| (19) |
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(11) |
EP 2 445 652 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.08.2017 Patentblatt 2017/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.06.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/058043 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/006712 (20.01.2011 Gazette 2011/03) |
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SPANNWERKZEUG IN FORM EINER KARTUSCHENAUSDRÜCKVORRICHTUNG
CLAMPING TOOL IN THE FORM OF A CARTRIDGE DISCHARGING DEVICE
OUTIL DE SERRAGE SE PRÉSENTANT SOUS LA FORME D'UN DISPOSITIF D'ÉJECTION À CARTOUCHE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
24.06.2009 DE 102009026025
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.2012 Patentblatt 2012/18 |
| (73) |
Patentinhaber: Wolfcraft GmbH |
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56746 Kempenich (DE) |
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Erfinder: |
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- NONIEWICZ, Zbigniew
56746 Kempenich (DE)
- SCHÜLLER, Hans-Jürgen
53426 Königsfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grundmann, Dirk |
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Rieder & Partner mbB
Patentanwälte - Rechtsanwalt
Corneliusstrasse 45 42329 Wuppertal 42329 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 034 847 WO-A2-01/37903
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WO-A1-2008/059063 US-A1- 2004 024 361
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausdrücken einer insbesondere pastösen
Masse aus einer im wesentlichen zylindrischen Kartusche durch Vorantreiben eines Kolbens
in einem Kartuschenrohr in Richtung auf eine Austrittsöffnung, mit einem Sockel, auf
dem das der Austrittsöffnung gegenüberliegende Ende des Kartuschenrohres aufsetzbar
ist und mit Klemmstücken, die durch Federkraft auf Höhe des Sockels gegen die Außenwandung
des Endes des Kartuschenrohres drücken.
[0002] Eine derartige Kartuschenausdrückvorrichtung ist bekannt aus der
EP 1 034 847 A2. Das Grundgehäuse, welches einen Vortriebshebel lagert, der gegen einen Handgriff
verschwenkt werden kann, um einen am Ende einer Schubstange sitzenden Stempel in das
Kartuschenrohr einer Kartusche zu verlagern, um den dort angeordneten Kolben in Richtung
einer Austrittsöffnung voranzutreiben, besitzt einen Sockel, auf den das Ende des
Kartuschenrohres aufsteckbar ist. Der Sockel wird von einem eine Vielzahl radial einwärts
gerichteter Krallen aufweisenden Federring umgeben. Die Krallen des Federrings graben
sich in die Außenmantelfläche des Kartuschenrohres auf Höhe des Sockels ein. Es ist
ein in Axialrichtung verlagerbarer Löseschieber vorgesehen, um die Krallen aus ihrer
Eingriffsstellung zur Außenwandung des Kartuschenrohres zurückzuverlagern, damit das
Kartuschenrohr vom Sockel abgezogen werden kann.
[0003] Eine ähnliche Vorrichtung offenbart die
WO 2005/097354. Bei der dort beschriebenen Spannvorrichtung sitzt am Ende einer in einem Grundkörper
verschieblich gelagerten Stange eine Spannbacke in Form eines Stempels, um den Kolben
der Kartusche in Richtung der Austrittsöffnung voranzutreiben. Die Schubstange wird
mittels eines Schrittschaltgetriebes, welches einen Vortriebshebel und eine Mitnehmerplatte
aufweist, in einer Spannrichtung vorverlagert. Nach dem jeweiligen Hub in Spannrichtung
wird die Schubstange von einer Rückdrücksperre gegen eine Rückverlagerung in Gegenrichtung
gehemmt. Mittels eines Lösehebels kann die Rückdrücksperre aus ihrer Sperrstellung
verlagert werden. Um das rückwärtige Ende des Kartuschenrohres am Grundkörper zu halten,
sind an der Innenwandung des Kartuschenrohres angreifende Klemmelemente vorgesehen.
[0004] Die
DE 299 03 910 U1 beschreibt ebenfalls eine Kartuschenausdrückvorrichtung, bei der das der Austrittsöffnung
gegenüberliegende Ende des Kartuschenrohres am Grundkörper befestigt ist. Dies erfolgt
hier mittels einer Klemmschelle. Die
US2004024361 beschreibt eine Kartuschenausdrückvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Vorrichtung gebrauchsvorteilhaft
weiterzubilden.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung. Gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung ist vorgesehen, dass die Klemmstücke an zwei sich diametral
gegenüberliegenden Stellen am Kartuschenrohr angreifen. Die Fesselung erfolgt somit
nur an zwei sich gegenüberliegenden Orten. Die Klemmstücke sind an den Enden jeweils
eines von einer Feder in eine Klemmstellung beaufschlagten Betätigungshebels angeordnet.
Die Betätigungshebel können mehrarmig und insbesondere zweiarmig gestaltet sein. Die
beiden Drehachsen der Betätigungshebel verlaufen parallel zueinander. Das Grundgehäuse
kann zwei diametral gegenüberliegende Kammern aufweisen, in denen die Betätigungshebel
gelagert sind. Zwei Arme eines Betätigungshebels sind so ausgebildet und liegen insbesondere
in einer 180°-Gestrecktlage hintereinander, dass sie die Kammer nach außen hin verschließen.
