(19)
(11) EP 2 873 122 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
24.05.2017  Patentblatt  2017/21

(21) Anmeldenummer: 13729319.7

(22) Anmeldetag:  12.06.2013
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H01R 43/042(2006.01)
B25B 7/06(2006.01)
B25B 7/12(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2013/062079
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2014/009083 (16.01.2014 Gazette  2014/03)

(54)

CRIMPWERKZEUG FÜR ADERENDHÜLSEN

CRIMPING TOOL FOR WIRE END SLEEVE

OUTIL DE SERTISSAGE POUR DOUILLE D'EXTRÊMITÉ DE CONDUCTEUR


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 11.07.2012 DE 202012102561 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
20.05.2015  Patentblatt  2015/21

(73) Patentinhaber: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
32758 Detmold (DE)

(72) Erfinder:
  • DIERKS, Christoph
    32760 Detmold (DE)
  • HANNING, Günther
    32758 Detmold (DE)
  • HETLAND, Detlev
    32760 Detmold (DE)
  • KELLER, David
    32657 Lemgo (DE)

(74) Vertreter: Specht, Peter et al
Loesenbeck - Specht - Dantz Patent- und Rechtsanwälte Am Zwinger 2
33602 Bielefeld
33602 Bielefeld (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 1 820 608
DE-C1- 19 507 347
DE-B3-102005 003 617
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Crimpwerkzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Derartige Crimpwerkzeuge sind aus dem Stand der Technik bekannt. So wird in der gattungsgemäßen DE 195 07 347 C1 eine Presszange für Aderendhülsen beschrieben, bei welcher die Kraft -Weg-Ausgleichsvorrichtung durch einen in den einen Griffteil integrierten und befestigten, mit einem Hebelarm des Kniehebeltriebes in Wirkverbindung gebrachten Federhebel und durch eine im Mittelabschnitt des festen Griffteils befindliche Querschnittsverringerung in Form einer Einschnürung als Feder realisiert ist.

    [0003] Die so realisierte Kraft-Weg-Ausgleichsvorrichtung lässt jedoch nur einen sehr begrenzten Durchmesserbereich an Aderendhülsen zu, die in der Presszange verpresst werden können.

    [0004] Wünschenswert ist jedoch ein Crimpwerkzeug für Aderendhülsen, dass das Vercrimpen von Aderendhülsen auf Leitern in einem möglichst großen Durchmesserbereich erlaubt, so dass ein möglichst großes Spektrum von Leiterquerschnitten mit einem einzigen Crimpwerkzeug mit Aderendhülsen versehen werden können.

    [0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein Crimpwerkzeug für Aderendhülsen zu schaffen, das die vorgenannten Nachteile vermeidet.

    [0006] Die Erfindung löst die Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1.

    [0007] Der Erfindung liegt also der Gedanke zu Grunde, durch die vorteilhafte Federwirkung durch das Zusammenspiel der Federn eine vergrößerte Kraft und einen vergrößerten Weg für die zu schaffende Kraft-Weg Ausgleichsvorrichtung für das Crimpwerkzeug zu Verfügung zu stellen. Dadurch wird gewährleistet, dass mit dem Crimpwerkzeug Aderendhülsen oder dergleichen bzw. Leiter mit einen möglichst großen Durchmesserbereich vercrimpt werden können. Damit wird der in dem eingangs genannten Stand der Technik eingeschlagene Weg verlassen und die Kraft-Weg-Ausgleichsvorrichtung auf gänzlich andere Weise realisiert.

    [0008] Die Feder bzw. der Teil der Kaskadenfeder, der Teil der jeweiligen Basisbleche ist, wird jeweils durch einen Einschnitt in die Basisbleche realisiert, der nach einer bevorzugten Ausführung parallel zur Außenkontur des Basisblechs verläuft. Zur Reduzierung der mechanischen Spannung am Endpunkt des Einschnitts, ist der Endpunkt des Einschnitts abgerundet ausgeführt. Der Einschnitt umläuft in seinem Konturzug vorteilhafterweise den Gelenkbolzen und mündet an der Oberseite des Griffs aus dem Basisblech aus. Die Feder erhält vorzugsweise so im Wesentlichen jeweils eine Geometrie in Form einer bogenförmigen, vorzugsweise kreisbogenabschnittsförmigen Blattfeder. Um einen nennenswerten Federweg zu realisieren, ist der Einschnitt vorzugsweise entsprechend lang und breit ausgeführt. Die so realisierte Feder liegt somit außerhalb des Griffs. Durch die Anordnung des Einschnitts in beiden Basisblechen ergibt sich so eine Parallelschaltung beider Federn.

