[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spreizvorrichtung zum Aufschlagen eines Identifikationsdokumentes.
[0002] Identifikationsdokumente können in Form von Karten oder alternativ als heftartige
bzw. buchartige Dokumente vorliegen. Letztere sind durch mehrere Dokumentenseiten,
welche durch eine Heftbindung bzw. Buchbindung miteinander verbunden sind, gekennzeichnet.
Häufig weisen derartige Dokumente zusätzlich Einbanddecken auf. Ein Identifikationsdokument,
wie ein Reisepass, kann außenliegende und typischerweise steife Einbanddecken, eine
Datenseite, welche Daten zu der dem Identifikationsdokument zugeordneten Person umfasst,
und weitere Einlegeblätter, beispielsweise zum Eintragen von Sichtvermerken, umfassen.
[0003] Identifikationsdokumente weisen oft eine Mehrzahl von Sicherheitsmerkmalen auf, um
eine Fälschung oder Verfälschung des Identifikationsdokumentes erkennen zu können.
Einige dieser Sicherheitsmerkmale sind allen Identifikationsdokumenten einer Art gemein.
Diese Sicherheitsmerkmale können zur Überprüfung der Echtheit eines Identifikationsdokumentes
verwendet werden. Andere Sicherheitsmerkmale können zu einer Individualisierung des
Identifikationsdokumentes, beispielsweise einer Personalisierung, verwendet werden.
Letztere Merkmale können zur Zuordnung des Identifikationsdokumentes zu einer Person
oder einer Sache verwendet werden. Für eine Personalisierung können beispielsweise
Name, Anschrift, Geburtsdaten, Gesichtsbild und/oder ein Fingerabdruck der dem Identifikationsdokument
zugeordneten Person verwendet werden.
[0004] In einem Herstellungsprozess für heftartige bzw. buchartige Identifikationsdokumente
werden häufig zunächst Rohexemplare hergestellt, welche sämtliche oder im Wesentlichen
sämtliche gattungsgemäßen Sicherheitsmerkmale aufweisen, die allen Identifikationsdokumenten
der entsprechenden Art gemein sind. Für eine Individualisierung, beispielsweise eine
Personalisierung, der einzelnen Identifikationsdokumente sind diese Rohexemplare dann
mit den weiteren Sicherheitsmerkmalen zu versehen. Hierzu ist es vorteilhaft, das
heftartige bzw. buchartige Dokument so aufzuschlagen, dass die für die Individualisierung
vorgesehene Seite derart aufgeschlagen ist, dass die vorgesehenen Sicherheitsmerkmale
aufgebracht werden können bzw. dass das Identifikationsdokument weiter bearbeitet
werden kann.
DE 200 02 999 U1 offenbart eine Spreizvorrichtung zum Aufschlagen eines Identifikationsdokumentes,
mit: einem ersten Spreizarm (5, Fig. 3b), welcher an einem ersten Spreizarmabschnitt
(über 39) ein erstes Anpresselement (S. 9 Z. 30-S. 10 Z. 7) und an einem zweiten Spreizarmabschnitt
(in 39) ein erstes Führungselement (Teil von 5, der auch bei Rotation von 5 innerhalb
von 39 bleibt) umfasst, wobei das erste Anpresselement gegen das Identifikationsdokument
anpressbar ist; einer Spreizarmführung (7) mit einer ersten Führungsausnehmung (39)
zum beweglichen Aufnehmen (Rotation) des ersten Führungselementes des ersten Spreizarmes;
einem zweiten Spreizarm (5), welcher gegen das Identifikationsdokument anpressbar
ist.
DE 200 02 999 U1 offenbart nicht, dass das erste Führungselement bei einem Anpressdruck auf das erste
Anpresselement in der ersten Führungsausnehmung verdrängbar ist und auch nicht, dass
der erste Spreizarm durch eine Verdrängung des ersten Führungselementes in der ersten
Führungsausnehmung relativ zu dem zweiten Spreizarm seitlich spreizbar ist, um das
Identifikationsdokument aufzuschlagen.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein effizientes und kostengünstiges
Konzept für eine Vorrichtung zum Aufschlagen eines Identifikationsdokumentes zu schaffen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungsformen sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche, der Beschreibung
sowie der Zeichnungen.
[0007] Die Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass die obige Aufgabe durch eine Spreizvorrichtung
gelöst werden kann, welche die Seiten eines buchartigen Identifikationsdokumentes
durch Spreizen aufklappen bzw. aufschlagen kann. Die Spreizvorrichtung umfasst zwei
Spreizarme, welche mittels einer Spreizarmführung gelenkt und von innen nach außen
gespreizt werden. Das Identifikationsdokument wird dadurch ohne Bildung von Falten
oder Wölbungen aufgeschlagen.
[0008] Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die Erfindung eine Spreizvorrichtung zum Aufschlagen
eines Identifikationsdokumentes, mit: einem ersten Spreizarm, welcher an einem ersten
Spreizarmabschnitt ein erstes Anpresselement und an einem zweiten Spreizarmabschnitt
ein erstes Führungselement umfasst, wobei das erste Anpresselement gegen das Identifikationsdokument
anpressbar ist, einer Spreizarmführung mit einer ersten Führungsausnehmung zum beweglichen
Aufnehmen des ersten Führungselementes des ersten Spreizarmes, wobei das erste Führungselement
bei einem Anpressdruck auf das erste Anpresselement in der ersten Führungsausnehmung
verdrängbar ist, einem zweiten Spreizarm, welcher gegen das Identifikationsdokument
anpressbar ist, und wobei der erste Spreizarm durch eine Verdrängung des ersten Führungselementes
in der ersten Führungsausnehmung relativ zu dem zweiten Spreizarm seitlich spreizbar
ist, um das Identifikationsdokument aufzuschlagen. Dadurch wird der Vorteil erreicht,
dass eine Vorrichtung zum automatisierten Aufschlagen eines Identifikationsdokumentes
bereitgestellt wird.
