem ersten
groben Reinigungsschritt nachfolgenden Reinigungsmittelfraktionen zumindest teilweise
unmittelbar weiterverwendet werden können für weitere Reinigungsschritte bzw. später
zu reinigende Gegenstände.
[0008] Dieses Problem bzw. diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Vorrichtung
nach Anspruch 1 und ein Verfahren nach Anspruch 5.
[0009] Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es nunmehr möglich, daß bezüglich
des Belastungsgrades von mit zu entfernenden Stoffen aufweisende Reinigungsmittelfraktionen
sauber voneinander getrennt werden können, so daß eine Mehrfachnutzung einzelner Fraktionen
möglich ist, was naturgemäß immense Mengen an ansonsten frischem Reinigungsmittel
einspart, was ökonomisch wie auch ökologisch ausgesprochen sinnvoll erscheint.
[0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Reinigen von becherartigen Behältnissen von
Spritzpistolen, Spritzpistolen und deren Teilen ist derart ausgestaltet, daß beim
Durchlaufen einer Reinigung mittels mindestens einer Ablaufzuteilungseinrichtung,
in Form einer pneumatischen Einrichtung beispielsweise und insbesondere in Form eines
pneumatisch zu betreibenden Schieberventils, mit zu entfernenden Stoffen unterschiedlich
verunreinigte Reinigungsflüssigkeit als Ablauf zumindest teilweise unterschiedlichen
Auffangbehältnissen, beispielsweise und insbesondere in Form von Fässern, zugeteilt
werden. Dabei weist die erfindungsgemäße Vorrichtung in der Regel lediglich einen
Ablauf auf, unter dem eine entsprechende Ablaufzuteilungseinrichtung angeordnet ist,
die automatisch, programmierbar automatisch, halbmanuell oder manuell bedient werden
kann, um die unterschiedlichen Fraktionen sauber voneinander zu trennen.
[0011] Im manuellen Betrieb können Erfahrungswerte oder rein visuelle Kontrollen erfolgen,
ob die zu reinigenden Gegenstände tatsächlich ausreichend bereits gereinigt sind oder
nunmehr mit frischem oder weniger stark belastetem Reinigungsmittel ein weiterer Reinigungsschritt
vorgenommen werden muß.
[0012] Es ist unter anderem erfindungswesentlich, daß somit eine vom mechanischen Aufwand
her relativ einfache und saubere Fraktionierung durch genaues Zuteilen und somit dann
auch Zuführen zu unterschiedlichen Auffangbehältnissen ermöglicht wird, um auf diese
Art und Weise erhebliche Mengen an ansonsten einzusetzende Reinigungsmittelmengen
einzusparen.
[0013] In diesem Kontext ist es besonders vorteilhaft, wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung
derart ausgestaltet ist, daß mindestens eine mit zu entfernenden Stoffen verunreinigte
Reinigungsflüssigkeit einer weiteren Reinigung der zu reinigenden Gegenstände zugeführt
wird, wenn somit bereits während einer laufenden Reinigung mit ihren gegebenenfalls
unterschiedlichen Reinigungsschritten einzelne Reinigungsmittelfraktionen verwendet
werden können, da diese noch nicht so stark belastet sind und daher für einen weiteren
Einsatz zur Verfügung stehen, ggf. nach einer weiteren Vorreinigung, beispielsweise
und insbesondere mittels eines Edelstahlfilters. Beispielsweise und insbesondere können
dann die wiederzuverwendende Reinigungsflüssigkeit über Pumpsysteme nach einem oder
auch während eines Reinigungsschrittes wieder appliziert werden.
[0014] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist lediglich eine einzige Ablaufzuteilungseinrichtung
auf.
[0015] Weiterhin ist es erfindungswesentlich, wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung eine
Dreheinrichtung, ein pneumatisch betriebenes Getriebe, zum Drehen einer Aufnahmeeinrichtung,
beispielsweise und insbesondere in Form eines Karussels, zur Aufnahme der zu reinigenden
becherartigen Behältnisse von Spritzpistolen, Spritzpistolen und deren Teilen aufweist,
da sich durch das Drehen der Aufnahmeeinrichtung in der Regel sehr gute und gleichmäßige
Reinigungsergebnisse erzielen lassen.