    [0009] Die Crimpstempel weisen vorzugsweise an ihren Seitenflächen kreisförmige Sacklöcher auf, über die die Crimpstempel auf Lagerzapfen an den Basisblechen drehbar gelagert sind. Durch den nicht durchgehenden Lagerzapfen der Crimpstempel ergibt sich vorteilhafterweise ein entsprechend größerer tragender Querschnitt des Crimpstempels, so dass die Crimpstempel gegenüber vergleichbaren Konstruktionen mit durchgehenden Lagerzapfen eine erhöhte mechanische Belastbarkeit aufweisen.

    [0010] Die Gleitstückplatte weist weiter vorzugsweise einen Durchbruch in Form eines Innensechsrundprofils auf, in dem Gleitstücke drehbar gelagert sind und die Antriebskraft resultierend aus der Kniehebelkinematik auf die Crimpstempel übertragen. Durch eine Nut in den Gleitstücken wird ein radialer Längenausgleich für die Crimpstempel ermöglicht, der durch die Drehbewegung der Crimpstempel entsteht. Der Vorteil dieser Lösung liegt in einer flächigen Berührung und damit in einer reduzierten lokalen Flächenpressung zwischen Gleitstück und Crimpstempel über den gesamten Betätigungsweg.

    [0011] Für eine optimierte Verpressung und zur Verringerung der Bruchempfindlichkeit der vercrimpten Aderendhülse weisen die Crimpstempel vorteilhaft vorzugsweise eine wellenförmige Kontur an der Stempelwirkfläche auf. Eine scharfkantige Ausführung, wie z.B. dreieckige oder quadratische Konturen an der Stempelwirkfläche würde im Vergleich einen scharfkantigen Abdruck an der fertig vercrimpten Aderendhülse hinterlassen, der die Bruchempfindlichkeit der vercrimpten Aderendhülse erhöhen würde. Um ein Verklemmen von Aderendhülsen kleinerer Querschnitte zwischen den Crimpstempeln zu verhindern, ist die Kontur der Stempelwirkfläche vorteilhafterweise so ausgeführt, dass benachbarte Crimpstempel konturkongruent ineinander greifen.

    [0012] Die Kontur der Stempelwirkfläche der Crimpstempel ist ferner so ausgelegt, dass bei entsprechender Positionierung der Aderendhülse in das Crimpgesenk am Ende der Aderendhülse eine Einführschräge entsteht, die das Einführen der Aderendhülse in ein Klemmsystem vereinfacht.

    [0013] Weitere vorteilhafte Ausführungen des erfindungsgemäßen Crimpwerkzeugs für Aderendhülsen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

    [0014] Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Crimpwerkzeug für Aderendhülsen sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.

    [0015] Es zeigen:
    Figur 1:
    eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Crimpwerkzeugs für Aderendhülsen;
    Figur 2:
    eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Crimpwerkzeuges für Aderendhülsen;
    Figur 3:
    eine Ausschnittsvergrößerung der Vorderansicht aus Fig. 2 eines erfindungsgemäßen Crimpwerkzeuges für Aderendhülsen, die insbesondere die zusammenwirkenden Crimpstempel zeigt;
    Figur 4:
    eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Crimpwerkzeugs für Aderendhülsen, in der die für die Antriebsmechanik des Crimpwerkzeugs relevanten Bauteile hervorgehoben sind;
    Figur 5:
    eine Ausschnittsvergrößerung der Schnittdarstellung aus Fig. 4 eines erfindungsgemäßen Crimpwerkzeuges für Aderendhülsen, die insbesondere die für die Antriebsmechanik des Crimpwerkzeugs relevanten Bauteile im Bereich des eigentlichen Werkszeugs zeigt;
    Figur 6:
    eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Crimpwerkzeuges für Aderendhülsen bei der sich eine erfindungsgemäße Kaskadenfeder in Grundstellung befindet;
    Figur 7
    eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Crimpwerkzeuges für Aderendhülsen, bei der sich eine erfindungsgemäße Kaskadenfeder in maximaler Auslenkung befindet;
    Figur 8
    eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Crimpwerkzeugs für Aderendhülsen, in der ein erfindungsgemäßes Anschlagfenster mit dazugehörigem Bolzen in geschlossener Stellung des Crimpgesenks gezeigt wird;
    Figur 9
    eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Crimpwerkzeugs für Aderendhülsen, in der ein erfindungsgemäßes Anschlagfenster mit dazugehörigem Bolzen in geöffneter Stellung des Crimpgesenks gezeigt wird;
    Figur 10:
    eine räumliche Ansicht einer Ausschnittsvergrößerung der Schnittdarstellung aus Fig. 4 eines erfindungsgemäßen Crimpwerkzeuges für Aderendhülsen, die insbesondere die zusammenwirkenden Crimpstempel detailliert zeigt;
    Figur 11:
    eine räumliche Ansicht eines Crimpstempels;
    Figur 12:
    eine Vorderansicht zweier zusammenwirkender Crimpstempel;
    Figur 13:
    eine räumliche Ansicht einer Leiterader mit abisoliertem Ende und durch ein erfindungsgemäßes Crimpwerkzeug für Aderendhülsen aufgecrimpte Aderendhülse;
    Figur 14:
    eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Crimpwerkzeuges für Aderendhülsen mit einem Crimpgesenk für einen Vierkantcrimp, wobei das Crimpgesenk geöffnet ist;
    Figur 15:
    eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Crimpwerkzeuges für Aderendhülsen mit einem Crimpgesenk für einen Vierkantcrimp, wobei das Crimpgesenk auf Block gefahren ist;


