Stand der Technik
[0001] Es sind bereits Schlagwerkeinheiten gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere
für Bohr- und/oder Schlaghämmer, mit einer Steuereinheit, die dazu vorgesehen ist,
eine Antriebseinheit und/oder ein pneumatisches Schlagwerk zu steuern, bekannt, z.b.
aus der
DE 101 45 464 A1.
Offenbarung der Erfindung
[0002] Die Erfindung geht aus von einer Schlagwerkeinheit, insbesondere für einen Bohr-
und/oder Schlaghammer, mit einer Steuereinheit, die dazu vorgesehen ist, eine Antriebseinheit
und/oder ein pneumatisches Schlagwerk zu steuern.
[0003] Es wird ein Betriebsmodussensor, der dazu vorgesehen ist, der Steuereinheit zumindest
einen Betriebsmodus zu signalisieren, vorgeschlagen. Unter einer "Schlagwerkeinheit"
soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Einheit verstanden werden, die zum Betreiben
eines Schlagwerks vorgesehen ist. Die Schlagwerkeinheit weist eine Steuereinheit auf.
Die Schlagwerkeinheit kann eine Antriebseinheit und/oder eine Getriebeeinheit aufweisen,
die zu einem Antrieb des Schlagwerks vorgesehen ist. Unter einer "Steuereinheit" soll
in diesem Zusammenhang insbesondere eine Vorrichtung der Schlagwerkeinheit verstanden
werden, die zu einer Steuerung und/oder Regelung insbesondere der Antriebseinheit
und/oder des Schlagwerks vorgesehen ist.
[0004] Die Steuereinheit kann bevorzugt als elektrische, insbesondere als elektronische
Steuereinheit ausgebildet sein. Unter einem "Bohr- und/oder Schlaghammer" soll in
diesem Zusammenhang insbesondere eine Werkzeugmaschine verstanden werden, die zu einer
Bearbeitung eines Werkstücks mit einem drehenden oder nicht drehenden Werkzeug vorgesehen
ist, wobei das Werkzeug durch die Werkzeugmaschine mit Schlagimpulsen beaufschlagt
werden kann. Bevorzugt ist die Werkzeugmaschine als von einem Benutzer von Hand geführte
Handwerkzeugmaschine ausgebildet. Unter einem "Schlagwerk" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere eine Vorrichtung verstanden werden, die zumindest ein Bauteil aufweist,
das zu einer Erzeugung und/oder Übertragung eines Schlagimpulses, insbesondere eines
axialen Schlagimpulses, auf ein in einem Werkzeughalter angeordnetes Werkzeug vorgesehen
ist. Ein solches Bauteil kann insbesondere ein Schläger, ein Schlagbolzen, ein Führungselement,
wie insbesondere ein Hammerrohr und/oder ein Kolben, wie insbesondere ein Topfkolben,
und/oder ein weiteres, dem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Bauteil sein. Der Schläger
kann den Schlagimpuls direkt auf das Werkzeug übertragen oder bevorzugt indirekt.
Bevorzugt kann der Schläger den Schlagimpuls auf einen Schlagbolzen übertragen, der
den Schlagimpuls auf das Werkzeug überträgt. Der Schläger ist bevorzugt beweglich
im Hammerrohr gelagert. Der Schläger kann bevorzugt zyklisch in einer Schlagrichtung
in Richtung des Schlagbolzens und in einer entgegengesetzten Rückholrichtung wieder
zurück bewegt werden. Der Kolben ist bevorzugt auf einer der Schlagrichtung abgewandten
Seite des Schlägers ebenfalls im Hammerrohr beweglich gelagert. Der Schläger und der
Kolben können mit dem Hammerrohr einen Raum begrenzen. Der Kolben kann zyklisch in
Schlagrichtung und Rückholrichtung bewegt werden, insbesondere durch einen Exzenter.
Der Kolben wird bevorzugt mit einer Schlagfrequenz und/oder einer Schlagwerkdrehzahl
zyklisch in Schlagrichtung und entgegen der Schlagrichtung bewegt. Unter einer "Schlagwerkdrehzahl"
soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Drehzahl eines Exzenters verstanden
werden, der den Kolben bevorzugt über einen Pleuel bewegt. Die Schlagwerkdrehzahl
entspricht der Schlagfrequenz und wird in der Folge äquivalent verwendet. Die Kolbenbewegung
kann einen Druck eines in einem Raum zwischen Kolben und Schläger eingeschlossenen,
ein Druckpolster bildenden Luftvolumens verändern und durch die Druckschwankungen
den Schläger in Schlagrichtung und in Rückholrichtung beschleunigen. Unter "vorgesehen"
soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder speziell ausgestattet verstanden werden.
