[0001] Die Erfindung beschreibt die Verwendung einer Stahllegierung.
[0002] Aus der
DE 24 52 486 C2 ist ein Verfahren zum Pressformen und Härten eines Stahlblechs mit geringer Materialdicke
und guter Maßhaltigkeit bekannt, bei dem ein Stahlblech aus einem borlegierten Stahl
auf über Ac
3 erwärmt und dann in weniger als 5 Sekunden in die endgültige Form zwischen zwei indirekt
gekühlten Werkzeugen unter wesentlicher Formveränderung gepresst wird und unter Verbleib
in der Presse einer Schnellkühlung so unterzogen wird, dass ein martensitisches und/
oder bainitisches feinkörniges Gefüge erzielt wird. Dieses Verfahren ist nachfolgend
mit Warmformen und Presshärten gemeint. Es hat sich zum Herstellen hochfester, relativ
dünner Bauteile mit komplexer Formgebung und hoher Maßhaltigkeit für Struktur- und
Sicherheitsteile wie A-und B-Säulen oder Stoßfänger in der Fahrzeugindustrie bewährt.
Hierbei werden typischerweise Bleche mit Dicken von 3 mm oder weniger geformt und
Stähle mit einem geringen Kohlenstoffgehalt eingesetzt. Die genannte Druckschrift
beschreibt eine Stahllegierung mit C< 0,4 %; Silizium in einem von der Stahlherstellungsmethode
abhängigen, aber im übrigen unwesentlichen Gehalt; 0,5 bis 2,0 % Mn; max. 0,05 % P;
max. 0,05 % S; 0,1 bis 0,5 % Cr und/ oder 0,05 bis 0,5 % Mo; bis zu 0,1 % Ti; 0,0005
bis 0,01 % B, bis zu insgesamt 0,1 % Al und gegebenenfalls Gehalte an Kupfer und Nickel
bis zu je 0,2 %.
[0003] Ein typischer borlegierter Stahl zum Warmformen und Härten ist beispielsweise In
der
DE 197 43 802 C2 offenbart. Die
DE 197 43 802 C2 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines metallischen Formbauteils für Kraftfahrzeugkomponenten
mit Bereichen höherer Duktilität. Hierbei wird eine Platine bereitgestellt aus einer
Stahllegierung, die in Gewichtsprozent ausgedrückt aus Kohlenstoff (C) 0,18 % bis
0,3 %; Silizium (Si) 0,1 % bis 0,7 %; Mangan (Mn) 1,0 % bis 2,5 %; Phosphor (P) maximal
0,025 %; Chrom (Cr) 0,1 % bis 0,8 %; Molybdän (Mo) 0,1 % bis 0,5 %; Schwefel (S) maximal
0,01 %; Titan (Ti) 0,02 % bis 0,05 %; Bor (B) 0,002 % bis 0,005 %; Aluminium (Al)
0,01 % bis 0,06 % und Rest Eisen einschließlich erschmelzungsbedingter Verunreinigungen
besteht. Die genannte Legierung eignet sich hervorragend zum Warmformen und Presshärten.
Allerdings besteht das Leglerungsgefüge im gehärteten Zustand überwiegend aus Martensit.
Damit ist nicht immer genug Duktilität im Material für den jeweiligen Belastungsfall
vorhanden.
[0004] Die
DE 10 2005 054 847 B3 schlägt deswegen vor, ein warmgeformtes- und pressgehärtetes Strukturbauteil einzusetzen,
das nach dem Warmform- und Presshärtungsprozess bei 320 bis 400 Grad Celsius wärmebehandelt
worden ist. Durch diese Wärmebehandlung werden die hochfesten Eigenschaften des Bauteils
gezielt beeinflusst. Die Streckgrenze R
p0,2 und die Dehnung A
5 bleiben nahezu unverändert. Lediglich die Zugfestigkeitswerte Rm werden um 100 bis
200 N/mm
2 reduziert. Bei der bereits zuvor offenbarten Stahlsorte, die sich in Gewichtsprozent
aus Kohlenstoff (C) 0,18 % bis 0,3 %, Silizium (Si) 0,1 % bis 0,7 %, Mangan (Mn) 1,0
% bis 2,5 %, Phosphor (P) maximal 0,025 %, Chrom (Cr) bis 0,8 %, Molybdän (Mo) bis
0,5 %, Schwefel (S) maximal 0,01 %, Titan (Ti) 0,02 % bis 0,05 %, Bor (B) 0,002 %
bis 0,005 % und Aluminium (Al) 0,01 % bis 0,06 %, Rest Eisen einschließlich erschmelzungsbedingter
Verunreinigungen zusammensetzt, stellen sich nach der Wärmebehandlung bei 320 bis
400° C eine Zugfestigkeit Rm von 1200 bis 1400 N/mm
2, eine Streckgrenze R
p0,2 von 950 bis 1250 N/mm
2 und eine Dehnung A
5 von 6 -12 % ein. Der Werkstoff verfügt nach wie vor über die notwendigen hochfesten
mechanischen Eigenschaften, durch die etwas geringere Zugfestigkeit Rm ist der Werkstoff
aber so duktil, dass er bei entsprechender Belastung Falten wirft, anstatt zu brechen
oder reißen. Der zusätzliche Anlassprozess ist jedoch wieder relativ aufwändig und
teuer.