[0016] Schließlich ist es erfindungswesentlich, wenn der pneumatische Betrieb der Dreheinrichtung
von der ersten Pneumatikeinrichtung bewerkstelligt wird, so daß mit lediglich einer
pneumatischen Einrichtung sowohl die Abflußzuteilungseinrichtung als auch die Dreheinrichtung
betrieben werden und auf diese Art und Weise kostengünstig sowohl Reinigung als auch
Zuteilung bzw. Zuführung durchgeführt werden können.
[0017] Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht in der Regel überwiegend aus Edelstahl oder
Aluminium bzw. Aluminiumlegierungen, wobei diese im wesentlichen kastenartig ausgestaltet
ist mit einem klappbaren oder verschwenkbaren Deckel, der während der Reingung geschlossen
ist und während der Reinigung gesperrt werden/sein kann, beispielsweise und insbesondere
pneumatisch gesperrt ist.
[0018] Die in der Regel vom Reingungsmittel trennbaren und zu entfernenden Stoffe können
über Abscheiden und/oder Filtrieren vom Reinigungsmittel getrennt werden bzw. findet
eine entsprechende zumindest partielle Trennung statt, so daß dann je nach Einsatzzweck
und Verschmutzungsgrad in das eine oder andere Auffangbehältnis die eine oder andere
Reinigungsmittelfraktion direkt wiederverwendet werden kann, entweder für eine während
des laufenden Betriebs durchgeführte Reinigung, während eines darauffolgenden Schrittes
oder aber für die Reinigung einer anderen zu reinigenden Charge an Gegenständen.
[0019] Beim erfindungsgemäßen Verfahren zum Reinigen von becherartigen Behältnissen von
Spritzpistolen, Spritzpistolen und deren Teilen wird eine erfindungsgemäße Vorrichtung
verwendet.
[0020] Dabei ist es vorteilhaft, daß zunächst während eines ersten Reinigungsschrittes mittels
der Ablaufzuteilungseinrichtung das eingesetzte Reinigungsmittel einem ersten Auffangbehälter
zugeteilt wird, wobei es insbesondere vorteilhaft ist, wenn während eines weiteren
Reingungsschrittes mittels der Ablaufzuteilungseinrichtung das eingesetzte Reinigungsmittel
einem weiteren Auffangbehälter zugeteilt wird, da somit unterschiedlich stark mit
zu entfernenden Stoffen verunreinigte Reinigungsflüssigkeiten jeweiligen entsprechenden
Auffangbehältern zugeteilt werden und somit zumindest die nicht am stärksten verunreinigten
Reinigungsflüssigkeiten zumindest teilweise wiederverwendet werden können im laufenden
Betrieb oder aber für nachfolgende Reingungsaufgaben. In vorteilhafter Weise können
beim Reinigen mehrere Reinigungsmittel - gleichzeitig oder aber insbesondere sukzessive
- verwendet werden, um den jeweiligen Reinigungsanforderungen gerecht zu werden. Dabei
können pH-Wert, Polarisierbarkeit und Dipolmoment wichtige zu variierende Reinigungsmitteleigenschaften
sein; beispielsweise und insbesondere können wässrige alkalische und alkoholische
Reinigungsmittel eingesetzt werden.
[0021] Es ist insgesamt mit erfindungswesentlich, daß die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung
es nunmehr ermöglicht, mit Hilfe einer umschaltbaren Ablaufzuteilungseinrichtung gezielt
eine entsprechende Zuteilung und somit Zuführung des mit zu entfernenden Stoffe verunreinigten
Reinigungsmittels in unterschiedliche Auffangbehältnisse zu ermöglichen, um je nach
Anwendungsfall eine entsprechende Zuteilung vorzunehmen, um auf diese Art und Weise
einzusetzendes Reingungsmittel hoch effizient einzusetzen bzw. im Extremfall lediglich
so geringe Mengen wie möglich an Reinigungsmittel möglichst stark mit zu entfernenden
Stoffen zu belasten, um für nachfolgendes Reinigen das dann eingesetzte Reinigungsmittel
möglichst wenig mit zu entfernenden Stoffen zu belasten, um dieses entweder weiteren
Anwendungen zuzuführen bzw. dieses direkt wieder in Reinigungsschritte der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zurückzuführen und wiederzuverwenden bis ein nicht mehr sinnvoller Belastungsgrad/Kontamination
erreicht ist.
