| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 636 944 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
05.07.2017 Patentblatt 2017/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.02.2013 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Leuchte mit flexiblem Reflektor
Luminaire with flexible reflector
Lampe avec réflecteur flexible
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
05.03.2012 DE 102012101810
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
11.09.2013 Patentblatt 2013/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Siteco Beleuchtungstechnik GmbH |
|
83301 Traunreut (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Holzbauer, Jochen
83278 Traunstein (DE)
- Kroke, Martin
83349 Palling (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Schmidt, Steffen |
|
Boehmert & Boehmert
Anwaltspartnerschaft mbB
Pettenkoferstrasse 22 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 065 667 US-A- 4 799 134 US-A- 5 988 836
|
US-A- 4 551 791 US-A- 5 142 459 US-A1- 2005 259 413
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Leuchte, z.B. eine Deckeneinbau- oder
-anbauleuchte, mit einem Gehäuse, in dem ein Reflektor und ein Leuchtmittel angeordnet
sind.
[0002] Reflektoren werden im Stand der Technik üblicherweise aus Aluminium oder einem anderen
Material, welches spiegelnd oder matt reflektierend beschichtet ist, gefertigt. Zur
Erzielung der gewünschten Lichtlenkung wird die Reflektorfläche, meist in einem Stanzbiegeprozess,
in eine gewünschte Form gebracht. Die Reflektoren sind in der Regel für eine Art von
Leuchte verwendbar und können nach der Endmontage der Leuchte nicht mehr oder nur
mit erheblichem Aufwand ausgetauscht werden. Ferner haben die vorgefertigten Reflektoren
den Nachteil, dass sie aufgrund ihrer dreidimensionalen Form bei Lagerung und Transport
viel Platz beanspruchen.
[0003] US 2005/0259413 A1 offenbart eine Beleuchtungseinrichtung mit einem Reflektor. Der Reflektor ist durch
ein flexibles Material, z.B. durch einen mit Silber oder Aluminium beschichteter Polyesterfilm
oder Polycarbonatfilm, gebildet.
[0004] US 5,988,836 offenbart eine Leuchte mit Fluoreszenzlampen und einem flexiblen Reflektor. Der Reflektor
wird in einem Paar von Kanälen durch die Eigenspannung in Position gehalten, so dass
seine Form durch Verändern der Länge eingestellt werden kann.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Leuchte der eingangs genannten Art
zur Verfügung zu stellen, welche einen zur Montage und Demontage leichter zu handhabenden
Reflektor aufweisen.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Leuchte, insbesondere Leuchte für Beleuchtungszwcke,
Innenraumleuchte oder Außenleuchte, z.B. Deckeneinbau- oder -anbauleuchte, Pendelleuchte,
Steh- oder Wandleuchte, mit einem Gehäuse, das wenigstens zwei gegenüberliegende Wände
aufweist, wenigstens einem Leuchtmittel und einem Reflektor, der von einer Lichtaustrittsseite
der Leuchte betracht hinter dem Leuchtmittel angeordnet ist, wobei der Reflektor aus
einem flexiblen Reflektorflachmaterial gebildet ist, welches im spannungsfreien Zustand
eben ist, und zwischen den beiden Wänden eingespannt ist, so dass durch eine Eigenspannung
des Reflektorflachmaterials sich eine Krümmung des Reflektors in einem Querschnitt
senkrecht zu den Seitenwänden ausbildet, um einen Teil des vom Leuchtmittel abgegebenen
Lichts umzulenken, wobei an wenigstens einem Rand des Reflektorflachmaterials, welcher
entlang einer der besagten Wände verläuft, zwei oder mehr Laschen gebildet sind, die
in zwei oder mehr Ausschnitte in der betreffenden Wand eingesteckt sind.
