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(11) |
EP 2 974 836 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.09.2017 Patentblatt 2017/37 |
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Anmeldetag: 17.07.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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RINGMESSERMODUL UND LÄNGSSCHNEIDSYSTEM
RING KNIFE MODULE AND LONGITUDINAL CUTTING SYSTEM
MODULE DE LAME ANNULAIRE ET SYSTEME DE COUPE LONGITUDINALE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
17.07.2014 DE 102014110081
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.01.2016 Patentblatt 2016/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Bäumer, Josef |
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48496 Hopsten (DE) |
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Erfinder: |
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- Bäumer, Josef
48496 Hopsten (DE)
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Vertreter: Träger, Denis et al |
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Meissner Bolte Patentanwälte
Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Rolandsmauer 15 49074 Osnabrück 49074 Osnabrück (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 20 319 794 DE-U1-202004 004 635
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DE-U1- 29 509 893 DE-U1-202005 001 726
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Ringmessermodul für ein Längsschneidsystem gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Des weiteren betrifft die Erfindung ein Längsschneidsystem gemäß
dem Anspruch 14. Ein Längsschneidsystem dient zur Längsaufteilung bahnförmiger Materialien.
Bei diesen bahnförmigen Materialien kann es sich beispielsweise um Papier, Folie,
Verbundwerkstoffe und Ähnliches handeln. Durch eine Längsaufteilung wird das bahnförmige
Material in mehrere schmalere Streifen beziehungsweise Bänder aufgeteilt, insbesondere
durch Zerschneiden.
[0002] Je nach Material, Art und Erfordernissen können verschiedene Schneideverfahren angewendet
werden. Beispielsweise können Scher- oder Quetschschnittverfahren zum Einsatz kommen.
Im Falle eines Scherschnitts zerschneiden zwei überlappende Klingen das Material.
Ein Quetschschnitt wird üblicherweise durch Abrollen eines Messers auf einer Walze
durchgeführt. Dabei wird das dazwischen befindliche Material verdrängt und so durchtrennt.
[0003] Üblicherweise handelt es sich bei den eingesetzten Messern um kreisförmige Messer,
die auf einer zentralen Achse drehbar gelagert sind. Das bahnförmige Material wird
in der Regel aufgerollt gelagert und zum Zerschneiden in der Maschine für den Längsschnitt
als langgestreckte Bahn abgerollt.
[0004] Diese Bahn durchläuft dementsprechend einen Schneidebereich. Diese befindet sich
zwischen einem oder mehreren oberhalb der Bahn angeordneten Messern, sogenannten Obermessern,
einerseits und unterhalb der Bahn angeordneten Gegenlagern, wie Messern, sogenannten
Untermessern, oder auch anderen Gegenlagern für die Messer andererseits. Je nach Schnittverfahren
kann als Gegenlager statt der Untermesser beispielsweise eine glatte Walze verwendet
werden, beispielsweise beim Quetschschnittverfahren. Grundsätzlich ist dabei auch
eine vertikal vertauschte Anordnung möglich, also Messer unten und Gegenlager oben.
[0005] Für den Fall des Scherschnitts werden als Obermesser üblicherweise relativ dünne,
kreisförmige Klingen verwendet. Als Untermesser kommen in der Regel ebenfalls kreisförmige
Messer zum Einsatz, die wenigstens eine umlaufende Kante aufweisen, an der das jeweilige
Obermesser zum Scheren des Materials zur Anlage kommt. Üblicherweise ist je Obermesser
ein Untermesser vorgesehen, um eine exakte Positionierung zu ermöglichen. Es können
aber auch mehrere Obermesser mit einem Untermesser zusammenwirken.
[0006] Die Untermesser werden üblicherweise auf einer gemeinsamen Welle nebeneinander angeordnet.
Dazu sind die Messer als sogenannte Ringmesser ausgebildet. Der Durchmesser der Welle
ist daher in der Regel etwas kleiner als die kreisförmige Aussparung des Ringmessers.
Um die Ringmesser auf der Welle ortsfest befestigen zu können, ist die Welle in der
Regel als sogenannte Expansionswelle ausgebildet. Demnach ist wenigstens ein sogenanntes
Expansionsmittel oder Expansionselement vorgesehen. Expansionselemente können sowohl
mechanisch mittels Verstellung oder Federwirkung als auch hydraulisch oder pneumatisch
mittels Druckschläuchen betätigt werden. Ein auf die Welle aufgestecktes Ringmesser
wird dabei durch eine Ausdehnung der Welle beziehungsweise der dort angeordneten Expansionselemente
auf der Welle verspannt. Dementsprechend kann die Welle auch als Spannwelle und können
die Expansionselemente auch als Spannelemente bezeichnet werden.