Ein Arm des Betätigungshebels bildet einen Betätigungsarm, der zu Verlagerung des
Klemmstücks in Gehäuseeinwärtsrichtung zu verlagern ist. Dies erfolgt gegen die Rückstellkraft
einer Druckfeder, die sich am Betätigungsarm und am Boden einer Lageröffnung des Grundgehäuses
abstützt. Zum Lösen der Klemmstellung müssen die beiden Betätigungsarme der Betätigungshebel
aufeinander zu verlagert werden. Die in einem stumpfen Winkel vom Betätigungsarm abragenden
Klemmarme der der Betätigungshebel tragen jeweils von einer Metallplatte ausgebildete
Klemmstücke. Die Klemmstücke besitzen sich auf einer Kreisbogenlinie erstreckende
Schneiden, die in der Klemmstellung an der Außenwandung des Kartuschenrohres in einer
Schrägstellung anliegen. Wird auf die Kartusche ein Zug ausgeübt, so graben sich die
Schneiden tiefer in die Außenwandung des Kartuschenrohres. Das Widerlager für die
Klemmkraft wird von einer Mantelwandung des Sockels ausgebildet. Dieser besitzt in
dem Bereich, in dem das Kartuschenrohr von der Schneide beaufschlagt wird, eine kreisbogenförmige
Grundrisslinie. Die Umrisskontur des Sockels ist in diesem Bereich dem Verlauf der
Innenwandung des Kartuschenrohres angepasst. Das Kartuschenrohr kann sich durch die
sich diametral gegenüberliegenden Klemmstücke zu einer Ovalform verformen, da es ausschließlich
von zwei sich diagonal gegenüberliegenden Stellen von den Klemmstücken beaufschlagt
wird. Der Sockel wird vorzugsweise von einer Ringstruktur ausgebildet, die an sich
gegenüberliegenden Stellen abgeflacht ist. Der Sockel besitzt eine Durchtrittsöffnung,
durch die die Schubstange hindurchragt. Auf dem freien Ende der Schubstange sitzt
ein Stempel, der den Kolben der Kartusche beaufschlagt. Durch Druck auf den Kolben
wird die innerhalb des Kartuschenrohres zwischen Kolben und Austrittsöffnung bevorratete
pastöse Masse komprimiert und durch eine von einer Tülle gebildeten Austrittsöffnung
herausgepresst. Zum Antrieb der Schubstange ist ein Schrittschaltgetriebe vorgesehen,
welches einen Vortriebshebel besitzt, der um ein Drehachse schwenkbar am Grundgehäuse
gelagert ist und zur Erzielung einer Pumpbewegung in Richtung auf einen Handgriff
verlagerbar ist. Dabei greift ein Antriebsarm des Vortriebshebels an einem Mitnehmer
an, bei dem es sich um eine Mitnehmerplatte handeln kann. Diese gerät in eine verkippte
Klemmlage zur Schubstange und wird unter Mitnahme der Schubstange gegen die Rückstellkraft
einer Rückstellfeder in eine Spannrichtung vorverlagert. Im Grundkörper befindet sich
zudem eine von einer Sperrplatte ausgebildete Rückdrücksperre, die sich an einem Ende
an einem gehäusefesten Stützanschlag abstützt. An dem gegenüberliegenden Ende wird
das Klemmstück von einer Rückstellfeder beaufschlagt und von dieser in einer Klemmstellung
auf der Schubstange gehalten. Bei der Vorverlagerung kann die Schubstange durch eine
Öffnung der Klemmplatte hindurch gleiten. Um die Rückdrücksperre zu lösen, muss ein
Lösehebel verschwenkt werden, der mit einer Betätigungsschulter an dem von der Rückstellfeder
beaufschlagten Ende des Klemmstücks angreift, um Letzteres aus der Klemmstellung zu
bringen.
[0006] Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft die Weiterbildung der zuvor beschriebenen
Rückdrücksperre an einem Spannwerkzeug, insbesondere in Form einer Kartuschenausdrückvorrichtung
mit einer am Ende einer in einem Grundkörper verschieblich gelagerten Stange, insbesondere
Schubstange angeordneten Spannbacke, insbesondere in Form eines Stempels, die mittels
eines Schrittschaltgetriebes in einer Spannrichtung vorverlagerbar ist und mit einer
lösbaren Rückdrücksperre zur Hemmung einer Rückverlagerung der Stange in Gegenrichtung.
[0007] Zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe ist hier vorgesehen, dass die Rückdrücksperre
nach einer Vorverlagerung erst nach einer geringfügigen Rückverlagerung in Wirkung
tritt. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn es sich bei dem Spannwerkzeug
um eine Kartuschenausdrückvorrichtung handelt. Der Stempel komprimiert die in der
Kartusche bevorratete pastöse Masse und drückt sie aus der Austrittsöffnung heraus.
Wird der oben beschriebene Mitnehmer durch Verminderung einer Antriebskraft am Vortriebshebel
entlastet, so bewirkt die Kraft der komprimierten Masse eine geringfügige Rückverlagerung
des Stempels bzw. der Schubstange, bevor deren Verlagerung von der Rückdrücksperre
gehemmt ist. Hierdurch kann sich die in der Kartusche komprimierte pastöse Masse entspannen,
so dass ein Nachtropfen aus der Austrittsöffnung verhindert wird. Das Sperrglied der
Rückdrücksperre kann nach der Verlagerung von einem Stützanschlag beabstandet sein.
Erst nach Beendigung der Vorverlagerung kann durch Druck auf die Spannbacke, also
den Stempel die Stange bis in eine Anlagestellung des Sperrgliedes an den Stützanschlag
zurückverlagert werden. Dem Stützanschlag, an dem sich das Sperrglied zur Entfaltung
seiner Hemmstellung abstützt, kann in Vorverlagerungsrichtung ein Bewegungsendanschlag
benachbart sein. Gegen diesen Bewegungsendanschlag kann das Sperrglied anschlagen,
wenn es bei der Vorverlagerung der Schubstange in Spannrichtung um eine geringe Wegstrecke
mitgeschleppt wird. Dies kann gleichzeitig mit einer Kompression der Rückstellfeder
erfolgen. Es ist aber auch vorgesehen, dass das Sperrglied im Bereich des Stützanschlages
bzw. des Bewegungsendanschlages in Spannrichtung von einer Vortriebsfeder beaufschlagt
wird und dass diese Vortriebsfeder eine größere Federkraft entwickelt als die Rückstellfeder,
so dass das Sperrglied permanent am Bewegungsendanschlag anliegt. Auch bei dieser
Variante ist es möglich, nach Beendigung des Vortriebes durch Betätigung des Vortriebshebels
den Stempel bzw. die Schubstange geringfügig zurückzuverlagern. Mit einem bezogen
auf die Vortriebsrichtung der Stange vor dem Handgriff bzw. dem Vortriebshebel sitzenden
Lösehebel kann ein Randabschnitt des Sperrgliedes in die Lösestellung beaufschlagt
werden, welcher Randabschnitt dem Randabschnitt gegenüberliegt, der sich mit Bewegungsspiel
zwischen Bewegungsendanschlag und Stützanschlag befindet.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in perspektivischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer Kartuschenausdrückvorrichtung;
- Fig. 2
- einen Schnitt gemäß der Schnittlinie II - II in Figur 1;
- Fig. 3
- eine Explosionsdarstellung der wesentlichen Elemente der Kartuschenausdrückvorrichtung;
- Fig. 4
- eine weitere perspektivische Darstellung der Kartuschenausdrückvorrichtung im Bereich
einer Einstecköffnung 38 für ein Kartuschenrohr 1 einer Kartusche;
- Fig. 5
- einen Schnitt gemäß der Linie V - V in Fig. 4, wobei das Ende eines Kartuschenrohres
1 in einer Klemmstellung gehalten ist;
- Fig. 5a
- eine Darstellung gemäß Fig. 5, wobei das Kartuschenrohr freigegeben worden ist;
- Fig. 6
- einen Schnitt gemäß der Linie VI - VI in Fig. 5a;
- Fig. 7
- eine Darstellung gemäß Fig. 2 mit in Vortriebsrichtung betätigtem Vortriebshebel 8;
- Fig. 8
- eine Folgedarstellung gemäß Fig. 7, wobei der Stempel 13 bzw. die Schubstange 12 geringfügig
bis in eine Hemmstellung zurückverlagert worden ist;
- Fig. 9
- eine Darstellung gemäß Fig. 2 mit in Freigabestellung gebrachter Rückdrücksperre und
- Fig. 10
- ein zweites Ausführungsbeispiel.
[0009] Das in den Figuren 1 bis 9 dargestellte Ausführungsbeispiel besitzt einen aus Kunststoff
gefertigten Grundkörper 6, der an seinem vorderen Ende eine Einstecköffnung 38 zum
Einstecken eines Kartuschenrohres 1 einer mit einer pastösen Masse gefüllten Kartusche
aufweist. Innerhalb des Kartuschenrohres 1 befindet sich ein Kolben 2. An der dem
Kolben 2 gegenüberliegenden Seite bildet die Kartusche mit einer Tülle 5 eine Austrittsöffnung
4 aus, durch welche durch Druck auf den Kolben 2 eine innerhalb der Kartusche bevorratete
pastöse Masse 3 herausgepresst werden kann.
[0010] Zur Aufnahme des Endes 1' des Kartuschenrohres 1 ist im Bereich des Bodens der Einstecköffnung
38 ein ringförmiger Sockel 21 vorgesehen. Die Wandung der Einstecköffnung 38 wird
von einem Innenzylinder ausgebildet. Zwei sich diagonal gegenüberliegende Bereiche
des Sockels 21 werden von einer auf einer Kreisbogenkonturlinie verlaufenden Stege
gebildet, die radial einwärts verlaufende Stützrippen 26 aufweisen. Der Verlauf der
Wandung 22 des Sockels 21 entspricht dort der Innenkontur des Kartuschenrohres 1.
An zwei sich diagonal gegenüberliegenden Seiten, an denen keine Klemmmittel vorgesehen
sind, besitzt der Sockel 21 Abflachungen 21'.
[0011] Im Zentrum des Sockels 21 befindet sich eine Führungsöffnung 23, in welcher eine
Schubstange 12 gelagert ist. Diese trägt an ihrem vorderen, in die Einstecköffnung
38 hineinragenden Ende einen Stempel 13, mit dem der Kolben 2 in einer Spannrichtung
beaufschlagt werden kann. Mit einem weiter unten noch beschreibenden Schrittschaltgetriebe
kann die Schubstange 12 schrittweise in Spannrichtung verlagert werden. Sie ist dabei
mit einer ebenfalls weiter unten noch beschriebenen Rückdrücksperre an einer Rückverlagerung
gehemmt.
[0012] Bezogen auf die Schubstange 12 bildet das Gehäuse 6 zwei sich diametral gegenüberliegende
Kammern 36 aus, die der Einstecköffnung 38 benachbart liegen. Die Kammern erstrecken
sich parallel zur Einstecköffnung 38. In jeder der beiden Kammern 36 ist ein Betätigungshebel
27 gelagert. Die beiden Drehachsen 33, um welche jeder Betätigungshebel 27 drehbar
ist, verlaufen parallel zueinander. Jeder Betätigungshebel 27 bildet einen in Öffnungsrichtung
der Einstecköffnung 38 ragenden Betätigungsarm 28 aus. Die Betätigungsarme 28 können
aufeinander zu verlagert werden. Dies erfolgt gegen die Rückstellkraft einer Druckfeder
29, die sich auf dem Boden einer topfförmigen Öffnung 34 abstützt. Das andere Ende
der Druckfeder 29 beaufschlagt die Unterseite des Betätigungsarmes 28. In einer 180°-Erstreckungsrichtung
zum Betätigungsarm 28 weist der Betätigungshebel 27 einen Verschlussarm 37 auf. Mit
dem Betätigungsarm 28 und dem Verschlussarm 37 ist die Kammer 36 nach außen geschlossen.
[0013] Von der Rückseite des Hebelpaares 28, 37 ragt ein Klemmarm 30 ab. Am Ende dieses
Klemmarms sitzt ein aus einer Metallplatte gefertigtes Klemmstück 31. Die Metallplatte
erstreckt sich schräg zur Verlagerungsrichtung der Schubstange 12 und besitzt an ihrem
freien Ende eine auf einer Bogenlinie verlaufende Schneide 32. Die Druckfeder 29 übt
eine Kraft aus, die die Schneide 32 schräg in die Außenwandung des Kartuschenrohres
1 beaufschlagt. Wegen der Schrägstellung des die Schneide 32 aufweisenden Klemmstücks
31 gräbt sich die Schneide bei einem Zug auf die Kartusche, was durch eine Vorverlagerung
des Stempels 13 erfolgt, in die Außenwandung des Kartuschenrohres 1 ein.
[0014] Das Lösen der Klemmverbindung, mit der das Kartuschenrohr 1 am Grundkörper 6 gehalten
ist, ist in einer Einhandbetätigung möglich. Mit Daumen und Zeigefinger können die
beiden Betätigungsarme 28 der Betätigungshebel 27 aufeinander zu verlagert werden.
Mit der anderen Hand kann eine geleerte Kartusche aus der Einstecköffnung 38 herausgezogen
werden.
[0015] Zum Einstecken einer neuen Kartusche braucht der Betätigungsarm 28 nicht betätigt
werden. Wegen der Schrägstellung des Klemmstückes 31 wird es beim Einstecken einer
neuen Kartusche in die Einstecköffnung 38 vom Stirnrand des Endes 1' des Kartuschenrohres
1 verlagert.
[0016] Das oben bereits erwähnte Schrittschaltgetriebe besteht aus einem Vortriebshebel
8, der um eine gehäusefeste Achse 24 am Grundgehäuse 6 gelagert ist. Der Vortriebshebel
8 kann von den Fingern einer einen Handgriff 7 umfassenden Hand in Richtung auf den
Handgriff 7 verschwenkt werden. Dabei bewegt sich ein Antriebsarm des Vortriebshebels
8 in Gegenrichtung und beaufschlagt den Randbereich eines in einer Lagerkammer 39
gelagerten Mitnehmers 10. Bei dem Mitnehmer 10 handelt es sich um ein Metallplättchen
mit einer scharfkantigen Öffnung 10', welche von der Schubstange 12 durchgriffen ist.
Eine ebenfalls von der Schubstange 12 durchgriffene Rückstellfeder 11 beaufschlagt
den Mitnehmer 10 und hält ihn in einer Grundstellung, in welcher die Schubstange 12
frei durch die Öffnung 10' des Mitnehmers 10 gleiten kann. Wird der Vortriebshebel
8 verschwenkt, so bewirkt der Angriff des Antriebsarmes 9 am Rand des Mitnehmers 10
eine Verkippung des Mitnehmers 10, so dass die scharfen Kanten der Öffnung 10 in die
Außenwandung der Schubstange 12 eingreifen. Die Schubstange 12 ist dadurch mit dem
Mitnehmer 10 bewegungsgekoppelt und wird vom Mitnehmer 10 gegen die Rückstellkraft
der Rückstellfeder 11 in Spannrichtung mitgeschleppt. Der am Ende der Schubstange
12 sitzende Stempel 13 beaufschlagt dabei den Kolben 2 der Kartusche. Bei dieser Art
der Vorverlagerung der Schubstange 12, wie sie in der Figur 7 dargestellt ist, wird
ein ebenfalls von einem Stahlblech ausgebildetes Sperrglied 16 mit verlagert. Dabei
wird eine Rückstellfeder 17, die einen Randabschnitt des Sperrgliedes 16 beaufschlagt,
komprimiert. Bei der Vorverlagerung stützt sich ein Randabschnitt des Sperrgliedes
16 an einem Bewegungsendanschlag 20 des Grundkörpers 6 ab, der der Seite des Sperrgliedes
16 zugeordnet ist, die bezogen auf die Öffnung 16' der Rückstellfeder 17 abgewandt
ist.
[0017] Wird - wie in der Figur 8 dargestellt - der Vortriebshebel 8 entlastet, so dass sich
der Mitnehmer 10 geringfügig in Gegenrichtung verlagern kann, so kann sich die pastöse
Masse 3 innerhalb der Kartusche entspannen. Dies geht einher mit einer geringfügigen
Rückverlagerung des Kolbens 2 bzw. des Stempels 13. Der Rückverlagerungsweg ist begrenzt
durch den Stützanschlag 19, der mit Abstand dem Bewegungsendanschlag 20 gegenüberliegt.
Zwischen Stützanschlag 19 und Bewegungsendanschlag 20 befindet sich ein Abschnitt
der Sperrplatte 16 mit Bewegungsspiel.
[0018] Wird die Sperrplatte 16 bis in ihre Anschlagstellung an den Stützanschlag 19 verlagert,
wirkt auf die Sperrplatte 16 ein Drehmoment, welches insbesondere von der Rückstellfeder
17, aber auch von einer auf die Schubstange 12 wirkenden Kraft aufrecht erhalten wird.
Da sich die Schubstange 12 in Klemmstellung in der Öffnung 16' befindet, kann sie
nicht entgegen der Vorschubrichtung verlagert werden.
[0019] Diese rückdrückgesperrte Stellung ist in der Figur 8 dargestellt. Sie kann durch
Verschwenken eines Lösehebels 14 bis in die in Figur 9 dargestellte Stellung aufgehoben
werden. Der Lösehebel 14 wird dabei um seine Schwenkachse 25 geschwenkt, so dass der
von der Rückstellfeder 17 beaufschlagte Randabschnitt des Sperrgliedes 16 von einer
Betätigungsschulter 15 verlagert wird. Dabei wird die Rückstellfeder 17 gespannt und
das Sperrglied 16 um den Stützanschlag 19 verschwenkt, bis die Schubstange 12 frei
durch die Öffnung 16' hindurchgleiten kann.
[0020] Im Bereich des Randabschnittes des Sperrgliedes 16, der mit Bewegungsspiel zwischen
Stützanschlag 19 und Bewegungsendanschlag 20 liegt, wirkt eine Vortriebsfeder 18 auf
das Sperrglied 16. Die Wirkrichtung der Vortriebsfeder 18 ist der Wirkrichtung der
Rückstellfeder 17 entgegengerichtet und beaufschlagt das Sperrglied 16 in Richtung
auf den Bewegungsendanschlag 20. Ist die Federkraft der Vortriebsfeder 18 größer als
die Federkraft der Rückstellfeder 17, so liegt das Sperrglied 16 permanent am Bewegungsendanschlag
20 an. Durch Ausüben eines Drucks auf die Schubstange 12 entgegen der Spannrichtung
kann die Schubstange also um das Maß des Bewegungsspieles entgegen der Spannrichtung
soweit rückverlagert werden, bis das Sperrglied 16 am Stützanschlag 19 anschlägt.
[0021] Ist die Rückstellfeder 17 stärker als die Vortriebsfeder 18, so wird nach Beendigung
eines Vortriebshubes durch den Vortriebshebel 8 die Schubstange 12 nicht in der Endstellung
des Hubes gehalten. Die Schubstange wird vielmehr durch die Kraft der Rückstellfeder
17 aktiv in die rückstellgehemmte Stellung rückverlagert.
[0022] Bei dem in der Figur 10 dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Stempel 13 von
einer nicht dargestellten von einem elektrischen Antrieb 40 verlagerbaren Teleskop-Schubeinrichtung
verlagert. Hierzu sind innerhalb des Grundkörpers 6 Batterien und ein von einem Antriebsmotor
drehangetriebenes Getriebe vorgesehen. Der Motor beginnt seine Drehung, die mit einer
Linearverlagerung des nicht dargestellten Stempels 13 einhergeht, wenn ein Taster
41, der in einer einem Handgriff 7 zugeordneten Grifföffnung angeordnet ist, betätigt
wird.
[0023] Im Grundgehäuse 6 befindet sich auch eine Füllstandsanzeige, die von einem in einem
Schlitz 46 des Gehäuses 6 geführten Zeiger 45 gebildet ist. Entlang des Schlitzes
46 ist eine Skala 44 vorgesehen.
[0024] Die Kartusche wird von einer Klemmvorrichtung gehalten, die derjenigen entspricht,
die in den Figuren 1 bis 9 an einer handbetriebenen Ausdrückvorrichtung vorgesehen
ist und die weiter oben im Detail beschrieben worden ist.
1. Vorrichtung zum Ausdrücken einer insbesondere pastösen Masse aus einer im Wesentlichen
zylindrischen Kartusche durch Vorantreiben eines Kolbens (2) in einem Kartuschenrohr
(1) in Richtung auf eine Austrittsöffnung (4), mit einem Sockel (21), auf dem das
der Austrittsöffnung gegenüberliegende Ende (1') des Kartuschenrohres (1) aufsetzbar
ist, und mit Klemmstücken (31), die durch Federkraft (29) auf Höhe des Sockels (21)
gegen die Außenwandung des Endes (1') des Kartuschenrohres (1) drücken, wobei die
Klemmstücke (31) an zwei sich diagonal gegenüberliegenden Stellen am Kartuschenrohr
angreifen und an von einer Feder (29) in einer Klemmstellung beaufschlagten Betätigungshebeln
(27) sitzen, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (27) einen gehäuseeinwärts verschwenkbaren Betätigungsarm (28)
und einen in einem stumpfen Winkel davon abragenden Klemmarm (30) aufweist, der an
seinem Ende das von einer Metallplatte gebildete Klemmstück (31) trägt, welches schräg
gegen die Verlagerungsrichtung des Stempels (13) gerichtet an der Außenwandung des
Kartuschenrohres (1) anliegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Betätigungshebel (27) um parallel zueinander verlaufende Drehachsen (33)
drehbar in einer Kammer (36) des Grundkörpers (6) gelagert sind.
3. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der gehäuseeinwärts verschwenkbaren Betätigungsarm (28) sich gegen eine in einem
Aufnahmetopf (34) der Kammer (36) gelagerte Druckfeder (29) abstützt.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmstück (31) eine bogenförmige Schneide (32) aufweist, welche schräg gegen
die Verlagerungsrichtung des Stempels (13) gerichtet an der Außenwandung des Kartuschenrohres
(1) anliegt.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (36) in der Klemmstellung des Klemmstücks (31) von zwei Armen (28, 37)
des Betätigungshebels (27) verschlossen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (21) im Bereich, in dem die Schneide (32) der Klemmstücke (31) gegen die
Außenwandung des Kartuschenrohres (1) auf einer kreisbogenförmigen Umrisskontur verläuft,
gegen welche die Innenwandung des Kartuschenrohres (1) durch die Federkraft der Druckfeder
(29) beaufschlagt wird.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (21) in zwei sich gegenüberliegenden, nicht von der Schneide (32) beaufschlagten
Bereichen (21') abgeflacht ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (21) von einer Stabilisierungsrippen (26) aufweisenden Ringstruktur ausgebildet
wird.
9. Spannwerkzeug in Form einer Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche mit
einer am Ende einer in einem Grundkörper (6) verschieblich gelagerten Stange, insbesondere
Schubstange (12) angeordneten Spannbacke, insbesondere in Form eines Stempels (13),
die mittels eines Schrittschaltgetriebes (8, 9,10,11) in einer Spannrichtung vorverlagerbar
ist und mit einer lösbaren Rückdrücksperre (14, 15, 16, 17, 18, 19) zur Hemmung einer
Rückverlagerung der Stange (12) in Gegenrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückdrücksperre (14 bis 19) nach einer Vorverlagerung erst nach einer geringfügigen
Rückverlagerung in Wirkung tritt.
10. Spannwerkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sperrglied (16) der Rückdrücksperre (14 bis 19) nach der Vorverlagerung von einem
Stützanschlag (19) beabstandet ist und nach Beendigung der Vorverlagerung durch Druck
auf die Spannbacke, insbesondere den Stempel (13) oder durch die Kraft einer Rückstellfeder
(17) bis in eine Anlagestellung zum Stützanschlag (19) zurückverlagerbar ist.
11. Spannwerkzeug nach einem der Ansprüche 9 oder 10, gekennzeichnet durch einen vom Stützanschlag (19) beabstandeten Bewegungsendanschlag (20), gegen welchen
das Sperrglied (16) bei der Vorverlagerung der Stange (12) anschlägt.
12. Spannwerkzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (16) eine Klemmplatte mit einer Öffnung (16') ist, durch welche die
Stange (12) geführt ist und/oder von einer Rückstellfeder (17) in einer Klemmstellung
zur Stange (12) gehalten wird.
13. Spannwerkzeug nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (16) von einer Vortriebsfeder (18) in Vorverlagerungsrichtung beaufschlagt
wird, mit welcher das Sperrglied (16) gegen den Bewegungsendanschlag (20) beaufschlagt
wird.
14. Spannwerkzeug nach einem der Ansprüche 9 bis 13, gekennzeichnet durch einen Lösehebel (14) zum Lösen der Rückdrücksperre (14 bis 19).
15. Spannwerkzeug nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder (17) an dem Ende der Sperrplatte (16) angreift, an dem auch eine
Betätigungsschulter (15) des Lösehebels (14) angreift und im Bereich des gegenüberliegenden
Endes der Sperrplatte (16), welches mit dem Stützanschlag und dem Bewegungsendanschlag
(20) zusammenwirkt, die Vortriebsfeder (18) angreift.
1. Device for ejecting an in particular pasty substance from a substantially cylindrical
cartridge by means of pushing forward a piston (2) in a cartridge tube (1) towards
an outlet opening (4), said device comprising a base (21) on which the end (1') of
the cartridge tube (1) that is opposite the outlet opening can be fitted, and comprising
clamping parts (31) which press against the outer wall of the end (1') of the cartridge
tube (1) at the level of the base (21) by means of spring force (29), the clamping
parts (31) gripping the cartridge tube at two diagonally opposed points and resting
on actuation levers (27) that are acted on by a spring (29) in a clamping position,
characterised in that the actuation lever (27) comprises an actuation arm (28) that can pivot inwardly
inside a housing and a clamping arm (30) that projects from said actuation lever at
an obtuse angle and that, on the end thereof, supports the clamping part (31) formed
of a metal plate which abuts the outer wall of the cartridge tube (1) in an oblique
manner counter to the movement direction of the plunger (13).
2. Device according to claim 1, characterised in that the two actuation levers (27) are mounted in a chamber (36) of the main body (6)
so as to be rotatable about mutually parallel axes of rotation (33).
3. Device according to either of the preceding claims, characterised in that the actuation arm (28) that can pivot inwardly inside a housing is supported against
a compression spring (29) mounted in a receptacle (34) of the chamber (36).
4. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the clamping part (31) comprises a curved cutting edge (32) which abuts the outer
wall of the cartridge tube (1) in an oblique manner counter to the movement direction
of the plunger (13).
5. Device according to either of the preceding claims 3 or 4, characterised in that the chamber (36) is closed by two arms (28, 37) of the actuation lever (27) when
the clamping part (31) is in the clamping position.
6. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the base (21), in the region in which the cutting edge (32) of the clamping parts
(31) extends against the outer wall of the cartridge tube (1) on an arc-shaped contour,
against which the inner wall of the cartridge tube (1) is acted on by the spring force
of the compression spring (29).
7. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the base (21) is flattened in two opposing regions (21') that are not acted on by
the cutting edge (32).
8. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the base (21) is formed of an annular structure comprising stabilising ribs (26).
9. Gripping tool in the form of a device according to any of the preceding claims, comprising
a gripping jaw, in particular in the form of a plunger (13), arranged on the end of
a rod, in particular a push rod (12), that is mounted in a main body (6) so as to
be movable, which gripping jaw can be forwardly moved in a gripping direction by means
of a stepping mechanism (8, 9, 10, 11), and comprising a releasable push-back lock
(14, 15, 16, 17, 18, 19) for preventing return movement of the rod (12) in the opposite
direction, characterised in that the push-back lock (14 to 19) only becomes effective after a minor return movement
subsequent to a forward movement.
10. Gripping tool according to claim 9, characterised in that a detent (16) of the push-back lock (14 to 19) is at a distance from a support stop
(19) after forward movement and can be moved back into an abutment position relative
to the support stop (19) after forward movement has ended by means of pressure on
the gripping jaw, in particular the plunger (13), or by means of the force of a return
spring (17).
11. Gripping tool according to either claim 9 or claim 10, characterised by a movement end stop (20) which is at a distance from the support stop (19) and against
which the detent (16) strikes during forward movement of the rod (12).
12. Gripping tool according to one or more of claims 9 to 11, characterised in that the detent (16) is a clamping plate comprising an opening (16') through which the
rod (12) is guided and/or is held in a clamping position relative to the rod (12)
by a return spring (17).
13. Gripping tool according to any of claims 9 to 12, characterised in that the detent (16) is acted on by a propulsion spring (18) in the forward movement direction,
by means of which spring the detent (16) is made to hit against the movement end stop
(20).
14. Gripping tool according to any of claims 9 to 13, characterised by a release lever (14) for releasing the push-back lock (14 to 19).
15. Gripping tool according to any of claims 9 to 14, characterised in that the return spring (17) acts on the end of the stop plate (16), on which an actuation
shoulder (15) of the release lever (14) also acts, and the propulsion spring (18)
acts in the region of the opposing end of the stop plate (16), which end interacts
with the support stop and the movement end stop (20).
1. Dispositif pour extraire une masse en particulier pâteuse d'une cartouche sensiblement
cylindrique par avancement d'un piston (2) dans un tube de cartouche (1) en direction
d'une buse de sortie (4), comprenant un socle (21) sur lequel est susceptible d'être
placée l'extrémité (1') du tube de cartouche (1) opposée à la buse de sortie et comprenant
des pièces de pincement (31) qui pressent sous effort élastique (29) à hauteur du
socle (21) contre la paroi extérieure de l'extrémité (1') du tube de cartouche (1),
dans lequel les pièces de pincement (31) agissent sur le tube de cartouche en deux
positions diagonalement opposées et reposent sur des leviers de manoeuvre (27) lesquels
sont contraints dans une position de pincement par un ressort (29), caractérisé en ce que le levier de manoeuvre (27) comprend un bras de manoeuvre (28) apte à pivoter vers
l'intérieur du boîtier et un bras de pincement (30) s'étendant depuis ce dernier avec
un angle obtus et portant à son extrémité la pièce de pincement (31) formée par une
plaque métallique, laquelle pièce de pincement (31) vient en appui sur la paroi extérieure
du tube de cartouche (1) en étant orientée en biais contre la direction de déplacement
du tampon (13).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux leviers de manoeuvre (27) sont montés pivotant dans une chambre (36) du
corps principal (6) autour d'axes de rotation s'étendant parallèlement l'un à l'autre.
3. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le levier de manoeuvre (28) pivotant vers l'intérieur du boîtier, prend appui sur
un ressort de compression monté dans une cuvette de réception (34) de la chambre (36).
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce de pincement (31) comprend une arête arquée (32) laquelle prend appui en
biais à l'encontre de la direction de déplacement du tampon (13) sur la paroi extérieure
du tube de cartouche (1).
5. Dispositif selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce que dans la position de pincement de la pièce de pincement (31), la chambre (36) est
fermée par deux bras (28, 37) du levier de manoeuvre (27).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi intérieure du tube de cartouche (1) est appliquée contre le socle (21) par
l'effort élastique du ressort de compression (29) dans la zone où l'arête (32) des
pièces de pincement (31) s'étend contre la paroi extérieure du tube de cartouche (1)
suivant un contour arqué.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le socle (21) est aplati dans deux zones opposées (21') dans lesquelles l'arête (32)
ne vient pas s'appliquer.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le socle (21) est formé par une structure annulaire présentant des nervures de stabilisation
(26).
9. Outil de serrage sous la forme d'un dispositif selon l'une des revendications précédentes,
comprenant une mâchoire de serrage, en particulier sous la forme d'un tampon (13),
agencée à l'extrémité d'une tige, en particulier une tige de poussée (12), qui est
montée coulissante dans un corps principal (6), laquelle mâchoire de serrage est susceptible
d'être pré-déplacée dans une direction de serrage au moyen d'un mécanisme d'entrainement
pas-à-pas (8, 9, 10, 11) et comprenant un dispositif anti-retour déverrouillable (14,
15, 16, 17, 18, 19) pour bloquer un déplacement en arrière de la tige (12) en direction
opposée, caractérisé en ce que le dispositif anti-retour (14 à 19) entre en action après un déplacement vers l'avant
que suite à un déplacement faible en arrière.
10. Outil de serrage selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'un élément de blocage (16) du dispositif anti-retour (14 à 19) est distant d'une butée
d'appui (19) suite au déplacement en avant et est apte à être déplacée vers l'arrière,
après la fin du déplacement vers l'avant, jusqu'à une position de butée contre la
butée d'appui (19) par pression sur la mâchoire de serrage, en particulier le tampon
(13) ou par l'effort d'un ressort de rappel (17).
11. Outil de serrage selon la revendication 9 ou 10, caractérisé par une butée de fin de course (20) distante de la butée d'appui (19) et contre laquelle
l'élément de blocage (16) vient buter lors du déplacement en avant.
12. Outil de serrage selon une ou plusieurs des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que l'élément de blocage (16) est une plaque de coincement avec une ouverture (16') à
travers laquelle passe la tige (12) et/ou est maintenu dans une position de coincement
sur la tige (12) par un ressort de rappel (17).
13. Outil de serrage selon l'une des revendications 9 à 12, caractérisé en ce que l'élément de blocage (16) est sollicité dans la direction de déplacement vers l'avant
par un ressort de poussée vers l'avant (18) avec lequel l'élément de blocage (16)
est poussé contre la butée de fin de course (20).
14. Outil de serrage selon l'une des revendications 9 à 13, caractérisé par un levier de libération pour déverrouiller le dispositif anti-retour (14 à 19).
15. Outil de serrage selon l'une des revendications 9 à 14, caractérisé en ce que le ressort de rappel (17) agit sur l'extrémité de la plaque de blocage (16) sur laquelle
agit aussi un épaulement de manoeuvre (15) du levier de manoeuvre (14) et le ressort
de poussée vers l'avant (18) agit dans la zone de l'extrémité opposée de la plaque
de blocage (16) qui coopère avec la butée d'appui et la butée de fin de course (20).
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