| (19) |
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(11) |
EP 2 251 609 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.08.2017 Patentblatt 2017/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.04.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Gargerät mit einer Muffel sowie Verfahren zum Betreiben eines Gargeräts
Cooking device with a muffle and method for operating a cooking device
Appareil de cuisson doté d'une moufle et procédé de fonctionnement d'un appareil de
cuisson
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
15.05.2009 DE 102009003136
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.11.2010 Patentblatt 2010/46 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Erdmann, Klaus
27616, Heerstedt-Lohe (DE)
- Haberkamm, Ramona
83301, Traunreut (DE)
- Ranzenberger, Barbara
75015, Bretten (DE)
- Wilsdorf, Gerd
82140, Olching (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 981 027 EP-A1- 1 994 827 US-A- 5 111 028
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EP-A1- 1 967 795 DE-A1-102006 061 739
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gargerät mit einer Muffel, welche einen Garraum begrenzt
und welche an den Seitenwänden Aufnahmen für Zubereitungsvorrichtungen aufweist, wobei
die Aufnahmen paarweise so angeordnet sind, dass unterschiedliche Einschubebenen für
die Zubereitungsvorrichtung ausgebildet sind, und optische Anzeigeelemente zur Anzeige
einer Einschubebene an der Muffel benachbart zu der jeweils zugehörigen Aufnahme angeordnet
sind. Des Weiteren betrifft die Erfindung Verfahren zum Betreiben eines Gargeräts
mit einer Muffel.
[0002] Aus der
EP 1 260 770 A1 ist ein Haushaltsgerät mit einem Garraum bekannt, bei dem der Garraum durch eine
Muffel begrenzt ist. An den Seitenwänden der Muffel sind innenseitig Aufnahmevorrichtungen,
beispielsweise Gittergestelle angeordnet, welche zur Aufnahme von Gargutträgern als
Zubereitungsvorrichtungen vorgesehen sind, wobei darüber hinaus durch die Aufnahmevorrichtung
auch unterschiedliche Einschubebenen definiert sind. Benachbart zu diesen Aufnahmevorrichtungen
sind an den vertikalen Seitenwänden der Muffel optische Markierungen zur Anzeige der
Einschubebenen ausgebildet.
[0003] Aus der
EP 0 981 027 A1 ist eine Muffel für ein Gargerät bekannt, welches an vertikalen Innenwänden Aufnahmevorrichtungen
für Gargutträger aufweist. An diesen Innenwänden sind benachbart zu den Aufnahmevorrichtungen
optische Anzeigeelemente angeordnet. Darüber hinaus sind an einem frontseitigen Muffelflansch
um die vertikal orientierte schmale Flanschkante herum weitere optische Anzeigeelemente
auf Höhe der jeweiligen Einschubebenen, durch welche die Aufnahmevorrichtungen definiert
werden, ausgebildet.
[0004] Die
EP 0 981 027 A1 beschreibt ein Gargerät, bei welchem an inneren Seitenwänden einer Muffel Schienen
für Backbleche angeordnet sind. An der Seitenwand können vor einem vorderen Ende der
jeweiligen Schiene leuchtende Anzeigeelemente angeordnet sein. Alternativ können solche
leuchtenden Anzeigeelemente sich über einen Winkel zwischen der Umrandung und einer
Frontseite der Muffel erstrecken. Die leuchtenden Anzeigeelemente zeigen an, auf welchen
Schienen abhängig von der ausgewählten Zubereitungsart Gargut bevorzugt angeordnet
werden sollte.
[0005] Aus der
DE 10 2006 061 739 A1 ist ein Gargertät bekannt, bei dem an seitlichen Wänden einer Muffel, die einen Garraum
begrenzt, stabförmige Lichtelemente angeordnet sind. Diese können über Lichtquellen
beleuchtet werden und das eingekoppelte Licht über die Lichtelemente in den Garraum
emittiert werden. Dadurch werden Teilräume des Garraums beleuchtet. Andererseits soll
mit diesen Lichtelementen angezeigt werden, welche dann vertikal darunter liegenden
Einschubebenen mit Gargutträgern bestückt werden sollen.
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Gargeräte und Verfahren zum Betreiben
von Gargeräten bereitzustellen, welche einen benutzerfreundlicheren und automatisierteren
Betrieb ermöglichen, wobei dem Nutzer neben der Anzeige von Einschubebenen weitere
explizit durchzuführende manuelle Betätigungen abgenommen werden sollen und automatisiert
werden soll.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Gargerät, welches die Merkmale nach Anspruch 1 aufweist,
wie auch durch ein Verfahren, welches die Merkmale nach Anspruch 10 aufweist, gelöst.
[0008] Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung umfasst ein Gargerät eine Muffel, welche
einen Garraum begrenzt und welche an Seitenwänden Aufnahmen für Zubereitungsvorrichtungen
aufweist, wobei die Aufnahme paarweise so angeordnet sind, dass unterschiedliche Einschubebenen
für die Zubereitungsvorrichtung ausgebildet sind. Das Gargerät umfasst darüber hinaus
optische Anzeigeelemente zur Anzeige einer Einschubebene, welche an der Muffel benachbart
zu den jeweils zugeordneten Aufnahmen angeordnet sind. Einer Betriebsfunktion des
Gargeräts ist eine bevorzugte Einschubebene zugeordnet, welche nach Auswahl der Betriebsfunktion
durch Aufleuchten der zugeordneten Anzeigeelemente angezeigt ist, wobei der Betriebsfunktion
zusätzlich eine spezifische Beleuchtung des Garraums funktionell zugeordnet ist und
die automatische Aktivierung der Beleuchtung von dem Auswählen der Betriebsfunktion
abhängig ist. Durch das Gargerät kann somit ein benutzerfreundlicherer und automatisierterer
Betrieb ermöglicht werden. Neben der individuellen Anzeige zumindest einer bevorzugten
und geeignetsten Einschubebene für eine ausgewählte Betriebsfunktion wird darüber
hinaus für die Durchführung dieser Betriebsfunktion die für Ausleuchtung spezifischer
Bereiche des Garraums bevorzugte Beleuchtung automatisch aktiviert.
[0009] Es ist vorgesehen, dass das Gargerät eine erste Beleuchtungsvorrichtung zur Lichteinstrahlung
in dem Garraum über eine Decke der Muffel aufweist und/oder eine zweite Beleuchtungsvorrichtung
zur seitlichen Lichteinstrahlung auf Höhe einer Einschubebene aufweist und abhängig
von spezifischen Betriebsfunktionen die erste und/oder die zweite Beleuchtungsvorrichtung
mit der Auswahl der Betriebsfunktion automatisch aktivierbar ist. Die zweite Beleuchtungsvorrichtung
kann dabei in der Tür zum Verschließen des Garraums ausgebildet sein. Es kann auch
vorgesehen sein, dass die Lichtquellen außerhalb des Garraums angeordnet sind und
über Lichtleitelemente und Lichtschächte in der Tür und/oder in der Muffel das Licht
auf die Höhe der jeweiligen Einschubebene gebracht wird und seitlich oder über die
Tür in den Garraum eingestrahlt wird, um die zugeordnete Einschubebene ausleuchten
zu können. Die erste Beleuchtungsvorrichtung ist vorzugsweise in der Mitte der Decke
der Muffel angeordnet und strahlt somit von oben in den Garraum ein. Abhängig von
einer Betriebsfunktion und/oder einer Anbringung einer Zubereitungsvorrichtung oder
mehrerer Zubereitungsvorrichtungen auf den Aufnahmen kann somit dann auch automatisch
die jeweils geeignetste Beleuchtung im Garraum erreicht werden. Auch dies folgt somit
automatisch, so dass dem Nutzer jeweils die bestmögliche Beleuchtung selbst aktiviert
bereitgestellt werden kann.
[0010] Es sind alle optischen Anzeigeelemente zur Anzeige einer Einschubebene an Frontseiten
eines Flansches der den Garraum begrenzenden Muffel angeordnet. So sind auch diejenigen
optischen Anzeigeelemente, welche die Einschubebene im Hinblick auf den vertikalen
Innenwänden der Muffel angeordneten Aufnahmen an einer derartigen Frontseite von vertikal
orientierten Flanschteilen ausgebildet.
[0011] Des Weiteren ist vorgesehen, dass einer Betriebsfunktion des Gargeräts ein spezifischer
Fragen-Antwort-Dialog zugeordnet ist, so dass zwischen dem Gargerät und einem Nutzer
durch den Fragen-Antwort-Dialog Informationen ausgetauscht werden können. Das automatische
Starten des Frage-Antwort-Dialogs ist abhängig von dem Auswählen dieser zugeordneten
Betriebsfunktion. Insbesondere erfolgt somit selbst gestartet eine weitere Informationsgenerierung,
mittels welcher das Gargerät abhängig davon selbständig weitere Funktionalitäten auswählen
und einstellen kann, um den Zubereitungsvorgang im Hinblick auf die ausgewählten Betriebsfunktionen
optimieren zu können.
[0012] Vorzugsweise umfasst das Gargerät eine Warneinrichtung, welche einem Nutzer das Eindringen
in eine Zubereitungsvorrichtung auf einer für eine Betriebsfunktion bevorzugten Einschubebene
optisch und oder akustisch signalisiert.
Vorzugsweise umfasst der Frage-Antwort-Dialog Fragen zur Form und/oder den Ausmaßen
einer vom Nutzer für den nachfolgenden Zubereitungsvorgang vorgesehenen Zubereitungsvorrichtung.
Auch dadurch können dann gegebenenfalls die geeignete Einschubebene und ein mögliche
Anpassung von Abläufen des Zubereitungsprogramms automatisch erfolgen.
[0013] Selbstverständlich kann der Frage-Antwort-Dialog auch darüber hinaus gehende Fragen
aufweisen, welche im Hinblick auf die individuelle Einstellung des Gargeräts erfolgt.
[0014] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass durch den Boden der Muffel eine weitere Einschubebene
definiert ist. Bei einer derartigen Ausgestaltung des Gargeräts können somit nicht
nur Zubereitungsvorrichtungen auf die paarweise an den vertikalen Wänden der Muffel
gegenüber liegenden angeordneten Aufnahme aufgebracht werden, sondern zumindest eine
Zubereitungsvorrichtung auch direkt auf den Boden der Muffel aufgestellt werden. Die
Flexibilität und variable Verwendbarkeit des Gargeräts kann somit nochmals erhöht
werden und weiteren Betriebsfunktionen sowie weiteren spezifischen Zubereitungsvorgängen
ist der Zugang mit diesem Gargerät möglich. Vorzugsweise weist der Boden der Muffel
zumindest zwei Zubereitungszonen auf, auf denen Zubereitungsvorrichtungen positioniert
sind, wobei die Zubereitungszonen jeweils individuell heizbar sind. Es kann somit
quasi die grundsätzliche Ausgestaltung eines Kochfelds in den Backofen und somit in
den Garraum der Muffel hinein gebracht werden. Es können somit am Boden an spezifischen
Flächenbereichen einzelne Zubereitungsvorrichtungen aufgestellt werden.
[0015] Als Zubereitungsvorrichtung kann generell ein Rost oder Grillpfanne oder Backblech
vorgesehen sein. Gerade zum Aufstellen auf dem Boden der Muffel können jedoch auch
eine Pfanne oder ein Topf oder dergleichen vorgesehen sein.
[0016] Es kann auch vorgesehen sein, dass der Boden im Wesentlichen über sein gesamte Fläche
als Zubereitungszone ausgebildet ist. Dadurch können relativ große Zubereitungsvorrichtungen
auf dem Boden aufgestellt werden und gleichmäßig beheizt werden.
[0017] Vorzugsweise sind die Zubereitungszonen durch Begrenzungsmarkierungen auf dem Boden
kenntlich gemacht, so dass die Flächen, auf denen die Zubereitungsvorrichtungen aufgestellt
werden können, für einen Nutzer leicht einsehbar sind.
[0018] Vorzugsweise weist zumindest eine Zubereitungszone ein optisches Anzeigeelement auf,
welches betriebsfunktionsabhängig zur Anzeige der Auswahl dieser Zubereitungszone
für ein Daraufstellen einer Zubereitungsvorrichtung bei dem nachfolgenden Zubereitungsvorgang
ausgebildet ist. Wird somit eine Betriebsfunktion ausgewählt, bei welcher das Aufstellen
einer Zubereitungsvorrichtung am geeignetsten auf einer Zubereitungszone auf dem Boden
der Muffel ist, so wird dies durch das optische Anzeigeelement in dieser Zubereitungszone
angezeigt. Der Nutzer kann somit einfach erkennen, wo er die Zubereitungsvorrichtung
auf dem Boden aufstellen soll.