    [0016] In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Crimpwerkzeug 1 zum Vercrimpen von Aderendhülsen 2 (nicht dargestellt), Kontaktbuchsen, Kabelschuhen oder dergleichen auf elektrischen Leitern 3 (nicht dargestellt) dargestellt. Das handbetätigte Crimpwerkzeug 1 in Zangenform umfasst ein Crimpgesenk 4 mit automatischer Einstellung auf den zu verarbeitenden Crimphülsen- und Leiterquerschnitt, dass aus mehreren Crimpstempeln 5 gebildet wird. Die verpresste Aderendhülse 2 kann insbesondere in Sechseck- oder Vierkantform ausgeführt sein.

    [0017] Das Crimpwerkzeug 1 weist zwei Basisbleche 6 auf, zwischen denen wesentliche Bauteile des Crimpwerkzeugs 1 montiert sind. Zwischen zwei Basisblechen 6, koaxial zur kreisförmigen Öffnung 7 (nicht dargestellt) in den Basisblechen 6, die dem Durchführen einem mit einem Aderendhülse 2 o.ä. zu vercrimpenden Leiter 3 dienen, befindet sich eine Gleitstückplatte 8. Die Gleitstückplatte 8 nimmt die aus vier (Fig. 14) bzw. sechs Crimpstempeln 5 gebildete Crimpgesenk 4 auf. Die Crimpstempel 5 sind jeweils über Lagerzapfen 9 drehbar gelagert und über eine in ein Gleitstück 10 eingearbeitete Nut 11 (nicht dargestellt) axial geführt. Das Gleitstück 10 weist eine zylindrische Grundgeometrie auf und ist in der Gleitstückplatte 8 drehbar gelagert. Durch eine durch einen Bolzen 12 und eine sich relativ zum feststehenden Bolzen 12 bewegbare Aussparung 13 gebildete Drehwinkelbegrenzung an der Gleitstückplatte 8 wird der maximale Drehwinkel der Gleitstückplatte 8 und damit die minimale und maximale Öffnung des Crimpgesenks 4 definiert. Die beiden Basisplatten 6 sind durch den Bolzen 12 und durch einen weiteren Bolzen 13 miteinander verschraubt.

    [0018] Zum Schließen des Crimpgesenks 4 weist das Crimpwerkzeug 1 eine Kniehebelkinematik 14 auf. Die Kniehebelkinematik 14 wird zwischen den Gelenkbolzen 15, 16 und einem Exzenterbolzen 17 aufgespannt. Die Gelenkpunkte, die die beiden Gelenkbolzen 15, 16 bilden, sind durch eine Schubstrebe 18 verbunden, wobei der Gelenkbolzen 15 zusätzlich mit den Basisblechen 6 und der Gelenkbolzen 16 zusätzlich mit einem Hebel 19 verbunden ist. Die Schubstrebe 18 stützt sich im Ruhezustand an einem abgerundeten Vorsprung 20 (nicht dargestellt) ab, die integrativer Bestandteil des Gleitstücks 10 ist.

    [0019] Durch Verdrehen des Exzenterbolzens 17 kann die Grundstellung des Crimpgesenks 4 verändert werden. Dadurch kann der Öffnungsgrad des geöffneten Crimpgesenks 4 an den Durchmesser der Aderendhülse 2 vor dem Vercrimpen angepasst werden, so dass nicht ein wesentlicher Teil des Arbeitshubes des Crimpgesenks 4 lediglich als unproduktiver Leerhub ausgeführt werden muss, bis das Crimpgesenk 4 mit der Aderendhülse 2 in Kontakt kommt. Die Justierscheibe 21 und die Flachkopfschraube 22 fixieren den Exzenterbolzen 17 in der eingestellten Position. Der Exzenterbolzen 117 dient dabei nur zur Grundeinstellung und ggf. dem Ausgleich von Fertigungstoleranzen. Üblicherweise wird der Exzenterbolzen 117 vom Anwender des Crimpwerkzeugs nicht verstellt.

