[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung und ein Verfahren zum Betrieb
von Leuchtdioden mittels Schaltreglern zur Bereitstellung der Betriebsspannung für
die LEDs .
[0002] Es ist grundsätzlich bekannt, Schaltregler, insbesondere Tiefsetzsteller (Buck-Konverter)
zur Ansteuerung von Leuchtdioden zu verwenden. Dabei steuert eine Steuereinheit einen
getakteten Halbleiter-Leistungsschalter an, mittels dessen in dessen eingeschalteten
Zustand eine Induktivität energetisiert wird, wobei sich die Energie der Induktivität
im ausgeschalteten Zustand des Schalters dann über die Leuchtdiodenstrecke entlädt.
[0003] Aus der
US 2007/0097044 A1 ist eine Treiberschaltung für Leuchtmittel bekannt, die ein Schalten eines Schalters
abhängig von einem LED Strom erlaubt.
[0004] Es kommt somit durch die Leuchtdioden zum einem Zick-Zackförmigen Stromverlauf um
einen konstanten Mittelwert herum, wobei sich im eingeschalteten Zustand des Schalters
jeweils eine ansteigende Flanke und im ausgeschalteten Zustand des Schalters eine
abfallende Flanke des Leuchtdiodenstroms ergibt.
[0005] Somit kann der zeitliche Mittelwert des Leuchtdiodenstroms durch entsprechende Taktung
des Leistungsschalters eingestellt werden. Zur Regelung des Mittelwerts des Leuchtdiodenstroms
muss dementsprechend der Strom durch die Leuchtdioden auch erfasst werden.
[0006] In Fig. 1 ist schematisch ein Beispiel für eine Schaltung zum geregelten Betrieb
für Leuchtdioden dargestellt. Im hier gezeigten Beispiel gemäß Fig. 1 ist als Grundschaltung
für LED-Module ein erster Buck-Konverter 10 dargestellt. Für den Betrieb zumindest
einer Leuchtdiode 7 wird der Schaltung eine Eingangs-Gleichspannung V
1 zugeführt, die natürlich auch eine gleichgerichtete Wechselspannung sein kann.
[0007] Eine Serienschaltung zwischen einem Schalter 5, beispielsweise einem Halbleiter-Leistungsschalter
insbesondere einem MOSFET, und einer Freilaufdiode 2 energetisiert in eingeschalteten
Zustand des Schalters 5 eine Induktivität 3 mittels des durch den Schalter 5 fließenden
Stroms. Im ausgeschalteten Zustand des Schalters 5 entlädt sich die in der Induktivität
3 gespeicherte Energie in Form eines Stromes durch die zumindest eine Leuchtdiode
7
[0008] Der durch die zumindest eine Leuchtdiode 7 fließende Strom kann an einem Shuntwiderstand
6 durch eine entsprechende Sensorik gemessen werden. Nachteilig hierbei ist jedoch,
dass an dem Shuntwiderstand 6 der Strom nur während der Einschaltphase des Schalters
5 gemessen werden kann. In der Freilaufphase fließt der Strom durch die Freilaufdiode
2, die zumindest eine Leuchtdiode 7 und die Induktivität 3 und ist für eine am Shuntwiderstand
6 angeschlossene Sensorik nicht detektierbar.
[0009] Um jedoch einen gewissen Rippel, d. h. einen bestimmten zeitlichen Mittelwert des
Leuchtdiodenstroms einhalten zu können, wird eine Information auch über den Kurvenverlauf
des Stromes während der Freilaufzeit benötigt. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen,
ist das Vorsehen eines weiteren Stromsensors, durch welchen der Strom während der
Freilaufphase gemessen werden kann. Nachteilig hierbei ist jedoch die aufwändige Schaltung
und Sensorik sowie die damit verbundenen Fehlerquellen.
[0010] Eine weitere Möglichkeit ist es, die Elemente der Schaltung so anzuordnen, dass sowohl
in der Einschaltphase als auch in der Freilaufphase der Strom detektiert werden kann.
Allerdings ist eine solche Schaltung sehr aufwändig. Die Druckschrift
US 2007/0097044 A1 offenbart ein Betriebsgerät für LEDs aufweisend einen Schalter. Ein Impulssignal
verursacht periodisch das Wiedereinschalten des Schalters. Wenn nach Einschalten des
Schalters der LED-Strom sich unterhalb bzw. oberhalb eines Schwellenwerts befindet,
so wird die Periode des Impulssignals abgesenkt bzw. erhöht.
[0011] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Betriebsschaltung für wenigstens
eine Leuchtdiode sowie ein Verfahren zum Betrieb wenigstens einer Leuchtdiode bereitzustellen,
welcher auf einfache Art und Weise eine Konstanthaltung des Diodenstroms und somit
der Diodenleistung ermöglicht.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche
gelöst. Die abhängigen Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der Erfindung in besonders
vorteilhafter Weise weiter.
[0013] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Betriebsschaltung für wenigstens eine Leuchtdiode,
aufweisend eine Schaltreglerschaltung, der eine Gleichspannung zugeführt wird und
mittels einem durch eine Steuereinheit getakteten Schalter eine Versorgungsspannung
für die wenigstens eine Leuchtdiode bereitstellt, und einen mit der Steuereinheit
verbundenen Stromsensor zum Erfassen des durch die zumindest eine Leuchtdiode fließenden
Stromes während der Einschaltphase des Schalters, wobei die Steuereinheit die Zeitdauer
zwischen einem Ausschalten und einem folgenden Einschalten des Schalters abhängig
von dem mittels des Stromsensors während der Einschaltphase erfassten Strom bestimmt
. Die Steuereinheit ist dazu ausgebildet, anhand eines Anstieges des mittels des Stromsensors
während der Einschaltphase erfassten Stroms eine Zeitdauer zwischen einem Ausschalten
und einem folgenden Einschalten des Schalters zu berechnen, die zum Erreichen eines
bestimmten Stromwertes am Ende einer Freilaufphase notwendig ist.
[0014] Die Steuereinheit (13) kann mittels zumindest eines durch den Stromsensor (6, 12)
erfassten Stromwertes den Stromwert (I
A) am Ende der Freilaufphase (F) des Schalters (5) berechnen.
[0015] Die Steuereinheit (13) kann den berechneten Stromwert (IA) am Ende der Freilaufphase
(F) mit einem vorgegebenen Sollwert vergleichen.
[0016] Die Steuereinheit kann die Zeitdauer (toff) zwischen einem Ausschalten und einem
folgenden Einschalten des Schalters (5) nicht verändern, falls der berechnete Stromwert
(IA) am Ende der Freilaufphase (F) dem Sollwert entspricht.
[0017] Die Steuereinheit kann die Zeitdauer (toff) zwischen einem Ausschalten und einem
folgenden Einschalten des Schalters (5) erhöhen, falls der berechnete Stromwert (IA)
am Ende der Freilaufphase (F) größer als der Sollwert ist.
[0018] Die Steuereinheit kann die Zeitdauer (toff) zwischen einem Ausschalten und einem
folgenden Einschalten des Schalters (5) verringern, falls der berechnete Stromwert
(IA) am Ende der Freilaufphase (F) kleiner als der Sollwert ist.
[0019] Die vorliegende Erfindung betrifft des Weiteren ein Verfahren zum Betrieb wenigstens
einer Leuchtdiode mittels einer Schaltreglerschaltung, der eine Gleichspannung zugeführt
wird und die mittels eines getakteten Schalters eine Versorgungsspannung für die wenigstens
eine Leuchtdiode bereitstellt, umfassend die Schritte Erfassen des durch die zumindest
eine Leuchtdiode (LED) fließenden Stromes während der Einschaltphase des Schalters
und Bestimmen der Zeitdauer zwischen einem Ausschalten und einem folgenden Einschalten
des Schalters abhängig von dem während der Einschaltphase erfassten Strom. Anhand
eines Anstieges des während der Einschaltphase erfassten Stroms wird eine Zeitdauer
zwischen einem Ausschalten und einem folgenden Einschalten des Schalters berechnet,
die zum Erreichen eines bestimmten Stromwertes am Ende einer Freilaufphase notwendig
ist.
[0020] Vorteilhafterweise berechnet die Steuereinheit mittels zumindest eines durch den
Stromsensor erfassten Stromwertes den Stromwert am Ende der Freilaufphase des Schalters.
[0021] Vorteilhafterweise vergleicht die Steuereinheit den berechneten Stromwert am Ende
der Freilaufphase mit einem vorgegebenen Sollwert.
[0022] Des Weiteren verändert vorteilhafterweise die Steuereinhit die Zeitdauer zwischen
einem Ausschalten und einem folgenden Einschalten des Schalters nicht, falls der berechnete
Stromwert am Ende der Freilaufphase dem Sollwert entspricht.
[0023] Vorteilhafterweise erhöht die Steuereinheit die Zeitdauer zwischen einem Ausschalten
und einem folgenden Einschalten des Schalters, falls der berechnete Stromwert am Ende
der Freilaufphase größer als der Sollwert ist.
[0024] Andernfalls erhöht vorteilhafterweise die Steuereinheit die Zeitdauer zwischen einem
Ausschalten und einem folgenden Einschalten des Schalters, falls der berechnete Stromwert
am Ende der Freilaufphase kleiner als der Sollwert ist.
[0025] Bevorzugt wartet die Steuereinheit beginnend mit der Einschaltphase des Schalters
eine Ausblendzeit t
blk ab und erfasst unmittelbar nach der Ausblendzeit mittels des Stromsensors einen ersten
Stromwert.
[0026] Gemäß einer ersten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Steuereinheit den Stromwert
am Ende der Freilaufphase mittels des ersten Stromwertes berechnet durch I
A = I
B, wobei I
A der Stromwert am Ende der Freilaufphase und I
B der erste Stromwert ist.
[0027] Gemäß einer zweiten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Steuereinheit einen
zweiten Stromwert am Ende der Einschaltphase bestimmt und
die Steuereinheit den Stromwert am Ende der Freilaufphase mittels des ersten und zweiten
Stromwertes berechnet aus

wobei I
A der Stromwert am Ende der Freilaufphase, I
B der erste Stromwert und I
D der zweite Stromwert ist.
[0028] Gemäß einer dritten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Steuereinheit nach Erfassen
des ersten Stromwertes erneut die Dauer der Ausblendzeit abwartet und unmittelbar
nach der zweiten Ausblendzeit einen dritten Stromwert erfasst und
dass die Steuereinheit den Stromwert am Ende der Freilaufphase mittels des ersten
und dritten Stromwertes berechnet aus

wobei I
A der Stromwert am Ende der Freilaufphase, I
B der erste Stromwert und I
C der dritte Stromwert ist.
[0029] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Steuereinheit die Zeitdauer
zwischen einem Ausschalten und einem folgenden Einschalten des Schalters abhängig
von dem Anstieg des mittels des Stromsensors während der Einschaltphase erfassten
Strom bestimmt.
[0030] Weitere Merkmale, Vorteile und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung sollen nunmehr
anhand der Figuren der begleitenden Zeichnungen und der detaillierten Beschreibung
von Ausführungsbeispielen erläutert werden. Hierbei zeigt
- Fig. 1
- einen ersten bekannten Buck-Konverter für Leuchtdioden,
- Fig. 2
- einen typischen Stromverlauf durch ein Leuchtdiodenmodul in einem Buck-Konverter,
- Fig. 3
- eine erfindungsgemäße Betriebsschaltung für Leuchtdioden,
- Fig. 4 und Fig. 5
- Details bezüglich des Stromverlaufs durch das Leuchtdiodenmodul,
- Fig. 6
- in Flussdiagramm mit den Schritten des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Betrieb des
Leuchtdiodenmoduls, und
- Fig. 7
- eine weitere erfindungsgemäße Betriebsschaltung für Leuchtdioden.
[0031] Fig. 2 zeigt die typischen Spannungs- und Stromverläufe in einem Buck-Konverter,
bzw. im Fall einer Rechteckspannung. In Fig. 2 ist hierfür entlang der X-Achse die
Zeit dargestellt und entlang der Y-Achse der Spannungsverlauf bzw. der Stromverlauf
durch die zumindest eine Leuchtdiode 7.
[0032] Durch entsprechendes Ansteuern des Schalters 5 wird die Betriebsschaltung mit einer
Recheckspannung versorgt, d. h. während der Einschaltphase E des Schalters 5 über
eine Zeitspanne t
On wird die Betriebsschaltung mit einer bestimmten Spannung versorgt, und während einer
Freilaufphase F über eine Zeitspanne t
Off, während welcher der Schalter 5 offen ist, wird die Schaltung nicht durch die Spannungsquelle
versorgt.
[0033] Durch die bereits erläuterte Induktivität 3 ergibt sich an der zumindest einen Leuchtdiode
7 ein Stromverlauf wie in Fig. 2 dargestellt. Während der Einschaltphase E des Schalters
5 steigt der Strom durch die zumindest eine Leuchtdiode 7 an und während der darauffolgenden
Freilaufphase F sinkt der Strom durch die zumindest eine Leuchtdiode 7 wieder ab.
Allerdings entsteht beim Einschalten des Schalters 5 zu Beginn der Einschaltphase
E durch ein Snubber-Netzwerk oder die parasitäre Kapazität des Schalters 5 eine Stromspitze.
Nach dessen Abklingen steigt der Strom aufgrund der Induktivität 3 linear an. Nach
dem Ausschalten des Schalters 5 läuft sich die Induktivität über die Last und die
Diode 2 frei. Die Zeitdauer während der Stromspitze wird als Blanking-Time t
blk bzw. als Ausblendzeit t
blk bezeichnet.
[0034] Um einen konstanten zeitlichen Mittelwert für den Leuchtdiodenstrom zu erhalten,
ist es notwendig, den Stromwert am Ende der Freilaufzeit zu kennen, da in Abhängigkeit
von diesem Stromwert die Zeitdauer zwischen einem Ausschalten und einem folgenden
Einschalten des Schalters 5 festgelegt wird. Da aber wie bereits erläutert, der Freilaufstrom
nicht über den Shuntwiderstand wegläuft, kann dieser Strom nicht detektiert werden.
[0035] Die vorliegende Erfindung umgeht dieses Problem, indem der Strom direkt nach dem
Einschalten des Schalters 5 detektiert wird und durch die Messwerte des Stromes während
der Einschaltzeit E auf den Freilaufstrom rückgeschlossen wird.
[0036] Fig. 3 zeigt eine erfindungsgemäße Betriebsschaltung 1 für den Betrieb wenigstens
einer Leuchtdiode 7. Die Schaltung entspricht hierbei dem ersten Buck-Konverter 11,
wie er in Fig. 1 dargestellt ist und bereits erläutert wurde. Erfindungsgemäß ist
hierbei zusätzlich ein Sensor 12 vorgesehen, welcher geeignet ist, den mittels des
Shuntwiderstands 6 gemessenen Strom zu detektieren und den Wert an eine Steuereinheit
13 weiterzuleiten. Die Steuereinheit 13 steuert den Schalter 5 an und ist des Weiteren
geeignet, auf Basis der von dem Sensor 12 übermittelten Strommesswerte die Ausschaltzeitdauer
t
Off sowie die Einschaltzeitdauer t
On des Schalters 5 entsprechend zu bestimmen. Die Bestimmung der Ausschaltzeitdauer
t
Off durch die Steuereinheit 13 wird im Folgenden im Detail erläutert.
[0037] In Fig. 4 ist nochmals der Spannungs- und Stromverlauf in einem Leuchtdiodenmodul
dargestellt. Eine erste Möglichkeit, auf den Strom I
A am Ende der Freilaufzeit rückschließen zu können, ist, nach der Ausblendzeit, d.h.
der Blankingtime t
blk, einen ersten Stromwert I
B zu messen. Bei dieser ersten Möglichkeit wird davon ausgegangen, dass t
blk viel kleiner ist als t
On und somit der nach der Blankingtime gemessene Strom I
B ungefähr dem Strom I
A am Ende der Freilaufzeit entspricht. Somit kann der Stromwert am Ende der Freilaufphase
mittels der ersten Stromwertes berechnet werden aus I
A = I
B.
[0038] Der so berechnete Stromwert am Ende der Freilaufphase I
A wird mit einem Sollwert verglichen und falls I
A größer als der gewünschte Sollwert ist, so wird beim nächsten Takt die Zeitdauer
t
Off zwischen einem Ausschalten und einem Folgenden Anschalten vergrößert. Ist der Strom
I
A kleiner als der gewünschte Sollwert, so wird hingegen beim nächsten Takt t
Off verkürzt. Entspricht der Strom I
A ggf. auch innerhalb vorbestimmter Toleranzwerte dem gewünschten Sollwert, so wird
beim nächsten Takt t
Off unverändert belassen.
[0039] Eine zweite Methode zur Bestimmung des Stromes am Ende der Freilaufphase I
A wird im Folgenden erläutert. Diese Methode kann dann Anwendung finden, falls die
Blankingtime t
blk nicht gegenüber der Einschaltzeitdauer t
On vernachlässigbar ist und durch die oben angenommene Näherung die Genauigkeitsanforderungen
an I
A nicht erfüllt werden können oder im Fall, dass I
A besonders genau bestimmt werden muss. Für diesen Fall ist es möglich, noch einen
zweiten Stromwert I
D am Ende der Einschaltphase E zu messen. Der Strom I
A am Ende der Freilaufphase kann dann folgendermaßen berechnet werden:

[0040] Diese Berechnung beruht auf dem Prinzip, dass der Strom nach dem Einschalten des
Schalters 5 linear ansteigt und somit durch zwei Messungen des Stromverlaufs I
B und I
D auf den Strom I
A am Ende der Freilaufphase zurückgerechnet werden kann.
[0041] Der Rechenaufwand für die oben genannte zweite Methode ist insbesondere bei einer
Digitalschaltung verhältnismäßig kompliziert, da sowohl Division als auch Multiplikation
durchgeführt werden muss.
[0042] Erfindungsgemäß wird daher eine dritte Methode vorgeschlagen, welche auf der Messung
eines dritten Stromwertes I
C basiert. Dies ist schematisch in Fig. 5 dargestellt. Für diese Methode wird ebenfalls
die Blankingtime t
blk abgewartet und dann der erste Stromwert am Ende der Blankingtime I
B erfasst. Anschließend wird nochmals die Blankingtime t
blk abgewartet und der dritte Stromwert I
C erfasst. Da die Differenz aus I
C und I
B, also I
C - I
B, auf Grund es linearen Spulenstroms gleich der Differenz I
B - I
A, ist, kann I
A berechnet werden aus:

[0043] Somit lässt sich auch in einer Digitalschaltung der Stromwert I
A am Ende der Freilaufphase verhältnismäßig einfach berechnen, da sich die Berechnung
im Digitalbereich auf eine Bitverschiebung sowie eine Subtraktion reduziert.
[0044] Durch die vorliegende Erfindung ist sichergestellt, dass der Stromfluss durch die
zumindest eine Leuchtdiode 7 möglichst nie auf Null abfällt, d. h. die Erfindung bezieht
sich insbesondere auf den continuous conduction mode. Somit ergibt sich ein möglichst
kleiner Rippel des Stromverlaufs durch die zumindest eine Leuchtdiode 7.
[0045] Das erfindungsgemäße Verfahren ist in der Übersicht in Fig. 6 nochmals schematisch
dargestellt. Das Verfahren beginnt in Schritt S0 mit dem Ende der Freilaufphase F.
Im folgenden Schritt S1 gibt die Steuereinheit 13 das Signal für die Einschaltphase
an den Schalter 5 aus. Im folgenden Schritt S2 wird die Ausblendzeit, d. h. die Blankingtime
t
blk abgewartet. Im folgenden Schritt S3, welcher auch aus mehreren
[0046] Unterschritten bestehen kann, wird zumindest ein Stromwert, d.h. ein Messwert des
Stromes während der Einschaltphase, durch den Shuntwiderstand 6 und die Sensorik 12
aufgenommen.
[0047] Im folgenden Schritt S4 berechnet die Steuereinheit auf Basis der übermittelten Stromwerte
den Rücklaufstrom, d. h. den Strom I
A am Ende der Freilaufphase. Im folgenden Schritt S5 wird überprüft, ob der Rücklaufstrom
einem vorgegebenen Sollwert entspricht. Falls dies der Fall ist, wird im folgenden
Schritt S7 keine Veränderung der Ausschaltzeit t
Off vorgenommen.
[0048] Andernfalls, falls im Schritt S5 festgestellt wird, dass der Rücklaufstrom I
A nicht einem Sollwert entspricht, wird im folgenden Schritt S6 überprüft, ob der Rücklaufstrom
I
A größer als der Sollwert ist. Falls dies der Fall ist, wird in einem folgenden Schritt
S9 die nächste Ausschaltzeit erhöht, andernfalls wird in einem folgenden Schritt S8
die folgende Ausschaltzeit verringert. Hierbei ist die Ausschaltzeit die Zeitdauer
zwischen dem Ausschalten und dem folgenden Einschalten des Schalters 5. Das Verfahren
endet in Schritt S10.
[0049] Die in Schritt S4 vorgenommene Berechnung kann hierbei auf einer der drei genannten
Methoden basieren in Abhängigkeit von den Voreinstellungen und den aufgenommenen Messwerten.
Eine weitere Möglichkeit der Regelung besteht darin, daß der Anstieg des durch den
Stromsensor 6,12 erfassten Stromwertes ausgewertet wird. Dabei wird die Differenz
zwischen dem Stromwert am Anfang und am Ende der Einschaltphase ermittelt. Aus dem
Anstieg des Stromes kann auf die Größe der Induktivität 3 oder auch die Flußspannung
der Leuchtdiode 7 geschlossen werden. Wenn die Größe der Induktivität 3 oder auch
die Flußspannung der Leuchtdiode 7 bekannt sind, kann auf die für ein Erreichen eines
Rücklaufstromes I
A erforderliche Ausschaltzeit t
off geschlossen werden.
[0050] Die Berechung der erforderlichen Ausschaltzeit t
off bereits während einer Einschaltphase E anhand des Anstiegs des Stromes durch den
Schalter S bietet den Vorteil, daß bereits vor der ersten Freilaufphase F die Ausschaltzeit
vorausbestimmt werden kann.
[0051] Während der Einschaltphase ergibt sich der Strom durch den Schalter S aus dem Quotienten
von Spannung über der Induktivität 3 und dem Wert der Induktivität 3 multipliziert
mit der Einschaltzeit. Während der Ausschaltzeit ergibt sich der Abfall des Strom
im Freilaufpfad (durch die Leuchtdiode 7) aus dem Quotienten von Spannung über der
Induktivität 3 und dem Wert der Induktivität 3 multipliziert mit der Ausschaltzeit.
Da während der Freilaufphase die Spannung über der Induktivität in etwa der Spannung
über der Leuchtdiode 7 entspricht (die Differenz ergibt sich aus der Flußspannung
der Freilaufdiode 2). Somit kann über die Dauer von Einschaltphase E und Ausschaltphase
F sowie durch Messung der Einschaltzeit und Ausschaltzeit t
off sowohl die Flußspannung der Leuchtdioden 7 als auch die Induktivität 3 bestimmt werden.
[0052] Wenn die Größe der Induktivität 3 oder die Flußspannung der Leuchtdiode 7 bereits
(beispielsweise durch die Auslegung der Betriebsschaltung) bekannt ist, wird die Ermittlung
der erforderlichen Ausschaltzeit vereinfacht. Es ist aber auch möglich, während des
Betriebs die Spannung über der Induktivität 3 oder auch der Leuchtdiode 7 zu messen.
Wenn der Schalter S eingeschaltet ist, kann gemäß der Schaltung nach Fig. 3 die Spannung
über der Induktivität 3 über eine Spannungsmessung am Anschlußpunkt zwischen der Induktivität
3 und der Leuchtdiode 7 gemessen werden. Wenn beide Bauteile vertauscht sind, kann
auf einfache Weise die Flußspannung über der Leuchtdiode 7 gemessen werden. Eine solche
Spannungsmessung kann auch für eine Fehlererkennung genutzt werden. So kann beispielsweise
auf einen Fehler der Leuchtdiode 7 oder auch auf einen durch einen in der Verkabelung
der Leuchtdiode 7 verursachten Fehler wie einen Kurzschluß geschlossen werden.
[0053] Bei einer Speicherung der Werte für den Stromwert I
A kann eine zeitliche Überwachung der erfassten Stromwerte durchgeführt werden. Wenn
eine Änderung der erfaßten Stromwerte erkannt wird, kann auf einen möglichen Fehler
oder auch eine Alterung der Leuchtdiode 7 oder auch anderer Bauteile geschlossen werden.
[0054] Auch für die Berechnung der erforderlichen Ausschaltzeit t
off anhand des Anstiegs des Stromes durch den Schalter S während einer Einschaltphase
E kann das bereits erläuterte Verfahren der Berücksichtigung der Ausblendzeiten t
blk genutzt werden.
[0055] Unter Zuhilfenahme des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Vergleich des erfassten Stromwertes
I
A am Ende der Freilaufphase F mit einem vorgegebenen Sollwert kann dabei die Bestimmung
der Induktivität 3 oder auch der Flußspannung der Leuchtdiode 7 korrigiert oder auch
vervollständigt werden. Somit kann anhand des Anstieges des Stromes während einer
Einschaltphase die erforderliche Zeitdauer t
off berechnen, die zum Erreichen eines bestimmten Stromwertes I
A am Ende der Freilaufphase F notwendig ist. Zusätzlich kann dann der tatsächlich erreichte
Stromwert I
A am Ende der Freilaufphase F mit einem vorgegebenen Sollwert verglichen werden und
die Zeitdauer t
off nochmals angepasst werden.
[0056] Bei dem Einsatz einer Digitalschaltung ist die Nutzung eines Speichers wie auch die
Durchführung der notwendigen Berechnungen auf einfache Weise realisierbar. Eine solche
Digitalschaltung verfügt vorteilhafterweise über mindestens einen Analog-Digital-Wandler
zur Erfassung der Strom- und Spannungswerte, einen Rechenblock zur Verarbeitung und
Berechung der entsprechenden Werte sowie ein Speicher-Register zur Ablage der Messwerte
und berechneten Werte.
[0057] Eine vorteilhafte Auslegung der erfindungsgemäßen Betriebsschaltung kann so ausgeführt
sein, dass für die Regelung des Stromes durch die Leuchtdiode 7 nur der Strom während
der Einschaltphase gemessen und ausgewertet wird, während eine vorhandene Spannungsdetektion
nur für eine Fehlerabschaltung verwendet wird. Somit kann beispielsweise ein Komparator
zur Überwachung der Spannung der Leuchtdiode 7 oder der Spannung über der Induktivität
3 eingesetzt werden, womit eine kostengünstige Schaltung aufgebaut werden kann.
[0058] Um eine möglichst genaue Bestimmung der notwendigen Schaltparameter wie der Ausschaltzeit
t
off zu ermöglichen, kann es vorteilhaft sein, die Temperatur der Leuchtdiode 7 zu überwachen.
[0059] Fig. 7 zeigt eine weitere erfindungsgemäße Betriebsschaltung 1 für den Betrieb wenigstens
einer Leuchtdiode 7. Die Schaltung entspricht hierbei einem Buck-Boost-Konverter 110.
Erfindungsgemäß wird hierbei mittels des Shuntwiderstands 6 der Strom durch den Schalter
5 gemessen und der Wert an eine Steuereinheit 13 weitergeleitet. Die Steuereinheit
13 steuert den Schalter 5 an und ist des Weiteren geeignet, auf Basis der von dem
Shuntwiderstand 6 übermittelten Strommesswerte die Ausschaltzeitdauer t
Off sowie die Einschaltzeitdauer t
On des Schalters 5 entsprechend zu bestimmen. Während der Einschaltphase E des Schalters
5 wird die Induktivität 3 aufmagnetisiert. Während der Ausschaltphase F über eine
Zeitspanne toff wird die Induktivität 3 entmagnetisiert, wobei der Strom durch die
Leuchtdiode 7 und die Diode 2 fließt.
[0060] Das erfindungsgemäße Verfahren kann für alle Schaltungstopologien zum Betrieb von
Leuchtdioden eingesetzt werden, bei denen keine direkte Messung des Stromes durch
die Leuchtdioden möglich ist, weil die Leuchtdioden nicht direkt gegen Masse verschaltet
sind, sondern auf einem gegenüber Masse veränderlichen Potential angeschlossen sind.
Dieses Verfahren kann daher auch bei Betriebsschaltungen mit Potentialtrennung eingesetzt
werden, wobei während einer Einschaltphase E eine Induktivität 3 aufmagnetisiert wird
und in einer darauffolgenden Ausschaltphase F entmagnetisiert wird und dabei einen
Strom durch wenigstens eine Leuchtdiode 7 treibt. Die Induktivität 3 kann eine Sekundärwicklung
aufweisen, über die sie ihre Energie während der Ausschaltphase F abgibt, wodurch
die Potentialtrennung in der Schaltung erreicht wird. Eine solche Schaltung kann beispielsweise
ein Forward-Konverter sein. Dabei wird der Strom durch einen Schalter (und der Stromanstieg)
während einer Einschaltphase E erfasst und ausgewertet und das notwendige Schaltverhalten
des Schalters 5 (beispielsweise die (Ausschalt-)Zeitdauer t
off) bestimmt
[0061] Die vorliegende Betriebsschaltung und das vorliegende Verfahren zum Betrieb wenigstens
einer Leuchtdiode ergibt also, dass unabhängig von der Last, beispielsweise unabhängig
von der Anzahl der versorgten Leuchtdioden, der Stromverlauf immer zwischen einem
Wert I
max und einem Wert Imin gehalten wird, d. h. dass immer bei demselben Wert I
min>0 das Wiedereinschalten des Schalters 5 erfolgt. Ein Vorteil des durch die Erfindung
garantierten verhältnismäßig geringen Rippels, d. h. der Differenz zwischen Imin und
I
max, also I
min-I
max, ist es, dass die Leuchtdiode im Wesentlichen mit einem gleichbleibenden Strom versorgt
wird, so dass sich die Farbverschiebung bei sehr unterschiedlichen Leuchtdiodenströmen
nicht zeigt. Dies ist ein Nachteil von Schaltungen, die im discontinuous mode arbeiten,
bei dem also der Leuchtdiodenstrom auf Null absinkt und ggf. auch eine zeitlang auf
Null verbleibt, bevor der Schalter wieder eingeschaltet wird.
1. Betriebsschaltung für wenigstens eine Leuchtdiode (7), aufweisend
eine Schaltreglerschaltung, der eine Gleichspannung zugeführt wird und mittels einem
durch eine Steuereinheit (13) getakteten Schalter (5) eine Versorgungsspannung für
die wenigstens eine Leuchtdiode (7) bereitstellt, und einen mit der Steuereinheit
(13) verbundenen Stromsensor (6, 12) zum Erfassen des durch die zumindest eine Leuchtdiode
(7) fließenden Stromes während der Einschaltphase (E) des Schalters (5), dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheit (13) dazu ausgebildet ist, anhand eines Anstieges des mittels des
Stromsensors (6, 12) während der Einschaltphase (E) erfassten Stroms eine Zeitdauer
(toff) zwischen einem Ausschalten und einem folgenden Einschalten des Schalters (5) zu
berechnen, die zum Erreichen eines bestimmten Stromwertes (IA) am Ende einer Freilaufphase (F) notwendig ist.
2. Schaltung (1) nach Anspruch 1, wobei die Steuereinheit (13) beginnend mit der Einschaltphase
(E) des Schalters (5) eine Ausblendzeit (tblk) abwartet und unmittelbar nach der Ausblendzeit (tblk) mittels des Stromsensors (6, 12) einen ersten Stromwert (IB) erfasst.
3. Schaltung (1) nach Anspruch 2,
wobei die Steuereinheit (13) den Stromwert (I
A) am Ende der Freilaufphase (F) mittels des ersten Stromwertes (I
B) berechnet durch

wobei I
A der Stromwert am Ende der Freilaufphase (F) und I
B der erste Stromwert ist.
4. Schaltung (1) nach Anspruch 2,
wobei die Steuereinheit (13) einen zweiten Stromwert (I
D) am Ende der Einschaltphase (E) bestimmt und
wobei die Steuereinheit (13) den Stromwert (I
A) am Ende der Freilaufphase (F) mittels des ersten (I
B) und zweiten Stromwertes (I
D) berechnet aus

wobei I
A der Stromwert am Ende der Freilaufphase (F), I
B der erste Stromwert und I
D der zweite Stromwert ist.
5. Schaltung (1) nach Anspruch 2,
wobei die Steuereinhit nach Erfassen des ersten Stromwertes (I
B) erneut die Dauer der Ausblendzeit (t
blk) abwartet und unmittelbar nach der zweiten Ausblendzeit (t
blk) einen dritten Stromwert (I
c) erfasst und
wobei die Steuereinheit (13) den Stromwert (I
A) am Ende der Freilaufphase (F) mittels des ersten (I
B) und dritten Stromwertes (I
C) berechnet aus

wobei I
A der Stromwert am Ende der Freilaufphase (F), I
B der erste Stromwert und I
C der dritte Stromwert ist.
6. Verfahren zum Betrieb wenigstens einer Leuchtdiode (7) mittels einer Schaltreglerschaltung,
der eine Gleichspannung zugeführt wird und die mittels eines getakteten Schalters
(5) eine Versorgungsspannung für die wenigstens eine Leuchtdiode (7) bereitstellt,
umfassend den Schritt
- Erfassen des durch die zumindest eine Leuchtdiode (7) (LED) fließenden Stromes während
der Einschaltphase (E) des Schalters (5)
dadurch gekennzeichnet, dass
anhand eines Anstieges des während der Einschaltphase (E) erfassten Stroms eine Zeitdauer
(t
off ) zwischen einem Ausschalten und einem folgenden Einschalten des Schalters (5) berechnet
wird, die zum Erreichen eines bestimmten Stromwertes (I
A) am Ende einer Freilaufphase (F) notwendig ist.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
wobei die Zeitdauer (toff) zwischen einem Ausschalten und einem folgenden Einschalten des Schalters (5) abhängig
von dem Anstieg des mittels des Stromsensors (6, 12) während der Einschaltphase (E)
erfassten Strom bestimmt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7,
wobei die Steuereinheit die Zeitdauer (toff) zwischen einem Ausschalten und einem folgenden Einschalten des Schalters (5) erhöht,
falls der berechnete Stromwert (IA) am Ende der Freilaufphase (F) größer als der Sollwert ist, und/oder
diese Zeitdauer verringert, falls der berechnete Stromwert kleiner als der Sollwert
ist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
wobei die Steuereinheit (13) beginnend mit der Einschaltphase (E) des Schalters (5)
eine Ausblendzeit (tblk) abwartet und unmittelbar nach der Ausblendzeit (tblk) mittels des Stromsensors (6, 12) einen ersten Stromwert (IB) erfasst.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
wobei die Steuereinheit (13) den Stromwert (I
A) am Ende der Freilaufphase (F) mittels des ersten Stromwertes (I
B) berechnet durch

wobei I
A der Stromwert am Ende der Freilaufphase (F) und I
B der erste Stromwert ist.
11. Verfahren nach Anspruch 9,
wobei die Steuereinheit (13) einen zweiten Stromwert (I
D) am Ende der Einschaltphase (E) bestimmt und
wobei die Steuereinheit (13) den Stromwert (I
A) am Ende der Freilaufphase (F) mittels des ersten (I
B) und zweiten Stromwertes (I
D) berechnet aus

wobei I
A der Stromwert am Ende der Freilaufphase (F), I
B der erste Stromwert und I
D der zweite Stromwert ist.
12. Verfahren nach Anspruch 9,
wobei die Steuereinhit nach Erfassen des ersten Stromwertes (I
B) erneut die Dauer der Ausblendzeit (t
blk) abwartet und unmittelbar nach der zweiten Ausblendzeit (t
blk) einen dritten Stromwert (I
C) erfasst und
wobei die Steuereinheit (13) den Stromwert (I
A) am Ende der Freilaufphase (F) mittels des ersten (I
B) und dritten Stromwertes (I
C) berechnet aus

wobei I
A der Stromwert am Ende der Freilaufphase (F), I
B der erste Stromwert und I
C der dritte Stromwert ist.
1. Operating circuit for at least one light emitting diode (7), comprising a switching
regulator circuit to which a direct voltage is fed, and which provides a supply voltage
for the at least one light emitting diode (7) by means of a switch (5) clocked by
a control unit (13), and a current sensor (6, 12) connected to the control unit (13)
to detect the current flowing through the at least one light emitting diode (7) during
the turn-on phase (E) of the switch (5),
characterized in that
the control unit (13) is configured to calculate a period (toff) between a turn-off and a subsequent turn-on of the switch (5) on the basis of an
increase in the current detected by the current sensor (6, 12) during the turn-on
phase (E) of the switch (5), which period is necessary to reach a certain current
value (IA) at the end of a freewheeling phase (F).
2. Circuit (1) according to claim 1,
wherein the control unit (13) waits a blanking time (tblk) starting with the turn-on phase (E) of the switch (5), and determines a first current
value (IB) by means of the current sensor (6, 12) immediately after the blanking time (tblk).
3. Circuit (1) according to claim 2,
wherein the control unit (13) calculates the current value (I
A) at the end of the freewheeling phase (F) by means of the first current value (I
B)

wherein I
A is the current value at the end of the freewheeling phase (F) and I
B is the first current value.
4. Circuit (1) according to claim 2,
wherein the control unit (13) determines a second current value (I
D) at the end of the turn-on phase (E), and
wherein the control unit (13) calculates the current value (I
A) at the end of the freewheeling phase (F) using the first current (I
B) and the second current value (I
D)

wherein (I
A) is the current value at the end of the freewheeling phase (F), and (I
B) is the first current value, and (I
D) is the second current value.
5. Circuit (1) according to claim 2,
wherein, after detecting the first current value (I
A), the control unit waits again for the duration of the blanking time (t
blk), and determines a third current value (I
C) immediately after the second blanking time (t
blk), and
wherein the control unit (13) calculates the current value (I
A) at the end of the freewheeling phase (F) using the first current (I
B) and the third current value (I
C), wherein

wherein I
A is the current value at the end of the freewheeling phase (F), I
B is the first current value, and I
C is the third current value.
6. Method for operating at least one light emitting diode (7) by means of a switching
regulator circuit to which a direct voltage is applied, and which provides a supply
voltage for the at least one light-emitting diode (7) by means of a clocked switch
(5), comprising the step:
- detection of the current flowing through the at least one light emitting diode (7)
(LED) during the turn-on phase (E) of the switch (5)
characterized in that
a period (t
off) between a turn-off and a subsequent turn-on of the switch (5) is calculated on the
basis of an increase in the current detected during the turn-on phase (E), which is
necessary in order to reach a certain current value (I
A) at the end of a freewheeling phase (F).
7. Method according to claim 6,
wherein the period (toff) is determined as a function of the rise of the current detected by means of the
current sensor (6, 12) during the turn-on phase (E) between a turn-off and a subsequent
turn-on of the switch (5).
8. Method according to claim 6 or 7,
wherein the control unit increases the period (toff) between a turn-off and a subsequent turn-on of the switch (5), when the calculated
current value (IA) is greater than the setpoint value at the end of the freewheeling phase (F), and/or
decreases the period (toff) when the calculated current value is smaller than the desired value.
9. Method according to one of claims 6 to 8,
wherein the control unit (13) waits for a blanking time (tblk) starting with the turn-on phase (E) of the switch (5), and detects a first current
value (IB) immediately after the blanking time (tblk) by means of the current sensor (6, 12).
10. Method according to claim 9,
wherein the control (13) unit calculates the current value (I
A) at the end of the freewheeling phase (F) by means of the first current value (I
B), wherein

wherein I
A is the current value at the end of the freewheeling phase (F) and I
B is the first current value.
11. Method according to claim 9,
wherein the control unit (13) determines a second current value (I
D) at the end of the turn-on phase (E), and
wherein the control unit (13) calculates the current value (I
A) at the end of the freewheeling phase (F) by means of the first current value (I
B) and second current value (I
D), wherein

wherein I
A is the current value at the end of the freewheeling phase (F), and I
B is the first current value, and I
D is the second current value.
12. Method according to claim 9,
wherein, after detecting the first current value (I
A), the control unit waits again for the duration of the blanking time (t
blk) and detects a third current value (I
C) immediately after the second blanking time (t
blk), and
wherein the control unit (13) calculates the current value (I
A) at the end of the freewheeling phase (F) by means of the first current value (I
B) and third current value (I
C), wherein

wherein I
A is the current value at the end of the freewheeling phase (F), I
B is the first current value, and I
C is the third current value.
1. Circuit d'actionnement pour au moins une diode électroluminescente (7), comprenant
un circuit régulateur auquel est appliqué une tension continue et qui génère une tension
d'alimentation pour l'au moins une diode électroluminescente (7) au moyen d'un commutateur
(5) cadencé par une unité de commande (13) et
un capteur de courant (6, 12) relié avec l'unité de commande (13) pour la mesure du
courant s'écoulant à travers l'au moins une diode électroluminescente (7) pendant
la phase d'activation (E) du commutateur (5),
caractérisé en ce que
l'unité de commande (13) est conçu pour calculer, à l'aide d'une augmentation du courant
mesuré au moyen du capteur de courant (6, 12) pendant la phase d'activation (E), une
période (toff) entre une désactivation et une activation suivante du commutateur (5), qui est nécessaire
pour atteindre une valeur de courant (IA) déterminée à la fin d'une phase de roue libre (F).
2. Circuit (1) selon la revendication 1,
l'unité de commande (13) attendant, à compter de la phase d'activation (E) du commutateur
(5), un temps de masquage (tblk) et, immédiatement après le temps de masquage (tblk), mesurant une première valeur de courant (IB) au moyen du capteur de courant (6, 12).
3. Circuit (1) selon la revendication 2,
l'unité de commande (13) calculant la valeur de courant (I
A) à la fin de la phase de roue libre (F) au moyen de la première valeur de courant
(I
B), à l'aide de l'équation :

I
A étant la valeur de courant à la fin de la phase de roue libre (F) et I
B étant la première valeur de courant.
4. Circuit (1) selon la revendication 2,
l'unité de commande (13) déterminant une deuxième valeur de courant (ID) à la fin
de la phase d'activation (E) et
l'unité de commande (13) calculant la valeur de courant (IA) à la fin de la phase
de roue libre (F) au moyen de la première (IB) et de la deuxième valeur de courant
(ID), à partir de

I
A étant la valeur de courant à la fin de la phase de roue libre (F), IB étant la première
valeur de courant et ID étant la deuxième valeur de courant.
5. Circuit (1) selon la revendication 2,
l'unité de commande attendant, après la mesure de la première valeur de courant (I
B), à nouveau la durée du temps de masquage (t
blk) et mesurant, immédiatement après le deuxième temps de masquage (t
blk), une troisième valeur de courant (I
C) et l'unité de commande (13) calculant la valeur de courant (I
A) à la fin de la phase de roue libre (F) au moyen de la première (I
B) et de la troisième valeur de courant (I
C), à partir de

I
A étant la valeur de courant à la fin de la phase de roue libre (F), I
B étant la première valeur de courant et I
C étant la troisième valeur de courant.
6. Procédé d'actionnement d'au moins une diode électroluminescente (7) au moyen d'un
circuit régulateur auquel est appliquée une tension continue et qui génère, au moyen
d'un commutateur cadencé (5), une tension d'alimentation pour l'au moins une diode
électroluminescente (7), comprenant l'étape de :
- mesure du courant s'écoulant à travers l'au moins une diode électroluminescente
(7) (LED) pendant la phase d'activation (E) du commutateur (5),
caractérisé en ce que
à l'aide d'une augmentation du courant mesuré pendant la phase d'activation (E), une
période (t
off) est mesurée entre une désactivation et une activation suivante du commutateur (5),
nécessaire pour atteindre une valeur de courant (I
A) prédéterminée à la fin d'une phase de roue libre (F).
7. Procédé selon la revendication 6,
la période (toff) entre la désactivation et une activation suivante du commutateur (5) étant déterminée
en fonction de l'augmentation du courant mesuré au moyen du capteur de courant (6,
12) pendant la phase d'activation (E).
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7,
l'unité de commande augmentant la période (toff) entre une désactivation et une activation suivante du commutateur (5) si la valeur
de courant (IA) calculée à la fin de la phase de roue libre (F) est supérieure à la valeur de consigne,
et/ou
diminue cette période si la valeur de courant calculée est inférieure à la valeur
de consigne.
9. Procédé selon l'une des revendications 6 à 8,
l'unité de commande (13) attendant, à compter de la phase d'activation (E) du commutateur
(5), un temps de masquage (tblk) et mesurant, immédiatement après le temps de masquage (tblk), une première valeur de courant (IB) au moyen du capteur de courant (6, 12).
10. Procédé selon la revendication 9,
l'unité de commande (13) calculant la valeur de courant (IA) à la fin de la phase de roue libre (F) au moyen de la première valeur de courant
(IB), à l'aide de
IA = IB,
IA étant la valeur de courant à la fin de la phase de roue libre (F) et IB étant la première valeur de courant.
11. Procédé selon la revendication 9,
l'unité de commande (13) déterminant une deuxième valeur de courant (I
D) à la fin de la phase d'activation (E) et
l'unité de commande (13) calculant la valeur de courant (I
A) à la fin de la phase de roue libre (F) au moyen de la première et de la deuxième
valeur de courant (I
D), à partir de

I
A étant la valeur de courant à la fin de la phase de roue libre (F), I
B étant la première valeur de courant et I
D étant la deuxième valeur de courant.
12. Procédé selon la revendication 9,
l'unité de commande attendant, après la mesure de la première valeur de courant (I
B), à nouveau la durée du temps de masquage (t
blk) et mesurant, immédiatement après le deuxième temps de masquage (t
blk), une troisième valeur de courant (I
C) et
l'unité de commande (13) calculant la valeur de courant (I
A) à la fin de la phase de roue libre (F) au moyen de la première (I
B) et de la troisième valeur de courant (I
C), à partir de

I
A étant la valeur de courant à la fin de la phase de roue libre (F), I
B étant la première valeur de courant et I
C étant la troisième valeur de courant.