Unter einem "Betriebsmodus" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Konfiguration
des Schlagwerks verstanden werden, die für einen bestimmten Betriebszustand vorgesehen
ist. Das Schlagwerk weist einen Leerlaufmodus auf, in dem es zu einem Leerlaufbetrieb
vorgesehen ist. Weiterhin weist das Schlagwerk einen Schlagmodus auf, in dem es zu
einem Schlagbetrieb vorgesehen ist. Unter einem "Schlagbetrieb" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere ein Betriebszustand des Schlagwerks verstanden werden, in dem von dem
Schlagwerk bevorzugt regelmäßige Schlagimpulse ausgeübt werden. Unter einem "Leerlaufbetrieb"
soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein Betriebszustand des Schlagwerks verstanden
werden, der durch Ausbleiben von regelmäßigen Schlagimpulsen gekennzeichnet ist und/oder
in dem vom Schläger auf den Schlagbolzen nur sehr schwache Schlagimpulse ausgeübt
werden. Unter "sehr schwach" soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden werden,
dass eine Schlagstärke weniger als 50%, bevorzugt weniger als 25%, besonders bevorzugt
weniger als 10% einer Schlagstärke im Schlagbetrieb entspricht. Das Schlagwerk enthält
eine Vorrichtung, die dazu vorgesehen ist, den Betriebsmodus des Schlagwerks umzuschalten.
Die Vorrichtung ist dazu vorgesehen, Entlüftungs- und/oder Leerlauföffnungen des Schlagwerks
zu öffnen und/oder zu verschließen, um den Betriebsmodus umzuschalten. Die Leerlauföffnungen
können insbesondere zu einer Reduzierung eines auf den Schläger wirkenden Drucks vorgesehen
sein. Insbesondere können die Leerlauföffnungen zu einem Druckausgleich des von dem
Schläger und dem Kolben mit dem Hammerrohr gebildeten Raums mit einer Umgebung vorgesehen
sein. Sind die Leerlauföffnungen im Leerlaufmodus ganz oder teilweise geöffnet, kann
eine durch die Bewegung des Kolbens auf den Schläger ausgeübte Beschleunigung zumindest
verringert werden. Ein Schlagbetrieb kann vermieden werden. Der Schläger kann keine
oder nur geringe Bewegungen in Schlagrichtung und/oder Rückholrichtung durchführen.
Es werden keine oder nur sehr schwache Schlagimpulse ausgeübt. Sind die Leerlauföffnungen
im Schlagmodus geschlossen, kann der Schläger durch die zyklische Bewegung des Kolbens
eine zyklische Beschleunigung erfahren. Der Schläger kann beginnen, Schlagimpulse
auf den Schlagbolzen auszuüben, so dass der Schlagbetrieb einsetzt. Das Einsetzen
des Schlagbetriebs im Schlagmodus kann von Betriebsparametern abhängen, insbesondere
von der Schlagwerkdrehzahl. Insbesondere kann ein Schlagbetrieb im Schlagmodus bei
einer hohen Schlagwerkdrehzahl ausbleiben. Eine maximale Schlagwerkdrehzahl, bei der
im Schlagmodus der Schlagbetrieb beginnt, hängt von verschiedenen Betriebsparametern
ab, insbesondere einem Umgebungsluftdruck. Unter "Signalisieren" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere eine Informationsübermittlung, insbesondere elektrisch und/oder elektronisch
und zumindest teilweise abweichend von einer rein mechanischen Aktivierung eines Betriebszustands
verstanden werden. Der Betriebsmodussensor kann insbesondere dazu vorgesehen sein,
der Steuereinheit zu signalisieren, dass ein Wechsel des Betriebsmodus des Schlagwerks
stattgefunden hat. Insbesondere kann der Betriebsmodussensor signalisieren, dass die
Vorrichtung zum Umschalten des Betriebsmodus das Schlagwerk in einen Betriebsmodus
umgeschaltet hat. Die Steuereinheit kann vorteilhaft erkennen, dass ein Betriebsmoduswechsel
stattgefunden hat. Insbesondere kann die Steuereinheit prüfen, ob der Betriebszustand
dem Betriebsmodus entspricht. Die Steuereinheit kann bei Erkennen des Schlagmodus
bei einem Ausbleiben des Schlagbetriebs das Schlagwerk neu starten. Insbesondere kann
die Steuereinheit bei einem Betriebsmoduswechsel vom Leerlaufmodus in den Schlagmodus
die Schlagwerkdrehzahl zum Start des Schlagwerks absenken. Bevorzugt sind weitere
Sensoren vorgesehen, um der Steuereinheit den Leerlaufbetrieb und/oder den Schlagbetrieb
zu signalisieren.
[0005] Erfindungsgemäß ist Betriebsmodussensor dazu vorgesehen, zumindest eine Position
eines Umschaltelements zu ermitteln. Unter einem "Umschaltelement" soll in diesem
Zusammenhang insbesondere ein Bauteil verstanden werden, das dazu vorgesehen ist,
abhängig von seiner Position einen Betriebsmodus umzuschalten. Erfindungsgemäß ist
das Umschaltelement als Leerlaufhülse ausgebildet. Unter einer "Leerlaufhülse" soll
in diesem Zusammenhang eine Vorrichtung verstanden werden, die dazu vorgesehen ist,
abhängig von ihrer Position die Leerlauföffnungen und/oder Entlüftungsöffnungen des
Schlagwerks zu einem Betriebsmodus ganz oder teilweise zu öffnen und/oder zu schließen.