[0019] Die Ausgestaltung des optischen Anzeigeelements kann unmittelbar am Boden selbst
vorgesehen sein und dort integral vorgesehen sein. So kann beispielsweise vorgesehen
sein, dass die die Zubereitungszone kennzeichnende Flächenbegrenzung leuchtet oder
beleuchtet wird.
[0020] Es kann auch vorgesehen sein, dass zusätzlich oder anstatt dazu dem Boden der Muffel
ein optisches Anzeigelemente zur Anzeige des Bodens als Einschubebene bei einer ausgewählten
Betriebsfunktion zugeordnet ist. Mit diesem optischen Anzeigeelement wird somit zunächst
grundsätzlich dem Nutzer angezeigt, dass er den Boden als solches als Einschubebene
für die ausgewählte Betriebsfunktion nutzen soll. Mit diesem optischen Anzeigeelement
wird jedoch vorzugsweise noch nicht angezeigt, welches der Zubereitungszonen, wenn
mehrere derartige Zubereitungszonen auf dem Boden vorgesehen sind, letztendlich verwendet
werden soll. Dies kann bei einer derartigen Ausgestaltung dann vorzugsweise mit demjenigen
optischen Anzeigeelement genauer erfolgen, welches dann der spezifischen Zubereitungszone
auf dem Boden zugeordnet ist.
[0021] Vorzugsweise ist das optische Anzeigeelement zur Anzeige des Bodens als geeignete
Einschubebene an einer Frontseite eines Flansches der den Garraum begrenzenden Muffel
angeordnet, insbesondere an einem unteren Flanschteil angeordnet. Vorzugsweise ist
somit vorgesehen, dass der Nutzer durch diese spezifische Position des optischen Anzeigeelements
schnell und zuverlässig erkennt, dass er den Boden als Einschubebene für eine Zubereitungsvorrichtung
wählen soll.
[0022] Vorzugsweise umfasst das Gargerät eine Steuereinheit, welche zur Steuerung einer
Heizeinrichtung eines Gargeräts ausgebildet ist, wobei bei einer spezifischen Betriebsfunktion
des Gargeräts gleichzeitig zumindest zwei Einschubebenen durch jeweils eine Zubereitungsvorrichtung
bewegbar sind und die Steuerung der Heizeinrichtung abhängig von der tatsächlich verwendeten
Anzahl von Zubereitungsvorrichtungen durchführbar ist. Wird von dem Nutzer somit eine
Betriebsfunktion gewählt, bei der auch mehrere Zubereitungsvorrichtungen gleichzeitig
auf unterschiedlichen Einschubebenen in den Garraum eingebracht werden können, so
ist für die Zubereitung der entsprechenden Lebensmittel eine entsprechende Heizleistung
durch die Heizeinrichtung erforderlich. Wird bei dieser Betriebsfunktion jedoch nicht
die theoretisch vorgegebene mögliche maximale Anzahl von Zubereitungsvorrichtungen
in den Garraum auf den Aufnahmen eingebracht sondern eine dazu reduzierte Anzahl an
Zubereitungsvorrichtungen eingebracht, so wird dies durch entsprechende Sensoren des
Gargeräts detektiert und der Ablauf der Betriebsfunktion daran angepasst, wobei dann
die tatsächlich verwendete Anzahl von Zubereitungsvorrichtungen erkannt wird und abhängig
davon die Steuerung der Heizeinrichtung erfolgt. So kann beispielsweise bei einem
Backofen vorgesehen sein, dass der Heißluftbetrieb als Betriebsfunktion ausgewählt
ist. Bei einer derartigen Betriebsfunktion können mehrere Backbleche auf unterschiedlichen
Einschubebenen eingebracht werden. Durch die tatsächlich eingebrachte Anzahl von Zubereitungsvorrichtungen
wird erkannt und je nach Anzahl der verwendeten Einschubebenen erfolgt geräteintern
eine Korrektur der Steuerung der Heizeinrichtung. Beispielsweise wird dann eine niedrigere
Backofentemperatur eingestellt, so dass eine gleichmäßigere Erwärmung und eine gleichmäßigere
Zubereitung aller Lebensmittel während des ablaufenden Zubereitungsvorgangs erfolgen
kann.
[0023] Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren analog zum Gargerät gemäß dem ersten Aspekt
der Erfindung wird einer Betriebsfunktion des Gargeräts eine bevorzugte Einschubebene
zugeordnet, welche nach Auswahl der Betriebsfunktion durch Aufleuchten der zugeordneten
Anzeigeelemente angezeigt wird, wobei der Betriebsfunktion eine spezifische Beleuchtung
des Garraums funktionell zugeordnet wird und abhängig von dem Auswählen der Betriebsfunktion
die Beleuchtung automatisch aktiviert wird. Auch hier sind vorteilhaften Ausgestaltungen
des Gargeräts gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung als vorteilhafte Ausgestaltungen
des erfindungsgemäßen Verfahrens gemäßen dem ersten Aspekt anzusehen.
[0024] Ganz allgemein kann erreicht werden, dass beispielsweise bei einem Backofen ein konventioneller
Heizbetrieb gewählt wird und die bevorzugten Einschubebenen durch die zugeordneten
optischen Anzeigeelemente angezeigt werden und zusätzlich mit dem Starten des konventionellen
Heizbetriebs oder zeitlich versetzt dazu ein Frage-Antwort-Dialog gestartet wird.
Dieser kann auf Spracheingabe und Sprachausgabe basieren und/oder auf einem Anzeigefeld
durch Text und/oder Symbole angezeigt werden, wobei auch der Nutzer seine Antworten
durch eine Tastatur eingeben kann. So kann dann beispielsweise die Frage dahingehend
lauten, welche Form das für die Verwendung beim Zubereitungsvorgang vorgesehene Zubereitungsgefäß
aufweist, ob es hoch ist, ob es flach ist, ob es ein Backblech oder dergleichen ist.