[0009] Das Identifikationsdokument kann eines der folgenden Identifikationsdokumente sein:
Identitätsdokument, wie Personalausweis, Reisepass, Zugangskontrollausweis, Berechtigungsausweis,
Unternehmensausweis, Steuerzeichen oder Ticket, Geburtsurkunde, Führerschein oder
Kraftfahrzeugausweis, Zahlungsmittel, beispielsweise eine Bankkarte oder Kreditkarte.
Das Identifikationsdokument kann ferner einen elektronisch auslesbaren Schaltkreis,
beispielsweise einen RFID-Chip umfassen. Das Identifikationsdokument kann ein- oder
mehrlagig bzw. papier- und/oder kunststoffbasiert sein. Das Identifikationsdokument
kann aus kunststoffbasierten Folien aufgebaut sein, welche zu einem Kartenkörper mittels
Verkleben und/oder Laminieren zusammengefügt werden, wobei die Folien bevorzugt ähnliche
stoffliche Eigenschaften aufweisen.
[0010] Ferner kann das Identifikationsdokument in Form eines heftartigen oder buchartigen
Dokumentes vorliegen. Das Identifikationsdokument kann mehrere Seiten, Blätter und/oder
Karten umfassen, welche mittels einer Heftbindung oder Buchbindung miteinander verbunden
sind. Ferner kann das Identifikationsdokument einen steifen Einband, beispielsweise
einen Bucheinband, umfassen, um ein Knicken des Identifikationsdokumentes zu verhindern.
[0011] Das Identifikationsdokument kann ferner teilweise aufgeschlagen in die Spreizvorrichtung
zum Aufschlagen eines Identifikationsdokumentes eingeführt werden. Das Identifikationsdokument
kann dazu in einem Winkel von 10°, 20°, 30°, 40°, 50°, 60°, 70°, 80°, 90°, 100°, 110°,
120°, 130°, 140° oder 150° aufgeschlagen sein.
[0012] Der jeweilige Spreizarm kann durch eine Stange oder ein Rohr aus Metall oder Kunststoff
gebildet sein.
[0013] Der erste Spreizarmabschnitt kann ein unterer Abschnitt bzw. ein Ende des ersten
Spreizarmes sein.
[0014] Das erste Anpresselement kann ein Gleitelement oder ein Rollelement, beispielsweise
eine Walze, eine Rolle, ein Rad und/oder ein Kugellager, sein.
[0015] Der zweite Spreizarmabschnitt kann ein oberer Abschnitt des ersten Spreizarmes sein.
[0016] Das erste Führungselement kann ein Gleitelement oder ein Rollelement, beispielsweise
eine Walze, eine Rolle, ein Rad und/oder ein Kugellager, sein.
[0017] Die Spreizarmführung kann eine Platte aus Metall oder Kunststoff umfassen. Ferner
kann die Spreizarmführung mit dem ersten und dem zweiten Spreizarm verbunden sein.
[0018] Die erste Führungsausnehmung kann eine in die Spreizarmführung gefräste oder gestanzte
Ausnehmung sein. Das erste Führungselement kann in der ersten Führungsausnehmung aufgenommen
oder gehaltert sein.
[0019] Gemäß einer Ausführungsform umfasst der zweite Spreizarm an einem dritten Spreizarmabschnitt
ein zweites Anpresselement und an einem vierten Spreizarmabschnitt ein zweites Führungselement,
wobei das zweite Anpresselement gegen das Identifikationsdokument anpressbar ist,
und wobei der zweite Spreizarm durch eine Verdrängung des zweiten Führungselementes
in einer zweiten Führungsausnehmung relativ zu dem ersten Spreizarm seitlich spreizbar
ist. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass das Identifikationsdokument effizient
automatisch bei Anpressen der Spreizarme gegen das Identifikationsdokument aufgeschlagen
werden kann.
[0020] Der dritte Spreizarmabschnitt kann ein unterer Abschnitt bzw. ein Ende des zweiten
Spreizarmes sein.
[0021] Das zweite Anpresselement kann ein Gleitelement oder ein Rollelement, beispielsweise
eine Walze, eine Rolle, ein Rad und/oder ein Kugellager, sein.
[0022] Der vierte Spreizarmabschnitt kann ein oberer Abschnitt des zweiten Spreizarmes sein.
[0023] Das zweite Führungselement kann ein Gleitelement oder ein Rollelement, beispielsweise
eine Walze, eine Rolle, ein Rad und/oder ein Kugellager, sein.
[0024] Die zweite Führungsausnehmung kann eine in die Spreizarmführung gefräste oder gestanzte
Ausnehmung sein. Das zweite Führungselement kann in der zweiten Führungsausnehmung
aufgenommen oder gehaltert sein.
[0025] Gemäß einer Ausführungsform ist die jeweilige Führungsausnehmung durch einen gebogenen
Durchbruch in der Spreizarmführung gebildet. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass
die jeweilige Führungsausnehmung effizient in einem Herstellungsschritt gebildet werden
kann.
[0026] Der gebogene Durchbruch kann als Kreissegment oder Ellipsensegment ausgebildet sein.