Unter einer "Position" des Umschaltelements sollen in diesem Zusammenhang insbesondere
eine Schlagposition und eine Leerlaufposition verstanden werden. Die Schlagposition
kann insbesondere dazu vorgesehen sein, das Schlagwerk in den Schlagmodus zu schalten.
Die Leerlaufposition kann insbesondere dazu vorgesehen sein, das Schlagwerk in den
Leerlaufmodus zu schalten. Bevorzugt kann sich ein in Schlagrichtung beweglich gelagerter
Werkzeughalter direkt oder über weitere Bauteile am Umschaltelement abstützen. Bevorzugt
kann ein Federelement dazu vorgesehen sein, das Umschaltelement in Schlagrichtung
zu verschieben. Wird ein in den Werkzeughalter eingespanntes Werkzeug gegen ein Werkstück
gedrückt, kann sich der Werkzeughalter mit dem Umschaltelement gegen die Kraft des
Federelements entgegen der Schlagrichtung bis zu einem Anschlag verlagern. Das Umschaltelement
kann die Schlagposition einnehmen. Wird das Werkzeug entlastet, können sich das Umschaltelement
und der Werkzeughalter in Schlagrichtung bis zu einem weiteren Anschlag verlagern
und die Leerlaufposition einnehmen. Der Betriebsmodussensor kann bevorzugt ermitteln,
ob das Umschaltelement die Leerlaufposition eingenommen hat, besonders bevorzugt,
ob das Umschaltelement die Schlagposition eingenommen hat. Der Betriebsmodussensor
kann der Steuereinheit vorteilhaft signalisieren, dass sich das Schlagwerk im Schlagmodus
befindet. Der Betriebsmodussensor kann die Position der Leerlaufhülse nicht-erfindungsgemäß
indirekt oder erfindungsgemäß direkt ermitteln. Unter "indirekt" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere verstanden werden, dass der Betriebsmodussensor die Position eines mit
der Leerlaufhülse verbundenen Teils erfasst. Unter "direkt" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere verstanden werden, dass der Betriebsmodussensor die Position eines Teils
der Leerlaufhülse direkt erfasst. Der Betriebsmodussensor kann die Position der Leerlaufhülse
besonders einfach und zuverlässig bestimmen.
[0006] Weiter wird vorgeschlagen, dass der Betriebsmodussensor einen Hall-Sensor aufweist.
Unter einem "Hall-Sensor" soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein, dem Fachmann
bekannter Sensor verstanden werden, der von einem Strom durchflossen wird und dazu
vorgesehen ist, ein senkrecht zu einem Stromfluss stehendes Magnetfeld zu detektieren.
Der Hall-Sensor kann die Position eines magnetisierten Teils des Umschaltelements
kontaktlos erfassen. Bevorzugt ist der Hall-Sensor so angebracht, dass in der Schlagposition
des Umschaltelements der magnetisierte Teil des Umschaltelements in einen Messbereich
des Hall-Sensors gelangt. Der Betriebsmodussensor kann den Betriebsmodus besonders
einfach und kontaktlos erfassen. Der Betriebsmodussensor kann besonders gut vor Verschmutzung
geschützt werden.
[0007] Weiter wird vorgeschlagen, dass der Betriebsmodussensor einen Magnetschalter aufweist.
Unter einem "Magnetschalter" soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein Schalter
verstanden werden, der durch ein Magnetfeld geschaltet wird, insbesondere ein dem
Fachmann bekanntes Reed-Relais. Der Magnetschalter kann durch den magnetisierten Teil
der des Umschaltelements geschaltet werden. Der Magnetschalter kann die Position eines
magnetisierten Teils des Umschaltelements kontaktlos erfassen. Bevorzugt ist der Magnetschalter
so angebracht, dass in der Schlagposition des Umschaltelements der magnetisierte Teil
des Umschaltelements in den Messbereich des Hall-Sensors gelangt. Der Magnetschalter
kann ein elektrisches Signal zur Signalisierung des Betriebsmodus direkt schalten.
Auf eine Elektronik oder weitere Bauteile zur Auswertung und/oder Aufbereitung eines
Sensorsignals kann verzichtet werden. Der Betriebsmodussensor kann besonders einfach
aufgebaut sein.
[0008] Weiter wird vorgeschlagen, dass der Betriebsmodussensor einen induktiven Näherungssensor
aufweist. Unter einem "induktiven Näherungssensor" soll in diesem Zusammenhang insbesondere
ein, dem Fachmann bekannter Sensor verstanden werden, der eine Annäherung eines leitenden
Werkstoffs und/oder Metalls durch eine Änderung einer Induktivität detektiert. Eine
berührungslose Detektion kann möglich sein. Eine Verschmutzung des Betriebsmodussensors
kann vermieden werden. Bevorzugt ist das Umschaltelement zumindest teilweise von einem
Metall gebildet. Der Betriebsmodussensor kann eine Annäherung des Umschaltelements
direkt erfassen. Eine Magnetisierung des Umschaltelements kann entfallen. Bevorzugt
ist der induktive Näherungssensor so angeordnet, dass sich das Umschaltelement dem
induktiven Näherungssensor in der Schlagposition annähert. Der Betriebsmodussensor
kann den Schlagmodus des Schlagwerks besonders gut erfassen.
