[0001] Die Erfindung betrifft ein Druckergerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1. Das Druckergerät weist eine Tintenstrahldruckvorrichtung mit einer in einen Kartuschenträger
eingesteckte Tintenkartusche und eine Steuereinheit auf, die das Drucken steuert.
Der Kartuschenträger ist auf einem Schlitten montiert, der während des Druckens hin
und her bewegt wird. Der Schlitten kann zum Auswechseln der Tintenkartusche in eine
vorbestimmte Position gesteuert werden. Die eingesteckte Tintenkartusche ist verriegelt
und kann durch eine seitlich am Kartuschenträger montierten Mechanik entriegelt und
ausgeworfen werden. Das Druckergerät ist für 1 Zoll-Belegdrucker geeignet und kommt
in Frankier-, Adressiermaschinen und anderen druckenden Postverarbeitungsgeräten zum
Einsatz.
[0002] Aus der deutschen Patentanmeldung
DE 102007060733 A1 ist bereits eine Vorrichtung zum Wechseln von Tintenkartuschen bekannt, die eine
Transportvorrichtung für flache Güter, eine Andruckvorrichtung und einen Druckmodul
aufweist, wobei die Transportvorrichtung ortsfest in der Druckvorrichtung gegenüber
einer Andruckvorrichtung angeordnet ist, welche das Poststück an das Transportband
andrückt, welches im Transportbereich mit einer vorbestimmten Haftreibung auf einen
Teil der Oberfläche der Poststückes einwirkt, welcher nicht bedruckt wird, aber nahe
dem zu bedruckenden Bereich gelegen ist, wobei sich eine Wechselposition für Tintenkartuschen
vor dem Transportbereich an der Vorderseite der Druckvorrichtung oder über dem Transportbereich
einer entsprechend dafür ausgebildeten Transportvorrichtung befindet.
[0003] Das Druckmodul weist einen Druckwagen mit zwei Fächern zum Einsetzen von Tintenkartuschen
auf. Die Tintenkartuschen weisen einen beim Einsetzen nach vorn gerichteten Bauch
auf, der ein Tintenreservoir enthält. Der Druckwagen des Druckmoduls hat je eine Öffnung
zum Einsetzen der Tintenkartuschen, welche seitlich durch eine rechte und linke Seitenplatte
und bodenseitig durch ein Trägerformteil sowie rückseitig durch ein Kontaktfeld der
Kontaktier- und Ansteuerungselektronik begrenzt wird. Das Trägerformteil besteht aus
zwei Hälften, die zueinander versetzt sind. Ein Verschlusshebel ist jeweils an der
rechten und linken Seitenplatte drehbar befestigt. Der Druckkopf jeder der versetzt
zueinander angeordneten Tintenkartuschen steht während des Druckens in einer Druckposition.
Der Druckwagen ist entsprechend ausgebildet, um quer zur Poststücktransportrichtung,
ausgehend von der Druckposition zu einer Wechselposition nach vorn bewegt zu werden.
Die Wechselposition liegt an der Vorderseite der Druckvorrichtung oder über dem Transportbereich
einer entsprechend ausgebildeten Transportvorrichtung. Der Transportbereich liegt
dabei an der Vorderseite der Druckvorrichtung und der Druckbereich schließt daran
nach hinten an.
[0004] Aus der deutschen Patentanmeldung
DE 102008033052 A1 ist eine Anordnung zum Auswechseln von Tintenkartuschen bekannt, die einen Druckwagen
mit einer schachtförmigen Aufnahme für Tintenkartuschen aufweist. Das Kontaktfeld
der Kontaktier- und Ansteuerungselektronik an der Rückseite jedes Schachtes weist
eine Anzahl an Gegenkontakten auf. Die Gegenkontakte sind verstellbar angeordnet und
mit dem Riegel eines Verriegelungsmechanismus mechanisch so gekoppelt, dass zugleich
mit der Entriegelung der Tintenkartusche die Gegenkontakte zum Tintenkartusche distanziert
und mit der Verriegelung des Tintenkartusche die Gegenkontakte mit dem Kontaktfeld
und einem Chip auf der Tintenkartusche kontaktiert werden. Der Riegel dient als Verschlusshebel
und wirkt mit einer Verriegelungsnase an der Kante zwischen der schmalen Oberseite
und der schmalen Rückseite der Tintenkartusche zusammen, wobei die Verriegelungsnase
an die Kontur des Riegels angepasst ist.
[0005] In dem europäischen Patent
EP 1 880 857 B1 wurde eine Anordnung zum Auswechseln von Tintendruckmodulen vorgeschlagen, wobei
mit dem letzteren Begriff Tintenkartuschen bezeichnet werden, die direkt in eine Aufnahme
der Schwenkvorrichtung eingesetzt werden können. Die Anordnung weist Riegel zur Verriegelung
der Tintenkartuschen und je Tintenkartusche einen mit einer Rückholfeder mechanisch
verbundenen Zughaken sowie einen Führungshebel auf. Nach dem Auswechseln ziehen die
Rückholfedern die Zughaken zurück in eine Ausgangsposition. Diese an der Tintenkartuschenaufnahme
angebrachte Vorrichtung zum Wechseln der Tintenkartuschen ist materialintensiv und
kann bei einer ungünstigen manuellen Bedienung der Zughaken zu einem Verschmutzungsproblem
führen, weil die untere Hinterkante der Düsenfläche der Tintenkartusche an einem Federstück
anliegt, das eine Berührung des Gegenstückes zum Kontaktfeld verhindern soll, wobei
der Abstand so klein ist, dass eine Verschmutzung Gegenstückes zum Kontaktfeld nicht
ausgeschlossen werden kann. Das Verschmutzungsproblem resultiert aus der Tatsache,
dass der Abstand klein ist und das Federstück und die Kontakte beim Herausnehmen der
Tintenkartusche durch Tinte verschmutzen können, die sich an der unteren Hinterkante
während des Druckens angesammelt hat. Der Zughaken und der aufwendige Mechanismus
des vorgenannten Standes der Technik sind nachteilig für ein leichtes Auswechseln
der Tintenkartuschen.
[0006] In dem deutschen Patent
DE 10 2008 030 530 B4 ist eine Tintenkartuschenaufnahme vorgeschlagen worden, die weder Zughaken noch den
aufwendigen Verriegelungsmechanismus des vorgenannten Standes der Technik aufweist
und bei welcher das Verschmutzungsproblem beseitigt ist. Die Tintenkartusche ist durch
einen Führungsstift modifiziert worden, der am Bauch oder zwischen Bauch und Kopf
der Tintenkartusche befestigt wird und nur auf einer Seite über die flache Seitenwand
zwecks Führung der Tintenkartusche hinausragt. Beim Einsetzen der Tintenkartusche
gleitet der Führungsstift in einer Führungskulisse in einer Wand einer Tintenkartuschenaufnahme
entlang, wobei eine Blattfeder in jeder für eine Tintenkartusche vorgesehene Kavität
des Kartuschenträgers der Tintenkartuschenaufnahme bei eingesetzter Tintenkartusche
vorgespannt ist und durch Federkraft das Auswechseln der Tintenkartusche unterstützt,
wenn per Handdruck auf die Tintenkartusche die Verriegelungsnase und das Verriegelungselement
des Tintenkartuschenträgers außer Eingriff geraten und die Tintenkartusche um eine
nahe parallel zum Führungsstift verlaufende Achse geschwenkt wird, um die Tintenkartusche
zu entriegeln, wobei der Abstand der unteren Hinterkante der Tintenkartusche zum Kontaktfeld
des Kartuschenträgers durch den Verlauf der Führungskulisse genau bestimmt ist.
[0007] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 202012005904 U1 ist bereits eine Frankiermaschine mit einer Tintendruckvorrichtung bekannt, an welche
ein flaches Gut mittels einer Andruckvorrichtung angedrückt wird, wobei die Tintendruckvorrichtung
auswechselbare Tintenkartuschen enthält. Statt einer Blattfeder wird in der Tintenkartuschenaufnahme
eine Druckfeder eingesetzt, durch deren Federkraft das Auswechseln der Tintenkartusche
unterstützt wird, nachdem per Handdruck die Verriegelungsnase und das Verriegelungselement
des Tintenkartuschenträgers außer Eingriff geraten sind. Ein Vorteil der manuellen
Handhabung besteht darin, dass die Tintenkartusche nach einem Lösen der Kontakte mit
der Hand gegriffen wird und deshalb nicht so weit nach oben aus dem Kartuschenträger
schnellt, so dass Tintenkartusche an die geöffnete Klappe der Frankiermaschine gelangt.
[0008] In einer Frankiermaschine der Anmelderin vom Typ Mymail, welche eine sehr kleine
Bauform aufweist, ist aber weder für eine Blattfeder noch für eine Druckfeder genügend
Platz in der Kavität des Kartuschenträgers zur Aufnahme der Tintenkartusche vorhanden,
siehe
EP 1127701 B1. Bei einer eingeschalteten Frankiermaschine kann zu jedem Zeitpunkt vor einem Drucken
ein Deckel geöffnet, eine Entriegelung entriegelt und die Tintenkartusche entnommen
werden. Während des Druckens wird die Tintenkartusche bewegt und kann schon deshalb
nicht ausgewechselt werden. Der in an sich bekannter Weise aus zwei Seitenteilen gebildete
Kartuschenträger ist in bekannter Weise auf einem Schlitten montiert, der auf einer
Führungsstange gleitend beweglich angeordnet ist. Die Außenseite des rechten Seitenteils
wird nachfolgend als die sogenannte Schlittenseite bezeichnet, da diese zur Montage
des Kartuschenträgers auf dem Schlitten vorgesehen ist. Die Außenseite des linken
Seitenteils wird als die sogenannte Anschlußseite bezeichnet, da diese zum Anschluß
eines Flachbandkabels zur leitenden Verbindung der elektrischen Anschlußkontakte der
Tintenkartusche mit der Steuereinheit vorgesehen ist. Der montierte Kartuschenträger
weist in bekannter Weise eine oben liegende Öffnung zum Einschieben der Tintenkartusche
in eine Kavität und eine von der Außenkante des linken sowie des rechten Seitenteils
nach außen abgewinkelte schmale Wand auf. Bei einer kleinen Bauform des Kartuschenträgers
mit Kulissenführung wäre eine Druckfeder ungeeignet, um eine Kraft zu liefern, die
nötig wäre, die Tintenkartusche aus der Kavität heraus zu befördern. Die Druckfeder
müsste während des Einsteckens der Tintenkartusche in die Kavität des Kartuschenträgers
der Tintenkartuschenaufnahme stark zusammen drückbar realisiert werden, was einen
zusätzlichen Bauraum erfordert. Es ist weiter nachteilig, dass die Tintenkartusche
manuell auch dann gewechselt werden kann, wenn der Kartuschenträger in eine Dichtposition
für die Tintenkartusche gedreht ist. Der Duckkopf könnte beschädigt werden, wenn die
Tintenkartusche bei manueller Betätigung zu tief eingedrückt wird, um die Verriegelungskante
der Tintenkartusche hinter eine Kante an der Öffnung des Kartuschenträgers zu drücken.