[0027] Gemäß einer Ausführungsform ist das jeweilige Führungselement bei einem Anpressdruck
auf das jeweilige Anpresselement in der jeweiligen Führungsausnehmung nach innen oder
in Richtung einer Vertikalachse der Spreizvorrichtung verdrängbar. Dadurch wird der
Vorteil erreicht, dass die Spreizarme effizient gespreizt werden können.
[0028] Die Vertikalachse der Spreizvorrichtung kann eine vertikale Achse sein, welche zwischen
den Spreizarmen verläuft. Insbesondere kann die Vertikalachse eine Symmetrieachse
der Spreizvorrichtung sein.
[0029] Gemäß einer Ausführungsform ist das jeweilige Führungselement in der jeweiligen Führungsausnehmung
gleitbar oder abrollbar gelagert. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass die Spreizarme
effizient gespreizt werden können.
[0030] Gemäß einer Ausführungsform ist das jeweilige Anpresselement durch eine bewegbare
Rolle oder durch ein Kugellager gebildet, um an einer Seite des Identifikationsdokumentes
abzurollen. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass die Reibung zwischen dem jeweiligen
Anpresselement und dem Identifikationsdokument verringert wird.
[0031] Gemäß einer Ausführungsform umfasst die Spreizvorrichtung ferner ein Zentrierungselement
zum Einführen in das zumindest teilweise aufgeschlagene Identifikationsdokument. Dadurch
wird der Vorteil erreicht, dass die Spreizarme effizient in das Identifikationsdokument
eingeführt werden können.
[0032] Das Zentrierungselement kann keilförmig ausgebildet und zwischen dem ersten und dem
zweiten Spreizarm angeordnet sein.
[0033] Gemäß einer Ausführungsform umfasst die Spreizvorrichtung ferner zumindest einen
Niederhalter zum Herunterdrücken von zumindest einer aufgeschlagenen Seite des Identifikationsdokumentes.
Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass das Identifikationsdokument in der Spreizvorrichtung
fixiert werden kann.
[0034] Der Niederhalter kann ein Stempel sein. Ferner kann der Niederhalter im Bereich des
Falzes des Identifikationsdokumentes auf dem Identifikationsdokument aufliegen, um
eine Wölbung des Identifikationsdokumentes zu verhindern. Ferner kann die Spreizvorrichtung
zwei Niederhalter mit unterschiedlichen geometrischen Abmessungen umfassen, um beide
Teile des aufgeschlagenen Identifikationsdokumentes gleichmäßig zu fixieren.
[0035] Gemäß einer Ausführungsform umfasst die Spreizvorrichtung ferner eine gefederte Auflage
zum Aufnehmen des Identifikationsdokumentes, wobei die gefederte Auflage zwei Auflagebereiche
aufweist, welche bei einem seitlichen Spreizen des jeweiligen Spreizarmes buchartig
aufschlagbar sind. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass eine effiziente Auflage
für das Identifikationsdokument verwendet werden kann.
[0036] Die Auflagebereiche können ausgebildet sein, um jeweils einen Teil, beispielsweise
eine Hälfte oder einen Deckel, des Identifikationsdokumentes aufzunehmen.
[0037] Gemäß einer Ausführungsform weist die Spreizvorrichtung ferner seitlich Führungsabschnitte
zum Führen von aufschlagbaren Seitenrändern des Identifikationsdokumentes auf. Dadurch
wird der Vorteil erreicht, dass das Identifikationsdokument auf effiziente Weise in
der Spreizvorrichtung geführt und gehalten werden kann.
[0038] Die Führungsabschnitte können Kreissegmente mit einem Radius umfassen, welcher einer
Abmessung, beispielsweise einer Breite, des Identifikationsdokumentes entspricht.
[0039] Gemäß einer Ausführungsform umfasst die Spreizvorrichtung ferner ein elastisches
Rückführelement zum Rückführen des jeweiligen Spreizarmes in eine Ruheposition. Dadurch
wird der Vorteil erreicht, dass die Spreizvorrichtung auf effiziente Weise wieder
in die Ausgangsposition gebracht werden kann.
[0040] Das Rückführelement kann eine Feder oder ein Gummiband umfassen.
[0041] Weitere Ausführungsbeispiele werden Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Spreizvorrichtung zum Aufschlagen eines Identifikationsdokumentes;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer Spreizvorrichtung zum Aufschlagen eines Identifikationsdokumentes
im Ausgangszustand;
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer Spreizvorrichtung zum Aufschlagen eines Identifikationsdokumentes
während des Spreizens; und
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung einer Spreizvorrichtung zum Aufschlagen eines Identifikationsdokumentes
mit aufgeschlagenem Identifikationsdokument.
[0042] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Spreizvorrichtung 100 zum Aufschlagen
eines Identifikationsdokumentes 101. Die Spreizvorrichtung 100 umfasst einen ersten
Spreizarm 103, ein erstes Anpresselement 105, ein erstes Führungselement 107, eine
Spreizarmführung 109, eine erste Führungsausnehmung 111 und eine Auflage 115. Ferner
ist eine Vertikalachse 117 abgebildet.