[0009] Weiter wird vorgeschlagen, dass der Betriebsmodussensor einen kapazitiven Sensor
aufweist. Unter einem "kapazitiven Sensor" soll in diesem Zusammenhang insbesondere
ein, dem Fachmann bekannter Sensor verstanden werden, der bei einer Annäherung eines
Werkstoffs eine Änderung einer Kapazität detektiert. Der kapazitive Sensor kann insbesondere
eine Annäherung von nichtmetallischen und/oder nichtleitenden Werkstoffen erfassen,
insbesondere von Kunststoffen. Der Betriebsmodussensor kann eine Annäherung des Umschaltelements
direkt erfassen. Das Umschaltelement kann aus einem nichtleitenden und/oder nichtmetallischen
Werkstoff gebildet sein, insbesondere aus einem Kunststoff. Bevorzugt ist der kapazitive
Sensor so angeordnet, dass sich das Umschaltelement dem kapazitiven Sensor in der
Schlagposition annähert. Der Betriebsmodussensor kann den Schlagmodus des Schlagwerks
besonders gut erfassen.
[0010] Weiter wird vorgeschlagen, dass der Betriebsmodussensor einen optischen Sensor aufweist.
Unter einem "optischen Sensor" soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein, dem Fachmann
bekannter Sensor verstanden werden, der auf einer Messung von Licht im oder nahe dem
sichtbaren Bereich, wie Infrarot und/oder ultravioletter Strahlung, beruht. Der optische
Sensor kann bevorzugt eine Lichtschranke, insbesondere eine Gabellichtschranke, sein.
Der optische Sensor kann die Anwesenheit eines intransparenten Werkstoffs erfassen.
Der Betriebsmodussensor kann eine Annäherung des Umschaltelements direkt erfassen.
Das Umschaltelement kann aus intransparentem Werkstoff gebildet sein, insbesondere
aus Kunststoff. Bevorzugt ist der optische Sensor so angeordnet, dass sich das Umschaltelement
dem optischen Sensor in der Schlagposition annähert. Der Betriebsmodussensor kann
den Schlagmodus des Schlagwerks besonders gut erfassen.
[0011] Weiter wird vorgeschlagen, dass der Betriebsmodussensor einen Sensor für eine mechanische
Messgröße und/oder einen mechanischen Schalter aufweist. Unter einer "mechanischen
Messgröße" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Kraft und/oder ein Druck
und/oder eine Verformung und/oder eine Position verstanden werden. Der Betriebsmodussensor
kann einen mechanischen Schalter, insbesondere einen, dem Fachmann bekannten Mikroschalter,
aufweisen. Der Betriebsmodussensor kann besonders kostengünstig sein. Das Funktionsprinzip
kann besonders einfach sein. Das Umschaltelement kann den Schalter bevorzugt in der
Schlagposition durch eine Kraft mechanisch schalten. Der Betriebsmodussensor kann
einen Kraftsensor, insbesondere einen Piezosensor, aufweisen. Bevorzugt kann der Kraftsensor
an einem Anschlag des Umschaltelements angeordnet sein, besonders bevorzugt am Anschlag
für die Schlagposition. Das Umschaltelement kann mit dem Anschlag einen Schalter bilden.
Der Anschlag kann einen Schaltkontakt aufweisen, der mit dem Umschaltelement einen
Stromkreis schließt, sobald sich das Umschaltelement am Anschlag abstützt. Der Betriebsmodussensor
kann die Position des Umschaltelements besonders einfach und direkt erfassen. Der
Betriebsmodussensor kann ein Potentiometer aufweisen. Insbesondere kann der Betriebsmodussensor
mit der Leerlaufhülse ein Potentiometer bilden. Das Potentiometer kann seinen Widerstand
abhängig von einer Position der Leerlaufhülse verändern. Der Betriebsmodussensor kann
die Position der Leerlaufhülse kontinuierlich erfassen. Der Betriebsmodussensor kann
Zwischenpositionen zwischen der Schlagposition und einer Leerlaufposition erfassen.
[0012] Weiter wird vorgeschlagen, dass der Betriebsmodussensor dazu vorgesehen ist, einen
Anpressdruck zu ermitteln. Unter einem "Anpressdruck" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere eine Kraft verstanden werden, mit der ein im Werkzeughalter der Handwerkzeugmaschine
angeordnetes Werkzeug gegen ein Werkstück gedrückt wird. Der Anpressdruck kann insbesondere
bei Überschreiten eines Schwellwerts den Betriebsmoduswechsel auslösen. Insbesondere
kann der Anpressdruck das Schlagwerk vom Leerlaufmodus in den Schlagmodus umschalten.
Der Schwellwert kann insbesondere durch das Federelement bestimmt sein, das auf das
Umschaltelement eine Kraft in Schlagrichtung ausübt. Der Betriebsmodussensor kann
dazu vorgesehen sein, den Anpressdruck im Kraftfluss des Federelements und/oder des
Umschaltelements zu messen, insbesondere mit einem Piezosensor. Der Betriebsmodussensor
kann den Betriebsmodus vorteilhaft erkennen, indem der Anpressdruck mit dem Schwellwert
verglichen wird. Der Schwellwert kann vorteilhaft einstellbar sein.
