[0001] Die Erfindung betrifft eine Hochdruckentladungslampe gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
I. Stand der Technik
[0002] Eine derartige Hochdruckentladungslampe ist beispielweise in der
WO 2011/057903 A1 offenbart. Diese Schrift beschreibt eine Hochdruckentladungslampe für Fahrzeugscheinwerfer
mit einer quecksilberfreien Füllung, die während ihres Betriebs weißes Licht mit einer
Farbtemperatur von 4500 Kelvin emittiert.
[0003] Weiter sei die Patentanmeldung
DE 10 2008 057703 A1 genannt, die ebenfalls eine Hochdruckentladungslampe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 offenbart, die weißes Licht mit einer Farbtemperatur von 4800 K emittiert.
II. Darstellung der Erfindung
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine alternative gattungsgemäße Hochdruckentladungslampe
bereitzustellen, die während des Betriebs weißes Licht mit erhöhter Farbtemperatur
emittiert bei vergleichbarer Maintenance und vergleichbarem Lichtstrom.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Hochdruckentladungslampe mit den Merkmalen
aus dem Patentanspruch 1 gelöst. Besonders vorteilhafte Ausführungen der Erfindung
sind in den abhängigen Patentansprüchen beschrieben. Die erfindungsgemäße Hochdruckentladungslampe
dient als Lichtquelle in Fahrzeugscheinwerfer und besitzt ein gasdicht verschlossenes
Entladungsgefäß, das einen Entladungsraum aufweist, in dem Elektroden und eine quecksilberfreie
Füllung zum Erzeugen einer Gasentladung eingeschlossen sind. Die Füllung enthält zumindest
Xenon und Halogenide von Natrium, Scandium, Zink und Indium, wobei der Quotient aus
dem molaren Anteil von Natrium und dem molaren Anteil von Scandium im Halogenidanteil
der Füllung einen Wert im Bereich von 2 bis 3 besitzt. Erfindungsgemäß ist die Menge
der Halogenide im Entladungsraum insgesamt auf einen Wert im Bereich von 8 bis 11
Mikrogramm pro 1 Kubikmillimeter des Entladungsraumvolumens reduziert und die Gewichtsanteile
an Zinkhalogenid und Indiumhalogenid sind im Vergleich zum Stand der Technik deutlich
erhöht, so dass der Wert für Zinkhalogenid im Bereich von 18 bis 23 Gewichtsprozent
und der Wert für Indiumhalogenid im Bereich von 1 bis 3 Gewichtsprozent und bevorzugt
im Bereich von 2 bis 3 Gewichtsprozent liegt, jeweils bezogen auf die gesamte Halogenidmenge
im Entladungsraum. Zusätzlich liegt erfindungsgemäß der Kaltfülldruck, das heißt,
der bei einer Temperatur von 25°C gemessene Druck, von Xenon im Entladungsraum im
Wertebereich von 1,1 bis 1,5 Megapascal und bevorzugt im Bereich von 1,1 bis 1,4 Megapascal.
[0006] Aufgrund der vorgenannten Merkmale emittiert die erfindungsgemäße Hochdruckentladungslampe
während ihres Betriebs weißes Licht mit einer gegenüber der Hochdruckentladungslampe
gemäß dem Stand der Technik um ca. 300 Kelvin auf ca. 4800 Kelvin erhöhten Farbtemperatur,
während der von ihr erzeugte Lichtstrom und ihre Maintenance vergleichbar zur Hochdruckentladungslampe
gemäß dem Stand der Technik sind.
[0007] Außerdem hat die erfindungsgemäße Hochdruckentladungslampe die Vorteile, dass durch
den vergleichsweise hohen Indiumhalogenidanteil ihre Anlaufphase verkürzt wird und
durch den vergleichsweise geringen Kaltfülldruck von Xenon die Stabilität des Entladungsbogens
gegenüber mechanischen Schwingungen erhöht wird sowie durch die vergleichsweise geringe
Halogenidmenge im Entladungsraum eine homogenere Abbildung des Entladungsbogens im
Fahrzeugscheinwerfer ermöglicht wird, weil die Abschattung oder Verzerrung durch nicht
verdampfte Füllungskomponenten geringer ist. Der Begriff Anlaufphase bezeichnet die
Betriebsphase der Hochdruckentladungslampe, die unmittelbar nach Zündung der Gasentladung
beginnt und mit dem Erreichen eines stationären Betriebszustands der Hochdruckentladungslampe
endet. Während der Anlaufphase verdampfen die Halogenide im Entladungsraum.
[0008] Ferner hat die erfindungsgemäße Hochdruckentladungslampe eine ähnliche Brennspannung
wie die Hochdruckentladungslampe gemäß dem Stand der Technik, weil der durch die höheren
Zink- und Indiumhalogenidanteile verursachte Anstieg der Brennspannung durch den reduzierten
Kaltfülldruck von Xenon bei der erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampe kompensiert
wird. Der Begriff Brennspannung bezeichnet die elektrische Spannung, die sich nach
dem Erreichen eines stationären Betriebszustands der Hochdruckentladungslampe zwischen
den Elektroden bzw. über dem Entladungsbogen ausbildet. Sie entspricht der Betriebsspannung
der Hochdruckentladungslampe.
[0009] Vorteilhafterweise sind die Halogenide im Entladungsraum der erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampe
als Jodide ausgebildet. Jodide haben gegenüber anderen Halogeniden den Vorteil, dass
sie chemisch weniger aggressiv sind und keine chemische Reaktion mit dem Material
des Entladungsgefäßes verursachen.
[0010] Vorzugsweise werden in der erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampe die Halogenide
Natriumjodid, Scandiumjodid und Zinkjodid sowie Indiumjodid verwendet. Die Summe der
Anteile der vorgenannten Jodide ergibt vorzugsweise die gesamte Menge der Halogenide
im Entladungsraum der erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampe. Es hat sich gezeigt,
dass die vorgenannten Jodide vollkommen ausreichend sind, um weißes Licht zu erzeugen,
das den gesetzlichen Anforderungen genügt, die an eine als Lichtquelle im Fahrzeugscheinwerfer
einsetzbare Hochdruckentladungslampe gestellt werden.
[0011] Vorzugsweise besitzt die Füllung der erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampe einen
Anteil von Natriumhalogenid mit einem Wert im Bereich von 30 bis 40 Gewichtsprozent
und einen Anteil von Scandiumhalogenid mit einem Wert im Bereich von 35 bis 45 Gewichtsprozent,
jeweils bezogen auf die gesamte Menge der Halogenide im Entladungsraum.
III. Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
[0012] Nachstehend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- Eine perspektivische Ansicht einer Hochdruckent-ladungslampe gemäß dem bevorzugten
Ausführungs-beispiel der Erfindung
- Figur 2
- Eine schematische Darstellung des Außenkolbens und des Entladungsgefäßes der in Figur
1 abgebildeten Hochdruckentladungslampe
[0013] Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sich um eine quecksilberfreie
Halogen-Metalldampf-Hochdruckentladungslampe mit einer elektrischen Leistungsaufnahme
von nominal 35 Watt. Diese Lampe ist für den Einsatz in einem Fahrzeugfrontscheinwerfer
vorgesehen. Sie besitzt ein zweiseitig abgedichtetes Entladungsgefäß 10 aus Quarzglas
mit einem Volumen des Entladungsraums 106 von 22,5 mm
3, in dem Elektroden 11, 12 und eine Füllung zum Erzeugen einer Gasentladung gasdicht
eingeschlossen sind. Im Bereich des Entladungsraumes 106 ist die Außenkontur des Entladungsgefäßes
10 ellipsoidförmig ausgebildet und seine Innenkontur ist im Bereich zwischen den Elektroden
11, 12 kreiszylindrisch ausgebildet (Fig. 2).
[0014] In der Mitte des Entladungsraumes 106 beträgt der Innendurchmesser des Entladungsgefäßes
2,55 mm und sein Außendurchmesser beträgt dort 6,3 mm. Die beiden Enden 101, 102 des
Entladungsgefäßes 10 sind jeweils mittels einer im Quarzglas des Entladungsgefäßes
10 eingeschmolzenen Molybdänfolie 103, 104 abgedichtet. Die Molybdänfolien 103, 104
besitzen jeweils eine Länge von 6,5 mm, eine Breite von 2 mm und eine Dicke von 25
µm. Im Innenraum des Entladungsgefäßes 10 befinden sich zwei Elektroden 11, 12, zwischen
denen sich während des Lampenbetriebes der für die Lichtemission verantwortliche Entladungsbogen
ausbildet. Die Elektroden 11, 12 bestehen aus Wolfram. Ihre Dicke bzw. ihr Durchmesser
beträgt 0,33 mm. Die Länge der Elektroden 11, 12 beträgt jeweils 7,5 mm. Der optische
bzw. optisch wirksame Abstand zwischen den Elektroden 11, 12 beträgt ca. 4,1 mm. Die
Elektroden 11, 12 sind jeweils über eine der im Quarzglas des Entladungsgefäßes eingeschmolzene
Molybdänfolie 103, 104 und die sockelferne Stromzuführung 13 sowie die Stromrückführung
17 bzw. über die sockelseitige Stromzuführung 14 elektrisch leitend mit einem elektrischen
Anschluss des Lampensockels 15 verbunden. Das Entladungsgefäß 10 wird von einem gläsernen
Außenkolben 16 umhüllt, der mit den Enden 101, 102 des Entladungsgefäßes 10 verschmolzen
ist. Der Außenkolben 16 bzw. die vom Außenkolben 16 und dem Entladungsgefäß 10 gebildete
Baueinheit wird mittels einer Metallklammer 20 und eines Metallrings 21, der durch
Schweißlaschen 22 mit der Metallklammer 20 verbunden ist, am Lampensockel 15 fixiert.
Das Entladungsgefäß 10 weist sockelseitig eine rohrartige Verlängerung 105 aus Quarzglas
auf, in der die sockelseitige Stromzuführung 14 verläuft. Die Stromzuführungen 14,
17 sind elektrisch leitend mit einer im Innenraum des Lampensockels 15 angeordneten
Zündvorrichtung (nicht abgebildet) verbunden, die zum Zünden der Gasentladung in der
Hochdruckentladungslampe dient. Der Lampensockel 15 besteht im Wesentlichen aus Kunststoff
und ist von einem metallischen Gehäuse umgeben, um die elektromagnetische Abschirmung
der Zündvorrichtung zu verbessern. Am Lampensockel 15 ist ein Stecker 23 zur elektrischen
Verbindung der Hochdruckentladungslampe mit einem Betriebsgerät angeordnet.
[0015] Der der Stromrückführung 17 zugewandte Oberflächenbereich des Entladungsgefäßes 10
ist mit einer lichtdurchlässigen, elektrisch leitfähigen Beschichtung 107 versehen,
die als Zündhilfe dient. Die Beschichtung 107 besteht aus dotiertem Zinnoxid, beispielsweise
aus mit Fluor oder Antimon dotiertem Zinnoxid oder beispielsweise aus mit Bor und
beziehungsweise oder Lithium dotiertem Zinnoxid. Diese Hochdruckentladungslampe wird
in horizontaler Lage betrieben, das heißt, mit in einer horizontalen Ebene angeordneten
Elektroden 11, 12, wobei die Lampe derart ausgerichtet ist, dass die Stromrückführung
17 unterhalb des Entladungsgefäßes 30 und des Außenkolbens 16 verläuft. Details dieser
Beschichtung 107 sind in der
EP 1 632 985 A1 beschrieben. Der Außenkolben 16 besteht aus Quarzglas, das mit Ultraviolette Strahlung
absorbierenden Stoffen dotiert ist, wie zum Beispiel Ceroxid und Titanoxid. Geeignete
Glaszusammensetzungen für das Außenkolbenglas sind in der
WO 94/28576 A1 und in der
WO 2012/072398 A1 offenbart.
[0016] Die in dem Entladungsgefäß eingeschlossene Füllung besteht aus Xenon mit einem Kaltfülldruck,
das heißt einem bei einer Temperatur von 25°C gemessenen Fülldruck, von 1,3 Megapascal,
und den Jodiden von Natrium, Scandium, Zink und Indium. Die Brennspannung der Lampe
beträgt ca. 42 Volt. Ihre Farbtemperatur liegt bei ca. 4800 Kelvin. Die Gesamtmenge
der Halogenide bzw. Jodide der Metalle Natrium, Scandium, Zink und Indium in der Füllung
beträgt 220 µg entsprechend 9,78 µg/mm
3, das heißt 9,78 Mikrogramm pro 1 Kubikmillimeter Entladungsraumvolumen, wobei die
Gewichtsanteile der Jodide der Metalle Natrium-, Scandium, Zink und Indium bezogen
auf die gesamte Menge der Halogenide wie folgt lauten:
| Natriumjodid (NaI): |
35,75 Gewichtsprozent, entsprechend einer Füllmenge von 3,50 µg/mm3 |
| Scandiumjodid (ScI3): |
40,4 Gewichtsprozent, entsprechend einer Füllmenge von 3,95 µg/mm3 |
| Zinkjodid (ZnI2) : |
21,2 Gewichtsprozent, entsprechend einer Füllmenge von 2,07 µg/mm3 |
| Indiumjodid (InI): |
2,65 Gewichtsprozent, entsprechend einer Füllmenge von 0,26 µg/mm3 |
[0017] Aus den oben genannten Anteilen von Natriumjodid und Scandiumjodid ergeben sich für
die Anteile von Natrium und Scandium die Werte 12,0 µg und 9,4 µg in der Füllung.
Die vorgenannten Anteile von Natrium und Scandium entsprechen 0,52 10
-3 Mol Natrium und 0,21 10
-3 Mol Scandium in der Füllung. Der Quotient der molaren Anteile von Natrium und Scandium
besitzt daher einen Wert von 2,5 und das Molverhältnis von Natrium zu Scandium in
der Füllung ist daher 2,5:1. Die Füllung der Hochdruckentladungslampe enthält außer
den vorgenannten Bestandteilen keine weiteren Komponenten, sodass die Summe der Gewichtsanteile
von Natriumjodid, Scandiumjodid, Zinkjodid und Indiumjodid die gesamte Menge, das
heißt 100 Gewichtsprozent, der Halogenide im Entladungsraum 106 ergibt.
[0018] Die erfindungsgemäße Halogen-Metalldampf-Hochdruckentladungslampe wird unmittelbar
nach der Zündung der Gasentladung im Entladungsgefäß mit dem drei- bis fünffachen
ihrer Nennleistung bzw. ihres Nennstroms betrieben, um ein schnelles Verdampfen der
Metallhalogenide in der ionisierbaren Füllung zu gewährleisten. Unmittelbar nach dem
Zünden der Gasentladung wird diese fast ausschließlich vom Xenon getragen, da nur
das Xenon zu diesem Zeitpunkt gasförmig im Entladungsgefäß vorliegt. Die Hochdruckentladungslampe
arbeitet zu diesem Zeitpunkt und während der so genannten Anlaufphase, während der
die Metallhalogenide der ionisierbaren Füllung in die Dampfphase übergehen, daher
wie eine Xenon-Höchstdruckentladungslampe, bei der sowohl die Lichtemission als auch
die elektrische Eigenschaften der Entladung, insbesondere der Spannungsabfall über
der Entladungsstrecke, allein vom Xenon und dem Elektrodenabstand bestimmt werden.
Erst wenn die oben genannten Jodide der ionisierbaren Füllung verdampft sind und diese
an der Entladung teilnehmen, ist ein quasistationärer Betriebszustand der Lampe erreicht,
in dem die Lampe mit ihrer Nennleistung von 35 Watt und einer Brennspannung von 42
Volt betrieben wird. Der Begriff Brennspannung bezeichnet demzufolge die Betriebsspannung
der Hochdruckentladungslampe im quasistationären Betrieb.
[0019] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das oben näher erläuterte Ausführungsbeispiel.
Beispielsweise kann der Lampensockel derart ausgebildet sein, dass er in seinem Innenraum
zusätzlich zur Zündvorrichtung auch Komponenten der Betriebsvorrichtung oder sogar
die komplette Betriebsvorrichtung für die Hochdruckentladungslampe enthält. Alternativ
kann der Lampensockel auch ohne Zündvorrichtung ausgebildet sein und die Zündvorrichtung
außerhalb des Lampensockels als Bestandteil eines externen Betriebsgeräts der Hochdruckentladungslampe
ausgebildet sein.
1. Hochdruckentladungslampe für Fahrzeugscheinwerfer mit einem gasdicht verschlossenen
Entladungsgefäß (10), das einen Entladungsraum (106) besitzt, in dem Elektroden (11,
12) und eine quecksilberfreie Füllung zum Erzeugen einer Gasentladung eingeschlossen
sind, wobei die Füllung zumindest Xenon und Halogenide von Natrium, Scandium, Indium
und Zink enthält und der Quotient aus dem molaren Anteil von Natrium und dem molaren
Anteil von Scandium in dem Halogenidanteil der Füllung einen Wert im Bereich von 2
bis 3 besitzt, wobei
- die Menge der Halogenide im Entladungsraum (106) einen Wert im Bereich von 8 bis
11 Mikrogramm pro 1 Kubikmillimeter des Entladungsraumvolumens besitzt,
- der Indiumhalogenidanteil einen Wert im Bereich von 1 bis 3 Gewichtsprozent bezogen
auf die gesamte Menge der Halogenide im Entladungsraum (106) besitzt, und
- der Kaltfülldruck von Xenon im Bereich von 1,1 bis 1,5 Megapascal liegt,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der Zinkhalogenidanteil einen Wert im Bereich von 18 bis 23 Gewichtsprozent bezogen
auf die gesamte Menge der Halogenide im Entladungsraum (106) besitzt.
2. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1, wobei der Indiumhalogenidanteil einen Wert
im Bereich von 2 bis 3 Gewichtsprozent bezogen auf die gesamte Menge der Halogenide
im Entladungsraum (106) besitzt.
3. Hochdruckentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei der Kaltfülldruck
von Xenon im Bereich 1,1 bis 1,4 Megapascal liegt.
4. Hochdruckentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Halogenide als
Jodide ausgebildet sind.
5. Hochdruckentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Halogenide Natriumjodid,
Scandiumjodid, Zinkjodid und Indiumjodid umfassen.
6. Hochdruckentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Anteil von Natriumhalogenid
in der Füllung einen Wert im Bereich von 30 bis 40 Gewichtsprozent der gesamten Menge
der Halogenide besitzt und der Anteil von Scandiumhalogenid in der Füllung einen Wert
im Bereich von 35 bis 45 Gewichtsprozent der gesamten Menge der Halogenide besitzt.
7. Hochdruckentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Summe der Anteile
von Natriumhalogenid, Scandiumhalogenid, Zinkhalogenid und Indiumhalogenid die gesamte
Menge der Halogenide im Entladungsraum (106) ergibt.
1. High-pressure discharge lamp for vehicle headlights having a gastight discharge vessel
(10) which has a discharge chamber (106) in which electrodes (11, 12) and a mercury-free
filling for generating a gas discharge are enclosed, where the filling contains at
least xenon and halides of sodium, scandium, indium and zinc and the ratio of the
molar proportion of sodium to the molar proportion of scandium in the halide component
of the filling has a value in the range from 2 to 3, where
- the amount of the halides in the discharge chamber (106) has a value in the range
from 8 to 11 microgram per 1 cubic millimetre of the discharge chamber volume,
- the proportion of indium halide has a value in the range from 1 to 3 percent by
weight based on the total amount of halides in the discharge chamber (106) and
- the cold filling pressure of xenon is in the range from 1.1 to 1.5 megapascal,
characterized in that
- the proportion of zinc halide has a value in the range from 18 to 23 percent by
weight based on the total amount of halides in the discharge chamber (106).
2. High-pressure discharge lamp according to Claim 1, wherein the proportion of indium
halide has a value in the range from 2 to 3 percent by weight based on the total amount
of halides in the discharge chamber (106).
3. High-pressure discharge lamp according to either of Claims 1 and 2, wherein the cold
filling pressure of xenon is in the range from 1.1 to 1.4 megapascal.
4. High-pressure discharge lamp according to any of Claims 1 to 3, wherein the halides
are in the form of iodides.
5. High-pressure discharge lamp according to any of Claims 1 to 4, wherein the halides
comprise sodium iodide, scandium iodide, zinc iodide and indium iodide.
6. High-pressure discharge lamp according to any of Claims 1 to 5, wherein the proportion
of sodium halide in the filling has a value in the range from 30 to 40 percent by
weight of the total amount of halides and the proportion of scandium halide in the
filling has a value in the range from 35 to 45 percent by weight of the total amount
of halides.
7. High-pressure discharge lamp according to any of Claims 1 to 6, wherein the sum of
the proportions of sodium halide, scandium halide, zinc halide and indium halide makes
up the total amount of halides in the discharge chamber (106).
1. Lampe à décharge à haute pression pour phare de véhicule avec une enceinte à décharge
fermée étanche aux gaz (10) qui possède un espace de décharge (106), dans lequel des
électrodes (11, 12) et un remplissage exempt de mercure en vue de générer une décharge
de gaz sont inclus, dans laquelle le remplissage contient au moins du xénon et des
halogénures de sodium, de scandium, d'indium et de zinc et le quotient de la fraction
molaire du sodium et de la fraction molaire du scandium dans la part d'halogénure
dans le remplissage possède une valeur comprise dans la plage de 2 à 3, dans laquelle
- la quantité des halogénures dans l'espace de décharge (106) possède une valeur comprise
dans la plage de 8 à 11 microgrammes pour 1 millimètre cube du volume d'espace de
décharge,
- la part d'halogénure d'indium possède une valeur comprise dans la plage de 1 à 3
pour cent en poids par rapport à la quantité totale des halogénures dans l'espace
de décharge (106), et
- la pression de remplissage à froid du xénon est comprise dans la plage de 1,1 à
1,5 mégapascals,
caractérisée en ce que
- la part d'halogénure de zinc possède une valeur comprise dans la plage de 18 à 23
pour cent en poids par rapport à la quantité totale des halogénures dans l'espace
de décharge (106).
2. Lampe à décharge à haute pression selon la revendication 1, dans laquelle la part
d'halogénure d'indium possède une valeur comprise dans la plage de 2 à 3 pour cent
en poids par rapport à la quantité totale des halogénures dans l'espace de décharge
(106).
3. Lampe à décharge à haute pression selon l'une des revendications 1 à 2, dans laquelle
la pression de remplissage à froid du xénon est comprise dans la plage de 1,1 à 1,4
mégapascals.
4. Lampe à décharge à haute pression selon l'une des revendications 1 à 3, dans laquelle
les halogénures sont formés en tant qu'iodures.
5. Lampe à décharge à haute pression selon l'une des revendications 1 à 4, dans laquelle
les halogénures comprennent l'iodure de sodium, l'iodure de scandium, l'iodure de
zinc et l'iodure d'indium.
6. Lampe à décharge à haute pression selon l'une des revendications 1 à 5, dans laquelle
la part d'halogénure de sodium dans le remplissage possède une valeur comprise dans
la plage de 30 à 40 pour cent en poids de la quantité totale des halogénures et la
part d'halogénure de scandium dans le remplissage possède une valeur comprise dans
la plage de 35 à 45 pour cent en poids de la quantité totale des halogénures.
7. Lampe à décharge à haute pression selon l'une des revendications 1 à 6, dans laquelle
la somme des parts d'halogénure de sodium, d'halogénure de scandium, d'halogénure
de zinc et d'halogénure d'indium donne la quantité totale des halogénures dans l'espace
de décharge (106).