[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Verdampferbrenner für ein mobiles Heizgerät.
[0002] Es sind mobile Heizgeräte bekannt, die z.B. als Fahrzeugheizgeräte zum Beheizen eines
Fahrzeugs zum Einsatz kommen können. Bei Anwendungen in einem Fahrzeug werden derartige
mobile Heizgeräte z.B. als Zuheizer, die bei laufendem Antriebsmotor des Fahrzeugs
zusätzlich Wärme bereitstellen können, oder als Standheizer, die sowohl bei laufendem
als auch bei ruhendem Antriebsmotor Wärme zu Heizzwecken bereitstellen können, eingesetzt.
[0003] Unter einem "mobilen Heizgerät" wird in diesem Zusammenhang ein Heizgerät verstanden,
das für den Einsatz in mobilen Anwendungen ausgelegt und dementsprechend angepasst
ist. Dies bedeutet insbesondere, dass es transportabel ist (ggf. in einem Fahrzeug
fest eingebaut oder lediglich für den Transport darin untergebracht) und nicht ausschließlich
für einen dauerhaften, stationären Einsatz, wie es beispielsweise bei der Beheizung
eines Gebäudes der Fall ist, ausgelegt ist. Dabei kann das mobile Heizgerät auch fest
in einem Fahrzeug (Landfahrzeug, Schiff, etc.), insbesondere in einem Landfahrzeug,
installiert sein. Insbesondere kann es zur Beheizung eines Fahrzeug-Innenraums, wie
beispielsweise eines Land-, Wasser- oder Luftfahrzeugs, sowie eines teiloffenen Raumes,
wie er beispielsweise auf Schiffen, insbesondere Yachten, aufzufinden ist, ausgelegt
sein. Das mobile Heizgerät kann auch vorübergehend stationär eingesetzt werden, wie
beispielsweise in großen Zelten, Containern (zum Beispiel Baucontainern), etc.. Gemäß
einer vorteilhaften Weiterbildung ist das mobile Heizgerät als Stand- oder Zuheizer
für ein Landfahrzeug, wie beispielsweise für einen Wohnwagen, ein Wohnmobil, einen
Bus, einen Pkw, etc., ausgelegt.
[0004] Bei mobilen Heizgeräten, die einen Verdampferbrenner aufweisen, wird oftmals flüssiger
Brennstoff, der z.B. dem Kraftstoff entsprechen kann, der auch für einen Verbrennungsmotor
des Fahrzeugs zum Einsatz kommt, wie z.B. Benzin, Diesel oder Ethanol, über ein Brennstoffrohr
einem Verdampferkörper zugeführt, der aus einem porösen, saugfähigen Material besteht.
An dem Verdampferkörper wird der Brennstoff verdampft. Der Brennstoff wird mit ebenfalls
zugeführter Brennluft durchmischt und in einer exothermen Reaktion unter Freisetzung
von Wärme umgesetzt. Die Verdampferbrenner werden dabei üblicherweise nicht kontinuierlich
betrieben, sondern je nach Heizleistungsbedarf relativ häufig an- und wieder ausgeschaltet.
Bei einem Ausschalten wird dabei üblicherweise zuerst durch Ausschalten einer Brennstoffförderpumpe
die Brennstoffzufuhr beendet und zunächst weiterhin Brennluft zugeführt, um ein möglichst
rückstandsfreies, sauberes Ausbrennen zu ermöglichen. Dadurch ist bereits während
des Ausbrennens, bei dem in einem Brennraum des Brenners noch eine hohe Temperatur
vorliegt, eine stehende Brennstoffsäule in dem Brennstoffrohr vorhanden. Wenn eine
relativ gute thermische Verbindung zwischen dem Brennraum und dem Brennstoffrohr besteht,
kann insbesondere in dem Zeitraum unmittelbar nach dem Unterbrechen der Brennstoffzufuhr
eine hohe Wärmeeinwirkung auf eine stehende Brennstoffsäule in dem Brennstoffrohr
erfolgen. Infolgedessen kann z.B. eine Polymerisation von Brennstoffbestandteilen
in dem Brennstoffrohr erfolgen, die zu Ablagerungen in dem Brennstoffrohr führen kann,
die in dem unveränderten Brennstoff nicht löslich sind. Diese Ablagerungen können
zu einem Anstieg des Strömungswiderstands in dem Brennrohr und schließlich zu einem
Verstopfen der Brennstoffzuführung führen.