[0043] Die Spreizvorrichtung 100 zum Aufschlagen eines Identifikationsdokumentes 101 umfasst
einen ersten Spreizarm 103, welcher an einem ersten Spreizarmabschnitt ein erstes
Anpresselement 105 und an einem zweiten Spreizarmabschnitt ein erstes Führungselement
107 umfasst, wobei das erste Anpresselement 105 gegen das Identifikationsdokument
101 anpressbar ist, eine Spreizarmführung 109 mit einer ersten Führungsausnehmung
111 zum beweglichen Aufnehmen des ersten Führungselementes 107 des ersten Spreizarmes
103, wobei das erste Führungselement 107 bei einem Anpressdruck auf das erste Anpresselement
105 in der ersten Führungsausnehmung 111 verdrängbar ist, einen zweiten Spreizarm
113, welcher gegen das Identifikationsdokument 101 anpressbar ist, und wobei der erste
Spreizarm 103 durch eine Verdrängung des ersten Führungselementes 107 in der ersten
Führungsausnehmung 111 relativ zu dem zweiten Spreizarm 113 seitlich spreizbar ist,
um das Identifikationsdokument 101 aufzuschlagen.
[0044] Das Identifikationsdokument 101 kann eines der folgenden Identifikationsdokumente
sein: Identitätsdokument, wie Personalausweis, Reisepass, Zugangskontrollausweis,
Berechtigungsausweis, Unternehmensausweis, Steuerzeichen oder Ticket, Geburtsurkunde,
Führerschein oder Kraftfahrzeugausweis, Zahlungsmittel, beispielsweise eine Bankkarte
oder Kreditkarte. Das Identifikationsdokument 101 kann ferner einen elektronisch auslesbaren
Schaltkreis, beispielsweise einen RFID-Chip umfassen. Das Identifikationsdokument
101 kann ein- oder mehrlagig bzw. papier- und/oder kunststoffbasiert sein. Das Identifikationsdokument
101 kann aus kunststoffbasierten Folien aufgebaut sein, welche zu einem Kartenkörper
mittels Verkleben und/oder Laminieren zusammengefügt werden, wobei die Folien bevorzugt
ähnliche stoffliche Eigenschaften aufweisen.
[0045] Ferner kann das Identifikationsdokument 101 in Form eines heftartigen oder buchartigen
Dokumentes vorliegen. Das Identifikationsdokument 101 kann mehrere Seiten, Blätter
und/oder Karten umfassen, welche mittels einer Heftbindung oder Buchbindung miteinander
verbunden sind. Ferner kann das Identifikationsdokument 101 einen steifen Einband,
beispielsweise einen Bucheinband, umfassen, um ein Knicken des Identifikationsdokumentes
101 zu verhindern.
[0046] Das Identifikationsdokument 101 kann ferner teilweise aufgeschlagen in die Spreizvorrichtung
100 zum Aufschlagen eines Identifikationsdokumentes 101 eingeführt werden. Das Identifikationsdokument
101 kann dazu in einem Winkel von 10°, 20°, 30°, 40°, 50°, 60°, 70°, 80°, 90°, 100°,
110°, 120°, 130°, 140° oder 150° aufgeschlagen sein.
[0047] Der erste Spreizarm 103 kann durch eine Stange oder ein Rohr aus Metall oder Kunststoff
gebildet sein.
[0048] Der erste Spreizarmabschnitt kann ein unterer Abschnitt bzw. ein Ende des ersten
Spreizarmes 103 sein.
[0049] Das erste Anpresselement 105 kann ein Gleitelement oder ein Rollelement, beispielsweise
eine Walze, eine Rolle, ein Rad und/oder ein Kugellager, sein.
[0050] Der zweite Spreizarmabschnitt kann ein oberer Abschnitt des ersten Spreizarmes 103
sein.
[0051] Das erste Führungselement 107 kann ein Gleitelement oder ein Rollelement, beispielsweise
eine Walze, eine Rolle, ein Rad und/oder ein Kugellager, sein.
[0052] Die Spreizarmführung 109 kann eine Platte aus Metall oder Kunststoff umfassen. Ferner
kann die Spreizarmführung 109 mit dem ersten Spreizarm 103 und dem zweiten Spreizarm
113 verbunden sein.
[0053] Die erste Führungsausnehmung 111 kann eine in die Spreizarmführung 109 gefräste oder
gestanzte Ausnehmung sein. Das erste Führungselement 107 kann in der ersten Führungsausnehmung
111 aufgenommen oder gehaltert sein. Mittels der geometrischen Form der ersten Führungsausnehmung
111 kann die Bewegung des ersten Anpresselementes 105 gelenkt und damit die Öffnungscharakteristik
des ersten Anpresselementes 105 angepasst werden. Die geometrische Form kann ein Kreisbogen,
ein Ellipsenbogen, eine Punktkurve, eine ruck- und stoßfreie Kurve oder ein gerader
Abschnitt sein. Ferner kann die erste Führungsausnehmung 111 mehrere geometrische
Formen umfassen.
[0054] Der zweite Spreizarm 113 kann durch eine Stange oder ein Rohr aus Metall oder Kunststoff
gebildet sein.
[0055] Die Auflage 115 kann eine Auflage für das Identifikationsdokument 101 sein.
[0056] Die Vertikalachse 117 kann eine vertikale Achse sein, welche zwischen dem ersten
Spreizarm 103 und dem zweiten Spreizarm 113 verläuft. Insbesondere kann die Vertikalachse
117 eine Symmetrieachse der Spreizvorrichtung 100 sein.
[0057] Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Spreizvorrichtung 100 zum Aufschlagen
eines Identifikationsdokumentes 101 im Ausgangszustand. Die Spreizvorrichtung 100
umfasst einen ersten Spreizarm 103, ein erstes Anpresselement 105, ein erstes Führungselement
107, eine Spreizarmführung 109, eine erste Führungsausnehmung 111, einen zweiten Spreizarm
113, ein zweites Anpresselement 201, ein zweites Führungselement 203, eine zweite
Führungsausnehmung 205, ein Zentrierungselement 207, einen Niederhalter 209, einen
Niederhalter 211, einen Führungsabschnitt 213, einen Führungsabschnitt 215, eine gefederte
Auflage 217 und ein Rückführelement 219.