Es kann dann zusätzlich vorgesehen sein, dass mit der Auswahl des konventionellen
Heizbetriebs die Beleuchtungsvorrichtung an der Decke der Muffel automatisch eingeschaltet
wird und abhängig von den eingegebenen Informationen beim Frage-Antwort-Dialog dann
die geeigneten optischen Anzeigeelemente betreffend die bevorzugten Einschubebenen
aufleuchten. Wird dann das Zubehör in Form der Zubereitungsvorrichtung an den richten
Einschubebenen eingeschoben, erlöschen die optischen Anzeigeelemente. Wird das Zubehör
an falschen Einschubebenen eingeschoben, so erfolgt ein akustisches Signal und gegebenenfalls
ein entsprechender Hinweis auf dem Anzeigefeld.
[0025] Bei einem Heißluftbetrieb als Betriebsfunktion kann vorgesehen sein, dass die bevorzugen
Einschubebenen durch die optischen Anzeigeelemente angezeigt werden, wobei vorzugsweise
zunächst nur eine Einschubebene angezeigt wird. Auch hier kann dann oder bereits vorher
der Frage-Antwort-Dialog automatisch gestartet werden. Die Beleuchtung an der Tür
des Garraums wird automatisch eingeschaltet. Wird das Zubehör auf der richtigen Einschubebene
eingeschoben, erscheint in diesem Heißluftbetrieb ein weiterer Vorschlag für eine
weitere Einschubebene, auf der zusätzlich eine Zubereitungsvorrichtung eingebracht
werden kann. Gleichzeitig mit dem zweiten Vorschlag für eine weitere Einschubebene
kann die zugeordnete Seitenwandbeleuchtung aktiviert werden, so dass dann diese Einschubebene
bereits ausgeleuchtet ist. Wird auf dieser weiteren Einschubebene ebenfalls eine Zubereitungsvorrichtung
eingebracht, so kann das vorher geschilderte Szenario fortgesetzt werden. Dies kann
auch dann erfolgen, wenn auf dieser zweiten vorgeschlagenen Einschubebene kein Zubereitungsgefäß
aufgebracht wird und erst auf einer dritten vorgeschlagenen Einschubebene dann wieder
eine Zubereitungsvorrichtung eingebracht wird. Auch dort kann dann die zugeordnete
geeignetste Seitenwandbeleuchtung zusätzlich aktiviert werden. Im Hinblick auf die
Warnung beim Einschieben einer Zubereitungsvorrichtung auf einer falschen Einschubebene
wird auf die oben dargelegten Erläuterungen verwiesen. Insbesondere bei diesem Heißluftbetrieb
können mehrere Einschubebenen gleichzeitig mit jeweils einer Zubereitungsvorrichtung
belegt werden. Abhängig von der tatsächlich verwendeten Auswahl der Zubereitungsvorrichtungen
bei diesem Heißluftbetrieb steuert die Steuereinheit dann die Heizeinrichtung zum
Heizen das Garraums, so dass diesbezüglich situationsspezifisch die optimalen Temperaturbeaufschlagungen
erfolgen. Werden beispielsweise weniger Zubereitungsvorrichtungen als bei diesem Heißluftbetrieb
möglich in den Garraum eingebracht, so kann gegenüber der vollen Besetzung eine niedrigere
Backofentemperatur eingestellt werden.
[0026] Wird eine Betriebsfunktion gewählt, bei der der Boden der Muffel als Einschubebene
bevorzugt vorgesehen ist, so wird dies beispielsweise durch den Boden-Mehrzonenheizbetrieb
charakterisiert, wobei dann die zugehörige optische Anzeige vorzugsweise am unteren
Flanschteil aufleuchtet. Die weiteren optionalen Ausgestaltungen im Hinblick das Erlöschen
der optischen Anzeige beim richtigen Einschub auf dem Boden und/oder einem Warnen
beim falschen Einbringen etc. können analog zu den bereits dargelegten Ausführungen
hier auch vorgesehen sein.
[0027] Die optischen Anzeigeelemente können direkt an der jeweiligen Leuchtposition in Form
der Lichtquellen sein. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Lichtquellen
der optischen Anzeigeelemente beabstandet bzw. entfernt davon angeordnet sind und
deren Licht über Lichtleiter an die entsprechende Stelle, an der das Aufleuchten erfolgt,
geleitet wird. Es kann auch vorgesehen sein, dass bei einem Programm bzw. einer Betriebsfunktion
wie beispielsweise dem Heißluftbetrieb, mehrere Einschubebenen gleichzeitig ausgewählt
werden können und jeweils mit einer Zubereitungsvorrichtung belegt werden können.
Bei diesem Betrieb kann dann auch vorgesehen sein, dass die optischen Anzeigeelemente
der zugeordneten Aufnahmen gleichzeitig aufleuchten, wenn sie noch nicht belegt sind.
[0028] Die im Flansch angebrachten beleuchteten Anzeigeelementen können unterschiedlich
ausgeformt sein. Es kann direkt die Ziffer hinterleuchtet sein, als auch eine hinterleuchtete
geometrische Form neben der Ziffer angebracht sein. Die Farbe des Leuchtsignals kann
hierbei ein- oder mehrfarbig sein. Die visuellen Hinweissignale können auch unabhängig
von einer Zubehörerkennung eingesetzt werden. Hierbei erlischt das visuelle Signal
beim Start des Garvorgangs. Darüber hinaus kann die Funktion der visuellen Hinweissignale
betreffend der optischen Anzeigeelemente mit einem Türkontaktschalter gekoppelt sein.
Durch diese Verknüpfung leuchten die Hinweissignale bei jedem Öffnen der Backofentür.
Somit ist eine Anzeige beim Backen mit Vorheizen gewährleistet.
[0029] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen
sowie nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannte und/oder in den Figuren allein
genannte Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen
Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar,
ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Erläuterte Ausführungsbeispiele können
somit in einzelne Merkmale oder Merkmalskombinationen mit anderen erläuterten Ausführungsbeispielen
gemäß einiger Merkmale oder Merkmalskombinationen zu neuen Ausführungsbeispielen kombiniert
werden.
[0030] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Gargeräts;
und
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung von Teilkomponenten des Gargeräts gemäß Fig. 1.