[0005] DE 197 17 544 A1 beschreibt einen Verdampferbrenner mit einer Brennkammer, mit einer Umfangs-Begrenzungswand,
einer Stirn-Begrenzungswand, einem koaxial in die Brennkammer hineinragenden Luftzuführungsstutzen,
der radiale Luftaustritte durch die Stutzenwand aufweist und dem eine Luftleiteinrichtung
für eine Drallstrom-Luftzufuhr vorgelagert ist, einer seitlichen Zündeinrichtung und
einer Brennstoffzuführung. Die Luftleiteinrichtung, der Luftzuführungsstutzen und
die Stirn-Begrenzungswand sind als einstückiges Feinguss-Bauteil ausgebildet.
[0006] DE 39 14 611 A1 beschreibt einen Verdampfungsbrenner für ein mit flüssigem Brennstoff betriebenes
Heizgerät. Es ist ein gesondertes Trägerbauteil für eine Zündeinrichtung vorgesehen,
das lösbar mit einem Träger für den saugfähigen Körper unter Bildung einer Zündkarnmer
verbunden. Dem saugfähigen Körper wird flüssiger Brennstoff über eine Brennstoffzufuhrleitung
zugeführt, die durch das Trägerbauteil für die Zündeinrichtung durchgeführt und an
dem Träger für den saugfähigen Körper befestigt ist.
[0007] WO 2010/083796 A2 beschreibt einen Verdampferbrenner für ein mobiles Heizgerät, der einen Verdampfer
zur Verdampfung von zugeführtem flüssigem Brennstoff und eine in axialer Richtung
zu dem Verdampfer angeordnete Brennkammer zur Verbrennung von verdampftem Brennstoff
und zugeführter Brennluft aufweist. Der Verdampfer weist eine durchströmbare, mit
einer Vielzahl von Hohlräumen durchsetzte Struktur auf. Der Verdampfer weist einen
Brennluft-Zufuhrkanal auf, der sich durch den Verdampfer erstreckt. Brennluft wird
über den Brennluft-Zufuhrkanal durch den Verdampfer hindurch in die Brennkammer zugeführt.
[0008] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Verdampferbrenner für
ein mobiles Heizgerät bereitzustellen, bei dem insbesondere die Gefahr von Verstopfungen
in dem Brennstoffrohr vermindert ist.
[0009] Die Aufgabe wird durch einen Verdampferbrenner für ein mobiles Heizgerät nach Anspruch
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0010] Durch die thermische Ankopplung des Brennstoffrohres an den Brennerdeckel kann eine
effiziente Wärmeabfuhr von dem Brennstoffrohr zu dem Brennerdeckel erfolgen, also
das Brennstoffrohr gekühlt werden. Dabei kann der Brennerdeckel über den Luftwärmetauscher
effizient durch Wärmeübertragung auf die zugeführte Brennluft auf einem relativ niedrigen
Temperaturniveau gehalten werden. Da der Brennerdeckel als Wärmesenke für das Brennstoffrohr
genutzt wird, kann auf eine zusätzliche, als separates Bauteil ausgebildete Wärmesenke
für das Brennstoffrohr verzichtet werden, was eine kostengünstige und kompakte Gestaltung
ermöglicht. Da ein unerwünscht hoher Temperaturanstieg im Bereich des Brennrohres
verhindert werden kann, ist die Gefahr von Verstopfungen in dem Brennstoffrohr vermindert.