[0007] Um eine exakte Positionierung der Ringmesser auf der Welle zu ermöglichen, müssen
diese durch eine geeignete Positioniereinrichtung auf der Welle verschoben werden.
Die bekannten Positioniereinrichtungen greifen zum Beispiel mit ein oder zwei hervorstehenden
pinartigen Vorsprüngen in das Ringmessers ein. Aus der
DE 295 09 893 U1 ist dagegen eine Positioniereinrichtung für Untermesser bei Längsschneidemaschinen
bekannt, bei der eine Greifvorrichtung zum beidseitiger umfangseitigen Ergreifen der
Untermesser vorgesehen ist. Durch Verschiebung der Positioniereinrichtung entlang
der Längsachse der Welle können somit die Ringmesser entlang dieser Welle verschoben
werden.
[0008] Nachteilig ist hierbei, dass es zu Verkantungen durch Schrägstellungen der Messer
auf der Welle kommt. Eine reibungsarme und exakte Positionierung ist so kaum möglich.
[0009] Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, ein Ringmessermodul für ein Längsschneidsystem
für ein bahnförmiges Material und ein entsprechendes Längsschneidsystem anzugeben,
mit denen eine exakte Positionierung der Ringmesser ermöglicht wird.
[0010] Ein Ringmessermodul mit den Merkmalen des Anspruchs 1 löst diese Aufgabe. Das Ringmesser
wird dementsprechend vom Greifelement festgehalten. Das Ringmesser wird daher sicher
ergriffen und an die gewünschte Position transportiert. Im Stand der Technik wird
es dagegen lediglich durch die Positioniereinrichtung geführt und mehr oder weniger
an die richtige Position verschoben. Verkantungen verhindern dabei eine exakte Positionierung.
Die erfindungsgemäße Lösung bietet den Vorteil, dass ein Verkanten des Ringmessers
auf der Welle verhindert wird.
[0011] Das Greifelement ist mit dem Ringmesser bevorzugt lösbar verbindbar. Dabei bilden
das Ringmesser und des Greifelement vorzugsweise eine Einheit, insbesondere eine feste
Einheit. Dies bedeutet, dass das Greifelement mit dem damit verbundenen Ringmesser
gemeinsam bewegt werden kann. Durch das Ergreifen ist das Ringmesser unabhängig von
der Führung durch die Welle bewegbar. Dies ist im Stand der Technik nicht möglich,
wo nur eine Führung des Ringmessers auf der Welle ermöglicht wird. Insbesondere sind
das Ringmesser und das Greifelement gemeinsam als Einheit in mehreren, insbesondere
allen Raumrichtungen bewegbar. Damit wird eine exakte und praktisch beliebige Positionierung
des Ringmessers auf der Welle ermöglicht.
[0012] Weiter bevorzugt ist das Greifelement mehrteilig ausgebildet. Vorzugsweise weist
das Greifelement mehrere, insbesondere relativ zueinander bewegbare Greifelementteile
auf. Diese Greifelementteile ermöglichen, dass ein Ergreifen des Ringmessers erfolgen
kann. Es erfolgt also eine Lagerung des Ringmessers am Greifelement. Hierzu sind verschiedene
relativ zueinander bewegbare Greifelementteile erforderlich. Besonders bevorzugt sind
wenigstens zwei Klemmbacken vorgesehen. Diese Klemmbacken dienen dazu, mit dem Ringmesser
in Eingriff zu gelangen.
[0013] Die Greifelementteile sind insbesondere parallel zueinander bewegbar. Vorzugsweise
ist der Abstand wenigstens eines Teils der Greifelementteile zueinander variierbar.
Eine solche parallele Bewegbarkeit beziehungsweise Parallelverschiebung der Greifelementteile
zueinander dient dazu, dass ein Ergreifen und Lagern des Ringmessers ermöglicht wird.
Die Parallelverschiebung erfolgt insbesondere im Bereich einzelner Abschnitte oder
Teile der Greifelementteile. Besonders bevorzugt können beispielsweise die Klemmbacken
parallel zueinander verschoben werden. Insbesondere wird der Abstand variiert.
[0014] Bevorzugt ist das Greifelement zumindest korrespondierend zu einem Teil des Ringmessers
ausgebildet. Vorzugsweise handelt es sich dabei um einen kreissegmentartigen Teilbereich.
Um eine sichere Verbindung zwischen dem Greifelement und dem Ringmesser zu ermöglichen,
ist eine möglichst passgenaue Ausbildung erforderlich. Da das Ringmesser eine kreisförmige
äußere Form aufweist, ist dementsprechend das Greifelement beziehungsweise sind die
Greifelementteile entsprechend ausgebildet. Vorzugsweise ist ein Kreisausschnitt,
dass heißt vorzugsweise typisch zwischen einem viertel Kreis und einem halben Kreis,
also zwischen 90° und 180° erforderlich, um eine stabile Lagerung des Ringmesser zu
ermöglichen.
