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EP 3 052 395 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.08.2017 Patentblatt 2017/31 |
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Anmeldetag: 24.09.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2014/070361 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2015/049139 (09.04.2015 Gazette 2015/14) |
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SACK UND SACK-HERSTELLUNGSVERFAHREN
SACK AND SACK MANUFACTURING METHOD
SAC ET PROCÉDÉ DE FABRICATION DE SAC
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
04.10.2013 EP 13187372
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.08.2016 Patentblatt 2016/32 |
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Patentinhaber: Starlinger & Co Gesellschaft m.b.H. |
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1060 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- FÜRST, Herbert
A-2540 Bad Vöslau (AT)
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Vertreter: Schwarz & Partner Patentanwälte OG |
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Patentanwälte
Wipplingerstraße 30 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2012/103560 GB-A- 1 419 651
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WO-A2-2004/037663 US-A1- 2011 158 560
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Sack, insbesondere Kastensack oder Kastenventilsack,
mit einem schlauchförmigen Sackkörper, wobei der Sackkörper an zumindest einem Endbereich
zu einem Boden gefaltet ist und der gefaltete Boden mit einem Deckblatt verbunden
ist, sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Sackes.
[0002] Der schlauchförmige Sackkörper besteht aus einem schlauchförmigen Material oder einem
an seinen Längsrändern miteinander verbundenem Flachmaterial.
[0003] Säcke mit gefaltetem Boden weisen zumeist eine Kastenform oder Quaderform auf. Sie
bieten eine optimale Materialflächennützung, gutes Stapelvermögen, und wegen der Quaderform
verbesserte Volumennutzung. Neben der Kastenform gibt es noch die Quasi-Kastenform,
die an einer Seite einen rechteckig gefalteten Boden und an der anderen Seite ein
durch eine Klebe-, Schweiß- oder Nähnaht verschlossenes Ende aufweist.
[0004] Um Kastensäcke automatisch füllen zu können, werden bei der Herstellung des Sackes
an einem Boden Ventile eingearbeitet, die entweder aus einem Schlauch oder einem Blattmaterial
bestehen und zwischen die Endlappen des Sackkörpers eingelegt und gegebenenfalls mitgefaltet
werden. Bei dieser Ausführungsform von Kastensäcken spricht man von Kastenventilsäcken.
[0005] Kastensäcke, Kastenventilsäcke, oder Quasi-Kastensäcke haben zumeist ein Fassungsvermögen
von 10, 25 oder 50 kg, für bestimmte Anwendungen auch bis zu 1000 kg und werden zur
Verpackung von Gütern, insbesondere Schüttgütern, verwendet. Kastensäcke werden heutzutage
verbreitet aus Kunststofffolien oder Kunststoffgeweben hergestellt. Kunststofffolie
hat keine hohe Festigkeit und benötigt deshalb eine große Materialdicke. Außerdem
ist sie hitzeempfindlich und nicht formstabil wegen hohem E-Modul. Kunststoffgewebe
aus monoaxial verstreckten Kunststoffbändchen weist eine hohe Festigkeit auf und ist
formstabil, besonders wenn es beschichtet ist. Durch geeignete Beschichtung ist das
Kunststoffgewebe auch sehr gut bedruckbar. Im Vergleich zu Kunststofffolie ist der
Materialverbrauch bei Verwendung von Kunststoffgewebe bei gleicher Tragfähigkeit der
Säcke wesentlich geringer. In der Praxis hervorragend bewährt haben sich Säcke aus
Gewebe aus monoaxial verstreckten Polymer-, insbesondere Polyolefin-, vorzugsweise
Polypropylenbändchen, das ein- oder zweiseitig mit thermoplastischem Kunststoff, insbesondere
Polyolefin beschichtet sein kann. Ein solcher Sack ist aus dem Dokument
WO 95/30598 bekannt. Die Bändchen dieses Gewebes werden durch Streckung von Polyolefinfolien
auf das 4- bis 10-fache ihrer Ursprungslänge und Schneiden der verstreckten Polyolefinfolie
hergestellt. Alternativ dazu kann die Folie vor der Verstreckung in Streifen geschnitten
und anschließend die Streifen zu Bändchen verstreckt werden. Durch den Verstreckungsvorgang
werden die Molekülketten in Bändchenlängsrichtung ausgerichtet und weisen in Verstreckungsrichtung
ca. die 6- bis 10-fache Festigkeit gegenüber dem Ursprungszustand auf. Die Bändchenbreite
beträgt üblicherweise ca. 1,5-10 mm, die Dicke 20-80 µm. Bei Belastung in Querrichtung
zerspleißen die Bändchen, weshalb sie in Rund- oder Flachgewebe aus zueinander etwa
rechtwinkeligen Kette- und Schusslagen verwebt werden. Das Gewebe weist dann in alle
Richtungen dieselbe hohe Zugfestigkeit auf. Säcke aus einem solchen Gewebe haben sich
seit vielen Jahren milliardenfach auf der ganzen Welt zur Verpackung von Schüttgütern
jeglicher Art bewährt.
[0006] Zur Erzielung von Staub- und Feuchtigkeitsdichtheit und zur Verhinderung des Verrutschens
von Bändchenlagen kann auf das Gewebe ein- oder zweiseitig eine Beschichtung aus Schmelze
aus vorzugsweise demselben Material wie die Bändchen aufgetragen und eingepresst werden.
Alternativ zur Schmelzebeschichtung ist auch eine Kaschierung des Gewebes mit Kunststofffolie
vorgesehen.
[0007] In jüngerer Zeit sind auch Kastensäcke aus Materialverbünden auf den Markt gekommen,
wie im österreichischen Gebrauchsmuster Nr. 9643 beschrieben. Ein solcher Gewebe-Folien-Verbund
weist einen Aufbau aus einem Gewebe aus monoaxial verstreckten Polymerbändchen, insbesondere
Polyolefin- oder Polyesterbändchen, vorzugsweise Polypropylen- oder Polyethylenterephthalatbändchen,
einer OPP-(Oriented Poly Propylen)-Folie und einer dazwischenliegenden Verbindungsschicht
aus thermoplastischem Kunststoff oder Klebstoff auf. Die OPP-Folie kann auf der dem
Gewebe zugewandten Oberfläche bedruckt sein. Dieser Materialaufbau zeigt sowohl hohe
Festigkeit (durch das Gewebe) als auch hervorragende Bedruckbarkeit (durch die OPP-Folie).
Da die OPP-Folie verstreckt ist, weist sie auch eine sehr gute Formstabilität auf.
Vorteilhaft können auch BOPP-Folien verwendet werden, das sind so genannte Biaxially
Oriented Poly Propylen Folien. Zur Erleichterung der Verbindung mit anderen Geweben,
Gewebe-Folien-Verbunden oder Folien ist es zweckmäßig eine OPP-Folie für den Gewebe-Folien-Verbund
vorzusehen, die (zumindest) auf ihrer von dem Gewebe abgewandten Oberfläche eine Foliensiegelschicht
aufweist. Aus demselben Grund ist es zweckmäßig, das Gewebe des Gewebe-Folien-Verbunds
ein- oder beidseitig mit einer Gewebesiegelschicht aus einem thermoplastischen Kunststoff
zu beschichten. Damit bei der Herstellung des Gewebe-Folienverbundes bzw. beim Verbindungsvorgang
von Sackkörper und Deckblatt, wobei mindestens eines davon aus dem Gewebe-Folien-Verbund
besteht, das Gewebe nicht beschädigt wird, ist es vorteilhaft, wenn die Foliensiegelschicht
und/oder die Gewebesiegelschicht einen Schmelzpunkt aufweisen, der unter dem Kristallit-Schmelzpunkt
des Gewebebändchen-Materials und der OPP-Folie liegt.
[0008] Somit ergeben sich für die Herstellung eines Sackes beispielsweise die folgenden
Kombinationsmöglichkeiten: Sackkörper aus mehrschichtiger Folie kombiniert mit einem
Deckblatt aus mehrschichtiger Folie; Sackkörper aus mehrschichtiger Folie kombiniert
mit einem Deckblatt aus Folienverbund; Sackkörper aus Folienverbund kombiniert mit
einem Deckblatt aus mehrschichtiger Folie; und Sackkörper aus Folienverbund kombiniert
mit einem Deckblatt aus Folienverbund. Diese Ausführungsformen des Sackes bieten zwar
nicht dieselbe hohe Festigkeit wie die Verwendung eines Gewebes aus monoaxial verstreckten
Kunststoffbändchen, dieser Nachteil lässt sich aber durch Erhöhung der Zahl der Folienschichten
mildern.
[0009] Zur Erhöhung der Tragfähigkeit des gefalteten Bodens wird auf die gefalteten Endlappen
des Sackkörpers ein Deckblatt aufgebracht und flächig mit dem gefalteten Boden verbunden.
Zum flächigen Verbinden des Deckblattes mit der Bodenfaltung kann beispielsweise ein
Heißluft-Schweißverfahren zum Einsatz kommen, bei dem einander zugewandte beschichtete
Flächen des gefalteten Bodens und des Deckblatts durch Heißluft bis zur Plastifizierung
erwärmt, aneinander angepresst und anschließend gekühlt werden. Ein alternatives Verbindungsverfahren
ist das flächige Verkleben des gefalteten Bodens und des Deckblattes, beispielsweise
mittels Hotmelt-Kleber.
[0010] Aufgrund Ihrer hohen Tragfähigkeit bei geringem Eigengewicht sind Kastensäcke aus
Gewebe aus verstreckten Kunststoffbändchen auch für den Einzelhandel von Vorteil und
können beispielsweise für die Verpackung von Tierfutter, etc. verwendet werden. Speziell
für solche Anwendungen, prinzipiell natürlich aber auch für alle übrigen Verpackungsanwendungen,
bei denen die Säcke händisch getragen werden, wäre ein Griff vorteilhaft, um das Tragen
zu erleichtern. Das Anbringen des Griffes soll allerdings die Tragkraft des Sackes
nicht verringern und der Griff selbst soll eine hohe Tragfähigkeit aufweisen und sich
nicht vom Sack ablösen.
[0011] Der Stand der Technik umfasst diverse Säcke mit Griffen unterschiedlicher Ausgestaltungsformen:
Die Druckschrift WO 2004/037663 A2 offenbart einen Sack und eine Faltungsmethode für einen Sack bestehend aus einem
schlauchförmigen Sackkörper, welcher an zumindest einem Endbereich verschlossen ist.
Der Verschluss wird durch Anbringung eines zusätzlichen Deckblattes an gefaltete Abschnitte
des Sackkörpers gebildet, wobei an freiliegenden Abschnitten des Deckblattes Grifflöcher
ausgebildet sein können.
[0012] Druckschrift
WO 2012/103560 A1 offenbart einen Sack mit einem schlauchförmigen Sackkörper, welcher eine Bodenfaltung
aufweist, sodass der Sack im Wesentlichen einen rechteckigen Boden aufweist. Das Verschließen
des Sacks erfolgt durch eine lösbare Verbindung von wenigstens zwei überlappenden
Lagen des Bodens, wodurch ein Öffnen des Sacks ohne Zerstörung des Sackmaterials ermöglicht
wird. Die Überlappung der zwei Lagen wird über die Naht hinausgehend fortgesetzt,
um in den über die Naht hinausgehenden Bereichen Haltegriffe auszubilden.
[0013] Das Dokument
US 2011/0158560 A1 offenbart eine Falttasche, welche in das Taschenmaterial eingelassene Griffelemente
sowie einen Bandhenkel aufweist. Der Bandhenkel ist im Inneren der Falttasche angebracht,
und die Griffelemente ermöglichen den Zugriff auf diesen.
[0014] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lösung für das Anbringen
eines Griffes an einem Sack zu bieten, wobei dadurch die Tragkraft des Sackes nicht
verringert wird und der Griff selbst eine gegenüber dem Stand der Technik erhöhte
Tragfähigkeit aufweist. Die Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 bzw.
des Anspruchs 19 gelöst. Der erfindungsgemäße Sack weist hierzu die folgenden Merkmale
auf:
Der Sack besitzt einen schlauchförmigen Sackkörper, wobei der Sackkörper an zumindest
einem Endbereich zu einem Boden gefaltet ist und der gefaltete Boden mit einem Deckblatt
verbunden ist. Das Deckblatt weist einen durch zwei einander gegenüberliegende Innenfaltkanten
begrenzten Zentralabschnitt, zwei sich lateral von den Innenfaltkanten erstreckende
Zwischenabschnitte, wobei jeder Zwischenabschnitt von einer der Innenfaltkanten und
einer Zwischenfaltkante begrenzt wird, und zwei sich lateral von den Zwischenfaltkanten
erstreckende Außenabschnitte auf. Die Zwischenabschnitte sind an den Innenfaltkanten
einwärts umgeschlagen, und die Außenabschnitte sind an den Zwischenfaltkanten auswärts
umgeschlagen, wobei zumindest die Außenabschnitte mit dem gefalteten Boden verbunden
sind und bei Ausführungsformen der Erfindung auch der Zentralabschnitt mit dem gefalteten
Boden verbunden ist. In den Zwischenabschnitten und entweder im Zentralabschnitt oder
in den Außenabschnitten sind durch Einschnitte, Perforationen oder Materialschwächung
definierte Grifflöcher ausgebildet, und die Grifflöcher im Zentralabschnitt sind im
gefalteten Zustand des Deckblatts im Wesentlichen bündig zu benachbarten Grifflöchern
der Zwischenabschnitte angeordnet.
[0015] Ein Sack mit dem erfindungsgemäß angebrachten Deckblatt bietet die folgenden Vorteile:
- Das Deckblatt ist aus nur einem Stück hergestellt.
- Das Deckblatt integriert seine Grundfunktion der Abdichtung des Bodens mit einer Grifffunktion
und Krafteinleitung.
- Die Krafteinleitung erfolgt durch Scherbelastung, es tritt kein Abschälen des Deckblattes
vom Sackkörper auf.
- Es existieren vier Grenzflächen zum Sackkörper, wodurch die Krafteinleitung verteilt
wird.
- Es stehen vier Materiallagen des Deckblatts für den Griff zur Verfügung, was zu einer
enormen Reißfestigkeit und einem angenehm verteilten Gewicht für den Benutzer führt.
- Das Griffmaterial kann bedruckt werden und im ungeöffneten Zustand als "Display" dienen.
[0016] Der erfindungsgemäße Sack kann in bestehenden oder nur geringfügig zu modifizierenden
Sack-Konfektionieranlagen hergestellt werden, indem:
ein schlauchförmiger Sackkörper bereitgestellt wird;
ein Boden an zumindest einem offenen Ende des Sackkörpers durch Falten von Endlappen
des Sackkörpers gefaltet wird;
der gefaltete Boden mit einem Deckblatt verbunden wird, insbesondere mittels Heißluftschweißen
oder Kleben;
wobei das Deckblatt einen durch zwei einander gegenüberliegende Innenfaltkanten begrenzten
Zentralabschnitt; zwei sich lateral von den Innenfaltkanten erstreckende Zwischenabschnitte,
wobei jeder Zwischenabschnitt von einer der Innenfaltkanten und einer Zwischenfaltkante
begrenzt wird; und zwei sich lateral von den Zwischenfaltkanten erstreckende Außenabschnitte
aufweist;
wobei vor dem Verbinden des Deckblatts mit dem gefalteten Boden die Zwischenabschnitte
an den Innenfaltkanten einwärts umgeschlagen werden und die Außenabschnitte an den
Zwischenfaltkanten auswärts umgeschlagen werden; und
wobei in den Zwischenabschnitten und entweder im Zentralabschnitt oder in den Außenabschnitten
durch Einschnitte, Perforationen oder Materialschwächung Grifflöcher ausgebildet werden,
so dass die Grifflöcher im Zentralabschnitt oder in den Außenabschnitten im gefalteten
Zustand des Deckblatts im Wesentlichen bündig zu benachbarten Grifflöchern der Zwischenabschnitte
angeordnet sind.
[0017] Bevorzugt ist das Material für das Deckblatt ein Bahnmaterial, an dem zunächst die
Ausbildung der Grifflöcher erfolgt, dann die Faltungen der Zwischenabschnitte und
der Außenabschnitte vorgenommen werden und schließlich mittels Querschnitten das Abschneiden
der Deckblätter in einer Rapportlänge erfolgt. Die Grifflöcher werden durch Laserperforation,
Laserschneiden bzw. mechanische Stanzung in der Bahn ausgebildet.
[0018] Das Deckblattmaterial kann offline vorgefertigt werden und kann dann jeder Kastenventilsackanlage
ohne besondere Modifikationen zugeführt werden. Da das solcherart vorgefertigte Deckblattmaterial
keine asymmetrischen Dickstellen aufweist, ist es gut auf Rollen aufwickelbar. Weiters
ist es vorteilhaft, bei der Fertigung des Deckblattmaterials die Zwischenabschnitte
am Zentralabschnitt zu fixieren, insbesondere nahe den Zwischenfaltkanten, oder die
Zwischenabschnitte an den Außenabschnitten zu fixieren, insbesondere nahe den Innenfaltkanten,
um dadurch ein Verrutschen der genannten Abschnitte zu verhindern. Dies erleichtert
die automatische Sackherstellung in Konfektioniermaschinen enorm.
[0019] Ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsform zeigt sich im Gebrauch des Sackes. Es
wird nämlich das Hindurchführen der Finger durch die Grifflöcher erleichtert, wenn
die Zwischenabschnitte möglichst nahe am Zentralabschnitt anliegen. Dies wird erreicht,
indem die Zwischenabschnitte am Zentralabschnitt anhaften, wobei vorzugsweise die
Haftstellen nahe den Zwischenfaltkanten verlaufen. Derselbe Vorteil wird in einer
alternativen Ausführungsform der Erfindung erzielt, bei der die Zwischenabschnitte
an den Außenabschnitten anhaften, wobei vorzugsweise die Haftstellen nahe den Innenfaltkanten
verlaufen. In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Haftstellen als Schweißnaht,
Extrusionsnaht, Klebelinie oder -fläche, insbesondere aus Hotmelt-Material, oder als
Nähnaht ausgebildet. Klebelinien oder -flächen können durch eine Vielzahl von einzelnen
Klebepunkten angenähert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass das gefaltete und solcherart
fixierte Deckblattmaterial keine asymmetrischen Dickstellen aufweist und daher gut
auf Rollen wickelfähig ist, was die automatische Sackherstellung in Konfektioniermaschinen
enorm erleichtert.
[0020] Damit die die Grifflöcher aufweisenden Abschnitte des Deckblattes nicht vom Sack
abstehen, was das Stapeln erschweren würde, wird weiters vorgeschlagen, dass die Zwischenabschnitte
abschnittsweise, insbesondere punktförmig, lösbar an den Außenabschnitten fixiert
sind. In einer alternativen Ausführungsform der Erfindung sind die Zwischenabschnitte
abschnittsweise, insbesondere punktförmig, lösbar am Zentralabschnitt fixiert. In
einer Fortbildung dieser alternativen Ausführungsform überlappt ein Zwischenabschnitt
einen Außenabschnitt und ist abschnittsweise, insbesondere punktförmig, lösbar an
dem Außenabschnitt befestigt. Bei allen Varianten kann der Benutzer des Sackes diese
Fixierung leicht lösen, indem er einfach mit den Fingern durch die Grifflöcher hindurchgreift,
nach oben zieht und dabei die Zwischenabschnitte und die jeweiligen Abschnitte des
Zentralabschnitts oder die Außenabschnitte nach oben klappt. Es hat sich als sehr
praktikabel erwiesen, wenn die abschnittsweise Fixierung der Zwischenabschnitte an
den Außenabschnitten oder dem Zentralabschnitt mittels Klebestellen, insbesondere
Hotmelt-Klebestellen, oder Schweißstellen erfolgt. Dabei können mehrere Fixierungsreihen
vorgesehen werden.
[0021] Grundsätzlich können Säcke der eingangs genannten Art, die mit den erfindungsgemäßen
Deckblättern verschlossen wurden, aufgrund der hohen Festigkeit von gefaltetem Boden
und Deckblatt nicht ohne weiters zerstörungsfrei geöffnet werden. Da die Verklebung
oder Verschweißung des Deckblattes mit dem gefalteten Boden nicht ohne weiteres gelöst
werden kann, werden derartige Säcke meist dadurch geöffnet, dass der Sackkörper selbst
mit einem scharfen Gegenstand aufgeschlitzt wird, was aber bei Säcken aus einem Gewebe
aus monoaxial verstreckten Polymerbändchen aufgrund seiner überaus hohen Festigkeit
nur mit Mühe zu bewerkstelligen ist. Nach dem Aufschlitzen des Sackes besteht außerdem
das Problem der schlechten Handhabbarkeit des geöffneten Sackes.
[0022] Um diese Probleme zu überwinden, sieht die Erfindung in einer weiteren Ausführungsform
vor, dass der Zentralabschnitt des Deckblattes zumindest eine durch Einschnitte, Perforationen
oder Materialschwächung definierte Aufreißlinie aufweist, an welcher Aufreißlinie
das Deckblatt ohne Hilfsmittel aufgerissen werden kann, bevorzugt, indem einfach die
Griffe auseinandergezogen werden. Die Einschnitte, Perforationen oder Materialschwächung
sind bevorzugt mittels Laserschneiden oder mechanischem Stanzen hergestellt.
[0023] Wenn der Boden so gefaltet ist, dass Endlappen von einander gegenüberliegenden Wänden
des Sackkörpers zueinander gefaltet sind, wobei der Endlappen der einen Wand den Endlappen
der anderen Wand mit einer Überdeckungsbreite überdeckt, wird zumindest eine Aufreißlinie
so angeordnet, dass sie den überdeckenden Endlappen nicht überlagert. Damit ist es
für einen Benutzer einfach, nach dem Aufreißen des Deckblattes die übereinander liegenden
Endlappen des Sackkörpers voneinander zu trennen und so Zugang zum Sackinneren zu
erlangen.
[0024] Wenn der Boden so gefaltet ist, dass Endlappen von einander gegenüberliegenden Wänden
des Sackkörpers zueinander gefaltet sind, wobei die Endlappen einander aber nicht
überdecken, so wird bevorzugt zumindest eine Aufreißlinie so angeordnet, dass sie
zwischen den beiden Endlappen verläuft. Bei dieser Konfiguration erlangt der Benutzer
durch Aufreißen des Deckblattes entlang der Aufreißlinie unmittelbar Zugang zum Sackinneren.
[0025] Um über einen möglichst großen Bereich des Sackbodens Zugang zum Sackinneren zu erlangen,
kann vorgesehen werden, dass sich die zumindest eine Aufreißlinie über die gesamte
Rapportlänge des Deckblattes erstreckt.
[0026] Bei manchen Anwendungen ist nur ein kleiner Zugang zum Sackinneren erwünscht, oder
man möchte - bei Vorsehen mehrerer Aufreißlinien - vermeiden, dass ein Teil des Deckblattes
vollständig abgerissen wird. In diesen Fällen ist es vorteilhaft, wenn sich die zumindest
eine Aufreißlinie bloß über einen Teil der Rapportlänge des Deckblattes erstreckt.
[0027] Um das unabsichtliche Aufreißen des Deckblattes an den Aufreißlinien zu verhindern,
kann die zumindest eine Aufreißlinie von einem lösbar am Deckblatt anhaftenden Schutzband
abgedeckt sein. Somit muss vor dem Aufreißen des Deckblattes zunächst das Schutzband
abgezogen werden. Anschließend kann die Aufreißlinie durch Auseinanderziehen der Griffe
geöffnet werden. Das Schutzband dient auch dazu, den Sackinhalt vor der äußeren Umgebung
zu schützen bzw. ein Auslaufen pulverigen Sackmaterials zu verhindern, wenn die Aufreißlinie
als Perforation oder durch Einschnitte ausgebildet ist. Um das Schutzband zum Abziehen
leichter ergreifen zu können, ist vorgesehen, dass das Schutzband ein freies Ende
aufweist, das nicht am Deckblatt anhaftet. Das kann beispielsweise durch Vorsehen
eines Trennmittels oder Sicherstellen, dass das Schutzband am freien Ende nicht mit
einem Kleber in Berührung kommt, bewirkt werden.
[0028] Insbesondere zur Entnahme von Schüttgut ist es vorteilhaft, wenn das Deckblatt im
aufgerissenen Zustand nicht nur eine schlitzförmige Öffnung, sondern eine Öffnung
mit einer definierten Breite aufweist. Dies kann erreicht werden, indem zwei parallel
zueinander verlaufende Aufreißlinien im Deckblatt vorgesehen werden, wodurch zum Öffnen
ein Streifen aus dem Deckblatt herausgerissen wird. Um diesen herauszureißenden Streifen
leichter ergreifen zu können, können die Aufreißlinien an einem Ende als Schnittlinien
ausgebildet sein. In einer bevorzugten Ausführungsform des mit zwei Aufreißlinien
im Deckblatt ausgestatteten Sackes, wobei der Boden des Sackes so gefaltet ist, dass
Endlappen von einander gegenüberliegenden Wänden des Sackkörpers zueinander gefaltet
sind und der Endlappen der einen Wand den Endlappen der anderen Wand mit einer Überdeckungsbreite
überdeckt, ist eine im halben Abstand zwischen den beiden Aufreißlinien verlaufende
Halbierungslinie um die halbe Überdeckungsbreite zu einer Mittenlinie des Sackbodens
versetzt.
[0029] Um ausreichende Festigkeit des Deckblatts am erfindungsgemäßen Sack zu erzielen,
wird vorgeschlagen, das Deckblatt aus einem Material zu fertigen, das ausgewählt ist
aus einem Gewebe aus Kunststoffbändchen oder einem Nonwoven-Kunststoffmaterial (zB
Kunststoffvlies) oder einem Verbund aus dem Gewebe aus Kunststoffbändchen und dem
Nonwoven-Kunststoffmaterial oder einer mit einer Netzstruktur verbundenen Kunststofffolie,
wobei das Material optional zumindest einseitig mit zumindest einer Kunststoffschicht
und/oder zumindest einer Kunststofffolie, z.B. einer OPP-Folie beschichtet ist. Das
Deckblatt ist bedruckbar und kann dadurch im ungeöffneten Zustand als, "Display" dienen.
[0030] Um Sortenreinheit des Deckblatts mit dem Sackkörper und dadurch gute Recycelbarkeit
des ganzen Sackes zu erreichen, ist es vorteilhaft, wenn das Deckblatt aus dem gleichen
Material gefertigt ist wie der Sackkörper.
[0031] Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Sack im gefalteten Zustand in Draufsicht.
Fig. 2 zeigt das erfindungsgemäße Deckblatt im gefalteten Zustand in einer perspektivischen
Ansicht.
Fig. 3 zeigt den erfindungsgemäßen Sack im befüllten Zustand in der Perspektive.
Fig. 4 zeigt den erfindungsgemäßen, gefüllten Sack beim Hochheben in der Perspektive.
Fig. 5 zeigt das erfindungsgemäße Deckblatt in einer perspektivischen Teilansicht
von der Stirnseite.
Fig. 6 zeigt einen Endbereich des erfindungsgemäßen Sackes mit einem aufgebrachten
Deckblatt mit Aufreißlinie und Schutzband.
Fig. 7 zeigt eine Teilansicht eines erfindungsgemäßen Sackes mit einem aufgebrachten
Deckblatt mit zwei Aufreißlinien.
Fig. 8 zeigt einen Ausschnitt des Bodens des Sackes von Fig. 7.
Fig. 9 zeigt ein bahnförmiges Material zur Herstellung erfindungsgemäßer Deckblätter.
Fig. 10 zeigt eine alternative Ausführungsform des erfindungsgemäßen Deckblatts im
gefalteten Zustand in einer perspektivischen Ansicht.
