[0001] Die Erfindung betrifft einen Adapter zur Montage von als Steckmodule ausgeführten
Überspannungsschutzgeräten auf einem Verdrahtungsträger in einem Endgerät, wobei der
Adapter einen Sockel mit Mitteln zum elektrischen Verbinden des im jeweiligen Sockel
aufgenommenen austauschbaren Steckmoduls mit der Endgeräte-Applikationsschaltung umfasst.
[0002] Aus der
DE 100 01 667 C1 ist ein mehrpoliger Überspannungsableiter zum Einsatz in Niederspannungs-Stromversorgungssystemen
vorbekannt. Dort ist ein einziges, im Wesentlichen U-förmiges Basisteil mit Anschlussklemmen
im Grundkörper für die aktiven Leitungen und PE- oder Erdpotential vorhanden, wobei
in der Abdeckhaube des Basisteils Führungsmittel zur lösbaren Aufnahme von elektrisch
mit den Anschlussklemmen kontaktierbaren Steckteilen vorgesehen sind. Weiterhin sind
im Grundträger jeweils gegenüberliegende Ausnehmungen und Arretierungsvorsprünge für
die Anschlussklemmen ausgebildet und die Anschlussklemmen sind auf der aktiven Seite
als Einzelklemmen und der PE- oder Erdpotentialseite als intern verbundene Klemmblöcke
mit einem leitenden Durchgangsklemmenteil ausgeführt. Die dortigen Steckteile entsprechen
in ihrer räumlichen Konfiguration einem herstellerspezifischen Standard und sind mit
Rast- und Führungsmitteln an mindestens zwei gegenüberliegenden Außenseiten, im gezeigten
Beispiel den Schmalseiten, ausgerüstet. Durch die Arretierungs- und Führungsmittel
kann nur das jeweils passende Steckteil in die entsprechende Ausnehmung des Basisteils
korrekt eingeführt werden, so dass eine Fehlbesetzung ausgeschlossen ist.
[0003] Das vorbekannte Basisteil verfügt an seiner Unterseite über Befestigungsmittel für
eine sogenannte Hutschienenmontage. Bei den Hutschienen handelt es sich um Schienen
nach DIN EN 60715. Es besteht demnach die Möglichkeit, eine Vielzahl von Basisteilen
auf einer Hutschiene mechanisch zu arretieren, um dann im Anschluss die notwendige
Verdrahtung unter Nutzung der Einzelklemmen bzw. Durchgangsklemmen auszuführen. Ein
unmittelbarer Einsatz derartiger mehrpoliger Überspannungsableiter mit Basis- und
Steckteilen, ausgebildet für die Schienenmontage in Endgeräte-Applikationen, die eine
solche Schienenmontage nicht vorsehen, kann nicht, zumindest nicht ohne weiteres erfolgen.
[0004] Aus der
CH 439 462 ist ein Adapter für knopfförmige Überspannungsableiter zum Einsetzen in Fassungen
mit federnden Kontaktelementen vorbekannt. Die Adapter sind gemäß dieser Lösung als
Fassungen zu verstehen, in die Überspannungsableiter eingesetzt werden sollen. Konkret
weist der Adapter zwei den elektrisch leitenden Fassungsteilen zugewandte, U-förmig
ausgebildete, gleichartige Schienen auf, zwischen denen der Ableiter durch Anheben
einer zwischen den Schienen befindlichen Blattfeder einsetzbar ist. Darüber hinaus
sind zwei gleiche, aus Isolierstoff bestehende Gehäusehälften vorhanden. Durch Zapfen
und Durchbruch an der jeweiligen Gehäusehälfte können die beiden Hälften, um 180°
versetzt, zusammengefügt werden. Der Adapter ist dann mit einem Verdrahtungsträger
verbindbar.