[0013] Weiter wird vorgeschlagen, dass der Betriebsmodussensor dazu vorgesehen ist, eine
Andruckkraft zumindest eines Handgriffs zu ermitteln. Unter einer "Andruckkraft" soll
in diesem Zusammenhang insbesondere eine Kraftkomponente in Schlagrichtung in dem
Handgriff verstanden werden, mit der der Benutzer die Handwerkzeugmaschine gegen das
Werkstück drückt. Bevorzugt ermittelt der Betriebsmodussensor die Andruckkraft im
Handgriff und eine weitere Andruckkraft in einem Zusatzhandgriff. Die Andruckkräfte
können Komponenten des Anpressdrucks sein. Der Anpressdruck kann aus den Andruckkräften
geschätzt werden. Eine Messung der Andruckkraft im Handgriff kann besonders einfach
sein. Insbesondere kann der Betriebsmodussensor eine Verformung eines Feder- und/oder
Dämpfungselements des Handgriffs messen. Bevorzugt kann eine Verformung mit einem,
dem Fachmann bekannten als Dehnmesssensor ausgebildeten Sensor gemessen werden. Eine
Messung des Anpressdrucks kann entfallen.
[0014] Weiter wird vorgeschlagen, dass der Betriebsmodussensor dazu vorgesehen ist, ein
Signal eines Lagesensors zu berücksichtigen. Unter einem "Lagesensor" soll in diesem
Zusammenhang insbesondere ein Sensor verstanden werden, der dazu vorgesehen ist, die
Richtung einer Gewichtskraft zu messen. Ein Gewicht der Handwerkzeugmaschine kann
beim Bestimmen des Anpressdrucks berücksichtigt werden.
[0015] Weiter wird eine Handwerkzeugmaschine mit einer Schlagwerkeinheit mit den beschriebenen
Eigenschaften vorgeschlagen. Die Handwerkzeugmaschine weist die beschriebenen Eigenschaften
auf.
Zeichnung
[0016] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen im Rahmen der Ansprüche zusammenfassen.
[0017] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Bohr- und Schlaghammers mit einer Schlagwerkeinheit
mit einem Betriebsmodussensor,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines Bohr- und Schlaghammers mit einer Schlagwerkeinheit
mit einem Betriebsmodussensor in einem zweiten Ausführungsbeispiel und
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines Bohr- und Schlaghammers mit einer Schlagwerkeinheit
mit einem Betriebsmodussensor in einem dritten Ausführungsbeispiel.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0018] Figur 1 zeigt einen Bohr- und Schlaghammer 12a mit einer Schlagwerkeinheit 10a. Die
Schlagwerkeinheit 10a umfasst eine Steuereinheit 14a, die dazu vorgesehen ist, eine
Antriebseinheit 16a eines pneumatischen Schlagwerks 18a zu steuern.
[0019] Die Antriebseinheit 16a enthält einen Motor 46a mit einer Getriebeeinheit 48a, die
abhängig von einer Schaltstellung für einen Bohrbetrieb ein Hammerrohr 50a und/oder
für einen Schlagbetrieb einen Exzenter 52a drehend antreibt. Das Hammerrohr 50a ist
mit einem Werkzeughalter 54a drehfest verbunden, in dem ein Werkzeug 56a eingespannt
werden kann. Der Werkzeughalter 54a und das Werkzeug 56a können für einen Bohrbetrieb
über das Hammerrohr 50a mit einer drehenden Arbeitsbewegung 58a angetrieben werden.
Wird ein Schläger 60a für den Schlagbetrieb in einer Schlagrichtung 62a in Richtung
des Werkzeughalters 54a beschleunigt, übt er bei einem Aufprall auf einen zwischen
dem Schläger 60a und dem Werkzeug 56a angeordneten Schlagbolzen 64a einen Schlagimpuls
aus, der vom Schlagbolzen 64a an das Werkzeug 56a weitergegeben wird. Das Werkzeug
56a übt durch den Schlagimpuls eine schlagende Arbeitsbewegung 66a aus. Ein Kolben
68a ist ebenfalls beweglich im Hammerrohr 50a auf der der Schlagrichtung 62a abgewandten
Seite des Schlägers 60a gelagert. Der Kolben 68a wird über einen Pleuel 70a vom mit
einer Schlagwerkdrehzahl angetriebenen Exzenter 52a periodisch im Hammerrohr 50a in
Schlagrichtung 62a und wieder zurück bewegt. Der Kolben 68a verdichtet in einem Schlagmodus
ein in einem Raum 76a zwischen dem Kolben 68a und dem Schläger 60a im Hammerrohr 50a
eingeschlossenes Druckpolster 78a. Bei einer Bewegung des Kolbens 68a in Schlagrichtung
62a wird der Schläger 60a in Schlagrichtung 62a beschleunigt. Der Schlagbetrieb kann
einsetzen. Durch einen Rückprall am Schlagbolzen 64a und/oder durch einen durch die
Rückbewegung des Kolbens 68a entgegen der Schlagrichtung 62a zwischen dem Kolben 68a
und dem Schläger 60a entstehenden Unterdruck und/oder durch einen Gegendruck in einem
Raum 80a zwischen dem Schläger 60a und dem Schlagbolzen 64a kann der Schläger 60a
wieder entgegen der Schlagrichtung 62a zurück bewegt werden und anschließend für einen
nächsten Schlagimpuls erneut in Schlagrichtung 62a beschleunigt werden. Ob die Arbeitsbewegung
66a im Schlagmodus stattfindet, hängt von Betriebsparametern, insbesondere einer Schlagwerkdrehzahl,
ab. In einem Bereich zwischen dem Schläger 60a und dem Schlagbolzen 64a sind im Hammerrohr
50a Entlüftungsöffnungen 82a angeordnet, so dass die zwischen dem Schläger 60a und
dem Schlagbolzen 64a eingeschlossene Luft entweichen kann. In einem Bereich zwischen
dem Schläger 60a und dem Kolben 68a sind im Hammerrohr 50a Leerlauföffnungen 84a angeordnet.