Der Luftwärmetauscher kann z.B. als separates Bauteil ausgebildet sein oder aber einstückig
mit dem Brennerdeckel aus dem Material des Brennerdeckels gebildet sein.
[0011] Gemäß einer Ausgestaltung ist der Brennerdeckel mit der Brennkammer nur über eine
im Wesentlichen linienförmige Kontaktstelle verbunden. In diesem Fall ist die Wärmeleitung
von der Brennkammer zu dem Brennerdeckel unterdrückt, da die linienförmige Kontaktstelle
allenfalls eine schwache Wärmeleitung in Richtung zu dem Brennerdeckel ermöglicht.
Der Brenndeckel kann somit zuverlässig auf einem relativ niedrigen Temperaturniveau
gehalten werden und bildet eine zuverlässige Wärmesenke für das Brennstoffrohr. Es
ist z.B. aber auch möglich, den Brennerdeckel in anderer Weise thermisch von der Brennkammer
und anderen heißen Bauteilen isoliert auszugestalten.
[0012] Der Luftwärmetauscher weist eine Mehrzahl von Wärmetauscherrippen auf. Daher wird
durch eine große Oberfläche eine gute Wärmeübertragung auf die zugeführte Brennluft
erzielt, sodass effizient Wärme von dem Brennerdeckel abgeführt werden kann. Die Wärmetauscherrippen
können verschiedene Formen aufweisen.
[0013] Gemäß einer Ausgestaltung ist der Luftwärmetauscher in der Brennluftzuführung stromaufwärts
des Brennraums angeordnet. Insbesondere kann der Luftwärmetauscher unmittelbar stromaufwärts
des Brennraums angeordnet sein, um einen besonders kompakten Aufbau zu erzielen. Durch
die Anordnung stromaufwärts des Brennraums kann die Brennluft vor dem Eintritt in
den Brennraum durch die Wärmeübertragung vorgewärmt werden.
[0014] Gemäß einer Ausgestaltung ist der Brennerdeckel aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung
gefertigt. Im Vergleich zu einer Ausgestaltung, bei der der Brennerdeckel z.B. aus
Edelstahl gefertigt ist, wird bei dieser Ausgestaltung aufgrund der hohen Wärmeleitfähigkeit
von Aluminium oder Aluminiumlegierungen eine effiziente Wärmeverteilung und -ableitung
in dem Brennerdeckel bereitgestellt, sodass die abzuführende Wärme effizient zu dem
Luftwärmetauscher abgeführt wird.
[0015] Der Brennerdeckel und die Verdampferaufnahme sind als separate Bauteile ausgebildet.
Somit kann zuverlässig auch ein unerwünscht hoher Wärmeeintrag aus der Verdampferaufnahme
in den Brennerdeckel verhindert werden, sodass der Brennerdeckel als Wärmesenke auf
einer niedrigen Temperatur gehalten werden kann. Da der Brennerdeckel und die Verdampferaufnahme
räumlich voneinander beabstandet angeordnet sind, wird ein unerwünschter Wärmeeintrag
von der Verdampferaufnahrne in den Brennerdeckel besonders zuverlässig verhindert.
[0016] Gemäß einer Ausgestaltung weist die Brennkammer eine Mehrzahl von Löchern zur Zuführung
von Brennluft in den Brennraum auf.
[0017] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Figur.
- Fig. 1
- ist eine schematische Darstellung eines Verdampferbrenners für ein mobiles Heizgerät
im Bereich einer Verdampferaufnahme und eines Brennerdeckels.