[0058] Das Identifikationsdokument 101 kann teilweise aufgeschlagen in die Spreizvorrichtung
100 zum Aufschlagen eines Identifikationsdokumentes 101 eingeführt sein. Das Identifikationsdokument
101 kann dazu in einem Winkel von 10°, 20°, 30°, 40°, 50°, 60°, 70°, 80°, 90°, 100°,
110°, 120°, 130°, 140° oder 150° aufgeschlagen sein.
[0059] Das zweite Anpresselement 201 kann ein Gleitelement oder ein Rollelement, beispielsweise
eine Walze, eine Rolle, ein Rad und/oder ein Kugellager, sein.
[0060] Das zweite Führungselement 203 kann ein Gleitelement oder ein Rollelement, beispielsweise
eine Walze, eine Rolle, ein Rad und/oder ein Kugellager, sein.
[0061] Die zweite Führungsausnehmung 205 kann eine in die Spreizarmführung gefräste oder
gestanzte Ausnehmung sein. Das zweite Führungselement 203 kann in der Führungsausnehmung
205 aufgenommen oder gehaltert sein. Mittels der geometrischen Form der zweiten Führungsausnehmung
205 kann die Bewegung des zweiten Anpresselementes 201 gelenkt und damit die Öffnungscharakteristik
des zweiten Anpresselementes 201 angepasst werden. Die geometrische Form kann ein
Kreisbogen, ein Ellipsenbogen, eine Punktkurve, eine ruck- und stoßfreie Kurve oder
ein gerader Abschnitt sein. Ferner kann die zweite Führungsausnehmung 205 mehrere
geometrische Formen umfassen.
[0062] Das Zentrierungselement 207 kann keilförmig ausgebildet sein und zwischen dem ersten
Spreizarm 103 und dem zweiten Spreizarm 113 angeordnet sein.
[0063] Die Niederhalter 209 und 211 können Stempel sein. Ferner können die Niederhalter
209 und 211 im Bereich des Falzes des Identifikationsdokumentes 101 auf dem Identifikationsdokument
101 aufliegen, um eine Wölbung des Identifikationsdokumentes 101 zu verhindern. Ferner
können die Niederhalter 209 und 211 unterschiedliche geometrische Abmessungen aufweisen,
um beide Teile des aufgeschlagenen Identifikationsdokumentes 101 gleichmäßig zu fixieren.
[0064] Die Führungsabschnitte 213 und 215 können Kreissegmente mit einem Radius umfassen,
welcher einer Abmessung, beispielsweise einer Breite, des Identifikationsdokumentes
101 entspricht.
[0065] Die gefederte Auflage 217 kann zwei Auflagebereiche umfassen, welche buchartig aufschlagbar
sind. Die Auflagebereiche können ausgebildet sein, um jeweils einen Teil, beispielsweise
eine Hälfte oder einen Deckel, des Identifikationsdokumentes 101 aufzunehmen.
[0066] Das Rückführelement 219 kann zum Rückführen des ersten Spreizarmes 103 und des zweiten
Spreizarmes 113 in eine Ruheposition ausgebildet sein. Das Rückführelement 219 kann
eine Feder oder ein Gummiband umfassen.
[0067] Gemäß einer Ausführungsform kann die Spreizvorrichtung 100 einen Aufklappmechanismus
umfassen.
[0068] Gemäß einer Ausführungsform kann das Identifikationsdokument 101 ein Reisepass oder
ein Pass sein.
[0069] Gemäß einer Ausführungsform kann die gefederte Auflage 217 gefederte Passauflagen
umfassen.
[0070] Gemäß einer Ausführungsform kann ein Identifikationsdokument 101, beispielsweise
ein Reisepass, teilweise aufgeschlagen oder aus der V-Vereinzelung in die Spreizvorrichtung
100 oder in die Aufklappstation mittels eines Riemens befördert werden. In der Spreizvorrichtung
100 oder der Ausklappstation kann das Identifikationsdokument 101, beispielsweise
ein Reisepass, teilweise oder V-förmig aufgeschlagen oder geöffnet liegen, beispielsweise
in einem Winkel von 10°, 20°, 30°, 40°, 50°, 60°, 70°, 80°, 90°, 100°, 110°, 120°,
130°, 140° oder 150°. Für eine weitere Bearbeitung, beispielsweise in der Maschine,
wird das Identifikationsdokument 101, beispielsweise ein Reisepass, aufgeschlagen
oder geöffnet.
[0071] Gemäß einer Ausführungsform können die erste Führungsausnehmung 111 und die zweite
Führungsausnehmung 205 unterschiedliche geometrische Formen aufweisen, wodurch die
Bewegung des ersten Anpresselementes 105 unabhängig, beispielsweise beliebig, von
der Bewegung des zweiten Anpresselementes 201 gesteuert werden kann. Dadurch können
die beiden Teile des Identifikationsdokumentes 101 in unterschiedlichen Winkeln, beispielsweise
in den unabhängigen Winkeln x und y, und mit unterschiedlicher Öffnungscharakteristik
aufgeschlagen werden. Die unabhängigen Winkel x und y können jeweils 5°, 10°, 15°,
20°, 25°, 30°, 35°, 40°, 45°, 50°, 55°, 60°, 65°, 70°, 75°, 80°, 85° oder 90° betragen.
[0072] Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung einer Spreizvorrichtung 100 zum Aufschlagen
eines Identifikationsdokumentes 101 während des Spreizens. Die Spreizvorrichtung 100
umfasst einen ersten Spreizarm 103, ein erstes Anpresselement 105, ein erstes Führungselement
107, eine Spreizarmführung 109, eine erste Führungsausnehmung 111, einen zweiten Spreizarm
113, ein zweites Anpresselement 201, ein zweites Führungselement 203, eine zweite
Führungsausnehmung 205, ein Zentrierungselement 207, einen Niederhalter 209, einen
Niederhalter 211, einen Führungsabschnitt 213, einen Führungsabschnitt 215, eine gefederte
Auflage 217 und ein Rückführelement 219. Ferner sind die Bewegungsrichtungen 301 und
303 abgebildet.
[0073] Das Identifikationsdokument 101 kann durch ein Spreizen des ersten Spreizarmes 103
und des zweiten Spreizarmes 113 bezüglich der in Fig. 1 dargestellten Ausgangsposition
weiter aufgeschlagen sein.
[0074] Die Bewegungsrichtung 301 kann die Bewegungsrichtung des ersten Spreizarmes 103 zeigen.
[0075] Die Bewegungsrichtung 303 kann die Bewegungsrichtung des zweiten Spreizarmes 113
zeigen.
[0076] Gemäß einer Ausführungsform kann, um das Identifikationsdokument 101, beispielsweise
einen Reisepass, vollständig aufzuschlagen oder zu öffnen, eine Bewegung, beispielsweise
des ersten Spreizarmes 103 und/oder des zweiten Spreizarmes 113, von innen nach außen
durchgeführt werden. Hierbei wird das Identifikationsdokument 101, beispielsweise
ein Reisepass, so aufgeschlagen oder geöffnet, dass Falten oder Wölbungen auf den
einzelnen Seiten des Identifikationsdokumentes 101, beispielsweise eines Reisepasses,
durch die Bewegung von innen nach außen vermieden werden.
[0077] Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung einer Spreizvorrichtung 100 zum Aufschlagen
eines Identifikationsdokumentes 101 mit aufgeschlagenem Identifikationsdokument 101.
Die Spreizvorrichtung 100 umfasst einen ersten Spreizarm 103, ein erstes Anpresselement
105, ein erstes Führungselement 107, eine Spreizarmführung 109, eine erste Führungsausnehmung
111, einen zweiten Spreizarm 113, ein zweites Anpresselement 201, ein zweites Führungselement
203, eine zweite Führungsausnehmung 205, ein Zentrierungselement 207, einen Niederhalter
209, einen Niederhalter 211, einen Führungsabschnitt 213, einen Führungsabschnitt
215, eine gefederte Auflage 217 und ein Rückführelement 219.
[0078] Das Identifikationsdokument 101 kann durch ein Spreizen des ersten Spreizarmes 103
und des zweiten Spreizarmes 113 vollständig, beispielsweise in einem Winkel von 180°,
aufgeschlagen sein. Ferner können die Niederhalter 209 und 211 das Identifikationsdokument
auf der ebenfalls aufgeschlagenen gefederten Auflage 217 fixieren.
[0079] Gemäß einer Ausführungsform ist das Identifikationsdokument 101, beispielsweise ein
Reisepass, nach dem Aufschlagen oder Aufklappen vollständig, beispielsweise in einem
Winkel von 180°, aufgeschlagen oder geöffnet.
[0080] Gemäß einer Ausführungsform drücken in dieser Stellung die Niederhalter 209 und 211
oder zwei Niederhalter auf die Seiten in der Nähe des Falzes oder des Bugs, beispielsweise
des Identifikationsdokumentes 101. Somit kann gewährleistet werden, dass die Seiten
im Bereich des Falzes oder des Bugs nicht hochstehen.
[0081] Gemäß einer weiteren Ausführungsform werden Identifikationsdokumente, beispielsweise
Reisepässe, in kleinen Anlagen und Geräten vom Bediener vollständig, beispielsweise
in einem Winkel von 180°, aufgeklappt einem Gerät zugeführt.
[0082] Gemäß einer weiteren Ausführungsform können für die weitere Bearbeitung der Identifikationsdokumente,
beispielsweise der Reisepässe, diese in der Zuführung vollständig, beispielsweise
in einem Winkel von 180°, aufgeklappt werden. Die Spreizvorrichtung schlägt das Identifikationsdokument
von innen nach außen auf oder öffnet den Reisepass von innen nach außen. Dies gewährleistet,
dass keine Falten und Beschädigungen am Identifikationsdokument, beispielsweise einem
Reisepass, entstehen.
[0083] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die Identifikationsdokumente, beispielsweise
Reisepässe, bereits vollständig aufgeschlagen oder aufgeklappt. Eine Vereinzelung
aus einem Stapel kann sich bei vollständig aufgeschlagenen oder geöffneten Identifikationsdokumenten,
beispielsweise Reisepässen, mit unterschiedlichen Qualitäten als schwierig und nicht
prozessstabil gestalten.