Dabei könnte der Druckkopf der Tintenkartusche bei einer Berührung der Wartungsstation
beschädigt werden. Das alles ist bei einer manuellen Handhabung der Tintenkartuschen
nachteilig.
[0009] Es ist Aufgabe, ein Druckergerät zu entwickeln, bei welchem die Nachteile des Standes
der Technik beim Wechseln einer Tintenkartusche, d.h. während des Hineinsteck- und
des Herausnahmevorganges der Tintenkartusche, beseitigt sind. Es soll einerseits gewährleistet
werden, dass die Tintenkartusche nur dann gewechselt werden kann, wenn der Kartuschenträger
zuvor in eine zum Kartuschenwechseln vorbestimmte Position verfahren wurde bzw. gedreht
ist, wenn er aus einer Dichtposition in die Wechselposition gelangt. Andererseits
sollen manuelle Bedienfehler während des Wechselns ausgeschlossen werden. Dabei soll
eine Lösung zur Entriegelung der Tintenkartusche geschaffen werden, ohne dass ein
Bediener die Tintenkartusche zu diesem Zweck direkt berühren muss oder kann. Eine
Beschädigung des Duckkopfes soll vermieden werden. Insbesondere soll durch eine geeignete
Bauform eines Kartuschenträgers verhindert werden, dass während des Hineinsteckens
der Tintenkartusche in den Kartuschenträger, die Tintenkartusche zu tief in die Kavität
eingedrückt werden kann. Bei Beibehaltung einer Kulissenführung während des Hineinsteckens
und Bewegung der Tintenkartusche in die Kavität des Kartuschenträgers entgegen der
Federwirkung einer Feder soll eine Lösung für einen noch kleineren Bauraum geschaffen
werden, als bei dem Kartuschenträger der Frankiermaschine Postbase® zur Verfügung
steht. Nach dem Hineinstecken der Tintenkartusche in eine Öffnung im Kartuschenträger
soll die Tintenkartusche an dem Kartuschenträger verriegelt werden. Die Tintenkartusche
soll vor einem Auswechseln an dem Kartuschenträger entriegelt werden.
[0010] Ein manuelles Berühren der Tintenkartusche soll bis zu einem Zeitpunkt am Beginn
des Herausnahmevorgangs der Tintenkartusche aus dem Kartuschenträger gänzlich vermieden
werden, wobei der Zeitpunkt erst nach einem Lösen der elektrischen Verbindung zu den
Kontakten der Tintenkartusche erreicht wird.
[0011] Eine Federkraft soll nicht nur zur Unterstützung des Herausnahmevorgangs der Tintenkartusche
wirksam werden, sondern die Wirkung der Federkraft soll auch so begrenzt und dimensioniert
werden, dass die Tintenkartusche nicht zu weit nach oben aus dem Kartuschenträger
schnellt, bevor sie mit der Hand gegriffen werden kann. Es soll verhindert werden,
dass die nach oben bewegte Tintenkartusche an die geöffnete Klappe der Frankiermaschine
anschlägt.
[0012] Nach dem Entriegeln und Herausnahme der verbrauchten Tintenkartusche soll die Öffnung
zur Kavität im Kartuschenträger frei zugänglich bleiben, bis die Öffnung zum Hineinstecken
einer anderen mit Tinte gefüllten Tintenkartusche benötigt wird.
[0013] Die Aufgabe wird mit den Merkmalen des Druckergerätes nach dem Patentanspruch 1 gelöst.
[0014] Der Kartuschenträger weist eine Kavität zum Einstecken einer Tintenkartusche auf
und eine Verriegelungs- und Auswurfmechanik ist auf einer Außenseite eines Seitenteils
eines Kartuschenträgers angeordnet. Die Außenseite des jeweils anderen Seitenteils,
wird Schlittenseite genannt, an welcher ein Schlitten montiert ist. Auf der Außenseite
des vorgenannten Seitenteils, d.h. auf der Anschlußseite für ein Flachbandkabels ist
die Verriegelungs- und Auswurfmechanik montiert. Bei einem Druckergerät für Rechtshänder
handelt es sich um das linke Seitenteil eines Kartuschenträgers, wenn das Druckergerät
von vorn betrachtet wird.
[0015] Die Verriegelungs- und Auswurfmechanik weist eine Verriegelungsmechanik mit einem
von einer ersten Feder mit einer Federkraft beaufschlagten Verriegelungshebel auf,
der um eine Drehachse kippbar ist, wobei die Drehachse auf der Außenseite des Seitenteils
liegend angeordnet ist. Die Verriegelungs- und Auswurfmechanik weist weiterhin eine
Auswurfmechanik mit einem mindestens von einer zweiten Feder mit einer Federkraft
beaufschlagten Hebeblech auf, welches um eine Drehachse drehbar auf der Außenseite
des Seitenteils angeordnet ist, wobei die Drehachse des Hebeblechs auf der Außenseite
des Seitenteils stehend angeordnet ist. Das Hebeblech ist mit einer Federkraft aus
einem zweistufigen Federsystem beaufschlagt, wobei die Federkraft so bemessen ist,
dass eine Tintenkartusche von dem Kartuschenträger losgelöst, hochgehoben und ausgeworfen
werden kann.
[0016] Der Verriegelungshebel umfasst ein erstes Verriegelungsmittel und ein zweites Verriegelungsmittel,
wobei das zweite Verriegelungsmittel zum Verriegeln des ersten Verriegelungsmittels
vorgesehen ist. Ein Betätigungsmittel ist zum Entriegeln der Verriegelung des zweiten
Verriegelungsmittels vorgesehen. Das Hebeblech ist soweit drehbar angeordnet, dass
der Verriegelungshebel nach einem Auswurf einer Tintenkartusche, in einer Entriegelungsposition
gehalten wird. Durch das gedrehte Hebeblech, welches den Verriegelungshebel in einer
Entriegelungsposition hält, wird verhindert, dass die Nase bei herausgenommener Tintenkartusche
ungewollt verriegelt werden kann. Genauso kann durch das zweite Verriegelungsmittel
ein ungewolltes Entriegeln des ersten Verriegelungsmittels verhindert werden.
[0017] In einem Gehäuseteil des - von vorn betrachteten - Druckergeräts ist ein Betätigungsmittel
oberhalb und neben der Tintenkartusche so angeordnet, dass eine verriegelte Tintenkartusche
nur dann entriegelt werden kann, wenn sich die Verriegelungs- und Auswurfmechanik
in einer vorbestimmten Position und in einer vorbestimmten Distanz D zu einer Spitze
des Betätigungsmittels befindet. Die Verriegelungs- und Auswurfmechanik weist eine
durch ein Freigabemittel entriegelbare Verriegelungsmechanik auf. Das Freigabemittel
kann nur in der vorbestimmten Position durch das Betätigungsmittel ausgelöst werden.
Dazu muss zuvor zum Wechseln der Tintenkartusche ein Druckwagen des Druckergeräts
an eine Seitenwand verfahren werden, die zum Wechseln der Tintenkartusche vorgesehen
ist oder der Druckwagen muss in diese Position gedehnt werden. Der Druckwagen weist
- in bekannter Weise - einen Zahnriemen und einen Schlitten auf, der auf einer Führungsstange
gleitet, wobei diejenige Seite des Druckwagens, an welcher der Schlitten montiert
ist, nachfolgend Schlittenseite genannt wird. Die jeweils andere Seite wird nachfolgend
Anschlußseite genannt.
[0018] Zum Abdichten und zur Wartung der Tintenkartusche ist eine weitere Position vorgesehen.
Die letztere wird erreicht, nachdem ein Druckwagen mit einer in den Kartuschenträger
gesteckten Tintenkartusche an eine Gehäuseseitenwand verfahren wurde und dann der
Druckwagen um eine Achse der Führungsstange so gedreht wird, das der Kartuschenträger
nach vorn gekippt ist. Bei einem für Rechtshänder geeigneten Druckergerät handelt
es sich um eine rechte Gehäuseseitenwand innerhalb des - von vorn betrachteten - Druckergeräts.
Das Freigabemittel des nach vorn gekippten Kartuschenträgers kann dann durch das Betätigungsmittel
nicht mehr ausgelöst werden, weil das Freigabemittel und das Betätigungsmittel aufgrund
der Drehung außerhalb derjenigen Distanz D geraten, die eine Freigabe ermöglicht.
Vorteilhaft kann eine Beschädigung des Druckkopfes der Tintenkartusche vermieden werden,
da in dieser Position die Tintenkartusche weder ausgewechselt noch zu tief in die
Kavität eingedrückt werden kann. Somit wird vermieden, dass es zu einer Berührung
der Wartungsstation kommt und der Druckkopf beschädigt werden kann.
[0019] Das Freigabemittel besteht aus einer Druckfeder und einem federelastischen Hakenträger
eines Verriegelungshebels, wobei der Hakenträger mit einer Freigabeauslösefläche und
mit einer Einbuchtung ausgestattet ist, an deren Ende ein Schnapphaken angeformt ist.
Der Hakenträger ist an einem Verbindungsstück am kurzen Hebelarmende angeformt, wobei
unter dem Verbindungsstück am kurzen Hebelarmende ein Lagerzapfen für die Druckfeder
ausgebildet ist. Das Freigabemittel und eine Kartuschenverriegelungsnase sind bei
einer bevorzugten Variante an dem nach oben gerichteten Ende des montierten Verriegelungshebels
angeformt. Der Schnapphaken ist zwecks Verriegelung des Verriegelungshebels in einer
fensterförmigen Öffnung in der nach außen abgewinkelten schmalen Wand an der Oberkante
des linken Seitenteils des Kartuschenträgers angeordnet. Der Kartuschenträger weist
die folgenden Vorteile und Wirkungsweisen auf:
Die Einschubbewegung der Tintenkartusche während des Einsteckens in den Kartuschenträger
wird mittels eines Endes der Kulissenführung auf der Innenseite des Seitenteils an
der Schlittenseite begrenzt. Damit kann verhindert werden, dass die Tintenkartusche
zu tief in die Kavität eingedrückt wird und es kann ein Kartuschenträger mit sehr
kleiner Bauform realisiert werden.
[0020] Eine Zugfeder der Auswurfmechanik ist außen auf der Anschlussseite des Kartuschenträgers
angeordnet, anstelle der bisher im Innern der Kavität verwendeten Feder, die oben
genannt worden ist. Die Zugfeder wirkt mit einem Hebeblech zusammen, die beide nur
einen Teil der Auswurfmechanik bilden. Ein kleiner Finger zum Anheben der Tintenkartusche
ist am Hebeblech der Auswurfmechanik nach innen abgewinkelt, also in einen Raum der
Kavität gerichtet. Er wird nachfolgend Kartuschenhebefinger genannt und greift in
einen Raum im Bereich zwischen Bauch und Hals der Tintenkartusche ein. Ein Abstandsteilstück
am Boden des Kartuschenträgers weist eine Aussparung für den Kartuschenhebefinger
auf.
