[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Installation eines Doppelbodens.
[0002] In modernen Grossbauten werden oft Doppelboden-Vorrichtungen eingesetzt. Wie dies
in der
EP 0 309 399 A1 beschrieben ist, besteht ein Doppelboden traditionell aus Platten, welche auf höhenverstellbare
Doppelbodenstützen aufgelegt werden, die auf den Gebäudeboden bzw. Rohboden aufgesetzt
sind. Zwischen dem Rohboden und dem Doppelboden resultiert somit ein niedriger Raum,
in dem Medienleitungen aller Art, wie Wasserleitungen, Gasleitungen und elektrische
Kabel, auf dem kürzesten Weg verlegt werden können, was eine weitergehende Vorplanung
der Installationen erübrigt.
[0003] Aus der
EP 0 309 399 A1 ist eine Doppelbodenstütze bekannt, die ein Fussteil mit einer Grundplatte und einem
senkrecht darauf stehenden Stützenrohr, sowie ein Kopfteil mit einem Haltetrichter
aufweist, der je eine Ecke einer Doppelbodenplatte abstützt. Das Fussteil und das
Kopfteil sind miteinander derart verschraubar, dass eine gewünschte Höhe der Doppelbodenstütze
eingestellt werden kann.
[0004] Derartige Doppelbodenstützen erweisen sich als nachteilig, wenn der Rohboden nicht
eben ist. In diesem Fall resultieren unerwünschte Neigungen der Doppelbodenstützen.
Aufgrund der Neigung des Haltetrichters nehmen die darauf liegenden Ecken der Doppelboden-Platten
unterschiedliche Höhen ein, wodurch sprunghafte Höhenänderungen an der Oberfläche
des Doppelbodens resultieren.
[0005] Störende Unebenheiten des Rohbodens wurden anfänglich durch Ausgiessen der Auflagefläche
des Stützenfusses oder durch Unterlegen von Keilen unter den Stützenfuss auskorrigiert.
Mit diesen Massnahmen konnte eine genügend genaue Ausrichtung der Doppelbodenstützen
jedoch nur mit grossem Aufwand erzielt werden.
[0006] Zur Beseitigung dieses Problems wurde in der
EP 0 309 399 A1 eine Doppelbodenstütze mit einem in der Neigung verstellbaren Stützenteller vorgeschlagen,
der eine versenkte kugelförmige Innenpartie aufweist, die nach Einstellung der Neigung
zwischen einem mit dem Fussteil verbundenen kugelförmigen Ringteller und einer kugelförmigen
Andruckringplatte festklemmbar ist.
[0007] Eine weitere aus der
EP0479720A1 bekannte Doppelbodenstütze ist in Figur 1 gezeigt. Diese Doppelbodenstütze umfasst
ein Fussteil 220 mit einer Grundplatte 221, welche über eine Verbindungsvorrichtung
223 mit einem senkrecht zur Grundplatte 221 ausgerichteten Fussteilrohr 222 elastisch
verbunden ist. Das Fussteilrohr 222 kann somit in einem bestimmten Winkel gegen die
Grundplatte 221 geneigt werden, um Unebenheiten des Bodens zu kompensieren. Beim Auftreten
grösserer Unebenheiten, die durch die Verbindungsvorrichtung 223 nicht kompensiert
werden können, wird unterhalb der Grundplatte 221 ein Sockel 310 vorgesehen. In das
Fussteilrohr 222 ist ein Kopfteilrohr 212 eines mit einer Kopfplatte 211 versehenen
Kopfteils 210 teleskopisch eingeführt. Das von einer Feder 230 gestützte Kopfteil
210 ist gegen das Fussteil 220 verschiebbar, bis ein mit dem Kopfteilrohr 212 verbundener
Schraubanschlag 240 auf das Fussteilrohr 222 trifft. Der Schraubanschlag 240 ist von
einem Gewinde gehalten und auf eine Soll-Höhe einstellbar.
[0008] Das bekannte Verlegen des Rohbodens erfolgt schrittweise, Bodenplatte um Bodenplatte.
D.h., beim Verlegen des Doppelbodens werden sequenziell Doppelbodenstützen gesetzt
und justiert und Bodenplatten sodann aufgelegt. Nach dem Auflegen einer Doppelbodenplatte
wird diese mit einer Wasserwaage vermessen und die Doppelbodenstütze justiert. Auf
diese Weise wird der Doppelboden schrittweise ausgebaut, wobei sich die einzelnen
Schritte des Auflegens einer Doppelbodenplatte und des Justierens einer Doppelbodenstütze
alternierend wiederholen. Insgesamt resultiert ein hoher Installationsaufwand. Zu
beachten ist ferner, dass die Doppelbodenplatten nach dem Aufbau des Doppelbodens
typischerweise wieder entfernt werden, damit von den entsprechenden Handwerkern Medienleitungen,
zum Beispiel elektrische Leitungen, eingelegt bzw. auf den Rohboden aufgelegt werden
können. Nach dem Einlegen der Medienleitungen werden die Doppelbodenplatten wieder
auf die Doppelbodenstützen aufgelegt, wobei öfters Nachjustierungen notwendig werden.
[0009] Aus der
EP 0 479 720 A1 ist ferner ein Verfahren zum Verlegen von Doppelböden mit nebeneinandergereihten
Bodenplatten und diese tragenden, höhenverstellbaren Doppelbodenstützen bekannt, die
in einem regelmässigen Raster auf dem Rohboden aufgesetzt werden. Bei diesem Verfahren
wird in einem gewünschten Abstand bzw. auf einer Soll-Höhe über einem mehrere Rasterstellen
umfassenden Abschnitt des Rohbodens eine Hilfsebene nivelliert, wonach Doppelbodenstützen
auf den Rasterstellen zwischen der Hilfsebene und dem Rohboden angeordnet und auf
die Soll-Höhe einstellt und fixiert werden. Anschliessend werden die Bodenplatten
auf die fixierten Doppelbodenstützen verlegt.
[0010] In der
JP 2002089022 wird demgegenüber vorgeschlagen, einen aus zwei Schienenelementen gebildeten Balken
anhand von Doppelbodenstützen zu montieren. Die Doppelbodenstützen umfassen je ein
massives Kopfstück, welches mittels einer Schraubenmutter entlang einer Gewindestange
eines Fussstücks vertikal verschiebbar und mittels Schrauben mit beidseitig daran
angelegten Schienenelementen verbindbar ist.
[0011] Aus den genannten Dokumenten geht hervor, dass die bekannten Doppelbodenstützen aufwändig
gestaltet sind, um die Unebenheiten des Rohbodens hinsichtlich Höhe und Neigung ausgleichen
zu können. Aufwendig ist jedoch nicht nur die Ausgestaltung der Doppelbodenstützen,
sondern auch deren Justierung, um Unebenheiten bzw. störende Höhenunterschiede und
Neigungen des Rohbodens an den Installationsorten auszugleichen. Sollten Verschiebungen
der Doppelbodenstützen auftreten, so müssten diese neu justiert werden. Insbesondere
beim Auftreten von Erdbeben ist es daher nicht unwahrscheinlich, dass sich Doppelbodenstützen
unter der Last der Raumeinrichtung beim Auftreten von Vibrationen und Schwingungen
verschieben. In der Folge treten Höhenänderungen der Doppelboden-Platten auf, die
mit grossem Aufwand korrigiert werden müssen.
[0012] Aus der
EP0479720A1 ist eine Doppelbodenstütze bekannt, die ein Fussteil mit einer nach oben offene Axialbohrung
und ein Kopfteil mit einem Schaft aufweist, der in die Axialbohrung eingeführt und
mittels einer in die Axialbohrung eingebrachten Klebe- oder Vergussmasse fixiert wird.
[0013] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren
zur Installation eines Doppelbodens anzugeben.
[0014] Insbesondere ist ein Verfahren anzugeben, welches erlaubt, einen Doppelboden mit
geringem Aufwand und unabhängig von Unebenheiten des Rohbodens rasch und präzise zu
installieren.
[0015] Für den erfindungsgemäss gefertigten Doppelboden sollen einfach gestaltete Doppelbodenstützen
einsetzbar sein. Auf eine Justierung der Doppelbodenstützen soll möglichst verzichtet
werden können.
[0016] Der Doppelboden soll präzise und kostengünstig realisierbar und immun gegen Erschütterungen
und Vibrationen sein, so dass Nachjustierungen entfallen.
[0017] Der Doppelboden soll rasch aufgebaut und wieder abgebaut werden können. Insbesondere
soll der Austausch des Doppelbodens, gegebenenfalls mit Realisierung einer Höhenänderung,
innerhalb kürzester Zeit mit minimalem Aufwand realisierbar sein.
[0018] Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren gelöst, welches die in Anspruch 1 angegebenen
Merkmale aufweist. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren Ansprüchen
angegeben.