[0022] Die Erfindung wird anhand eines nachfolgenden Ausführungsbeispiels nicht beschränkend
näher erläutert, wobei
FIG. 1- eine schematische, perspektivische Darstellung einer möglichen Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung darstellt, und FIG. 2-eine schematische,
perspektivische Darstellung der in Figur 1 gezeigten Reinigungsvorrichtung darstellt,
in der eine Aufnahmeeinrichtung mit zu reinigenden Gegenständen eingesetzt ist.
[0023] In Figur 1 ist skizzenhaft und perspektivisch eine mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Reinigen von becherartigen Behältnissen von Spritzpistolen, Spritzpistolen
und deren Teilen gezeigt.
[0024] Die Reinigungsvorrichtung ist kastenförmig aufgebaut, wobei diese mittels eines Deckels
7 geschlossen werden kann vor einer Reinigung. Dabei werden aufgewirbelte Reinigungsmitteldämpfe
optional abgesaugt über eine entsprechende Absaugung 8, wobei mittels einer optionalen
Programmiereinheit und/oder einer Zeitschaltuhr für den Benutzer die einzelnen Reinigungsschritte
oder jeweils nur ein einzelner Reinigungsschritt von der Zeitdauer her eingestellt
werden kann. Nach Beladen der zu reinigenden Gegenstände, insbesondere in Form von
becherartigen Behältnissen von Spritzpistolen, aber auch Spritzpistolen und deren
Teilen, in eine Aufnahmeeinrichtung 5 in Form eines karusselartig ausgestalteten Aufnahmekorbes
wird dieser an einer Dreheinrichtung 4, beispielsweise und insbesondere über einen
drehenden Stift, der in eine entsprechende Aufnahme in einem Fußteil der Aufnahmeeinrichtung
4 eingreift, befestigt. Anschließend wird der Deckel 7 geschlossen und optional verriegelt,
um dann ein Reinigungsprogramm oder aber einfach lediglich einen Reinigungsschritt
bzw. eine Reinigung als solche zu beginnen. Durch entsprechende (nicht gezeigte) Betätigungsorgane
wird über eine erste (nicht näher gezeigte) Pneumatikeinrichtung die Aufnahmeeinrichtung
4 drehend in Bewegung gesetzt, wobei gleichzeitig oder aber auch leicht zeitversetzt
ein Besprühen mit einer entsprechenden Reinigungsflüssigkeit/Reinigungsmittel über
(nicht näher gezeigte) Düsenelemente im Innenraum der Reinigungsvorrichtung durchgeführt
wird. Das Reinigungsmittel (die Begriffe Reinigungsmittel und Reinigungsflüssigkeit
werden im Beschreibungstext synonym verwandt) für diesen ersten Reinigungsschritt,
bei dem eine Grobreinigung stattfindet, wird aus einem (nicht gezeigten) Auffangbehältnis,
somit noch nicht verunreinigte Reinigungsflüssigkeit, oder aber auch teilweise bis
vollständig aus einem ersten Auffangbehältnis 2 mit einer (nicht gezeigten) Pumpeneinrichtung
fördernd verwendet. Für den Fall, daß die Reinigungsflüssigkeit bereits aus vorherigen
Reinigungen entsprechend mit zu entfernenden Stoffen verunreinigt ist, kann dies jedoch
im Einzelfall zumindest für eine grobe Vorreinigung dennoch ausreichend sein, um auf
diese Art und Weise Reinigungsmittel einzusparen.
[0025] Der (nicht gezeigte) Pumpmechanismus besteht im wesentlichen aus einer Pumpe und
entsprechenden Schlauch- bzw. Rohrleitungen, die in die jeweiligen Vorrats- bzw. Auffangbehältnisse
reichen, um eben eine Förderung bis hin zum Innenraum der Reinigungsvorrichtung zu
ermöglichen.