[0021] Die Auswurfmechanik enthält außerdem ein u-förmig geformtes Blech mit einem nach
unten gerichteten Ende, dass im montierten Zustand formschlüssig mit einer Bodenplatte
an der Anschlußseite des Kartuschenträgers verbunden ist. Das u-förmig geformte Blech
weist zwei Seitenteile und ein Mittelteil mit einer ebenen Grundfläche auf, in welche
ein Loch nahe dem anderen Ende eingearbeitet ist. Das u-förmig geformte Blech ist
an einem Befestigungszapfen montiert. Der letztgenannte ragt auf der Anschluss-Seite
des Kartuschenträgers nach außen hervor und durch das vorgenannte Loch hindurch. Das
eine Seitenteil des u-förmig geformten Blechs weist an demjenigen Ende, das im montierten
Zustand nach oben gerichtet ist, eine rechtwinkelige Abwinkelung mit einem Gegenlagerelement
für eine Druckfeder auf. Die Druckfeder ist an einem Ende auf einem Lagerzapfen eines
Verriegelungshebels aufgesteckt und wird an dem anderen Ende gespannt und am Gegenlagerelement
montiert. Zwischen der Grundfläche der nach unten gerichteten Seite des montierten
u-förmig geformten Blechs und der äußeren Oberfläche der Anschlussseite des Kartuschenträgers
besteht ein Spalt, in welchem das Hebeblech der Auswurfmechanik beweglich montiert
ist. Das montierte Hebeblech weist mittig zwei Stützflügel auf. An dem einen Ende
des Hebeblechs ist an einer nach innen gerichteten Abwinkelung ein Finger zum Anheben
der Tintenkartusche angeformt. Neben dem Finger ist an demselben Ende auch ein Einhängeloch
für die Zugfeder an einer nach außen gerichteten Abwinkelung des Hebeblechs angeordnet.
An dem anderen Ende des Hebeblechs ist ein Lagerloch angeordnet. Das Hebeblech ist
mit seinem Lagerloch auf einem Lagerzapfen auf der Anschlußseite montiert, wobei der
Lagerzapfen eine Drehbewegung des Hebeblechs um eine Drehachse während des Auswerfens
der Tintenkartusche ermöglicht.
[0022] Bei einer eingesteckten Tintenkartusche greift einerseits eine Drehfeder an dem vorgenannten
Hebeblech an, andererseits ist die Drehfeder an einer Seitenwand des Kartuschenträgers
außen so angeordnet, dass die Federkraft der Drehfeder nur bis zu einem auf der Anschluss-Seite
des Kartuschenträgers angeformten Anschlag wirkt. Die Tintenkartusche wird aus der
Kavität mit einer ersten Kraft herausbefördert, wenn die Auswurfmechanik dazu freigegeben
wird. Auf der Anschluss-Seite, d.h. Außenseite des linken Seitenteils des Kartuschenträgers,
ist ein Verriegelungshebel so angeordnet, dass ein langer nach unten gerichteter Hebelarm
des Verriegelungshebels neben dem u-förmig geformten Blech angeordnet ist. An seinem
Ende weist der lange Hebelarm eine Steuerkontur auf. Eine Nase zur Kartuschenverriegelung
ist am gegenüberliegenden Ende eines kurzen Hebelarms des Verriegelungshebels angeformt.
Nur dann, wenn der Schlitten in eine zum Kartuschenwechseln vorbestimmte Position
verfahren wurde, ist das Betätigungsmittel zu dem Ende des kurzen Hebelarms des Verriegelungshebels
so positioniert angeordnet, das es bei Betätigung auf den Verriegelungshebel einwirken
und diesen freigeben kann. Ein zwischen dem Betätigungsmittel und dem Verriegelungshebels
angeordnetes Freigabemittel kann dann bei Betätigung des Betätigungsmittels den Verriegelungshebel
entriegeln und somit die Auswurfmechanik freigeben. Das Freigabemittel ist in der
bevorzugten Ausführungsform ein Bestandteil des Verriegelungshebels. Das Freigabemittel
besteht in dieser Variante aus einer Druckfeder und einem federelastischen Hakenträger,
der eine Freigabeauslösefläche aufweist und an dessen einen in die Richtung der Kartuschenverriegelungsnase
weisenden Ende ein Schnapphaken angeformt ist. Der Schnapphaken liegt bei einer Verriegelung
der Tintenkartusche in einer fensterförmigen Öffnung in einer von einer Oberkante
des linken Seitenteils nach außen abgewinkelten schmalen Wand. Die fensterförmige
Öffnung ist zur Kavität hin offen, so dass die Nase zur Kartuschenverriegelung in
die Kavität hineinragt. Bei einer Betätigung der Freigabeauslösefläche wird der federelastische
Hakenträger aus der Öffnung gedrückt und die Druckfeder wird entspannt, wodurch der
Verriegelungshebel so bewegt wird, dass die Kartuschenverriegelungsnase nicht mehr
in die Kavität hineinragt. Die Auswurfmechanik wird durch das Entspannen der Druckfeder
freigeben, indem der Verriegelungshebel in einer Drehachse so kippt, dass das Ende
des langen Hebelarms an die linke Seitenwand des Kartuschenträgers heranbewegt wird.
Die Steuerkontur des Verriegelungshebels wirkt mit dem Aussteuerlappen des Hebeblechs
so zusammen, dass das Hebeblech eine Drehbewegung um eine Drehachse vollführt. Die
Tintenkartusche wird zuerst durch die Federkraft der Drehfeder, die auf das Hebeblech
einwirkt, auf eine Geschwindigkeit beschleunigt und dann bremst eine Bremskontur im
oberen Drittel der Nut der Kulissenführung auf einer Innerwand des Kartuschenträgers
die weitere Bewegung der Tintenkartusche soweit ab, dass sich die Tintenkartusche
nach oben nicht zu weit bewegen kann. Die Federkraft der vorgenannten Zugfeder unterstützt
das Herausnehmen der Tintenkartusche. Sie ist aber zu schwach, als dass die Tintenkartusche
nach oben aus dem Kartuschenträger soweit vorschnellen kann, so dass Tintenkartusche
an die geöffnete Klappe der Frankiermaschine anschlägt. Hervorzuheben ist die Möglichkeit
einer sehr einfachen Bauweise der kinematischen Kopplung des Betätigungsmittels mit
dem Verriegelungshebel. Das in dem Gehäuseoberteil montierte Betätigungsmittel ist
beispielsweise eine Taste. Letztere steht über der Freigabeauslösefläche des Hakenträgers
des Freigabemittels, wenn die in den Kartuschenträger eingesetzte Tintenkartusche
in die Zum Auswechseln vorbestimmte Position verfahren wurde. Anderenfalls gelangen
die Taste und das Freigabemittel außer Eingriff und können nicht weiter zusammenwirken.
[0023] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführung der
Erfindung anhand der Figur näher dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1,
- Rechte Hälfte eines Druckergeräts in perspektivischer Darstellung von vorn rechts
oben, mit geöffneter Klappe,
- Fig. 1a,
- Detail A der Fig. 1,
- Fig. 2,
- Explosionsdarstellung eines Kartuschenträgers
- Fig. 3a,
- Frontansicht des Kartuschenträgers ohne Tintenkartusche,
- Fig. 3b,
- Seitenansicht des Kartuschenträgers nach Fig. 3a, von links,
- Fig. 4a,
- Frontansicht des Kartuschenträgers mit eingesteckter Tintenkartusche,
- Fig. 4b,
- Seitenansicht des Kartuschenträgers Fig. 4a, von links,
- Fig. 4c,
- perspektivische Darstellung von Teilen des Kartuschenträgers Fig. 4b mit eingesteckter
Tintenkartusche, mit Blick auf die Anschlußseite, von hinten oben,
- Fig. 5a,
- perspektivische Darstellung des fertig montierten Druckwagens, von links vorn oben,
ohne Tintenkartusche und mit montierten Schlitten,
- Fig. 5b,
- Explosionsdarstellung des Druckwagens, von links vorn oben, mit fertig montierten
Kartuschenträger Fig. 3a ohne Tintenkartusche und mit unmontierten Schlitten,
- Fig. 6,
- perspektivische Darstellung des u-förmigen Blechs,
- Fig. 7a, b,
- perspektivische Darstellungen des Verriegelungshebels,
- Fig. 8a, b,
- perspektivische Darstellungen des Hebeblechs,
- Fig. 9,
- perspektivische Darstellung der Innenwand eines Seitenteils 61 der Anschlußseite des
Kartuschenträgers.
[0024] Die Figur 1 zeigt eine rechte Hälfte eines Druckergeräts 1 mit geöffneter Klappe
2 in perspektivischer Darstellung von vorn rechts oben. Eine Vertiefung 10 ist in
dem Bereich vorgesehen, welchen die Klappe im geschlossenen Zustand abdeckt. In dem
vorgenannten Bereich erstreckt sich das Gehäuse des Gehäuseoberteils 11 des Druckergeräts
1 auf einer ersten Stufe 111 unter der Oberseite des Gehäuseoberteils 11 weiter nach
rechts bis annähernd zur Mitte der Öffnung 10 und geht dann in eine zweite Stufe 112
über, in deren Bodenfläche eine zweite fensterförmige Öffnung 110 zum Auswechseln
der in einen Kartuschenträger eingesetzten Tintenkartusche 5 eingeformt ist. Eine
dritte Öffnung 113 in der Bodenfläche der ersten Stufe 111 liegt am Rand zur zweiten
Stufe 112 des Gehäuseoberteils 11 des Druckergeräts 1. Aus der dritten Öffnung 113
ragt ein quaderförmiges Betätigungsmittel 4 nach oben hervor. Die eine obere Kante
des quaderförmigen Betätigungsmittels 4 liegt mit der Stufenoberkante in Reihe und
auf etwa gleicher Höhe, was im Detail A in der Fig. 1 a näher dargestellt wird.
[0025] Die Figur 1 a zeigt eine perspektivische Darstellung eines Details A. Das quaderförmige
Betätigungsmittel ist vorzugsweise eine Taste. Die eine obere Kante der Taste liegt
vorzugsweise koplanar zur Stufenoberkante der ersten Stufe 111. Die Stufenoberkante
verläuft ansteigend nach hinten und biegt dann rechtwinklig nach links zu einer abgewinkelten
Stufenoberkante ab. Die zweite fensterförmige Öffnung 110 in der zweiten Stufe 112
erstreckt sich etwa gleich weit bis zur Abwinkelung. Der Kartuschenträger 6 besteht
aus zwei Seitenteilen 61, 62. Die Tintenkartusche 5, die zuvor in den Kartuschenträger
6 eingesetzt worden war, ist durch eine Nase 612111 zur Kartuschenverriegelung gegen
eine manuelle Herausnahme der Tintenkartusche 5 gesichert. Eine fensterförmige Öffnung
610, in welcher die Nase 612111 beweglich geführt wird, ist in einer nach außen von
der Oberkante 6111 des linken Seitenteils 61 abgewinkelter schmaler Wand angeordnet.
