| (19) |
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(11) |
EP 2 824 238 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.03.2017 Patentblatt 2017/13 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.12.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Verfahren für den Winterdiensteinsatz
Method for operation of winter service
Méthode pour l'opération de services d'hiver
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
29.12.2009 DE 102009060681 19.05.2010 DE 102010029142
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.01.2015 Patentblatt 2015/03 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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10197273.5 / 2354309 |
| (73) |
Patentinhaber: Küpper-Weisser GmbH |
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78199 Bräunlingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Rosenstihl, Paul
78199 Bräunlingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Klunker . Schmitt-Nilson . Hirsch |
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Patentanwälte
Destouchesstraße 68 80796 München 80796 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 579 311 DE-A1- 4 125 965 NL-C2- 1 002 231
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EP-A2- 0 071 291 FR-A2- 2 457 927 US-A- 5 096 125
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Logistikverfahren für den Transport von flüssigen Taustoffen
für den Winterdiensteinsatz.
[0002] Winterdienststreugeräte sind entweder als sogenannte Aufsatzgeräte bekannt, die auf
Ladeflächen von Lastkraftwagen aufgesetzt werden, oder sie sind fester Bestandteil
eines Winterdienstfahrzeugs.
[0003] Bis vor kurzem wurde im Winterdienst entweder Trockensalz oder Feuchtsalz gestreut.
Bei der Feuchtsalzstreuung wird das Salz beim Ausstreuen mit Flüssigkeit angefeuchtet,
d.h. es werden Salz und Flüssigkeit gemeinsam verteilt. Die Flüssigkeit ist üblicherweise
eine Salzlösung, so genannte "Sole", die dem auszustreuenden Salz entweder auf dem
Streuteller oder auf dem Weg zum Streuteller zugemischt wird.
[0004] Zur Herstellung der Sole wird häufig Süßwasser durch unterirdische Steinsalzlagerstätten
gepumpt, um das Salz in dem Wasser zu lösen. Es gibt aber auch aus natürlichen Quellen
stammende Sole. Die Sole wird anschließend entweder in Tankwagen zu den kommerziellen
Abnehmern transportiert, oder es wird aus der Verdampfung der Sole sogenanntes Salinensalz
bzw. Siedesalz gewonnen, aus dem die Abnehmer anschließend wieder Sole herstellen.
Salinensalz kann aber z.B. auch durch Verdampfung von Meerwasser gewonnen und zur
Herstellung der für Winterdienstzwecke benötigten Sole verwendet werden.
[0005] Die Sole befindet sich auf dem Streufahrzeug in einem Zusatztank, der beispielsweise
seitlich am Streustoffbehälter montiert ist, in dem das Streusalz aufbewahrt wird.
Ein Standard-Streugerät mit einem Fassungsvermögen für 5 m
3 Streusalz besitzt einen solchen Zusatztank mit einem Tankvolumen von zum Beispiel
2260 l.
[0006] In jüngster Zeit wird an Stelle der Trockensalz- und Feuchtsalzstreuung häufig reine
Sole "gestreut", d. h. auf die Fahrbahn gesprüht. Um eine Standard-Streustrecke von
ca. 50 km mit reiner Sole zu streuen, ist ein Tankvolumen von ca. 8000 I erforderlich.
Es müssen somit ca. 5700 I an Soletank ergänzt werden. Dazu werden Kaskadentanks eingesetzt,
d. h. es werden beispielsweise vier Soletanks herkömmlicher Art kaskadenartig miteinander
gekoppelt.
[0007] Aufgrund der verfügbaren Aufbaulänge der für den Winterdienst verfügbaren LKWs kann
das erwünschte Volumen aber nicht immer erreicht werden. Die Schwerpunktlage eines
solchen Aufbaus mit zum Beispiel drei Zusatztanks führt dazu, dass in bestimmten Zuständen
entweder die Vorderachse oder die Hinterachse überladen ist.
[0008] EP0597311A1 zeigt ein Winterdienststreugerät, das einen Rahmen umfasst, der auf einem Fahrzeug
platziert wird und eine Anzahl von Flüssigkeitstanks mit festem Volumen und einen
trichterförmigen Streustoffbehälter für Streustoffe trägt. In dem Streustoffbehälter
kann zusätzlich ein weiterer Flüssigkeitstank mit variablem Volumen untergebracht
werden, wobei sowohl Streustoffe als auch Sole aus dem Streustoffbehälter und den
Flüssigkeitstanks über einen Streuteller ausstreubar sind.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Logistikverfahren für den Transport
von flüssigen Taustoffen für den Winterdiensteinsatz zur Verfügung zu stellen.
[0010] Diese Aufgabe wird durch ein Logistikverfahren mit den Merkmalen des unabhängigen
Anspruchs 1 gelöst. In davon abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung angegeben.
[0011] Ähnlich wie im vorbeschriebenen Stand der Technik wird ein separater Flüssigkeitstank
in den Streustoffbehälter eingesetzt. Dieser Flüssigkeitstank besitzt einen Flüssigkeitsanschluss,
mit dem der Flüssigkeitstank an eine Flüssigkeitsaustrittsöffnung des Streustoffbehälters
gekoppelt werden kann. Der Begriff "Koppeln" ist in diesem Falle breit zu verstehen
und schließt den Fall ein, dass der Flüssigkeitsanschluss des Flüssigkeitstanks lediglich
durch die Flüssigkeitsaustrittsöffnung nach außen hindurchgeführt wird oder umgekehrt
zum Beispiel eine Schlauchanbindung durch die Flüssigkeitsaustrittsöffnung des Streustoffbehälters
hindurch an den Flüssigkeitsanschluss des im Streustoffbehälter eingesetzten Flüssigkeitstanks
angeschlossen wird. Um zu verhindern, dass durch die Flüssigkeitsaustrittsöffnung
des Streustoffbehälters Streusalz hindurchtritt, wenn der Streustoffbehälter nicht
als Soletank verwendet wird, kann die Flüssigkeitsaustrittsöffnung beispielsweise
mittels einer einfachen Klappe oder eines einfachen Schiebers, die vorzugsweise von
außerhalb des Streustoffbehälters betätigbar sind, von innen oder von außen verschließbar
sein.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die in dem Streustoffbehälter
aufgenommene Sole nicht unmittelbar der Sprüheinrichtung zugeleitet, sondern einem
Zusatztank, der seinerseits an die Sprüheinrichtung gekoppelt ist oder koppelbar ist.
Derartige Zusatztanks sind bereits heute üblicher Bestandteil eines Winterdienststreugeräts,
wie eingangs erläutert wurde. Ihre übliche Funktion bestand in der Vergangenheit darin,
zum Zwecke der Feuchtsalzstreuung dem aus dem Streustoffbehälter geförderten Streusalz
Sole beizumischen. Der oder die Zusatztanks werden heutzutage aber alternativ für
die reine Solestreuung eingesetzt.
[0013] Der Vorteil, die im Streustoffbehälter transportierte Sole nicht unmittelbar der
Sprüheinrichtung zuzuleiten, sondern damit die in der Regel bereits vorhandenen Zusatztanks
zu befüllen, besteht darin, dass bereits existierende Streugeräte problemlos nachgerüstet
werden können. Insbesondere besitzen diese Zusatztanks bereits ein optimal ausgelegtes
Pumpsystem für die Soleförderung. Das Prinzip des Nachfüllens des oder der Zusatztanks
mit der im Streustoffbehälter aufgenommenen Sole ist umsetzbar sowohl für den Fall,
dass die Sole in einem in den Streustoffbehälter eingesetzten separaten Flüssigkeitstank
bevorratet wird, als auch für den Fall, dass die Sole "lose" in dem - entsprechend
abgedichteten - Streustoffbehälter bevorratet wird. In beiden Fällen kann beispielsweise
mittels einer Förderpumpe, zum Beispiel einer Tauchpumpe, und einem entsprechenden
Förderschlauch die Sole vom Streustoffbehälter bzw. dem darin aufgenommenen Flüssigkeitstank
in den oder die mit der Sprüheinrichtung gekoppelten Zusatztanks überführt werden.
[0014] Das System ist vorzugsweise so eingerichtet, dass die vorgenannte Pumpe bei Unterschreiten
eines vorgegebenen Flüssigkeitsniveaus in einem Zusatztank aktiviert wird. Über einen
Schwimmer im Zusatztank und eine mit dem Schwimmer und der Pumpe verbundene Steuerung
lässt sich dies einfach realisieren. Andere Steuersysteme sind ebenfalls denkbar.
[0015] Anstelle des Einsatzes einer Pumpe ist es auch denkbar, das Flüssigkeitsvolumen unter
Druck zu setzen und lediglich immer dann ein Überdruckventil zu öffnen, wenn Sole
in den Zusatztank überführt werden soll. Für diesen Zweck kann z. B. der im Streustoffbehälter
aufgenommene Flüssigkeitstank sackartig ausgebildet sein und von oben mit entsprechendem
Gewicht beschwert sein.