[0005] Zum Stand der Technik ist ferner die
US 6,544,354 B1 zu nennen, welche die Herstellung einer hochfesten Stahllegierung betrifft. Die Stahllegierung
besitzt ein Gefüge, dass sich aus Ferrit und/oder Bainit sowie Restaustenit zusammensetzt.
Diese Stahllegierung eignet sich insbesondere dafür bei dynamischer Belastung hohe
Kräfte aufzunehmen. Das warmgeformte Gefüge eignet sich zum Pressformen.
[0006] Ferner sind zum Stand der Technik die
EP 2 003 221 A1 sowie die
EP 2 039 791 A1 zu nennen, die jeweils hochfeste Stahllegierungen und entsprechende Herstellungsverfahren
betreffen.
[0007] Zudem sind sogenannte TRIP-Stähle (engl. TRansformation Induced Plasticity, dt.:
»umwandfungsbewirkte Plastizität«) allgemein bekannt. Hierbei handelt es sich um besonders
hochfeste Stahllegierungen, die ein Mehrphasengefüge aufweisen. TRIP-Stähle sind fester
und dabei gleichzeitig dehnbarer als herkömmliche Stahlsarten. Sie ermöglichen dadurch
die Herstellung leichterer Bauteile bei einer vorgegebenen erforderlichen Festigkeit
und Dehnbarkeit. Der TRIP-Effekt ist die besondere Martensitbildung bei Umformung.
Dies bewirkt eine gleichzeitige Steigerung der Härte und Umformbarkeit bei mechanischer
Umformung in der Produktherstellung oder -Verwendung. Die Ausprägung des Effekts wird
hauptsächlich durch die kostengünstigen Legierungselemente Aluminium und Silizium
beeinflusst. Zusätzlich können dabei wesentlich teurere Legierungselemente wie Nickel
eingespart werden. Die werkstoffeigene Streckgrenze liegt höher als bei vergleichbaren
Stählen, da das Silizium die Form der Mischkristallverfestigung ermöglicht Sobald
es bei der Verformung in den plastischen Bereich kommt, beginnt der metastabile kohlenstoffreiche
Austenit sich verformungsinduziert in Martensit umzuwandeln. Dadurch wird der TRIP-Stahl
nach der plastischen Verformung gezielt verfestigt. TRIP- Stahl wird kalt umgeformt.
Kaltumgeformte Bauteile mit hoher Streckgrenze und Zugfestigkeit sind jedoch in der
Komplexität der Geometrie begrenzt. Außerdem muss bei einer Kaltumformung die Rückfederung
des Stahls bereits bei der Werkzeugauslegung berücksichtigt werden. Hinzu kommt, dass
im umgeformten Bereich die Restdehnung niedriger ist als im nicht umgeformten Bereich.
Das Bauteil verfügt folglich über ungleichmäßige Bauteileigenschaften.
[0008] Die
WO 20041022794 A1 zeigt ein Verfahren zur Herstellung eines Stahls mit einem Anteil von Restaustenit
im Stahlgefüge, indem ein entsprechender Stahl erwärmt wird, um Austenit zu produzieren
und anschließend abgeschreckt wird, um den Austenit zumindest teilweise in Martensit
umzuwandeln. Dann wird Kohlenstoff umverteilt von Martensit in den noch vorhandenen
Austenit. Diese Umverteilung findet im Bereich der Martensitstarttemperatur statt.