Der Werkzeughalter 54a ist in Schlagrichtung 62a verschiebbar gelagert und stützt
sich über den Schlagbolzen 64a und eine Steuerscheibe 100a an einem als Leerlaufhülse
ausgebildeten Umschaltelement 22a ab. Ein Federelement 86a übt auf das Umschaltelement
22a eine Kraft in Schlagrichtung 62a aus. In einem Schlagmodus, in dem das Werkzeug
56a vom Benutzer gegen ein Werkstück gedrückt wird, verschiebt der Werkzeughalter
54a gegen die Kraft des Federelements 86a das Umschaltelement 22a so in eine Schlagposition,
dass es die Leerlauföffnungen 84a verdeckt. Wird das Werkzeug 56a vom Werkstück abgesetzt,
werden der Werkzeughalter 54a und das Umschaltelement 22a durch das Federelement 86a
so in Schlagrichtung 62a in einen Leerlaufmodus verschoben, dass das Umschaltelement
22a in einer Leerlaufposition die Leerlauföffnungen 84a freigibt. Ein Druck im Druckpolster
78a zwischen dem Kolben 68a und dem Schläger 60a kann durch die Leerlauföffnungen
84a entweichen. Der Schläger 60a wird im Leerlaufmodus nicht oder nur wenig durch
das Druckpolster 78a beschleunigt. Im Leerlaufbetrieb übt der Schläger 60a keine oder
nur geringe Schlagimpulse auf den Schlagbolzen 64a aus. Der Bohr- und Schlaghammer
12a verfügt über ein Handwerkzeugmaschinengehäuse 92a mit einem Handgriff 40a, an
dem er von einem Benutzer geführt wird.
[0020] Ein Betriebsmodussensor 20a ist dazu vorgesehen, eine Position des Umschaltelements
22a relativ zum Hammerrohr 50a zu ermitteln. Insbesondere ist der Betriebsmodussensor
20a dazu vorgesehen zu ermitteln, ob sich das Umschaltelement 22a in der Schlagposition
befindet. Der Betriebsmodussensor 20a signalisiert der Steuereinheit 14a den Schlagmodus.
Der Betriebsmodussensor 20a enthält eine auf der Steuereinheit 14a angeordnete Signalverarbeitungseinheit
96a. Der Betriebsmodussensor 20a weist einen mit der Signalverarbeitungseinheit 96a
verbundenen induktiven Näherungssensor 28a auf, der mit der Signalverarbeitungseinheit
96a über eine nicht näher dargestellte Signalverbindung verbunden ist. Der Näherungssensor
28a ist nicht-erfindungsgemäß in einer Leerlaufposition des Umschaltelements 22a gegenüber
der Steuerscheibe 100a angeordnet. Werden die Steuerscheibe 100a und das Umschaltelement
22a in die Schlagposition bewegt, so entfernt sich die Steuerscheibe 100a vom Näherungssensor
28a. Der Betriebsmodussensor 20a signalisiert den Schlagmodus, wenn sich das Umschaltelement
22a in der Schlagposition befindet und sich die Steuerscheibe 100a vom Näherungssensor
28a entfernt. Alternativ ist auch eine Montage des Näherungssensors 28a denkbar, bei
der sich die Steuerscheibe 100a dem Näherungssensor 28a in Schlagposition annähert,
so dass der Betriebsmodussensor 20a den Schlagmodus nicht-erfindungsgemäß bei einer
Annäherung der Steuerscheibe 100a an den Näherungssensor 28a signalisiert. Erfindungsgemäß
ist der Näherungssensor 28a so angeordnet, dass er eine Annäherung des Umschaltelements
22a selbst anstatt einer Annäherung der Steuerscheibe 100a erkennt.
[0021] Der Betriebsmodussensor 20a ist weiter dazu vorgesehen, eine Andruckkraft 38a des
Handgriffs 40a zu ermitteln. Durch die Ermittlung der Andruckkraft 38a steht dem Betriebsmodussensor
20a eine weitere Messgröße zur Erkennung des Betriebsmodus zur Verfügung. Der Betriebsmodussensor
20a wertet die Andruckkraft 38a zusätzlich zur Position des Umschaltelements 22a aus.