    [0020] Damit das Crimpgesenk 4 immer sicher bis zum Endanschlag betätigt wird, weist die Schubstrebe 18 eine Verzahnung 23 auf, in die die Sperre 24 greift und somit ein vorzeitiges Öffnen des Crimpgesenks 4 verhindert. Die Druckfeder 25 sorgt für das selbstständige Öffnen des Crimpgesenks 4 nach dem Vercrimpen der Aderendhülse 2.

    [0021] In Fig. 2 bzw. Fig. 3 ist eine Aderendhülse 2 dargestellt, die in das geöffnete Crimpgesenk 4 eingeführt wurde. Durch handbetätigtes Zueinanderführen der Griffe 26, 27 des Crimpwerkzeugs 1 wird die Aderendhülse 2 auf dem Leiter 3 (nicht dargestellt) vercrimpt. Erfindungswesentlich ist, dass die Griffe 26, 27 bzw. die durch die Griffe 26, 27 ummantelten Bauteile 19, 6 keine lokale Querschnittsverringerungen oder Verschwächungen, z.B. in Form einer Einschnürung aufweisen, aus der eine erhöhte Elastizität bzw. einer erhöhte Federwirkung resultieren würde.

    [0022] In Fig. 4 bzw. 5 ist die Antriebsmechanik eines erfindungsgemäßen Crimpwerkzeugs 1 für Aderendhülsen 2 verdeutlicht. Durch Betätigung des Hebels 19 wird die Kniehebelkinematik 14 weiter in die Strecklage gebracht, wodurch die Gleitstückplatte 8 eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn vollführt. Die radiale Lagerung der Gleitstückplatte 8 wird über den Kontakt in den Bereichen L zwischen den Crimpstempeln 5 und Gleitstückplatte 8 sichergestellt. Die Lagerstellen der Crimpstempel 5 dienen somit auch gleichzeitig als Lagerung für die Gleitstückplatte 8. Die Gleitstückplatte 8 weist einen Durchbruch in Form eines Innensechsrundprofils auf, in dem die Gleitstücke 10 drehbar gelagert sind und die Antriebskraft resultierend aus der Kniehebelkinematik 14 auf die Crimpstempel 5 übertragen. Durch die Nut 11 in den Gleitstücken 10 wird ein radialer Längenausgleich für die Crimpstempel 5 ermöglicht, der durch die Drehbewegung der Crimpstempel 5 entsteht. Der Vorteil dieser Lösung liegt in einer flächigen Berührung und damit in einer reduzierten lokalen Flächenpressung zwischen Gleitstück 10 und Crimpstempel 5 über den gesamten Betätigungsweg.

    [0023] Die Crimpstempel 5 weisen an den Seitenflächen kreisförmige Sacklöcher 28 auf, über die die Crimpstempel 5 auf Lagerzapfen 9 an den Basisblechen 6 drehbar gelagert sind. Durch den nicht durchgehenden Lagerzapfen 9 der Crimpstempel 5 ergibt sich ein entsprechend größerer tragender Querschnitt des Crimpstempels 5, so dass die Crimpstempel 5 gegenüber vergleichbaren Konstruktionen mit durchgehenden Lagerzapfen 9 eine erhöhte mechanische Belastbarkeit aufweisen. Die Schwenkbewegung der Crimpstempel 5 erzeugt eine sich kontinuierlich verkleinernde Öffnung 7 des Crimpgesenks 4, in der die Aderendhülse 2 (nicht dargestellt) verpresst wird.