[0019] Das Verfahren und die Vorrichtung dienen der Installation eines Doppelbodens über
einem Rohboden. Der Doppelboden umfasst vorzugsweise in einem regelmässigen Raster
auf den Rohboden aufgesetzte Doppelbodenstützen, auf denen nebeneinandergereiht Bodenplatten
angeordnet werden, wobei eine Doppelbodenstütze vorzugsweise die gegeneinander gerichteten
Ecken von vier Bodenplatten stützt.
[0020] Erfindungsgemäss werden Montagepositionen für die Doppelbodenstützen ermittelt und
die zu installierenden Doppelbodenstützen entsprechend positioniert. Weiter wird vorzugsweise
anhand von Lasergeräten eine auf einer Montagehöhe liegende Montageebene zumindest
teilweise bestimmt. Die zu installierenden Doppelbodenstützen werden anschliessend
gegen die Montageebene geführt, bis die Doppelbodenstützen, gegebenenfalls deren unteres
Ende, oder gegebenenfalls wenigstens eine bereits auf die Doppelbodenstützen aufgesetzte
Bodenplatte zumindest annähernd auf der Montagehöhe liegt. Vor, während oder nach
der Positionierung der Doppelbodenstützen werden an den Montageposition Sockel aus
sich verfestigendem und mit dem Rohboden verbindendem Sockelmaterial vorgesehen, welche
die Montageebene überragen. Anschliessend werden die Doppelbodenstützen je im zugehörigen
Sockel gehalten, bis sich dieser verfestigt hat.
[0021] Sofern die Bodenplatten nicht bereits mit den Doppelbodenstützen verbunden sind,
werden sie nach dem Verfestigen der Sockel auf die Doppelbodenstützen aufgesetzt.
[0022] Da die Doppelbodenstützen alle auf gleicher Höhe in einer waagerechten Montageebene
stehen, entfällt die Justierung derselben. Es können somit einfach ausgestaltete Doppelbodenstützen
verwendet werden, die in der einfachsten Ausgestaltung aus einem hohlzylindrischen
oder rechteckigen Rohr bestehen. Das eine Ende des Rohrs bildet dabei das Fussteil
und das andere Ende bildet das Kopfteil der Doppelbodenstütze. Sofern der Durchmesser
des Rohrs genügend gross gewählt ist und die Deckenstützen präzise positioniert sind,
können die Ecken von vier Bodenplatten auf das Rohr abgelegt werden. Die Doppelbodenstütze
kann auch ein Fussteil mit einem solchen Rohr und ein Kopfteil, zum Beispiel eine
runde oder quadratische Platte, aufweisen. Vorzugsweise werden identische Doppelbodenstützen
aus Metall oder aus Kunststoff verwendet.
[0023] Die Doppelbodenstütze kann ein- oder mehrteilig ausgestaltet sein. Besonders vorteilhaft
kann eine Doppelbodenstütze verwendet werden, deren Fussteil in einen Sockel eingesetzt
wird, wonach ein passendes Kopfteil aufgesetzt wird, um beispielsweise die Höhe des
Doppelbodens einzustellen. Weiterhin kann der Doppelboden in sehr kurzer Zeit vollständig
abgebaut und wieder aufgebaut werden. Für eine Renovation eines Raumes kann der Doppelboden
bis auf die verbleibenden Fussteile entfernt werden, wonach die für die Renovation
vorgesehene Gerätschaft in den Raum verschoben werden kann. Die Doppelbodenstützen
können beispielsweise aus einem Blech mit rundem oder mehreckigem Querschnitt gefertigt
werden. Beispielsweise wird ein Blech ausgeschnitten und in vier Teile unterteilt,
die schrittweise um 90° gegeneinander gebogen werden. Damit die Doppelbodenstützen
im Sockel zuverlässig verankert sind, wird das Fussteil vorzugsweise mit Ankerelementen
versehen, welche aus dem Blech ausgeschnitten und nach aussen oder nach innen gebogen
werden.
[0024] Das erfindungsgemässe Verfahren kann in verschiedenen vom Anwender fallweise bevorzugten
Varianten durchgeführt werden, wobei einzelne Verfahrensschritte auch austauschbar
sind.
[0025] Die Montagepositionen für die Doppelbodenstützen können sequenziell oder gruppenweise
ermittelt werden. Ebenso können die Sockel sequenziell oder gruppenweise gefertigt
werden. Auch die ein- oder mehrteiligen Doppelbodenstützen können sequenziell oder
gruppenweise in die Sockel eingesetzt werden. Mehrere, vorzugsweise je vier Doppelbodenstützen
können bereits mit den Bodenplatten verbunden sein, so dass diese zusammen mit den
Bodenplatten positioniert werden. Die Montageebene kann daher auch derart gewählt
werden, dass sie auf der Höhe der Ebene liegt, innerhalb der die installierten Bodenplatten
liegen werden. Auf diese Weise können die Bodenplatten an deren Oberkante an der Montageebene
ausgerichtet werden.
[0026] Das zur Bildung der Sockel vorgesehene Sockelmaterial wird vorzugsweise in ein Formstück
eingefüllt, welches die spätere Form des Sockels bestimmt und verhindert, dass Sockelmaterial
beim Einsetzen der Doppelbodenstützen entweicht. Das Formstück, beispielsweise ein
konisch verlaufendes, dünnwandiges Rohrstück, wird vorzugsweise aus Kunststoff oder
Blech gefertigt. Die konische Form erlaubt es, die Formstücke zu stapeln und nach
der Verfestigung der Sockel wieder zu lösen und weiter zu verwenden. Weiterhin kann
auch eine Armierung aus Metall oder Kunststoff vorgesehen werden.
[0027] Alternativ kann das zur Bildung der Sockel vorgesehene Sockelmaterial je in einen
am Fussteil jeder Doppelbodenstütze vorgesehenen vorzugsweise flexiblen Behälter wie
einen Sack oder einen Balg eingefüllt werden. Beispielsweise schliesst der Behälter
an das Fussteil an, so dass das Sockelmaterial durch die Doppelbodenstütze hindurch
in den Behälter eingefüllt werden kann. Das Einfüllen des Sockelmaterials kann unmittelbar
vor der Montage der Doppelbodenstützen bzw. der Bodenplatten erfolgen, so dass dieses
innerhalb weniger Minuten auswerten kann, ohne dass ein Beschleuniger zugeführt wird.
Alternativ kann auch ein Beschleuniger zugeführt werden, falls das Sockelmaterial
beispielsweise bereits früher in den Behälter eingeführt wurde. Alternativ kann auch
vorgesehen werden, dass die Verfestigung des Sockelmaterials nach dem beseitigen der
Behälter zum Beispiel durch Zufuhr von Luft oder Wärme erfolgt.
[0028] Das zur Bildung der Sockel vorgesehene Sockelmaterial ist beispielsweise eine Betonmischung,
ein Estrichbeton, eine Zementmischung oder ein Mörtel, welcher derart zusammengesetzt
ist und angewendet wird, dass es sich erst nach einer Zeitspanne verfestigt, innerhalb
der die Doppelbodenstützen eingesetzt werden. Möglich ist ferner die Zugabe von Mitteln
oder Energie, beispielsweise eine Erwärmung der Sockel, um die Verfestigung zu beschleunigen.
Die genannten Materialien haben den Vorteil, dass sie sich rasch mit dem Rohboden
verbinden und verfestigen. Das erfindungsgemässe Verfahren erlaubt es jedoch, alle
Doppelbodenstützen gruppenweise zu setzen und so lange zu halten, bis die Sockel verfestigt
sind.
[0029] Erfindungsgemäss werden die Abmessungen der Sockel vorzugsweise einheitlich und derart
gewählt, dass auch die an der tiefsten Montageposition gelegene Doppelbodenstütze
mit der minimal erforderlichen Eindringtiefe in den Sockel eingesetzt werden kann.
Sofern der Rohboden weitgehend eben ist, können kleinere Sockel vorgesehen werden,
welche das sichere Halten der Doppelbodenstützen auf gleicher Höhe gewährleisten.
Durch eine Prüfung oder Vermessung des Rohbodens lässt sich somit der Materialverbrauch
optimieren.
[0030] Zur Installation der Doppelbodenstützen kann vorteilhaft eine erfindungsgemässe Installationsvorrichtung
mit einer Halterung verwendet werden, welche in einer Vorrichtungsebene ein zum Montageraster
korrespondierendes Vorrichtungsraster mit wenigstens zwei oder mehreren Vorrichtungspositionen
bildet, an denen die Doppelbodenstützen fixiert werden können. Die Halterung weist
vorzugsweise eine Rahmenstruktur mit Längs- und Querstreben auf, die in einer Vorrichtungsebene
liegen.
[0031] Nach der Fixierung der Doppelbodenstützen an der Halterung, wird diese mit der Vorrichtungsebene
parallel oder deckungsgleich zur Referenzebene ausgerichtet und so weit gegen die
Montageebene gefahren, bis die unteren Enden der Doppelbodenstützen die Montageebene
erreichen.