[0018] Im Folgenden wird eine Ausführungsform unter Bezug auf die Fig. 1 beschrieben. In
Fig. 1 ist schematisch ein Bereich einer Verdampferaufnahme 2 und eines Brennerdeckels
8 eines Verdampferbrenners 1 für ein mobiles Heizgerät dargestellt. Bei der Darstellung
von Fig. 1 ist eine schematische Schnittdarstellung in einer Ebene dargestellt, die
eine Hauptachse Z des Verdampferbrenners 1 enthält. Der Verdampferbrenner 1 kann z.B.
im Wesentlichen eine Rotationssymmetrie bezüglich der Hauptachse Z aufweisen. Der
Verdampferbrenner 1 kann z.B. für ein Fahrzeugheizgerät, insbesondere eine Zuheizung
oder eine Standheizung ausgebildet sein. Der Verdampferbrenner 1 ist dabei insbesondere
dazu ausgebildet, in einem Brennraum 4 eine Mischung von verdampftem Brennstoff und
Brennluft unter Freisetzung von Wärme umzusetzen. Die freigesetzte Wärme wird in einem
(nicht dargestellten) Wärmetauscher auf ein zu erwärmendes Medium, das z.B. durch
Luft oder eine Kühlflüssigkeit gebildet sein kann, übertragen. In der schematischen
Darstellung von Fig. 1 sind insbesondere der Wärmetauscher, die Ableitung für die
heißen Verbrennungsabgase, die ebenfalls vorgesehene Brennluftfördervorrichtung (z.B.
ein Gebläse), die Brennstofffördenvorrichtung (z.B. eine Dosierpumpe), die Steuereinheit
zur Ansteuerung des Verdampferbrenners 1, etc. nicht dargestellt. Diese Komponenten
sind wohlbekannt und im Stand der Technik ausführlich beschrieben.
[0019] Der Verdampferbrenner 1 weist eine Verdampferaufnahme 2 auf, in der ein poröser,
saugfähiger Verdampferkörper 5 angeordnet ist. Die Verdampferaufnahme 2 weist bei
dem Ausführungsbeispiel eine im Wesentlichen topfförmige Form mit einem Loch im Boden
auf. Der Verdampferkörper 5 ist in der topfartigen Vertiefung der Verdampferaufnahme
2 aufgenommen und kann insbesondere fest in dieser gehalten sein, z.B. durch Verschweißen,
Verlöten, Verklemmen oder unter Zuhilfenahme eines geeigneten Sicherungselements.
Der Verdampferkörper 5 kann z.B. insbesondere durch ein Metallfaservlies oder eine
Mehrzahl von Lagen aus Metallfaservlies gebildet sein.
[0020] Es ist ein Brennstoffrohr 6 zum Zuführen von Brennstoff zu dem Verdampferkörper 5
vorgesehen. Das Brennstoffrohr 6 mündet in die Verdampferaufnahme 2 und steht mit
einer (nicht dargestellten) Brennstofffördervorrichtung in Verbindung, über die in
einem vorgegebenen Maß Brennstoff durch das Brennstoffrohr 6 gefördert werden kann,
wie schematisch durch einen Pfeil B dargestellt ist. Das Brennstoffrohr 6 ist, z.B.
durch Verschweißen oder Verlöten fest mit der Verdampferaufnahme 2 verbunden.
[0021] Der Brennraum 4 ist umfangsseitig durch eine Brennkammer 7 begrenzt, die z.B. durch
ein im Wesentlichen zylindrisches Bauteil aus einem temperaturbeständigen Stahl gebildet
sein kann. Die Brennkammer 7 ist mit einer Mehrzahl von Löchern 7a versehen, über
die Brennluft in den Brennraum 4 zuführbar ist, wie in Fig. 1 schematisch durch verzweigte
Pfeile L dargestellt ist.
[0022] Es ist ferner ein Brennerdeckel 8 vorgesehen, der den Brennraum 4 rückseitig der
Verdampferaufnahme 2 verschließt. Der Brennerdeckel 8 ist aus Aluminium oder einer
Aluminiumlegierung gefertigt und kann z.B. in einem Gussverfahren hergestellt sein.
Der Brennerdeckel 8 weist ebenfalls eine im Wesentlichen topfartige Form auf und ist
derart angeordnet, dass eine umlaufende Seitenwand die Verdampferaufnahme 2 umgreift.
Der Brennerdeckel 8 und die Verdampferaufnahme 2 sind dabei als separate Bauteile
ausgebildet, die räumlich voneinander beabstandet angeordnet sind. In einem Bodenbereich
des Brennerdeckels 8 ist eine Durchtrittsöffnung vorgesehen, durch die das Brennstoffrohr
6 hindurchtritt. Die Brennkammer 7 ist fest mit dem Brennerdeckel 8 verbunden, sodass
der Brennraum 4 rückseitig verschlossen ist. Die Brennkammer 7 ist bei der Ausführungsform
allerdings nur über eine im Wesentlichen linienförmige Kontaktstelle mit dem Brennerdeckel
8 verbunden. Bei dem Ausführungsbeispiel weist die umlaufende Seitenwand des Brennerdeckels
8 eine umlaufende, schmale, vorspringende Rippe 8a auf, an der die Brennkammer 7 im
Wesentlichen linienförmig befestigt ist. Die Brennkammer 7 kann z.B. durch Verschweißen,
Verlöten oder Verstemmen mit der vorspringenden Rippe 8a verbunden sein. Durch die
Verbindung der Brennkammer 7 mit dem Brennerdeckel 8 nur über die vorspringende Rippe
8a, ist eine Wärmeübertragung durch Wärmeleitung von der Brennkammer 7 auf den Brennerdeckel
8 unterdrückt bzw. stark reduziert, sodass die vorspringende Rippe 8a als thermische
Isolierung für den Brennerdeckel 8 dient.
[0023] Das Brennstoffrohr 6 ist thermisch an den Brennerdeckel 8 angekoppelt, sodass eine
Wärmeübertragung von dem Brennstoffrohr 6 auf den Brennerdeckel 8 erfolgen kann. Bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Brennstoffrohr 6 einen umlaufenden
Vorsprung 6a auf, über den das Brennstoffrohr 6 wärmeleitend mit dem Brennerdeckel
8 verbunden ist. Die Verbindung kann z.B. durch Verlöten oder Verschweißen realisiert
sein. Anstelle eines umlaufenden Vorsprungs 6a kann das Brennstoffrohr 6 auch in anderer
Weise wärmeleitend mit dem Brennerdeckel 8 verbunden sein. Es kann z.B. zwischen dem
Brennstoffrohr 6 und dem Brennerdeckel 8 auch ein wärmeleitendes Element, wie z.B.
ein Wärmeleitpad, zur Wärmeübertragung vorgesehen sein.
[0024] Der Brennerdeckel 8 ist mit einem Luftwärmetauscher 8b zur Kühlung bzw. Abführung
von Wärme von dem Brennerdeckel 8 versehen. Der Luftwärmetauscher 8b weist eine Mehrzahl
von Wärmetauscherrippen (bevorzugt eine Vielzahl von Wärmetauscherrippen) auf, die
über den Außenumfang des Brennerdeckels 8 verteilt sind. Die Wärmetauscherrippen ragen
in den Brennluftstrom in einer Brennluftzuführung stromaufwärts des Brennraums 4.
Die Wärmetauscherrippen werden im Betrieb von der zugeführten Brennluft umströmt,
wie in Fig. 1 durch Pfeile L schematisch dargestellt ist, sodass Brennluft über den
Luftwärmetauscher 8b geleitet wird und dieser Weise der Brennerdeckel 8 gekühlt wird.
Der Luftwärmetauscher 8b kann z.B. einstückig mit dem Brennerdeckel 8 aus dem Material
des Brennerdeckels 8 gebildet sein oder aber auch als separates Bauteil wärmeleitend
an den Brennerdeckel 8 angekoppelt sein. Z.B. kann der Luftwärmetauscher 8b durch
an der Außenwand des Brennerdeckels 8 angeformte Wärmetauscherrippen gebildet sein.
[0025] Bei der Ausführungsform ist durch die beschriebene Gestaltung das Brennstoffrohr
6 thermisch an den Brennerdeckel 8 angebunden, sodass der Brennerdeckel 8 als Wärmesenke
für das Brennstoffrohr 6 dient. Aufgrund der Ausgestaltung aus Aluminium oder einer
Aluminiumlegierung weist der Brennerdeckel 8 eine hohe Wärmeleitfähigkeit auf und
die Wärme wird effizient zu dem Luftwärmetauscher 8b geleitet, an dem sie an die zugeführte
Brennluft abgegeben wird. Ferner wird die Temperatur des Brennerdeckels 8 im Betrieb
dadurch möglichst gering gehalten, dass eine thermische Isolation des Brennerdeckels
8 von heißen Bauteilen bereitgestellt ist. Dies wird z.B. dadurch erreicht, dass die
Brennkammer 7 nur über eine im Wesentlichen linienförmige Kontaktstelle mit dem Brennerdeckel
8 verbunden ist und nicht über eine flächige Auflage.
[0026] Da der Brennerdeckel 8 in der beschriebenen Weise effektiv als Wärmesenke für das
Brennstoffrohr 6 dient, kann ein Verkleben bzw. Verstopfen von Brennstoff in dem Brennstoffrohr
6 durch eine unerwünscht hohe Wärmeeinwirkung zuverlässig verhindert werden, ohne
dass eine separate Wärmesenke als separates, weiteres Bauteil vorgesehen zu werden
braucht.
[0027] Obwohl dies in Fig. 1 nicht dargestellt ist und auch nicht ausdrücklich beschrieben
wurde, ist der Brennraum 4 in bekannter Weise von einem Wärmetauscher zur Übertragung
der freigesetzten Wärme auf ein zu erwärmendes Medium, wie z.B. Luft oder eine Flüssigkeit,
umgeben. Ferner ist in an sich bekannter Weise ein Gehäuse vorgesehen, in dem der
Verdampferbrenner aufgenommen ist und das eine adäquate Luftführung für die Brennluftzufuhr
bereitstellt.
1. Verdampferbrenner (1) für ein mobiles Heizgerät mit:
einer Brennkammer (7), die einen Brennraum (4) zur Umsetzung von Brennstoff mit Brennluft
umgibt;
einer Verdampferaufnahme (2) zur Aufnahme eines Verdampferkörpers (5) zum Verdampfen
flüssigen Brennstoffs, die an einer Rückseite des Brennraums (4) angeordnet ist;
einem Brennerdeckel (8), der den Brennraum (4) rückseitig der Verdampferaufnahme (2)
verschließt und der mit der Brennkammer (7) verbunden ist; und
einem Brennstoffrohr (6) zum Zuführen des Brennstoffs zu dem Verdampferkörper (5),
das in die Verdampferaufnahme (2) mündet;
wobei der Brennerdeckel (8) und die Verdampferaufnahme (2) als separate Bauteile ausgebildet
sind,
der Brennerdeckel (8) und die Verdampferaufnahme (2) räumlich voneinander beabstandet
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Brennstoffrohr (6) thermisch an den Brennerdeckel (8) angekoppelt ist und der
Brennerdeckel (8) mit einem Luftwärmetauscher (8b) zur Kühlung des Brennerdeckels
(8) versehen ist, der eine Mehrzahl von Wärmetauscherrippen aufweist und über den
im Betrieb zugeführte Brennluft leitbar ist.
2. Verdampferbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennerdeckel (8) mit der Brennkammer (7) nur über eine im Wesentlichen linienförmige
Kontaktstelle verbunden ist.
3. Verdampferbrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftwärmetauscher (8b) in der Brennluftzuführung stromaufwärts des Brennraums
(4) angeordnet ist.
4. Verdampferbrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennerdeckel (8) aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung gefertigt ist.
5. Verdampferbrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennkammer (7) eine Mehrzahl von Löchern (7a) zur Zuführung von Brennluft in
den Brennraum (4) aufweist.
1. Evaporator burner (1) for a mobile heating device, with:
a combustion chamber (7) surrounding a combustion space (4) for converting fuel with
combustion air;
an evaporator receiving portion (2) for receiving an evaporator body (5) for evaporating
liquid fuel, the evaporator receiving portion (2) being arranged at a rear side of
the combustion space (4);
a burner cap (8) which closes the combustion space (4) at the rear side of the evaporator
receiving portion (2) and which is connected to the combustion chamber (7); and
a fuel pipe (6) for supplying fuel to the evaporator body (5), the fuel pipe (6) opening
into the evaporator receiving portion (2);
wherein the burner cap (8) and the evaporator receiving portion (2) are formed as
separate components;
wherein the burner cap (8) and the evaporator receiving portion (2) are arranged spatially
spaced from each other;
characterized in that
the fuel pipe (6) is thermally coupled to the burner cap (8) and the burner cap (8)
is provided with an air heat exchanger (8b) for cooling the burner cap (8) which air
heat exchanger (8b) comprises a plurality of heat exchanger fins and over which air
heat exchanger (8b) supplied combustion air is guidable during operation.
2. Evaporator burner according to claim 1, characterized in that the burner cap (8) is connected to the combustion chamber (7) only via one substantially
line-shaped junction.
3. Evaporator burner according to any of the preceding claims, characterized in that the air heat exchanger (8b) is arranged in the combustion air supply upstream of
the combustion space (4).
4. Evaporator burner according to any of the preceding claims, characterized in that the burner cap (8) is made from aluminum or from an aluminum alloy.
5. Evaporator burner according to any of the preceding claims, characterized in that the combustion chamber (7) comprises a plurality of holes (7a) for supply of combustion
air into the combustion space (4).
1. Brûleur à vaporisation (1) pour un appareil de chauffage mobile, comprenant :
une chambre de combustion (7) qui entoure un espace de combustion (4) pour faire réagir
du combustible avec de l'air comburant ;
un logement de vaporisateur (2) pour recevoir un corps de vaporisateur (5) pour vaporiser
le combustible liquide, qui est disposé au niveau d'un côté arrière de l'espace de
combustion (4) ;
un couvercle de brûleur (8) qui ferme l'espace de combustion (4) à l'arrière du logement
de vaporisateur (2) et qui est raccordé à la chambre de combustion (7) ; et
un tube de combustible (6) pour l'alimentation du combustible au corps de vaporisateur
(5), qui débouche dans le logement de vaporisateur (2) ;
le couvercle de brûleur (8) et le logement de vaporisateur (2) étant réalisés sous
forme de composants séparés, le couvercle de brûleur (8) et le logement de vaporisateur
(2) étant disposés à distance l'un de l'autre dans l'espace,
caractérisé en ce que
le tube de combustible (6) est couplé thermiquement au couvercle de brûleur (8) et
le couvercle de brûleur (8) est pourvu d'un échangeur de chaleur à air (8b) pour refroidir
le couvercle de brûleur (8), qui présente une pluralité de nervures d'échangeur de
chaleur et par le biais duquel de l'air comburant acheminé pendant le fonctionnement
peut être guidé.
2. Brûleur à vaporisation selon la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle de brûleur (8) est connecté à la chambre de combustion (7) uniquement
par une zone de contact essentiellement linéaire.
3. Brûleur à vaporisation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur à air (8b) est disposé dans l'alimentation en air comburant
en amont de la chambre de combustion (4).
4. Brûleur à vaporisation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couvercle de brûleur (8) est fabriqué en aluminium ou en un alliage d'aluminium.
5. Brûleur à vaporisation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la chambre de combustion (7) présente une pluralité de trous (7a) pour l'alimentation
d'air comburant dans la chambre de combustion (4).