    [0024] Um die unterschiedlichen Aderendhülsen- und Leiterquerschnitte in einem Crimpgesenk 4 verarbeiten zu können, ist eine Kraft-Weg-Ausgleichsvorrichtung in Form einer Kaskadenfeder 29 jeweils in das Basisblech 6 integriert, die ein Ausweichen des hinteren Kniehebeldrehpunktes in Pfeilrichtung ermöglicht (siehe Fig. 6 bzw. 7). Jeweils über die Fläche H am Basisblech 6 wird über den Zylinderstift 30 die zweite Feder 31 der Kaskadenfeder 29 angetrieben. Die Feder 31 befindet sich auf der gleichen Ebene wie die Schubstrebe 18, die zwischen den beiden Basisbleichen 6 liegt und weist - wie die Schubstrebe 18 - eine Dicke auf, die mit dem Zwischenraum zwischen den Basisblechen 6 quasi identisch ist. Durch die vorteilhafte Federwirkung des Zusammenspiels der Federn 31, 32 wird ein vergrößerte Kraft und ein vergrößerter Weg für die zu schaffende Kraft-Weg Ausgleichsvorrichtung für das Crimpwerkzeug zu Verfügung gestellt.
    Die Kaskadenfeder 29 nimmt dabei den erforderlichen Resthub des Crimpgesenks 4 als elastische Verformungsarbeit auf, wenn das Crimpgesenk 4 beim Vercrimpen einer Aderendhülse 2 bereits auf Block gefahren ist, jedoch noch Weg zurückzulegen ist, damit die Sperre 24 die Öffnung des Crimpgesenks 4 freigibt. Das Crimpwerkzeug 1 stellt sich somit automatisch auf den zu vercrimpenden Hülsen- und Leiterquerschnitt ein. Das Crimpwerkzeug 1 kann bis zum Überspringen der Sperre 24 geschlossen werden und öffnet selbständig.
    Die Integration der Feder 32 als parallel geschaltete Blattfeder in die Basisbleche 6 ermöglicht eine kompakte Bauweise des Crimpwerkzeugs 1 bei gleichzeitiger präziser Abstimmung auf den benötigten Kraft-Weg-Ausgleich. Im Vergleich zu Konstruktionen wird weniger Bauraum bei gleicher Leistung benötigt.

    [0025] Die Feder 32 wird jeweils im Basisbleich 6 durch einen parallel zur Außenkontur des Basisblechs 6 verlaufenden Einschnitt 37 in das Basisblech 6 realisiert. Zur Reduzierung der mechanischen Spannung am Endpunkt 38 des Einschnitts 37, ist der Endpunkt 38 des Einschnitts 37 abgerundet ausgeführt. Der Einschnitt 37 umläuft in seinem Konturzug den Gelenkbolzen 15, so dass sich der Gelenkbolzen 15 jeweils im Bereich des Basisblechs 6 in der Feder 32 und ansonsten in der Schubstrebe 18 befindet, und mündet an der Oberseite des Griffs 27 jeweils aus dem Basisblech 6 aus. Der Feder 32 erhält so im Wesentlichen jeweils eine Geometrie in Form einer bogenförmigen bzw. kreisbogenabschnittsförmigen Blattfeder. Um einen nennenswerten Federweg zu realisieren, ist der Einschnitt 37 entsprechend lang und breit ausgeführt. Die Feder 32 liegt somit außerhalb des Griffs 27.

    [0026] Um ein Abheben der Fläche H von Zylinderstift 30 und Basisblech 6 unter Last zu verhindern, weist das Basisblech 6 jeweils im Bereich M einen Querschnitt mit hoher Steifigkeit auf. Eine Verformung der Basisbleche 6 unter Last wird so verhindert und ein konstanter reproduzierbarer Kraft -Weg-Ausgleich realisiert.

    [0027] Um ein Überlasten der Kaskadenfeder 29 zu verhindern, ist in der Schubstrebe 18 ein Anschlagfenster 33 mit den Kanten I integriert, dass in Kombination mit einem Bolzen 34 den Weg der Feder 32 begrenzt (siehe Fig. 8 bzw. 9). Die Kanten J des Anschlagfensters 33 begrenzen in Kombination mit dem Bolzen 34 die offen und geschlossen Position des Crimpgesenks 4.

    [0028] In Fig. 10, 11 und 12 sind die Crimpstempel 5, die das Crimpgesenk 4 bilden, detailliert dargestellt. Für eine optimierte Verpressung und zur Verringerung der Bruchempfindlichkeit der vercrimpten Aderendhülse 2 weisen die Crimpstempel 5 eine wellenförmige Kontur 35 an der Stempelwirkfläche 36 auf. Eine scharfkantige Ausführung, wie z.B. dreieckige oder quadratische Konturen an der Stempelwirkfläche 36 würden im Vergleich einen scharfkantigen Abdruck an der fertig vercrimpten Aderendhülse 2 hinterlassen, der die Bruchempfindlichkeit der vercrimpten Aderendhülse 2 erhöhen würde. Um ein Verklemmen von Aderendhülsen 2 kleinerer Querschnitte zwischen den Crimpstempeln 5 zu verhindern, ist die Kontur 35 der Stempelwirkfläche 36 derart ausgeführt, dass benachbarte Crimpstempel 5 konturkongruent ineinander greifen (siehe Fig. 12). Die Kontur 35 der Stempelwirkfläche 36 der Crimpstempel 5 ist so ausgelegt, dass bei entsprechender Positionierung der Aderendhülse 2 in das Crimpgesenk 4 am Ende der Aderendhülse 2 eine Einführschräge G entsteht, die das Einführen der Aderendhülse 2 in ein Klemmsystem (nicht dargestellt) vereinfacht (siehe Fig. 13).

    [0029] In Fig. 14 ist ein Crimpwerkzeug 1 mit einem geöffneten Crimpgesenk 4 dargestellt, welches vier Crimpstempel 5 aufweist und somit einen Vierkant-Crimp an eine Aderendhülse anformt. In Fig. 15 ist ein Crimpwerkzeug 1 mit einem geschlossenen, auf Block gefahrenen Crimpgesenk 4 dargestellt, welches vier Crimpstempel 5 aufweist.

    [0030] Da die Funktionsweise eines Crimpwerkzeugs 1 mit einem Crimpgesenk 4, das 4 Crimpstempel aufweist, analog zu einem Crimpwerkzeug 1 mit einem Crimpgesenk 4 ist, das sechs Crimpstempel 5 aufweist, wird -um Wiederholungen zu vermeiden- auf eine detaillierte Beschreibung dieser Ausführungsvariante verzichtet.

    Bezugszeichenliste



    [0031] 
    1
    Crimpwerkzeug
    2
    Aderendhülse
    3
    Leiter
    4
    Crimpgesenk
    5
    Crimpstempel
    6
    Basisblech
    7
    Öffnung
    8
    Gleitstückplatte
    9
    Lagerzapfen
    10
    Gleitstück
    11
    Nut
    12
    Bolzen
    13
    Aussparung
    14
    Kniehebelkinematik
    15
    Gelenkbolzen
    16
    Gelenkbolzen
    17
    Exzenterbolzen
    18
    Schubstrebe
    19
    Hebel
    20
    Abgerundeter Vorsprung
    21
    Justierscheibe
    22
    Flachkopfschraube
    23
    Verzahnung
    24
    Sperre
    25
    Feder
    26
    Griff
    27
    Griff
    28
    Sackloch
    29
    Kaskadenfeder
    30
    Zylinderstift
    31
    Feder
    32
    Feder
    33
    Anschlagfenster
    34
    Bolzen
    35
    Kontur
    36
    Stempelwirkfläche
    37
    Einschnitt
    38
    Endpunkt



    Ansprüche

    1. Crimpwerkzeug (1) für Aderendhülsen (2), Kontaktbuchsen, Kabelschuhe oder dergleichen auf elektrischen Leitern (3), das ein Crimpgesenk (4) aufweist, das aus wenigstens vier Crimpstempeln (5) gebildet wird, das ferner Basisbleche (6) und wenigstens einen Hebel (19) aufweist, mit dem über eine Kniehebelkinematik (14) eine Öffnung (7) des Crimpgesenks (4) verkleinerbar ist, und das eine Kraft-Weg-Ausgleichsvorrichtung aufweist, die dazu ausgelegt ist, einen erforderlichen Resthub des Crimpgesenks (4) als elastische Verformungsarbeit in dem Zustand aufzunehmen, in welchem das Crimpgesenk (4) beim Vercrimpen einer Aderendhülse (2) bereits auf Block gefahren ist, jedoch noch Weg zurückzulegen ist, damit eine Sperre (24) die Öffnung des Crimpgesenks (4) freigibt, wobei die Kraft - Weg-Ausgleichsvorrichtung als eine Kaskadenfeder (29) ausgebildet ist, die eine erste Feder (32) aufweist, die ein Teil der Basisbleche (6) ist und die eine weitere Feder (31) aufweist, die ein zwischen die Basisbleche (6) integrierter weiterer Hebel ist, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Feder (32) der Kaskadenfeder (29), die ein Teil der Basisbleche (6) ist, durch Einschnitte (37) in die Basisbleche (6) gebildet ist, so dass diese Feder (32) jeweils im Wesentlichen eine Geometrie in Form einer bogenförmigen Blattfeder aufweist.
     
    2. Crimpwerkzeug (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Einschnitt (37) jeweils parallel zur Außenkontur des Basisblechs (6) verläuft.
     
    3. Crimpwerkzeug (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder eine Geometrie in Form einer kreisbogenabschnittsförmigen Blattfeder aufweist.
     
    4. Crimpwerkzeug (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Crimpwerkzeug (1) eine Gleitstückplatte (8) zur Aufnahme des Crimpgesenks (4) aufweist, wobei die Gleitstückplatte (8) einen Durchbruch in Form eines Innensechsrundprofils aufweist.
     
    5. Crimpwerkzeug (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Crimpstempel (5) des Crimpgesenks (4) durch jeweils zwei in einem Sackloch (29) im Crimpstempel (5) endenden Lagerzapfen (9) drehbar gelagert sind.
     
    6. Crimpwerkzeug (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Crimpstempel (5) des Crimpgesenks (4) über eine in ein Gleitstück (10) eingearbeitete Nut (11) axial geführt sind.
     
    7. Crimpwerkzeug (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitstück (10) eine zylindrische Grundgeometrie aufweist.
     
    8. Crimpwerkzeug (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitstück (10) drehbar in der Gleitstückplatte (8) gelagert ist.
     
    9. Crimpwerkzeug (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Crimpstempel (5) eine Stempelwirkfläche (36) mit einer wellenförmigen Kontur (35) aufweisen.
     
    10. Crimpwerkzeug (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur (35) der Stempelwirkfläche (36) der Crimpstempel (5) des Crimpgesenks (4) derart ausgeführt ist, dass benachbarte Crimpstempel (5) des Crimpgesenks (4) konturkongruent ineinander greifen.
     
    11. Crimpwerkzeug (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur (35) der Stempelwirkfläche (36) der Crimpstempel (5) des Crimpgesenks (4) so ausgelegt ist, dass bei entsprechender Positionierung der Aderendhülse (2) in das Crimpgesenk (4) am Ende der Aderendhülse (2) eine Einführschräge entsteht.
     
    12. Crimpwerkzeug (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Crimpwerkzeug (1) einen Exzenterbolzen (17) aufweist, mit dem die Grundstellung des Crimpgesenks (4) eingestellt werden kann.
     
    13. Crimpwerkzeug (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Crimpwerkzeug (1) eine Justierscheibe (21) und eine Flachkopfschraube (22) aufweist, mit dem der Exzenterbolzen (17) in der eingestellten Position fixiert wird.
     
    14. Crimpwerkzeug (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Crimpwerkzeug (1) eine Schubstrebe (18) aufweist, in die eine Verzahnung (23) eingearbeitet ist, in die eine Sperre (24) greift und somit ein vorzeitiges Öffnen des Crimpgesenks (4) verhindert.
     


    Claims

    1. A crimping tool (1) for wire end ferrules (2), female contacts, cable terminals or the like on electrical conductors (3), which comprises a crimping die (4) formed from at least four crimping stamps (5), which furthermore comprises base sheets (6) and at least one lever (19), with which an opening (7) of the crimping die (4) can be reduced in size via toggle joint kinematics (14), and comprises a force-path compensation device that is designed to receive a required remaining stroke of the crimping die (4) as elastic deformation work in the state in which the crimping die (4) has already been moved on block during the crimping of a wire end ferrule (2), but a path is still to be traversed such that a stopper (24) frees the opening of the crimping die (4), wherein the force-path compensation device is formed as a cascade spring (29) having a first spring (32) which is a part of the base sheets (6) and having a further spring (31) which is a further lever integrated between the base sheets (6), characterized in that the one spring (32) of the cascade spring (29), which is part of the base sheets (6), is formed by notches (37) in the base sheets (6), such that said spring (32) respectively substantially has a geometry in form of an arched leaf spring.
     
    2. A crimping tool (1) according to claim 1, characterized in that the respective notch (37) extends substantially parallel to the outer contour of the base sheet (6).
     
    3. A crimping tool (1) according to one of the previous claims, characterized in that the leaf spring has a geometry in the form of a leaf spring shaped like a circular arc section.
     
    4. A crimping tool (1) according to one of the previous claims, characterized in that the crimping tool (1) comprises a sliding piece plate (8) for accommodating the crimping die (4), wherein the sliding piece plate (8) has a passage in the form of a hexagon round profile.
     
    5. A crimping tool (1) according to one of the previous claims, characterized in that the crimping stamps (5) of the crimping die (4) are rotatably mounted by two respective bearing pins (9) ending in a blind hole (29) in the crimping stamp (5).
     
    6. A crimping tool (1) according to one of the previous claims, characterized in that the crimping stamps (5) of the crimping die (4) are axially guided by a groove (11) incorporated in a sliding piece (10).
     
    7. A crimping tool (1) according to one of the previous claims, characterized in that the sliding piece (10) has a cylindrical base geometry.
     
    8. A crimping tool (1) according to one of the previous claims, characterized in that the sliding piece (10) is rotatably mounted in the sliding piece plate (8).
     
    9. A crimping tool (1) according to one of the previous claims, characterized in that the crimping stamps (5) have an active stamping surface (36) with a corrugated contour (35).
     
    10. A crimping tool (1) according to one of the previous claims, characterized in that the contour (35) of the active stamping surface (36) of the crimping stamps (5) of the crimping die (4) is formed in such a manner that adjacent crimping stamps (5) of the crimping die (4) engage into one another in a contour-congruent manner.
     
    11. A crimping tool (1) according to one of the previous claims, characterized in that the contour (35) of the active stamping surface (36) of the crimping stamps (5) of the crimping die (4) is formed in such a manner that, given an appropriate positioning of the wire end ferrule (2) in the crimping die (4) at the end of the wire end ferrule (2), an insertion slope is produced.
     