[0007] Die Verwendung von flexiblem Reflektorflachmaterial ermöglicht den Reflektor einfach
zu montieren und zu demontieren. Erfindungsgemäß wurde erkannt, dass die für Lichtlenkung
benötigte Form des Reflektors alleine durch ein Einspannen des Reflektorflachmaterial
zwischen zwei Wände des Gehäuses erzielt werden kann, weil sich das Reflektormaterial
durch seine Eigenspannung von selbst krümmt. Wie der Fachmann erkennt, kann durch
die Wahl der Abstände der gegenüberliegenden Wände sowie ggf. weiterer Anlagepunkte
des Reflektors innerhalb des Gehäuses die Krümmung der Reflektoroberfläche definiert
werden. Diese Art der Leuchte eignet sich insbesondere für flache Leuchtendesigns,
z.B. Deckeneinbau-oder -anbauleuchten, die in Bezug auf die Lichtaustrittsfläche einen
verhältnismäßig großen Reflektor mit vergleichsweise geringer Krümmung aufweisen.
[0008] Erfindungsgemäß weist das Reflektorflachmaterial an wenigstens einem Rand, der entlang
einer der Wände verläuft, zwei oder mehr Laschen auf, die in zwei oder mehr Ausschnitte
der betreffenden Wand eingesteckt sind. Die Lasche kann insbesondere eine Rechteck-,
Dreieck-, Trapez- oder Halbkreisform aufweisen. Insbesondere ist wenigstens eine Seite
mit einer Schräge zum leichten Einführen in den Ausschnitt vorgesehen. Die Ausschnitte
in der betreffenden Wand weisen vorzugsweise eine Breite auf, welche der Breite der
Lasche direkt am Rand des Reflektormaterials entspricht. Dadurch liegt die Lasche
formschlüssig am Ausschnitt an. Gemäß bevorzugten Ausführungsformen sind mehr als
zwei Laschen und Ausschnitte vorgesehen, um ein Durchbiegen des Reflektors in den
Bereichen zwischen den Laschen entlang der Wand zu vermeiden.
[0009] Erfindungsgemäß weisen die Ausschnitte in der Wand eine Abmessung senkrecht zu dem
anliegenden Rand des Reflektors auf, die ein Zurückschieben der Lasche entgegen der
Eigenspannung des Reflektormaterials und ein Ausrücken der Lasche aus den Ausschnitten
ermöglicht. Im montierten Zustand des Reflektors liegt die Lasche mit der dem Leuchtmittel
zugewandten Oberfläche des Reflektorflachmaterials an einer Kante des
[0010] Ausschnitts an. Durch Zurückschieben der Lasche entgegen der Eigenspannung kann die
Lasche unter elastischer Verformung des Reflektors aus dem Ausschnitt gelöst werden.
Vorzugsweise sind die Abmessungen der Ausschnitte senkrecht zu dem Rand größer als
Fingerbreite, d.h. mehr als etwa 20 mm, um nach dem Zurückschieben der Lasche ein
Durchgreifen des Ausschnitts zu ermöglichen, so dass die Lasche an ihrer Außenkante
mit einem Finger durch den Ausschnitt ausgerückt werden kann. Dadurch lässt sich der
Reflektor werkzeuglos aus dem Gehäuse demontieren. Im montierten Zustand des Reflektors
ist der Ausschnitt jedoch nicht sichtbar, weil er von der Lichtaustrittsseite her
gesehen hinter dem Reflektor liegt.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform liegt ein Abschnitt des Reflektors an einer
Bodenwand des Gehäuses auf. Die Bodenwand kann die beiden Wände, zwischen denen der
Reflektor eingespannt ist, verbinden. Durch die Auflage an einer Bodenwand, die vorzugsweise
flächig ist, kann die Form des Reflektors im montierten Zustand weiter definiert werden.
In den Bereichen des Reflektors, der an dem Gehäuse nicht anliegt, bildet sich eine
kontinuierliche Krümmung aus. Die Krümmung wird bestimmt durch die Position der Reflektorränder,
die an den Wänden anliegen, und der weiteren Auflage an dem Reflektorboden. Die Auflage
an dem Reflektorboden ist vorzugsweise flächig, um dem anliegenden Bereich des Reflektors
die gleiche Form wie dem Gehäuseboden zu geben. Beispielsweise kann der Boden eben
sein. Dann ist im Bereich der Auflage der Reflektor ebenfalls eben. Es ist bevorzugt,
dass das wenigstens eine Leuchtmittel in dem der Auflage des Reflektors gegenüberliegenden
Raumbereich der Leuchte angeordnet ist. So wird eine definierte Lichtlenkung insbesondere
durch den leuchnmittelnahen aufliegenden Reflektorabschnitt erzielt.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform können in Raumbereichen zwischen dem Gehäuse
und dem Reflektor Betriebsmittel der Leuchte, z. B. Vorschaltgeräte, angeordnet sein.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Leuchte Leuchtmittel in Form von
einer oder mehreren, vorzugsweise parallel verlaufenden, röhrenförmigen Lampen, z.B.
Leuchtstofflampen, auf. Die Lampen sind mit ihrer Längserstreckung vorzugsweise parallel
zu den Wänden, zwischen denen der Reflektor eingespannt ist, angeordnet, weil entlang
deiser Richtung der Reflektor gradlinig verläuft. Bevorzugte Lampen umfassen ferner
auch LEDs oder OLEDs, z.B. am Boden des Gehäuses angeordnet. Der Reflektor kann neben
den LEDs oder OLEDs enden und dort an einer Zwischenwand, z.B. einer Stufe, befestigt
sein.
[0014] Als Reflektorflachmaterial ist Kunststoff bevorzugt. Insbesondere kann ein aufgeschäumtes
PET-Material (micro cell polyethylen terephthalat) als Reflektormaterial angewandt
werden. Diese Materialien weisen eine Elastizität auf, die eine gleichmäßige Krümmung
im eingespannten Zustand des Reflektors ermöglichen.
[0015] Die Stärke des Reflektormaterials beträgt vorzugsweise zwischen 0,5 mm und 1,5 mm.
[0016] Gemäß bevorzugten Ausführungsformen weist die erfindungsgemäße Leuchte ein flaches
Gehäuse auf. Es sind Verhältnisse von der Höhe zu der Breite der Leuchte im Querschnitt
senkrecht zu den Wänden, zwischen denen der Reflektor eingespannt ist, von 7:20 bis
7:60 bevorzugt. Diese Leuchten eignen sich insbesondere als Deckenleuchten zur Montage
an oder in der Decke.
[0017] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden nachfolgen in Verbindung
mit den beigefügten Figuren beschrieben. In den Figuren ist Folgendes dargestellt:
- Figur 1
- zeigt einen Querschnitt durch eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchte.
- Figur 2
- zeigt in perspektivischer Darstellung einen vergrößerten Ausschnitt an einem Seitenwandbereich
der Leuchte nach Figur 1, wobei Reflektor und Seitenwand transparent dargestellt sind.
- Figur 3
- zeigt in perspektivischer Darstellung einen Ausschnitt der Leuchte nach Figur 1 entlang
einer Seitenwand.
[0018] Bezug nehmend auf Figur 1 ist eine Leuchte nach einer Ausführungsform der Erfindung
in einem Querschnitt dargestellt, wobei die Lichtaustrittsseite 2 der Leuchte nach
oben weist. Die Leuchte weist ein kastenförmiges Gehäuse 4 auf, welches ein Höhen
zu Breiten Verhältnis von etwa 7:60 aufweist. Die Längsseiten der Leuchte werden von
Seitenwänden 6 begrenzt, die in der bevorzugten Ausführungsform gleichzeitig als Wände
zum Halten eines Reflektors 8 dienen.
[0019] Der Reflektor 8 ist aus aufgeschäumten PET hergestellt, welches, wenn keine Spannung
anliegt, eben ist.
[0020] Der Reflektor 8 ist zwischen den Wänden 6 derart eingespannt, dass er eine konkave
Krümmung in der Querschnittsebene senkrecht zu den Wänden 6 annimmt. Dabei liegt ein
Bereich des Reflektors 8 auf einer Bodenwand 10 des Gehäuses 4 im mittleren Bereich
auf. In diesem Bereich ist der Reflektor eben.
[0021] Oberhalb des aufliegenden Bereichs des Reflektors 8 sind in der dargestellten Ausführungsform
vier Leuchtstoffröhren 12 angeordnet. Die Längserstreckung der Leuchtstoffröhren verläuft
senkrecht zur Bildebene der Figur 1, d.h. parallel zu den Wänden 6.
[0022] Bezug nehmend auf die Figur 2 ist die Befestigung des Reflektors 8 an den Seitenwänden
6 vorgesehen. Entlang eines Randes 14 des Reflektors 8 sind Laschen 16 mit rechteckigem
Querschnitt vorgesehen. In der dargestellten Ausführungsform sind die Lasche 16 aus
dem gleichen Material wie der Reflektor einstückig mit diesem hergestellt. Jede Lasche
16 ist in einem Ausschnitt 18 in der Gehäuseseitenwand 6 eingesteckt und liegt an
der zur Lichtaustrittsfläche weisenden Kante des Ausschnitts 18 an. Durch die Eigenspannung
des Reflektorflachmaterials wird die Lasche 16 zu der zur Lichtaustrittsseite 2 weisenden
Kante des Ausschnitts 18 gedrückt.
[0023] Der Ausschnitt 18 weist in eine Richtung senkrecht zum Rand 14 (d.h. in der Vertikalen
der Figuren 1 und 2) eine Abmessung auf, die größer als etwa 20 mm beträgt. Zur Demontage
des Reflektors 8 ist es dadurch möglich, mit der Hand von der Lichtaustrittsseite
2 her den Reflektor 8 im Bereich der Lasche zurückzuschieben und mit einem Finger
durch den Ausschnitt 18 hindurchzugreifen, um die Lasche 16 aus dem Ausschnitt 18
auszurücken. Dies kann an allen Ausschnitten 18 erfolgen, wodurch der Reflektor sogar
im montierten Zustand der Leuchte von der Lichtaustrittseite her werkzeuglos demontiert
werden kann.
[0024] Bezug nehmend auf Figur 3 ist in perspektivischer Darstellung eine Seitenwand 6 über
die ganze Länge der Leuchte dargestellt. Entlang der Wand sind drei der vorhergehend
beschriebenen Ausschnitte 18 vorgesehen und der Reflektor weist eine entsprechende
Anzahl Laschen 16 auf. Durch die mehreren Befestigungspunkte des Reflektors wird ein
Durchbiegen des Reflektors entlang des Randes 14 verhindert. Dadurch verläuft der
Reflektor parallel zu den Leuchtstoffröhren gradlinig, wodurch eine einheitliche Geometrie
in jedem Querschnitt senkrecht zu den Wänden 6 erzielt wird.
[0025] In einem Bereich zwischen dem Reflektor 8 und dem Gehäuseboden 10 ist in der dargestellten
Ausführungsform ein Vorschaltgerät 20 angeordnet. Dieser Bereich ist von außen nicht
sichtbar, so dass er für elektrische Betriebsmittel der Leuchte genutzt werden kann.
Obwohl der Bereich nicht sichtbar ist, ist der Bereich dennoch durch Entfernen des
Reflektors leicht zugänglich.
[0026] Bei der vorhergehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsform können zahlreiche
Änderungen vorgenommen werden, ohne vom Gegenstand der Erfindung, der durch die Ansprüche
definiert ist, abzuweichen. Insbesondere können kürzere oder längere Leuchten Verwendung
finden und die Anzahl der Leuchtmittel kann variieren. Ferner können die Wände 6 auch
als Zwischenwände innerhalb eines Leuchtengehäuses vorgesehen sein. Beispielsweise
können zwei oder mehr Reflektoren in der dargestellten Weise nebeneinander zwischen
jeweils einer Außenwand und einer Zwischenwand oder zwei Zwischenwänden angeordnet
sein.
Bezugszeichenliste:
[0027]
- 2
- Lichtaustrittseite
- 4
- Gehäuse
- 6
- Wand
- 8
- Reflektor
- 10
- Gehäuseboden
- 12
- Leuchtmittel
- 14
- Rand des Reflektors
- 16
- Lasche
- 18
- Ausschnitt
- 20
- Vorschaltgerät
1. Leuchte, insbesondere Innenraumleuchte oder Außenleuchte, z.B. Deckeneinbau-/anbauleuchte,
mit einem Gehäuse (4), das wenigstens zwei gegenüberliegende Wände (6) aufweist,
wenigstens einem Leuchtmittel (12) und
einem Reflektor (8), der von einer Lichtaustrittsseite (2) der Leuchte betracht hinter
dem Leuchtmittel (12) angeordnet ist,
wobei der Reflektor (8) aus einem flexiblen Reflektorflachmaterial gebildet ist, welches
im spannungsfreien Zustand eben ist, und zwischen den beiden Wänden (6) eingespannt
ist, so dass durch eine Eigenspannung des Reflektorflachmaterials sich eine Krümmung
des Reflektors (8) in einem Querschnitt senkrecht zu den Wänden (6) ausbildet, um
einen Teil des vom Leuchtmittel (12) abgegebenen Lichts umzulenken. dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem Rand (14) des Reflektorflachmaterials, welcher entlang einer
der besagten Wände (6) verläuft, zwei oder mehr Laschen (16) gebildet sind, die in
zwei oder mehr Ausschnitte (18) in der betreffenden Wand (6) eingesteckt sind,
wobei die Ausschnitte eine Abmessung senkrecht zu dem Rand aufweisen, die ein Zurückschieben
der Laschen entgegen der Eigenspannung des Reflektorflachmaterials und ein Ausrücken
der Laschen aus den Ausschnitten ermöglicht.
2. Leuchte nach Anspruch 1, wobei die Ausschnitte (18) eine Abmessung senkrecht zu dem
Rand (14) von wenigstens 20 mm aufweisen.
3. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Abschnitt des Reflektors
an einer Bodenwand (10) des Gehäuses (4) aufliegt, vorzugsweise flächig aufliegt.
4. Leuchte nach Anspruch 3, wobei sich eines oder mehrere der Leuchtmittel (12) in einem
Raumbereich des Gehäuses (4) zwischen dem aufliegenden Abschnitt des Reflektors (8)
und der Lichtaustrittsfläche (2) der Leuchte befinden.
5. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das wenigstens eine Leuchtmittel
(12) ein oder mehrere, vorzugsweise parallel verlaufenden, röhrenförmigen Lampen,
insbesondere Leuchtstofflampen, umfassen.
6. Leuchte nach Anspruch 5, wobei die Längserstreckung der röhrenförmigen Lampe (12)
oder Lampen parallel zu einer oder beiden der Wände verläuft.
7. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Reflektorflachmaterial
aus Kunststoff, insbesondere aus MCPET (micro cell polyethylen terphthalate), gebildet
ist.
8. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stärke des Reflektorflachmaterials
zwischen 0,5 und 1,5 mm beträgt.
9. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Verhältnis zwischen der
Wandhöhe und der Breite der Leuchte in einem Querschnitt senkrecht zu den Wänden zwischen
7:20 und 7:60 beträgt.
1. Luminaire, in particular inside or outside light, such as ceiling flush-fitted or
surface-mounted light, with a housing (4) which comprises at least two opposing walls
(6),
at least one lighting means (12) and
a reflector (8) which, viewed from a light emergence side (2) of the luminiare, is
arranged behind the lighting means (12),
wherein the reflector (8) is formed from a flexible reflector flat material, which
in the tension-free state is flat, and is tensioned between the two walls (6), such
that, due to the internal tension of the reflector flat material, a cambering of the
reflector (8) is formed in a cross-section perpendicular to the walls (6), in order
to deflect a part of the light emitted by the lighting means (12), characterized in that, at least at one edge (14) of the reflector surface material which runs along one
of the said walls (6), two or more tabs (16) are formed, which are inserted into two
or more cut-outs (18) in the wall (6) concerned, wherein the cut-outs exhibit a dimension
perpendicular to the edge which allows for the tabs to be pushed back against the
internal tension of the reflector flat material and for the tabs to be extracted back
out of the cut-outs.
2. Luminaire according to claim 1, wherein the cut-outs (18) exhibit a dimension perpendicular
to the edge (14) of at least 20 mm.
3. Luminaire according to any one of the preceding claims, wherein a section of the reflector
lies on a base wall (10) of the housing (4), preferably lying flat.
4. Luminaire according to claim 3, wherein one or more of the lighting means (12) are
located in a spatial region of the housing (4) between the section of the reflector
(8) lying in contact and the light outlet surface (2) of the luminaire.
5. Luminaire according to any one of the preceding claims, wherein the at least one lighting
means (12) comprises one or more tubular lamps, preferably running parallel, in particular
fluorescent lamps.
6. Luminaire according to claim 5, wherein the longitudinal extension of the tubular
lamp (12) or lamps runs parallel to one or both of the walls.
7. Luminaire according to any one of the preceding claims, wherein the reflector flat
material is formed from plastic, in particular from MCPET (micro cell polyethylene
terphthalate).
8. Luminaire according to any one of the preceding claims, wherein the thickness of the
reflector flat material is between 0.5 and 1.5 mm.
9. Luminaire according to any one of the preceding claims, wherein the ratio between
the wall height and the width of the luminaire in a cross-section perpendicular to
the walls is between 7:20 and 7:60.
1. Lampe, en particulier lampe intérieure ou lampe extérieure, par ex. lampe de plafond
encastrée/en applique, avec un boîtier (4) qui présente au moins deux parois (6) opposées,
au moins un moyen lumineux (12) et
un réflecteur (8) qui est disposé derrière le moyen lumineux (12) vu à partir d'un
côté de sortie de lumière (2) de la lampe,
le réflecteur (8) étant formé d'un matériau plat de réflecteur flexible qui est plan
dans l'état dénué de tension et qui est tendu entre les deux parois (6) de telle sorte
que, du fait d'une tension propre du matériau plat de réflecteur, il se crée une courbure
du réflecteur (8) dans une section transversale perpendiculairement aux parois (6)
pour dévier une partie de la lumière délivrée par le moyen lumineux (12), caractérisée en ce que, sur au moins un bord (14) du matériau plat de réflecteur qui s'étend le long de
l'une desdites parois (6), il est formé deux attaches (16) ou davantage qui sont enfichées
dans deux découpes (18) ou davantage dans la paroi (6) concernée,
les découpes présentant une dimension perpendiculairement au bord qui permet aux attaches
de coulisser en retour contre la tension propre du matériau plat de réflecteur et
aux attaches de se désengager des découpes.
2. Lampe selon la revendication 1, les découpes (18) présentant une dimension perpendiculairement
au bord (14) d'au moins 20 mm.
3. Lampe selon l'une des revendications précédentes, un tronçon du réflecteur reposant
sur une paroi inférieure (10) du boîtier (4), de préférence à plat.
4. Lampe selon la revendication 3, un ou plusieurs des moyens lumineux (12) se trouvant
dans une zone d'espace du boîtier (4) entre le tronçon en appui du réflecteur (8)
et la surface de sortie de lumière (2) de la lampe.
5. Lampe selon l'une des revendications précédentes, le moyen lumineux (12) au moins
au nombre de un comprenant une ou plusieurs lampes de forme tubulaire, de préférence
parallèles, en particulier des lampes fluorescentes.
6. Lampe selon la revendication 5, l'extension longitudinale de la lampe (12) ou des
lampes de forme tubulaire s'étendant parallèlement à une ou à deux des parois.
7. Lampe selon l'une des revendications précédentes, le matériau plat de réflecteur étant
formé de matière plastique, en particulier de MCPET (micro cell polyethylen terphthalate).
8. Lampe selon l'une des revendications précédentes, l'épaisseur du matériau plat de
réflecteur étant comprise entre 0,5 et 1,5 mm.
9. Lampe selon l'une des revendications précédentes, le rapport entre la hauteur de paroi
et la largeur de la lampe étant, dans une section transversale perpendiculairement
aux parois, compris entre 7:20 et 7:60.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente