TECHNISCHER BEREICH
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft wiederverschließbare Verpackungen gemäß dem einleitenden
Teil der unabhängigen Ansprüche.
[0002] Wiederverschließbare Verpackungen auf Kunststoff-Basis sind im Allgemeinen bekannt.
Aus der
US 4 610 357 A ist beispielsweise eine doppelwandige Spender-Box für Feucht-Tücher bekannt, bei
der eine randseitig und vollflächig klebrig ausgerüstete Kunststoff-Lasche luftdicht
einen doppelwandigen Entnahme-Behälter wiederholt verschließen kann. Ein Nutzer kann
nach einer Entnahme eines Tuchs das Austrocknen der verbleibenden Feucht-Tücher durch
Verschließen der Spender-Box wirksam verhindern. Die
EP 0 193 130 A2 schlägt ergänzend vor, zwischen den beiden Behältern zusätzlich trockene Tücher anzuordnen,
die über eine zweite Öffnung vom Nutzer entnommen werden können. Ergänzend dazu lehrt
die
US 2002 018 2359 A1 solche Verpackungen flexibel auszugestalten, damit die darin enthaltenen, gefalteten
Tücher über ein wieder verschließbares Langloch bequem entnommen werden können.
[0003] Typische Beispiele für stückige, stapelbare Güter sind Güter, welche in rechteckigen
oder runden Dosen oder Behältnissen gefasst sind. Häufig wird die Stapelbarkeit durch
umgreifende Randsegmente oder ineinander eingreifende, überkragende Ränder und eingeformte
Nuten unterstützt. Solche Güter, wie sie beispielsweise aus dem Bereich der Getränke
oder Konserven bekannt sind, entwickeln bei mehrlagiger Anordnung einen erheblichen
Stapeldruck und sind daher mit einer verstärkten Verpackung versehen.
BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK
[0004] Gattungsgemäße Verpackungen sind beispielsweise aus der
DE 6 931 862 U1 oder der
DE 7 601 940 U1 bekannt: In einem stabilen Karton gefasst ist das stückige Gut über eine vorperforierte,
wiederverschließbare Aufreißlasche oder über eine verschließbare Klappe entnehmbar.
Durch das gestapelte Gut einerseits und eine stapelbare Verpackung andererseits kann
trotz hoher Stapeldichte über die Entnahmemöglichkeit sofort ein Verkauf erfolgen,
ohne dass umständliches Aus- oder Umpacken nötig wäre. Ein etabliertes Verkaufsgebinde
für Teelichte der Anmelderin besteht gemäß
DE 20 2005 003 609 U1 gleichsinnig aus einer Versandfaltschachtel, welche eine eingeschweißte Packung an
Tee-Lichten aufzunehmen vermag.
[0005] Ergänzend ist aus der
US 3 442 436 A eine Verpackung bekannt, bei der zusätzlich aufgeklebte Folienstücke mit einer greifbaren
Lasche als Handhabe das gezielte Aufreißen im Bereich von mindestens drei Reiß-Linien
ermöglichen. Dadurch sind keine scharfen Messer mehr notwendig, um eine solche Einzelverpackung
zu öffnen und das Gut entpacken zu können.
[0006] Nachteilig ist bei den gattungsgemäßen Verpackungen, dass diese als stabile, umhüllende
Kartons erheblich zum Gewicht beitragen und die Stückkosten durch die teuren, verarbeiteten
Rohstoffe der Verpackung deutlich erhöht werden. Weiterhin ist nachteilig, dass ohne
zusätzliche, seitliche Bedruckung die Ware nur bei seitlich geöffneter Verpackung
sichtbar und identifizierbar ist.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, die Nachteile des Standes der Technik
zu überwinden und ein Verfahren nebst Vorrichtung zur Bereitstellung einer geeigneten
Verpakkung bereitzustellen, wobei die Verpackung ohne wesentliche Erhöhung der Stückpreise
eine verbesserte Verkaufsfähigkeit in Kombination mit einer Wiederverschließbarkeit
bereitzustellen vermag.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Merkmale der unabhängigen Ansprüche.
Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie der
nachfolgenden Beschreibung.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0009] Erfindungsgemäß wird wiederverschließbare Verpackung beinhaltend stückiges, stapelbares
Gut, gemäß dem Verfahren des Anspruches 1 hergestellt, wobei die Verpackung aus einer
aufgeschrumpften Polymerfolie ausgebildet ist, wobei wiederum mindestens eine der
Flächen eine vorperforierte Aufreißlasche mit kraftschlüssig daran befestigter Handhabe
aufweist.
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG UND VORTEILHAFTER MERKMALE
[0010] Trotz langjährigen Bedarfs nach einer kostengünstigen Verpackung, welche mit den
üblichen Folienverpackungen preislich mithalten kann und dennoch eine Wiederverschließbarkeit
bietet, konnten die Erfinder keine etablierte oder bekannte Lösung hierfür im Bereich
der Wachsprodukte, hier Teelichte und Maxilichte, ermitteln.
[0011] Vorliegend wird erstmals im Rahmen des beanspruchten Verfahrens eine aufgeschrumpfte
Polymerfolie als Verpackung vorgeschlagen, bei der eine Aufreißlasche durch schlichte
Perforation vorgebildet wurde. Über eine kraftschlüssig daran angebrachte Handhabe
- beispielsweise einen fixierten Reißfaden oder ein aufgeklebtes Filmscharnier mit
überstehender Griff-Zunge - kann die Lasche entlang der Perforation aufgezogen und
auf bekannte Weise - beispielsweise über einen Haftkleber oder eine Klettverbindung
oder eine PlastoferritDoppelschicht - reversibel wieder geschlossen werden.
[0012] Eine aufgeschrumpfte Polymerfolie bezeichnet hierbei eine Polymerfolie, welche thermisch
und/oder per Vakuum eng an das stapelbare Gut mit Spannung angelegt und in dieser
Position fixiert wird.
[0013] Die vorperforierte Aufreißlasche ist auf mindestens einer der Außenflächen der Verpackung
angeordnet und etwas kleiner als die jeweilige Außenfläche gehalten, sodass randseitig
die umfassende Spannung der Polymerfolie im Wesentlichen erhalten bleibt.
[0014] Erfindungsgemäß wird die beanspruchte Verpackung über ein Verfahren bereitgestellt,
das Verfahren umfassend die Verfahrensschritte a) Stapeln des stückigen Guts, b) Perforation
der aufschrumpfbaren Polymerfolie, c) Umhüllen des gestapelten Guts mit der Polymerfolie
und versiegeln und/oder Aufschrumpfen der Polymerfolie unter Einstellung einer elastischen,
umfassenden Spannung der umhüllenden Polymerfolie d) kraftschlüssige Befestigung einer
Handhabe im perforierten Bereich.
[0015] Durch Perforation und anschließende Aufschrumpfung wird verhindert, dass bei der
Erzeugung der Perforationslöcher eine Packspannung der Folie das Perforationsloch
aufreißen und unregelmäßig aufweiten lassen könnte. Die in spannungsfreier Folie ausgebildeten
Perforationslöcher sind gleichmäßig in ihrer Form und lassen bei der nachfolgenden
Aufschrumpfung eine kraftschlüssige Fassung von gestapeltem Gut zu, ohne dass ein
unkontrolliertes Aufreißen zu befürchten wäre. Besonders vorteilhaft erfolgt die abschließende
Aufschrumpfung unter zumindest kurzfristiger, außenseitiger Heißluft-Beaufschlagung.
Hierbei werden die frisch gebildeten Ränder der Perforationslöcher im Bereich von
Kanten, Rissen oder Auskragungen angeschmolzen und stabilisiert, sodass später ein
gleichmäßiges Aufreißverhalten entlang einer Perforationsnaht sichergestellt ist.
[0016] Erfindungsgemäß umfasst das vorteilhafte Verfahren im Detail die Schritte a1) Stapeln
von Teelichten oder Maxilichten in rechteckiger, flach erstreckter Raumform, b1) Perforation
einer aufschrumpfbaren Polymerfolie unter Ausbildung eines trapezoid von der Perforation
umschlossenen Bereichs, c1) Umhüllen der Raumform unter Ausrichtung des trapezoid
umschlossenen Bereichs auf einer Oberseite, c2) randseitiges Versiegeln der Polymerfolie
c3) abschließendes Aufschrumpfen unter Heißluftbeaufschlagung, d1) oberseitiges Bedrucken
einer elastischen, intransparenten Polymerfolie und d2) unterseitiges Aufbringen mindestens
eines Haftklebers und mindestens eines Verbindungsklebers auf der intransparenten
Polymerfolie, d3) Befestigen der bedruckten, intransparenten Polymerfolie auf der
Oberseite der aufgeschrumpften Polymerfolie, wobei der Verbindungskleber eine kraftschlüssige
Verbindung im trapezoid von der Perforation umschlossenen Bereich bereitstellt und
der Haftkleber randseitig zum trapezoid umschlossenen Bereich angeordnet ist.
[0017] Besonders bevorzugt dient als transparente, aufschrumpfbare Polymerfolie eine Folie
auf Basis eines gereckten Polyethylens.
[0018] Besonders bevorzugt dient als intransparente Polymerfolie eine Folie auf Basis eines
Polypropylens.
[0019] Besonders bevorzugt dient als Verbindungskleber ein mehrkomponentiger Kleber auf
Basis eines Acrylat- und/oder eines Heißschmelz-Klebers.
[0020] Besonders bevorzugt dient als Haftkleber ein Kleber auf Basis eines klebrigen Copolymers
und/oder Polymers in Kombination umfassend mindestens einem Stoff aus der Gruppe der
Harze, Weichmacher und Antioxidantien.
[0021] Erfindungsgemäß dient zur Durchführung des Verfahrens eine vorteilhafte Vorrichtung,
bestehend aus mehreren, in einer Vorrichtung verbauten Baugruppen, umfassend eine
Stapel-Baugruppe A, welche Teelichte oder Maxilichte einzeln oder in loser Gruppe
aufnehmend und stapelnd ausgebildet ist, eine Nadel-Baugruppe B, welche die aufschrumpfbare
Polymerfolie steuerbar perforierend ausgebildet ist, eine Aufschrumpfungs-Baugruppe
C, welche die aufschrumpfbare Polymerfolie mit geregelter Orientierung umhüllend,
versiegelnd und aufschrumpfend ausgebildet ist und eine Aufbringungs-Baugruppe D,
welche eine Handhabe in From einer elastischen Polymerfolie in geregelter Orientierung
aufbringend, optional die Handhabe vorbereitend oberseitig bedruckend und mit verschiedenen
Klebern unterseitig versehend, ausgebildet ist. Eine solche Vorrichtung mit austauschbaren
Baugruppen erlaubt besonders platzsparend bei verbesserter Wartungsmöglichkeit durch
rasches Austauschen das preisgünstige Verpacken von Teelichten / Maxilichten in einer
Verpackung, welche sowohl zum Versand als auch zum Einzel- oder Packungsverkauf geeignet
ist.
[0022] Besonders bevorzugt umfasst die Nadel-Baugruppe B mindestens einen Satz konisch aufweitender
Nadeln, welche mit steuerbarer Eindringtiefe in die zu perforierende Folie einbringbar
angeordnet sind. Durch die konisch aufweitenden Nadeln wird der Rand eines Perforations-Loches
während des Eindringens einer Nadel gleichmäßig nach Außen geschoben und ein stabiler,
gleichmäßiger Rand mit verbessert gleichmäßigem Aufreißverhalten erzielt, welches
besonders einfach über die Eindringtiefe der Nadeln während der Perforation einstellbar
ist.
[0023] Die so zugängliche, vorteilhafte Verpackung ist mithin dadurch gekennzeichnet, dass
das stückige, stapelbare Gut mindestens ein Gut ist ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Teelichte oder Maxilichte. Teelichte oder Maxilichte sind in einem einseitig offenen,
runden oder rechteckigen Behälter gefasst, der über überkragende Ränder und bodenseitige
Nuten die Stapelbarkeit der Lichte vorteilhaft erhöht.