Deswegen wird der Stahl entsprechend lange in diesem Temperaturbereich gehalten oder
noch mal erwärmt und anschließend gezielt abgekühlt. Die
WO 2004/ 022794 A1 offenbart keinen borlegierten Stahl.
[0009] Die
DE 10 2008 010 168 A1 beschreibt die Verwendung einer Stahlsorte zum Panzern eines Fahrzeugs, die sich
ausgedrückt in Gewichtsprozent zusammensetzt aus 0,35 bis 0,55 % Kohlenstoff; 0,1
bis 2,5 % Silizium; 0,3 bis 2,5 % Mangan; max. 0,05 % Phosphor, max. 0,01 % Schwefel;
max. 0,08 % Aluminium; max. 0,5 % Kupfer; 0,1 bis 2,0 % Chrom; max 3,0 % Nickel; max
1,0 % Molybdän; max 2,0 % Kobalt; 0,001 bis 0,005 % Bor; 0,01 bis 0,08 Niob; max.
0.4% Vanadium; max. 0,02 % Stickstoff: max. 0,2 % Titan, Rest Eisen und erschmelzungsbedingte
Verunreinigungen. Auch diese Stahlsorte wird warmgeformt. Abgesehen davon, dass diese
Legierung für Panzerungzwecke eingesetzt wird, verfügt sie über einen relativ hohen
Kohlenstoffgehalt, der die Schweißbarkeit herabsetzt.
[0010] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde,
ein warmgeformtes und pressgehärtetes Bauteil mit einer hohen Streckgrenze und einer
hohen Zugfestigkeit, aber gleichzeitig einer gegenüber dem Stand der Technik verbesserten
Duktilität bereitzustellen.
[0011] Diese Aufgabe wird durch die Verwendung einer Stahllegierung, die sich ausgedrückt
in Gewichtsprozent zusammensetzt aus:
| C |
0,15 % ≤ C < 0,35 % |
| Mn |
0,8 - 2.5 % |
| Si |
1,5 - 2,5 % |
| Cr |
max. 0,4 % |
| Al |
max. 0,1 % |
| Ni |
max. 0,3 % |
| B |
0,0008 - 0,005 % |
| Ti |
0,005 - 0,1 % |
| Nb |
max. 0,1 % |
[0012] Rest Eisen und unvermeidbare Verunreinigungen in einem Warmform- und Presshärteprozess
gelöst. Dabei wird eine aus einem Bandmaterial abgetrennte Platine oder ein bereits
vorgeformtes Bauteil auf eine Temperatur über den Ac
3 Punkt der Legierung erwärmt, so dass eine Umwandlung des Gefüges in Austenit stattfindet.
Anschließend wird die Platine oder das vorgeformte Bauteil in ein zwangsgekühltes
Werkzeug eingelegt, umgeformt und dabei gleichzeitig gehärtet, indem es auf eine Temperatur
unterhalb etwa 200° C abgekühlt wird. Durch das Pressen im geschlossenen Werkzeug
unterbleibt ein Verzug. Anschließend wird das fertige warmgeformte und pressgehärtete
Bauteil dem Werkzeug entnommen. Durch die spezielle Zusammensetzung des Stahls, insbesondere
die relativ große Zugabe von Silizium, entsteht beim Härten nicht nur Martensit. Stattdessen
bleibt ein Teil des Austenits als Restaustenit erhalten, der bis Temperaturen von
minus 100° C stabil bleibt. Das Gefüge kann neben Restaustenit auch Anteile von Bainit
enthalten. Das Silizium im Stahl verhindert die Karbidbildung, wodurch Kohlenstoff
zur Stabilisierung des Restaustenits zur Verfügung steht. Der Restaustenit verleiht
dem erfindungsgemäßen Stahl eine höhere Bruchdehnung als der klassisische borlegierte
rein martensitische Warmformstahl. Zudem wird bei einer späteren Umformung, also dem
Crashfall bei Struktur- und Sicherheitsbauteilen, für die warmgeformte und pressgehärtete
Bauteile typischerweise eingesetzt werden, aus dem noch vorhandenen Restaustenit wieder
Martensit gebildet, was den Stahl im Crashfall zusätzlich aufhärtet. Dadurch werden
Zugfestigkeiten erreicht, die dem herkömmlichen Warmformstahl mit einem vergleichbaren
Kohlenstoffgehalt vergleichbar sind.
[0013] Bei der Erfindung wird das gewünschte Gefüge nicht im Warmwalzprozess, sondern im
Warmformprozess (Presshärten) erreicht. Liegt das Gefüge bereits nach dem Warmwalzen
vor, eignet sich der Stahl für die Kaltumformung. Bei der Umformung des Stahls kann
sich der im Warmband vorliegende metastabile Restaustenit in Martensit umwandeln.
Dahingegen wird bei der Warmumformung / dem Presshärten das Warmband, das im Ausgangszustand
ein beliebiges Gefüge aufweisen kann, austenitisiert, warmgeformt und pressgehärtet,
so dass in Kombination mit einem sich anschließenden Anlassen die gewünschte Gefügestruktur
aus hauptsächlich Martensit mit Anteilen an Bainit und Restaustenit erreicht wird.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform hat der erfindungsgemäße Stahl folgende Zusammensetzung
ausgedrückt in Gewichtsprozent:
| C |
0,22 - 0;25 % |
| Mn |
1,5 - 1,7 % |
| Si |
1,95-2,1 % |
| Cr |
max. 0,15 % |
| Al |
0,03 - 0,05 % |
| Ni |
max. 0,2 % |
| B |
0,002 - 0,0035 % |
| P |
max. 0,015 % |
| S |
max: 0,01 % |
| Ti |
0,005 - 0,1 % |
| Nb |
max. 0,1 % |
| N |
max. 0,01 % |
[0015] Rest Eisen und unvermeidbare Verunreinigungen. Bevorzugt ist dabei das Verhältnis
von Titan zu Stickstoff 1 Ti auf 3,4 N bis 5 N. Dadurch wird genügend Stickstoff durch
Titan gebunden. Nach einem Erwärmen über Ac
3 und einem Warmformen und Presshärten in einem mit Wasser indirekt gekühlten Warmformwerkzeug
erreicht diese Legierungszusammensetzung eine Streckgrenze Rm > 1600 MPa, eine Zugfestigkeit
Rp
0.2 > 1050 MPa und eine Bruchdehnung A
5 >10,5 %. Das gehärtete Gefüge besteht aus Martensit und Restaustenit.
[0016] Durch die Anteile an Restaustenit im fertigen Bauteil erhöht sich die Bruchdehnung
des Bauteils. Dabei ist ein für das Presshärten typischer, möglichst schneller und
direkter Abkühlvorgang für das Erreichen des gewünschten Gefüges ausreichend. Eine
separate Kohlenstoffumverteilung muss nicht durchgeführt werden. Durch die Warmformung
und Presshärtung ist nicht mit einer Rückfederung des Materials zu rechnen. Außerdem
verzundert durch den hohen Silizium Anteil die Oberfläche des Bauteils bei der Erwärmung
geringer als bei herkömmlichen Warmformstählen. Dadurch ist es möglich, ein warmgeformtes
und pressgehärtetes Bauteil mit einer Oberfläche zu erzeugen, die ohne vorheriges
Strahlen direkt KTL beschichtet werden kann. Außerdem ist der gehärtete Stahl durch
den hohen Silizium Anteil anlassbeständiger. Die Entstehung von Karbiden beim Anlassen
wird unterdrückt, so dass der Werkstoff auch noch bei 400 bis 450° C verzinkt werden
kann, wobei gleichzeitig die Zugfestigkeit Rm nach wie vor > 1450 MPa erhalten bleibt.
Da durch den hohen Silizium Gehalt die Ac
3 Temperatur der Legierung erhöht wird, muss auch die Erwärmungstemperatur entsprechend
höher angesetzt werden. Sie muss bei einem Siliziumgehalt von 2 % mindestens 960°
C betragen.
[0017] Insgesamt eignet sich die erfindungsgemäße Verwendung der erfindungsgemäßen Legierungszusammensetzung
in einem Warmform- und Presshärteprozess gut zur Erzeugung eines maßgenauen hochfesten
Bauteils mit erhöhter Duktilität.
1. Verwendung einer Stahllegierung, die sich ausgedrückt in Gewichtsprozent zusammensetzt
aus:
| C |
0,15 % ≤ C < 0,35 % |
| Mn |
0,8 - 2,5 % |
| Si |
1,5 - 2,5 % |
| Cr |
max. 0,4 % |
| Al |
max. 0,1 % |
| Ni |
max. 0,3 % |
| B |
0,0008 - 0,005 % |
| Ti |
0,005 - 0,1 % |
| Nb |
max. 0,1 % |
Rest Eisen und unvermeidbare Verunreinigungen in einem Warmform- und Presshärteprozess,
wobei das pressgehärtete Gefüge hauptsächlich aus Martensit besteht mit Anteilen von
Restaustenit und Bainit.
2. Verwendung einer Stahllegierung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
eine Zusammensetzung ausgedrückt in Gewichtsprozent aus
| C |
0,22 - 0,25 % |
| Mn |
1,5 - 1,7 % |
| Si |
1,95 - 2,1 % |
| Cr |
max. 0,15 % |
| Al |
0,03 - 0,05 % |
| Ni |
max. 0,2 % |
| B |
0,002 - 0,0035 % |
| P |
max. 0,015 % |
| S |
max. 0,01 % |
| Ti |
0, 005 - 0,1 % |
| Nb |
max. 0,1 % |
| N |
max. 0,01 % |
Rest Eisen und unvermeidbare Verunreinigungen in einem Warmform- und Presshärteprozess.
3. Verwendung einer Stahllegierung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verhältnis von Ti 3,4 N bis 5 N ist.
4. Warmgeformtes und pressgehärtetes Bauteil,
dadurch gekennzeichnet,
dass es aus einer Stahlsorte besteht, die sich in Gewichtsprozent zusammensetzt aus
| C |
0,15 % ≤ C < 0,35 % |
| Mn |
0,8 - 2,5 |
| Si |
1,5 - 2,5 |
| Cr |
max. 0,4 |
| Al |
max. 0,1 |
| Ni |
max. 0,3 |
| B |
0,0008 - 0,005 |
| Ti |
0,005 - 0,1 % |
| Nb |
max. 0,1 |
Rest Eisen und unvermeidbare Verunreinigungen, wobei das Bauteil ein hauptsächlich
martensitisches Gefüge mit Anteilen Restaustenit und Bainit aufweist.
5. Warmgeformtes und pressgehärtetes Bauteil nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass es aus einer Stahlsorte besteht, die sich in Gewichtsprozent zusammensetzt aus
| C |
0,22 - 0,25 % |
| Mn |
1,5 - 1,7 % |
| Si |
1,95 - 2,1 % |
| Cr |
max. 0,15 % |
| Al |
0,03 - 0,05 % |
| Ni |
max. 0,2 % |
| B |
0,002 - 0,0035 % |
| P |
max. 0,015 % |
| S |
max. 0,01 % |
| Ti |
0,005 - 0,1 % |
| Nb |
max. 0,1 % |
| N |
max. 0,01 % |
Rest Eisen und unvermeidbare Verunreinigungen.
6. Warmgeformtes und pressgehärtetes Bauteil nach einem der Ansprüche 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass es sich um ein Struktur- und/ oder Sicherheitsbauteil handelt.
1. Use of a steel alloy which, expressed in percent by weight, is composed of:
| C |
0.15% ≤ C <0.35% |
| Mn |
0.8 - 2.5% |
| Si |
1.5 - 2.5% |
| Cr |
max. 0.4% |
| Al |
max. 0.1% |
| Ni |
max 0.3% |
| B |
0.0008 - 0.005% |
| Ti |
0.005 - 0.1% |
| Nb |
max. 0.1% |
balance iron and unavoidable impurities in a hot forming and press hardening process,
wherein the press-hardened structure mainly consists of martensite with portions of
retained austenite and bainite.
2. Use of a steel alloy according to Claim 1,
characterised by a composition, expressed in percent by weight, of:
| C |
0.22 - 0.25% |
| Mn |
1.5 - 1.7% |
| Si |
1.95 - 2.1% |
| Cr |
max. 0.15% |
| Al |
0.03 - 0.05% |
| Ni |
max. 0.2% |
| B |
0.002 - 0.0035% |
| P |
max. 0.015% |
| S |
max. 0.01% |
| Ti |
0.005 - 0.1% |
| Nb |
max. 0.1% |
| N |
max. 0.01% |
balance iron and unavoidable impurities in a hot forming and press hardening process.
3. Use of a steel alloy according to Claim 2, characterised in that the ratio of Ti is 3.4 N to 5 N.
4. Hot-formed and press-hardened component,
characterised in that it consists of a steel grade which is composed, in percent by weight, of
| C |
0.15% ≤ C < 0.35% |
| Mn |
0.8 - 2.5 |
| Si |
1.5 - 2.5 |
| Cr |
max. 0.4 |
| Al |
max. 0.1 |
| Ni |
max 0.3 |
| B |
0.0008 - 0.005 |
| Ti |
0.005 - 0.1% |
| Nb |
max. 0.1 |
balance iron and unavoidable impurities, wherein the component has a mainly martensitic
structure with portions of retained austenite and bainite.
5. Hot-formed and press-hardened component according to Claim 5,
characterised in that it consists of a steel grade which is composed, in percent by weight, of
| C |
0.22 - 0.25% |
| Mn |
1.5 - 1.7% |
| Si |
1.95 - 2.1% |
| Cr |
max. 0.15% |
| Al |
0.03 - 0.05 % |
| Ni |
max. 0.2% |
| B |
0.002 - 0.0035% |
| P |
max. 0.015% |
| S |
max. 0.01% |
| Ti |
0.005 - 0.1% |
| Nb |
max. 0.1% |
| N |
max. 0.01% |
balance iron and unavoidable impurities.
6. Hot-formed and press-hardened component according to any one of Claims 4 or 5, characterised in that it is a structural and/or safety component.
1. Utilisation d'un alliage d'acier qui se compose, exprimé en pourcentages pondéraux,
de :
| C |
0,15 % ≤ C < 0,35 % |
| Mn |
0,8 - 2,5 % |
| Si |
1,5 - 2,5 % |
| Cr |
0,4 % max. |
| Al |
0,1 % max. |
| Ni |
0,3 % max. |
| B |
0,0008 - 0,005 % |
| Ti |
0,005 - 0,1 % |
| Nb |
0,1 % max. |
pour le reste : du fer et des impuretés inévitables dans un processus de façonnage
à chaud et de trempe à la presse, la structure trempée à la presse étant constituée
principalement de martensite avec une part d'austénite résiduelle et de bainite.
2. Utilisation d'un alliage d'acier selon la revendication 1,
caractérisée par une composition, exprimée en pourcentages pondéraux, de
| C |
0,22 - 0,25 % |
| Mn |
1,5 - 1,7 % |
| Si |
1,95 - 2,1 % |
| Cr |
0,15 % max. |
| Al |
0,03 - 0,05 % |
| Ni |
0,2 % max. |
| B |
0,002 - 0,0035 % |
| P |
0,015 % max. |
| S |
0,01 % max. |
| Ti |
0,005 - 0,1 % |
| Nb |
0,1 % max. |
| N |
0,01 % max. |
pour le reste : du fer et des impuretés inévitables dans un processus de façonnage
à chaud et de trempe à la presse.
3. Utilisation d'un alliage d'acier selon la revendication 2, caractérisée en ce que le rapport de Ti à N vaut de 3,4 à 5.
4. Pièce façonnée à chaud et trempée à la presse,
caractérisée en ce qu'elle est constituée d'une sorte d'acier qui se compose, exprimé en pourcentages pondéraux,
de :
| C |
0,15 % < C < 0,35 % |
| Mn |
0,8 - 2,5 |
| Si |
1,5 - 2,5 |
| Cr |
0,4 max. |
| Al |
0,1 max. |
| Ni |
0,3 max. |
| B |
0,0008 - 0,005 |
| Ti |
0,005 - 0,1 % |
| Nb |
0,1 max. |
pour le reste : du fer et des impuretés inévitables, la pièce ayant une structure
principalement martensitique avec une part d'austénite résiduelle et de bainite.
5. Pièce façonnée à chaud et trempée à la presse selon la revendication 5,
caractérisée en ce qu'elle est constituée d'une sorte d'acier qui se compose, exprimé en pourcentages pondéraux,
de :
| C |
0,22 - 0,25 % |
| Mn |
1,5 - 1,7 % |
| Si |
1,95 - 2,1 % |
| Cr |
0,15 % max. |
| Al |
0,03 - 0,05 % |
| Ni |
0,2 % max. |
| B |
0,002 - 0,0035 % |
| P |
0,015 % max. |
| S |
0,01 % max. |
| Ti |
0,005 - 0,1 % |
| Nb |
0,1 % max. |
| N |
0,01 % max. |
pour le reste : du fer et des impuretés inévitables.
6. Pièce façonnée à chaud et trempée à la presse selon l'une des revendications 4 ou
5, caractérisée en ce qu'il s'agit d'une pièce de structure et/ou de sécurité.