[0026] Das während der Reinigung und frisch mit den zu entfernenden Stoffen beladene Reinigungsmittel
fließt über eine ventilartige Einrichtung 1 gezielt in das Auffangbehältnis 2. Nach
Durchführung dieses ersten Reinigungsschrittes zum Vorreinigen der zu reinigenden
Geräte wird entweder vollautomatisch, halbautomatisch oder manuell ein zweiter Reinigungsschritt
zum weiteren oder sogar schon abschließenden Reinigen eingeleitet, indem die Ablaufzuteilungseinrichtung
1 pneumatisch umgeschaltet wird, beispielsweise und insbesondere mittels Verschieben
der quasi als Schiebeventil ausgestalteten Ablaufzuteilungseinrichtung derart, daß
dann das bei diesem weiteren Reinigungsschritt eingesetzte Reinigungsmittel - wiederum
frisch beladen mit den Resten der zu entfernenden Stoffe - gezielt einem Auffangbehältnis
2' zugeteilt und über einen entsprechenden Schlauch oder Rohr zugeführt wird. Auch
während dieses Schrittes kann wie im vorherigen Schritt das einzusetzende Reinigungsmittel
entweder aus einem (nicht gezeigten) eventuell weiteren Auffangbehältnis frisch und
unverbraucht - aber auch bereits bei vorherigen Reinigungen anderer Gerätschaften
verwendet - eingesetzt werden, wobei es jedoch in vielen Fällen sinnvoll und ausreichend
sein kann, teilweise bis ausschließlich Reinigungsmittel aus dem Auffangbehältnis
2' zu verwenden, das während dieses Reinigungsschrittes oder aber aus vorherigen Reinigungen
nur leicht mit zu entfernenden Stoffen verunreinigt ist, so daß dieses je nach Anforderungsgrad
noch verwendet werden kann.
[0027] In der Regel trennen sich die zu entfernenden Stoffe von der eigentlichen Reinigungsflüssigkeit/Reinigungsmittel,
wobei dann über Edelstahlventile oder andere bekannten Filtereinrichtungen eine Vorfilterung
stattfinden kann.
[0028] Grundsätzlich kann die Steuerung oder auch Regelung der Ablaufzuteilungseinrichtung
1, die Teil der ersten Pneumatikeinrichtung 3 ist (nicht gezeigt) auch gleichzeitig
über entsprechende Wellen, Getriebe und andere Übertragungsglieder und bekannte Mechanismen
die Dreheinrichtung 4 angetrieben, gesteuert bzw. geregelt werden.
[0029] Nach Beendigung des zweiten Reinigungsschrittes durch entsprechende Einstellungen/Programmierungen
oder aber manuelle Beendigung wird der optional während des Betriebs verriegelbare
Deckel 7 wieder geöffnet, so dass der Anwender die karusselartige Aufnahmeeinrichtung
5 aus der Reinigungsvorrichtung entnehmen kann.
1. Vorrichtung zum Reinigen von becherartigen Behältnissen von Spritzpistolen, Spritzpistolen
und deren Teilen, wobei diese derart ausgestaltet ist, daß beim Durchlaufen einer
Reinigung mittels lediglich einer Ablaufzuteilungseinrichtung (1) mit zu entfernenden
Stoffen unterschiedlich verunreinigte Reinigungsflüssigkeit als Ablauf unterschiedlichen
Auffangbehältnissen (2,2') zugeteilt wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ablaufzuteilungseinrichtung (1) Teil einer ersten Pneumatik-Einrichtung (3) ist,
wobei diese eine Dreheinrichtung (4) zum Drehen einer Aufnahmeeinrichtung (5) zur
Aufnahme der zu reinigenden becherartigen Behältnisse von Spritzpistolen, Spritzpistolen
und deren Teilen aufweist, wobei der pneumatische Betrieb der Dreheinrichtung (4)
von der ersten Pneumatik-Einrichtung (3) bewerkstelligt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufzuteilungseinrichtung (1) eine ventilartige Einrichtung (3) ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese derart ausgestaltet ist, daß mindestens eine mit zu entfernenden Stoffen verunreinigte
Reinigungsflüssigkeit einer weiteren Reinigung der zu reinigenden Gegenstände zugeführt
wird.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß diese derart ausgestaltet ist, daß mehrere Reinigungsmittel verwendet werden.
5. Verfahren zum Reinigen von becherartigen Behältnissen von Spritzpistolen, Spritzpistolen
und deren Teilen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 verwendet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst während eines ersten Reinigungsschrittes mittels der Ablaufzuteilungseinrichtung
(1) das eingesetzte Reinigungsmittel einem ersten Auffangbehälter (2) zugeteilt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß während eines weiteren Reinigungsschrittes mittels der Ablaufzuteilungseinrichtung
(1) das eingesetzte Reinigungsmittel einem weiteren Auffangbehälter (2') zugeteilt
wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Reinigungsmittel verwendet werden.
1. Apparatus for cleaning cup-like containers of spray guns, spray guns and parts thereof,
wherein the latter is designed such that when undergoing a cleaning process by means
of at least one process allocation device (1) cleaning fluid contaminated variously
with substances to be removed is assigned in sequence to different collecting vessels
(2 , 2'),
characterised in that
the sequence allocation device (1) is part of a first pneumatic device (3), wherein
the latter comprises a rotary device (4) for rotating a receiving device (5) for receiving
the cup-like containers of spray guns, spray guns and parts thereof to be cleaned,
wherein the pneumatic operation of the rotary device (4) is performed by the first
pneumatic device (3).
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the sequence allocation device (1) is a valve-like device (3).
3. Apparatus according to any of claims 1 to 2, characterised in that that latter is designed such that at least one cleaning fluid contaminated with substances
to be removed is supplied for further cleaning of the matter to be cleaned.
4. Apparatus according to any of claims 1 to 3, characterised in that the latter is designed such that a plurality of cleaning agents are used.
5. Method for cleaning the cup-like containers of spray guns, spray guns and the parts
thereof, characterised in that an apparatus according to any of claims 1 to 4 is used.
6. Method according to claim 5, characterised in that firstly during a first cleaning stage by means of the sequence allocation device
(1) the cleaning agent used is allocated to a first collecting vessel (2).
7. Method according to any of claims 5 to 6, characterised in that during a further cleaning stage by means of the sequence allocation device (1) the
cleaning agent used is allocated to an additional collecting vessel (2').
8. Method according to any of claims 5 to 7, characterised in that a plurality of cleaning agents is used.
1. Dispositif pour le nettoyage de récipients de type godet de pistolets pulvérisateurs,
de pistolets pulvérisateurs et de leurs parties, ce dispositif étant conçu de telle
sorte que, lors de l'exécution d'un nettoyage, à l'aide de seulement un dispositif
de répartition de l'écoulement d'évacuation (1), un liquide de nettoyage, sali de
différentes manières par des substances à éliminer, soit réparti en tant qu'écoulement
d'évacuation vers différents bacs de récupération (2, 2'), caractérisé en ce que le dispositif de répartition de l'écoulement d'évacuation (1) est une partie d'un
premier dispositif pneumatique (3), ce dernier comprenant un dispositif de rotation
(4), pour mettre en rotation un dispositif de réception (5) destiné à recevoir les
récipients de type godet à nettoyer de pistolets pulvérisateurs, des pistolets pulvérisateurs
et leurs parties, le fonctionnement pneumatique du dispositif de rotation (4) étant
assuré par le premier dispositif pneumatique (3).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de répartition de l'écoulement d'évacuation (1) est un dispositif (3)
de type vanne.
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce qu'il est conçu de telle sorte qu'au moins un liquide de nettoyage, sali par des substances
à éliminer, soit envoyé à un nettoyage supplémentaire des objets à nettoyer.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il est conçu de façon à utiliser plusieurs détergents.
5. Procédé pour nettoyer des récipients de type godet de pistolets pulvérisateurs, des
pistolets pulvérisateurs et leurs parties, caractérisé en ce qu'on utilise un dispositif selon l'une des revendications 1 à 4.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que c'est d'abord pendant une première étape de nettoyage que le détergent utilisé est,
à l'aide du dispositif de répartition de l'écoulement d'évacuation (1), réparti vers
un premier bac de récupération (2).
7. Procédé selon l'une des revendications 5 à 6, caractérisé en ce que c'est au cours d'une étape supplémentaire de nettoyage que le détergent utilisé est,
à l'aide du dispositif de répartition de l'écoulement d'évacuation (1), réparti vers
un bac de récupération supplémentaire (2').
8. Procédé selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce qu'on utilise plusieurs détergents.