[0026] Die Figur 2 ist eine Explosionsdarstellung eines Kartuschenträgers 6 von links oben
vorn gezeigt. Der Kartuschenträger besteht aus einem rechten Seitenteil 62 und einem
linken Seitenteil 61, die beide auf deren Innenseite jeweils so geformt sind, dass
eine Kavität 60 zum Einsetzen einer Tintenkartusche gebildet wird, wenn beide Seitenteile
zusammengesetzt werden. Eine abgewinkelte Wand 621 am oberen Rand des rechten Seitenteils
62 weist eine Innenkante 6211 und eine Außenkante 6212 auf. An der Innenkante 6211
ist eine Einführschräge 622 angeformt, die hinein bis zur seitlichen Innenwand 623
des rechten Seitenteils 62 reicht, wobei die Oberfläche der Innenwand 623 die Kavität
zur Schlittenseite begrenzt. Die Innenwand 623 ist mittig durch eine Kulissenführung
624 unterbrochen, die eine trichterförmig Einführungsöffnung 6241 aufweist, deren
Bodenfläche 6240 ab der Innenkante 6211 rechtwinklig zur Oberfläche der abgewinkelte
Wand 621 von oben nach unten bis zu einem Ende 6246 der Kulissenführung verläuft.
Die Kulissenführung weist beidseitig einen erhabenen Rand 6242, 6243 auf, der gegenüber
der Oberfläche der Innenwand 623 marginal hervorragt. Der Rand 6243, der zur Druckkopfseite
der Kavität gerichtet ist, weist einen federnden bogenförmigen Bereich 62431 auf,
der als Bremse ausgebildet ist, um die Bewegung einer - nicht dargestellten - Tintenkartusche
in der Kulissenführung abzubremsen. Der Kartuschenträger weist eine Einführschräge
62131 an einer Innenwand 6213 an der Vorderseite des rechten Seitenteils 62 und -
in nicht gezeigter Weise - eine ebensolche Einführschräge an einer Innenwand an der
Vorderseite des linken Seitenteils 61 auf. Zwei fensterförmige Öffnungen 6244 und
6245 liegen an der Druckkopfanschlußseite der Kavität zum elektrischen Anschluß einer
in die Kavität hineingesteckten Tintenkartusche. Beide Öffnungen 6244 und 6245 sind
durch einen ersten Steg 6251 voneinander beabstandet. Die erste obere Öffnung 6344
ist quadratisch und liegt zwischen dem Steg 625 und einem ersten Befestigungsloch
6261, wobei die letztere an der Vorderseite des Kartuschenträgers 6 und nahe der Einführungsöffnung
des Kartuschenträgers 6 angeordnet ist, wobei die Einführungsöffnung zur Einführung
einer Tintenkartusche (nicht dargestellt) in die Kavität dient. An der gegenüberliegenden
schmalen Rückseite des rechten Seitenteils 62 ist eine Blattfeder 627 zwischen einer
Klemmvorrichtung 628 und einem Kragen 629 des rechten Seitenteils 62 eingespannt.
Die Klemmvorrichtung 628 ist zwischen einem zweiten Befestigungsloch 6262 an der Rückseite
des rechten Seitenteils 62 und einer Innenwand 6214 geformt. Eine Einführungsschräge
62141 weist einen Schlitz 62140 für die Blattfeder 627 auf und erstreckt sich in die
Kavität bis zur Innenwand 6214. Der Kragen 629 des rechten Seitenteils 62 ist zur
Schlittenseite des Kartuschenträgers 6 durch die Einführschräge 622 und nach oben
durch die Innenkante 6211 begrenzt. Ein Abstandsteilstück 626 und ein drittes Befestigungsloch
6263 sind am Boden des rechten Seitenteils 62 des Kartuschenträgers 6 nahe der Kulissenführung
angeformt. Das Abstandsteilstück 626 weist eine Aussparung 6260 für einen (nicht gezeichneten)
Kartuschenhebefinger auf. Ein zweiter Steg 6252 ist vom ersten Steg 6251 durch eine
Länge der unteren fensterförmigen Öffnung beabstandet und an der Druckkopfanschlußseite
der Kavität am Boden des Seitenteils 62 angeformt. Je eine Aufnahme 6231, 6232 für
eine Lagerbuchse (verdeckt) einer Lagerachse (131 siehe Fig. 5b) sind nahe am Boden
des Kartuschenträgers beidseitig der Kulissenführung 624 in die seitliche Innenwand
623 des rechten Seitenteils 62 eingeformt. Darüber sind Freimachung 6233, 6234 für
(nicht sichtbare) Führungen einer Lagerachse (132 siehe Fig. 5b) in etwa der Mitte
der Kavität in die seitliche Innenwand 623 des rechten Seitenteils 62 eingeformt.
[0027] Eine - nicht gezeichnete - Montage der Seitenteile 61 und 62 erfolgt durch drei Befestigungselemente
31, 32 und 33 über drei Löcher 617, 618 (siehe Fig. 9) und 619, die in die Peripherie
des linken Seitenteils 61 angeformt und den Befestigungslöcher 6261, 6262 und 6263
des rechten Seitenteils 62 zugeordnet sind. Das erste und zweite Befestigungsloch
6261, 6262 sowie die zugehörigen ersten und zweiten Löcher 617, 618 (verdeckt) sind
im oberen Teil des Kartuschenträgers 6 jeweils an der Außenseite der schmalen vorderen
Innenwand 6213 und an der Außenseite einer schmalen hinteren Innenwand 6214 angeordnet,
wobei die Innenwände nahe der Öffnung zum Hineinstecken einer Tintenkartusche in die
Kavität 60 liegen. Eine abgewinkelte Wand 611 am oberen Rand des linken Seitenteils
61 des Kartuschenträgers 6 weist eine Innenkante 6111 und eine Außenkante 6112 auf.
Die abgewinkelte Wand 611 weist eine weitere fensterförmige Öffnung 610 mit einer
Breite auf, die bis zur Kavität 60 reicht und in diese übergeht, wobei die Öffnung
610 bei Draufsicht auf die Wand 611 annähernd quadratisch geformt sowie zwischen der
Mitte des oberen Randes des linken Seitenteils 61 und dem Vorderteil des Kartuschenträgers
6 angeordnet ist. Die Öffnung 610 weist eine Länge L auf und beginnt zwei Längen von
der schmalen vorderen Innenwand (6115 siehe Fig. 9) an der Vorderseite des linken
Seitenteils 61 entfernt. Eine Einführschräge 6114 an der (in Fig. 2 verdeckten) Innenwand
des linken Seitenteils 61 erleichtert ein Einführen der Tintenkartusche. Auf der Außenwand
des linken Seitenteils 61 ist eine Verriegelungs- und Auswurfmechanik 612 montiert.
Die Verriegelungs- und Auswurfmechanik 612 besteht einerseits aus einer Verriegelungsmechanik
6121 mit einem Verriegelungshebel 61211 und einer Druckfeder (verdeckt), wobei beide
durch ein u-förmiges Blech 6125 in Position gehalten werden, welches am Blechende
eine Einsteckfläche aufweist, die in eine Tasche 6120 eingesteckt ist, wobei die Tasche
am Außenrand des Bodens des linken Seitenteils 61 eingeformt ist. Die Verriegelungs-
und Auswurfmechanik 612 besteht andererseits aus einer Auswurfmechanik 6122 mit einer
Drehfeder 61221, einer Zugfeder 61222 und einem Hebeblech 61223. Die Zugfeder 61222
ist zwischen einem Boden 615 eines ersten Fachs unterhalb der abgewinkelten Wand 611
und einem freien Ende eines Hebelarms des Hebeblechs 61223 gespannt. Das erste Fach
hat eine rechteckige Form und ist auf der Außenoberfläche des linken Seitenteils 61
in der hinteren Hälfte des Kartuschenträgers 6 angeordnet. Ein weiteres rechteckiges
Fach auf der Außenoberfläche des linken Seitenteils 61 ist für das u-förmige Blech
6125 vorgesehen und neben dem ersten Fach angeordnet. Die Länge des weiteren Fachs
entspricht der Breite der Nase 612111 des Verriegelungshebels 61211 zuzüglich eines
Toleranzwertes. Die Länge des ersten Fachs beträgt ca. zwei Drittel der Länge des
weiteren Fachs. Eine Trennwand 6113 trennt das erste Fach vom weiteren Fach und erstreckt
sich durchgehend nach unten bis ca. zur Mitte des linken Seitenteils 61. In der Mitte
des weiteren Fachs ist ein Befestigungszapfen 614 angeformt. Das u-förmige Blech 6125
weist ein Loch 61251 nahe seinem einem Ende auf und ist mit diesem Loch 61251 auf
den Befestigungszapfen 614 gesteckt und mittels einer Federmutter 6141 daran befestigt.
Das Hebeblech 61223 ist um einen Lagerzapfen 613 drehbar und in einem Zwischenraum
zwischen dem u-förmigen Blech 6125 und der Außenoberfläche des linken Seitenteils
61 angeordnet. Der Drehzapfen 613 ist auf der Außenoberfläche des linken Seitenteils
61 nahe dem schmalen vorderen Seitenrand und auf der Höhe der Mitte der unteren fensterförmigen
Öffnung 6245 angeformt. Die beiden Schenkel der Drehfeder 61221 liegen jeweils an
einem Anschlag 6161, (6162 siehe Fig. 9) an. Die Anschläge und ein Lagerzapfen 616
für die Drehfeder 61221 sind auf der Außenoberfläche des linken Seitenteils 61 angeformt.
Nahe an dessen unteren hinteren Ecke ist der Lagerzapfen 616 angeordnet. Der eine
Anschlag 6161 für den einen Schenkel der Drehfeder 61221 ist über dem Lagerzapfen
616 angeordnet.
[0028] Die Figur 3a zeigt eine Frontansicht des Kartuschenträgers 6 ohne Tintenkartusche.
Die geschnitten dargestellte Wand des Seitenteils 61 zeigt die auf der Anschußseite
des linken Seitenteils 61 angeordnete Verriegelungs- und Auswurfmechanik 612. Der
Verriegelungshebel 61211 hat einen langen Hebelarm 612113, der in einer Steuerkontur
612118 endet, welche mit einem Aussteuerlappen 612232 des Hebeblechs 612233 zusammenwirkt,
wobei letzterer den Verriegelungshebel 61211 in einer Entriegelungsposition hält.
Der dargestellte Entriegelungszustand der Verriegelungs- und Auswurfmechanik 612 wird
nach dem Auswerfen der Tintenkartusche eingenommen und bleibt solange bestehen, bis
eine Tintenkartusche wieder in die Kavität eingesteckt wird. Der Verriegelungshebel
61211 ist um eine Drehachse 612110 kippbar auf der Anschußseite des Seitenteils 61
gelagert, wobei die Verriegelungsmechanik 6121 einen kurzen Hebelarm 612112 und eine
Druckfeder 61212 aufweist, die im dargestellten Entriegelungszustand zwischen dem
kurzen Hebelarm 612112 und einem - hier nicht sichtbaren - Gegenlagerungspunkt an
dem einen Ende des u-förmigen Blechs zusammengedrückt ist, so dass die Feder unter
einer Vorspannung steht, die auf den kurzen Hebelarm einwirkt. Der kurze Hebelarm
612112 verzweigt am Hebelarmende in eine Nase 612111 und ein Verbindungsstück 612115,
wobei die Nase 612111 zur Kavität hinweist und das Verbindungsstück 612115 von der
Kavität weggerichtet ist. Der kurze Hebelarm ist im dargestellten Entriegelungszustand
von der Anschlußseite des Kartuschenträgers 6 weg gekippt. Der lange Hebelarm 612113
des Verriegelungshebels 61211 wird aufgrund einer an seinem Hebelende angeformten
Steuerkontur 612118 an die Außenoberfläche des Seitenteils 61 gedrückt, weil auf die
Steuerkontur 612118 der Aussteuerlappen 612232 am Hebelarm eines Hebeblechs 61223
einwirkt. Die Drehachse 612230 des Hebeblechs 61223 verläuft orthogonal zur Drehachse
612110 des Verriegelungshebels 61211.