[0005] Bei der Vorrichtung zum Befestigen von Geräten nach
DE 41 11 025 A1 sollen insbesondere Reiheneinbaugeräte in Schalttafeln fixiert werden. Hierdurch
ist die Möglichkeit geschaffen, Reiheneinbaugeräte auch ohne Mittel zur Hutschienenmontage
befestigen zu können. Die Vorrichtung hierfür besteht aus einer Bodenplatte, zwei
Trägerelementen und einer Blende. Die in eine Frontplatte eingepassten Geräte werden
mit den Trägerelementen mittels einer Rastvorrichtung verrastet. Die beiden Trägerelemente
sind dann mittels endseitig angeordneter Auflage- und Rastvorrichtungen kippsicher
in die Bodenplatte in Rastaufnahmen einbringbar. Durch die vorgesehenen Rastmittel
kann die Vorrichtung ohne Verwendung von Schraubelementen oder dergleichen zusammengebaut
werden.
[0006] Aus der
WO 99/19954 A1 ist ein Adapter für Stromsammelschienen vorbekannt. Dieser Adapter dient der Montage
eines für die Hutschienenmontage vorgesehenen Installationsgeräts auf Stromsammelschienen.
Der Adapter umfasst einen aus einem isolierenden Material bestehenden Grundkörper,
in dem Kontaktmittel zur Stromabnahme von Stromsammelschienen angeordnet sind. Außerdem
sind Befestigungsmittel zur klemmenden Fixierung an den Stromsammelschienen sowie
Anschlussmittel zum Datenaustausch zwischen den montierten Installationsgeräten und
weiteren Geräten vorhanden.
[0007] Die
DE 102 01 711 B4 zeigt eine Schaltermontageanordnung, welche wahlweise die Montage auf einer Hutschiene
und einem Träger zur Befestigung mittels Schrauben erlaubt.
[0008] Aus der
DE 10 2009 004 346 A1, die den Oberbegriff des Anspruchs 1 offenbart, ist eine Vorrichtung zur Montage
von ein- und mehrpoligen Überspannungsschutzgeräten, ausgeführt als herstellerspezifische
Standard-Steckmodule, in Endgeräte, umfassend einen Sockel mit Mitteln zum elektrischen
Verbinden der im jeweiligen Sockel aufgenommenen, austauschbaren Standard-Steckmodule
mit der Endgeräte-Applikationsschaltung vorbekannt. Der dortige Sockel weist mindestens
zwei nach oben offene, durch Seitenwände begrenzte Kammern auf, von deren Unterseite
sich mindestens ein Montage- und Justagefortsatz erstreckt, welcher eine Querschnittsform
hat, die zu einer Öffnung im Verdrahtungsträger des Endgeräts komplementär ist. Weiterhin
sind außerhalb des vom jeweiligen Steckmodul besetzbaren Kammerbereichs Anschlussteile
herausgeführt, welche eine unmittelbare oder mittelbare elektrische Verbindung zum
Verdrahtungsträger gestatten. Ebenso verfügen die Kammern über Innenkontakte und mechanische
Befestigungsmittel für den jeweiligen Steckmodul, die an den jeweiligen Steckmodul-Hersteller-Standard
angepasst sind.
[0009] Nachteilig bei der Lösung nach
DE 10 2009 004 346 A1 ist die nicht ausreichende Berührungssicherheit aufgrund der seitlich herausgeführten
elektrischen Anschlussteile. Darüber hinaus liegt ein erhöhter Montageaufwand vor
im Sinne der notwendigen elektrischen Beschaltung.
[0010] Aus dem Vorgenannten ist es daher Aufgabe der Erfindung, einen weiterentwickelten
Adapter zur Montage von als Steckmodule ausgeführten Überspannungsschutzgeräten auf
einem Verdrahtungsträger in einem Endgerät anzugeben, wobei der Adapter einen Sockel
mit Mitteln zum elektrischen Verbinden des im jeweiligen Sockel aufgenommenen austauschbaren
Steckmoduls mit der Endgeräte-Applikationsschaltung umfasst, wobei weiterhin dafür
zu sorgen ist, dass auch zum Zweck des Austauschs eines jeweiligen Steckmoduls im
Wartungs- oder Störungsfall eine hinreichende Berührungssicherheit vorliegt und darüber
hinaus die Montage des Adapters auf dem Verdrahtungsträger in automatisierbarer Form
unter Vermeidung notwendiger elektrischer Klemmarbeiten möglich wird.
[0011] Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt durch einen Adapter gemäß der Merkmalskombination
nach Patentanspruch 1, wobei die Unteransprüche mindestens zweckmäßige Ausgestaltungen
und Weiterbildungen umfassen.
[0012] Der Adapter gemäß der Erfindung dient der Montage von als Steckmodule ausgeführten
Überspannungsschutzgeräten auf einem Verdrahtungsträger in einem Endgerät, wobei der
Adapter einen Sockel mit Mitteln zum elektrischen Verbinden des im jeweiligen Sockel
aufgenommenen austauschbaren Steckmoduls mit der Endgeräte-Applikationsschaltung umfasst.
Der Adapter weist mindestens eine nach oben offene, durch Seitenwände begrenzte Kammer
auf, von deren Unterseite sich mindestens ein Montage- und Justagefortsatz erstreckt,
welcher eine Querschnittsform hat, die zu einer Öffnung im Verdrahtungsträger des
Endgeräts im Wesentlichen komplementär ist.
[0013] Weiterhin sind innerhalb des vom Steckmodul besetzbaren Kammerbereichs elektrische
Anschlussteile durch die Unterseite geführt, wobei die elektrischen Anschlussteile
eine unmittelbare elektrische Verbindung zum Verdrahtungsträger, z.B. durch Verlöten,
gestatten und die elektrischen Anschlussteile mit Innenkontakten für den jeweiligen
Steckmodul eine Baueinheit bilden.
[0014] Bei einer Ausführungsform der Erfindung ermöglicht der Montage- und Justagefortsatz
ein rastendes Befestigen des Sockels auf dem Verdrahtungsträger des Endgeräts.
[0015] Die Ausbildung des oder der Montage- und Justagefortsätze kann so realisiert werden,
dass der Sockel nur polaritäts- und anschlussgerecht auf dem Verdrahtungsträger aufsetzbar
ist.
[0016] Um den erwähnten Lötprozess auszuführen, können gemäß einer Weiterbildung der Erfindung
die elektrischen Anschlussteile als Lötfahnen zum direkten Verbinden mit Leiterflächen
auf dem Verdrahtungsträger ausgebildet werden.
[0017] Bevorzugt ist das jeweilige elektrische Anschlussteil mit dem jeweiligen Innenkontakt
als einstückiges Stanz-Biegeteil ausgeführt.
[0018] Erfindungsgemäß ist weiterhin die Möglichkeit, die Adapter aneinander reihbar auszubilden.
[0019] Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind außerhalb des vom Steckmodul besetzbaren
Kammerbereichs an gegenüberliegenden Schmalseiten jeweils Ausformungen vorhanden,
welche eine in der Unterseitenebene liegende Befestigungsfläche umfassen oder in eine
solche Befestigungsfläche übergehen.
[0020] Die Befestigungsfläche kann eine Bohrung bzw. eine Öffnung besitzen, um den Adapter
z.B. mittels Nieten oder Schrauben auf dem Verdrahtungsträger oder einer sonstigen
Fläche zu fixieren.
[0021] In einer Ausgestaltung der Erfindung bildet die Unterseite einen zum Verdrahtungsträger
offenen Hohlraum.
[0022] Im Hohlraum kann z.B. eine Fernmeldeschalteinrichtung angeordnet werden.
[0023] Die Fernmeldeschalteinrichtung besitzt darüber hinaus einen Schaltkontakt, welcher
die Unterseite der Kammer in Richtung Steckmodul durchdringt. Im Fehlerfall kann z.B.
nach Auslösen einer im Steckmodul vorhandenen thermischen Abtrennvorrichtung ein dortiger
Stift aktiviert werden, welcher mit dem Schaltkontakt in Wirkverbindung tritt, um
die Fernmeldeschalteinrichtung auszulösen.
[0024] In dem vorerwähnten Hohlraum kann mindestens eine weitere Kammer vorgesehen sein,
die z.B. der Aufnahme der Fernmeldeschalteinrichtung dient. Die Kammerstruktur sichert
hierbei erforderliche elektrische Trennabstände und sorgt für eine ausreichende mechanische
Stabilität des Adapters.
[0025] Mit der erfindungsgemäßen Lehre wird es möglich, an sich bekannte Steckmodule aus
Reiheneinbaugeräten in Endgeräte-Applikationen mit Hilfe des Adapters bzw. Sockels
zu integrieren, um erweiterten Anforderungen der jeweiligen Endgeräte-Applikationen
zu genügen. Es gelingt auf diese Weise, die kostengünstige Technik der Reiheneinbaugeräte
auch für spezielle Endgeräte-Applikationen, z.B. im Bereich von Wechselrichtern für
den Einsatz in der Photovoltaik zu nutzen.
[0026] Bei Notwendigkeit besteht die Möglichkeit, das jeweils gesteckte Modul von einem
Sicherungsbügel zu halten, welcher an den Stirnseiten des Sockels fixierbar ist. Hierfür
können z.B. schlitzartige Ausnehmungen oder Rücksprünge im Sockel realisiert werden.
Auch kann bevorzugt an oder in einer Seitenwand ein Rastmittel vorhanden sein, das
mit einer Gegenrastung im Steckmodul in Wechselwirkung tritt.
[0027] Die Anschlusskontakte der Fernmeldeschalteinrichtung sind bei einer Ausführungsform
der Erfindung als Lötkontaktstifte realisiert, so dass nicht nur ein Verlöten der
elektrischen Anschlussteile, sondern auch ein Verlöten der diesbezüglichen Kontaktstifte
der Fernmeldeschalteinrichtung mit entsprechenden Lötinseln auf dem Verdrahtungsträger
erfolgen kann.
[0028] Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels sowie unter Zuhilfenahme
von Figuren näher erläutert werden.
[0029] Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Adapters mit Blick auf die
durch Seitenwände begrenzte Kammer und erkennbaren Innenkontakten für den Steckmodul;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung einer Unterseitenansicht des Adapters mit den elektrischen
Anschlussteilen, welche die Unterseite durchdringen und die zum unmittelbaren Verlöten
auf einem Verdrahtungsträgers (nicht gezeigt) geeignet sind, und
- Fig. 3
- eine Darstellung ähnlich derjenigen nach Fig. 1, jedoch mit bereits eingesetztem Steckmodul.
[0030] Gemäß Ausführungsbeispiel umfasst der erfindungsgemäße Adapter einen Sockel 1, wobei
der Sockel 1 mindestens eine durch Längsseitenwände 20 und Schmalseitenwände 21 begrenzte
Kammer 2 aufweist.
[0031] Weiterhin besitzt die Kammer eine Unterseite 23, von der sich mindestens ein Montage-
und Justagefortsatz 4 (siehe Fig. 2) erstreckt, welcher eine Querschnittsform aufweist,
die zu einer Öffnung im Verdrahtungsträger (nicht gezeigt) eines Endgeräts im Wesentlichen
komplementär ist.
[0032] Innerhalb des vom Steckmodul 3 (siehe Fig. 3) besetzbaren Kammerbereichs sind elektrische
Anschlussteile 6 durch die Unterseite 23 geführt, welche eine unmittelbare elektrische
Verbindung zum Verdrahtungsträger gestatten. Die elektrischen Anschlussteile 6 bilden
mit Innenkontakten 5 für den jeweiligen Steckmodul 3 eine Baueinheit.
[0033] Bevorzugt sind die Innenkontakte 5 und die elektrischen Anschlussteile 6 als einstückiges
Stanz-Biegeteil realisierbar.
[0034] Die Ausbildung des oder der Montage- und Justagefortsätze 4 kann so realisiert werden,
dass der Sockel 1 nur polaritäts- und anschlussgerecht auf dem Verdrahtungsträger
aufsetzbar ist.
[0035] Die elektrischen Anschlussteile 6 sind, wie in der Fig. 2 ersichtlich, als Lötfahnen
zum direkten Verbinden mit Leiterflächen aus dem Verdrahtungsträger ausführbar.
[0036] Außerhalb des vom Steckmodul 3 besetzbaren Kammerbereichs sind an den gegenüberliegenden
Schmalseiten 21 Ausformungen 7 vorhanden, welche eine in der Unterseitenebene liegende
Befestigungsfläche 8 umfassen bzw. in eine solche Befestigungsfläche 8 übergehen.
[0037] Die Befestigungsfläche 8 kann mindestens eine Bohrung 9 besitzen, um den Adapter
bzw. den Sockel durch Nieten, Schrauben oder dergleichen auf einer entsprechenden
Fläche zu fixieren.
[0038] Gemäß Fig. 2 kann die Unterseite 23 einen zum Verdrahtungsträger offenen Hohlraum
bilden.
[0039] In diesem Hohlraum kann eine weitere Kammer 10 ausgeformt werden, wobei die weitere
Kammer 10 eine Fernmeldeschalteinrichtung 11 aufnimmt.
[0040] Die Fernmeldeschalteinrichtung 11 verfügt über Kontaktstifte 12, die in dieselbe
Richtung wie die elektrischen Anschlussteile 6, bevorzugt ausgeführt als Lötstifte,
zeigen. Damit kann auch die Fernmeldeschalteinrichtung 11 in leichter Weise durch
Verlöten kontaktiert werden.
[0041] Die Fernmeldeschalteinrichtung 11 umfasst einen Schaltkontakt 13, der die Unterseite
der Kammer 2 (siehe Fig. 1) durchdringt. Der Schaltkontakt 13 kann in Wechselwirkung
mit einem Betätigungsstift treten, der sich im Steckmodul 3 befindet, um im Fehlerfall,
z.B. nach Auslösen einer thermischen Trenneinrichtung, eine Fernmeldeinformation auszulösen.
[0042] Die Innenseite der Seitenwände 21 des Sockels 1 kann Führungsstege 14 besitzen, mit
deren Hilfe ein exaktes Einbringen des Steckmoduls 3 möglich wird.
[0043] Weiterhin kann der Kammerboden, d.h. die Unterseite 23, eine weitere Durchgangsöffnung
zur Aufnahme eines Kodiereinsatzes 15 umfassen. Der Kodiereinsatz 15 stellt sicher,
dass im jeweiligen Sockel nur ein solches Steckmodul einbringbar ist, welches einen
komplementären Kodierfortsatz besitzt.
[0044] Die Innenkontakte 5 sind in der Unterseite 23 derart eingebettet, dass maximal ein
bündiger Abschluss gegeben ist. Bevorzugt befinden sich die Innenkontakte in einer
Position unterhalb der Ebene des Kammerbodens, um allen elektrischen Anforderungen,
insbesondere des Trennungsabstands, zu genügen.
[0045] Wie die Fig. 3 anschaulich macht, liegt bei im Adapter bzw. Sockel 1 aufgenommenem
Steckmodul kein elektrisches Anschlussteil oder Anschlussmittel frei, so dass die
gewünschte hohe Berührungssicherheit beim Austausch von Steckmodulen zum Zweck des
Ersatzes oder bei Wartungsarbeiten gegeben ist.
1. Adapter zur Montage von als Steckmodule (3) ausgeführten Überspannungsschutzgeräten
auf einem Verdrahtungsträger in einem Endgerät, wobei der Adapter einen Sockel (1)
mit Mitteln zum elektrischen Verbinden des im jeweiligen Sockel (1) aufgenommenen,
austauschbaren Steckmoduls (3) mit der Endgeräte-Applikationsschaltung umfasst und
mindestens eine, nach oben offene, durch Seitenwände (20; 21) begrenzte Kammer (2)
aufweist, von deren Unterseite (23) sich mindestens ein Montage- und Justagefortsatz
(4) erstreckt, welcher eine Querschnittsform hat, die zu einer Öffnung im Verdrahtungsträger
des Endgeräts im Wesentlichen komplementär ist, dadurch gekennzeichnet, dass weiterhin innerhalb des vom jeweiligen Steckmodul (3) besetzbaren Kammerbereichs
elektrische Anschlussteile (6) durch die Unterseite (23) geführt sind, welche eine
unmittelbare elektrische Verbindung zum Verdrahtungsträger gestatten und die elektrischen
Anschlussteile (6) mit Innenkontakten (5) für den jeweiligen Steckmodul (3) eine Baueinheit
bilden.
2. Adapter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Montage- und Justagefortsatz (4) ein rastendes Befestigen des Sockels (1) auf
dem Verdrahtungsträger des Endgeräts ermöglicht.
3. Adapter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ausbildung des oder der Montage- und Justagefortsätze (4) so realisiert ist, dass
der Sockel (1) nur polaritäts- und anschlussgerecht auf dem Verdrahtungsträger aufgesetzt
werden kann.
4. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die elektrischen Anschlussteile (6) als Lötfahnen zum direkten Verbinden mit Leiterflächen
oder Lötinseln auf dem Verdrahtungsträger ausgebildet sind.
5. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das jeweilige elektrische Anschlussteil (6) mit dem jeweiligen Innenkontakt (5) als
einstückiges Stanz-Biegeteil ausgebildet ist.
6. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Sockel aneinander reihbar ausgebildet sind.
7. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
außerhalb des vom Steckmodul (3) besetzbaren Kammerbereichs an jeweils gegenüberliegenden
Schmalseiten (21) Ausformungen (7) vorhanden sind, welche eine in der Unterseitenebene
liegende Befestigungsfläche (8) umfassen oder in eine solche Befestigungsfläche (8)
übergehen.
8. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Unterseite (23) einen zum Verdrahtungsträger offenen Hohlraum bildet.
9. Adapter nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Hohlraum eine Fernmeldeschalteinrichtung (11) einsetzbar ist.
10. Adapter nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Fernmeldeschalteinrichtung (11) einen Schaltkontakt (13) aufweist, welcher die
Unterseite (23) der Kammer (2) in Richtung Steckmodul (3) durchdringt.
11. Adapter nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Hohlraum mindestens eine weitere Kammer (10) vorgesehen ist.
12. Adapter nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Fernmeldeschalteinrichtung (11) von der weiteren Kammer (10) aufgenommen ist.
1. An adapter for mounting overvoltage protection devices designed as plug-in modules
(3) on a circuit board in a terminal device, wherein the adapter comprises a base
(1) with means for electrically connecting the exchangeable plug-in module (3) received
in the respective base (1) to a terminal device application circuit, and at least
one chamber (2) which is open to the top and delimited by side walls (20; 21), from
the bottom side (23) of which chamber at least one mounting and adjusting protrusion
(4) extends, which has a cross-sectional shape that is substantially complementary
to an opening in the circuit board of the terminal device,
characterized in that
furthermore, within the chamber zone that can be occupied by the respective plug-in
module (3), electrical connecting parts (6) pass through the bottom side (23) and
permit a direct electrical connection to the circuit board, and the electrical connecting
parts (6) constitute a structural unit with inner contacts (5) for the respective
plug-in module (3).
2. The adapter according to claim 1,
characterized in that
the mounting and adjusting protrusion (4) enables the base (1) to be fastened to the
terminal device's circuit board in a locking manner.
3. The adapter according to claim 1 or 2,
characterized in that
the configuration of the mounting and adjusting protrusion(s) (4) is realized such
the base (1) can only be placed on top of the circuit board in conformity with polarity
and contact.
4. The adapter according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the electrical connecting parts (6) are formed as soldering lugs for directly connecting
to conductor surfaces or solder pads on the circuit board.
5. The adapter according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the respective electrical connecting part (6), together with the respective inner
contact (5), is formed as an integral punched and bent part.
6. The adapter according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the bases are formed such that they can be lined up next to each other.
7. The adapter according to any one of the preceding claims,
characterized in that,
outside the chamber zone that can be occupied by the plug-in module (3), formations
(7) are present on respective opposite narrow sides (21), which formations comprise
a fastening surface (8) located in the bottom side plane or merge into such a fastening
surface (8).
8. The adapter according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the bottom side (23) forms a hollow space that is open toward the circuit board.
9. The adapter according to claim 8,
characterized in that
a telecommunication switching means (11) can be placed in the hollow space.
10. The adapter according to claim 10,
characterized in that
the telecommunication switching means (11) comprises a switching contact (13) which
penetrates the chamber's (2) bottom side (23) toward the plug-in module (3).
11. The adapter according to any one of the claims 8 to 10,
characterized in that
at least one further chamber (10) is provided in the hollow space.
12. The adapter according to claim 11,
characterized in that
the telecommunication switching means (11) is received by the further chamber (10).
1. Adaptateur destiné au montage d'appareils de protection anti-surtension, réalisés
sous forme de modules à enfichage (3), sur un support de câblage dans un appareil
terminal,
dans lequel l'adaptateur comprend un socle (1) pourvu de moyens de connexion électrique
du module à enfichage (3) interchangeable reçu dans le socle respectif (1) au circuit
d'application d'appareils terminaux et comporte au moins une chambre (2) ouverte vers
le haut et délimitée par des parois latérales (20 ; 21), ayant une face inférieure
(23) depuis laquelle s'étend au moins un prolongement de montage et d'ajustage (4)
qui présente une forme en section transversale qui est sensiblement complémentaire
à une ouverture dans le support de câblage de l'appareil terminal,
caractérisé en ce que
des pièces de connexion électriques (6) sont en outre menées à travers la face inférieure
(23) à l'intérieur de la zone de chambre susceptible d'être occupée par le module
à enfichage respectif (3), qui permettent une connexion électrique directe vers le
support de câblage, et en ce que les pièces de connexion électriques (6) constituent une unité structurelle avec des
contacts intérieurs (5) pour le module à enfichage respectif (3).
2. Adaptateur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le prolongement de montage et d'ajustage (4) permet une fixation par enclenchement
du socle (1) sur le support de câblage de l'appareil terminal.
3. Adaptateur selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la réalisation du ou des prolongements de montage et d'ajustage (4) est telle que
le socle (1) ne peut être posé que de façon conforme à la polarité et à la connexion
sur le support de câblage.
4. Adaptateur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les pièces de connexion électriques (6) sont réalisées sous forme de cosses à braser
pour la connexion directe à des surfaces conductrices ou à des îlots de brasage sur
le support de câblage.
5. Adaptateur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la pièce de connexion électrique respective (6) est réalisée sous forme de pièce estampée/cintrée
monobloc avec le contact intérieur respectif (5).
6. Adaptateur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les socles sont réalisés de manière à pouvoir les disposer en rangées.
7. Adaptateur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
des conformations (7) se présentent sur des petits côtés opposés respectifs (21) à
l'extérieur de la zone de chambre susceptible d'être occupée par le module à enfichage
(3), lesquelles comprennent une surface de fixation (8) située dans le plan de la
face inférieure ou se transforment en une telle surface de fixation (8).
8. Adaptateur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la face inférieure (23) constitue une cavité ouverte vers le support de câblage.
9. Adaptateur selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
un dispositif formant circuit de télécommunication (11) est susceptible d'être mis
en place dans la cavité.
10. Adaptateur selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
le dispositif formant circuit de télécommunication (11) présente un contact de commutation
(13) qui traverse la face inférieure (23) de la chambre (2) en direction du module
à enfichage (3).
11. Adaptateur selon l'une des revendications 8 à 10,
caractérisé en ce que
au moins une autre chambre (10) est prévue dans la cavité.
12. Adaptateur selon la revendication 11,
caractérisé en ce que
le dispositif formant circuit de télécommunication (11) est reçu par l'autre chambre
(10).