[0016] Die Verwendung der vorgenannten Flüssigkeitstanks, die zur Aufnahme der Sole in den
Streustoffbehälter eingesetzt werden, bietet neben dem Umstand, dass zusätzliche Abdichtungen
an dem Streugerät nicht vorgenommen werden müssen, den besonderen weiteren Vorteil,
dass sich die Beladung des Streustofffahrzeugs durch Austauschen eines leeren Flüssigkeitstanks
gegen einen vollen Flüssigkeitstank sehr schnell erledigen lässt. Dazu ist der Flüssigkeitstank
für das Einsetzen in einen Streustoffbehälter vorzugsweise entsprechend angepasst,
insbesondere im Hinblick auf seine Dimensionierung. So sollte der Flüssigkeitstank
einen im wesentlichen dreieckigen, trapezförmigen oder allgemein trichterförmigen
senkrechten Querschnitt besitzen, um ihn in übliche Streustoffbehälter unter optimaler
Raumausnutzung einsetzen zu können. Ein solcher Flüssigkeitstank kann mehrere getrennte
oder vorzugsweise untereinander verbundene Kammern aufweisen. Es ist aber auch möglich,
mehrere dieser Flüssigkeitstanks in Reihe in den Streustoffbehälter einzusetzen.
[0017] Zur optimalen Handhabung der Flüssigkeitstanks besitzen diese vorzugsweise Transportelemente
zum Heben des Flüssigkeitstanks. Vorzugsweise sind die Transportelemente ausgebildet,
um die Flüssigkeitstanks mittels eines Gabelstaplers zu transportieren. Die Transportelemente
weisen dementsprechend den Zinkenabstand üblicher Gabelstaplergabeln auf. In diesem
Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, die Transportelemente an einer Oberseite
des Flüssigkeitstanks anzubringen, so dass die Flüssigkeitstanks in einfacher Weise
von oben in den Streustoffbehälter herabgelassen werden können. Anstatt eines Gabelstaplers
kann natürlich auch ein Kran verwendet werden. Dazu kann es sinnvoll sein, ein zentral
angeordnetes Transportelement, beispielsweise eine Öse für den Kranhaken, an der Oberseite
des Flüssigkeitstanks vorzusehen.
[0018] Derartige Flüssigkeitstanks lassen sich einfach lagern, beispielsweise in Regallagern,
und können bei Bedarf aus dem Lager geholt und gegen einen leeren Flüssigkeitstank
ausgewechselt werden.
[0019] Erfindungsgemäß lässt sich auf diese Weise ein optimiertes Logistikverfahren für
den Transport von flüssigen Taustoffen (Sole) für den Winterdiensteinsatz schaffen.
Dazu wird eine Anzahl von Flüssigkeitstanks bei einem Taustofflieferanten, beispielsweise
direkt bei einer Saline, mit flüssigen Taustoffen befüllt und zu einem Taustoffverbraucher
geliefert, beispielsweise zu einem für den Winterdienst zuständigen Amt. Die Flüssigkeitstanks
verbleiben dann beim Verbraucher, bis die flüssigen Taustoffe verbraucht sind, und
werden anschließend zum Taustofflieferanten zurücktransportiert. Das wesentliche bei
diesem Logistikverfahren besteht darin, dass die vom Taustofflieferanten zur Verfügung
gestellten Flüssigkeitstanks nicht nur beim Verbraucher verbleiben, sondern darüber
hinaus beim Winterdiensteinsatz auf einem Winterdienstfahrzeug des Verbrauchers mitgeführt
werden.
[0020] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Flüssigkeitstanks im wesentlichen durch eine
flexible Hülle gebildet werden. Das Innenvolumen der Hülle nimmt auf nahezu Null ab,
wenn die Flüssigkeitstanks leer sind. Umgekehrt vergrößert sich das Volumen der Flüssigkeitstanks
durch Befüllen der Hülle mit flüssigem Taustoff. Das hat den Vorteil, dass der Platzbedarf
zur Lagerung der leeren Flüssigkeitstanks minimiert ist und auch der Rücktransport
der leeren Flüssigkeitstanks zum Taustofflieferanten weniger aufwendig ist.
[0021] Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft an Hand einer bevorzugten Ausführungsform
dargestellt. Darin zeigen:
Figur 1 : ein isoliertes Streugerät in perspektivischer, wenngleich schematischer
Ansicht mit weggeschwenkter Streueinrichtung,
Figur 2 : das Streugerät aus Figur 1 mit Streueinrichtung in Streuposition,
Figur 3 : ein Streugerät gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung und
Figur 4 : ein Streugerät gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0022] Dargestellt in Figur 1 ist ein Aufsatz-Streugerät 1 als Aufbau auf eine Ladefläche
eines LKWs. Auf einen geschweißten Trägerrahmen 2 ist ein Streustoffbehälter 3 aufgebaut,
der einen trichterförmigen Querschnitt besitzt, so dass sich in dem Streustoffbehälter
aufgenommene Taustoffe am konisch zulaufenden Grund des Streustoffbehälters 3 sammeln.