[0015] Besonders bevorzugt sind die Greifelementteile mit dem Ringmesser verspannbar. Die
Verspannung erfolgt insbesondere mit einer Aussparung und/oder einem Vorsprung des
Ringmessers. Das Ringmesser weist in der Regel mehrere umlaufende rillenförmige Aussparungen
oder Nuten auf. In eine solche Aussparung greifen die Greifelementteile typsicherweise
ein, um dort verspannt zu werden. Dies bedeutet, dass beispielsweise zwei Greifelementteile
in die Aussparung eingebracht werden und in der Aussparung verspannt werden. Gleiches
kann ebenfalls mit einem Vorsprung geschehen, an dem die Greifelementteile ebenfalls
verspannt werden können. Verspannen bedeutet hierbei insbesondere, dass die Greifelementteile
mit Kraft gegeneinander oder auseinander bewegt werden. Sie werden dann mit einer
Aussparung beziehungsweise mit einem Vorsprung des Ringmessers in Anlage gebracht
und durch Kraftwirkung und Reibkraft dort gehalten. Hierdurch ist es möglich, dass
vorhandene Bestandteile des Ringmesser, hier insbesondere die Aussparungen beziehungsweise
Vorsprünge, dazu benutzt werden können, eine Lagerung des Ringmessers zu erreichen.
[0016] Besonders bevorzugt weisen die Greifelementteile jeweils wenigstens einen vorstehenden
Abschnitt auf. Diese Abschnitte sind dazu geeignet, an einer der Seitenflächen einer
Aussparung beziehungsweise eines Vorsprungs des Ringmessers zur Anlage gebracht zu
werden. Die Abschnitte werden dabei insbesondere unter Druck beziehungsweise durch
Verspannen mit den Seitenflächen der Aussparungen beziehungsweise des Vorsprungs in
Kontakt gebracht. Hiermit wird erreicht, dass eine feste Verbindung zwischen dem Ringmesser
und dem Greifelement ermöglicht wird. Somit wird eine sichere Lagerung des Ringmesser
ermöglicht. Das Greifelement weist Klemmbacken auf, die in einer Nut des Ringmessers
verspannbar sind. Dieses Verspannen erfolgt durch Auseinanderbewegen der Klemmbacken.
Damit wird ein beidseitiges Heranbewegen an die Seitenflächen der Nut erreicht.
[0017] Die Klemmbacken sind bevorzugt zumindest abschnittsweise bogenförmig und/oder zumindest
etwa einen Viertelkreis umspannend ausgebildet. Damit wird eine sichere Anlage am
Messer erreicht.
[0018] Die Klemmbacken sind besonders bevorzugt abschnittsweise unterbrochen ausgebildet
sind. Dabei ist vorzugsweise eine Lagerung des Ringmessers an zumindest drei Punkten
oder Abschnitten der Klemmbacken vorgesehen, insbesondere jeder der Klemmbacken. Eine
Drei-Punkt-Lagerung ermöglichst eine besonders stabile uns genaue Positionierung der
Ringmesser.
[0019] Das Greifelement ist insbesondere zumindest entlang der Welle verschiebbar. Dies
dient dazu, eine genaue Positionierung des wenigstens einen Ringmessers zu erreichen.
Das Greifelement ist allerdings vorzugsweise nicht an der Welle selber gelagert, sondern
separat davon. Damit ist die Welle nach wie vor frei drehbar. Indem aber eine Verschiebbarkeit
entlang der gesamten Länge der Welle ermöglicht wird, kann das Greifelement das wenigstens
eine Ringmesser beliebig auf der Welle positionieren.
[0020] Das Greifelement ist weiter bevorzugt in mehreren Achsen relativ zur Welle beziehungsweise
zum Ringmesser bewegbar. Die Positioniereinrichtung weist hierzu vorzugsweise eine
mehrachsige Verstelleinrichtung für das Greifelement auf. Damit wird erreicht, dass
das Greifelement nicht lediglich entlang der Achse der Welle bewegbar ist, sondern
auch senkrecht dazu in beiden Richtungen. Damit kann eine exakte Führung des Ringmessers
über die Welle erreicht werden, insbesondere ohne eine Berührung der Welle beziehungsweise
ohne unnötige Reibkräfte und ähnliches.
[0021] Die eingangs genannte Aufgabe wird außerdem gelöst durch ein Längsschneidsystem mit
den Merkmalen des Anspruchs 15. Dieses beinhaltet ein Ringmessermodul gemäß den obigen
Ausführungen. Ein solches Längsschneidsystem ist insbesondere zur Verwenden mit Schermessern
ausgebildet. Diese Schermesser als Obermesser weisen dazu entsprechende Ringmesser
als Gegenstücke und Untermesser auf.