    12. A crimping tool (1) according to one of the previous claims, characterized in that the crimping tool (1) comprises an eccentric bolt (17) with which the base position of the crimping die (4) can be adjusted.
     
    13. A crimping tool (1) according to one of the previous claims, characterized in that the crimping tool (1) comprises an adjusting disk (21) and a flat head screw (22) with which the eccentric bolt (17) is fixed in the adjusted position.
     
    14. A crimping tool (1) according to one of the previous claims, characterized in that the crimping tool (1) comprises a pushing strut (18) into which a cogging (23) is worked, into which a stopper (24) engages and therefore prevents a premature opening of the crimping die (4).
     


    Revendications

    1. Outil à sertir (1) pour embouts de câbles (2), prises femelles de contact, cosses de câble ou similaires sur des conducteurs électrique (3), présentant une matrice de sertissage (4) formée d'au moins quatre poinçons de sertissage (5), qui présente en outre des tôles de base (6) et au moins un levier (19) à l'aide duquel une ouverture (7) de la matrice de sertissage (4) peut être réduite par un mécanisme de levier à genouillère (14), et qui présente un dispositif de compensation de l'effort sur la course conçu pour absorber une course restante nécessaire de la matrice de sertissage (4) sous la forme d'un travail de déformation élastique lorsque la matrice de sertissage (4) est déjà arrivée en butée lors du sertissage d'un embout de câble (2) mais doit encore parcourir une distance pour qu'un verrou (24) libère l'ouverture de la matrice de sertissage (4), le dispositif de compensation de l'effort sur la course étant réalisé comme un ressort en cascade (29) présentant un premier ressort (32) qui fait partie des tôles de base (6) et un autre ressort (31) qui est un levier intégré entre les tôles de base (6), caractérisé en ce que le ressort (32) du ressort en cascade (29) qui fait partie des tôles de base (6) est formé par des incisions (37) dans les tôles de base (6) de telle sorte que la géométrie de ce ressort (32) ait pour l'essentiel la forme d'un ressort à lame en forme d'arc.
     
    2. Outil à sertir (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque incision (37) est parallèle au contour extérieur de la tôle de base (6).
     
    3. Outil à sertir (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le ressort à lames a une géométrie en forme de ressort à lames en segment d'arc de cercle.
     
    4. Outil à sertir (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'outil à sertir (1) présente une plaque à coulisse (8) pour recevoir la matrice de sertissage (4), laquelle plaque à coulisse (8) présente une percée en forme de profil à six lobes internes.
     
    5. Outil à sertir (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le poinçon de sertissage (5) de la matrice de sertissage (4) est supporté avec possibilité de rotation par deux tourillons de support (9) qui se terminent chacun dans un trou borgne (29) du poinçon de sertissage (5).
     
    6. Outil à sertir (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le poinçon de sertissage (5) de la matrice de sertissage (4) est guidé dans le sens axial par une rainure (11) formée dans la coulisse (10).
     
    7. Outil à sertir (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la coulisse (10) a une géométrie de base cylindrique.
     
    8. Outil à sertir (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la coulisse (10) est supportée avec possibilité de rotation dans la plaque à coulisse (8).
     
    9. Outil à sertir (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les poinçons de sertissage (5) présentent une surface d'action du poinçon (36) avec un contour ondulé (35).
     
    10. Outil à sertir (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le contour (35) de la surface d'action du poinçon (36) des poinçons de sertissage (5) de la matrice de sertissage (4) est réalisé de telle manière que les poinçons de sertissage (5) de la matrice de sertissage (4) voisins se mettent en prise les uns dans les autres par congruence des contours.
     
    11. Outil à sertir (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le contour (35) de la surface d'action du poinçon (36) des poinçons de sertissage (5) de la matrice de sertissage (4) est conçu de telle manière que lorsque l'embout de câble (2) est positionné de la manière correspondante dans la matrice de sertissage (4), il se crée un biseau d'insertion à l'extrémité de l'embout de câble (2).
     
    12. Outil à sertir (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'outil à sertir (1) présente un goujon excentrique (17) avec lequel la position de base de la matrice de sertissage (4) peut être réglée.
     
    13. Outil à sertir (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'outil à sertir (1) présente une rondelle d'ajustement (21) et une vis à tête plate (22) avec laquelle le goujon excentrique (17) est fixé dans la position réglée.
     
    14. Outil à sertir (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'outil à sertir (1) présente un bras de poussée (18) dans lequel est formée une denture (23) dans laquelle un verrou (24) se met en prise et empêche ainsi une ouverture prématurée de la matrice de sertissage (4).
     




    Zeichnung
































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente