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EP 3 032 013 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.03.2017 Patentblatt 2017/13 |
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Anmeldetag: 08.12.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Betätigungshandhabe für ein Kraftfahrzeug
Actuating handle for a motor vehicle
Manette d'actionnement pour un véhicule
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.06.2016 Patentblatt 2016/24 |
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Patentinhaber: Huf Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG |
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42551 Velbert (DE) |
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Erfinder: |
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- Müller, Dirk
45359 Essen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 893 561 WO-A1-2014/049026 DE-C1- 4 002 963
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EP-A1- 1 400 645 DE-A1-102011 001 001 US-A1- 2011 148 575
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Betätigungshandhabe für ein Kraftfahrzeug
zum Öffnen und/ oder Schließen von einer Türe oder einer Klappe gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1, wobei ein Griffelement welches zwischen einer Betätigungsposition,
in welcher das Griffelement zum manuellen Öffnen einer Türe oder einer Klappe in einem
ausgefahrenen Zustand angeordnet ist, und einer Verriegelungsposition, in welcher
das Griffelement in einem eingefahrenen Zustand angeordnet ist, bewegbar ausgebildet
ist. Bei bekannten Vorrichtungen für Kraftfahrzeuge zum Öffnen und/ oder Schließen
von einer Türe oder einer Klappe werden durch Auslösen eines Annäherungssensors Verriegelungsschlösser
entriegelt und/ oder Griffelemente von Betätigungshandhaben zum manuellen Öffnen einer
Türe oder einer Klappe von einem eingefahrenen in einen ausgefahrenen Zustand überführt.
[0003] Nachteilig im Stand der Technik ist, wenn die Batterie eines Kraftfahrzeugs entleert
wurde, weder die Verriegelungsschlösser entriegelt noch die Griffelemente zum manuellen
Öffnen von Türen oder Klappen in den ausgefahrenen Zustand überführt werden können.
Folglich wird es für den Nutzer des Kraftfahrzeugs unmöglich Zugang zu dem verschlossenen
Kraftfahrzeug zu bekommen.
[0004] Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, eine Betätigungshandhabe für
Kraftfahrzeuge zum Öffnen und/ oder Schließen von einer Türe oder einer Klappe vorzuschlagen,
welche die aus dem Stand der Technik bekannten Probleme überwindet und den Zugang
zum Fahrzeug unabhängig von der Stromversorgung bzw. unabhängig von einem entleerten
Zustand einer Fahrzeugbatterie gewährleistet.
[0005] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand mit den Merkmalen nach dem unabhängigen Anspruch
gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Figuren,
der Beschreibung und der abhängigen Ansprüche.
[0006] Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe durch eine Betätigungshandhabe
für ein Kraftfahrzeug zum Öffnen und/ oder Schließen von einer Türe oder einer Klappe
mit einem Griffelement, welches zwischen einer Betätigungsposition, in welcher das
Griffelement zum manuellen Öffnen einer Türe oder einer Klappe in einem ausgefahrenen
Zustand angeordnet ist, und einer Verriegelungsposition, in welcher das Griffelement
in einem eingefahrenen Zustand angeordnet ist, bewegbar ausgebildet ist und einem
Spannungsmesser zum insbesondere kontinuierlichen Feststellen einer anliegenden Betriebsspannung
gelöst, wobei bei Feststellen einer Unterschreitung eines vorbestimmten festgestellten
Spannungswertes durch den Spannungsmesser die Betätigungshandhabe dazu ausgebildet
ist, das Griffelement von der Verriegelungsposition in die Betätigungsposition zu
überführen. Dadurch wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht, dass der
Zugang zum Fahrzeug für einen Fahrer unabhängig von der Stromversorgung der Betätigungshandhabe
gewährleistet ist. Durch Feststellen einer Unterschreitung eines kritischen Spannungswertes,
beispielsweise kurz vor Erreichen einer vollständigen Entladung einer Kraftfahrzeugbatterie,
wird zumindest das Griffelement der Fahrertüre des Kraftfahrzeugs in die Betätigungsposition
überführt. Somit ist es für den Fahrer oder den Nutzer eines Kraftfahrzeugs möglich,
trotz eines vollständig entladenen Zustands der Fahrzeugbatterie Zugang zu dem Fahrzeug
zu bekommen. Aufgrund der Tatsache, dass die Betätigungshandhabe eine verbleibende
Restladung der Batterie nutzt um mittels eines Antriebs das Griffelement in die Betätigungsposition
zu überführen, kann ein Nutzer trotzdem die Betätigungshandhabe betätigen.
[0007] Um das Überführen des Griffelements mit einfachen mechanischen Mitteln zu vollziehen,
erfolgt das Bewegen des Griffelements von der Verriegelungsposition in die Betätigungsposition
um eine Schwenkachse. Dies ermöglicht eine preisgünstige Realisierung und eine reduzierte
Störungsanfälligkeit der Betätigungshandhabe, da diesbezüglich auf bekannte Lösungen
zurückgegriffen werden kann.
[0008] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Betätigungshandhabe einen Antrieb
auf, um das Griffelement von der Verriegelungsposition in die Betätigungsposition
zu überführen. Dadurch ergibt sich beispielsweise der Vorteil, dass insbesondere in
Verbindung mit der Überführung des Griffelements von der Verriegelungsposition in
die Betätigungsposition um eine Schwenkachse, auf bestehende Antriebslösung zurückgegriffen
werden kann. Somit ist auch hier eine einfache Realisierung mit reduzierter Anfälligkeit
und bewährten Mitteln möglich.
Insbesondere um auch ästhetischen Anforderungen Rechnung zu tragen, ist das Griffelement
in der Verriegelungsposition in einer Mulde aufgenommen und in einer weiteren Ausführungsform
ist das Griffelement in der Verriegelungsposition flächenbündig mit der Türe oder
der Klappe ausgebildet. Dadurch ergibt sich beispielsweise der zusätzliche Vorteil,
dass das Griffelement sowie darunter befindliche Vorrichtungen in der Verriegelungsposition
vor Verschmutzung während des Fahrbetriebs geschützt sind.
[0009] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Betätigungshandhabe ein
Leuchtmittel auf. Dadurch ergibt sich beispielsweise der Vorteil, dass eine Beleuchtung
des Vorfeldes bzw. des Bereichs vor der Türe oder der Klappe möglich ist. Durch die
Überführung des Griffelements und damit auch der Leuchtmittel, welche insbesondere
direkt an dem Griffelement angeordnet sein können, in die Betätigungsposition wird
die Beleuchtung des Vorfeldes bzw. des Bereichs vor der Türe oder der Klappe zusätzlich
verbessert.
[0010] In einer besonderen Ausführungsform ist das Leuchtmittel in der Verriegelungsposition
des Griffelements verdeckt. Dadurch ergibt sich beispielsweise der Vorteil, dass in
der Verriegelungsposition kein Licht nach Außen dringen kann und das Leuchtmittel
zusätzlich bzw. noch besser vor Verschmutzung und mechanischen Einwirkungen geschützt
werden kann.
[0011] In einer weiteren besonderen Ausführungsform ist das Leuchtmittel dazu ausgebildet,
in der Betätigungsposition des Griffelements einen geöffneten oder einen geschlossenen
Zustand der Türe oder der Klappe anzuzeigen. Zusätzlich oder alternativ kann das Leuchtmittel
einen Batterieladezustand eines Kraftfahrzeugs anzeigen. Dadurch ergibt sich beispielsweise
der Vorteil, dass neben der unmittelbaren Feststellung eines geöffneten oder verriegelten
Zustands insbesondere bei batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen unmittelbar ersichtlich
ist, welchen Ladezustand das Kraftfahrzeug bzw. dessen Batterie aufweist. Somit steht
diese Information dem Nutzer des Kraftfahrzeugs bereits zu einem Zeitpunkt zur Verfügung,
bei dem er sich noch vor bzw. außerhalb des Fahrzeugs befindet.
[0012] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Betätigungshandhabe einen Schließzylinder
auf, welcher in der Verriegelungsposition durch das Griffelement verdeck ist. Dadurch
ergibt sich beispielsweise der Vorteil, dass bei einem Defekt oder einer entleerten
Batterie der unter dem Griffelement angeordnete Schließzylinder zugänglich ist.
[0013] Um den Spannungsmesser unmittelbar an dem Spannungssensor anordnen zu können, weist
die Betätigungshandhabe einen Annäherungssensor auf, wobei der Spannungsmesser dazu
ausgebildet ist, ein Unterschreiten eines vorbestimmten Spannungswerts einer an dem
Annäherungssensor anliegenden Betriebsspannung festzustellen. Dadurch kann der Spannungsmesser
beispielsweise mit dem Sensor auf einer Platine angeordnet werden.
[0014] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Betätigungshandhabe dazu ausgebildet,
bei Feststellen einer Unterschreitung eines vorbestimmten festgestellten Spannungswertes
durch den Spannungsmesser, Griffelemente aller Türen oder Klappen eines Kraftfahrzeugs
von der Verriegelungsposition in die Betätigungsposition zu überführen. Dadurch ergibt
sich beispielsweise der Vorteil, dass der Zugang zum Fahrzeug für einen Fahrer unabhängig
von der Stromversorgung der Betätigungshandhabe nicht nur an der Fahrertür sondern
auch an jeder anderen Türe oder Klappe des Kraftfahrzeugs gewährleistet ist.
[0015] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe durch ein Verfahren zum
Betreiben einer Betätigungshandhabe für ein Kraftfahrzeug zum Öffnen und/ oder Schließen
von einer Türe oder einer Klappe mit einem Griffelement, welches zwischen einer Betätigungsposition,
in welcher das Griffelement zum manuellen Öffnen einer Türe oder einer Klappe in einem
ausgefahrenen Zustand angeordnet ist, und einer Verriegelungsposition, in welcher
das Griffelement in einem eingefahrenen Zustand angeordnet ist, bewegbar ausgebildet
ist und einem Spannungsmesser zum insbesondere kontinuierlichen Feststellen einer
anliegenden Betriebsspannung gelöst, wobei das Verfahren die Schritte insbesondere
kontinuierliches Messen der anliegenden Betriebsspannung und Überführen des Griffelements
von der Verriegelungsposition in die Betätigungsposition bei Unterschreiten einer
vorbestimmten anliegenden Betriebsspannung aufweist. Dadurch ergibt sich beispielsweise
der Vorteil, dass der Zugang zum Fahrzeug für einen Fahrer unabhängig von der Stromversorgung
der Betätigungshandhabe gewährleistet ist. Durch Feststellen einer Unterschreitung
eines kritischen Spannungswertes, beispielsweise kurz vor Erreichen einer vollständigen
Entladung einer Kraftfahrzeugbatterie, wird zumindest das Griffelement der Fahrertüre
des Kraftfahrzeugs in die Betätigungsposition überführt. Somit ist es für den Fahrer
oder den Nutzer eines Kraftfahrzeugs möglich, trotz eines vollständig entladenen Zustands
der Fahrzeugbatterie Zugang zu dem Fahrzeug zu bekommen. Aufgrund der Tatsache, dass
die Betätigungshandhabe eine verbleibende Restladung der Batterie nutzt um mittels
eines Antriebs das Griffelement in die Betätigungsposition zu überführen, kann ein
Nutzer trotzdem die Betätigungshandhabe betätigen.
[0016] In einer vorteilhaften Ausführungsform werden Griffelemente aller Türen oder Klappen
eines Kraftfahrzeugs von der Verrieglungsposition in die Betätigungsposition überführt.
Dadurch ergibt sich beispielsweise der Vorteil, dass der Zugang zum Fahrzeug für einen
Fahrer unabhängig von der Stromversorgung der Betätigungshandhabe nicht nur an der
Fahrertür sondern auch an jeder anderen Türe oder Klappe des Kraftfahrzeugs gewährleistet
ist.
[0017] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im Folgenden näher beschrieben.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Betätigungshandhabe in der Verriegelungsposition,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer Betätigungshandhabe in der Betätigungsposition,
und
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines Schaltbildes einer Betätigungshandhabe.
[0019] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Betätigungshandhabe 100 für ein
Kraftfahrzeug zum Öffnen und/ oder Schließen einer Türe oder einer Klappe 103 in der
Verriegelungsposition. Das Griffelement 101 hat eine rechteckige Grundform und ist
in einer rechteckigen Mulde 105 aufgenommen. Das Griffelement 101 ist derart in die
Mulde 105 aufgenommen, dass das Griffelement 101 flächenbündig mit einer Türe oder
einer Klappe 103 ausgebildet ist, an welcher die Betätigungshandhabe angeordnet ist.
Das Griffelement 101 ist von umgebenden Griffelementbegrenzungsabschnitten begrenzt,
welche im Verriegelungszustand bzw. im in die Mulde 105 aufgenommenen Zustand des
Griffelements 101 korrespondierenden Muldenbegrenzungsabschnitten gegenüberliegend
angeordnet sind. Alternativ können das Griffelement 101 und die korrespondierende
Mulde 105 jede sonstige Form aufweisen und ist nicht auf die dargestellte Form begrenzt.
So wäre beispielsweise auch eine ovale oder eine gekrümmte Form des Griffelements
101 denkbar.
[0020] Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Betätigungshandhabe 100 für ein
Kraftfahrzeug zum Öffnen und/ oder Schließen einer Türe oder einer Klappe 103 in der
Betätigungsposition. In der Betätigungsposition ist das Griffelement 101 zum manuellen
Öffnen einer Türe oder einer Klappe 103 betätigbar angeordnet. In der dargestellten
Ausführungsform ist das Griffelement 101 um eine Schwenkachse von der Verriegelungsposition
in die Betätigungsposition überführbar ausgebildet. Dies kann beispielsweise mit einem
elektrischen Antrieb realisiert werden, welcher durch Auslösen von Sensoren an der
Außenfläche der Betätigungshandhabe 100 oder des Griffelements 101, durch Betätigung
einer Fernbedienung oder eines Abstandssensors betätigbar ist.
[0021] An den Griffelementbegrenzungsabschnitten sind zumindest bereichsweise Leuchtmittel
201 angeordnet. In der vorliegenden Ausführungsform ist das Leuchtmittel 201 als kontinuierlicher
Leuchtstreifen ausgebildet, wobei sich der Leuchtstreifen entlang der Griffelementbegrenzungsabschnitte
in einer Umfangsrichtung des Griffelements 101 erstreckt. Der kontinuierliche Leuchtstreifen
kann beispielsweise durch eine Vielzahl von LEDs oder einem alternativen Leuchtmittel
ausgebildet sein, wobei der kontinuierliche Leuchtstreifen an den Griffelementbegrenzungsabschnitten
in einer Tiefenrichtung eine im Wesentlichen mittige Anordnung aufweist. Dies vereinfacht,
dass das Leuchtmittel in der Verriegelungsposition besser geschützt ist und weniger
Licht von dem Leuchtmittel nach Außen dringen kann. Vorzugsweise ist das Leuchtmittel
201 dazu ausgebildet, in der Betätigungsposition des Griffelements 101 einen geöffneten
oder einen geschlossenen Zustand der Türe oder der Klappe 103 anzuzeigen. Beispielsweise
kann dies durch Leuchten des Leuchtmittels 201 in verschiedenen Farben realisiert
werden. Denkbar wäre es hierbei einen geöffneten Zustand der Türe oder der Klappe
103 durch grünes Leuchten des Leuchtmittels anzuzeigen, während ein geschlossener
Zustand der Türe oder der Klappe durch rotes Leuchten des Leuchtmittels 201 angezeigt
werden kann. Alternativ oder zusätzlich ist das Leuchtmittel 201 dazu ausgebildet,
in der Betätigungsposition des Griffelements 101 einen Batterieladezustand eines Kraftfahrzeugs
und/ oder eine Beleuchtung des Vorfeldes bzw. des Bereichs vor der Türe oder der Klappe
103 zu realisieren. Dies ist insbesondere in Anwendung eines batteriebetriebenen Kraftfahrzeugs
von besonderer Bedeutung.
[0022] Zusätzlich weist die Betätigungshandhabe 100 einen Schließzylinder 203 auf, welcher
in der Verriegelungsposition durch das Griffelement 101 verdeck ist. Durch das Schwenken
des Griffelements 101 in die Betätigungsposition wird der Schließzylinder 203 freigelegt
und kann mit einem Schlüssel manuell betätigt werden. Die Überführung des Griffelements
101 von der Verriegelungsposition in die Betätigungsposition erfolgt durch Schwenken
durch einen Antrieb um eine Schwenkachse. Alternativ kann die Überführung jedoch auch
translatorisch, rotatorisch oder durch eine Mischform von Bewegungen erfolgen.
[0023] Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Schaltbildes einer Betätigungshandhabe
100 mit einem Sensor 303 und einem Spannungsmesser 301 mit Auswerteeinheit 305. Der
Spannungsmesser 301 kann eine an dem Sensor 303 anliegende Betriebsspannung messen
und mit Hilfe der Auswerteeinheit 305 das Unterschreiten eines vorbestimmten Spannungswertes
an dem Sensor 303 feststellen. Das Messen der anliegenden Betriebsspannung kann entweder
kontinuierlich oder auch in definierten Zeitintervallen erfolgen. Alternativ oder
zusätzlich könnte die Betriebsspannung auch an einem Antrieb zum Überführen des Griffelements
101 von der Verriegelungsposition in die Betätigungsposition oder direkt an einer
Batterie des Kraftfahrzeugs gemessen und ausgewertet werden. Wesentlich ist lediglich,
dass beim Feststellen einer Unterschreitung eines vorbestimmten Spannungswertes durch
den Spannungsmesser 301 bzw. durch die Auswerteeinheit 305 unmittelbar die Überführung
des Griffelements 101 in die Betätigungsposition durch den Antrieb erfolgt, da sich
die Batterie direkt vor einem vollständigen Entladungszustand befinden könnte.
[0024] Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf die vorstehend angegebenen
bevorzugten Ausführungsbeispiele. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar,
welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausführungen
Gebrauch macht.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0025]
- 100
- Betätigungshandhabe
- 101
- Griffelement
- 103
- Türe oder Klappe
- 105
- Mulde
- 201
- Leuchtmittel
- 203
- Schließzylinder
- 301
- Spannungsmesser
- 303
- Sensor
- 305
- Auswerteeinheit
1. Betätigungshandhabe (100) für ein Kraftfahrzeug zum Öffnen und/ oder Schließen von
einer Türe oder einer Klappe (103) mit einem Griffelement (101) welches zwischen einer
Betätigungsposition, in welcher das Griffelement (101) zum manuellen Öffnen einer
Türe oder einer Klappe (103) in einem ausgefahrenen Zustand angeordnet ist, und einer
Verriegelungsposition, in welcher das Griffelement (101) in einem eingefahrenen Zustand
angeordnet ist, bewegbar ausgebildet ist und einem Spannungsmesser (301) zum insbesondere
kontinuierlichen Feststellen einer anliegenden Betriebsspannung, dadurch gekennzeichnet, dass bei Feststellen einer Unterschreitung eines vorbestimmten festgestellten Spannungswertes
durch den Spannungsmesser (301) die Betätigungshandhabe (100) dazu ausgebildet ist,
das Griffelement (101) von der Verriegelungsposition in die Betätigungsposition zu
überführen.
2. Betätigungshandhabe (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bewegen des Griffelements (101) von der Verriegelungsposition in die Betätigungsposition
um eine Schwenkachse erfolgt.
3. Betätigungshandhabe (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungshandhabe (100) einen Antrieb aufweist um das Griffelement (101) von
der Verriegelungsposition in die Betätigungsposition zu überführen.
4. Betätigungshandhabe (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement (101) in der Verriegelungsposition in einer Mulde (105) aufgenommen
ist.
5. Betätigungshandhabe (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement (101) in der Verriegelungsposition flächenbündig mit der Türe oder
der Klappe (103) ausgebildet ist.
6. Betätigungshandhabe (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungshandhabe ein Leuchtmittel (201) aufweist.
7. Betätigungshandhabe (100) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (201) in der Verriegelungsposition des Griffelements (101) verdeckt
ist.
8. Betätigungshandhabe (100) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (201) dazu ausgebildet ist, in der Betätigungsposition des Griffelements
(101) einen geöffneten oder einen geschlossenen Zustand der Türe oder der Klappe (103)
anzuzeigen.
9. Betätigungshandhabe (100) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (201) dazu ausgebildet ist, in der Betätigungsposition des Griffelements
(101) einen Batterieladezustand eines Kraftfahrzeugs anzuzeigen.
10. Betätigungshandhabe (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungshandhabe (100) einen Schließzylinder (203) aufweist, welcher in der
Verriegelungsposition durch das Griffelement (101) verdeck ist.
11. Betätigungshandhabe (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannungsmesser (301) einen konstanten Widerstand (R) aufweist.
12. Betätigungshandhabe (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungshandhabe (100) einen Annäherungssensor (303) aufweist, wobei der Spannungsmesser
(301) dazu ausgebildet ist, ein Unterschreiten eines vorbestimmten Spannungswerts
einer an dem Annäherungssensor (303) anliegenden Betriebsspannung feststellt.
13. Betätigungshandhabe (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Feststellen einer Unterschreitung eines vorbestimmten festgestellten Spannungswertes
durch den Spannungsmesser die Betätigungshandhabe dazu ausgebildet ist, Griffelemente
aller Türen oder Klappen eines Kraftfahrzeugs von der Verriegelungsposition in die
Betätigungsposition zu überführen.
14. Verfahren zum Betreiben einer Betätigungshandhabe (100) für ein Kraftfahrzeug zum
Öffnen und/ oder Schließen von einer Türe oder einer Klappe (103) mit einem Griffelement
(101) welches zwischen einer Betätigungsposition, in welcher das Griffelement (101)
zum manuellen Öffnen einer Türe oder einer Klappe (103) in einem ausgefahrenen Zustand
angeordnet ist, und einer Verriegelungsposition, in welcher das Griffelement (101)
in einem eingefahrenen Zustand angeordnet ist, bewegbar ausgebildet ist und einem
Spannungsmesser (301) zum insbesondere kontinuierlichen Feststellen einer anliegenden
Betriebsspannung mit den Schritten:
- insbesondere kontinuierliches Messen der anliegenden Betriebsspannung,
- Überführen des Griffelements (101) von der Verriegelungsposition in die Betätigungsposition
bei Unterschreiten einer vorbestimmten anliegenden Betriebsspannung.
15. Verfahren zum Betreiben einer Betätigungshandhabe (100) nach Anspruch 14, wobei Griffelemente
aller Türen oder Klappen eines Kraftfahrzeugs von der Verrieglungsposition in die
Betätigungsposition überführt werden.
1. An actuation handle (100) for a motor vehicle for opening and/or closing a door or
hatch (103), having a grip element (101), which can be moved between an actuation
position, in which the grip element (101) is arranged in an extended state for manually
opening a door or hatch (103), and a locked position, in which the grip element (101)
is arranged in a retracted state, and having a voltmeter (301) for determining, in
particular continuously, an operating voltage present,
characterised in that
the actuation handle (100) is designed to move the grip element (101) from the locked
position to the actuation position when the voltmeter (301) determines that a predefined
determined voltage value has not been met.
2. The actuation handle (100) according to Claim 1,
characterised in that
the grip element (101) is moved from the locked position to the actuation position
about a pivot axis.
3. The actuation handle (100) according to Claim 1 or 2,
characterised in that
the actuation handle (100) has a drive to move the grip element (101) from the locked
position to the actuation position.
4. The actuation handle (100) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the grip element (101) is accommodated in a hollow (105) when in the locked position.
5. The actuation handle (100) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the grip element (101) is flush with the door or hatch (103) when in the locked position.
6. The actuation handle (100) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the actuation handle has a lamp (201).
7. The actuation handle (100) according to Claim 6,
characterised in that
the lamp (201) is concealed when the grip element (101) is in the locked position.
8. The actuation handle (100) according to Claim 6 or 7,
characterised in that
the lamp (201) is designed to indicate an open or closed state of the door or hatch
(103) when the grip element (101) is in the actuation position.
9. The actuation handle (100) according to any one of Claims 6 to 8,
characterised in that
the lamp (201) is designed to indicate a battery charge state of a motor vehicle when
the grip element (101) is in the actuation position.
10. The actuation handle (100) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the actuation handle (100) has a closing cylinder (203), which is concealed by the
grip element (101) when in the locked position.
11. The actuation handle (100) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the voltmeter (301) has a constant resistance (R).
12. The actuation handle (100) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the actuation handle (100) has a proximity sensor (303), wherein the voltmeter (301)
is designed to determine when an operating voltage present at the proximity sensor
(303) does not meet a predefined voltage value.
13. The actuation handle (100) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the actuation handle is designed to move grip elements of all the doors or hatches
of a motor vehicle from the locked position to the actuation position when the voltmeter
determines that a predefined determined voltage value has not been met.
14. A method for operating an actuation handle (100) for a motor vehicle for opening and/or
closing a door or hatch (103), having a grip element (101), which can be moved between
an actuation position, in which the grip element (101) is arranged in an extended
state for manually opening a door or hatch (103), and a locked position, in which
the grip element (101) is arranged in a retracted state, and having a voltmeter (301)
for determining, in particular continuously, an operating voltage present, said method
having the steps:
- measuring, in particular continuously, the operating voltage present,
- moving the grip element (101) from the locked position to the actuation position
when a predefined present operating voltage is not met.
15. The method for operating an actuation handle (100) according to Claim 14, wherein
grip elements of all the doors or hatches of a motor vehicle are moved from the locked
position to the actuation position.
1. Poignée d'actionnement (100) pour un véhicule automobile afin d'ouvrir et/ou fermer
une porte ou un clapet (103) avec un élément de poignée (101) qui est conçu de manière
déplaçable entre une position d'actionnement, dans laquelle l'élément de poignée (101)
pour ouvrir manuellement une porte ou un clapet (103), est disposé dans un état déployé,
et une position de verrouillage, dans laquelle l'élément de poignée (101) est disposé
dans un état rétracté, et un voltmètre (301) pour constater notamment en continu une
tension de fonctionnement existante, caractérisée en ce que lors de la détermination d'un sous-dépassement d'une valeur de tension prédéterminée
constatée par le voltmètre (301) la poignée d'actionnement (100) est conçue afin de
faire passer l'élément de poignée (101) de la position de verrouillage à la position
d'actionnement.
2. Poignée d'actionnement (100) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le déplacement de l'élément de poignée (101) de la position de verrouillage à la
position d'actionnement a lieu autour d'un axe de pivotement.
3. Poignée d'actionnement (100) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la poignée d'actionnement (100) présente un entraînement pour faire passer l'élément
de poignée (101) de la position de verrouillage à la position d'actionnement.
4. Poignée d'actionnement (100) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de poignée (101) dans la position de verrouillage est renfermé dans un
renfoncement (105).
5. Poignée d'actionnement (100) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de poignée (101) dans la position de verrouillage est conçue au ras de
la porte ou du clapet (103).
6. Poignée d'actionnement (100) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la poignée d'actionnement présente un moyen lumineux (201).
7. Poignée d'actionnement (100) selon la revendication 6, caractérisée en ce que le moyen lumineux (201) est recouvert dans la position de verrouillage de l'élément
de poignée (101).
8. Poignée d'actionnement (100) selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que le moyen lumineux (201) est conçu de manière à afficher dans la position d'actionnement
de l'élément de poignée (101) un état ouvert ou fermé des portes ou des clapets (103).
9. Poignée d'actionnement (100) selon une des revendications 6 à 8, caractérisée en ce que le moyen lumineux (201) est conçu de manière à afficher dans la position d'actionnement
de l'élément de poignée (101) un état de charge de batterie d'un véhicule.
10. Poignée d'actionnement (100) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la poignée d'actionnement (100) présente un cylindre de fermeture (203), qui est
recouvert par l'élément de poignée (101) dans la position de verrouillage.
11. Poignée d'actionnement (100) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le voltmètre (301) présente une résistance (R) constante.
12. Poignée d'actionnement (100) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la poignée d'actionnement (100) présente un détecteur de proximité, dans laquelle
le voltmètre (301) est conçu de manière à constater un sous-dépassement d'une valeur
de tension prédéterminée d'une tension de fonctionnement existante sur le détecteur
de proximité (303).
13. Poignée d'actionnement (100) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que lors du constat d'un sous-dépassement d'une valeur de tension constatée prédéterminée
par le voltmètre la poignée d'actionnement est conçue de manière à faire passer les
éléments de poignée de toutes les portes ou clapets d'un véhicule automobile de la
position de verrouillage à la position d'actionnement.
14. Procédé de fonctionnement d'une poignée d'actionnement (100) pour un véhicule automobile
afin d'ouvrir et/ou fermer une porte ou un clapet (103) avec un élément de poignée
(101) qui est conçu de manière déplaçable entre une position d'actionnement, dans
laquelle l'élément de poignée (101) pour ouvrir manuellement une porte ou un clapet
(103), est disposé dans un état déployé, et une position de verrouillage, dans laquelle
l'élément de poignée (101) est disposé dans un état rétracté, et un voltmètre (301)
pour constater notamment en continu une tension de fonctionnement existante, comportant
les étapes consistant à :
- mesurer notamment en continu la tension de fonctionnement existante,
- faire passer l'élément de poignée (101) de la position de verrouillage à la position
d'actionnement en cas de sous-dépassement d'une tension de fonctionnement existante
prédéterminée.
15. Procédé de fonctionnement d'une poignée d'actionnement (100) selon la revendication
14, dans lequel les éléments de poignée de toutes les portes ou clapets d'un véhicule
automobile sont passés de la position de verrouillage à la position d'actionnement.
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