[0024] Bevorzugt ist die Verpackung dadurch gekennzeichnet, dass das stapelbare Gut in einer
Matrix gestapelt angeordnet ist und von der aufgeschrumpften Polymerfolie zumindest
randseitig umgriffen fixiert ist. Dadurch wird besonders vorteilhaft eine festere,
gespanntere Fassung eines stückigen, in mindestens einer Lage angeordneten, bevorzugt
mehrlagig angeordneten, besonders bevorzugt mindestens dreilagig angeordneten, rechteckigen
TeelichtVerbunds zugänglich, der seinerseits wiederum eine deutlich bessere Stapelbarkeit
aufweist. Vorteilhaft rechteckige Behälter des stückigen Guts, insbesondere aus Aluminium,
erhöhen hierbei die Packungsdichte und können gleichzeitig über eckseitige Nuten oder
Abkantungen Riefen oder Rillen im dicht gestapelten Verbund bereitstellen, welche
vorteilhaft als kraftschlüssige Eingriffbereiche für die Polymerfolie dienen können,
um den Verbund zusätzlich zu stabilisieren.
[0025] Bevorzugt ist die Verpackung dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerfolie als umhüllende,
randseitig verschweißte, aufgeschrumpfte und oberseitig mit Perforation, bevorzugt
trapezoider Perforation, versehene, durchsichtige Folie ausgebildet ist. Die durchsichtige
Folie stellt selbst bei verpacktem Gut sicher, dass die Ware optisch stets erkennbar
und wirksam auch im Direktverkauf wahrgenommen werden kann. Eine oberseitige, bevorzugt
trapezoide Perforation erfüllt eine vorteilhaft vielseitige Doppelfunktion: Zum einen
können einzelne Stücke direkt aus dem Verbund heraus verkauft werden, zum anderen
kann der Verbund als Ganzes verkauft werden und der Endnutzer kann die Verpackung
als wiederverschließbare Verpackung weiterverwenden und einzelne Stücke je nach Bedarf
entnehmen. Bevorzugt ist die aufgeschrumpfte Polymerfolie aus mindestens einem Material
ausgebildet ausgewählt aus der Gruppe umfassend PETP, PE, PVC, PP, PS, PAN, PA, PC,
besonders bevorzugt auf Basis von PE (Polyethylen).
[0026] Bevorzugt ist die Verpackung dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabe als undurchsichtige,
außenseitig bedruckte Polymerfolie ausgebildet ist. Eine Polymerfolie zeigt gegenüber
üblichen Papieretiketten eine höhere Elastizität und bessere Kompatibilität mit der
umhüllenden, aufgeschrumpften Polymerfolie; durch die blickdichte Ausführung ist dabei
aufgedruckter Text oder angegebene Zusatzinformation mit gleicher Deutlichkeit erkennbar
wie bei klassichen Papier-Banderolen. Bevorzugt ist die bedruckte Polymerfolie aus
mindestens einem Material ausgebildet ausgewählt aus der Gruppe umfassend Duroplast-Kondensat,
Thermoplast-Kondensat, Thermoplast-Polymerisat, Duroplast-Polyaddukt, ThermoplastPolyaddukt,
PE, PP, PVC, PMMA, PA, Polyacrylat, Polyacrylnitril, Polystyrol, PET, besonders bevorzugt
aus PP (Polypropylen) mit Polyacrylat- und/oder ThermoplastKlebstoffschicht sowie
mindestens einem Haftklebstoff ausgewählt aus der Gruppe umfassend Polyacrylate, Polyester,
Polychloroprene, Polyisobutene, Polyvinylether, Polyurethane, Harzkleber, Dispersionskleber.
Besonders bevorzugt wird als Kleber ein mehrkomponentiger Kleber eingesetzt, bei dem
eine erste Komponente eine Anfangshaftung bereitstellt, während weitere Komponenten
zur Einstellung der Haft- und/oder Klebekraft enthalten sind.
[0027] Bevorzugt ist die Verpackung dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabe im Bereich
der Aufreißlasche kraftschlüssig mit der aufgeschrumpften Polymerfolie verbunden ist
und dass randseitig zur Aufreißlasche zumindest abschnittsweise ein reversibler Haftkleber
angeordnet ist. Durch einen reversiblen Haftkleber kann die Wiederverschließbarkeit
besonders kostengünstig bereitgestellt werden. Bevorzugt ist der Haftkleber in umlaufender,
durchgängiger Schicht randseitig zur Aufreißlasche angeordnet, sodass auch bei bloßem
Zuklappen der Aufreißlasche auf eine deformierte, teilentleerte Verpackung eine Fixierung
an allen randseitigen Auflagepunkten sichergestellt ist.
[0028] Bevorzugt ist die Verpackung dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung eine im
Wesentlichen rechteckige, flächig erstreckte Grundform mit flächiger Oberseite bei
gleichsinnig darin gestapeltem Gut aufweist und die Aufreißlasche auf der Oberseite
angeordnet ist und bevorzugt eine verstärkte Bodenschale durch mehrlagig aufgeschrumpfte
Polymerfolie und/oder eine verstärkte Innenschale aufweist. Die flächige, rechteckige
Raumform verbessert vorteilhaft die Stapelbarkeit und Packungsdichte der Verpackung
selbst und bietet mit oberseitig angeordneter Aufreißlasche einen maximal großen Rand
für die Aufreißlasche, sodass das Öffnen der Lasche die Stabilität der Stapelung des
enthaltenen Guts kaum beeinflusst.
[0029] Weitere Vorteile ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen. Es versteht sich, dass
die vorbeschriebenen Merkmale und Vorteile und nachfolgenden Ausführungsbeispiele
nicht beschränkend aufzufassen sind. Vorteilhafte, zusätzliche Merkmale und zusätzliche
Merkmalskombinationen, wie sie in der Beschreibung erläutert sind, können im Rahmen
der unabhängigen Ansprüche im beanspruchten Gegenstand sowohl einzeln als auch abweichend
kombiniert verwirklicht werden, ohne dass der Bereich der Erfindung verlassen würde.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0030] Die Figuren veranschaulichen an Hand von Prinzipskizzen ....
[0031] Fig. 1 vorteilhafte Ausführungsform einer flächig erstreckten, rechteckigen, erfindungsgemäßen
Verpackung.
DETAILLIERTE ERLÄUTERUNG DER ERFINDUNG AN HAND VON AUSFÜHRUNGBEISPIELEN
[0032] Fig. 1 veranschaulicht in isometrischer Ansicht eine vorteilhafte Ausführungsform
einer flächig erstreckten, rechteckigen, erfindungsgemäßen Verpackung. Die Handhabe
in Form einer bedruckten, aufgeklebten Polymerfolie ist hier als oberseitges, strichpunktiertes
Viereck veranschaulicht, welches eine trapezoide, punktierte Preforation mit gemeinsamer,
dauerhafter Verbindung umschließt. Die Handhabe ist hier im Bereich der trapezoiden
Fläche kraftschlüssig mit der aufgeschrumpften Polymerfolie verbunden und randseitig
außerhalb dazu an drei als Rechtecke veranschaulichten Stellen mit einem reversiblen
Haftkleber versehen. Wird nun die Handhabe im Bereich des eingezeichneten Pfeils mit
Daumen und Zeigefinger gefasst und nach oben abgehoben, so wird die Perforation schräg
zu ihrer Verlaufsrichtung mit entsprechender Hebelkraft vereinfacht aufgerissen und
die trapezoide Lasche zusammen mit der Handhabe abgehoben. Über die randseitigen Haftklebepunkte
der Handhabe ist eine Wiederverschließbarkeit sichergestellt, während die durchsichtige,
aufgeschrumpfte Polymerfolie einen umhüllten Teelichtverbund auch in seitlicher Ansicht
gut erkennen lässt. In dieser Ausführungsform bietet die Verpackung sowohl die Möglichkeit
eines verbesserten Einzelverkaufs der Teelichte in einem Regal bei sichergestellter,
seitlicher Erkennbarkeit des verpackten Guts als auch die Möglichkeit, die Verpackung
als Ganzes zu verkaufen, wobei die Entnahmemöglichkeit einzelner Teelichte dann bei
der verbraucherseitigen Lagerung / Verwendung zum Tragen kommt.
1. Verfahren zur Herstellung einer wiederverschließbaren Verpackung beinhaltend stückiges,
stapelbares Gut, wobei die Verpackung aus einer aufgeschrumpften Polymerfolie ausgebildet
ist und mindestens eine der Flächen eine vorperforierte Aufreißlasche mit kraftschlüssig
daran befestigter Handhabe aufweist, wobei das Verfahren die Schritte umfasst a1)
Stapeln von Teelichten oder Maxilichten in rechteckiger, flach erstreckter Raumform,
b1) Perforation einer aufschrumpfbaren Polymerfolie unter Ausbildung eines trapezoid
von der Perforation umschlossenen Bereichs, c1) Umhüllen der Raumform unter Ausrichtung
des trapezoid umschlossenen Bereichs auf einer Oberseite, c2) randseitiges Versiegeln
der Polymerfolie c3) abschließendes Aufschrumpfen unter Heißluftbeaufschlagung, d1)
oberseitiges Bedrucken einer elastischen, intransparenten Polymerfolie und d2) unterseitiges
Aufbringen mindestens eines Haftklebers und mindestens eines Verbindungsklebers auf
der intransparenten Polymerfolie, d3) Befestigen der bedruckten, intransparenten Polymerfolie
auf der Oberseite der aufgeschrumpften Polymerfolie, wobei der Verbindungskleber eine
kraftschlüssige Verbindung im trapezoid von der Perforation umschlossenen Bereich
bereitstellt und der Haftkleber randseitig zum trapezoid umschlossenen Bereich angeordnet
ist.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus mehreren,
in einer Vorrichtung verbauten Baugruppen, umfassend eine Stapel-Baugruppe A, welche
Teelichte oder Maxilichte einzeln oder in loser Gruppe aufnehmend und stapelnd ausgebildet
ist, eine Nadel-Baugruppe B, welche die aufschrumpfbare Polymerfolie steuerbar perforierend
ausgebildet ist, eine Aufschrumpfungs-Baugruppe C, welche die aufschrumpfbare Polymerfolie
mit geregelter Orientierung umhüllend, versiegelnd und aufschrumpfend ausgebildet
ist und eine Aufbringungs-Baugruppe D, welche eine Handhabe in Form einer elastischen
Polymerfolie in geregelter Orientierung aufbringend sowie die Handhabe vorbereitend
oberseitig bedruckend und mit verschiedenen Klebern unterseitig versehend, ausgebildet
ist.
1. Method for manufacturing a reclosable package containing stackable piece goods, wherein
the package is formed from a shrink-fitted polymer film and at least one of the surfaces
has a pre-perforated tear-open strip with a grip attached thereto in a frictionally
engaging manner, wherein the method comprises the steps of a1) stacking tea-lights
or maxi-lights in a rectangular spatial form of a flat extent, b1) perforating a shrink-fittable
polymer film while forming a region enclosed trapezoidally by the perforation, c1)
enveloping the spatial form while aligning the trapezoidally enclosed region on an
upper side, c2) sealing the polymer film around the edges, c3) carrying out final
shrink-fitting by applying hot air, d1) applying printing on the upper side of an
elastic, nontransparent polymer film and d2) applying at least one pressure-sensitive
adhesive and at least one connecting adhesive on the underside of the nontransparent
polymer film, d3) attaching the printed, nontransparent polymer film on the upper
side of the shrink-fitted polymer film, the connecting adhesive providing a frictionally
engaging connection in the region that is trapezoidally enclosed by the perforation
and the pressure-sensitive adhesive being arranged around the edges in relation to
the trapezoidally enclosed region.
2. Device for performing the method according to Claim 1, consisting of a number of subassemblies
installed in a device, comprising a stacking subassembly A, which is designed for
receiving and stacking tea-lights or maxi-lights individually or in a loose group,
a needle subassembly B, which is designed for perforating the shrink-fittable polymer
film in a controllable manner, a shrink-fitting subassembly C, which is designed for
draping, sealing and shrink-fitting the shrink-fittable polymer film with controlled
orientation, and an application subassembly D, which is designed for applying a grip
in the form of an elastic polymer film in controlled orientation and for preparationally
applying printing to the upper side and various adhesives to the underside of the
grip.