Fig. 11 zeigt eine alternative Ausführungsform des erfindungsgemäßen Deckblatts im
gefalteten Zustand in einer perspektivischen Ansicht.
Fig. 12 zeigt ein alternatives bahnförmiges Material zur Herstellung erfindungsgemäßer
Deckblätter.
[0032] Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Kastenventilsack 1 im leeren, gefalteten Zustand
in der Draufsicht. Der Sack 1 weist einen schlauchförmigen Sackkörper 1a aus einem
der oben erwähnten Materialien oder Materialverbunden auf, der an seinen beiden Endbereichen
zu Böden 1d, 1e gefaltet ist, indem Endlappen der Vorderwand 1b und der Rückwand 1c
unter zusätzlicher Bildung von dreieckigen Eckeinschlägen zueinander gefaltet werden.
Die Faltung dieser Böden ist dem Fachmann hinlänglich bekannt und beispielsweise in
der
WO 95/30598 beschrieben. Bei Befüllung des Sackes nehmen die Böden 1d, 1e eine rechteckige Konfiguration
ein.
[0033] Der gefaltete Boden 1d am ersten Ende des Sackkörpers 1a ist durch Heißluftschweißen
oder Kleben, z.B. mit Hotmelt-Kleber, mit einem Deckblatt 10 verbunden, das nachfolgend
unter Bezugnahme auf die Fig. 2 näher erklärt wird. Der gefaltete Boden 1e am zweiten
Ende des Sackkörpers ist mit einem Ventilblatt 2 versehen und ebenfalls mit einem
Deckblatt 11 verbunden. Die Deckblätter 10, 11 weisen eine Rapportlänge L auf und
bestehen vorzugsweise aus demselben Material wie der Sackkörper 1a. Es kann aber auch
jedes andere der oben erwähnten Materialien Verwendung finden. Die Deckblätter 10,
11 können mit einer bedruckbaren Beschichtung oder einer bedruckten Folie versehen
sein.
[0034] Wie in Fig. 2 zu sehen umfasst das Deckblatt 10 einen durch zwei einander gegenüberliegende
Innenfaltkanten 10b, 10c begrenzten Zentralabschnitt 10a und zwei sich lateral von
den Innenfaltkanten 10b, 10c erstreckende Zwischenabschnitte 10d, 10e, wobei jeder
Zwischenabschnitt 10d, 10e von einer der Innenfaltkanten 10b, 10c und einer Zwischenfaltkante
10f, 10g begrenzt wird. Von den Zwischenfaltkanten 10f, 10g erstrecken sich lateral
zwei Außenabschnitte 10h, 10j. Die Zwischenabschnitte 10d, 10e sind an den Innenfaltkanten
10b, 10c einwärts umgeschlagen. Die Außenabschnitte 10h, 10j sind an den Zwischenfaltkanten
10f, 10g auswärts umgeschlagen. Die Außenabschnitte 10h, 10j, optional zusätzlich
der Zentralabschnitt 10a, sind mit dem gefalteten Boden 1d verbunden.
[0035] Im Zentralabschnitt 10a sind durch Einschnitte, Perforationen oder Materialschwächung
definierte Grifflöcher 12, 13 ausgebildet, die vorzugsweise durch Laserperforation
oder -schneiden oder mechanisches Stanzen erzeugt werden. In gleicher Weise sind in
den Zwischenabschnitten 10d, 10e durch Einschnitte, Perforationen oder Materialschwächung
definierte Grifflöcher 14, 15 ausgebildet. Die Grifflöcher 12, 13 im Zentralabschnitt
1a sind im gefalteten Zustand des Deckblatts 10 im Wesentlichen bündig zu ihren benachbarten
Grifflöchern 14, 15 der Zwischenabschnitte 10d, 10e angeordnet.
[0036] Die Zwischenabschnitte 10d, 10e haften am Zentralabschnitt 10a mittels Haftstellen
16, 17 an, die in diesem Ausführungsbeispiel linienförmig bzw. als langgestreckte,
schmale Flächen ausgebildet sind, die nahe den Zwischenfaltkanten 10f, 10g verlaufen.
Die Haftstellen 16, 17 sind als Schweißnaht, Extrusionsnaht, Klebelinie oder -fläche,
insbesondere aus Hotmelt-Material, oder alternativ dazu als Nähnaht ausgebildet.
[0037] Weiters sind die Zwischenabschnitte 10d, 10e mittels Fixierungsabschnitten 18, 19,
die insbesondere punktförmig bzw. kleinflächig ausgebildet sind, lösbar an den Außenabschnitten
10h, 10j fixiert. Die Fixierungsabschnitte werden durch Klebestellen, insbesondere
Hotmelt-Klebestellen, oder Schweißstellen realisiert. Dadurch stehen die die Grifflöcher
12, 13, 14, 15 aufweisenden Abschnitte des Deckblattes 10 nicht vom Sack 1 ab. Der
Benutzer des Sackes 1 kann diese Fixierung leicht lösen, indem er einfach mit den
Fingern durch die Grifflöcher 12, 13, 14, 15 hindurchgreift, nach oben zieht und dabei
die Zwischenabschnitte 10d,10e und die jeweiligen Teile des Zentralabschnitts 10a
nach oben klappt, wie in Fig. 3 mit Pfeilen dargestellt. In dieser Abbildung ist gut
zu erkennen, dass der Benutzer vier Deckblattlagen ergreift, so dass aufgrund der
gleichmäßigen Kraftverteilung beim Hochheben die Grifflöcher nicht ausreißen. Beim
Hochheben des Sackes 1 mittels der Grifflöcher 12, 13, 14, 15 bildet der Sack 1 am
gefalteten Boden 1d eine zulaufende, in Seitenansicht gesehen "spitze" Form aus (siehe
Fig. 4), weshalb die Verbindung zwischen dem Deckblatt 10 und dem Sackkörper 1a nur
einer Scherbelastung unterliegt, aber keiner Schälbelastung. Schälbelastungen würden
zu einem Ablösen des Deckblattes bei relativ geringen Kräften führen und sind daher
unerwünscht.
[0038] Damit sich der Sack 1 am gefalteten Boden 1d öffnen lässt, kann das Deckblatt 10
mit zumindest einer durch Einschnitte, Perforationen oder Materialschwächung definierten
Aufreißlinie 20 versehen sein. Fig. 5 zeigt in der Perspektive einen Teilbereich des
gefalteten Deckblatts 10 mit einer im Zentralabschnitt 10a ausgebildeten Aufreißlinie
20. Zum Schutz vor unbeabsichtigtem Aufreißen des Deckblatts an der Aufreißlinie 20
oder zum Verhindern von Auslaufen von Füllgut, wenn die Aufreißlinie 20 durch Perforationen
gebildet ist, ist die Aufreißlinie 20 von einem lösbar mittels Klebestreifen 23, 24
am Deckblatt 10 anhaftenden Schutzband 22 abgedeckt. Damit sich das Schutzband 22
einfach abziehen lässt, weist es ein freies Ende 22a auf, das nicht am Deckblatt 10
anhaftet, wie in Fig. 6 gut zu erkennen ist. Die Aufreißlinie 20 erstreckt sich über
die gesamte Rapportlänge L.
[0039] Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform des Sackes, bei dem das auf den gefalteten Boden
1d des Sackkörpers 1a aufgeklebte oder aufgeschweißte Deckblatt 10 zwei parallel zueinander
angeordnete Aufreißlinien 20, 21 aufweist, die zwischen einander einen Aufreißstreifen
im Deckblatt 10 definieren. Die Aufreißlinien sind an einem Ende zur leichteren Ergreifbarkeit
als Schnittlinien 20a, 21a ausgebildet. Damit der zwischen den Schnittlinien 20a,
21a befindliche Endbereich des Aufreißstreifens nicht am Sackkörper anhaftet, ist
ein Trennmittel 25 vorgesehen. Die Aufreißlinien 20, 21 erstrecken sich nicht über
die gesamte Rapportlänge L.
[0040] Wie in Fig. 8 in schematischer Draufsicht auf den gefalteten Boden 1d zu sehen ist,
sind Endlappen 1f, 1g von einander gegenüberliegenden Wänden 1b, 1c des Sackkörpers
1a zueinander gefaltet, wobei der Endlappen 1g der einen Wand 1c den Endlappen 1f
der anderen Wand 1b mit einer Überdeckungsbreite x überdeckt. Die Konfiguration von
gefaltetem Boden 1d und Deckblatt 10 ist solcherart, dass eine im halben Abstand y
zwischen den beiden Aufreißlinien 20, 21 verlaufende Halbierungslinie h um die halbe
Überdeckungsbreite x zu einer Mittenlinie m des Sackbodens 1d versetzt ist.
[0041] Fig. 9 zeigt die Herstellung von Deckblättern 10 aus einem bahnförmigen Material
30. In dem bahnförmigen Material 30 werden mittels Laserperforieren Grifflöcher 12,
13, 14, 15 erzeugt. Weiters werden ebenfalls mittels Laserperforieren und -schneiden
zwei parallele Aufreißlinien 20, 21 im Abstand y voneinander angebracht, die in Endbereichen
als durchgehende Schnittlinien 20a, 21a ausgebildet sind. Im Bereich der Schnittlinien
20a, 21a wird das Material 30 mit einem Trennmittel 25 ausgestattet, das das Anhaften
am Sackkörper verhindert. Das solcherart vorbereitete Bahnmaterial 30 wird dann entlang
der Innenfaltkanten 10b, 10c einwärts und entlang der Zwischenfaltkanten 10f, 10g
auswärts gefaltet, wodurch der zentrale Abschnitt 10a, die Zwischenabschnitte 10d,
10e und die Außenabschnitte 10h, 10j gebildet werden. Schließlich werden mittels Querschnitten
31 die Deckblätter 10 in der vordefinierten Rapportlänge L abgeschnitten, wobei nach
dem Falten, jedoch vor dem Abschneiden das Bahnmaterial 30 auf eine Rolle aufgewickelt
werden kann, von der es in einer Sack-Konfektioniermaschine zum Schneiden in der Rapportlänge
L von der Rolle abgewickelt wird.
[0042] Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform des gefalteten Deckblatts 10, das den mit dem
Sackboden zu verbindenden Zentralabschnitt 10a, der durch zwei einander gegenüberliegende
Innenfaltkanten 10b, 10c begrenzt wird, zwei sich lateral von den Innenfaltkanten
10b, 10c erstreckende Zwischenabschnitte 10d, 10e, wobei jeder Zwischenabschnitt 10d,
10e von einer der Innenfaltkanten 10b, 10c und einer Zwischenfaltkante 10f, 10g begrenzt
wird, und zwei sich von den Zwischenfaltkanten 10f, 10g lateral erstreckende Außenabschnitte
10h, 10j aufweist. Die Zwischenabschnitte 10d, 10e sind an den Innenfaltkanten 10b,
10c einwärts umgeschlagen. Im Unterschied zu der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform
der Faltung des Deckblatts 10 erfolgt bei der Ausführungsform von Fig. 10 das einwärts
Umschlagen der Zwischenabschnitte 10d, 10e jedoch zur vom gefalteten Sackboden ab
gewandten Seite hin. Die Außenabschnitte 10h, 10j sind an den Zwischenfaltkanten 10f,
10g auswärts umgeschlagen, und zwar ebenfalls (und im Gegensatz zur Ausführungsform
von Fig. 2) zur vom Sackboden abgewandten Seite hin. Die Außenabschnitte 10h, 10j
werden ebenso wie der Zentralabschnitt 10a mit dem gefalteten Boden 1d verbunden.
[0043] In den Außenabschnitten 10h, 10j sind durch Einschnitte, Perforationen oder Materialschwächung
definierte Grifflöcher 12a, 13a ausgebildet, die vorzugsweise durch Laserperforation
oder -schneiden oder mechanisches Stanzen erzeugt werden. In gleicher Weise sind in
den Zwischenabschnitten 10d, 10e durch Einschnitte, Perforationen oder Materialschwächung
definierte Grifflöcher 14, 15 ausgebildet. Die Grifflöcher 12a, 13a in den Außenabschnitten
10h, 10j sind im gefalteten Zustand des Deckblatts 10 im Wesentlichen bündig zu ihren
benachbarten Grifflöchern 14, 15 der Zwischenabschnitte 10d, 10e angeordnet.
[0044] Die Zwischenabschnitte 10d, 10e haften an den Außenabschnitten 10h, 10j mittels Haftstellen
16a, 17a an, die in diesem Ausführungsbeispiel linienförmig bzw. als langgestreckte,
schmale Flächen ausgebildet sind, die nahe den Innenfaltkanten 10b, 10c verlaufen.
Die Haftstellen 16a, 17a sind als Schweißnaht, Extrusionsnaht, Klebelinie oder -fläche,
insbesondere aus Hotmelt-Material, oder alternativ dazu als Nähnaht ausgebildet.
[0045] Weiters sind die Zwischenabschnitte 10d, 10e mittels Fixierungsabschnitten 18a, 19a,
die insbesondere punktförmig bzw. kleinflächig ausgebildet sind, lösbar am Zentralabschnitt
10a fixiert. Die Fixierungsabschnitte 18a, 19a werden durch Klebestellen, insbesondere
Hotmelt-Klebestellen, oder Schweißstellen realisiert. Dadurch stehen die die Grifflöcher
12a, 13a, 14, 15 aufweisenden Abschnitte des Deckblattes 10 nicht vom Sack 1 ab. Der
Benutzer des Sackes 1 kann diese Fixierung leicht lösen, indem er einfach mit den
Fingern durch die Grifflöcher 12a, 13a, 14, 15 hindurchgreift, nach oben zieht und
dabei die Zwischenabschnitte 10d, 10e und die jeweiligen Teile der Außenabschnitte
10h, 10j nach oben klappt. Dabei ergreift der Benutzer vier Deckblattlagen, so dass
aufgrund der gleichmäßigen Kraftverteilung beim Hochheben die Grifflöcher nicht ausreißen.
Beim Hochheben des Sackes 1 mittels der Grifflöcher 12a, 13a, 14, 15 bildet der Sack
1 am gefalteten Boden 1d eine zulaufende, in Seitenansicht gesehen "spitze" Form aus,
weshalb die Verbindung zwischen dem Deckblatt 10 und dem Sackkörper 1a nur einer Scherbelastung
unterliegt, aber keiner Schälbelastung. Schälbelastungen würden zu einem Ablösen des
Deckblattes bei relativ geringen Kräften führen und sind daher unerwünscht.
[0046] Fig. 11 zeigt eine der Ausführungsform von Fig. 10 ähnelnde Ausführungsform des gefalteten
Deckblatts 10, die sich von der Ausführungsform von Fig. 10 insofern unterscheidet,
als die Breite der Zwischenabschnitte 10d, 10e größer ist als der halbe Abstand zwischen
den Innenfaltkanten 10b, 10c (oder in anderen Worten größer ist als die halbe Breite
des Zentralabschnitts 10a). Dadurch überlappt im gefalteten Zustand der Zwischenabschnitt
10d den Zwischenabschnitt 10e. Der Zwischenabschnitte 10d ist mittels Fixierungsabschnitten
18b, die insbesondere punktförmig bzw. kleinflächig ausgebildet sind, lösbar am Außenabschnitt
10j fixiert. Die Fixierungsabschnitte 18b werden durch Klebestellen, insbesondere
Hotmelt-Klebestellen, oder Schweißstellen realisiert. Die übrige Ausgestaltung dieser
Ausführungsform des Deckblatts 10 entspricht jener von Fig. 10, weshalb auf eine Wiederholung
der Beschreibung verzichtet werden kann und stattdessen auf die Beschreibung der Ausführungsform
zu Fig. 10 verwiesen wird.
[0047] Fig. 12 zeigt die Herstellung von Deckblättern 10 aus einem bahnförmigen Material
30 in der Faltungskonfiguration von Fig. 9. In dem bahnförmigen Material 30 werden
mittels Laserperforieren Grifflöcher 12a, 13a, 14, 15 erzeugt. Weiters werden ebenfalls
mittels Laserperforieren und -schneiden zwei parallele Aufreißlinien 20, 21 im Abstand
y voneinander angebracht, die in Endbereichen als durchgehende Schnittlinien 20a,
21a ausgebildet sind. Im Bereich zwischen den Aufreißlinien 20, 21 wird das Material
30 mit einem Trennmittel 25 ausgestattet, das das Anhaften am Sackkörper verhindert.
Das solcherart vorbereitete Bahnmaterial 30 wird dann entlang der Innenfaltkanten
10b, 10c einwärts und entlang der Zwischenfaltkanten 10f, 10g auswärts gefaltet, wodurch
der zentrale Abschnitt 10a, die Zwischenabschnitte 10d, 10e und die Außenabschnitte
10h, 10j gebildet werden. Schließlich werden mittels Querschnitten 31 die Deckblätter
10 in der vordefinierten Rapportlänge L abgeschnitten, wobei nach dem Falten, jedoch
vor dem Abschneiden das Bahnmaterial 30 auf eine Rolle aufgewickelt werden kann, von
der es in einer Sack-Konfektioniermaschine zum Schneiden in der Rapportlänge L von
der Rolle abgewickelt wird.
1. Sack (1), insbesondere Kastensack oder Kastenventilsack, mit einem schlauchförmigen
Sackkörper (1a), wobei der Sackkörper an zumindest einem Endbereich zu einem Boden
(1d, 1e) gefaltet ist, und der gefaltete Boden (1d, 1e) mit einem Deckblatt (10, 11)
verbunden ist, wobei das Deckblatt (10) einen durch zwei einander gegenüberliegende
Innenfaltkanten (10b, 10c) begrenzten Zentralabschnitt (10a) aufweist; und zwei Außenabschnitte
(10h, 10j) aufweist; wobei optional zusätzlich der Zentralabschnitt (10a) mit dem
gefalteten Boden (1d) verbunden ist, wobei im Zentralabschnitt (10a) oder in den Außenabschnitten
(10h, 10j) durch Einschnitte, Perforationen oder Materialschwächung definierte Grifflöcher
(12, 13, 12a, 13a) ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass
der Sack (1) zwei sich lateral von den Innenfaltkanten (10b, 10c) erstreckende Zwischenabschnitte
(10d, 10e) aufweist, wobei jeder Zwischenabschnitt (10d, 10e) von einer der Innenfaltkanten
(10b, 10c) und einer Zwischenfaltkante (10f, 10g) begrenzt ist; wobei sich die Außenabschnitte
(10h, 10j) lateral von den Zwischenfaltkanten (10f, 10g) erstrecken; wobei die Zwischenabschnitte
(10d, 10e) an den Innenfaltkanten (10b, 10c) einwärts umgeschlagen sind und die Außenabschnitte
(10h, 10j) an den Zwischenfaltkanten (10f, 10g) auswärts umgeschlagen sind, wobei
zumindest die Außenabschnitte (10h, 10j) mit dem gefalteten Boden (1d) verbunden sind,
wobei in den Zwischenabschnitten (10d, 10e) durch Einschnitte, Perforationen oder
Materialschwächung definierte Grifflöcher (14, 15) ausgebildet sind, und die Grifflöcher
(12, 13, 12a, 13a) im Zentralabschnitt (10a) oder in den Außenabschnitten (10h, 10j)
im gefalteten Zustand des Deckblatts (10) im Wesentlichen bündig zu benachbarten Grifflöchern
(14, 15) der Zwischenabschnitte (10d, 10e) angeordnet sind.
2. Sack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenabschnitte (10d, 10e) am Zentralabschnitt (10a) anhaften, wobei vorzugsweise
die Haftstellen (16, 17) nahe den Zwischenfaltkanten (10f, 10g) verlaufen, oder dass
die Zwischenabschnitte (10d, 10e) an den Außenabschnitten (10h, 10j) anhaften, wobei
vorzugsweise die Haftstellen (16a, 17a) nahe den Innenfaltkanten (10b, 10c) verlaufen.
3. Sack nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftstellen (16, 17, 16a, 17a) als Schweißnaht, Extrusionsnaht, Klebelinie oder
-fläche, insbesondere aus Hotmelt-Material, oder als Nähnaht ausgebildet sind.
4. Sack nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenabschnitte (10d, 10e) abschnittsweise, insbesondere punktförmig, lösbar
an den Außenabschnitten (10h, 10j) fixiert (18, 19) sind, oder dass die Zwischenabschnitte
(10d, 10e) abschnittsweise, insbesondere punktförmig, lösbar am Zentralabschnitt (10a)
fixiert (18a, 19a) sind.
5. Sack nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zwischenabschnitt (10d, 10e) einen Außenabschnitt (10j, 10h) überlappt und abschnittsweise,
insbesondere punktförmig, lösbar an dem Außenabschnitt (10j, 10h) fixiert (18, 19)
ist.
6. Sack nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die abschnittsweise Fixierung (18, 19) der Zwischenabschnitte an den Außenabschnitten
mittels Klebestellen, insbesondere Hotmelt-Klebestellen, oder Schweißstellen erfolgt.
7. Sack nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentralabschnitt (10a) zumindest eine durch Einschnitte, Perforationen oder Materialschwächung
definierte Aufreißlinie (20, 21) aufweist.
8. Sack nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (1d, 1e) so gefaltet ist, dass Endlappen (1f, 1g) von einander gegenüberliegenden
Wänden (1b, 1c) des Sackkörpers (1a) zueinander gefaltet sind, wobei der Endlappen
(1g) der einen Wand (1c) den Endlappen (1f) der anderen Wand (1b) mit einer Überdeckungsbreite
(x) überdeckt, und zumindest eine Aufreißlinie (20, 21) den überdeckenden Endlappen
(1g) nicht überlagert.
9. Sack nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (1d, 1e) so gefaltet ist, dass Endlappen (1f, 1g) von einander gegenüberliegenden
Wänden (1b, 1c) des Sackkörpers (1a) zueinander gefaltet sind, wobei die Endlappen
(1f, 1g) einander nicht überdecken, und zumindest eine Aufreißlinie (20, 21) zwischen
den beiden Endlappen (1f, 1g) verläuft.
10. Sack nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die zumindest eine Aufreißlinie (20, 21) über die gesamte Rapportlänge (L) des
Deckblattes (10) erstreckt.
11. Sack nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die zumindest eine Aufreißlinie (20, 21) bloß über einen Teil der Rapportlänge
(L) des Deckblattes (10) erstreckt.
12. Sack nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Aufreißlinie (20, 21) von einem lösbar am Deckblatt anhaftenden
Schutzband (22) abgedeckt ist.
13. Sack nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzband (22) ein freies Ende (22a) aufweist, das nicht am Deckblatt (10) anhaftet.
14. Sack nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwei parallel zueinander verlaufende Aufreißlinien (20, 21) vorgesehen ist.
15. Sack nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufreißlinien (20, 21) an einem ihrer Enden als Schnittlinien (20a, 21a) ausgebildet
sind.
16. Sack nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (1d, 1e) so gefaltet ist, dass Endlappen (1f, 1g) von einander gegenüberliegenden
Wänden (1b, 1c) des Sackkörpers (1a) zueinander gefaltet sind, wobei der Endlappen
(1g) der einen Wand (1c) den Endlappen (1f) der anderen Wand (1b) mit einer Überdeckungsbreite
(x) überdeckt, dadurch gekennzeichnet, dass eine im halben Abstand (y) zwischen den beiden Aufreißlinien (20, 21) verlaufende
Halbierungslinie (h) um die halbe Überdeckungsbreite (x) zu einer Mittenlinie (m)
des Sackbodens versetzt ist.
17. Sack nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckblatt (10) aus einem Material gefertigt ist, das ausgewählt ist aus einem
Gewebe aus Kunststoffbändchen oder einem Nonwoven-Kunststoffmaterial, zB einem Kunststoffvlies,
oder einem Verbund aus dem Gewebe aus Kunststoffbändchen und dem Nonwoven-Kunststoffmaterial
oder einer mit einer Netzstruktur verbundenen Kunststofffolie, wobei das Material
optional zumindest einseitig mit zumindest einer Kunststoffschicht und/oder zumindest
einer Kunststofffolie, z.B. einer OPP-Folie beschichtet ist.
18. Sack nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckblatt (10) aus dem gleichen Material gefertigt ist wie der Sackkörper (1a).
19. Verfahren zur Herstellung eines Sackes (1), umfassend das:
Bereitstellen eines schlauchförmigen Sackkörpers (1a),
Falten eines Bodens (1d, 1e) an zumindest einem offenen Ende des Sackkörpers (1a)
durch Falten von Endlappen (1f, 1g) des Sackkörpers,
Verbinden des gefalteten Bodens (1d, 1e) mit einem Deckblatt (10), insbesondere mittels
Heißluftschweißens oder Klebens;
wobei:
das Deckblatt (10) einen durch zwei einander gegenüberliegende Innenfaltkanten (10b,
10c) begrenzten Zentralabschnitt (10a); zwei sich lateral von den Innenfaltkanten
(10b, 10c) erstreckende Zwischenabschnitte (10d, 10e), wobei jeder Zwischenabschnitt
(10d, 10e) von einer der Innenfaltkanten (10b, 10c) und einer Zwischenfaltkante (10f,
10g) begrenzt wird; und zwei sich lateral von den Zwischenfaltkanten (10f, 10g) erstreckende
Außenabschnitte (10h, 10j) aufweist;
wobei vor dem Verbinden des Deckblatts (10) mit dem gefalteten Boden (1d, 1e) die
Zwischenabschnitte (10d, 10e) an den Innenfaltkanten (10b, 10c) einwärts umgeschlagen
werden und die Außenabschnitte (10h, 10j) an den Zwischenfaltkanten (10f, 10g) auswärts
umgeschlagen werden, wobei in den Zwischenabschnitten (10d, 10e) und entweder im Zentralabschnitt
(10a) oder in den Außenabschnitten (10h, 10j) durch Einschnitte, Perforationen oder
Materialschwächung Grifflöcher (14, 14; 12, 13; 12a, 13a) ausgebildet werden, so dass
die Grifflöcher (12, 13; 12a, 13a)) im Zentralabschnitt (10a) oder in den Außenabschnitten
(10h, 10j) im gefalteten Zustand des Deckblatts (10) im Wesentlichen bündig zu benachbarten
Grifflöchern (14, 15) der Zwischenabschnitte (10d, 10e) angeordnet sind.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Deckblatts (10) ein Bahnmaterial (30) ist, an dem zunächst die Ausbildung
der Grifflöcher (12, 13, 12a, 13a, 14, 15) erfolgt, dann die Faltungen der Zwischenabschnitte
(10d, 10e) und der Außenabschnitte (10h, 10j) vorgenommen wird und schließlich mittels
Querschnitten (31) das Abschneiden der Deckblätter (10) in einer Rapportlänge (L)
erfolgt, wobei vorzugsweise das Bahnmaterial (30) nach dem Falten auf eine Rolle aufgewickelt
wird und zum Schneiden in der Rapportlänge von der Rolle abgewickelt wird.
21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenabschnitte (10d, 10e) mit dem Zentralabschnitt (10a) mittels Haftstellen
(16, 17) verbunden werden oder dass die Zwischenabschnitte (10d, 10e) mit den Außenabschnitten
(10h, 10j) verbunden werden, wobei vorzugsweise die Haftstellen (16, 17, 16a, 17a)
als Schweißnaht, Extrusionsnaht, Klebelinie oder -fläche, insbesondere aus Hotmelt-Material,
oder als Nähnaht ausgebildet werden.
1. A bag (1), in particular a box bag or a box valve bag, comprising a tubular bag body
(1a), wherein the bag body is folded into a bottom (1d, 1e) at least at one end region
and the folded bottom (1d, 1e) is connected to a cover sheet (10, 11), wherein the
cover sheet (10) comprises a central section (10a) delimited by two interior folding
edges (10b, 10c) located opposite to each other; and two outer sections (10h, 10j);
wherein optionally in addition the central section (10a) is connected to the folded
bottom (1d), wherein in the central section (10a) or in the outer sections (10h, 10j),
grip holes (12, 13, 12a, 13a) defined by incisions, perforations or a weakening in
the material are formed, characterized in that the bag (1) comprises two intermediate sections (10d, 10e) extending laterally from
the interior folding edges (10b, 10c), wherein each intermediate section (10d, 10e)
is delimited by one of the interior folding edges (10b, 10c) and an intermediate folding
edge (10f, 10g); wherein the outer sections (10h, 10j) extend laterally from the intermediate
folding edges (10f, 10g); wherein the intermediate sections (10d, 10e) are turned
inwards on the interior folding edges (10b, 10c), and the outer sections (10h, 10j)
are turned outwards on the intermediate folding edges (10f, 10g), wherein at least
the outer sections (10h, 10j), are connected to the folded bottom (1d), wherein, in
the intermediate sections (10d, 10e) grip holes (14, 15) defined by incisions, perforations
or a weakening in the material are formed, and, in the folded condition of the cover
sheet (10), the grip holes (12, 13, 12a, 13a) in the central section (10a) or in the
outer sections (10h, 10j) are arranged essentially flush with adjacent grip holes
(14, 15) of the intermediate sections (10d, 10e).
2. A bag according to claim 1, characterized in that the intermediate sections (10d, 10e) adhere to the central section (10a), with the
adhesive spots (16, 17) preferably extending in close proximity to the intermediate
folding edges (10f, 10g) or that the intermediate sections (10d, 10e) adhere to the
outer sections (10h, 10j), with the adhesive spots (16a, 17a) preferably extending
in close proximity to the interior folding edges (10b, 10c).
3. A bag according to claim 2, characterized in that the adhesive spots (16, 17, 16a, 17a) are designed as a welded seam, an extrusion
seam, a pasted line or area, in particular of a hot-melt material, or as a sewn seam.
4. A bag according to any of the preceding claims, characterized in that the intermediate sections (10d, 10e) are detachably fastened (18, 19) to the outer
sections (10h, 10j) in a sectional, particularly punctiform manner, or that the intermediate
sections (10d, 10e) are detachably fastened (18a, 19a) to the central section (10a)
in a sectional, particularly punctiform manner.
5. A bag according to any of claims 1 to 3, characterized in that an intermediate section (10d, 10e) overlaps an outer section (10j, 10h) and is detachably
fastened (18, 19) to the outer section (10j, 10h) in a sectional, particularly punctiform
manner.
6. A bag according to claim 4 or 5, characterized in that the sectional fixation (18, 19) of the intermediate sections to the outer sections
is effected via adhesive joints, in particular hot-melt adhesive joints, or welded
joints.
7. A bag according to any of the preceding claims, characterized in that the central section (10a) comprises at least one tear line (20, 21) defined by incisions,
perforations or a weakening in the material.
8. A bag according to claim 7, characterized in that the bottom (1d, 1e) is folded such that end flaps (1f, 1g) are folded toward each
other from walls (1b, 1c) of the bag body (1a) located opposite to each other, with
the end flap (1g) of one wall (1c) covering the end flap (1f) of the other wall (1b)
with an overlap width (x), and at least one tear line (20, 21) does not overlay the
covered end flap (1g).
9. A bag according to claim 7, characterized in that the bottom (1d, 1e) is folded such that end flaps (1f, 1g) are folded toward each
other from walls (1b, 1c) of the bag body (1a) located opposite to each other, with
the end flaps (1f, 1g) not covering each other, and at least one tear line (20, 21)
extends between the two end flaps (1f, 1g).
10. A bag according to any of claims 7 to 9, characterized in that the at least one tear line (20, 21) extends across the entire repeat length (L) of
the cover sheet (10).
11. A bag according to any of claims 7 to 9, characterized in that the at least one tear line (20, 21) extends merely over part of the repeat length
(L) of the cover sheet (10).
12. A bag according to any of claims 7 to 11, characterized in that the at least one tear line (20, 21) is covered by a protective band (22) detachably
adherent to the cover sheet.
13. A bag according to claim 12, characterized in that the protective band (22) has a free end (22a) which does not adhere to the cover
sheet (10).
14. A bag according to any of claims 7 to 13, characterized in that two tear lines (20, 21) extending parallel to each other are provided.
15. A bag according to claim 14, characterized in that the tear lines (20, 21) are designed on one of their ends as cutting lines (20a,
21a).
16. A bag according to claim 14 or 15, characterized in that the bottom (1d, 1e) is folded such that end flaps (1f, 1g) are folded toward each
other from walls (1b, 1c) of the bag body (1a) located opposite to each other, with
the end flap (1g) of one wall (1c) covering the end flap (1f) of the other wall (1b)
with an overlap width (x), characterized in that a bisector (h) extending at half a distance (y) between the two tear lines (20, 21)
is offset by half the overlap width (x) toward a centre line (m) of the bag bottom.
17. A bag according to any of the preceding claims, characterized in that the cover sheet (10) is manufactured from a material selected from a fabric made
of small plastic bands or a nonwoven synthetic material (e.g. a synthetic spun bond
material) or a compound of the fabric made of small plastic bands and the nonwoven
synthetic material or a plastic film connected to a network structure, the material
optionally being coated with at least one synthetic layer and/or at least one plastic
film, e.g., an OPP film, at least on one side.
18. A bag according to any of the preceding claims, characterized in that the cover sheet (10) is produced from the same material as the bag body (1a).
19. A process for the production of a bag (1), comprising:
providing a tubular bag body (1a),
folding a bottom (1d, 1e) at least at one open end of the bag body (1a) by folding
end flaps (1f, 1g) of the bag body,
connecting the folded bottom (1d, 1e) to a cover sheet (10), in particular by means
of hot-air welding or gluing;
characterized in that:
the cover sheet (10) comprises a central section (10a) delimited by two interior folding
edges (10b, 10c) located opposite to each other; two intermediate sections (10d, 10e)
extending laterally from the interior folding edges (10b, 10c), wherein each intermediate
section (10d, 10e) is delimited by one of the interior folding edges (10b, 10c) and
an intermediate folding edge (10f, 10g); and two outer sections (10h, 10j) extending
laterally from the intermediate folding edges (10f, 10g);
wherein, prior to connecting the cover sheet (10) to the folded bottom (1d, 1e), the
intermediate sections (10d, 10e) are turned inwards on the interior folding edges
(10b, 10c) and the outer sections (10h, 10j) are turned outwards on the intermediate
folding edges (10f, 10g), wherein, in the intermediate sections (10d, 10e) and either
in the central section (10a) or in the outer sections (10h, 10j), grip holes (14,
14; 12, 13; 12a, 13a) are formed by incisions, perforations or a weakening in the
material so that, in the folded condition of the cover sheet (10), the grip holes
(12, 13; 12a, 13a) in the central section (10a) or in the outer sections (10h, 10j)
are arranged essentially flush with adjacent grip holes (14, 15) of the intermediate
sections (10d, 10e).
20. A process according to claim 19, characterized in that the material of the cover sheet (10) is a web material (30) on which, initially,
the formation of the grip holes (12, 13, 12a, 13a, 14, 15) is carried out, then the
foldings of the intermediate sections (10d, 10e) and of the outer sections (10h, 10j)
are performed and, finally, the cover sheets (10) are cut off at a repeat length (L)
via transverse sections (31), wherein the web material (30) preferably is wound onto
a roll after folding, and is unwound from the roll for being cut at the repeat length.
21. A process according to claim 19 or 20, characterized in that the intermediate sections (10d, 10e) are connected to the central section (10a) via
adhesive spots (16, 17) or that the intermediate sections (10d, 10e) are connected
to the outer sections (10h, 10j), the adhesive spots (16, 17, 16a, 17a) preferably
being designed as a welded seam, an extrusion seam, a pasted line or area, in particular
of a hot-melt material, or as a sewn seam.
1. Sac (1), en particulier sac-paquet ou sac-paquet à soupape, comprenant un corps de
sac (1a) de forme tubulaire, tel que le corps de sac est plié à au moins une zone
terminale pour former un fond (1d, 1e) et le fond plié (1 d, 1e) est relié à une feuille
de couverture (10, 11), dans lequel la feuille de couverture (10) comporte une portion
centrale (10a) limitée par deux arêtes de pliage intérieures (10b, 10c) mutuellement
opposées ; et comprend deux portions extérieures (10h, 10j) ; dans lequel la portion
centrale (10a) est, en option, additionnellement reliée au fond plié (1 d), dans lequel
des trous de préhension (12, 13, 12a, 13a), définis par des découpes, des perforations
ou un affaiblissement du matériau, sont réalisées dans la portion centrale (10a) ou
dans les portions extérieures (10h 10j), caractérisé en ce que
le sac (1) comprend deux portions intermédiaires (10d, 10e) qui s'étendent latéralement
depuis les arêtes de pliage intérieures (10b, 10c), et chaque portion intermédiaire
(10d, 10e) est délimitée par l'une des arêtes de pliage intérieures (10b, 10c) et
par une arête de pliage intermédiaire (10f, 10g), dans lequel les portions extérieures
(10h, 10j) s'étendent latéralement depuis les arêtes de pliage intermédiaires (10f,
10g) ; dans lequel les portions intermédiaires (10d, 10e) sont rabattues vers l'intérieur
au niveau des arêtes de pliage intérieures (10b, 10c), et les portions extérieures
(10h, 10j) sont rabattues vers l'extérieur au niveau des arêtes de pliage intermédiaires
(10f, 10g), et au moins les portions extérieures (10h, 10j) sont reliées avec le fond
plié (1 d), dans lequel des trous de préhension (14, 15), définis par des découpes,
des perforations ou un affaiblissement du matériau, sont réalisés dans les portions
intermédiaires (10d, 10e), et les trous de préhension (12, 13, 12a, 13a) dans la portion
centrale (10a) ou dans les portions extérieures (10h, 10j) sont agencés, dans l'état
plié de la feuille de couverture (10) sensiblement en coïncidence avec les trous de
préhension voisins (14, 15) des portions intermédiaires (10d, 10e).
2. Sac selon la revendication 1, caractérisé en ce que les portions intermédiaires (10d, 10e) adhèrent à la portion centrale (10a), et de
préférence les points d'adhérence (16, 17) s'étendent à proximité des arêtes de pliage
intermédiaires (10f, 10g), ou en ce que les portions intermédiaires (10d, 10e) adhèrent aux portions extérieures (10h, 10j),
et de préférence les points d'adhérence (16a, 17a) s'étendent à proximité des arêtes
de pliage intérieures (10b, 10c).
3. Sac selon la revendication 2, caractérisé en ce que les points d'adhérence (16, 17, 16a, 17a) sont réalisés sous forme de cordon de soudure,
de cordon d'extrusion, de ligne ou de surface de collage, en particulier en matériau
dit "hotmelt", ou de cordon de couture.
4. Sac selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les portions intermédiaires (10d, 10e) sont fixées (18, 19) par tronçons, en particulier
de manière ponctuelle, et de façon détachable sur les portions extérieures (10h, 10j),
et/ou en ce que les portions intermédiaires (10d, 10e) sont fixées (18a, 19a) par tronçons, en particulier
de manière ponctuelle, et de façon détachable sur la portion centrale (10a).
5. Sac selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'une portion intermédiaire (10d, 10e) recouvre une portion extérieure (10j, 10h), et
est fixée (18, 19) par tronçons, en particulier de manière ponctuelle, et de façon
détachable sur la portion extérieure (10j, 10h).
6. Sac selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la fixation par tronçons (18, 19) des portions intermédiaires sur les portions extérieures
a lieu au moyen de points de colle, en particulier de points de colle "hotmelt", ou
de points de soudure.
7. Sac selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la portion centrale (10a) comporte une ligne de déchirure (20, 21) définie par des
découpes, des perforations ou un affaiblissement du matériau.
8. Sac selon la revendication 7, caractérisé en ce que le fond (1 d, 1e) est plié de telle façon que des volets d'extrémité (1 f, 1g) de
parois mutuellement opposées (1b, 1c) du corps de sac (1a) sont pliés l'un vers l'autre,
et le volet d'extrémité (1g) d'une paroi (1c) recouvre le volet d'extrémité (1f) de
l'autre paroi (1b) avec une largeur de recouvrement (x), et au moins une ligne de
déchirure (20, 21) n'est pas superposée au volet d'extrémité (1 g) qui recouvre.
9. Sac selon la revendication 7, caractérisé en ce que le fond (1d, 1e) est plié de telle façon que des volets d'extrémité (1f, 1g) de parois
mutuellement opposées (1b, 1c) du corps de sac (1a) sont pliés l'un vers l'autre,
et les volets d'extrémité (1 f, 1g) ne se recouvrent pas l'un l'autre, et au moins
une ligne de déchirure (20, 21) s'étend entre les deux volets d'extrémité (1f, 1g).
10. Sac selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que ladite au moins une ligne de déchirure (20, 21) s'étend sur la totalité de la longueur
(L) de rapport de la feuille de couverture (10).
11. Sac selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que ladite au moins une ligne de déchirure (20, 21) s'étend simplement sur une partie
de la longueur (L) de rapport de la feuille de couverture (10).
12. Sac selon l'une des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que ladite au moins une ligne de déchirure (20, 21) est recouverte par une bande protectrice
(22) qui adhère de façon détachable sur la feuille de couverture.
13. Sac selon la revendication 12, caractérisé en ce que la bande protectrice (22) présente une extrémité libre (22a) qui n'adhère pas sur
la feuille de couverture (10).
14. Sac selon l'une des revendications 7 à 13, caractérisé en ce qu'il est prévu deux lignes de déchirure (20, 21) qui s'étendent parallèlement l'une
à l'autre.
15. Sac selon la revendication 14, caractérisé en ce que les lignes de déchirure (20, 21) sont réalisées à leurs extrémités sous forme de
lignes de coupe (20a, 21 a).
16. Sac selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que le fond (1d, 1e) est plié de telle manière que des volets d'extrémité (1f, 1g) de
parois mutuellement opposées (1b, 1c) du corps de sac (1) sont pliés l'un vers l'autre,
et le volet d'extrémité (1g) d'une paroi (1c) recouvre le volet d'extrémité (1f) de
l'autre paroi (1b) avec une largeur de recouvrement (x), caractérisé en ce qu'une ligne bissectrice (h) qui s'étend à la moitié de la distance (y) entre les deux
lignes de déchirure (20, 21) est décalée à raison de la moitié de la largeur de recouvrement
(x) vers une ligne médiane (m) du fond du sac.
17. Sac selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la feuille de recouvrement (10) est fabriqué en un matériau qui est choisi parmi
un textile formé de bandelettes de matière plastique ou une matière plastique non-tissée,
par exemple un non-tissé en matière plastique, ou un composite du textile en bandelettes
de matière plastique et de la matière plastique non-tissée ou encore d'une feuille
de matière plastique reliée à une structure réticulée, et le matériau est en option
recouvert, au moins sur un côté, avec au moins une couche de matière plastique et/ou
au moins une feuille de matière plastique, par exemple une feuille OPP.
18. Sac selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la feuille de couverture (10) est fabriquée avec le même matériau que le corps du
sac (1a).
19. Procédé pour la fabrication d'un sac (1), incluant les étapes consistant à:
mettre à disposition un corps de sac en forme de tuyau (1 a),
plier un fond (1 d, 1e) à au moins une extrémité ouverte du corps de sac (1 a) en
pliant des volets d'extrémité (1 f, 1 g) du corps de sac,
relier le fond plié (1 d, 1e) avec une feuille de couverture (10), en particulier
au moyen d'un soudage à l'air chaud ou d'un collage ;
dans lequel
la feuille de couverture (10) comprend une portion centrale (10a) délimitée par deux
arêtes de pliage intérieures (10b, 10c) mutuellement opposées ; deux portions intermédiaires
(10d, 10e) qui s'étendent latéralement depuis les arêtes de pliage intérieures (10b,
10c), telles que chaque portion intermédiaire (10d, 10e) est délimitée par l'une des
arêtes de pliage intérieures (10b, 10c) et par une arête de pliage intermédiaire (10f,
10g) ; et deux portions extérieures (10h, 10j) qui s'étendent latéralement depuis
les arêtes de pliage intermédiaires (10f, 10g) ;
dans lequel, avant la liaison de la feuille de couverture (10) avec le fond plié (1
d, 1e), les portions intermédiaires (10d, 10b) sont rabattues vers l'intérieur au
niveau des arêtes de pliage intérieures (10b, 10c) et les portions extérieures (10h,
10j) sont rabattues vers l'extérieur au niveau des arêtes de pliage intermédiaires
(10f, 10g), et des trous de préhension (14, 14 ; 12, 13 ; 12a, 13a) sont réalisés,
par découpe, par perforation ou par affaiblissement du matériau, dans les portions
intermédiaires (10d, 10e) et soit dans la portion centrale (10a) soit dans les portions
extérieures (10h, 10j), de sorte que les trous de préhension (12, 13 ; 12a, 13a) dans
la portion centrale (10a) ou dans les portions extérieures (10h, 10j) sont agencés,
dans l'état plié de la feuille de couverture (10), sensiblement en coïncidence avec
des trous de préhension voisins (14, 15) des portions intermédiaires (10d, 10e).
20. Procédé selon la revendication 19, caractérisé en ce que le matériau de la feuille de couverture (10) est un matériau en bande (30) sur lequel
on effectue tout d'abord la réalisation des trous de préhension (12, 13, 12a, 13a,
14, 15), ensuite on effectue les pliages des portions intermédiaires (10d, 10e) et
des portions extérieures (10h, 10j), et on effectue enfin, au moyen de coupes transversales
(31), la découpe des feuilles de couverture (10) avec une longueur de rapport (L),
et de préférence, après le pliage, le matériau en bande (30) est enroulé sur une bobine
et est déroulé de la bobine pour la découpe à la longueur de rapport.
21. Procédé selon la revendication 19 ou 20, caractérisé en ce que les portions intermédiaires (10d, 10e) sont reliées à la portion centrale (10a) au
moyen de points de colle (16, 17), et/ou en ce que les portions intermédiaires (10d, 10e) sont reliées avec les portions extérieures
(10h, 10j), et de préférence les points de colle (16, 17, 16a, 17a) sont réalisés
sous forme de cordon de soudure, de cordon d'extrusion, de ligne ou de surface de
colle, en particulier en matériau dit hotmelt, ou sous forme de cordon de couture.
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