[0029] Ein Detail B der Figur 3a ist vergrößert dargestellt und zeigt einen Schnapphaken
6121163 am Ende einer Einbuchtung 6121162 eines Hakenträgers 612116, der federnd an
dem Verbindungsstück 612115 des Verriegelungshebels 61211 angeformt ist, wobei der
Schnapphaken 6121163 auf der Anschußseite des Seitenteils 61 unterhalb der abgewinkelten
Wand 611 des Seitenteils 61 nahe der Öffnung 610 anliegt. Ein Schlitten 12 ist auf
der Schlittenseite des Kartuschenträgers 6, d.h. der Außenwand des rechten Seitenteils
62 montiert.
[0030] Die Figur 3b zeigt eine Seitenansicht des Kartuschenträgers nach Fig. 3a von links.
Ein Befestigungsteil 124 an einer Rückwand des Schlittens ist vorgesehen, um einen
- nicht gezeigten - Zahnriemen zu befestigen, der den Druckwagen auf einer - nicht
gezeigten - Führungsstange gleitend hin und her bewegen kann. Die Verriegelungs- und
Auswurfmechanik 612 weist eine Verriegelungsmechanik 6121 auf, die in dem gezeigten
Zustand entriegelt ist, so dass die Öffnung zum Einstecken einer Tintenkartusche in
die Kavität des Kartuschenträgers 6 offenbleibt. Die Druckfeder 61212 wird durch den
gekippten Verriegelungshebel 61211 nur soweit zusammengedrückt, dass eine vorbestimmte
Vorspannung erhalten bleibt. Die Verriegelungs- und Auswurfmechanik 612 ist auf der
Anschußseite des Seitenteils 61 montiert, deren Auswurfmechanik 6122 aus der Drehfeder
61221, der Zugfeder 61222 und dem Hebeblech 61223 besteht.
[0031] Die Auswurfmechanik 6122 ist in einem Zustand nach dem Auswerfen einer Tintenkartusche
aus der Kavität des Kartuschenträgers 6 dargestellt. Die Zugfeder 61222 und die Drehfeder
61221 bilden ein zweistufiges Federsystem, das vor dem Auswerfen einer Tintenkartusche
aus der Kavität des Kartuschenträgers 6 auf den Hebelarm 612233 des Hebeblechs 61223
einwirkt. Bei einem entriegelten Verriegelungshebel 61211 (siehe Fig.3a) kann ein
Kartuschenhebefinger 612237 am Hebelarmende des Hebeblechs 61223 die Tintenkartusche
anheben. Aufgrund des Verlaufes der Kulissenführung (sieh Fig. 2) an dem Seitenteil
62 im Inneren der Kavität wird die Tintenkartusche von der Vorderseite des Kartuschenträgers
6 abgehoben. Die Drehfeder 61221 ist nur solange wirksam, bis ein Schenkel der Drehfeder
61221 an den Anschlag gelangt. Die Zugfeder 61222 des zweistufigen Federsystems ist
ständig wirksam. Am Rand der Kulissenführung 624 ist ein federnder bogenförmiger Bereich
62431 (siehe Fig. 2) vorgesehen, der die Bewegung der Tintenkartusche während des
Auswerfens abbremst. Nach einem Lösen der elektrischen Verbindung zu den Kontakten
der Tintenkartusche wird also ein Zeitpunkt erreicht, der den Beginn des Herausnahmevorgangs
der Tintenkartusche aus dem Kartuschenträger kennzeichnet. Ein manuelles Berühren
der Tintenkartusche kann bis zu diesem Zeitpunkt somit gänzlich vermieden werden.
[0032] Das Hebeblech 61223 weist ein Lagerloch 612231, den Aussteuerlappen 612232 zum Halten
des Verriegelungshebels 61211 in dem gezeigten Entriegelungszustand, den Hebelarm
612233 mit einem Winkelstück 612236 und dem Kartuschenhebefinger 612237 am Hebelarmende
auf. Das Hebeblech 61223 ist mit dem Lagerloch 612231 auf einem Lagerzapfen an der
Anschußseite des Seitenteils 61 drehbar montiert. Die Zugfeder 61222, welche mit dem
einen Ende im Federeinhängeloch 6122360 des Winkelstücks und mit dem anderen Ende
am Boden des ersten Fachs befestigt ist, steht unter einer Vorspannung. Der Kartuschenhebefinger
612237 am Hebelarmende des Hebeblechs 61223 greift durch eine bogenförmige Öffnung
6114 des linken Seitenteils 61 und liegt im Anschlag an dem oberen Ende der bogenförmigen
Öffnung.
[0033] Die Figur 4a zeigt eine Frontansicht des Kartuschenträgers 6 mit eingesteckter Tintenkartusche
5. Im Ergebnis des Einsteckens der Tintenkartusche 5 wird der Kartuschenhebefinger
612237 am Hebelarmende des Hebeblechs 61223 entgegen der Federkraftwirkung des zweistufigen
Federsystem heruntergedrückt und der kurze Hebelarm 612112 des Verriegelungshebels
61211 wird durch die Federkraftwirkung der Druckfeder 61212 an die Außenoberfläche
des linken Seitenteils 61 des Kartuschenträgers 6 herangeschwenkt. Dadurch verriegelt
die Nase 612111 die eingesteckte Tintenkartusche 5. Nach dem Heranschwenken wird der
Verriegelungshebel 61211 in dem gezeigten Verriegelungszustand durch den Schnapphaken
6121163, der nun in die Öffnung 610 gelangt, gehalten. Der Schnapphaken 6121163 verriegelt
die Nase 612111, welche ihrerseits die eingesteckte Tintenkartusche 5 verriegelt.
Die Nase 612111 kann manuell nicht von der eingesteckten Tintenkartusche 5 entfernt
werden, solange der Schnapphaken 6121163 in die Öffnung 610 eingreift (Detail C).
Der federelastische Hakenträger 612116 weist eine Freigabeauslösefläche 6121161 auf,
die durch die Einbuchtung 6121162 vom Schnapphaken 6121163 entfernt ist. Der Schnapphaken
ist an ein in die Richtung der Kartuschenverriegelungsnase weisendes Ende des Hakenträgers
612116 angeformt. Das Betätigungsmittel 4 besteht aus der Taste 41, einem Betätigungshebel
42, einer Wand 43, die unterhalb der ersten Stufe des Gehäuseoberteils angeordnet
und geschnitten gezeichnet ist und einer Druckfeder 44. Der Betätigungshebel 42 weist
einen längeren Hebelarm 421 und einen kürzeren Hebelarms 422 auf und ist um eine Drehachse
40 kippbar. Die Taste 41 weist einen nach unten angeformten Auslösefinger 411 an dem
einen Ende des längeren Hebelarms 421 auf. An dem Ende des kürzeren Hebelarms 422
ist ein zapfenförmiger unterer Anschlag 4221 ausgebildet, der sich in die gleiche
Richtung, wie die Taste 41 erstreckt und auf den die Druckfeder 44 aufgesteckt ist.
Bei einer Betätigung der Taste 41 kippt der mit einer Federkraft der Druckfeder 44
beaufschlagte Betätigungshebel 42 nur soweit, bis der Anschlagzapfen 4221 an die Wand
43 unter der ersten Stufe des Gehäuseoberteils anschlägt. Ein oberer Anschlag 4211
ist am langen Hebelarm des Betätigungshebels angeformt, wobei sich der Anschlag 4211
in die gleiche Richtung, wie die Taste 41 erstreckt und klotzförmig ausgebildet ist.
Durch die Federkraft der Druckfeder 44 gelangt der Anschlagklotz 4211 in Anschlag
an die Wand 43 unter der ersten Stufe des Gehäuseoberteils, wenn die Taste nicht betätigt
wird. Die Wand 43 weist eine Öffnung 430 für die Taste 41 und eine Halterung 431 (und
432 verdeckt) für den Betätigungshebel 42 auf. Die Halterung 431 (432 verdeckt) hat
Lagerlöcher 4310 (4320 verdeckt) für die Lagerung zweier Drehzapfen 4231 (4232 verdeckt)
des Betätigungshebels 42. Augrund einer Bewegung des Druckwagens wird eine Tintenkartuschenwechselposition
erreicht. Die Freigabeauslösefläche 6121161 ist - nach der Bewegung des Druckwagens
bzw. Drehung des Kartuschenträgers - zu dem Auslösefinger 411 so positioniert angeordnet,
dass letzterer bei Betätigung der Taste 41 nach unten die Enden des Hakenträgers 612116
- in nicht dargestellter Weise - zusammendrückt. Dadurch gerät der Schnapphaken 6121163
außer Eingriff mit einer Innenkante der Öffnung 610 und die Federkraft der Druckfeder
61212, die den kurzen Hebelarm 612112 des Verriegelungshebels 61211 an die Außenoberfläche
des Seitenteils 61 drückt, wird überwunden und damit auch die Nase 612111 freigegeben.
Dabei wird von einer Spitze des Auslösefingers 411 zunächst eine Distanz D bis zur
Freigabeauslösefläche 6121161 des Hakenträgers 612116 überwunden und danach gerät
der Schnapphaken 6121163 außer Eingriff mit der Innenkante der Öffnung 610, wobei
der Schnapphaken einen Hubweg H überwindet, wobei der Hubweg H mindestens der Dicke
der abgewinkelten Wand 611 (Fig. 2) im Bereich der Öffnung 610 entspricht (Detail
C). Auch müssen auch Fertigungstoleranzen beachtet werden, weshalb der Freigabehub
F um eine Sicherheitstoleranz S von ca. +1 mm vergrößert werden muss. Für die Spitze
des Auslösefingers 411 ist somit ein Freigabehub F vorgesehen, der sich aus einer
Summe von Distanz D, Hubweg H des Schnapphakens und einer Sicherheitstoleranz S ergibt.
Der Betätigungshebel 42 weist Abmaße auf, die den benötigen Freigabehub F gewährleisten.
Der Anschlagzapfen 4221 des Betätigungshebels 42 begrenzt dabei den Freigabehub F
soweit, dass der federelastische Hakenträger nicht zu weit zusammengedrückt werden
kann, bis er bricht. Die Nase und der federelastische Hakenträger sind an dem einen
Ende des kurzen Hebelarms des Verriegelungshebels angeformt. An dem anderen Ende des
langen Hebelarms 612113 des Verriegelungshebels ist eine Steuerkontur ausgebildet,
welche die auf das Hebeblech 61223 wirkenden Federkräfte mittels eines Aussteuerlappens
612232 auf den langen Hebelarm 612113 des Verriegelungshebels überträgt. Der lange
Hebelarm 612113 kann dann - in nicht dargestellter Weise - auf den kurzen Hebelarm
des Verriegelungshebels einwirken und diesen von der Außenoberfläche des Seitenteils
61 wegkippen. Ein zwischen dem Betätigungsmittel und dem Verriegelungshebel angeordnetes
Freigabemittel kann somit bei Betätigung des Betätigungsmittels den Verriegelungshebel
entriegeln.
[0034] In der Fig. 4b ist eine Seitenansicht des Kartuschenträgers Fig. 4a, von links dargestellt.
Das Betätigungsmittel 4 ragt mit der Taste 41 über die Wand 43 hinaus nach oben, weil
die Druckfeder 44 auf den kürzeren Hebelarm 422 des Betätigungshebels einwirkt, der
um die Drehachse 40 kippbar ist. Die Druckfeder 44 ist auf den Anschlagklotz 4221
aufgesteckt. Die Drehachse 40 verläuft durch die Drehzapfen 4231, 4232 des Betätigungshebels.
Die Drehzapfen 4231, 4232 des Betätigungshebels sind in den Lagerlöchern der Halterung
431, 432 drehbeweglich gelagert. Bei einem - nicht dargestellten - Drücken des Auslösefingers
411 auf die Freigabeauslösefläche 6121161 an dem Ende des kurzen Hebelarms 612112
des Verriegelungshebels, wird der Verriegelungshebel die Tintenkartusche 5 entriegelt
und die Auswurfmechanik freigeben.
[0035] In der Fig. 4c erfolgt eine perspektivische Darstellung von Teilen des Kartuschenträgers
Fig. 4b mit eingesteckter Tintenkartusche 5, mit Blick auf die Anschlußseite, von
hinten oben. Zwischen den beiden Seitenteilen 61, 62 ist eine Tintenkartusche 5 eingesteckt,
deren schmale Oberseite und schmale Rückseite in bekannter Weise in ein Griffelement
übergehen, wobei die Tintenkartusche 5 durch die Blattfeder 627 an der Rückseite des
Kartuschenträgers gegen die - in Fig.2 gezeigte - Innenwand bzw. - in nicht gezeigter
Weise - an die an der Vorderseite des Kartuschenträgers montierten Kontakte eines
Kontaktier- und Ansteuerelektronikmodul gedrückt wird. Die geschnitten dargestellte
Wand des Seitenteils 61 zeigt das auf der Anschußseite des Seitenteils 61 angeordnete
u-förmige Blech 6125, das auf dem Befestigungszapfen 614 mit einer Federmutter 6141
befestigt ist. Mit dem Blech 6125 wird einerseits die Druckfeder 61212 und ein Drehzapfen
des Verriegelunghebels 61211 in Position gehalten, so dass die Nase 612111 in die
Richtung der Tintenkartusche 5 gedrückt wird und diese verriegelt. Mit dem Blech 6125
wird andererseits ein schmaler Zwischenraum zur Außenoberseite der Seitenwand aufrechterhalten,
in welchen das Hebeblech 61223 bewegt werden kann. Dessen Tintenkartuschenhebefinger
612237 ist im dargestellten Verriegelungszustand unter die Tintenkartusche 5 gesteckt,
wobei die Drehfeder 61221 angespannt ist. Da nicht nur dessen eines Schenkelende,
sondern da außerdem die Zugfeder 61222 im Eingriff mit dem Hebelarmende des Hebeblechs
61223 steht, sind beide Federn maximal gespannt. Nur dann, wenn die Nase 612111 die
Tintenkartusche 5 nicht mehr verriegelt, können sich alle drei Federn entspannen.
[0036] Die Figur 5a zeigt eine perspektivische Darstellung eines fertig montierten Druckwagens,
von links vorn oben, ohne Tintenkartusche und mit montierten Schlitten. Der Druckwagen
9 weist den montierten Kartuschenträger 6 und einen seitlich montierten Schlitten
12 sowie einen an der schmalen Vorderseite des Kartuschenträgers 6 montierte Kontaktier-
und Ansteuerelektronikmodul 7 mit einen Flachbandkabel 71 auf, welches auf der linken
Seite (Anschlußseite) des fertig montierten Druckwagens herausgeführt wird. Der Schlitten
12 erstreckt sich mit einem Teil auch bis hinter den montierten Kartuschenträger 6,
wobei ein Zahnriemen 8 und eine Lagerbuchse 1241 links an dem vorgenannten Teil und
eine Lagerbuchse 1242 (verdeckt) rechts an dem Schlittenkasten befestigt und zum Gleiten
auf einer - nicht gezeigten - Führungsstange vorgesehen sind. Die der Lagerbuchse
1241 benachbarte Drehfeder 61221 weist Schenkel 612211, 612212 auf, die an den Anschlägen
6161, 6162 anliegen. Nur die Zugfeder 61222 wirkt noch auf den Hebelarm des Hebeblechs,
wobei das Hebeblech auf den langen Hebelarm des Verriegelungshebels einwirkt, welcher
in eine Entriegelungsposition gekippt gezeichnet ist und den Zugang zur Kavität offenhält.
[0037] Die Figur 5b zeigt eine Explosionsdarstellung des Druckwagens 9, von links vorn oben,
mit fertig montierten Kartuschenträger 6 der wie in Fig. 3a ohne Tintenkartusche und
mit unmontierten Schlitten 12 gezeichnet wurde. Der Schlitten 12 kann mittels zweier
Lagerachsen 131, 132 am Kartuschenträger 6 montiert werden, wobei die Lagerachsen
131, 132 in auf der Schlittenseite des Kartuschenträgers angeformten - nicht dargestellten
- Gleitlagern angeordnet sind. Es sind zwei Presspassungen 121 am oberen und unteren
Rand der Innenseite einer Rückwand des Schlittens 12 sowie zwei Lagerlöcher am oberen
und unteren Rand der Innenseite des Schlittens 12 nahe dem Vorderteil des Schlittenkastens
125 angeformt, in deren Löcher die Enden der Gleitstangen bei der Montage am Kartuschenträger
6 eingepresst werden. Aufgrund der Gleitlager ist der Kartuschenträger 6 relativ zum
Schlitten und quer zur Druckwagenbewegungsrichtung verschiebbar angeordnet. Somit
ist mit einer in die Kavität 60 eingesteckten Tintenkartusche auch deren Druckkopf
so querverschiebbar, dass der Druckkopf neben dem Drucken in einer ersten Spur auch
in einer zweiten Spur Bildpunkte abdrucken kann. Die Position in der jeweiligen Spur
wird vom Druckkopf in einer ersten oder zweiten Spur durch die Magnetkraft zweier
Permanentmagneten 1234 und 1235 aufrechterhalten, welche in einem vorbestimmten Spurabstand
an zwei auf der Schlitteninnenwand 123 angeformten Halterungen 1231, 1232 befestigt
sind. Ein Weicheisenstück 630 ist - in nicht gezeigter Weise - auf die Außenseite
624 des Kartuschenträgers 6 montierbar und wirkt im montierten Zustand mit den Permanentmagneten
zusammen, wobei die Magnetkraft auf das Weicheisenstück in bekannter Weise einwirkt,
so das die jeweilige Spur sicher eingehalten wird. Die erste Lagerbuchse 1241 für
die - nicht gezeigte - Führungsstange ist unter dem Befestigungsteil 124 (Fig. 3b)
links neben einem Schlittenkasten 125 befestigt. Die zweite Lagerbuchse 1242 für die
Führungsstange ist - in nicht gezeigter Weise - rechts unten verdeckt durch den Schlittenkasten
125 am Schlitten befestigt.
[0038] Die Figur 6 zeigt eine perspektivische Darstellung des u-förmigen Blechs 6125, das
ein schmales Seitenteil 61251, ein breites Seitenteil 61252 und ein Loch 61250 in
einer Gegenstützfläche 61253 aufweist. An dem einen Ende des u-förmigen Blechs ist
eine Aussparung 612531 in der Gegenstützfläche 61253 und ein Winkelstück 61254 vorgesehen,
wobei am Ende des Winkelstücks ein Gegenlagerungspunkt 612541 ausgebildet ist. Ein
an das breite Seitenteil 61252 anschließendes schmales Seitenteilstück 612521 reicht
bis zu dem anderen Ende des u-förmigen Blechs. Am anderen Ende des u-förmigen Blechs
ist eine Einsteckfläche in der Gegenstützfläche 61253 ausgebildet. Das u-förmige Blech
ist mit dem Loch 61250 auf einem Lagerzapfen 613 montiert (Fig.2).
[0039] Die Figuren 7a und b zeigen perspektivische Darstellungen des Verriegelungshebels
61211. Der kurze Hebelarm 612112 trägt ein erstes Verbindungsstück 612115 am kurzen
Hebelarmende zwischen einer Nase 612111 und einem federelastischen Hakenträger 612116.
Ein zweites Verbindungsstück 612119 ist zwischen einem Lagerzapfen 612114 und der
Nase 612111 angeordnet. Der Hakenträger 612116 weist eine Freigabeauslösefläche 6121161,
Einbuchtung 6121162 und einen Schnapphaken 6121163 auf. Ein Lagerzapfen 612117 für
die Druckfeder ist unter dem ersten Verbindungsstück an dem zweiten Verbindungsstück
612119 angeformt, wobei sich der Lagerzapfen 612117 in Richtung des Hakenträgers 612116
erstreckt, und wobei das zweite Verbindungsstück 612119 in Richtung zur Kavität hin
als ein rechteckiges Formstück ausgebildet ist, welches der Länge L der Öffnung 610
angepasst ist. Der lange Hebelarm 612113 trägt die Steuerkontur 612118 am Hebelarmende.
Der Verriegelungshebel ist um die Drehachse 612110 kippbar ausgebildet und mit beidseitigen
Lagerzapfen 612114 ausgestattet.
[0040] Die Figuren 8a und b zeigen perspektivische Darstellungen des Hebeblechs 61223. Das
Hebeblech 61223 hat ein Lagerloch 612231 an dem einen Ende, einen Aussteuerlappen
612232 und zwei Stützflügel 612234, 612235, die seitlich am Hebelarm 612233 abstehen,
sowie ein auf der einen Seite des Hebelarmendes abstehendes Winkelstück 612236, dass
nach oben rechtwinkelig abgewinkelt ist und mit einem Federeinhängeloch 6122360 in
der Mitte des Winkelstücks und mit einer Aussparung 6122361 versehen ist, die sich
seitlich am Winkelstück erstreckt und deren Öffnung der anderen Seite des Hebelarmendes
zugewandt ist. Auf der anderen Seite des Hebelarmendes ist ein Kartuschenhebefinger
612237 zur Rückseite des Hebeblechs abgewinkelt. Die Drehachse 612230 des Hebeblechs
61223 verläuft orthogonal zur Drehachse 612110 des Verriegelungshebels 61211 (Fig.
3a).
[0041] Die Figur 9 zeigt eine perspektivische Darstellung der Innenwand eines Seitenteils
61 der Anschlußseite des Kartuschenträgers. Von der Öffnung 610 erstreckt sich in
der seitlichen Innenwand 6124 des linken Seitenteils 61 eine weitere fensterförmige
Öffnung 6101 der gleichen Länge L nach unten in die Kavität bis zu einer Tiefe T,
die ca. der Länge des weiteren Fachs entspricht, wobei die Öffnung 6101 in das weitere
Fach hineinführt (siehe Fig.2). Eine rechteckige Vertiefung 61240 in der seitlichen
Innenwand 6124 des linken Seitenteils 61 ist in einer Entfernung E unter der Öffnung
6101 angeordnet. Die rechteckige Vertiefung 61240 weist eine rechteckige Öffnung 612401
im oberen Teil rechteckigen Vertiefung 61240 auf. Letztere führt ebenfalls in das
weitere Fach hinein, welches für den Verriegelungshebel vorgesehen ist. Ab der rechteckigen
Öffnung 612401 abwärts erstreckt sich eine Blattfeder 6123 in der rechteckigen Vertiefung
61240 und stützt sich auf einer (verdeckten) Bodenfläche der rechteckigen Vertiefung
61240 ab. Die Blattfeder 6123 ist zur seitlichen Ausrichtung der Tintenkartusche an
der Innenwand 623 des Seitenteils 62 (siehe Fig. 2) vorgesehen. Eine bogenförmige
Öffnung 612402 ist in der seitlichen Innenwand 6124 des linken Seitenteils 61 für
den Kartuschenhebefinger 612237 vorgesehen. Die bogenförmige Öffnung 612402 liegt
in einem Kreisabschnitt um die Drehachse 612230 (siehe Fig. 3a) im Bereich zwischen
dem Loch 619 an der Unterseite des Seitenteils 61, wobei das Loch zur Montage des
Kartuschenträgers vorgesehen ist und zwischen der vorgenannten Vertiefung 61240 sowie
der Rückseite des Seitenteils 61.
[0042] Ein Anschlag 6162 für den anderen Schenkel der Drehfeder 61221 ist auf der Innenoberfläche
des Seitenteils 61 angeformt (was aus der Fig. 2 hervorgeht), wobei der Anschlag an
dem der Rückseite des Seitenteils 61 näher liegendem Rand der bogenförmigen Öffnung
612402 und gegenüber dem Ende der rechteckigen Vertiefung 61240 angeordnet ist. Das
Loch 618 an der Rückseite des Seitenteils 61 dient zur Montage des Kartuschenträgers
durch ein Befestigungselement (siehe Fig. 2).
[0043] Es ist vorgesehen, dass das Druckergerät für Rechtshänder ausgebildet ist, wobei
das Seitenteil auf der Anschlußseite des Kartuschenträgers 6 das linke Seitenteil
ist. Alternativ kann vorgesehen sein, dass das Druckergerät für Linkshänder ausgebildet
ist, wobei das Seitenteil auf der Anschlußseite des Kartuschenträgers 6 das rechte
Seitenteil ist. Die Anordnung der Teile der Verriegelungs- und Auswurfmechanik erfolgt
im Prinzip genauso nur seitenverkehrt. Das gleiche gilt für das Betätigungsmittel.
[0044] Wenn im vorliegenden Beispiel von einer bestimmten Ausführungsform, nämlich einer
Taste als Betätigungsmittels gesprochen wird, soll aber dadurch nicht eine andere
Ausführungsform vom Schutzumfang ausgeschlossen werden.
[0045] Die Erfindung ist nicht auf die vorliegend erläuterten Ausführungsformen beschränkt,
da offensichtlich weitere andere Ausführungen der Erfindung entwickelt bzw. eingesetzt
werden können, die - vom gleichen Grundgedanken der Erfindung ausgehend - von den
anliegenden Schutzansprüchen umfasst werden.
1. Druckergerät, mit einem Kartuschenträger (6) und mit einer Verriegelungs- und Auswurfmechanik,
wobei der Kartuschenträger (6) eine Kavität (60) zum Einstecken einer Tintenkartusche
aufweist, gekennzeichnet dadurch, dass die Verriegelungs- und Auswurfmechanik (612) auf einer Außenseite eines Seitenteils
des Kartuschenträgers (6) angeordnet ist, dass die Verriegelungs- und Auswurfmechanik
(612) eine Verriegelungsmechanik (6121) mit einen von einer ersten Feder mit einer
Federkraft beaufschlagten Verriegelungshebel (61211) aufweist, der um eine Drehachse
(612110) kippbar ist, wobei die Drehachse (612110) auf der Außenseite des Seitenteils
liegend angeordnet ist, dass die Verriegelungs- und Auswurfmechanik (612) eine Auswurfmechanik
(6122) mit einem mindestens von einer zweiten Feder mit einer Federkraft beaufschlagten
Hebeblech (61223) aufweist, welches um eine Drehachse (612230) drehbeweglich auf der
Außenseite des Seitenteils angeordnet ist, wobei die Drehachse (612230) des Hebeblechs
auf der Außenseite des Seitenteils stehend angeordnet ist, dass der Verriegelungshebel
(61211) ein erstes Verriegelungsmittel und ein zweites Verriegelungsmittel zum Verriegeln
des ersten Verriegelungsmittels umfasst und ein Betätigungsmittel zum Entriegeln der
Verriegelung des zweiten Verriegelungsmittels vorsehen ist, wobei das Hebeblech (61223)
soweit drehbar angeordnet ist, dass der Verriegelungshebel (61211) nach einem Auswurf
einer Tintenkartusche in der Entriegelungsposition gehalten wird.
2. Druckergerät, nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass der Verriegelungshebel (61211) als erstes Verriegelungsmittel eine an einem kurzen
Hebelarm (612112) angeformte Nase (612111) aufweist, einen Lagerzapfen (612114) sowie
einen langen Hebelarm (612113) besitzt, wobei an dem Ende des kurzen Hebelarms (612112)
ein Verbindungsstück (612115) mit einem angeformten federnden Hakenträger (612116)
vorgesehen ist und der Hakenträger (612116) eine Freigabeauslösefläche (6121161) und
einen Schnapphaken (6121163) als zweites Verriegelungsmittel am Ende einer Einbuchtung
(6121162) aufweist, die an der Freigabeauslösefläche (6121161) anschließend angeordnet
ist, wobei unter dem Verbindungsstück am Ende des kurzen Hebelarms (612112) ein Lagerzapfen
für eine Druckfeder (61212) als erster Feder und am Ende des langen Hebelarms (612113)
eine Steuerkontur (612118) angeformt ist.
3. Druckergerät, nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Auswurfmechanik (6122) ein zweistufiges Federsystem mit einer Drehfeder (61221)
und einer Zugfeder (61222) aufweist, die auf ein Hebelarmende des Hebeblechs (61223)
einwirken, wobei das Hebeblech mit einem Lagerloch (612231) für einen Lagerzapfen
(616) ausgestattet ist, durch den die Drehachse (612230) verläuft, wobei das Hebeblech
einen Aussteuerlappen (612232), einen Stützflügel (612234, 612235) mittig, ein Winkelstück
(612236) und einen Kartuschenhebefinger (612237) am Hebelarmende aufweist, wobei ein
Federeinhängeloch (6122360) im Winkelstück und eine Aussparung (6122361) am Winkelstück
des Hebeblechs vorgesehen sind.
4. Druckergerät, nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Verriegelungs- und Auswurfmechanik (612) ein u-förmiges Blech mit einem Loch
(61250) in einer Gegenstützfläche (61253), mit einem schmalen Seitenteil (61251),
mit einem breiten Seitenteil (61252) und mit einem daran anschließenden schmalen Seitenteilstück
(612521) sowie mit einem Winkelstück (61254) an dem einen Ende des u-förmigen Blechs
aufweist, wobei am Ende des Winkelstücks ein Gegenlagerungspunkt (612541) für die
Druckfeder (61212) ausgebildet ist und wobei das u-förmige Blech mit dem Loch (61250)
auf einem Lagerzapfen (613) montiert ist.
5. Druckergerät, nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, dass das Betätigungsmittel (4) zum Entriegeln der Verriegelung des zweiten Verriegelungsmittels
eine Taste (41) mit einem Auslösefinger (411) ist, wobei eine Entriegelung nur in
einer vorbestimmten Position des Druckwagens möglich ist, in der eine Freigabeauslösefläche
(6121161) des Hakenträgers (612116) unter dem Auslösefinger (411) in einer vorbestimmten
Distanz D angeordnet ist, dass die Taste (41) an einem Hebelarmende eines langen Hebelarms
(421) eines Betätigungshebels (42) und ein unterer Anschlag an dem anderen Hebelarmende
eines kurzen Hebelarms (422) und Drehzapfen (4231, 4232) des Betätigungshebels an
der Verbindungsfläche zwischen den langen und kurzen Hebelarmen angeformt sind und
eine Wand (43) unterhalb der ersten Stufe des Gehäuseoberteils vorgesehen ist, die
Halterungen (431, 432) für den Betätigungshebel (42) aufweist und in der Lagerlöcher
(4310, 4320) eingearbeitet sind, sowie dass eine Druckfeder (44) zwischen der Wand
(43) und einem Zapfen, auf den sie gesteckt ist, angeordnet ist, wobei der Zapfen
den unteren Anschlag des Betätigungshebels bildet, und dass ein oberer Anschlag (4211)
am Ende des langen Hebelarms des Betätigungshebels ausgebildet ist.
6. Druckergerät, nach den Ansprüchen 1, 2 und 5, gekennzeichnet t dadurch, dass eine Distanz D zwischen der Freigabeauslösefläche (6121161) des Hakenträgers
(612116) und einer Spitze des Auslösefingers (411) und ein Freigabehub F für die Spitze
des Auslösefingers (411) vorgesehen ist, wobei der Freigabehub F einer Summe von Distanz
D, dem Hubweg H des Schnapphakens (6121163) und einer Sicherheitstoleranz S entspricht.
7. Druckergerät, nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Außenseite eines Seitenteils die Anschlußseite für ein Flachbandkabel (71) ist.
8. Druckergerät, nach Anspruch 7, gekennzeichnet dadurch, dass die Außenseite des jeweils anderen Seitenteils die Schlittenseite ist, an welchem
ein Schlitten (12) montiert ist.
9. Druckergerät, nach Anspruch 7, gekennzeichnet dadurch, dass das Druckergerät für Rechtshänder ausgebildet ist, wobei das Seitenteil auf der Anschlußseite
des Kartuschenträgers (6) das linke Seitenteil (61) ist.
10. Druckergerät, nach Anspruch 7, gekennzeichnet dadurch, dass das Druckergerät für Linkshänder ausgebildet ist, wobei das Seitenteil auf der Anschlußseite
des Kartuschenträgers (6) das rechte Seitenteil (62) ist.
1. Printing apparatus with a cartridge carrier (6) and with a locking-and-ejection mechanism,
wherein the cartridge carrier (6) has a cavity (60) for insertion of an ink cartridge,
characterized in that: the locking-and-ejection mechanism (612) is arranged on an outside of a side part
of a cartridge carrier (6); the locking-and-ejection mechanism (612) has a locking
mechanism (6121) with a locking lever (61211) charged with a spring force by a first
spring, which locking lever (61211) can be tilted around a rotation axis (612110),
wherein the rotation axis (612110) is arranged situated on the outside of the side
part; the locking-and-ejection mechanism (612) has an ejection mechanism (6122) with
a lifting plate (61223) charged with a spring force at least by a second spring, which
lifting plate (61223) is arranged so as to be movable in rotation on the outside of
the side part, wherein the rotation axis (612230) of the lifting plate is arranged
stationary on the outside of the side part; the locking lever (61211) comprises a
first locking means and a second locking means to the lock the first locking means,
and an actuation means is provided to unlock the locking of the second locking means,
wherein the lifting plate (61223) is arranged to be rotatable so far that the locking
lever (61211) is held in the unlocked position after an ejection of an ink cartridge.
2. Printing apparatus according to Claim 1, characterized in that the locking lever (61211) has a first locking means a projection (612111) molded
on a short lever arm (612112), a bearing peg (612114) and a long lever arm (612113);
wherein a connecting piece (612115) with a molded elastic hook support (612116) is
provided on the end of the short lever arm, and the hook support (612116) has a release
trigger surface (6121161) and a snap-in hook (6121163) as a second locking means at
the end of a notch (6121162), which notch (6121162) is arranged following the release
trigger surface notch (6121161); wherein a bearing peg for a compression spring (61212)
as a first spring is molded on the end of the short lever arm, under the connecting
piece; and wherein a control contour (612118) is molded on the end of the long lever
arm.
3. Printing apparatus according to Claim 1, characterized in that the ejection mechanism (6122) has a two-stage spring system with a torsion spring
(61221) and a tension spring (61222) that act on an end of the lever arm of the lifting
plate (61223); wherein the lifting plate [is] furnished with a bearing hole (612231)
for a bearing peg (616) and the rotation axis (612230) travels through it; wherein
the lifting plate has a drive lug (612232), support fins (612234, 612235) in the middle
and an angle piece (612236), and a cartridge lifting finger (612237) at the end of
the lever arm; wherein a spring suspension hole (6122360) is provided in the angle
piece and a recess (6122361) is provided in the angle piece of the lifting plate.
4. Printing apparatus according to Claim 1, characterized in that the locking-and-ejection mechanism (612) has a u-shaped plate with a hole (61250)
in a counter-support surface (61253), with a narrow side part (61251), with a wide
side part (61252) and with a narrow side sub-part (612521) following this, as well
as with an angle piece (61254) at the one end of the u-shaped plate; wherein a counter-bearing
point (612541) for the compression spring (61212) is fashioned at the end of the angle
piece; and wherein the u-shaped plate is installed with the hole (61250) on a bearing
peg (613).
5. Printing apparatus according to Claims 1 and 2, characterized in that: the actuation means (4) is a button (41) with a trigger finger (411) unlocking the
locking of the second locking means, wherein an unlocking is possible only in a predetermined
position of the print carriage in which a release trigger surface (6121161) of the
hook support (612116) is arranged under the trigger finger (411) at a predetermined
distance D; the button (41) is molded on a lever arm end of a long lever arm (421)
of an actuation lever (42), and a lower stop is molded on the other lever arm end
of a short lever arm (422), and rotation pegs (4231, 4232) of the actuation lever
are molded on the connecting surface between the long and short lever arms, and a
wall (43) is provided below the first level of the upper housing part, which wall
(43) has mounts (431, 432) for the actuation lever (429) into which bearing holes
(4310, 4320) are worked, as well as the one compression spring (44) between the wall
(43) and a peg onto which it is placed, wherein the peg forms the lower stop of the
actuation lever; and an upper stop (4211) is fashioned on the end of the longer lever
arm of the actuation lever.
6. Printing apparatus according to Claims 1, 2 and 5, characterized in that the distance D is provided between the release trigger surface (6121161) of the hook
support (612116) and a tip of the trigger finger (411), and a release travel F for
the tip of the trigger finger (411) is provided; wherein the release travel F corresponds
to a sum of distance D, the vertical travel H of the snap-in hook (6121163) and a
safety tolerance S.
7. Printing apparatus according to Claim 1, characterized in that the outside of a side part is the connection side for a ribbon cable (71).
8. Printing apparatus according to Claim 1, characterized in that the outside of the respective other side part is the sled side on which a sled (12)
is mounted.
9. Printing apparatus according to Claim 1, characterized in that the printing apparatus is designed for right-handed people, wherein the side part
on the connection side of the cartridge carrier (6) is the left-side part (61).
10. Printing apparatus according to Claim 1, characterized in that the printing apparatus is designed for left-handed people, wherein the side part
on the connection side of the cartridge carrier (6) is the right-side part (62).
1. Imprimante, avec un support de cartouche (6) et avec un mécanisme de verrouillage
et d'éjection, le support de cartouche (6) présentant une cavité (60) pour l'insertion
d'une cartouche d'encre, caractérisée en ce, que le mécanisme de verrouillage et d'éjection (612) soit agencé sur une partie extérieure
d'une partie latérale du support de cartouche (6), que le mécanisme de verrouillage
et d'éjection (612) comporte un mécanisme de verrouillage (6121) avec un levier de
verrouillage (61211) asservi à une force de ressort produite par un premier ressort
et pouvant basculer autour d'un axe de rotation (612110), qui est agencé en position
couchée sur la partie extérieure de la partie latérale, que le mécanisme de verrouillage
et d'éjection (612) présente un mécanisme d'éjection (6122) avec une plaque de levage
(61223) asservie à une force de ressort produite par au moins un deuxième ressort
et agencée sur la partie extérieure de la partie latérale de manière à ce qu'elle
puisse exercer un mouvement rotatif autour d'un axe de rotation (612230), qui est
agencé sur la partie extérieure de la partie latérale, que le levier de verrouillage
(61211) comporte un premier moyen de verrouillage et un deuxième moyen de verrouillage
pour verrouiller le premier moyen de verrouillage et que soit prévu un moyen d'actionnement
pour le déverrouillage du verrouillage du deuxième moyen de verrouillage, la plaque
de levage (61223) étant agencée de manière à pouvoir tourner de telle sorte, que le
levier de verrouillage (61211) soit maintenu en position de déverrouillage après l'éjection
d'une cartouche d'encre.
2. Imprimante, selon la revendication 1, caractérisée en ce, que le levier de verrouillage (61211) comporte en tant que premier moyen de verrouillage
un nez (612111) contremoulé ou rapporté sur un bras de levier court (612112), un pivot
(612114) ainsi qu'un bras de levier long (612113), un élément de liaison (612115)
avec un support-crochet (612116) élastique contremoulé ou rapporté étant prévu à l'extrémité
du bras de levier court (612112) et le support-crochet (612116) présentant une surface
de déclenchement de libération (6121161) et un crochet d'encliquetage (6121163) en
tant que deuxième moyen de verrouillage à l'extrémité d'un renfoncement (6121162),
qui est agencé en suite de la surface de déclenchement de libération (6121161), un
pivot pour un ressort de pression (61212) étant rapporté ou contremoulé en tant que
premier ressort sous l'élément de liaison à l'extrémité du bras de levier court (612112)
et un contour de commande (612118) étant rapporté ou contremoulé à l'extrémité du
bras de levier long (612113).
3. Imprimante, selon la revendication 1, caractérisée en ce, que le mécanisme d'éjection (6122) comporte un système à ressorts à deux niveaux avec
un ressort de torsion (61221) et un ressort de traction (61222), qui agissent sur
une extrémité du bras de levier de la plaque de levage (61223), la plaque de levage
étant équipée d'un trou de palier (612231) pour un pivot (616), au travers duquel
passe l'axe de rotation (612230), la plaque de levage présentant une patte de commande
(612232), une aile de soutien (612234, 612235) médiane, un élément coudé (612236)
et un doigt de levage de cartouche (612237) à l'extrémité du bras de levier, un trou
d'accrochage du ressort (6122360) étant prévu dans l'élément coudé et un évidement
(6122361) étant prévu au niveau de l'élément coudé de la plaque de levage.
4. Imprimante, selon la revendication 1, caractérisée en ce, que le mécanisme de verrouillage et d'éjection (612) comporte un élément en forme de
U avec un trou (61250) dans une surface de contre-appui (61253), avec une partie latérale
étroite (61251), avec une partie latérale large (61252) et avec une portion étroite
(612521) de la partie latérale qui y est accolée ainsi qu'avec un élément coudé (61254)
à une extrémité de l'élément en forme de U, un point de contre-palier (612541) pour
le ressort de pression (61212) étant formé au niveau de l'extrémité de l'élément coudé
et l'élément en forme de U avec le trou (61250) étant monté sur un pivot (613).
5. Imprimante, selon les revendications 1 et 2, caractérisée en ce, que le moyen d'actionnement (4) pour le déverrouillage du verrouillage du deuxième moyen
de verrouillage soit une touche (41) avec un doigt de déclenchement (411), un déverrouillage
étant uniquement possible dans une position prédéfinie, dans laquelle une surface
de déclenchement de libération (6121161) du support-crochet (612116) est agencée à
une distance prédéfinie D sous le doigt de déclenchement (411), que la touche (41)
soit façonnée ou contremoulée à une extrémité de bras de levier d'un bras de levier
long (421) d'un levier d'actionnement (42), qu'un butoir inférieur soit façonné ou
contremoulé à l'autre extrémité de bras de levier d'un bras de levier court (422)
et qu'un pivot (4231, 4232) du levier d'actionnement soit façonné ou contremoulé à
la surface de liaison entre les bras de levier longs et courts et que soit prévue
sous le premier niveau du boîtier supérieur une paroi (43), qui présente des supports
de fixation (431, 432) pour le levier d'actionnement (42) et des trous de palier (4310,
4320), ainsi que soit agencé un ressort de pression (44) entre la paroi (43) et un
ergot, sur lequel il est emmanché, l'ergot formant le butoir inférieur du levier d'actionnement,
et qu'un butoir supérieur (4211) soit formé à l'extrémité du bras de levier long du
levier d'actionnement.
6. Imprimante, selon les revendications 1, 2 et 5, caractérisée en ce, que soient prévues une distance D entre la surface de déclenchement de libération (6121161)
du support-crochet (612116) et une pointe du doigt de déclenchement (411) et une course
de libération F pour la pointe du doigt de déclenchement (411), la course de libération
F correspondant à une somme de la distance D, de la course H du crochet d'encliquetage
(6121163) et d'une tolérance de sécurité S.
7. Imprimante, selon la revendication 1, caractérisée en ce, que la partie extérieure d'une partie latérale soit le côté de connexion pour un câble
ruban (71).
8. Imprimante, selon la revendication 7, caractérisée en ce, que la partie extérieure de l'autre partie latérale respective soit le côté du chariot,
sur lequel est monté un chariot (12).
9. Imprimante, selon la revendication 7, caractérisée en ce, que l'imprimante soit conçue pour l'utilisation par des droitiers, la partie latérale
sur le côté de connexion du support de cartouche (6) étant la partie latérale gauche
(61).
10. Imprimante, selon la revendication 7, caractérisée en ce, que l'imprimante soit conçue pour l'utilisation par des gauchers, la partie latérale
sur le côté de connexion du support de cartouche (6) étant la partie latérale droite
(62).