Der Betriebsmodussensor 20a weist ein mit der Signalverarbeitungseinheit 96a verbundenes
Potentiometer 106a, das mit einem Drehgelenk 104a des Handgriffs 40a verbunden ist,
auf. Der Handgriff 40a dreht sich mit steigender Andruckkraft 38a um das Drehgelenk
104a. Ein elektrischer Widerstand des Potentiometers 106a ist von der Andruckkraft
38a des Handgriffs 40a abhängig. Wird ein einstellbarer Schwellwert überschritten,
signalisiert der Betriebsmodussensor 20a den Schlagmodus.
[0022] Der Betriebsmodussensor 20a weist zudem einen Lagesensor 42a auf. Der Lagesensor
42a dient zur Messung der Richtung einer Gewichtskraft. Der Betriebsmodussensor 20a
berücksichtigt die Gewichtskraft bei der Festlegung der Schwellwerte der Andruckkraft
38a zur Signalisierung des Schlagmodus. Durch eine Vektoraddition der Andruckkraft
38a und der Gewichtskraft kann ein Anpressdruck 36a bestimmt werden, der die Umschaltung
in den Schlagmodus bewirkt.
[0023] Die nachfolgende Beschreibung und die Zeichnungen weiterer Ausführungsbeispiel beschränken
sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei
bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen
Bezugszeichen, grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der
anderen Ausführungsbeispiele verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele
sind anstelle des Buchstabens a des ersten Ausführungsbeispiels die Buchstaben b und
c den Bezugszeichen der weiteren Ausführungsbeispiele nachgestellt.
[0024] Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Bohr- und Schlaghammers 12b mit
einer Schlagwerkeinheit 10b mit einem Betriebsmodussensor 20b mit einer Steuereinheit
14b, einer Antriebseinheit 16b und einem pneumatischen Schlagwerk 18b in einem zweiten
Ausführungsbeispiel. Die Schlagwerkeinheit 10b unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel
insbesondere darin, dass der Betriebsmodussensor 20b einen mit einer Signalverarbeitungseinheit
96b verbundenen Schalter 32b aufweist. Der Schalter 32b ist als Mikroschalter ausgeführt
und signalisiert eine Schlagposition eines Umschaltelements 22b. Der Schalter 32b
ist in einer Leerlaufposition des Umschaltelements 22b nicht-erfindungsgemäß gegenüber
der Steuerscheibe 100b angeordnet, so dass eine Steuerscheibe 100b den Schalter 32b
betätigt. Werden die Steuerscheibe 100b und das Umschaltelement 22b in die Schlagposition
bewegt, so entfernt sich die Steuerscheibe 100b vom Schalter 32b, so dass dieser öffnet.
Der Betriebsmodussensor 20b signalisiert den Schlagmodus, wenn sich das Umschaltelement
22b in der Schlagposition befindet und sich die Steuerscheibe 100b vom Schalter 32b
entfernt und dieser öffnet. Alternativ ist auch eine Montage des Schalters 32b denkbar,
bei der sich die Steuerscheibe 100b nicht-erfindungsgemäß dem Schalter 32b in Schlagposition
annähert, so dass der Betriebsmodussensor 20b den Schlagmodus signalisiert, wenn die
Steuerscheibe 100b den Schalter 32b betätigt. Erfindungsgemäß ist der Schalter 32b
so angeordnet, dass er von dem Umschaltelement 22b statt von der Steuerscheibe 100b
betätigt wird.
[0025] Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Bohr- und Schlaghammers 12c mit
einer Schlagwerkeinheit 10c mit einem Betriebsmodussensor 20c, mit einer Steuereinheit
14c, einer Antriebseinheit 16c und einem pneumatischen Schlagwerk 18c in einem dritten
Ausführungsbeispiel. Die Schlagwerkeinheit 10c unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel
insbesondere darin, dass der Betriebsmodussensor 20c einen mit einer Signalverarbeitungseinheit
96c verbundenen Hall-Sensor 24c aufweist. Der Hall-Sensor 24c erfasst nicht-erfindungsgemäß
berührungslos einen Magnetbereich 98c einer Steuerscheibe 100c und signalisiert eine
Schlagposition eines Umschaltelements 22c. Der Hall-Sensor 24c ist in einer Leerlaufposition
des Umschaltelements 22c gegenüber der Steuerscheibe 100c angeordnet, so dass der
Hall-Sensor 24c den Magnetbereich 98c detektiert. Werden die Steuerscheibe 100c und
das Umschaltelement 22c in die Schlagposition bewegt, so entfernt sich die Steuerscheibe
100c vom Hall-Sensor 24c. Der Betriebsmodussensor 20c signalisiert den Schlagmodus,
wenn sich das Umschaltelement 22c in der Schlagposition befindet und sich die Steuerscheibe
100c vom Hall-Sensor 24c entfernt. Alternativ ist auch eine Montage des Hall-Sensors
24c denkbar, bei der sich die Steuerscheibe 100c nicht-erfindungsgemäß dem Hall-Sensor
24c in Schlagposition annähert, so dass der Betriebsmodussensor 20c den Schlagmodus
signalisiert wenn die Steuerscheibe 100c sich dem Hall-Sensor 24c angenähert hat.
Erfindungsgemäß ist der Hall-Sensor 24c so angeordnet, dass er eine Annäherung eines
Magnetbereichs des Umschaltelements 22c anstelle des Magnetbereichs 98c der Steuerscheibe
100c detektiert.
1. Schlagwerkeinheit, insbesondere für einen Bohr- und/oder Schlaghammer (12a; 12c),
mit einer Steuereinheit (14a-c), die dazu vorgesehen ist, eine Antriebseinheit (16a-c)
und/oder ein pneumatisches Schlagwerk (18a-c) zu steuern, mit einem Betriebsmodussensor
(20a-c), der dazu vorgesehen ist, der Steuereinheit (14a-c) zumindest einen Betriebsmodus
zu signalisieren, dadurch gekennzeichnet, dass der Betriebsmodussensor (20a-c) dazu vorgesehen ist, zumindest eine Position eines
als Leerlaufhülse ausgebildeten Umschaltelements (22a-c) direkt zu ermitteln.
2. Schlagwerkeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betriebsmodussensor (20c) einen Hall-Sensor (24c) aufweist.
3. Schlagwerkeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betriebsmodussensor (20a) einen induktiven Näherungssensor (28a) aufweist.
4. Schlagwerkeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betriebsmodussensor (20b) einen Sensor für eine mechanische Messgröße und/oder
einen mechanischen Schalter (32b) aufweist.
5. Schlagwerkeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betriebsmodussensor (20a) dazu vorgesehen ist, einen Anpressdruck (36a) zu ermitteln.
6. Schlagwerkeinheit zumindest nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Betriebsmodussensor (20a) dazu vorgesehen ist, eine Andruckkraft (38a) zumindest
eines Handgriffs (40a) und/oder eines Zusatzhandgriffs zu ermitteln.
7. Schlagwerkeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betriebsmodussensor (20a) dazu vorgesehen ist, ein Signal eines Lagesensors (42a)
zu berücksichtigen.
8. Handwerkzeugmaschine mit einer Schlagwerkeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Percussion unit, in particular for a hammer drill and/or a percussion hammer (12a;
12c), with a control unit (14a-c), which is intended for controlling a drive unit
(16a-c) and/or a pneumatic percussion mechanism (18a-c), and with an operating mode
sensor (20a-c), which is intended for signalling at least one operating mode to the
control unit (14a-c), characterized in that the operating mode sensor (20a-c) is intended for directly determining at least one
position of a changeover element (22a-c) formed as an idling sleeve.
2. Percussion unit according to Claim 1, characterized in that the operating mode sensor (20c) has a Hall sensor (24c).
3. Percussion unit according to one of the preceding claims, characterized in that the operating mode sensor (20a) has an inductive proximity sensor (28a).
4. Percussion unit according to one of the preceding claims, characterized in that the operating mode sensor (20b) has a sensor for a mechanical measured variable and/or
a mechanical switch (32b).
5. Percussion unit according to one of the preceding claims, characterized in that the operating mode sensor (20a) is intended for determining a pressing pressure (36a).
6. Percussion unit at least according to Claim 5, characterized in that the operating mode sensor (20a) is intended for determining a pressing pressure (38a)
at least of a handle (40a) and/or of an additional handle.
7. Percussion unit according to one of the preceding claims, characterized in that the operating mode sensor (20a) is intended to take into account a signal of a position
sensor (42a).
8. Hand-held power tool with a percussion unit according to one of the preceding claims.
1. Unité de percussion, en particulier pour un marteau perforateur et/ou démolisseur
(12a; 12c), avec une unité de commande (14a-c), qui est prévue pour commander une
unité d'entraînement (16a-c) et/ou un mécanisme de percussion pneumatique (18a-c),
avec un détecteur de mode de fonctionnement (20a-c), qui est prévu pour signaler à
l'unité de commande (14a-c) au moins un mode de fonctionnement, caractérisée en ce que le détecteur de mode de fonctionnement (20a-c) est prévu pour déterminer directement
au moins une position d'un élément d'inversion (22a-c) réalisé sous la forme d'une
douille de ralenti.
2. Unité de percussion selon la revendication 1, caractérisée en ce que le détecteur de mode de fonctionnement (20c) présente une sonde de Hall (24c).
3. Unité de percussion selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le détecteur de mode de fonctionnement (20a) présente un détecteur d'approche inductif
(28a).
4. Unité de percussion selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le détecteur de mode de fonctionnement (20b) présente un détecteur d'une grandeur
de mesure mécanique et/ou un commutateur mécanique (32b).
5. Unité de percussion selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le détecteur de mode de fonctionnement (20a) est prévu pour déterminer une pression
d'application (36a).
6. Unité de percussion au moins selon la revendication 5, caractérisée en ce que le détecteur de mode de fonctionnement (20a) est prévu pour déterminer une pression
d'application (38a) d'au moins une poignée (40a) et/ou d'une poignée additionnelle.
7. Unité de percussion selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le détecteur de mode de fonctionnement (20a) est prévu pour tenir compte d'un signal
d'un détecteur de position (42a).
8. Machine-outil portative comportant une unité de percussion selon l'une quelconque
des revendications précédentes.