Eine Förderschnecke am Grund des Streustoffbehälters transportiert feste Taustoffe,
insbesondere Streusalz, aus dem Streustoffbehälter 3 hinaus zu einem Auslass 4, durch
den hindurch die Taustoffe wiederum schwerkraftbedingt in das Fallrohr 5 einer Streueinrichtung
6 und durch das Fallrohr 5 hindurch auf einen Streuteller 7 der Streueinrichtung 6
fallen können.
[0023] In der in Figur 1 gezeigten Darstellung ist die Streueinrichtung 6 allerdings um
eine Schwenkachse 8 herum von einer "Schnittstelle" 9 weggeklappt dargestellt. Die
Schnittstelle 9 ist als Flansch ausgebildet, an den die Streueinrichtung 6 gekoppelt
werden kann, wenn das Streugerät 1 unter Verwendung der Streueinrichtung 6 zum Ausstreuen
von festen Taustoffen genutzt werden soll, so wie es in Figur 2 dargestellt ist. Zwei
Zusatztanks 10 für Flüssigkeit, insbesondere für eine Salzlösung, sind vorgesehen,
um den durch das Fallrohr 5 hindurch fallenden trockenen Taustoffen für diesen Fall
in geeignet dosierter Menge Flüssigkeit zuzumischen. Dies erfolgt in an sich bekannter
Weise über eine Saugleitung 15.2 unter Verwendung einer entsprechend angesteuerten
Pumpe 16. Der Ort der Zumischung muss nicht notwendigerweise im Fallrohr selbst liegen,
sondern kann - anders als in Figur 2 gezeigt - beispielsweise auch erst am unteren
Ende des Fallrohrs 5 auf dem Streuteller 7 erfolgen.
[0024] Es können weitere Zusatztanks 10 beispielsweise vor dem Streustoffbehälter 3 vorgesehen
sein. Insbesondere können die Zusatztanks 10 zu Gunsten einer Vergrößerung des Inhalts
des Streustoffbehälters 3 deutlich kleiner ausgeführt werden, als es in Figur 1 dargestellt
ist. Falls mehrere Zusatztanks 10 zum Zumischen von flüssigen Taustoffen vorgesehen
sind, so sind sie über Leitungen miteinander verbunden.
[0025] Die Streueinrichtung 6 ist in jeder Klappposition arretierbar und so angeordnet,
dass sie im weggeklappten Zustand möglichst wenig zusätzlichen Raum hinter dem Streugerät
1 einnimmt. Mit weggeklappter Streueinrichtung 6 kann das Streugerät 1 zum "Streuen"
bzw. Sprühen von reiner Sole genutzt werden. Dazu wird anstelle der Streueinrichtung
6 der Ansatzstutzen 14 einer Saugleitung 15.1 an den Flansch bzw. die "Schnittstelle"
9 gekoppelt, und der Streustoffbehälter 13 wird zur Aufnahme flüssiger Taustoffe,
insbesondere reiner Sole, verwendet. Mittels einer geeignet gesteuerten Pumpe 16 kann
dann die Sole aus dem Streustoffbehälter 3 durch die Ansaugleitung 15.1 hindurch einer
- in Figur 1 rein schematisch dargestellten - Sprüheinrichtung 17 zugeführt und darüber
auf Fahrbahnflächen verteilt werden.
[0026] So wie die Streueinrichtung 6 von der Schnittstelle 9 um eine Schwenkachse 8 wegklappbar
ist, so ist auch der Ansatzstutzen 14 der Ansaugleitung 15 um eine Schwenkachse 18
klappbar. Anstatt die gesamte Streueinrichtung 6 wegzuklappen - oder gegebenenfalls
auch nur zu verschieben - kann auch nur ein Teil der Streueinrichtung 6, beispielsweise
ein Abschnitt des Fallrohrs 5, weggeklappt oder verschoben werden. Auch der Ansatzstutzen
14 kann, anstatt klappbar zu sein, verschieblich ausgeführt sein.
[0027] Der Ansatzstutzen 14 dichtet gegenüber der Schnittstelle 9 flüssigkeitsdicht ab und
weist dazu entsprechende Dichtungselemente, beispielsweise eine O-Ring-Dichtung, auf,
die dem von der Sole in dem Streustoffbehälter 3 aufgebauten hydrostatischen Druck
standhält. Auch die Lagerungen der (nicht dargestellten) Förderschnecke am Grund des
Streustoffbehälters 3 sind mittels geeigneter Dichtungen, z. B. Lippendichtungen,
gegen den Eintritt der aggressiven Salzlösung entsprechend zu schützen.
[0028] Die Funktion reine Solestreuung, wie in Figur 1 gezeigt, und reine Trockensalz- oder
Feuchtsalzstreuung, wie in Figur 2 dargestellt, lässt sich mit einer einzigen Pumpe
16 und geeigneten Ventilen 11.1 und 11.2 erreichen. Mittels des als Dreiwegehahn ausgebildeten
Ventils 11.1 (z.B. Kugelhahn) können für die reine Solestreuung der als Soletank verwendete
Streustoffbehälter 3 und die Zusatzbehälter 10 saugseitig mit der Pumpe 16 verbunden
werden. Das der Pumpe 16 nachgeordnete, ebenfalls als Dreiwegehahn ausgebildete Ventil
11.2 (z.B. Kugelhahn) ist für diesen Fall so eingestellt, dass es die Pumpe 16 mit
der Sprüheinrichtung 17 verbindet. Die Ventile können entweder manuell oder mit Hilfe
eines Näherungsschalters am Ansatzstutzen 14 elektromotorisch, automatisch gesteuert
eingestellt werden.
[0029] Der Dreiwegehahn 11.1 besitzt eine T-Verzweigung und der Dreiwegehahn 11.2 eine L-Verzweigung,
so dass durch geeignete Ventilstellung, wie in Figur 2 dargestellt, von der reinen
Solestreuung auf die reine Feuchtsalzstreuung umgeschaltet werden kann. Dazu verbindet
der Dreiwegehahn 11.1 mit T-Verzweigung lediglich noch die beiden Zusatztanks 10 saugseitig
mit der Pumpe 16 und der Dreiwegehahn 11.2 mit L-Verzweigung verbindet die Pumpe 16
mit der Streueinrichtung 6. Falls Trockensalz gestreut werden soll, also ohne Zumischung
von Sole aus den Zusatztanks 10, kann entweder die Pumpe 16 abgeschaltet werden oder
vorzugsweise wird zusätzlich der Dreiwegehahn 11.2 so verschwenkt, dass der Leitungsweg
von der Pumpe 16 sowohl zur Sprüheinrichtung 17 als auch zur Streueinrichtung 6 unterbrochen
ist.
[0030] Andererseits ist es auch möglich, den Dreiwegehahn 11.2 aus der in Figur 2 dargestellten
Lage in eine Stellung zu bringen, in der er die Pumpe 16 mit der Sprüheinrichtung
17 verbindet. Dann kann sowohl Trockensalz mittels der Streueinrichtung 6 als auch
reine Sole mittels der Sprüheinrichtung 17 gestreut werden.
[0031] Eine Feuchtsalzstreuung über die Streueinrichtung 6, das heißt bei gleichzeitiger
Solezufuhr aus den Zusatztanks 10, und die Verteilung von reiner Sole über die Sprüheinrichtung
17 ist mit der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Anordnung nicht möglich. Jedoch
liegt es im Rahmen der Erfindung, durch geeignete Abwandlung des Systems, beispielsweise
durch andere oder zusätzliche Wegeventile und/oder zusätzliche Leitungen und/oder
Leitungsverzweigungen und/oder durch ein oder mehrere weitere Pumpen auch diese Funktionalität
zu gewährleisten.
[0032] Zum Einfüllen von trockenen Taustoffen in den Streustoffbehälter 3 ist ein Schutzgitter
(nicht gezeigt) vorgesehen, welches auf Stützelemente 13 des Streustoffbehälters 3
aufgelegt werden kann. Das Befüllen des Streustoffbehälters 3 erfolgt dann durch das
Schutzgitter hindurch, so dass Streustoffverklumpungen beim Hindurchtreten durch das
Schutzgitter aufgebrochen werden.
[0033] Figur 3 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel, welches in Kombination mit dem erfindungsgemäßen
Logistikverfahren umsetzbar ist, wobei ein Flüssigkeitstank 40 in den Streustoffbehälter
3 eingesetzt wird, um darin die Sole aufzunehmen. Der Flüssigkeitstank 40 kann über
einen Einfüllstutzen 42 mit Sole befüllt werden.
[0034] Henkel 41 für den Transport sind an der Oberseite des Flüssigkeitstanks in einem
auf den Zinkenabstand von Gabelstaplergabeln abgestimmten Abstand vorgesehen. Ein
weiterer Henkel ist zentral vorgesehen, um den Flüssigkeitsbehälter 40 bedarfsweise
mit einem einzelnen Kranhaken zu transportieren.
[0035] Der Flüssigkeitsbehälter 40 besitzt einen (hier nicht sichtbaren) Flüssigkeitsanschluss,
der mit der Flüssigkeitsaustrittsöffnung 30 zusammenwirkt. Beispielsweise könnte es
sich um einen einfach bedienbaren Bajonettanschluss handeln. Idealerweise wirkt die
Flüssigkeitsaustrittsöffnung 30 aber derart mit dem Flüssigkeitsanschluss des Flüssigkeitsbehälters
40 zusammen, dass die Saugleitung 15.1 durch die Flüssigkeitsaustrittsöffnung 30 an
den Flüssigkeitsanschluss des Flüssigkeitstanks 40 anschließbar ist. Der Flüssigkeitstank
40 kann dann von oben in den Streustoffbehälter 3 eingesetzt werden und anschließend
kann die Saugleitung 15.1 durch die Flüssigkeitsaustrittsöffnung 30 des Streustoffbehälters
3 an den Flüssigkeitsanschluss des Flüssigkeitstanks 40 angeschlossen werden, beispielsweise
mittels eines Quick-Connectors.
[0036] Figur 4 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel, welches sich von dem ersten Ausführungsbeispiel
im wesentlichen dadurch unterscheidet, dass die in dem Streustoffbehälter 3 aufgenommene
Sole nicht unmittelbar der Sprüheinrichtung 17 sondern zunächst einem Zusatztank 10
zugeführt wird.
[0037] Dazu sitzt eine Pumpe 51 über einem Einfüllstutzen des Zusatztanks 10 und saugt über
einen in den Streustoffbehälter 3 hineinragenden Schlauch 50 die darin aufgenommene
Sole heraus in den Zusatztank 10. Anstelle der Saugpumpe 51 kann auch eine Tauchpumpe
am entsprechend anderen Ende des Schlauchs 50 vorgesehen werden. Mittels eines im
Zusatztank 10 angeordneten Schwimmers 52 wird der Füllstand des Zusatztanks 10 überwacht.
Sobald der Füllstand ein vorbestimmtes Niveau unterschreitet, wird dies vom Schwimmer
52 an eine Steuerungseinrichtung C signalisiert, welche daraufhin die Pumpe 51 in
Betrieb setzt. Die jeweilige Einschaltdauer der Pumpe 51 kann auf vielfältige Weise
festgelegt werden, beispielsweise abhängig von der Förderleistung der Pumpe auf einen
vorgegebenen Zeitraum begrenzt sein oder bei Erreichen eines vom Schwimmer 52 detektierbares
oberes Flüssigkeitsniveaus im Zusatztank 10 beendet werden. Anstelle der elektronischen
Steuerung C kann auch eine rein mechanische Lösung zur Aktivierung und Deaktivierung
der Pumpe 51 realisiert werden, beispielsweise indem der Schwimmer 52 als Bestandteil
der Pumpe 51 ausgebildet wird und durch den Einfüllstutzen des Zusatztanks 10 in den
Zusatztank 10 hineinragt.
[0038] Der Schlauch 50 ist an den Einfüllstutzen 42 des Flüssigkeitstanks 40 angeschlossen,
und vom Einfüllstutzen 42 erstreckt sich eine Schlauchverlängerung 50a in den Flüssigkeitstank
40 hinein. Alternativ ist es möglich, den Schlauch 50 und die Schlauchverlängerung
50a einstückig auszubilden und durch den Einfüllstutzen 42 hindurch bis auf den Grund
des Flüssigkeitstanks 40 zu führen.
1. Logistikverfahren für den Transport von flüssigen Taustoffen für den Winterdiensteinsatz,
umfassend eine Anzahl von Flüssigkeitstanks (40) zur Aufnahme der flüssigen Taustoffe,
wobei die Flüssigkeitstanks bei einem Taustofflieferanten mit flüssigen Taustoffen
befüllt werden und zu einem Taustoffverbraucher geliefert werden,dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitstanks beim Verbraucher verbleiben, bis die flüssigen Taustoffe vom
Taustoffverbraucher verbraucht sind, und anschließend zum Taustofflieferanten zurücktransportiert
werden, wobei die Flüssigkeitstanks dazu vorgesehen sind, beim Winterdiensteinsatz
auf einem Winterdienstfahrzeug mitgeführt und gegeneinander ausgetauscht zu werden.
2. Logistikverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitstank angepasst ist, in einen Streustoffbehälter (3) eines Streugeräts
(1) für Winterdienstfahrzeuge eingesetzt zu werden.
3. Logistikverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitstank (40) einen im wesentlichen dreieckigen, trapezförmigen oder
allgemein trichterförmigen senkrechten Querschnitt besitzt.
4. Logistikverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenvolumen des Flüssigkeitstanks durch eine flexible Hülle definiert wird und
durch Befüllen der Hülle mit flüssigem Taustoff vergrößerbar ist.
5. Logistikverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch Transportelemente (41) zum Transportieren des Flüssigkeitstanks mittels eines Gabelstaplers
oder Krans.
6. Logistikverfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein zentral angeordnetes Transportelement, beispielsweise eine Öse für den Kranhaken,
an der Oberseite des Flüssigkeitstanks vorgesehen ist.
7. Logistikverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Saugpumpe (51) oder eine Tauchpumpe zum Fördern von flüssigen Taustoffen aus
dem Flüssigkeitstank heraus, die dazu eingerichtet ist, über einen in den Streustoffbehälter
(3) hineinragenden Schlauch (50) darin aufgenommene Flüssigkeit heraus zu saugen.
8. Logistikverfahren nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen Schwimmer (52) und eine mit dem Schwimmer (52) und der Pumpe verbundene Steuerung,
die dazu eingerichtet ist, die Pumpe zu aktivieren, wenn der Schwimmer (52) das Unterschreiten
eines vorgegebenen Flüssigkeitsniveaus an die Steuerung signalisiert.
9. Logistikverfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (50) an einen Einfüllstutzen (42) des Flüssigkeitstanks (40) angeschlossen
wird und sich vom Einfüllstutzen (42) eine Schlauchverlängerung (50a) in den Flüssigkeitstank
(40) hinein erstreckt.
10. Logistikverfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (50) und die Schlauchverlängerung (50a) einstückig ausgebildet und durch
einen Einfüllstutzen (42) des Flüssigkeitstanks (40) hindurch bis auf den Grund des
Flüssigkeitstanks (40) führbar sind.
11. Logistikverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter (40) einen Flüssigkeitsanschluss, beispielsweise einen Bajonettanschluss,
besitzt, der dazu eingerichtet ist, mit einer Flüssigkeitsaustrittsöffnung (30) eines
Streustoffbehälters (3) eines Winterdienstfahrzeugs zusammenzuwirken.
12. Logistikverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Flüssigkeitsvolumen unter Druck gesetzt wird und ein Überdruckventil geöffnet
wird, wenn Flüssigkeit in einen Zusatztank überführt werden soll.
13. Logistikverfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitstank (40) sackartig ausgebildet ist und unter Druck gesetzt wird,
indem er von oben mit einem Gewicht beschwert wird.
14. Logistikverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitstank (40) mehrere getrennte oder untereinander verbundene Kammern
aufweist.
15. Logistikverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere der Flüssigkeitstanks (40) in Reihe in den Streustoffbehälter (3) eingesetzt
werden.
1. A logistics method for the transport of liquid thawing materials for use in winter
service, comprising a number of liquid tanks (40) for receiving the liquid thawing
materials, wherein the liquid tanks are filled with liquid thawing materials at a
thawing material supplier and supplied to a thawing material consumer, characterized in that the liquid tanks remain at the consumer until the liquid thawing materials are consumed
by the thawing material consumer, and are subsequently transported back to the thawing
material supplier, wherein the liquid tanks are intended to be carried and interchanged
on a winter service vehicle upon use in winter service.
2. The logistics method according to claim 1, characterized in that the liquid tank is adapted to be inserted into a spreading material container (3)
of a spreading device (1) for winter service vehicles.
3. The logistics method according to claim 1 or 2, characterized in that the liquid tank (40) possesses a substantially triangular, trapezoidal or generally
funnel-shaped vertical cross section.
4. The logistics method according to any of claims 1 to 3, characterized in that the internal volume of the liquid tank is defined by a flexible case and is enlargeable
by filling the case with liquid thawing material.
5. The logistics method according to any of claims 1 to 4, characterized by transport elements (41) for transporting the liquid tank by means of a forklift or
crane.
6. The logistics method according to claim 5, characterized in that a centrally arranged transport element, for example an eyelet for the crane hook,
is provided on the upper side of the liquid tank.
7. The logistics method according to any of claims 1 to 6, characterized by a suction pump (51) or an immersion pump for conveying liquid thawing materials out
of the liquid tank, which is configured to suck liquid received therein via a hose
(50) protruding into the spreading material container (3).
8. The logistics method according to claim 7, characterized by a float (52) and a control connected to the float (52) and the pump, said control
being configured to activate the pump when the float (52) signals to the control that
a pre-specified liquid level has been undershot.
9. The logistics method according to claim 7 or 8, characterized in that the hose (50) is connected to a filling port (42) of the liquid tank (40), and a
hose extension (50a) extends from the filling port (42) into the liquid tank (40).
10. The logistics method according to claim 9, characterized in that the hose (50) and the hose extension (50a) are of integral configuration and adapted
to be guided through a filling port (42) of the liquid tank (40) as far as the bottom
of the liquid tank (40).
11. The logistics method according to any of claims 1 to 10, characterized in that the liquid container (40) possesses a liquid connection, for example a bayonet connection,
which is configured to cooperate with a liquid discharge opening (30) of a spreading
material container (3) of a winter service vehicle.
12. The logistics method according to any of claims 1 to 6, characterized in that the liquid volume is pressurized and an overpressure valve is opened when liquid
is to be transferred to an additional tank.
13. The logistics method according to claim 12, characterized in that the liquid tank (40) is of sack-like configuration and is pressurized by being weighted
down with a weight from above.
14. The logistics method according to any of claims 1 to 13, characterized in that the liquid tank (40) has a plurality of separate or mutually connected chambers.
15. The logistics method according to any of claims 1 to 14, characterized in that a plurality of the liquid tanks (40) are inserted into the spreading material container
(3) in series.
1. Procédé de logistique destiné au transport de substances de dégel pour le travail
de service hivernal, comprenant un nombre de tanks à liquide (40) destinés à la réception
des substances liquides de dégel, les tanks à liquide étant remplis de substances
liquides de dégel chez un fournisseur de substances de dégel et étant livrés à un
consommateur de substances de dégel, caractérisé en ce que les tanks à liquide restent chez le consommateur jusqu'à ce que les substances liquides
de dégel soient épuisées par le consommateur de substances de dégel et sont ensuite
ramenés chez le fournisseur de substances de dégel, les tanks à liquide étant prévus
pour être emmenés au travail de service hivernal sur un véhicule de service hivernal
et pour être échangés les uns contre les autres.
2. Procédé de logistique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tank à liquide est adapté à être inséré dans un réservoir à matériau d'épandage
(3) d'un épandeur (1) pour véhicules de service hivernal.
3. Procédé de logistique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le tank à liquide (40) a une section transversale verticale essentiellement triangulaire,
trapézoïdale ou globalement en forme d'entonnoir.
4. Procédé de logistique selon une des revendications de 1 à 3, caractérisé en ce que le volume intérieur du tank à liquide est défini par une enveloppe flexible et peut
être agrandi par remplissage de l'enveloppe avec de la substances de dégel.
5. Procédé de logistique selon une des revendications de 1 à 4, caractérisé par des éléments de transport (41) destinés au transport du tank à liquide au moyen d'un
chariot élévateur ou d'une grue.
6. Procédé de logistique selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'un élément de transport agencé centralement, par exemple un oeillet pour le crochet
de grue, est prévu sur la face de dessus du tank à liquide.
7. Procédé de logistique selon une des revendications de 1 à 6, caractérisé par une pompe aspirante (51) ou par une pompe submersible pour le prélèvement de substances
liquides de dégel depuis le tank à liquide, laquelle est conçue pour aspirer, par
un tuyau (50) engagé dans le réservoir à matériau d'épandage (3), du liquide y étant
contenu.
8. Procédé de logistique selon la revendication 7, caractérisé par un flotteur (52) et par une commande qui est reliée au flotteur (52) et à la pompe
et est conçue pour activer la pompe quand le flotteur (52) signale à la commande le
sous-dépassement d'un niveau prédéterminé de liquide.
9. Procédé de logistique selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le tuyau (50) est raccordé à un manchon de remplissage (42) du tank à liquide (40),
et en ce que, à partir du manchon de remplissage (42), une prolongation de tuyau (50a) va jusque
dans le tank à liquide (40).
10. Procédé de logistique selon la revendication 9, caractérisé en ce que le tuyau (50) et la prolongation de tuyau (50a) sont réalisés en un seul tenant et
peuvent être avancés à travers un manchon de remplissage (42) du tank à liquide (40)
jusqu'au fond du tank à liquide (40).
11. Procédé de logistique selon une des revendications de 1 à 10, caractérisé en ce que le réservoir à liquide (40) possède un raccord de liquide, par exemple un raccord
à baïonnette, qui est conçu pour co-agir avec un orifice de sortie de liquide (30)
d'un réservoir à matériau d'épandage (3) d'un véhicule de service hivernal.
12. Procédé de logistique selon une des revendications de 1 à 6, caractérisé en ce que le volume liquide est mis sous pression et en ce qu'une soupape de surpression est ouverte quand il faut que du liquide soit transféré
dans un tank supplémentaire.
13. Procédé de logistique selon la revendication 12, caractérisé en ce que le tank à liquide (40) est réalisé en forme de sac et est mis sous pression par tassement
au moyen d'un poids appliqué par le haut.
14. Procédé de logistique selon une des revendications de 1 à 13, caractérisé en ce que le tank à liquide (40) comporte plusieurs chambres séparées ou reliées entre elles.
15. Procédé de logistique selon une des revendications de 1 à 14, caractérisé en ce que plusieurs des tanks à liquide (40) son utilisés en série dans le réservoir à matériau
d'épandage (3).
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