[0032] Dabei wird der Sockel mit noch nicht verfestigtem Sockelmaterial vor der Positionierung
der Doppelbodenstützen oder nach der Positionierung der Doppelbodenstütze bereitgestellt.
Besonders vorteilhaft erfolgt die Fertigung der Sockel erst nach der Positionierung
der Doppelbodenstützen. Dadurch entfällt die Ermittlung von Montagepositionen am Rohboden,
an denen die Sockel zuvor aufgebaut werden müssen. Die Montagepositionen werden durch
die Ausrichtung der Doppelbodenstützen vorzugsweise in einem Raster mit einem Rasterabstand
von 60 cm ermittelt. Nach dem vorzugsweise vertikalen Absenken der Doppelbodenstützen
sind die Positionen für die Sockel bestimmt. Diese können nun in einfacher Weise aufgebaut
werden, indem an den Positionen der Doppelbodenstützen je ein Formstück vorgesehen
wird. Besonders einfach gelingt dies, wenn das Formstück mit der Doppelbodenstütze
gekoppelt und nach der Positionierung der Doppelbodenstütze zusammen mit dieser gegen
den Rohboden gefahren wird. Auf diese Weise befindet sich das Formstück und somit
der zu fertigende Sockel ohne zusätzlichen Aufwand stets an der richtigen Position.
Die lösbare Verbindung beziehungsweise Kopplung des Formstücks mit der Doppelbodenstütze
erfolgt vorzugsweise anhand wenigstens eines Klemmelements, welches zusätzlich eingefügt
oder an der Doppelbodenstütze oder am Formstück angeformt wird. Das Formstück und
das wenigstens eine Klemmelement werden vorzugsweise, wie die Doppelbodenstütze, ebenfalls
aus einem Blechstück geformt.
[0033] Die Verschiebung der Doppelbodenstützen in die Montagepositionen kann auf zwei verschiedene
Arten erfolgen. In der ersten Variante wird die Halterung über eine berechnete Distanz
verschoben. Sofern die Halterung von mehreren Stützen mit je einem gleichen Antriebsvorrichtung,
beispielsweise einem Spindelgetriebe, gehalten ist, so genügt es, jede Antriebsvorrichtung
in gleicher Weise zu betätigen, damit die Halterung stets parallel zur Referenzebene
ausgerichtet über die gewünschte Distanz verschoben wird.
[0034] Alternativ kann die Halterung vorzugsweise parallel zur Referenzebene verschoben
werden, bis eine tiefer liegende Montage-Referenzebene erreicht wird. Beispielsweise
sind auf der Halterung optische Sensoren vorgesehen, welche das Licht eines Lasersystems
in der Referenzebene und/oder der Montage-Referenzebene erfassen können. Signale diese
Sensoren erlauben es einem Steuersystem, die Halterung in der Referenzebene und/oder
der Montage-Referenzebene oder in einem bestimmten Abstand parallel dazu einzustellen.
[0035] Die Halterung ist auf wenigstens drei, vorzugsweise vier, Liftvorrichtungen gestützt
und mittels dieser Liftvorrichtungen vertikal verfahrbar. Die Halterung wird z.B.
durch Stützen gehalten, auf denen Antriebsvorrichtungen, z.B. Elektromotoren, angeordnet
sind, die eine Spindel antreiben. Die Spindel greift in einen mit der Halterung verbundenen
Lagerblock ein, der bei Drehung der Spindel mit der Halterung vertikal nach oben oder
nach unten verschoben wird. Derartige Spindelantriebe werden z.B. von der Firma maxon
geliefert (siehe maxonmotor.com). Es sind auch beliebige weitere vorzugsweise steuerbare
Liftvorrichtungen, hydraulische und pneumatische Hebevorrichtungen, einsetzbar, welche
es erlauben, die Halterung vertikal zu verschieben.
[0036] Die Liftvorrichtungen und/oder die Antriebsvorrichtungen werden nach der Installation
vorzugsweise von der Halterung gelöst und für den Einsatz bei einer weiteren Halterung
verwendet, so dass diese Vorrichtungen nicht mehrfach vorgesehen werden müssen.
[0037] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- den eingangs beschriebenen bekannten Doppelboden 100, der justierbare Doppelbodenstützen
200 aufweist, die Bodenplatten 1 tragen;
- Fig. 1a
- die Doppelbodenstütze 200 von Figur 1, welche die Ecken von vier Bodenplatten 1 stützt;
- Fig. 2
- einen Teil eines erfindungsgemässen Doppelbodens 10 mit einer erfindungsgemäss in
einem Sockel 23 installierten Doppelbodenstütze 2 sowie eine einfache erfindungsgemässe
Installationsvorrichtung 9 in schematischer Darstellung;
- Fig. 3
- die Fertigung eines Sockels 23, sowie den Betrieb der Installationsvorrichtung 9 von
Figur 2;
- Fig. 4
- eine erfindungsgemässe Installationsvorrichtung 9 mittels der Doppelbodenstützen 2
anhand von Liftvorrichtungen 95, 96 gruppenweise positionsgenau in vorgefertigte Sockel
23 eingefügt werden können;
- Fig. 5
- die Doppelbodenstützen 2 von Figur 4 nach dem Einfügen in die Sockel 23 und dem Austausch
der Liftvorrichtungen 95, 96 durch Hilfsstützen 960;
- Fig. 6
- die in den verfestigten Sockeln 23 fest installierten Doppelbodenstützen 2 von Figur
5, auf die die Doppelbodenplatten 1 zur Bildung des Doppelbodens 10 aufgelegt wurden;
- Fig. 7
- einen Doppelboden 10 mit zweiteiligen Doppelbodenstützen 2, die in einen gemeinsamen
Sockel 230 eingefügt wurden;
- Fig. 7a
- eine zweiteilige Doppelbodenstütze 2 mit zwei ineinander verschiebbaren Rohren;
- Fig. 7b
- eine einteilige Doppelbodenstütze 2, die ein aus einem Vierkantrohr vorgefertigtes
Fussteil 22 und ein Kopfteil 21 aufweist;
- Fig. 7c
- als einfache Rohre ausgestaltete Doppelbodenstützen 2, die in Sockel 23 eingefügt
wurden;
- Fig. 8a
- einen Teil einer aus Vierkantrohren gefertigten Halterung 99 mit einer Kopplungsvorrichtung
98, mittels der eine Doppelbodenstütze 2 mit einem Handgriff fixiert werden kann;
- Fig. 8b
- den Teil der Halterung 99 von Figur 8a nach der Fixierung der Doppelbodenstütze 2,
mit einer manuellen oder mit einer Antriebsvorrichtung 95 betreibbaren Liftvorrichtung
96;
- Fig. 9a
- die Halterung 99 von Figur 8a nach der Fixierung von 16 Doppelbodenstützen;
- Fig. 9b
- die Halterung 99 von Figur 9a mit nach unten gegen Rohboden 3 gerichteten Doppelbodenstützen
2 und vier symbolisch gezeigten Antriebsvorrichtung 95A, ..., 95D;
- Fig. 10
- die Befestigung von Doppelbodenstützen 2A, 2B, 2C zusammen mit einem Formstück 300
auf einem balkenförmigen Element 991 einer Halterung 99;
- Fig. 11a
- das Einfüllen von Sockelmaterial 2300 in das Formstück 300A, während die Doppelbodenstütze
2A noch vom balkenförmigen Element 991 der Halterung 99 gehalten wird;
- Fig. 11b
- eine Doppelbodenstütze 2 mit Ankerelementen 29;
- Fig. 11c
- die Doppelbodenstütze 2B, die nach dem Entfernen des balkenförmigen Elements 991 im
verfestigten Sockel 23B gehalten ist; und
- Fig. 12
- vier mit einer Bodenplatte 1 vorzugsweise fest verbundene Doppelbodenstützen 2A, 2B,
2C und 2D, an deren Fussteilen mit Sockelmaterial 2300 gefüllte Behälter 3000 vorgesehen
sind.
[0038] Figur 1 zeigt den eingangs beschriebenen bekannten Doppelboden 100, der justierbare
Doppelbodenstützen 200 aufweist, die Bodenplatten 1 tragen. Figur 1a zeigt die Doppelbodenstütze
200 von Figur 1, welche die Ecken von vier Bodenplatten 1 des Doppelbodens 100 stützt.
[0039] Figur 2 zeigt einen Teil eines erfindungsgemässen Doppelbodens 10 mit einer erfindungsgemäss
installierten Doppelbodenstütze 2A, die vier Bodenplatten 1 derart stützt, wie dies
in Figur 1a gezeigt ist.
[0040] Die Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens, das nachstehend beschrieben wird,
erlaubt es, alle Doppelbodenstützen 2A, 2B mit geringem Aufwand auf gleicher Höhe
h
M in einer Montageebene E
M über dem Rohboden 3 zu montieren.
[0041] Dazu werden auf dem Rohboden 3 Montagepositionen 30A; 30B; ... für die Doppelbodenstützen
2 ermittelt. Dies erfolgt vorzugsweise anhand eines Lasersystems, welches ein Raster
bildet, dessen Kreuzungsstellen P
R die Montagepositionen 30A; 30B; ... anzeigen.
[0042] An den Montageposition 30A; 30B; ... werden Sockel 23 aus sich verfestigendem und
mit dem Rohboden 3 verbindendem Sockelmaterial vorgesehen.
[0043] In der Folge wird vorzugsweise anhand von Lasergeräten 91 wenigstens ein Teil eines
in einer waagerechten Referenzebene ER liegenden Referenzrasters R
R gebildet, wodurch wenigstens eine in einem gewählten Abstand d dazu parallele und
auf einer Montagehöhe h
M liegende Montageebene E
M zumindest teilweise definiert wird. Die Montageebene E
M schneidet die Sockel 32 in der Montagehöhe h
M, die derart gewählt ist, dass die bis zur Montageebene E
M eingefügten Doppelbodenstützen 2 in jedem Sockel 23 sicher gehalten sind.
[0044] In einem weiteren Montageschritt werden die Doppelbodenstützen von oben zumindest
annähernd vertikal in den noch nicht verfestigten Sockel 23 so weit eingeführt, bis
das untere Ende der Doppelbodenstütze 2 zumindest annähernd auf der Montagehöhe h
M liegt.
[0045] Die Doppelbodenstützen 2 werden nun je im zugehörigen Sockel 23 so lange gehalten,
bis sich dieser genügend verfestigt hat, wonach die Halterung 99 entfernt wird. Abschliessend
werden die Bodenplatten 1 aufgelegt.
[0046] Die vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff gefertigten Doppelbodenstützen 2 können
einfach ausgestaltet sein und weisen in der gezeigten Ausgestaltung ein rohrförmiges
Fussteil 22 und ein Kopfteil 21 in Form einer Kopfplatte auf. Die Doppelbodenstütze
2 benötigt keine Justiervorrichtung. Lediglich in vorzugsweisen Ausgestaltungen werden
zweiteilige, justierbare oder einstellbare Doppelbodenstützen 2 vorgesehen.
[0047] Die Länge oder Höhe der Doppelbodenstützen 2 entspricht der Differenz der Höhe h
M der wenigstens einen Montageebene E
M zur Höhe h
DB des Doppelbodens 10 (Höhe h
DB an der Unterseite der Bodenplatten 1 gemessen). Durch die Wahl unterschiedlich hoher
Doppelbodenstützen 2 oder durch die stufenweise Einstellung der Doppelbodenstützen
2 kann die Höhe des Doppelbodens 10 bestimmt werden. Besonders vorteilhaft ist dies,
falls bei einer Renovation oder Sanierung ein neuer Doppelboden 10 auf unterschiedlicher
Höhe h
DB installiert werden soll.
[0048] Figur 2 zeigt, dass die Doppelbodenstützen 2 mit der Präzision der Laser-Vorrichtung
91 gesetzt und in den Sockeln 23 stabil gehalten werden. Eine Kopfplatte 21 ist daher
grundsätzlich nicht notwendig. Die Ecken der Bodenplatten 1 können auch auf einem
Rohr mit entsprechendem Durchmesser sicher montiert werden. Eine Verschiebung der
Doppelbodenstützen 2 auch bei Auftreten massiver Erschütterungen ist praktisch ausgeschlossen,
weshalb erfindungsgemässe Doppelboden 10 besonders vorteilhaft in Gebieten eingesetzt
werden können, in denen mit Erdbeben zu rechnen ist.
[0049] Figur 2 zeigt eine einfach ausgestaltete Installationsvorrichtung 9, die nebst einer
vorzugsweise verwendeten Lasereinrichtung 91 auch Sensoren 92 umfasst, die ein Sensorsignal
abgeben, sobald sie einen Laserstrahl erfassen. Die Installationsvorrichtung 9 dient
dazu, eine Doppelbodenstütze 2 oder eine Gruppe von Doppelbodenstützen 2A, 2B, ...
anhand einer Halterung 99 zu halten, in einer Referenzebene ER bzw. einem Referenzraster
R
R auszurichten und gegen die Montageebene E
M zu verfahren.
[0050] Anhand der Laservorrichtung 91 wird auf einer Höhe h
R ein Referenzraster R
R mit Kreuzungspunkten P
R gebildet, senkrecht unterhalb derer die Montagepositionen 30 auf dem Rohboden 3 markiert
werden können. Das Referenzraster R
R dient ferner der Ausrichtung der Halterung 99, auf der wenigstens ein optischer Sensor
92 vorgesehen ist, welcher das Erreichen und die korrekte Ausrichtung innerhalb der
Referenzebene ER signalisiert.
[0051] Die Halterung 99 weist an der Unterseite Kopplungsvorrichtungen 98 auf, mittels derer
die senkrecht zur Halterung 99 ausgerichteten Doppelbodenstützen 2 fixiert werden
können. In der gezeigten Ausgestaltung umfassen die Kopplungsvorrichtungen 98 individuelle
Schieber oder einen gemeinsamen Schieber, der über die Kopfteile der Doppelbodenstützen
2 geführt werden kann, um die Doppelbodenstütze 2 zu fixieren. Die Doppelbodenstützen
2 werden beispielsweise anhand von Flanschelementen 981, die an der Halterung 99 befestigt
sind, Gehalten. Die Doppelbodenstützen 2 können daher in einfacher Weise in die Flanschelemente
981 eingesetzt und fixiert werden. In den Figuren 8 und 9 ist anstelle eines Schiebers
eine Klemmvorrichtung vorgesehen, anhand der jede Doppelbodenstütze 2 mit einem Handgriff
durch Betätigung eines Hebels fixiert werden kann.
[0052] In Figur 2 ist ferner gezeigt, dass die Halterung 99 anhand der Laservorrichtung
91, 92 oder auch anhand einer Wasserwaage und weiterer Messinstrumente, insbesondere
optischer Messinstrumente, in der Höhe eingestellt und horizontal in der Referenzebene
E
R ausgerichtet werden kann.
[0053] Die Halterung 99 ist in der Art eines Rahmens ausgebildet, der Längsstreben und Querstreben,
vorzugsweise Vierkantrohren, aufweist, die in einer Ebene, nämlich der Vorrichtungsebene
E
V entsprechend dem Referenzraster R
R ausgerichtet. Der gegenseitige Abstand der Kreuzungspunkte der Längsstreben und Querstreben
korrespondiert dabei zum gegenseitigen Abstand der Montagepositionen 30A, 30B der
Doppelbodenstützen auf dem Rohboden 3. Sofern eine Installationsfirma Bodenplatten
mit unterschiedlichen Abmessungen verlegt, wird vorzugsweise vorgesehen, dass die
Abstände der Kreuzungspunkte der Längsstreben und Querstreben vorzugsweise einstellbar
sind. Dazu werden vorzugsweise Längsstreben und Querstreben verwendet, die teleskopartig
ineinander verschiebbar oder in verschiedenen Rasterabständen miteinander verbindbar
sind.
[0054] Figur 3 illustriert zwei verschiedene Möglichkeiten des Betriebs der Installationsvorrichtung
9 von Figur 2.
[0055] Bei der ersten Variante wird die Halterung 99 mit der Vorrichtungsebene E
V parallel oder deckungsgleich zur Referenzebene ER ausgerichtet. Nach dem Ausrichten
der Halterung 99 in der oder parallel zur Referenzebene ER erfolgt eine vertikale
Verschiebung über eine vorbestimmte Distanz d
M parallel gegen die Montageebene E
M. Die Distanz d
M ist derart bemessen, dass die unteren Enden der Doppelbodenstützen 2 nach Überwindung
der Distanz d
M die Montageebene E
M erreichen bzw. auf der Montagehöhe h
M liegen. Die präzise Überwindung der Distanz d
M kann auf verschiedene Arten erfolgen. Die Verschiebung der Halterung 99 kann gemessen
und überwacht werden. Es können Sensoren und Anschläge vorgesehen werden, die die
Überwindung der Distanz d
M signalisieren, um die Antriebsvorrichtungen 95 zu stoppen, oder die eine weitere
Verschiebung blockieren. Ferner kann vorgesehen werden, dass die manuell oder elektrisch
betriebenen Antriebsvorrichtungen 95 nur eine bestimmte Anzahl von Schritten oder
Umdrehungen durchführen, welche zur Distanz d
M korrespondieren. Sofern die Antriebsvorrichtungen 95 je einen Schrittmotor umfassen,
so wird dieser entsprechend angesteuert.
[0056] Alternativ wird die Halterung 99 mit der Vorrichtungsebene E
V vorzugsweise horizontal, gegebenenfalls parallel oder deckungsgleich zur Referenzebene
E
R ausgerichtet und anschliessend so weit gegen die Montageebene E
M gefahren, bis einer oder mehrere Sensoren 92; 92A, ... das Erreichen einer Montage-Referenzebene
E
MR signalisieren, die derart gewählt wird, dass die unteren Enden der Doppelbodenstützen
2 bei der Aktivierung der Sensoren 92; 92A, ... auf der Höhe h
M der Montageebene E
M liegen. Grundsätzlich genügt es daher, wenn eine Laservorrichtung oder, allgemeiner,
ein Liniengeber als Referenz für das Erreichen der Montage-Referenzebene E
MR vorgesehen ist. Da die Sockel 23 beim Einführen der Doppelbodenstützen 2 noch nicht
verfestigt sind, kann auch nur eine Referenzlinie R
L vorgesehen werden, und die horizontale Ausrichtung der Halterung 99 bei Erreichen
der Referenzlinie R
L nochmals überprüft und korrigiert werden.
[0057] Figur 3 zeigt ferner eine vorteilhafte Möglichkeit zur Fertigung der Sockel 23. Dazu
wird je ein Formstück 300 an den Montagepositionen 30A, 30B, ..., angeordnet, und
mit dem zur Bildung des Sockels 23 vorgesehenen Sockelmaterial 2300, wie einer Betonmischung,
Estrichbeton, einer Zementmischung oder einem Mörtel, gefüllt. Das gezeigte Formstück
300 weist die Form eines konisch verlaufenden Rohres auf, durch das hindurch, das
Sockelmaterial 2300 dem Rohboden 3 zugeführt und seitlich gehalten wird, so dass ein
Sockel 23 in der Form eines Cakes resultiert. Nach der Verfestigung des Sockels 23
werden die Formstücke 300 vorzugsweise entfernt und wieder verwendet.
[0058] Figur 4 zeigt eine erfindungsgemässe Installationsvorrichtung 9, mittels der Doppelbodenstützen
2 anhand von Liftvorrichtungen 95, 96 und einer Halterung 99 gruppenweise positionsgenau
in vorgefertigte Sockel 23 eingefügt bzw. eingefahren werden können.
[0059] Die Liftvorrichtungen 95, 96 umfassen je eine Stütze 96, von der ein Spindelantrieb
95 auf konstanter Höhe gehalten ist. Die Halterung 99 weist für jede Liftvorrichtung
95, 96 einen mit der Halterung 99, die eine aus Längs- und Querstreben 991, 992 bestehende
Rahmenstruktur aufweist, verbundenen Lagerblock 952 auf, in dem die Spindel 951 der
Antriebsvorrichtung 95 eingedreht ist. Mit jeder Drehung der Spindel 951 wird der
zugehörige Lagerblock 952 und somit auch die Halterung 99 vertikal, in Abhängigkeit
der Drehrichtung, nach unten oder nach oben verschoben. Jede Liftvorrichtung 95, 96
ist somit über die Spindel 951 und den Lagerblock 952 mit der Halterung 99 verbunden
und kann in einfacher Weise von dieser gelöst werden. Dazu wird lediglich die Spindel
951 gedreht, bis sie sich vom Lagerblock 952 löst. Die Liftvorrichtungen 95, 96 können
daher für das Justieren und Verfahren der Halterung 99 eingesetzt und anschliessend
gelöst und mit einer weiteren Halterung 99 verbunden werden.
[0060] Figur 4 zeigt, dass die Installationsvorrichtung 9 mittels einer Steuereinheit 90
steuerbar und vollständig automatisierbar ist. Die Verarbeitung der Signale der Sensoren
92 und der Messvorrichtung 97 sowie die Steuerung der Antriebseinheiten 95 erfolgt
z.B. anhand eines Notebook-Computers 90. Die Kommunikation erfolgt vorzugsweise über
ein drahtloses Netzwerk.
[0061] Figur 5 zeigt die Halterung 99 nach dem Entfernen der Liftvorrichtungen 95, 96, die
für die Installation einer weiteren Halterung 99 verwendet werden. Damit die Halterung
99 bis zur Verfestigung der Sockel 23 in Position gehalten wird, wurde diese mittels
Hilfsstützen 960 fixiert, die entfernt werden, sobald die Sockel 23 verfestigt sind.
[0062] Figur 6 zeigt die in den verfestigten Sockeln 23 fest installierten Doppelbodenstützen
2 von Figur 5, auf die die Doppelbodenplatten 1 zur Bildung des Doppelbodens 10 aufgelegt
wurden. Es ist gezeigt, dass die Doppelbodenstützen 2 vorteilhaft als runde oder auch
mehrkantige Rohre ausgestaltet werden können, die keine Kopfplatte aufweisen. Aufgrund
des präzisen Setzens und der präzisen Ausrichtung der Doppelbodenstützen 2 können
Rohre mit relativ kleinem Querschnitt verwendet werden. Beispielsweise werden Rundrohre
mit einem Durchmesser im Bereich von 8cm - 16cm oder Vierkantrohre mit Seitenlängen
im Bereich von 8cm - 16cm und je einer Materialstärke im Bereich von 1.5 - 3 mm gewählt.
Je nach Belastung und Länge der Doppelbodenstützen 2 werden jedoch auch abweichende
Abmessungen gewählt. Zudem können verstärkende Elemente, wie Längssicken, in die Rohre
eingearbeitet werden, welche die Festigkeit deutlich erhöhen. Weiterhin werden vorzugsweise
Ankerelemente im Fussbereich der Rohre bzw. Doppelbodenstützen 2 vorgesehen, welche
die Doppelbodenstützen 2 fest im Sockel 23 halten. Dazu können auch gewindeartige
Rillen im Fussteil vorgesehen werden. Die Länge der Doppelbodenstützen 2 ist ebenfalls
vom Anwender in einem weiten Bereich wählbar. Beispielsweise werden einheitliche Längen
in einem Bereich von 8cm - 16cm gewählt.
[0063] Es ist auch möglich, das Verfahren an einen Rohboden 3 anzupassen, der einen besonderen
Verlauf, zum Beispiel Abstufungen, aufweist. Mit Anpassungen der Installationsvorrichtung
9 können mehrere Montageebenen E
M vorgesehen und Doppelbodenstützen 2 mit unterschiedlichen Längen installiert werden.
Beispielsweise wird die zu überwindende Distanz d
M an die gewählte Montageebene E
M und an die gewählte Länge der Doppelbodenstützen 2 angepasst.
[0064] Figur 7 zeigt einen erfindungsgemässen Doppelboden 10 mit mehreren zweiteiligen Doppelbodenstützen
2, die je ein in einem gemeinsamen Sockel 32 befestigtes Fussteil 22 und ein dem Tragen
der Doppelboden-Platten 1 dienendes Kopfteil 21 aufweisen.
[0065] Die Höhe h
M der Montageebene E
M innerhalb des gemeinsamen Sockels 230 liegt oberhalb der Höhe h
P des höchsten Punktes des Rohbodens 3. Beim Absenken der Doppelbodenstützen 2 können
diese den Rohboden 3 somit nicht erreichen. Diese Anwendung wird vorzugsweise dann
vorgesehen, wenn der Rohboden 3 ohnehin mit einer zusätzlichen Schicht bedeckt wird,
und vorteilhaft als gemeinsamer Sockel 230 verwendet werden kann. Die Doppelbodenstützen
2 werden in gleicher Weise in den gemeinsamen Sockel 230 eingefügt, wie dies für die
vereinzelten Sockel 23 beschrieben wurde.
[0066] Figur 7a zeigt eine zweiteilige Doppelbodenstütze 2 mit zwei ineinander verschiebbaren
Rohren eines Kopfteils 21 und eines Fussteils 22.
[0067] Figur 7b zeigt eine einteilige Doppelbodenstütze 2, die ein Fussteil 22 in der Form
eines Vierkantrohrs und ein plattenförmiges Kopfteil 21 aufweist. Das Vierkantrohr
erlaubt es auch bei relativ kleinem Querschnitt, Bodenplatten 1 sicher zu montieren.
[0068] Figur 7c zeigt als einfache Rundrohre ausgestaltete Doppelbodenstützen 2 in dreidimensionaler
Darstellung.
[0069] Figur 8a zeigt einen Teil einer aus Vierkantrohren gefertigten Halterung 99 von unten
mit einer Kopplungsvorrichtung 98, mittels der eine Doppelbodenstütze 2 mit einem
Handgriff durch Betätigung eines Hebels fixiert werden kann. Die Kopplungsvorrichtung
98 umfasst ein mit der Halterung 99 verbundenes U-förmiges Flanschelement 981, in
das eine Doppelbodenstütze 2 formschlüssig eingesetzt und mittels einer Klemme 982
fixiert werden kann.
[0070] Figur 8b zeigt den Teil der Halterung 99 von Figur 8a von oben nach der Fixierung
der Doppelbodenstützen 2, mit einer manuell oder mittels einer Antriebsvorrichtung
95 betreibbaren Liftvorrichtung 96. Es ist gezeigt, dass ein Antriebsmotor 95 auf
eine Spindel 951 aufgesetzt wird, die zur vertikalen Verschiebung der Halterung 99
gedreht wird.
[0071] Figur 9a zeigt die Halterung 99 von Figur 8a nach der Fixierung von sechzehn Doppelbodenstützen
2. Zur Montage der Doppelbodenstützen 2 wurde die Halterung 99 mit deren Oberseite
auf den Rohboden 3 abgelegt.
[0072] Figur 9b zeigt die Halterung 99 von Figur 9a mit nach unten gegen Rohboden 3 gerichteten
Doppelbodenstützen 2. in der Folge werden die Doppelbodenstützen 2 nach dem erfindungsgemässen
Verfahren in die Sockel 23 eingesetzt.
[0073] Die Figuren 10, 11a und 11b betreffen eine besonders bevorzugte Variante des Installationsverfahrens,
die ebenfalls zum Ziel hat, alle Doppelbodenstützen 2 auf gleicher Höhe wie in einem
Sockel 23 zu verankern. Mit dieser Variante gelingt die Installation mit minimalem
Aufwand.
[0074] Wie dies in Figur 10 gezeigt ist, werden die Doppelbodenstützen 2A, 2B, 2C anhand
von Kopplungsvorrichtungen 98 auf einem balkenförmigen Element 991 einer Halterung
99 montiert. Die Kopplungsvorrichtungen 98 umfassen ein elastisches Element, welches
sowohl am balkenförmigen Element 991, als auch an den Doppelbodenstützen 2 befestigt
werden kann. An den Doppelbodenstützen 2 wird beispielsweise ein Haken ausgeschnitten,
in den das elastische Element, beispielsweise ein einfacher Gummiring, eingehängt
werden kann. Weiter werden Formstücke 300 je über jede Doppelbodenstütze 2A, 2B, 2C
geführt und mittels eines Klemmelements 7 fixiert. Das Klemmelement 7 weist an der
Doppelbodenstütze 2 anliegende Zungen 72 auf, die an einem Ring 71 befestigt sind,
der am Formstück 300 anliegt und dieses gegen den Balken 991 drückt. Der Balken 991
kann daher gewendet werden, ohne dass sich die befestigte Doppelbodenstütze 2 und
das Formstück 300 lösen. Zur Befestigung der Formstücke 300 können diese und die Doppelbodenstützen
2A, 2B, 2C auch mit zwei einander gegenüber liegenden Öffnungen versehen werden, durch
die ein stabförmiges Arretierelement geführt wird. Nach der Positionierung der Doppelbodenstützen
2A, 2B, 2C wird das stabförmige Arretierelement gelöst, so dass die Formstücke 300
gegen den Rohboden verschoben werden können. Vorzugsweise werden gegebenenfalls an
den Formstücken 300 oder an den Doppelbodenstützen 2A, 2B, 2C angeformte Zentrierelemente
vorgesehen, welche die verschiebbaren Formstücke 300 und die Doppelbodenstützen 2A,
2B, 2C in gegenseitiger koaxialer Ausrichtung halten.
[0075] In der Folge wird der Balken 991 in der oben beschriebenen Weise abgesenkt, bis die
Unterseiten der Doppelbodenstützen 2A, 2B, 2C an den Montagepositionen auf der Höhe
der Montageebene E
M liegen. Anschliessend werden die Formstücke 300 nach unten geschoben, bis sie auf
dem Rohboden 3 anliegen, wie dies in den Figuren 11a und 11b gezeigt ist. Es ist ersichtlich,
dass der Querschnitt der Doppelbodenstützen 2A, 2B, 2C kleiner ist als der Querschnitt
der kleineren Öffnung des konisch verlaufenden Formstücks 300, weshalb zwischen der
Aussenseite der Doppelbodenstützen 2A, 2B, 2C und der Innenseite des Formstücks 300
Raum verbleibt, um Sockelmaterial 2300, zum Beispiel ein Betongemisch, einzufüllen.
Die Doppelbodenstützen 2A, 2B, 2C weisen vorzugsweise Öffnungen auf, welche es dem
flüssigen Sockelmaterial erlauben in die Doppelbodenstützen 2A, 2B, 2C einzudringen.
[0076] Figur 11a zeigt das Einfüllen von Sockelmaterial 2300 in das Formstück 300A, während
die Doppelbodenstütze 2A noch vom balkenförmigen Element 991 der Halterung 99 gehalten
wird.
[0077] Figur 11b zeigt eine Doppelbodenstütze 2 mit Ankerelementen 29, welche die Doppelbodenstütze
2 im Sockel 23 sicher halten können. Ferner weist die Doppelbodenstütze 2 parallel
und nahe zu den Kanten verlaufende Sicken auf, welche der Doppelbodenstütze 2 eine
erhöhte Festigkeit verleihen.
[0078] Figur 11c zeigt die Doppelbodenstütze 2B, die nach dem Entfernen des balkenförmigen
Elements 991 im verfestigten Sockel 23B gehalten ist.
[0079] In einer bevorzugten Ausgestaltung kann die Halterung 99 nach der Positionierung
des ersten Balkens 991 in der Referenzebene ER schrittweise ausgebaut und auch wieder
abgebaut werden.
[0080] Figur 12 zeigt vier mit einer Bodenplatte 1 vorzugsweise fest verbundene Doppelbodenstützen
2A, 2B, 2C und 2D, an deren Fussteilen mit Sockelmaterial 2300 gefüllte Behälter 3000A,
..., 3000D vorgesehen sind. Sofern die Doppelbodenstützen 2A, 2B, 2C und 2D rohrförmig
ausgestaltet sind, kann das Sockelmaterial 2300 durch die Doppelbodenstützen 2A, 2B,
2C und 2D in die Behälter 3000 eingeführt werden.
[0081] Bei dieser vorzugsweisen Ausgestaltung der Erfindung können die mit den Doppelbodenstützen
2A, 2B, 2C und 2D versehenen Bodenplatten 1 auf der vorgesehenen Höhe positioniert
werden, wonach sich das Sockelmaterial 2300 an den Rohboden 3 anpasst und sich anschliessend
verfestigt. Bei der Positionierung und Ausrichtung der Bodenplatten 1 wird das Sockelmaterial
somit gegen den Rohboden 3 angedrückt und soweit erforderlich seitlich verdrängt.
Dabei kann der Behälter 3000 zuvor beseitigt oder auch belassen werden. Beispielsweise
wird ein Behälter vorgesehen, der aus zumindest teilweise perforiertem Material, beispielsweise
einer Kunststofffolie besteht, welche Luft und/oder Wasser passieren lässt. Symbolisch
ist gezeigt, dass auch ein Material 2301 zugeführt werden kann, welches den Aushärtungsprozess
beschleunigt.
[0082] Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung können die mit entsprechenden Doppelbodenstützen
2A, 2B, 2C und 2D und Behältern ausgerüsteten Bodenplatten 1 rasch positioniert ausgerichtet
und somit innerhalb kurzer Zeit montiert werden. Beim Vorgang der Positionierung können
die Bodenplatten 1 sequenziell miteinander gekoppelt werden, so dass sie präzise in
einer Ebene liegen.
1. Verfahren zur Installation eines Doppelbodens (10) über einem Rohboden (3) mit vorzugsweise
in einem regelmässigen Raster auf den Rohboden (1) aufgesetzten Doppelbodenstützen
(2), auf denen nebeneinandergereiht Bodenplatten (1) angeordnet werden, wobei
a) Montagepositionen (30A; 30B; ...) für die Doppelbodenstützen (2) ermittelt und
die zu installierenden Doppelbodenstützen (2) entsprechend positioniert werden;
b) vorzugsweise anhand von Lasergeräten (91) eine auf einer Montagehöhe (hM) liegende Montageebene (EM) zumindest teilweise bestimmt wird; und
c) die zu installierenden Doppelbodenstützen (2) gegen die Montageebene (EM) geführt werden, bis die Doppelbodenstützen (2), gegebenenfalls deren unteres Ende,
oder gegebenenfalls wenigstens eine bereits auf die Doppelbodenstützen (2) aufgesetzte
Bodenplatte (1) zumindest annähernd auf der Montagehöhe (hM) liegt; dadurch gekennzeichnet,
d) dass vor, während oder nach der Positionierung der Doppelbodenstützen (2) an den Montagepositionen
(30A; 30B; ...) Sockel (23) aus sich verfestigendem und mit dem Rohboden (3) verbindendem
Sockelmaterial (2300) vorgesehen werden, welche die Montageebene (EM) überragen; und
e) dass die Doppelbodenstützen (2A; 2B; ...) je im zugehörigen Sockel (23) gehalten werden,
bis sich dieser verfestigt hat und, sofern nicht bereits vorhanden, eine Bodenplatte
(1) aufgelegt werden kann.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das zur Bildung der Sockel (23) vorgesehene Sockelmaterial (2300) in ein vorzugsweise
aus Kunststoff gefertigtes Formstück (300) oder je in einen am Fussteil jeder Doppelbodenstütze
(2A; 2B; ...) vorgesehenen vorzugsweise flexiblen Behälter (3000) wie einen Sack oder
einen Balg eingefüllt wird,
a) wobei die Formstücke (300) an den Montagepositionen (30A; 30B; ...) positioniert
und mit dem Sockelmaterial (2300) gefüllt werden, bevor die Doppelbodenstützen (2)
positioniert werden; oder
b) wobei die Formstücke (300) vorzugsweise lösbar mit den Doppelbodenstützen (2) verbunden
und gemeinsam abgesenkt werden, wonach die auf dem Rohboden (3) stehenden Formstücke
(300) mit dem Sockelmaterial (2300) gefüllt werden, welches die Fussteile der Doppelbodenstützen
(2) umschliesst; oder
c) wobei die vorzugsweise mit einer Bodenplatte (1) und je mit einem Behälter (3000)
verbundenen Doppelbodenstützen (2A; 2B; ...) derart positioniert werden, dass sich
das im Behälter (3000) vorgesehene oder vom Behälter (3000) befreite Sockelmaterial
(2300) am Rohboden (3) anliegend verfestigen kann.
und dass die Sockel (23) oder das Sockelmaterial (2300) derart bemessen ist, dass
auch die an der tiefsten Montageposition (30) gelegene Doppelbodenstütze (2) durch
den zugehörigen Sockel (23) am Rohboden (3) abgestützt ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Montagepositionen (30A; 30B; ...) sequenziell oder gruppenweise ermittelt werden
und dass die Sockel (23) sequenziell oder gruppenweise gesetzt werden und dass die
ein- oder mehrteiligen Doppelbodenstützen (2), gegebenenfalls zusammen mit den Formstücken
(300) sequenziell oder gruppenweise in die Sockel (23) eingesetzt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Bildung der Sockel (23) vorgesehene Sockelmaterial (2300) eine Betonmischung,
ein Estrichbeton, eine Zementmischung oder ein Mörtel ist, welcher derart zusammengesetzt
ist und angewendet wird, dass es sich nach einer Zeitspanne verfestigt, innerhalb
der die Doppelbodenstütze (2) eingesetzt werden oder dass die Verfestigung durch Zugabe
von Mitteln oder Energie gesteuert wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise anhand von Lasergeräten (91) wenigstens ein Teil eines in einer waagerechten
Referenzebene (ER) liegenden Referenzrasters (RR) gebildet wird, wodurch die in einem gewählten Abstand (d) dazu parallele und auf
einer Montagehöhe (hM) liegende Montageebene (EM) zumindest teilweise definiert wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 5,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Installationsvorrichtung (9) mit einer Halterung (99) vorgesehen ist, welche
in einer Vorrichtungsebene (E
V) ein zum Montageraster (R
M) korrespondierendes Vorrichtungsraster (R
V) mit wenigstens zwei oder mehreren Vorrichtungspositionen (P
V) bildet, an denen die Doppelbodenstützen (2) gegebenenfalls zusammen mit den Formstücken
(300) fixiert werden, und
a) dass die Halterung (99) mit der Vorrichtungsebene (EV) parallel oder deckungsgleich zur Referenzebene (ER) ausgerichtet und anschliessend
über eine Distanz dM parallel gegen die Montageebene (EM) gefahren wird, die derart festgelegt ist, dass die unteren Enden der Doppelbodenstützen
(2) nach Überwindung der Distanz dM die Montageebene (EM) erreichen; oder
b) dass die Halterung (99) mit der Vorrichtungsebene (EV) vorzugsweise horizontal, gegebenenfalls parallel oder deckungsgleich zur Referenzebene
(ER), ausgerichtet und anschliessend so weit gegen die Montageebene (EM) gefahren wird, bis einer oder mehrere Sensoren (92; 92A, ...) das Erreichen einer
Montage-Referenzebene (EMR) signalisieren, die derart gewählt wird, dass die unteren Enden der Doppelbodenstützen
(2) bei der Aktivierung der Sensoren (92; 92A, ...) die Montageebene (EM) erreichen.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise zusammensetzbare Halterung (99), die aus wenigstens einem oder mehreren
lösbar miteinander verbindbaren in der Vorrichtungsebene (EV) ausgerichteten oder ausrichtbaren Rohren oder Balken (991) gebildet wird, auf zwei
oder mehrere Liftvorrichtungen (95A, 95B, ...; 96A, 96B, ...) gestützt und mittels
der Liftvorrichtungen (95A, 95B, ...; 96A, 96B, ...) vertikal verfahren wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Installationsvorrichtung (90) eine Messvorrichtung (97) aufweist, die für auftretende
Neigungen der Vorrichtungsebene (EV) gegenüber der Montageebene (EM) Korrektursignale bildet und an eine Steuereinheit (90) abgibt, welche die Neigungen
durch Steuerung der wenigstens einen Liftvorrichtung (95A, 95B, ...; 96A, 96B, ...)
korrigiert, oder dass jede Liftvorrichtung (95A, 95B, ...; 96A, 96B, ...) in Abhängigkeit
der Signale eines zugeordneten Sensors (92A; 92B, ...) gesteuert wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (99) nach der Überführung der Doppelbodenstützen (2) in die Montagepositionen
mittels Hilfsstützen (960) fixiert wird und die Antriebsvorrichtungen (95A, 95B, ...),
gegebenenfalls die gesamten Liftvorrichtungen (95A, 95B, ...; 96A, 96B, ...) entfernt
und mit einer weiteren Halterung (99) verbunden werden.
1. Method for the installation of a false floor (10) above a bare floor (3) with false-floor
supports (2) that are placed preferably arranged in a regular grid on the bare floor
(1), on which false-floor supports (2) in rows adjacent to one another floor panels
(1) are arranged, wherein
a) mounting positions (30A; 30B; ...) for the false-floor supports (2) are determined
and the false-floor supports (2) to be installed are positioned accordingly;
b) preferably by means of laser devices (91) a mounting plane (EM) lying at a mounting height (hM) is at least partially determined; and
c) the false-floor supports (2) to be installed are moved towards the mounting plane
(EM), until the false-floor supports (2), optionally their lower end, or, if appropriate,
at least one floor panel (1) already placed onto the false-floor supports (2) lies
at least approximately on the mounting height (hM); characterised in,
d) that before, during or after positioning the false-floor supports (2) at the mounting
positions (30A; 30B; ...), pedestals (23) which consist of pedestal material (2300),
that is solidifying and that is connecting to the bare floor (3), and which exceed
the mounting plane (EM) are provided; and
e) that the false-floor supports (2A; 2B; ...) are held each in the related pedestal (23),
until it has solidified and, if not already present, a floor panel (1) can be mounted.
2. Method according to claim 1,
characterised in, that the pedestal material (2300) provided for forming the pedestal (23) is filled into
a form piece (300) preferably made of plastic or each into a preferably flexible container
(3000), such as a bag or bellows, provided at the foot member of each false-floor
support (2A; 2B; ...),
a) whereby the form pieces (300) are positioned at the mounting positions (30A; 30B;
...) and filled with pedestal material (2300), before the false-floor supports (2)
are positioned; or
b) whereby the form pieces (300) are connected, preferably releasably, to the false-floor
supports (2) and are jointly lowered, whereafter the form pieces (300) standing on
the bare floor (3) are filled with the pedestal material (2300), which embraces the
foot members of the false-floor supports (2); or
c) whereby the false-floor supports (2A; 2B; ...), which preferably are connected
to a floor panel (1) and each with a container (3000), are positioned such, that the
pedestal material (2300) provided in the container (3000) or released from the container
(3000) can solidify adjoining the bare floor (3).
and that the pedestal (23) or the pedestal material (2300) is provided such, that
also the false-floor support (2) located at the lowest mounting position (30) is supported
by the pedestal (23) at the bare floor (3).
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in, that the mounting positions (30A; 30B; ...) are determined sequentially or in groups and
that the pedestals (23) are placed sequentially or in groups and that the one-part
or multipart false-floor supports (2), if appropriate together with the form pieces
(300), are inserted sequentially or in groups into the pedestals (23).
4. Method according to claim 1, 2 or 3, characterised in, that the pedestal material (2300) provided for forming the pedestals (23) is a concrete
mixture, a concrete for floors, a cement mix or a plaster, which is composed and applied
such, that it solidifies in a timespan, in which the false-floor supports (2) are
mounted or that the solidification process is controlled by adding material or energy.
5. Method according to one of the claims 1 - 4, characterised in, that preferably by means of laser devices (91) at least a part of a reference grid (RR) lying in a horizontal reference plane (ER) is defined, whereby the mounting plane (EM) is at least partially defined, which is lying in a selected distance (d) in parallel
thereto and on a mounting height (hM).
6. Method according to one of the claims 1 - 5,
characterised in, that an installation device (9) with a holding device (99) is provided, which in a device
plane (E
V) forms a device grid (R
V), which corresponds to the mounting grid (R
M), with at least two or more device positions (P
V), at which the false-floor supports (2), if appropriate together with the form pieces
(300), are mounted, and
a) that the holding device (99) with the device plane (EV) is aligned in parallel or superimposed to the reference plane (ER) and then is driven along a distance dM in parallel towards the mounting plane (EM), which is defined such that the lower ends of the false-floor supports (2) reach
the mounting plane (EM) after the distance dM has been traversed; or
b) that the holding device (99) with the device plane (EV) is aligned preferably horizontal, if appropriate in parallel or superimposed to
the reference plane (ER), and then is driven along a distance dM in parallel towards the mounting plane (EM) until one or more sensors (92; 92A, ...) are signalling that a mounting and reference
plane (EMR) has been reached, which is selected such that the lower ends of the false-floor
supports (2) have reached the mounting plane (EM) when the sensors (92; 92A, ...) are activated.
7. Method according to claim 6, characterised in, that the holding device (99), which preferably can be assembled and which consists of
at least one or a plurality of tubes or beams (991) that are releasably connected
with one another and that are aligned or can be aligned in the device plane (EV), is supported by two or more lifting devices (95A, 95B, ...; 96A, 96B, ...) and
is vertically displaced by means of the lifting devices (95A, 95B, ...; 96A, 96B,
...).
8. Method according to claim 7, characterised in, that the installation device (90) comprises a measuring device (97), which forms correction
signals for inclinations of the device plane(EV) occurring relative to the mounting plane (EM) and which are delivered to a control unit (90), which corrects the inclination by
controlling the at least one lifting device (95A, 95B, ...; 96A, 96B, ...), or that
each lifting device (95A, 95B, ...; 96A, 96B, ...) is controlled depending on the
signals provided by a related sensor (92A; 92B, ...).
9. Method according to claim 7 or 8, characterised in, that after movement of the false-floor supports (2) into the mounting positions, the holding
device (99) is fixed by auxiliary supports (960) and the drive devices (95A, 95B,
...), if appropriate the complete lifting devices (95A, 95B, ...; 96A, 96B, ...),
are removed and connected to a folder holding device (99).
1. Procédé pour l'installation d'un double plancher (10) au-dessus d'un sol brut (3)
avec des supports du double plancher (2) placés de préférence sur une grille régulière
sur le sol brut (3), sur lesdites supports du double plancher (2) sont arrangés des
dalles (1), et
a) des positions de montage (30A; 30B; ...) pour les supports du double plancher (2)
étant identifiées et les supports du double plancher (2) étant positionnés de manière
correspondante;
b) un plan de montage (EM) situé sur un niveau de montage (hM) étant déterminé au moins partiellement de préférence à l'aide d'un dispositif à
laser (91); et
c) les supports du double plancher (2) à être installés sont bougés contre le plan
de montage (EM), jusqu'à ce que les supports du double plancher (2), éventuellement leur partie
inférieure, ou éventuellement au moins une dalle (1) placé déjà sur les supports du
double plancher (2) est au moins à peu près au niveau de montage (hM); caractérisé en ce que
d) avant, pendant ou après le positionnement des supports du double plancher (2) sur
les positions de montage (30A; 30B; ...), sont prévus des pieds (23) formés d'un matériau
du pied (2300) se solidifiant et s'unifiant avec le sol brut (3), lesdits pieds (23)
dépassant le plan de montage (EM); et
e) que les supports du double plancher (2A; 2B; ...) sont chacun tenus dans le pied
(23) correspondant, jusqu'à ce que celui-là s'est solidifié et, si ce n'a pas encore
été le cas, une dalle (1) peut être posé dessus.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le matériau du pied (2300) prévu pour former le pied (23) est versé dans une pièce
façonnée (300), de préférence formé en plastique, ou dans un récipient (3000) de préférence
flexible, comme un sachet ou un soufflet,
a) les pièces façonnée (300) étant positionnées sur les positions de montage (30A;
30B; ...) et rempli du matériau du pied (2300) avant de positionner les supports du
double plancher (2); ou
b) les pièces façonnée (300) étant connectées de préférence de manière détachable
aux supports du double plancher (2) et étant descendu ensemble, après quoi les pièces
façonnées (300) reposant sur le sol brut (3) sont remplies avec le matériau du pied
(2300), qui entoure les pièces de pied des supports du double plancher (2); ou
c) les supports du double plancher (2A; 2B; ...), qui sont de préférence connecté
à une dalle (1) et un récipient (3000) chacune, étant positionnés de manière à ce
que le matériau du pied (2300) prévu dans le récipient (3000) ou liberé du récipient
(3000) peut se solidifier reposant sur le sol brut (3).
et que le pied (23) ou le matériau du pied (2300) est conçu de manière à ce que aussi
les supports du double plancher (2) sur la position de montage (30) la plus basse
s'appuient sur le sol brut (3) par le pied (23) correspondant.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les positions de montage (30A; 30B; ...) sont identifiées de manière séquentielles
ou groupés et que les pieds (23) sont posés de manière séquentielle ou groupé et que
les supports du double plancher (2) conçus en une ou plusieurs pièces sont implantés,
éventuellement ensemble avec les pièces façonnées (300), de manière séquentielle ou
groupé dans le pied (23).
4. Procédé selon la revendication 1, 2 o 3, caractérisé en ce que le matériau du pied (2300) pour former le pied (23) est un mélange de béton, un béton
léger, un mélange de cément ou un mortier, qui est composé et utilisé de manière à
ce qu'il se solidifie dans l'espace de temps dans lequel les supports du double plancher
(2) sont posés ou que la solidification est contrôlé en ajoutant des matériau ou de
l'énergie.
5. Procédé selon une des revendications 1 - 4, caractérisé en ce que au moins une parte d'une grille de référence (RR) contenu dans un plan de référence (ER) est formé de préférence par un dispositif à laser (91), avec quoi le plan de montage
(EM), étant parallèle audit plan de référence (ER) et à une distance (d) choisi de celui-ci, est au moins partiellement défini.
6. Procédé selon une des revendications 1 - 5,
caractérisé en ce que un dispositif d'installation (9) avec une fixation (99) est prévu, qui forme dans
un plan de dispositif (E
V) une grille de dispositif (R
V) correspondant à la grille de montage (R
M) avec au moins deux au plusieurs positions de dispositif (P
V), sur lesquels les supports du double plancher (2) sont fixés, éventuellement ensemble
avec les pièces façonnées (300), et
a) que la fixation (99) est orienté et ensuite bougé, avec le plan de dispositif (EV) parallèle ou coplanaire au plan de référence (ER), d'une distance dM parallèle au plan de montage (EM), ladite distance dM étant définie de manière à ce que les bouts inférieurs des supports du double plancher
(2) arrivent après le déplacement de la distance dM au plan de montage (EM) ; ou
b) que la fixation (99) est orienté et ensuite bougé, avec le plan du dispositif (EV) de préférence de manière horizontale, éventuellement parallèle ou coplanaire au
plan de référence, contre le plan de montage (EM) jusqu'à ce que un ou plusieurs capteurs (92; 92A, ...) signalent l'arrivé au plan
de référence-montage (EMR), qui est choisi de manière à ce que les bouts inférieurs des supports du double
plancher (2) arrivent au plan de montage (EM) lors de l'activation des capteurs (92; 92A, ...).
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la fixation (99) pouvant être assemblée, qui est formée par au moins un ou plusieurs
tuyaux ou poutres (991), qui peuvent être couplés ensemble de manière amovible et
qui sont orientés dans le plan de dispositif (EV), qui s'appuie sur deux ou plusieurs dispositifs de levage (95A, 95B, ...; 96A, 96B,
...) et qui est déplacé de manière verticale avec les dispositifs de levage (95A,
95B, ...; 96A, 96B, ...).
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que le dispositif d'installation (90) présente un dispositif de mesure (97), qui fournit
des signaux de correction pour l'inclinaison du plan de dispositif (EV) par rapport au plan de montage (EM) et transmet ces signaux à une unité de commande (90), qui corrige l'inclinaison
en commandant le au moins un dispositif de levage (95A, 95B, ...; 96A, 96B, ...),
ou que le dispositif de levage (95A, 95B, ...; 96A, 96B, ...) est piloté en fonction
des signaux d'un capteur (92A; 92B, ...) correspondant.
9. Procédé selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que la fixation (99) est fixé, après mouvement des supports du double plancher (2) dans
la position de montage, par des supports auxiliaires (960) et les dispositifs d'entraînement
(95A, 95B, ...), éventuellement tout le dispositif de levage (95A, 95B, ...; 96A,
96B, ...) sont enlevé et connecté à une autre fixation (99).