[0031] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0032] In Fig. 1 ist in einer vereinfachten perspektivischen Darstellung ein Gargerät 1
gezeigt, welches einen Backofen und ein Kochfeld umfasst. Das Gargerät 1 weist einen
Garraum 2 auf, welcher durch Wände einer Muffel 3 begrenzt ist, wobei die Muffel 3
zwei Seitenwände 4 und 5, einen Boden 6 und eine Decke 7 aufweist. Die frontseitige
Beschickungsöffnung der Muffel 3 und somit auch des Garraums 2 ist durch eine Tür
8 verschließbar. Das Gargerät 1 umfasst darüber hinaus beispielhaft vier Kochzonen
27, 28, 29 und 30, die beheizbar sind und auf denen Zubereitungsvorrichtungen wie
Pfannen oder Töpfe oder dergleichen aufgestellt werden können.
[0033] Teilkomponenten des Gargeräts 1 sind in perspektivischer Darstellung in Fig. 2 gezeigt,
wobei insbesondere die Muffel 3 dort dargestellt ist. Die Muffel 3 umfasst einen frontseitigen
rahmenartig umlaufenden Flansch 9, welcher ein erstes vertikales Flanschteil 10 und
ein daran anschließendes horizontal orientiertes oberes Flanschteil 11 und ein wiederum
daran anschließendes zweites vertikales Flanschteil 12 und ein daran anschließendes
horizontales unteres Flanschteil 13 aufweist. Die Flanschteile 10 bis 13 weisen Vorderseiten
10a, 11a, 12a und 13a auf. An den Innenseiten der vertikal orientierten Seitenwände
4 und 5 der Muffel 3 sind mehrere Aufnahmen paarweise gegenüber liegend angeordnet,
so dass verschiedene Einschubebenen definiert werden. In der gezeigten Ausführung
sind in vertikaler Richtung (y-Richtung) verschiedene Aufnahmen übereinander angeordnet.
So ist eine oberste Einschubebene durch die Elemente 14a und 14b an der Seitenwand
5 und der gegenüber liegenden Seite dem Element 14c und ein nicht näher gekennzeichnetes
und zu dem Element 14b korrespondierendes Element vorgesehen. Eine Zubereitungsvorrichtung
beispielsweise in Form eines Backblechs oder eines Rosts oder einer Grillpfanne kann
dort eingeschoben werden. In entsprechender Weise ist eine zweite Einschubebene durch
entsprechende Elemente einer Aufnahme, die allgemein nur noch mit 15 bezeichnet sind,
vorgesehen. Analoges gilt für die darunter ausgebildeten Einschubebenen, die durch
Aufnahmen mit den Elemente 16, 17 und 18 definiert sind.
[0034] An der Vorderseite 10a des vertikalen Flanschteils 10 ist benachbart zu den Elementen
14a und 14b ein optisches Anzeigeelement 19 angeordnet, welches zur Signalisierung
dieser Einschubebene aufleuchtet. In analoger Weise sind darunter optische Anzeigeelement
20, 21, 22 und 23 an dieser Vorderseite 10a ausgebildet, welche jeweils benachbart
und auf Höhe der zugeordneten Einschubebenen, definiert durch die Elemente 15, 16,
17 und 18, angeordnet sind.
[0035] Darüber hinaus ist vorgesehen, dass an der Vorderseite 13a des unteren horizontalen
Flanschteils 13 ein weiteres optisches Anzeigeelemente 24 ausgebildet ist. Das Gargerät
1 umfasst nämlich auch eine weitere Einschubebene, die durch den Boden 6 der Muffel
3 gebildet wird. Es können somit auch direkt auf den Boden 6 Zubereitungsvorrichtungen
wie Backbleche, Gitterroste, Pfannen, Töpfe oder dergleichen positioniert werden.
Unter dem Boden 6 sind eine oder mehrere Heizeinrichtungen angeordnet, durch welche
der gesamte Boden 6 beheizbar ist.
[0036] Es kann auch vorgesehen sein, dass lediglich spezifische Flächenbereiche des Bodens
6 beheizbar sind, wobei lediglich beispielhaft zwei Zubereitungszonen 25 und 26 am
Boden 6 eingezeichnet sind.
[0037] Es kann vorgesehen sein, dass jede dieser Zubereitungszonen 25 und 26 ein zusätzliches
individuelles optisches Anzeigeelement aufweist, welches am oder im Boden 6 angeordnet
ist und benachbart zu der Zubereitungszone 25 oder 26 ausgebildet ist. Durch diese
spezifischen optischen Anzeigeelemente im Boden 6 kann dann die jeweilige Zubereitungszone
25 oder 26 kenntlich gemacht werden und der Nutzer weiß, wo er am Boden 6 sein Zubereitungsgefäß
aufstellen soll. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass ein oder mehrere punktförmige
optische Anzeigeelement vorgesehen sind oder dass beispielsweise eine am Boden 6 ausgebildete
Flächenbegrenzung 25a und 26a, welche die Zubereitungszone 25 bzw. 26 flächenmäßig
begrenzt, beleuchtet oder beleuchtbar ist.
[0038] Das Gargerät 1 ist derart ausgebildet, dass mit der Auswahl einer spezifischen Betriebsfunktion,
beispielsweise eines Heißluftbetriebs oder einer Oberhitze oder einer Unterhitze oder
einer Boden-Mehrzonen-Funktion automatisch die bevorzugte Einschubebene oder bevorzugte
Einschubebenen durch Aufleuchten eines oder mehrerer optischer Anzeigeelemente 19,
20, 21, 22, 23 oder 24 dem Nutzer angezeigt wird. Erfolgt der Einschub oder das Einbringen
einer Zubereitungsvorrichtung auf der korrekten bevorzugten und angezeigten Einschubebene,
so erlischt die zugeordnete optische Anzeige. Wird eine Zubereitungsvorrichtung auf
einer falschen Einschubebene angebracht, so wird dem Nutzer durch einen Warnton oder
einem optischen Warnsignal, welches durch eine Warneinrichtung erzeugt wird, dieser
falsche Einschub signalisiert.
[0039] Zusätzlich wird mit der Auswahl der Betriebsfunktion automatisch eine dieser Betriebsfunktion
geeignete spezifische Beleuchtungsvorrichtung aktiviert, wobei betriebsfunktionsabhängig
eine Deckenbeleuchtung und/oder eine Seitenwandbeleuchtung automatisch aktiviert wird.
Zusätzlich oder anstatt dazu kann vorgesehen sein, dass ein Frage-Antwort-Dialog zwischen
dem Nutzer und dem Gargerät 1 gestartet wird. Die Kommunikation kann über eine Bedieneinrichtung
31 (Fig. 1) sowohl durch Spracheingabe und/oder durch Texteingabe erfolgen.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- Gargerät
- 2
- Garraum
- 3
- Muffel
- 4,5
- Seitenwände
- 6
- Boden
- 7
- Decke
- 8
- Tür
- 9
- Flansch
- 10, 11, 12, 13
- Flanschteile
- 10a, 11a, 12a, 13a
- Vorderseiten der Flanschteile
- 14a, 14b
- Elemente
- 15
- zweite Einschubebene
- 16, 17, 18
- Elemente
- 19
- Anzeigeelement
- 20, 21, 22, 23, 24
- Anzeigeelemente
- 25, 26
- Zubereitungszonen
- 25a, 26a
- Flächenbegrenzungen
- 27, 28, 29, 30
- Kochzonen
- 31
- Bedieneinrichtung
1. Gargerät mit einer Muffel (3), welche einen Garraum (2) begrenzt und welche an Seitenwänden
(4, 5) Aufnahmen (14a, 14b, 14c, 15 bis 18) für Zubereitungsvorrichtungen aufweist,
wobei die Aufnahmen (14a, 14b, 14c, 15 bis 18) paarweise so angeordnet sind, dass
unterschiedliche Einschubebenen für die Zubereitungsvorrichtungen ausgebildet sind,
und optische Anzeigelemente (19 bis 23) zur Anzeige einer Einschubebene an der Muffel
(3) benachbart zu den jeweils zugeordneten Aufnahmen (14a, 14b, 14c, 15 bis 18) angeordnet
sind, wobei einer Betriebsfunktion des Gargeräts (1) zumindest eine bevorzugte Einschubebene
zugeordnet ist, welche nach Auswahl der Betriebsfunktion durch Aufleuchten der zugeordneten
Anzeigelemente (19 bis 24) angezeigt ist, wobei der Betriebsfunktion eine spezifische
Beleuchtungsvorrichtung des Garraums (2) funktionell zugeordnet ist und die automatische
Aktivierung der Beleuchtungsvorrichtung von dem Auswählen der Betriebsfunktion abhängig
ist, wobei das Gargerät (1) eine erste Beleuchtungsvorrichtung zur Lichteinstrahlung
in den Garraum (2) über die Decke (7) der Muffel (3) aufweist und/oder eine zweite
Beleuchtungsvorrichtung zur seitlichen Lichteinstrahlung auf Höhe einer Einschubebene
aufweist und abhängig von einer spezifischen Betriebsfunktion die erste und/oder die
zweite Beleuchtungsvorrichtung mit der Auswahl der Betriebsfunktion automatisch aktivierbar
ist, und alle optischen Anzeigeelemente (19 bis 24) zur Anzeige einer Einschubebene
an Frontseiten (10a, 11a, 12, a, 13a) eines Flansches (9) der den Garraum (2) begrenzenden
Muffel (3) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinheit vorgesehen ist, die in dem Gargerät das Verfahren nach Anspruch
10 ausführt.
2. Gargerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Warneinrichtung ausgebildet ist, welche einem Nutzer das Einbringen einer Zubereitungsvorrichtung
auf einer für eine Betriebsfunktion nicht bevorzugten Einschubebene optisch und/oder
akustisch signalisiert.
3. Gargerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Frage-Antwort-Dialog Fragen zur Form und/oder den Ausmaßen einer vom Nutzer für
den nachfolgenden Zubereitungsvorgang vorgesehenen Zubereitungsvorrichtung umfasst.
4. Gargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Boden (6) der Muffel (3) eine weitere Einschubebene definiert ist.
5. Gargerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (6) zumindest zwei Zubereitungszonen (25, 26) aufweist, auf denen Zubereitungsvorrichtungen
positionierbar sind, wobei die Zubereitungszonen (25, 26) jeweils individuell heizbar
sind.
6. Gargerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Zubereitungszone (25, 26) ein optisches Anzeigeelement (25a, 26a)
aufweist, welches betriebsfunktionsabhängig zur Anzeige der Auswahl dieser Zubereitungszone
(25, 26) für ein Daraufaufstellen einer Zubereitungsvorrichtung bei einem nachfolgenden
Zubereitungsvorgang ausgebildet ist.
7. Gargerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Boden (6) ein optisches Anzeigelement (24) zur Anzeige des Bodens (6) als Einschubebene
bei einer ausgewählten Betriebsfunktion zugeordnet ist.
8. Gargerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigeelement (24) zur Anzeige der Einschubebene an einer Frontseite (13a) eines
Flansches (9) der den Garraum (2) begrenzenden Muffel (3) angeordnet ist, insbesondere
an einem unteren Flanschteil (13) angeordnet ist.
9. Gargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinheit vorgesehen ist, welche zur Steuerung einer Heizeinrichtung des
Gargeräts (1) ausgebildet ist, wobei bei einer spezifischen Betriebfunktion des Gargeräts
(1) gleichzeitig zumindest zwei Einschubebenen durch jeweils eine Zubereitungsvorrichtung
belegbar sind und die Steuerung der Heizeinrichtung abhängig von der tatsächlich verwendeten
Anzahl von Zubereitungsvorrichtungen durchführbar ist.
10. Verfahren zum Betreiben eines Gargeräts (1) mit einer Muffel (3), welche einen Garraum
(2) begrenzt und welche an Seitenwänden (4, 5) Aufnahmen (14a, 14b, 14c, 15 bis 18)
für Zubereitungsvorrichtungen aufweist, wobei die Aufnahmen (14a, 14b, 14c, 15 bis
18) paarweise so angeordnet werden, dass unterschiedliche Einschubebenen für die Zubereitungsvorrichtungen
ausgebildet werden, und optische Anzeigelemente (19 bis 23) zur Anzeige einer Einschubebene
an der Muffel (3) benachbart zu den jeweils zugeordneten Aufnahmen (14a, 14b, 14c,
15 bis 18) angeordnet werden, wobei einer Betriebsfunktion des Gargeräts (1) eine
bevorzugte Einschubebene zugeordnet wird, welche nach Auswahl der Betriebsfunktion
durch Aufleuchten der zugeordneten Anzeigelemente (19 bis 24) angezeigt wird, wobei
der Betriebsfunktion eine spezifische Beleuchtungsvorrichtung des Garraums (2) funktionell
zugeordnet wird und abhängig von dem Auswählen der Betriebsfunktion die Beleuchtungsvorrichtung
aktiviert wird, wobei das Gargerät (1) eine erste Beleuchtungsvorrichtung zur Lichteinstrahlung
in den Garraum (2) über die Decke (7) der Muffel (3) aufweist und/oder eine zweite
Beleuchtungsvorrichtung zur seitlichen Lichteinstrahlung auf Höhe einer Einschubebene
aufweist und abhängig von einer spezifischen Betriebsfunktion die erste und/oder die
zweite Beleuchtungsvorrichtung mit der Auswahl der Betriebsfunktion automatisch aktiviert
werden, und alle optischen Anzeigeelemente (19 bis 24) zur Anzeige einer Einschubebene
an Frontseiten (10a, 11a, 12, a, 13a) eines Flansches (9) der den Garraum (2) begrenzenden
Muffel (3) angeordnet werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Betriebsfunktion ein spezifischer Frage-Antwort-Dialog zwischen dem Nutzer und
dem Gargerät (1) zugeordnet wird, und abhängig von dem Auswählen der Betriebsfunktion
der Frage-Antwort-Dialog gestartet wird.
1. Cooking device with a muffle (3) which bounds a cooking chamber (2) and which has
receptacles (14a, 14b, 14c, 15 to 18) on side walls (4, 5) for preparation devices,
wherein the receptacles (14a, 14b, 14c, 15 to 18) are arranged in pairs such that
different insertion levels are formed for the preparation devices, and optical display
elements (19 to 23) for displaying an insertion level are arranged on the muffle (3)
adjacent to the respectively associated receptacles (14a, 14b, 14c, 15 to 18), wherein
at least one preferred insertion level is associated with an operating function of
the cooking device (1), and is displayed after selecting the operating function by
illumination of the associated display elements (19 to 24), wherein a specific illumination
device of the cooking chamber (2) is functionally associated with the operating function
and the automatic activation of the illumination device is dependent on the selection
of the operating function, wherein the cooking device (1) has a first illumination
device for light irradiation into the cooking chamber (2) via the ceiling (7) of the
muffle (3) and/or a second illumination device for lateral light irradiation at the
height of an insertion level and as a function of a specific operating function the
first and/or the second illumination device can be automatically activated by selecting
the operating function, and all optical display elements (19 to 24) for displaying
an insertion level are arranged on front sides (10a, 11a, 12a, 13a) of a flange (9)
of the muffle (3) bounding the cooking chamber (2), characterised in that a control unit is provided which in the cooking chamber executes the method according
to claim 10.
2. Cooking device according to claim 1, characterised in that a warning device is formed which optically and/or acoustically signals to a user
that a preparation device has been inserted on an insertion level not preferred for
an operating function.
3. Cooking device according to claim 1 or 2, characterised in that the question-and-answer dialogue comprises questions on the shape and/or dimensions
of a preparation device intended by the user for the subsequent preparation process.
4. Cooking device according to one of the preceding claims, characterised in that a further insertion level is defined by the floor (6) of the muffle (3).
5. Cooking device according to claim 4, characterised in that the floor (6) has at least two preparation zones (25, 26) on which preparation devices
can be positioned, wherein the preparation zones (25, 26) can each be individually
heated.
6. Cooking device according to claim 5, characterised in that at least one preparation zone (25, 26) has an optical display element (25a, 26a)
which depending on the operating function is designed to display the selection of
said preparation zone (25, 26) for placing a preparation device thereon in a subsequent
preparation process.
7. Cooking device according to one of claims 4 to 6, characterised in that an optical display element (24) for displaying the floor (6) as an insertion level
in a selected operating function is associated with the floor (6).
8. Cooking device according to claim 7, characterised in that the display element (24) for displaying the insertion level is arranged on a front
side (13a) of a flange (9) of the muffle (3) bounding the cooking chamber (2), in
particular is arranged on a lower flange portion (13).
9. Cooking device according to one of the preceding claims, characterised in that a control unit is provided which is designed to control a heating device of the cooking
device (1), wherein in a specific operating function of the cooking device (1) at
least two insertion levels can be occupied simultaneously in each case by one preparation
device and control of the heating device can be performed as a function of the number
of preparation devices actually used.
10. Method for operating a cooking device (1) with a muffle (3) which bounds a cooking
chamber (2) and which has receptacles (14a, 14b, 14c, 15 to 18) on side walls (4,
5) for preparation devices, wherein the receptacles (14a, 14b, 14c, 15 to 18) are
arranged in pairs such that different insertion levels are formed for the preparation
devices, and optical display elements (19 to 23) for displaying an insertion level
are arranged on the muffle (3) adjacent to the respectively associated receptacles
(14a, 14b, 14c, 15 to 18), wherein a preferred insertion level is associated with
an operating function of the cooking device (1), and is displayed after selecting
the operating function by illumination of the associated display elements (19 to 24),
wherein a specific illumination device of the cooking chamber (2) is functionally
associated with the operating function and the activation of the illumination device
is dependent on the selection of the operating function, wherein the cooking device
(1) has a first illumination device for light irradiation into the cooking chamber
(2) via the ceiling (7) of the muffle (3) and/or a second illumination device for
lateral light irradiation at the height of an insertion level and as a function of
a specific operating function the first and/or the second illumination device is automatically
activated by selecting the operating function, and all optical display elements (19
to 24) for displaying an insertion level are arranged on front sides (10a, 11a, 12a,
13a) of a flange (9) of the muffle (3) bounding the cooking chamber (2), characterised in that a specific question-and-answer dialogue between the user and the cooking device (1)
is associated with the operating function, and the question-and-answer dialogue is
started as a function of the selection of the operating function.
1. Appareil de cuisson avec une moufle (3), qui délimite un espace de cuisson (2) et
qui présente au niveau de parois latérales (4, 5) des logements (14a, 14b, 14c, 15
à 18) pour des dispositifs de préparation, dans lequel les logements (14a, 14b, 14c,
15 à 18) sont disposés par paires de sorte que différents niveaux d'introduction sont
réalisés pour les dispositifs de préparation, et des éléments d'affichage optiques
(19 à 23) destinés à l'affichage d'un niveau d'introduction au niveau de la moufle
(3) sont disposés de manière adjacente aux logements (14a, 14b, 14c, 15 à 18) respectivement
associés, dans lequel à une fonction opérationnelle de l'appareil de cuisson (1) est
associé au moins un niveau d'introduction préféré, qui est affiché après la sélection
de la fonction opérationnelle par le biais d'un éclairage des éléments d'affichage
(19 à 24) associés, dans lequel un dispositif d'éclairage spécifique de l'espace de
cuisson (2) est associé de manière fonctionnelle à la fonction opérationnelle et l'activation
automatique du dispositif d'éclairage est dépendante de la sélection de la fonction
opérationnelle, dans lequel l'appareil de cuisson (1) présente un premier dispositif
d'éclairage destiné à l'irradiation lumineuse dans l'espace de cuisson (2) par l'intermédiaire
de la couverture (7) de la moufle (3) et/ou présente un deuxième dispositif d'éclairage
destiné à l'irradiation lumineuse latérale à la hauteur d'un niveau d'introduction
et en fonction d'une fonction opérationnelle spécifique le premier et/ou le deuxième
dispositif d'éclairage peuvent être activés automatiquement avec la sélection de la
fonction opérationnelle, et tous les éléments d'affichage optiques (19 à 24) destinés
à l'affichage d'un niveau d'introduction sont disposés au niveau de faces avant (10a,
11 a, 12a, 13a) d'un rebord (9) de la moufle (3) délimitant l'espace de cuisson (2),
caractérisé en ce qu'il est prévu une unité de commande qui réalise dans l'appareil de cuisson le procédé
selon la revendication 10.
2. Appareil de cuisson selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un système d'avertissement est réalisé, qui signale de manière optique et/ou acoustique
à un utilisateur la mise en place d'un dispositif de préparation sur un niveau d'introduction
non préféré pour une fonction opérationnelle.
3. Appareil de cuisson selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dialogue question-réponse comprend des questions destinées à la forme et/ou aux
proportions d'un dispositif de préparation prévu par l'utilisateur pour le processus
de préparation suivant.
4. Appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que par le biais du fond (6) de la moufle (3) un autre niveau d'introduction est défini.
5. Appareil de cuisson selon la revendication 4, caractérisé en ce que le fond (6) présente au moins deux zones de préparation (25, 26) sur lesquelles des
dispositifs de préparation sont positionnables, dans lequel les zones de préparation
(25, 26) peuvent respectivement être chauffées individuellement.
6. Appareil de cuisson selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'au moins une zone de préparation (25, 26) présente un élément d'affichage optique
(25a, 26a), qui est réalisé de manière dépendante des fonctions opérationnelles en
vue de l'affichage de la sélection de cette zone de préparation (25, 26) pour une
mise en place d'un dispositif de préparation lors d'un processus de préparation suivant.
7. Appareil de cuisson selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce qu'un élément d'affichage optique (24) destiné à l'affichage du fond (6) en tant que
niveau d'introduction est associé au fond (6) pour une fonction opérationnelle sélectionnée.
8. Appareil de cuisson selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'élément d'affichage (24) destiné à l'affichage du niveau d'introduction est disposé
au niveau d'une face avant (13a) d'un rebord (9) de la moufle (3) délimitant l'espace
de cuisson (2), en particulier est disposé au niveau d'une partie de rebord inférieure
(13).
9. Appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une unité de commande est prévue, qui est réalisée pour la commande d'un système de
chauffage de l'appareil de cuisson (1), dans lequel pour une fonction opérationnelle
spécifique de l'appareil de cuisson (1) au moins deux niveaux d'introduction peuvent
être occupés simultanément par le biais respectivement d'un dispositif de préparation
et la commande du système de chauffage peut être exécutée en fonction du nombre réellement
employé de dispositifs de préparation.
10. Procédé destiné à faire fonctionner un appareil de cuisson (1) avec une moufle (3),
qui délimite un espace de cuisson (2) et qui présente au niveau de parois latérales
(4, 5) des logements (14a, 14b, 14c, 15 à 18) pour des dispositifs de préparation,
dans lequel les logements (14a, 14b, 14c, 15 à 18) sont disposés par paires de sorte
que différents niveaux d'introduction sont réalisés pour les dispositifs de préparation,
et des éléments d'affichage optiques (19 à 23) destinés à l'affichage d'un niveau
d'introduction sont disposés au niveau de la mufle (3) de manière adjacente aux logements
(14a, 14b, 14c, 15 à 18) associés respectivement, dans lequel est associé à une fonction
opérationnelle de l'appareil de cuisson (1) un niveau d'introduction préféré, qui
est affiché après la sélection de la fonction opérationnelle par le biais d'un éclairage
des éléments d'affichage (19 à 24) associés, dans lequel un dispositif d'éclairage
spécifique de l'espace de cuisson (2) est associé de manière fonctionnelle à la fonction
opérationnelle et le dispositif d'éclairage est activé en fonction de la sélection
de la fonction opérationnelle, dans lequel l'appareil de cuisson (1) présente un premier
dispositif d'éclairage destiné à l'irradiation lumineuse dans l'espace de cuisson
(2) par l'intermédiaire de la couverture (7) de la moufle (3) et/ou présente un deuxième
dispositif d'éclairage destiné à l'irradiation lumineuse latérale à la hauteur d'un
niveau d'introduction et en fonction d'une fonction opérationnelle spécifique le premier
et/ou le deuxième dispositif d'éclairage sont activés automatiquement avec la sélection
de la fonction opérationnelle, et tous les éléments d'affichage optiques (19 à 24)
destinés à l'affichage d'un niveau d'introduction sont disposés au niveau de faces
avant (10a, 11a, 12a, 13a) d'un rebord (9) de la moufle (3) délimitant l'espace de
cuisson (2), caractérisé en ce qu'un dialogue question-réponse spécifique entre l'utilisateur et l'appareil de cuisson
est associé à la fonction opérationnelle, et en fonction de la sélection de la fonction
opérationnelle le dialogue question-réponse est lancé.

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