[0022] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen
näher beschrieben. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- ein Längsschneidsystem mit einem erfindungsgemäßen Ringmessermodul in einer perspektivischen
Ansicht,
- Fig. 2
- eine frontale Schnittansicht durch das Längsschneidsystem der Fig. 1,
- Fig. 3
- das erfindungsgemäße Ringmessermodul in einer detaillierten, perspektivischen Darstellung,
- Fig.4
- einen ausschnittsweise Frontansicht einer erfindungsgemäßen Positioniereinrichtung
mit einem Greifelement,
- Fig. 5
- eine Schnittansicht durch eine Expansionswelle mit Ringmesser und Greifelement,
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht eines Greifelements einer erfindungsgemäßen Positioniereinrichtung,
- Fig. 7
- eine Seitenansicht des Greifelements der Fig. 6, und
- Fig. 8
- eine Seitenansicht aus anderer Perspektive des Greifelements der Fig. 6.
[0023] In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Längsschneidsystem abgebildet. Das Längsschneidsystem
10 dient dazu, ein bahnförmiges Material 11 in schmalere Streifen 12 aufzuteilen,
sprich in Längsrichtung zu zerschneiden.
[0024] Hierzu wird das bahnförmige Material 11 mittels mehrerer Walzen 13 beziehungsweise
Wellen 15 horizontal durch das Längsschneidsystem 10 hindurchgeführt. Die Walzen 13
beziehungsweise Wellen 14 sind in einem Rahmen 17 gelagert. Dieser Rahmen 17 weist
zwei Seitenteile 18 und 19 auf, die mittels zweier bodenseitiger Streben 20 verbunden
sind. Bodenseitig sind außerdem Standfüße 21 vorgesehen, die mit Dämpfungselementen
wie beispielsweise Federn versehen sein können.
[0025] Oberhalb der Walzen 13 beziehungsweise Wellen 14 ist die eigentliche Schneidevorrichtung
22 angeordnet. Diese beinhaltet eine Haltevorrichtung 23, die zur Lagerung von Messerhaltern
24 dient. Jeder Messerhalter 24 weist wenigstens ein Messer 25 auf. Diese Messer 25
dienen zum Zerschneiden des bahnförmigen Materials 11 in mehrere Streifen 12. Indem
mehrere Messer 25 nebeneinander angeordnet sind, können gleichzeitig mehrere in Längsrichtung
verlaufende Streifen 12 aus dem bahnförmigen Material 11 zugeschnitten werden.
[0026] Es kann sich bei den Messern 25 um unterschiedliche Messertypen handeln, je nach
Einsatzzweck und Material. Im vorliegenden Fall wird ein Längsschneidsystem 10 mit
einem Scherschnitt als Schneidverfahren beschrieben. Dabei sind die oberen Messer
25 als Schermesser ausgebildet. Die Messer 25 sind jeweils in einem Messerhalter 24
gelagert. Die Messerhalter 24 wiederum in einer Haltevorrichtung 23 eingesetzt und
dort fixiert und positioniert. Zum Einsetzen der Messerhalter 24 in die und Positionieren
der Messerhalter 24 in der Haltevorrichtung 23 dient eine Handhabungsvorrichtung 26.
[0027] Die Messer 25 sind als Rundmesser mit einer dünnen kreisförmigen Klinge 27 ausgestattet.
Um einen Scherschnitt zu ermöglichen, arbeiten die Messer 25 mit in korrespondierenden
unteren Ringmessern 15 zusammen. Dies ist insbesondere in Ausschnitt E der Fig. 2
zu erkennen. Das obere Messer 25 liegt an einer Seitenkante einer Kante des Ringmessers
15 an. Das Ringmesser 15 weist mehrere Aussparungen in Form von Nuten 28 auf. Diese
können alternativ zum Eingreifen beziehungsweise Anliegen des oberen Schermessers
25 verwendet werden. Da das Messer 25 mittels einer Feder an die Seitenkante der Nut
28 des Ringmessers 15 angedrückt wird, wird ein zwischen Ringmesser 15 und oberen
Messer 25 durchgeführtes bahnförmiges Material 11 in Streifen 12 zerschnitten.
[0028] In Fig. 3 ist das Ringmessermodul 16, das bereits in den Fig. 1 und 2 überblicksartig
gezeigt ist, im Detail dargestellt. Den wesentlichen Bestandteil bildet die Welle
14, die hier als Expansionswelle ausgebildet ist. Eine Reihe von Ringmessern 15 ist
auf diese Welle 14 aufgesteckt. Hierzu dient der kreisförmige Ausschnitt der ringförmigen
Messer 15. Die Welle 14 weist zur Fixierung der Ringmesser 15 mehrere Expansionselemente
30 auf. Wie insbesondere in der Fig. 5 zu erkennen ist, können mehrere, wie hier beispielsweise
drei Expansionselemente 30 gleichmäßig auf den Umfang der Expansionswelle 14 verteilt
sein. Demnach sind die drei Expansionselemente 30 hier im Winkel von 120° angeordnet.
[0029] Das Ringmesser 15 wird durch die aktivierten Expansionselemente 30 auf der Welle
14 verspannt. Hierzu üben die Expansionselemente 30 einen nach außen gerichteten Druck
auf die Innenseite der Ringmesser 15 aus. Dies kann beispielsweise durch pneumatische
oder hydraulische Druckbeaufschlagung oder auch durch mechanische Verstellung der
Expansionselemente 30 nach außen erfolgen.
[0030] Um die Ringmesser 15 auf der Expansionswelle 14 verschieben zu können, ist ein Deaktivieren
beziehungsweise Lösen der Expansionselemente 30 erforderlich. Hierzu kann beispielsweise
der Druck abgelassen werden oder eine mechanische Verstellung der Expansionselemente
30 nach innen erfolgen.
[0031] Indem eine genaue Passung der Ringmesser 15 auf der Welle 14 vorgesehen ist, können
die Ringmesser 15 auch bei deaktivierten Expansionselementen 30 in ihrer Position
gehalten werden. Hierzu kann beispielsweise auch ein elastisches Material 31, wie
insbesondere ein Kunststoff oder Gummi, im Bereich der Expansionselemente 30 vorgesehen
sein. Indem das elastische Material 31 auf der Oberfläche der Expansionselemente 30
angebracht ist, kann es mit dem Ringmesser 15 in Kontakt gelangen und diese am Verrutschen
hindern. Das elastische Material 31 muss dann hierzu zumindest etwas über den Umfang
des zylinderförmigen Körpers der Expansionswelle 14 hervorstehen. Aufgrund eines solchen
Material wird eine geringe Haltekraft auf die Ringmesser 15 ausgeübt, um so ein Verrutschen
zu verhindern. Die Ringmesser 15 verbleiben in diesem Fall auch bei deaktivierten
Expansionselementen an ihrer Position auf der Welle 14. Alternativ kann auch eine
leichte Aktivierung der Expansionselemente 30 verbleiben.
[0032] Die Welle 14 ist über einen motorischen Drehantrieb 32 antreibbar, so dass sie in
Drehung um ihre Längsachse versetzt werden kann. Des weiteren kann eine Höhenverstellung
mittels eines Vertikalantriebs 33 möglich sein. Dieser vertikale Antrieb 33 arbeitet
insbesondere pneumatisch. Hierzu ist das Ringmessermodul 16 mittels Schienen 34 vertikal
gelagert.
[0033] Zum Positionieren der Ringmesser 15 auf der Welle 14 ist eine Positioniereinrichtung
35 vorgesehen. Diese Positioniereinrichtung 35 weist einen Greifer beziehungsweise
ein Greifelement 36 auf. Das Greifelement 36 umfasst in diesem Fall wiederum zwei
Klemmbacken 37. Die beiden Klemmbacken 37 sind mittels eines Klemmbackenantriebs 38
relativ zueinander verstellbar.
[0034] Die Positioniereinrichtung 35 ist außerdem entlang der Längsachse der Welle 14 mittels
eines Horizontalantriebs 39 verstellbar. Hierzu dient ein Gewindetrieb 40, der hier
als spielfreier Kugelgewindetrieb ausgebildet ist. Damit kann der gesamte Greifer
36 entlang der Längsachse der Expansionswelle 14 verstellt werden. Außerdem ist noch
ein Vertikalantrieb 44 vorgesehen, der zur Höhenverstellung entlang einer Schiene
45 dient.
[0035] Die Klemmbacken 37 sind als kreissegmentförmige Vorsprünge ausgebildet. An jedem
der beiden Greifelementteile 41 und 42 sind dabei die jeweiligen Klemmbacken 37 als
Vorsprünge ausgebildet. Da deren Form zumindest abschnittsweise der Form der Nuten
28 in den Ringmessern 15 entspricht, können die Klemmbacken 37 direkt in eine oder
mehrere dieser Nuten 28 eingreifen. Dies ist beispielsweise in Fig. 4 dargestellt.
[0036] Mittels des Klemmbackenantriebs 38 lässt sich dazu das bewegliche Greifelementteil
42 relativ zum feststehenden Greifelementteil 41 verstellen. Hierzu ist es folglich
parallel zum Greifelementteil 41 entlang der Längsachse der Welle 14 nach rechts und
links in der Zeichnungsebene der Fig. 4 bewegbar. Damit wird erreicht, dass die beiden
Vorsprünge in Form der Klemmbacken 37 in einer Nut 28 des Ringmessers 15 auseinander
oder zusammen bewegt werden können. Durch Auseinanderbewegen kann somit ein Verspannen
in einer Nut 28 erfolgen. Dazu werden die Klemmbacken 37 links beziehungsweise rechts
an die Seitenflächen der Nut 28 heran bewegt und angedrückt. Aufgrund der etwa einen
Viertelkreis umspannenden Ausbildung der Klemmbacken 37 wird eine stabile und vollständige
Lagerung des Ringmessers 15 erreicht. Alternativ kann auch ein Verspannen eines Vorsprungs
des Ringmessers 15 mittels der Klemmbacken 37 erreichen. Diese werden dazu zusammen
bewegt und seitlich verspannt.
[0037] Aufgrund der Verstellmöglichkeiten des Greifelements 36 lassen sich die Ringmesser
15 praktisch entlang der gesamten Welle 14 verschieben. Die Positionierung der Ringmesser
15 erfolgt dabei in der Regel passend zu den oberen Messern 25. Hier muss eine entsprechende
Anlage der Klingen 27 an den entsprechenden Seitenflächen der Nuten 28 erfolgen, um
einen sauberen Schnitt zu ermöglichen. Die Positionierung entlang der Längsachse der
Welle 14 erfolgt dabei typischerweise computergesteuert. Die Positionserfassung erfolgt
vorzugsweise über Absolutwertgeber. Aufgrund einer entsprechenden Positionierung des
Greifelements 36 korrespondiert dann die Position der Ringmessers 15 entsprechend
mit der Position der oberen Messer 25. Die oberen Messer 25 können dabei mittels der
Handhabungsvorrichtung 26 an die entsprechende Stelle in der Haltevorrichtung 23 bewegt
werden.
[0038] Alternativ zu dem hier dargestellten ununterbrochenen Kreissegment der Klemmbacken
37 können diese beispielsweise auch abschnittsweise unterbrochen sein. Entscheidend
ist im Wesentlichen eine Lagerung durch Verspannen an zumindest drei Punkten oder
eine entsprechend großflächige Lagerung, um so ein sicheres Ergreifen des jeweiligen
Ringmessers 15 zu erreichen.
Bezugszeichenliste:
| 10 |
Längsschneidsystem |
37 |
Klemmbacke |
| 11 |
bahnförmiges Material |
38 |
Klemmbackenantrieb |
| 12 |
Streifen |
39 |
Horizontalantrieb |
| 13 |
Walze |
40 |
Kugelgewindetrieb |
| 14 |
Expansionswelle |
41 |
Greifelementteil |
| 15 |
Ringmesser |
42 |
Greifelementteil |
| 16 |
Ringmessermodul |
43 |
Vorsprung |
| 17 |
Rahmen |
44 |
Vertikalantrieb |
| 18 |
Seitenteil |
45 |
Schiene |
| 19 |
Seitenteil |
|
|
| 20 |
Strebe |
|
|
| 21 |
Standfuß |
|
|
| 22 |
Schneidevorrichtung |
|
|
| 23 |
Haltevorrichtung |
|
|
| 24 |
Messerhalter |
|
|
| 25 |
Messer |
|
|
| 26 |
Handhabungsvorrichtung |
|
|
| 27 |
Klinge |
|
|
| 28 |
Nut |
|
|
| 30 |
Expansionselement |
|
|
| 31 |
elastisches Material |
|
|
| 32 |
Drehantrieb |
|
|
| 33 |
Vertikalantrieb |
|
|
| 34 |
Schiene |
|
|
| 35 |
Positioniereinrichtung |
|
|
| 36 |
Greifelement |
|
|
1. Ringmessermodul für ein Längsschneidsystem (10) für ein bahnförmiges Material (11),
mit wenigstens einem Ringmesser (15) und einer Welle (14), insbesondere Expansionswelle,
zum Aufstecken und lösbaren Fixieren des wenigstens einen Ringmessers (15), und mit
wenigstens einer Positioniereinrichtung (35) zum Verschieben des wenigstens einen
Ringmessers (15) auf der Welle (14), wobei die Positioniereinrichtung (35) wenigstens
ein Greifelement (36) zum Ergreifen des wenigstens einen Ringmessers (15) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Greifelement (36) klemmbacken (37) aufweist, die in einer Nut (28) des Ringmessers
(15) durch Auseinanderbewegen verspannbar sind.
2. Ringmessermodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Greifelement (36) mit dem Ringmesser (15) lösbar verbindbar ist, insbesondere
derart, dass das Ringmesser (15) und das Greifelement (36) eine Einheit bilden, insbesondere
eine feste Einheit.
3. Ringmessermodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringmesser (15) und das Greifelement (36) gemeinsam bewegbar sind, vorzugsweise
in mehreren, insbesondere allen Raumrichtungen.
4. Ringmessermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Greifelement (36) mehrteilig ausgebildet ist, vorzugsweise mehrere relativ zueinander
bewegbare Greifelementteile (41, 42) aufweist.
5. Ringmessermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifelementteile (41, 42) parallel zueinander bewegbar sind, wobei vorzugsweise
der Abstand wenigstens eines Teils der Greifelementteile (41, 42) variierbar ist.
6. Ringmessermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Greifelement (36) zumindest korrespondierend zu einem Teilbereich des Ringmessers
(15) ausgebildet ist, vorzugsweise einem kreissegmentartigen Teilbereich.
7. Ringmessermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifelementteile (41, 42) mit dem Ringmesser (15) verspannbar sind, insbesondere
mit einer Aussparung, wie einer Nut (38), und/oder einem Vorsprung des Ringmessers
(15), vorzugsweise beidseitig der Aussparung und/oder des Vorsprungs.
8. Ringmessermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifelementteile (41, 42) jeweils wenigstens einen vorzugsweise vorstehenden
Abschnitt zum Ergreifen des Ringmessers (15) aufweisen, insbesondere wenigstens eine
Klemmbacke (37).
9. Ringmessermodul nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschnitte und/oder Klemmbacken (37) an jeweils einer Seitenfläche einer Aussparung
beziehungsweise eines Vorsprungs des Ringmessers (15) zur Anlage bringbar sind, vorzugsweise
damit verspannbar.
10. Ringmessermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (37) zumindest abschnittsweise bogenförmig und/oder zumindest etwa
einen Viertelkreis umspannend ausgebildet sind.
11. Ringmessermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (37) abschnittsweise unterbrochen ausgebildet sind, wobei vorzugsweise
eine Lagerung des Ringmessers (15) an zumindest drei Punkten oder Abschnitten jeder
der Klemmbacken (37) vorgesehen ist.
12. Ringmessermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Greifelement (36) zumindest entlang der Welle (14) verschiebbar ist zur Positionierung
des wenigstens einen Ringmessers (15).
13. Ringmessermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Greifelement (36) in mehreren Achsen relativ zur Welle beziehungsweise zum Ringmesser
(15) bewegbar ist, wobei die Positioniereinrichtung (35) vorzugsweise eine mehrachsige
Verstelleinrichtung für das Greifelement (36) aufweist.
14. Längsschneidsystem mit einem Ringmessermodul (16) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Annular knife module for a longitudinal cutting system (10) for a web-shaped material
(11), having at least one annular knife (15) and a shaft (14), in particular an expansion
shaft, for plug-fitting and releasably fixing the at least one annular knife (15),
and having at least one positioning installation (35) for displacing the at least
one annular knife (15) on the shaft (14), wherein the positioning installation (35)
has at least one gripper element (36) for gripping the at least one annular knife
(15), characterized in that the gripper element (36) has clamping jaws (37) which are capable of clamping by
moving apart in a groove (28) of the annular knife (15).
2. Annular knife module according to Claim 1, characterized in that the gripper element (36) is releasably connectable to the annular knife (15), in
particular in such a manner that the annular knife (15) and the gripper element (36)
form one unit, in particular a fixed unit.
3. Annular knife module according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the annular knife (15) and the gripper element (36) are movable in a conjoint manner,
preferably in a plurality of, in particular all, spatial directions.
4. Annular knife module according to one of the preceding claims, characterized in that the gripper element (36) is configured in multiple parts, preferably in a plurality
of gripper element parts (41, 42) that are movable relative to one another.
5. Annular knife module according to one of the preceding claims, characterized in that the gripper elements (41, 42) are movable in a mutually parallel manner, wherein
the spacing of preferably at least one part of the gripper element parts (41, 42)
is variable.
6. Annular knife module according to one of the preceding claims, characterized in that the gripper element (36) is configured so as to correspond to at least a part-region,
preferably a part-region in the manner of a segment of a circle, of the annular knife
(15).
7. Annular knife module according to one of the preceding claims, characterized in that the gripper element parts (41, 42) are capable of being clamped to the annular knife
(15), in particular by way of a clearance such as a groove (38) and/or a protrusion
of the annular knife (15), preferably on both sides of the clearance and/or of the
protrusion.
8. Annular knife module according to one of the preceding claims, characterized in that the gripper element parts (41, 42) each have at least one preferable projecting portion,
in particular at least one clamping jaw (37), for gripping the annular knife (15).
9. Annular knife module according to Claim 8, characterized in that the portions and/or clamping jaws (37) in each case can be brought to bear on, preferably
are clampable to, one lateral face of a clearance or of a protrusion, respectively,
of the annular knife (15).
10. Annular knife module according to one of the preceding claims, characterized in that the clamping jaws (37) are configured so as to be arcuate at least in portions and/or
so as to span at least approximately a quadrant.
11. Annular knife module according to one of the preceding claims, characterized in that the clamping jaws (37) are configured so as to be interrupted in portions, wherein
preferably a mounting of the annular knife (15) is provided on at least three points
or portions of each of the clamping jaws (37).
12. Annular knife module according to one of the preceding claims, characterized in that the gripper element (36) for positioning the at least one annular knife (15) is displaceable
at least along the shaft (14).
13. Annular knife module according to one of the preceding claims, characterized in that the gripper element (36) is movable relative to the shaft or to the annular knife
(15), respectively, in a plurality of axes, wherein the positioning installation (35)
preferably has a multi-axis adjustment installation for the gripper element (36) .
14. Longitudinal cutting system having an annular knife module (16) according to one of
the preceding claims.
1. Module de lame annulaire pour un système de coupe longitudinale (10) pour un matériau
en forme de bande (11), comprenant au moins une lame annulaire (15) et un arbre (14),
en particulier un arbre d'expansion, pour enficher et fixer de manière amovible l'au
moins une lame annulaire (15), et comprenant au moins un dispositif de positionnement
(35) pour déplacer l'au moins une lame annulaire (15) sur l'arbre (14), le dispositif
de positionnement (35) présentant au moins un élément de préhension (36) pour saisir
l'au moins une lame annulaire (15), caractérisé en ce que l'élément de préhension (36) présente des mâchoires de serrage (37) qui peuvent être
serrées dans une rainure (28) de la lame annulaire (15) par écartement l'une de l'autre.
2. Module de lame annulaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de préhension (36) peut être connecté de manière amovible à la lame annulaire
(15), en particulier de telle sorte que la lame annulaire (15) et l'élément de préhension
(36) forment une unité, en particulier une unité fixe.
3. Module de lame annulaire selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la lame annulaire (15) et l'élément de préhension (36) peuvent être déplacés ensemble,
de préférence dans plusieurs, en particulier dans toutes les directions spatiales.
4. Module de lame annulaire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de préhension (36) est réalisé en plusieurs parties, de préférence présente
plusieurs parties d'éléments de préhension (41, 42) déplaçables les unes par rapport
aux autres.
5. Module de lame annulaire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parties d'éléments de préhension (41, 42) peuvent être déplacées parallèlement
les unes aux autres, de préférence, la distance d'au moins une partie des parties
d'éléments de préhension (41, 42) pouvant être variée.
6. Module de lame annulaire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de préhension (36) est réalisé de manière à correspondre au moins à une
région partielle de la lame annulaire (15), de préférence à une région partielle de
type segment de cercle.
7. Module de lame annulaire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parties d'éléments de préhension (41, 42) peuvent être serrées avec la lame annulaire
(15), en particulier avec un évidement tel qu'une rainure (38), et/ou une saillie
de la lame annulaire (15), de préférence des deux côtés de l'évidement et/ou de la
saillie.
8. Module de lame annulaire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parties d'éléments de préhension (41, 42) présentent à chaque fois au moins une
portion de préférence saillante pour saisir la lame annulaire (15), en particulier
au moins une mâchoire de serrage (37).
9. Module de lame annulaire selon la revendication 8, caractérisé en ce que les portions et/ou les mâchoires de serrage (37) peuvent être amenées en appui à
chaque fois contre une surface latérale d'un évidement ou d'une saillie de la lame
annulaire (15), de préférence peuvent être serrées avec celui-ci ou celle-ci.
10. Module de lame annulaire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les mâchoires de serrage (37) sont réalisées au moins en partie sous forme courbe
et/ou de manière à couvrir au moins approximativement un quart de cercle.
11. Module de lame annulaire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les mâchoires de serrage (37) sont réalisées en partie sous forme interrompue, un
support sur palier de la lame annulaire (15) étant de préférence prévu au niveau d'au
moins trois points ou trois portions de chacune des mâchoires de serrage (37).
12. Module de lame annulaire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de préhension (36) peut être déplacé au moins le long de l'arbre (14) pour
le positionnement de l'au moins une lame annulaire (15) .
13. Module de lame annulaire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de préhension (36) peut être déplacé dans plusieurs axes par rapport à
l'arbre, respectivement par rapport à la lame annulaire (15), le dispositif de positionnement
(35) présentant de préférence un dispositif de réglage à plusieurs axes pour l'élément
de préhension (36) .
14. Système de coupe longitudinale comprenant un module de lame annulaire (16) selon l'une
quelconque des revendications précédentes.
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