[0084] Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann mit der Spreizvorrichtung eine zuverlässige
oder stabilere Vereinzelung von unterschiedlichen Identifikationsdokumenten, beispielsweise
Reisepässen, erreicht werden.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0085]
- 100
- Spreizvorrichtung zum Aufschlagen eines Identifikationsdokumentes
- 101
- Identifikationsdokument
- 103
- Erster Spreizarm
- 105
- Erstes Anpresselement
- 107
- Erstes Führungselement
- 109
- Spreizarmführung
- 111
- Erste Führungsausnehmung
- 113
- Zweiter Spreizarm
- 115
- Auflage
- 117
- Vertikalachse
- 201
- Zweites Anpresselement
- 203
- Zweites Führungselement
- 205
- Zweite Führungsausnehmung
- 207
- Zentrierungselement
- 209
- Niederhalter
- 211
- Niederhalter
- 213
- Führungsabschnitt
- 215
- Führungsabschnitt
- 217
- Gefederte Auflage
- 219
- Rückführelement
- 301
- Bewegungsrichtung
- 303
- Bewegungsrichtung
1. Spreizvorrichtung (100) zum Aufschlagen eines Identifikationsdokumentes (101), mit:
einem ersten Spreizarm (103), welcher an einem ersten Spreizarmabschnitt ein erstes
Anpresselement (105) und an einem zweiten Spreizarmabschnitt ein erstes Führungselement
(107) umfasst, wobei das erste Anpresselement (105) gegen das Identifikationsdokument
(101) anpressbar ist;
einer Spreizarmführung (109) mit einer ersten Führungsausnehmung (111) zum beweglichen
Aufnehmen des ersten Führungselementes (107) des ersten Spreizarmes (103), wobei das
erste Führungselement (107) bei einem Anpressdruck auf das erste Anpresselement (105)
in der ersten Führungsausnehmung (111) verdrängbar ist;
einem zweiten Spreizarm (113), welcher gegen das Identifikationsdokument (101) anpressbar
ist; und
wobei der erste Spreizarm (103) durch eine Verdrängung des ersten Führungselementes
(107) in der ersten Führungsausnehmung (111) relativ zu dem zweiten Spreizarm (113)
seitlich spreizbar ist, um das Identifikationsdokument (101) aufzuschlagen.
2. Spreizvorrichtung (100) nach Anspruch 1, wobei der zweite Spreizarm (113) an einem
dritten Spreizarmabschnitt ein zweites Anpresselement (201) und an einem vierten Spreizarmabschnitt
ein zweites Führungselement (203) umfasst, wobei das zweite Anpresselement (201) gegen
das Identifikationsdokument (101) anpressbar ist, und wobei der zweite Spreizarm (113)
durch eine Verdrängung des zweiten Führungselementes (203) in einer zweiten Führungsausnehmung
(205) relativ zu dem ersten Spreizarm (103) seitlich spreizbar ist.
3. Spreizvorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die jeweilige
Führungsausnehmung (111; 205) durch einen gebogenen Durchbruch in der Spreizarmführung
(109) gebildet ist.
4. Spreizvorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das jeweilige
Führungselement (107; 203) bei einem Anpressdruck auf das jeweilige Anpresselement
(105; 201) in der jeweiligen Führungsausnehmung (111; 205) nach innen oder in Richtung
einer Vertikalachse (117) der Spreizvorrichtung (100) verdrängbar ist.
5. Spreizvorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das jeweilige
Führungselement (107; 203) in der jeweiligen Führungsausnehmung (111; 205) gleitbar
oder abrollbar gelagert ist.
6. Spreizvorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das jeweilige
Anpresselement (105; 201) durch eine bewegbare Rolle oder durch ein Kugellager gebildet
ist, um an einer Seite des Identifikationsdokumentes (101) abzurollen.
7. Spreizvorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, die ferner ein Zentrierungselement
(207) zum Einführen in das zumindest teilweise aufgeschlagene Identifikationsdokument
(101) umfasst.
8. Spreizvorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, die ferner zumindest
einen Niederhalter (209) zum Herunterdrücken von zumindest einer aufgeschlagenen Seite
des Identifikationsdokumentes (101) umfasst.
9. Spreizvorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, welche ferner eine
gefederte Auflage (217) zum Aufnehmen des Identifikationsdokumentes (101) umfasst,
wobei die gefederte Auflage (217) zwei Auflagebereiche aufweist, welche bei einem
seitlichen Spreizen des jeweiligen Spreizarmes (103, 113) buchartig aufschlagbar sind.
10. Spreizvorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, welche ferner seitlich
Führungsabschnitte (213, 215) zum Führen von aufschlagbaren Seitenrändern des Identifikationsdokumentes
(101) aufweist.
11. Spreizvorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, welche ferner ein elastisches
Rückführelement (219) zum Rückführen des jeweiligen Spreizarmes (103, 113) in eine
Ruheposition umfasst.
1. Spreading device (100) for opening an identification document (101), comprising:
a first spreading arm (103), which comprises a first pressing element (105) at a first
spreading arm section and a first guiding element (107) at a second spreading arm
section, wherein the first pressing element (105) can be pressed against the identification
document (101);
a spreading arm guide (109) comprising a first guiding recess (111) for movably receiving
the first guiding element (107) of the first spreading arm (103), wherein the first
guiding element (107) is displaceable in the first guiding recess (111) under a contact
pressure on the first pressing element (105);
a second spreading arm (113), which can be pressed against the identification document
(101); and
wherein the first spreading arm (103) is laterally spreadable by a displacement of
the first guiding element (107) in the first guiding recess (111) relative to the
second spreading arm (113) in order to open the identification document (101).
2. Spreading device (100) according to claim 1, wherein the second spreading arm (113)
comprises a second pressing element (201) at a third spreading arm section and a second
guiding element (203) at a fourth spreading arm section, wherein the second pressing
element (201) can be pressed against the identification document (101), and wherein
the second spreading arm (113) is laterally spreadable by a displacement of the second
guiding element (203) in a second guiding recess (205) relative to the first spreading
arm (103).
3. Spreading device (100) according to any one of the preceding claims, wherein the respective
guiding recess (111; 205) is formed in the spreading arm guide (109) by a curved opening
(109).
4. Spreading device (100) according to any one of the preceding claims, wherein the respective
guiding element (107; 203) is displaceable in the respective guiding recess (111;
205) inwardly or in direction of a vertical axis (117) of the spreading device (100)
under a contact pressure on the respective pressing element (105; 201).
5. Spreading device (100) according to any one of the preceding claims, wherein the respective
guiding element (107; 203) is mounted slidably or rollably in the respective guiding
recess (111; 205).
6. Spreading device (100) according to any one of the preceding claims, wherein the respective
pressing element (105; 201) is formed by a movable roll or by a ball-bearing in order
to unroll onto one side of the identification document (101).
7. Spreading device (100) according to any one of the preceding claims, which further
comprises a centering element (207) for inserting in the at least partially opened
identification document (101).
8. Spreading device (100) according to any one of the preceding claims, which further
comprises at least a downholder (209) for pressing down at least an opened side of
the identification document (101).
9. Spreading device (100) according to any one of the preceding claims, which further
comprises a sprung support (217) for receiving the identification document (101),
wherein the sprung support (217) comprises two supporting regions, which are openable
in a book-like manner during a lateral spreading of the respective spreading arm (103,
113).
10. Spreading device (100) according to any one of the preceding claims, which further
laterally comprises guiding sections (213, 215) for guiding openable page margins
of the identification document (101).
11. Spreading device (100) according to any one of the preceding claims, which further
comprises an elastic returning element (219) for returning the respective spreading
arm (103, 113) in a rest position.
1. Dispositif d'écartement (100) pour ouvrir un document d'identification (101), comportant:
un premier bras d'écartement (103) qui comporte dans une première section de bras
d'écartement un premier élément presseur (105) et dans une deuxième section de bras
d'écartement un premier élément de guidage (107), dans lequel le premier élément presseur
(105) peut être pressé contre le document d'identification (101);
un guidage de bras d'écartement (109) comportant un premier évidement de guidage (111)
pour recevoir de façon mobile le premier élément de guidage (107) du premier bras
d'écartement (103), dans lequel le premier élément de guidage (107) est déplaçable
dans le premier évidement de guidage (111) avec une pression d'application sur le
premier élément presseur (105);
un deuxième bras d'écartement (113) qui peut être pressé contre le document d'identification
(101); et
dans lequel le premier bras d'écartement (103) peut être écarté latéralement par un
déplacement du premier élément de guidage (107) dans le premier évidement de guidage
(111) relativement au deuxième bras d'écartement (113) pour ouvrir le document d'identification
(101).
2. Dispositif d'écartement (100) selon la revendication 1, dans lequel le deuxième bras
d'écartement (113) comporte un deuxième élément presseur (201) sur une troisième section
de bras d'écartement et un deuxième élément de guidage (203) sur une quatrième section
de bras d'écartement, dans lequel le deuxième élément presseur (201) peut être pressé
contre le document d'identification (101), et dans lequel le deuxième bras d'écartement
(113) peut être écarté latéralement par un déplacement du deuxième élément de guidage
(203) dans un deuxième évidement de guidage (205) relativement au premier bras d'écartement
(103).
3. Dispositif d'écartement (100) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
l'évidement de guidage respectif (111 ;205) est formé par une ouverture courbée dans
le guidage du bras d'écartement (109).
4. Dispositif d'écartement (100) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
l'élément de guidage respectif (107; 203) est déplaçable dans l'évidement de guidage
(111; 205) respectif vers l'intérieur ou en direction d'un axe vertical (117) du dispositif
d'écartement (100) avec une pression d'application sur l'élément presseur (105; 201)
respectif.
5. Dispositif d'écartement (100) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
l'élément de guidage respectif (107; 203) est placé dans l'évidement de guidage (111;
205) respectif de façon coulissante ou déroulante.
6. Dispositif d'écartement (100) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
l'élément presseur (105; 201) respectif est formé à partir d'un rouleau mobile ou
à partir d'un roulement à billes pour dérouler sur un côté du document d'identification
(101).
7. Dispositif d'écartement (100) selon l'une des revendications précédentes, qui comporte
un outre un élément de centrage (207) pour l'introduction dans le au moins partiellement
ouvert document d'identification (101).
8. Dispositif d'écartement (100) selon l'une des revendications précédentes, qui comporte
en outre au moins un abaisseur (209) pour presser au moins un côté ouvert du document
d'identification (101).
9. Dispositif d'écartement (100) selon l'une des revendications précédentes, qui comporte
en outre un appui à ressort (217) pour recevoir le document d'identification (101),
dans lequel l'appui à ressort (217) présente deux régions d'appui qui peuvent être
ouvertes comme un livre dans le cas d'un écartement latérale du bras d'écartement
respectif (103, 113).
10. Dispositif d'écartement (100) selon l'une des revendications précédentes, qui comporte
en outre latéralement des sections de guidage (213, 215) pour guider des bords latéraux
ouvrables du document d'identification (101).
11. Dispositif d'écartement (100) selon l'une des revendications précédentes, qui comporte
en outre un élément de retour élastique (219) pour faire retourner le bras d'écartement
respectif (103, 113) dans une position de repos.